Samstag den 23. Februar. N24. zeiger für O berhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.“ Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. BBestellungen auf dieses Blatt werden auswärts bei der betreffenden Poststelle, in Friedberg bei der Expedition entgegengenommen. Hessen. Darmstadt. Die vor Kurzem n der Zeitschrift„Unsere Zeit“ enthaltenen Artikel über das Großherzogthum Hessen haben im ganzen Lande, ganz besonders aber in der Residenz großes Aufsehen erregt, so daß daselbst das Gerücht von einer bei dem Großh. Ober— appellationsgerichtsrath Noellner stattgehabten Haussuchung zum Zwecke der Ermittelung des Verfassers starken Glauben fand. Dasselbe hat sich jedoch als unbegründet erwiesen. — Die„Hess. Volksbl.“ bemerken:„Ueber unsre Militärorganisation und das Verhältniß unseres Contingents zu der Unionsarmee ist noch N bereinkunft mit Preußen getroffen. Blos Scharfschützenkorps und die Artillerie erhalten Käppi's, die übrige Mannschaft Helme nach preußischem Muster. — Den Anträgen der Liquidationscommission auf Entschädigung der Baumgutsbesitzer in Mainz, Bretzenheim, Gonsenheim, Kostheim und Castel, im Gesammtbetrage von 90,635 fl. 30 kr. haben nunmehr alle in der Commission vertretenen Regierungen, außer Württemberg, zugestimmt, 1 Bayern ohne Präjudiz für die Rechtsfrage, die übrigens nicht zweifelhaft ist Friedberg. Am 21. d. M. erfolgte auf dem hiesigen Paradeplatz die Vertheilung der Feld— dienstzeichen für den Feldzug von 1866, wozu die Garnison in Parade ausgerückt war kurze Ansprache des Commandeurs schloß mit einem Hoch auf Se. Königl. Hoheit den Großherzog. = Reichelsheim. Eine von hier nach Darmstadt entsandte Deputation, welche die Bitte um Errichtung eines Landgerichtes zu Reichelsheim bei den hohen Behörden wieder— holt vorzubringen beauftragt war, hatte die Ehre, bei dem Ministerpräsidenten Frhrn. v. Dalwigk und Justizminister v. Lindelof zur Audienz zu gelangen und bei beiden Herren eines sehr freund— lichen Empfanges sich zu erfreuen. Die Deputation ist mit der zuversichtlichen Hoffnung zurückgekehrt, daß die vorgetragene Bitte Berücksichtigung finden werde, nachdem man auch in den höchsten Regierungskreisen sich der Ueberzeugung nicht verschließen könne, daß die geographische Lage Reichelsheims die Errichtung eines Landgerichts daselbst fordere und daß dadurch der Beoblkerung dieses Bezirkes eine Wohlthat erwiesen werde. Laubach. Von hier aus wird ein Flugblatt des Grafen Otto von Solms-Laubach verbreitet, in welchem sich derselbe gegen die Vorwürfe ver— theidigt, die ihm gelegentlich seines öffentlichen Auftretens als Candidat zum Reichstage wegen seines früheren Verhaltens und seiner Abstimmun— gen in der I. Kammer unserer Stände gemacht worden sind. Das Blatt ist zunächst an seine Wähler gerichtet und drückt diesen den Dank aus für das ihm durch die stattgefundene Wahl be— wiesene Vertrauen. Er berust sich hinsichtlich der ihm gemachten Vorwürfe auf das Urtheil aller derjenigen, die ihn näher kennen und sagt:„Ich stehe zwar der Grenze des menschlichen Lebens sehr nahe, aber noch schlägt mein Herz so warm für die Größe, Macht und Ehre unseres gemein— samen Vaterlandes und ist erfüllt von Liebe für unsere Provinz, an die ich durch so viele Bande gekettet bin, daß mein einziger Leitfaden in meiner aus fast in allen Provinzen geschlagen. Eine sentlichen Grundrechte des deutschen Volkes würde auch ich bei sich ergebender Veranlassung nicht ermangeln einzustehen.“ Mainz. In dem hiesigen Abendblatt ist eine energische Vorstellung enthalten, welche die gesammte katholische Geistlichkeit im Großherzog— thum Hessen an den Großherzog gerichtet hat, Beschwerde führend über den für das Jahr 1867 in Darmstadt erschienenen Gustav-Adolph-Kalender— Die in der Petition erwähnten Verläumdungen sollen hauptsächlich in den bekannten Anschuldigungen bestehen, welche in erwähntem Kalender nicht zum Erstenmal zu lesen sind, wohl aber in unzähligen Büchern und Schriften der Gesellschaft Jesu schon entgegengehalten wurden. Preußen. Berlin. Nachdem nunmehr das Ergebniß der Wahlen zum Reichstag bis auf wenige feststeht, hat es sich wider alles Erwarten dahin entschieden, daß die conservative Partei im Reichstage die Majorität haben wird. Das Frkft. Journ. läßt sich von Berlin aus hierüber schreiben: Das Resultat der Parlaments- wahlen steht jetzt fest, die Conservativen haben die Majorität und die Liberalen sind in Preußen Die Fort- schrittspartei und die sogenannten National- Liberalen verfügen, selbst wenn sie sich mit den Altliberalen verbinden, lange nicht über die Hälfte der Stimmen im Reichstag, und der Ver- lauf der letzten Session unseres Landtages hat gezeigt, wie seiten die Altliberalen zu einem bestimmten Ja oder Nein sich verstehen. Wir werden sie allem Vermuthen nach auch im nord— deutschen Parlament viel häufiger mit den Con- servativen als mit der Linken operiren sehen. Die Conservativen haben nichts Geringeres vor, als den Präsidenten unseres Herrenhauses, Eber— hard Graf zu Stolberg- Wernigerode, zum Präsidenten des Reichstages zu machen. Gelänge ihnen dies Vorhaben, so schnitten sie damit der Opposition von vornherein das Wort ab. Soll der Reichstag keine andere Sprache führen, als unsere„Herren“ gewohnt sind, so wird das Interesse für ihn bald genug verschwinden. Im Publikum überrascht der Ausfall der Wahlen ungemein, um so mehr, als anfänglich sich Alles anders anließ und man auf etwa so viel con— servative Stimmen rechnete, wie jetzt liberale da sind. Am meisten fällt auf, daß Männer wie Gneist, Löwe, Hoverbeck, Forkenbeck nicht im Parlament sitzen werden. Sie sind fast alle mit colossalen Majoritäten geschlagen worden. Es hilft nichts, den Sachverhalt zu verdecken— die Liberalen haben eine Niederlage erlitten, von der sie sich so bald nicht erholen werden. — Wie versichert wird, fassen die Bundes- regierungen die von ihnen eingegangenen Ver- bindlichkeiten und ihre Stellung zu dem Ver- fassungs⸗Entwurfe dahin auf, daß Abänderungen ihrer Zustimmung bedürfen, aber den Entwurf nicht aufheben. Dagegen kann der Entwurf kein Bundesgesetz werden und die Bundesverfassung nicht in Kraft treten, so lange die Zustimmung des Parlaments und der Einzelkammern nicht erlangt ist. — Die Marine-Verwaltung entwickelt auf das Neue eine große Thätigkeit, und es werden bei politischen Wirksamkeit das Wohl des gemeinsa- dem Baue neuer Kriegsfahrzeuge die Systeme in men Vaterlandes und das unseres lieben Ober- Anwendung gebracht, welche sich bisher als die hessens allein sein kann und wird. Für die we- angemessensten bewährt haben. So wird die eine der neu gebauten Panzer⸗ Fregatten als ein Muster in ihrer Art angesehen werden können. In Nordamerika sollen ferner mehrere leichte Avisos angekauft werden. — Aus Gumbiunen wird folgendes Wahl- curiosum gemeldet:„Unser Obrist v. Blumenthal hatte am Wahltage zuerst eine Marschübung mit den Soldaten abgehalten, nach welcher sich de wahlfähigen Soldaten zu einem Appel versammeln mußten, und zwar war ungewöhnlicher Weise jeder Wähler, ob Hautboist, Spielmann, Oekonomiearbeiter 1c., mit einer Patrontasche versehen. Darauf hielt der Obrist eine Anrede an die Wähler, die den Inhalt hatte, daß in den Patrontaschen die Patronen ihren Platz gehabt, die den äußern Feind bezwangen; jetzt sei es die ehrenvolle Aufgabe der Wähler, gegen den innern Feind zu kämpfen, und er hoffe, daß die Patrone(der Wahlzettel), die jetzt die Tasche aufnehmen werde, ebenfalls den Sieg davontrage. Die Wahlzettel wurden darauf in die Tasche gelegt und die Soldaten in das Wahllokal geführt.