Ara 8 Y Fp b 1. Mai. ———— e N Mai. 19 U g %„ 1 12 R 1 4 15—17 328 1 992 b 5 f 33 A. 8 2 1 197 132 * 1 2 elle uns 1 14 1 4 1867. 5 Samstag den 18. Mai. M 59. Anzeiger für Oberhessen. ö Fricdberger Intelligenzblatt. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Bekanntmachung, die Aufbringung der Bedürfnisse der Großherzogl. Landesbrandversicherungsanstalt für 1866 betreffend. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. i Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 2—— Nr. 22 sub 1. Friedberg den 16. Mai 1867. U fend; Die Anschaf nterhaltung des Faselviehes in den Gemeinden des Kreises Friedberg, hier die i. 17111717 n Friedberg den 15. Mai 1867 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien. Nachstehend theilen wir Ihnen die nach den erstatteten Commissionsgutachten aufgestellte Classifikations-Uebersicht über den Zustand des Faselviehes im Jahr 1867 zur Nachricht mit. Ist auch im Ganzen das Resultat als gut zu bezeichnen, so kommen doch immer noch Ge— meinden vor, in welchen der Unterhaltung des Faselviehes nicht diejenige Sorgfalt gewidmet wird, welcher dieser für die Nachzucht wichtige Gegenstand erfordert und müssen wir Ihnen darum dringend empfehlen, da wo Vernachlässigung in der Unterhaltung stattfindet, sowohl für jetzt, als auch für die Zukunft, sobald sie wahrgenommen wird, sofortige Abhülfe, nöthigenfalls durch Aufhebung der Verträge, zu veranlassen. % Ter a p p. über den Zustand der Faselochsen in den Gemeinden des Kreises Friedberg im Jahre 1867. Assenheim, 2 Stück, Philipp Schmidt's Wiw., Schweizer— bastard, untauglich, Haltung gut.— Bernerbastard, brauchbar, Haltung ziemlich. Bauernheim, 1 St., Georg Väth, Bernerb., gut, Haltung sebhr gut und rein. Beienheim, 2 St., Pachter Neuhard, Bernerbast., gut, Haltung gut.— Bernerbastard, brauchbar, Haltung ziemlich. Bodenrod, 1 St., Peter Hofmann IV., Vogelsberger, brauchb., Haltung sehr schlecht. Bönstadt, 2 St., Friedr. Strauch, Schweizerb., brauchbar, Haltung könnte besser sein.— Georg Höres, Berner— bastard, brauchbar, Haltung gut. Bruchenbrücken, 2 St., Ph. Schneider's Wiw., Bernerb., gut, Haltung gut.— Der zweite Ochse fehlt und ist anzuschaffen. Butzbach, 3 St., Karl Heil's Wiw., 2 Bernerb., sehr gut, Haltung gut und rein.— Vogelsbergerbast., brauch⸗ bar, Haltung gut und rein. Dorheim, 2 St., Pachter Heil, Schweizerbast., sehr gut, Haltung sehr gut und rein.— K. Bommersheim, der zweite Ochse fehlt und ist sofort anzuschaffen. Dorn⸗Assenheim, 2 St., Wilh. Joseph Jung II., Berner⸗ bast., sehr gut, Haltung sehr gut und rein.— Georg Adam Rack, reiner Berner, gut, Haltung sehr gut und rein. Fauerbach v. d. H., 2 St., Johs. Winter II., Vogels⸗ bergerb., sehr gut, Haltung vorzüglich und rein.— Joh. Koch II., Vogelsberger, brauchb., Haltung schlecht. Fauerbach b. Fr., 2 St., Friedr. Helferich, Schweizerbast., gut, Haltung gut.— Bernerb., brauchb., Haltung gut. Friedberg, 3 St, die Stadt Friedberg, Schweizerb., sehr gut, Haltung vorzüglich und rein.— Vogelsberger, brauchbar, Haltung gut und rein.— Der dritte Ochse fehlt und ist alsbald anzuschaffen. Gambach, 3 St., Konr. Bingel, Berner, sehr gut, Haltung vorzügl.— Tobias Fenchel, Bernerb., gut, Haltung gut.— Joh. Georg Reuhl, Vogelsberger, brauchbar, Haltung gut. Griedel, 3 St., Georg Marx, Berner, sehr gut, Haltung vorzüglich.— Johs. Loh, Vogelsberger, desgl.— Georg Bopp, Vogelsb., gut, Haltung gut und rein. Hausen, 1 St., Jakob Klös, Vogelsberger, gut, Haltung mittelmäßig aber rein. Hoch⸗Weisel, 2 St., Peter Kuhl, Vogelsb., gut, Haltung gut und rein.— Heinr. Daub IV., Vogelsberger, gut, Haltung mittelmäßig und rein. Ilbensladt, 2 St., Peter Haas III., Schweizerbast., gut, Haltung gut.— Aug. Haas III., Schwelzerb., desgl. Kirch⸗Göns, 2 St., Konrad Jung II., Vogelsb., gut, Haltung gut und rein.— Konr. Hanack, Vogelsberger, brauchbar, Haltung gut und rein. Langenhain, 2 St., Lorenz Jung, Vogelsbergerbast., sehr gut, Haltung auch sehr gut und rein.— Joh. Heinr. Schneider II., Vogelsbergerbast., gut, Haltung auch gut und rein. Maibach, 1 St., Konr. Althenn III., Vogelsberger, sehr gut, Haltung ausgezeichnel. Melbach, 3 St., Joh. Ph. Hahn, Schweizerbast., gut, Haltung sehr gut und rein.— Erust Heun, Schwei⸗ zerbast., brauchbar, Haltung ziemlich, aber rein; frisch angekauft.— Heinrich Weller, Schweizerbast., gut, Haltung könnte besser sein. Münster, 1 St., Joh. Werner I., Vogelsberger, sehr gut, Haltung sehr gut. Münzenberg, 3 St., Gilbert Diehl, Vogelsberger, gut, Haltung vorzüglich.— Adam Walther, Bernerbast., gut, Haltung schlecht.— Kaspar Walther's Wiw., Vogelsberger, brauchbar, Haltung schlecht. Nauheim, 2 St., Peter Stoll, Schweizerb., gut, Haltung sehr gut und rein.— Christ. Grünewald, Schweizer⸗ bastard, brauchbar, Haltung desgleichen. Nieber⸗Florstadt, 3 St., Heinr. Karl Schaubach, Bernerb., brauchb., Haltung köunte besser und reinlicher sein.— Pachter Alles, Bernerbast., brauchbar, Haltung gut und rein.— Pachter Brückmann, Bernerb., desgl. Nieder-Mörlen, 2 St., Beigeordnete Jung, Schwyzer, sehr gut, Haltung vorzüglich.— Anton Möbs IV., Bernerbast., sehr gut; erst angekauft. Nieber⸗Rosbach, 2 St., Johs. Simon II., Bernerbaslard. brauchbar, Haltung gut und rein.— Vogelsberger- bastard, brauchbar, Haltung ziemlich. Nieder⸗Weisel, 3 St., Gemeinde, Vogelsb., gut, Haltung auch gut und rein.— Zwei Ochsen sind sofort noch anzuschaffen. Nieber⸗Wöllstabt, 3 St., Heinr. Stoll, Bernerbast., sehr gut, Haltung sehr gut und rein.— Karl Puth, Berner, desgleichen.— Heinr. Weith, Berner, desgl. Ober⸗Florstadt, 1 St., Wilhelm Schultheis, Schweizerbast., brauchbar, Haltung sehr schlecht und unrein. Ober⸗Mörlen, 4 St., Jos. Jöckel, Bernerb., gut, Haltung auch gut und rein.— Mart. König II., Vogel sb., brauchbar, desgl.— Heinr. König XI., Schweizerb., sehr gut, desgl.— Joh. Scheidel, Bernerb., gut, desgl. Ober⸗Rosbach, 3 St., Phil. Buch II., Bernerb., brauchb., Haltung ziemlich gut.— Franz Rack, Schweizerbast., brauchbar, Haltung ziemlich.— Georg Storck II., Bernerbast., gut, Haltung sehr schlecht. Ober⸗Wöllstadt, 2 St., Ph. Adam Roskoni, Bernerbast., brauchbar, die Haltung könnte besser und reinlicher sein.— Jak. Weith, Bernerbast., sehr zut, Haltung sehr gut und rein. Ockstadt, 3 St., Heinr. Gröninger, Bernerbastard, zut, Haltung könnte besser sein.— Vogelsberger, untaugl., desgl.— Bernerbast., gut, Haltung gut. Oppershofen, 2. St., Johs. Hofmann, Bernerb., sehr gut, Haltung auch gut.— Heinr. Jung Wiw., Schweizer⸗ bastard, gut, Haltung schlecht. Ossenheim, 2 St., Georg Walther, Bernerb., gut, Haltung sehr gut und rein.— Christ. Schäfer, Schweizerbast., sehr gut, Haltung sehr gut und rein. Ostheim, 2 St., Joh. Jost. Stengel, Schweizerbast., gut, Haltung auch gut, aber unrein.— Konr. Schneider, Vogelsd., brauchb., Haltung gut und rein. Pohl⸗Göns, 2 St., Anion Pommer III., Vogelsberger, brauchb., Haltung mittelmäßig.