d dabier alt n Herm dean Vos 1857 atthias. ler dleuning * 1 NAM 1 —— 1867. 7 149. 2 2 Anzei 0 * Dienstag den 17. Dezember. 274. er 0 ur Ol erhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Ftiedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag, Abonnements ⸗ Einladung. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues halbjährliches, Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aussätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt und Cours ⸗ Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs Blatt inieressante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäf Das Abonnement beträgt halbjährlich: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. 6 kr. 7 7 7 Bestellungen bei der Post Unterbrechung eintritt. Bilderräthsel jc. Die stets wachsende Zahl der te der, Redaetion in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich * 1 5 Abbestellung erfolgt. Die Redaktion. Hessen Darmstadt. Wie man vernimmt, wird die Einberufung der zweiten Kammer in den ersten Tagen des Januar k. J. erfolgen. Als Regierungs vorlagen werden genannt: Militär⸗ budget, Gesetzesentwurf die Wahlen zum Zoll- parlament betr., Gesetzentwurf die Ausgleichung der Kriegsschäden betr., Eisenbahnvorlage ꝛc. — Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 48 enthält: Bekanntmachung, die Einführung der Postgesetze des Norddeutschen Bundes in den zu diesem Bunde nicht gehörigen Gebietstheilen des Großherzogthums betreffend. — Ministerpräfident v. Dalwigk hat gegen die Herren K. Strodel, Redakteur des„Deutschen Wocheablattes“, und J. Schneider, Verleger und Buchhändler in Mannheim und die Herren F. J. Schorkopf und G. W. Küchler, Buch⸗ händler in Darmstadt, Untersuchungsklage ein⸗ leiten lassen, wegen Beleidigung durch die Presse, und zwar dahin: eine Staatsbehörde durch Schmähung, herabwürdigenden Spott und durch Behauptung erdichteter und entstellter Thatsachen beleidigt, eventuell die Person des großh. Minister⸗ Präsidenten, Frhrn. v. Dalwigk, in Beziehung auf dessen Dienstverrichtung durch herabwürdigende Worte beleidigt, denselben bestimmter unsittlicher Handlungen beschuldigt und rechtswidrig verächt⸗ licher Eigenschaften und Gesinnungen bezüchtigt zu haben. Durch Verweisungsbeschluß des Unter⸗ suchungsgerichts in Darmstadt wurden die Be⸗ klagten zur Aburtheilung vor großh. Bezirksstraf⸗ gericht Darmstadt verwiesen und von diesem Ver— handlung auf den 28. Det. d. J. anberaumt. — Vom 1. Januar 1868 an kosten frankirte gewöhnliche Briefe bis zum Gewichte von 1 Loth auf alle Entfernungen 1 Sgr., bei größerem Gewicht 2 Sgr. Unfrankirte, oder unzureichend srankirte Briefe erleiden ein Zuschlagporto von 1 Sgr. Packetporto wird nach der Entfernung und nach dem Gewichte der Sendung erhoben: 1 Zollpfund kostet bis zu 5 Meilen 2 Pf., von 5—10 Meilen 4 Pf. 1c. also auf 5 Meilen 2 Pf. mehr. Als Minimalsätze für ein Paket werden bis 5 Meilen 2 Sgr., über 5 bis 15 Meilen 3 Sgr., über 15 bis 25 Meslen 4 Sgr. erhoben.— Werthporto beträgt bis 5 Meilen 1½ Sgr.; über 5— 19 Messen 2 Sgr.; 15 bis 25 Mullen 3 Sge u. — Nach einer Benachrichtigung des königlich bagerischen Ministeriums ist neuerdings in Nieder⸗ Desterreich die Rinderpest ausgebrochen und die . Regierung hat, nach Maßgabe der unter den vier süddeutschen Regierungen getroffenen Verab· ledungen, die erforderlichen Sperrmaßregeln gegen Einbringung von Thieren der betreffenden Gat⸗ tungen, von Rohstoffen von solchen, Heu und Stroh aus dem gedachten Lande eintreten lassen. Gießen. Der ordentliche Professor in der hiesigen Juristenfacultät Dr. Ihering, soll einen Ruf nach Wien erhalten und angenommen haben. »Michelstadt. Graf Adalbert zu Erbach⸗ Fürstenau ist am 12. d. nach mehrjährigen schweren Leiden im Schlosse zu Fürste nau gestorben. Verstorbene stand im 39. Lebensjahre [Preußen. Berlin. Das Abgeordneten⸗ haus nahm mit 230 gegen 152 Stimmen die Erhöhung der Ministergehalte an, die Gehalts- erhöhung des Chefs der Oberrechnungskammer wurde mit 178 gegen 165 Stimmen abgelehnt. — Ferner bewilligte das Haus die