inn — d— en werden 95 Haust. e hegen derer eln Ruer em grund . Weis. ahl Weller. 1867. Donnerstag den 20. Juni. W 7. Anzeiger für Oberhessen. 0 1 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Hiedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersiag und Samslag. Abonnements⸗Ein ladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues halbjährliches Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt⸗ und Cours-Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs-Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel ꝛc. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt halbjährlich: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., „, 5 bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. 8 kr. Bestellungen bei der Post beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. ö Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjabr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaction. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Ausstellung der Gemeinde-Voranschläge für 1868. Friedberg den 17. Juni 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Hinweisung auf die Instruction wegen Aufstellung der Berathungsprotocell zu dieser Nr. der Betrag der Erheb- und Gemeindevoranschläge vom 2. Mai 1836, den Nachtrag zu derselben Registerfertigungsgebühren detaillirt anzugeben. vom 5. Mai 1858, sowie unsere früher wegen Aufstellung der Ge— 5) In dem Berathungsprotocoll ist zu Art. 73 nach Vorschrift der meindevoranschläge erlassenen Ausschreiben, namentlich unser Amtsblatt pos. 8 des Nachtrags zur Voranschlaginstruction vom 5. Mai Nr. 8 von 1856 und unser Ausschreiben vom 17. Juni 1859, beauf— 1858 unter Bezugnahme auf die Beilage 8, welche ganz voll⸗ tragen wir Sie, die Gemeindevoranschläge für das Jahr 1868 als— ständig auszufüllen und von Ihnen zu beglaubigen ist, aus⸗ dald in Arbeit zu nehmen und bis zum 25. August d. J. an uns drücklich anzugeben, welcher Betrag der Ausgaben 3. Klasse einzusenden. nach Maßgabe des Gesetzes vom 3. Mai 1858 aus Ueber— Bei der Aufstellung dieser Voranschläge sind außer den Be— schussen der 1. und 2. Klasse gedeckt werden soll. Die Umlagen simmungen der Instruction und der erlassenen reglementären Be— sind nur auf ganze Gulden abzurunden. Hierbei verweisen immungen auch noch die Revisionsbemerkungen zu den vorderen wir auf unser Amtsblatt Nr. 4 von 1863. f Voranschlägen pünktlich zu beachten und zu befolgen. 6) Die Kosten für die Ortsvorstands- und Bezirksrathswahlen, sowie die Kosten für Visitation der Gemeindeeinnehmer sind unter 157 und die Aversionalvergütungen, welche die Gemeinden an die Postkasse zu zahlen haben unter 157 vorzusehen und Wir bemerken hierbei zur pünktlichen Nachachtung noch: 10 Bei dem Abschluß der Beilage 4 ist unser Ausschreiben, Amts- blatt Nr. 8 von 1856 pos. 6, pünktlich zu befolgen. in Beilage 8 zu wahren. ) Die Hebgebühren der Gemeindeeinnehmer in Beilage 6 sind 7) Sind die Vorsehungen unter Ord.-Nr. 158 des Voranschlags genau zu berechnen. In dieser Beilage kann ein Ansatz für sowohl im Berathungsprotocoll als auch im Voranschlag selbst, das Maulwurffangen nicht stattfinden; ebenso wenig eine Vor⸗ wie in letzterem vorgedruckt, für Unterhaltung der Straßen und sehung unter der Rubrik:„Vertilgung schädlicher Thiere erfolgen. Brücken im Ort und der Brücken und Vicinalwege außerhalb 3) Wir müssen Ihnen empfehlen, dann, wenn der Erlös aus des Orts getrennt aufzuführen. Waldstreu nicht vertheilt werden soll, die im Art. 3 des 8) Es ist für Abtragung von Schulden überall Vorsehung zu treffen Gesetzes vom 2. Juni 1839 vorgeschriebene besondere Be— und wenn der Ortsvorstand glaubt, daß Gründe zur Unter⸗ kanntmachung, jedenfalls mit Aufstellung resp. Offenlegung des lassung von Kapitalrückzahlung vorliegen, so sind diese aus— Voranschlags zu erlassen und hieruͤber Nachweis dem Vor— führlich im Berathungsprotocolle anzugeben. anschlag beizugeben, damit ersehen werden kann, ob der Erlös 9) Werden Sie alsbald die Anforderungen der Kirchen- und aus Waldstreu wirklich zur Bestreitung von Ausgaben ver— Schulvorstände über die benöthigten Mittel einziehen, damit wendbar ist.(conf. Amtsblatt Nr. 8 von 1856 sub 10). diese der Berathung des Voranschlags zu Grunde gelegt werden 4) Da, wo unter Ord.