cͤchin. —— Keichberg. — Itkirche: 1867. Donnerstag den 18. April. M47. 4 Anzeiger für Oberhesse 9 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. * Amtlicher Theil. Betreffend: Die Bildung der Ortsvorstände, insbesondere die Vorarbeiten für die Wahlen des Gemeinderaths im Kreise Friedberg für 1867. Friedberg den 9. Marz 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nur wenige haben unserer Verfügung vom 9. v. M., Anzeiger für Oberhessen Nr. 31, entsprochen, weshalb wir an die sofortige Erledigung hiermit erinnern. Trapp. Betreffend: Einquartierung der Großherzoglichen Truppen bei den Landeseinwohnern. Da Friedberg den 16. April 1867. e ah ad K an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Polizei-Commissär zu Wickstadt. Die in obigem Betreffe erfolgte Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 8. April d. J., Amtsblatt Nr. 6, theilen wir Ihnen nachstehend in Abdruck zur Nachricht, Nachachtung und Veröffentlichung mit. Trapp. Darmstadt den 8. April 1867. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisäm ter. Von verschiedenen Gemeinden des Großherzogthums sind in neuerer Zeit Entschädigungsansprüche wegen Verderb an Wohnungen, Stallungen, bebautem Gelände und dergleichen erhoben worden, theil— weise ohne daß eine amtliche Taxation des Schadens vorher statt— gefunden, oder daß die Betroffenen, sobald sie von der Beschädigung Kenntniß erhielten, bei den betreffenden Abtheilungs-Commandanten sowie den Großherzoglichen Bürgermeistereien Anzeige hiervon gemacht und um Taxation und Schadensersatz nachgesucht hätten. Wenn auch das Großherzogliche Kriegsministerium bereit ist, dem einzelnen Einwohner— soweit dies gesetzlich zulässig ist— durch Zahlung des Geldwerthes den durch die Truppen⸗Dislocationen herbei— geführten Schaden zu ersetzen, so sind doch wiederholt von Einzelnen so übertriebene und verspätete Ansprüche erhoben worden, daß es geboten erscheint, für solche Entschädigungsforderungen Normen fest— zusetzen, wenn nicht solche künftig abgelehnt werden sollen. Auf Ersuchen des Großherzoglichen Kriegsministeriums finden wir uns daher veranlaßt, hiermit zu bestimmen, daß künftig hin⸗ sichtlich jeder Beschädigung, welche durch Großherzogliche Truppen oder deren Pferde und Fuhrwerke an Wohnungen, Stallungen, be⸗ bautem Gelände und dergl. herbeigeführt wird, von dem Betroffenen sofort bei dem betreffenden Abtheilungs- beziehungsweise Stations- Commandanten und der Großherzoglichen Bürgermeisterei die Anzeige zu machen ist. Von Großherzoglichem Kriegsministerium werden dann die Abtheilungs Commandanten ꝛc. Weisung bekommen, Einsicht von den Beschädigungen zu nehmen, soweit dies die Verhältnisse zulassen; die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien aber haben die Taxation der Beschädigung sofort zu veranlassen, auch dem Beschädigten eine Bescheinigung über die gemachte Anzeige zu ertheilen. Sollte der Fall vorkommen, daß der Beschädigte und die Großherzogliche Bürgermeisterei den betreffenden Abtheilungs-Commandanten nicht kennen oder nicht wissen, durch welche specielle Truppenabtheilung der Schaden verursacht worden ist, so hat der Beschädigte von dem erlittenen Schaden nur der Großherzoglichen Bürgermeisterei Mit⸗ theilung zu machen. Die Großherzogliche Bürgermeisterei hat alsdann von dem erhobenen Schadensersatzanspruch dem betreffenden Groß⸗ herzoglichen Kreisamt und letzteres dem Großherzogl. Kriegsministerium Anzeige zu machen. Wir beauftragen Sie, sich nach vorstehenden Bestimmungen zu bemessen, sowie auch von denselben den Großherzoglichen Buͤrger⸗ meistereien zur eigenen Nachachtung und zur Bekanntmachung in ihren Gemeinden Kenntniß zu geben. v. Dal wig k. Hallwachs. Hessen Darmstadt. Das Großheczog⸗ Gießen. Am 14. d. M. starb dahier im Verfassung, dem Resultat der Vorberathung ge— diefer Beziehung geradezu ausgesprochen: es sei thum Hessen ist der einzige süddeutsche Staat ge— wesen, welcher zur Zahlung der preußischen Kriegs- Contributjonen kein Staatsanlehen hat machen müssen. Wie schwer und empfindlich übrigens dasselbe durch die ihm auferlegten Friedensbedin⸗- gungen in seinen seither günstigen finanziellen Verhältnissen betroffen wird, dafür legen nicht wenige Stellen des von dem Finanz- Ausschusse der zweiten Kammer erstatteten Berichtes Zeugniß ab, und es würde unter diesen Verhältnissen als doppelt hart erscheinen, wenn Preußen die Ueber⸗ nahme eines Theils unserer Landesschulden!