. nel sic tagliche Aus⸗ W 6 ens. et u ce 1 Oelsarben⸗ ratur Gun en gttanden zrmgeichenken Dresden der keicht Atinc! zi i die 4% Setzeiigln Donnerstag den 19. Vezember. 150 1. 1 fur Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗ Einladung. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues halbjährliches Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhultende Aussätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt⸗ und Cours⸗Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗ Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ck. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt halbjährlich: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., . 1 bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. G kr. 3 Bestellungen bei der Post beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaktion. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu pub liziren: Nr. 49 sub 1. Verordnung, die Ausdebnung der Wirlsamkeit der allgemeinen Unterstützungsanstalt des Großherzogttume für die Witwen und Waisen von Schullebrern auf die durch den Friedensvertrag mit dem Königreich Preußen vom 3. September 1866 erworbenen Landestheile betreffend.— sub 2. Verordnung, die Errichtung von Ortsgerichten in den durch den Friedensvertrag mit Preußen vom 3. September 1866 neu erworbenen Gebietstheilen betreffend.— sud 3. Bekannt⸗ machung, die Erlassung einer neuen Arzneimitteltaxe für das Großherzogtbum Hessen betreffend.— sub. 4 Bekanntmachung, den Ausschlag der direkten Steuern und Beiträge zu den Kosten der Staats- und Provinzialstraßen für das Jahr 1868 betreffend Friedberg den 17. Dezember 1867. Großberzogiiches Kreisamt Friedberg Tr d Betreffend Die Gebühren⸗Verzeichnisse der Jeldgeschworenen Friedberg den 16. Dezember 1867. Das Großherzogliche Kreis amt Friedbeig an die Großherzoglichen Bürge meistereien. Obwohl wir die Bestimmungen unseres Ausschreibens in Nr. 1 des Jutelligenzblattes von 1855, unterm 14. September 1863 (Int. Bi. Nr. 75), eingescharst haben, werden uns doch in neueces Zeit vielfach Gebühren-Verzeichnisse der Feldgeschwornen zur Aus zablung auf die Gemeindekassen vorgelegt, ohne daß auf jenen bescheinigt ist, daß die betreffenden Geschäftsverrichtungen in dem Tagebuch der Feld⸗ geschwornen beurkundet find. Da wir genöthigt sind diese Verzeichnisse zur Vervollstandigung in der gedachten Beziehung au Sie zurückgehen zu lassen, so machen wir Sie zur Abschneidung dieser Weitläufigkeiten, auf die bereits oben angegebenen Bestimmungen wiederholt unter dem Anfügen gufmerksam, daß wir nunmehr auf das Bestimmteste erwarten, daß künftig diesen Vorschriften pünktlich entsprochen werde. Gleichzeitig mit diesen Gebühren-Verzeichnissen haben Sie das Verzeichniß über die fehlenden und schadhaften Steine, welches die Feldgeschwornen, gemäß dem 8 20 ihrer Instruction, zu führen haben, uns vorzulegen. Tur a p p. Betre fend: Die Vertilgung der Feldmäuse. Friedberg den 7. Dezember 1867. ge b e n n nel en Es ist uns von Interesse, zu erfahren, in welchen Gemarkungen unseres Kreises eine Vertilgung der Feldmäuse vor Kurzem statt⸗ gefunden hat und welches Mittel hierzu angewendet wurde. Wir beauftragen Sie daher, innerhalb 8 Tagen in der angedeuteten Richtung uns entsprechenden Aufschluß zu geben. T 1 a p p. Betreffeur: Die Abnahme des Verfassungseides vom 4. Quartal d. J. Friedberg am 7. Dezember 1867. Dassel be an die s el b en. Dlienstag den 7. Januar k. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Abnahme des Versassungseides auf dem Rathhause dahier statt. Laden Sie die neu aufgenommenen, sowie die noch mit Aus schwören im Rückstande befindlichen Ortebürger, letztere bei 1 Rthlr. Strafe, hierzu vor und senden Sie Bescheinigung hierüber, oder Bericht, daß junge Ortsbürger nicht vorhanden sind, vor dem Termin anher ein. Tir a p p. T ö: i rtes einer ir Ansbach, önigreiche Bapern aufgegriffenen taubstummen b N 8 1 e nen sgegeuß f Friedberg den 16. Dezember 1867. Dasselbe an die Großh. Bürgermeistereien und die Großh. Gensdarmerie des Kreises. Am 30. April laufenden Jahres wurde im Dorfe Ansbach bei Lohr, im Königreiche Bayern, eine legitimationslose taubstumme Weibsperson aufgegriffen. Alle zur Ermittelung ihrer Heimat in Bapern angestellten Nachforschungen waren bisher erfolglos. Auf Ersuchen der Königlich Bayerischen Gesandtschaft am Großherzoglichen Hofe beauftragen wir Sie, nach Weisung Großherzogl. Ministeriums des Innern vom 6. l. M., zu Nr. M. d. J. 13596, Ermittelungen über die Herkunft der in Rede stehenden Person, deren Signalement