⸗Nr. 74 ein Ausschlag stattfindet, ist im können. Trapp. f Dasselbe an die Kirchen⸗ und Schuloorstände. Unter Bezugnahme auf das vorstehende Ausschreiben an die Großherzoglichen Bürgermeistereien tragen wir Ihnen auf, alsbald die vorschriftsmäßigen schriftlichen Anforderungen der für die Kirche und Schule erforderlichen in 1868 vorzusehenden Mittel an die Groß— herzoglichen Bürgermeistereien abzusenden, damit die Vorsehung in den Gemeindevoranschlägen getroffen werden kann. Friedberg den 17. Juni 1867. Trapp. Betreffend: Ote Geschäftstage. Friedberg den 17. Juni 1867. Das Großherzogliche Landgericht Friedberg an die Großherzogl. Ortsgerichte des Bezirks. Sie werden sofort in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen, daß wegen Aufführung neuer Schornsteine in den Geschäftszimmern des Landgerichts die Amtstage vom 1. bis zum 8. Juli ausgesetzt werden sein. Reitz. Hessen. Darmstadt. Der Gemeinderath dem Paradeplatze.— Montag den 15. Juli:— Eine Gesetzvorlage wegen neuer Bo⸗ der Stadt Darmstadt hat folgendes Programm Morgemeveille; Geläute mit sämmtlichen Glocken. nitirung des Großderzogthums, insbesondere Steuer- Für die 300 jährige Jubelfeier der Er-[Huldigung des Gemeinderaths bei Sr. Königl. Erhöhung der Waldungen, ist bei den Ständen hebung der Stadt Darmstadt zur Re-[Hoheit dem Großherzoge;— 10 Uhr: Gottes- erfolgt, da das Bedürfniß erböbter Staate-Ein⸗ sidenz beschlossen: Schmücken der Häuser.—dienst in der Stadtkirche.— Nachmittags 2 Uhr: nahmen den früberen Widerstand der Regierung Sonntag den 14 Juli, Nachmittags, Volksfest] Aufstellung der Turngemeinde, Stadtschulen ꝛc. auf hiergegen wohl beseitigt bat. N auf dem Exercierplatze. Von 4 Uhr an Spielen] dem Marktplatze und Abmarsch nach dem Exercier—— Von hessischen Postbeamten sind zur Ein- der Militärmusik.— Abends 9 Uhr: Abmarsch platze mit Musik. Schauturnen. Freitanzen. Ver— weisung der Localpostämter in den preußischen Dienst ur Serenade im Residenzschlosse; Feuerwerk auf theilung der Denkmünzen an die Schuljugend. Postsecretär Böttcher von hier in die Provinz Starkenburg, Postsecretär Jungmann von Mainz in die Provinz Rheinhessen, Postmeister Schmiti von Gießen in die Provinz Oberhessen abgegangen. Gleichzeitig sind noch preußischen Postbeamten solche Commissarien übertragen worden. An den Postge— bäuden muß der preußische Adler angeheftet werden. — Seit dem 14. ds. trägt die hiesige Gar⸗ nison zur Parade-Uniform wieder den Helm. — 18. Juni. I. Kammer. Die Vorlage der Regierung, die Einführung einer Salzsteuer im ganzen Zollvereinsgebiet betreffend, wird ohne jede Verhandlung einstimmig angenommen.— Der Antrag des Freiherrn v. Riedesel, die Ge— halte der Lehrer auch an den Schulen, welche weniger wie 30 Kinder zählen, auf 300 fl. zu erhöhen, wird nach kurzer Debatte einstimmig an— genommen.— Deßgleichen wird der Antrag des Grafen Erbach-Erbach wegen Ausdehnung der Gehaltszulagen der Schullehrer auf solche, welchen die Definitorialprüfung erlassen wurde, angenom— men.— Die Rechenschafts-Ablage der Finanz— periode 1860—62 wird in allen Theilen für ge— rechtfertigt erkannt, also auch die wenigen von der zweiten Kammer beanstandeten Posten, Ordens. decorationen u. s. w.— Die Kosten für Anle— gung eines zweiten Schiengeleises auf der Offen bach⸗Frankfurter Bahn, sowie diejenigen für Bauten auf den Stationen Bensheim, Bickenbach und Langen, werden bewilligt und auch der Ankauf der Johanniter⸗Kapelle in Nieder⸗Weisel genehmigt. — Die Kammer wird erst gegen Ende d. M. wieder Plenarsitzungen halten. — Die„Main⸗Zeitung“ berichtet: Die Unter suchung wegen der Zeughausaffaire, be— ziehungsweise wegen ungenügender Sicherung der hier verbliebenen Militäreffecten soll geschlossen sein und erwartet man in der nächsten Zeit Aus⸗ kunft über ihre Ergebnisse. Die Sache wird wahrscheinlich wiederholt in der Ständekammer in Anregung gebracht werden. Todtschweigen läßt sie sich nicht. — Wie das„Frankfurter Journal“ berichtet, hat das Oberconsistorium beantragt, daß die De— kane in allen solchen Fällen, in welchen bei Ein— gehung gemischter Ehen der katholische Geistliche die Vornahme der Trauung verweigert, ohne Wei— teres die Erlaubniß zur Trauung ertheilen dürfen. Bis jetzt ist hierzu die Autorisation des Ministe⸗ riums nöthig. J Friedberg. Zwei in der neuesten Zeit in der Umgegend von Friedberg verübte Raub- anfälle haben das Publikum