— Anton Pommer II., Vogelsberger, desgleichen. Reichelsheim, 4 St., Müller Bopp, Schweizerbast., gut, Haltung gut und rein.— Heinr. Mählich, Schweizerb., desgl.— Friederich Konrad, Schweizerb., untauglich, Hallung ziemlich.— Franz Konrad, Schweizerbast., brauchbar, Haltung ziemlich. Rödgen, 1 St., Konr. Jehner, Schweizerb., gut, Haltung mittelmäßig und sehr schmutzig. Rockenberg, 2 St., Karl Bühlmeier, Bernerbast., sehr gut Haltung vorzügl.— Bernerb., gut, Haltung vorzügl., Schwalheim, 1 St., Georg Jehner, Bernecbast., brauchbar, Holtung gut und rein. Södel, 2 St., die Gemeinde, Schweizerbast., sehr gut, Haltung vorzüglich.— Bernerbastard, desgleichen. S taden, 2 St., Heinr. Hammel, Schweizerbast., brauchb., Haltung gut und rein.— Der zweite Ochse fehlt und ist sosort anzuschaffen. Steinfurth, 3 St., Heinr. Reif, Schweizerbast., sehr gut, Haltung vorzügl.— Konr. Schultheis, Schweizerb., desgleichen.— Christ. Leonhard, Schweizerbast., gut, Haltung vorzüglich. Trais⸗Münzenberg, 1 St., Georg Haub, Berner, sehr gut, Haltung gut und rein. Weckesheim, 2 St., Jakob Heck, Schweizerb., brauchbar, Haltung könnte besser sein.— Karl Schönwolf, Bernerbast., desgleichen. Wisselsheim, 1 St., Jakob Schultheis, Schweizerbastard, gut, Haltung vorzüglich. Wölfersheim, 3 St., Che. Leschhorn, Bernerbast., vrauchb., Haltung sehr gut und rein.— Wilh. Heyer, Schweizerb., gut, Haltung sehr gut und rein.— Konr. Kraft, Bernerbast., brauchbar, Haltung sehr gut und rein. Wohnbach, 2 St., Heinr. Eichelmann, Bernerb., sehr gut, Haltung sonst sehr gut, aber etwas unrein.— Berner⸗ bastard, gut, Haltung sehr gut und rein. Hiernach sind nach vorstehenden Einträgen: Sehr gut 28. Gut 36. Brauchbar 34. Untauglich 3. Noch anzuschaffen 6. Summe 107. Betressenb: Frevel vormals Nassauischer Unterthanen in diesseitigen Waldungen, hier Abrechnung mit den Recepturen Da Höchst, Ufingen und Cronberg. sselbe an diesel b Friedberg den 14. Mai 1867. e n. Nachstehendes Verzeichniß wird den betreffenden Großherzoglichen Bürgerme istereien zur Einnahmedekretur, Controlirung und Ver⸗ aulassung der Erhebung mitgetheilt. derjenigen Betrage, ersatz von Freveln Herzogl. Butzbach 19 fl. 40½ kr.— Butzbacher 20% kr.— Mark Kirch⸗Göns 2 fl. 58 ½ Nosbach 2 fl. 7 kr.— Ockstadt 8 fl. 26½ kr.— Pohl⸗Göns 2 fl bereits am 17. Februar 1866 an die betr. Gemeinden ausbezahlt. welche die nachstehenden Gemeinden ꝛc. in Folge der Abrechnungen kr.— Maibach 55½ kr.— Ver 5 Ter a ꝑ p. 5 über die Antheile der Betheiligten an Holzwerth und Schadens Nassauischer Unterthanen in diesseitigen Waldungen von dem Großherzoglichen Rentamte Friedberg zu empfangen haben. Armenfonds 16 kr.— Bobenrod 1 fl. 55 kr.— Hausen 6 fl. 3 kr.— Hoch ⸗ Nieder-Mörlen 59½ kr.— Nieder-Weisel 7 fl. 12½ kr.— O 15 kr.— Butzbach 12 kr.— Langenhain 15 kr. Ober-Mörlen 36 kr. Weisel 8 fl. 19½ kr.— Langenhain 2 fl. 5 bel Molen 4 fl. 8 kr.— Ober⸗ Die drei letzten Beträge wurden Betreffend: Die Verbesserung der Schweinezucht. Dua f fer Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Bürgermei Verkauf englischer Zuchtschweine. 7) Es wird nur von ½ zu ½ Gulden geboten; Trinkgeld ist von den über / Jahr alten Thieren 24 kr., über 4 Monate alten Thieren 15 kr. und von den jüngeren 9 kr. per Stück an die Wärter zu entrichten. Es kommen zur Versteigerung! 1) 1 Eber der Berkshire⸗Race, geboren am 19. Juni 1866. 2) 2 Sauen derselben Race, von demselben Alter, nach Angabe des Verkäufers seit dem 28. März d. J. trächtig. 3) 1 Sau derselben Race, vier Wochen jünger als die Vorigen. 4) 2 Sauen der langen Yorkshire-Race, geboren im September 1866. 5) 2 Coerferkel der weißen Suffolk⸗Race, geboren Ende Januar d. J. 6) 3 Mutterferkel derselben Race, vom gleichen Alter. 7) 2 Mutterferkel der Berkshire-Race, geboren am 9. Februar. 8) 2 Eber und 2 Mutterferkel der langen Yorkshire-Race, geb. am 20. Februar d. J. 9) 7 Mutter- und 2 Eberferkel der weißen Suffolkrace, von Anfang März d. J. 10) 2 Eberferkel der langen Yorkshlre-Race, von Aufang März d. J. Es kann jeder Oberhesse mitsteigern, auch wenn er nicht Mitglied des landw. Die Seitens des landw. Vereins von Oberhessen in Norddeutschland aus den besten Zuchten englischer Schweine angekauften Thiere sind in Friedberg angekommen zen daselbst in der Wohnung des Herrn Salzmann am Mittwoch den 22. d. M., Vormittags von 11 Uhr an, unter den nachssehenden Bedingungen an Landwirthe der Provinz Oberhessen öffentlich und so meistbietend versteigert werden. 1) Die einzelnen Thiere werden zu Minimalpreisen eingesetzt; diese Einsätze werden versiegelt und nach der Versteigerung eröffnet werden. die Gebote erreicht, oder überboten, so erfolgt der Zuschlag. 2) Nach beendeter Versteigerung gehen die Thiere der Steigerer über. a i 5 5 a 3) Garantie für die versteigerten Thiere wird nicht 4) Zahlung des Steigpreises muß innerhalb acht Tagen nach der Versteigerung 8 r, deren Verhältnisse unbekannt sind, haben Bürgschaft zu leisten. Thiere dürfen durch zwei Jahre vom Tage der Versteigerung zuerst nach Ablauf derselben zu eignem Gebrauch erfolgen; Steigerer, 5) Die versteigerter an nur zur Zucht verwendet und z geschlachtet oder zum Schlachten verkauft werden. Die Steigerer müssen sich verbindlich machen, auf Verlangen dem Vereins⸗ präsidium Bericht darüber zu erstatten, wie sich die Thiere gestaltet, und in der Zucht bewährt haben. Sind dieselben durch in Eigenthum und Gefahr geleistet. Vereins ist. an diefe been stereien thunlichst veröffentlichen. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg Laubach den 14. Mai 1867. Friedberg den 16. Mai 1867. Ter a p. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen Otto, Graf zu Solms-Laubach. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog liche Regierungsblatt Nr. 22 enthält: 1. Bekanntmachung der Großherzoglichen Brandver⸗ sicherungs⸗Commission, die Aufbringung des Bedürfnisses der Großherzoglichen Landes-Brandversicherungs-Anstalt für 1866 betr. a ö II. Bekanntmachung der Großherzoglichen Oberpost⸗ Inspection, wonach in Mühlheim eine Postablage errichtet worden ist. III. Bekanntmachung der Großherzoglichen Oberpost⸗ Inspectton, wonach in Folge der Eröffnung des Eisen⸗ dahnbetriebs auf der Strecke zwischen Alzey und Worms verschiedene Personenpostcourse aufgehoben wurden. IV. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Mainz. V. Deßgleichen in den Gemeinden des Kreises Vilbel. VI. Namensveränderung. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 15. April der Anna Maria Friedrich aus Goddelau zu gestatten, statt ihres bisherigen Familiennamens„Friedrich“ in Zukunft den Familiennamen Emmerich zu führen. W᷑I. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 20. April den von dem Hrn. Grafen v. Schlitz, genannt v. Görtz, auf die evangelische Schulstelle zu Uellershausen präsen⸗ tirten Schulamts⸗Aspiranten Ritz aus Nieder⸗Stoll für diese Stelle zu bestäligen;— am 24. April den Rentamt⸗ mann des Rentamts Lindenfels, Siebert, zum Rent⸗ amtmann des Rentamts Groß-Gerau, den pensionirten Rentamtmann Langsdorff zum Renlamtmann des Rentamts Lindenfels— und den Mainzollamts⸗Controleur Stroh zu Groß⸗Steinheim zum Districts⸗Einnehmer der Districts⸗Einnehmerei Lich zu ernennen;— am 27. April den von dem Kreisrath des Kreises Heppenheim und dem katholischen Pfarrer zu Heppenheim auf die katholische Schulstelle zu Kirchhausen präsentirten Schulamts⸗Aspi⸗ ranten Beck aus Raumbach, in der vormaligen Land⸗ grasschaft Hessen⸗Homburg, für diese Stelle zu bestätigen; — am 30. April den Canzlisten bei der Oberkau⸗Dicection, Döpfer, zum Canzlei⸗Inspector bei dieser Behörde,— am 4. Mai den Revisions⸗Controleur Haack zu Mainz zue; Asffistenten 1. Klasse bei dem Hauptzollamte Mainz, unter Belassung des Charakters als Revisions⸗Controleur — und den Gottlieb Schneider von Michelstadt zum Canzlisten bei der Oberbau-Direction zu ernennen;— an demselben Tage den Forstmeister des Forstamts Burg⸗ Gemünden, Cellarius, in gleicher Diensteigenschaft in das Forstamt Schotten zu versetzen— und den Ober⸗ förster der Oberförsterei Ortenberg, Dr. Haberkorn, zum Forstmeister des Forstamts Burg-Gemünden zu ernennen. VIII. Charakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 27. April dem Proiocollisten bei dem Ministerium des Innern, Köhler, den Charakter als Ministerial-Registrator zu verleihen. IX. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben am 25. April die auf diesseitige Prä⸗ sentation bei dem Hauptsteueramt in Frankfurt a. M. angestellten Packhofsverwalter Dietz,— Assisienten Rahn — und Bieler zum Behufe ihres Uebertritts in den königlich preußischen Dienst auf ihr Nachsuchen aus ihren Beziehungen zu dem großherzoglichen Dienste allergnädigst zu entlassen geruht. X. Versetzungen in den Ruhestland. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 20. April den Kreisdiener bei dem Kreisamte Friedberg, Decher, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner vieljährigen Dienste,— am 27. April den Canzlei-In⸗ spector bei der Oberbau⸗Direction, Horst, auf sein Nach⸗ suchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste— und am 1. Mai den Revisions-Controleur Becker zu Mainz in den Ruhestand zu versetzen. XI. Concurrenzeröffnungen: die evangelische Pfarr⸗ stelle zu Königstädten mit einem Gehalte von 1562 fl. 47 kr.;— die dritte evangelische Knabenschulstelle zu Michelstadt mit einem Gehalte von 325 fl., nebst 3 Stecken Kiefernscheit- und 2 Stecken Kiesern-Prügelholz zur Heizung des Schullocals; dem Hrn. Grafen zu Erbach⸗Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. XII. Gestorben sind: am 8. April der pensionirte Schullehrer Weber zu Volkartshain;— am 13. der pensionirte Förster Wald schmitt zu Merlau;— am 26. der evangel. Pfarrer Fresenius zu Hartershausen. Darmstadt. Auf der Tagesordnung der nächsten Freitag den 17. ds. Mts. stattfindenden Sitzung der ersten Kammer stehen: I. Neue Eingaben. II. Berichterstattungen. III. Berathung und Abstimmung über: die Mittheilun; der 2. Kammer, über den Gesetzes-Entwurf Vorkehrungen gegen die Rinder pest betreffend. — Zußfolge Weisung des preußischen Kriegs- ministeriums wird der Druck von je tausend Exem⸗ plaren der die Provinz Rheinhessen umfassenden 6 Sectionen der großherzoglichen Generalstabskartt vorgenommen. — In den nächsten Tagen werden durch groß herzogliche Militärs 100,000 Stück Zündnadel patronen in Wesel abgeholt werden. — Das Gesuch um Ueberlassung des Zeug; hauses zur Abhaltung eines Musiffestes ist ab⸗ schläglich beschieden worden, da für dieses Jahr die Räumlichkeiten nicht entbehrt werden können. — Am 11. Mai fand in Stockstadt eint Versammlung des Ried⸗Eisenbahn⸗Comi! tes statt, welche beschloß, eine Eingabe an den Großherzog und eine Vorstellung an das Mini; sterium des Innern im Interesse der Erbauung der Bahn von Gernsheim über Gries hein nach Darmstadt demnächst persönlich zu über⸗ reichen und Zuschriften in gleichem Betreff an die beiden Kammern zu richten. — Die Vorstellung der katholischen Geist— lichkeit des Großherzogthums Hessen an den Groß⸗ herzog in Betreff des von Pfarrer Ritter heraue- gegebenen Gustav: Adolf ⸗ Kalenders für 1867 ist bei Eduard Zernin in Darmstadt als Flugschrift erschienen. J. Reichelsheim. Aus mehr denn einem Grunde sind die Bewohner des vormals nassaui⸗ schen Amtes Reichelsheim mit dem, in Nr. 51 Ihres geschätzten Blattes in Vorschlag gebrachten Candidaten für die Wahl eines Landtags ⸗Abge⸗ ordneten— Herrn Bürgermeister Rieß in Nau⸗ Ueber englische Schweineracen. Von Dr. Henkelmann. Bekanntlich wird das Schwein wegen seines Fettes, Speckes und seinem vorzüglichen Fleische gezüchtet. Diesem Züchtungszwecke werden diejenigen Schweineracen am meisten entsprechen, welche sich leicht, früh und schnell mästen und bei gleichem Futter die größte Menge Fleisch und Fett ansetzen. Die Erfahrung hat gelehrt, daß Thiere mit feinem Knochen⸗ bau, kleinem Kopf und Hals, kleinen stehenden Ohren, breitem ebenen Rücken, kurzen Beinen und tiefem tonnenförmigen Leib sich vorzugsweise zur Mast eignen. Alle diese Eigenschaften finden wir in hohem Grade bei den englischen Schweineracen, die mit ein paar Worten zu besprechen wir uns um so mehr aufgefordert fühlen, als dieser Tage eine, von unserem landwirthschaftlichen Provinzial-Verein angekaufte Collection von den in Norddeutschland aus den edelsten Zuchten Englands importirten . hier angekommen ist, um demnächst zur Versteigerung gebracht zu erden. Sämmtliche englische Schweineracen sind keine natürlichen, sondern sogenannte Culturracen. Die vorhandenen europäischen natürlichen Racen, don welchen der berühmte Thierzüchter v Nathusius 5 annimmt, und zu welchen auch unser Landschwein gehört, stammen unzweifelhaft von dem Wildschwein ab, die Culturracen dagegen, deren es Tausende Die englischen Culturracen sind hauptsächlich durch Kreuzung det ursprünglich dort vorhandenen großohrigen oder Marschschweine mit dem chinesischen oder neapolitanischen Schweine entstan⸗ den, oder durch Kreuzung dieser beiden letzteren Racen unter sich und der daraus entstandenen Producte wieder mit der alten Landrace jc. 1c. Man erhielt dadurch viele neue Schläge und selbst Racen, welche man hauptsächlich nur nach ihrer Größe unterscheidet und in England allgemein in große und kleine Racen eintheilt. Die großen englischen Racen sind durch Veredlung des ursprünglich dort vorhanden gewesenen Marschschweines, die kleinen Racen dagegen durch Kreuzung des chine. sischen Schweines mit dem neapolitanischen oder portugiesischen Schweine hervorgegangen und zum Theil durch Einmischen von Blut des englischen Schweines verändert. Beide Racen sind bei den bier angekommenen Schweinen vertreten. Zur großen, veredelten englischen Race gehören: Die Norksbire⸗Race, der eigentliche Repräsentant aller großen Racen Englands, so daß oft die gesammte große Race mit dem Namen:„Norkshire“ belegt wird. Da es auch eine kleine Norkshire-Race gibt, so muß beim Ankauf stets zwischen großer und kleiner Nork⸗ shire⸗Race unterschieden werden. 