we zeichneten 1 80 A untersuch K. x. hei 5 Werker pod. d Ferausgeztben 2 K „ gcherden un 56 k. Det Lasgade 1 18 K. dert gets lac Ben I. Del. 217% „ 21 t. n telt 1. WN ae e 11% Samstag den 20. April. . 48. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Artikel 218 und 214 des Polizeistrafgesetzes. Das Großherzogliche Kreis amt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Da mit dem Wegfangen der Insekten vertilgenden Vogel fort- während großer Unfug getrieben wird, so schärfen wir hiermit im Auftrag Großh. Ministeriums des Innern den rt. 2 der Verordnung vom 7. April 1837, dahin lautend: „Es ist ferner verboten das Einfangen und Tödten, sowie der Verkauf nachstehender Vogelarten: der Würger oder Neuntödter— arten, der Kukuke, Spechte, Spechtmeisen, Wendelhälse, Baum— Grasmüͤcken, Bachstelzen, Rothkelchen, Rothschwänzchen, sowie überhaupt aller läufer, Wiedehopfe, Nachtigallen, Sänger⸗, Meisen- und Schwalben-Arten“, sowie die Art. 213 und 214 des Poltzeistrafgesetzbuchs, dahin lautend: Arten, deren Einfangen, Töoͤdten und Verkauf durch Verordnung der Staatsregierung untersagt worden ist, einfängt, tödtet oder verkauft, ebenso derjenige, welcher Nester, „Wer VPoögel derjenigen einen Gegenstand Fliegenfänger, stehenden Vorschriften Friedberg den 17. April 1867. Eier oder Nestbrut solcher Vögelarten außerhalb der Hofraithen aushebt oder zerstört, wird mit einer Geldbuße von einem bis fünf Gulden bestraft. Das unbefugte Fangen und Tödten solcher Vögelarten j welche des Jagdrechts ausmachen, sowie auch das Ausheben oder Zerstören von Nestern, Eiern oder Nestbrut der— selben, wird nach den desfalls bestehenden Vorschriften bestraft. Die bestehende Jagdberechtigung auf einzelne Vögelarten soll durch Artikel 213 nicht beschränkt werden.“ ein und werden Sie dem Aufsichtspersonal die Ueberwachung der be— und Anzeige etwaiger Contraventionen zur strengsten Pflicht machen und uns von Nachlässigkeiten, Versäum⸗ nissen ꝛc. desselben sogleich Kenntniß geben. Trapp. Hessen. Darmstadt. Dem„Frankfurter Journal“ wird von hier berichtet, daß mit der Rückkehr des Obersten v. Grolman von Berlin ich die so lange erwartete Militär-Convention bewahrheitet habe und dieselbe jetzt dem Groß— berzoge zur Bestätigung vorliege, worauf sie dann dem am 29. ds. zusammentretenden Land— age vorgelegt werden wird. Die verschieden— urtigsten Gerüchte über die Militär-Convention send in Stadt und Land im Umlauf, allein Zu— derlässiges ist darüber noch wenig bekannt gewor— den. Das scheint festzustehen, daß wir als zweite Division dem 11. Armeecorps zugetheilt sind und unsere eigene Verwaltung behalten. Damit ist jedoch keinenfalls der bundesmäßige Beitrag von 225 Thaler erlassen, da sich derselbe auf die ganze Bundesarmee erstreckt, die nach gleichmäßi⸗ zen Gesetzen einheitlich verwaltet, verpflegt und zusgerüstet wird. Der für einen kleinen Staat die Hessen kostspielige Verwaltungsapparat mit inem Kriegsministerium in drei Sectionen und ahllosen Rechnungs- und Kassen-Beamten wird jedenfalls sehr vereinfacht, auch dürfte endlich die Sucht nach neuen Reglements und Erfindungen ihr Ende erreicht haben, die dem Lande seither sedeutende Kosten unnöthig verursachten. — Das Kriegsministerium hat an die Stände betreffs seiner Bedürfnisse für das lau— fende und das nächste Jahr einen Voranschlag gelangen lassen, wonach das jährliche Bedürfniß des ordentlichen Etats im Belauf von 1,742,981 fl. sich noch erhöht um die Summe des außerordent— lichen Etats von 10,328 fl. und für die über— zähligen Cadres aus dem Feldzuge des Jahres 1866 um 111,191 fl., im Ganzen sonach 1.864,500 fl. angefordert werden. Hierbei wird jedoch erläutert, daß das Kriegsministerium nicht in der Lage sei, bis jetzt diejenigen Aenderungen zu bemessen, welche sich demnächst ergeben werden, und sich deßhalb vorbehalten müsse, eintretenden Falls weitere Anforderungen den Ständen vorzu— legen. Außerdem werden noch bei den früheren Landtage zur Vorlage gebrachte, jedoch nicht zur Erledigung gekommene Anforderungen für Militär— bedürfnisse, im Belauf von circa 40,000 fl., er- neuert, sowie in Aussicht gestellt, daß eine beson— dere Vorlage betreffe der Kosten für Umänderung der vorhandenen Infanteriegewebre und Büchsen für Hinterladung, sowie für Anschaffung anderer Bedürfnisse erfolgen werde. Preußen. Berlin, 16. April. Reichs tag. Wie bereits gemeldet, wurde in heutiger Sitzung die Schlußberathung des Verfassungs— Entwurfs fortgesetzt mit Artikel 60 und bis zu Art. 78 zu Ende geführt. Es folgte sodann die General⸗-Abstimmung über den ganzen Verfassungs⸗Entwurf, wie derselbe in der Schlußberathung zur Annahme gelangt ist. Unter lautloser Stille des Hauses erfolgte der Namens aufruf, dessen Resultat die definitive An- nahme des Verfassungsentwurfs mit der ungeheu⸗ ren Majorität von 230 gegen 53 Stimmen ist. Präsident Dr. Simson ergriff nach geschehener Abstimmung das Wort und sprach: Mit dieser Ab- stimmung ist unser Werk beendigt. Meine Herren! Es ist sehr schwer, der tiefen Bewegung, in wel— cher sich in diesem Augenblicke gewiß jedes Mit⸗ glied dieser hohen Versammlung befindet, einen Ausdruck zu geben. Versagen möchte ich mir aber nicht, der Würdigung einen Ausdruck zu geben, die unser Werk verdient, doch glaube ich auch in dieser Beziehung, dem Urtheile von einer andern, höhern Stelle nicht vorgreifen zu dürsen, und ich hosse, daß das Haus diese Rücksichten der Convenienz billigen wird.(Bravo!) Abg. Kantak: Nachdem wir in der Sitzung vom 8. März gegen die Einverleibung ehemals pol⸗ nischer Landestheile in den norddeutschen Bund protestirt haben, protestiren wir jetzt, nachdem wir bis zum letzten Augenblicke unsere Pflicht gethan und gegen die Verfassung gestimmt haben, noch- (1) Noch einmal Trichinen! Das war ein Wort zu seiner Zeit, die vom„Anzeiger“ dieser Tage gebrachte Erinnerung an die Trichinen-Gefahr. Ihre Wirkung zeigt sich bereits in dem wirklich anerkennenswerthen Vorgehen ber A. Vogt's Erben dahier mit der mikroskopischen Unter- suchung der geschlachteten Schweine; die Nachahmung wird hoffentlich richt ausbleiben.