in nicht geringe Auf⸗ regung versetzt. Es scheint kaum glaublich, daß in einer so wohlhabenden und dicht bevölkerten Gegend in der heutigen Zeit solche, die öffent⸗ liche Sicherheit so sehr gefährdende Verbrechen sich wiederholt haben. Nachdem zwischen Fried- berg und Oberwöllstadt auf der Staatsstraße zuerst zwei Frauenzimmer von einem fremden unbekannten, schon in vorgerücktem Alter stehenden Manne ver- folgt, ihnen das Geld abgefordert und sie mit dem Tode bedroht worden waren, hat das näm— liche Individuum den Lehrling eines hiesigen Bäcker- meisters, welcher in einem Wägelchen Brod nach Oberwöllstadt gefahren hatte und von dem an- zunehmen war, daß er das Kaufgeld einkassirt habe, auf der nämlichen Straße angepackt, ihn mit dem Tode bedroht, falls er nicht das Geld herausgebe, ihm auch mit Gewalt einen nicht verkauften Laib Brod abgenommen und sodann, da in der Nähe andere Leute sich zeigten, die Flucht ergriffen. Mehrere Tage später wurde auf dem von Melbach nach Weckesheim führenden Fußwege ein Judenmädchen aus dem letzteren Ort, welches in Melbach und andern Orten Geld für verkauftes Fleisch eingenommen hatte, von einem jungen Burschen angegriffen, mit dem Tode be— droht, falls sie das Geld nicht herausgebe, und da das Mädchen standhaft erklärte, daß sie kein Geld habe, von dem Burschen mißhandelt, eine große Strecke Wegs verfolgt und endlich, nachdem derselbe auch noch ein anderes Verbrechen versucht, an der Ausführung seines Vorhabens dadurch verhindert, daß in Folge des lauten Hülferufens des Mädchens ein im Felde beschäftigt gewesener Mann von Södel in die Nähe geeilt war, worauf jener Bursche die Flucht ergriff und im Kornfeld verschwand. Es ist gelungen der beiden Thäter habhaft zu werden, sie befinden sich beide in den Händen der Justiz und sind wir, da, wie wir hören, die beiden Untersuchungen in der Hand des nämlichen Untersuchungsrichters vereinigt sind, überzeugt, daß wir in der Kürze über deren Aus- gang das Nähere mittheilen können. * Friedberg. Der Temperaturwechsel ist in der letzten Zeit oft so stark, daß er an einem Tage manchmal 10 und mehr Grade R. beträgt. Dieser Tage war der bei einer überaus kalten Witterung fallende Regen sogar mit Schnee untermischt. * Friedberg. Wie wir vernehmen, wird des Großherzogs K. H. morgen den 20. ds. Morgens 6 Uhr 51 Minuten dahier eintreffen, sich fofort von dem Bahnhofe aus nach Konradsdorf begeben und am Abend hierher zurückkehren. Freitag Nachmittag soll unsere Nachbarschaft Nauheim mit einem Besuch beehrt werden. Nauheim, 16. Juni. Gestern Abend versammelten sich viele Nauheimer in ihrem Rath— haussaale, um über die Fortbildung des städtischen Schulunterrichts zu berathen. Stadtrath Langs- dorf, welcher in allen unseren gemeinnützigen Angelegenheiten stets lebhaftes Interesse zeigt, wurde mit Acclamation zum Vorsitzenden ernannt. Sa— linen-Rentamtsvicar Dr. Siebert stellte hierauf in längerem Vortrag den gegenwärtigen That— bestand unseres städtischen Schulunterrichts fest, und nachdem die Versammlung sich damit ein— verstanden erklärte, sofort ihre Wünsche in Form eines Beschlusses zu formuliren, verlas Dr. Sie- bert den Entwurf einer Eingabe an Großherzog— liche Kreis⸗Schulcommisston des Kreises Friedberg, welcher dieser Behörde das Material in erschöp— fender Weise vorführt. Der Entwurf wurde an— genommen und beschlossen, die Eingabe jedem Nauheimer Einwohner zur Unterschrift vorzulegen und alsdann an ihre Adresse zu befördern. Nach⸗ dem noch Stadtrath Grünewald und mehrere Andere sich an der Discussion betheiligt, war ganz besonders erfreulich, aus dem Munde des ersten Lehrers Quehl zu vernehmen, daß gerade die vier städtischen Lehrer in dem Vorgehen der Ver- sammlung das Erstreben einer Sache erblickten, deren Dringlichkeit und Nothwendigkeit ganz be— sonders von ihnen längst anerkannt sei, und er⸗ mahnte er zum Schluß alle Anwesende, in ihren Kreisen auf recht zahlreiche Betheiligung an der Unterschrift der beschlossenen Eingabe hinzuwirken. Preußen. Hannover. Die am 11. ds. in Hildesheim zusammengetretene deutsche Lehrerver⸗ sammlung war von über 700 Gästen besucht, darunter beinahe 500 aus Hannover, 70—80 aus Altpreu⸗ ßen, 60 aus Braunschweig, etwa 1 Dutzend aus Süddeutschland, 8 aus Oesterreich und eben so viel vom Auslande, der kleine Rest aus