en o zur. — peryeselg Tronimug 1 bn Neisel, — eiter Drmenarbeit a * Im Kautz, Hallig ee 1 egend Un- Pteußen. ichen 1867. Dienstag den 21. Mai. N 60. er 2 für Ol erhef Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einführung von Sicherheitsmaßregeln gegen die Einschleppung der Rinderpest. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzo⸗ Nachdem Fälle der Rinderpest im Königreich Baiern, insbesondere in Unterfranken, Regierung zu Hanau die Abhaltung von Viehmärkten im Kreise Hanau sowie das Einbringer Stalldünger unter Androhung von 5 Thaler Strafe, nach Befinden 3 Tagen Gefängniß, Vieh und Rauhfellen bis auf Weiteres untersagt. Wir beauftragen Sie, dies in Ihren Bürgermeistereien thunlichst zu veröffentlichen. Betreffend: Die Communalumlagen in den Gemeinden des Kreises Friedberg für 1867. Dasselbe Sie werden, da Ihnen die Communalsteuerregister unter Couvert zugehen, mit Bezug auf das Ihnen unterm 26. März 1853. Jut.⸗Bl. Nr. 27, mitgetheilte höchste Ausschreiben Großherzogl. Ministeriums an die sel b 4 Wochen nach Ablau mündlich zu Protokoll gegen die in den Hebregistern Friedberg den 18. Mai 1867. ichen Bürger meistereien. vorgekommen sind, hat die Königl. Preußische und die Durchfuhr von Vieh, Rauhfellen und bei Zuwiderhandlungen und Zurückweisen von e Friedberg den 18. Mai 1867. KE n. enthaltenen Ansätze binnen der ersten f der Offenlegungsfrist entweder schriftlich oder bei uns angebracht werden mußten, und daß des Innern vom 3. September 1852 alsbald bekannt machen lassen, spaäter vorgebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung finden könnten. daß die Communalsteuerregister zu Jedermanns Einsicht 8 Tage in unter dem Anfügen, daß Beschwerden Ihren Gemeinden offen liegen, Betreffend: Die Versammlungen der Bezirksräthe. e Vormittags 10 Uhr, tritt der Dienstag den 28. d. Mts., was zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Ueber die erfolgte Be Registratur niederlegen Nya cheri — kanntmachung werden Sie eine Notiz in der N ae Friedberg den 16. Mai 1867. ch t. Bezirksrath des Kreises Friedberg auf dem Rathhause dahier zusammen, Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tera p p. Hessen. Darmstadt. II. Kammer. 22. Sitzung. Das Justizministerium legt einen Gesetzesentwurf, die Aufhebung der gesetzlichen Höhe des Zinssußes betreffend, vor. Die Bud⸗ getberathung wird fortgesetzt, für die Criminalkasse in Gießen werden 48,792 fl. bewilligt, für die zu Darnistadt 46,145 fl. Ein Antrag, das Militärcommando in Gießen wegfallen zu lassen und dafür Civilwächter anzustellen, wird abgelehnt. Für Mainz sind 79,982 fl. vorgesehen, deren Be⸗ willigung der Aus schuß, nach Abzug von 325 fl. für den Scharfrichter⸗Gehülfen, beantragt. Der Antrag des Ausschusses auf Strich dieses Gehülfen⸗ gehaltes wird abgelehnt. Für die Corrections- bäuser in Darmstadt und Dieburg werden die angeforderten 35,915 fl. bewilligt, ebenso für das Landeszuchthaus in Marienschloß 51,935 fl.— Der Antrag des Ausschusses, die Stellen der Criminalkassenrechner eingehen zu lassen und ihre Functionen der Staatskasse und den Obereinneh⸗ mereien zu übertragen, wird fast einstimmig an⸗ genommen.— Für Kreisämter sind 131,610 fl. angefordert; det Ausschuß beantragt in seiner Mehrheit diesen Betrag nach Abzug von 2300 fl. Repräsentationsgehalt für den Territorial-Commissär in Mainz zu vetwilligen. Die Mehrheit btan⸗ tragt weiter das Kreisamt Wimpfen aufzuheben und wo möglich noch einige andere einzuziehen, sodann eine neue Gehaltseintheilung der Assessoren eintreten zu lassen, wonach 5 je 800 fl., 12 je 1000 fl. und 5 je 1200 fl. erhalten sollen, und endlich die Befugnisse der Bezirksräthe wieder an⸗ gemessen zu erweitern. Eine Minorität geht wei⸗ ter, sie will in Oberhessen 2—3, in Starkenburg 2 und in Rheinhessen 1 Kreisamt aufgehoben und an den Kosten für Schreibereien 4000 fl. gestrichen wissen. Krigler erklärt sich gegen jede Aende⸗ rung in dem Verwaltungsorganismus. v. Dal wigt und Seitz sprechen gegen den Absirich an dem Reprasentationsgehalt des Territorial-Com- missaͤrs in Mainz. Dumont vertheidigt die Minoritätsanträge und weist nach, daß dieselben wobl ausführbar selen. Nachdem noch verschie— dene Abgg. für und gegen die Ausschußanträge gesprochen, wird bei der Abstimmung die Regie- rungsvorlage auf ungeschmälerte Verwilligung mit gallen gegen 12 Stimmen abgelehnt, der Repräsen⸗ tationsgehalt des Territorial-Commissärs aber, für dessen Amtsdauer, mit sehr schwacher Majorität, bewilligt. Der Antrag der Minorität in Oberhessen 2— 3, in Starkenburg 2 und in Rheinhessen 1 Kreisamt eingehen zu lassen, wird die Aufhebung des Kreisamts zu Wimpfen be⸗ schlossen. Ein von Goldmann gestellter An⸗ trag, der Regierung 2800 fl. ohne jede Bedingung zur Aufbesserung des Gehalts der Kreisassessoren zur Verfügung zu stellen, fällt, wogegen nach einer Reihe von Abstimmungen endlich beschlossen wird, diese Summe unter der Voraussetzung zu geneh- migen, daß auch die