ug. Odier A. 80 dieseg eses N di ppi tu Sadie 1 acduen 0 — U 0 k. dimter hier Wal a en, dinpf. 1867. Samstag den 16. Februar. Co, Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Di nstag, Donnerstag und Samstag. Friedberger Intelligenzblatt. c j—+ꝙ—1 * Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind Verordnung, die Anlage und den Gebrauch von Dampfkesseln betreffend. sub 1. N 8 Nr. 8 Friedberg den 14. Februar 1867. betreffend: Die Ergänzung der Feldtruppen im Jahr 1867, insbesondere nicht erschienene Amtlicher Theil. zu publiziren: Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a pp. Leute. Friedberg den 14. Februar 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Sie wollen die nachstehend verzeichneten, bei leute anweisen, sich am 1. April d. J. bei dem Commandement der Residenz zur Nachmusterung und, sellen.— Ueber den Befolg dieses Auftrags sehen — Zugleich weisen wir tach Maas gabe Porlage sind die 1) Philipp August Walther, Georg Brüchner, Butzbach. kutzbach. 6) Johann Georg Thomas, Heinrich Petry, Gambach. Bauernheim. Butzbach. Sie an, uns über die Vermögens=, der Verordnung vom 20. Septbr. 1858, Namen der Eltern genau anzugeben. 4) Jacob Frank, Butzbach. 5) Johann Georg Schmiegel, 1 ö F öbach J 1 14 9) Johannes Dämon, Hoch⸗Weisel. der vorjährigen Musterung nichl erschienenen und daher zum Erstmarschiren bestimmten nach Befund, zur Dienstabgabe zu wir Ihren umgehenden Berichten entgegen. Familien- und sonstigen Verhältnisse der Benannten ausführliche Vorlage und 3 derselben(Reglerungsblatt Nr. 36) zu machen. In dieser Tur a pp. namentlich§. 2 2) Johannes Trisch, Bodenrod. 17) Friedrich Karl Jung, Nieder-Florstadt. 18) Levi Simon, Nieder- Florstabt. 9) Peter Jacob Wex, Nieder-Mörlen. 20) Konrad Bill, Nieder⸗Weisel. 21) Konrad 7) Christoph Thomas, Butzbach. Haub, Nieder⸗Weisel. 22) Conrad Hildebrand, Nieder⸗Weisel. 23) Konrad Häuser, 10) Christoph[ Ostheim. 24) Johann Gore Schneider, Ostheim. 25) Johann Weckmann, Ostheim. . 9 5 0 2 sambmann, Langenhain. 11) Johannn Georg Petzinger, Langenhain. 12) Abraham 26) Konrad Schepp, Pohl⸗Göns. 27) Jacob Dämon, Rockenberg. 28) Franz Joseph Ttrauß, Langenhain. 13) Lorenz Will, Langenhain, 14) Johann Georg Wilhelm,[Schmidt, Rockenberg. 29) Wilhelm Karl Griesemer, Staden. 30) Wilhelm Moritz Naibach. 15) Peter Hilberg, Münster. 16) Siegmund Heß, Münzeuberg[Petri, Steinfurth. detreffend: Die Ergänzung der Feldtruppen, hier die D Da nach einer Mittheilung Gr. gedeckt ist und ungediente Einsteher in auch derjenigen liegen, gebracht wird. Wir tragen Ihnen auf, dies zus zu melden hätten. Veröffe Es wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß Nachmittags 3 Uhr, auf dem datt Nr. 56, Montag den 18 d. M., Verwendung d, lebe von Nichtexcapitnlanten-Einstehern. a n 5 Friedberg den 14. Februar 1867. Nite* Kriegsministeriumis der Bedarf an Einstehern für die Ergänzung des laufenden Jahres noch nicht größerer Zahl zur Verwendung kommen welche sich vertreten lassen wollen, werden, so dürfte es ebenso im Juteresse dieser Leute, wie wenn in Ihren Gemeinden dieses Verhältniß zur Kenntniß der