Sachsen, Thüringen, Hamburg, Bremen u. s. w. Die nächste Versammlung wird in Kassel stattfinden. Langensalza. Der Jahrestag der Schlacht, die am 27. Juni v. J. hier geschlagen wurde, wird durch die Grundsteinlegung eines Denkmals für die Gefallenen gefeiert werden und erwartet man zu dieser Feier zahlreichen Besuch aus Hannover. Wiesbaden. Der„Aheinische Kourier“ schreibt:„Wie bereits gemeldet, hat der Herzog Adolph den Kaiser von Rußland bei dessen An- kunft in Darmstadt begrüßt. Man theilt uns mit, daß bei dieser Gelegenheit auch die schwe— bende Auseinandersetzung in der Domänen⸗ Angelegenheit zur Sprache gekommen ist und sollen die Erörterungen derart gewesen sein, daß man erwarten darf, es werden die nun schon lange geführten Verhandlungen in kurzer Frist einen erwünschten Abschluß finden. Aus Thüringen. Bei Otto Wiegand in Leipzig ist eine Brochure erschienen unter dem Titel:„Was soll aus dem Herzogthum Coburg werden? Ein Beitrag zur Lösung kleinstaatlicher Verhältnisse.“ Der anonyme Verfasser derselben, der mit den coburg'schen Verhältnissen genau be— kannt sein muß, weist durch eine Reihe von Zah— len und statistischen Angaben klar nach, daß das Herzogthum Coburg, wenn es seine bisherige, kleinstaatliche Fortexistenz behalten sollte, selbst beim besten Willen und der auf das Möglichste gesteigerten Erhöhung aller Steuern nicht im Stande sein wird, die erheblichen finanziellen An- forderungen, welche der norddeutsche Bund künftig an das Land stellen wird, zu erfüllen. Die ein⸗ zige Rettung vor einem unausbleiblichen Staats- bankerott wird in dem völligen Aufgehen des Herzogthums Coburg in den preußischen Staat erblickt, obgleich der Autor sonst gar nicht zu den unbedingten Anhängern aller preußischen Institu— tionen gehört. Baden. Die„Karlsr. ZItg.“ meldet über die am 4. Juni zu Berlin zwischen den Regierun⸗ gen des Zollvereins abgeschlossene Uebereinkunft Folgendes: Das Vertragswerk besteht 1) in einer Uebereinkunft zwischen Preußen, Bayern, Sachsen, Würtemberg, Baden, Hessen, den beim thüringischen Zoll⸗ und Handelsverein betheiligten Staaten, Braunschweig und Oldenburg, die Erhebung einer Abgabe von Salz betreffend; 2) in dem Schluß ⸗Protokolle vom gleichen Tage zu der Uebereinkunft und der beigeschlossenen Verordnung; 3) in einem Neben-Protokolle über die vereinbarte Vollzugs⸗-Verordnung und die Instruction zur Erhebung und Sicherung der Salzabgabe auf den Privat⸗Salinen; 4) in einem Protokolle in Betreff eines Vorbehaltes wegen Beseitigung der Zoll-Präcipuen; 5) in einem Protokolle, die Wahrung des ständischen Zustimmungsrechtes betreffend. Die Uebereinkunft stellt im ganzen Zollvereine den freien Verkehr mit Salz her, belegt aber das im Zollvereine gewonnene, so wie das aus dem Auslande eingeführte Salz mit einer Abgabe von 3 fl. 30 kr. pro Zollcentner Nettogewicht. Abgabenfrei ist das Salz zum Einsalzen, das Viehsalz, sowie dasjenige, welches zu Nahrungs- und Genußmitteln für Menschen verwendet wird. Die Uebereinkunft gilt vom 1. Januar 1868 ab. Schweiz. Die dritte internationale thier⸗ ärztliche Versammlung findet vom 2. bis 8. September d. J. zu Zürich statt. Zur Be⸗ sprechung werden folgende Punkte vorgelegt wer⸗ den: 1) die Rinderpest, mit besonderer Rücksicht auf die Erfahrungen der letzten zwei Jahre, und deren Einfluß auf Verhütungs⸗ und Vertilgungs⸗ Maßregeln; 2) die Lungenseuche, ihr Verhältniß zu nicht contagiösen Formen der Lungenentzün⸗ dung und ihre Vertilgung; 3) die zweckmäßigste Organisation der Fleischbeschau; 4) das thier⸗ ärztliche Unterrichtswesen; 5) die zweckmäßigste Organisation des Veterinärwesens. Frankreich. Paris. Die polnische Emi⸗ gration hat eine Adresse an den Kaiser Napoleon zur Unterzeichnung aufgelegt, in welcher sie gegen das Attentat und seinen Urheber protestirt und dasselbe verdammend, erklärt:„wir sprechen im Namen der christlichen Moral, im Namen der Humanität, im Namen unserer nationalen Ehre selbst, jener Ehre, welche für unser Vaterland in seinem gegenwärtigen Unglück neben unserem Ver⸗ trauen zu Gott unsere letzte Stärke und unser letzter Trost ist.“ Belgien. Bei Ankunft des Königs von Preußen in Brüssel wurde aus der versammel⸗ ten Menschenmenge der Ruf:„Es lebe Hanno⸗ ver!