“) Uns war seit der Bekanntwerdung der letzten Offenbacher Vor— kommnisse der Appetit nach Schweinefleisch ziemlich vergangen. Man denke koch nur: Wie viel Schweine werden in unserer Gegend, in unserer Stadt alljährlich, allwöchentlich geschlachtet und verzehrt! Wenn nun auch 1000 Stück gesund sind, wer in aller Welt bürgt uns denn dafür, daß nicht tas 1001 te trichinös ist? Dieses Eine Schwein, auf den Metzgerladen gusgehauen, wandert in 100 Stücken zu ebenso vielen Familien, um sie — zu vergiften, allen eine schmerzliche Krankheit, den meisten davon einen tlenden Tod zu bringen. Gibt es denn irgendwo eine schrecklichere Lebens- gefahr, einen widerwärtigeren Tod?! Und dieser Gefahr segen wir uns sast täglich aus durch den Genuß nicht untersuchten Schweinefleisches, bedenken nicht, daß wir damit vielleicht einer unzähligen Menge zwar unsicht— barer, aber leibhaftiger, verpuppter Ungeheuer den Gefallen thun, sie aus ) Hert K. F. Walz ist diesem Beispiele bereits gefolgt, indem er öffentlich ankündigt, daß alle bel ihm geschlachteten Schweine mikroskopischer Untersuchung unter— zogen werden. D. Red. Kerkerbanden zu befreien und in das rechte Fahrwasser zu bringen. Denn im Magen lös't sich die kalkige Hülle, das Thier wird frei, findet sich bald in dem neuen Aufenthalte zurecht, windet sich mit wonnigem Behagen bis zu den Gedärmen hindurch und erreicht dort in kurzer Zeit, schon in wenigen Wochen, seine vollkommene Ausbildung. Nun beginnt das Geschäft der Zeugung, und ein einziges Trichinenpaar bringt es, wie man annähernd berechnet, bis zu 3000 Jungen. Aber die Schaar dieser liebens⸗ würdigen Nachkommenschast zeigt ausnehmende Wanderlust, alsbald durchbohrt sie die Darmwände, um in die verschiedenen Theile des Organismus— für sie eine weite Welt— hinauszuwandern. Dabei zeigen diese Wanderer für gewisse Gegenden eine ganz besondere Vorliebe, wie z. B. für die Zwerchfell, Kau-, Kehlkopf, Schulterblatt- und Lendenmuskeln. Dort nähren sie sich von Muskelsaft und lassen sich's wohl sein, während— das unglückliche Opfer ihrer Jugendfreuden sich vielleicht in Schmerzen windet. Doch die Herrlichkeit hat vorläufig bald ein Ende. Nach kurzer Zeit ist dir erste Phase ihres Lebens durchgemacht, das Thier hat als Muskeltrichine seine Entwickelung erreicht, puppt sich nun in eine kalkige Schale ein und— wartet der Dinge, die da kommen sollen. Uebersteht der Organismus diese Entwickelungsperiode seiner Insassen, so ist's gut, er ist dann mit einer schmerzvollen Krankheit davon gekommen; ihr Vorhandensein verursacht weiter keine Unbequemlichkeiten mehr, ja sie selbst verkalken allmählich und gehen völlig zu Grunde, freilich erst nach etwa 15— 16 Jahren. Welch' schrecklichen Verlauf die Sache aber nehmen kann, das haben wir in Hettstädt und Hadersleben geseben. — Die nächste Nummer erscheint der Osterfeiertage wegen erst Donnerstag den 25. d. M. — 3———* 1 K g mals gegen den begangenen Gewaltact und legen hiermit unser Mandat nieder.(Gelächter.) Prä⸗ sident Dr. Simson(entrüstet): Durch diese Mandatsniederlegung entziehen Sie sich einem Ordnungsrufe, der Sie sicherlich dafür getroffen haben würde, daß Sie es wagen, Beschlüsse die— ser hohen Versammlung Gewaltacte zu nennen. Es wird Ihnen nicht gelingen, die legalen Be⸗ schlüsse dieses Haus zu brandmarken. Ueber Ihren Protest wird die Geschichte zur Tagesordnung übergehen, ganz so, wie sie über alle Ihre bis- herigen Proteste zur Tagesordnung übergegangen ist.(Stürmisches Bravo!) Schluß der Sitzung. Nächste Sitzung morgen 10 Uhr. Tagesordnung: Entgegennahme von Mittheilungen Seitens der verbündeten Regierungen. Berlin, 17. April. In der heutigen Sitzung des Reichstags theilte Graf Bismarck mit, daß die Bundesregierungen beschlossen haben, der Verfassung beizustimmen, er erklärt somit die nord⸗ deutsche Bundesverfassung durch den Reichstag und die Regierungen angenommen und verliest sodann eine königliche Botschaft, wonach der Schluß des Reichstags Mittags im weißen Saale durch den König erfolgen wird. — Reichstagschluß. Der König verlas persönlich die Thronrede folgenden Inhalts: „Ich sehe Sie mit aufrichtiger Genugthuung wieder um mich versammelt. Die jüngst durch die Regierungen ausgesprochenen Hoffnungen sind durch Sie erfüllt worden. Sie haben im patrio— tischen Sinne Ihre große Aufgabe erfaßt, und mit freier Selbstbeherrschung die gemeinsamen Ziele im Auge behalten. Es ist darum gelungen, das Verfassungswerk auf sicherem Grunde auf— zurichten, dessen weitere Entwicklung wir zuversicht⸗ lich der Zukunft überlassen dürfen. Die Bundes gewalt ist mit Befugnissen ausgestattet, welche für die Bundeswohlfahrt und Bundesmacht unentbehr— lich und auch ausreichend d. Den Einzel⸗ staaten blieb unter Verbürguͤng ihrer Zukunft durch die Bundesgesammtheit die freie Bewegung auf allen Gebieten, die Mannigfaltigkeit ihrer Entwicklung und Selbständigkeit, und soweit es zulässig und ersprießlich, ist der Volksvertretung die Mitwirkung an der Verwirklichung der großen Nationalaufgabe gesichert, welche dem Geiste der bestehenden Landesverfassungen und den Bedürf— nissen der Regierungen entspricht. Um die Re⸗ gierungsthätigkeit vom Einverständnisse des deutschen Volkes getragen zu sehen, habe Alle, die an dem Zustandekemmen des Nationalwerks mitgewirkt, Regierungen wie Volksvertretungen, freiwillige Opfer ihrer Ansichten und Wünsche gebracht, in der Ueberzeugung, daß sie diese Opfer für Deutsch⸗ land bringen und unsere Einigung sie werth sind Im allseitigen Eutgegenkommen, durch Ausgleichung und Ueberwindung der Gegensätze liegt gleichzeitig die Bürgschaft, daß eine fruchtbare Bundesent- wicklung gewonnen ist Der Abschluß des Bundes süddeutschen Brüdern gemeinsam sind, ihrer Er— füllung näher. Die Zeit ist herbeigekommen, wo das deutsche Vaterland durch seine Gesammtkraft seinen Frieden und sein Recht werde zu vertreten im Stande sein. Das durch den nationalen Reichs— tag zu erhebendem Ausdrucke gelangte Selbst— bewußtsein fand in allen deutschen Gauen den kräftigsten Wiederhall, nicht minder aber sind die deutschen Regierungen und das deutsche Volk darüber einig, daß die wiedergewonnene National- macht vor allem ihre Beveutung in der Sicher— stelung der Segnungen des Friedens zu bewähren bat. Das große Werk, woran mitzuwirken die Vorsehung uns gewürdigt, geht seiner Vollendung entgegen. Die Volksvertretungen der einzelnen Staaten werden Dem, was sie gemeinschaftlich mit den Regierungen geschaffen, ihre Anerkennung nicht versagen; der Geist, welcher die Aufgabe gelingen ließ, wird auch ihre Berathungen leiten. Der erste Reichstag des Nordbundes darf mit dem erhebenden Bewußtsein scheiden, daß der Dank des Vaterlandes ihn begleitet und daß das aufgerichtete Werk unter Gottes Beistand sich segensreich entwickeln werde für uns und die künftigen Geschlechter. Gott segne unser theures Vaterland.