7 Flecken, lang gestreckt, im Rücken eben und ziemlich behaart mit einzelnen weißen und schwarzen Borsten, entwickelt sich rasch, wird mit 2 Jahren schon 7 bis 8 Fuß lang und 500— 600 Pfund schwer, kann aber über gibt, sind durch verschiedenartige Kreuzungen hervorgegangen. 9 Centner schwer werden, und mästet sich leicht. Ferner gehören hierher Die große Norkshire ist weiß von Farbe, zuweilen mit blauen mhm über sundesbertre Ahnigt da neldel“ Ot weiden bet Ausstellung D. Berliner 7 lung, won, den ale M. 1015 zun schlisen der werden soll sol als ei anerkannt, letzung. de nicht stipu sein will, zehntausen hilfsbedürf übereignet, „Stistung christliche — D. renburg bisher mit d l 1 Das gest Frankr den beid Friedens Ausstellu — definiti wird bert Fallinden. Fran dausend L — die groß hire 1 8 länger erlangen Fleisch, daber a Farbe W deit schn te fle deal, 0 it Jana sacen m lich auch dasuge d, Nahe Har 0 6 ag Jaß 15 1 2 heim— durchaus nicht einverstanden. Wir ver- langen— unbeachtet unserer übrigen, vielleicht bloß localen Interessen— von unserem Landtags- Abgeordneten in erster Linie, daß derselbe ein völlig unabhängiger Mann sei, und bringen wir darum als Wahl-Candidaten den Herrn Mühlen besitzer Bopp dahier in Vorschlag. S. Gießen. Der ordentliche Professor Staatsrath Dr. Buchheim zu Dorpat hat, an Stelle des in den Ruhestand versetzten Geheimen Medieinalraths Professors Dr. Phöbus, einen Ruf als ordentlicher Professor in der medieinischen Facultät der hiesigen Universität erhalten und angenommen. Preußen. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ sagt:„Die Publication der Verfassung des norddeutschen Bundes werde erfolgen, nach vorgängiger Vereinbarung der Bundesregie— rungen über den Zeitpunkt, sebald sämmtliche Landesvertretungen die Verfassung endgültig ge— nehmigt haben werden.“— Die„Kreuzzeitung“ meldet: Der Kronprinz und seine Gemahlin werden bereits Ende der Woche abreisen, um die Ausstellung in Paris zu besuchen. — Die„Weser⸗-Zeitung“ bestätigt in einem Berliner Telegramm die früber gebrachte Mitthei— lung, wonach auch Spanien, Portugal und Schwe— den als Mitunterzeichner der Wiener Verträge von 1815 zum nachträglichen Beitritte zu den Be— schlüssen der Londoner Conferenz aufgefordert werden sollen. Die Aufrechterhaltung derselben soll als eine Frage des europäischen Interesses anerkannt, die Verpflichtung dagegen, eine Ver— letzung, derselben als casus belli zu betrachten, nicht stipulirt sein. — Ein Wohlthäter, welcher nicht genannt sein will, hat der Stadt Berlin ein Capital von zehntausend Thalern zu einer Stiftung für hilfsbedürftige christliche und jüdische Familien übereignet, welche bis zu seinem Tode den Namen „Stiftung eines Ungenannten für hilfsbedürftige christliche und jüdische Familien“ führen soll. — Die Arbeiten, welche in der Festung Lu- remburg in Ausführung begriffen waren und bisher mit Eifer betrieben wurden, sind eingestellt und die Arbeiter entlassen worden. — Die„Provinzial Correspondenz“ sagt: Das gesicherte freundliche Einvernehmen zwischen Frankreich und Preußen gibt Bürgschaft für den beiderseitigen erusten Willen einer aufrichtigen Friedenspolitik, welche durch den Besuch der Welt— Ausstellung Seitens des Königs noch erhöht wird. — Die Conferenz⸗ Verhandlungen sind definitis beendet, der Austausch der Ratificationen wird vermuthlich noch vor Ablauf des Monats stattfinden. Frankfurt. Gegen mehrere hiesige Bürger, welche ohne obrigkeitliche Erlaubniß ein hier ge— legenes Haus weit über dessen Werth hinaus aus- spielen lassen wollten, hierzu auch über hundert tausend Loose hatten anfertigen lassen, wovon ein großer Theil bereits abgesetzt sein soll, wurde eine Untersuchung eingeleitet. Hierauf bezüglich wird aus Stuttgart gemeldet:„Das hiesige Polizei— Amt belegte vor einigen Tagen in einer hiesigen Druckerei eine große Anzahl von Lotterieloo— sen, Prospecten und Verloosungs-Plänen mit Beschlag, welche auf die Ausspielung eines an der Promenade in Frankfurt liegenden Hauses mit Garten, Mobilien ꝛc. Bezug haben. Als Unternehmer gerirt sich ein G. Weir in London. Nach polizeilichen Erhebungen ist aber die ganze Unternehmung eitel Schwindel und ihre eigent— lichen Urheber ein Frankfurter Schornsteinfeger, ein bankerotter Kaufmann und ein übelberüchtigtes drittes Subject. Wiesbaden. Nachdem früher wiederholt Adressen von hier ausgingen, in welchen gebeten wurde, dem früheren Landesherrn, Herzog Adolf, das Familienvermögen ganz oder soweit thunlich gegen Bewilligung einer Rente zu entziehen, eir— culirt nunmehr dahier auch eine Petition an den König, in welcher ausgesprochen wird, daß oben erwähnte Adressen nicht der Ausdruck der Gesin— nungen und Wünsche aller Unterthanen des frü— heren Herzogthums seien, daß vielmehr das un— befangene Rechtsgefühl im Lande durch eine Maß— regel der Art verletzt werde.— Uebrigens soll mittlerweile von Berlin die sichere Nachricht ein— getroffen sein, daß das Abkommen mit dem Her— zog bereits festgestellt ist und zwar in einer für das ehemalige Regentenhaus günstigen Weise. Bayern. Würzburg. Verflossenen Sam— stag fand in der akademischen Aula eine höchst zahlreich besuchte Versammlung der hiesigen Stu— dentenschaft statt, in welcher die Friedensavresse der Straßburger Studenten verlesen, und mit Acclamation dem Ausschuß der Erlaß einer deren Inhalt entsprechenden Erwiderung übertragen wurde. Oesterreich. Wien. Auch Seitens der französischen Regierung ist ein Dankschreiben für die von Oesterreich in der Luxemburger Frage geleisteten guten Dienste eingegangen. Die Reise des Kaiserpaares nach Paris steht für die erste Hälfte des Juni bevor. — Der Reichsrath wird am Dienstag oder Mittwoch nächster Woche durch eine kaiser— liche Thronrede eröffnet werden. Schweiz. Das arme Felsberg in Grau⸗ bündten soll keine Ruhe haben. Wieder lösten sich in einer der letzten Nächte mit ungeheuerem Getöse Felsen am Calanda ab und stürzten in die Tiefe. Wo seither hoch in blauer Luft noch ein Felsenkegel aus wildem Geröll emporschaute, da ist jetzt ein tiefer Abgrund weithin dem Auge sichtbar. Nach allen Berichten soll der Bergsturz jedoch keinerlei Schaden verursacht haben und sind Menschenleben nicht zu beklagen. Frankreich. Paris. Eine über Brest eingetroffene Depesche aus New- Nork vom 4. Mai bestätigt die Niederlage der Imperialisten zu Queretaro, den Tod Miramon's und die Flucht Maximilian's. — Der König und die Königin der Belgier sind auf dem Nordbahnhofe abgestiegen, wo der Kaiser selbst sie erwartete. Eine große Menge Neugieriger hatte sich vor dem Bahnhofe eingefunden und hatte die Genugthuung, in einem Galla Wagen die Königin und den Kaiser auf dem Vorder- und den König auf dem Rücksitze Platz nehmen zu sehen.