Betreffenden zu veröffentlichen unter dem Anfügen, daß diejenigen, welche einstehen wollen, sich sofort bei Trapp. utli chung. gebracht, daß gemäß F. 16. der Bekanntmachung vom 18. Dezember v. J., Regierungs- Rathhause dahier das Ergebuiß der Stimmenzählung aus den Wahl⸗ üsten in öffentlicher Sitzung verkündigt werden soll. Friedberg den 15. Februar 1867. Der Wahldirektor des 2. Wahlkreises: eig Regierungsrath. Hessen. Darmsladt. gegierungsblatt Nr. 8 enthält: I. Verordnung Großh. Ministeriums des Innern vom 2. Februar, die Anlage und den Gebrauch von Dampf⸗ kesseln betreffend. II. Bekanntmachung des Großh. Ministeriums der Finanzen vom 30. Jan., die neue Organisalion der Ober⸗ förstereien Alten⸗Buseck, Gießen und Schiffenberg betreffend. III. Bekanntmachung der Großh Oberpostinspektion em 28. Jan., die Herstellung einer Postablage zu Gen— ingen betreffend. IV. Steuerausschlaß zur Bestreitung der Bedürfnisse ie Landjudenschaftskasse zu Darmstadt für 1867 betreffend. V. Erhebung einer Umlage in der israel. Religions- gemeinde zu Michelstadt für vas Jahr 1867 betreffend. VI. Communal-Umlazen zur Bestreitung der Com— munalbebürfnisse in den Gemeinden des Kreises Bingen für 1867. VII. Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der sracl. Religionsgemeinden des Kreises Nidda für 1867. VIII. Arwesenheitserklärung. Durch Uriheil Groß⸗ lerzoglichen Bezurksgerichts Alzey vom 13. Dez. 1866 wurde Rudolph Knippenberger, Dreher aus Hamm, für ab wesend erklärt. IX. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Groß⸗ berzog haben allergnädigst geruht: am 8. Januar den Aovokat⸗Anwalt und Ergänzungsrichter bei dem Bezirks⸗ gerichte Mainz, Heinrich Kirstein, zum Bezirksgerichtsrath bei diesem Gerichte,— an demselben Tage den Gerichts⸗ tetessisten und seitherigen Ergänzungsrichter bei dem Friebensgerichte Bingen, Paul Angelus Schlippe, zum Honorar ⸗Substituten des Staateprocurators bei dem Be— üürksgerichte Mainz;— am 11. Januar den Mignisterial— Secretär 2. Kl. bei dem Ministerium ber Justiz, Emanuel ithrn. v. Ricou, zum Ministerial-Sekretär 1. Klasse bei biesem Ministerium, und den Landgerichta-Assessor bei dem zandgerichte Groß⸗Gerau, Carl u v. Kreß, zum Ministerial— Sccretär 2. Klasse bei dem Ministerium der Jufliz zu ernennen;— am 17. den G mnastallehramte-Accessisten Das Großherzogl. Dr. Carl Boßler aus Darmstadt zum Lehrer an dem Gym— nasium zu Darmstadt,— den Gymnasiallehramts⸗Acc ssisten Dr. Ludwig Schäffer aus Darmstadt zum Lehrer an der Realschule zu Darmsladt, und den Calculaturgehülfen August Reinhard Georg Haag von Biedenkopf zum Cal⸗ — Wie man vernimmt, ist die Regierung mit einem Gesetzentwurf beschäftigt, welcher Maß; regeln zur Verhütung der Einschleppung und Weiterbeförderung der Rin derpest anordnen wird. culator 1. Klasse bei der Brandversicherungs⸗Conmission Derselbe soll gleichzeitig das Verfahren regeln, zu 1e r den Nn in welcher Weise den Viehbesitzern für das dem Kreisamte Ma* eorg Be hard Baillet, die Stelle 22* 2 8 K eines Pedellen bei dem Mainzer Universitätsfond als geködtete Vieh Schadenersatz geleistet werden soll. am 