010 „ n — * , ** 1 7 1 * 2 06 0 070 05 S chimyff. ttner, türddtrg, „nne den r n sorg⸗ * ötetn, dt Stunde Dienstag den 19. November. M137. nzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ——— 2 3 Auf den„Anzeiger“ kann man noch für die Monate November und Dezember bei den Poststellen des Großherzog— thums mit 22 kr. und bei der Verlags- Expedition mit 20 kr. abonniren. Amtlicher Theil. Betr effend Die Ergänzung der Feldtruppen im Jabre 1868, hier die Prüfung und Annahme der Einsteher. Das Großherzogliche Kreis amt Friedberg an die Großh Wenn sich Nichtexcapitulanten zum Einstehen melden wollen, muß dieses bis zum 25. d. M. bei uns geschehen. Betreffend: Volkszählung im Großberzogtbum Hessen vom 3. December 1867. en Wir machen Sie auf unser Ausschreiben vom 2. November d. J. da n ist, sofort die Zählungscommissionen gebildet werden. Sie werden die Ihnen mit unserem Ausschreisen vou 5. bücher der Zählungsagenten den Zählungscommissionen zur 5. Januar d dieselben nach gemachtem Gebrauch wieder sorgfaltig aufbewahrt werden. Betreffend: Einführung von reinem Schafpieh. An die selben. Friebberg den 15. November 1867. erzoglichen Bürgermeistereien. Dem a p p. Friedberg den 15. November 1867. Neft. aufmerksam und erwarten, daß, da wo es noch nicht geschehen J., Anzeiger Nr. 17, mitgetheilten Zählungslisten und Notiz— sachdienlichen Benutzung zur Verfügung stellen, aber auch dafür sorgen, daß Trapp. Friedberg den 15. November 1867. Geben Sie mir doch thunlichst bald Nachricht, od in Ihren Gemeinden reines Schasvieh oder s. g. Schmeervieh gehalten wird. Der Director des landw. Bezirks-Vereins des Kreises Friedberg Tir a d p. Hessen. Darmstadt. Die jährliche Generalversammlung des historischen Vereins für das Großherzogthum Hessen fand am 14. Nov. im Vereinslokale statt. Der Prä- ident des Vereins, Herr Hofgerichtsrath Draudt, eröffnete dieselbe mit einer Ansprache an die Mit- glieder, worin er sich über die Ausdehnung, die Sammlungen und die pecuniären Verhältnisse des Vereins verbreitete. Der Secretär, Herr Cabinets⸗ Hibliothekdirektor Dr. Walther erstattete Bericht über die literarischen Leistungen des Vereins im verflossenen Jahr, wobei er auf diejenigen Gegen- ände aus der vaterländischen Geschichte hinwies, welche gegenwärtig vorzugsweise einer Bearbeitung bedürftig seien. In der Versammlung kam zu⸗ gleich das dritte und letzte Heft des XI. Bandes des Vereinsarchivs zur Vertheilung an die an- wesenden Mitglieder; mit diesem Heft wird eine größere lithographirte Ansicht des hiesigen Residenz · schlosses ausgegeben in Bezug auf die darin dublizirte Abhandlung des Hofbauraths Dr. Weyland über die Geschichte des Schlosses. — Die„M. ⸗Ztg.“ schreibt: Der Ausschuß des Nationalvereins hat den seitherigen Vorstand mit specieller Erledigung seiner Aufgabe Hetraut und sich nur für wichtigere Angelegenheiten die Entscheidung vorbehalten. Der Vorstand be schloß unter Anderem, eine Gabe von dreihundert Bulden für vas Nassauer Denkmal des Ministers 5. Stein, sowie eine Gabe von zweihundert Gulden für das Denkmal Friedrich Rückert in Neuses bei Coburg. Auch soll sofort nach der Generalver— sawmlung geglückt sein, eine Einigung des Em dener Rettungsvereins mit der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wenigstens anzubahnen. — Der Fackelzug, durch welchen die Ein⸗ wohner Darmstadt's S. K. H. dem Großherzoge ihre Dankbarkeit für dessen in der Eisenbahnfrage erfolgte Entschließung kundzugeben beabsichtigen, wird künftigen Donnerstag, den 21. d., nunmehr zur Ausführung kommen. Man erwartet von Darmstadt 1200 Theilnehmer, 200 von Bessungen und 200 von Ober-⸗Ramstadt und Reinheim. Die Reinheimer Schützengesellschaft will sich, wie wir hören, in vollem Waffenschmucke an dem Zuge betheiligen. — Es circuliren falsche hessische Fünf— gulden⸗(Grundrenten) Scheine vom 1. Sept. 1848, die höchst täuschend nachgemacht, und nur durch eine etwas grellere Farbe, hauptsächlich der Rückseite, von ächten zu unterscheiden sind. Preußen. Berlin. Der König eröffnete am 15. d. den Landtag mit folgender Thronrede: „Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Häusern des Landtags! Zum ersten Male begrüße ich heute an dieser Stelle die Vertreter der neuen