“ Eine Cabinetsordre vom 31. Januar bestimmt, daß Söhne von Staatsangehörigen aus allen Landestheilen, welche der preußischen Monarchie einverleibt worden, bei ihrer Aufnahme in das Cadettencorps als Inländer zu behandeln sind und daß, wenn aus diesen Landestheilen [Söhne von solthen Offizieren, welche in preußische Dienste übergetreten oder nach Ableistung des Eides pensionirt, oder endlich vor der Ein- verleibung des betreffenden Landestheils verstorben sind, zur Aufnahme in das Cadettencorps an- gemeldet werden, bei der Prüfung der Berechtigung verfahren werden soll, als wenn die Väter in preußischem Dienste gewesen wären. — Die„Kreuzzeitung“ ist mit dem Gesammt⸗ resultate der Wahlen zufrieden. In gleichem Sinne äußert sich das ministerielle Organ. — Graf Bismarck ist von Seiten des Königs zum ersten, Herr v. Savigny zum zweiten Com⸗ missarius für die Reichstagsversammlungen er⸗ nannt worden. Für die einzelnen Branchen sollen Specialcommissäre ernannt werden. — An die Wiedererkrankung des Minister- präsidenten Grafen Bismarck knüpfen sich Gerüchte an, wornach für den Fall, daß Graf Bismarck an der Wahrnehmung der Geschäfte verhindert würde, dem General v. Manteuffel eine Rolle von Wichtigkeit zugedacht sein soll. — Die„Provinzial-Correspondenz“ bemerkt bei Besprechung der Resultate der Parlaments- wahlen, daß letztere die Erwartungen der Regierung noch übertroffen haben. Die Regierung werde unter den Abgeordneten der alten Provinzen eine Majorität von beinahe zwei Drittel der Stimmen haben. Prinz Friedrich Karl habe die auf ihn in einem ostpreußischen Kreise gefallene Wahl an— genommen. In der Wahl des Frhrn. v. Roth⸗ schild sieht das ministerielle Blatt ein Zeugniß der entgegenkommenden Haltung der Bevölkerung Frankfurts. Schleswig. Eine größere Anzahl Prediger aus Dänemark, welche bisher ihre Aemter un- gestört fortgeführt haben, wollen es nicht mit ihrem bisherigen Auftreten vereinbar finden, dem Könige Wilhelm den Eid der Treue zu leisten und deßhalb gewillt sein, ihre Aemter nieder- zulegen. Der Pastor in Hoist ist wegen seiner Erklärung, daß es ihm unmöglich sei, die kürzlich vorgeschriebene Fürbitte für den König und das königliche Haus in das Kirchengebet aufzunehmen, von der k. schleswig'schen Regierung von seinem Amte suspendirt und ist solches ihm von dem Kirchen visitatorium auf dem hiesigen Amthause verkündet worden. Hannover. Da bei den Geistlichen die Forderung des Huldigungseides auf mehrere Gewissensbedenken gestoßen ist, so hat das Landes— consistorium mit Vorwissen des Gouvernements ein Ausschreiben an die hannover'schen evang. Geistlichen erlassen, in dem ausgeführt wird, jeder Geistliche könne mit gutem Gewissen den Eid leisten, weßhalb es Pflicht eines jeden sei, es zu thun; alle Mitglieder des Landesconsistoriums selbst, Theologen wie Juristen, würden ohne Aus- nahme den neuen Hrldigungseid ausschwören, sobald sie dazu aufgefordert würden. Kassel. Nach höchster Verfügung müssen im Kurhessischen und in dem mit ihm vereinigten baverischen und großherzoglich hessischen Gebiete alle Städte, Flecken und Dörfer in einer Statistik bezüglich der Zahl deren Feuerstellen, der Zahl deren Scheuern, der höchsten Bequartierungs— fähigkeit mit Verpflegung auf zwei bis drei Tage, der Zahl der herrschaftlichen Gebäude und der größeren Gebäulichkeiten verzeichnet werden. Frankfurt. Die Einnahme an Ein⸗ und Ausgangs ⸗ Abgaben des Zollvereins vom ersten bis dritten Quartal 1866 beträgt 14,315,625 Thlr. In demselben Zeitabschnitt des Vorjahres betrug dieselbe 17,240,694 Thlr, so daß sich im laufenden Jahre eine Mindereinnahme von 2,727,039 Thlr. ergibt, welche, in einem Pro— zentsatze ausgedrückt, einem Ausfalle der Einnahme von nahezu 16 pCt. gleichkommt. — Das„Frkft. Journ.“ veröffentlicht folgende Erklärung:„An meine Mitbürger im Wahlkreise Frankfurt a. M. Obwohl meine persönlichen Verhältnisse mich zu dem bestimmten und auf— richtigen Entschlusse geführt hatten, ein Mandat zum Parlamente des norddeutschen Bundes nicht anzunehmen und mich in diesem Sinne vor dem Wahlacte mehrfach zu äußern, so hat doch die allgemeine Kundgebung eines eben so großen als nicht erwarteten Zutrauens einen überwältigenden Eindruck auf mich üben muͤssen. Nachdem ich in Folge dessen bereits am 16. d. M. dem königlichen Wahl⸗Commissarius, Herrn Landrath v. Madai, in Antwort auf die von Demselben mir zugegangene Mittheilung und Aufforderung, die Erklärung abgegeben habe, daß ich die für mich entschiedene Wahl als Abgeordneter zum Reichstage des norddeutschen Bundes annehme, und bereit bin, die dadurch mir auferlegten Pflichten zu ühernehmen, die daraus fließenden Rechte auszuüben, und indem ich nun im Begriffe bin, den mir gewordenen höchst ehrenvollen Beruf anzutreten, ist es mir ein Herzensbedürfniß, hier⸗ mit allen Wählern des Wahlkreises, welche durch Abgabe ihrer Stimmen oder durch ihren Willen und ihre Fürsprache ihr so schätzbares Vertrauen mir bewährten, meinen innigsten, tiefgefühlten Dank auszusprechen, so für dieses Vertrauen, wie für die mir bezeugte wohlwollende und nach— sichtige Beurtheilung meiner Bestrebungen zum Wohle der geliebten Vaterstadt und des Vater⸗ landes. Mayer Carl von Rothschild. — Wie man vernimmt soll der Bischof von Limburg an den Vorstand der hiesigen katholischen Kirchengemeinde das Ansinnen gestellt haben, ihn bei der Verwaltung der für rein kirchliche Zwecke bestimmten Fonds der hiesigen Gemeinde zu betheiligen, und ihm den rechnerischen Ausweis über die seitherige Verwendung dieser Fonds vorzulegen. Wenn auch nicht in derselben, so doch in ähnlicher Weise versuchte der Herr Bischef von Limburg schon vor mehreren Jahren, jedoch erfolglos, sich in die inneren Angelegenheiten der hiesigen katholischen Gemeinde zu mischen; seine diesmaligen Bemühungen werden hoffentlich von demselben Resultate begleitet sein. Wiesbaden. Der„Mittelrh Ztg.