“ vielfach vernommen. Gelegentlich der Ab⸗ reise des Königs fand eine ähnliche Demonstration im Nordbahnhofe statt. Der königliche Haupt- wagen, in welchem König Leopold und König Wilhelm und der Graf von Flandern saßen, wurde mit heftigem Pfeifen begrüßt. Kaum aber hatte sich König Leopold von seinem Gaste verabschiedet und wandte sich seinem Wagen zu, als die ver⸗ sammelte Menge in den tausendstimmigen stürmi⸗ schen Ruf ausbrach:„Es lebe Belgien. Es lebe der König!“ f Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Posidampsschiff„Teutonia, Capt. Bardua, frat am 15. Juni wiederum eine Reise direct nach New- Vork an und hatte außer einer starken Brief⸗ und Packetpost 630 Tons Ladung, 39 Passagiere in der Cajüte und 590 im Zwischendeck an Bord. Das Hamburger Postdampfschiff„Cimbria“, Capt. Trautmann, welches am 1. Juni von Hamburg direct abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in NewYork angekommen. ana, Fuldger Hal lessen Nhe Ahbeinhesseh Rheinprcußel Böhmen,! Nordwestl. T9 Holland, f is Ostend Naubeim Bußbach Gehen Gründer Dowoderg Nupv Kirlo lh Ulrichsdein Asseld. Lollar Marburg.. Biebenkopf, L Gladenbach. Batlenberg Cassel Nordöstl. Rhei Homberg Eisenach, oͤsterreich Hamober Mecklenburg And überstt Wh ee ue Berstadt. Hungen. Reichelsheim Engelrod, S Lauterbach Ortenberg Friebrichedo Homburg. Der Der 1 Nachmülage gel Dist nde I. Oesadt, O 5 G Vrinpessen — 5 1080 Auf d Eredüperiode ogen werde Die pr k. ems i cht d fürsth f i 9 g Die eim, der bei dem Großherzoglichen Postamte zu Friedberg abgehenden und ankommenden Posten Staatz. 1558 vom Juni 1867 an. dez—— . Nat 0 5 A. r B. Fahrpostsendungen. j 0 0 N n d Benennung der Course oder 1 f Fahr posts gen C. Personenposten. 3.—„ Stationen. 2 f———ꝝ„¾ . Schluß der Aufgabe Abgang. Ankunft. ee, Nieder⸗Wöllstadee 5 B., 12 B., 1. on von . Assenheim, Altenstadt, Büdingen. 12 V., 6 N., Büdingen Vilbel über Helden⸗ Altenstadt, Helden⸗ W N. B bergen nach Alten⸗ bergen in Vilbel: 7 Gedern, Grebenhain, Herbstein z., 615 N. 2. 1 715 B., N. 1 stadt: 350 Nachm. 650 V. Saddsen Vilbel fi. N 18 5 5 2 1 v. Nieder⸗Wöllstadt, von Büdingen in Bockenheim 8 1. 3 4 11 TR 1 Assenheim, Alien⸗ Nieder ⸗DWöllstabt: 8 Frankfurt. A N RR* n 1250 Mitgs., 55⁰ N. * Darmstadt(und Odenwald) 6 N., 880 N Fe, eee een, 1030 B., 5⁰ N. . S r 6 N., Seo N. 1. 2. 5 11 V., 5% N. 1. 5. on Nieder⸗Wöllstadt[von Lauterbach in . da Hanau, Fuldger Kurs 815 V., 12 V., 6 N., 80 N. 2 14 11% B., 5% N. 1. 3. 5. nach Lauterbach: Nieder⸗Wöllstadt: ze zu de Rheinhessen, Rheinbaiern, Nassau, Südlich 17— ö g 1030 V. 12̊ Mitgs. 9* puede Trantre SU f Nor- 815 J— V 3 N. 83* 1 8 30 N 30 J b 5 1 8 . Rheinpreußen, Frankreich Spanien, Por V., 12 V., 6 N., 880 N. 2. 5 110 V., 5 2 1 0 1 beim(Halte ven minen in N tugal, überseeische Länder über Frankreich bob nach uftngen Nauheim(B an Baden, Baiern, Württemberg, Schweiz, ö 7 N 735 N 2. je Oesterrei 2 e von 1s 5 5 5 4 8 2 0 5 5 2 Italien, Oesterreich, mit Ausrede 5 815 V., 12 V., 6 N., 830 N. 3 118ů V., 580 N. 1. 5. v. Butzbach nach Lich ven österr. Schlesien und nördl. Theil von„eee 9. gaubac in Bu dach: Böhmen, überseeische Länder über Triest H. au⸗ Laube* 8 sbach: dat Nordwestl. Theil von Rheinpreußen, Belgien duch: N— 2 rowest 8 eil von eil N* 3 7 V., 980 V., 315 N., 580 N. 11 N. 1 3 6.J980 V., 315 N., 7 1 4 v Gies 1. Gruft gung n Holland, England, übersceische Länder 7 V., 9% V., 31 N., 9% Y.,. 3. 4. 0, N., 7 N. 1.. v. Gießen n. Gru 1 kolle dit An IAendeses 1 g 5 berg Homberg, Rup⸗ a eren 90 V., 8m, 11 N... 4. 930 V. 315 N. 1. 4. pertenrod, Ermenrod, Wie 0 — ue n 9 B., 30 N. 1 M.. 1. 2. 4. 05 V., 3 N. 79. f. 4.[ Momrob, Alesels([ ien A L ganen S e 7 B., 900 V., 315 N., 11 N. 1.1 4. 980 V., 315 N., 7 N.] 1. 4. Ulrichstein, Engelrod, Sal ber Gießen⸗Deutz, Gießen ⸗Coblenz⸗Siegen⸗ 7 V. 980 V., 31s N., 530 N., 11 N. 1. 4 20 V. 315 N. 7 N. 1. 4 1 315 95 en 1 Düsseldorf P f nach Lich: 5 B., von Lich eße 1 Grünberg K„ 950 V., 550 N.„ 930 V., 315 N 14 4. 520 N. 85 V., 7 N. Sau n Homberg, Ruppertenrod, Ermenrod, Romrod,. 980 V. 5 nach Hungen: 520 N. von Hungen eucente„ e o 3. N S.. 2 in Gießen: 88 V. Salz n HF n B. 980 V., 615 N. 4. 5. 715 u. 980 V., 580 N.] 1. nach Grünberg: 8 N. von Grünberg 3 anne. en, N, II N. 3. 930 V. 1. in Gießen: 78 V. „ Lollar 3 V., 315 N.„KH en 4. 315⁵ N. e 4. v. Lollar n. Londorf: von Londorf 1 ao 1 8 315 N. 580 N., 11 N. 1. 3. 