117 8. * 80% 4 ande de Ratl. Atligiots * * 2 erden rntitn: dt, t detnem lrt det dae m Ni er: S t 1 Samstag den 19. Januar. 9. für Oberhessen. utbält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. — Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Bestellungen auf den A bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg b „Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend ei der Expedition. delressend: Sie werden binnen acht Tagen Ihren Bei dieser Veranlassung weisen wir Sie 5 battern des vormaligen Großh. M bezuglich der Einführung eines der Prüfung der jährlichen Verze tidrigem Zustande vorgelegt werden inisteriums Futlich geschrieben, aasgestellte Scheine hierin nicht eingetragen, Das Landgeffüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten duch Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Amtlicher Theil. die Landgeftütsbeschäler für 1867 Bedarf an Bedeckscheinen auher einberichten. des Innern und der Justiz Nr. 75 von 1836 Sprunggeldes und Sicherung der Erhebung desselben hiermit an, damit nicht, ichnisse über das zu erhebende Sprunggeld erinnert werden mußte, diese Verzeichnisse wieder in vorschrifte⸗ Namentlich mußte bei Gelegenheit dieser Revision mehrfach gerugt werden, daß die Verzeichnisse nicht dieselben mit Datum und Namensunterschrift nicht versehen worden seien ꝛc. Trapp. zur punktlichen Befolgung der in dem Regierungsblatt Friedberg den 15. Januar 1867. Bürgertmeistereien. Nr. 54 von 1836 und in den Amts— und Nr. 52 von 1837 erlassenen Vorschriften wie schon so oft gelegentlich Hessen. Darmstadt. Von den 16 Forst⸗ b im Hinterlande sind die Oberförster Neidt— rdt und Heß in hessischen Diensten verblieben ind bereits versetzt, wäbrend die übrigen in preu— sche Dienste übergetreten sind. Die den hessi— en Oberförstern an Rang und Dienst gleich- henden preußischen Forstbeamten beziehen eine ße Besoldung von 600—900 Tölrn., außerdem 0 bis 150 Thlr. Dienstzulage dei kostspieligen Vohnungsverbältnissen; freies Holz gegen bloße Erstattung des Hauerlohns, Remuneratson am Jahresschluß bis zu 100 Thle., freie Wohnung vad zu mäßigen Pachten oft ausgedehnte Dienst⸗ Endertinutzung. — Schon seit einiger Zeit ist eine aus den terren Geheimerath Dr. Goldmann, Kreisrath Pr. Freiberr v. Stark und Oberrechnungera'd 155 bestehende Kommission ernannt, um eine zorlage der Regierung an die Stände wegen usgleichung oder Vergütung der im Verlaufe tes vorjöhrigen Krieges von Gemeinden und Ein- zlnen getragenen Lasten vorzubereiten. Zu die⸗ im Behufe waren die Großherz. Bürgermeistereien scauftragt, Zusammenstellungen über die unbezahlt leblitbenen Leistungen anzufertigen und einzusen⸗ sen. Zur Erwirkung der rücständigen Zablun⸗ zen anderer Contingente sind mit den betseffenden Regierungen Unterhaudlungen eingeleitet, welche pohl vald ihre Erledigung finden werden. So hunge das Bundesverpflegungsreglement in Mel⸗ ung war, kommen für Mittagessen 11 kr., für Frühstück und Abendessen 5½ kr. in Ansatz. Jui zugemeinen soll für Einquartierung, Mundver⸗ legung, Krankenpflege, Naturalleistungen, Requi (tionen, Transportmittel, Boten, Wegweiser, für Seschädigung an Privat- und Gemeinde Eigen- hum ic. Ersatz geleistet werden. — Die Regierung wird den Ständen einen Gesetzentwurf über Aufbringung der Kosten für dos zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände vorlegen. — Der Großherz. Ministerialrath Schleier— macher wurde zum Präsidenten des Gewerbever⸗ tins ernannt. a — Der Bericht des zweiten Ausschusses der Ständekammer über die Vorlage des großh Mi⸗ nisteriume, den Friedensvertrag vom 3. Sept. 806 zwischen unserem Groß berzogtbum und Preu— zen betr., erstattet von dem Abgeordneten Hall; vachs, beantragt: jenem Vertrag, soweit erforder- ich, die nachträgliche ständische Zustimmung zu ritheilen.— Hinsichilich der Militärconven⸗ son perlauter, saß vie darauf bezüglichen Ver⸗ Handlungen in Berlin ihre Beendigung zu er warten hänen. — Die zweite Kammer der Stände wird den 21 d. ihre Sitzungen wieder aufnehmen. Auf der Tagesordnung befinden sich nur die Be⸗ richte des Ausschusses über die Wahlergebnisse zur Beratbung angesetzt. Friedberg, 18. Jan. Während des gestrigen Tages und in vergangener Nacht hat es dier fast ständig geschneit, so daß der Schnee heute wohl fußhoch liegt. Ein scharfer Südwestwind trieb denselben jedoch an vielen Stellen mehrere Fuß hoch zusammen und hat die Schienen der Bahn stellen⸗ weise so sehr bedeckt, daß die heutigen Morgen; züge erst nach 2 Stunden Verspätung eintrafen. Der heute Morgen abgegangene Homburger Post · wagen mußte seine Weiterfahrt wegen der zu- sammengewehten Schnecmassen bei Oberrosbach einstellenm und kehrte b'erber zurück. Gießen. Nächsten Sonntag den 20. findet dabier im Saale des Casee Leib eine Ver⸗ sammlung für den ersten Wahlbezirk, Gießen⸗Grün⸗ berg-Nidda, wegen der Parlamentswablen statt Wie wir vernebmen, wird als Wahl- Candidat Herr A. v. Rabenau zu Friedelhausen auf- gestellt werden. Offenbach. Die„Main-Zig“ meldet vom 15. d.: Aus urserer zuverlässigen Quelle erfagren wir, daß in dem Befinden der Herzogin Adel heid von Nassau seit 3 Tagen zwar kein wesentlicher Fertschritt zur Besserung einge- treten; es nehmen jedoch die Kräfte langsam zu und das Aussehen der hohen Kranken belebt sich mit jedem Tage in erfreulicher Weise. Preußen. Berlin. In den letzten Tagen war das Gerücht stark verbreitet, die Verhandlungen wegen des Parlaments wären ins Stocken gerathen. Dies ist nun nach zem, was man hört, nicht der Fall. Verschiedene Regierungen sollen, wie das in der Natur der Sache liegt, einige Nenderun⸗ gen vorgeschlagen, eigige schristliche Amendements eingereicht haben, vie von Preußen geprüft wer⸗ den. Man glaubt, das Uebereinkommen werde, vielleicht mit einigen Aenderungen bald zu Stande kommen. Auffallend ist allerdings, daß seit Neu- jahr über den Fortgang der wieder in unstren Mauern tagenden Gefandtenkonserenz nichts ver⸗ lautet hat; man betrachtet dies nicht gerade ale ein günstiges Zeichen fur den Bismarck'schen Ent- wurf. Wiesbaden. Glaubwürdigem Vernehmen zufolge(meldet die„Muutelrb. 31g.