“ schreibt man aus dem Amte Rennerod:„Friedliche Bürger wurden von einem Gendarmen aus dem Bette gejagt und wegen eines Flugblattes, das längst in vielen liberalen Blättern abgedruckt war, ins Examen genommen.“ Marburg. Vor einigen Tagen fand die Vereidigung der hiesigen Behörden und die der Professoren und anderen Universitäts-Beamten auf den jetzigen Landesherrn durch die zu diesem Behufe hier anwesenden Herren Geheimerath v. Olshausen aus Berlin und Geh. Regierungs— rath Mittler aus Kassel statt. Sachsen. Dresden. Se. Majestät der König Wilhelm und Se. Königliche Hoheit der Kronprinz von Preußen sind am 19. d. un. 3 Uhr Nachmittags hier eingetroffen. König Johann war bis Priestewitz entgegengefahren und geleitete unter lebhaften Hochrufen des zahlreich versammelten Publicums die hohen Gäste in das Residenzschloß. Bayern. München. Vorgestern wurde bei dem ehemaligen schleswig-holsteinischen Haupt⸗ mann Thumser Haussuchung nach zwei von ihm verfaßten Broschüren, welche gegen das Gesammt— ministerium und gegen das Hohenlohe'sche Pro— gramm gerichtet sind, vorgenommen. Es wurden etwa 70 Exemplare vorgefunden. Die Beschlag— nahme geschah nicht ohne Protest des Verfassers und nur nach gewaltsamer Oeffnung von Thür und Kasten, welche der Viertelscommissär, Herr Hütter, erst nach Beiziehung von drei weiteren Commissären und vier Mann Gendarmerie durch einen Schlosser vornehmen ließ. Würzburg. Der Ausschuß des fränkischen Sängerbundes beschloß in einer am 17. Februar in Würzburg abgehaltenen Versammlung, das zweite Bundessängerfest, welches bereits im vorigen Jahre am 4. August hätte stattfinden sollen, aber durch bekannte Ereignisse verhindert wurde, eben wegen der vorjährigen starken Bedrückung der Stadt Würzburg durch Einquartierung auch für das Jahr 1867 ausfallen zu lassen. Würzburg bleibt aber, da eine Ablehnung des Festes durch die Stadt nicht erfolgte, die Feststadt. Baden. Von Karlsruhe aus wird dem Gerüchte von einer gemeinschaftlichen Besatzung der Festung Rastatt widersprochen und dasselbe für sehr unwahrscheinlich erklärt, weil Baden, wenn die neue Militäreinrichtug zu Stande ge⸗ kommen sei, einer Beihülfe nicht bedürfe, da die badische Armee dann um so viel verwehrt werde, daß sie ein ganzes Armeecorps bilden werde. Außerdem aber sprächen politische Gründe gegen ein solches Abkommen von Seiten der badischen Regierung. Oesterreich. Wien. Alle Blätter stellen eine nahe Kaiserreise nach Ungarn in bestimmte Aussicht, und ihre Mittheilungen gehen nur darin auseinander, daß die einen sie noch in den Febr., die andern in den Anfang März verlegen. Es wird an unterrichteter Stelle positiv versichert, daß der Kaiser vor der Krönung nicht nach Ungarn zu gehen gedenkt. — Eine hier eingetroffene Nachricht aus Mentone meldet das Ableben des österreichischen Erzherzogs Stephan. Frankreich. Die ersten Colonnen der mexi— canischen Occupationsarmee sind angekommen, und wurden mit nicht größerer Freude, als sie selbst beim Wiederbetreten des heimischen Bodens em— pfanden, von ihren Landsleuten aufgenommen.— Verschiedene Eisenbahndirectionen, unter anderen auch die der Nord- so wie der Ostlinie, also die beiden nach Deutschland führenden, haben sich bereit erklärt, die Lehrer der Elementarschulen, welche Paris während der Ausstellung besuchen wollen, für die Hälfte des gewöhnlichen Fahr— preises zu befördern. Wir wollen nicht versäumen, dieß hier zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Darmstadt. Dem Vernehmen nach sind die drei hessischen Bienen-Züchter⸗Vereine zu einem Haupt⸗Vereine verschmolzen worden, dem noch Nassau und Kurhessen bcei— getrelen sind. Jedes Jahr soll eine Generalversammlung abwechselnd in einem dieser 5 Bezirke abgehalten werden. Die bisherige Zeitschrift erscheint von Neujahr ab unter dem Titel:„Die Biene“ monatlich in einem Bogen. Michelstadt. Heute gingen die Verhandlungen gegen Liebmann Lehmann von Griesheim wegen Schrift- fälschung, die schon vorgestern vor dem hiesigen Bezirks⸗ strafgericht begonnen hatten, zu Ende. Die Publication des Urtheils findet den 12. März statt. Der Gegenstand des angeblichen Betrugs beträgt blos 70 f. Von den vernommenen 8 Experten sprechen sich 7 zu Gunsten des Angeklagten, einer, Apotheker Luck von hier, gegen ihn aus. Vertheidiger war Hofgerichtsadvocat Pr. Jaup. Das Publikum hat sich äußerst zahlreich eingefunden. Mainz. Ein Silberdiebstahl. Am Samstag gegen Abend machte man im„Schützenhof“ zu Kastel die Entdeckung, daß der Silberschrank geplündert worden. Während man sich noch die Köpfe darüber zerbrach, wer den Diebstahl begangen haben könnte, suchten sich zwei Handwerksbursche an der Brückengelds-Hebestelle vorbeizu⸗ schleichen, wurden aber angerufen und freundlichst ersucht, das Brückengeld zu zahlen. Einer derselben trat zum Schalter, suchte in seinen Taschen nach Geld und— ließ dabei einen silbernen Löffel fallen. Inn am Kragen packen und seinen Kameraden, der mittlerweile die Brücke betreten hatte, zurückholen, war das Werk eines Augenblicks, und man fand richtig sämmtliche im„Schützenhofe“ entwendete Silbersachen bei den Strolchen, deren Wanberschaft nun vorläufig ein unwillkommenes Ziel gesteckt ist. Oppenheim. Ein dahier beschäftiglee Postpraktikant gerieth dieser Tage in den Verdacht der Postkasse 400 fl. entwendet zu haben. Der junge Mann beschloß, seinem Leben ein Ende zu machen und hatte gerade einen Brief an seine auswärts wohnenden Eltern und einen solchen an seine Braut vollendet, in welchen er seinen Enischluß mit der Bemerkung anzeigte, daß er bei Ankunft der Briefe nicht mehr unter den Lebenden zu finden sei, als seine Ver⸗ haftung und Abführung nach Mainz bewerkstelligt wurde. Vom Rhein. Noch sind die Wunden, die die früheren Wasserjahre unserer Gegend geschlagen, nicht vernarbt und schon trifft uns wieder eine neue Calamität, die so viele Familien auf viele Jahre hinaus finanziell ruinirt. Das Wasser des Rheines strömt gegenwärtig über unsere Som⸗ merdämme und überfluthet die zwischen denselben und den Landdämmen mit Korn und Walzen besäeten Felder, strom⸗ aufwärts an uns vorüber. Man sieht fast nichts mehr als Himmel und Wasser. Keller und Futtergruben muß⸗ ten geräumt werden; hinter den Landdämmen steht das verderbenbringende Grundwasser auf unseren besten Winter⸗ fruchtfeldern. Die Landleute schauen betrübt darein bei ihrem theueren Säesamen und den hohen Pachspreisen ihrer Aecker, die sie vielleicht in diesem Jahre noch mehr⸗ mals besäen müssen, ohne zu ernten. * Neue Erdölquelle. In Württemberg ist abermals eine Erdölquelle entdeckt worden. Dieselbe be⸗ findet sich in Dörzbach und tritt, kaum 2 Fuß von dem Rande eines Naches entfernt, auf ebenem Wege, wie es scheint unmittelbar aus der Tiese kommend, zu Tage. *“ Nutzen häufiger Inserate. Eine franzö⸗ sische Zeitung schildert den Eindruck oft wiederholter In⸗ serate in folgender Weise. Das erstemal sieht der Leser die Anzeige kaum. Das zweitemal sieht er sie, liest sie aber nicht. Das drittemal liest er sie. Das viertemal sieht er nach, was die ausgebotenen Gegenstände kosten. Das fünfte⸗ mal spricht er mit seiner Frau darüber. Das sechstemal willigt die Frau ein, den Gegenstand zu kaufen. Das siebentemal gibt sie endlich Anlaß, den Einkauf zu besorgen. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht, Spezialagent in Friedberg. Das Hamburger Postdampfschiff Teutonia, Capitain Bardua, trat am 16. Februar wiederum eine Reise via Southampton nach New-York an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 700 Tons Ladung, 28 Pas⸗ sagiere in der Cajüte und 297 im Zwischendeck an Bord. Das Bremer Postdampfschiff Herrmann Capitain Wenke des Norddeutschen Lloyd, welches am 29. Januar von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten in New Pork angekommen. Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht, Spezialagent in Friedberg. Angekommen in New-Mork: Am 26. Januar Se⸗ gelschiff Sir John Lawrence von Hamburg, am 1. Fe⸗ bruar Segelschiff Electrice von Hamburg, am 1. Februar Dampfer Arago von Havre, am 1. Februar Dampfer Eu⸗ rope von Havre. Am 30. Januar lagen im New⸗Horker Hafen 99 Dampfer, 62 Schiffe, 85 Barks, 92 Briggs und 172 Schooner, zusammen 510 Fahrzeuge. Der Ham⸗ burger Dampfer Bavaria, welcher wegen Bruch des Ru⸗ ders nach England zurückkehren mußte, ist am 17. Januar in Falmouth eingelaufen. 5— Bei J. B. Schwarz& Co., Cigarrenfabrikanten in Reichelsheim, werden von den bet ihrem Krandungluück beschädtgten Cigarren eirea 100,000 Stück in kleinen Partieen ganz billig abgegeben. 365 223 Klafter Grabgarten 400 en den Burggärten hat zu verpachten Christian Glockengieser, Flurschütz. Ein vollständiges gußeisernes Mühlwerk 309 für 2 Mahlgänge, sowie Transmissionen und eom⸗ plete Mühleneinrichtung ist zu verkaufen bei Friedberg. A. Vorbach. auf Loose heit auf Zut —— Hofrait des Dr. Ca 4e Die am haltene Verne. wird deßhalb selgerung Term Nen aufe Ralbhau' hierbel lein seh in demselben! Anwesens. 8 meinem Aub schlossen werd bei der ersten Friedbe 2 2 Nächste Haupigew fl. 250,0 3 — 16. Anzeige und Empfehlung. Unterzeichneter erlaubt Melchior 471 scüher g Associe Herrn Rechnung betreibt. Indem nir zu erhalten bemüht lieses Fach einschlagende Artikel. Meine Wohnung befindet Kupferschmiedmeister Gott fried ser Behausung der Frau Leonhard Friedberg den 22. Februar 1867. Boll sich in sich einem geehrten Publikum anzuzeigen, daß er das mit seinem betriebene ich das mir seither geschenkte Vertrauen durch prompte Bedienung sein werde, empfehle ich mein Lager in Graddenkmalen sowie alle in Nicht Vorräthiges wird in kürzester Zeit geliefert werden. der Mondigler, und der Arbeitsplatz nach wie vor neben t Füller Wittwe am Fauerbacher Thor. Steinhauergeschäft nun für eigne Vorstadt zum Garten, vis-a-vis Herrn Franz Rohmann, Slenbauer. serdemarkt& Pferdeverlogsung zu Frankfurt ü. 2“. 466 Laut Programm des landwirthschaftl. am 10. April d. J., mit Genehmigung k. Jewinne bestehen demgemäß aus: 61 der schönsten Reit-, Wagen und Vereins findet am Schlusse des Pferdemarkts, vr. Regierung große Verloosung statt. Die Arbeitspferde, 10 Wagen nebst completen Geschirren, wobei eine Equipage mit A sehönen nuf Loose à 1 Nthlr.(fl. deit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Pferden u. completer Schirrung. Außerdem vollstͤndige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit⸗Requisiten ꝛc. 1. 48 kr.) sind bald bei mir einzureichen, wenn mit Sicher⸗ Bestellungen Nach Ziehung sende ich Liste franco. — e n N N N N . Näheres durch die Gustav Schwarzschild, gau ss. dauer, Für Auswanderer! r 459 Am 5., 15. und 27. März 2 ditionen nach Newyork statt, welche als sehr billige und ez vorzügliche Reisegelegenheiten hiermit bestens empfohlen halte. a. M. c. finden Segelschiff-Expe— Spezial- Agentur Friedberg Chr. Hecht. —* 9 8 7* 5 Hofraithe⸗ und Güterverkauf des Dr. Carl Stamm von Dornholzbausen, Amts Nassau. 424 Die am 11. d. Mis. zu Nieder Eschbach abge haltene Versteigerung ist nicht genebmigt worden und wird deßhalb zu einer zweiten und letzten Ver⸗ fleigerung Termin auf Montag den 4. März d. J., Vormittags 10 Uhr, auf's Rathhaus in Nieder ⸗Eschbach anberaumt. Sollte hierbetl kein sehr annehmbares Gebot erfolgen, so erfolgt in demselben Termin sofortige Verpachtung des ganzen Anwesens. Bis zum Termin können bei mir, wie meinem Auftraggeber Verkäufe aus freier Hand abge⸗ schlossen werden. Die Bedingungen sind dieselben, wie bei der ersten Versteigerung. Friedberg den 18. Februar 1867. Curtman, Hofgerichts⸗Advocat Nächste Gewinnziehung am 1. März 1867. Haupigewinn 2 5 Ziehungen fl. 250,000. Größte im Jahre 1867. Gewinn- Aussichten. Nur 7 Gulden 336 koftet ein halbes Prämienloos, 15 Gulden ein ganzee Prämtenloos des neuesten k. k. österr. Staats- Prämien- Anlehens, ohne jede weitere Zahlung auf sämmtliche 5 Gewinnzlehungen des Jahres 1867 gültig, womit man 5mal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,00%, 25,000, 15,000 1c. ꝛc. gewinnen kann. 3 halbe Loose kosten 35 Gulden. 5 ganze Loose kosten 70 Gulden. Da dsese Loose stets sehr begehrt find, so er- sucht man Bestellungen unter Beifügung des Be— trags oder Posteinzahlung oder gegen Nachnahme baldigst und nur allein direkt zu senden an das Bankgeschäft von Anton Bing, Fahrgasse 107, in Frankfurt a. M. 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Ich kann daher diesen weißen Kräuter— Brust-Syrup bei allen Hals- und Brustkrank⸗ heiten, bei catarrhalischen Zuständen der Alhmungs⸗ organe, des Kehlkopfes und der Lungen, bei Keuch⸗ hasten, Bräune, Grippe ꝛc. aufs Beste empfehlen Der und habe die feste Ueberzeugung, daß sich Here Bockius durch Fabrikation dieses ausgezeichneten Hausmittels bei der leidenden Menschheit vielen Dank erwerben wird. 148 Worms a. Rh., 24. November 1864. P. Lehmann, Chemiker. Niederlagen dieses, von einem hoben kgl. Staats⸗ ministerium zum freien Verkauf gestatteten weißen Kräuter Brust⸗Syrups, befinden sich: in Friedberg bei Jean Huber, in Butzbach bei A. Gimbel, in Nauheim bei Joh. Wörner. Bekanntmachung. 