lan egen u- Nreußen. — des Donnerstag den 21. November. erhessen. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. —*—— Auf den„Anzeiger“ kann man noch für die Monate November und Dezember bei den Poststellen des Großherzog— 2— thums mit 22 kr. und bei der Verlags-Expedition mit 20 kr. abonniren. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vertheilung des Reinerlöses für Waldstreu. Friedberg den 16. November 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien. Es ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß die Bestimmungen des Gesetzes vom 2. Juli 1839, die Abgabe von Waldstreu aus Gemeindewaldungen und an benachbarte Gemeinden betreffend, in einzelnen Gemeinden unseres Kreises nicht überall gehörig in Ausführung gebracht, daß insbesondere nicht, wie in dem gedachten Gesetze vorgeschrieben,»die Waldstreu in einer öffentlichen Versteigerung, unter Zulassung freier Concurrenz,„ zum Verkauf ausgeboten, vielmehr häufig, unter Ansetzung eines Tarif oder eines andern vorher verabredeten Preises unter Nacherhebung der Erndtekosten, unter die Ortsbürger vertbeilt und hieräber zur Täuschung ein Protokoll aufgenommen wird, als bätte wirklich eine Versteigerung stattgefunden. Ein solches Verfahren ist ungesetzlich und keineswegs im Interesse der Gemeinde. Wir erwarten daher, daß Sie künftig nach deg Bestimmungen des oben angeführten Gesetzes und der später erlassenen Vorschriften, welche Sie in Küchler's Handbuch, II. Auflage, Seite 303 u. f. verzeichnet finden, dei Versteigerungen und Abgaben von Waldstreu streugstens verfahren werden, entgegengesetzten Falls wir sonst genöthigt wären mit Strafen gegen Sie vorzuschreiten ien ö Oeffentliche Nachricht. Das nachstehende Verzeichniß der für 1867 eingegangenen Waisenhausbüchsengelder bringen wir zur offentlichen Keuntniß— Friedberg den 15. November 1867. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tyr a p p. l WE en über die vom 1. September 1866 bis dabin 1867 ia dem Büreau Großberzoglichen Kretsamt' Friedberg, sowle in den Gemeinden des Kreises Friedberg eingegangenen freiwilligen milden Gaben für arme Watsen. 1) Am Kreisamt eingesammelt 12 fl. 17½ kr.— 2) Assendeim 2 fl. 9 kr.— 3) Bauernbeim 9 kr.— 4) Beienheim 1 fl. 1 kr.— 5) Bodenror 12 kr.— 6) Vörstadt 1 fl. 24 kr.— 7) Bruchenbrücken 2 fl 28 kr.— 8) Butzbach 5 fl. 45 kr.— 9) Dorheim 1 fl. 47 kr.— 10) Dornassenheim 1 fl. 38½ ͤ kr.— 11) Fauerbach v. d. P. 2. 56 kr.— 12) Zauerbach b. Fr. 2 fl.— Irtedberg 15 fl. 15 kt.— 14) Gambach 4 fl. 23½ kr., 5 kr. Porto find abgegangen.— 15) Griedel 36 kr.— 16) Hausen 50 kr.— 17) Hoch-Weisel 1 fl. 21.— 18) Ilbenstadt 3 fl. 46 kr.— 19) Kirch⸗Göns 51 kr.— 20) Langenbain mit Ziegenderg 30 fr.— 21) Maibach 53 kr.— 22) Melbach 11 kr.— 23) Munfier 30 kr.— 24) Münzenberg 33 kr.— 25) Nieder-Florstadt 38 kr.— 26) Nieder⸗Mörlen 1 fl. 10 kr. — 27) Nauheim 6 fl. 40 kr.— 28) Nieder-Rosbach 1 fl. 4 kr.— 29) Niedetr⸗Weisel 1 fl. 52 kr.— 30) Nieder- Wöllstadt 3 fl. 30 kr.— 31) Ober-Flornadt 15 ir— 32) Ober-Mörlen 1 fl. 30 kr— 33) Ober ⸗ Rosbach 1 fl. 20¼ kr.— 34) Ober-Wöllstadt 4 fl. 12 kr.— 35) Ockfladt 1 fl. 16½ kr.— 36) Oes Nichts.— 37) Oppecshofen 1 fl. 10 kr.— 38) Ossenbeim 19 kr.— 39) Ostbeim 34 kr.— 40) Pobl⸗Göns 30 kr.— 41) Reschelsbeim 3 fl 46 kr.— 42) Rödgen Nichts.— 43) Nockenderg 1 fl. 50 kr.— 43) Schwalbeim Nichls.— 45) Söden 1 fl. 51¾ kr.— 46) Staden 14 kr.— 47) Steinfurt 6 fl. 29 kr.— 48) Trails Mügzenberg Nichte.— 49) Weckesheim 1 fl 21 ke. 3 kr. Porto find abgegangen— 50 Wickstadt 3 fl.— 51) Wisselsbeim 1 fl. 52 kr.— 52) Woͤlfersheim 37 kr.— 53) Wohn- dach 36½ kr.— Zusammen 111 fl. 35 kr. Hessen. Darmstadt. Die Wahlen zur Ergänzung des Gemeinderaths gingen am 18. d., Abends, zu Ende. Im Ganzen war die Bethei— ligung eine auffallend geringe; von beiläufig 3½ Tausend Wahlberechtigten übten noch nicht 1000 ihr Wahlrecht aus. In zweiter und dritter Classe wurde durch Compromiß den verschiedenen Parteirichtungen Rechnung getragen und demgemäß wieder erwählt die Herren Bürgermeister Fuchs, Advokat Purgold, Baumeister Lauteschläger, Kauf— mann G. Möser; neu gewählt Advokat Dr. Vogel und Kaufmann G. Köhler. In erster Classe wurden durch Neuwahl Herr Buchhändler Diehl, großh. Steuerrath Küchler und Dr. Eigenbrodt erwählt. Preußen. Berlin. Die„Spener'sche Zeitung“ will wissen, die sächsische Regierung habe in vollkommen bundesfreundlicher Würdigung der Verhältnisse die Einladung zur Conferenz an das Präsidium des Norddeutschen Bundes ab- gegeben; auch von Baden sei mit Sicherheit vorauszusehen, daß es eine Entschließung nur auf Grund einmüthiger deutscher Kundgebung fassen werde. — Die Verurtheilung Twesten's hat zur Folge gehabt, daß die im Publikum schon fast vergessene Rede desselben— sie wurde vor 2½ Jahren, am 20. Mai 1865, gehalten— ietzt im Separat-Abdrucke wieder reißenden Absatz findet. — Die erste Vorlesung Karl Vogt's in Aachen hat einen so großen Pöbelzulauf erregt, daß man, nachdem ein Stein durch die Fenster des Saales geflogen, zur Räumung der Straße durch Polizei und schließlich durch Militär schreiten mußte. — Das neue Abgeordnetenhaus zäblt nach der„N. A. 3.