Landgerichts⸗Assessoren und Oberförster aufgebessert würden. Das Ersuchen wegen Erweiterung der Competenz des Bezirks. raths wird mit allen gegen 4 Stimmen ange nommen. Darmstadt. Die Ober⸗Forst⸗ und Do⸗ mainen Direction hat neulich einen großen Möbelwagen voll Acten, welche sich auf die ab— getretenen Gebietstheile beziehen, nach Wies baden abgehen lassen. Die am 12. d. M. in Michelstadt stattgehabte Eisenbahnversammlung war sehr zahl⸗ reich, insbesondere auch von Industriellen besucht. Man sprach sich allgemein für die Richtung der Bahn über Groß, Umstadt und deren Einmündung in die Main-Rhein⸗Bahn bei Dieburg, sowie ge⸗ gen die Richtung über Brensbach⸗Darmstadt aus. — Wie in ständischen Kreisen verlautet, wird in der 2. Kammer ein Antrag vorbereitet, der bezweckt, die Realschulen unseres Landes, die noch keine 6 Classen haben, in sechsclassische um- zuwandeln, so daß die Absolvirung einer solchen Anstalt die Berechtigung zum einzährigen Militär- dienst in sich schlöße. — Hr. I).. Frenken, der damit beauftragt ist, die in Folge des Friedensvertrags an die Cölner Dombibliothek übergehenden, gegenwärtig der hiesigen Hofbibliothek angehörigen Werke in Empfang zu nehmen, weilt seit etwa 8 Tagen mit allen gegen 14 Stimmen abgelehnt, dagegen G aus der Großh. Hofbibliothek ausgeschieden worden sein, um der Cölner Bibliothek einverleibt zu werden. — Die Hessische Landesztg. berichtet: Nach⸗ dem die Rinderpest, diese furchtbare Geißel des Landwirths, vor kaum acht Tagen im Groß⸗ herzogthum Gotha aufgetreten, hat sie sich der tenze unseres Großherzogthums bereits auf 6 Stunden genähert. Demgemäß steht in den nächsten Tagen die Veröffentlichung einer Mi⸗ nisterialverfügung bevor, zu Folge der alle Viehmärkte untersagt und die Grenze durch einen militärischen Cordon abgesperrt werden soll. — Die erste Kammer hat in ihrer Sitzung vom 17, d. den Gesetzentwurf, Vorkehrungen gegen die Rinderpest betreffend, in der Fassung, wie er aus den Berathungen der zweiten Kammer hervorgegangen, mit nur wenigen unwesentlichen Abänderungen angenommen. Preußen. Berlin. In hiesigen diplo⸗ matischen Kreisen wird die vom„Globe“ in vo- riger Woche gebrachte Meldung bestätigt, daß die englische Regierung sämmtlichen Höfen Vorschläge zur Entwaffnung in freundlichster Weise über⸗ mittelt und namentlich die russische, italienische und skandinavische Regierung ihre Zustimmung bereits versichert haben. — Die officibsen Blätter finden mit ihren Hindeutungen auf mögliche Gefahren, die uns von Neuem durch Frankreich bereitet werden könn⸗ ten, wenig oder gar keine Beachtung, seitdem man weiß, daß der König und der Kronprinz nach Paris reisen, und sie würden, wie man calculirt, nicht reisen, wenn nicht der ganze Conflict voll⸗ ständig beigelegt wäre. .Der„Staats- Anzeiger“ meldet: Durch allerhöchste Verordnungen sind die in den älteren Landestheilen bestehenden Vorschriften über die Besteuerung des Branntweins, Biers und in · ländischen Tabaks vom 1. Juli ab auch auf die neuen Landestbeile ausgedehnt, nur für das Haupt- land Kurhessens soll die Branntweinsteuer auf die Dauer eines Jahres noch nicht zum vollen Betrag erhoben werden. Auch muß der Eröffnung des in unserer Stadt. Bereits an 200 Bände sollen freien Verkehrs mit den Elbherzogthümern der N Wegfall der noch bestehenden Zollschranken voran⸗ gehen. — Ein Artikel der amtlichen Provinzial⸗ Correspondenz bestätigt das bereits über den In⸗ halt des Luxemburger Vertrags bekannt Gewor— dene und schließt mit folgenden Sätzen:„Das Verhalten Frankreichs auf den Londoner Confe⸗ renzen ist ein neuer Beweis der Mäßigung und der Friedensliebe, welche der kaiserlichen Regierung mehr und mehr die Achtung und das Vertrauen Europa's gesichert haben. Wenn die kriegerischen Rüstungen Frankreich's eine Zeit lang mit der friedlichen und entgegenkommenden Haltung in den Verhandlungen nicht im Einklange zu stehen schie⸗ nen, so haben die neueren Entschließungen der kaiserlichen Regierung auch in jener Beziehung die Friedenszuversicht erhöht. Die Umstände, unter denen das freundliche Einvernehmen zwischen Frank— reich und Preußen neu gesichert worden ist, ent⸗ halten eine Bürgschaft für den beiderseitigen ernsten Willen einer aufrichtigen Friedenspolitik. Diese Politik wird eine neue Bestätigung und Weihe erhalten durch die Besuche, welche unser König und die mächtigsten Fürsten Europa's bei Gelegen— heit der Pariser Weltausstellung dem Hofe des Haisers Napoleon zu machen im Begriff stehen.“ — Inwieweit die englischen Vorschläge auf allgemeine Entwaffnung im Interesse des europäischen Friedens preußischerseits auf ein Entgegenkommen zu rechnen haben, geht aus einer Erklärung der„Zeidlerschen Correspondenz“ her⸗ vor, welche in dem Antrage auf Verminderung des Friedens- Präsenzstandes nichts als einen Antrag„auf Desorganisation der preußischen Armee“ sieht, dem zu entsprechen„doch kein lebenskräftiger Staat einer politischen Schrulle wegen Lust haben dürfte.