70 Dienstag den 26. d. M., des Vormittags 10 Ubr anfangend, will der Unterzeichnete nachfolgende Gegen- flände, als: 1) ein braunes Wallachpferd, 2) einen zweispännigen Wagen mit eisernen Achsen nebst Zubehör, 3) etnen amertkanischen Wendepflug, 4) eine Egge, 5) ein pfuhlsaß, 6) einen Reitsattel, 7) zwei Ackersielen, 8) ein Ackerkummet, 9) ein Wagenkummet, 10) zwet Rückrlemen mit Zugketten, 11) zwet Paar Chaise geschirre, 12) Ketten aller Art, 13) eine Schrot- mühse, 14) mehrere gut gehaltene Faͤsser, sowie sonstiges Haus- und Oeconomtegeräthe, öffentlich versieigern lassen und ladet Kaufliebhaber hierzu ein. Dorheim den 21. Februar 1867. Heinrich Bingel. D. Kümmich. ** Für Lehrersöhne a* 4690 7 Mit Beginn des Sommersemesters, 29. Aprll, können Söhne von Lebrern auf melner Lehranstalt für Handel urd Gewerbe, welche auch für den einjährigen Freiwilllgendtenst ausbildet, unter besonders günftigen Verbältnissen Aufnahme finden. Prospekte und jede westere Auskunft durch den Vorsteher. Eberstadt b. Darmstadt. A. Schmuck. Ttollwerck sche Bruftbonbons. 446 Zur Abwehr von Husten und Heiserkeit, überh gegen alle calarrhalischen Krankheitserscheinungen dur empfehlenswerth, sind stets auf Lager in Friedb bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß, u Assenheim bei Carl Bauer, in Berstadt bei Ehr. Eichelmann Sohn, in Bellereheim bei B. Stern Sohn, in Butzbach bei Wilh. Wießler, in Hungen bei 1 99 ü lupt aus Stro 404 werden gewaschen, gefärbt und fagçonnirt bei Elise Hanau, geb. Simon, vis-à-vis der Post. 2 2 4 5 Ein Logis 399 hat zu vermiethen Ehristian Glockengieser, Flurschütz. Ich war in Folge eines Brustübels, verbunden mit kurzem Athmen, Ver— schleimung und Blutspeien, trotz vielet angewandter Mittel derart herabgekommen, daß Jedezmann an meinem Wieder⸗ aufkommen zweifelte. Durch den Gebrauch von nur einer halben Flasche des G. A. W. Mayer schen weißen Brust⸗Syrups, aus der Niederlage für Rothenburg bezogen, wurde ich vollkommen wieder n diesen weißen Brust⸗Syrup mit vollem Rechte empfehlen. Quolsdorf b. Rotbendurg, den 24. 1864. Joh. Karl Zöllner, Revierförster. allein ächt zu haben in Friedberg bei Ph. 445 FFPFPPPPPPPGFPPPPPPCCPCc Versteiger ung. 456 Nächsten Mittwoch den 27. Februar l. J., Morgens 9 Ubr, läßt die Unterzeichnete in ihrer Behausung Nach⸗ verzeichnetes an den Meistbietenden öffentlich versteigern: Eine trächtige, 4 Japre alte Kuh, einen vollständigen, noch ganz neuen Wagen, eine Egge, einen Pflug, ein neues Kochgeschirr, eine ganz neue Fegmühle, eine ge⸗ brauchte Fegmühle, mehreres zu Fegmühlen bereits zu⸗ geschnittenes Holz, mehtere eichene Borden, eine Stroh- dank, zwei Fässer, eine Waschbütte, ein vollständiges Schreinergeschirr, worunter zwei Hobelbänke, ein: Dreh⸗ bank, mehrere Schraubztwuagen und alles übrige dazu ge⸗ börende Handwerkszeug, auch verschiedene Kleidungsstücke. Dornassenbeim den 20. Februar 1867. Peter Joseph Kempf's Wittwe. Kaputzen& Winterschuhe Nur 465 wegen vorgerückter Jahreszeit zu sehr dilligen Preisen. a Usagasse. H. Diehk. Emser Pastillen 30 seltt einer Reibe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals⸗ und Brust⸗ leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor⸗ 8 8 1 8„ K* rätbig in Friedberg bei Fru. Hofapolbeker C. Wahl, in Naubeim bei Herrn Ph. J. Weiß. Ote Pastillen werden nur in etikettirten Schachteln versandt, Königliche Irunnenperwaltung zu Bad⸗Ems. * Buxbaum. 464 Es konnen 20— 25000 Buxbaumpflanzen würdig abgegeben werden Södel den 22. Februar 1867. Ph. Heinrich Bender. Ueue Linsen! Erbsen und Bohnen in gut kochender Waare bei Wilh. Fertsch. preis- 310 Der Vorstand des Wetterauer Zweigvereins der Gustav- Adolf Stistung für das Großherzogthum Hessen richtest an alle Gemeinden seines Zweiges die freundliche Bitte, die Beiträge für 1867 bis zum 15. Marz erheben und an den Rechner, Herrn Hofapotheker Wahl dahier, einsenden zu wollen. Friedberg den 17. Februar 1867. Hgarm o nie! . Mittwoch den 27. des Narrenmonats. 1 C,arnepalsgesellschaft Hechtinget! Große Damensitzung . mit Musik, komischen Vorträgen, Lie dern, Duetten u s. w. 463 Von größeren Sachen kommen zur Aufführung: Prinzessin Kieselherz. (Parodie auf Schillers Turandot.) Die Bürgsehaft niit leben dee Bi eier e Indem man alle Freunde der Geselligkeit und des Humors hierzu einladet, bemerkt man, daß die Herren ihre Kappen mitzubringen, oder sich solche am Eingange des Saales zu lösen haben. Das Gesammteomit e. Maskengarderobel 405 Von Freunden aufgefordert zu dem bevorstehenden Masken-Ball schöne und elegante Masken-Anzüge bereit zu halten, empfehle ich hiermit eine reiche Aus— wahl von den billigsten bis zu den feinsten, und bitte die Bestellungen möoͤglichst bald zu machen. N M. Steitz, Herrenkleidermacher. Masken- Anzüge. 437 Dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Masken⸗ Garderobe in reichster Auswahl zum Verleihen ausgestellt habe. Anzüge jeder Art können bei mir bestellt, sowie neue An zuge elegant, rasch und billig angefertigt werden. Ferner empfehle Gesichts-Masken und 0 Federn jeder Art und bemerke zugleich, daß Glacehandschuhe von allen Farben binnen einer halben Stunde gewaschen und glacirt werden. . Conrad Diehl 5 neben Hofapotheker Wahl. Alle Sorten Masken⸗Larven, 450 worunter die feinsten Wachs, Larven, sowie Perücken, Bärte und sonstige Masken- I abzeichen in reichster Auswahl sind zu haben bei H. Diehl, in der Usagasse wohnhaft. Geschäfts⸗ Empfehlung. 398 Einem hiesigen und auswärtigen Publikum diene zur Nachricht, daß ich wich von meinem seitherigen Compagnon Herrn Rohmann getrennt und das Steinhauergeschäft nun für mich betreibe. Indem ich bitte, das diesem Geschäfte seit Jahren geschenkte Vertrauen mir nicht entziehen zu wollen, empfehle ich mich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens und sehe unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung, sowie möglichst billiger Preise zahlreichen Aufträgen entgegen. Meine Wohnung befindet sich in dem vormals Waßmuth' schen Hause, vis-A- vis dem Landgericht, der Steinplatz in der Eisenbahnstraße neben Herrn Schlossermeister Diener. Friedberg. Melchior Boll, Steinhauermeister. Nepskuchen mit 80 Bildern und 1675 Recepten, Preis ist das neueste, beste und billigats. nur 1 Thlr. Vorräthi orräthig 27 stets frisch von der Mühle bei 20 be Bindernagel& Schimpff. Wilbelm Fertsch. 5˙0. öslerteichische steuerfreie Obligationen, 364 welche sich sowohl zur vortheilhaften Kapitalanlage als auch zum Umtausch gegen 5% engl. Metalliques von 1859, Grundentlastungs-Obligationen und National eignen, empfiehlt Friedberg. S. Lindheimer 132 Illustrirtes K Larven Liederkranz. 304 Abend⸗Unterbaltung Sonntag den 24. Februar im Saale des Hötel Trapp. Beginn 7½ Uhr. Friedberg. Der Vorstand. Sonntag den 24. Februar, Abends 7 Uhr, im Saale der Frau Rosenbecker zu Steinfurt Concert des Hrn. Adolph Rosenbecker Runter gefälliger Mitwirkung der Herren Ludwig Hensel, II. Vlosine.— Adolph Friedrich, Viola.— Walther Sauerländer, Violoncello— und des Pru. M. W. Prog ra mm. 1) Oavertüre Reisiger 2) Variationen über das Thema der kleine Tambour. 3) Quartett Haydn. 4) Aufforderung zum Tanz Weber. 5) Quartett Haydn. 6) Ouvertüre zu Figaro Mozart. e ee e e ee e ee e 1) Wie bab ich sie geliebt Möhring. 