— entsprechend dem Verhältniß der abgetretenen Landestheile zum ganzen Großherzogthum— de⸗ finitiv ablehnte. Der Ausschußbericht hat in nicht zu erwarten, daß Preußen, der Staat der Intelligenz und der Civilisation, sich weigern werde, in Bezug auf den jüngst von ihm erwor- benen Theil des Großherzogthums die Consequen⸗ zen des allgemeinen europäischen Völkerrechts an⸗ zuerkennen, und den Antrag an die Kammer gerichtet: der großherzoglichen Regierung die Aus einandersetzung mit Preußen in dieser Bezie- hung zur eifrigen Betreibung zu empfehlen. — Durch die mit Preußen abgeschlossene Militär-Convention soll dem Großherzogthum die Pflicht auferlegt sein, künftig 4 Regimenter In- fanterie zu 3 Bataillonen, 2 Regimenter Dragoner zu 5 Schwadronen zu stellen und die 4 Batterien des Arlilleriecorps um eine zu vermehren. Da— gegen sollen das Scharfschützencorps und die Pionntercompagnie aufgelöst werden. 80. Lebensjahre Geheimerath Dr. v. Ritgen, ordentlicher Professor der Mediein und Director der Entbindungs-Anstalt, ein um die Universität hochverdienter Mann. Die Universität bat da⸗ durch einen großen Verlust erlitten. Preußen. Berlin, 15. April. Reichs⸗ tag. In der heutigen Sitzung erklärte Graf Bismarck: Die Bundesregierungen werden alle beschlossenen Amendements genehmigen, falls das Haus bei den Amendements in Betreff der Diäten⸗ frage und den Heereseinrichtungen, welche die Regierungen nicht annehmen, nachgiebig sein werde. Die Bundes-Commissäre werden sich im Laufe der Debatten näher aussprechen. Gegenüber dem Abgeordneten Reichensperger, welcher er⸗ klärte, daß Preußen keinen Grund habe, den Ab- änderungen der Verfassung in Betreff der Diäten und Heereseinrichtungen ein kategorisches„Nein“ entgegenzustellen, bemerkte Graf Bismarck: „Wenn es dem Redner gelingt, seine Ansichten zur Geltung zu bringen, dann würde ich nicht glauben, das Verfassungswerk durchzuführen; ich würde den König alsdann um meine Entlassung bitten.“— Bei der dann beginnenden Schluß⸗ berathung wurden die Artikel 1 bis 59 gemäß dem Resultat der Vorberathung erledigt und alle neueingebrachten Amendements verworfen. Art. 32, die Bewilligung der Diäten betreffend, wurde ge⸗ strichen und der Wegfall der Diäten festgestellt; für den Wegfall derselben waren 178 gegen 90 Stimmen. mäß, angenommen, dagegen das Amendement des Grafen Stolberg abgelehnt, wonach die Heeres- leistungen bis zum Erlaß eines Bundesgesetzes unverändert bleiben. Graf Bismarck hatte die Annahme des Amendements empfohlen. Zu Ar- tikel 62 wurde das Amendement des Herzogs v. Ujest mit 202 gegen 80 Stimmen angenommen, die übrigen Artikel des Verfassungs Entwurfs wurden ohne große Debatten erledigt. Bei der Gesammtabstimmung wurde der Entwurf mit 230 gegen 53 Stimmen angenommen. Die Polen protestirten dagegen und legten ihre Mandate nieder. Morgen findet die Schlußsitzung statt. — Wie es heißt, wird der Kriegsminister v. Roon aus Gesundbeitsrücksichten sein Portefeuille niederlegen. Als seinen Nachfolger bezeichnet das Gerücht den General Vogel v. Falkenstein. Rendsburg. Einige 30 Landwehrmänner aus dem nördlichen Schleswig, welche sich gewei⸗ gert hatten, den Fahneneid zu leisten, sind dahier unter militärischer Bewachung eingebracht worden. Hildesheim. Das vorläufige Programm der 16. allgemeinen Lehrer⸗-Versamm- lung, welche am 11., 12. und 13. Juni d. J. dahier stattfindet, ist nunmehr veröffentlicht. In der Vorversammlung am 10. Abends wird zur Wahl eines Präsidenten, zum ersten Mal durch Wahlzettel, geschritten. Es sind vorläufig 15 The⸗ mata aufgestellt: Principien der Schulgesetzgebung; Hauptbasis der Schule der Gegenwart; Schule und Gesundheit; bessere Ausbildung der Sinne; Berlin, 16. April. Im