“ ist die Verfügung daher eingeltoffen, daß die seiner Zeit juspendirten Beamten des vormaligen Her— zogihume Nassau definitiv ale in Rubestand ge ireten betrachtet werden sellen und ibnen Pension zu zahlen ist. Es vesnisft dus die Herten Mini⸗ sterialdirtktor Faber, Ministerialrath Flach, Re⸗ gierungspräsident Winter, Finanzpräsident v. Heems⸗ kerck, Direktor Schepp und Direktor Werren. W. Aus dem Amte Usingen. Das in Usingen bestehende Comite für Erbauung einer Eisenbahn-Verbindung zwischen Wetzlar und Homburg hat eine Ansprache an die Bewohner des Amtes gerichtet, worin es sich der Hoffnung hin⸗ gibt, daß es den vereinten Bemühungen der verschiedenen Lokalkomites gelingen werde, diese für die ganze Gegend zur Lebensfrage gewordene Angelegenheit zur Durchführung zu bringen. Das Comite erwartet, daß sich namentlich die von der Bahnlinie wahrscheinlich zunächst beruhrten Orte Grävenwiesbach, Naunstadt, Hundstadt, Eschbach, Westerfeld, Anspach und Wehrheim, mit Ernst der Sache annehmen, aber auch von den übrigen Orten, welche jedenfalls Nutzen von der Eisenbahn ziehen werden, zahlreiche Betheiligung, und ins⸗ besondere von dem rührigen Gewerbestand des Taunus. Bayern. Aus dem eben erschienenen Be— richt des Schuldentilgungs-Commissärs der Kammer der Abgeordneten(Grafen v. Heg⸗ nenberg-Dux) ergibt sich eine im Laufe dieses und der solgenden Jahre eintretende Schulden- mehrung von ca. 68 Mill., welche durch das bei Aufnahme der Anlehen unvermeidliche Disagio noch um etwa 4 Mill. erhöht werden dürfte. An den Umstand, daß die Verschlimmerung der finan- ziellen Lage nicht bloß in Bayern, sondern am ganzen Continent gleichzeitig und mitunter in er- schreckender Form auftritt, knüpft der Referent die leise Hoffnung an,„daß die Erkenntniß dieser den sinanziellen, sittlichen und politischen Verfall aller Staaten nothwendig nach sich ziehenden Zustände viellcicht noch in der zwölften Stunde dahin führt, den überall hervortretenden sieberhasten Bestrebun⸗ gen Einhalt zu thun, welche sich mit der verdienst⸗ lichen Aufgabe beschäftigen, die Völker in Ar- meen umzuwandeln, der Wissenschaft und Industrie die Anfertigung des gelungensten Hin- terladungsgewebrec als letzten Zielpunkt anzuwei⸗ sen, und das Vaterland vorerst gründlich zu rui⸗ niren, um es dann wirksam schützen und einer unbekannten Größe entgegen füdren zu können.“ Württemberg. Durch eine Eingabe an den König bat die deutsche Partei um Wieder⸗ herstelung des Gtsetzes vom 1. Juli 1849 gebe⸗ ten. Dasselbe bestimmte eine mittelst allgemeinen Stimmrechts gewählte Landesversammlung ale das- jenige Organ des Volkes, welches sich mit der Krone über die Versassungertvision zu verständi⸗ gen babe; es wurde aber später wieder beseitigt. Die Eingabe spricht nun schließlich im Namen des e — ee 2 ee eee eee N—— Volkes die Bitte„um Einberufung einer Landes- versammiung nach dem Gesetze vom 1. Juli 1849“ aus. — Wie das„Ulmer Tageblatt“ mittheilt, sollen die Hoffnungen der Bewohner ulms auf Besei⸗ tigung der Festungswerke illusorisch sein, in⸗ dem statt einer Veseitigung dieses großen Hemm⸗ schuhs der industriellen Entwicklung vielmehr ein weiterer Ausbau der Fortification in Aussicht stebe. Wie die„Schw. Volkeztg.“ aus zuverlässiger Quelle erfährt, sol eine Mubesetzung der ehema⸗ ligen Bundesfestung durch Preußen sicher bevor- stehen.[7] Baden. Zur einmaligen Aufbesserung des Diensteinkommens der geringer besoldeten Volks- schullehrer ist dem Ministerium dee Innern ein Administrativ-Ccedit von 80,000 fl. eröffnen worden. Das wirkliche Diensteinkemmen der geringst be- zahlten Hauptlehrer soll bis auf 350 fl. in Orten dis zu 500 Einwohnern und auf 400 fl. in Or- ten mit mehr als 500 Einwohnern, sowie der Unter- und Hilfslehrer an öffentlichen Volksschulen um je 30 fl. für das Jabr 1867 aufgebessert werden. — Die suddeutschen Eisenbahnverwaltungen verhandeln gegenwärtig über eine Taxermäßi⸗ gung für die nach Paris zur Auesstellung zu sendenden Gegenstände. Die meiste Aussicht soll, nach der„Karlsr Zeitung“, ein badischer Antrag wegen Crmäßigung auf die Hälfie des Preises für Hin⸗ und Rückfahrt haben. Heidelberg. Sonntag 27. Jan., Mittags 12½ Uhr, findet die erste Generalversammlung des südwestdeutschen Bezirksvereines der„Deut⸗ schen Gesellschaft zur Rettung Schiff⸗ brüchiger“ im Lokale der Museumsgesellschaft dahier statt. Mannheim. Am Nachmittag des 14. fand die erstmalige Belastungsprobe der stehenden Rhein- brücke zwischen hier und Lurwigsbafen statt, in⸗ dem zwei Lokomotiven die erste Spannung vom jenseitigen Ufer bis zum ersten Strompfeiler be⸗ fuhren. Die Probe ist zur vollständigen Zufrie⸗ denheit ausgefallen. Oesterreich. Im österreichischen Militär- kalender von Dr. Hirtenfeld finden wir zum ersten Male übersichtlich zusammengestellt, wie stark die österreichischen Verluste an Mannschast in jedem einzelnen Gefechte waren. Im Ganzen hat das österreichische Heer nicht weniger als 71,267 Mann vom Felt webel und Wachtmeister abwärts einge⸗ büßt, wovon 9671 Mann todt, 24,096 verwun⸗ det und 37,500 vermißt. Von diesem Gesammt⸗ verluste entfielen auf das Nordheer 62,797 Mann (8484 Todte, 19,896 Verwundete und 34,417 VBermitzte), auf das Südheer sammt der Flotte 8470 Mann(1187 Todte, 4200 Verwundete und 3083 Vermißte). Schweiz. In der Schweiz erscheinen gegen. wärtig 360 öffentliche Blätter. Davon sind 239 in deutscher, 106 in franzzsischer, 12 in italieni⸗ scher, 2 in romanischer und 1 in polnischer Sprache geschrieben. Frankreich. Der„Noniteur“ meldet aue Melbourne(Australien), daß bereits zwei Fahr⸗ zeuge, mit den für die Pariser Weltausstel⸗ lung bestimmten Erzeugnissen der Colonie Vit⸗ toria abgegangen sind. Es befinden sich in dieser Sendung u. A. ein Oelgemälde, das eine austra· lische Alpenlandschaft darstellt, fünfzehn mit na; türlichen Farben bemalte Gypsköpfe von Urcin⸗ wohners der Colonie Victoria, eine Säule, welche die Gesammtmasse des von 18511866 in Vie⸗ toria ausgegrabenen Goldes darstellt. Dieselbe hat eine Basis von 10 Quadratfuß, eine Höhe von 62½ Fuß und ein Volumen von 2081 Cu- bikfuß. Der Werth des durch sie vertretenen edlen Mitalls beträgt 3,65 1,436,100 Fr. Ferner befinden sich darunter Parfümerien und Essenzen aus australischen Blumen destillirt, Weine und Liqueurs, Shawls aus australischer Wolle und, ein Zeichen der vortzeschrittensten Civilisation, ein mit einer Brandrakete verse ener schwimmenver Wirder, der zur Zerstörung von Schiffen be⸗ stimmt ist. Türkei. Ueber die Insel Kandig und deren Bevölkerung, wo sich seit dem Sommer ein Aufstand mit der größten Ausdauer und Zäbig⸗ keit behauptet, entnehmen wir einem Aufsatze der „Nat.- Zig folgende Notizen: Die Gestaltung der Insel Kreta ist derart, daß regelmäßige Truppen dort mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. In der Alpenlandschaft trifft man auf Engpässe, die von einer Handvoll Leute gegen eine ganze Armee gehalten werden können, auf wilde Schluchten, ähnlich den Tiroler Klammen, durch die sich jetzt von Regen hochangeschwellte Dergwasser drängen, zu beiden Seiten himmel hohe Felswände, die man mübsam umgehen muß, wenn man von den Bergen in die Ehene hinab- steigt. In den Sfaksagebirgen stößt man auf ein Meer von Felsentrümmern, auf Geröll, das bei der geringsten Bewegung lärmend in die Tiefe fehrt; wie denn die Sfakioten während des ersten Aufstandes in den Zwanziger Jahren diesen Terrain- vortheil wahrnahmen, und als die Türken heran⸗ rückten, von oben gewaltige Steinmassen auf sie derabwälzten. Die Kreter selbst haben das schlechte Renomee, welches ihnen Epimenides und der Apostel Paulus machten:„arge Lügner und fault Bäuche“ zu sein, im Alterthum und später gerecht⸗ fertigt, sie haben aber auch die guten militärischen Eigenschaften, die man einst an ihnen rühmte, stets bewährt. Wie sie einst treffliche Bogen- schützen waren, so thun sie sich jetzt als gewandte