Landestheile, welche durch die Ereignisse einer großen Zeit mir meinem Staate vereint worden sind. Mit Zuversicht erneuere den Ausdruck des Vertrauens, daß die Bewohner dieser Ades⸗ theile, so wie ich dieselben von ganzem Herzen zu meinem Volke aufgenommen habe, mir und dem erweiterten Vater— lande auch ihrerseits redliche Treue widmen werden. Die Vollmach“, welche die Landesvertrelung meiner Regierung⸗ ertheilt batte, um den Eintritt der neuen Provinzen in die verfassungsmäßigen Zustände Preußens vorzubereiten, ist in der Richtung benußt worden, um eine vorläufige Ausgleichung auf denjenigen Gebieten herzustellen, auf welchen eine solche durch das gemeinsame Staalsinteresse unbedingt geboten erschien. Im möglichst engen Anschlusse an die vorgefundenen den Bevölkerungen lieb gewordenen Einrichtungen, sind in den neuen Landestheilen nach An— hörung von Vertrauensmännern Kreis- und Provinzial⸗ verfassungen ins Leben gerufen worden, deren Ausführung und weitere Entwicklung geeignet sein wird, die Theil— nahme der Eingesessenen an der Regelung ihrer wirth⸗ schaftlichen Interessen zu beleben und die wünschenswerthe Selbstverwaltung auch der größeren communalen Kötper— schaften anzubahnen. Während die Heereseinrichtungen des norddeulschen Bundes durch die Verfassung desselben und durch das Gesetz über die Wehrpflicht auf den bewährten Grundlagen der preußischen Einrichtungen sest gestellt worden sind', ist die Organisation der Wehrkräfte des gesammten Vaterlandes in den Grundzügen vollendet worden. Nachdem jo der Boden für eine gemeinsame Thätigkeit der Vertretung meiner gesammten Monarchie bereitet ist, wird es unserer vereinten und, wie ich zu Gott hofse, einmüthigen Thätigkeit gelingen, diesen Boden frucht— bringend zu machen. Der Entwurf zu dem Staatshaug⸗ hallsetat für das Jahr 1868, welcher Ihnen unverzüglich vorgelegt werden wird, unterscheidet sich wesentlich von den früheren Etats. Während derselbe einerseits die der Monarchie neu hinzugetretenen Landestheile mit umfaßt, sind andererseits wichtige Kategorien von Einnahmen und Ausgaben ausgeschieden und auf den Etat des norddeutschen Bundes übergegangen. Aus den Vorlagen über den Staatshaushalt werden Sie ersehen, daß die mit Vorsicht veranschlagten Einnahmen nicht nur die Mittel darbieten, um die laufenden Bedürsnisse der Verwaltung zu decken, sondern daß es auch möglich geworden ist, auf vielen Ge— bieten der Staatsverwaltung neuen und gesteigerten An— forderungen Genüge zu leisten. Indem ich voraussetze, daß die Lage des Staatshaushalts Ihnen zur Genugthuung gereichen wird, vertraue ich zugleich auf Ihre bereitwillige Zustimmung zu dem Mehraufwande, welchen ich zur Aufrechthaltung der Würde der Krone unter den verän⸗ derten Verhältnissen sür geboten drachte. Es werden Ihnen verschiedene Gesetzesvorlagen zugehen, welche bestimmt sind, das Staatsschuldenwesen der neuerworbenen Lande zu regeln, ferner die für dieselben festgestellten Finanz⸗ Etats auf das Jahr 1867 durch die für das 4. Quartal vorbehaltene nachträgliche Zustimmung zu ergänzen und für die Behandlung der danach zu legenden Rechnungen Normen zu geben. Nachdem als oberster Gerichtshof für die neuen Landestheile das Oberappellationsgericht errichtet worden ist, wird Ihnen ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, um die Vereinigung dieses Gerichtshofes mit dem Ober⸗ tribunal herbeizuführen. Meine Regierung wendet der Foribildung der Kreis- und Provinzialversassungen ihre besondere Aufmerksamkeit zu und wird, sobald die erfor— derlichen Vorbereitungen beendet sind, Ihnen darauf bezüg⸗ liche Gesetzentwürfe zugehen lassen. Leider hat die Ernte dieses Jahr in einem Theile des Stagtes dem Bedürfnisse nicht entsprochen, so daß in einigen besonders schwer heim⸗ gesuchten Bezirken außerordentliche Maßregeln haben ge— lroffen werden müssen oder noch zu treffen sein werden. Einstweilen hat sich die Staatsregierung veranlaßt gesehen, durch Herabsetzung der Tarise auf den Eisenbahnen die Zufuhren zu erleichtern und durch Beförderung von Straßenbauten und Meliorationen Arbeit und Verdienst zu schaffen. Der Druck der Unsicherheit, welcher als Wirkung verschiedener großentheils beseitigter Ursachen auf dem Verkehre lastete, wird, wie ich