1 ddeden. — e — een 1 Donnerstag den 19. September. 2 111. 1867. tssend 1 ag Anzeiger für Oberhessen. — Aeg ha Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsiag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Staatsversicherungsanstalt für Stellvertretung im Militärdienst für das Musterungs- und Ziehungsjahr 1866. ter Döl. 3 g ihn, In Folge Verfügung Großh. a oft. 1 Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom 3. Quartal d. J. len Dan fel he K Dienstag den 1. Oktober d. J., 8 Laden Sie die neu aufgenommenen, „Strafe, bierzu vor und senden Sie Bescheinigung hierüber, oder Bericht, anher ein. dae: Kaen Setreffend: Das herrn⸗ und arbeitslose Umherziehen des Johannes Seng von Wisselsheim. * s Johannes Seng von Wisselsheim, seinem Wohnort entfernt und lebt voraus sichtlich seinem Hange zur Bettelei und Völlerei fahnden, ihn im Betretungsfalle zu arretiren und uns gefänglich vorführen zu lassen. Be Die Feldstrafen von der IV. Periode d. J. können bis zum 15. Oktober jeden Dienstag und Donnerstag an das hiesige Rentamt bezahlt werden. Joutz zu Butzbach. Wir ersuchen die zu lassen, Fried belaufen kann, ie teitig für Beschaffung der nöthigen Geldmittel Sorge zu tragen. an die sel b ene, r Friedberg den 16. September 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Durch die am 1. Oktober l. J. stattfindende weitere Truppenergänzung welchen Stellvertreter aus der Staats-Versicherungs⸗Anstalt ge 1 welche sich auf den Betrag von 180— 200 fl. Ministeriums des Innern vom 11. d. sicherer, welche der Anstalt für das Jahr 1866 beigetreten sind und die dadurch sich ergebende größere Zahl von Versicherten, stellt werden mössen, wird für jeden Versicherer eine bedeutende Nachzahlung, und deren Erhebung demnächst näher bestimmt werden wird, erforderlich werden. Mts. zur Nr. M. d. J. 10,127 beauftragen wir Sie, die Ver⸗ „einstweilen hiervon in Kenntniß zu setzen, damit dieselben in der Lage sind, Trapp. Friedberg am 16. September 1867. e n. Vormittags 11 Ubr, findet die Abnahme des Verfassungseides auf dem Rathhause dahier statt. sowie die noch mit Ausschwören im Rückstande vefindlichen Ortsbürger, letztere bei 1 Rthlr. daß junge Ortsbürger nicht vorhanden sind, vor dem Termin Ter a p p. Friedberg den 17. September 1867. an die Großherzoglichen Bürgermeisterein und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. ein durch Trunksucht körperlich und geistig zurückgekommenes Sudjekt nach. Wir beauftragen „hat sich wieder aus Sie auf denselben zu o n g. Als besonderen Erhebungstag bestimmen wir Samstog den 28. September, von Vormittags 9 bis 11 Uhr, bei Herrn Gastwirth Großherzoglichen Burgermeistereien dieses im Interesse Ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen daß nach dem 15. Oktober die Mahnung erfolgt. berg am 17. September 1867. Großherzogliches Rentamt Friedberg Li nd e. f. Hessen Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 37 enthält: I. Bekanntmachung des Großherzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, die zwischen dem Großherzogthum Hessen und dem Königreich Preußen abgeschlossene Militär⸗Convention betreffend. 11. Namens veränderung. S. K. H. der Großherzog haben am 24. August dem Karl Wiegand in Büdingen allergnädigst zu gestatten geruht, statt seines bisherigen Familiennamens Wiegand in Zukunft den Familiennamen Hebbel zu führen. III. Characterertheilung. S. K. H. der Großherzog haben am 25. August dem Hofjäger auf dem Fallihorhaus Einsiedel, Habich, in Anerkennung seiner langen und treuen Dienste, den Character als„Wildmeister“ zu verleihen geruht. f IV. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog „ geh haben allergnädigst geruht: am 24. August dem evange⸗ lischen Schullehrer zu Effolderbach, Schöner, die erste evan⸗ gelische Schulstelle zu Nauheim zu übertragen;— an dem⸗ selben Tage den von dem Herrn Fürsten zu Solms-⸗Braun⸗ fels auf die evangelische Pfarrstelle zu Villingen präsentirten Pfarramts⸗Candidaten Sellheim aus Villingen für diese Stelle zu bestätigen;— am 29. August dem Pfarramts⸗ l Candidaten Keller aus Westhofen die evangelische Pfarr⸗ 1 stelle zu Kriegsheim zu übertragen;— an demselben Tage weg/ ge den Privat⸗Docenten Dr. Zöppritz zu Tübingen zum bind außerordentlichen Professor bei der philosophischen Facultät der Landes⸗Universität, insbesondere für die mathematisch⸗ physikalischen Lehrsächer zu ernennen;— an demselben 45 urtiet n Tage dem Schulamis⸗Aspiranten Pfannmüller aus Trais⸗ — 80% Horloff die evangelische Schulstelle zu Steinheim zu