2) Die milde Nacht Kanz. 3) Wilbelm warum nicht Kuntze. 4) Schneiders Abschiedslted Hamm. FF 429 Fängerball zu Niedertosbach. 444 Sonntag der 24. d. Mts., Abends 7 Uhr, findet bei Unterzetchnetem ein Sängerball statt, wozu freund⸗ lichst einladet Conrad Groh II. Entree 30 kr. in großer Auswahl, sowie Gold- und Silber— kordel, Schellen ꝛc. für den bevorstehenden Maskenball 479 bet Jos. Hoffmann, Posamentir. . 27 Erklärung. 472 Ich bin nicht Willens, den Streit mit den„am 14. bei Philippi versammelten Bürgern“ in einem öffentlichen Blatt fortzusetzen, und bitte alle Diejenigen, welche den injuriösen Artikel gegen mich gelesen haben, ihr Urtheil so lange zu suspendiren, bis durch eine Untersuchung, welche ich verlangen werde, das Resultat zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden wird.— Friedberg den 22. Februar 1867. Dr. Müller, Kreisarzt. Mische Seezungen! W. F ertsch. Bei meiner Abreise nach meinem neuen Bestimmungs⸗ orte Schlitz sage ich allen Bewohnern der Stadt und des Landbezitks Friedberg, unter der Bitte, mir eln freundliches Andenken zu bewahren, hiermit ein herz⸗ liches Lebewohl. 443 Friedberg den 20. Februar 1867. Suppes, Landgerichts⸗Assessor. Dr. Pattison's Gichtwatte lindert sofort und beilt schnell Gicht, Rheumatismen 277 aller Art, als Gefichts-, Br! Hals⸗ und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und egicht, Glieder⸗ reißen, Rücken und Lendenweh u. s. w. In Paketen zu 30& 16 kr. zu haben bei J. N. Windecker. 7 Kirchliche Anzeigen für Stiedberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Sonntag Seragesinä 24. Februat. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Sehrt. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmittags: Herr Candidat Spengel, 8 468 bei Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 2 Das„Unterhaltungsblatt“ den 26. Februar wird mit der nächsten Nummer, welche Dienstag erscheint, ausgegeben. (Hierzu eine Beilage.) 2100 lc de Ler sedtet bscherseld Lich den Mat 414 dür wege die f angefauft 1 50* Veserun a der Au Nauheim d Mio., Vor horde einge an den We werden kon, Naußbe 10 Uhr,. Adenfadt * e * r end 1—— dur kit Kesalis! „ erte. fag b. d10 / e be 443 pes, 1 Assesse n deen u et dienst Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 4 24. 8 2* Eichenhelzversteigetung. 373 Doynerstag den 28. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen im Distrikt JIledorfer Wald, beginnend am Klein Eicher Feld, 157 Stück Eichen- Bau- und Werk bolzstämme von 30—60“ Länge und 10 18“ Durchm. im Ganzen 11647 Cbks., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Das Holz liegt sebt bequem zur Abfuhr, ½ Stunde von Flensungen, dem Knotenpunkl der von Alsfeld nach Grünberg und Laubach führenden Staatsstraßen. Laubach am 11. Februar 1867. Gräfliche Forstverwaltung Holz ⸗Versteigerung. 402 Im Licher Stadtwald, Distrikt Plattenwald, kommen den 25., 26. und 27. d. M. nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung. Montag den 25. und Dienstag den 26. Februar. 494 Eichenstämme und Stangen von 4— 18 Zoll Durchmesser und bis zu 51 Fuß Länge, 77 Fichtenstämme und Stangen von 4— 21 Zoll Durchmesser und bis 95 Fuß Länge, 10 Buchen, Buken- und Aspen⸗Stämme. 1 Quantität Eichenprügelholz gesetzt in 10 und 15 Fuß Länge⸗Stecken, geeignet zu Werkholz. Mittwoch den 27. Februar. 446 en Buchen und Eichen Scheit- und Prügelholz, 211 Stecken desgleichen Stockholz, 10505 desgleichen Wellen Der jedesmalige Anfang ist Morgens 8 Ubr am Licherfeld. Lich den 13. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich Helm. Materialien⸗ Lieferung. 414 Für die hiesige Saline sollen auf dem Soumissions wege die nachfolgenden Materialien und Geräthschaften angekauft werden: 50 Pfund Stahl(Tannenbaum) 5 Ctr. Reifeisen, 3„ Huffstäbe, 2„ pierkantiges Eisen, 8 undeisen, 1„ Bandeisen, 50 Pfund Eisendraht, 150 kleine Rundkopfsnägel(1000 Stück 8 Pfund schwer), 200—„ Drahtstifte, 1 bis 2½ Zoll lang, 50„ Dergleichen, 3 Zoll lang, 50 Stück loschippen 50* nkörbe, 100 Pfund ausgelassenes Schweineschmalz, 6 Stecken Buchen⸗ Scheitholz. Lieferungsluftige wollen ihre Anerbietungen versiegelt mit der Ausschrift„Malerialien-Lieferung für die Sa ine Nauheim betreffend“ längstens dis Dtenstag den 26. d. Mis. Vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Be hörde eingeben, bei welcher auch die Lieferungsbedingungen an den Werktagen in den Vormitiagsstunden eingesehen werden können. Nauheim den 14. Februar 1867. Großherzogliches Salzamt F. Schreiber.. Welß. een z. 422 Dienstag den 26. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, w die Brodlieferung für die hiesige Garnkson auf's 2. Vierteljahr 1867 auf dem Büreau des unterzeichneten Verwaltungsraths, woselbst die Bedingungen eingesehen werden können, mittelst Summission vergeben. Butzbach den 17. Februar 1867. Großpherzoglicher Verwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Reiterbrigade. In Verhinderung des Präsidenten: von Buseck, Rittmeister. Holz- Versteigerung. 426 Dienstag den 26. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, werben im Walddistricte Buchwald, nahe bei Ilbenstadt: 4 3 Stecken Buchen⸗Scheltholz, eg ler. 1 1„ Prügelholz, 47„ grobes Eichen⸗Stammprügelholz, 37 5 75 Kirschen.„ 171„ Buchen⸗Stockholz, 23„ Eichen- 5 400 Stück Buchen-Wellen, 7400 7 Cichen⸗Wellen und 23 Eichen⸗Stämme von 16 bis 25 Fuß Länge und 9 bis 17 Zoll mittl. Durchmesser, öffentlich an den Meistbsetenden versteigert werden. Schloß Ilbenstadt den 16. Februar 1867. Gräflich von Leiningen Westerburgtische Rentey daf. Bernhardt. 1866, Zwetschen! 311 Türklsche, Bomberger und Wefterauer bel Wilh. Fertsch. Edicetalladung. 453 Georg Schnell, Uhrmacher und Goldarbelter da hier, hat zur Abwendung des über sein überschuldetes Ver— mögen zu erkennenden Concursprozesses um Zusammen— berufung selntr Gläubiger behufs Abschlusses eine Stundungs resp. Nachlaßvertrags gebeten, weßhalb diese auf: Mittwoch am 13. März l. J., Morgens 9 Uhr, zur Anmeldung ibrer Forderungen unter dem Rechts- nachtheile vorgeladen werden, daß von den Aus bleibenden unterstellt wird, sie wollten den von dei Mehrheit der Gläubf er in obiger Beziehung gefaßt werdenden Besch üssen beitreten Friedberg am 15. Februar 1867. Großberzogliches Landgerlcht Friedberg Reiß, Hofmann, Lanp richter. Landgerichts Assessor. Bekanntmachung. 455 Zu dem Tarif vom 1. Februar 1866 für die Be— förderung von Gütern, Fahrzeugen und soystigen Trans- portgegenständen auf det Main-Weser⸗Bahn wird ein vom 1. März d. J. ab gültiger Nachtrag, enthaltend ermäßigte Tarifsätze für den Transport von Rohproducten ausgegeben, bei den diesseitigen Güterexpedittenen zu erhalten ist. Cassel am 14. Februar 1867. Die Cenfraldircetion der Main Frucht⸗Versteigerung. 