“ unter seinen Mitgliedern 4 Minister, 6 Minister a. D., 98 Verwaltungs- beamte(darunter 57 Landräthe), 60 Justizbeamte, 8 Staatsanwälte, 8 Rechtsanwälte, 31 Beamte a. D., 4 Militärs a. D., 10 Geistliche, 6 Pro— fessoren, 20 Doktoren, Schriftsteller, Gelehrte, Gymnasiallehrer, 20 Communal-Beamte, 125 Ritterguts-, Guts, Hofbesitzer, Oekonomen, 22 Kaufleute, Fabrikanten, 2 Buchhändler, 5 Rentiers. Das Haus zählt 1 Prinzen, 16 Grafen, 25 Freiherren, 110 Adlige, 262 Bürgerliche. — v. Forkenbeck hat sich auf Andrängen zur Annahme eines Abgeordnetenmandats bereit finden lassen und zugleich erklärt, eine etwa auf ihn fallende Wahl zum Präsidenten des Abgeord— netenhauses annehmen zu wollen. Seine fast einstimmige Wahl wird erwartet. Die Polen wollen, falls das Abgeordnetenhaus eine Adresse beschließt, ein Amendement in einer für Deutsch— land sympathischen Richtung einbringen, unter Hinweis auf die Maßregeln der russischen Regie— rung in den Ostseeprovinzen. — Der Conferenzvorschlag ist hier in einer, ver italienischen Sache durchaus günstigen Art aufgefaßt, jedoch eine bestimmte Antwort auf denselben noch nicht nach Paris abgegangen. Preußen wird jedenfalls dem Zustandekommen der Conferenz keine Hindernisse in den Weg legen. Es wird sich aber in bindender Weise erst dann äußern, wenn die zunächst betheiligten Mächte über die Grundlagen für die Verhandlungen der Conferenz sich geeinigt haben werden. Man will als zuverlässig wissen, daß Rußland im Begriff ist, seine bedingungslose Theilnahme zu er— klären und sich in diesem Sinn schon in Paris ausgesprochen habe. Frankfurt. Wie verlautet, soll das Polizei— Präsidium bei der Regierung den Antrag gestellt haben, das Personal der Schutzmannschaft erheblich, man sagt um 30 bis 40 Beamte, zu vermehren. Als Motiv soll unter Anderem die fortwährende Zunahme der Verbrechen und Vergehen angeführt sein. Sachsen. Dresden. Die sächsische Ge⸗ sammtstaatsschuld beträgt nach dem, den Ständen vorgelegten Ausweis 81,286,075 Thlr., welche jährlich 4 Millionen zu ihrer Deckung und theil— weisen Tilgung erfordert, und fällt demnach, bei einer Bevölkerung von 2,300,000 Seelen, eine Beitragsquote von 1 Thlr. 22 Sgr. auf jeden Kopf. In der Gesammtschuld sind übrigens 6,024,300 Thlr. sogenannte Finanzhauptkassen- schulden(Handdarlehen von 1866) und 43 Mill. Eisenbahnanlehen enthalten. Letztere sind so gut angelegt, daß 1865 allein aus dem Eisen— bahnerträgniß 1,703,546 Thlr. zur Verzinsung und 464,887 Thlr. zur Tilgung der Schuld ver wendet werden konnten. — Die sächsischen Reichstags Abgeordneten Schaffrath, Wigard, Riedel, Heubner, Schreck, Mammen veröffentlichen ein politisches Programm, in welchem gesagt wird, sie seien und blieben treuergeben der alten deutschen Fortschrittspartel. Die Norddeutsche Bundesverfassung bestehe nicht nur zu Recht, sondern sei auch die Grundlage, worauf allein jetzt die Entwicklung des Nord- deutschen Bundes zum deutschen constitutionellen Bundesstaate im Sinne der Reichsverfassung von 1849 anzustreben ist. Sie wünschen die dentsche Centralgewalt möglichst stark nach außen, frei von dynastischen Interessen und Einflüssen jeder Art, wollen aber nicht ein völliges Aufgehen aller Einzel- Landtage und Staaten in den Reichstag und Preußen, nicht den preußischen Einheitsstaat, sondern die Selbstbestimmung und Autonomie der deutschen Einzelstaaten, Provinzen und Gemeinden in allen Angelegenheiten, deren Leitung nicht im Interesse des-Gesammt-Vaterlandes ausschließlich der Bundesgewait zu überlassen ist. Bayern Würzburg. Der Schauspieler Wiesner vom hiesigen Stadttheater hatte sich in der Vorstellung am 4. November als Darsteller der Titelrolle in„Einer von unsere Leut'“ in der Antwort auf des„Schlossermeisters Frühauf“ Vorwurf:„Bei den Juden sei jedoch alles Schwindel“ eine Anspielung auf die Lösung des Verlöbnisses des Königs erlaubt. Das im Theater anwesende Publikum gab sein Mißfallen durch laute Aeußerungen kund; die Sache scheint nun aber noch weitere üble Folgen nach sich zu ziehen, denn Herr Wiesner wurde in Folge einer Anklage auf Majestätsbeleidigung am 15. ds., Abends, verhaftet. Baden. Freiburg. Der Gemeinderath und der katholische Ortsschulrath veröffentlichen die die Aufhebung des weibl. Erziehungs-Instituts Adelhausen betreffende großh. Bekanntmachung mit dem Anfügen,„daß sämmtliche bisherige Lehrfrauen der Anstalt sich bereit erklärt haben, den Unterricht an der neuen Schule wie seither fortzusetzen und daher derselbe ohne Unterbrechung ganz in der bisherigen Weise seinen Fortgang haben werde.