zuversichtlich hoffe, in Folge friedlicher Gestaltung der Lage Europas einem leb⸗ haften Aufschwung weichen, umsomehr als durch die Er- neuerung der Zolleinigung mit den süddeutschen Staaten unter zweckmäßiger Veränderung der inneren Organisation des Zollvereins durch den heute erfolgenden Eintritt der Provinz Schleswig⸗Holftein in den letzteren durch erbeb⸗ liche Herabsetzung von Hafengeldern und sonstigen auf der Schifffahrt lastenden Abgaben der Gewerbethäligkeit und dem Handel wesentliche Erleichterungen zugewendet worden sind. Geehrte Herren! Das Werk nationaler Einigung, welchem die preußische Landesvertretung durch ihre Zu— stimmung den Abschluß zu geben berufen war, ist seitdem ins Leben getreten. Wenn Sie eingewilligt haben, einen Theil Ihrer Besugnisse auf den norddeutschen Reichstag zu übertragen, so verkündet schon jetzt das Zeusniß der Ge- schichte, daß Sie damit das Rechke zu rechter Zeit gethan haben. Das preußische Volk hat in der Gestaltung des norddeutschen Bundes vermehrte Bürgschaften der Sicher⸗ heit und ein erweitertes Feld organischer Entwickelung gewonnen. Gleichzeitig ist mit den suͤddeutschen Stamm⸗ genossen die Gemeinschaft der wirthschaftlichen Inkeressen und der thatkräftigen Vertheidigung aller höchsten Güter des nationalen Lebens gesichert. Die Verträge, auf welchen diese Gemeinschaft beruht, baßen in jüngster Zeit eine erhohte Bedeutung dadurch gewonnen, daß auch bei ihrer Berathung in den Volksvertretungen das nationale Bewußtsein sich siegreich bewährt hat. Die Beziehungen meiner Regierung zu den auswärtigen Mächten sind durch die neuen Verhällnisse, in welche Preußen inmitten des norddeutschen Bundes gestellt ist, nicht verändert worden. Mit dem freundschaftlichen Charakter derselben sind die persönlichen Begegnungen mit der Mehrzahl der Souveräne Deulschlands und des Auslandes, zu welchem mir in vergangenem Sommer Gelegenheil gegeben war, in vollem Einklange. Das friedliche Endziel der deutschen Bewegung. wird von allen Mächten Europas erkannt und gewürdigt, und die Friedensbestrebungen der Fürsten werden getragen von den Wünschen der Völker, welchen die wachsende Enk⸗ wickelung und Verschmelzung der geistigen und materiellen Interessen den Frieden zum Bedürfniß machen. Die jüngsten Besorgnisse wegen einer Störung des Friedens in einem Theile Europas, wo zwei große Nationen, beide uns eng befreundet, von einer ernsieren Verwicelung bedroht erschienen, darf ich als beseitigt ansehen. Den schwierigen Fragen gegenüber, welche dort noch einer Lösung harren, wird das Bestreben meiner Regierung dahin gerichtet sein, einerseits dem Anspruche meiner katholischen Unterthanen auf meine Fürsorge für die Würde und Unadhängigkeit des Oberhauptes ihrer Kirche gerecht zu werden, und andererseits den Pflichten zu genügen, welche für Preußen aus den politischen Interessen und den internationalen Beziehungen Deutschlands erwachsen. In beiden Richtungen sehe ich in Erfüllung der Aufgaben, welcher meiner Re⸗ gierung gestellt sind, keine Gefährdung des Friedens. So lassen Sie uns um so zuversichtlicher an die Lösung der Aufgaben innerer Entwickelung gehen. Mögen Ihre Arbeiten für das Wohl des Staates reich gesegnet sein! — Bei der Landtagseröffnung waren die Ver— treter der neuen Provinzen ziemlich zahlreich er— schienen. In der Diplomatenloge waren die Gesandten Englands, Italiens, Rußlands, Oester— reichs, der kleineren Staaten, sowie mehrere Attach's der französischen Gesandtschaft. Die Feierlichkeit verlief unter dem üblichen Ceremoniell. Unter den Ministern fehlte Roon. Die Versammlung hörte die Thronrede lautlos an. — Alterspräsident Stavenhagen hieß in seiner Eröffnungsrede die Vertreter der neuen Provinzen willkommen und forderte sie zur Theilnahme an der gemeinsamen Arbeit auf, damit das Vaterland mehr und mehr zur Wohnstätte des Gesetzes, des Rechtes und der Freiheit werde.— Darauf ging die Verloosung der Abtheilungen vor sich. — Wie ein in verschiedenen Blättern wieder— holt auftauchendes Gerücht wissen will, soll die beabsichtigte Erhöhung der königlichen Civilliste (die zur Zeit 3,100,000 Rihlr. beträgt) um noch 900,000 Thlr. zum Gegenstande einer Vorlage für die heute beginnende Session des preußischen Landtags bestimmt sein. Die Höhe der Civilliste würde sich sodann auf volle vier Millionen jähr- lich steigern. — Twesten ist vom 14. d. ab während der Dauer des Prozesses vom Amte suspendirt. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bringt in einer Florentiner Correspondenz:„Italien richtete an die Mächte eine Note, worin nachgewiesen wird, daß es jetzt Frankreichs Sache sei, die Mittel zur Beseitigung der durch die Intervention geschaffenen Schwierigkeiten anzugeben, und worin die Wiederherstellung des Prinzips der Nicht- intervention gefordert wird. — Bezüglich der Conferenz hört die „Spen. Zeitung“, die königl. sächsische Regierung habe in vollkommen bundesfreundlicher Würdigung der Verhältnisse die Conferenzeinladung an das Präsidium des norddeutschen Bundes abgegeben; auch von der großherzoglich badischen Regierung sei mit Sicherheit vorauszusehen, daß sie ihre Entschließungen nur auf Grund einer einmüthigen deutschen Kundgebung fassen wird. Sachsen. Chemnitz. Das zur Unter⸗ stützung der Hinterlassenen der in Lugau verun⸗ glückten Bergarbeiter zusammengetretene Comité hat seine Schlußquittung veröffentlicht. Der Gesammtbetrag der eingegangenen Gelder beträgt beinahe 120,000 Thaler. Bayern. München. Die„Süddeutsche Presse“ enthält folgendes Telegramm aus Wien: England bedauert die Conferenz-Einladung ablehnen zu müssen. Rußland nimmt an der Conferenz Theil, in dem Falle, daß alle einge- ladenen Mächte zustimmen. In Wien gilt die Conferenz als gescheitert. Nur Oesterreich stimmte der Conferenz⸗Einladung einfach zu. Baden. Karlsruhe. Nach der„Karls- ruher Zeitung“ wurde das Lehrinstitut Adelshausen in Freiburg durch Ministerialentschließung aufgelöst wegen der Störungen, welche durch das fort— gesetzte regulativwidrige Verhalten der Kirchen— Behörde in demselben hervorgerufen waren. Oesterreich. Wien. Die„Presse“ will wissen, daß England den schwebenden Verhand- lungen der Mächte mit der Pforte nicht mehr ganz passiv gegenüberstehe, und bei der Pforte, wenn auch nicht die Abtretung von Candia, so doch eine Grenzberichtigung zu Gunsten Griechen lands befürworte, um letzterem größere Lebens— fähigkeit zu geben. — Das Circular des Reichskanzlers über die Politik der österreichischen Regierung ist von Paris, 1. Nov., datirt und begin mit der Dar— legung, daß der kaiserliche Besuch in Paris als ein Act der Artigkeit aufzufassen sei. Dann geht dasselbe zu den inneren Aufgaben Oesterreichs über und constatirt die lebhaften Sympathien, die der Kaiser und Oesterreich in Frankreich gefunden hätten. Es hätten in Paris nicht Verhandlungen, sondern Besprechungen in Betreff der römischen, der orientalischen und der deutschen Frage statt— gefunden. Bezüglich der ersteren begegneten sich die Anschauungen beider Kabinete. Bezüglich der zweiten hoffe man mit Rußland gemeinsam zum Schutze der christlichen Bevölkerung der Türkei verfahren zu können. In Betreff der dritten Frage sei man in der Anerkennung des Rechtes Deutschlands, sich selbstständig zu con- stituiren, übereinstimmend gewesen. Frankreich. Paris. Die Broschüre „Napoleon III. und Europa“ kommt zu dem Schluß, daß Frankreich, Deutschland und England eine Allianz bilden sollen, verlangt, daß die September⸗Convention einzuhalten sei, und schlägt den Zusammentritt eines Congresses und allgemeine Entwaffnung vor.— Man glaubt, daß die Broschüre keinen offiziellen Charakter habe. — In Paris will man einem Komplotte gegen das Leben Napoleons auf die Spur gekommen sein. Es haben zahlreiche Verhaftungen stattgefunden. Der Plan der Verschworenen soll folgender gewesen sein: 1500 beschäftigungslose Arbeiter aus der Eisengießerei La Vilette(am Anfange der Rue du Faubourg St. Martin) mit Waffen aus einem geheimen Depot versehen, sollten den Anfang machen und nach den Tuilerien marschiren, die sie zu überrumpeln gedachten. Gleichzeitig mit dieser Bewegung sollten die Stu— denten der Medizin die linke Seite des Flusses okkupiren, das Netz der Straßen zwischen dem Boulevard St.⸗Michel und der Rue Bonaparte verbarrikadiren, während die Studenten der Rechte Besitz von Montaigne St.