“ — Bezüglich behaupteter besonderer mili— tärischer Vorkehrungen von Seiten Preu— ßens wird authentisch versichert, daß lediglich die im Herbste begonnene Erweiterung der Organi— sation der Linie und Landwehr jetzt vollendet ist. Von den Gewehrfabriken wurden keine außer— ordentlichen Leistungen gefordert, da der vor— handene Vorrath an Zündnadelgewehren hin— reichend sei für die größere Verausgabung. Von der Armirung der rheinischen Festungen sei nichts dekannt. Frankfurt. Herzog Adolf von Nasau und sein Halbbruder Prinz Nikolaus von Nas— sau haben als Mitglieder des Hauses Oranzen gegen die Abtretung Luxemburgs an Frankreich Verwahrung eingelegt. Bayern. München. Wie der„Nürnb. K.“ meldet, ist Graf Taufkirchen in besonderer Mission nach Berlin gereist. Nach Berliner Nach- richten ist derselbe am 16. ds. von dem König von Preußen in einer Privataudienz empfangen worden und ist sofort nach Wien weiter gereist. — Der König hat durch ein Handschreiben an den k. Kriegswinister, Generalmajor Freiherrn v. Pranckh, unter dem erneuerten Ausdruck ganz besondern Vertrauens in dessen bewährte Tüchtigkeit und Hingebung das von demselben eingereichte Entlassungsgesuch definitiv ablehnend beschieden. a Frankreich. Paris. Die liberale Presse spricht sich mehr und mehr im Allgemeinen sür Er⸗ haltung des Friedens aus. In diplomatischen Kreisen wäre man für eine Vereinigung Luxemburgs mit Belgien. Im größeren Publikum eirculiren die rückt auch die Hoffnungen, welche uns mit unseren abenteuerlichsten Lesarten über eine mögliche Lösung der Luxemburger Frage, von denen wir der Curlosität wegen nur die eine erwähnen: Luxem— burg werde an Frankreich fallen und dieses dafür die Ecke von Weisenburg bis Straßburg an 6 Deutschland zurückgeben.(!) Das klingt nun 1 freilich höchst unglaublich.— Die„Patrie“ ge. steht ein, daß die französische Regierung, als die Luxemburg- Frage einen bedrohlichen Charakter annahm, militärische Vorkehrungen getroffen habe, fügt aber hinzu, daß gegenwärtig aller Grund vorhanden sei, eine friedliche Lösung des Con- fliets zu hoffen.„Diesen Augenblick“, sagt sie, „ist die politische Situation weit davon entfernt, das zu sein, was sie war oder was sie während eines Augenblicks zu sein schien. Die Luxemburg⸗ Frage ist in die diplomatische Phase getreten. Wer weiß, ob unsere entschiedene Haltung nicht ganz besonders dazu beigetragen hat? Auf alle Fälle reiche B hat Europa heute Grund zu hoffen, daß seint sücnn le ane n Ruhe nicht gestört werden wird.“ fil uin we — Großes Aufsehen erregt eine Note, welche en die Her der General Changarnier über die Armee- ue die Damen reform veröffentlicht hat. Diese Note des Generals, welcher damit nach fünfzehn Jahren wieder in Ktöhe Nollen Thealer tine w *„**—„* 1 rebl⸗ die Oeffentlichkeit tritt, nähert sich dem Stand- Ibm Erle b punkte der Regierung so sehr, daß es beute all- des publibums gemein heißt, der General werde demnächst wiede in activen Dienst treten und ein hervorragendes Commando erhalten. Natürlich verfehlt auch diese dier Großen Erscheinung nicht, in kriegerischem Sinne aus— 9 ber— gelegt zu werden.— Die„France“ widerspricht a0 lehr ud d die Nachricht von der Verhaftung preußischer Offiziere. Rußland. Petersburg. Trotz der Gegenversicherung der russischen Zeitungen sollen in Rußland Rüstungen in großartigem Maßstab stattfinden, natürlich in Bezug auf die orientalische Frage. Rußland treffe alle möglichen e Muͤckzadlung 1 Doe Vorbereitungen zu einem bevorstehenden Kampfe 1000 Die und am Pruth seien bereits 60,000 Mann zu⸗ Brückengeld sammengezogen. Jedenfalls steigt im Orient ein wonach der schweres Gewitter auf. Kirche zur der Strafp. () Friedberg. Die im Bisitze des Heren Bäcker⸗ meisters Hengst dahier befindliche Ansicht der Stabt Friedberg, worauf man dieser Tage aufmerksam geworden, zeigt uns ein so merkwürdiges Bild unserer Stadt aus früherer Zeit(wir weisen nur hin auf das sog. Siechbaus im Vordergrunde, auf die bintere Burgpforte, beiläufig Ich habe do bezablt hatte dur Auerkenn schuddig erde an oer Stelle, wo jetzt das Häuschen des alten Seminar- Nan. dieners Weis steht, und auf den(vermuthlich Wart-) Thurm haben, auf in der Gegend des steinernen Kreuzes nach Ockstadt bin, oder an m von dem unsers Wissens die Chroniken und selbst die jetzt ab w „Geschichte der Stadt und Burg Friedberg von Professor li J Philipp Dieffen bach“ nichts erwähnen), sie läßt in igen sich Bezug auf Richtigkeit der perspectivischen Auffassung und Fri. . nnen der Ausführung alle uns bis jetzt zu Gesicht gekommenen Ausichten aus früheren Jahr⸗— hunderten so weil hinter sich zarück, daß 1 4 uns 125 12 die photograpbische Vervielfältigung und öffentliche Aus⸗ stellung derselben aufrichtig gefreur haben. Selbst wenn ihr Alter nicht, wie wir übrigens vermuthen zu kürzen glauben, hinter die Reformationszeit zurückfiele, so bälse sich die photographische Anstalt von Trapp K Münch dahier durch die der Oeffentlichkeit übergebenen gelungenen Photographien davon ein Verdienst um die Geschichte Außerdem ist die Trichinenkrankheit in den letzten Jahren mit Sicher⸗ heit beobachtet worden in Dresden, Leipzig, Corbach, Detmold, Plauen, Heidelberg, Magdeburg, Blankenburg am Harz, Calbe a. d. Saale, Stoll⸗ berg am Harz, bei Dessau, auf der Insel Rügen, in Hamburg(durch ein Schwein aus Valparaiso) Calcutta ic. Angesichts dieser furchtbaren Gesahr nicht die Mittel zu gebrauchen, welche die Wissenschaft an die Hand gibt, une zu schuützen, aus Bequem⸗ lichkeit oder aus Scheu vor ein paar Kreuzer Kosten— das wäre mehr als Gleichgültigkeit, es wäre Stumpfsinn! Man spreche nur nicht mehr davon, daß in unseren Gegenden, bei unseren Schweinearten und unserer Fütterungsweise keine Trichinen vor kämen. Der Offenbacher Fall hat unwiderleglich das Gegentheil dar⸗ gethan. Die dort geschlachteten und als trichinös erkannten Schweine waren zwar im Rhöngebirg aufgekauft und in Großumstadt nur auf⸗ gefüttert, bez. gemästet worden; allein die Neuheit der vorgefundenen Ein⸗ kapselungen bewies zur Evidenz, daß sie die Krankheit nicht vom Rhön mitgebracht hatten, sondern in Groß umstadt angesteckt worden waren.