über⸗ 15 1 gc tagen;— an demselben Tage den von dem Herrn Fürsten ** 74 8 5 * 45 300 en, n Jeenburg⸗Birstiein auf die evangelische Religionslehrer⸗ it stelle an ber Realschule zu Offenbach präsentitten Pfarr⸗ 2 ene! amss⸗Candidaten Walther aus Darmstadt für diese Stelle e a,— und den von bem Herrn Fürsten zu Isenburg-Birstein en auf die Stelle eines Lehrers für Mathematik und Natur⸗ wissenschasten an der Realschule zu Offenbach präsentürten Gymnasigtlehramis⸗Accessisten Rüsert aus Groß-Gerau für diese Stelle zu bestätigen;— am 3. September den Pro⸗ sessor Dr. Dillmann zu Gießen zum Rector der Landes⸗ Universität für die Zeit von Michaelis 1867 bis dahin 1868— und an demselben Tage den Lehrer an dem königlich preußischen Gymnasium zu Barmen Dr. Gaquoin zum Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen zu ernennen. — Der bisherige Privatdocent Dr. K. Zöpp⸗ ritz zu Tübingen, ein geborener Darmstäd ter, ist als außerordentlicher Professor bei der pbilosophi⸗ schen Facultät zu Gießen für die mathematisch⸗ physikalischen Lehrfächer berufen worden. — Die Direction der großherzoglichen Hof⸗ bibliothek hatte am 16. ds., ihrem 50 jährigen Jubeltage, eine glänzende Ausstellung von Handschriften, Incunabeln, sowie Drucksachen in deutscher, englischer, russischer, türkischer, arabischer, persischer Sprache, und selbst in Keilschrift, nebst einer Ausstellung prächtiger Kupferwerken veran- staltet. Die von Guttenberg, Fust und Schöffer gedruckten Bibeln, die Autographien von Luther und Melanchthon, die Sammlung älterer Holz- schnitte und verschiedene Prachtwerke der neueren Zeit erregten allgemeine Aufmerksamkeit. Die Be⸗ sucher fanden sich sehr zahlreich ein, und wurde der Direction durch eine Deputation eine hier in einigen Kreisen in Cireulation gesetzte Glück— wunsch-Adresse überreicht. Zu dieser Jubiläums- feier ist in der Jonghaus'schen Hofbuchhandlung eine Festschrift unter dem Titel:„Beiträge zur näheren Kenntniß der Großherzoglichen Hofbiblio— thek zu Darmstadt“ erschienen, woraus sich ergibt, daß die Hofbibliothek 125,495 gedruckte Werke in 376,485 Bänden, 74,000 Dissertationen, 3000 Handschriften, 12,000 Karten und 30,000 Bände Dubletten besitzt. — Die Großherz. Obermedicinal⸗ Direction ersucht diejenigen practischen Aerzte des Großher⸗ zogtbums, welche geneigt sind, im Falle des Be⸗ dürfnisses bei Ausbruch der Cholera Aushülfe im ärztlichen Dienste gegen angemessene Belohnung außerhalb ihres Wohnortes zu leisten, dieser Be⸗ hörde baldige schriftliche Anzeige zu machen. — Die Stadt Gernsheim hat eine De⸗ putation hierher entsendet, und dringend um wei⸗ tere ärztliche Hülfe gebeten, da die Cholera zu Gernsheim im Zunehmen begrissen sei. Ober- medicinalrath Dr. Vix hat sich als bald freiwillig zur ärztlichen Hülfeleistung an Ort und Stelle entschlossen und sich nach Gernsheim begeben. Der dortige Kreiswundarzt ist ebenfalls von der Krankheit befallen und so war nur ein Arzt da⸗ selbst vorhanden. — Der hierher commandirte k. preuß. Major v. Böhn wird in der Kürze die übrigen Garni⸗ sonestädte unseres Großherzogthums, Worms, Offen⸗ bach und Friedberg, zur Inspection besuchen. Die von verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht, er sei zum Oberstlieutenant avancirt und zum preußischen Militär bevollmächtigten in Hessen er⸗ nannt worden, ist, mindestens einstweilen, unbe⸗ gründet. — Der Gemeinderath in Mainz hatte schon vor mehreren Jahren, in Folge Niederlassung der Jesuiten dort, die Zahlung des Gehaltes für die von den Jesuiten thatsächlich viearirte Pfarrei FF—T—T—T——————————ů—ů 5 — 3 e ——— 2 5— — — zu zahlen verweigert, sah sich aber in Folge höhe⸗ rer Verfügung bierzu genöthigt und wurde deßhalb der Rechtsweg beschritten. Diese Angelegenheit kam nun am 16. d. M. in letzter Instanz bei groß- herzoglichem Cassationshofe dahier zur Verhand- lung. Als Staatsbehörde fungirte Cassationsrath Dr. Röder, die Stadt Mainz war durch Ad⸗ vocatanwalt Dr. Görz vertreten, das bischöfliche Ordinariat durch Dr. Borkel. Durch das Er- kenntniß groß herzoglichen Cassationshoses wurde Decan Schneider mit seiner Klage abgewiesen, eine Verpflichtung der Gemeindeverwal⸗ tung zu Mainz zur Auszahlung des Pfarrgehalts an die derzeitige Verwaltung nicht anerkannt und der Cassationsbeklagte nun in sämmtliche Kosten verurtheilt. — Dem seitherigen Commandanten des Lehr- bataillons, königlich preußischem Major v. Böhn, ist in der Abschiedsaudienz am 15. ds. von dem Großherzog das Commandeurkreuz des Philipps— ordens verliehen worden. * Friedberg, 