⸗Genevidve nahmen. Das, so hoffte man, sollte das Signal zum Aus- bruche einer allgemeinen Insurrektion sein. Die Verhaftung der Anführer der Arbkiter und die um La Vilette angesammelten Truppenmassen haben indeß das ganze Unternehmen schon im Beginnen erstickt. — Im französischen Kriegs⸗Ministerium ist jetzt ein detaillirter Bericht des Generals du Failly über die Wirksamkeit des Chassepotgewehres in der Schlacht bei Mentana angelangt. Danach hätten diese Gewehre Wunder gewirkt. — Nachdem der„Moniteur“ in seinem Tages- bericht die Thronrede des Königs von Preußen wiedergibt, constatirt er, daß die Sprache des Königs in hohem Grade friedlich sei. — Die Florentiner Regierung hat ihre Bereit- willigkeit zur Theilnagme an dem Congreß unter den drei Bedingungen aussprechen lassen, daß derselbe zu Paris abgehalten werde, daß ihm eine Einigung über die Grundlagen der Berathung vorhergehe und daß die Räumung Roms Seitens der französischen Truppen vorher erfolgt sei. Die Fortdauer der Occupation mache die Stellung der Mächte untereinander ungleich und trage dazu bei, die Feinde Italiens zu ermuthigen und die Leiden schaften der Parteien wach zu erhalten. Großbritannien. London. Wie die anglo⸗amerikanische Correspondenz erfährt, ist die Insel Tortola durch eine furchtbare Ueber- schwemmung heimgesucht worden, wobei 10,000 Menschen ums Leben kamen.— Der amerikanische Congreß wird Anfangs Dezember mit einer Botschaft des Präsidenten Johnson eröffnet. Spanien. Aus Paris wird gemeldet, daß daselbst der spanische Marschall O'Donnell, Herzog von Tretuan, gestorben. Derselbe hatte Spanien verlassen, nachdem durch die katholische und reactionäre Hofpartei sein Ministerium gestürzt worden war. An der letzten gescheiterten Insur⸗ rektion, welche Prim in Seene gesetzt hatte, war O'Donnell nicht betheiligt, wohl aber hat er früher selbst Ponunciamento's in's Werk gesetzt, um Minister zu werden. Mehrmals hatte er die Zügel der Regierung in Händen. O'Donnell gehörte zu der gemäßigt liberalen Mittelpartei. Am bekanntesten ist er geworden als Oberfeldherr im Kriege Spaniens gegen Marocco, welchen er siegreich führte. Italien. Ueberall, wo jüngst die italienischen Truppen in den Kirchenstaat einmarschirt waren, haben sie die von den Garibaldianern herunter geworfenen Wappen des Papstes wieder angeheftet und die päpstliche und die italienische Fahne neben einander aufgepflanzt. An einigen Orten hat man an der Seite der pärstlichen Fahne die italienische und die französische befestigt. Dieser Umstand hat einem Cardinal den scharfen Witz entlockt: Et erucifixerunt eum inter duos latrones. (Sie schlugen ihn zwischen zwei Räubern ans Kreuz.) Für den französischen„Bundesgenossen“ kein übles Kompliment. — Der Haß, der in Italien gegen Frank— reich herrscht, ist der Art, daß er nicht lange wird niedergehalten werden können. Derselbe gibt sich in aller möglichen Weise kund, und man geht jetzt dort sogar so weit, die französischen Arbeiter durch Proclamationen im Namen des italienischen Volkes aufzufordern, sofort das Land zu räumen. In einer dieser Proclamationen heißt es:„Die italienische Nation gebietet euch, sofort abzureisen und unser Italien für immer von eurer gehässigen Gegenwart zu befreien.“ — In Turin organisirte die„Volkszeitung“ eine Ligue gegen die französische Industrie. Die Kaufleute, welche derselben angehören wollen, müssen sich verpflichten, nichts aus Frankreich zu beziehen. Die italienischen Industriellen bieten ihre heimischen Fabrikate mit Rabatt an. Erbitterung wider Frankreich ist erstaunlich. Türkei. In Kreta ist der Aufstand von neuem wieder ausgebrochen. Die Insurgenten haben die Türken unter Mehemed Pascha am 11. November angegriffen und zurückgeworfen, worauf Omer Pascha erklärte, nun die äußersten Mittel anwenden zu wollen, um den Widerstand zu brechen. Donaufürsteuthümer. Die Judenhetze geht in Rumänien noch immer in Scene. Der Präfect Lupaschko, dem die furchtbare Ersäufung bei Galacz Schuld gegeben wird, hält in dem Bezirke Coo⸗ urlin eine förmliche Razzia und hat bis zum 11. October 102 Familienväter mit deren Frauen und 285 Kindern aus den Dörfern herausgejagt. Als„gesetzlicher Grund“ wird bekanntlich ange⸗ geben, daß alle diese Leute in Rumänien nicht „heimathberechtigt“ seien. » Friedberg. Am 16. d., Morgens zwischen 9 und 10 Uhr, passirte das erste Jägerbataillon, von Eberstadt