Schützen hervor Sie führen aus Neigung Krieg, wie man seine sonstigen Berufsgeschäfte treibt; jeder Landmann wird in Lagen wie die gegen- wärtige ist, Soldat; des Morgens ergreift er, an- statt aufs Feld zu gehen, seine lange Muskete und legt sich hinter Felsen auf die Lauer, um vorüberziehende Türken niederzuschießen. Ohne Befehl zu erwarten und zu erhalten, schließt er sich mit anderen Nachbarn zusammen, errichtet Schanzen an passend erscheinender Stelle und macht dem Feind jede Handbreit Landes streitig. Die Bedürfnißlosigkeit und Abhärtung der Ssakioten ist außerordentlich; mit altem Brod und einem Stück Ziegenkäse können sie Wochen lang aus- halten. Nordamerika. In der neuesten Botschaft des Präsidenten kommt folgende Stelle vor, welche für Diejenigen von Wichtigkeit ist, welche, beson⸗ ders mit Rücksicht auf die Folgen der staatlichen Umgestaltungen in Deutschland, auswandern, ohne der Militärpflicht genügt zu haben. Die Stelle lautet:„Die Regierung hat für alle Personen, die keines Verbrechens überführt, ange klagt oder verdächtig sind, das absolut politische Recht der Auswanderung und die Wahl ihrer neuen Heimath beansprucht. Die meisten euro- päischen Staaten theilen diesen Grundsatz nicht und haben es als ein Recht beansprucht, ihre Unterthanen, die in die Vereinigten Staaten ein⸗ gewandert und dort naturalisirt sind, wenn sie später ihre Heimath vorübergedend besuchen, zur Erfüllung ihrer militärischen Pflichten in gleicher Weise wie ihre Unterthanen daheim anzuhalten. Beschwerden in Folge des betreffenden Anspruchs frernder Staaten waren schon früher Gegenstand der Controverse zwischen den Vereinigten Staaten und einigen turopäischen Mächten und die Ge⸗ reiztheit wegen Nichterledigung dieser Frage stei⸗ gerte sich während des Krieges, in welchen neuer⸗ dings Preußen, Italien und Oesterreich verwickelt waren. Preußen bat einen Compromiß vorge- schlagen, der, obschon größere Liberalität bekun dend, doch von den Vereinigten Staaten nicht angenommen ist. Da jetzt in Europa überall Friede berrscht, so scheint es nun eine günstige Zeit, daß der Congreß das so lange von der Executive fesigt haltene Princip sich ancignet, da⸗ hin gehend, daß die Naturalisation durch einen Staat den geborenen Unterthan eines anderen Staates von der Leistung militärischen Dienstes unter irgend einer fremden Regierung befreit, so lange er nicht auf seine Rechte selbst verzichtet.“ Asten. Das cinesische Reich wird nun tbensalls bald von Eisenbahnen durchschaitten werden. Nachrichten aus China melden nämlich, daß dort mehrere Städte, zwischen welchen ein außererdeutticher Handels verkehr hertsche, durch die erste Eisenbahn verbunden werden sollen. Von dem Prinzen von Wales wird ein schöner Charakterzug zu Gunssen eines nach Si⸗ birien geich cken Polen erzählt. Während seines Ausent⸗ halts in Petersburg erbat sich der Prinz von dem Kasser eon Rußland als besondere Gunstbezeugung die Freilassun dez in Stwirten schmachtenden Grafen Stanislaus Zamey sk, Soyn des Grafen Andreas Zamoyzki. Sein Wunsch wurde von dem Czar bereitwillig erfüllz, und schon ist der Graf wieder nach Warschau in den Schooß seiner Familie unückgekehrt. Die That des Prinzen hat unter den Polen großen Euthusigomus hervorgerufen „ Wenn wir beim Beginn dieses Jahres die Reibe der europäischen Regenten, sowie der Regenten von europäischer lokunft, wie auf den Thronen von Brasilien und Mexico, überbl cken, so finden wir deren Zahl von 44 am Anfaug des Jahres 1866 auf 40 am Schlusse desselben herab⸗ gesunken; und zwar durch den Tod um Einen, einem der kleinsten, den Landgrafen von Hessen-Homburg, mit welchem seine Linie im Mannesstamme erloso; sodann durch den Verlust ihrer Throne um drei(den König von Hannover, den Kurzülst von Hessen und den Herzog von Nassau) Von diesen 40 Souveränen sind 2 Weiber; die Köwiginnen von England und Spanien; von den übrigen sind d Kaiser, 11 Könige, 1 Großsultan, 1 Papst, 6 Großherzoge, 5 Herzoge, 9 Fürsten. Die kurfürstliche und lundgräfliche Würde ist verschwunden. Der älleste Regent ist nach dem Tode des Landgrafen von Hessen Heinrich LXVII., Fürst von Reuß j. L., 77 Jahre alt, der jüngste Heinrich XXII., Fürst von Reuß ä. L., 20 Jahre alt. Der in der Regierung älteste Regent ist, nach dem Rück⸗ itt des Herzogs Bernhard von Sachsen⸗Meniingen, Fürst Günther von Schwarzburg⸗Rudolstadt(seit 1807); der jungsie regierende des Ersteren Sohn, Georg II., der am 20. September 1866 zur Regierung kam. Einer der fünf Kaiserihrone, der von Mexico, wird menschlicher Berechnung nach das Jahr 1867 nicht überdauern. Von den noch unvermählten Regenten(Bayern, Eriechenland, Braunschweig, Reuß à L., Lichtenstein) hat im verflessenen Jayre keiner eine Ehe eingegangen. Tyronprätendenteu hat Europa im Jahre 1866 Einen verloren: den Prinzen Don Miguel von Braganza. » Papiergeld. Das Papiergeld, Kassenanweisungen, Banknoten u. s. w. ist jetzt ein allgemeines Verkehremitel und es gehört für Alle, welche täglich damit umgehen, Aufmerksamkeit und Kenntniß dazu sich vor Schaden zu wahren. Abgesehen von der großen Mannichsaligkeit lreten für den Besitzer von Papiergeld Gefahren ein, die vesonders der geringe Mann nicht kennt und kennen kann. Einmal wird das Papiergeld werthlos, daß Kassenan⸗ weisungen und Banknoten gegen neue eingezogen werden, und wenn das auch in öffentlichen Blättern bekaunt ge⸗ macht wird, so erfahren es doch viele Personen nicht, welche solches Papiergeld besitzen, und in gutem Glauben aufbew ehren. Daun ist es allch unmöglich, auf vielen Kassenauweisungen ohne scharfe Augen und ohne Ver⸗ rößerungsglas, ja selbst mii demselben den Tag und das Nuhr der Aussiellung zu erkennen, auf welche es doch bei der Einziehung und darauf folgender Entwerthung be⸗ sonders ankommt. Diese, größtentheils Einthalerscheine, sind alte, mit Papierstreifen beklebt, zerrissen und so be⸗ schmutzt, daß man den so außerordentlich klein gedruckten Tag und das Jahr der Auostellung gar nicht mehr er⸗ kennen kann; sie haben durch das Zufammenlegen für die kleinen Geldtaschen meistens Brüche, öfter an dem Ort des Datums— die kleine Schrift ist geradezu ver⸗ schwunden. Ein Schwarzvburg⸗Rudolfiädter Einiheler⸗ Schein, auf dem Datum und Jahreszahl gar nicht mehr zu erkennen ist, liegt vor mir. Ist er vom 30. Mal 1551, so ist er güllig, ist er von 1848, so ist er werih⸗ los, da diese eingezogen sind. So viel als Beispiel.