— Marschall Mae Ma— hon ist kürzlich von Algier in Marseille angelangt. — 15. Mai. Der„Moniteur“ erklärt, die Resultate der Conferenz seien sowohl in Frank— reich wie im Auslande günstig aufgenommen wor⸗ den, und fügt hinzu: Alles lasse jetzt hoffen, daß nichts den Fortgang der Ausstellung stören werde. In den Besuchen der Souveräne in Paris sieht der„Moniteur“ ein Pfand der Besänftigung und einen den Interessen der allgemeinen Civilisation nützlichen Einfluß. Italien. Florenz. Das Journal„Italie“ bestätigt, daß der König nach Paris reisen wird. Großbritannien. London. Der„Daily⸗ Telegraph“ will die Hauptschuld an der nun glück⸗ lich überwundenen Gefahr auf Benedetti schieben. Er jagt:„Es ist das Unglück Frankreichs, daß es im Auslande mit wenigen glänzenden Aus- nahmen von Männern bedient wird, die, so tüchtig sie in anderen Beziehungen sind, über die Länder, für die sie beglaubigt sind, in kläglicher Unwissen⸗ heit schweben. Benedetti war, wie es scheint, von der fixen Idee besessen, daß Frankreich nur zu drohen brauche, um Preußen zur Nachgiebigkeit zu bewegen, und zweimal brachte er dadurch Eu⸗ ropa an den Rand des Krieges. Nach den Unter— handlungen von Nicolsburg verlangte Benedetti nicht weniger als Mainz, und ein anderthalb Millionen Deutsche umfassendes Stück des linken Rheinufers, und zwar drohte er für den Fall der Weigerung mit Krieg. Der preußische Premier antwortete rundweg verneinend, und der Krieg wäre unvermeidlich geworden, wenn Napoleon III. nicht klug gewesen wäre, trotz der Darstellungen des französischen Gesandten von der Forderung abzustehen. Wir glauben, daß Graf Bismarck dem französischen Plane, Luxemburg zu erwerben, ursprünglich nicht feind war. Unglücklicherweise aber verleiteten die übertreibenden Berichte Bene— detti's die französische Regiecung dazu, unmittel- bar mit dem Haager Cabinet zu unterhandeln, anstatt zu warten, bis Holland sich mit Preußen auseinander gesetzt hätte.“ Darmstadt. Der rühmlichst bekannte Kölner Männer⸗Gesangverein, dessen Director, Herr Weber, unlängst von unserem Großherzog mit dem Ludwigsorden decorirt wurde, wird als Ausdruck des Dankes für diese seinem Director ertheilte Ehre am 29. Juni hier in unserer Stadt ein großes Concert geben. Der Ertrag dieses Con⸗ certes wird der Grundstock bilden zu einem Kapital, wo⸗ mit, wenn es hinreichend angewachsen ist, dem hier 1814 verstorbenen berühmten Musikdichter Adbs Vogler ein passendes Denkmal gesetzt werden soll. die große, nicht stark behaarte Suffolkrace, shire 1. ꝛc. Alle diese großen Racen brauchen zu ihrer körperlichen Entwicklung länger Zeit und die Mastung tritt später ein, als bei den kleinen Racen, erlangen aber auch dann ein schwereres Gewicht, Fleisch, derben Speck und sehr viel Schmalz 70— 80 Pfund und sind daher auf den großen Gütern Norddeutschlands sehr verbreitet. Farbe ist durchschnittlich weiß, die gefleckten sind weniger beliebt. Was die kleineren Racen anlangt, so entwickeln sich dieselben weit schneller als die großen Racen, haben eine größere Mastfähigkeit, zartes Fleisch, aber einen weichen, nicht haltbaren Speck und liefern wenig Schmalz, sind daher keine Thiere für die Haushaltung, sondern eignen sich ihres zarten, aber nicht haltbaren Fleisches wegen hauptsächlich zum Verkauf in volkreiche Städte. Sie sind nicht so fruchtbar als die großen Racen und so weichlich, daß sie sich nur zur Haltung im Stalle und Ihres feinen Fleisches wegen heißen sie vorzugsweise Fleischschweine, während die großen Racen die für große Haushaltungen beliebten Speckschweine bilden. Man theilt die kleinen englischen Racen in weiße und schwarze Die weißen Racen sind die beliebtesten, die schwarzen dagegen nicht auch zum Austrieb eignen. Racen. sollen fruchtbarer und nicht so weichlich sein. Zu der weißen kleinen Race gehören: N f sor-Race,(Zucht des verstorbenen Prinz-Gemahls,) die kleine Nork— die Race von Lanca⸗ Als eine selbstst liefern ein feines, festes und durch Kreuzung des Ihre Englands und sind aus Aus diesem Allen Racen sich für uns zur Letzteres entwickelt frißt im Verhältniß viel englischer Eber uns einzuführen. Die kleine Wind— Berk mit dem neapolitanischen Schweine entstanden. N sind haltbarer, als bei den kleineren Racen, die Berkshire Schweine ver- einigen überhaupt die guten Eigenschasten der großen und kleinen Racen shire- und die kleine Suffolk-Race; zur schwarzen kleinen Race: das Essex⸗ Schwein, das schwarze Suffolk. Schwein c. ꝛc. 1 ändige Race gilt in England die schwarze Berkshire-Race, mittelschwer, abgehärtet, fruchtbar, sehr mastfähig alten schweren Marschschweines in der Grafschaft Speck und Fleisch diesem Grunde dort unter den Pächtern am mei⸗ sten verbreitet, dürften auch für unsere deutschen Verhältnisse, namentlich für unsere kleineren Landwirthe, der größten Beachtung verdienen. geht nun hervor: daß die englischen Schweine— Reinzucht nicht eignen, dagegen ganz vor⸗ züglich sind, zur Kreuzung mit unserem Landschweine. sich viel zu langsam, wird zu spät zur Mast reif, „ohne rasch und in großer Menge Fleisch und Fett anzusetzen, was Alles verbessert werden kann, durch eine zweckmäßig fortgeführte Kreuzung mit englischen Racen, bauptsächlich durch Kreuzung mit unserem Landschwein und aus diesem Grunde hat unser landwirthschaftlicher Verein es gut befunden, diese Thiere auch bei Bereits haben in Deutschland Zuchten dieser Art schon bedeutenden Ruf, wie z. B. die Düsselthaler Race in der Rheingegend, die Schlanstedter in Norddeutschland. — — — Karlsruhe. Wie die arlsr. Ztg. meldet, ist in einem Steinbrumse der C martung Holzmatten, Könia⸗ reichs Württen arg, in; warzem Jura-(Lias⸗)ͤKalke der rauhen A Mein versteinertes Krokodil(Mystriosaurus) gesunden ur diese schöne Versteinerung, welche alle ein⸗ zelnen Theile des etwa 12 Thieres klar enthält, ist für das großherzogliche Naturalien⸗ Cabinet käuflich erworben, auch schon in der Halle des Orangeriegebäudes aufgestellt worden. 32% Von Paris wird berichtet: bis jetzt nicht weniger als 50,000 Meilen zu Fuß. 5* Leichengas förmliche Feuerwellen, die seltsam hin- und 20. Heinrich Hahn, Müller zu Muschenheim. 21. ein herwallen und gleichsam einem brennenden Kornfeld gleichen. Hofmann III., Landwirth zu Fleschenbach. 22, Edugrh * Nach Berichten von Batavia kam dort im März Vigelius, Oberförster zu Romrod. 23. Heinr. Greb V., ein aus Hessen-Kassel gebürtigter Reisender Namens C. Landwirth zu Hopfmannsfeld. F. Schäfer an, welcher zu Fuß das ganze Festland Oeconom zu Kloppenheim. 25. Eduard Groos, Kaufman Fuß langen vorweltlichen Curopa's, sowie Amerika durchwandert hat und jetzt Java zu Grünberg. und Australien zu besuchen gedenkt. Derselbe durchschritt[ Karben. 