18. den Geheimen Ober Friedb erg. du Lausnitzf des Wahlkreises Die aus verschiedenen Orten Büdingen Friedberg Vilbel uns Nebenstelle zu übertragen; studienrath Adolph Ludwig Frhrn. v. Stein zum Regierungscommissär bei der Baut für Süddeutsch gek 55 ö 3 5 a R 1 N e 8 land zu ernennen;— am 22. dem evang. Pfarrer und zuge 8 Mittheilungen über das Ergebniß Schullehrer zu Busenborn, im Decanate Schotten, Theodor[der Abgeordnetenwahlen bestätigen erfreulicher⸗ Heinrich Bindewald, die evang. Pfarrstell zu Groß cen weise, daß überall die Wahl mit an Einstim⸗ e Grünberg,— und dem Schulamts-⸗Aspiranten migkeit gränzender Mehrheit für Herrn Bergrath Johann Schmitt aus Ensheim, im Kreise Oppenhe dr 0 5 f i 5 1 5 —— Schulsgelle zu eee 95 Nr N 1 7& ausgefallen ift. Sämmtliche Wahlakten 99 a au Fete 0, 1 Keeise Dieburg 2 55* 8 f zu übertragen;— an demselben Tage den von dem Frhrn 2 Bezirks sind nunmehr an den Wahldirektor, —. 2 +— 5*— 2 2 d. Heydewolf zu Kassel und Oberweimar auf die evang.] Herrn Regierungsrath Tra pp dahier, einzusenden an ee e, Mae Aloseld, 3 2 zum Zwecke der Ermittlung des Gesammtresul— ang. arr. 3 enhaulen, im Decanate Alsfe d. tates desso Aufßelln 5 9 + N Bernhard Berck, für diese Stelle zu bestätigen;— am 30. 5 8 3 menen 153 mehrere 1 den Gerichts-Accessisten Ludwig Freiherrn Senarclens Anspruch nehmen wird. v. Granch zu Darmstadt zum Dofjunker zu ernennen. Nidda. Der Abg. v. Ga gern, bekanntlich X. Charakterertheilung. Am 18. Jan. dem Mitglied im hiesigen Wahlkreise gewählt, war in diesen und Rath bei der Oberstudien Direktion, Geh. Justizrath][ Tagen in unserer Stadt anwesend um die Wahl- Adolph Ludwig Frhr. Ste 0 litz, de arakter 5.* f N Adolph Ludwig Frhrn. v. Stein zu Lausnitz, den Charakter männer des Bezirks um sich zu versammeln. als„Geheimer Oberstudienrath zu verleihen. Dos Age 1 8 5 8 i 1 8 Der größte Theil derselben hatte sich im Saale XI. Versetzung in den Rubestand. Am 11. Jan. dem der Ludwigshall selbst der Ab 0. 11. 8 r. dein sd, b er Ministerial-Sceretär 1. Klasse bei dem Ministerlum der 9** 6 50 halle eingefunden 5 Wosel f 15* 9. Justiz, Geh. Justizrath Ludwig Frhrn. v. Stein zu Laus⸗ v. Gagern in einer Ansprache seinen gegenwärtigen nitz, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. Standpunkt in der Kammer und seine politischen XII. Concurrenz für: die 2. evang. Pfarrstelle zu Ansichten im Allgemeinen darlegte und schließslich Nin r 4 von!den Wabhlmännern seinen Dank für das ihm 6 1 0— de He 1* zu So Braun- 7* 5 N Wünes au Solus⸗Braus geschenkte Vertrauen aussprach sels steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu;— 779* N. Mie Jie erste lutherische Pfarrstelle zu Groß⸗Umstadt im Decanate Mainz. Die Schrift des Bischofs v. Groß⸗Umstadt, mit einem Gehalte von 1394 fl. 54 kr Ketteler: Deutschland nach dem ert von 1866“ ist jetzt bei Franz Kirchheim dahier er— schienen, allein deren erste Auflage bereits ver- griffen. Die zweite Auflage soll innerhalb 14 Tage nachfolgen. Die Schrift Band von 22 Druckbogen. — In dem Gasthaus„Zur Stadt Mainz“ fand eine aus circa 20 Personen bestehende Ver- sammlung von