— unge Vindeck⸗ . ko Waga April 1867 sichten. 1 ante Arte Zahlung, ne der 1864 m l. Nüh n fünf u tg ssi d Main d 0 „ J at u beet — Mehrne gt; sernet behtugt weden bergetbof b. An des Prinzen Tod fällt eine Apanage von 18,000 fl. Donnerstag den 21. März. *** 0 M35. 1867. rhessen. Enthält die amtlich Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ausgeführt. gratis geliefert. Neu eintretende Abonnenten erhalten die von jetzt bis 1. April erscheinenden Nummern Amtlicher Theil. Betreffend: Den Abverdienst der unzahlbaren Feldstrafen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Friedberg den 19. März 1867. Wir erinnern an die Einsendung der noch rückständigen Nachweisungen über den Abverdienst der Feldstrafen innerhalb 8 Tagen bei Meidung der Abholung. Betreffend: Dte Ableistung des Verfassungeeldes durch die im 1. Quartal d. J. neu aufgenommenen Ortsbürger. Dassel be an diesel b T Wa pf p. Friedberg den 18. März 1867. E n mit Ausnahme von Dorheim, Dorn-Assenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Donnerstag den 4. April d. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Abnahme des Verfassungseides auf dem Rathhause dahier statt. Laden Sie hierzu die neu aufgenommenen, sowie die noch mit Ausschwören im Rückstand befindlichen Ortsbürger, Letztere bei 1 Nchsthlr. Strafe, hierzu vor und anher ein. senden Sie Bescheinigung hierüber oder Bericht, daß junge Ortsbürger nicht vorhanden sind, vor dem Termin Tour a p p. Hessen. Darmstadt. richt eingetroffen, daß Prinz Friedrich ꝛc. von Hessen am 16. d. M. im 79. Lebensjahre nach kurzem Krankenlager in Paris verschieden ist. Derselbe war zur Zeit das älteste Mitglied des großherzoglichen Hauses, er war ein Sohn Lud— wig I., also ein Oheim des gegenwärtig regieren- den Großherzogs. Geboren am 14. Mai 1788, ist er später zum Katholizismus übergetreten und lebte seit seinem Uebertritt meistens in Paris.— Mit weg. Einem viel verbreiteten Gerüchte nach soll der Verstorbene schon im Jahre 1835 sein nicht unbedeutendes Vermögen durch letztwillige Ver— fügung zu kirchlichen Zwecken bestimmt haben.— Die Leiche des Prinzen ist am 19. d. M. mittelst Extrazug in Darmstadt eingetroffen, unter den entsprechenden Feierlichkeiten am Bahnhöfe in Em⸗ pfang genommen und in großem Trauerzuge zur fatholischen Kirche verbracht worden, um dort bei— gesetzt zu werden. + Friedberg. Die Beschlüsse der Vertreter der Regierungen von Bayern, Würtemberg, Hessen und Baden bei der Zusammenkunft in Stuttgart haben wir zwar ihrem wesentlichen Inhalte nach schon in einer früheren Nummer mitgetheilt, da dieselben jedoch für uns von großer Wichtigkeit und deßhalb von allgemeinem Interesse sind, las—⸗ sen wir diese Beschlüsse hier folgen: J. Die Versammelten erkennen es als ein nationales Bedürfniß, die Wehrkräfte ihrer Länder so zu organistren, daß sie zu Achtung gebietender gemeinsamer Action befähigt werden. II. Sie einigen sich deßhalb vorbehaltlich verfassungsmäßiger Mitwirkung ihrer Stände zu möglichster Erhöhung ihrer Militärkräfte unter einer den Principien der preußischen nachgebildeten Wehrverfassung, welche sie zur Wahrung der na⸗ tionalen Integrität in Gemeinschaft mit dem üb⸗ rigen Deutschland geeignet macht. III. Als die Principien dieser Wehrverfassung, welche den vier Staaten gemeinschaftlich sein sollen, werden bezeichnet: 1) Das Princip der allgemei- nen Wehrpflicht, nach welchem die ganze dienst⸗ taugliche Mannschaft unter Aufhebung der Stell- vertretung zum Dienste berufen ist, wird zu Grunde gelegt. 2) Die Dienstpflicht beginnt, vorbehaltlich früheren freiwilligen Zuganges, mit dem vollendeten 20., in keinem Falle aber später als mit dem vollendeten 21. Lebensjahre. 3) Nach Es ist die Nach- Mannschaft in die Kriegsreserve ihrer Abtheilun— gen unter Verwendung in der Linie im Kriege. 4) Dem Principe der preußischen Wehrverfassung entspricht ein Formationsstand, welcher im stehen— den Heere(Linie und Kriegsreserve) ca. 2 pCt. der Bevölkerung beträgt, wovon durchschnittlich die Hälfte mit ca. 1 pEt. den wirklichen Präsenz⸗ stand bildet. Diese Procentsätze werden von den vier Regierungen nach Kräften angestrebt, keines— falls aber soll in an Herabgehen unter ein Mini- mum von 1½½ pCt. für den Formationsstand des stehenden Heeres und von ¼ pCt. für die wirk- liche Präsenz eingegangen werden. 