— Die Uatersuchung der Schweine auf Trichinen ist übrigens, soll sie zuverlässig sein, keineswegs eine ganz eiafache Sache. Es gehören anatomische Kenntnisse dazu, um bei den mancherlei Erscheinungen, welche die unter das Mikroskop gebrachten Muskelfasern bieten, nicht irre geführt zu werden, und schon die richtige Behandlung des Instruments selbst erforderk einige physikalische Kenntnisse. Ueberall, wo es anginge, sollte darum die mikro⸗ stopische Untersuchung des Schweinefleisches einem Arzte übertragen werden. — r. Alte Geschichten, so heiter zu lesen. (Ferts. von Nr. 21.) 1617. Den 1. Oct. Durch Ausschreiben des Churfürsten zu Sachsen, wach 11. Pr. ein Psalm. — Sm hbahne 7 22 allhier und an allen ev. Orten, ein Jubelsest gehalten, so 3 Tage hochfelerlich begangen 2 worden. Das Dr M. Luther angefangen die reine ev. Religion an das Licht zn— 1 bringen und waren die Te xie in 90 Predigten folgende: 1. Pr. das 12. Cap. Daniels. 48 III. Pr. 2 Ep. an die Thes. 2. Cap. IV. Pr. 14. Cap, der 5 v. Pr. 87 Pf. 5 N 5% Offenb. 2 1618 Den 29 Juli sind die ersten 3 Kreuzerstücke alhier in Friedberg ge⸗ münzet oder geschlagen worden. n N. B. Von der Kaiserl. Burg. Dann derselben Münze ehe dessen in ber, Stadt, an dem sogen. Freiheitsplatz gestanden.(Glasermeister Weckerling's Haus stobt jetzt au der Stelle.)„ f 1619. Den 3. Mai ist ein Malesieiant mit Namen Zilioks bis an den Galgen mit Ruthen gestrichen worden, alda er einen Eid schwören müssen auf 10 Meilen dieser Stod' nicht wieder zu kommen.(Wird au Fricdberg seln lebig gedacht haben). Der Scharfrichter har bekommen 3 fl.— Den 27. Juli ist der arg mächligste Fürst und Herr Ferdinandus II., Erzherzog zu Oesterreich und Könlg zu Böhmen, so der Churfürst zu Cöln, alhier durch die Stadt mit 212 Reisiger und 2 Kusscherpferde nachber Nidda zu Ihre Fürstl. Gnaden Herrn Landgrafen zu Hessen⸗ tl Darmstadt auf die Jagd gezogen. Wu g 1 1620. If: den 10. Decht., Nachmittags um 3 Uhr, auf Jore Kalserl. Majestät W Begehren, eine Comp. zu Pferd und 2 Comp. zu Fuß spanisch Volk eingezogen und 906 0 quartirt worden. 5 Ve de 1620. Den 21. August ist die Betstunde alhier in der Pfarrkirche angefangen N 0 und zum Eingang das 20. Cap des 2. Buchs der Chronika genommen worden. 100 8 * *** * e Fen- e. N 2 N 0 18 he *. Patri 5 gt — 2 1* N d* 1 Le 5. f 9 ver Let —. d sein 1 als 2 Stand D b sie Willens seien, sich bei Friedbergs erworben. Bei dem allgemeinen Juteresse, welches das merkwürdige Bild eweckt und, bei dem regen Sinn, der sich unter den Bewohnern unserer Stadt für ie so reiche Vergangenheit derselben bei dieser Gelegenheit eigt, dürfte eine etwas eingehendere Besprechung desselben n diesem Blatte erwünscht sein. s Friedberg. Den hiesigen, Gesangvereinen ist durch die Großberzogliche Bürgermeisterei die Anfrage zugegangen einem Ende Juni in dem Ausstellungsgebäude zu Paris stattfindenden Sänger Vetikampfe zu betheiligen. Wie wir vernehmen, werden sie Gesangvereine die Theilnahme ablehnen. 0 Nauheim. Die unter Direktion des Herrn Erler dis jetzt hier stattgefundenen tbeatralischen Vorstellungen xircuen sich mit Recht des ungetheilten Beifalls und tehen in Rücksicht einzelner künstlerischer Leistungen wie es Ensembles weit über dem Niveau der Produktionen, je man von kleinen Theatergesellschaften zu sehen gewöhnt und zu erwarten berechtigt isi. Unter den bis jetzt auf— eführten Stücken hatten sich namentlich„Die Grille“ und Lincoln's Anfang, Glück und Ende“ eines sehr zahl⸗ zeichen Besuches und des lautesten Beifalls zu erfreuen leber die einzelnen Mitglieder ein eingehendes Urtheil zu zllen, verbietet uns der Raum; nur das Factum möge zer constatirt werden, daß von Kunstkennern und Kunst⸗ veunden die Herren Erler, Franke und S chollin g. die die Damen Sommer und Erler für künstͤlerische Fräste gebalten werden, welche selbst jedem größeren Theater eine willkommene Acquisilion sein müßten. Möge as von redlichem Streben zeugende Unternehmen des derrn Erler durch mehr und mehr wachsende Theilnahme es Publikums die Würdigung erhalten, die ihm gebührt. Verloosung zer Großherzogl. Hess. Eisenbahn⸗Obligalionen pro 1867. Bei der nach den vorliegenden gesetzlichen Bestimmun— en vorgenommenen Verloosung von Eisenbahn⸗Obligationen ro 1867 sind die nachstehenden auf den 30. Juni d. J. ur Rückzahlung berufen worden. I. Zu 4% verzinslich, d. d. 1. Juli 1843: Nr. 36 bis 40. 3981 bis 3985. 4006 bis 4010. 4021 bis 4025. 4271 bis 4275. 4391 bis 4395. 4631 bis 4635 à 1000 fl.— Nr. 1001 bis 1010. 5841 bis 5850 à 500 fl. 11. Zu 4% verzinslich, d. d. 1. Juli 1846: Nr. 7426 bis 7430. 7636 bis 7640. 8096 bis 800. 8141 bis 8145 à 1000 fl.— Nr 9176 bis 9185. 9496 bis 9505. 10126 bis 10135. 11956 bis 11965. 14836 bis 14845. 15296 bis 15305 à 500 fl.— Nr. 12511 bis 12535 à 200 fl. III. Zu 4%(früher 4½½%) verzinslich, 4. d. 1. November 1849: Nr. 286 bis 290 à 1000 fl. Nr. 1861 bis 1870 à 500 fl.— Nr. 2901 bis 2950 à 100 fl. IV. Zu 4%(früher 4½%) verzinslich, d. d. 1. Sepiember 1850: Nr. 821 bis 825 à 1000 fl.— Nr. 1301 bis 1310. 1551 bis 1860 à 500 fl.— Nr. 3251 bis 3300 à 100 fl. V. Zu 4%(früher 4½%) verzinslich, d. d. 1. Januar 1853: Lit. A. Nr. 144 bis 148. 