— Allen, die sich moͤglichst vor Schaden hüten wollen, ist Hänsel's Nolizblait über Papiergeld, jährlich 6 Nummern zu 18 tr., die einz lne Nummer 0 kr., zu empfehlen und in jeder Buchhandlung zu haben. Es wäre aber gut, wenn bei neu auozugebenden Kassenanweisungen wenigstens die Jabreozahl mit großer, fetter Schrift gedruckt würde. Eingesandt. Freundlicher Aufruf an gefühlvolle Menschen, in dieser gestrengen Winterozeit Eiwas für Erhaltung det Vögel durch Darreichung von Fuiter zu thun! Die Begründung dieses Aufrufes kann kurz sein. Ich will gor nicht lange von dem Nutzen der Vogel reden, den dieselben durch ihr Fleisch, ihre Federn, durch Ver⸗ ngung schädlichen Ungeziesers u. s. w. bringen, ich will Freunde der Natur nur an die Bedeutung derselbee für's Leben in der Natur erinnern. Wenn beim Erwachen der Natur im Frühlinge sich in erhöhtem Maße Alles in Ju⸗ bel zum Lobe des Schöpfers drängt, ba geben die lieb⸗ lichen Vöglein gewissermaßen den Ton an und erregen vorzugswelse die Freude der Menschen⸗ in der sie mitein⸗ summen in jenen Jubel der Schöpfung. Man denke sich die läablichen Sänger der Nala heudeg und es wied dot und still„ no leer“ und der Mensch verliert eine Haupt⸗ veranlassung zu edler, unschuldiger Freude. Drum wollen wir gerne jetzt auch die freundlichen Sänger der Natur im unsre Fuͤrsorge aufnehmen und mit dafür besorgt sein, daß sie den vharien Winter zu überdauern vermögen. Mit Wonnegefünl wollen wir ihnen durch Darrei⸗ chung von Futter den Hunger stillen und so eine Pflicht gegen giese geßteberten Mitgeschöpfe erfüllen, wozu uns unser, Herz weis“! a Sitzung der Lonalschtion d. Gewerbvercins Sanmstag 19. d. Tagesordnung: Besprecheng über Unter siützunn tüchtiger funger Gewerbtreibendeg zum Besuche ter pariset Aussiellung, Der Vorstand. Ungegend ꝛertin im 1 bewirlt diesen Be. lite in Ur enen Jak Zu eren Va aß ber K balrn und dings spe Sd sisor Dr. uud daß 9. nd Trank 9 durch delde ine urenb⸗ In zur L. selgen, w insbesont Thaͤugkei An die Bewohner von Friedberg und der Umgegend. Bei dem Kriege des vorigen Sommers hat sich die Opferwilligkeit der Bewobner hiesiger Stadt und Umgegend zum Besten der verwundeten und erkrankten Soldaten in der reichsten und eifrigsten Weise bethätigt. technen zu dürfen, wenn sie mit einer Bitte in ähnlichem Sinne diermit vor ibre Mitbürger treten. Bereit: im Jadre 1863 ist durch eine zu Genf zusammengetretene, aus fost allen eurepäischen Staaten beschickte Versammlung der Gedanke angeregt worden, in allen Staaten Vereine zu gründen, welche schon in Friedenszeiten sich zur Aufgabe machen, Geldmittel anzusammeln, Pfleger und pflegerinnen auszubilden, Transport- und Verpflegungsmittel zu beschaffen, übergaupt Vorkehrungen zu treffen, J ö srankten Soldaten auf die wirksamste Weise Hülfe zu bringen und der Militärverwaltung ausgiebige Unterstützung gewähren zu können. Der dort angeregte Gedanke hat inzwischen in fast allen Stagten Verwirklichung gefunden. Auch für das Großderzogthum Hessen besteht bereits seit Anfang 1865 ein selcher Verein mit dem Sitze in Darmstadt. Die Erfahrungen des letzten Krieges haben gewiß keinen Zweifel darcber gelassen, wie wohltbätig das Bestreben dieses Vereins, und wie wünschenswerth es ist, daß in ruhigen Zeiten Vorsorge getroffen werde, damit in Zeiten der Noth, wenn solche wider Verhoffen jemals wiederkehren sollten, die Hilfe sofort bereit sei. Unter diesen Umständen sind die Unterzeichneten zu einem Local-Comite für hiesige Stadt und Umgegend zusammengetreten, um die Gründung eines Zweigvereins im Anschluß an den„Hilfs— verein im Großherzogtbum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde“ zu bewirten und richten an ibre Mitbürger biermit die vertrauensvolle Bitte, ihren Beitritt zu diesem Vereine aussprechen zu wollen. Wir werden zu diesem Zwecke demnächst eine Einzeichnungs- liste in Umlauf setzen. Vie Verbindlichkeit, welche man durch den Beitritt übernimmt, besteht darin, tinen Jahresbeitrag von 36 Kreuzern zu entrichten. Zur genaueren Belehrung über Zweck und Aufgabe des Vereins lassen wir unten die zwei ersten Paragraphen der Vereinsstatuten folgen. Dabei machen wir besonders darauf aufmerksam, daß der Verein u. A. ausdrücklich auch die Fürsorge für die im Kriege invalid gewordenen Sol- daten und die Hinterlassenen der Gefallenen sich zur Aufgabe macht, daß er aithin mit dem neuer dings spetiell zu diesem Zwecke gegründeten anderen Vereine Hand in Hand geht. Schließlich bemerken wir noch, daß wir den Mitunterzeichneten Landrichter Reitz und Pro- sessor Dr. Köhler die Functionen des Vorsitzenden und resp Schriftführers übertragen haben, und daß Großh. Actuar Nau die Geschäfte des Rechners übernehmen wird. Friedberg den 16. Januar 1867. Das Comite: Reitz, Vorsigender. Dr. Köbler, Schristführer. Dr. Diegel. Dr. Matthias. Nau. Roßbach. Hermann Schimpff. §. 1. Hauptzweck des Vereins ist: 1) nd kranker Soldaten durch eine geordnete Privathilfe ö 5 ) durch Gaben der Liebe cus der Heimath den im Felde stehenden Truppen eine Beihilse zu leisten; 3) den im C. Wahl. Felde invalid gewordenen Soldaten und den Hinterblübenen der Gefallenen eint Müsorge für ier Fertommen 1 Für diese Zwecke wird der Verein schon in Friedenszeit vorsorgliche Einleitung treffen, damit der Krieg un zur Thätigkeit vorbereuct findet. F. 2. Die Wirtsannkenn des Vereins besteht seinem Zweck gemäß darin: A. In Kriegszciten: 1) Füt Be⸗ schaffung und geordnete Verwendung zweckentsprechender Hilss⸗ und Pflegem'ttel Sorge zu tragen; 2) im Einver⸗ nehmen mit der Militärverwaltung auf eigne Kosten Räumlichkeiten zur Pflege der Verwundesen einzurichten, den Transport von Verwundeten zu übernebmen, sowie Krankenpfleger zu stellen und zu unterhalten; 3) die Vorrätbe der Lazareiht und Ambulancen an Verdandmatertal und Nahrungemilteln zur Pflege und Exquickung der Kranken u vecfiärken; 4) nach Kräften alles sonst Dienliche zu thun, was dem Vereinezwecke entspricht. B. In Friedens⸗ zelten: 1) Die für die Wirksamkeit des Vertins erforde lichen Geldmittel zu sammeln und zu verwalten; 2) Kranken pfleger und Krankenpflegerinnen zu gewinnen und auszubilden; 3) sich mit den destedenden geistlichen und weltlichen Genossenschaften zur Krankenpflege für die Zwecke dee Vereins in Verbindung zu setzen; 4) die Fortschriste zu ver⸗ solgen, weiche Wissenschaft und Technik auf dem Gebiete der Krankenpflege im Allgemeineu und des Kriegeheilwesens insbesondere machen, um sie für den Fall dee Kriegs zu verwerthen; 5) überhaupt in allen Richtungen sich auf die Thätigkeit vorzubereiten, welche der Kriegsfall an ihn fordert. Gerüstet 138 ist nicht jeber Zabnleidende mit einem sichren Mittel gegen seine schaft und den unermüdlichen Forschungen des berühmten Chemikers, Herrn Apotheker Bergwann in Paris, Nr. 70, OScultvard Magentz, dem es gelungen ist ein Mittel zu erfinden, genannt Zahnwolle“), welches jede Art e sofort fit, ohne den kranken Zahn zu berübren, nur duch Einathmung des Danpfes. Dieses köstliche Specistcum, welches kürzlich Patent auf 15 Jahre erhalten hat, ist für wenig Geld in sast allen Apotheken der Welt und bei den berühmtesten Specialisten zu finden und kann nach langjähriger Erfahrung aus vollster Ueber⸗ zeugung angelegentlichst empfohlen werden. ) Depot bei Ph. Dau. Kümmich in Friedberg. Eine Hündin, 146 schwarz, mit braunem Kopf und Füßen, auf den Ramen Donau börend, it mit am vorigen Montag ab banden gekommen. Dem Wicrerbringer eine Belohnung. Dorbeim. K. Bingel Dr. PVattison's Gichtwitte ladert sofort und bellt schnell Gicht. Rheumatismen 2110 aller Art, als Gesichts⸗, Brut-, Hals- und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand⸗ und Knteatcht, Magen und Unterletbsschmerz ic. 1c. In Paketen zu 40 kt. unt zu 10 kr. bel J. A. Windecker. Arbeits- Versteigerung. 