“ Oesterreich. Wien. Die Adresse der hiesigen Bewohnerschaft gegen das Concordat zählt bis jetzt schon 10,000 Unterschriften. — Die Adresse, welche die Studenten Behufs Aufhebung des Concordats an das Ab— geordnetenhaus richteten, cireulirt gegenwärtig zur Unterschrift und wird dem Abgeordneten Dr. Mühlfeld überreicht werden. — Fast sämmtliche Blätter legen die Thron— rede des Kaisers Napoleon in friedlichem Sinne aus. — Ein Telegramm der„Süddeutschen Presse“ aus Wien berichtet: Der Papst erklärte auf die Einladung zur Conferenz, die Kirche könne über die Sicherstellung ihres Rechtes discutiren, nicht aber dieses Recht in Frage stellen lassen. Frankreich. Paris. Der bei Eröffnung der Kammern am 18. ds. gehaltenen Rede des Kaisers Napoleon entnehmen wir folgende Stellen: Seit Sie sich getrennt, haben sich vage Beunruhigungen einge— stellt, um die öffentliche Meinung Europas anzugreifen und überall die Bewegung des Gewerbefleißes und des Handelsverkehrs zu beeinträchtigen Trotz der Erklärungen meiner Regierung, die nie von ihrer friedlichen Haltung abg wichen ist, hat man den Glauben verbreitet, daß jede Aenderung in der inneren Einrichtung Deutschlands eine Ursache zu Streit sein müsse. Dieser Zustand der Un⸗ gewißheit darf nicht mehr länger dauern. Die Veränderungen, die sich auf der anderen Rhein⸗ seite vollzogen haben, müssen freimüthig hingenommen und es muß verkündet werden, daß, so lange unsere Interessen und unsere Würde nicht bedroht sind, wir uns nicht in die Umwandlungen ein- mischen werden, die sich nach dem Wunsche der Bevölkerungen dort vollziehen werden. Die Beun⸗ ruhigungen, welche zu Tage getreten sinv, lassen sich schwer erklären in einem Zeitraume, wo Frankreich der Welt das imposanteste Schauspiel der Versöhnung und des Friedens dargeboten hat. Die Weltausstellung, wo sich fast alle Souveräne Europas eingefunden haben und wo sich die Ver⸗ treter der arbeitenden Classen aller Länder begegnet haben, hat die Bande der Brüderlichkeit zwischen den Nationen wieder auf's Neue verschlungen. Sie ist verschwunden, aber ihr Eindruck wird sich tief in unser Zeitalter einprägen.—— Fesseln der Arbeit und der Intelligenz, Schranken zwischen den verschiedenen Völkern wie zwischen verschiedenen Classen, internationale Gehässigkeiten, das ist es, was sie hinter sich geworfen hat. Diese unleug⸗ baren Pfänder der Eintracht können uns aber nicht davon entbinden, die militärischen Einrich— tungen Frankreichs zu verbessern. Es ist eine gebieterische Pflicht für die Regierungen, unab— hängig von den zufälligen Umständen, den Fort— schritt auf allen Gebieten zu verfolgen, welche die Kraft des Landes ausmachen, und es ist für uns eine Nothwendigkeit, unsere militärische Or— ganisation, wie unsere Waffen und unsere Marine zu vervollkommnen.—— Der Friede, den wir Alle erhalten wollen, ist einen Augenblick gefährdet erschienen. Die am hellen Tage vorbereiteten revolutionären Bewegungen bedrohten die päpst— lichen Staaten. Da die Convention vom 15 September nicht ausgeführt worden war, habe ich von Neuem unsere Truppen nach Rom schicken und die Macht des h. Stuhles beschützen müssen, dadurch, daß ich die Eindringlinge zurückwarf. Unsere Haltung konnte nichts Feindseliges gegen die Einheit und die Unabhängigkeit Italiens haben und diese Nation, einen Augenblick über— rascht, hat nicht gezögert, die Gefahren zu ver⸗ stehen, welche diese revolutionären Manifestationen dem monarchischen Prinzip und der europäischen Ordnung bereiteten. Die Ruhe ist heute in den päpstlichen Staaten fast vollständig wiederhergestellt und wir können auf den nahen Zeitpunkt der Rückkehr unserer Truppen in die Heimath rechnen. Für uns besteht die Convention vom 15. Sept., insofern sie nicht durch einen neuen internationalen Akt ersetzt ist. Die Beziehungen Italiens zu dem heiligen Stuhle interessiren ganz Europa und wir haben den Mächten vorgeschlagen, diese Beziehungen in einer Conferenz zu regeln und so neuen Com— plikationen vorzubeugen. Man hat die orientalische Frage in den Vordergrund gebracht; der versöhn— liche Geist der Mächte benimmt jedoch derselben jeden beunruhigenden Charakter. Wenn auch zwischen ihnen einige Abweichungen über das Mittel, die Pacification Kretas, bestanden haben, so schätze ich mich glücklich, constatiren zu können, daß sie Alle in zwei Hauptpunkten übereinstimmen: die Erhaltung der Integrität des ottomanischen Reiches und die Verbesserung des Losses der Christen. Die auswärtige Politik erlaubt uns demnach, alle unsere Sorgfalt den Verbesserungen im Innern zu widmen.