Reichstag wur- Beschränkung des Particularismus durch Erziehung; den heute die Artikel 60 und 61 der Bundes- Volksaberglauben und Schule; die Adiapbora im Unterricht; Schülerstatistik; des Hauses Werth, des Weibes Welt; erziehliche Einwirkung auf das Gemüthsleben; Charakterbildung; Sprach⸗ reinigung von Fremdwörtern; Betheiligung des Geschichtsunterrichts in der Volksschule an dem sittlichen Fortschritt; naturgeschichtlicher Unterricht in der Volksschule; Verhalten der Schule gegen die Stenographie In den Nebenverhandlungen sollen besprochen werden: die Verbindung des Hauses mit der Schule; die Ziele des Fröbel'⸗ schen Kindergartens; die Nothwendigkeit einer mathematisch⸗ naturwissenschaftlichen Section; der Zeichnungsunterricht nach Ziel und Methode. Von einer Bildung von Sectionen ist keine Rede, eben⸗ sowenig von einer früher bei dieser Gelegenheit veranstalteten Ausstellung von Lehrmitteln. Frankfurt. Die gehegten Befürchtungen wegen Aufhebung des Appellationsgerichts in hiesiger Stadt dürfen als gehoben betrachtet werden, da sich der Justizminister auf eine von der Handelskammer durch den Abg. v. Rothschild überreichte Eingabe in willfährigem Sinne aus⸗ gesprochen hat. — Die amtliche Publication des neuen Ge⸗ meinde⸗Verfassungs⸗Gesetzes für Frankfurt ist bis jetzt noch nicht erfolgt. Es wird dies erst ge⸗ schehen, sobald die Gesetzzammlung erwähntes Gesetz publicirt hat. 5 — unsere seit 1863 bestehende Jugendwehr, welche aus 150 Mitgliedern bestand, hat ihre Auflösung beschlossen. Bremen. Die„deutsche Auswandererztg.“ von Hauschild in Bremen warnt auf Grund höchst empörender Vorkommnisse auf dem amerikanischen Dreimaster„Merkury“ und auf dem Dampfer „Florida“ der Newyorker Havre⸗Gesellschaft, in Felge deren 63 Auswanderer zu Grunde gingen, vor der Auswanderung über Havre. Bayern. Nürnberg. Die hier statt⸗ gehabte Volksversammlung hat sich in be⸗ geistertem Sinne für die Erklärung der Abgeord⸗ neten ausgesprochen. Oesterreich. Wien. Die„Presse“ spricht sich hinsichtlich der Turemburger Frage und der Stellung Oesterreichs zu derselben dabin aus, Oesterreichs Beruf in dieser Angelegenheit sei unparteiische Vermittlung. Frankreich— sagt genanntes Blatt— solle bedenken, was es heißt, eine große, gebildete und gleich mächtige Nation gegen sich zu haben; aber auch Preußen solle nicht die wilde Energie des französischen Geistes unter schätzen und Graf Bismarck sich hüten, in dice Fehler seines Pariser Gegners zu verfallen und das Nationalitätsprincip zu überschrauben. Die Luxemburger Angelegenheit sei in erster Linie eine Rechtsfrage, in zweiter eine Gleichgewichts⸗ frage, erst in dritter dürfe ihre nationale Be⸗ deutung in Betracht kommen. Mit dem Streben zur Umkehr dieser Rücksichten⸗Ordnung könne und dürfe Oesterreich sich niemals befreunden. Frankreich. Paris. Aus den neueren Nachrichten fast aller französischen Blätter geht bervor, daß man in Frankreich die Luxemburger Angelegenheit mit etwas ruhigerem Blute und mit mehr Besonnenheit betrachtet, als dies noch vor wenigen Tagen der Fall war. Es scheint jedenfalls eine versöhnlichere Stimmung Platz ge⸗ griffen zu haben. Der Plan einer Neutralisirung des Großherzogthums wird noch immer lebhaft besprochen, ebenso, trotz des erfolgten Widerspruchs, die Nachricht von der beabsichtigten Abtretung Luxemburgs an den Prinzen Statthalter.— Der „Monde“ warnt davor, daß man sich der Illusion hingebe, Oesterreich werde sich mit Frankreich ver binden, denn aus den Wiener Blättern gehe her vor, daß man eine absolute Neutralität einhalten wolle„Im Gegentheil,“ fährt er fort,„hinter Preußen steht Rußland. Wir wissen nicht, ob das preußisch⸗russische Bündniß bereits gemacht ist; aber das Verhängniß muß es herbeiführen. Es sollte uns gar nicht wundern, wenn ein Ver⸗ trag bereits unterzeichnet wäre. Wir sind, was die Politik anbetrifft, schwerhörig, und Herr v. Bismarck versteht es, leise zu sprechen. Die Ver⸗ träge mit Süddeutschland sind vom verflossenen August. Sechs Monate später ahnten wir noch „ * nicht einmal ihr Bestehen; im Augenblicke, wo der Krieg ausbräche, könnten wir gar wohl einen Vertrag zwischen Preußen und Rußland erscheinen sehen, der selbst von sechs Monaten her datirte.