18. Septbr. Heute Mittag trafen preußische Quartiermacher, von Homburg, resp. Mainz kommend, dahier ein, um den Durch- marsch des Füsilierbataillons vom 32. Infanterie⸗ Pegiment, welches Garnison in Erfurt bezieht, für morgen Donnerstag den 19. ds. anzumelden. Der Bataillonsstab und eine Compagnie werden in hiesiger Stadt und zwar von Nr. 106 bis 150 einquartiert, Nauheim, Dorheim und Schwal⸗ heim erhalten ebenfalls je eine Compagnie. Außer- dem sind jedoch, wie wir vernehmen, für nächste Zeit noch weitere preußische Truppenmärsche an⸗ gekündigt, da das bisher in Kassel garnisonirende 4. rheinische Infanterie Regiment Nr. 30 nach Mainz verlegt werden wird. Am 27. und 28. d. M. und am 4. October wird jedesmal 1 Bataillon dieses Regiments dahier eintreffen und die Ein⸗ quartierung in gleicher Vertheilung, wie oben be⸗ merkt, erfolgen, so daß jeder der genannten Orte an den bemerkten Tagen eine Compagnie Ein- quartierung zu erwarten hat. Offenbach. Wie wir bereits mitgetheilt, findet die 4. Versammlung von Lehrern an mittelrheinischen Realschulen und ver⸗ wandten Anstalten am 26 d. Mts. dahier statt. Die Sitzungen geschehen im Saale des Stadt- hauses. Bis jetzt sind folgende Gegenstände zur Verhandlung angemeldet(Referenten sind die bei- gemerkten Herren): 1) Ueber den Zeichnenunterricht (Kumpa, Lehrer an der technischen Schule zu Darmstadf); 2) die Folgen des 30 jährigen Krieges nach volkswirthschaftlichen Gesichtspunkten (Oberlehrer Chun von Frankfurt a. M.); 3) Die Schädlichkeit des Hilfslehrersystems an höheren Schulen(Dr. Reitz von Waldmichelbach); 4) Soll der lateinische Unterricht an der Realschulen obligatorisch sein?(Kealschuldirector Greim zu Offenbach; 5) die Principien der neuesten Geometrie und deren Einführung in den elemen ⸗ taren geometrischen Unterricht(Ritsert, Lehrer an der Realschule zu Offenbach; 6) das Wesen der Stenographie und deren Einführung an höheren Lehranstalten(Goes, Lehrer an der Vorbereitungs⸗ schule zu Offenbach.) Preußen. Berlin. Die„Kreuzzeitung“ will vorläufig von einem Besuche des Kaisers Napoleon in Berlin nichts wissen und sagt darüber, es berechtigten weder frühere Besprechungen noch neuere Schritte zur Annahme, daß eine Reise des Kaisers Napoleon nach Berlin bevorstehe. Sie hebt dieß hervor, um die aus der Nicht⸗ bestätigung des Gerüchts möglicherweise ent⸗ springenden Mißdeutungen zu verhindern. — Der Staatsanzeiger veröffentlicht ver⸗ schiedene Ordensverleihungen an großherzoglich hessische Offiziere. — Eine dänische Note, welche die Bereit— willigkeit ausspricht, auf vertrauliche Unterhand- lungen mit Preußen wegen Schleswigs einzugehen, soll in Berlin eingetroffen sein. — Die Majore Verdy und Gallus vom Generalstabe sind, um den Mannövern der eid- genössischen Truppen beizuwohnen, nach der Schweiz gereist. — In der Sitzung des Reichstags vom 17. d. wurde Simson mit 132 Stimmen von 287 zum Präsidenten auf die vier ersten Wochen gewählt, Graf Stolberg erhielt 53 Stimmen. Die Wiederwahl des Herzogs v. Ujest und v. Bennigsen zu Vicepräsidenten wird als ge⸗ sichert betrachtet. Frankfurt. Bis zum Nachmittag des 17. ds. waren zu der am 18. beginnenden 41. Na⸗ turforscher⸗Versammlung 280 auswärtige Theilnehmer, darunter einer aus Newyork, einge troffen. Wiesbaden. In einer dahier stattgehabten Versammlung des Vorstandes und der Mitglieder des Kurvereins, sowie einer Anzahl Wiesbadener Aerzte und Naturforscher wurde beschlossen: Die in Frankfurt demnächst tagenden Naturforscher und Aerzte zu einem Besuche in Wiesbaden nebst Aus⸗ flug auf den Neroberg einzuladen. Die Taunus; bahn wird hin und zurück einen Extrazug zur Verfügung stellen. Der Tag konnte noch nicht bestimmt werden. Die Herren Geheime Hofrath Dr. Fresenius und Hofrath Dr. Pagenstecher wurden designirt, die Einladung Wiesbadens zu überbringen. Aus Wiesbaden schreibt man dem„Frkf. J.,“ es habe daselbst einen guten Eindruck ge⸗ macht, daß der Herzog die Versicherung gegeben, das Elisabethenstift werde sorterhalten, wenn das Gebäude auch auf den königlich preußischen Fistus überschrieben worden sei und von diesem demnächst zu anderen Zwecken verwendet werden sollte. Bremen. Man will wissen, zwischen Preu⸗ ßen und den Vereinigten Staaten von Nordamerika solle ein Postvertrag abgeschlossen werden, durch welchen eine tägliche Briesbeförderung eingeführt würde, mit einer Porto-Herabsetzung für Briefe über deutsche Häfen um ¼, über England um die Hälfte. Bayern. Die Nachrichten aus der Pfalz bezüglich der Rinderpest lauten günstig, indem