Gehältser⸗ höhungen der Oberpräsidenten, definitiv abgelehnt wurden die Gehaltserhöhungen des Präsidenten des Obertribunals, sowie des Unterstaatssekretärs im Cultusministerium mit geringen Majoritäten. — Bei der im Abgeordnetenhause fortgesetzten Budgetberathung wurde die Gehaltserhöhung der Ministerialdirektoren nach einer namentlichen Ab— stimmung mit 189 gegen 185 Stimmen angenommen. Alle übrigen Anträge auf Gehaltszulagen für höhere Beamten wurden abgelehnt. Bremen. beschlossen, den allgemeinen deutschen Poteftauzentag für nächstes Jahr nach Bremen einzuladen. Hannover. Die Ausführung des Vertrags zwischen dem König Wilhelm J. und König Georg V. hat begonnen. Nachdem die im Juni 1866 nach England geführten Papiere in den letzten Wochen zurückgegeben und die zur Fest⸗ stellung der richtigen Ablieferung erforderlichen Arbeiten beendigt sind, konnte gemäß der im Vertrage vom 29. Sept. d. J. getroffenen Fest⸗ setzungen am 10. d. dit Aufhebung des auf das Privatvermögen Königs Georg gelegten Beschlags ausgesprochen werden. Bayern. München. In der Abgeord⸗ netenkammer wurden die steben ersten Artikel des Wehrgesetzes in der vom Ausschuß vorgeschlagenen Fassung angenommen Es ist sonach die Dienst⸗ zeit im aktiven Heere auf drei, in der Reserve auf drei und in der Landwehr auf fünf Jahre fesigesetzt. — Abgeordnetenkammer. Der Antrag Thür⸗ mayers, für die Infanteristen zweijährige Präsenzzeit festzustellen, wird verworfen und da⸗ gegen beschlossen, die Präsenzdauer nach der Aus- bildungsbedürftigkeit innerhalb der dreijährigen Dienstzeit zu bemessen. Ein Autrag des Abg. Schmid, durch welchen die Verwendung der fünf⸗ tigen Landwehr im Kriege wesentlich beschränkt Der Der biesige Protestantenverein hat! gelehnt. Die Annahme des ganzen Wehrgesetzes mit mehr als Dreiviertel Majorität ist mit Sicher⸗ heit zu erwarten. Baden. Karlsruhe. In der Sitzung der zweiten Kammer wurden die Rechnungsnach⸗ weisungen über die in den Jahren 1865 und 1866 eingegangenen Staatsgelder und deren Ver⸗ wendungen genehmigt. Der Abg. Lenz brachte die„Rastatter Frage“ zur Sprache, und erhielt vom Staatsminister Mathy die Antwort, es sei ihm nicht bekannt, daß zwischen den süddeutschen Regierungen Verhandlungen über die gemeinsame Unterhaltung und etwaige Vertdeidigung der Festung Rastatt gepflogen werden. Er habe nur jeder Andere auch von Unterhandlungen le Baperns und Württembergs über Ulm gehört. Die Verhandlungen scheinen sich aber in die Länge zu ziehen, und könnten leicht länger dauern, als Badens Eintritt in den Norddeutschen Bund. — In der Abgeordnetenkammer wurde die Motion Eckardt's, welche die Trennung der Ver⸗ waltung des weltlichen Stiftungsvermögens vom kirchlichen empfiehlt, fast einstimmig angenommen. Ministerpräsident Jolly gab hierzu seine Zustim⸗ mung kund. Mannheim. Am 11. d. wurde die neue Eisenbahnbrücke über den Rhein dem öffentlichen Verkehre für Personen und Fuhrwerk übergeben. Oesterreich. Wien. Die„Debatte“ meldet: Preußen sei entschlossen, den erneuten Be⸗ mühungen Frankreichs, bezüglich der Verwirklichung der Conferenz gegenüber, aus seiner Reserve nicht hervorzutreten. Preußen erklärte, wenngleich es, wie Frankreich, als Schutzmacht des Papstes auf⸗ trete, so interessire es, als Bundesgenosse Italiens, nunmehr nur, daß die Integrität Italiens sicher⸗ gestellt bleibe. — Die in Wien unterzeichnete und dem Abgeordnetenhause überreichte Adresse gegen das Concordat zählt 41,324 Unterschriften, welche sich nach Stand, Beruf und Beschästigung folgender⸗ maßen vertheilen: Militär(größtentheils Offiziere) 333, Doktoren der Rechte 462, Doktoren der Medizin 605, Staats- und städtische Beamte 2168, Privatbeamte 4425, Künstler 1261, Schrift⸗ steller 343, Private 1601, Hausbesitzer 1841, Kaufleute 2958, Gewerbtreibende 25,154, Adelige 123. Eigentlich haben 400 Adelige, darunter 26 dem höheren Adel Angehörige, die Adresse unterzeichnet; dieselben sind meist in den obigen Kategorien mit einbegrisfeu. Frankreich Parie. Der stürmische Zwischenfall im gesetzgebenden Körper, welcher durch