441 Dienstag den 26. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in blesigem Nathhause 26 Maltec Koru von den Fruchtvorräthen der milden Stiftungen öffentlich meistbietend versteigert werden der Weser⸗Babn. Friedberg am 20 Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg 3 Hroßberzogliche Beigeordnete e De Garten⸗ Verpachtung. 440 Mittwoch den 27. Februar d. J., Vormittags 10 [Uhr, wird in hiesigem Rathhause der vormals Binder nagel'sche jetzt städtische Brachbrunnengarten hinter der Burg in 20 ausgesteinten Abthetlungen anderweit auf 6 Jahre öffentlich meistbletend verpachtet. Friedberg am 20. Februar 1867 Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg 5 J. B. d. B. Der Groß erzogliche Beigeordnete Foucar Garten-Versteigerung und Verpachtung. 442 Millwoch den 27. Februa J., Vormittaps 11 Uhr, soll in diesi,em Rathdause auf wi derbolt frei— willigen Antrag und Folge eingelegten Nachgebots der Grabgarten der Heinrich Hanstein IV. Wittwe, nämlich 216 ⅜0 Kalfter am Königsstubl, nochmals öͤffent lich meistbietend versteigert werder. Im Falle die Versteigerung ein entsprechendes Resultat nicht liefert, so soll unmittelbar nach dieser der Garten auf sechs Jahre verpachtet werden Friedberg am 20. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgerich 9... Der dienstälteste Gerichtͤmann Fouc ar. Holz-Versteigerung. 454 In hiesigem Gemeindewalde, Distrike Kunzbach sollen nachstehende Polzsortimente zur Verstelgerung kom— men und zwar: Mittwoch den 27. d. M. 5 Stecken Eichen⸗Scheltholz 3 7„ Prügelbolz, „„„ Stockholz, 3400 Stück Buchen⸗Wellen, 35744„ Eichen Birken-Wellen 78 Gebund Giastern. Donnerstag den 28. l M. 113 Stück Eichen⸗-Stämme, 2598 Cbkf. haltend, % Buchen? 1 5 Der Anfang beginnt jedesmal Morgens präeis 9 Uhr. Bemerkt wird, daß der Schlag an die von Ober Mörlen nach Ziegenberg fübrende Chaussee grenzt und daß gegen Bürgschaft das Holz bis 1. Oktober l. J. creditirt wird Ober Mörlen am 20. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen e ce Arbeits-Versteigerung. 458 Montag den 25 Februar, Vo mittags 4 Ubr soll auf dem Rathhause zu Ossenbeim das Brechen und Fahten von elrca 5 Cbklft Unterhaltungssteinen auf die Ortssraßen und Vielnalwege in der Gemarkung Ossen heim, sowie das Aussetzen und Zerschlagen von 8 Ebklft. Unterhaltungesteinen, ay den Wenigstnebmenden in Accord gegeden werden. Friedberg den 21. Februar 1867 Der Bezirks-Bauaufseber Schneider. F ledberg Bekanntmachung. 462 Dle am 14. Februac 1. J. im Gräflichen Forst— 295 Wickstadt 1 Holzverstelgerung ist ge— nehmigt und ger erste Fahrtag auf Donnerstag den 28 Februar l. J. beslimmt. 110 Wlcksadt den 18. Februar 1867 Schallas, Oberförster. — 5 st 1 Holzversteigerung. 460 Aus den Freiherrl. v. Frandlenstein'schen Wald- disteikten:„Kreoztaunen⸗,„Tannenwiese“ und„Heide“, in der Gemarkung Ockstadt bel Frtedberg, kommen zur öffentlichen Versteigerung: J. Donnerstag den 28. Februar d. J., Vormittags um 9 Uhr, 3 Stecken Nadel⸗Scheldholz, 8„ Prägelbolz, 28„„ N Stockholz, 12797 Wellen„ Reisholz, 6089„ Eichen- und Birken⸗Ausjätreisholz, 331 Gebund Ginstern. 2. Freltag, den 1. und Samstag den 2 d. J., Vormittags um 9½ Uhr. 68 Weißtannen Stämme) von 5½ bis 24½“ 3 Fichten-Stämrie Durch. u. 30—80“ Länge, 13 Kiefern-„ 2676 Eb tft. enthaltend, , 1381 Weißtannen Stangen* 2 Stangen 3753 Ebtf. enthaltend, 7900 Stück Weißtannen-Bohnenstangen. Säumtliches Reisholz eignet sich vorzugswelse zu Backholz, das Birken⸗Reloholz auch zu Besenreisig. Unter dem Stangenbolz befinden sich Ge rüststangen für Maurer und Weißbinder, sowie Leiterstangen und geringere Stangen zu Latten c., unter dem Stammdbolz sehr schöne Schneidklötze, unter Anderem ein Weißtannenklotz mit 283 Cbkfß. Bemerkt wird, daß am Freitag sämmtliche Bohnenstangen und geringeren Stangen, am Samstag sämmtliche Schneidklötze, im Uebrigen aber Stämme und Stangen an beiden Tagen zu ungefähr gleichen Theilen zum Ausgebot kommen. Die Zusammenkunft findet jedesmal auf dem„Hasel— becker Weg“, zwischen dem Distrikt Kreuztannen und dem Nauheimer Vald statt. Ockstadt am 21. Februar 1867. e Freibertl. v. Franckenstein'sche Oberförsterei Ockstadt „N Maͤrz D Bekanntmachung. 461 Die am 18., 19. und 20. d. Mis. im District „Klappertaunen“ abgehaltene Holzversteigeruag wird hiermit genehmigt und der erste FJahrtag auf Montag, den 25. d. Mts., anberaumt. Der auf den 23. März l. J.70 gesetzte Abfuhrtermin gilt nunmehr auch für alles übrige, bisher aus den Iretherrl. v. Franckenstein'schen Waldungen zur Ver— steigerung gekommene Holz. Ocknadt am 21. Februar 1867. Die Freihertl. v. Franckensteig'sche Oberförsteret Ockstadt Frey. Holz- Versteigerung. 467 Donnerstag den 28. Fedruar und Freitag den 1. Marz d. J., Morgens 9 Uhr anfangend, werden in dem hiesigen Gemeindewald Distrikt Brühler Berg nach— verzeichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend ver— steigert werden: 1 Stecken Buchen Scheldholz, . 3 Aspen⸗„ 1 6 Eichen⸗Prügelbolz, 6 Nadel- 5 e. Aspen⸗ 1 1 Buchen Stockholz, bend Eichen⸗* 38„ Nadel* 9 1 Aspen⸗„ 3550 Wellen Buchen-Reisholz 2300„ Eichen⸗„ 150„ Aopen 1 30600„ Nadel⸗„ Bau- Werk⸗ und Nutz holz. 50 Eschen⸗-Stämme, 6 Nadel„ 33 Eichen-Stangen zu Wagnerholz, 4622 Nadel„ zu Baum und Gartenpfählen, Hopfen und Bobnenstangen geeignet. Doch Weisel am 21. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Hoch-Weisel Nei ü fer. Rettigbonbons 28 für Husten und Vrustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 56 kr., Schachteln à 18 kr., Paquete à 14 kr. bet Pb. Dan. Kümmich. — 3——— ————— Für u bis 6 kr. wöchentlich sämmtliche deutsche Classiker in vollständigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meisterwerke! 205 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung der neuen wohlfeilen National-Bibliothek der deutschen Classiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schoͤnen Ausgaben dringen, nicht in Auszügen, sondern vollständig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß manches Werk in dieser Ausgabe kaum den zehnten Theil der bisherigen Preise kosten wird, z. B. Schillers sämmtliche Gedichte nur 18 kr., Schillers sämmtliche poetische und dramatische Werke nur 1 fl. 21 kr., die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe nur 7 fl., Lessing nue 1 fl. 18 kr., Wieland 5 fl. 24 kr. f Jeder Band kostet nur 9 kr. Band 1. enthält Bürger, Band 2. Jean Paul, Band 3. Seume, Band 4. Gellert. 