wäbrend der letzten 8 Tage kein neuer Fall mehr vorgekommen sein soll. Die größte Gefahr für eine größere Ausdehnung der Seuche scheint vorüber zu sein, jedoch werden die Sperrmaßregeln in den insicirten Gemeinden bis zum Ablaufe der gesetzlichen Frist fortgesetzt. Baden. Einer kürzlich erschienenen Ver ⸗ ordnung über„die allgemeine wissenschaftliche Vor⸗ bildung der Geistlichen“ scheint sich die katholische Kirchenbehörde nicht fügen zu wollen. Man spricht nämlich davon, das erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg, das schon bei Vorlage des Entwurfs gegen denselben protestirte, werde diesen Protest erneuern und Theologen und Geistlichen jede Be⸗ theiligung an einer solchen Staatsprüfung verbieten. Oesterreich. Wien. Nach neueren über. einstimmenden Berichten ist der Ausgleich mit Ungarn auf folgender Basis zu Stande gekommen: Ungarn trägt zu den gemeinsamen Lasten 30, Cis⸗ leithanien 70 Procent bei; zu der Verzinsung der Staatsschuld gibt Ungarn 28, Cisleithanien 72 Procent. Schweiz. Zürich Die Nachrichten über den Stand der Cholera lauten noch immer sehr be⸗ unruhigend. Am 14. d. fanden 43 Erkrankungen, am 15. d. 39 statt. An beiden Tagen genasen 11 Erkrankte und 14 starben. Der Bessand der Cbokerakranken ist 132 Personen. Auch in die Stadt Aarau ist die Krankheit eingeschleppt worden und sind bereits einige Cholerafälle daselbst vor⸗ gekommen. Holland. Haag. Die Polizei hat ein Individuum, Namens Gardinier, verhaftet, bei welchem man etwa 500 falsche amerika ⸗ nische Obligationen von je 1000 Dollars, die hier nachgemacht worden sind, fand. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Fälscher Beziehungen in Europa und auswärts haben. Mehrere falsche Obligationen sind bereits im Umlauf. Die Polizei stellt eifrige Nachforschungen an. 5 Frankreich. Paris. Ueber die Verbrin⸗ gung des zu lebenslänglicher Zwangsarbeit ver⸗ urtheilten Polen Berezowski, welcher bekannt⸗ lich das Attentat auf den Kaiser von Rußlaud ausführte, berichten die Zeitungen, daß derselbe am 11. Septbr. in Toulon angekommen sei und geben weiter folgende Beschreibung: Berezowski legte den Weg mit einer Anzahl anderer Galeeren. 1 Kaum in Toulon angekommen, wurde er nach dem Ankleidezimmer geführt, um sträflinge zurück. die rothe Jacke des Galeerensträflings und die grüne Mütze des zu lebens länglicher Zwangsarbeit Verurtheilten anzulegen. Um 12 Uhr wurde Bere⸗ zowski mit seinen Gefährten in die Schmiede des Bagno's geführt, um sich die Kette anschmieden zu lassen. Berezowski hatte rothe und angeschwol⸗ lene Füße und schien starke Schmerzen zu haben. Die Operation wurde an ihm zuerst vorgenommen. 15 trat vor, kalt und ohne eine Miene zu ver⸗ ziehen. den linken Fuß einen großen Ring, an welchen die Kette angeschmiedet wird. Berezowski legte sich auf den Bauch nieder und erhob den linken Fuß, um ihn auf einen Amboß zu legen. Einige Hammerschläge wurden gehört, und die Kette war auf Lebenszeit angeschmiedet. Der neue Galeeren⸗ sträfling erhob sich dann, und eine der Wachen befahl ihm, in einem Winkel zu warten, bis man seine Kameraden angeschmiedet. Berezowski begab sich an den angedeuteten Platz, indem er mit der linken Hand seine Kette trug. Während des An⸗ schmiedens der übrigen Personen blieb Berezowski vollständig kalt. Er sprach mit keinem von ihnen, während diese über die, welche auf den Amboß gebracht wurden, schlechte Witze rissen. Feste und hartnäckige Energie drückt sich in dem Gesichte des neuen Galeerensträflings aus. — Wie die„Liberté“ meldet, veröffentlichen die Blätter Mexico's Documente, denen zufolge die Zahl der Personen, welche kraft des Decretes Maximilian's vom 5. October 1865 erschossen worden sind, 9244 beträgt. Ungeachtet der un⸗ geheuren Anzahl meint man, daß diese Angabe noch unter der Wahrheit geblieben ist. Spanien Zur Beleuchtung der spanischen Zustände theilt der Pariser Correspondent der Times folgende Thatsachen mit, die er aus guter Quelle, nämlich von einem Freunde der spanischen Regierung hat. Narvaez läßt die„amnestirten“ Insurgenten zu Tausenden aufgreifen und nach den Philippinen oder nach dem pesthauchenden Fernando Po verschiffen. Aus Catalonien sind schon 700 oder 800, darunter Alcalden und Mit⸗ glieder der Moderado- Partei, transportirt. Für einige derselben haben sich ihre Freunde verwandt, damit sie nach den Canarien-Inseln oder einem anderen, weniger ungesunden Klima geschickt werden. Es war vergebens, denn die Regierung will sie auf ewig los werden und nicht lange füttern. 