die Denuneiation Kerverguen's, daß würde, wurde mit allen gegen 13 Stimmen ab- mehrere französische Blätter Subventionen von e Preußen erhalten hätten, hervorgerufen wurde, hat in Paris ungeheure Sensation erregt. Die Ge⸗ rüchte, daß ein Theil der Pariser Blätter im Solde fremder Regierungen ständen, waren schon seit langer Zeit verbreitet. Durch die Debakte in er Kammer, die den Moniteur veranlaßt, den Artikel der„Finance“,(er sagt, das Sidele hätte 600,000, die Debats 300,000, die Opinion Nationale 150,000, die Liberte 250,000 und das Avenir National 100,000 Franes erhalten) zu bringen, ist aber nun die Sache offenes Stadtgespräch geworden. Die öffentliche Meinung ist getheilter Ansicht; die Einen sagen: Sollte es begründet sein? Die Anderen meinen: Es ist nicht möglich. Die Herren Guérolt und Havin bringen übrigens die Sache vor ein Ehrengericht und haben bereits ein bezügliches Schreiben an Kerverguen abgehen lassen. — Der Deputirte Vicomte de Kerverguen hat den Vorschlag der Herren Havin und Gueroult auf Einsetzung eines Ehrengerichts bezüglich der bekannten Bestechungsgeschichte angenommen und seinerseits die Deputirten Marquis d' Andelarre und Martel als Schiedsrichter bezeichnet. Man macht sich auf einen großen Scandal gefaßt. — Tie Erklärung des französischen Ministers Rouher im gesetzgebenden Körper hat für Deutsch⸗ land eine wichtige Bedeutung. Bis jetzt konnte man annehmen, daß trotz allen Forderungen ein intimes Verhältniß zwischen Frankreich und Italien sich in naher Zukunft werde herstellen lassen; jetzt aber ist es gewiß geworden, daß so lange Frank reich an seiner jetzt endlich deutlich proklamirten Politik festhält, Frankreich und Italien durch einen wahren Abgrund der Meinungsverschiedenheit ge- trennt sind. Die Italiener werden auf das Gebot des frauzösischen Ministers den festesten Grundkern ihrer nationalen Ueberzeugung, daß Rom die Bestimmung habe Italiens Hauptstadt zu werden, nicht aufgeben; Frankreich wird in Italien jetzt ein Venetien haben. Großbritannien. London. Zu den Hiobsposten von der Küste gesellt sich die Kunde vom Scheitern des Hamburger Dampfers„Ham⸗ monia“ auf der Fahrt von Hamburg nach Hull. Das Schiff lief bei Brancaster auf den Strand. Die Passagiere wurden von den Booten an's Land gebracht. Doch ging die See zu hoch, um es den Booten zu ermöglichen auch die Mann⸗ schaft zu retten. Mit großer Mühe wurde letzteres schließlich durch die wackeren Leute des Rettungs- bootes bewerkstelligt. Das Schiff zerschellte kurz nachher. In Leitb vermißt man außerdem den Dampfer„Vienna“, der am Sonnabend vor acht Tagen mit mehreren Passagieren, 20 Mann Be⸗ mannung und 8 Matrosen für ein Schiff in Leith Hamburg verließ und seitdem verschollen ist. Der nach der„Vienna“ abgegangene Dampfer „Curfew“ lief am vergangenen Mittwoch, aber auch nicht ohne Havarieen, ein. — Die Fenier versuchten, das Gefängniß Clerkenwell in die Luft zu sprengen, um den da⸗ selbst gefangen gehaltenen fenischen Oberst Burke zu befreien. Eine Gefängnißmauer und mehrere Häuser sind zertrümmert, 3 Personen sind sterbend, 25 verwundet. Zwei Verdächtige wurden arretirt. Burke ist nicht entwischt. — In Folge der im Gefängniß Clerkenwell stattgefundenen Explosion gab es 3 Todte und 39 Verwundete, welche ins Hospital transportirt wurden. Die zur Haft gebrachte Frau suchte Selbstmord zu begehen. Unter den Verwundeten befinden sich mehrere Frauen und Kinder. Das Gefängniß ist von den Truppen besetzt. Amerika. Zugleich mit der Erwähnung von starker Einwanderung aus Deutsch⸗ land und Irland nehmen amerikanische Blätter von einem beträchtlichen Rückstoß Notiz, der, ver- * anlaßt durch Ueberfüllung des Arbeitsmarktes und Theuerung der Lebensbedürfnisse, viele Auswan⸗ derer bestimmt, wieder in ihre Heimath zurückzu⸗ kehren, und wahrscheinlich allmälig ein Abnehmen der Einwanderung verursachen wird. — Die neueste Depesche aus New- Jork vom 3. Dez. meldet: Die Botschaft des Präsidenten sagt, die Desorganisation der Union ist der Gegen⸗ stand patriotischen Bedauerns. Die alte Union kann nicht wieder hergestellt werden, wenn nicht sämmtliche Staaten im Congreß vertreten sind. Johnson empfiehlt als Mittel zur Reorganisation die loyalste Ausführung der Gesetze der Constitu⸗ tion. Was die Negerfrage betrifft, so sagt er, daß die Oberherrschaft der Neger im Süden schlimmer wäre, aks der Militärdespotismus, der jetzt dort herrsche. Johnson weist auf die Ge⸗ fahren hin, welche aus einer Ausdehnung des Negerstimmrechts erwachsen würden. 