332 bis 336 à 1000 fl. — Lit. B. Nr. 1203 bis 1212 à 500 fl. Die Nominalbeträge der verloosten Obligationen sind zwichen dem 24. und 30. Juni 1867 gegen Rückgabe der Obligationen selbst und der dazu gehörigen noch nicht verfallenen Zinscoupons nebst Talons bei Großherzoglicher Staatsschulden-Tilgungskasse dahier oder für deren Rech⸗ nung bei dem Banquierhause M. A. v. Rothschild und Söhne zu Frankfurt a. M., die unter III. ge⸗ nannten bei der Staatsschulden-Tilgungskasse und dem Banquierhause Philipp Nikolaus Schmidt zu Frank⸗ furt a. M., die unter IV. genannten sowohl bei der Staatsschulden-Tilgungskasse dahier, als auch bei den Banquierhäusern M. A. v. Rothschild und Söhne und Philipp Nikolaus Schmidt zu Frankfurt a. M. um so gewisser zu erheben, als dieselben vom 1. Juli 1867 an nicht mehr verzinst werden. Wetter⸗ Gedanken“). Friedberg, 16. April. So ausschierig und unbändig wie der zwar nie im besten Rufe gestandene wetterwenbische April sich heuer geberdet, hat dieser tolle Wilt fang und Wetlerkomiker unter den zwölf Monatsbrüdern sich seit vielen Jahren nicht gezeigt. Nicht genug, daß der neckische Bursche, Knall und Fall aus lieblichem verlockendem Sonnenschein in schaurige, die Haut erreichende und erweichende Regengüsse überspringend, mit Hagelwetter und Sturmesgetöse drein— ahrend, seine allerübelste Laune in wildanarchischster Weise Stunde um Stunde uns füblen läßt, nächtlicher Weile gefällt sich der leichtfertige Bummler und nachtschwärmende Windbeutel in seinen tollsten Streichen und stört vor er⸗ öffneter Gewittersaison mit Blitz und gewaltigem Donner— schlag des Friede und Rube suchenden Erdenbürgers mitter⸗ nächtlichen Traum und Schlaf, als wolle er sich etwas darauf zu gut thug, daß auch er so viel gelernt hat, um selnen nachkommenden jüngeren Brüdern das gewaltige Naturschauspiel vorexperimenliren zu können, welches sonst die Brüder Junius, Julius und August als ein Effeclstück für ihr Repertoir während der Kur- und Badezeit in Anspruch zu nehmen pflegen. Doch der unstete Geselle mag sich's gesagt sein lassen, daß alle Welt sich von ihm abwenden wird, so er seinen vagirenden Lebenswandel und sein tolles Wesen noch länger fortsetzt. Die Tage seiner Herrschaft sind bereits gezählt; der jüngere, liebliche und holde Bruder Mai wird mit herzlichem Jubel und hoher Wonne als ersehnter Nachfolger von uns begrüßt werden,— seinem milderen Regimente wollen wir uns freudig fügen. Also nur noch wenige Tage Geduld, der 30. April ist der Tag, der uns von der Willkürherrschaft dieses mißliebigen und verhaßten Wetler-Tyrannen befreien wird. Denn ist der April vorbei, so kommt der schöne Mai.— Es muß und wird ja besser werden! n. *) Hoffentlich zu unsrer Leser Freude und zu unsrer eignen um einige Tage verspätet, denn mittlerweile scheint der April sich ernstlich bessern zu wollen und gebessert zu haben. Heute am 18. April erfreut uns klarer Himmel und Sonnenschein. Wenn's nur Stand hält! Die Red. Das Brückengeld zu Ossenheim. Warnung und Aufforderung. 1000 Die Kirche Ossenheim hat das Recht für das Ueberfahren der Wetterbrücke dortselbst Brückengeld zu erheben. Wenn nun auch die polizeiliche Verordnung aufgehoben worden ist wonach derjenige, welcher Nichts bezahlte, gestraft wurde, so ist doch damit das Recht der Kirche zur Erhebung von Brückengeld nicht erloschen. Gleichwohl haben Viele die Aufhebung der Strafvererdnung so verstanden, als brauche kein Brückengeld mehr bezahlt zu werden. Ich habe darauf Namens der Kirche förmliche Klage erhoben und gegen Mehrere, welche nicht bezahlt hatten, am 12. April 1867 Erkenntniß bei Gericht erwirkt, wonach die Betreffenden zur Anerkennung des Rechts und zur Zahlung des Bruückengelds nebst Kosten des Processes chuldig erkannt worden sind. Namens der Kirche Ossenheim werden nun Alle, welche noch Brückengeld zu zahlen daben, aufgefordert, solches innerhalb drei Tagen entweder an den Erheber Krick zu Ossenheim eder an mich zu zahlen; es werden ferner alle Pflichtige aufgefordert, das Brückengeld von setzt ab wieder regelmäßig zu entrichten, gegenfalls förmliche Klage erfolgt und die Bethei— ligten sich die Kosten selbst beizumessen haben. Friedberg den 17. April 1867. Curtman, Hofgerichts-Advocat. Orangen! W. Fertsch. — Süße bei Strohhüte, 1016 das Neuste für diefen Sommer, in großer Auswahl und zu sebr billigen Preisen bei Heinrich Diehl, usßagasse. 1006 Das bisber von Herrn Actessist Haller dewohnte Logis ist zu verietben und sogleich zu bezieben. Wm. Goekus en der Burg. R. F. Daubitz'sches Brust⸗Gelée allein nur sabrictrt von dem Apotheker R. F. Daubitz in Berlin empfieblt à Fl. 39 kr. die alleinige Niederlage von J. A. 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April, Vormittags 8 Uhr an; fangend, sollen nachstehende Gegenstände dei dem Unterzeichneten meisibietend gegen gleich baare Zablung versteigert werden, als: 2 Fuder Welzenstrobh, 7 Centner Gerstenstrobh, 8 Centner Den, 1 Partie Spreu, 1 Partte Mist,. 1 Fruchtfegmüble, 1 Kleiderschrank, 2 Kirschdaumbodlen jede 16“ lang, 16“ breit, 12 leinerne Säcke, 3 Beit⸗ stellen, 1 Wiege, 1 kupferner Waschkessel, 1 Backtrog, 1 neuer Kirschbaumtisch, sonstige Daus: und Küchen⸗ gerätbschaftlen, 1 Waschbüttchen, 1 Krautfaß, 2 Stecken Brennholz u. s w. l Georg Schweitzer V. zu Nieder Moͤtlen. Ein Lehrling 1017 wird gesucht bei a Adam Heß, Schubmachermeisler.— Nepskuchen 27 flets frisch von der Müble bei 8 r Wilhelm Fertsch. —— echselsormulatie sind wleder vorrätbig bet Bindernagel& Schimpff. 1001 Von heute an Doppel⸗Lagerbie in der Kof⸗Brauerei bei J. Burck. 1009 Von Samstag Abend an wird Lagerbier Karl Preußer. Jelseukeller von G. Philippi. Eröffnung der Gartenwirthschaft am 1. Osterfeiertage mit Lagerbier. Bad Nauheim. D Tanzmulik, D. in Zapf genommen bei 1013 Fer i tz. Uauheimer Teichhaus. Eröffnung der Restauration am zweiten Osterfeiertage mit Tanzmusik, 974 wozu freundlichst einladet Carl Kramm. Dielen, Sandsteinplatten, Tröge und Krippen; Steinkohlen, billig und in guter Qualität, im neuen Dieihof zu Friedberg, am Usathor bei Eduard Ruths. Das Neuste in Strohhüten und Sonnenschirmen, sowie in allen sonstigen Putz⸗ und Modeartikeln für die bevorstehende Saison empfiehlt in schöner Auswahl und zu billigen Preisen K. Friedrich, neben der Post. Empfehlung. 