Weinwirthen, Weinproducenten u. s. w. statt, um wegen Aufhebung der Trank⸗ steuer und der Zapfgebühren zu berathen. Der Ab- geordnete des hiesigen Wahlbezirkes, Herr Kaibel, erklärte, daß er in dieser Angelegenheit nach 1 Möglichkeit das Seine dazu beitragen werde, um f die Wünsche der Versammlung ihrer Verwirk— lichung entgegenzuführen. Preußen. Berlin. Der„Staatsanzeiger“ publicirt eine Verordnung, nach welcher die all— ö gemeine Wehrpflicht auf die bisherigen hessen— 1 darmstädtischen und bayerischen Gebietstheile aus— gedehnt werden soll.— Die„Zeidler'sche Correspondenz“ berichtet, daß auf dem Schloß 1 Oranienstein in Nassau eine Cadettenanstalt eröffnet werden wird. ist ein starker ö— Nach dem„Staatsanzeiger“ ist Preußen 4 durch den Beschluß der Bundesconferenz vom 146 18. Januar ermächtigt, dem Reichstage den Ver⸗ fassungsentwurf vorzulegen und für dessen Ver⸗ tretung dem Reichstage gegenüber die nöthige Vorsorge zu treffen. — Bei den Wahlen zum norddeutschen Parlament wurden gewählt: im ersten Berliner Wahlbezirk Lasker, im zweiten Waldeck, im dritten M. Wiggers, im vierten Stadtrath Runge, im 1 fünften Dunker, im sechsten Schulze, und zwar mit entschiedener Majorität. — Eine soeben erlassene Cabinetsordre enthält 9 die Bestimmung, daß in den neuen Landestheilen allen jungen Leuten von Bildung Behufs der 115 Ableistung der einjährigen Militärpflicht bis zum 1 Jahre 1870 der sonst erforderliche Nachweis der 1 wissenschaftlichen Bildung erlassen werden soll. 1 Essen. Am Nachmittag des 8. d. stürzte 1 ein Theil des großen Eisenbahndammes in der 1 Nähe der Zeche Johann auf der Bergisch— 1 Märkischen Eisenbahn zwischen hier und Steele, 0 wahrscheinlich in Folge des anhaltenden Regens, gerade in dem Augenblicke zusammen, als der letzte Wagen eines Güterzuges die Stelle passirt hatte. Die Personenbeförderung konnte deßhalb nur dadurch hergestellt werden, daß die Passagiere in einen auf der andern Seite des Dammbruches bereit stehenden Zug umstiegen, wodurch sich aller⸗ dings die Ankunft der Züge um ca./ Stunden 1 verspätete. Der Verkehr ist wieder hergestellt. 9 Frankfurt. In der Sitzung des Zucht- 11 polizeigerichts vom 12. d. wurde die Anklage 1740 der Staatsanwaltschaft gegen das Frkft. Journ., durch die Aufnahme des Referats über die Ver⸗ handlungen der hessischen zweiten Kammer vom 24. Januar 1867(Nr. 26, 2. Beil.), namentlich durch die Wiedergabe einiger Stellen aus der 0 — — K Rede des Abg. v. Gagern, obrigkeitliche An- ordnungen geschmäht zu haben, verhandelt. Das Gericht erkannte auf Freisprechung. — Bei der Wahl zum norddeutschen Par— lamente zeigte sich eine rege Betheiligung der hiesigen Einwohnerschaft. Leider konnte eine große Masse Wahlberechtigter von ihrem Stimm- recht, da sie in den betreffenden Bezirkslisten nicht eingetragen waren, keinen Gebrauch machen. Die Zahl der abgegebenen Stimmen belief sich auf 5732; davon kamen auf Frhrn. M. K. v. Rothschild über 5300. In Bornheim stimmten 377 Wahlberechtigte ab. Dieselben gaben Herrn v. Rothschild 352 Stimmen. Die übrigen Stimmen fielen auf die Herren Dr. Passavant und Dr. Schlemmer. In