4 Millionen Sklaven von gestern können nicht zu intelligenten Staatsbürgern gemacht werden. Johnson wünscht jedoch, daß die Lage der Neger verbessert werde. Die Botschaft schließt: Der Mißbrauch des heim- lichen Sklavenhandels hat gänzlich aufgehört und unter den gegenwärtigen Umständen ist nicht zu befürchten, daß er wieder Boden gewinnt. „ O Friedberg, 16. Dezhr. Vorige Woche starb dahier der alte Seminardiener Weis. Sein 84. Ge⸗ burtstag wurde sein Todestag. In ihm haben wir einen der ältesten Männer hiesiger Stadt und den letzten Sol⸗ daten der ehemaligen kaiserl. Burg Friedberg begraben. Sein Tod erinnert darum lebhaft an die letzten Jahre der Selbständigkeit von Burg und Siadt als Glieder des weiland deulschen Reiches und an die Exeignisse, die das durch das Zusammenbrechen des morschen Reichskörpers bedingte Aufhören jener kleinen staatlichen Existenzen begleiteten. Die Neichsstadt Friedberg war schon in Folge der durch den Lüneviller Frieden veranlaßten Abmachungen auf dem Reichslag zu Regensburg am 6. Oct. 1802 in den provisorischen Civilbesitz des Landgrafen v. Hessen übergegangen. Daß auch die Burg ihm in der Folge anheimfallen würde, unterlag keinem Zweifel, obwohl der Burggraf mit den Burgmannen von einem solchen Wechsel der Dinge nichts wissen, ja ihre Hoheitsrechte in der Stadt der neuen Regierung gegenüber nicht aufgeben wollten und sich zur Abwehr gewaltsamer Maßregeln rüsteten. Da nun im Hinblick auf die mancherlei Zwischenfälle und Anstände, die bei den Ueberweisungen neuer Gebiete in der allgemeinen Verwirrung vielfach entstanden, es von Interesse war, baldmöglichst in den Besitzstaud derselben zu treten, so wurde hessischer Seits ein Handstreich gegen die Burg beschlossen. Es war am 21. Januar 1804, als vier Soldaten in Civilkleidung am Burgthor unter erdichtetem Vorwand sich Einlaß zu ver- schaffen wußten und alsbald die Schildwache überrumpelten und fesinahmen. In demselben Augenblicke erschien eine Tags zuvor von Gießen gekommene Compagnie Soldaten vor dem Thor und konnte nun ohne Gewalt in die Burg einrücken, um provisorisch und mit aller Schonung der Civil⸗Rechte des Burggrafen von ihr Besitz zu nehmen. Zwar hatte dieser die Genugthuung, die Zurückziehung der hess. Besatzung durchzusetzen, aber schon im Jahre 1806 wurde dem neuen Großherzog von Hessen die Souveränität der Burggrafschaft Friedberz zuerkannt. (S. Dieffenbach, Gesch. der Stadt Friedberg.) Es begreift sich leicht, daß diese für einen Burgsoldaten doppelt wichtigen Ereignisse eine hervorragende Rolle in den Jugenderinnerungen des Verstorbenen spielten, und wer sich der Gunst des biederen Alten erfreuen durfte, dem erzählte er in früheren Jahren gern und viel von jenen alten Zeiten und von dem damaligen Burggrafen Bassen⸗ heim, konnie aber recht böse werden, wenn ihn Jemand im Scherze damit aufziehen wollte, er habe die Burg verlieren helfen. Die ehemaligen Zöglinge des Schullehrer⸗Semminars werden sich mit Wehmuth des geraden, derben, aber von Herzen guten und grundebrlichen Mannes erinnern, der in seinem gewissenhaften Eifer für die Sache, der er diente, von den Seminaristen nie anders sprach als:„Unsere Leut“ und es wird ihnen angenehm sein zu erfahren, daß es dem zuletzt schwachsinnig gewordenen Greis, der schon seit Jahren sich nur noch mühsam for tschleppen konnte, in der Familie einer treuen Tochter an der nöthigen Pflege nicht fehlte. S. Gießen, 15. Dec. Sie brachten in Ihrer vorigen Nummer die Nachricht, daß 2 Studenten dahier inhaftirt worden, weil sie beschuldigt seien, ein Brett auf die Bahn gelegt zu haben, durch welches ein