“ — Wie es heißt, begibt sich der Kronprinz am 20. d. nach Paris, der König am 1. k. M. Der Kaiser von Rußland nebst Gemahlin wird sich hier vom 29. bis 31. Mai aufhalten und dann nach Kissingen gehen. Zur Aufnahme für den russischen Kaiser in Paris wird das Elysée eingerichtet. Der König von Preußen nimmt Wohnuag in den Tuilerien, Prinz Karl von Preußen im„Grand⸗Hotel“. — Aus Köslin wird gemeldet, daß sich bei dem Leichenbegängniß des Abgeordneten Major a. D. Dr. Beitzke das Militär nicht betheiligte. Eine Stunde vor der Beerdigung schlug es Ge⸗ neralmarsch und bald darauf marschirte sämmt⸗ liches Militär am Trauerhause vorbei zum Thore hinaus, um 11 Uhr wieder heimkehrend. Schleswig. Diejenigen Prediger Nord- schleswigs, welche der preußischen Regierung den Eid verweigerten, sind definitiv, ohne Pension, entlassen worden. Hannover. Man meldet von hier: Die Wahlen zum ersten ordentlichen, auf Grund der neuen Verfassung zu berufenden norddeutschen Reichstage stehen im August bevor. — Mit dem 1. Juli werden im ganzen nord⸗ deutschen Bunde erhebliche Porto-⸗Ermäßi⸗ gungen eingeführt werden. — Der frühere österreichische Lieutenant v. Brandis, der nach seiner Verwundung bei Sol— ferino hier lebte, im vorigen Jahr im dritten hannoverischen Jägerbataillon das Gefecht bei Langensalza mitmachte, ist, nachdem in seiner Wohnung eine Durchsuchung vorgenommen war, verhaftet und in das Offiziersgefängniß der Markt- wache gebracht worden. Fulda. Schon seit längerer Zeit herrscht der Typhus unter dem hiesigen Militär, während die übrigen Einwohner davon verschont sind. Das Lazareth ist überfüllt und wurden vor einigen Tagen drei Soldaten zu gleicher Zeit beerdigt. — Auch in Barchfeld, wird von Fulda aus berichtet, ist die Rinderpest ausgebrochen. Die Abhaltung von Viehmärkten ist durch die königl. Regierung verboten. Wiesbaden. Wie früher schon die evan⸗ gelische Geistlichkeit, hat nun auch der Herzog Adolph die nassausschen Medieinalbeamten von ihrem geleisteten Dienst- und Huldigungseide entbunden. — Die topographische Aufnahme Nassaus durch preußische Ingenieur-Offiziere steht bevor. Zwölf Offiziere sind zu diesem Zwecke dahier ein- getroffen. Auch ist man mit Einrichtung eines großen Proviantmagazins beschäftigt. Aus Thüringen. Im Weimar'schen sind in den letzten acht Tagen neue Erkrankungsfälle an der Rinderpest nicht vorgekommen, aus Mei⸗ ningen dagegen werden neue Fälle gemeldet. Die Grenzsperre wird auf das Strengste gehand— habt. Bremen. Die Auswanderung scheint in diesem Jahre alle früher erlebten Ziffern über⸗ steigen zu wollen. Die letzten Expeditionstage haben hier wiederholt die enorme Zahl von 6000 nach Amerika befördert. Was die Sache unter dem nationalen Gesichtspunkt tröstlich macht, ist, daß meist czechische Böhmen die eigentliche Masse des auswandernden Haufens bilden. — Der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Mohr und der Senator Lampe be⸗ finden sich gegenwärtig in Berlin, um über eine Militär⸗Convention mit Preußen zu unter⸗ handeln. Wie die„National-Zeitung“ erfährt, ist die Freiheit der in fremde Welttheile gehenden jungen Kaufleute von den alljährlichen Einberu⸗ fungen während der Reservedienstzeit preußischer⸗ seits bereits zugestanden. Hamburg. Unsere Bürgerschaft ist gestern dem Beispiel der Bremer Bürgerschaft ge⸗ folgt und hat der Verfassung des norddeutschen Bundes ihre Zustimmung ertheilt. Würtemberg. Ulm. Der bayerische Generalmajor Dietl ist gestern Abend hier an⸗ gekommen und hat heute das Festungscommando übernommen. Baden. Karlsruhe. Zeitung“ druckt einen Artikel der officibsen Wiener „Presse“ nach, in welchem jeder Gedanke an eine österreichische Einmischung in die inneren deutschen Verhältnisse zurückgewiesen wird. Mannheim. Die Großherzoglich badische Regierung hat aus Veranlassung des Auftretens der Rinderpest die Abhaltung der Mannheimer Fettvieh⸗Ausstellung verboten und demgemäß auch das Directorium der süddeutschen Ackerbaugesell— ö schaft die Generalversammlung verlegt.* Oesterreich. Wien. Wie das heutige Amtsblatt berichtet, sind durch eine kaiserliche Ent— schließung vom 15. Mai, behufs Wahrung der religiösen Ruhe der Protestanten, die früheren Protestanten-Patente sammt den dazu gehörigen Verordnungen außer Wirksamkeit gesetzt. — Nach der Amtszeitung wurden die Herren Carlos Graf Auersperg zum Präsidenten und Graf Küsstein zum Vicepräsidenten des Reichs⸗ raths, sowie die Abgeordneten Giskra zum Präsidenten, Hopfen und Zimialkowski zu Vice⸗ Präsidenten des Abgeordnetenhauses ernannt. — Am 12. Mai fand die Einweihung des von dem Fürsten und der Fürstin zu Fürstenberg auf dem Schlachtfelde bei Königgrätz oberhalb des Dorfes Chlum errichteten Denkmals auf die feierlichste Weise statt. Schweiz. Nach Berichten aus der Schweiz Die„Karlsruher werden zu Ende dieses Monats die Kaiserin von Frankreich und der kaiserliche Prinz auf Schloß Arenenberg bestimmt erwartet, wo sie bis Mitte Juni verweilen würden. Frankreich. Paris. Wegen der