1010 Einem geehrten Publikum erlaube ich mie ergebeust anzuzeigen, daß ich durch Dr. Rihardson's Apparat aus London in den Stand gesetzt bin, einen jeden kranken Zahn, sowie jede kleinere Zahn-Operation ohne Schmerzen und mit leichter Mühe auszuführen. Ich bemerke noch, daß hierbei keine Unwahrheit und kein Schwindel erwartet werden darf, indem ich selbst bereits einige Zahnoperationen damit ausgeführt und mich von der Vorzüglichkeit des Apparates überzeugt habe. N Friedberg im April 1867. J. A. Winkler, geprüfter Heilgehülfe. 984 am zweiten Osterfeiertage, wozu freundlichst einladet 1015 00 2 Georg Amendt in Frankfurt a. M. (Neue Kräme Nr. 10) 1018 empfiehlt sein Lager in Bettfedern, Flaum, Daunen, Roßhaaren& Seegras zu jedem Preise, fertigen Federbetten und Plumeaux, Matratzen jeder Art, ausge⸗— zeichnet schönen Piqué⸗ Decken, wollenen und gesteppten Decken eigener Fabrif, sowie eine große Auswahl in Barchent und Zwilch zu billig bekannten, festen Preisen, en gros& en detail. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 18 und eine Beilage.) Tanzmusik. 985 Montag den 22. April findet auf dem Selzer, brunnen Tanzmusik statt, wozu ergebenst einladet P Weizel. Canzmusik zu Fauerbach b. t. 1002 Nächsten Montag den zweiten Osterfeiertag bei dem Unterzeichneten gut besetzte Harmonie um Tanzmusik anzutreffen, wozu höflichst einladet C. Holler. 1003 Den zweiten Osterfeiertag findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ich höflichst einlade Beienheim H. A. Stein's Wittwe. Theater in Nauheim. Im Saale zur Krone bei Herrn Fritz, 1019 Dienflag den 23 April. Der alte Musikant oder die Tochter der Grille, Forlsetzung der Grille,(spielt 30 Jahre spätet.) Charakter⸗ Gemälde in 5 Acten von Marr. N Erler, Direktor. Irtiwillige Heuerwehr. 1012 Dtenstag den 3. Feiertag, Morgenz 9 Übr, Ausrücken sämmtlicher Mannschaften. Fr. Roßbach. Gummibälle, 1004 weiche defeet geworden, werden reparirt bei Jos. Hoffmann, Posamentir⸗ Einen Sehuhmacherlehrling 998 sucbt Georg Kautz, am Schulbaus. Alle Sorten Grassaamen 816 für Wiesen, Bleichen und Anlagen, empfiehlt bestens 5 Goekus, Burg. Todesanzeige und Danksagung. 1005 Verwandten und Freunden widmen wir die schmerzliche Anzeige, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, am 16. d. Mis. unsern innigst geliebten Sohn Lon in seinem kaum vollendeten 11. Lebensjahre in ein besseres Inseiis abzurufen. Zugleich ver⸗ binden wir hiermit unsern herzlichen Dauk für all' die Theilnahme welche dem Verstorbenen während seines langen, sebr schweren Leldens von so vielen Seiten erwiesen wurde. Sodann sagen wir Allen denen, welche den Verblichenen zu selner letzten Ruhestätte begleitet haben, unsern innigsten Dank. 2 Die trauernden Eltern Kaspar Hengst, 13 Auguste Hengst, geb. Konrad. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Die gel. O st ee r d nene Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Kraus. Nachmitiags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Wind haus.“ O ster mont a g. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diege!. Nachmittags: Herr Candida Fre iensehner. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmillags: Bart Candidat Draudt. Katholische Gemeinde. Heiliges Osterfest. um halb 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Am Ostermontag Hochamt und in demselben Prüfung der Ersikommunicanten. Donnerstag eine heil. Messe. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 0 bieferun Die Vie nagende! 11 U. „d. Mi Von Woßeerle benlurffend“ Difbel Oer Art l Nellag nanfagzend, Areie Düldel vorkommende gegeben wer 3) Pumpe 5) Mauret e) Pfaßer 3 Stein pial ) kleferung Cement Sache I at. Aue pu Vildel 909 1155 nehm g! x 156g! Dahab dee due 50 6 t 5 05. 20 Slech . 0 da dan 05 ungp, dd iu, 0 derte dr Noßdat ille, l tthatimi bei erlehrling „ 2 Sgullant unn ockus, kn. a Ä nn. ran een tu Musen rn n krbertfahrt u Zuge der en Dent ft. n Serterbenn S Leiden urtt 1 beit den te dctiel „ el. ene. — Aritdderg⸗ n. Lit 1 149 tastkirc n 915 Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 2 48. Edietal ladung. Karl Schneider, Gaftwirth zu Södel, dessen Vermögen überschuldet ist, bat un: Zusammenberufung seiner Gläubiger zum Zwecke des Abschlusses eines Stundurgs, Moder Nachlaßvertrags gedeten. In dem Termin Montag den 29. April l. A Morgens 9 Ubr, haben deßbalb bekannte und undekannte Gläubiger des Karl Schneider ibre Forderungen dabter anzumelden, widrigenfalls sie ais den von der Mehrheit der Creditoren in obiger Beziehung gesaßt werdenden Beschlüssen bei⸗ gimmend angesehen werden. Friedberg den 5. April 1867. Großberzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L Zimmermann, Hofmann, Landgerichts ⸗Assessor. Landgerichts⸗Assessor. Lieferung von Wasserleitungsröhre.. 972 Die Lieferung von gußeisernen Wasserleitungs⸗ tröbren für die Gemeinde Rodheim, Kreis Vlldel, soll im Sumissionswege vergeben werden. Die Röhren erhalten Moffen und 3 Zoll lichte Weite und sind franco Rodheim zu liefern; die Länge derselben beträgt 41357% mit e nem ohngefähren Gewichte von 38“ Zoll Ceniner. Lusttragende Uebernehmer wollen ihre Offerten bis zum 25. d. Mis. franco, mit der Ausschrift„die Lleferung von Wasserleitungsröbren für die Gemeinde Rodheim betreffend“ an den Unterzeichneten einsenden. Vilbel am 14. April 1867. Der Beztiks⸗Bauaufseber des Kreises Vildel Schwalb. Arbeits-Versteigerung. 973 Freitag den 26. d. Mis., Vormitlags 11 Uhr anfangend, sollen in dem Rathbause zu Rodheim, Kreis Vilbel, die bei Anlegung einer Wasserleitung vorkommenden Arbeiten und Lieferungen in Accord gegeben werden: 8) Pumpenmacherarbelt veranschlagt zu 136 fl. 24 kr. b) Mauxretarbeit 73* 24„ e) Pflasterarbeit 3.330„ d) Steinhauerbeit 77„—„ e) Pumpenmacherarbeit 20 1, 1) Keferung von 4,2 Cub.⸗Klftr. Mauersteine 142„„ 6) Aufsetzen derselben 41„ z) Lieferung von 245,5[J Fuß rauher Deckplatten von Ober⸗Rosbach. ) Lleferung von 2 Centner Portland Cement„—„ K) Schiosserarbeit 4„ 24„, Y) dae Anleiben einer Locomobile zum Auspumpen des Wassers. Vilbel den 14. April 1867. Der Bezirks⸗Bauavsseber des Kreises Vilbel Sch wal d Bekanntmachung. 