1 Frankfurt. Ein in Hamburg gekaufter Löwe if in diesen Tagen im 0 Die Freunde und Besucher dieses Gartens werden unsere Mittheilung mit Freuden vernehmen, da Jung und Alt gerade einen Löwen dort ungerne vermißten. Durch die Ausfüllung dieser sehr wesentlichen und auffälligen Lücke wild sich der Vorstand den Dank sehr vieler Besucher des Gartens erworben haben. Darmstadt. Auf Einladung der hiefigen freiwilligen Turner ⸗ Feuerwehr hatten sich am verflossenen Sonniage über 350 auswärtige Feuerwehrmänner hier eingefunden, um über den zu gründenden Feuerwehrverband Vorlage zu machen und eine Generalprobe den Anwesenden vor⸗ zuführen. Bei der von den Commandanten und Vertre⸗ lern der einzelnen Corps vorgenommenen Berathung wurde die Gründung eines mittelrheinischen Feuerwehrverbanbes, der sich jedoch nur auf unsere benachbartan Städte zu be⸗ schränken häue, beschlossen und zur definitiven Feststellung der Statuten, nachdem diese den einzelnen Feuerwehren zur Berathung vorgelegen, eine möglichst baldige Zusam⸗ menkunft der Commandanten und Vorsteher in Aussicht genommen. Die stattgehabte Uebung siel zur allscitigen Befriedigung aus, und war in sehr kurzer Zeit das ganze Pädagog⸗Gebäude derart bestiegen, daß innerhalb 11 Mi⸗ nuten, von dem Augenblick des Einrückens in den Hof⸗ caum, von allen Schläuchen Wasser gegeben werden konnte. Mit größter Ruhe und Vorsicht wurde gearbeitet doch sollte die heitere Stimmung durch einen unglücklichen Zu⸗ fall getrübt werden, indem ein Wormser Feuerwehrmann das Unglück hatte, eus ziemlicher Höhe herunter zu fallen und einen Bruch des Oberschenkels zu erleiden. Eine ges sellige Unterhaltung in der Turnhalle folgte hierauf und vereinte die heitere Gesellschaft bis zum späten Abend. Darmstadt. Auf dem Schießplatze des ersten Jöger⸗ bataillons in Eberstadt ereignete sich am Freitag der Un⸗ glücks fall, daß, während ein Officier ein Gewehr, das versagt hatte, untersuchte, dasselbe sich entlud und die Kugel einem Soldaten durch die Brust fuhr. Derselbe wurde in das hiesige Lazareth verbracht, wo er bereits gestorben ist. Einer der Schmiedgesellen legte ihm an Zoologischen Garten angekommen. 0 1 1 0 f dis U und u werden zusam aber einzeln ve Schlstlhe in den vor „Suwmsfenet ddengungen d Natienst Or Ot 2102 Freitag wrd das der eka 20 1 meifbleend v Obet R Oiroß N i 2 u NVontag Wilden au den einzelnen Loch 1) Vormise der Nah defindlia M Vormitt deim un Grenze J) Vormitt uunächst Y Vorm. bacher G IFftledbe Oer Große zieferungen für das Landeszucht— haus Marienschloß. 161 Mittwoch den 25 September l. J., Vormittags 0 Ubr, werden dahier zur Lieferung versteigert: 500 Malter Kartoffeln, 20 Centnuer untererdige Koblraben, 8„ Zwiebeln. Freitag den N. Seplember l. J., Vormittags 10 Abr, wird dobier für 1868 im Summissionswege ver. eben, die Lieferung von: 1) circa 55 Etr Weißmehl, 2)„ 45„ Watlzengrütze, 3) 67 16 7 Reis, 5 43)„ 25„ aeschälte Gerfie, 5)„15„ Kaffee, 690„ 5„ Nudeln, 1 18„ gedörrte Zwetschen, 8)„ 70 Pfund Pfeffer, 9)„ 20 Maas Mohnöl, 10)„ 7 Ohm Esfig⸗ 1 16 55 Crystallöl, 129 77 7e 7 Helltbran, 13)„ 1„ Leinöl, 14)„ 3/„ Rüböl, 25 15)* 7 Ctr. Kernseife I. Qualität, 16)„ ½„ Schnaerseife, 17)„ 1½„ Talglichter, 18)„ 150 Obm süßze Milch, 19)„ 45 Ctr. Bobnen, 20 77 45„ Erdbseu, 211 Leinsen. Die unter pos. 1 und 2, unter 3 bis 10, unter 11 ois 14 und unter 15 bis 17 aufgeführ en Gegenstände werden zusammen, die unter pos. 18, 19, 20 und 21, iber einzeln vergeben. Schriftliche Offerten find dis zu dem obigen Termin m den vor dem Directions-Büreau aufgebängten Summissionskasten“ einzulegen und die Lieferungs⸗ nedingungen bei unterzeichneter Direction einzusehen. Marienschloß den 12. September 1867. f Großberzogliche Landeszuchtbaus⸗Dlrection . Trumpler. O bst⸗Versteigerung. 2182 Freitag den 20. September d. J., Mittags 1 Ubr, wird das der Gemeinde Ober⸗ Rosbach gehörige Obdft, Arca 240 Malter Aepfel, in Abtheilungen öffentlich meifibtetend versteigert. Ober⸗ Rosbach am 14. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober Rosbach Blecher. Main ⸗Weser⸗ Bahn. Babnbezirk Friedberg. 