großes Uuglück hätte herbeigeführt werden können. Wir beeilen ung, Ihnen mitzutheilen, daß Beide am 13. d. aus der Haft entlassen worden sind in Folge eines amtlichen Gutachtens, welches sich dahin ausspricht, daß das fragliche Objekt ein Ent⸗ gleisen des Zuges nicht veranlassen konnte. Frankfurt. Vor einigen Tagen kam mit der Eisen⸗ bahn ein Transport preußischer Silber⸗ und Kupfer⸗ Scheidemünze für Nassau(Wiesbaden) bestimmt hier durch. Die grobe Münze wird zum Theil aus den alten Provinzen bis zum 1. Januar, wo die Thalerwährung eintritt, gesandt, theils durch die hiesige Münze, in welcher man eben fleißig mit der Anfertigung von Thalern be⸗ schäftigt ist, geliesert. Frankfurt. Der Kassenbestand des hiesigen Dom⸗ bauvereins beträgt jetzt 90,166 fl. 37 kr. Nach dem Rechnungsausweis beginnen die Frankfurter im Ausland ihre Anhänglichkeit an die Vaterstadt durch Einsendung größerer oder kleinerer Summen zu bethätigen. An der Spitze der Sammelnden stehen jedoch die Deulschen in Manchester, welche zur„Herstellung des Pfarrthurms“ 5022 fl. 41 kr. einsandten. Eine in hiesigen Privalkreisen durch Frau Reuß⸗Rauscher veranstaltete Verloosung brachte 725 fl. ein. Auch Gottespfennige wurden dem Verein zugewandt und Hr. L. B. H. Goldschmidt in Paris schickte 1000 fl. Der Fürst von Isenburg- Wächtersbach mit Frau gab 50 fl. Als weitere Baareingänge aus den Sammlungen in hiesiger Stadt sind 20,437 f. kr. verzeichnet. g 5 München. Der Untersuchungsrichter bei dem k. Bezirksgerichte München erklärt in der Wiener„Presse“ die Angabe, daß der in München inhaftir te Graf Gustav v. Choriusly nunmehr„in Eisen gelegt sei“, für unwahr. Der Lahrer Hinkende Bote für 1868, 2916 der an die schönsten Zeiten des rheinländischen Hausfreundes ven Hebel erinnert, gehört unstreitig zu den bedeutendsten Erscheinungen der jetzigen Kalender⸗ Literatur. Der„Hinkende Bote“ hat in Herrn Bürklin einen Mitarbeiter gefunden, der dem unvergeßlichen Hebel würdig zur Seite steht und schon seit Jahren sowohl belehrende Aussätze in vortrefflichem, ächt populärem Style liefert— wir erinnern nur an die wahrhaft klassische Arbeit über die Telegraphie im Kalender 1863— als auch durch seine Erzählungen voll des kernigsten und edelsten Humors und des frischesten Duftes der Poesie viele tausend Herzen erfreut und erquickt hat. Und so sind auch in dem diesjährigen„Kalender die Erzählungen in der Bahnhofs⸗Restauration“ ein Blüthenstrauß, den der ächteste Humor und die reinste und wahrste Poesie ge⸗ wunden haben. Besonders ansprechend und dargestellt ist die Erzählung:„Das stählerne Herz,“ die um so ergreifender wirkt, wenn man weiß, daß die Haupt⸗ personen in derselben keine erdichteten sind, sondern, daß dieselben wirklich so waren, lebten und litten wie der Dichter es schildert. Die ganze Haltung des Kalenders ist eine edle und freisinnige und dazu maßvolle und wird in jedem braven Hause und Herzen, sei es in der Stadt oder auf dem Lande, einen wohlthuenden Eindruck zurück⸗ lassen, wie der ist, den wir empfinden, wenn wir so glück⸗ lich waren, eine Stunde mit einem Biedermann von ächtem Schrot und Korn zugebracht zu haben. Wir wünschen daher unserm Hinkenden alles Glück und eine recht freund⸗ liche Aufnahme, die ihm in jedem deutschen Hause und erzen seit Jahren nicht gefehlt hat und auch für das Jahr 1868 sicher nicht fehlen wird.(Heidelb. Ztg.) 2718 Wohl kein Nahrungsmittel ist dem Gesunden wie Reconvalescenten zuträglicher, als eine reine, unverfälschte Chocolade; übertrifft doch eine Tasse guter Chocolade bei weiten die beste Bouillon am Echalte des positiven Nahrungsstoffes! Zur Herstellung billiger Preise findet jedoch so vielseitig eine Unlermischung der Waare Statt, daß eine garantirt reine Qualität zur Seltenheit ge⸗ worden ist. Um so mehr verdient zur allgemeinen Kennt⸗ Fabeik don Franz Stollwerck in Köln a. Rh., welche zu den bedeutendsten des Zollvereins zählt, auf der Pariser Welt⸗Ausstellung für Reellität, vorzügliche Qualität und Billigkeit ihrer Chocoladen die Preis⸗Medaille zu⸗ erkannt wurde. Diese Auszeichnung ist um so ehrendee, als die ertheilte die einzige Medaille ist, welche in der Branche auf ganz Preußen fällt! Die Fabrik verdankt dem Princip: nur durchaus reine Waare an den Markt zu bringen, ihren verbreiteten Ruf. Jedes größere Geschäft sollte sich zur Pflicht machen, seine Kundschaft mit diesem Producte zu versehen. Arbeits- Versteigerung. 