unten beigefügt ist, eintreten zu lassen und das Resultat einzuberichten. Trapp. nnen t., Alter circa 50 Jahre, Größe 5“ 1“ bayerisch, Gesicht laͤnglich, Haare schwarz und zum Theile grar, Augen grau, Mund aufgeworfen, Kleidung: trägt eine blaue Jacke von Zitz, einen leinenen schwarzblan mit grünen Streifen gedruckten Rock, blaue Schürze mit weißen Streifen, rothes Leibchen mit schwarzen Streifen, rothes Holstuch, baumwollenes blau und schwarz gestreistes Kopftuch, biaue baumwollene Strümpfe und Schnürschuhe. Die Kleider sind reinlich und gut gehalten. Geiressend, ay Untersuchungesachen geen Pelnrich Schumann von Staden wegen Gewohnbeltsbettelet, Friedberg den 17. Dezember 1867 nun dessen Stellung unter poltzeillche Aufsscht. N J N asselbe an dieselben. Unsere Fahndung in Nr. 133 des Anzeigers har durch die Verhaftung des Rubrikaten ihre Erledigung gefunden. Trapp. Hessen. Darmstadt. Das Großberzogliche Regierungsblatt Nr. 49 enthält: 1. Verordnung, der zufolge die Wirksamkeit der allge— meinen Unterstützungs-Anstalt des Großherzogthums für die Wittwen und Waisen von Schullehrern auf die durch den Friedensvertrag mit dem Königreich Preußen vom 3. September v. J. erworbenen Landestheile— und zwar mit Wirkung vom 1. Okt. 1367 an— ausgedehnt wird. II. Verordnung, die Errichtung von Ortsgerich ten in den durch den Friedensvertrag mit Preußen vom 3. Sept. 1866 neu erworbenen Gedietstheilen betr. Die Verord— nung nebst der dazu gehörigen Instruktion tritt mit dem 15. Januar k. J. in Wirksamkeit. II I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Erlassung einer neuen Arzneimitteltaxe (mit Wirisamkeit vom 1. Januar 1868 ab) für die Apo⸗ theken des Großherzogthums betreffend. IV. Bekanntmachung Großherzogl. Finanzministeriums, den Ausschlag der direklen Steuern und Besträge zu den Kosten der Staats- und Pcovinzialstraßen für das Jahr 1868 betreffend.— V. Bekanntmachung des Großherzoglichen Kreisamts Alzey, den Ausschlag des Gehalts des Großherzoglichen Rabbinen zu Alzey für das Jahr 1867 betreffend. — Die Großh. Salzregieinspection erläßt wegen der bevorstehenden Aufhebung des Salz— monopols und der damit zusammenhängenden Nachversteuerung eine Befanntmachung, wonach die Salzmagazinsverwaltungen und die betreffen⸗ den Vieh- und Gewerbesalzverkaufsstellen ermächtigt werden, am 31. Dec. von Mittags 12 Uhr ab den Salzverkauf einzustellen. Die Vorräthe wer- den an diesem Tage Nachmittags naueste sestgestellt werden. Preußen. Berlin. In der Sitzung des Abgeordnetenhauses verhieß der Finanzminister die Vorlage des Vertrages mit dem Kurfürsten von Hessen und wurde die Rente für den Fürsten Sayn ⸗Wittgensten(1000 Thlr.) bis zur Vor- legung des Vertrages gestrichen.— Virchow beantragte die einstweilige Einstellung auf Finanzministeretat der verausgabten 6830 Thaler als Zuschuß zur Staatsdiener-Wittwen⸗ und Waisen⸗Anstalt in Frankfurt und von 508,100 Thaler zur Verzinsung und Tilgung der Schulden Frankfurts zu genehmigen, jedoch unter dem Vor⸗ behalt, daß 1) die wegen der Trennung des städtischen vom Staatshaushalte Frankfurts zu⸗ treffende Anordnung dem Abgeordnetenhause dem nächst zur Genehmigung vorgelegt werde; 2) daß, falls nach definitiver Feststellung des Schulden wesens der Stadt Frankfurt von diesen vorer⸗ wähnten Summen einige theilwese zu übernehmen sein würden, auch die für 1868 einstweilen aus der Staatskasse gezahlten Beträge dieser zurück⸗ zuerstatten sein würden. Der Antrag wurde an: genommen. Gelegentlich der bei der Verhandlung entstandenen Debatten über Frankfurt und die demselben auferlegte Kriegscontribution erklärt der Regierungscommissär, daß von einer Zurückzahlung dieser Contribution keine Rede sein könne. Dieß veranlaßt die Abgg. Ebener und Kugler zu fol genden Bemerkungen: Abg. Dr. Ebener: Ich wollte nur die kurze sachliche Bemerkung machen, daß die Frage, ob jene Schuld eine Staatsschuld sei, gar nicht mehr aufgeworfen werden kann, denn durch königliche Verordnung, welche vor dem 1. Oktober, also zu einer Zeit erschienen ist, wo der König in den neuen Landestheilen die absolute Gewalt hatte, ist es längst anerkannt, daß jene Schuld eine Staatsschuld sei.— Abg. Dr. Kugler: Ich habe das hohe Haus schon neulich ersucht, daß es sich eines Urtheils über die Frankfurter Angelegenheit enthalten möge, bis die Vorlage erfolgt sein werde. Wie sehr dies nöthig, haben Sie aus den Worten des Vorredners gehört; ich gehe aber noch einen Schritt weiter, als der Vorredner, und sage Ihnen, daß die Schuld von keinem Anderen aufgenommen worden ist, als von einem preupischen General...