27. Jacob Diehm, Leinwandfabrikant zu Lauter⸗ bach. 28. Friedrich von Schenk zu Schweinsberg, Major zu Rülfenrod. 29. Johannes Sehrt II., Müller zu 24. Andreas Kliem I, 26. Wilh. Brück nnann, Müller zu Groß⸗ erregte die Straßen⸗Locomotive eines französischen Fabri⸗ kanten, der mit derselben täglich in den Länge⸗Alleen Probefahrten vornimmt. Dieselbe fährt auf den schlecht chaussirten Wegen mit der Schnelligkeit des Pferdegalopps, Wolf III, Landwirth zu Berstadt. 3. Heinr. Reutzel IV., wendet auf der Stelle und steht im raschesten Laufe fast Landwirth zu Kefenrod. augenblicklich stille. 5 2 Einem Schreiben aus Königinhof entnimmt zu Ober- Rosbach. die„Corr. R.“, daß sich seit Eintritt der wärmeren Früh- Landwirth zu Melbach. jahrswitterung dasclbst, sowie in allen Gegende in welchen im vorigen Jahre Schlachten eine große Anzahl v Folgen der ungenügen Hauptgeschworene: schachten, in denen die Leichen mehr als klafterhoch liegen, Unter-Widdersheim. 13. Johannes Beier III., Fabrikant kaum ein Schuh hoch Erde ruht, steigen dort Moder- zu Freienseen. 14. Philipp Schäser II., Oeconom zu dünste auf, die in einzelnen Gegenden die ganze Atmo- Altenstadt. 15. Johannes Kröll I., Wirth zu Rooheim, sphäre verpesten. Landleute, welche in der Nähe solcher] Kreis Nidda. 16. Eduard Trapp IV., Hofgerichts-Advocat Gräber mit Feldarbeit beschäfligt waren, erkrankten heftig in Friedberg. und mehrere fanden in Folge dessen einen raschen Tod. 18. Johannes Stein III., Oekonom zu Ober⸗Breidenbach. An einzelnen Stellen bildet des Nachts das emporsteigende 19. Wilhelm Vogeley, Zeugfabrikant zu Alsfeld. Großes Aufsehen Schwurgericht der Provinz Oberhessen. Münster. 30. Peter Fendt, Färber zu Büdingen. 1. Philipp Fendt, Posterpeditor zu Hungen. 2. Jost] Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. N zu! 4. Georg Deckmann V., Bürger⸗J Trautmann; von der Linie der Hamburg-Amerikanischen meister zu Bleichenbach. 5. Jacob Blecher III., Oeconom Packetfahrt⸗Aktien⸗Gesellschaft, welches von New⸗York am 6. Georg Caspar Weisert II., 4. Mai abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen Reise er Lar a 7. Heinrich Dietz, Müller zu von 9 Tagen 14 Stunden wohlbehalten in Cowes an⸗ n Böhmens, Friedberg. 8. Nicolaus Grüninger III., Gastwirth zu] gelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England vorfielen und] Butzbach. 9. Dr. Alfred Clebsch, Professor zu Gießen.] und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, on Wefallenen beerdigt wurde, die 10. Johannes Weitzel V., Bürgermeister zu Hopfgarten. unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe den Beerdigung in sehr beklagens⸗ 11. Ludwig Seyd, Hofgerichts⸗-Advokat zu Friedberg. bringt 383 Passagiere, 800 Tons Ladung, 200,000 Dollars werther Weise offenbaren. Da nämlich auf vielen Gräber 12. Georg Höres, Oeconom und Branntweinbrenner zu Contanten und 47 Briessäcke. s Telegraphischer Bericht. Das Hamburger Postdampfschiff„Cimbria“, Capt.“ Southampton, 14. Mai. Das Postdampsschiff des Nordd. Lloyd„Bremen“, Capt. Neynaber, welches Newyork am 2. Mai verließ, ist heute 12 Uhr Mittags nach einer Reise von 11 Tagen wohlbehalten unwelt 17. Adam Seum, Landwirth zu Burkhards. Cowes eingetrossen und hat um 2 Uhr Nachmittags die Nelse nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt außer dern neuesten Post 232 Passagiere und volle Ladung. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen für Pfingsten: Consirmations⸗Gedenkscheine zu allen Preisen. Elise Bechstein, Putz⸗& Modewaaren⸗ Handlung, 4120 empfiehlt zur gegenwärtigen Saison ein gut sortirtes Lager von Herren⸗ und Damenstrohhüten, eine große Auswahl der neuesten Sonnenschirme, gestickte Kragen& Manschetten, gestickte Taschentücher, Glacc:, Filet⸗ und fil d'écosse Handschuhe, überhaupt alle in dieses Fach einschlagende Artikel. Garnirte runde Damenhüte sowie Capot⸗Hüte stehen immer zum Verkaufe bereit. Geschäfts Empfehlung. 1218 Ich erlaube mir einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mich dahier als Spengler etablirt habe. Indem ich prompte und reelle Arbei! verspreche, empfehle ich mich gleichzeitig im Anfertigen von Gasbeleuchtungs-Ein richtungen bestens unter Zusicherung pünktlichster Bedienung. Friedberg, im Mai 1867. Georg Kreßß, Spenglermeister, wohnhaft bei Herrn J. Bechstein's Wittwe, vis-à-vis dem Hötel Trapp. Anzeige. 1229 Zu dem von mir construirten, noch wenig bekannten, aber von mehreren Oeconomen als sehr praktisch befundenen Wendepflug habe ich die Schmie darbeiten dem Sch mie de⸗ meister P. Stoll in Nauheim übertragen und stehen Probepflüge zur Ansicht und Benutzung bei demselben. Auch übernimmt derselbe Bestellungen zur schleunigsten Beförderung. Fauerbach vor der Höhe. Philipps, Wagnermeister. Der rühmlichst bekannte E. G. Walter'sche Keuchelhonig-Extract, bewährtes Mittel bei allen Hals- und Brustleiden, Katarrh, Husten ꝛc. sowie bei Verdauungs⸗ stockungen und Hämorrhoidalbeschwerden ist die ½ Flasche zu 12½ Sgr., die nde zu 7½ Sgr. in stitts frischer Waare acht zu haben in: Friedberg bei J. A. indecker. 568 Mantillen und Sommer⸗Paletots 1173 billigst bei S. Hirschhorn, Friedberg. Ludwigsstraße 118. 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Die deiden letztern find so tunnig verwebt, daß bequem am Pianoforte ausgesührt werden können und auch ohne Mesang als„Lieder ohne Worte“ vleltt Vergrügen bereiten. Enthält über 900 der schönsten und beliebtesten Lieder und Melodlen. Leipzig, 1867. Moritz Schäfer. Weiße leinene Taschentüchet, gestickt und glatt. Manschetten mit Kragen, sowie Herrenkragen dei 968 K. Friedrich neben der Post. i e Todesanzeige& Danksagung. 1245 Freunden und Bekannten widmen wir die schmerzliche Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat unsern lleden Gatten, Vater und Schwiegervater Johannes Herold nach langem, schweren Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Zugleich sagen wir allen Denen, welche ihm so viel Gutes erwiesen und zu seiner Ruhe stätte begleiteten, unsern tiefgesühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. n——.. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 19. Mai. 9 Evangelische Gemtindt 101 farramtswoche: Herr Pfarrer J. Gettesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Diakenus, Meper. Nachmittags: Herr Plarter Qaur. Settesdienst er Deen ittags: Herr, r iegel. Vormittag(Abendmahl.) 9 Nachmittags: Fällt aus. Katholische Gemtindt. Um halb 10 Uhr: Hochamt und Predigt. Nach demselben Firmungsunterrricht. Monsag und Donnerstag sind heil. Messen. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 120 Friedberg. Bindernagel& Sehimpff. Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. 