2954 Donnerflag den 19. Dezember, Vormittags 10 uhr, sollen zu Bruchenbrücken nachstehende Arbeiten in Accord gegeben werden; für das Jahr 1868. 1) Anfertigung einer Subsellle in den Schulsaal nach dem vorhandenen Muster der übrigen Subsellien. 2) die Handarbeiten auf den Vicinalwegen in der Versteigerung. 19. d. Mts., des Vormittags 10 Ubr, soll dahier ein der Gemeinde zustehender, schlachtbarer, schwerer Faselochse an den Melsibietenden öffentlich versteigert werden. Bauernheim am 14. December 1867. Faselochs⸗ 2955 Donnerstag den Gemarkung Bruchenbrücken auf die Dauer von mehreren Jahren. Irledberg den 16. Dezember 1867. Der Bezirks⸗Bauaufseber Schneider. Hroß herzogliche Bürgermeisteret Baue ruhe im r Annonce. 2951 Auf bevorstehenden Weihnachtsmarkt empfeble ich mein wobl assortirtes K Tricot⸗Waaren⸗Lager, als: Herten und Damen Unterhosen von 36 kr. bis 1 fl., wollene und baumwollene Certen und Damen⸗ Untersacken, desgleichen auch Kinder- und Jünglings⸗ Unterhosen Jacken, sowie größere Kinver Untetbosen, eigenen Fabrikats. J N. Lehr aus Offenbach a. M. 0„ meisterhaft niß gebracht zu werden, daß der Damp Chocoladen · del W e bn N rn N * a A 8 Bier 1 N* A* Welche 1 be⸗ 8 m 4 keisen n w m den da deu! 0 — 6 23 „eie 2 Gun * Mahr. fur 1868 Bekanntmachung. 2944 Das Bundes Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes kann durch sämmtliche Postanstalten des Nord deutschen Bundes und durch das Gesezsammlungs und Zettungs⸗ Debits⸗Comtoir in Berlin im Wege nde s Abonnements bezogen werden. Der diesjährige Abornementspreis wird für die Anzahl von 40 Bogen Text erhoben und ift demgemäß auf 10 Sgr. festgesetzt. Insofern von dem Zundes⸗Gesetzblatt ois zum Schlusse dieses Jahres nicht volle 40 Bogen auvgegeben werden, erbalten die betreffenden Abonnenten den auf die weniger erscheinenden Bogen entfallenden Betrag erstattet, Für das Jahr 1868 wird vorerst ebenfalls ein Abonnement auf 40 Bogen Text eröffnet werden. Durch sämmtliche Postanstalten des Norddeutschen Bundes und durch das Gesetzsammlungs. und Zeitungs Deblts⸗ Comtoir in Berlin können auch einzelne Bogen des Bundes Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes bezogen werden. Der Preis beträgt beim Einze kauf für jeden ganzen, halben oder Viertel⸗Bogen 6 Silberpfennige: Berlin den 2. Dezember 1867. a Gesetzsammlungs⸗ und Zeitungs⸗Debits⸗Comtolr. Ver feige gg. 2854 Samstag den B. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung des Brennholzbedarfo, 20 Stecken Buchen ⸗Scheitholz erster Klasse, zur Hetzung des hiesigen Bezirksgefängnisses, im hiesigen Land⸗ gerichtslocal an den Wenigstnehmenden vergeben werden, wozu Lusttragende hiermit eingeladen werden. Vilbel den 3. December 867. Gcoßherzo s Landgericht Vilbel ö ger. Edictalladung. 2889 Nachdem der Wirtb Adam Arnold in Nieder⸗ Wöllftadt mit der Mehrheit seiner bekannten Gläubiger zum Zwecke der Abwendung des formellen Concurses ein Arrangemeat abgeschlossen bat, dessen Einficht den Interessenten auf der Landgerichts⸗Registratur zu nehmen gestattet ist, ergebt an etwaige gerichtsunbekannte, un⸗ bevorzugte Gläubiger hiermit die Aufforderung, binnen 4 Wochen übre Forderungen anzumelden und beziehnngs⸗ weise Einwendungen gegen ihren Beitritt zum Arrange— ment vorzubringen, gegenfalls dieses Arrangement bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird. Friedberg am 4. December 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Lanudrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Holz- Versteigerung. 