(Unruhe rechts). Ja, ja, sie wurde nicht aufgenommen von den Behörden, sondern alles geschah nur in Folge eines Befehls des Generals Vogel v. Falkenstein. Indessen das läßt sich erledigen, sobald die Ge— sammtvorlage vor uns liegen wird. — Abgeordnetenhaus. Bei Vorberathung des Staats haushalts-Etats wurde das geforderte Extraordinarium von 40,000 Thalern zur Be⸗ streitung unvorhergesehener Ausgaben nach dem Antrag der Regierung bewilligt. den f— Delegirte von sämmtlichen Fractionen des Landtages werden demnächst unter dem Vorsitze v. Forckenbecks zusammentreten, um 1) über die Dauer der Weihnachtsvertagung und 2) über die Frage zu berathen, ob es Angesichts der Unmög⸗ lichkeit, bis zu Neujahr die Budgetberathung zu Ende zu führen, nicht geboten sei, noch vor der Vertagung dem Hause einen Gesetzentwurf vor— zulegen, wodurch dem Ministerium ein vorläufiger Credit auf zwei Monate, auf Höhe einer verhält— nißmäßigen Etatsquote bewilligt werden würde. Sachsen. Leipzig. Die preuß. Truppen werden demnächst Leipzig verlassen. Es war be— stimmt, daß dieß noch vor den Weihnachtsfeier— tagen geschehen sollte, allein auf Verwendung des Königs Johann, welcher den König von Preußen ersucht hätte,„den Truppen durch den plötzlichen Abmuärsch nicht die Weihnachtsfreude zu verderben,“ sei der Ausmarsch bis nach Weihnachten verschoben. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird auch Bautzen demnächst von den preußischen Truppen geräumt werden. Dagegen verlautet mit Bestimmtheit, daß der Königstein auch ferner preußische Besatzung haben wird. Bayern. München. Die Abgeordneten⸗ kammer nahm die Anträge an, welche die Ein— richtung des einjährig freiwilligen Militärdienstes nach preußischem Muster, sowie die Unterstützung auf das Ge- bedürftiger Familien einberufener Reservisten und Landwehrleute aus Staatsmitteln und die Civil⸗ dienstversorgung von Unteroffizieren, die eine zwölf— jährige Dienstzeit zurückgelegt haben, vorschlugen. — Das Abgeordnetenhaus nimmt einstimmig und ohne Diskussion den Gesetzentwurf über die provisorische Steuererhebung bis zum März 1868 an. Alsdann nimmt das Haus das Weyhrgesetz der Schlußabstimmung mit allen gegen fünfzehn Stimmen an. Württemberg. Eßlingen. Der Re⸗ dakteur des„Stuktgarter Beobachter,“ Herr Maier, ist wegen Beleidigung der preußischen Staats- regierung zu 3 Monaten Festungs- und 100 fl. Geldstrafe, wegen Beleidigung des Königs von Preußen zu 6 Wochen Festungs- und 40 fl. Geldstrafe verurtheilt worden. — Den 14. Dezember starb zu Ludwigsburg der pensionirte General-Lieutenant v. Röder, 87 Jahre alt, einst Schüler der hohen Karlsschule. So viel wir wissen, leben nunmehr nur noch 2 Angehörige der einst so berühmtenn Akademie: Chr. H. Heyd, Kaufmann in Heilbron, und Freiherr Friedrich Karl v. Gemmingen. 5 Oesterreich. Wien. Die„Amtszeitung“ veröffentlicht einen Vortrag des Unterrichtsministere an den Kaiser über den Erfolg der veranstalteten Unterrichts⸗Ausstellung in Paris, wobei auch auf Oesterreich zwei erste Preise entfielen. Oesterreich habe dadurch vom Auslande das Zeugniß erhalten, daß dessen Schulwesen trotz der großen Verschie⸗ denheit in Sprache und Cultur seiner Volksstämme weit besser sei, als man allgemein glaubt. Das Augenmerk des Ministeriums werde fortan auf dieses Gebiet gerichtet sein und auf diesem keinen Stillstand in der Entwicklung einer umfassenderen und vollständigeren Volkserziehung und Volks⸗ bildung dulden. Der Kaiser nahm den Vortrag mit Befriedigung entgegen — Wie die„Morgenpost“ meldet, wird der preußische Gesandte, Freiherr v. Werther, mit Neusahr den Titel eines Gesandten des Nord⸗ deutschen Bundes am Wiener Hofe annehmen und ihm der von Mexiko zurückerwartete Baron von Magnus beigegeben werden. — Die„Presse“ theil! mit: Die Entlassung Mecklenburgs aus dem mit Frankreich geschlossenen Handelsvertrage wird die sofortige Wiedereröffnung der handelspolitischen Verhandlungen zwischen Oesterreich und dem Zollverein ermöglichen. Zwar sei die Tariffrage nicht völlig geordnet, aber die preußische Regierung soll ausdrücklich erklärt haben, es sei nicht nöthig, hierauf zu warten, um die Verhandlungen mit Oesterreich wieder aufzunehmen. Schweiz. Bern. Die im Kanton Zürich nach Zürich, Winterthur, Uster und Bulach aus⸗ geschriebenen demokratischen Volksversammlungen haben unter Theilnahme von vielen tausend Menschen stattgefunden. Unter dem Rufe: Fort mit dem Systeme, nieder mit dessen Trägern! wurde das Verfassungsrevistions-Programm an⸗ genommen. Großbritannien. London. Für den letzten Sonntag erwartete man sowohl in England als in Irland erneuerte Fenier-Demonstrationen und wurden deßhalb Vorsichtsmaßregeln in groß— artigem Maßstabe getroffen. Die Ruhe wurde jedoch nirgends gestört. — Die Insignien des Hosenbandordens, mit Halsband und Stern, wurden am letzten Don— nerstag an den Sultan abgesandt. Die Diamanten sind vom reinsten Wasser und die Arbeit außer⸗ ordentlich kunstvoll. — Der preußische Botschafter kündigte dem auswärtigen Amte an, daß er nach dem 1. Jan. 1868 als Repräsentant des Nordbundes geereditirt würde. — Nach amtlichen Berichten geschahen seit dem 14. ds. hier drei Brandlegungen, die durch die Fenier veranlaßt waren. Italien. Florenz.