5) Nach Um⸗ fluß der Dienstpflicht im stehenden Heere erfolgt der Eintritt in die nach Verwaltungs-(Landwehr⸗) Bezirken zu bildenden Reservebataillone(Landwehr ersten Aufgebots) mit kurzen Uebungen im Frieden und Verwendung gleich der Linie im Kriege. 6) Die Dienstpflicht im stehenden Heere und in den Reservebataillonen(Landwehr ersten Aufge— bots) endet spätestens mit vollendetem 32. Lebens- jahre. 7) Die Bestimmungen über weitere Dienst— pflicht in der Landwehr zweiten Aufgebots und über Landsturm werden nicht in den Bereich der Conferenzberathungen gezogen. 8) Während der dreijährigen Präsenzpflicht ist Verheirathung und Auswanderung unstatthaft. 9) Für Erhaltung tüchtiger Unteroffiziere wird gesetzliche Obsorge getroffen werden. IV. Die Versammelten bekennen sich, bezüg⸗ lich der Organisation ihrer Armeen, zu dem Prin- cip, daß die Armeen so gleichartig eingetheilt und ausgerüstet werden, als zu deren gemeinschaftlicher Action unter sich und mit dem übrigen Deutsch— land nothwendig ist. Unter V. folgen dann die Grundlagen, auf denen das einheitliche Militärsystem beruhen soll, die wir glauben weglassen zu können, da sie zum Theil ohnehin noch von den Ergebnissen ꝛc. ab- hängig gemacht sind. 9 Friedberg. Die in Nr. 31 des„Anzeiger für Oberhessen“ enthaltene und auch in andere Blätter übergegangene Erwähnung der Wittwenkassen- Angelegenheit der hinterländischen ꝛc. Lehrer hat eine durch das„Frankfurter Journal“ veröffent- lichte Berichtigung des königl. Civil-Commissarius, Herrn Landraths v. Briesen veranlaßt, dahin gehend, daß den betreffenden Lehrern auf Grund einer vorläufigen Vereinbarung mit den Großh. Hess. Commissarten die Zusicherung ertheilt worden Umfluß der dreijährigen Präsenzpflicht tritt die sei, die preußische Staatskasse werde in die Rechte und Verpflichtungen der Großh. Hess. Wittwenkasse den übergegangenen bisherigen Mit⸗ gliedern gegenüber, bei Empfangnahme der von den Letzteren entrichteten Eintrittsgelder, eintreten. Wir haben diese öffentliche Kundgebung mit herz- licher Freude gelesen und stehen nicht an, unsere Angaben, deren Quelle uns übrigens zuverlässig erscheinen mußte, sowie unsere Auffassung der Sachlage darnach zu modificiren. Freilich ändert dies nicht viel an den ernstlichen Bedenken, welche der§. 4 der Statuten der Hess. Wittwenkasse bei allen Betheiligten erwecken muß, und die Aufmerk- samkeit auf denselben zu lenken, war der eigent⸗ liche Zweck des fraglichen Artikels. Aus Oberhessen. Der landwirthschaft⸗ liche Verein der Provinz Oberbessen hat im In- teresse der Vereinfachung der Geschäfte die Anord- nung getroffen, daß die Jahresbeiträge der Mit⸗ glieder für die Folge durch die Poststellen erhoben werden. — Dr. Klein, Großh. Oberstaatsanwalt⸗ substitut in Gießen ist, wie man vernimmt, zum Staatsanwalt an Großh. Bezirksstrafgericht Gießen ernannt worden. Aus dem Kreise Schotten. Montag den 25. d. M. werden 800 Jahre verflossen sein, seitdem die in Trümmern noch vorhandene Kirche auf dem Friedhöfe zu Breungeshain, die sogenannte Ober- oder Feldkirche, von dem Erzbischof Siegfried von Mainz eingeweiht, zur Mutterkirche für den oberen Vogelsberg erhoben, mit dem bis dahin noch nicht vergebenen Zehnten der Pfarrei Wingershausen, wohin der Ort Breun— gesbain vor 1057 gehörte, dotirt und damit das selbstäudige Kirchspiel Breungeshain gestiftet wurde. Eine festliche Begehung des eigent- lichen Gedächtnißtages dürfte sich aus maucherlei Gründen nicht empfehlen. Dagegen soll am Tage zuvor als am nächsten Sonntage Oculi das An⸗ denken an das 800 jährige Besteden des Kirchspiels Breungeshain in angemessener Weise kirchlich ge⸗ feiert werden. Für diejenigen, welche die Sache etwa weiter interessirt, sei noch bemerkt, daß dem Geistlichen zu Breungesbain auf sein Ersuchen der Director des Gr. Haus- und Staats Archivs, Herr Geheimerath Dr. Baur zu Darmstadt, eine Abschrift der betreffenden Stiftungsurkunde gütigst mitgetheilt hat, indem er„der Gemeinde nach weiteren 800 Jahren eine gleiche Gedaͤchtnißfeier wünschte.