18 Muütwoch den 23. Januar, Vormittags 10 Ubr, sollen zu Ober- Wöĩllsadt, zur Reparatur des Gemeinde darses gebörlg, vachstebende Arbesten an die Went Jeersten in Accord gegeben werden furchtbaren Schmerzen. Dank der Wissen⸗ 144 Der bei Herrn Carsten Benidt iu Hamburg gekaufte G. A. MW. Mayer'sche Brust-Syrup bat mir bei me nem alten Husten sehr gute Vieuste geleistet, weßhalb ich denselben jedem Beust⸗ leidenden destens empfeh ken kann Triulau b. Hamb., 2 Nov. 1865. Johann Detleff, Laudmann. Niederlage in Fricoverg vei Ph. D. Kümmich. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist wieder vorräthig: Geschichtchen 1) Schreine rarbelt lt Ueberschla 6 fl.— kr. 33 5 f 1 3 I* 1 111.17„u, für Kinder, welche noch nicht lesen, Y Weibbinderarbeit lt. 3„ 36— zu erzählen von Artedberg den 15, Januar 1867. Der Beinksbanaussehen Scneldet Müttern, Geschwistern und Lehrern. Von M. Curtman. Preis 15 kt. Um so zuversichtlicher glauben die Unterzeichneten auf günstigen Erfolg damit im Falle eines eintretenden Krieges Alles bereit sei, um den verwundeten und et⸗ Mayer Hirsch. Walz. Die Militärverwaltung zur Zeit des Kriegs in der Pflege verwundeier zu unterstützen; außerdem stellt sich der Verein die Aufgabe Mobiliar-Versteigerung. 150 Mutwoch den 23. Januar d. 3. Vormittags 9 ÜUbr anfengend, werden in bem Parmontesaale dabler auf freiwilligen Antrag des biefigen ü gers und Gast⸗ wirths Marten Dez tlein wegen Geschätsaufgabe nachsscherde Mobllten urd Wirtbschaltgutensilten, als: 22 große Wirthetische, mehrere Dutzend Strobstühle, desgleichen Bänke, 1 großer Sprungberd, 2 große S lonteuchter mit Gas einrichtung, eine große Partie Mein und Blergläser, einige bundert Wein⸗ und Wierflaschen, webrere hundert Messer, Gabeln und Löffel. Por zellanplatten, Teller, Tassen, Milchkännchen, Zuckerplänschen und Kaffee ö elchen, mehrere Dutzend lacktrte Käffeebretter, 2 Weensfützen, 1 Flaschengestell, mehrere Flaschenkörbe, m Buffet, einige Dutzend por⸗ zellanerne Mieruntersätze, sowie sonstige Haushaltungs und Geschäßtegegenfsänte öffertiich meistbietend gegen Baarzablung versteigert werden. Friedderg den 18. J nuar 1867. In Auftrag Großherzogliches Ortogericht Friedberg 3 Wal* 3 kleine Schlüsselehen 159 an einem ledernen Remen wurden gestern Nach⸗ mittag in der Stadt verloren urd bittet man dieselben gegen eint Belcbnung bei der Exper. d. Bl. abzugeben. 2 — — 2 1 Wieder ein getro Bindernagel und S Halsbinden 1487 und Shlips in großer Auswahl, sowie schwarze seidene Halstücher det K. Friedrich neden der Pot. Ein gebrauchtes Pianino 10 bat zu verkaufen H. Meisel, Drebetmeister. Als Anwalt 136 in allen Rechts angelegenheiten bei dem Königlichen Amte zu Üfingen in Nassaun empfieblt sich unter Zu⸗ sicherung gewissenbaftester Besorgung. ufengen. J. Salzmann. Auf 1 ufrage! 142 Wo ist die Cautton dingekommen, die, thellwetse aus baaten Darl ben diesiger Einwobner zusammen gebracht, seinerzett für den in Naußbeim tupafttrten Glaser J... geflellt wurde 77 Ein biestger Bürger. Zu vermiethen. 132 Dat von Herra Messerschmied Bollonter dewobhnte Logis ist vom 1. April dieses Jabtes auf Wetieces eee e e Ele an t e Glanz-Ceder-Sͤͤrsel⸗ Stulpen 85 del Cbristian Heß. Ein vollstaͤndiges Logis 151 mit oder odne Schlosserwerkstätte i zu vermietben und im April zu dezieden del Cordes. 131 Auf Ostern wird eta sunger Elementarlehrer für eiu Knaben Inftitut am Xdein gcsucht Franko Offerten unter 8. O0. an dite Schelles- berge of buen tung i Wiesbaden — r Parlaments⸗Wahl. Nachdem die Vorbereitungen für die Wahlen zum norddeutschen Parlament soweit von uns getroffen sind, daß nunmehr die Candidaten aufgestellt werden konnen, laden wir die Wahler des Wahlkreises Gießen-Grünberg Nidda zu einer Versammlung auf künftigen Sonntag den 20 d. Mis, Mittags 1 UÜbr, in dem Saale des Cafe Leib dahier um sich über die Wahl eines Abgeordneten zu verständigen Wohlberechtigt ist jeder unbescholtene steuerzahlende Inländer, zurückgelegt hat Gießen den 14. Januar 1867. Stempel, Pelschaste, typographische Gravüren, Schablonen ꝛc. 140 139 tin . der das 25. Lebensjahr Das Central⸗Wabhl⸗Comit 6. werden schoͤn und billig ausgeführt bei L. Kurz, Graveur.— Frankfurt a M, Licbsrauenstraße 6. Anzeige und Empfehlung. 156 Einem geehrten hiesigen, sowie auswärtigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unter Heutigem das seither betriebene Kappenmachergeschäst des G. J. Röm mi ch käuflich übernommen habe. 8 Indem ich obiges Geschaft in vergrößerter Weise fortführen lasse, halte ich mein Hut⸗ und Kappenlager, sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel bestens empfoheln. Friedberg am 1. Januar 1867. Christian L. Heß, Metzgergasse 328. Vorläufige Anzeige. 153 Auf Aaregung des hiesigen Turnvereins hat sich das unterzeichnete Comité bereit erklärt einen Maskenball zu arrangiren, dem wie im verflossenen Jahre einige gemüthlich närrische Sitzungen voraus— gehen sollen. Ob der Maskenball in der„dreischwertigen Harmonie“ oder in den„harmonirenden drei Schwertern“ stattfindet, ist noch nicht bestimmt, wobl! aber der Termin, wann er ab— gehalten wird, urd zwar ist dieß der 3. März, was wir einstweilen unsern närrischen Freunden und Freundinnen zur Kenntniß bringen. Das Comité für den Maskenball 1867: G Bere. C. Biadernagel. C. Diehl. H. Diehl. L. Deweil. H. Falk. Chr. Fritsch. C. v. Göbel. H. Gröninger. A. Heß. G. Hieronimus. F. Hanstein E. Hirsch. J. Hoffmann. J. Koob. J. Menko. W. Münch. G. Preußer. F. Roßbach. M. Schwarz. C. Steltz M. Steitz. F. Sieck. A. Velte⸗ A. Vorbach. L. Weis. SS Per faguet 4 7 8 n Gegen Hals und 2 odex 14 K N N. Ihrusileiden 8.8 re e i 2 r 35 S 2 2 8 ä 2 S — ral— 5 0—=—— 7 ä—* 2 3 8 22 22 71 7— 88 S ercksche Brust Bonbons? 5 2423 Lindern sofort alle catarrhalischen Hals- und Brust⸗Affectionen als Verschleimung, Heiserkeit, Husten u. s. w. Die unter Mitwirkung berühmter ärztlicher Capacitäten woblgelungene Vereinigung von Säften der zweckmäßigsten Kräuter und Wurzeln haben den Stollwerck'schen Brust Bonbons einen Weltruf erworben.— Niederlagen befinden sich, 2 11 kr. per Paquet, in Friodberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Ph Jae Weiß, in Butzbach bei Wilh. Wießler, in Berstadt bed Chr Eichelmann Sohn, in Hungen bei A. Buch. 2 1 Casino. 149 Daa nächste Damen Casino wird nicht Sonn⸗ tag den 20. sondern Sonntag den 27. Januar d. 3 abgehalten. Die Versseigerung der gebrauchten Spielkarten Dienstag den 22. d. Mts., Abends 145 Sonntag den 20. d. M., Abends 6 Uhr, wird bei Unterzeichnetem ein Sängerball abgebalten, wozu höf⸗ lichst einladet K. Binge J. Entrée: 36 kr. Gummi-& Winterschuhe 152 in große Auswahl und zu fehr billigen Preisen bei Jof. Hoffmann, Posamentir. Fastenbrezeln zur Friedrich Reuß. 76 Unterzeichneter bringt sein Hut und Kappenlager in empfebiende Elinnerung, sowie Reises, Jagd⸗ und Geldtaschen, Hosenträger, Halsbinden, Portemonnaies, Un forms: und Busein Handschube und alle in dleses ach eirschlagende Artikel. Heinrich Frank, Hof Kappenmachet. 