in ver⸗ schiedenen Theilen Deutschlands unter dem Rind⸗ vieh ausgebrochenen Seuche untersagt ein Mini⸗ sterial-Erlaß vom 15. Mai den Eingang und Durchgang von Rindvieh, frischen Fellen und an⸗ deren frischen Theilen desselben über die ganze französische Grenze von Lauterburg bis zum De⸗ partement Savoyen incl. — Die Ernteaussich ten stehen in Frank: reich ausgezeichnet und die Getreidepreise sind namhaft gefallen. ö — Die„Patrie“ und die„France“ melden, daß der König von Preußen den Londoner Vertrag am 17. unterzeichnet habe, und die „France“ fügt hinzu, daß die Unterzeichnung des Vertrags durch den Kaiser Napoleon am 18. er⸗ folgt sei. — Die Verwerfung des Gesetzes über das Heer, welche heute vom Comite mit drei Stim⸗ men gegen alle ausgesprochen wurde, hat großes Aufsehen im Publikum und Unzufriedenheit in den politischen Kreisen erregt. Großbritannien. London. Das neue, im vorigen Jahre gelegte atlantische Kabel ist, wahrscheinlich durch die Eisberge, in der Nähe von Newfundland beschädigt worden und zeitweilg dienstuntauglich. Das alte Kabel ist noch in Thätigkeit. Die Rinder pe st. Die Rinderpest, auch Löserdürre genannt, Krankheit des Rindviehs, als deren Heimath Steppen angesehen werden. gefährlichste Rindviehseuche, hängig von Jahreszeit und Witterung, durch kräftige Maßregeln Einhalt gethan wird, große Bezirke und ganze Länder und rafft gewöhnlich 80—90 Procent Auch Ziegen und Schafe, sowie andere wiederkäuende Thiere können von der Rinderpest angesteckt werden, dagegen bleiben Pferde und alle nicht wiederkäuende Thiere ebenso wie die Menschen von den ergriffenen Heerden weg. von ihr verschont. Der Ansteckungsstoff ist sehr flüchtig und entwickelt sich bei den rinderpestkranken Thieren schon im ersten Beginne der Krankheit, er haftet so rasch und sicher wie kein Kontagium irgend einer anderen Krankheit. Der Ansteckungsstoff durchdringt den ganzen Körper des pestkranken Thieres; er ist enthalten in dessen Hautaus dünstung und der ausgeathmeten Luft, im Miste, Urin, Speichel, Nasenausfluß und in der Thränenfeuchtig⸗ keit; alle Theile der an der Seuche gefallenen oder im kranken Zustande so namentlich Häute, Haare, Fleisch, Eingeweide u. s. w. sind ansteckend. Die Ansteckung erfolgt entweder unmittelbar durch pest⸗ getödteten Thiere, Durch den Handel mit Vieh und den Ver⸗ kehr überhaupt verbreitet sich diese Seuche in ferne Länder und tritt in unsern Gegenden nur in Folge der Ansteckung auf. ergreift jedes Alter und Geschlecht, verbreitet sich, wenn ihr nicht kranke Thiere, ist eine sehr ansteckende die östlichsten russischen gewesene andere Thiere, Wolle, Pelzwerk, Heu, Die Verbreitu Sie ist die ist unab⸗ von Ort zu Ort über entfernt sind. Ausbruch kommen. bare Verkehr abnimmt, den Thiere. Personen und Gegenstände, kamen, denen der Ansteckungsstoff anhängt oder in die derselbe eindringen konnte, und die deshalb als Träger desselben dienen. trägern gehören besonders Stallungen, denen pestkrankes Vieh untergebracht war, dann mit letzterem zusammen⸗ Ansteckung, dieselbe wird also Erscheinungen und g Von dem Zeitpunkte an, in welchem die Ansteckung erfolgt ist, bis zum Beginne der Krankheit vergehen gewöhnlich 3—7 Tage; eintretende Fieber verräth sich durch wechselnde Körperwärme, trüben deren Ausleerungen und Kadavertheile oder mittelbar durch welche mit pestkranken Thieren in Berührung Zu solchen Zwischen⸗ Eisenbahnwagen und Schiffe, in ebenso auch Menschen mit ihren Kleidern; ferner Stroh, Haare u. s. w., endlich auch die Luft. ng der Seuche folgt besonders den Verkehrs · wegen; sie geschieht durch langsames Fortschreiten von einem Gehöfte zu anderen, von einem Orte und Bezirke zu anderen oder in großen Sprüngen, indem sie an einzelnen Orten auftaucht, die meilenweit Lom Seuchenheerde In diesem letzten Falle ist der Zwischenträger, besonders durch Menschen oder durch welche von pestkranken Thieren herstammen, Häute verschleppt worden. Rinderpest sehr große Sprünge machen, und in entfernten Ländern zum Da jedoch mit der größeren Entfernung der unmittel⸗ Ansteckungsstoff durch solche Handelsartikel, namentlich durch Fleisch und Bei dem heuligen Eisenbahnverkehr kann die so vermindert sich mit ihr auch die Gefahr der um so Verlauf der Krankheit am leben ⸗ das größer, je näher der Seucheheerd ist. nehmung nahme unserer eine Mittel d sind wir geue wäͤrlige 1 Her * 1 Monag Uhr, sol m? im vorigen S! 200 Centner t bielend verste! Nidda de C 1231 Diejer L J. in bem Schisfloch, po. werden hlermit so gewsser aby deen wür, auszusehen. Zugleich steigerungsde nach für ft anderwesten Wicksta Der 0 Hoft 1200 Min 60 in H J Jeleglen Nach Christian 0 ö versleigert wer driedber — matten Vl die Kranlt haut der meistens fl und voll kurzer Huf London. Der„Globe“ schreibt: England ege vermittelst freundlicher Communicationen den Jontinentalmächten, namentlich Preußen und Frankreich, dringend die allgemeine Entwaff- mung an's Herz. Rußland. Petersburg. Die Verlo⸗ Fung des Königs