4. n N.. 2 6. N. in Lollar: 580 V. 1 N e e* 1 N— 5 4 O0 V N—* 21 dom Biedenkopf, Laasphe 5 900 8 747 n f„ 950 0 15 N 1 v. Fronhausen nach von Biedenkopf und Wladendach W 7 V. 11 8 W 1 4. 90 B. 5 1. 4. Gladenbach 81s V., Gladenbach in Fron⸗ . r 7 V. 950 V. 318 R., 550 N., 11 N. 3 960 B., 346 N. 7 N. 4.* n 117 Cassel. ae V., V., N., N., 1 N. 1173.“ 4. V., 31 N., 7 N 5 nach Biedenkopf: von Gladenbach auch e. di Nordöstl. Rheinpreußen, Westphalen, Wabern, 850 Y 5 V Zur Bt⸗ Homberg i ch., Fritzlar, Wildungen, ö n 1 33 Essenach e Weiner Sachsen von Marburg nach von Biedenkopf und I— FP 1 g 5. 85 R Zis Biedenkopf und Laas- Laasphe in Marb. österreichisch Schlesien, nördlich Böhmen,[7 V., 9% V., 58˙ N., 11 N. 1.5 930 V., 315 N., 7 N.] 1. 4 ee Fa 1 Hannover, Braunschweig, Oldenburg, phe: Bar VB., 0 N. Mecklenburg, Dänemark, Hansestädte don Kirchhain— 8000 3 und überseeische Länder, Rußland Alsfeld n. Lauterbach Schlitz, Alsfeld in Lich: b 19 s— 991 316 N., N. 2. 980 V., 545 N. 4 und Schlitz: 7 N. Kirchhain: 635 V. e ee 1 W 2. 5. 715 V., 90 N. 4. 5. Bee ee en et ee ne 615 N. a 8 2. 54s N. 2 645 N 5 750 V. unden e e e, eee e e t 345 N., 3 5 2. e e 65 NW. 4 4 7% Reichelsheim, Echzell, Nidda, Schotten.— N. 5 2. 5. 185 V., 545 N. 2. 5. 5 B. 645 N.— 90 355 N. ngelrod, Schiss 5 1 5. 8 5 5 V. ö 55 N. e 5 r 7⁴⁵ N. 3. 5. Te een 88. Ma 2. b Orte; 545 V., 746 V., 60 N. 2 715 V., 54s N. 2. 5 650 N. 70 Z Lee 2 6. Tu. 1 Sis V. 6 N Hounmag— 745 V., 818 V., 12 V., 6 N. 1. 2. 5. 6.715 V. 118 V. 590 N.] 1. 3. 5. 815 V 6 N Bemerkungen. Der Schalter ist geöffnet: von 7 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 dis 7 Uhr Nachmittags. Der Briefkasten am Posthause wird bei Schluß einer jeden Post, der Briefkasten im Bahnhofe um 620, 730, Sas, 10 und 12 Vormittags, 348, 615 und 9 Nachmittags geleert.— Der Briefkasten am Predigerseminar wird um 7, 915, und 11456 Vormittags und 3165, 530 und Sts Nachmittags gewechselt. Distributionszeiten für Briefe: I. 7 Mrgs., II. 8½ Mrgs., III. 10½ Mrgs., IV. 1½ Nachm., V. 5¼ Nachm., VI. 6⅜ Abends. ahrpostsendungen: I. 7 Morgens, II. 9 Morgens, III. 11 Vormittags, IV. 2 Nachm., V. 5 Nachm. ** F 9 v 5 0 9 7 9 9 7 ch* ch Die Landpostboten werden täglich mit Ausnahme des Sonntags, um 8½ Uhr Morgens, abgefertigt nach: I. Ockstabt, Ober⸗Roßbach, Nieder-Roßbach, Ober⸗Wöllstadt, Bruchenbrücken, Ossen⸗ II. Dorheim, Bauernheim, Dorheimer Bergwerk, Melbach, Södel, Wölfersheim, heim und Fauerbach b. F. Schwalheim. Geldsendungen und Gegenstände von Werth(auch Papiergeld) werden mit der Briespost nicht befördert und es wird, wenn heimlich dergleichen den Briefpostsendungen beigefügt wird, im Falle des Verlustes kein Ersatz geleistet. Braunkohlen⸗Verkauf. Bekanntmachung. 2 1509 Freitag den 21. Junt l. J., Vormittags 10 Ubr, 1383 Auf den Braunkoblengruben zu Weckesheim und Wölfersheim beginnt mit dem heutigen Tage eine neue wird in biesigem Rathbaus das Heugras von 21 Lentz Creditperiode und wird für die von jetzt bis zum 31. Dezember d. J. gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine 5 Parzellen der Frau Catel Morell's Wittwe dadier, mt bezogen werdenden Koblenquantitäten Zahlungsfrist bis zum 31. März 1868 gestattet. von deren in Ockflädter Gemarkung gelegenen Wiesen, * lalte Die Preise der Kohlen find die nachstehenden und betragen: öffentlich meistbtetend versseigert. 1) für Wecken s hei m, Friedberg den 14. Juni 1867. 1) für den Centner Relhen- und Haufenklötze S 14 Stück 12 kr. In Auftrag 2) für dergl aus dem Schoppen 1305. Großberzogliches Ortsgericht Friedderg 3) für dergl. Preßklötze= 24 Stück 13 kr. 9 Ge; 4) für dergl. Holzkohlen, gemessen 14 kr. Der dienstälteste Gerichts mann bi fis W el fers h et er. m. I) für den Centner Reihen- und Haufenklötze= 14 Stück m 13 kr. 2) für dergl. Klötze aus dem Schoppen= 14 Stück 14 kr. An Magenkrampf;, Verdau- 3) für dergl. Holzkohlen, gemessen 15 kr. 4* 9 2 Grube 1 den 1. Juni 1867. 22852 Bergverwaltung ungsschwäche ae. Leidende r 1 ö ber. 6 ö Wer 2 sch 174 wird das rübmlichst dekannte Deilmittel des Dr. . teyri e 2 28 med. Doechs em pfoblen und ist Näberes aus einer 4 ö in Mä chen Broschüre, welche in der Expeditton d. Bl. gratis 4 en. 5 ausgegeben wird, zu erseben. „fut 1488 von gesetztem Alter, welches einer Haushaltung Das Mittel wird in balben und ganzen Kuren allein 7 vorstehen kann, wird gegen guten Lohn zum sosortigen durch den Apotbeler Waesche in Barnsdorf 1511 bei Ph. Dan. Kümmich. Eintritt gesucht Philipp Windecker.