2891 Mittwoch den 18. December, Stecken altes Grubenbolz ciner öffentlichen Ver⸗ eigerung ausgesetzt. Dorbeimer Bergwerk den 6. Dezember 1867. Großherzogliches Bergamt Dorheim Storch. Edietalladung 2942 Der Wirth Jacob Four ter I. in Södel hat mit der Mehrheit feiner bekannten Gläubiger zum Zweck der Abwendung des formellen Concurses ein Arrange— ment abgeschlossen. Es ergeht an etwaige gerichts⸗ unbekannte Gläubiger hiermit die Aufforderung, dinnen 6 Wochen ihre Forderungen anzumelden und Ein⸗ wendungen gegen ihren Beitritt zum Arrangement, dessen Elnsicht den Interessenten auf dem Actuarlate des Großherzoglichen Landgerichts gestattel ist, vorzubriugen, gegenfalls dieses Arrangement bestätigt werden wird Friedberg den 6. December 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Laudgeclchts⸗Assessor. Herpachtung von Domanial⸗ agden und Fischereien im 1 Forste Friedberg. 2 940 Die in Nummer 142 dleses Blattes näber an⸗ zeigte, den 6. Januar 1868 dabler vorzunehmende Verpachtung wird audurch in Erinnerung gebracht. Friedberg den 15. December 1867. 35 Großherzogliches Forstamt Friedberg g Herpel. Versteiger ung von Eichen- Baustämmen. 2949 Freitag den 20. d. M., von Morgens 9 Uhr an, werden in hiesigem Stadtwalde, Schlag Bauwald: 69 Eichen ⸗Baustämme von 15 bie 60“ Länge und 16 bis 33“ mittlerem Durchmesser, meifibietend verflelgert. Kaubeim den 14. Dezember 1867. Großberzogliche Fin Nauhelm e 5. dt. Schutt. Desten Portland Cement 764 durch den directen Bezug zu sehr b Preisen bel Jean Huber. Nachmittags 1 Uhr, werden auf dem Großh. Dorbelmer Bergwerk Musikalien in großer Jonaten, Falon-Stücke, Opernmusik empfehlen zu Weihnachten Auswahl: „Gesänge, Tänze, Clavierschulen ꝛc., Bindernagel 8 Schimpff. * Brannkohlen verkauf. 2947 Mit dem 1. 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Die ultramontane Partei 2886 ermüdet nicht in ibren Hetzereien gegen den frei⸗ finnigen„Lahrer HDinkenden Boten.“ Für uns ist das ein doppelter Grund, diesen recht wacker und volksthumlich geschriebenen Kalender angelegentlichst zu empfehlen. 5 g (Aus den in einer Auflage von 26,000 Ex. er⸗ scheinenden„Münchener neuesten Nachrichten.“) Der Lahrer hinkende Bote ist bei allen Buch⸗ bäudlern und Buchbindern zu haden. Ein weißer Pudel 2959 ait zugelaufen; wem? sagt die Exped. d. Bl. Winterhandschuhe 2612 bei K. Friedrich neben der Post, KAKast anien 2041. in vorzüglicher Qualttät empfiehlt* K Ph. Dau. Kümmich. unfehlbares Mittel ge⸗ gen Gliederreißen aller Art, Gichtwatte. emsiehlt a 18 fei MIX, Ph. Dan. Kümmich 2116 —— 8 2—— 1 Abonnenten, welche den„Anzeiger“ von der Post beziehen, der Zusendung keine Unterbrechung einnin. 5 wollen ihre Bestellungen baldig st machen, damit in 77 ͤ b Binderna zel& Schimpff in Friedberg 1 ihr dieses Jahr sehr reichhaltig assortirtes Lager von IWeih nachtsgeschenken. empfehlen —— eiechtslendanden können zu jeder 7 e 8 8 7ST Baseler, ze. empstehlt zu billigen Preisen Friedr. Noll, Conditor, in Friedberg. 5 Lebkuchen, 2953 Gasthaus zu den drei Schwertern. Mittwoch den 18. Dezember, gelegentlich des Weihnachtsmarktes, 2897 2950 seher nach Friedberg, welcher bits Steinfurt Conditore i Waaren a in schöner We Von Marienschloß kommt beiläufig alle 14 Tage ein Anftaltsauf⸗ 1 e zur Uebernahme von Aufträgen für die Anstalt fich hiermit erbletet. Inte⸗ ressenten können ihre Bestellungen in der Buchhanplung von Bindernagel& Schimpff abgeben. Vorige Woche wurde vom Bahnhof Nauheim f en eine Cylluderuhr verloren. rebliche Finder wird gebeten die 2960 selbe gegen Belohnung an die Expedition d. Bl. abzugeben. Für 33 Kr. viereelähx ien durch alle ae e und Postanstalten zu beziehen, in Friedberg durch Bindernagel und Schimpff: Die Kinderlaube. 2 Monatshefte für die deutsche Jugend, ä. 175 10 schwarzen und bunten Bildern Bücher und werthvollen Weihnachisprämien(für Auflösung der! aufgaben), redigirt don Oberle H. Stiehler. D he deutsche Jugendzeitung, für das Alser von 8 bis 16 Jahren bestimmt, zeichnet sich durch gediegenen Inhalt vorzügliche Aus⸗ oncert, ausgeführt durch ein Sertett der Parlow' schen Kapelle aus Frankfurt. Anfang 3 Uhr. e112 Restauration à la carte. Preiswürdige Weine. Vorzügliches Mainzer Aetien⸗ Lagerbier in Schoppen. Seine hiesigen und auswärtigen Freunde kr.