“ ———f—:Z— Mainz. Am 15. d. trafen einige großher⸗ zoglich badische Militärs dahier ein zur Empfang; nahme der 6000 Stück Zündnadelgewehre, welche Preußen leihweise an Baden überläßt, um die badischen Truppen einstweilen einzuüben und mit der Waffe vertraut zu machen, bis die badischen Hinterladungsgewehre fertig sind, mit welchen die Armeedivision bewaffnet werden soll. Preußen. Berlin. Die neuesten Be⸗ richte von Berlin bringen einen wahren Platzregen von Amendements zu dem Verfassungs-Ent⸗ wurf des norddeutschen Bundes, denn den bereits mitgetheilten Amendements zu dem Verfassungs⸗ Entwurf des norddeutschen Bundes ist nunmehr noch eine erkleckliche Anzahl Anträge von Seiten der national⸗ liberalen Fraction und der Linken gefolgt, wodurch die Special⸗Discussion des Ent— wurfs an Interesse und Gründlichkeit, aber auch an Ausdehnung gewinnen wird. Es wird sich schon in den ersten Sitzungen zeigen, inwiefern man bezüglich dieser Anträge auf Berücksichtigung wird hoffen dürfen. — 18. März. Reichstag. Die heutige Sitzung wurde vom Präsidenten Simson mit eini⸗ gen geschäftlichen Angelegenheiten eröffnet. Das Haus, bemerkt der Präsident, werde wohl den Wunsch hegen, dem Könige von Preußen zu sei⸗ nem am 22. d. wiederkehrenden Geburtstage seine Glückwünsche darzubringen: er schlage vor, die drei Präsidenten des Reichstags mit der Abstat⸗ tung dieses Glückwunsches zu beauftragen. Der Reichstag erklärte sich hiermit einverstanden. Das Haus tritt sodann in die Tagesordnung ein. In der nun folgenden Debatte über das Bundesgebiet wies Graf Bismarck die von den Polen und den Nordschleswigern eingebrachten Proteste zurück und erklärte bezüglich Nordschleswigs, nur Oesterreich habe ein Recht, vertragsmäßig die Abstimmung in Nordschleswig zu verlangen. Die Grenzlinie werde nur nach dem Interesse Preußens gezogen werden und der abzutretende Theil werde jeden— falls kleiner sein, als man in Kopenhagen denke. Betreffs Luxemburgs bemerkte Graf Bismarck: Preußen verlange nicht den Eintritt Luxemburgs in den norddeutschen Bund; alle Mittheilungen der Zeitungen hierüber seien bodenlose Erfindun⸗ gen. Auf eine Bemerkung des Herrn v. Carlo⸗ witz über eine eventuelle Verbindung Süddeutsch⸗ lands mit Frankreich erklärte Graf Bismarck: Die Beziehungen zwischen Nord⸗ und Süddeutschland seien vertragsmäßig verbürgt.— Bei der Abstim⸗ mung wurde der Artikel in der Fassung des Ent⸗ wurfs angenommen, die Amendements des Herrn v. Carlowitz, betreffend das Cessionsrecht und das Gesandtschaftsrecht der Bundesfürsten, sowie alle anderen Amendements und Anträge aber verwor⸗ fen.— Der Großherzogl. Hess. Bundescommissär Hoffmann hatte während der Debatte Veran⸗ lassung genommen, das Wort zu ergreifen und zu erklären: Er freue sich, daß ein Abgeordneter aus Oberhessen(Frhr. v. Rabenau) schon in der neu⸗ lichen Debatte den Standpunkt von Hessen richtig und klar dargestellt habe; das ganze Großherzog⸗ thum Hessen werde in dem Verhältniß, in welchem es jetzt zu dem Norddeutschen Bunde stehe, nicht lange mehr so bleiben. Der Main werde bald überbrückt werden, und auch die übrigen Provin⸗ zen dem norddeutschen Bunde zuführen. Bedenk⸗ lich sei der Beitritt von Kostheim und Castel, so lange das jetzige Verhältniß daure, da dort das französische Recht Geltung habe. Darauf beziehe sich die Bemerkung im Schlußprotokoll vom 7. Februar. — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht die Bündniß Verträge zwischen Preußen und Bayern vom 22. August und zwischen Preußen und Baden vom 17. August 1866. Dieselben sind identische Schutz⸗ und Trutzbündnisse, sie ga⸗ rantiren gegenseitige Gebiets⸗Integrität und ver⸗ pflichten, im Kriegsfalle die ganze Kriegsmacht einander gegenseitig zur Verfügung zu stellen, wo⸗ bei Bayern und Baden den Oberbefehl über ihre Truppen dem Könige von Preußen übertragen. Die Verträge, deren Ratification stattgefunden, sollten vorerst geheim bleiben. Köln. Die Cholera ist so sehr in der Ab- nahme begriffen, daß in der vorigen Woche an 5 4 Tagen kein Cholerasterbfall vorkam; an den übrigen Tagen starben nur 3 oder 4, wogegen in Elberfeld an einem Tage 4 der Epidemie er— lagen. Flensburg. Die Polizei fahndet nach einer Adresse, welche an König Christian IX. ge— richtet sein soll(nach den„Flensb. Nachr.