(Hannover) verabfolgt Schwalheimer Brunnen. 1504 Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Sonntag den 16. Juni meine Saal- und Gartenwirthschaf' eröffne. Da der Schwalheimer Brunnen von jeher be— so beliebter Ort für Spaziergänger war und nun Jahre lang keine Wirthschaft daselbst ine trieben wurde, außerdem nur ½ Stunde von Nauheim und Friedberg entfernt ist, so darf ich wohl nunmehr gewiß einem recht zahlreichen Besuche entgegensehen und werde meinerseits Alles thun, um meine geehrten Gaͤste in jeder Beziehung zufrieden zu stellen. Georg Bailly. Joblogsscher Garten 0 in Fraukfurt a. M. 1548 Sonntag den 23 Juni, Vormittags von 6 Uhr bis Abends ist der Eintrittspreis auf 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom ganzen Musik⸗Corps des Infanterie⸗ Regiments No. 82. Germania, Capt. Schwensen, am 29. Juni, Allemannia,„ Meier,„ Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actiengesellschaft. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und Uew- Vork vermittelst der Post-Dampfschiffe 6 uli, Der Verwaltungsrath. 18. Juli Borussia, Capt. Franzen 20. Juli. Eimbria,„ rautmann,„ Die mit“ bezeichneten Dampfschiffe laufen Southampton nicht au. Passagepreise: Erste Cajüte preuß. Cour. Rthlr. 165, Zweite Cajüte preuß. Cour. Rthlr. 115, Zwischendeck preuß. Cour. Rthlr. 60. 1543 Näheres bei Christ. Hecht, Spectal-Agent in Friedberg. Kirschen⸗Versteigerung. 1517 Die diesjährige Kirschenerndte an den Bäumen nachbenanater Straßen soll in den beigesetzten Terminen auf Ort und Stelle an die Meistbielenden öffentlich versteigert werden. 1) Montag den 24. Juni, an der Straße von Nidda gegen Ranstadt über Selters und Bleichenbach, bis Abth. Nr. 225. Angefangen wird Morgens 9 Uhr bei Nidda. 2) Dienstag den 25. Juni, an der Straße von Selters über Ortenberg, Lißberg, Hirzenhain, Merken— fritz bis oberhalb Gedern. Der Anfang ist Morgens um 9 Uhr bei der Hanauermühle, in der Nähe von Ortenberg. Bemerkt wird noch, daß die Steigerer ihre Zahlungs- fähigkeit durch Beschelnigung ibrer betreffenden Orts— gerichte im Termin auf Verlangen vorzuzeigen baben, widrigenfalls ihre Gebote unberücksichtigt bleiben können. Nidda den 14. Juni 1867. 8 Großherzogliches Kreisbauamt Nidda Ame, lun g. Heugras⸗Versteigerung. 1534 Freitag den 21. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhausc die diesjährige Grasernte von circa 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Ab— theilungen meistbietend versteigert werden. Okarben den 15. Juni 1867. 5 Großherzogliche W Okarben u 7 — 0 Kies⸗Versteigerung. Montag den 24. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, 1522 soll der sich aus dem Usafluß angeschwemmte und auf der s. g. Pfingstweide binter der Burg Friedberg an der nach Nauheim führenden Promenade lagernde Kies, an Ort uad Stelle, öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden. ö Unter Umständen kann diese Kies Nutzung auch auf mehrere Jahre vergeben werden. Florstadt den 15. Juni 1867. Die Frelherrl. Löw'sche Rentei Müller. Bekanntmachung. 1551 Für blesige Saline sollen im Wege der Sub- mission 8000 Eller/ Ellen breites Sackleinen im ungefähren Preise von 16 fl. far 100 Ellen angekauft werden. Lieferungslustige wollen Proben mit Preis- angaben längstens bis zum 2. Juli d. J. anhet ein— reichen. Ote Bedingungen sind in den Dlenststunden hier elnzusehn, auf Verlangen werren sie auch schriftlich mitgetheilt. 5 Nauheim am 17. Juni 1867. Großherzogliches Salinenamt Nauheim F. Schreiber. Weiß. Ein Logis 1473 ist zu vermiethen bei Johs Jost II. b in der Vorstadt. Gras-Versteigerung. 1544 Montag den 24. l. Mts., Mittags um 12 Uhr, soll das hiesige Gemeinde-Heugras im sogenannten Weltboden, circa 20 Morgen, auf Ort und Stelle in Adtheilungen meißbietend versteigert werden. Fauerbach v. d. H. den 15. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach Philipps. Heugras⸗Versteigerung. 1552 Montag den 24 d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll in biefiger Schule die dießtährige Grasernte von e irca 40 Morgen Kirchen- und Pfarrwiesen in einzelnen Abthetlungen meistbtetend versteigert werden. Reichelsheim deu 18. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim Bo g 1. Heugras ⸗Versteigerung. 