Georg von Griechenland mit der Tochter des Großfürsten Constantin hat die— ser Tage dahier stattgefunden. — Das„Journal de St. Petersbourg“ äu— Bert sich in Betreff der orientalischen Frage dahin, daß eine Regelung derselben bei der jetzt friedlichen Atmosphäre wünschenswerth erscheine; die Krankheit des ottomanischen Reiches sei nicht unheilbar, sie bedürfe weiser Rathschläge, und nicht eines Arztes, sondern einer Consultation; weigere sich die Pforte, die vorgeschlagenen Heil— mittel anzunehmen, dann habe sie die Folgen zu tragen. Armenverein zu Friedberg. In der gestrigen Generalversammlung unsres Ver⸗ eins wurde mit allgemeinem Bedauern die Wahr- nehmung gemacht, daß sich immer mehr die Theil⸗ nahme unserer Mitbürger von demselben zurückzieht und seine Mittel deshalb immer geringer werden. Schon sind wir genöthigt gewesen, die ständigen Gaben an aus— wärtige Arme, die von ihren Heimathsgemeinden nicht ausreichend unterstützt werden können, von monatlichen 24 kr. auf 20 kr. und das Stabtgeschenk an durchreisende Handwerksbursche von 6 kr. auf 3 kr. herabzusetzen; und wenn man unsrer Kasse nicht kräftiger unter die Arme greift, so wird sie bald völlig zahlungsunfähig sein. Wie lraurig dies im Hinblick auf die uns Allen obliegende Pflicht der Mildthätigkeit wäre und welche Belästigung durch den überhand nehmenden Bettel über uns alle kommen würde, braucht kaum bewiesen zu werden. Wer sich erinnert, zu welch schrecklicher Kalamität in den Jahren 1848 und 1849 der Hausbettel geworden war und wie freudig man damals allgemein die Hülfe annahm, die unser Verein gegen diesen Nothstaud gewährte, der wird sicherlich wünschen, daß solche Nothstände sich nicht wieder— holen möchten. Nun wissen wir freilich, daß nicht unser Ursachen sind, die dem überhand genommenen Bettel seit— dem mehr und mehr gesteuert haben; allein unser Verein hat doch kräftig dazu mitgewirkt, und wenn er seine Wirk— samkeit einstellt, wird man sofort in jedem Haus die be— ästigende Folge davon wahrnehmen. Oder meint man wohl, die 3000 Handwerksbursche, denen wir bisher jähr— lich auf ihrer Durchreise ein Geschenk verabreichten, würden ohne Weiteres, wenn dasselbe wegfiele, an unsern Thüren vorübergehen, und alle die gebrechlichen Alten und schwachen Kinder, denen wir ein monatliches Almosen auf ihre Ort schaften schickten, würden auch nach Einziehung desselben ruhig zu Hause sitzen bleiben? O, täusche man sich doch nicht; wenn unser Verein sich auflöst, so werden wir alle, alle darunter zu leiden haben. Freilich, wenn man für den Armenverein spricht, dann bekommt man gewöhnlich die Antwort: hilft mich Euer Verein? ich sehe täglich Bettler an meiner Thüre; so lange Ihr mich vor diesen nicht schützt, gebe ich Euch auch Nichts!“ Aber, Freunde, könnten wir diese Rede nicht unikehren und sagen:„Gebt uns nur einmal die Gaben, die Ihr so oft an unwürdige und unbedürftige Vagabunden verabreicht, „Was Verein allein, sondern gar manche andere Verhältnisse die dann können und dann wollen wir Euch sicherlich burch eine wohlgeordnete und gerechte Armenpflege vor aller Zudringlichkeit schützen!“ Aber wir wollen nicht einmal so sprechen; mag auch hier und da Einer noch eine Gabe an seiner Thüre reichen, wenn es ihm Vergnügen macht. Das aber versichern wir Euch aus 20jähriger Erfahrung: wenn unser Verein nicht täglich, ja stündlich sich der noth⸗ leidenden Fremden annähme, Ihr würdet es bald alle nicht mehr aushalten können vor Zulauf in Euren Häusern und an Euren Thüren. Darum sollte man aber auch seine Hand nicht von unserm Verein abziehen und die Wirksamkeit desselben, die doch nur im Interesse aller hiesigen Einwohner geübt wird, nicht unmöglich machen. Es ist nicht Viel, um was wir bitten; 2— 3 Kreuzer die Woche kann Jeder opfern für seine darbenden Brüder von außen, und wer sich einredet, er könne es nicht, täuscht sich nur selbst unabsichtlich oder absichtlich. Aus diesen Erwägungen wagen wir es denn nochmals, Euch allen, liebe Mitbürger, unsern Armenverein an's Herz zu legen; lasset ihn nicht fallen, es liegt ein großer Segen darin, den Ihr alle, wenn wir unsre Arme in den Schoos legen müßten, schmerzlich vermissen würdet. Lasset, wir bitten inständig darum, unsern Collekteur, den wir nächstens noch einmal von Haus zu Haus schicken werden, nicht umsonst an Eure Thüren und an Eure Herzen klopfen, und helfet mit, daß eine Anstalt, die im Frühjahr 1849 von wohldenkenden Bürgern unsrer Stadt unter allgemeiner Betbeiligung in's Leben gerufen wurde, nicht im Spätjahre 1867 zum Schaden Aller zu Grabe getragen werden muß. Friedberg den 15. Mai 1867. Der zeitige Vorstand des Armenvereins: Steinberger. G. Trapp II. Bürgermeister Walz. Direktor Schäfer. Mayer Hirsch. Gemeinderath G. Schmidt. K. Fritz. Ed. Ruths. Joh. Stein⸗ bhäuser. J. Müller. Ad. Feiling. Fr. Cordes. Heuversteigerung. 