kommend, auf jeiner Fahrt nach Gießen unsere Stadt. Der Zug hielt im Bahnhofe an, ohne daß die Mannschaft die Wagen verließ. Eine große Menschenmenge hatte sich eingefunden, darunter viele Landleute aus der Umgegend, welche ihre in dem Bataillon dienenden Familienangehö⸗ rigen begrüßten. Die neuen Käppi's der Jäger erregten zwar allgemein die Aufmerksamkeit des Publikums, fanden jedoch nicht besonders großen Beifall; man wollte sich mit Fagon und Garnitur nicht befreunden. Nach elwa 10 Mi⸗ nuten Aufenthalt wurde die Fahrt nach Gießen fortgesetzt. Aus Bockenheim wird von Frankfurter Blättern folgender verbürgte Vorfall berichtet: Am vergangenen Mittwoch Morgen wollte ein alter Mann aus Harheim nach Köppern gehen um Holzgeld zu zahlen Zwischen Obererlenbach und Seulberg, in einem Hohlweg, wurde er von zwei jungen Leuten angefallen und unter argen Mißhandlungen seines Geldes beraubt. Man glaubt daß die zwei Strolche die Nacht zuvor in Harheim logirt hätten. Aus dem Kreise Groß⸗Gerau. Schon seit etwa drei Jahren wurden aus den Kirchen zu Groß-Gerau, Worfelden, Büttelborn, Erfelden, Goddelau, Trebur dc. zum gottesdienstlichen Gebrauch bestimmte Gegenstände, wie Altarbibeln, Gesangbücher, Altardecken ꝛc. entwendet, im Ganzen nicht weniger als 18 Kirchendiebstähle, ohne daß es trotz der eifrigsten Recherchen und der Aussetzung einer namhaften Prämie gelingen wollte, die Person des Die ahl verübt 1 die Keirchenschl sie ma e lden Tag kü 5 Reichl ö Kuchen an enonmen. De der meien. n biebstahle bela unter ganz unk 2526 Die Bes theils verpfände derselben nichl an diese Immo zu machen, als Theil im Grund werben eingechri Ftiedde Leferung v 2050 Donner 11 Uhr, werde Verwaltungera defge Garnsso Brod, Y del, p. Aran 3) Gere, auf das l. de kung vergeben Nuß bach Großpensog S0 Vergebur 2654 Dont 11 Uhr, w Verwaltungs Garnsson er durch Summ Zutzbat Guoßhery 8 1— 252 a J Bei Dundee ummern 90 pro 1867 gez Hemacht wir an, Nu genommen 5 der Jussug ms he dit Juktubeß⸗ f. Der priset 15 bei Galat Bezirle Coo⸗ t bit zum dete Ftartn eee — w re n 1 „ ann. 1. 5 dee I ö. e * 5 2 tl 1 g 1 15 I 1.* mysteriösen Diebes zu ermitteln Sonderbarer Weise blieben Gegenstände von hohem melallischem Werthe, wie Kelche, Kruzifixe ꝛc. verschont, ein Beweis, daß nicht gemeine Habsucht das Motiv der verbrecherischen Einbrüche war. Die entwendeten Gegenstände blieben sämmtlich spurlos ver schwunden. Vor etwa Jahresfrist entdeckten jedoch spielende Kinder in der Scheuer eines sehr wohlhabenden Land— wirths in Büttelborn, Namens Peter Keller, eine Anzahl der abbanden gekommenen Kirchenutensilien; die eingeleitete gerichtliche Unlersuchung hatte kein Resultat, indem der Scheuerbesitzer jede Wissenschaft, wie die Sachen in den Versteck gekommen, beharrlich in Abrede stellte und man bei dem sonst unbescholsenen Charakter desselben und einem Vermögensstand von ewa 100,000 fl. doch Anstand nahm, ihn als den Urheber der seit Jahren systematisch fort— gesetzten diebischen Einbrüche anzusehen. In vergangener Woche war nun in Goddelau abermals ein Kirchendieb— stahl verübt worden. Der Küster hatte Abends vergessen, die Kirchenschlüssel abzuziehen. Des andern Tages fehlten sie nebst der Altarbibel und dem Gesangbuch. Den fol genden Tag wurde bei genanntem Peter Keller in Büttel— born gerichtliche Haussuchung vorgenommen, die fehlenden Kirchenutensilien daselbst entdeckt und der Besitzer in Haft genommen. Derselbe soll dann alsbald sich als den Thäter der meisten in hiesiger Gegend vorgekommenen Kirchen— diebstähle bekannt haben. Als nächste Veranlassung dieser unter ganz unbegreiflichen Umständen verübten Einbrüche wird die Krankheit der Frau und Tochter Kellers be— zeichnet; mit den entwendeten Gegenständen sollte Sym⸗ pathie gettieben und so seinen leidenden Angehörigen ge— holfen werden. Die Tochter sollte z. B. gesuͤnden, wenn sie auf einer Allardecke schlummere. Leider schienen die angewendeten Mittel ihre geheimnißvolle Kraft nicht be— währt zu haben, denn die Tochter schlummert bereits in der kühlen Erde.