(Deputirtenkammer.) Der Finanzminister legt zwei Projekte für die Finanzbedürfnisse von 1868 vor. Das Budget von 1868 constatirt ein Ersparniß von 18 Mill. Frs., verglichen mit dem Bedürfnißstand von 1867. Der gegenwärtige Staatsschatz beträgt 184 Mill. Der Finanzminister legt auch ein Gesetz vor für die Erfordernisse des provisorischen Budgets bis zum nächsten 31. Januar. Er verspricht, voll⸗ ständige Finanzaufstellung bis zum 15. Januar zu machen und hofft, das Budget für 1869 schon im nächsten Februar vorlegen zu können. — Deputirtenkammer 16. Dez. Crispi tadelte die Worte Rouher's, der die Besiegten beschimpft habe. Minghetti und Visconti Venosta bemerken bei der Erklärung ihres Programms während ihrer Ministerthätigkeit, die Durchführung eines entgegengesetzten Programms sei Schuld an dem jetzigen Uebel. Depretis beleuchtet historisch die Unterhandlungen wegen der Bildung eines Cabinets Cialdini. Crispi nimmt die Diskussion wieder auf und sucht den Widerspruch nachzuweisen, der in der italienischen Frage zwischen den Grund— sätzen der napoleonischen Dynastie und der gegen⸗ wärtigen Haltung des Kaisers bestehe. Das Parlament könne nicht über die Mittel discutiren, wie Rom zu gewinnen sei. Italien müsse auf den günstigen Augenblick warten. Das Ministerium Menabrea sei unfähig, das nationale Programm zu verwirklichen. Es folgt darauf eine sehr be⸗ wegte Diskussion, die zu Vorwürfen zwischen der Rechten und Linken führt. Amerika. New ⸗ANork. Den eingetroffenen amerikanischen Zeitungen nach sagt die Präsiden⸗ tenbotschaft betreffs der auswärtigen Angelegen⸗ heiten: Sämmtliche Beziehungen sind befriedigend. Mexiko ist ernstlich bemüht, ein konstitutionelles System einzuführen. Die Vermittlung Amerikas in den Streitigkeiten zwischen Brasilien und Paraguay, Spanien und Chili wurde anerkannt, aber nicht gänzlich angenommen und soll gelegent- lich erneuert werden. Südamerika bedarf haupt⸗ sächlich des Friedens. England wird die gerechten Albama⸗Ansprüche Amerikas dauernd gewiß nicht abweisen. Die Einverleibung vieler kleiner Staaten in Preußen und die Reorganisation Deutschlands unter einer neuen„liberalen“ Verfassung veran⸗ laßte den Präsidenten, ein rasches billiges Ab⸗ kommen in Betreff der Militärpflicht naturalisirter amerikanischer Bürger anzusuchen. Der Präsident bittet den Congreß, den Willen der Nation in Betreff der Naturalistrung der Engländer unzwei⸗ deutig auszusprechen. f — Der„New-⸗Jork Herald“ enthält eine Depesche aus der Havanna vom 12. Dezember, welcher zufolge Spanien den Vereinigten Staaten offerirt haben soll, denselben die Inseln Cuba und Portorico für den Preis von 150 Millionen Dollars abzutreten.— Per Dampfer„Union“ wurde am 14. d. 1 Million Dollars nach Europa verschifft. — Ein Sieg silianer vor Tuyuti 6000 Paraguayten der Paraguayten über die Bra⸗ wird vom 3. Nov. gemeldet. griffen das Lager der Alllürten —— * tingelel braun eingefaf hürste! 117 9 amt 1 Sohn ein Ob einem wurde. N mit — 0 in der Beltuch wurbe Leichen abgehal! gelebt, v ebenso Familie Am ve. über au liegen, Nahtun war, d fand it tobt in verschm jungle der St der kle schon! nicht e W. 10 U Arbei werde U 2 Waden seit t 1899 schon reisen, der r Cunb- da a ⸗ ud. Das t ditcunru, * aüst af 40 Ninisteriun at Pregrans eint seht de“ A ppischen der i bingthefenen it prästes- — bei Tuputi an, 270 Offiziere und 3500 Soldaten der Alliirten wurden kampfunfähig. Die Paraguayten besetzten das Lager und nahmen 300 Feldge⸗ schütze und 1500 Gefangene mit sich. * Friedberg. Soldat Gaul, der sich kürzlich in Rockenderg des Verbrechens des Raubes schuldig gemacht, ist mit Unrecht der Gemeinde Gau-Algesbeim als einer der Ihren zugeschrieben worden, derselbe ist, wie wir aufs Zuverlässigste erfahren, in Plan ig heimathsberechtigt. Darmstadt. Am Sonntag Morgen wurden die Besucher der katholischen Kirche nicht wenig überrescht. Auf dem Vorplatz