1227 Montag den 27. d. Mis., Vormittags um 10 Uhr, soll im Rathhaussaale dahter das für die Stadt im vorigen Sommer eingescheuerte Heu, aus ungefähr 200 Centner bestehend, in Abtheilungen, öffentlich melst⸗ bietend versteigert werden, Nidda den 14. Mai 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Nidda Reuning. Benachrichtigung. 1231 Diejenigen Steigerer, welche am 14. Februar J. J. in dem Gräflichen Forstrevier Wickstadt, Distrlet Schisfloch, Holz ersteigt und noch im Walde fitzen haben, werden hlermit ersucht dasselbe binnen 14 Tagen um so gewisser abzufahren, als ich mich gegenfalls genöthigt sehen würde, dasselbe einer anderweiten Versteigerung auszusetzen. Zugleich mache ich die Steigerer auf die Ver— steigerungsdedingungen 10., 11. und 12 und die bier⸗ nach für sie entstehenden Nachtheile im Falle eines anderwesten Verkaufs aufmerksam. Wickstadt am 14. Mai 1867. Der Gräflich Solms⸗Rödelheim'sche Oberförster Schallas. Hofraithe⸗Versteigerung. 1265 Mittwoch den 22. Mat d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiefsigem Rathhause in Folge eines weiter ein⸗ gelegten Nachgebots die Hofralshe und Pausgarten des Christtan Groß dahier nochmals öffentlich meistbtetend versleigert werden. W e 16. Mat 1867. roßherzogliches* Friedberg d— Der dienßzälteste Gerichtsmann Fouc ar. Holz ⸗Versteigerung. 1230 Mittwoch den 22. d. M., Morgens 8 Uhr, wird im Ober⸗Rosbacher Gemeindewald, Distrikt Große Jobanneshecke, folgendes Holz öffentlich meiflbietend versteigert: 4½ Stecken Nadel⸗Scheitholz, 5702„ Eichen⸗-Prügelholz, „ Nadel-* 6304 57 Eichen⸗Stockholz, 10%„ Nadel⸗„ 9382 Wellen Eichen Reisholz, 3140„ Nadel⸗„ 62 Kiefern-Stämme von 6—11“ Durchm. und 15 bis 45“ Länge mit 910 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist in dem Kiefernbestand beim Löwenhof. Ober⸗ Rosbach am 15. Mai 1867. Großherzogliche Bürgermelsterei Ober⸗Ros bach B lei Bekanntmachung. 1257 Es werden Diejenigen, welche auf der am 13. März l. J. in biesigem Gemeindewald abgehaltenen Holzversteigerung Holz ersteigt haben, aufgefordert, solches innerhalb acht Tagen abzufahren, indem sonst eine noch malige Versteigerung auf Kosten und Gefahr des Steigerers abgehalten wird. Assenheim am 20. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Assenheim chmidt. — Anzeige. 1261 Ein tafelförmiges, gut gehaltenes Klavier und sechs überwinterte flarkbevölkerte Bienenstöcke sind wegen Abreist zu verkaufen dei Lehrer Diehl in Dortelweil, Kreis Vilbel. Ein Strohhut 1264 wurde gefunden. Näheres bei der Expedition. Lieferungen für das 2. Bataillon 2. Infanterie⸗ Regiments. 1250 Freitag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Verwaltungsbüreau odigen Bataillons nachstehende Lieferungen, als: Brod, Brennöl und Petroleum auf das 2. Halb⸗ jahr, sodann ungefähr 1000 Centner Steinkohlen, mittelst Summission vergeben und können auf genanntem Büreau die Lieferungsdedingungen vorher eingesehen werden. Friedberg den 17. Mai 1867. Großherzoglicher Verwaltungsrath des 2. Batalllons 2. Infanterie⸗Regiments Hanesse, Major. Bekanntmachung. 1260 Michael Uhrig, Johann Georgs Sohn von Rüdigheim, geboren am 5. November 1794, ist seit dem Jahr 1823 in unbekannter Ferne abwesend. Auf gestellten Antrag wird hierdurch an ihn und selne Rechts nachfolger die Aufforderung gestellt, sich bis zum 14. August d. J. zur Anmeldung ihrer Rechte dahier zu fistiren, widrigen falls der Obengenannte für todt erklärt und sein Ver⸗ mögen den sich legitimirenden nächsten Berechtigten über⸗ wiesen werden wird. Hanau am 9. Mai 1867. Königliches Justizamt II. Köster. vdt. Frankenberg. Lehrlings⸗Gesuch. 1253 Ein junger Mann mit guten Schulkenntnissen versehen und aus achtbarer Familie kann in einem Colonialwaarengeschäft en gros et en détail in Frank⸗ furt a. M. als Lehrling aufgenommen werden. Adresse unter Nr. 1253 bei der Exped. d. Blattes zu erfahren. matten Blick, rauhes, gesträubtes Haar, Verminderung der Freßlust und Mit dem 2.—3. Tage werden die Krankheitserscheinungen bestimmter; das Fieber ist heftiger, die Binde— haut der Augen hat sich geröthet, die Augenlieder sind angeschwollen, meistens fließen Thränen über die Backen ab; das Maul ist heiß, geröthet und voll Speichel; das Athmen geschiebt schneller und erfolgt öfters ein Fressen und Wiederkäuen hört nun ganz auf, es stellt sich ein mehr oder minder starker Durchfall ein, die Augen treten tief in ihre Höhlen zurück, der Speichel fließt ab, ebenso findet aus der Nase ein dickschleimiger Ausfluß statt, auf der Schleimhaut des Maules, besonders am Zahnfleische, dann der Nase und der Scheide zeigen sich mattweißliche oder gelblich graue später wundwerdende Flecke; das Athmen wird ange— strengker, stöhnend; die Schwäche nimmt immer mehr überhand, die Thiere liegen viel und es erfolgt der Tod gewöhnlich am 5.