999 Die am 11. d. Mis. in dem„Straßheimer Hübnerschaftewald“ abgebaltene Holzversteigerung ift enehmigt worden; der ersle Fabrtag wird nunmehr auf Plena den 28. d. Mis. anberaumt. Ockstadt am 17. April 1867. Die Fretherrl. v.— Oberförsterel Ockstadt re 5 Cdictalladung 993 Forderungen an das concurgfälltae Vermögen des Dalthaser Münk von Ober Wöllstadt find in dem Termine Freitag den 7. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, dei Meidung stillschwelgenden Ausschlusses von der Masse, dahler anzumelden. riedberg den 9. April 1867. N A— Friedberg. immermann, Hofmann, Landgerichts- Assessor. Landgerichts ⸗Assessor. Holz ⸗Versteigerung 100 im Villinger Gemeindewald. Mittwoch den 8. Mai d. J. circa 200 Stämme Eichen ⸗ Bauholz, darunter sehr schönes Holz für Wagner, 50 Stämme Kiefern⸗Bauholz, elne Partie ßichten-Stangen zu Leiter- bäumen geeignet. Donnerstag den 9 Mai d. J. 65 Stecken Buchen Scheitholz, 23 1„ Prügelholz, 3„ Stockholz, 14⁸„ Re sholz. Der Aufang ist des Morgens 9 Uhr, jedesmal im Distriet Buchwald, am Fußpfad von Villingen nach Hungen. Villingen den 16. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Villingen 3 mmer. 885 In die Mathildenstifts⸗Kasse zu Friedberg werden Einlagen angenommen und bis zu 300 fl. mit 4% verzinset. Sehrt. Brannkohlen- Verkauf. 965 Vom 1. April 1867 an werden auf dem Großherzoglichen Dorheimer Bergwerk Braunkohlen tee zu 12 Kreuzer à Ctr.(= 14 Stück), gegen Baarzahlung und gegen Credit verabfolgt. 5 gür die gegen Einlage vorschitstsmäßiger Bürgscheine vom 1. April bis Ende Juni 1867 bezogenen Braunkohlen wird Zahlungofrist bis Ende September 1867 bewilligt. Die Abnehmer auf Credit wollen die Gegenscheine, welche ihnen bei Einiage eines Bürgsche as zugefiellt werden, bei jedem Kohlenbezug muübringen und dem Großberzoglich Hessischen Berg⸗Cassier Winter vorzeigen, damit der jedesmalige Bezug eingetragen werden kann. Bet der Zahlung der Creditsummen an die Großherzogliche Berg-Casse zu Friedberg find dsese Gegenscheine gleichfalls vorzuzeigen. Dorbeimer Bergwerk am 1. April 1867. An die Großherzogliches Bergamt Dorheim Storch. Dampf ⸗Dreschmaschinen-Besitzer in der Wetterau und Umgegend. 837 Da ich schon seit zwei Jahren fast meine sämmtlichen Maschinentheile von Herrn M. Henkel, Mechanikus in Friedberg, beziehe, wie neue Lager, Achsen ic., und auch beim Schlusse meiner Drescherei von demselben die Dampf- und Dreschmaschine gründlich revariren ließ, kann ich Herrn M. Henkel nur eripfehlen und bin der festen Ueberzeugung, daß er Jeden so reell und billig bedient, wie nur eben möglich. F. Schwarz. Wölfersheim den 31. März 1867. Uene Berliner Hagel-Assecuranz- Gesellschast. 994 Hierdurch beehren wir uns ergebenst anzuzeigen, daß laut zweitem Nachtrage zu ihrem Revidirten Statut, bestätigt durch Allerhöchsten Erlaß vom 7. Mai c., ursere Gesellschaft vom 1. k. Mes. ab die Firma Berliner Hagel⸗Assecuranz⸗Gesellschaft von 1832 Berlin, den 31. December 1866. Ueue Serliner Hagel-Assecuranz-Gesellschaft. Berliner Hagel-Assecuranz⸗Gesellschaft von 1832. Diese älteste Hagelversicherungs⸗Actien-Gesellschaft empfiehlt sich den Herren Landwirthen zur Versicherung ihrer Feldfrüchte gegen Hagelschaden.— Sie übernimmt die Versicherungen gegen feste Prämien, bei weichen nie eine Nachschußzablung stattsindet und regulirt die eintretenden Schäden nach den in ihrer langen Wirksamkeit bewährten, anerkannt liberalen Grundsätzen. Die Aus zahlung der Entschädigungen erfolgt prompt und vollständig binnen Monatsfrist, nachdem deren Beträge festgestellt sind. Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Vermittelung von Versicherungen und stehen mit Antrags⸗Formularen, sowie mit jeder beliebigen näheren Auskunft stets zu Dienst. Friedberg den 18. April 1867. C. C. Weis in Friedberg. Val. Theis in Hungen. Val. Kalbfleisch in Butzbach. Ph. Jae. Weiß in Nauheim. Holz⸗Versteigerung.. ae dent Wa Jen 0 991 Mittwoch den 1. Mat, Vormitiags 10 Uhr, sollen 990 Die auf Montag den 29. April anberaumte Holz⸗ zu Nieder⸗Florstadt nachstehende Arbeiten an die verstelgetung in dem Bodenröder Gemeindewa'd, Diftriete Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden. Ellerheck und Wildwiese, kann en dem genannten Tage, A. Brunnen deim Rathhaus: eingetretener Hindernisse wegen, nicht abgehalten annimmt. 1) Lieferung einer gußeisernen Pumpe werden und soll dieselbe nunmehr lt. Uederschlag fl.— kr Montag den 6. Mat, Vormittags 9 Ubr 2) Zummerarbelt dabel 12„ 20 stattfinden. Zur Versieigerung kommt folgendes Holz: 3) Maurerarbeit 1 1 Stecken Buchen Prügelbolz, B. Unterhaltung der Ortsstraßen: 20 4½%„ Eichen ünd Birken, 1) Brechen, Fahren, Aussetzen, Zer⸗ 30 1„ Aaopen⸗ 5 schlagen und Eindecken von 3 Cubik⸗ 0 43 1 Buchen⸗Stockholz, Klafter Unterbaltungssteinen 150 fl.— kr. 5 4„ ie 2) Herstellung des Pflaflers am s. g. 6) 13100 Wellen Buchen Reisbolz, Schulberg bestehend in Handarbeiten, 7) 1000„ Nadel⸗ Pflafterarbeiten, Brechen, Fahren und Aufsetzen von Pflastersteinen, Graben, Fahren und Messen des Sandes, Fortfahren des Bauschutts und Pflöck⸗ lleferung. Zusammen 700 fl.— kr. O. Unterhaltung der Vizinalwege. 1) Brechen, Fabien und Aufsetzen von 12 CublkKlafter Steine 252 fl.— kr. 2) Zerschlagen derselben 300„—„ D. Entwässerungsanstalten: 1) Verschiedene Grabe narbelten 85 fl.— kr. Ueberschläge und Accordobedingungen können vorher bei dem Unterzeichneten eingeseden werden. Friedberg den 16. April 1867. Der Beztrks Bauaufseher Schneider. Häckselm aschinen, neueste verbesserte englische deischedener Größen, sowie andere Maschinen, Waschmaschinen, Wring⸗ maschinen ꝛc. ꝛc. bet Carl Marburg, Allerheiligengasse 67, 8) 115 Nadelstangen 68 Cbkft., von 14“ Durch messer und 20—307 Länge, 9) 1 Eichen- und 1 Buchenstamm, 7 Cubiksuß, 4—5“ Durchm. und 17-20“ Länge. Die Zusammenkunft ist in loco Bodenrod, der Anfang ist im ODiftriet Wildwiese. Die Großberzogl. Bürgermeistereten werden um ge⸗ fällige Bekanntmachung ersucht. Bodenrod den 18. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Bodenrod Schäfer. Mobiliar-Versteigerung. 