— Vflick st 4• H. J. Simon. ladet C. Seribars Buchhandlung in Friedberg 2834 empfiehlt zum bevorstehenden Weihnachtsfeste ihr reichhaltiges Lager von zu Geschenken geeigneten Büchern, Atlauten, M sikallen, Kupferstichen, Oeldruckbilder in einfachen und Barock Nahmen, Photographien, Schreib- und Photographiealbums, eleganten Mappen, Farbenkasten, Ne Wan. ew. Unsere Vorrätbe sind zur Ansicht der geehrten Besucher ausgestellt; Einsichtssendungen stehen zu Diensten. Ale von anderen Buchhandlungen angezeigte Werke sind auch bei uns vor⸗ räthig und jederzeit rasch und billig zu beziehen. Auf bevorstehende Weihnachten 2957 bringe ich wein wohl assortirtes Lager, bestehend in: Wand-, Stand- und Taschen⸗ uhren, Goldwaaren, Gipsfiguren ꝛc. in aupfellende Erinnerung. Schnell, vormals F. W. Nau, Uhrmacher und Goldarbeiter. Praktische billige Weihnachts⸗ Geschen ke, die neuen so sehr beliebten Koch⸗, Brat⸗& Heizapparate, Lustres, Lampen, Stehlampen mit Schlauch. Frankfurt a. M. im Dezember 1867. August Faas, Roßmarkt Nr. 14. 2822 stattung und billigen Preis rühmlich aus. Belebrendes und Unterhaltendes, Scherz und Ernst, Preisaufgaben, Räthsellösungen mit! Prämien⸗ bvertheilung ꝛc ꝛc., gute tyvographische Ausstattung, schöne Farbendruckbilder und reiche Holzschnitt⸗ 5 auftraten vereinen sich in der Kinderlaube in einer Weise, daß wir der deutschen Jugend kein besseres Unternehmen zur Heranbildung guter Sttte und vaterländischen Sinnes empfehlen mogen. 0 Daß unsere Jugendzeitung diese ihre Auf⸗ gabe mit Glück löst und dadurch bereits zun Liebling der deutschen Familten geworden ist, dafür bürgt aicht allein die fortwährend steigende Auflage, sondern auch die allgemein günstige Beurtheilung derselben durch die Presse und inbesondere durch die pädagogische. 5 Noch bemerken wir, daß sich„der nun com⸗ plete Jahrgang mit seinen prächtigen Oelfarben⸗ druckbildern, zablreichen Holzschnitt⸗Illustrattonen, seinen spannenden Erzählungen, interessanten, Schilderungen ꝛc.(der auch elegant gebunden zu haben ist), vorzüglich zu Festgeschenken für Weihnachten eignet.“ C. C. Meinhold& Söghne in Dresden. Danksagung. 2944 Für die zahlreiche Begleitung der Leiche meiner geliebten Frau zur letzten Ruhestätte, sowie für die mir erwiesene Theilnahme spreche ich allen Betheiligten biermit meinen herzlichen Dank aus. Frledberg. Christian Ulrich II. FFF Todesanzeige& Panksagung. 2948 Indem wir Freunden und Verwandten die traurige Anzeige von dem am 11. d. Mis. er⸗ folgten Abteben unseres Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Rudolph Weiß machen, bitten wir um stille Theilnahme und sagen zugleich Allen denen, die ihn zu seiner letzten Ruhestätte begleiteten, unsern berzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Wirthschafts- Eröffnung. 2911 Hiermit mache ich die ergebene Anzeige, daß ich heute meine Wirthschaft, Ludwigsstraße Nr. 10, eröffne. Einem verehrlichen Publikum, meiner werthen Nachbarschaft, Freunden und Bekannten mich bestens empfehlend, werde ich stets bemüht sein, durch reelle und aufmerksame Bedienung deren Zufriedenheit und Wohlwollen mir zu erwerben. Auch sind Stallungen vorhanden. M. S ertlein. Hollaͤndischer Syrup. 8 Bienenhonig 2639 in bester Qualität, billigst bei Dau. Kümmich. Samstag den 14. Dezember Kirchen buchsauszüg c. Evangelische. —.— Bee* 1 t Den 13. December. here Ulrich, Ehefrau des hies. Bürgers und e Chriffian Ulrich II., 46 Jahre, 10 Monate, 29 Tage alt, den 11. December. Den 13. December. bun Rudolf Weiß, hies. Bürger und gewesener Seminardiener, 83 Jahre alt, den 11. December. Den 14. December Ein ungetauft gebornes Töchterchen des Ortobürgers zu Ar und webels im 2. Bataillon des roßh 20 5 Regimenis Jobana Paulus Stauß, 4 alt, Verantw. Red. Hermann Schuß. den 13. December. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpf. Der dreimal! und vichli kane Unterh Abonnenf Schullehre Enich tun, machung Beiträge Bette (Ju, 50 auß die geschme machen aufmer Feldges Betre gefunde uns ent Bt irt Laden ö Mierzu Beiref Weide Mint, nge