“ Ein Bündniß zwischen Frankreich und Oesterreich müßte nun, dem„Monde“ zufolge, unfehlbar eine Intervention Rußlands nach sich ziehen, aber auf der anderen Seite würde eine Nichtintervention Oesterreichs nicht nothwendigerweise die Neutralität zur Folge haben. — Der französische Gesandte am Hofe zu Wien, der Herzog v. Grammont, ist dahier ein- getroffen und hat die amtliche Erklärung der österreichischen Regierung mitgebracht, daß dieselbe unter allen Umständen bei dem Kriege aus dem Spiele bleiben wolle. — Der„Moniteur“ publicirt ein Cireu⸗ lar des Kriegsministers vom 15. April, welches die Höhe der behufs Befreiung vom Militärdienst zu zahlenden Summe auf 3000 Fres. festsetzt. Die früher zu 2300 angegebene Loskaufssumme wird als falsch erklärt. — Gegen das Journal„Avenir natio⸗ nal“ ist gerichtlich eingeschritten worden, weil es falsche Nachrichten über Rüstungen publicirte. — Das„Journal von Bar⸗le⸗Duc“ meldet, daß zwei preußische Offiziere, welche Pläne von den Befestigungswerken Thionvilles aufnahmen, am 11. April daselbst arretirt wurden. Großbritannien. London. Die neueste „Times“ enthält folgende Luxemburg betreffende Zuschrift aus Luxemburg:„Ihre Artikel über die luxemburger Frage haben den Einwohnern des kleinen Herzogthums zur größten Befriedigung gereicht. Ihre mächtige zu ihren Gunsten erho— bene Stimme hat ihnen die Versicherung gebracht, daß ihre Berufung an die edlen Gefühle Europas gehört worden ist, und daß ihr Bestreben, sich ihre liberalen Institutionen zu wahren, in Eng⸗ land, dem Bollwerk der Freiheit in Europg, Sym⸗ pathie erregt hat. Die Luxemburger waren einst eine mächtige Race; sie sind stolz auf ihre Natio⸗ nalität und protestiren einmüthig gegen jede Ver⸗ änderung, welche sie absorbiren und ihren Namen von der Karte Europas streichen würde. Sie wollen nicht zu Frankreich und nicht zu Preußen gehören, sondern wünschen als Luxemburger mit ihren liberalen Institutionen zu leben und zu sterben. Möge die Festung geschleift werden, wenn sie die Habgier ihrer mächtigen Nachbarn reizt und ihre Unabhängigkeit bedroht.“ Italien. Florenz. Der gegen den Groß admiral Persano wegen der für die italienische Flotte unglücklichen Schlacht bei Lissa eingeleitete Prozeß ist nunmehr beendigt und lautet das Ur- theil gegen Persano auf Verlust seines Ranges und Titels und Bezahlung der Prozeßkosten. Amerika. Aus Mexico verlautet nichts Zuverlässiges über das Schicksal des Kaisers Ma— rimilian. Die Nachricht von seinem Tode wird weder bestätigt noch dementirt. Nach einer unver⸗ bürgten Version soll er nicht von den Feinden, sondern von seinen eigenen Truppen umgebracht sein. Gerüchtweise ver autet von einem Telegramm der österreichischen Regierung an die der Vereinig⸗ ten Staaten, worin letztere um ihre Intercession bei Juarez angegangen werde, um zu verhindern, daß der Ex ⸗Kaiser nach seiner Gefangennahme als Empörer statt als Kriegsgefangener behandelt werde. L. Friedberg. Sie bringen in Ihrer vorigen Num⸗ mer eine Nachricht aus Bürstadt von einem neuen Opfer der unverzeihlichsten Fahrlässigkeit und Unvorsich⸗ tigkeit, mit welcher Schießwaffen so oft aufbewahrt wer⸗ den und so häufig Unberufenen, ja selbst Kindern zu⸗ gänglich sind, und welche schon unzählige Menschenleben gekostet hat. Haben wir nicht schon so oft gelesen, daß ein unüberlegter Scherz mit einer solchen Waffe von dem schrecklichsten Erfolge begleitet war, daß plötzlich der Bruder vor dem entseelten Leichname des theuren geliebten Bruders oder der Schwester oder des Kindes stand, daß ein soicher Tod der theuersten Angehörigen den unvorsichtigen Thäter zu einem der Unglücklichsten aller Menschen machte! Und immer und immer wieder müssen wir von neuen ähnlichen Unglücksfällen lesen und wäre ein solcher noch so schauer⸗ lich und herzzerreißend, er ist nicht abschreckend genug, um auf Kußerste Vorsicht bei Aufbewahrung und bei Handhabung von Schießwaffen mit zwingender Gewalt