“ an den Kaiser von Frankreich) um ihn zu veranlassen, die Abstimmungsfrage auf diplomatischem Wege anzuregen und einer baldigen Lösung entgegenzu— führen. Diese Adresse ist hier noch nicht vorge— funden; übrigens sind bei einzelnen Personen mehrere Papiere und Schriften mit Beschlag belegt worden. Frankfurt. Das Ministerium des Kriegs und des Innern hat in Bezug auf die Militär— pflichtigen der Stadt Frankfurt zwei sehr wichtige Bestimmungen getroffen. Erstens soll über die Reclamationen solcher Militärpflichtigen aus dem Gebiete unserer Stadt, welche sich bereits vor der hier erfolgten Einführung der allgemeinen Wehrpflicht im Auslande in gesicherten Lebens stellungen befunden haben, gleich im ersten Con— currenzjahre definitiv entschieden werden. Zweitens sollen die Reclamanten, welche sich zur Zeit der Musterung in fernen Welttheilen befinden, von der persönlichen Stellung vor den Ersatzbehörden, sofern die bezüg lichen Verhältnisse in glaubwür— diger Weise bescheinigt sind, gänzlich entbunden werden. f — Das Königl. Cabinetsschreiben vom 11. d., welches die Antwort auf die Mitte v. M. durch eine Deputation eingereichte Immediateingabe der ständigen Bürgerrepräsentation bezüglich der Con— tributionsangelegenheit enthält, bemerkt u. A., daß wenngleich die Auferlegung der Contribution ge— genüber der Stadt Frankfurt a. M. nach den Grundsätzen des Kriegs- und Völkec-Rechts voll⸗ kommen gerechtfertigt war, es doch in des Königs landes väterlichen Intentionen nicht liegen könne, den Wohlstand einer Deutschen und nunmehr auch Preußischen Stadt zu gefährden. Zur Aufklärung der Umstände, unter denen eine solche Gefährdung in Betracht kommen könnte, soll die Trennung der städtischen Einnahme-Quellen ꝛc., von denen des Staats auf alle Weise beschleunigt werden. Sollte die Entscheidung dafür ausfallen, daß die Ge— sammtheit oder ein Theil des Contributions-Be⸗ trages der Stadt⸗Gemeinde zur Last fällt, so wird der König darauf bedacht sein, daß die Stadt Frankfurt nicht über das Maaß hinaus belastet werde, welches mit der fortschreitenden Entwicke— lung ihres Wohlstandes verträglich ist, der ihm bei einer geschichtlich und volkswirthschaftlich so hervorragenden Stadt wie Frankfurt besonders am Herzen liege. — Nach einer Mittheilung der„Kreuzzeitung“ steht die definitive Feststeluung der Stadtver⸗ fassung von Frankfurt unmittelbar bevor. Wie ein anderes Berliner Blatt berichtet, ist die Frage über die projectirte Verlegung des Sitzes der Postdirection von Frankfurt nach Wies⸗ baden zu Gunsten der Stadt Frankfurt entschie⸗ den worden. Baden. Heidelberg. Die Universität Heidelberg hat einen schweren Verlust zu beklagen; am 17. d. starb eine ihrer Zierden, Geh. Rath Häusser, Professor der Geschichte. Er war geboren 1818, studirte am Lyceum zu Mannheim und an der Universität zu Heidelberg, wo er seit dem Jahre 1840 als Lehrer der Geschichte wirkte. Ein Herzleiden hatte ihn schon längere Zeit an das Zimmer gefesselt und hat jetzt seinem Leben rasch ein Ziel gesetzt. Oesterreich. Von Oesterreich ist eine Auf⸗ hebung des Münzvertrags vom 24. Januar 1857 beantragt worden, der von demselben nie vollständig eingehalten werden konnte, was das Verhältniß des Staatspapiergeldes zur Münzprä⸗ gung anlangt. Der Vertrag soll mit dem 31. Dezember d. J. erlöschen. Schweiz. In der naturforschenden Gesell⸗ schaft in Chur hielt Herr Dr. Kilias über den im letzten Januar fast im ganzen Canton Grau- bündten gefallenen sogenannten rothen Schnee einen interessanten Vortrag, welcher den Zweck hatte, zu zeigen, daß derselbe weder von der Vesuvasche noch von den Passatwinden herrühre, sondern durch den Föhn herbeigeführter afrikani⸗ scher Wüstensand sei. K. Melbach, 18. März. Anz verflossenen Samstag hielt Herr Dr. Henkelmann von Friedberg mit seinen Ackerbauschülern hier ein sog. landwirthschaftliches Kränzchen ab, das sowohl von den Melbacher Ein— wohnern, als auch von Freunden der Landwiethschaft aus der Nähe recht zahlreich besucht war. bauschüler den Zweck solcher landwirthschaftlichen Kränzchen mit einigen Worten dargethan, ging man zur Berathung der gestellten Fragen, welche ein Zögling der Anstalt immer mit einem kleinen Vortrage einleitete, über; es wurden da die Meinungen und Erfahrungen der Land wirthe ausgetauscht und fand diese Besprechung den all⸗ gemeinsten Anklang. Herr Ur. Henkelmann hat ver⸗ sprochen im Laufe dieses Jahres Melbach nochmals wit seinem Besuche zu beehren, wo er als bestellter Wander- lehrer die geeigneten Vorträge halten wird. r Södel. Die Ackerbau-Schüler des