— Auch ein Knecht des Peter Keller wurde dieser Tage noch in Haft gebracht. In Mainz langten kürzlich nahe an 200 italienische Auswanderer an, größtentheils Männer mit rothen Hemden, einige leicht verwundet. Es sind gefangene Garibaldianer, die auf Kosten der päpstlichen Regierung nach Südamerika emigriren. In der alten Krone verzehrten sie über 1 Ohm Wein und 120 nd Fleisch. Worms. e die Mainzer Volksbank, so hat auch der hiesige Vorschuß- und Creditverein durch seinen Vor— stand an Großherzogliches Justizministerium das Ersuchen gerichtet, dem Beschlusse der 2. Kammer vom 3. Mai eine Gesetzesvorlage für Regelung der privatrechtlichen Stellung der Genossenschaften an die Stände gelangen zu lassen, Folge zu geben. Ein gesandt. Friedberg. Die rühmlichst bekannte Pianistin, Frau Ritter-Bondy, wird Donnerstag den 21. d. Mis. im Saale des Hötel Trapp ein Concert veranstalten. Ueber Frau Ritter⸗Bondy berichtet die Augsburger Abendzeitung Fol⸗ gendes:„Frau Ritter-Bondy zählt unbedingt zu den eminentesten und bedeutendsten Clavierspielerinnen unserer Zeit. Wir wollen hier nicht von einer bewundernswerthen Technik sprechen, von einem spielenden Ueberwinden der größten Schwierigkeiten, wie sie sich bei einem Virtuosen der Gegenwart von selbst verstehen, als vielmehr von einer Eigenschaft ihres Spieles, die sich nicht allzuhäufig mit virtuosen Leistungen verbunden findet. Frau Ritter⸗ Bondy spielt mit Geist, mit jenem seltenen, genügenden Gefühlsaus druck, der das Ohr des Hörers angenehm zu fesseln weiß. Mit den Tönen, die sie dem Instrumente entlockt, eint sich jener poetische Zauber, der die echteste Bethätigung einer wahrhaft künstlerischen Begabung ist. Classische Compositionen wie moderne führt sie mit gleicher Vollendung aus, wie denn in ihr ein Wissen und Kennen sich vereinigt findet, das von solchem Umfang, von solcher Tiefe und Gründlichkeit bei Damen überhaupt, am seltensten aber bei Künstlerinnen getroffen werden bürfte. Gegenüber solchen Eigenschaften und Leistungen mag es ferner überflüssig erscheinen, die Aufmerksamkeit des musik⸗ liebenden Publikums auf das bevorstehende Concert der Frau Ritter-Bondy hinzulenken. Möge dasselbe bie ver diente Aufmerksamkeit und wünschenswerthe Theilnahme finden.“ Oeffentliche Aufforderung. 2526 Die Besitzer der in Nr. 115 des Anzeigers, Inserat 2311, näher verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Es werden deßhalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonjt die Veräußerungs⸗Urkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Friedberg am 16. September 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg R. e i s. Lieferung von verschiedenen Bedürfnissen. 2655 Donnerstag den 21. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden auf dem Bureau des unterzeichneten Verwaltungsraths nachfolgende Bedürfnisse für die biesige Garnison, als: 1) Brod, 2) Oel, Petroleum, Stearin-⸗ Lichter, Fisch⸗ thran und 3) Gerste, Walzenkleie und Leinkuchen, auf das 1. Halbjahr 1868 durch Summission in Liefe⸗ rung vergeben. Butz bach den 8. November 1867. Großherzoglicher Verwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Reiterbrigade von Buseck, Major. Vergebung von Schuh macherarbeiten. 2654 Donnerstag den 21. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden auf dem Bureau des unterzeichneten Berwaltungsraths die im Jabr 1868 für die biesige Sarnison erforderlich werdenden Schuhmacherarbeiten »urch Summission in Accord gegeben. Butzbach am 8. November 1867. Großherzoglicher Verwaltungsrath der vereinigten 8 Schwadronen der Relterbrigade von Buseck, Major. Bekanntmachung. 2623 Bei der stattgebabten Verloosung der Partial⸗ Obligationen der Gemeinde Arms heim wurden die Nummern 39, 53, 54, 62, 63 und 71 zur Abtragung pro 1867 gezogen, welches mit dem Anfügen bekanut gemacht wird, daß der Werth dafür vom 1. Januar 868 an, nur an der Gemeindekasse dahier in Empfang genommen werden kann und daß von diesem Tage an er Ztusfuß aufhört. Armsheim am 4. November 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Arms heim Zimlich. Bersteigerung alter Bekleidungsstücke ꝛc ꝛc. 2683 Mittwoch den 20. d. Mts., Vormittags von 9 tis 12 und Nachmittags von 2 bis 4½ Uhr, werden in der Klostercaserne dahier getragene Helmbauben, Mäntel, Waffenröcke, Tuchbosen, Zwilchröcke, Mützen, paneschupe, Unterhosen, Pemden, Socken, Halbstiefel, Strohsäcke, Bettteppiche, Betttücher, Handtücher ꝛc. ꝛc., egen baare Zahlung verssetgert. 