89 Ein gut erhaltenes Tafelklavier ist billig zu ver⸗ taufen in Frankfurt, Kleine Pfingstweidstraße Nr. 5 Pa terre. 148 Ein mittelgroßer Schlüssel wurde gefunden und kann bei der Erped. d. Bl. in Empfang genommen werden. Todesanzeige. 143 Mit der schmerzlichen Anzeine don dem am 12. d. Mia. erfolgten Ableben unserer geliebten Gattin, Mutter und Schwester f Philippine Noll, geb. Wagner, verbinden wir unscren berzlichen Dank für all die Liebe, welche der Berblichenen während ibres längeren Leidens don so vielen Seiten erwlesen wurde und ebenso für die uns zugewendeie aroße Theilnahme an dem derden Verluste, der uns betroffen. Friedberg. Die Hinterbliebenen. 225 N Kirchliche Anzeigen für Stirdberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 97 2. Sonntag nach Epiphan., 20. Jannat. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormütags: Herr Caudidat Vetter. Nachmintags: Herr Diakonue Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittagd: Herr Candidat Freiensehner. Nachmittags: Herr Candidat Bender. KD Verantw. Ned.: Hermann Schunpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von 1 0 t. fl. b. R. 1830 03½ G. 8. Lied heimer. F* E IA L 1 A 1 4 Ee U C Ae 1 T S. 0 4* 9 5 1884 ee * s a 2 Pr. L. 1858 113½ 0 18. Januar 1867. Cours der Staatspapiere.. 5 0 8 8 Desterr. 5% diet. 1859 1. Let. 581 P Fr. Hess. J 17% Ubligat. 99 P.—„ 100 Pr. v. 1864 67¼ P. 5 50, Nat.-Anl. 1854 5 ¼ 6. 5 3½% Obligation. 88 G.„ Schwed. Tulr. 10-L. 10 P. 5 5% doe. 1804 58 6 Nassau 4½% Obl. b. Rth. 95 P. 2 Bad. 35 fl. Leose 52/ P. Preussen 4½/ Obligat. b. Rt 5 4% do de 89½ P. 2 berh. 40 Tb..-I. b. R. 53 F. 2 4% 40. do.—— Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105 92% P. 5 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. I 5 P. Bayeru 50% Obligation. 100½ 0 Frankf. 3½% Obligat. 83 F.—„% 55,„ 42 „ 4½% ½ jahr. b. Rth. 95 P. 5 30% a0 73½ pP. 2 Kass. 25 fl. L. b. R. 37 F. 40% do do 90 6. Russland J 50% Obl. i. L. à fl. 12 84½ P. I Sard 36 Er. I. b. B.. Würtemb. 4½% Obl. b Rtüß. 94½ P. Finnland 4½e„ Pfdbr. I. R. 105 81½ G. +. Dietolen J. 9 41—43 2 4% do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105 83 P. 2 Döppeite 9 42—44 Baden 4½%% Obligat 93½ 7 4½% Pfb. i. R. à 105 82¾ 6, E breuss. Fried- d'or„ 9 56½—57 ½ 2 lig 301 P. N.-Amer. 6% St. 1. E. 1882 761 9, ½ ½ oll. f. 10 Stacke„ 9 48.50 5 Toi Tech Z ac Eisenbahn- Actien und Prioritäten..* 20 Fine, Stüeke 5———— nes“*— 4% Eayr. Ostbahn 115 G. 7% IId. C. P.& I), 2. fr. 4 28 ke. 347 P. 3 Eugl. Seereise.„ 11 8—92 4% Ffandbr. d. Erkf. Hzp.-B.—— 5% Tose, Centr-Eisenb.-Pr. 53½ P. 2 Nuss. Imperteles„ 9 42 44 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 48 P. 5% Elisebethbahn-Prior. 65, 69½ 8. Id uld pr. Jell. Pf.—— 6% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 89 P. 5% de. neueste Emiss.% 65½ 86. 2 Hehh. Siib. pr. Z. PT.„ 8%„ Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44½ C. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ G. Preuss. Kascenseh.„ 424 /—45½ S Dollars in Geld 0 Wiener Weehsel-Ceurs 89 B. — Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. w. 22627 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gem S. Lindheimer in Friedberg das„Unterhaltungsblatt“ wird mit der nächsten Nummer, welche Dienstag den 22. Januar erscheint, ausgegeben. (Hierzu tine Beilage.) 1% be Donner z A6 don Vorn Mu belannt m. rer 00 U lassen. tied Oleßhet * g Be ilage zum Anzeige* für Oberl he sen. 29. r 8.— 4* * 1 2——— 2——— N N edielg A 1 7 eit s- Ver st e i gerung. Hofen he, und Gute ervetrsteigetung. vun 118 An den unten benannten Tagen und O ten sollen die zur Unterhaltung der Staatssttraßen pro 1867 im 100 Montag den 21. Januar l. J., Vo: matags 10 Ab. Baubezirke Feledberg erforder ichen Unterbaftungagesne und zwa zerschlagen geliefert, sowte verschledene Ab ue„werden auf fceiwelligen Antrag der Friedrt ch Karl endg thetlungen det Dandarbe ern uner den dei der Virsteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Berg Wanwe Erben nachfolgende Immobilien als Wenigünebmenden öffentlich in Accorb gegeben werden: i Gemarku ng Friede erg ————— Flur. N. OKustr. 2** 7 1. 18. 52 Hoftolthe in der Start, f 5 Der Verstei gerung 8 Namen der Benennung 1 19. 15,7 Grabgarten in der Stadt, 98 915 3 Der 3 8 Bauaufseber J der zur Ver⸗ 6. 57. 5 Grabgarten vor dem Mainzerthor. eu. 7* 8 der betreffen⸗ steigerung Gem 91 0 ng zauerbach b. g. 2* 8 3 8 0 utben. 8 Tag. Stunde. Ort. e 2 den Straßen— kommenden 123 18 54d Acker dor dem neuen Schlag, WL, 8 5 2 sirecken Arbeiten. 6907. 9. 35% Grasgärten am Biegel, ag 1 NN Jan. 1800— oͤffentlich meissbtetend versseigert. age er. 12 5 5. 1J[ Montag den 21. 9 Uhr V. M. Butzbach Bierdr. Melchior JJ. Zu. 10[Epgel, Weide Stein-Lieferung Frter 315 11. Januar 1867. i 1 und Hölzer u. Pandarbeit Großherzog iches Ortsgericht Friedberg Ich 2JDienstag den 22.9 Uhr V. M. Nauheim im Pariser Hof 15. 18. Einbauser undsdeogl. 1 Walz. Stein 7 7 g 9— 5 N Immobilien ⸗Versteigerung. Ni den 23. 9 Uhr V.⸗M.] Ober Wöllstadt Wirthschaft Frar 5 u. 4 Kreß und Diehllde sgl. 4 * 3J Mittwoch den 23. Uhr 2 d. Ober Wo 80% 476 5 Diehlsde zg. 107 Montag den 21. Zannar d. J., Vormte tags 10 get 95. r 0 1 1 8 0 dude denperft. d 23. 9 uhr N. N.] Aden art m Cbausserbaus 6 u. 7 Ste pp u. Keuratsdesgl. ur, werden in diestgem Natobauge aul frewlüigen An⸗ Mratttn 5 Freitag den 25 10 ler V. M. Neicdelsdeim Jeftbaus zur Post 19[Korumaan desgl. trag det Nicolaus Winde lers Wiüttwe Ecben, nach⸗ 1— 2—— br 8. lg S * 71 6Samf—— 26. 10 Uhr V. M Niete Monxstadt* th. z. Nassauer 10 jäger desgl. solgende ee ede ez 4 e 4 Hof r. r N. 7[Montag den 28. 10 Uhr V.⸗M' Altensßad Haft. zum Adler 8 Dingeldein desgl. Fim. 8 n krallhe in der Glad Amulagn SOenselben 2 Uhr N. M.] Lindhe em Gastb des Perruss9 u. 11] ebe u. Nürn desgl. 40 1 3 77 osralthe in 5 0. * Loch berger 8 3 ung Fauerbach b. F. 5.— 2 9Dienstag den 29. 10 Uhr V. M Büdingen Hasth. zum Stern 12 Klepensteuber desgl. pez 2 a 3 u rertaitt, 4 5 224 N 8 * IMutwoch den 30. 1 Uhr N. M. Oder⸗Eschbach Husth. zum Brüß 13 Michel desgl. 8 8 8 1. 21 eie! 1MNuwoch P 0 J ler Pof N N 5 74 33. 39 22ů*— 5 Acker daselbst. 1 111 denfelben 5 Uör Abende] Steinbach Gastwerth Heck 14 Michel deogl. E 0 fibleten 1 5 1807 a— 12JFreitag den 1. 1% Uhr V. M W Wölsershelm Gastwrtb Adam 17 IAisböfer deegl Sriedrerg den In Aufnag: — d uar. dofmann g 1 5 3. 4 ö— r Großherzogliches Ortsgericht Friedberg en der ⸗ riedberg den 15. Januar 7 7 tt F d 8 d U 3 180 5 Walz. ait Nr. 5 Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg—— 5— Reuß Holz Versteigerung. 