einzuwirken. Geladene Schießwaffen sollten zu Hause nie ohne die größte Vorsicht aufbewahrt werden, sie ge— hören in verschlossene Behälter. Außerhalb aber, etwa in einem öffentlichen Locale, sollte ein geladenes Gewehr ꝛc. nicht aus der Hand des Besitzers kommen, wenigstens sollte dieser mit aller Strenge und Vorsicht barauf sehen und dafür sorgen, daß kein Unberufener die Waffe ergreift und ergreifen kann. Wir sagen dies im Allgemeinen und mit besonderem Bezug auf das kürzlich in einem hiesigen Wirthschaftslokale vorgekommene Ereigniß, das leicht sehr unglücklich hätte ausfallen können, glücklicher⸗ weise aber nur insofern Schaden brachte, als der sich entladende Schuß von den Umstehenden Niemand ver⸗ letzte, sondern uur in der Nähe befindliche Kleibungsstücke beschädigte.— Mit diesen Zeilen wollten wir zur größten Vorsicht mahnen, welche Mahnung, wie man sieht, nicht oft und eindringlich genug wiederholt werden kann. S. Gießen. Gegend folgendes Ereigniß: In einem Wald bei dem drei Stunden von hier gelegenen Dorfe Hattenrod waren am 1. d. Mts. mehrere Arbeiter damit beschäftigt einen Baum auszusetzen, als sie plötzlich durch ein mäch⸗ tiges Brausen und Zischen im Erdinnern aufgeschreckt, Hals über Kopf-davonliefen. Einige Tage später wagte man sich wieder in die Nähe der geisterhaften Stelle und hörte ganz dasselbe Geräusch, ja man glaubte sogar Wasser aus der Erde hervorquellen zu sehen. Letzteres mag wohl auf Täuschung beruhen, da sich in jenen Tagen ein starker Regen vom Himmel ergoß und in der Folge diese Erscheinung nicht mehr wahrgenommen wurde. Immerhin wurden Bohrversuche unternommen, die indeß, wegen der schlechten Werkzeuge, nur zu einer Tiefe von 20 Fuß führten. Da jenes Brausen aber mit kurzen Unterbrechungen fortdauerte, so lebt die Bevölkerung der umliegenden Orte noch heute der freudigen Hoffnung, demnächst werde ein mächtiger Strudel zum Vorschein kommen und somit Hattenrod als einer der ersten Bade⸗ orte Europas glänzen.— Nach unserer am 13. d. M. angestellten Untersuchung können wir indessen jene freu⸗ dige Hoffnung nicht ganz theilen. An dem genannten Tage halten nämlich die bisher wüthenden Stürme nach⸗ gelassen und damit auch das Brausen an jenem vermeint⸗ lichen Zukunftsstrudel. Nach angestelltem Versuch ergab sich serner, daß ein, in die Oeffnung des nunmehr ein⸗ gesetzten Brunnenrohrs gesenktes, brennendes Papier keines⸗ wegs erlosch, wie es der Fall hätte sein müssen, wenn Kohlensäure aus der Oeffnung strömte, nein, im Gegen⸗ theil, das Papier brannte ruhig weiter und zwar mit abwärts gekehrter Flamme. Der daraus gezogene Schluß, daß nicht Luft aus dem Rohre he raus ströme, sondern in dasselbe hinein, bestätigte sich, indem ein auf die Oeffnung geklebtes dünnes Papier, wie auf einer Luft⸗ pumpe, sich einwärts bog und zuletzt durchgerissen wurde. Unsre Meinung hat sich deshalb dahin gestaltet, daß man es hier mit einer Erdkluft zu thun hat, die durch das beim Aussetzen jenes Baumes aufgewühlte Erdreich geöffnet wurde und die an irgend einer andern Stelle, vielleicht an einer Quelle, noch eine zweite Oeffnung hat, zumal da nach längerer Beobachtung sich herausstellte, daß das, übrigens jetzt nur noch mit aufgelegtem Ohr wahrzu⸗ nehmende Geräusch, durchaus regelmäßig mit dem Stärker⸗ und Schwächerwerden des Windes zunahm und nachließ. Indessen sollen am 15. d. M. die Bohrversuche mit desseren Werkzeugen fortgesetzt werden, so daß sich hoffent⸗ lich bald ein sicheres Resultat ergeben wird. 8 Vielleicht hat auch Mutter Natur von der bekannten Sitte, welche an dem Entdeckungstag der vermeintlichen Quelle herrscht, Gebrauch machen wollen. a 108 Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗ Agent. Das neue Hamdurg-Newyorker Postdampfschiff „Cimbria“, Capt. Trautmann, trat am 13. April eine erste Reise via Southampten nach Newyork an und hatte außer einer starken Brief⸗ und Packetpost 250 Tons Ladung, 64 Passagiere in der Cajüte und 608 im Zwischendeck an Ball. Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Angekommen in New⸗Hork: Am 21. März Segelschiff„Freihandel“ von Bremen, am 21. März Segelschiff„Windsor“ von Hamburg, am 23. März Segelschiff„Harpswell“ von Havre, am 25. März Segelsch ff„Alexander? von Antwerpen, am 25. März Segelschiff„Golden Rule“ von Antwerpen, am 26. März Segelschiff„Black Brothers“ 1 werpen, am 27. März Segelschiff„Galena“ von Hamburg, am 27. März Segelschiff„Stella“ von Bremen. Verloos ungen. Wien, 15. April. Bei der heuke stattgehabten Aus⸗ loosung der österreichischen fl. 100Loose vom Jahre 1864 wurden folgende 10 Serien jede 100 Stück Lose gebogen, Serie 667 1111 1334 1642 1952 237 2529 gde 3604 und 3751, und bei der alsbald fortgesetzten Gewinn⸗ ziehung fielen auf folgende Loose die beigeseßken hohen Prämien: Serie 1334 Nr. 83 220.000 fl) Serie 1111 Nr. 65 15/000 fl.; Serie 1952 Nr. 50 10,900 fl.— Die Heimzahlung erfolgt planmäßig am 15. Juli d. J. Bekanntmachung. Ju Gemäßheit der 68. 22 und 23 der Stakuten des Vereins zur Unterstützung und Beaussichtigung der aus den Strafanstallen Entlassenen im Großherzogthum Hessen werden die Generalversammlung auf f das Nathhaus zu Giessen, Mittwoch den 24. April d. J. Nachmittags 2 Uhr hierdurch eingeladen. Darmstadt den 2. April 1867. Großherzogliche Centralbehörde des Vereins. Großes Aufsehen erregte in hiesiger ö Mitglieder des Vereins zur vierzehnten 0 0 I f f 5. d. Mis. von Wasserlel! beteffend“ an Pilbel ar Der —— Arb. 975 Freitag d afangend, soll Krels Dlldel, vonlommenden gegtden werder 2) Fumpenn d) Naurere e) Mafterc 5 Steinhn e) Pumpen J Heferung Mauer 8) Aussetzen d) Lieferung Dedplalt ) Leeserun⸗ Cement ) Schaffe I dae Ane Auspumpt Vuldel der Det — — 90 90 Diensse an, sollen. Dachs ban 75 15 eld — in tuen 5 Las ee ect sit dem 5 0 Güter ⸗Versteigerung. 971 Freitag den 26. April d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biefigem Ratbhause die nachbeschriehenen Güter ⸗ stücke der Philipp Schmidt's Eheleute dahter, nämlich: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 1 2. 94. 81. Grabgarten Liebfrauengärten, 2. 115. 40. vesgletchen daselbst, 2. 0 10„„ 6.. 87,„ vor dem Malinzerthor, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg am 15. April 1867. g In Auftrag Grof berzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. d. V. Der dienstälteste Gerichtsmann Fou car. Lieferung von Wasserleitungsröhren. 972 Die Lieferung von gußeisernen Wasserlestungs⸗ röhren für die Gemeinde Rodheim, Kreis Vilbel, soll im Sumissionswege vergeben werden. Dle Röhren erhalten Muffen und 3 Zoll lichte Weite und sind franco Rodheim zu liefern; die Länge derselben beträgt 4135 mit e nem ohngefähren Gewichte von 357 Zoll Ceniner. Lusttragende Uebernehmer wollen ihre Offerten bis zum 25. d. Mts. franco, mit der Aufschrift„die Lieferung von Wasserleitungsröhren für die Gemeinde Rodheim betreffend“ an den Unterzeichneten einsenden. Vilbel am 14. April 1867. f Der Bezirks⸗Bauaufseber des Kreises Vilbel Schwalb. Arbeits-Versteigerung. 973 Freitag den 26. d. Mis. Vormittags 11 Uhr anfangend, sollen in dem Rathhause zu Rodheim, Kreis Vilbel, die bei Anlegung einer Wasserleitung vorkommenden Arbeiten und Lieferungen in Accord gegeben werden: 3) Pumpenmacherarbeit veranschlagt zu 136 fl. 24 kr. b) Maurerarbeit% 24% 3 Pflasterarbeit 28 39„ d) Steinhauerbeit e] Pumpenmacherarbeit 201„ 15„ ) Lieferung von 4,2 Cub.-Klstr. Mauersteine 12 i g) Aufsetzen derselben 4% 125 b) Lieferung von 245,5[J Fuß rauher Deckplatten von Ober⸗Rosbach 39295 i) Lieferung von 2 Centner Portland Cement N k) Schlosserarbeit 1 I) dae Anleiben einer Locomobile zum Auspumpen des Wassers. Vilbel den 14. April 1867. Der Bezirks⸗Bauaufseher des Kreises Vilbel Schwalb Holz⸗Versteigerung, 976 Dienstag den 23. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Bönstädter Gemeindewald, Distrlet Dachs bau und Kohlplatte, folgende Holzsortimente: 1 Stecken Buchen⸗Scheidholz, N e„ und 12½ Stecken Eichen⸗ Prügelbolz, Stecken Buchen⸗ und 4½ Stecken Eichen⸗ Stockholz, 1375 Stück Buchen⸗ und 290 Stück Eichen⸗Wellen, 1 Stamm Buchen⸗Werkholz von 6“ Durchm., 20“ Länge, 115 Stück Buchen Stangen von 2—4“ Durchmesser und 20—25“ Länge, 110 Stück Eichen⸗Stangen von 2—4“ Durchmesser und 13-207 Länge, öffentlich meistbletend verstefgert werden. Bönstadt den 15. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Bönstadt Geibel. Bekanntmachung. 986 Mittwoch den 24. April, Vormütags 10 Uhr, soll ein Kirschbaum dahler, 33 Fuß lang, 15 Zoll mittl. Durchm., 66 Cbkfß. haltend, für Schreiner geeignet, mt istbletend verlauft werden. 1 kia Alte Bruchenbrücken den 16. April 1867. Groß herzogliche 118 Bruchenbrücken e st. Holz ⸗Versteigerung. 988 Donnerstag den 25., Freitag den 26. und Montag 49 den 29. April sollen im Mockstädter Markwalde, Distrikt „Bergwerkechlag und Buchwald, nachfolgende 9 ur öffentlichen Verfteigerung kommen: 1„ Stecken Buchen Scheitholz I. Classe, 517 1„ Prügelhbolz, 7 2⁵⁰ 0„ Stockholz, 55% 2½„ Weichholz, 6 2680 Stück Buchen- Wellen, 75 40„ Linden⸗ 4 1 Die Zusammenkunft findet flat Vormittags 9 Uhr und zwar am ersten Tag am Donatuswald, am zweiten Tag daselbst, am dritten Tag am Pflanzgaxten. Nleder-Mockstadt den 15. April 1867. Der Markmelister: Reuther. Eine äußerst interessante Ansicht der Stadt Friedberg, wohl mehrere hundert Jahre alt, wurde in sehr gelungener Photographie vervielfältigt und ist in verschiedenen Formaten in Bogengröße zu fl. 1. 48 kr. „ Quart „Visitekartenformat zu haben bei Friedberg. 48„ 18 7 Bindernagel 8 Schimpff. Zur Nachricht. Es ist uns Gelegenheit geboten Originalausgaben) in schönen neuen Exemplaren und nachstehende Werke(vollständige in Ganz⸗ leinen gebunden zu beigesetzten Preisen zu liefern: Goethe's Werke, vollst. Ausgabe. 100 Lieferungen in 20 Bände geb. fl. 18— kr. Schiller's 7 77 7 25 9, 6, 91 47 5— Lessing's 1„„ 30 7 233 7„e 5—„ Kloppstock's 7 7 7 20 7 7 4 77 7 4—„ Wiela nd's 7 7 7 72 7 7 18 7 77 77 14 5 Platen's 8 77 1 1 70 582 7 1 n Thümmel's„ 7 1 15 70 1 Lung Pyrker's 7„ 7 8 7. 7 3 7 77 77 2— 7 Lenau's 7 7 1 10 7 7 2 7 7 7 1 54 7. Humboldt's Kosmos,„ 1 20 17 14909„„ Hebel's Schatzkaästlein,* 77 2 7 1 7 7„— 36„ Homer's Werke v. Voß, 7 7 6 7 7 2 71„ 7 1 24 77 Herder's Werke zur schönen Literatur„* 26 1 e 5„, 5 20„ Humboldt's Reise in d. Aequinoctialgegenden]„. 12 85 de ker. 3 Auerbach's Dorfgesch. 4 76 12 7 3 7 5 5 42 75 — Barfüͤßele— 67 2. 5„„„— 36„ — Schatzkästlein 77 5 1„ 7 1 7 7 1 54 77 — Neues Leben„ 75 6. 7. 1„ 77 e br 6. Tegner's Frithjofssage„ 2 7 120„ 36„ „ Friedberg, den 15. April 1867. Bindernagel& Schimpff. Holz⸗Versteigerung. 987 Donnerstag den 25. April l. J., Vormittags 10 Ubr, sollen im Petterweiler Gemeindewald, Distrikt Dreibornruthen: 100 Stück Eichstämme von 10—21“ mittl. Durchmesser und 15— 517 Länge, 4304 Cökfß. 7 Stück Nadel⸗ flämme von 12— 15“ mittl. Durchmesser, 20— 307 Länge, 248 Cbkfß. 14 Stück Nadelstangen von 4A—5“ Durchmesser, 20—25“ Länge, zus.: 52 Ebkfß. öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst am Anfang des Waldes, oberhalb Dillingen. Petter weil den 15. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Petterweil Berges. D 852 Alle Sorten Specerel⸗Waaren, sowie ausgezeich; neten Essig, Branntwein und Wein bet Frankfurt a. M. Joseph Roßbach, Borndelmer Straße Nr. 17. 967 3 bis 5 neue gesunde freundliche Wohnungen find zu vermiethen bel Wilhelm Kuhlmann in Vilbel. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 174 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med, Doeckhe empfohlen und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheker in Barnsdorf (Hannover) verabfolgt. Repskuchen 923 stets frisch det Ph. Dan. Kümmich. Arbeits⸗Versteigerung. 977 Samstag den 20. d. Mis., Vormittage 9½ Ubr, läßt der Unterzeschnete die zur Erbauung einer eirca 72 Fuß langen, 44 Fuß breiten Scheuer erforderliche Maurer- und Zimmerarbett unter den daselbst bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigst⸗ nehmenden versteigern. Ilbenstadt den 16. April 1867. 1 Philipp Mörschel, Gastwirth. Doeceks Kische Obergährhese, ger sowie Obergährbier per Oba 8 fl. 40 kr. bei C. F. Walz. 979 Ein 1% jäbrige 1 ne t bel warzscheck, steht zu verkaufen zu Bönstadt be Mreßts 5 Geibel, Bürgermeister. Brodpreise vom 16. bis 30. April. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Nauheim: Kasseler Brod 4 8 19 kr. ** 2* 9* *** 457* Erste Sorte 4 8 18½ kr.] Zweite Sorte 4 8 e. * 0 2** 77*** 3* „* 117 4„„. N 44„ Fruchtpreise. b eil Waßhen 15 f. 15 fr.; 4 iedberg, 14. April. Waizen b.; Korn 1— kr.; Gerste 9 fl. 5 kr.; Hafer 3 fl. 20 kr. Frankfurt, 15. April. Weizen 15 fl. 20 kr.; Korn 11 fl. 35 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 15 ke. Grünberg, 13. April. Walzen 15 fl. 10 kr. Korn 11 fl. 18 kr.; Gerste 9 fl. 22 kt.; Hafer 5 fl. 25 kr.; Molter— fl.— k.; Erbsen 11 fl. 35 kr.; Wicken 8 fl. 50 kr.; Saamen und Lein 16 f. 25 Kartoffeln 4 fl. 47 kr. Mainz, 9. April. Waizen 15 fl. 55 kr.; Korn 10 fl. 52 kr.; Gerste 8 fl. 49 kr.; Hafer 5 fl. 29 kr.; Kartoffeln 4 fl. 16 kr.) Roggenstroh per 100 Gebund 19 fl.— kr. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 16. April. Butter pr. 8 33-34 kr. J Eier 7 Stück 8 kr. Brennholz, Buchen⸗Scheitholz 1. pr. Stecken 7 fl.— kr. bis 7 fl. 10 kr. Kirchliche Anzeigen sür Stirdberg. Evangelische Gemeinde. Char freitag. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. .(Abendmahl.) Nachmittags: Herr Diakouus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Candidat Vetter. Nachmittags: Herr Candidat Wind haus. Brauerei zur goldenen Reichskrone. 980 Von heute Abend an Lagerbier. C. F. Walz. S Bad Nauheim. 5 Tanzmulik, 984 am zweiten Osterfeiertage, wozu freundlichst einladet D. Fritz. Nauheimer Teichhaus. Eröffnung der Restauration am zweiten Osterfeiertage mit 974 wozu freundlichst einladet Tanzmusik, Carl Kramm. 910 Mein Lager in Cattun, Kleiderstoffen, Rock-, Hosen- und Westenzeugen, Leinwand, Shawls, Unterrockstoffen, sowie alle Sorten weiße Waare empfehle ich hierdurch bestens. R. C. Haußer, Römerberg Nr. 30 in Frankfurt a. M. Wasch-Uing-Maschinen, 867 Prima⸗ Qualität zu fl. 47. 30., empfehle unter einjähriger Garantie und günstigen Zahlungs“ conditlonen.— Im Besstz vortheilhafter Bearbeitungsmaschinen bin iche in den Stand gesetzt, jedesmal wenige Tage nach Bestellung schon Effectuirung stattfinden zu lassen. 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Placzeck im Eruw. Gerschte. f 1 fl. 54 kr. Renz, die Trichsnenkrankheit des Menschen. 1 fl. 48 kr. Starke, der, Hufheschlag mit Erfahrungen gus dem kecten Festung.. einn ene, ene, Sammlung gemeinverfiändl. wissenschaftl. Vorträge. Heft 25: die Stadtverwaltung der Ely 97 0 1 ad E Ann 3 1 don Gneist. be Heft 26: Wilhelm von Oranten von v. Belle 27 kr. Schuberth, der Krüppel von Rottenstetn. 634 Ae 5 1 7 kr. Ulima un, Gregorius von Nazlanz, der Theologe. 2. Auflage. 5 Ziegler, Codieis Ambroslani 222 scholis in n Vorrätbig bel Bindernagel& Schimpff I Miteetheilt von 20 S- Lin l. 1 Frankfurter Cours. N Ocst. 250 fl. b. R. 4839 f 1026. „ 250%„ 1854 55½ 6. 8 2 0 1— 7 1 5 U ö 18.* . de e ee e eee e Oesterr. J 30% Met. 1859 1, Lst. 0 1 8 ee r. Hess. 4% Obligat. 90 G. 1„ 100 Pr. v, 186468 6. 50% Nat.-And 1854 50½„ 3½% Obligation. 755 2 Schwed. Tulr. 10-L.,— „ 5% steuerfreie Oblg. 44 ½,/ Nassau 4½% Obl. b. Rtk. 93½ P. Bed. 35 fl. Loose 52½ PE Preussen 4½% Obligat. b. 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Eisenb.-Frior. 46% G. 5% Elisabethbahn-Prior. 6% J 69½ P.— Gold pr. Zell-Pf. 3235 80% Oest. Sid. St. u. Lomb. E. B.* 5% do. neueste Emiss.%—— I chh. Silb. pr. Z. Pf.„—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43% 6. 4½0% Hess. Lud wigsb.-Prier.—— 8 Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45½ Wiener Wechsel- Cours 89 ½. bDohars in Geld, 2 27½—28½½ 6 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sieh bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. w. S. Lindheimer in Friedberg. fehl „ 9 Cn 12 — lend: D del th 1 Da mil pähtend groß Auftrag Gros dom 1. Upt! „Es ist Verkauf arten, de käufer, Bachste le Sͤngen, somie bie At. „Wer Vd Verkauf d M,. einfan ——— Hessen Journal“ w Rückkehr des sich die so! bewahrheitet berzoge zur dann dem ar tage vorgeleg arligsten Ger end in Saad erlässiges ist! Tcl. 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