989 Donuerstag den 25. d. Mis., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen die dem pensionirten Pfarrer Faller zugehörenden Mobilten, bestehend in 3 vollfändigen Betten, 1 Commode, 1 Sopha, 2 Tischen, mebreren Stühlen, Weiß zeug und noch sonstigen Hausgeräthschasten, öffentlich meistbietend versteigert werden. Forderungen an denselben find bis zu obigen Termin bei uns ein, zureichen. Nieder-Mör len den 16. April 1867. Großherzogliches Ortegericht Nieder⸗Mörlen 7740 9 ö bes. Frankfurt a. M. — —.— 8 35——— 5 Maschinen für Landwirthschaft 8 Haushaltung. 319 Wir haben bei den Herren Louis Marburg& Söhne, zur Reichskrone“ in Frankfurt a. M. eine Nieder⸗ lage unserer rühmlichst bekannten Ackerbau- und Haushaltungs-Maschinen errichtet und genannter Firma den Allein⸗ Verkauf für Frankfurt und Umgegend übertragen. Vollständige Kataloge liegen daselbst zur Einsicht offen. Colmar Berg bei Luxemburg, im Januar 1867. F. Majerus& Schöller. Bezugnehmend an Obiges empfehlen wir von bis jetzt eingetroffenen Maschinen 4 Sorten Futterschneid⸗ maschinen, 3 Sorten Weißzeugmangen, Wringmaschinen, Waschmaschinen. Louis Marburg& Söhne Frankfurt a. M., 5. Februar 1867.„zur Reichskrone“. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actiengesellschast.— Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen. Hamburg und Uew-Hork 3 vermittelst der Post-Dampfschiffe Cimbria,(neu), Capt. Trautmann, am 13. April, Hammonia, Capt. Ehlers, am 27. April, Teutonia,„ Bardua,„ 20. April, Saxonia,“„ Haack,„ A. Mai. Die mite“ bezeichneten Dampfschiffe laufen Southampton nicht au. Nassagepreise: Erste Cajüte preuß. Cour. Rthlr. 165, Zweite Cajte preuß. Cour. Rthlr. 115, Zwischendeck preuß. Cour. Rthlr. 60. Von Hamburg nach New⸗Orleans, Southampton anlaufcnd, erpedtr. obige Gesellschaft zwei ihrer Dampfschiffe Expedtiionen finden Statt am 1. Oktober und 1. November. 882 Näheres dei Christ. H echt, Spectal⸗Agent in Friedberg. ber rühmlichst bekannte E. G. Walter'sche Kechelhonig-Erkract, dewäbrtes Mittel bei allen Hals und Brustleiden, Katarrh, Husten ꝛc. sowie bei Verdauungs⸗ stockungen und Hämorrhoidalbeschwerden ist die ½ Flasche zu 12½ Sgr., die ½ Flasche zu 7½ Sgr. in stits ftischer Waare ächt zu haben in: Friedberg bei J. A. indecker. 568 Deutscher Phünir. Versicherungs⸗Gesellschaft in Frankfurt a. M. 959 Nachdem unser seitheriger Agent Herr C. C. Weis in Friedberg gestorben, haben wir die Agentur dessen Sohn Herten Georg Ludwig Weis daselbst übergeben, und wird der⸗ selbe die Agentur unter der seitherigen Firma fortführen. Darmstadt den 10. April 1867. Die General-⸗Agentur: E. Hemmerde& Söhne. Unter Bezugnahme auf obige Anzeige bemerke ich, daß der Deutsche Phönix gegen Feuerschaden: Mobilien, Waaren, Fabrikgeräthschaften, Getreide in Scheuern und in Schobern, Vieh und landwirthschaftliche Gegenstände jeder Art zu möglichst billigen, festen Prämien versichert und daß unter keinen Um standen Nachzahlungen zu leisten sind. Prospecte und Antragsformulare für Ver— sicherungen werden jederzeit unentgeldlich verabfolg!l und ist der Unter zeichnete gern bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen. Friedberg den 15. April 1867. Die Bezirks ⸗ Agentur: C. E. Weis. Die Balerläͤndische Feuer- Versicherungs- Gesellschaft in Elberfeld 899 hat mir die Agentur für Hier und Umgegend übertragen. Ich empfehle mich demnach zur Vermittelung von Feuer⸗Versicherungs⸗Abschlüssen aller Art, indem ich mich erbiete, jede zu wün schende Auskunft auf das Bereitwilligste zu ertheilen. Friedberg den 25. März 1867. f P. Karl, Geometer, wohnhaft neben Herrn Büchsenmacher H. Engel(Vorstadt) Auswanderer& Veisende i 1 nach Amerika werden von mir mit Dampf- und Segelschiffen 1. Classe ins jeder Woche über Bremen, Hamburg, Havre und“ 5 Liverpool befordert; gate Bedingungen und die billigsten Preise werden zugesichert. Verträge können jeden Tag abgeschlossen werden ber 323 G. Fr. Schweitzer in Friedberg, Concessionirter Agent. Universal-Mlagen Liqueur Carl von Metternich in Mainz 29 empfiehlt ver Flasche 1 fl. 24 kr., ver halbe Flasche 45 kr., ver viertel Flasche 24 kr. a Ph. Dan. Kümmich. 338 2 Arbeits eigerung 992 Samstag den 27. April, Nachmittags 2 Ukr, werden auf dem Rathhaus zu Ockstadt nachstehende Acbeiten versteigert werden:.— A. In II. Schulhaus: 1) Schreinerarbeit lt. Kostenüberschlag 74 fl. 30 kr. 2) Weißbinderarbelt 37. 42% B. Zum Frledhofe: 1) Maurerarbeit 316 fl. 44 kr. 2) Lteferung von grauem Kalk 120 fl.— kt. 3) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 12 Cbk⸗Klftr. Manersteinen, f„ ö 4) Graben, Fahren und Messen von 4 Cbk-Klftr. Mauersand, 0 5) Lieferung von 24“ breiten, 4“ sandsteinernen Deckplatten nach Zeichnung per ifd. Fuß ver⸗ anschlagt zu 40 kr. sriedberg den 16. April 1867. Der Bezirks ⸗Baugufseher Schneider. 701 Eine Anzahl gebrauchter im besten Stande be⸗ findlicher Calsehen& Coupés, sowie ein neues, ele antes Tilhury und eine neue, elegante Calsche mit Glas⸗Verdeck, beide ein⸗ and zweispännig, stehen zu verkaufen. N Frankfurt a. M. ar. Eschen helmerstraße Nr. 34, im Hose. 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Silberberg dahier bezogen hat, seiner Ehefrau die besten Dienste leistete, inde dieselbe schon 12 Jahre lang mit u starkem Husten gepligt war, womit sie oft ganze Tage und Nächte zu schaffen hatte, welcher aber seit bem Gebrauch dieses Syrups fast ganz sich gehoben hat Felsberg(Kuthessen). With. Löber, Bäckermeister 4) Zu haben in Friedberg bei Ph. D. Kümmich. Ziegel⸗Kohlen 861 für Rassensscenfabritanten und Kalkbrenner, von ganz ausgezeichneter Güte, offerire ich flanco für alle Eisenbahn⸗ Statlonen zwischen Gießen und Frankfurt à 26½ kr. per Centner. In geeigneten Fällen bewillige ich Credin bis December d. 3. ö G. F. Freundlieb, neben der Stavlkirche. — unfehlbar zu 97ʃtefend: 1 Wir hierüber(, 3——u— Hessen. d. M. abgeha wurde nachste „Die hessist Reichstage inte Großherzogin nisse entgegenst etgibt, daß so hoben werben, welcher seither dien; det Gru eee bel unherrt N. Dürfen wir herzog— im Sept. v. J. 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