2190 Montag den 23. September l. J. werden die Weiden an den Bahndöschungen an den Meistbietenden in tnzelnen Loosen versteigert und zwar: 5 1) Vormittags 7 Ubr auf der Station Bibel die in der Nähe des Bahnhofs und an der Niddabrücke befindlichen Weiden; 2) Vormittags 8 Uhr in den Gemarkungen Klappen heim und Okarben, an der Kloppenbheim⸗Dortelweiler Grenze ansangendz 3) Bormiltag 9 Übr in der Gemarkung Nieder⸗Wöllsftadt zunächst der Okarbener Gemarkungsgrenze und 4) Vormittags 10 Ubr an der Bruchenbrücken⸗Fauer⸗ bacher Gemarkungsgrenze. grtedberg den 16. September 1867. Der Großherzogliche Bahn⸗Ingenteur des Bahnbezirks Friedberg 8 Bekanntmachung. Die am 10. d. Mis. in den Disirlkten„Tannen⸗ abgebaltene Holzversteige⸗ erste Fahrtag 1201 wiese, Kreuztannen“ ꝛc rung ift genehmigt worden und wird der uuf Frei tag den 20. d. Mts. anberaumt. Od ftadt den 17. September 1867. Die Freiherrl. v. R Oberförsterel Ockstadt re 5 Güter⸗Versteigerung. 1202 Montag den 23. September d. J., Vormittags 1 Uhr, werden in hiefigem Rathbause die zum Nach⸗ ausse der verfsorbenen Georg Briele Eheleute gehören, zen Güterstücke in Friedberger Gemarkung, welche Mar⸗ Unttag d. J. leibfällig werden, auf weitere sechs Jahre ffentlich meistbietend verpachtet. Friedberg den 16. September 1867. Grobberzoguch 9 0 Friedberg 1 90: Der dienftjälteste Gerichtsmann Fou car. 57 0 b . ae! Germania, Borussia,“ Capt. Schwensen, am 28. Sept., Franzen,„ 5. Octbr, Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actiengesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und New-Hork vermittelst der Post-Dampfschiffe Allemannia,“ Capt. Meier, Cimbria,„ Trautmann,„ 19. Octbr. Die mit“ bezeichneten Dampfschiffe laufen Southamplon nicht au. Fassagepreise: Erste Cajüte preuß. Cour. Rthlr. 165, Zweite Cajüte preuß. Cour. Rthlr. 115, Zwischendeck preuß. Cour. Rihlr. 60. f Und zwischen Hamburg und Neu⸗Orleans, Bavaria, Capt. Meyer, am 1. October, Teutonia, Capt. Bardua, am 1. November. Passagepreise: Casllte preuß. Cour. Riblr. 150, Zwischendeck preuß Cour. Rthir 60. 2206 Näheres bei Christ. Hecht, Spectal-Agent in Friedberg. Aepfel- und Grasversteigerung. 2198 Kunftigen Dtenstag den 24. d. M, Vormittags um 9 Uhr, werden die gemeinheitlichen Aepfel an Ort und Stelle in einzelnen Abtheilungen, und Mittwoch den 25 d., Vormittags 10 Uhr, wird das Gras von 25 Morgen gemeinbeitlichen Wiesen auf dem Rathhause dahier versteigert. Nieder⸗Wöllstadt den 17. September 1867. Großherzogliche eie Nieder ⸗Wöllftadt So li Ob st Me tstei gen g 2203 Donnerstag den 26. September, Nachmittage 1 Uhr, soll das Gemeindeobst, eirca 160 Malter Aepfel, sowte 20 Malter Birnen zu Honig und circa 30 Simmern Zwetschen auf Ort und Stelle an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der alten Lehmgrude nach Ober⸗Mörlen zu. Ostheim den 17. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Ostheim Ente. Einladung zum Abonnement auf die bei C. W. Leske in Darmstadt erscheinende Hessischeraudes-Jeitung. Organ für die gesammten Interessen des Landes. Wir erlauben uns hiermit, zum Abonnement auf unser Blatt für das 3. Quartal ergebenst einzuladen. Durch eine umfassende politische Uebersicht, durch Leitartikel von speciell hessischem und allge meinem Interesse, gute Correspondenzen interessante Local-Notizen, Handels und landwirthschaft⸗ liche Nachrichten, sowie ein sorgfältig tedigirtes Feullleton, werden wir unseren Lesern so vel wie mög; lich Belehrendes und Unterbaltendes bieten. Die Tendenz dei Zeuung ist eine entschieden freisinnige, fußend auf der Vergangenheit des Blatzes. Im wahrhaft national⸗deutschen Sinne für die Wlederver⸗ etuigung des großen Vaterlandes wirkend, wird unser Blatt fortfahren, dem Leser ein genauts Bild der Tages Ereißuisse zu verschaffen. Strebend nach Recht und Wabrheit, wund es, stets eta ge⸗ treuer Sprecher der öffentlichen Meenung, der Volks- stimme Ausdruck geben und eine wahrhafte Volks⸗Zeitung sein. Der Abonuementspreis für einen Monat berägt für die biesigen Einwohner und solche Interessenten, welche das Blatt direer von unserem Bureau beziehen, statt(wie früher) 40 kr. nur 20 er, dersenige für ein Vierteljahr(att 2 fl. nur 1 fl.— Aucwärts, durch ole Post bezogen, kostcet dos vierteljährige Abonnement nur 1 fl. 27 kr.— Man bestelle auswärts in dem Falle nur beidem nächstgelegenen Post⸗Amte, daß ein directer Bezug, (twa durch Boten, nicht statthaben kann oder beltebdt wird. Darmstadt im September 1867. Die Redaction und Verlagshandlung. 2194 Eryst⸗Ludwig Straße 5. Aepfel ⸗ Versteigerung. 197 Freitag den 20 d. Mts., Vormiltags 10 Uhr, vollen die der biesigen Gemeinde zustehend en Aepfel. circa 100 Malter, und ferner die den Fretherrlich v. Löw'schen Jutspächteln gehörigen cirea 50 Melter Aepfel ab⸗ chetlungsweise an Ort und Stelle versteigert werden. Bemerkt wird noch, vaß die Aepfel per Malter ver⸗ auft werden und bis in den Oktober hängen bleiben. Zlegenberg den 15. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Langenhain Rumpf. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidende 174 wird das rühmlichst bekannse Heilmittel des Dr. med. Does enpfoblen und ist Näheres aus einer Breschüre, welche in der Expeditton v. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird en halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheler Decks un Barnsdorf (Hannover) verabfolgt. Aepfel-Versteigerung. 2196 Dienstag den 24. l. M., Vormittags 10 Uhr, sollen die der Gemeinde Bruchenbrücken gehörigen Aepfel an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden Bruchenbrücken den 17. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Bruchenbrücken B Als Schtistscherlehrling kann ein mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mensch in unsere Buchdruckerei eintreten. Bindernagel& Schimpff. 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Dasselbe ist als literarisches Hülfsmittel besonders auch denen zu empfehlen, die fern vom literarischen Markte leben oder infolge ihres Amts und Berufs den neuern Forschungen in der Wissen⸗ schaft nicht zu folgen vermögen, um ihr Wissen stets auf der Höhe der Zeit zu erhalten. Für Friedberg und Nauheim nimmt Bestellungen an die Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff. Fuͤr Hungen: L. Schneider. Für Nidda: F. Trebes. Ausverkauf sämmtlicher Waaren 2205 bei S. G. Kalsenslein. Handels⸗ und Gewerbschule bei Bad Soden im Taunus. 2204 Diese in schönster Lage am Südabhange des Taunus seit 3 Jahren etablirte Anstalt nimmt Zög⸗ linge jeden Alters auf und bereitet dieselben für den Handelsstand im weitesten Sinne, sowie für den Eintritt in die polytechnische Fachschule vor. Dem Unterrichte in den neueren Sprachen wird vorzügliche Auf— merksamkeit gewidmet.— . Eltern, welche ihre Söhne schädlichen großstädtischen Einflüssen entziehen wollen, finden hier die ge⸗ eigneten Verhältnisse vor; ebenso ist die Anstalt für physisch schwächliche Knaben, auf welche die milde Bergluft besonders stärkend und kräftigend einwirkt, zu empfehlen. a Das Institutsgebäude ist neu erbaut und seinen Zwecken entsprechend aufs Beste eingerichtet.— Der Unterricht wird von 7 geprüften Lehrern ertheilt.— Die Pension beträgt p. a. Thlr. 1803 Nebenrechnungen kommen nicht vor. Knies& Schmidt. Weitere Nachricht. Cursus zur Vorbertitung für den einjährigen Frtiwilligendienst, sowit fur das Lähndrichs-, Offiziers und Setmaunstramen Die vorstehende Anstalt hat sich mit einem wissenschaftlich gebildeten Offizier in Verbindung gesetzt, um auch in der Provinz Hessen jungen Leuten Gelegenheit zu dieten, sich für obige Zwecke vorzubereiten. Die Anstalt wird mit militairischer Strenge geleitet und die sittliche Bildung allseitig über⸗ wacht.— Der Lehrplan ist so eingerichtet, daß er auch für den Handels⸗ und Gewerbstand, so wie für die Landwirihschaft den nöthigen Bildungsgrad gewährt— Der 3 jährige Cursus für junge Leute vom 13ten bis 17ien Lebensjahre kann auch je nach der Vor⸗ bildung in 2, resp. in einem Jahre absolvirt werden.— Junge Leute, welche blos den Winter cursus durcharbeiten wollen, um sich für das nächste Frühjahrsexamen vorzubereiten, finden dazu ebenfalls Gelegenheit. Eröffnung am 10. October. Nähere Auskunft bereitwilligst durch den Vorstand. Vorschußmehl 2015 bei Gebrüder Löb. 2 möblirte Zimmer 2193 vom 1. October an zu vermiethen bei N Hofrath Dr. Pilger. Ein schwarzer Rauhpinscher 2208 ift mir zugelaufen und kann gegen Erstattung der Inseratgebühren in Empfang genommen werden. Konrad Kuh in der Vorftadt. Flaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 ke, det Bindernagel& Schimpff. Verloren 2200 wurde eine Bernsteinkette mit Schlößchen meinem Hause über den Seegraben in die Blindenanstal und von da wieder reteur. Dem Wiederbringer 5 die ergebene Anzeige zu machen, daß ich unterm heutigen mein Geschäft an Herrn Heinrich Kirchner vel Nauheim abgetreten habe, und indem ich für das mit geschenkte Zutrauen bestens danke, bitte ich dasselbe auc 12 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 10 kr. Grünberg, 14. September. Waizen 15 fl. 53 kr. Kom 10 fl. 56 kr.; Gerste 8 fl. 13 kr.; Hafer 5 fl. 25 f Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— — kr.; Saamen 14 fl. 28 kr.; Kartoffeln— fl.— kt. Mainz, 13. September. Waizen 16 fl. 13 fr.; Korn 11 fl. 6 kr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 6 fl. 3 kr. Kartoffeln 2 fl. 36 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 19 fl.