2 134 Mittwoch den 23 d. M, sollen im hiesigen Ge⸗ 2** 8 N r b intens V e r st eige rung memocwalde Oisrikl Wasserdöll, nachverzeichnete Dolz⸗ —— 8 f 5 N 8 sortimente versteigert werden — 157 Zu der auf Freitag den 25. Jannar d. J. anberaumten Versseigerung in Reichelsbeim wird bierdurch 8%„ 4 nachträglich demerkt, daß daselbst Steinfubrlohn, Steinsetzerlonn und einschlagerlobn vergeben wied. 26 2 Stecken K* 8 1 Friedberg den 18. Januar 1807. Großberzogliches Kreisbauamt Frtedderg 3*— tockvol, E. en 28504 Stück 2 ürken- ꝛc Rrisetwellen, den un 2 100 Stück Kiesern Wellen. * a 885 e n 0 8„„ el. 1433 Gebund Ginstern. n chu Holzver steigerung in der Oberfösterei Lan gd. Der Anfang M. eig 9 in Bormiticgs. 130 Montag den 28. und ODiensiag den 29. l. M. soll in dem Domantatwald, Disirikt Nassenwiesentheile, Gegen Burgschein wied das Holz dis 1. Juli 1867 nachverzeichnttes Holz versteigert wer en K. verborgt. a Scheidbolz. Prü gelbolz. Stockholz. Peispolz. Ober Mörlen den 15 Januar 1867. Dolzarten V 1 Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Mörlen Nadel polz⸗ 42 162 13 142 Je d e l Aspen ze. 2— 62— 343 Nadettong⸗ Stämme von 5½—13½“ Durchm., 15—60˙ La gem 62 Cbkfß. 1 Bukn Stamm* 8½“„ 1„ 11. z⸗Verst eigerung. 5 5 0 Sangen„ 5—5“ 1 20—= 2816 In b 11 1970 8 ö 3* W e f K R 122 Mo— den 21. d. Mis., Vormittags um — Die Zusam nehkunst of dem nach Glaubzabl führenden Vielnalwege, an dem Müllerweg. ae ue ö n. 47 5. Itandenßeiu chen Rahn Die Versteigerung beginnt an beiden Tagen Vormittags präcis ½ 10 Ubr för 0 offenen* rie N dur ewenman“ zur 1 da den 16. Jaguar 1867. Großberzogliche Oberförsteret Langd 5 Ne Ace Tig. Nidda den 16. J 0 1 Jen f 7 ecken Eichen Scheidbolz, — 3 1„ 3 0 5t¹¹¹ aer Bekanntmachung. e ee, 630 Cudbikjuß- Stommel in 22 Stücken, 147 Die Feldssrafen von der VI. Periode 1866 können bis zum 15. Febraar d. J. jeden Dienstag und von 93385 16“ Durchmesser und Uecbe Donnerstag an das biesige Rentamt bezah't werd 10 30% Länge 10 8 Als besogderen Erbebungstag fur den Landgerichtsbezirk Butzbach bestlmmen wir Mittwoch den 23. d. M. Unter dem Scheidbolz befindet sich ausgesuchtes Werl⸗ 1 von Vormittage 8 bis 11 Ur, bei Herrn Gaßwirth Jeutz zu Butzbach. bolz für Kufer und Glaser das Stammbolz eignet sich —— Wu ersuchen die Großb. Bürgermelstereien dieses im Interesse Ibrer Ortsangebörl gen mit dem Bemerken vor ugsweise für Baubandwerker N bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15, Februgt die Mahnung etsolgt 0 Die eee si det in dem erfgenannten 7 uf eiedberg den 17. Januar 1867. Grobhberzogliches Rentanet Ftledberg Distrikt, zunächst des Forstgartens, statt. 7 — ek. 5 Oda d t den 14. Januar 1867. 1 e 7 Nra 91** de 0** 2 1 Versteigerung ausran 0 irtern“ Mobiliar-Versteigerun n g. erden 2H T ae * 80 i. e ꝛ0 105 Dienstag den 22 anuat 1867, Vormittags] 7 F NA ns Montirun 98 fü ücke 9 Ubr anfangend, Peiten freiwilligen Antrag der Be an ntm a ch un 9 Nr 109 Montag den 21. M., 1 von ½9 bis][zrtedrich Carl Berg Wilwe Kindet in deten Be. 125„ 17 den 23. d. Mios, Vormittags f 12 und Nach.nttiags— 2 bie 5 Uor, werden dedeblende hausun folgende Modiltargegenstände, als: anfangend, sollen in der Dofraitbe deg Pächters Jako f. Dee getragener Mäntel, Wa ffeuröcke Tuch hosen Tische, Sinble, Commode, Bettwerk, eine Strob⸗[Rau dahler öffentlich versteigert werden L Zwilchrocke, Müßen, dau schube Unterhosen, Dalobinden, bank, eine Partie altes Holz, eine Partie Peu und 2 Pferde„ 15 27 Hemden, Soden, Halbstiefel, sowie alte Beltstellen, Tische Grummet, eine Partie Dung, Keiten, altes Etsen,, J Hammel, N 0 1 2 13 16, in der Kestercaserne dahler, gegen baate Jablung eine große und kleine Waage, S ul ner und 1 Hahn 2 zweispannige Wagen, 4 verfte gert sowie Oeconomtegerätbsc aften, eirta 30 2 Sttoh verschiedener Sorte,— Die Großherzoglichen Bürgermetster in den umllegen öffentlich meistbtetend gegen Baarzabtung versteigert. 400 Stuck Reiserwellen, — den Orten werden er sucht elt Berges im Interesse örtedberg den 10. Januar 1866. 6 Steden Peugelbo⸗z, 7 shrer Gemeindeangehörigen orteüblich bekannt machen In Auftrag: eirca 10 Wagen Mist, 5 zu lassen. a i K„ Großberzogliches Orto gericht Irtedberg„ 60 Ceatner peu, 98,5% Friedkerg, den 12 Januar 1867.. N Walz. e.* Gummet, 3 Großherzoglicher Verwaltungerath des 2. Batalllons 2 Dickwurz, Erbsenstroh, 1 Kartoffelpflug, Vütten 2 des 2. Insa⸗ torie Regiments 5 Ich ereilverpa ch tun g. 1 Pfohlfaß und noch sonstige verschiedene Gegen— 1 dau b, Maler. 120 Die Fischerer in der Llemeinde Staden soll stände.* 122„ ee ee Montag den 21. Januar 1867 cuf 6 Jahre ander Ober Mörlen den 15 Jaguar 1867. u- Bekaun* m a chung wen velpchle waseen Ju Auftag. über dle erfolgte Genebmigung der am 16 Januar 1867 Staden den g Nnuar 807. 1* e ue 0 dle, Mete, 0 im Domamalwad Burgwald augehaltenen Hogver⸗ Gicdlerteb n——— 5 1 7 fleigerung: N 1———.— min der Anordnung, daß dle Abfahrscheine vom * 0 14. d. Mis. an bei Großheczogl. Rentamt Friedbert Rettigbonbous e in Emyf ang zu nehmen find und die Ucherweisung am 5 55 etroleum! ersten Ab 4 Mio. erfolgt. 28 für Halen und Vrustleiden von C Dreschers!. Aa. 1 El, 1807. und 1 in Mainz; Loose per Pfund 56 kr., in 5. rtroffener Pr N. 30 Qualitat, 7 f te 4 kr. bet 80 2 den dazu gehörigen Lampen aller Art Großherzogliche Oberförsteret Ober woc Schachtel I., Ppaguete à 14 kr. bei 5 eb! 1 * B n gema n n. Ph. Dan. Kümmich. dun Fabrikprete bel W. Fertsch. —.—— Avis für Hausfrauen. 137 Die in neuerer Zeit so häufig zur Anwendung kommenden Wasch-Ring⸗Maschinen dewähren sich in ihrem Gebrauche in den Haushaltungen so ausgezeichnet, daß die Ver breilung derselben in hiesiger Stadt und Umgegend nur zum Interesse des Publikums gereichen wird. Die Vortheile guter Wasch⸗Ring⸗Maschinen beim Gebrauch in den Haushaltungen sind zu augenfällig, als daß ihre allgemeine Anwendung lange auf sich warten lassen könnte.— Ein dauptvortheil der Wasch-Ring⸗Maschine, der gewiß hoch anzuschlagen ist, ist die Schonung der Wäsche.— Durch das Gleiten der Wäsche auf den elastischen Walzen der Ringmaschine leitet dieselbe selbstverständlich viel weniger als durch das Reiben und Auswinden durch die Hände der Wäscherin, wodurch unter anderem bekanntlich die Fäden des Gewebes leicht aus ihrer Lage gebracht werden können.— Dann ist man bei vorhabender Wische mit der Maschine weniger von der zum Trocknen ungünstigen Witterung abhäng!g, da die Ringmaschine gleichzeitig die Wäsche halb trocknet. Die Seifen-, Brenn materialien“, Zeit- und Arbeit⸗Ersparnisse durch eine gute Wasch-Ring⸗Maschine sind so bedeutend, daß sich dieselbe in kurzer Zeit frei arbeitet, resp. neben Schonung dee Wäsche und Zeitersparniß, der Betrag für Mehrverbrauch von Seife und Brennmaterial in kurzer Zeit dem Kostenpreis der Maschine gleichsteht. Durch mehrjährige practische Anwendung von Wasch⸗Ring-Maschinen habe ich dieselben viel. sach verbessert, so daß solche bezüglich der Form, Zweckmäßigkeit und Haltbarkeit nichts zu wünschen übrig lassen und deßhalb mit Recht meine Wasch-Ring⸗Maschinen als die vollkommensten und zweckmäßigsten empfehlen kann. Vielfachen Wünschen entsprechend, mache ich hierdurch die Anzeige, daß 7 14 Soeben beginnt oder vielmehr hat schon begonnen: Des Lahrer Hinkenden Voten 5.