der Kirche war, wahrscheinlech des Morgens bei dem Oeffnen der Pforte, die Leiche eines neu geborenen männlichen Kindes niedergelegt worden, das, wie es scheint, durch verbrecherische Gewalt sein Leben verlor. Eine Untersuchung wurde noch denselben Tag eingeleitet. Die Umhüllung dieser kleinen Leiche: eine braun und grau gestreifte mit schwarzseidenem Bande eingefaßte, mit weißer Seide gefütterte Frauenkleidtaille, dürfte möglicherweise auf den Stand hinweisen, dem die Mutter angehört. Bingen. In dem benachbarten Sarmsheim hat ein armer Mann, der mit Frau und Kindern dorten keine Wohnung mehr bekommen konnte, sich zum Aufenthalt ein Obdach in einen Acker gegraben, welcher ihm von einem in der Nähe wohnenden Müller dieserhalb bewilligt wurde. Das Loch hat die Größe eines Zimmers und ist mit Schindeln und Stroh gedeckt. „ Das Elend in London. Das tbeilweise Elend in der englischen Metropole erhellt wiederum eine grelle Beleuchtung durch den nachstehenden Fall. Vor Kurzem wurde vom Coroner in Derons Noad, Bromlcy, die Leichenschau über George Henry Pritchard, 43 Jahr alt, abgehalten. Derselbe halte früher in guten Verhältnissen gelebt, war jedoch allmählich bitterster Noth anheimgcfallen, ebenso wie seine aus Frau und fünf Kindern bestehende Familie. Sie lebten eine Zeit lang nur von altem Brod. Am vergangenen Sonntag fiel der Vater plötzlich vorn— über auf die Diele und blieb so 24 Stunden bis Montag liegen, da kein Mitglied seiner Familie aus völliger, durch Nahrungslosigkeit herbeigeführten Entkräftung im Stande war, den sterbenden Vater aufzuheben. In derselben Lage fand ihn noch am Montag ein Nachbar— aber kalt und todt in der öden ungeheizten Stube, umgeben von seiner verschmachtenden Familie. Das älteste Kind ist 13, das jüngste- ein Säugling. Der Nachbar sah in der Mitte der Stube„noch ein Bündel“ liegen und ging näher, als der kleinste Knabe ausrief:„Das ist Mutter!“ Sie hatte schon das Bewußtsein verloren. Nicht ein Stück Meubel, nicht ein Flämmchen im Kamin, kein Bissen Brod für die [Das Flugblatt ist von ihm selbst als ganze Familie vorhanden. Nur dem schleunigen Beistande des Nachbars ist es zuzuschreiben, daß die Mutter wieder in's Leben zurückgerufen wurde. Eines der kleinen Mädchen liegt im Hunger-Delirium und stößt nur von Zeit zu Zeit Jammerlaute„über das Elend“ aus. „ Der bekannte Alban Stolz, Professor und Lehrer der Kirchengeschichte an der Universität Freiburg, hat wieder einmal ein Flugblatt erscheinen lassen, das alles bisher in diesem Genre von ihm Geleistete übertrifft. „Wechselbalg“ be⸗ zeichnet und gegen die Civil⸗Ehe gerichtet. Als Pröbchen der Schreibweise dieses„geistlichen Herrn? geben wir den Schluß, welcher heißt:„Kommt es in Oesterreich und Baden auch noch dazu(zur Civil-⸗Ehe), dann kann man mit allem Rechte sagen, daß diese Länder in sitllicher Beziehung das Local in Deutschland bilden, welches zwar in jedem Hause nothwendig ist, aber am wenigsten gut riecht, wegen zu starker Entwicklung von Schwefel- und Wasserstoffgas.“ Als weiteres Beispiel der stylistischen Anmuth, deren sich der Verfasser befleißigt, mag Folgendes dienen:„Jetzt wuseln die Juden in Wien, wie die Maden in einem faulen Käs. Es scheint nicht mehr viel zu fehlen, daß der Judenwitz im Gemeinderathe und im Reichstage in Wien vollständig die Majorität bekommt.“ Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Postdampfschiff„Borussia“, Capt. Franzen, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packelfahrt⸗Actien⸗Gesellschaft, welches am 23. November von Hamburg via Southampton abging, ist nach einer glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten in New— Vork angekommen. Das Hamburger Postdampfschiff„Saxonia“, Capt. Haack, welches von New-Yock am 30. November abging, ist nach einer sehr schnellen, glücklichen Reise von 10 Tagen 23 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich be⸗ slimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt.— Dasselbe bringt 100 Passagiere, 1500 Tons Ladung und 50 Briessäcke. Das Hamburger Postdampfschiff„Bavaria“, Capt. Meyer, welches von New-Orleans am 25. Nov. abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen, glücklichen Reise von 16 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Das Bremer Postbampfschiff„Newyork“, Capt. Ernst, welches am 23. November von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen. Das Bremer Postdampfschiff„Bremen“, Capt. Ney⸗ naber, welches am 28. November New-York verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst diz für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fort⸗ gesetzt.