1 (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 22 und eine Beilage.) Simm Montags zun Dad Bersteigerun NI —— C 993 Fordert Balthase! Termint i Neibun⸗ Masse, dahlt Ftiedbe Oro Num Landger 1 Großhetz 186 Die öffentliche Prüfung der Realschule wird Mittwoch und Donnerstag l. * 8 25 8 Velkslither Gesang. eech. 1 l8 kt. n een Oe un n tutte Ter bieten wir daß uu ut 41 9 trotbt, it werden tonnen 11 70 5t Bert“ geh 201 dcr scoͤntt ert esfer Ichentiche en mit Krage 9 22 Beilage zu m Anzeiger für O berhessen. u 59. — — ———— en 22. und 23. Mal, Vormittags um 8 Uhr ebäude, der Schlußaetus Freitag den 24. r dotel Trapp stattfinden, zu welchen Schulfeierlichkeiten wir die Eltern und Freunde der Schule hiermit ergebenst einladen. Aumeldungen neu aufzunehmender Schüler, welche wenigstens in den nächsten Monaten as 10. Lebensjahr erreichen müssen, können Samstag den 15. Juni, Vormittags von 9 „is 12 Uhr in dem Realschulgebäude unter Beibr Behoͤrde gemacht werden, worauf Montag den 17. Juni die Aufnahmsprüfung statthaben Das neue Schuljahr nimmt Dienstag wird. Gro Holzversteigerung in 1222 Montag den 27. und Dienstag den 28. l. M., sollen zn den Domantalwald⸗Distrikten oh wald, Herbkopf, Albach und Köhlberg verste ogliche Healschule zu Friedberg. 12 und Nachmittags um 2 Uhr im Rcealschul⸗S Mai, Nachmittags um 3 Uhr im Saale des ste ingung von Zeugnissen bei der unterzeichneten den 18. Jun seinen Anfang. ßherzogliche Direction der Realschule Benachrichtigung. 3 Diejenigen Steigerer, welche am 14. Februar J. in dem Gräflichen Forstrevter Wickstadt, Dlstrlet chüfloch, Holz erfteigt und noch im Walde sitzen haben, werden hiermit ersucht vasselbe binnen 14 Tagen um so gewisser abzufahren, als ich mich gegenfalls genöthigt sehen würde, dasselbe einer anderwelten Versteigerung auozusetzen. Zugleich mache ich die Steigerer auf die Ver⸗— igerungsbdedingungen 10., 11. und 12. und die hier⸗ nach für sie entstehenden Nachtheile im Falle eines anderwesten Verkaufs aufmerksam.. Wickstadt am 14. Mat 1867. Der Gräflich Solms-Rödelheim'sche Oberförster Schal las so gert werden: Grassaamen⸗Versteigerung i n dem Forste Nidda. 1225 Mittwoch den 29, d. M., Vormittags 10 Uhr, Ü in dem Gemeindehaus zu Nidda die diesjährige rassaamen-Erndte aus den Domanialwaldungen der Scheitholz Prügelholz 2 Stockhol Reloholz Oberförstereien Langd, Eichelsdorf und Ortenberg, sowie Holzart S en. aus einigen Gemeindewaldungen des Forfts versteigert Buchen 384 31 219 115 werden.* Eichen⸗ 4850 40 37 69 Salzhausen am 14. Mai 1867. 8 125 10—— Groß herzogliches Forstamt Nidda 88 Eichen⸗Stämme von 8—36“ Durchm., 5—607 Länge mut= 6742 Cbkfg. te ve. 790 Nadelholz Stämme„ 1015 ⸗], 2060„= 340„ Holz ⸗Versteigerung. 1 Elzbeer Stämme„ 7—10½“ 15—20,*„= 48„ 1230 Mittwoch den 22. d. M., Morgens 8 Uhr, wird 14 Buchen Stämme„ 17-28“ 17 5-45)„„= 1391„ im Ober⸗Rosbacher Gemeindewald, Distrikt Große Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen präcls halb 9 Uhr in dem Distrlet Lohwald. Jobauneshecke, folgendes Holz öffentlich meiflbietend Sämmtliches Stammhbolz, sowie auch der größere Theil des Buchen und Eichen⸗Scheidholzes wird versteigert: Montags zum Ausgebot kommen.* 4½ Stecken Nadel⸗Scheitholz, Das in den Distrieten Herbkopf, Albach und Köhlberg zerstreut fitzende Holz wollen Steigliebhaber vor der 5½„ Eichen-Prügelholz, Versteigerung einsehen. 4„ Nadel- 55 Nidda den 15. Mai 1867. Großherzogliche Oberförsterel Langd 6¼%„ Etlchen⸗Stodholz, Georg. 10½„ Nadel-„ 9382 Wellen Eichen Reisholz, 3140„Nadel⸗„ Edictalla dung 993 Forderungen an das coneursfällige Vermögen des Balthaser Münk von Ober⸗Wöllstadt find in dem Termine Freitag den 7. Jun l. J., Morgens 9 Uhr, et Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse, dahier anzumelden. Friedberg den 9. April 1867. Groß herzogliches Landgericht Friedberg. .. 8. Zimmermann, Hofmann, Landgerichts ⸗Assessor. Landgerichts Assessor. Lieferungen verschiedener Bedürfnisse. 1191 Donnerstag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden nachfolgende Lieferungen für die hiesige Garnison im Summisstonswege vergeben, als: 3 Brod, aufs 3. Vierteljahr 1867, 2) Oel, Petroleum, Fischtbran und Stear in- lichter aufs 2. Halbjahr 1867, 3) Getste, Weizenklete und Leinkuchen desgleichen. Die Lieferungsbedingungen können täglich auf dem Büreau des unterzeichneten Verwaltungsraths eingesehen werden. Butzbach den 11. Mai 1867. Groß herzoglicher Verwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Reiterbrigade v. Buseck, Major. Bekanntmachung. Veräußerung einer Scheuer zu Berstadt dei Großberzoglichem Rentamte Nidda. 1226 Dtienstag den 16. Juli 1867, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Gasthause der Frau Vöglers Wittwe zu Bersladt die in dem Orte Berstadt befindliche Zehent⸗ scheuer, nebst dem zwischen der Scheuer und der Straße befindlichen Vorraume, nämlich Gemarkung Berstadt, Flur I. Nr. 169. haltend= 95 Klafter Pofraithe Scheuer) im Ort, begrenzt von der Hofralthe und dem rasgarten des Georg Schweltzer und dessen Ehefrau geb. Rühl, durch das Grabland des Georg Emmel IV. und dessen Ehefrau Jultane, geb. Diefendach und durch die Hofralthe des Peinrich Wolf IX. und dessen Ehefrau geb. Naumann, sowie des Peter Weil und durch die Herengasse im Ort, nach den Formen des Domalnen⸗ Veräußerungsgesetzeo vom 2. Juni 1821 öffentlich zuerf in zwel Abihellungen und dann im Ganzen versteigert werden. Die Scheuer, massiv aus Steinen erbaut, ist mit Zlegeln gedeckt, hat zwel große Elnfahrtsthore, zwe Tennen, zwei einzelne und eln doppeltes Bara, befindet ch in sehr gutem Zustande und eignet sich besonders zur Herrichtung von zwei Oekonomlehofraithen. Ole Versteigerungsbedingungen konnen schon vor der Versieigerung auf dem Biüreau des Unterzeichneten ein⸗ gesehen werden.? Bingenhelm im April 1867. Großherzogliches Rentamt Nioda Bekanntmachung. 1232 Vom 20. d. Mts. an wird an Stelle der bis ⸗ herigen Person npostfahrten zwische Nidda und Orten⸗ berg eine tägliche Personenpost⸗ Verbindung zwischen Büdingen, Ortenberg urd Nidda in folgender Weise unterhalten: in Nidda L 62 Kiefern⸗Stämme von 6—11“ Durchm. und 15 bis 45“ Länge mit 910 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist in dem Kiefernbestand beim öwenhof. Ober⸗Ros bach am 15. Mai 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗RNos bach Blech er. aus Büdingen durch Ortenberg 750 Morgens, 9-90 Morgens, 1055 Vorm., aus Nidda durch Ortenberg in Büdingen 10 Nachmitt., 315-32 Nachm., 48 Nachm. Frankfurt a. M. den 13. Mal 1867. General⸗Direction der Großh. Hess. Posten. Der Königlich Preuß ische Admintstrator In Vertretung: Meyer. Heuversteigerung. 1227 Montag den 27. d. Mis., Vormittags um 10 Uhr, soll im Rathhaussaale dahter das für die Stadt im vorigen Sommer eingescheuerte Heu, aus ungefähr 200 Centner bestehend, in Abtheilungen, öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden, Nidda den 14. Mai 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Nidda Reuniug. 1 1 Holz ⸗Versteigerung. 