—— Der Kaiser will, sagt er weiter, daß das seit fünfzehn Jahren be— gonnene Werk fortgesetzt werde, dadurch, daß die Fundamentalgesetze außer dem Bereiche feindlicher Beurtheilungen und Leidenschaften gehalten, aber die freisinnigen Institutionen entwickelt werden, ohne die Grundsätze der Autorität zu schwächen. Der Kaiser schließt, daß er auf die Unterstützung der Kammern rechne, und sagt, daß er die Gewalt, die ihm anvertraut sei, hoch und fest aufrecht erhalten werde; denn ungerechte Hindernisse und Widerstand würden weder seinen Muth noch seinen Glauben an die Zukunft erschüttern. — Es erscheint sehr zweifelhaft, ob die von Napoleon vorgeschlagene europäische Conferenz zu Stande kommt. England hat geradezu abgelehnt. Preußen will erst die Dispositionen des Papstes und Italiens, sowie die Grundlage der Berathung überhaupt kennen, bevor es der Einladung Folge leistet und Italien macht seine Theilnahme von Bedingungen abhängig, auf die sich Napoleon kaum einlassen dürfte. Es verlangt nämlich vor allem die Räumung Roms durch die Franzosen. — Wie es scheint, nimmt das aufrührerische Geschrei in den Straßen von Paris zu und kommt mehr und mehr in Mode. Dieser Tage wurden wieder drei Individuen nach Mazas gebracht, die an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Stunden wegen dieses Vergehens in Paris festgenommen worden waren. Die Personen, welche Anfangs voriger Woche verhaftet wurden, befinden sich noch immer in geheimer Haft in Mazas. Wie man aus guter Quelle vernimmt, haben die auf— rührerischen Proklamationen, welche man vor un⸗ gefähr acht Tagen in Paris verbreitete, diese Maß regeln hervorgerufen. Diese Proklamationen, drei von verschiedenem Inhalte, forderten nämlich das französische Volk auf, endlich die Herrschaft des Mannes abzuschütteln, der ihm seine Freiheiten genommen, seinen Namen im Auslande dem Gelächter Preis gegeben, es ohne Unterlaß mit Schmach und Schande bedeckt und durch die römische Expedition das Maß voll gemacht habe. — Der„Moniteur“ sagt in seinem Bulletin, in dem er den Inhalt der Thronrede des Königs von Preußen zusammenfaßt, der König habe in Beziehung auf die auswäxtige Politik bestätigt, 0. wie sehr seine Zusammenkünfte mit den Souveränen in Einklang gewesen seien mit dem freundlichen Charakter der Beziehungen, welche seine Regierung mit diesen Mächten unterhalte. Bezüglich auf den Paragraphen über Italien sagt der Moniteur, der König, indem er den Interessen seiner kath. Unterthanen genugthun wolle, so wie den Pflichten, welche aus den politischen Interessen und inter⸗ nationalen Beziehungen von Deutschland hervor— gehen, sehe in der Lösung des seiner Regierung vor— liegenden Problems keine Gefahr für den Frieden. Großbritannien. Schlimmer, als man gefürchtet hatte, schreiben Londoner Blätter, ist die Kunde von einem großen Grubenunfall in der Grube Fernsdale in Süd-Wales zur Wahrheit geworden. Dorf und Grube gleichen Namens liegen mehrere Meilen von der nächsten Eisenbahn— station, so daß die Nachrichten von der schrecklichen Katastrophe nur spät und unregelmäßig eintrafen. Freitag kurz nach 1 Uhr Mittags erschütterte plötzlich eine furchtbare Explosion weit umher die Erde, und fast augenblicklich schlugen Flammen und dicke Rauchwolken aus dem Schacht hervor. Das Entsetzen in dem Arbeiterdorfe, das wie die Grube, erst jungen Datums ist und 800 Ein- wohner zählt, war grenzenlos; Boten wurden allenthalben umhergesendet, Hilfe traf bald ein, und man drang in die Grube. Was man dort vorfand, waren, mit vereinzelten Ausnahmen, Leichname. Die sehr schwankenden Angaben über den Umfang des Unglücks bringen als niedrigste Ziffer 170 Todte, während von anderer Seite über 400 gemeldet werden. Bis Montag Abends hatte man aus der nur mit Gefahr zugänglichen und stellenweise verschütteten Grube 62 Leichen heraufgeholt. Die direkte Veranlassung der Ex⸗ ploston ist noch nicht ermittelt. — Dem Vernehmen nach constatirt die eng lische Thronrede, daß die Beziehungen zum Ausland die befriedigendsten seien. Sie drückt die Hoffnung, auf friedlichen Ausgleich der rö⸗ mischen Frage aus, bezeichnet die abyssinische Ex⸗ pedition als eine Nothwendigkeit und erwähnt die Fenierumtriebe. Unter den angekündigten Gesetz⸗ entwürfen wird eine Reformbill für Schottland und Irland genannt. Italien. Ueber die in verschiedenen Jour⸗ nalen schon erwähnte Metzelei, welche päpstliche Zouaven am 30. Oct. in einer Schenke bei der Villa Cechina ausgeübt haben, bringen italienische Blätter ausführliche Berichte, denen wir Folgendes entnehmen: Von den in die Schenke eingedrun⸗ genen Zouaven wurde Pietro Mazzini, ein Schuster, seine Mutter, seine verwittwete Schwester und ihre zwei kleinen Kinder, welche dort ruhig essend und trinkend am Tische saßen, mit Bayonnet⸗ ssichen und Kolbenschlägen ermordet, eben so zwei Arbeiter, Guiseppe Farnesi, siebenzig Jahre alt, und Gregorio Campiloni, achtundzwanzig Jahre alt. Ein Schneider, Vincenzo Borgetto, und ein gewisser Eugenio hatten sich in die Wohnung des Wirthes geflüchtet und dort unter den Betten versteckt; sie wurden in ihrem Versteck mit Bayonnetstichen getödtet. Lorenzo Mariangoli, ein Ackerbauer aus der Nachbarschaft, der mit einem hölzernen Kruge und für die Familie ein⸗ gekauften Broden über die Straße kam, wurde erschossen. Der Wirth der Schenke, Ventra Biagioli, mit seiner schwangeren Frau und meh⸗ reren Kindern flüchtete in ein Nachbarhaus und entging den Verfolgern, aber zwei seiner Kinder, eins von sechs und eins von vier Jahren, welche die Zouaven auf der Treppe des Hauses fanden, wurden erstochen. In diesem Hause wären ne mehrere Mordthaten geschehen, wenn, nicht päpst liche Gensd'armen dazu gekommen wären, bie den Zouaven Einhalt thaten und die bedrohten Ein- wohner verhafteten und nach der Engelsburg ab ⸗ führten; einige derselben wurden noch bei der Abführung mit Bayonnetstichen verwundet. Im Hause des Schenkwirthes und im Nachbarhause wurde geplündert, der Wein ausgetrunken und alle Möbel zerschlagen. 