— Dasselbe bringt 68 Passagiere und volle Labung. Für Johanngeorgenstadt gingen nachträglich noch bei uns ein von: N. N. 35 kr., Pfarrer Henkelmann von Münzenberg 1 fl. 45 kr., zu⸗ sammen 2 fl. 20 kr. In Summa eingegangen 55 fl. 24 kr. Diesen Betrag haben wir nebst den uns zugekommenen Kleidungs lücken dem Königl. Sächs. Generalconsul Herrn Gerson in Frankfurt eingehändigt und von demselben nachstehende Empfangsbescheinigung erhalten. Die Expedition. Von der verehrlichen Expedition des Anzeigers für Oberhessen erhielt ich 2 Kisten mit Kleidern und bei dem geehrten Besuche des Herrn Schimpff, durch ihn selbst 55 fl. 24 kr. und 3 Päck Kleider für Johanngeorgenstadt. Da die Sammlungen für die unglücklichen Abgebrannten in Johanngeorgenstabt mit dem heutgen Datum geschlossen sind, so danke ich im Namen der Königlich Sächsischen Regierung in Dresden allen den edlen Gebern, welche die so schwer Heimgesuchten mit Geldspenden und Kleidungs⸗ stücken unterstützten, auf das herzlichste für ihre Menschen⸗ freundlichkeit und ebenso der verehrlichen Expedition des Anzeigers für Oberhessen für ihre Güte und Bereit⸗ willigkeit, sämmtliche Insertion unentgeldlich in ihr ge⸗ schätztes Blatt aufgenommen zu haben. Der Wohlthätig⸗ keitssinn der Stadt Friedberg hat sich bei diesem Unglücke wiederum auf das Erfreulichste bewährt. Frankfurt a. M. den 15. Dezember 1867. Hochachtungsvoll Generalconsul Gerson. Bitte. Da wir auch in diesem Jahre beabsichtigen, für die Kinder, welche die hiesige Klein'inderschule besuchen, eine Christbescheerung zu veranstalten, so erlauben wir uns im Vertrauen auf den wohlthätigen Sinn der Bewohner unserer Stadt an alle bie Bitte zu richten, uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Friedberg den 3. Dezember 1867. ö Lina Baur. Th. Dieffenbach. Chr. Werner. W. Sebastiani. E. Tra pp. Wickenhöfer. Julie Arbeits⸗Versteigerung. 2969 Samstag den 21. Dezember 1867, Vormittags 10 Ubr, sollen auf dem biesigen Ratbbause nachsebende Arbetlen an die Wenigstnebmenden in Accord gedeben werden 1) die an der Wasserleitung, Maschine, Lauf und Pumpbrunnen im Jahr 1868 entstebenden Schlosser⸗ arbeiten. 2) die sämmtlichen allgemeinen im Jahr 1868 vor⸗ kommenden Fuhren von Grund, Bauschutt, Steinen, Sand, Baumstützen u, dgl. mehr, 3) das Aufsetzen der Steine und Messen des Sandes im Jahr 1868. 4) Maurerarbeit au Kanal tin kleinen Wartseld, 5) Schreiner-, Schlesser- und Weißbinderarbett am großen Brunnen in der Vorstadt zum Garten. Sodann soll um 11 Uhr vas Einkommen der Stadt und Buttetwaage für 1868 metstbtetend verfselgert und die Lieferung des erforderlichen Oels für den Thürmer, die Wasserleitung und Faselstall, sowle Tinte, Kreide und Schwämme für die flädtischen Schulen auf das Jahr 1868 an den Wenigstfordernden in Accord ge⸗ geben werden. Friedberg am 17. December 1867. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg J. V. d. B. Der Großherzogliche Beigeordnete Fonuc ar. Holz ⸗Deltseig(tung. 2961 Montag den 30. d. Mis, Morgens 9 Ubr an⸗ fangend, soll im hiesigen Stadtwald nachverzeichnetes Polz meistbistend verstesgert werden: 3% Stecken Buchen-, Elchen und Aepen-Scheidholz, 257%„ Buchen-, Eichen, Aspen und Nadel- Prügelholz, 2% Buchen, Eichen, Aspen⸗ und Nadel- Stockholz und 1035 Wellen Buchen ⸗„ Eichen, Aspen, und Nadel- Retsbolz, sowle 2 Stämme Eichen⸗Baubolz, 15 Cbkfß. enth., und 1 Stück Fichten Stangenholz, 5„„ Die Zusammenkunft iff in der Espaerstraße an der Dunfuschneise. Bußbach den 16. December 1867. Großherzogliche Bürgermelsterel Butzbach K ü che l. Das oster verlangte Plakat „Hier wird nicht gepumpt“ ist fetzt à 6 kr. vorräthig bei Bindernagel& Schimpff. Musikalien in großer Auswahl: Sonaten, Salon-Stüche, Operumusih, Gesaͤnge, Tänze, Clavierschulen ꝛc., empfehlen zu Weihnachten Bindernagel& Schimpff. Fiische Obergähthefe 2974 in der Brauerei zur goldenen Reichskrone von F. Walz. 2968 Die Pächter der den Erben der Fran Kalb. Haustein gebörenden Güterstücke, werden aufgefordert, die fälligen Pachtgelder an den seitherigen Erheber Herrn Heintich Bechstein dabter bianen 8 Tagen zu bezahlen. 500 fl. Vormundschaftsgeld 2972 liegen gegen gerichtliche Sicherung zum Aus- leihen bereit bei Wilhelm Knöpp. Reichels beim. 3000 fl. 2964 Kapitalien liegen im Ganzen oder auch getrennt, zum Ausleihen bereit. Nieder ⸗Rosbach am 16. Dezember 1867. Friedrich Schneider 2967 Unterzeichneter ist gesonnen seine Hofraltbe, in der seit 30 Jahren eine weittzin renommirte Wirthschaft betrieben wurde, Freitag den 27. Dezember e. auf 9 Jahre zu verpachten. Ebensd können auch eirca 40 Morgen Land, welche sich im beften Zustande be finden, mit in Pacht gegeben werden. Groß Karben den 16. Dezember 1807. Philipp Philipp, „zum weissen Schwanen.