**„ 1 Illustrirte Dorfzeitung. Jahrgang 1867. Monatlich in Heften von 4—5 Bogen zu dem billigen Pretse von 3½ Sgr— 12 kr. Die Dorfzeuung kann zu dleichem Preise auch in Woche nummern bezogen erden. Alle Abuchmer erhalten eine Prämie in Farbend ruck. Bestellungen auf dieses so deucbte Joutnat werden in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff an- genommen. Emser Pastillen 30 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust- leiden, we gegen Magensch wäche find stets vor⸗ rälbig in Friedberg bei Verrn Hosavolheker E. Wahl, in Nauheim bet Herrn Ph. J. Weiß. Die Wastillen werden uur in enkeltirten Schachteln versand!. Königliche Prunnenverwaltung zu Bad Ems. Nur 43 Kreuzer kostet ein Loos, 3 Loose kosten 2 fl., 10 Loose 6 fl, Donnerstag den 2. Jannar im Saalt des Hotel CTtapp in Friedberg von Morgens 10 uhr ab, eine Probe mit einer Wasch Ning ⸗Maschine statt⸗ finden wird, wozu ich höflichst einlade. Es werden bei dieser Gelegenheit noch einige andere nützliche Haushaltungsmaschinen, wie: 1 Eiweißschlagmaschine, 1 Messerputzmaschine, 1 Fleischhackmaschine, 1 Wuorstfüllmaschine und 1 Aepfelschälmaschine zur Ansicht ausgestellt sein, die auf Verlangen auch Proben unterworsen werden. Ueber die Leistungsfähigkeit meiner Wasch⸗Ring⸗Maschinen lasse ich nachstehend einige Zeug- nisse folgen, mit dem Bemerken, daß bei fedem Verkaufe einer solchen Maschine eine genaue Ge— brauchs⸗Anweisung beigegeben, und ein Jahr hinsichtlich des Materials und der soliden Arbeit garantirt wird. We Georg Nenzel, 3 Maschinenfabrik. 2 Zeugnisse. Ich habe von Herrn Maschinenfabrikanten Georg Nenzel dabier eine Wasch⸗ und Ring⸗Maschine erholten, mit welcher meine Frau sehr zufrieden ist. Die Maschine ist mit sehr geringem Kraftaufwand in Bewegung zu setzen, erfordert weniger Seife als das Handwaschen und reinigt außecordentlich gut. die Wäiche so ausgerungen heraus, daß sie zum Trocknen aufgehängt werden kann. Frau und mir gemachten Beobachtungen ka Gießen den 27. Februar 1866. diesen von meiner Nach . 1 Langsdorff, Stadtgerichto⸗Assessor. Seit einiger Zeit im Besitze einer von n Nenzel d Hausfrauen Ginßeus derartige Maschinen angelegentlichst zu emp und Arbeitskraft, wie auch an Seife, möglich machen. Gießen den 27. Februar 1866. Bertha Hesse, geb. Zimmermann. Mit Vergnüzen bezeuge ich hiermit Herrn Maschinenfabrikanten angefertigte Waschmaschine, welche derselbe mir zur Benutzung zu leihen so gefällig war, völlig meinen Beifall er langt hat. Dieselbe wascht in kurzer Zeit die schmutzigste Wäsche völlig rein, wobei noch Ersparniß an Seife und Die Hauptvor⸗ Schonung der Wäsche in Vergleich mit der seither üblichen Waschmeihode zu berücksichtigen sind teile dieser meiner Waschmaschine sind also Zenersparniß und vermindertes Seisenconsum. Gießen den 27. Februar 1806. Marie von Löhr. »Maschinenfabrikant Herr Menzel von Gießen lieferte mir voriges Jahr eine Wasch⸗Ring-Maschine mit der ich in jeder Beziehung sehr zufrieden bin.— Die Haupwortheile dieser Maschine sind folgende.— Die Maschin rei urchschnitlich per Stunde einen Korb voll Weißzeug u. s. w. mindestens eben so gut, als es nur Menschen rmögen.— Die Wäsche wird durch diese da bird an Seife gespart. Es ist diese Maschine für eine größere Haushaltung ganz unentbehrlich und desthal ehr empfehlenswerth. Nonnenhof bei Nieder⸗Wöllstadt den 27. Dezember 1806. Georg Brückmann. 2 zus Gießen eine gleiche erhalten. Hofgut Oed bei Frankfurt a. M. den 28. Dezember 1866. J. Neuhaerd. Aus der Ring-Maschine kommt den Ankauf einer Menzel schen Waschmaschine nur dringend empfehlen. gefertigten Waschmaschine, erlaube ich mir, den , da dicselben eine große Ersparniß an Zeit Nenzel zu Gießen, daß die von demselben Maschine besser behandelt, als auf jedem gewöhnlichen Wege und Da meine Frau bei Herrn Georg Brückmann auf dem Nonnenhof einer Probe mit der Wasch⸗Ring⸗ Maschine beigewohnt und dieselbe ihr ausgezeichnet gefallen hat, so habe ich von Herrn Maschinenfabrikant Menzel 21 Loose 12 fl., zu der schon am 15. Februar 1867 stattfindenden großen Zichung, der von der Re- gierung gegründeten und garautirten —* 2 Staats⸗Gewinn⸗Verloosung, welche nachstehende Treffer entbält, als: 60. 000, 5 0,000, 45.000, 40000, 35000, 32000, 30,000, 25,000, 20,000, 18000, 16,090, 15,000, 10,000, 6,000, 5,000, 4,000, 3,000, 2,000, 1,000, u. s. w. und 17 Frcs. eines jeden gezogenen Looses. Es ist mühin Jedermann die Gelegenheit ge⸗ boten, mit einer kleinen Einlage einen der oben— stehenden Treffer zu machen. Durch Unierzeichneten sind Loose mit Serie⸗ und Gewinunummer für obige Ziehung gegen Einsegdung des Betrags, Postnachnahme oder Post⸗ einzahlung zu beziehen. Ein Loos für alle Zie⸗ hungen gültig, koftet nur 4 Thlr. Jeder Auftrag wird schnell und sorgfättigst ausgeführt, Pläne den Bestellungen beigesügt und nach erfolgter Ziehung die Ziehungslisten jedem Theilnehmer franko und gratis zugesandt. Mau beliebe sich daher bald und direkt zu wenden an L. Wenzel, Staats. Effectenhandlung in Frankfurt a. M. Fah gasse No. 111. Briefmarken und Coupons werden in Zahlung angenommen. 127 Steinkohlen 133 in vorzüglicher Qualität, per Centner 32 kr. in ganzen Wagenladungen zum Zechenpreis, empfiehlt Gg. H Freundlieb neben der Stadikirche. Licgage Ae el werden ge sucht. Näheres zu erfragen bei C. F. Kemmler in Darmstadt. 0 FCFCCCC0ͤ ͤ ↄ bbb f häri 31 gehört zu denjenigen Die Schwerhörigkeit, Jen gegen wle es bisher fast gar keine Hilfe gab, denn die öffent⸗ lich ausgebotenen Mittel laufen fast alle auf Täuschungen hinaus. Es ist daher erfreulich, daß endlich Hufe gefunden ist. Das Nähere darüber enthält ein Scheifichen„Dr. R. Larey's sichere und billige Heilung der Schwerhörigkeit.“ Universal-Magen-Ligueur Carl von Metternich in Main 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., ver viertel Flasche 24 kr. Ph. Dau. Kümmich., Aale. (Preis 21 kr.) wilches allen Gehörkranken den f leichtesten und sichersten Weg zur Heilung zeigt. Vorrälhig ist dieses sehr empsehlenowershe Schrifichen in allen Buchhandlungen, in Friedverg bei Bindernagel& Schimpff. 2740 rer fl E. ee eee eee dee Versteigerung. mit 80 Bildern und 1675 Reeepten, ist das neuasta, baate und bᷣidligolo. Vorräthig Ice Illustrirtes K. Uepsbachen 27 stets frisch von der Mü 135 Montag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr, des Ibs. Weibel daselbst folgende Gegenstände, als: 1 Mahltrog mit Steinen, 1 Stockschlitten, nos v Bindernagel& Schimpff. Wilhelm Fertsch. versteigern lassen. (gad. will Kael Stachelroth zu Böastadt in der Behausung⸗ 6 Obm Fässer, eine Hobelbank mit Werkzeug und noch mehrere Geräthschaften gegen baart Zahlung Falle au! ange bort, vergeblic a Aufeuthal 123 batkelt in bes Fire vinzen Sta Es wit Jaspuntie N Prod gedachten Fraft feet 1041 ebf He, heile heiben Pr 13. Schl. woe dan maß, jur Ausfü 4 kö nungen lich Recht nigen ge WMakren m With He der Finn magazin III seriumo u. betreffen. 1 e Periode V. Vel den 9. J derichügent . Mimistert