249 Die am 6. d. M. abgehaltene Holzversteigerung n dem Bodenröder Gemeindewald hat die Genehmigun nicht erhalten und soll zur zweiten Versteigerung au Freitag den 24. Mat l. J. kommen: Stecken Buchen⸗Prügelholz, 4½„ Birken⸗, Eichen⸗Prügelholz, 46„ Buchen⸗Stockholz, 1„ Birken⸗, Eichen⸗Stockholz, 12000 Stück Buchen⸗Reisbolz Wellen, 250„ Eichen-, Birken⸗Reisholz Wellen, 1000„ Nadel-Reisholz Wellen, 115(„ Nadelstangen, 68 Cubikfuß haltend, 1 Etchenstange, 4 Cubikfuß haltend, 1 Buchenstange, 3 5„ Die Versteigerung deginnt um 9 Uhr Vormittags. Bodenrod den 16. Mat 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Bodenrod Schäfer. — 9* 0 Holz⸗Versteigerung. 1238 Montag den 20. d. Mis., Vormitiag 8 Uhr, kemmen, da die am 13. d. Mis abgehaltene Brenn⸗ bolzversteigerung nicht genehmigt worden ist, aus dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistriet am Engelsborn“ zur nochmaligen öffentlichen Versteigerung: 30% Stecken eichen Scheitholz, 169 ½*— Prügelbolz, 12037 Wellen„ Reisbolz, 96 Läste eichen Späne. An dem nämlichen Tage, Nachmittags 1 Uhr, wird mit der Stamm- und Stangenholzversteigerung daselbst fortgesahren; es kommen noch zum Ausgebot: 5477 Cbifß. eichen Stamm- und Stangenbolz in 810 Stücken von 3 11½“ Durchm. und 15—50“ Länge. Die Zusammenkunft findet in dem Holzschlag, zunächst der»Ufinger Straße“ flatt. Ockstadt am 16. Mat 1867. Ole Freiherrl. v. Franckenssein'sche Oberforsteret Ockstart Fre p. Dr. Pattison's Gichtwatte lindert sofort und heilt schnell Gicht, Rheumatismen 277 aller Art, als Gesichto⸗, Bruß. Hals. und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand⸗ unt Kegicht, Glieder⸗ reißen, Rücken- und Lendenweh u. s. w. Cdictalladung. 1246 Bekannte und undekannte Gläubiger des Philipp Diel III. von Ober Wöllstadt, über dessen Vermögen Concurs erkannt ist, baden Ansprüche jeder Art an dasselbe: Mittwoch am 21. August d. J., Morgens 9 Uhr, zu Itquidiren, gegenfalls sie von der Wasse ausgeschlossen sind. In demselben Termin soll über Beslellung und etwaige Verpflichlang eines Masse⸗ curators, Ernennung eines Gläubiger-Ausschusses und Veräußerung der zur Masse gehörenden Immobilien Beschluß gefaßt werden. Nicht persöhnlich erschetuende oder nicht durch Spectal⸗ bevollmächtigte vertretene Gläubiger werden in jenen Beziehungen als der Mebrbeit der eine deßfallfige Erklärung selbst abgebenden Gläubiger betretend angesehen. Friedberg, am 10. Mal 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Steinberger, Landrichter. Landgerichts Afsessor. Gras-Versteigerung. 1239 Nächsten Dienstag den 21. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll auf der Gemeindessube die dießläbelge Grasnutzung auf dem(öoraelltischen zriedhofe dahser öffentlich meifibietend verstelgert werden. Friedberg, den 16. Mai 1867. Für den Gemeindevorstand Meper Hirsch, I. Vorsteher. Einen Spreuger In Paketen zu 30& 16 kr. zu haben bei J. A. Welcker. Windecker. 1237 bat zu verkaufen K. Sommer. Gesangbücher zu allen Preisen empfehlen zur be Auswanderer& Reisende N nach Amerika vorstehenden Confirmation 8 erden von mir mit Dampf und Segelschiffen 1. Classe in Bindernagel& Schimpff. 0 8 jeder Woche über Bremen, e 7 en g 5 6 8— ö Liverpool befördert; gute Bedingungen und die billigsten Preise werden zugesichert. erträge M 30 können jeden Tag abgeschlossen werden bei 323 Alwein⸗ enz 1 1 2 5 a in Fläschchen à 6 kr. und 12 kr. 14 G. Fr. 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M., Vormittags 11 Ubr, 1223 Seit elnem balben Jahre litt ich en I Kaub pinscker mit langen Obren und langem Schwanzt, I Medergsung N Mer 20 07 170 ee 2 h beftigen Brustschmerzen und Seiten⸗ 922 Farbe grau und auf den Namen Scholler hörend, in Gießen! S 7 5. 7 0 1 0 Engelthal, solgende Arbeiten und Lieferungen: nan sowie Pe 71115 e be ge 50 c den 17. Mai 1867. zu Darnsse 1) Planir- und Chauffir⸗Arbeiten von 10[◻J Klafter mußte ich vor Schmerz die 5 ande auf rz Philipp Ritz el. Nolbged Militärtom nebst Seitengräben, veranschlagt zu 27 fl. 10 kr., legen. gch gebrauchte nun den Mayer' schen. Nothgeber. und dafür G 2) 1,2 Cüubik⸗ Klafter Steine zu brechen, veran- Brust⸗Syrup, und zu meiner großen Freude Zu haben dei Bindernagel& Schimpff Für Main schlagt zu 14 fl. 24 fr., 97 J wardt ich binnen vierzehn Cagen vollständig* wil 3) das Fahren und Setzen dieser Steine, veran- von meinen Schmtr kn besttit welches ich mil 2 bi igung d schlagt zu 34 fl. 48 kr. b— e Jummtr- jeust für den Sa öffentlich wenigstnebmend unter den dabei bekannt ge ⸗ Dank dem Herrn Maper bescheintge, 8 D f. Antag de! macht werdenden Bedingungen verstelgert werden. Eschwetler, Kbeinprovin. geln 17179 Bönstadt, den 15. Mal 1867. Wilhelm Sinn, Kaufmann. 11 ait Gregzerzoglich, eee Bönstadtl Tüein acht ber Ph. Dan. Fammich dn 4— in D 20—.— Caschen- Fahrplan zu tha C. 3. Krauß 78— 4 2— 2 7 1 n ff 9 15 Nächte Gewinnzithung am 1. Zuni 1867.][ Mittel⸗Rheingegend, meat Functionen d Wereien u f Höchste Gewinn- Aussichten! Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. Thee-Geschäft 5 N Im̃ 7½ 10 c. 2 Greis 3 kr. genomtten 1 1 erhält man ein bes, für 13 fl. ein ganzes 0 5 8 an 0 (Mineing laue) Prämien ⸗ Leos, 55 ohne jede weitere E 1 II P f Ee 1 D dön f Zahlung, für bie fünf großen Gewinnziehungen 5 N gere eit di L 4 I 0 II der 1864 wcichleen k. k. Sferr. Staats- 1% gebe Is verkaufen be! Repräsentan 2 ene ee vom e Friedberg. Gatzert. fig ö 4121 a bis zum 13. April 1868 slattfindet, und womit tr g Niederlage en gros und en détail bei man fünfmal Pieist von fl. 230,000, 220.000, Zu verkaufen. nd weite Ehr. erner in Friedberg. 200%, 50,000, 25,0 0 K. gewinnen kann. 122 L nech brauchbare Räder fieben zu verkaufen bei f wo mb Bestellungen, mit beigefügtem Betrag, Postein⸗ 5 N 0 odann i 0 Friedrich Ritzel, Samied⸗ ne 55. zahlung, ober gegen Nachnahme, beliebe man 0 2 tintretey Em fehlun baldigst und direkt zu senden an das Handlungs haus Ein braver Junge 1000 f 4 v 9. 15 A. Ba. Bing, 1230 kaun zu Afinggen tn die Lehre treten del ach ö f ˖ 149 8 5, Prankfurt d. K 1 l dse Se 697 Unverfälschte Waare, wie ste dirert on, Listen 8 Plümer 215 doe tente Heinrich Diehl, deilgebülfe. we qu er China importirt, ist zu mäßigen festen Preisen I übermiinelt. Wi Sblirtes Zimmer kan e u 1 zu haben in/ und ¼ Origmalpacketen. I. Zu ber nächten em L. Zunft b. g. fett. in m 7 eh 2 15 n 0— kndenden Gewinnzichung, deren Hauptneffer hat zu vermiethen Ferch, ubrmacher. n auge i 8 klei- Eilen⸗- OT ellan- fl. 250,000 ist, erlasse ich gleichfalls halbe Loot 1233 Ganz nabe an der Main⸗Weser- Bahn in det aeg, 575 3 1 1 U 3 5 8515 75 ele 7700 8 f fl. 3. 7 15 5 um. Kähe Frankfarts ist 91 gute Wirtbschaft mit oder dug 1 5. 1. oder halbe Soose gegen baar, Postein⸗ ohne Oekonemie ganz billig zu verpachten. Näheres wie dem und Glaswaaren Bülem zicr Lache de er e e ee 1102 empfiehlt zu E 11 8. Prelsen E— 5 2 8 7 nisten de arl Bauer in Assenbeim. 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