Herrn Dr. Henkelmann hielten am 16. März, Nachmittags von 3— 6, im Saal des Gastwirths Philippi zu Melbach ihr landwärthschaftliches Kränzchen. Herr Dr. Henkelmann hatte hierzu freundlich eingeladen, und, wie nicht anders zu erwarten, war denn auch die Betheiligung eine zahlreiche. Den Verhandlungen über wichtige in die Landwirthschaft tief eingreifende Gegenstände folgten alle Anwesende mit gespannter Aufmerksamkeit. Waren diese an sich schon geeignet, das Interesse in Anspruch zu neh⸗ men, so wurde das noch erhöht durch die zur Besprechung aufgestellten, und von mehreren Schülern mit Sicherheit und Gewandtheit beantworteten Fragen, insbesondere aber, durch die auf Erfahrung und Wissenschaft gegründeten, klaren, gründlichen, umfassenden und interessanten Mit⸗ theilungen des Herrn Dr. Henkelmann. Wir sind fest überzeugt, daß durch die landwirthschaftlichen Kränzchen der rationelle Betrieb der Landwirthschaft ungemein ge⸗ fördert wird, und empfehlen sie zur Betheiligung auf's augelegentlichste. Der Dank, welchen Herr Bürger⸗ meister Keil Herrn Dr. Henkelmann am Schlusse der Verhandlungen aussprach, war allen Anwesenden aus der Seele gesprochen.“)— *) Wir glaubten beide Berichte über das landwirth⸗ schaftliche Kränzchen zu Melbach zum Abdruck bringen zu sollen, um dadurch einestheils zu zeigen, mit welchem re⸗ gen Interesse sich der intelligentere und strebsamere Theil unserer welterauer Landwirthe an diesen Versammlungen betheiligt und wie sehr er den Werth und Nutzen derselben erkannt hat. Anderntheils wollten wir der einflußreichen Wirksamkeit des Herrn Dr. Henkelmann für Verbesserung der landwirthschaftlichen Zustände unserer Wetterau im Allgemeinen und der umsichtigen und ersolgreichen Leitung seiner Anstalt, welche in den erfreulichsten Leistungen und einem lobenswerthen Eifer seiner Zöglinge sich zu erkennen gibt, und deßhalb auch zugleich diesen jungen Herren die verdiente Anerkennung zu Theil werden lassen. Beide Artikel stehen sich in diesen Beziehungen ergänzend zur Seite. Die Red. Lorsch. Der Segen des Himmels hat einen hiesigen Küfermeister abermals beglückt, indem seine Frau(er lebt in dritter Ehe) ihm das sechsundzwanzigste Kind be⸗ scheerte. Von diesen 26 Kindern sind jedoch 17 mit Tod abgegangen, und hat also dieser Familienvater, die beiden Ehefrauen mitgerechnet, neunzehn Angehörige auf dem Friedhofe liegen. g Kassel. Vor einigen Tagen platzte in der bei hiesiger Stadt gelegenen Papierfabrik ein Dampf⸗Cylinder; der über 6000 Pfund schwere Körper wurde von der Gewalt fortgeschleudert und eine Nachdem ein Acker- massive Wand zertrümmert. Wunderbarerweise war Niemand bei der Katastrophe auch nur im mindesten verletzt. Hannover. Ein Verein zur Förderung der Erwerbs⸗ fähigkeit des weiblichen Geschlechts wurde dahler von einer größeren Anzahl Damen und Herren gegründet, nachdem der von einem Seitens der Direktion des Gewerbvereins, niedergesetzten Comite vorgelegte Statutenentwurf sehr gründlich berathen, jedoch mit nur wenigen Aenderungen angenommen war. Der Verein will seine Thäligkeit zu⸗ nächst auf die Stadt Hannover und deren nächste Um⸗ gebung beschränken; die Mitgliedschaft wird durch Zahlung eines jährlichen Beitrags von mindestens 20 Groschen, oder eines einmaligen Beitrags von 10 Thlr. erworben. Aus Bern wird geschrieben:„Auch das Berner Oberland hat jetzt seinen Felsberg. Am 27. Februar, Morgens um 5 Ühr, löste sich von der sog. Krachenfluh bei Iseltwald eine große Felsmasse ab und stürzte unter fürchterlichem Gepolter, Alles vor sich niederwerfend, durch den darunter liegenden Buchenwald hindurch, dem Dörflein Eis zu. Einzelne Steinblöcke von 5 bis 6000 Cubikfuß kamen den höchst gelegenen Häusern des Dörschens bis 0 auf 200 Fuß nahe. Der verursachte Schaden ist sehr groß. Es sind mindestens bis 600 Klafter Holz zu Grunde ge⸗ richtet und 20 Jucharien Waldboden von der Steinmasse begraben und fuͤr immer zur Cultur unfähig gemacht.“ Verloosungen. Mailand, 16. März. Bei der heutigen Serien⸗ ziehung der Stadt Mailänder Fres. 10 Lodse von 1866 wurden folgende Serien à 100 Stück Loose gezogen: Serie 3514, 4326, 4470, 6677, 7495 und fielen bei der alsbald vorgenommenen Gewinnziehung auf folgende Nummern die beigesetzten Prämien. Serie 6677 Nr. 12 50,000 Fr., Serie 3514 Nr. 25 1000 Fr., Serie 6677 Nr. 18 500 Fr. e 7010 In 70: Steen 14 ˙6 4 De ame 1 0 ßrie det 6 d veterfsend! 