1 Die Großherzoglichen Bürgermeister in den um⸗ legenden Orten werden ersucht, diese Verstetgerung im Inieresse ihrer Gemeindeangehörtgen ortsüblich bekannt nachen zu lassen. Friedberg den 13. November 1867. Hroßherzoglicher Verwaltungsratb des 2. Bataillons, 2. Infanterte⸗Regiments Hoffmann, Major. ichtwalte, unfehlbares Mittel ge⸗ gen Gliederreißen aller Art, imfiehlt à Kümmich. 18 und 30 kr. Ph. Dan. 2116 Lieferungen für das Militär- Hospital Friedberg. 2676 Freitag den 22. d. Mis., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Bureau des Militär-Hospitals dahier unter den daselbst zur Einficht bereit liegenden Bedin gungen durch Summission vergeben: 1) die Lieferung des Oels und der Talglichter auf das 1. Halbjahr 1868 und 2) die Lieferung des Ochsenfleisches auf das 1. Viertel- fahr 1868. Friedberg den 13. November 1867. Der Großherzogliche Hospitalcommandant Hoffmann, Major. Oeffentliche Bekanntmachung. 2672 Schneidermeister J. C. Diehl II. in Friedberg hat seine Ueberschuldung angezeigt. Zur Einziehung seiner Ausstände und Quittirung der Zahlungen ist der Großberzogliche Hoftaxator Sch arz als bcestellter provisorischer Massecurator fortan allein berechtigt. Friedberg am 12. November 1867. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Zimmermann, Landrichter. Landgerichts Assessor. Lieferung verschiedener Gegenstände. 2703 Mittwoch den 7. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Verwaltungsbureau dabier folgende Lieferungen, als: Brod und Petroleum für das dahier garnisonirende Bataillon auf das 1. Halbjahr 1868, sodann 170 Stecken Buchen- und 8 Stecken Kiefern— Scheitholz 1. Sorte, für genanntes Bataillon und für das Militärhospital dahier auf das Jahr 1868 mittelst Summission vergeben. Die Lieferungsdedingungen liegen auf dem Verwaltungsbureau zur Einsicht offen. Friedberg den 18. November 1867. Großherzoglicher Verwaltungsrath des 2. Bataillons, 2. Infanterteregimento Hoffmann, Major. Nachträgliche Bekanntmachung. 2706 Zu Gunsten der Obligations befitzer von der Ge⸗ meinde Arms heim kann der Betrag der auf den 1. Januar 1868 rückzahlbar erklärten Obligationen, Nr. 39, 53, 54, 62, 63 und 71, sowie der bis dah u fälligen Zinscoupons, schon von beute an bei der Gemeindekasse zu Armsheim obne Nachlaß oder besondere Kosten in Empfang genommen werden. Armsheim am 15. November 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Arms heim Zim lch. gut erhaltene Viktoria⸗ Wagen stehen billig zu verkaufen. Nähere Auskunft erthellt H. Klees II. in Frierberg. Aastanien 2641 in vorzüglicher Qualität empfiehlt 2 a Dan. Kümmich. 2690 Zwei Holzversteigerung. 2702 In dem Gräflich Solms⸗Rödelheim'schen Forst⸗ revier Wickstadt, District Haardt und Ziegenberg kommen Freitag den 72. l. M. zur öffentlichen Versteigerung: 8 Stecken Buchen⸗Scheitholz, „ Etchen⸗ 2 28„„ Prügelholz, 3„ Linden⸗— 8„ Buchen- Stockholz, 28„ Eicher⸗ 1 4 77 Linden⸗ 1 6„ Buchen⸗Re sholz, 80„Eichen- 2 7 Linden⸗ 1* 35 Stück Eschen⸗Stangen von 2½ bis 4½“ mittleren Durchm. und 30 bis 447 Länge. 12 Stück Klefern⸗Staͤmme und Stangen von 4½ bis bis 12“ mittl. Durchm., 10—407 Länge. Die Zusammenkunft ist am Forstgarten und der Anfang der Versteigerung Morgens präcis 9 Uhr. Wickstadt den 14. November 1867. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal las. 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Bürger und meister Gottfried Mörschardt eine Tochter Marlane, geb. den 26. October. Be eit d i genen 11. November. Der Schulsemtnarist Georg Geiger von bier, 17 Jahre, 8 Monate, 4 Tage alt, k den 10. November. 14. November. Marle Margaretbe Weisensee, geb. Emmerich, Ebefrau des Ortsbürgers zu Petterweil Joh. Heinrich Weisenser, 31 Jahre, 9 Monate, 12 Tage alt. den 12. November. (Rachträglich.) Den 2. November zu Hobenzel. Amtes Steinau im Preußisch⸗Hessen, Emma Sattler⸗ Marie Trapp, Töchterchen des Oekonomen Theodor Trapp ven bier, dermalen auf dem Hof Lindenberg bei Hobenzell, 7 Jahre, 3 Tage alt, t den 30. Oetober. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. C Gemeinde wa gebracht, da steler Concu Nacherhebun wirflich cine Wir welche Sie n streugsteus v. 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