5 Amerika. Während des Jahres 1866 sind an amerikanische Schulen und Bildungsanstalten außerordentlich reiche Schenkungen gemacht worden. Chicage. Universth, im Ou Gießen. erer Nen 1 2 Sahilans, un völketund! Muppen wur meinderalhe“ Ausprache Commands gruß ane worin d ralb g Heften Kal, Darmstadt Ludwigs: und 1% Million) n anstalt über. 112 fl. vertrag haben vor wie e Nach tra N06 Zu Gu meinde Ar m 1. Inuar Nr. N, 53, fälligen Zins Gemeindtlass Kosten in En Armshe O. —— 91 224 Die! Holzpersseige auf Samfsas Ober ö anzeg 0 1 hen E Cornell University in Newyork erhielt 760,000 Doll., Harvard Universily bei Boston 400,000 Doll., Tuft's College, Massachusetts 300,000 Doll., Jale College in New-Haven 206,000 Doll., Baldwin University in Ohio 103,000 Doll., Dichinson College, Pennsylvanien 100,000 Doll,, Chicago University 100,000 Doll., Washington University in St. Louis, Missouri, 100,000 Doll. im Ganzen 3,041,000 Doll. Am Ga Gießen. 16. Mis. hat hier der Einzug unserer neuen nisonstruppen, des I. Garde-Jäger— Bataillons, unter ganz massenhafter Theilnahme der Be— völkerung von Stadt und Land stattgefsunden. Die Truppen wurden von dem Bürgermeister und dem Ge— meinderathe an der Ehrenpforte am Seltersthor mit einer Ansprache willkommen geheißen, worauf von dem Commandeur in herzlichster Weise der Bewillkommnungs— gruß erwidert wurde und mit einem Hoch auf die Sladt worin die Truppen einstimmten, endigte. Der Gemeinde— ratb geleitete sodann die Truppen in die neu hergerichtete Caserne. Stadt war festlich mit Fahnen aller Art geschmückt. Abends war großes Abendessen im Gasthaus zum Einhorn, wozu das Offizierscorps als Gäste der Stadt eingeladen war. Offenbach, 15. Nov. Am vergangenen Sonntag gerieth im benachbarten Ort Hainhausen ein Vater mil seinem Sohn,— letzterer als berüchtigtes Susjekt längst bekannt, in Streit. Der Sohn schlug den Vater mit dem Stiel einer Schippe dermaßen, daß derselbe be sinnungslos niederfiel und nach wenigen Stunden starb. 8 Die Dringende Bitte! Der Fabrikort Johanngeorgenstadt in der ärmsten und ödesten Gegend Sachsens,(dem sogenannten sächsischen Sibirien) wurde vor einigen Monaten vollständig von den Flammen verzehrt. Ueber 326 Gebäude brannten bei der damaligen Trockenheit mit Hab und Gut total nieder, und auch nicht das Geringste war versichert. Ein unübersehbares Elend ist über diese unglückliche Stadt hereingebrochen, viele Meuschen sind verbrannt und ver— kohlt aus dem Schutte herausgezogen worden, und sämmt— liches Vieh ist zu Grunde gegangen. Ueber zwei Drtitttheil der Bewohner sind an den Bettelstab gebracht, und nagen im vollsten Sinne des Wortes an dem Hungerluche. Obgleich die allgemeine Mildthätigkeit schon Vieles gethan hat, so irren nach den neuesten offiziellen Berichten bei der jetzigen kalten, rauhen Jahreszeit(der Schnee liegt dort schon beinahe Fuß hoch) noch über 2000 Obbachlose in den Brandruinen umher, wahre Jammergestalten, von Frost und Kälte durchschüttelt, kaum das Nothwendigste habend, ihre Blöße zu bedecken, ohne Hülfe und ohne Nahrung. Da die Noth dort aufs Höchste gestiegen ist, so wagt der ganz ergebenst Unterzeichnete an die Herzensgüte und den Wohlthätigkeitssinn edelmüthiger Menschen zu appel⸗ liren, und bittet deingend um milde Beiträge sowohl an Geld als an alten Kleidungsstücken, Stiefeln, Schuhen, Beltgeräth ꝛc. ꝛc. Die Expedition des„Anzeiger für Oberhessen“ hat sich gütigst bereit erklärt, Gaben aller Art in Empfang zu nehmen, und da die allerletzten Berichte von Johann— georgenstadt das Elend als über alle Begriffe schildern, so ist schnelle Hülfe doppelte Hülfe. 30 kr.— Frau Kreisrath Dieffenbach 1 fl.— H. K 1 fl.— A. B. 2 fl. 30 kr. Zusammen 14 fl. 13 kr. An Kleidungsstücken wurden uns zugestellt: Von G. Schulhof 2. Westen, E. Hirsch ein Pack Kleidungsstücke. Von Karoline Suppes in Nauheim 6 Paar Socken und 2 Paar Uuterhosen. Weitere Gaben werden mit Dank angenommen. Die Expedition des Anzeiger für Oberhessen. 