1 Oroßberse Abe nien, Milicech d daher aupuel schluß von dt Hungen —ů——— Cd 2 Jobs. Wollersheim geliehen und angeblich gut nich horgele⸗ Ansprüche aus fordert, diese Fegenfals de werden wird. Hungen 676 Freit, Uhr, somme Walddissrict dad N die ehe —— nei 704 werd Asttage 10 ahier öffent Fried be Lind be. 56 17 mu Tod * beiden t du ben i birsiget Miet; ber an det Gewalt erttümmett. nuatrepbe auch mise Mittwoch den 27. Malhildenstistung zur Ueltung verwahrloster Kinder im Kreise Triedberg. 92 Die in den Gemeinden Beienheim, Griedel, Hoch-Weisel, Muͤnzenberg, Nieder⸗Weisel, des, Steinfurt und Wickstadt zum Besten unserer Stiftung veranstaltete Hauscollecte hat inen Gesammtertrag von 27 fl. 1 kr. ergeben, deren Empfang wir hiermit dankbar bescheinigen. Friedberg den 18. März 1867. i Für den Vorstand: Sin bar g Holzversteigerung in der Oberförsterei Langd. 2 Nachverzeschnete Holzsortimente sollen versteigert werden: 2 1) Montag den 23. l. M. in dem Domanialwald⸗Distrikt Katzenberg: 2 Scheitholz Prügelbolz Slockholz Reis holz Holzart: S* en. Buchen 321 70% 9³ 341 Nadelbolz⸗—— 1 Eichen Stamm von 8“ Durchm., 35“ Länge, mit= 18 Cbkfß. 15 Kiefern Stämme„ 6-13“ ö 20-50“„ N 863 7 Buchen⸗* 6—21“7 1 9—30˙ r 6 Kiefern⸗Stangen 0 45“„ 25-357“ 5. 32 55 2) Dienstag den 26. 1. M. in dem Domanialwald⸗Distrikt Merloh: Scheitholz Prügelbolz Stockgolz Reisholz Holzart: rn Buchen 325½ 86 98 241 1 Buchen Stamm von 15½“ Durchm., 30“ Länge mit= 57 Cbkfß. Die beiden Distrikte sind ganz nahe bei Langd gelegen; die Zusammenkunft ist jedesmal präcls 9 Uor u dem belreffenden Holzschlage.—— Nidda den 13. März 1867. Großherzogliche Obetförsterei Langd Georgi. E diet tad ung. Beterffend: Das Schuldenwesen der Wilhelm Hehl Eheleute zu Wölfersheim. „41 Großberzogliches Hofgericht hat über das Ver⸗ mögen des Wilbelm Hehl und dessen Ehefrau zu Wölfers⸗ eim, welches um 563 fl. 8 kr. resp. 435 fl. 48 kr. über⸗ chuldet ist, den Concurs erkannt. Ansprüche jeder Art un die Masse find deßhalb im Termin März l, J., Vormittags 9 Uhr, „ahier anzuzeigen und zu begründen, gegenfalls Aus⸗ ichluß von der Masse erfolgt. Hungen den 2. Februar 1867. Großberzogliches Landgericht Hungen Dr. Jrle. Edietalla dung. 552 Jobs. Lung von Wohndach bat der Gemeinde Wölfersheim am 30. April 1849 ein Kapital von 300 fl. geliehen und das Darlehen zurückerbalten. Da der angeblich quittirte Schuldschein zur Gemeindsrechnung die Meistbletenden verstetgert werden: nicht vorgelegt werden kann, so werden Alle, welche 0 8 Stecken Buchen ⸗Prügelbolz, Ansprüche aus dem Schuldschein machen können, aufge- 27 6„ Blirken⸗ ö Holz⸗Versteigerung in dem Gräflich Laubach' schen Reviere Rupperteéeburg. 694 Montag den 25. März d. J., sollen in den Diftrikten Borngraben und Eichberg öffentlich meistbtetend versteigert werden: 400 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 100 5 Prugelholz, 90 9 Stockholz, 200 5 Astreiser. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Distrikt Borngraben bei der Friedrichshütte. Laubach am 16. März 1867. Der Graäfliche Oderförster ranck. Holz ⸗Versteigerung. 708 Mittwoch den 27. März d. I, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in dem Maibacher Gemeindewald, Distrikt Hasenberg, nachbenanntes Gehölz öffentlich an fordert, diese binnen sechs Wochen dahier anzumelden, 3 4„Aspen ⸗Schelthol gegenfalls der Schuldschein Jer etloschen erklärt 4 N* Pag dez werden wird. 10 3 5 2„ Nadel-⸗Scheitbolz, Hungen den 28. Februar 1867. 6) 18„ Buchen⸗Stockholz, Großherzogliches Landgericht dungen 7) 3„ Buken⸗* 9— 8) 8„ Aapen⸗„ 0 1 9) 9700 Stück Buchen Wellen, Holz⸗Versteigerung. e„ ** 7 676 Freitag den 22. d. Mts., Vormittags um 9] 12) 250„ Nade:⸗ 55 Uhr, kommen aus dem Freihl. v. Franckenstein'schen Die Zusammenkunft ist in loco Maibach. Walddistrict„Riemen“ zur öffentlichen Versteigerung: 7½¼ Stecken aspen Scheid⸗ und Prügelhon, 25/8„ buchen Prügelbolz, 2„ elchen und birken Prügelholz, Wellen buchen Durchforstungs⸗Reisbolz, Es wird noch bemerkt, daß das Holz gegen vor⸗ schriftsmäßtgen Bürgschein bis zum 1. September d. J. geborgt wird. Malbach den 16. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Maibach 1752„ e 10 birken Durchforstungs⸗ Philippi. elsholz, 8 362 Wellen aspen Durchforstungs⸗Rels holz, Holz ⸗Versteigerung. 