— kr. 4 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlao von Bindernagel& Schimpf. J Mitgetheilt von 5 5 5 R. 1 110 P. 8. Lind heimer. Frankfurter Cours. 2. 20%„ D F 8 100 Pr. L. 1858 123 f. 18. September 1867. Cours der Staatspapiere. 8 500 v. 1860% 67¾ 6. Desterr. 30% Met. I85 1. Lost. 587 d. Or. Hess. T Ubligat. 91. 1 100 Pr. v. 1864 72½(. 5 50% Nat.-Anl. 1854. 9 3½0% Obligation.— Schwed. Thlr. 10-L. 10 FP. „ 50% steuerfreie Oblg. 47 G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 925 G. Bad. 35 fl. Loose 31 E. Preussen 4½½0% Obligat. b. Rb.— 5 0% d do 85, P. 2 Rorh. 40 Thl.-H. b. K. 53,9. „ 40% 40. do. 90 8. Kurhess. 40% Obl. b. R. 4 105 9½ P. 2 r. Hoss. 50 fl. L. b. B. 142% f. Bayern 50% Obligation. 100½ P. Frankf. 3¼½% Obligat. 798 G.— 1% 6. 7 4½0% ½ jähr. b. Rth. 93 ½ G. 5 30% 0—— 2 Nass. 20 fl. L. b. E. 32 8. 1 40, do do 87½ P. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 84½ P. I Sard. 26 Fr. L. b. 5. Würtemb. 4½0%% Obl. b. Rth. 92 P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 82½ G. + Pistolen fl. 9 4446 2. 4% do do—— Schweden 45% O. i. R. à 105 84½ P. 2 Doppelte 9 45—47 Baden 4½/ Obligat. 92 P. 3 4½/ Pfb. i. R. 3 105—— 2 preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58 2 44% Obligat. 85 ½½ G. IL N.-Amer. 60/ St. 1. E. 1882 76 ½ G. 2 Holl. fl. 10 Stäcke„ 9 39 5 oll einbezanlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 0 aa. 9 4½% Payr. Ostbahn er 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 29½ P. 2 Engl. Sozereigns.„11 53—57 40% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-.—— 5% Tos, Centr.-Eisenb.-Pr. 463% G. Kuss. Imperiales„ 9 45—47 3% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 50 P 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 768¾ G. Gold pr. Zoll-Pf.„—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91½ P. 50, do. neueste Emiss.% 735% G. 2 Hchh. Silb. pr. Z. Pf.„—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43 ½ 6. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior.94½ P. Preuss. Kassensch.„ 1 44¼—45½ Wiener Wechsel- Cours 96 G. I pollars in Gai(, 2 2772816 . 77 * 1 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen à. s. W. Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg N 7 Belohnung. M. Philippi, Hofconditor. Wilhelm Fritsch verlauft: 1) Zwei Faß. a 2) An Instrumenten: Clarinette, Flöte, Cello. 9 An Noten: Quartette und Quintette. 700 ) Ein altes und ein neues Pianino. 41 1 0 5 1 Kaunzüsischer Unterricht 0— — 0 2195 Dermalen wieder ganz in Naubeim eingebürgert— und durch einen dreijährigen Aufenthalt in der fran⸗ zöfischen Schweiz der französischen Sprache vollkommen mächtig, habe ich mich entschlossen dahter franzö fischen wu den Unterricht zu ertheileg, und ist denjenigen Mädchen, Auf e welche auch Unterricht in wetblichen Handarbeiten wün⸗ 1 schen, Gelegenheit geboten, mit deren Erlernung frag zösische Conversation zu verbinden. Diejenigen, welch darauf reflektiren, bitte ich, mich alsbald davon zu b* nachrichtigen, zugleich bemerkend, daß die franzöfischn aan was N Stunden das ganze Jahr, die weiblichen Handarbeln Gantalden aber nur während der Wintermonate fortgesetzt werden. 0 10 richt Nauheim den 17. September 1867. en ee Emilie Fennel, aun 1 geb. Richter. und letale 27 Gedichte, Aut Anzeige. 0 2192 Hiermit erlaube ich mir einem geehrten Publilun Annoncen le 3 K. bentche Zun gebeten Fri“ auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen.— Ober Rosbach den 15. September 1867. a 5 Hochachtungs voll Heinrich Wettstein, galt: d Gastwirth. 5 —ͤ G——ä—. Auf obige Anzeige bezugnehmend werde ich stets bez a müht sein, mir das Zutrauen meines Herrn Vorgängert Die im besten Maaße zu erhalten und verbinde zugleich die Nachricht, daß ich neben meiner Gaftwirthschaft auch ein S i jäft betreiben werde. erregen Hochachtungs voll H. Kirchner. Ka 2191 Allen Freunden und Bekannten rufen wir des dom 7. Apr unserer Abreise nach Italien ein herzliches Lebewogl zu. Jr. Zugleich zeigen wir hiermit ergebenst an, daß w unseren Vater und Schwiegervater, Herrn Ju lis De Wettsteln von Büdingen, als unsern Generalbevoll⸗ 2 mächtigten ernannt haben. a Hesser Ober⸗Ros bach. H. Wettstein. Nachden Elisabethe Wettstein. Begrüßung * estern Vo Fruchtpreise. in 40 Per Malter. 1 f 9 ; S ö 5 Darmstadt Friedberg, 17. September. Waizen 15 fl. 20 kr.; Kor, a 10 fl. 20 kr.; Gerste 8 fl. 10 kr. Hafer 4 fl. 50 kt. 1 Uhr hier Frankfurt, 17. Sept. Weizen 16 fl.— kr.; in der Wes liches Früb alsdann der und wurde Karl, dem und dem N den. Die Regiments am Bahn Hoscharge Wenge des Kön und Mil v. Müh der wirk