5 5 Erste Hefte sind in genügender Anzahl jetzt vorräthig, und theilen wir solche gerne zur Einsicht mit. Bestellungen für uns können gemacht werden für Nidda und Umgegend bei F. Trebes in Nidda. „ Hungen„ 1„ L. Schneider in Hungen. Bindernagel& Schimpff. Auswanderer& Neisende 5 nach Amerika werden von mir mit Dampf- und Segelschiffen 1. Classe in 8 jeder Woche über Bremen, Hamburg, Havre und 2 efördert; gute Bedingungen und die billigsten Preise werden zugesichert. Verträge konnen jeden Tag abgeschlosseu werden bei 323 G. Fr. Schweitzer in Friedberg, Concessionirter Agent. Universal-Magen-Liqueur von Carl von Metternich in Mainz 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Ph. Dan. Kümmich. Pisonisches Caffee⸗Surrogat. 457 Wenn man einem ¼ Pfund zimmtfarben gerösteten und gemahlenen Caffee 1 Loth von diesem Pulver beimischt, erhält man ein Getränk, welches dem vom feinsten Caffee bereiteten, nicht nachsteht. Eine vorzügliche Läuterung und die durch die Beimischung erzielte Erhöhung des reinen Caffee-Geschmackes, wodurch eine beträchtliche Ersparung an Caffee möglich wird, sind anerkannte Vorzüge dieser Specialität. In Friedberg bei Herrn Friedrich Hilbrecht, in Nauheim„„ J. Ph. Weiß t Geehrter Herr Daubitz! Schon längere Zeit litt ich an heftigen Brustschmerzen, en Appetitlosigkeit und einer allgemeinen Schwäche in allen Gliedern.— So kam ich denn eines Tages auf den Gedanken, Ihren vielgerähmten Kräuter-Liqueur auch]. bei mir anzuwenden.— Nach dem Genuß einiger Flaschen sühlte ich zu meiner Freude, daß die Brustschmerzen mit jedem Tage mehr und mehr schwanden. dies, Ihren vorzüglichen Liqueur jedem Leidenden gern zu empfehlen. Steinkirchen bei Lübben, Niederlausitz, den 11. Februar 1866. i 5 Dieser Liqueur ist allein ächt zu haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Jacob Schimpf, in Assenheim bei Carl Bauer. Jetzt nun, wo ich den Ligueur seits einigen Wochen trinke, fühle ich mich von meinen Leiden hergestellt und verpflichtet mich 1 G. Heinze, Fabrikant. 447 Mobiliar-Versteigerung. 451 Aus dem Nachlaß der in Ober-Rosbach verlebten Georg Philipp Winter Eheleute kommen Dtenstag den 26. und Mittwoch den 27. d. M nachstehende Mobillen in deren Wohnung zur öffentlichen Verstefgerung. Sechszehn Hühner, ein Hahn, ein einspänntger Wagen, Pflug und Egge, ein Schneeschlitten, eine Fruchtfegmühle, eirca 15 Malter Weizen, 5 Malter Korn, 6 Malter Gerste, 10 Malter Hafer, Erbsen und Linsen, eirca 20 Centner Heu, 20 Centner Grummet, 1½ Fuder Korn-, 6 Fuder Welzen⸗, 3 Fuder Gerste⸗, Hafer-, Erbsen- und Linsenstroh, Betten, Kleider, Weißzeug, Oekonomie“, Haus, Küsche⸗ und Wirthschafts Geräthschaften. Anfang jedesmal Vormittags 9 Uhr. Ober⸗Rosbach am 19. Februar 1867. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Ober⸗Ros bach Ble ch e r. CCC 452 Montag den 25. Februar, des Morgens 9 Uhr, soll in dem Pohl-Gönser Gemeindewald, Unteren-Bauwald, nachverzeichnetes werden: 11 Stecken Buchen-Scheidholz, 2„ Eichen⸗ 23 1 Buchen ⸗Prüßelholz, 25 ½„ „ Stockholz, Distrikt Gehölz versteigert 110 Stück Aspen- und Klefern-Wellen, 5 Buchen- und Eichen- Werkholzstämme von 2 6—15“ Durchm. und von 10-30“ Länge. 3 Stecken Schichte Buchen Werkscheldholz. Die Zusammenkunft ist im Unteren-Bauwald an dem Butzbacher Feld. Pohl⸗Göns den 20. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Pohl-Göns Schöpff. 288 2 Als ein sehr wichtiges Haus- mittel bewährt sich das von dem Erfinder des in allen Orten rühmlichst „Daubitz“(R. F. Daubitz in lottenstr. 19) bereitete (à Flasche 10 Sgr.). Dasselbe is Schwindsucht geneigt seien. trauen schenken dürfe, welches N. F. Daubitz'sches B bekannten Liqueur Berlin, Char- N. F. Daubitzsche Brust⸗Gelbe wie wir von allen Seiten hören, ein vorzügliches Haus⸗ mittel bei Lungen-„Magen, Stick-, Keuch-Husten, starker Verschlei⸗ mung, katarrhalischen Affectionen 2ꝛc., ebenso sebr probewürdig bei Personen, von denen man befürchtet, daß sie zur — Die vielen Tausende von Personen, die durch den Genuß des Liqueur„Daubitz““ Hilfe und Er⸗ leichterung gefunden haben, übernehmen gewiß gern die Bürgschaft dafür, daß man dem R. F. Daubitzschen Brust⸗Gelée dasselbe Ver⸗ dem Liqueur „Daubitz“ so reichlich zu Theil geworden ist. . vust⸗Gelce ö allein nur fabricirt von dem Apotheker R. F. Daubitz in Berlin empfiehlt à Fl. 39 kr. die alleinige Niederlage von J. A. Windecker in Friedberg. Mitgetheilt von 5 1 5 5 R. 1834 7 G S. Lünd eimer. Frankfurter Cours. NE e ee 5 5 D Pr. L. 1858 123½ P 22. Februar 1867. Cours der Staatspapiere. 18 5 360 v. 18000% 189 Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 63¾—64½ Gr. Hess. 40% Obligat. 94¼ P. 1„ 100 Pr. v. 1864 78½ P 2 5% Nat.-Anl. 1854 56 ½ 6.„ 3½% Obligation.—— 2 aSebveß Thm. 10. 4 „ 50% steuerfreie Oblg. 50 G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 99 P Bad. 35 fl. Loose 55% 5 Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 99/ P 5 40% do do 93 G. 2 Kurh. 40 Tul.-E. b. K. 77770. 1 4⁰ do. do.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 10593 P. 5. Hess. 50 fl. L. b. R. 143% 6 Bayern 50% Obligation. 102 P Frankf. 3½% Obligat. 86 ¼ P— 5% 2„ 5 „ 4½% ½ jahr. b. Rth. 983/ P.„ 30% do 77½ 8. 2 Nass. 25 fl. L, b. R. 34% 6 5 4% 90 do 93½ G. Russland J 50% Obl. i. L. à fl. 12 85½ P. I Sard. 36 Fr. L. b. B. Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 98¼ P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 84 G. 2 I Pistolen fl. 9 43—45 5 40% do do 93 G. Schweden 4½% O. i. R. à 105—— 2 Doppelte 9 44—46 Baden 4½% Obligat. 98 P. 5 4½0% Pfb. i. R. à 105 83 G. 2 preuss. Fried d'or„ 9 56—57 7 4% Obligat. 92½ G. N.-Amer. 60% St. J. E. 1882 77, 2/8, 7/8 Hol fl. 10 Stücke„ 9 4850 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten.* Sede v 5 8 4½% Bayr. Ostbahn 120½¼ P. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 34 P. 2 Engl. Sovereigns. 5 11 49—53 4% Ffandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 51¼ P. 2 Kuss. Imperiales 9 44—46 30% Oesterr, St.-Eisenb.-Prior. 48½, ½ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 74½ G. Gold pr. Zoll-Pf.—— 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91 P. 5% do. neueste Emiss.% 693¾ P. 2 Hchh. Silb. pr. Z. Pf. 5—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45½ G. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 963 G. S Preuss. Kassensch.“„ 1 44%—45½ 227—28 Wiener Wechsel- Cours 93. Dollars in Gold * 7 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Friedberg. Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen d. 8. w. S. Lindheimer in 2 — Es Rechenschuft b Die Hessen. ul nan wis der Stuttgatt Cyerciertegler Armerdivisse — Nac Beschluß wi Ostern wiede — Nach Dumont un Gefolge det rechten Rhe. welche die Y drohen, der Mainz und G Norden it: S uaaleregier tage eine Bo Brücke zu. ob nicht we der Festung der Taunus königl. pre Staates Nr schast dir di — Jur e ihrer jegigen entgegengeht, aus den Her deadungstan Wapuun, 0 eretär Fin Fried eine„An N sprache des FDnidberg. Hirzenhain. fünde o ganzen N n genann dieselbe 25 wle di Rößlmög Nia ad win Wahl