22 Stück eichen und birken Wagnerstangen. Die Zusammenkunft findet auf dem Grenzweg ö— genannten Distrikt und den„Straßheimer att. 707 Im Gemeindewald zu Kirch⸗Göns, Distrikt ⸗Peid⸗, soll nachverzeichnetes Polz versteiger! werden: A. Montag den 25. März: 116 Stecken Klefern-Scheit- und Prügelbolz, Ockstadt am 16. März 1867. 60 7„ Stockholz Oie Freiherr. o. Franckenstein'sche Oberförsterrt Ockstadt“ 5000 Wellen„ Ressbolz und Fer 6 Stecken„ Schichten. B. Dienstag den 26. März. 230 Kiefern- Stämme von 6 bis 11“ mittl. Durchm. und 20 bis. 50“ Länge, Stangen von 4 bis 5“ mittl. Durchm. und 20 bis 40“ Länge. Der fedesmalige Anfang it Vormittags 9½½ Uhr. Kirch⸗Göns den 19. März 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Kirch⸗Göns We beer. Zwei consiseirte Doppelslinten und eine Pulverslasche 704 werden Dienstag den 26. dieses Monats, Vor⸗ mittags 10 Uhr, im Gashaus zur Stadt Frankfurt dahier öffentlich versteigert. Friedberg den 19. März 1867. Großherzogliches Forstamt Friedberg Pe rp el. Holz ⸗Versteigerung. 692 Dlenstag den 26. März l. J., Vormlttags 10 Uhr, sollen im Walddistrikte Pro bsistümpfe in der großen Diebseiche: 8 Bekanntmachung. 688 Für das am 25. v. Mts. in hiesigem Gemeinde⸗ wald versteigerte Polz ist der erste Fahttag auf Dienstag den 26. d. Mis. anberaumt worden. Die Abfuhrscheine können den ersten Fahrtag bel dem Unterzeichneten Bekanntmachung. 705 Die heute in dem Frelherrlich von Ritter schen Walde abgehaltene Holzberßeigerung ist genehmigt und der 1. Fabrtag auf Freitag den 22. März l. J. an- beraumt worden. Die Zahlung auf Empfangnahme der Abfuhrscheine kann jeden Dienslag, Donnerstag und Samstag geschehen. Frledberg den 19. März 1867. In Auftrag Ku- nn Heidt ckt-Anzei arkt-Anzeige. — 706 Wir bringen hiermit r öffentlichen Kenntniß, daß der diesjährige erste Schwelnemarkt dahler am 29. d. Mis. abgehalten wird. Rodheim den 19 März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim N Bekanntmachung. 713 Die am 13. d. M. im hiesigen Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten Assenheim den 17. März 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Assenheim Schmidt. Holz ⸗Versteigerung. 693 Mittwoch den 27. und Donnerstag den W. März J. J., werden in dem Ostheimer Jemeindewald nach⸗ folgende Holzsortimente an den Meistbietenden versteigert, * als 19 Stück Eichen⸗-Baustämme, 298 Cbkfß. haltend, 5 Stück Nadel⸗ und Fichten⸗Stammholz, 3566 Cbksß. baltend, 6 Stück Birken⸗Hlammbolz, 51 Cbkfß. haltend, 1 Aspen Stamm, 13 Cbkfß haltend, 10 Stück Eichenstangen, 28 Cbkfß. haltend, 35 2 Buchenstangen, 71„ 895„ Nadel⸗ und Fichtenstangen, haltend, 2 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1732 Cbtjs. 1„ Aspen Scheitholz, 72„ Buchen⸗Prügelholz, 33„ Birken Prügelbolz, 5825 Stück Buchen Wellen Das Bau-, Werk- und Nutzholz kommt den ersten Tag zur Versteigerung. Das Holz kann gegen Bürgschein bis zum ersten September d. J. verborgt werden. Die Zusammenkunft ist am ersten Tag in dem Distrikt Heide am alten Brunnen, Morgens 9 Uhr, und am 2. Tag auf der Hassel um dieselbe Zeit. Ostheim am 16. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Onheim Winter. Holz ⸗Versteigerung. 691 Freitag den 29. März, Morgens ½10 Uhr anfangend, werden in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Massenstrauch und Erleborn 60 Fichten⸗ und Kiefern⸗Stämme, 300 Cbkfs. enthaltend, 300 Fichten⸗Gerüsthötzer, 725„ Hopfenstangen, 750„ Bobnenstangen und mehreres Brand holz öffentlich versteigert. Eschbach den 12. März 1867. Born, Bürgermeister. Holz ⸗Versteigerung im Domantalwald der Oberförsseret Hoch⸗Weisel. 689 Donnerstag den 28. März 1. J., Morgens präcls 10 Uhr anfangend, werden im Diffricte„Thierderg“ 19.200 Wellen Buchen Durchforstungsreis holz oͤffentlich metstdtetend versteigert.. Gegen Bürgschaft Zahlungsfrist bis Ende September l. J. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in Bodenrod. Münster am 18. März 1867. Großherzogliche Oberförsterei Hoch⸗Weisel Sommer. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 19. März. Waizen 15 fl.— kr.; Korn 10 fl. 45 kr.; Gerste 9 fl.