“ unterhosen 112 fl. 21 kr.; Gerste F fl. „Geschichten die großen Werth haben“ 2895 enthält dieser Kalender(Labrer Hinkender Bote) so:„Das flädlerne Herz.“„Diese Erzählung zeigt, wie in unserer Zeit der Maschinen die Poesie nicht aus dem täglichen Treiben geschwunden ist. Der Tag aus vem Leden eines Lokomotofübrers, der bier geschildert wird, ist voll spannenden Interesses und schließt mit einer so erschütteruden Tragik, wie sie die meisten fünfaktigen Trauerspiele nicht besitzen. Populär geschrieben ist übrigens Alles in diesem Kalender.“ (Oder Zeitung vom 4. Dez. Morgen- Ausgabe.) Der Lahrer Hinkende Bote ist bei allen Buch bändlern und Buchdindern zu haben. Halsbinden 1487 und Shlipo ꝛc. in schöner Auswahl, sowte Fousards, seldene Umknüpftücher und schwarze seldene Halstücher det K. Friedrich neben der Poff. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 18. Dezember. Waizen 16 fl. 5 k.; Korn 12 fl. 30 kr.; Gerste 9 fl. 5 kr.; Hafer 9 fl. 20 kr. Frankfurt, 11. Dezember. Watzen 17 fl.— kr. Koen 14 fl.— kr.; Gerite— fl.— kr. 3 Hafer 9 fl. 45 br. Grünberg, 14. Dezember. Waizen 16 fl. 37 kr. Korn 8 kr.; Hafer 5 fl. 28 k.; Molter 11 fl. 5 kr.; Erbsen 11 fl. 13 kr.; Linsen— f. — kr.; Wicken 8 fl. 15 kr.; Saamen 14 fl. 50 kr; Kartoffeln 3 fl. 30 kr Mainz, 16. Dezember. 12 fl. 28 fr.; Gerste— fl. Kartoffern 8 fl. 48 kr.; Roggenstrob ä— Waizen t6 fl. 16 kr. Korn kr.; Hafer 5 fl. 57 kr.; por 100 Fevund 2525 K. Friedrich neben der post dei 20 fl Abonnenten, welche den„Anzeiger“ von der Post beziehen, wollen ib der Zusendung keine Unterbrechung eintritt. * 9* hre Bestellungen baldigst machen, damit in eee een in Friedberg Lager von N NN eee S Bindernagel& S empfehlen ihr dieses Jahr sehr reichhaltig assortirtes Weihnachtsgeschenken. — Eeinsi chtssendungen e zu jeder Zeit erfolgen. SN e. N s S 2 SSS G e e 0 Die Berlinische Lebens- Versicherungs-Gesellschaft, gegründet im Jahr 1836, schließt unter vortheilhaften Bedingungen alle Arten von Lebens-Versicherungen im entweder gegen feste Prämien, oder nach dem Princip ohne jemals Nachschüsse von ihren Ver— 8 8. 3 2892 Betrag von 100—20,000 Thalern, entw, der Gegenseitigkeit mit Anspruch auf Dividende, sicherten zu fordern. Die Gesellschaft hat außer ihren bedeutenden Sicherheits— Fonds die reichlichsten Reserven und zahlt die fälligen Sterbe Capitalien in äußerst prompter Weise. Dieselbe verfährt uͤber— haupt jederzeit nach humanen Principien und ist bestrebt, durch rasche Einführung zeitgemäßer Verbesserungen allen gerechten Ansprüchen zu genügen. Zur Ertheilung jeder näheren Auskunft, sowie zur Aufnahme von Versicherungs-Anträgen ist stets bereit. s Friedberg den 9 December 1867. Louis Winheim, Agent. Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actiengesellschaslt. Directe Post⸗Dampyfschifffahrt zwischen 981 889 111 7 U 2 0 1— 15. Hämböli und ech- 901 1 vermittelst der Post-Dampfschiffe 5 8 Hammonia, Capt. Ehlers, am 21. Deebr, Allemannia, Capt. Meyer, am 18. Jan 68 Germania,„ Schwensen,„ 1. Jan. 68. Cimbria,„ Trautmann,„ I. Febr.„ Passagepreise: Erste Cajüte preuß Cour. Riblr. 165, Zweite Cajute preuß. Cour. Rihlr. i Zwischendeck preuß. Cour. Rihlr. 50. Und zwischen Hamburg und Neu-Orleans Bavaria, Capt. Meyer, am 31. Dezember. Passagepreiste Zweite Caute preuß. Cour. Rölr. 150, Zwischer deck peeuß. Cour, Mile 30. 2962 Näheres bei Christ. Hecht, 3 1 Spectal⸗ Agen! in Friedberg. 8 2901 Im Verlag von Ernst Heinemann n Gehen Hostaithe- und Packhaus-Versteigerung. 2971 Auf frewilligen Antrag des Bäckermelsters Heinrich Corvinus zu Staden wird abzugshalber Samstag den 21. December d. J. dessen Hofralthe und Backhaus nebst Güterstücken öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert. Auf Verlangen wird die Scheuer, welche sebr groß und noch neu ist, auf den Abbruch aus der Hand verkauft. Vorschußmehl ist erschtenen und dei Binder nagel& Schimpff in Friedberg zu haben: Bindewald K. W, evangel. Pfarrer, poetische Bilder aus der biblischen Geschichte alten und neuen Testa⸗ me ts. Mit einem Vorwort von Prof. A. Zöckler in Greifswald. Diese Sammlung von älteren wie neueren Dichtungen begreift in einem wohlgerundeten Ganzen den geschicht⸗ chen Inhalt der Bibel und zwar 116 Bilder aus dem alten 20% Bogen in e. 1 1.48 f. e 2952 bei C Th. 8 Ofen-, Slamm- und Schmiedekohlen F f. O 2405 S0 5 u tt e* e r 0 e u Nau beim. Jace. Schimpf. 