—7. Tage nach plötzliche Abnahme der Milchabsonderung. kurzer Husten. Beginn der Krankheit. Nach den Erfahrungen, welche in den von dieser Seuche heimge— suchten Ländern gemacht wurden, ist die sofortige Tödtung aller von der Krankheit befallenen und derselben verdächtigen Thiere das einzig chere Miftel, diese verheerende Seuche rasch zu unterdrücken. ganze Viehreichthum eines Landes auf dem Spiele steht, ist das Landes- interesse höher zu achten als das Interesse der Strenge Wohlthat. zubereiteten, sehr schm keit je der in Anwend Universal-Eneyklopädie daher Gulasfleisch. entspricht,— mit dem Wo der Einzelnen und äußerste stifte wird das Gros 2 Fr., was man vo Bleistift bezahlte. Lücken büßer. 1 Gulas— Der ungarische Name eines auf besondere Weise ackhaften Schmorfleisches, welches in neuerer Zeit öfter als früher in Gasthäusern, und Restaurationen gegeben wird, isß häufig auf den Speisekarten so verwunderlich geschrieben, und die Richtig⸗ ung gebrachten Schreibweise wird, wie fehlerhaft ste auch sein mag, nicht selten mit so großer Hartnäckigkeit vertheidigt: daß es vielleicht Manchem nicht unangenehm ist, über die wirklich richtige Schreibart des fraglichen Wortes aufgeklärt zu werden. In der Pierer'schen heißt es im XIII. Band:„Gula, in Ungarn eine den Sommer über Tag und Nacht im Freien bleibende Heerde; Fleisch mit Kümmel⸗ und Zwiebelbrühe bereitet, wie es die Hirten der Gulas gewöhnlich genseßen.“ Hiernach schreibt man das Wort nicht Kulasch, oder Kullasch, oder Goulage, oder Guladsch, oder Guljas, oder Gulpas, oder wie sonst, sondern richtig einzig und allein Gulas, und sagt— weil das ungarische s unserm deutschen sch Ton auf der ersten Sylbe: Gulasch, wie man das Wort nach der deutschen Aussprache allenfalls auch noch schreiben könnte. „% In dem englischen Orte Keswick werden wöchentlich 25,000, und jährlich 13,000,000 Bleistifte verfertigt. Von einigen dieser Blei- mit 60 Fr. bezahlt, von anderen kostet es kaum r Einführung der Maschinen für einen einzigen Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actiengesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen Hamburg nud ew Vork 1477 Fo 1 — 5 vermittelst der Post-Dampfschiffe 2 g Teutonia, Capt. Bardua, am 1. Juni, Hammonia, Capt. Ehlers, am 15. In ni, Cimbria,„ Trautmann,„ 8. Juni, Germania,„ Schwensen,„ 22 Juni. Die mit* bezeichneten Dampfschiffe laufen Southampton nicht au. Am Mittwoch den 19. Juni, wird die„Saxonia“, Capt Haack, als Extraschiff direet nach New⸗Pork expedirt. l Passagepreise: Erste Cajüte preuß. Cour. Rthlr. 165, Zweite Cajte preuß. Cour. Rthlr. 115, Zwischendeck preuß. Cour. Rthir- 60. 1255 Näheres dei Christ. Hecht, Spectal-Agent in Friedberg. Schlesischer Fenchelhonig-Extract von I. M. Egers, 1265 als das wirksamste Hausmittel bei Hals- und Brustleiden, Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Kitzel und Beschwerden im Halse, Bräune, Kravipf⸗ und Keuchhusten ꝛc. hinlänglich bekannt, bei Kinderkrankheiten so zu sagen eingebürgert als Hausarzt jeder besorgten Mutter, wie nicht minder für an Hämorrhoiden und Verstopfung Leidende zum Zwecke einer leichten Leibesöffnung so sehr bewährt, wird eben seiner erprobten Güte und weltverbreiteten Absatzes wegen vielfach nachgepfuscht. Man achte deshalb genau darauf, daß jede Flasche des ächten Schlesischen Feuchelhonig⸗Extracts Siegel, Etiguette nebst Facsimile, sowie die eingebrannte Firma seines Erfinders und alleinigen Verfertigers L. W. Egers in Breslau trage und gekauft wird nur bei Jos. Hoffmann in Friedberg. Norstoi Holz-Versteigerung. 1259 In den Gräflich Solms Rödelbeim'schen Wald⸗ distrikten Ober⸗ und Unter⸗Bainhards kommen Freitag den 24. Mai l. J. zut öffentlichen Versteigerung: 25 Stecken Buchen⸗Prügelbolz, 25„ ErschenPrugelholz, 19„ Buchen⸗Stockholz, 25„ Eichen⸗„ 2 7 Nadel 7 (0„ Buchen⸗Reisholz, 90„ Eichen⸗ 1 5„ Weich 6 10„ Nadel-„ 400 Wellen Eichen„ 2800„ Nadel⸗ 5 1100 Gebund Ginstern, 250 Stück Nadel⸗Stamm⸗ und Stangenvolz, 2 bis 8 Zoll mittlerem Durchmesser, 15 bis 45 Fuß Länge. 7 Zusammenkunft Morgens 8 Uhr am Forsthaus Bain⸗ dards. Wickstadt den 18. Mai 1867. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal las. Holz ⸗Versteigerung. 1251 Dienstag den 28. l. Mts. sollen in dem Ostheimer Gemeindewald nach stehende Holzsortimente an den Meifibietenden versteigert werden 11 Etchen⸗Hausamme s? 24 Nadel⸗Baustämme, 8 Stück Eschen⸗Stangenholz, 8„ Nadel⸗Stangenholz, 1000 Stück Aspen⸗Stangenholz, 6 Stecken Eschen⸗Scheidholz, 9„ Buchen⸗Prügelholz, 5„ Eichen⸗ 1 C 8„ Nadel⸗ 85 147 7 Buchen⸗Stockholz, 60„ Ascspen⸗ und Nadelholz, 7150 Wellen Buchenholz, 750„ Birkenholz, 2950% Aspenholz, 3725„ Nadelbolz. Oftheim am 17. Mal 1867, i Großherzogliche Bürgermelfleret Oftheim 0 Wi nat e a 1. 701 Eine Anzab! finvlicher Cal sehen Coupés sowie Lein neues, elegantes Tilbury und eine neue, elegante Cal sehe mit Glas-Verdeck, beide 5 0 ee flehen zu verkaufen. ankfurt a. M. qr. Eschen heimer straße Nr. 54, im Hofe. 1 Ein Alpaca⸗Regenschirm 1197 mit gelblich weißem Holzgriff ist vor ungefähr 14 Tagen stehen geblieben. Man bittet, denselben gefälligst bei der Exped. d. Bl. abgeben zu wollen. gebrauchter im besten Stande be⸗. Ein Maschineuführer, 1263 der schon mebtere Jahre als Werk. und Maschinenführer bei Dreschmaschinen in Diensten stand und die besten Zeugnisse vorze gen kann, sucht Stell«e auf die diesjährige Ernte. Näheres bei der Exper. dieses Blattes unter Nr. 1263. Au 1. Juni d. J. große Gewinnzie zung dee 186. Staats- Prämien- Anlehens. 