— kr. 3 Hafer 4 fl. 55 kr. Frankfurt, 18. März. Weizen 15 fl. 30 kr.; Korn 11 fl. 35 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 20 kr. Grünberg, 16. März. Waizen 15 fl. 2 kr.; Korn 11 fl. 15 kr.; Gerste 9 fl. 12 kr.; Hafer 5 fl. 15 K.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 10 fl. 42 kr.; Wicken 9 fl. 40 kr.; Saamen 17 fl. 40 kr.; Kartoffeln 4 fl. 25 kr. Mainz, 15. März. Waizen 16 fl. 16 tr.; Korn 11 fl. 4 k.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 19 kr.; N 4 fl. 16 kr. Roggenstroh per 100 Gebund fl. kr — Aan een gegen Bürgscheine in Empfang genommen werden, die 3 3„ Abfuhr darf aber nur bei trockener Witterung geschehen. 5 Busen, Slodhot; Fauerbach v. d. H. den 18. März 1867. 906 Siu Gch Wel e ee Fauerbach „ chen · 2400„ Brrken⸗— und Durchsichtige Clycerin-Seife! 614 anerkannt bestes Mittel zur Verschöͤnerung der Haut, empfiehlt in Stücken u 4, 6, 9, 10, 12 kr. Wilhelm Fertsch. 60„ Aapen- Wellen, öffentlich an den Melsibletenden verstelgert werden. Schloß Ilbenftadt den 17. März 1867. Gräflich von Leiningen⸗Westerburgische Rentel dahler Beru hardt. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 20. Maͤrz. Butter pr. 8 28-30 kr. J Eier 7 Stück 8 kr. Brennholz, Buchen⸗Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl. 10 kr. bis 7 fl. 20 kr. — .——.. Vorschuß-& Credit- Verein. Sonntag den 7. April, Nachmittags 3 Uhr, findet im Saale der Harmonie die statuten— 711 mäßige Generalversammlung des hiesigen Vorschuß- und CreditVereins statt. Der Aus schu ß. Jferdemattt& Pferdcverloasung zu Frankfurt a. A. 66 Laut Programm des landwirthschaftl. Vereins findet am Schlusse des Pferdemarkts, am 10. April d. J., mit Genehmigung k. pr. Regierung große Verloosung statt. Die Gewinne bestehen demgemäß aus: 61 der sehönsten Reit-, Wagen⸗ und Arbeitspferde, 10 Wagen nebst completen Geschirren, wobei eine Equipage mit A sehönen Pferden u. completer Schirrung. Außerdem vollstöndige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit⸗Requisiten ꝛc. Bestellungen auf Loose à 1 Nthlr.(fl. 1. 48 kr.) sind bald bei mir einzureichen, wenn mit Sicher⸗ heit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Nach Ziehung sende ich Liste franco. Gustav Schwarzschild, eu ss, Frankfurt a. M. C. H. 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R. 1839—— . Lindheilmer. Frankfurter Cours. 21250,„ 1854 59 2. 5 7 5 20 Pr. L. 1858 119% P. 20. März 1867. Cours der Staatspapiere. 34„ 500, v. 1860% 67%—68½ Oesterr- 37% Met. 1859 1. Lat. 62 P. Gr. Hess. 40% Obligat. 94½ P.—„ 100 Pr. v. 1864 73½ P 5 5% Nat.-Anl. 185453 ½ J 3½% Obligation..— 2 Schwed. Tulr. 10-L. 1. 5 5% steuerfreie Oblg. 48 ½ͤ 6. Nassau 4½j% Obl. b. Rth. 97½ P. 2 Bad. 35 fl. Loose 53½ P. Preussen 4½% Obligat. b. Rtk.— 5 4% do do 93 P. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 55¼ P. 0 1 4% do. do.. Kurhess. 40% Obl. b. RB. à 10593 P 5 or. Hess. 50 fl. L. b. k. 143%/ P. Bazyem 5% Obligation.—— Frankf. 3½% Obligat. 83 N. 9„„„ 38 P. 5 4½% ½ fahr. b. Rh. 963/ P. 1 3⁰ do 73¼ 6 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35½ P. 5 40 e do 92¾ G. Russland 50% Opl. i. L. à fl. 12 85 G. I Sard. 36 Fr. L. b.. Wertemb. 4½½% Obl. b. kt. 963% P. Finnland 44½% Pfdbr. i. R. 105 83¼ G FN 7 fl. 9 73. 5 8 4% de do—— Schweden 4½% O. i. R. 3 105—— 5 1 Doppelte„ 9 145540 Baden 4½% Obligat. 965¼ P. 5 4½% Pf. i. R. 4 105 83½¼ P 2 Preuss. Fried d'or„ 9 5758 2 4% Obligat. 91½ 6. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 77½ ½ Holl. fl. 10 Stücke„ 9 5153 5 5—— 5 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 2 e 5 5. ö-Stüeke 2 Te Leyr. Oswahn 118 5% Liv. J. P. T 5, fr. E. J P. 2 Enel. Sorereiens.„ 11 5155 4% Pfandbr. d. Frkf. HIp.- B. 50% Tose. Cantr.-Eisenb.-Pr. 51¼ P. 2 Kuss. Imperiales„ 9 44—46 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49% P. 5% Hlisabethbahn-Prior. 6 74½ P.* Gold pr. Zoll-Pf.— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B.. 50% do. neueste Emiss.% 68 ½½ 6. I chh. Silb. pr. Z. Pf. 1 2 3% Oest. Süd. St. u. Lomb, E. B. 45% 6 4½% Hess. Ludwigebh.-Prior. 96/8 P. Preuss. Kassensch. 10 144/88—45½ Wiener Wechsel- Cours 91¾ B. U I ponare in Gold„ 227½—28½ — PFür An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sieh bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. W. S. Lindheimer in Friedberg. Nächste Gewinnziehung am 15 April 1867. 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