Oberrad stimmten 256, davon erhielt v. Rothschild 226 Stimmen. — Dieser Tage verließen die hiesigen militär— pflichtigen jungen Leute ihre Vaterstadt, um zum dreijährigen Dienste bei den betreffenden Regi- mentern einzurücken. Am 11. d. trafen die Recruten für dae 82. Infanterie-Regiment, meist aus Kurhessen und Nassauern bestehend, hier ein Wiesbaden. Ein großer Theil unserer Beamten ist nun auf den neuen Dinsteid in Pflicht genommen. Wie man hört, haben einzelne Mitglieder des obersten Gerichtshofes sich vorerst nach Rumpenheim begeben, um eine förmliche Entbindung von dem dem früheren Landesherrn geleisteten Diensteid zu erwirken. Marburg. Am Sonntag den 10. d. fand hier die Musterung der im Dezember ausgehobenen Rekruten aus den Jahrgängen 1843 bis 1845 statt, wodurch viel Leben und Treiben in den Straßen der Stadt herrschte. Man wundert sich vielfach darüber, daß ein solches Geschäft in Friedenszeit gerade an einem Sonntag vor— genommen worden ist. Biedenkopf. Die feierliche Besitzergreifung der an Preußen abgetretenen Landestheile der Kreise Biedenkopf, Vöhl und Gießen fand am 4. d. M. statt, und zwar durch den k. Civil⸗ Administrator, Frhrn v. Patow von Frankfurt, und den k. Civil⸗Commissär Landrath v. Briesen. Der Publikation des Besitzergreifungs-Patentes durch den letzteren und einer entsprechenden Anrede des Herrn v. Patow an die versammelten Beamten, Geistlichkeit, Lehrer, sowie sonstige Festtheilnehmer aus Stadt und Ungegend folgte eine kurze kirchliche Feier in der Hospitalkirche, sodann ein Festessen. Am Morgen bereits waren die preuß. Landesfahnen auf den öffentlichen Gebäuden auf— gezogen worden. Während der Proclamation Geläute der Glocken und Böllerschüsse. Bayern. München. Der Kriegsminister legte der Abgeordnetenkammer einen Gesetzentwurf vor, die Heeresumgestaltung betreffend, und motivirte dabei die Annahme des bewährten preußischen Spystems mit allgemeiner Wehrpflicht. Frankreich. Paris. Die bei Eröffnung des gesetzgebenden Körpers gehaltene Thronrede erinnert an die großen Ereignisse, welche nach Voraussicht des Kaisers eintreffen mußten. Be⸗ zugnehmend auf einen Ausspruch Napoleons J. sagt er: Die in Italien und Deutschland statt— gehabten Umwandlungen bereiten ein großes Programm vor für die Einigung der Staaten Europas in eine einzige Conföderation; das von den Nachbarvölkern gebotene Schauspiel der Ver⸗ einigung ihrer einzelnen Glieder kann jedoch ein Land, wie das unsrige, nicht beunruhigen. Be— züglich des in Deutschland stattgehabten Krieges sagt die Thronrede: Frankreich habe demselben fremd bleiben wollen, indem es dabei aber seinen Einfluß aufrecht erhalten habe, durch welchen der Sieger zum Stillstand an den Thoren von Wien gezwungen worden sei. Frankreich habe das Schwert nicht gezogen, weil seine Ehre dabei nicht engagirt gewesen sei und weil es versprochen hatte, neutral zu bleiben.— Frankreich ziehe auch seine Truppen aus Mexiko zurück, weil eine weitere Ausdehnung der dabei gebrachten Opfer das Interesse Frankreichs bei dieser Angelegenheit übersteigen würde; nur die wenig versöhnliche Haltung der nordamerikanischen Union in der mexikanischen Frage habe die längere Occupation Mexikos durch die französischen Truppen noth- wendig gemacht.