2718 Wohl kein Nahrungsmittel ist dem Gesunden wie Reconvalescenten zuträglicher, als eine reine, unverfälschte Chocolade; übertrifft doch eine Tasse guter Chocolade bei weitem die beste Bouillon am Gehalte des positiven Nahrungsstoffes! Zur Herstellung billiger Preise findet jedoch so vielseitig eine Untermischung der Waare Statt, daß eine garantirt reine Qualität zur Seltenheit ge— worden ist. Um so mehr verdient zur allgemeinen Kennt⸗ niß gebracht zu werden, daß der Dampf ⸗Chocoladen⸗ Fabrik von Franz Stollwerck in Köln a. Rh., welche zu den bedeutendsten des Zollvereins zählt, auf der Pariser Welt⸗Ausstellung für Reellität, vorzügliche Qualität und Billigkeit ihrer Chocoladen die Preis-Medaille zu⸗ erkannt wurde. Diese Auszeichnung ist um so ehrender, als die ertheilte die einzige Medaille ist, welche in der Branche auf ganz Preußen fällt! Die Fabrik verdankt dem Princip: nur durchaus reine Waare an den Markt zu bringen, ihren verbreiteten Ruf. Jedes größere Geschäft sollte sich zur Pflicht machen, seine Kundschaft mit diesem Producte zu versehen. tin Frankfurt a. M., den 1. November 1867.:. 55 1 Der Verbrecher wurde sofort verhaftet und in das hiesige! 3. Gerso Königl. Sächsischer G W Ein 86 d t. 1 3 Bezirksgefängniß abgeführt. Die Sektion der Leiche fand 8 hn ase Im Interesse solcher Personen, die sich für eine 1 emen, estern statt.— 0 anerkannt solide Geld-Verloosung interessiren wird hier⸗ 4 a 2 9 Darmstadt. Am 14. Nov. ging die 1827 gestiftete Für Johanngeorgenstadt durch auf die Annonce der Herren S. Steindecker und du Ludwigs⸗ und Louisenstiftung mit allen Activis(über ist bei uns eingegangen: Von H. P. 30 kr.— K. 1 fl.— Comp, in Hamburg aufmerksam gemacht. Dieses Haus. 8 ¼ Million) und Passibis auf die Stuttgarter Renten⸗[C. H. 1 fl.— G. Schulhof's Kindern 1 fl.— N. N. ist stets vom Glück begünstigt, versendet fortwährend * anstalt über. Die Pension für eine Berechtigte ist auff 30 kr.— F. 18 kr.— Sängerin E. Macher 40 kr.— pünktlichst die größten wie die kleinsten Gewinne nach den 1 112 fl. vertragsmäßig festgesetzt worden, die Verpflichteten[Dr. Matthias 1 fl.— Frau Schimpff 1 fl.— Ph. D. eniferntesten Gegenden und ist überhaupt bemüht seine 1 haben vor wie nach ihren Obliegenheiten nachzukommen.! Kümmich 1 fl. 45 kt. Ungenanntu1 fl.— Ungenannt Interessenten prompt, reell und discret zu bedienen. 4 Nachträgliche Bekanntmachung. 2706 Zu Gunfien der Obligationsbefitzer von der Ge⸗ Nützliehste und billigste Moden- Zeitung. eng · meinde Armsbeim kann der Betrag der auf den 9 a* zum 1. Januar 1868 rückzahlbar erklärten Obligationen, 1 f 9 I* C 1 drückt Nr. 39, 53, 54, 62, 63 und 71, sowie der bis dah u 1 ö ö fälligen Zinscoupons, schon von heute an bei der Gemeindekasse zu Arms heim ohne Nachlaß oder besondere Kosten in Empfang genommen werden Armsheim am 15. November 1867. Großherzogliche Bürgtrmeisterei Armsheim Zim lich. Illustrirte Zeitung kür Toilette und Handarbeiten. Preis für das ganz e Vierteljahr 10 Sgr. Monatlich zwei Nummern in grösstem Format à 8 Seiten. Mit mindestens gleich vielen Abbildungen, wie die theuersten ähnlichen Journale. Ausserdem jährlich 12 Beilagen mit ca. 160— 180 Schnittmustern für alle Gegenstände der Tollette und eirca 400 Muster zeichnungen für Weissstickerei, Soutache ete. Die Modenwelt enthält die besten Modelle für die gesammte Toilette der Damen und Kinder, für die Leib wäsche, sowie für alle Handarbeiten, unter stetem besonderen Hinweis auf eine mögliehs t billige und leichte Selbst-An fertigung. Dle Ausgabe für theure angefangene Arbeiten und die mehr oder minder kostspielige Herstellung der Garderobe von fremder Hand wird hierdurch vermieden. Holz-Versteigerung. 2724 Die heute im hiesigen Gemeindewalde abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der ersle Abfahrtag auf Samstag den 23. d. M. festgesetzt worden Ober⸗Mörlen den 18. November 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober Mörlen 3 a ualitnisc 14 Gesch mackvolle Einfachheit und gediegene Eleganz der dargestellten Toiletten und Hand- arbelten sind neben grösster Klarheit der Abbildungen, Beschreibungen und Schnittmuster die Hauptvorzüge dieser Zeitung, welche sich die Aufgabe gestellt hat, nur Practisches, wirklieh Verwendberes zu Veröffent- cke l gave 2 7 5 ür die Famili„Irkliche E sse zu erzielen. itt S Das Spielen der Original⸗Staats Loose ichen und für die Familien wirkliche Ersparnisse zu exzielen be dort ruhig ist gesetzlich erlaubt. N N g 1„ N Unsere ausgedehnten Verbindungen setzen uns in den Stand, jede bea chtenswerthe neue Mode 110 Baponnel 3 100,000 Thlr. pr. Etr. sofort nach ihrem Erscheinen in der Modenwelt zu veröffentlichen. ben so zwel 2667 als höchster Gewinn bietet die 5— Jubre all, ue roße G l 2 rloosun Seit October 1865 erscheinend, geht die Modenwelt von zwölf Hauptstädten Europa's resp. Amerike's aus 5 1 Jan 20 ene 5 1 89 1 dern ln alle Länder der gebildeten Welt. Die Modenwelt wird gedruckt in deutscher, frauzöslacher, italtenischer, a 1 t 4 0 9 spanischer, englischer, holländischer, dänischer, russischer, polnischer und ungarischer Sprache, ferner in einer