1553 Montag den 24. Juni 1. J., Vormittags 9 Uhr, soll in hiefiger Schule die dießfähtige Grasernte von circa 175 Morgen Gemeindewtesen in einzelnen Abtheilungen meistbietend versteigert werden. Reichelsheim den 18. Juni 1867. Großherzogliche n Reicheloheim o gt. Heugras ⸗Versteigerung. 1549 Freitag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Nieder⸗Florstadt gehörende Heu⸗ gras, circa 150 Morgen, meistbietend versteigert werden. Nieder ⸗Florstadt am 17. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt agner. Halsbinden 1487 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seidene Umknüpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich neben der Post. Ein Laden mit Wohnung 1490 wird auf der breiten Straße zu miethen gesucht. Zu erfragen unter Nr. 1490 bet der Exped. d. Bl. Patent⸗Dachziegel, (französische Dachziegel, Falzziegel!), 1528 welche ein flaches und dadet sehr dichtes, leichtes und dauerhastes Dach gewähten, das sich im Preise nicht böher als die gewöhnliche Zlegeleindeckung stellt, empfehlen A. Riegelmann& Co., Thonwgarenfabrik zu Fechenmühle bei Hanau. 701 Eine Anzahl gebrauchter im besten Stande be— findlicher Calèkehen& Coupés sowie ein veues, elegantes Tilbury und elne neue, eleganie Calçehe mit Glas-Verdeck, beide ein- und zweispännig, stehen zu verkaufen. Frankfurt a. M. qr. Eschenheimerstraße Nr 354, im Hofe. Der Wetterauer Zweigverein der Gustav⸗Adolf⸗ Stiftung beabsichtigt Sonntag den 23. Juni Nachmit⸗ tags halb zwei Uhr in der Gemeinde Dorheim sein Jahresfest zu feiern. des Vereins zur Theilnahme an dieser Feier ein— geladen werden, werden zugleich die Ortsvereine aufgefordert, sich durch Abgeordnete vertreten zu lassen, weil mit diesem Fest die Neuwahl des Vorstandes verbunden sein wird. Friedberg den 11. Juni 1867. Turnverein. 1550 Freitag den 21. d. Mis. Generalversammlung. Bad Nauheim 7 1546 Sonntag den 23. Juni Concert, Nach⸗ mittags 3½ Uhr. Nach demselben Tanzbelustigung, wozu freundlichst einladet C. Kramm. Glace- Handschuhe 1545 werden gewaschen und reparirt bei Bertha Lang, nächst der Burg. . 8 Versteigerung. 1547 Samstag den 22. Junt l. J., des Vormittags um 9 Ubr anfangend, soll in der Wohnung des Küfer⸗ meifler Koch in der Kirchstrale dabier verschiedenes Handwerkszeug als 1 Handkarn, 1 Schubkarn, mehrere Gerüststangen, eine Part e Doppeldielen, einige Fässer, mehrere Dutzend Stricke, 1 Schnitzbank, Farbenplatten, Farbenvorräthe und sonstige für Weißbinder geeignete Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. 1554 Eine neue Sendung. Gußstahl⸗ Sensen, welche ich gewöhnlich mit Garantie verkaufe, ist an⸗ gekommen bet EChristoph Ritzel, Hofhufschmied. Ein Dienstmädchen 1557 das bürgerlich kochen kann, und gute Zeugnisse bat, wird zu mietben gesucht. Von wem sagt die Exped. d. Bl. unter Nr. 1557. Lein⸗Saamen 1556 zur Aussaat bei H. W. Hatteroth. Todesanzeige& Danhsagung. 1555 Auswärtigen Freunden und Bekannten zeige ich hiermit an, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, meine innigst geliebte Gattin und Mutter von drei Kindern, Dorothea Hahn, geb. Kleberger, nach einem 24 wöchentlichen schweren Leiden am 14 d. Mis. durch den Tod aus diesem in ein besseres Leben abzurufen. Zugleich sage ich allen Denen, welche während ihees Krankseins den innigsten Antheil an ihrem Leiden nahmen und sie mit Liebesgaben zu erfreuen und zu erquicken suchten, sowie allen Denen, welche sie zu ihrer ewigen Ruhe begleiteten, meinen herz- lichsten Dank Melbach den 18. Juni 1867. Der nete Gatie und Vater Hahn. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 18. Juni. Waizen 15 fl. 45 kr.; Koca 11 fl. 40 kr.; Gerste 9 fl. 30 kr. Hafer 5 fl. 45 kr. Frankfurt, 15. Juni. Weizen 16 fl. 15 kr.; Korn 12 fl. 20 kr.; Gerste— fl.— kr. z Hafer 9 fl. 10 kr. Grünberg, 15. Juni. Waizen 15 fl. 57 kr.; Korn 12 fl. 7 fr.; Gerste 9 fl. 40 kr. Hafer 5 fl. 52 kr.; Molter 10 fl. 40 kr.; Erbsen 11 fl. 30 kr.; Wicken— ß. — kr.; Saamen 16 fl. 20 kr.; Kartoffeln 5 fl. 15 kr. Mainz, 16. Juni. Waizen 16 fl. 36 kr.; Kern 11 fl. 20 fr.; eie e fl. rer Hafer fl.— kee; Kartoffeln 5 fl. 30 kr. Roggenstroh per 100 Sebund 19 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Indem alle Freunde Teichhaus. Den Wbeste —— Beit issend:! Indt 8922 der An und zwar in nöglichst rasch Betreffend: Oi Deire enn Wir Butzbach wid Wang