1165 Nachstehende namhafte Preise mussen in dieser einen Ziehung unbedingt gewonnen werden: fl. 250,000, 25 000 25,000, 10,000, 2 à 5,000, 3 à 2,000, 6 à 1,000, 30 à 400, 740 4 150. Durch Unterzeichneten find Miethloose für obige Ziehung gültig, gegen Elnsendung des Be— trages, Posteinzahlung oder Postnachnahme zu beziehen und kostet 1 ganzes Loos 3 fl. 30 kr. 1 balbes fl. 1 45. 3 ganze oder 6 halbe kosten fl. 8. 45. 7 ganze oder 14 halbe fl 17. 30. Ein ganzes Loos für die nächsten 5 Gewiunziehungen offerire zu fl. 15., ein halbes zu fl. 7½. Ausführliche Verloosungg-Pläne, sowie Ge⸗ winnliste sofort nach der Ziehung gratis und franco. Man wende sich gefl. baldigst und nur dirckt an Joh. Fried Scheibel, Staatseffecten-Handlung in Frankfurt a. M. . Fahrgasse Nro. 111. 5 P. J. Es wird noch ausdrücklich darauf auf; merksam gemacht, daß mit der geringfügigen Einlage von fl. 3. 30. am 1. Juni d. J. der Hauptpreis von fl. 250,000 zu gewinnen ist. Einen Lehrling 1256 fürs Comptoir sucht Frankfurt a. M. Reinhold Heydecke. 15 à 500, — 1254 Soeben verliess die Presse: Deutsche Sprachlehre für Volksschulen. 5 2. Auflage. Herausgegeben von K. Bas t. Preis 9 kr. 1(Bei Einführung in Schulen billiger). Ein Probeexemplar für betr. Herren Lehrer, Instituts vorsteher ete, steht auf frankirtes Verlangen Fratis zu Diensten. a Worms a. Rh. 5 H. Kræuter'sche Buchhandlung. Aegelkugeln sowie Kegel Fr d vene e Hermon Neisel, Drehermeister. etwas Geld. Zimmermann Anton meister Franz Joseph Weckerling ein Sohn Hermann rolf, geb. am 18, April.. a ö 1195 50 Ohm Aepfelwein geben im Stück sowie der Ohm ab die Vormünder der Stamm'schen Kinde Georg Hartmann und Johannes Stoll. 1 Reinhold Heydecke, Frankfurt a. M. Brückhofstraße 20, empfiehlt sein Lager von Emmenthaler«, Schweizer, und Limburger⸗Käsen zu billigen Preisen. 1252 0 Nächste Gewinnziehung am 1. Zuni 1867. 72 Höchste Gewinn-Aussichten! Für 7½ Gulden erhält man ein halbes, für 15 fl. ein ganzes Prämien-Loos, gültig ohne jede weitere Zahlung, für die fünf großen Gewinnziehungen der 1864 errichteten k. k. österr. Staats⸗ prämien- Lotterie, welche vom 1. Juni 1867 bis zum 15. April 1868 stattfindet, und womit man fünfmal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,00 0 ꝛc. gewinnen kann. J Bestellungen, mit beigesügtem Betrag, Postein⸗ zahlung, oder gegen Nachnahme, beliebe man baldigst und direkt zu senden an das Handlungs haus KA. Bd Bing, 1149 Schnurgasse 5, Frankfurt a. M. 4 Listen und Pläne werden gratis und frauco überminelt. Ng. Zu der nächsten am 1. Juni e. J. statt⸗ findenden Gewinnziehung, deren Haupttreffer fl. 250,000 ist, erlasse ich gleichfalls halbe Loose a fl. 1. 45, ganze Loose à fl. 3. 30, 6 ganze oder 12 halbe Loose à 20 fl. gegen baar, Postein⸗ zahlung oder Nachnahme. 1 44 Tofseien& Tifnalines 2708 bei K. Friedrich neben der Pof 8 2 gute Arbeiter 1243 können sofort sür Herren- oder Damenarbeit mit gutem Lohn noch Beschäftegung erhalten bel 2 Heinrich Wilhelm Kautz, Schuhmachermelster. Zu verkaufen. 1224 4 noch brauchbare Räder steben zu verkaufen bei Friedrich Ritzel, Schmied. 1233 Ganz nahe an der Main-Weser-Bahn in der Nähe Frankfurts tst, eine gute. Wirthschaft mit oder ohne Oekonomie ganz billig zu verpachten. Näheres bei der Expeditton d. Bl. 8 „ 9 Ein Logis 1258 gleicher Erde, für eine kleine Fomilie passend, hat zu vermiethen Konrad Gerster, en der Vorstadt. Gef un den 1262 wurde Samstag Abend ein Portemonnaie mit Der Eigenthümer wolle dasselbe dei“ oz von Fauerbach in Empfang nebmen. 2 3 14631 Kirchenbuchzanszügt. Evangelische Gemeinde re Den 14. Mai. Joh. Heinrich Ruß, evangelischer Pfarrer zu Niedermittlau im Köntgreich Preußen, Amte Meerholz. Sobn des Lehrers zan der Realschule zu Hanau Georg Philipp Ruß, und Henriette Christtane Bertha Wiesenbach, Tochter des Großh. Geometers 1. Klasse Ludwig Wiesenbach dah ter. ö Get au fte z Dem dies. Bürger und Schlosser⸗ 642 Den 12. Mal ö 185 D 1 Betrolg te Den 12. Mai. Margarelba Deckmann, geb. Scheuer. mann, Wtittwe des verst. hies. Bürger und Oberkellners Heinrich Deckmann, alt 34. Jahre, 7 Monate, 20 Tage, Ir am 10. Mai. 5 8 .. e nn ener Den 14. Mai. Johannes Herold, hies. Bürger, Schuhmachermeister und Schuldiener, alt 65 Jahre, 11 Monate, 2 Tage, f am 12. Mat. F Ae Den 16. Mai. Jakob Schmidt V. von Garbenteich, IIe der Nacht vom 14. auf der 15, Mai. And Preise verschiedener Gegenstände. N Seid ber um!t18. Matt... Vutter pr. 2 32 kr.] Eier 7 Stück 8 kr. Brennholz, Buchen-Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpf. f getresfend Brin in Nr. 60 et Nachder d. Mis. zur ordnung vo betreffend, ö ist, wird je stehende Ve 9. 1. Oestreichisc Die an dad does 1 8 bis 10 1 machen zu 0 Andlersagt, zen unsert