155 bei Gebrüder Löb. Liederkranz. 2966 Am zweiten Weihnachts feiertage Tanzkränzehen zm Saale des Gasthauses zu den drei Schwertern, Begtun: 7½ Uhr. Der Vorstand. Einladung zum Abonnement auf die bei C. W. Leske in Darmstadt erscheinende Hessische bundes-Jeitung. Organ für die e Interessen des Landes. 2966 Wir erlauben uns hiermit, zum Abonnement auf unser Blatt für das 1. Quartal ergebenst einzuladen. Durch eine umfassende politische Uebersicht, durch Leitarttkel von sprciell hessischem und allge⸗ meinem Interesse, gute Correspondenzen, interessante Local Notlzen, Handels? und landwirtb⸗ schaftliche Nachrichten, sowie ein sorgfältig redi⸗ girtes Feuilleton, werden wir unseren Lesern so viel wie möglich Belehrendes und Unterhalteudes bieten. Oie Tendenz der Zeitung ist eine entschieden frei⸗ finnige, fußend auf der Vergangenhelt des Blattes. Im wabrhaft natlonal-deutschen Sinne für die Wiederverein(gung des großen Vaterlandes wirkend, wird unser Blatt fortfahren, dem Leser ein genaues Bild der Tages-Exeianisse zu verschaffen. Strebend nach Recht und Wahrheit, wird es, slets ein getreuer Sprecher der öffentlichen Meinung, der Volksstümme Ausdruck geben und eine wahrhafte Volks⸗Zeitung Der Abonnementspreis für einen Monat beträgt für die biesigen Einwohner und solche Inseressenten, 115 che das Blatt direct von unserem Bureau bezieben, fatt(wie feüber) 40(r. nur 20 kr., derjenige für ein Vierteljahr statt 2 fl. nur fl.— Auswärts, dun ch die Post bezogen, kostet das vierteljährige Abonnement nur 1 fl 27 kr; Man besielle auswärts in dem Falle nur bei dem nächstgelegenen Post Amte, daß ein direeter Bezug, etwa durch Boten, nicht statthaben kann oder beliebt wird. Darmfladt, im December 1867 Die Redaction und Verlagshandlung. Erust Ludewig⸗Straße 5. Friedberg. — Todesanzeige. 2970 Den 17. d. Mts., Abeade 6 Ühr, verschied meine liebe Frau Susanna Sellin, geb. Rausch, nach kurzem Leiden. Indem ich dieß 1 Freunden und Verwandten mittheile, jüge ich gleichzeitig noch die Anzeige bei, daß die Be⸗ erdigung heute Nachmittag 3 Uhr stattfindet. Der trauernde Gatte. Verantw. Red.: Herwaun Schimpff. Druck und Berlag ven Biudernagel& Schimpfi. Mitgetheilt von* 0* 0 1 n S. Lindheilmer. F Fran 14 1 1 1. Er C OUuUrs. 3 9 2 15 5 5 7. r 1. 18 27 P. 18. Dezember 1867. Cours der Staatspapiere. S 5. 8e 927 6. Desterr. 5% Net. Ic J. Tst. 0 P. Fr. Hess./ Ubligaet. 5„ 00 Pr. v. 1864 78¼ 6 8 50% Nat.-Anl. 1854 53 6. 1 3½0% Obligation. 2 Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. 7 50% steuerfreie Oblg. 48 6. 58 4½% Obl. b. Rth. 94% G. Bad. 35 fl. Loose 51¼ P Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 97¼ G. 3 10% do do 86½ 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. R 53 G. 4 4% do, do. 90½ G Kurhess. 4% Obl. b. R. 3 105 90¼ P u. Hess. 50 fl. L. b. k. 145 P. Bayern 5% Obligatlon. 1003, P. Frankf. 3½0% Obligat. 80½ P— 5 40% P. 5 4½% 1, d. b. Rth. 94 P. 5 30% de 73 6— 3 A 1 40% do de 88 ¼ P. Russland 50% Obl. I. L. à f. 12 84 0 Lad. 36 Er. I. b.. Würtemb. 4½0% Obl. d Rth. 93½ P Finnland 4 ½% Pfdbr. i. R. 105 82 6. 2 J Pletolen. 9 4850 5 4% do de— Schweden 4½0% O. i. R. à 105 84½ G 2 Doppelte„ 9 49—5 Baden 1½0% Obligat. 93¼ P. 3 4½0% Pfb. i. R. à 105—— 2 renn 9 57—58½ 2. Obligat. 85 ½ C. N.-Amer. 60% St. I. E. 1882 76%, 24 I Holl. fl. 10 Stücke* 9 53—55 Dir ub ez ante ieen bahn- Tedien und Priortichten-* e 5 0 20 0% 4½% Payr. Ostbahn 118½ F 30% Liv. C. D.& 0%. fr. à 28 kr. 28 P 2 Engl e 4 11 34—58 N 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 43 P. 2 Russ. Imporiales„ 9 49—51 90% Oesterr. St.-Elsenb.-Prior. 51 6 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 74 0 Gold pr. Zoll-Pf.„—— 8% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 9%% P 5% de. neueste Emiss. 7 120— Hchh. Silb. pr.Z. Pf.„ 3% Oest. Züd. St. u. Lomb. E. B. 43 6 4½% Hess. Lud wigex.-Prior. 94½ P I preuss. Kassensch., 1 4445 ½ — Wiener Wechsel- Cours 97¾ Dollars in Gold, 2 27% 28 Fur Au- und Verkauf aller Werthpapiere eupfiehlt aich bestens unter Zusiehenung reeller edienung und ertheilt gerne jede gewünsellte Auskunft tiber Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. 1 S. Lindheimer in Friedberg. (Oierzu eine Beilage.) lr. Beltessen 1 von 1864 wählten. Protokosl 8 Kiiegsm freßw ill Die we Großherzog vom 25. es haben at der Militäre Weise die Ww uch Die Wie cue, W eine hrig en hand lichen Rem Instrultion Die J haben bie 0 Aachen. dei age möglicht 905 Bildu kanüipflich il wissen chat soll in Bel Anordpun ommen genommen Darmf 2 Neft* Lebt N ienst