besonderen deutschen Ausgabe für Oesterreich und einer besonderen englischen Ausgabe für Nord-Amerika. Bel diesem Erfolge bedarf es der empfehlenden Worte von unserer Seite nicht welter. Keinenfalls besitzt irgend eine andere Zeitung, so lange es überhaupt Zeitungen gibt, eine gleich grossartige Verbreitung. enehmigt und garantirt ist. Es werden bierbei nur Gewinne gezogen. Unter 18,100 Gewinnen, welche in wenigen Monaten sämmtlich zur sicheren Entscheidung kommen befinden sich Haupftreffer von Thaler 100.000, 60,000, 40,000, 20,000, 10,000, 8000 6000, 5000, 4000, 3000, 2500, 2000, 1500, 105mal 1000 ꝛc. Von der Hohen Directions Behörde wurde uns ein Haupt⸗Debit dieser Original⸗ Staats⸗Loose übertragen, daber erhält Jeder— mann von uns die Original-Staats⸗Loose selbst in Händen(keine Promessen). Für die Auszahlung der Gewinne leistet der Staat die beste Garantie und versenden wir solche pünktlichst nach allen Gegenden. Nächste Gewiun⸗Ziehung beginnt schon am 12 und 13. December 1867. Abonnement auf„Die Modenwelt“, pro duartal 36 Kr., werden jederzeit angenommen bei Bindernagel& Sehlmpff in Friedberg. Urtheile Geschäfts⸗Eröffnung über den Kalender des Lahrer Hinkenden in Gießen. 5 8 111 2719 Einem bochgeehrten Publikum die ergebene An⸗ 5 Voten für 1868.. zeige, daß das in dem neuen Hause meiner Mutter in „Wir haben lange keine so fesselnde Erzählung ge- der Neustadt am Jahrmarktplatze(Oswald'schen Garten) lesen wie„Das stählerne Herz“ im Lahrer Auesner, Millionen Augen werden dadurch zu Thränen gerührt früher von Höpfner-Dannenberg geführte Conditoret- Geschäft, verbunden mit allen Sorten Butter- und werden.“ 0 Defen Backwerk, von jetzt an auf mich übergegangen ist. „Die Schnurren„Der geschindelte Dackerl“ und Der Laden ist reichhaltig mit Conseeturen ausgestattet „Amerikantsches Mittel täglich 10— 70 Eter von einer und wird jeder Besucher aufs Beste befriedigt werden. Henne zu erztelen“ sind jede einzelne das Geld werth,] Aufträge werden schön, gut und aufs Pünktlichste aus- welches der Kalender koflet.“ „Die Schilderung der Weltbegebenheiten ist wieder geführt. ganz unübertrefflich.“ 2684 Jeßen den 17. November 1867. 2.. Friederike Appel Wittwe, Ofen-, lamm und Schmiedehohlen 2630 empfiehlt geb. Plank. Nauheim. 2715 kr. ganzes Original-Staats-Loos kostet 7.— gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages Wir führen alle Aufträge sofort mit der größten Aufmerksamkeit aus, legen die erforder— lichen Pläne bel und ertheilen jegliche Auskunft gratts.— Nach slattgehabter Ziehung erhält feder Tbeilnehmer von uns unaufgefordert die amt⸗— Nachbar liche Liste und Gewinne werden pünktlichst über N schickt. Man bellebe sich daber baldfast tree. un zu wenden an S. Steindecker& Comp. . 18 erkauf. Hausverkauf. 2720 Durch Veränderung meines Wohnsitzes beabsichtige ich mein Haus in der Usfagasse, zu fedem Geschäfts Jae. Schimpf. 2622 In Nauheim ist ein L 0 d e n id. freier O e ö 9800 Bank- und Wäechselgeschätt, Hamburg. in der Kurstraße zu vermlethen. Näheres zu erfragen betrseb geeignet, aus fre 0 and zu e. 1 fall 1 te der Exped. d. Bl. unfer Nr. 2622. zeorg Buchecker. * a an 0 Friedberg. Im Saale des Hotel Trapp Don nerstag den 21. November 1867 Concert der Frau Emma Ritter⸗Bondy, . Planistin aus Wien, unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Emma und Mathilde Schlapp, und anderer Kunstkräfte. Eintrittspreise: Durch Subscription Eiazel-Billete 330 kx. 3 personen aufwärts 24 kr. pr. Person. Abends an der Kasse 36 kr. Subscriptionspreis sind an der Kasse nicht zu haben, sondern nur bei Herren Binde und Schimpff in Friedberg. A nfang 6 Uhr Abends. . 2 Butzbacher Katharinenmarkt- Vall 2722 findet wie seither nächsten Montag den 25. d. Mts. statt, wozu höflichst einladet A. Joutz, im Hessischen Hof. e e eee eee ee eee ee ee eee e So e Ce C Eee& Ce&&& S Pariser Pendüles, 5 2706 acht und vierzehn Tage gehend, ganz vergoldet von fl. 15. an mit zwei⸗ 5 jähriger Garantie bei Familien-Billete von Familien-Billets zum rnagel 2712 8 0 8 7 7 7 Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter.. CCC EC Se.&.&.& C e N FCCCCCCCCCCVCVVTCVCVVTVVVVVVVVVVVVVV—:.' 929 988.955.883 988389958 355 986.986 9899598998938 958 5 2725 Meine sehr leistungsfähige Dampf⸗Dreschmaschine empfehle zur gefälligen Benutzung und belieben sich Reflectanten recht bald zu melden. 2 Gießen. Georg Nenzel, Maschinenfabrikant. 8 . 908989988 8 4 4 2 5 2 * Soeben ist erschienen: 1868. * N Hessen Preis 9 kr. 5 Illustrirter Familienkalender. Mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Stempel kr, Prämien für 1868: 105 fl., 87 fl. 30 kr., 70 fl. 52 fl. 30 k., 35 fl., 5 fl. und te der vierte Theil als Verkäuferprämie. Wiederverkäufer erhalten von uns den höchsten Rabatt, und machen wir dieselben darauf aufmerksam, daß die Verlagshandlung den Alleindebit in Oberhessen uns übertragen hat und demzufolge direct bei ihr einlaufende Bestellungen unbeachtet lassen wird. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Ein möblirtes Zimmer, 2723 welches sogleich bezogen werden kann, ist zu ver⸗ miethen. Auch kann gleichzettig für einen einzelnen Herrn Kost abgegeben werden. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. FFFFFFFCTCTCTCTCTCTCTCTCCCCCCCTTCTT—TTTWTTW——— 909.2859593 8 988.986.989.988 68 988 8 2581 Mein 2 15 Put e Aodt-Geschast welches für die Winter⸗Satson schönstens assortirt it. erlaube ich mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Aufträge werden bei reellen Preisen geschmackvoll und möglichst rasch ausgeführt. zrtedberg. K. Friedrich, neben der Post. Binderragel* Schimpff in Friedberg empfehlen als vorzüglich: Schwarze Kaiser-Cinte von J. Scholz in Mainz. Diese, aus Pflanzenfsoffen bereitete Tinte ißt frei von Säure, fließt sebr gut aus der Feder, die sie nie⸗ mals angreift, schreibt sich dunkelviolet, wird aber nach furzer Zeit für immer tief schwarz. Die Copirtinte ist unübertroffen, Abzüge davon lassen sich noch nach 8 Tagen nehmen. Das Fläschchen 8 kr. Zusendung franeo. Soeben beginnt ein neuer Cursus in dem Französischen& Englischen Unterricht von 2721 Dr. H. Schlössin g, Director der Handelsakademie der Börse in Berlin, in je 48 wöchentlichen Briefen à 2½ Sgr. (½½ jährlich 1 Thlr. pränumerando) Burmester æ tempel, Berlin, Alexandrinen-Strasse 99. Probebriefe à 5 Sgr. SUA loads o nA Gelder unfrankirt. bei K. Friedrich neben der Post. 252⁵ Unterhosen Zettel- und Einschlaggarn 2711 von bekannter Qualität zu den Röglichst billigen Pre isen bei Nathan Hirschhorn, Usagasse Nr 251. Fruchtpreise. Per Malter.. Friedberg, 20. November. Waizen 16 fl. 30 kr.; Korn 12 fl. 10 tr.; Gerste 9 fl. 15 kr.; Hafer 5 fl. 20 kr. Frankfurt, 18. November. Watzen 17fl. 15 kr.; Korn 14 fl.— kr.; Gerte— fl.— kr.; Hafer 10 fl.— kr. Grünberg, 16. November. Waizen 16 fl. 47 kr.; Korn 12 fl. 33 kr.; Gerste 9 fl. 5 kr.; Hafer 5 fl. 12 kr.z Molter 11 fl. 10 kr.; Erbsen 10 fl. 42 kr.; Linsen 14 K. — tr.; Saamen 14 fl. 28 kr.; Kartoffeln 3 fl. 18 kr. Mainz, 15. November. Waizen 17 fl. 16 kr. Korn 12 fl. 19 kr.; Gerste 7 fl. 43 kr.; Hafer 5 fl. 37 kr.; Kartoffeln 3 fl. 16 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund . kx. 3 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlas von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von J 1; est. 250 fl. b. R. 1839 117½½ G. S. Lindhei mer. E Tan 14 1 MT ter C OUurs. 1 5 l 2505 1854 60¼ 0 — 2 9 5* 2 N 5 8 00 Pr. L. 1558 124 G. 19. November 1867. Cours der Staatspapiere. 8 1 300 5 1860 69— ⅜ 6. 5 8 7 2 Desterr. 30% Met. 1859 1. Lst. 60% 6. Or. Hess. 0% Obligat. s05/ P. 1„ 100 Pr v. 1864 75ũ C. 2 5% Nat.-Anl. 1854 53 ½, ¼ 5 3½% Obligation. 85 G. Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. 1 50% steuerfreie Oblg. 48 ¼ G. Nassan 4½% Obl. b. ktu. 94¼ G. 2 Bad. 35 fl. Loose 51.8. Preussen 4%% Obliggt. b. Rm. 97¼ 6. 2 40% d0 a 86½ P. 2 LKurh. 40 Thi.-L. b. R 55½¼ G. 8 4% do. do. 90½ G. Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105 90¾ P.— Gr. Hess. 50 fl. I. b. R. 144% 6. bayern 5% Obligation. 1016. Frankf. 3½% Obligat. 803% G.— e 39 6. 7 4½0% ½ ahr. b. Rth. 94 ½ 6. 5 30% do 72 G. 2 Nass 25 fl. I. b. R. 37 6. 4 0% 9 do 88 G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 85 ½½¼ P. A Sard. 20 Fr. I. b. B.. Würtemb. 4 ½% Obl. b Kth. 92/8 P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 80% G. + Pistolen fl. 9 48 . 4% do de Schweden 4½ũ/ O. i. R. à 105 84 ½ G. 2 1 poppelte„ 9 49 Baden 167½ö; Obligat. 92/8 1 b 0 4½0% Pfb. i. R. 4 105— 2 Preuss. Friedyd'er„ 3 5859 2 44 Obligat. 85% P. I N.-Amer. 60/ St. 1. E. 1882 15 /, 76 G. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 53 5 7 2 2— 2 2722 8 1215. 1 5137 Toll einbezahlte Eisenbahn- Aetlen und Trioritäten. 2 20 5 9 2 31 8 5 30— 4½% Bayr. Ostbahn e 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 28 ¼ P. 5 Engl Se„ 11 54—58 20% Ffandbr. d. Erkf. Hzp.-B.. 50% Toso. Centr.-Eisenb.-Pr. 44 P. n Imperiales 1 9549 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 50 b 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 76 ½ 6. 85 Gold pr. oll. Pf.„—— 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 90 F. 5% do. neueste Emiss.% 74 6. en r Ff. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42/3,/ 6. 4½% Hess. Ludwigsd.-Prior. 94 ½ 6. Preuss. Kassensch.„ 1 4¼—45% 5 Wiener Wechsel- Cours 97½ 6. I ponars in Gold„ 227 ½—28ʃ½ E Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Auskunft über Verloosungen, Coupens- Zahlungen. 8. W Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg — Enthält die aum Betreffend Unte Blattes) un, schaden, enth. Punktlichste.e HGetreffene 1 Ed unseres Kreis solche von It Musiciten au theilen dersell dem Ibnen u Hessen. herzog K. H. bestimmt näch finven. 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