— Im Orient seien Unruhen ausgebrochen, aber die Großmächte haben sich darüber verständigt, eine Lösung herbeizuführen, welche die legitimen Wünsche der christlichen Be⸗ völkerungen befriedigen und gleichzeitig auch die Rechte des Sultans wahren und gefährlichen Verwickelungen vorbeugen werde.— In Rom hat die französische Regierung die abgeschlossene Convention am 15. Dezember zum Vollzug ge⸗ bracht; aber wenn die Demagogie den Papst bedrohen sollte, so zweifle ich nicht, daß Europa ein Ereigniß nicht geschehen lassen wird, welches die katholische Welt in große Verwirrung bringen würde. Unsere Beziehungen zu den fremden Mächten sind gut; die zu England werden immer intimer; Preußen sucht Alles zu vermeiden, was unsere nationale Empfindlichkeit reizen könnte, und es ist mit uns über die hauptsächlichsten Fragen ganz einverstanden. Rußland ist durch die ver⸗ söhnlichen Intentionen bestimmt worden, seine Politik von der Frankreichs nicht zu trennen. Dasselbe gilt auch von Oesterreich, dessen Größe für das allgemeine Gleichgewicht Europa's un⸗ umgänglich nothwendig ist. Die Thronrede schließt mit der Besprechung der versprochenen Reformen und der Armeereorganisation, welche nothwendig geworden, weil der Einfluß einer Nation von der Zahl der Mannschaft abhängt, welche sie unter Waffen bringen kann. Offenbach. Vor einigen Tagen schon traf dahier ein hoher Reisender ein, um seinen Sommeraufenthalt in hiesiger Stadt zu nehmen, an dessen Anweseuheit man sich seit Jahren gewöhnt hat. Es ist dies ein Storch, der als treuer Stammgast auch diesmal wieder sein Ab⸗ steigguartier im„Gasthaus zum Lämmchen“ genommen hat und von Jung und Alt freudig begrüßt wurde. Der Telegraph durch das Atlantische Meer. Von Dr. Curiman. Als man zuerst Telegraphen errichtete, deren Signale bei hellem Tageslicht oder klarer Nacht zu erkennen waren, da glaubte man den Gipfel menschlicher Erfindung erstiegen zu haben. Doch bald wurde dieser Triumph des Scharfsinnes weit überboten durch die Erfindung des wunder⸗ vollen elektro- magnetischen Telegraphen, welcher mit seinen von Stangen getragenen Kupferdrähten die halbe Erdkugel umspannt. Allein der Kupferdraht verliert seine Leitungsfähigkeit im Wasser, und so schienen große Flüsse, oder gar das Meer der Mittheilung durch diese Mittel Gränzen auf dem Trocknen zu setzen. Doch der menschliche Erfindungs⸗ geist ist unerschöpflich. Indem Guttapercha zu Hülfe kam, lernte man die Metalldrähte gegen den Einfluß des Wassers isoliren. Und so unter⸗ nahm man zuerst in kleineren Entfernungen die telegraphischen Leitungen auf den Meeresgrunde hin an gegenüberliegende Küsten zu führen. Aber das Hauptwerk sollte erst noch ausgeführt werden, die Verbindung der Neuen Welt mit der Alten, quer durch den Atlantischen Ocean, 450 Meilen weit. Wer zuerst diesen großartigen Gedanken faßte, darüber wird noch gestritten; jedenfalls aber hat eine Gesellschaft amerikanischer Kaufleute unter dem Vorsitze eines Ingenieurs im Jahre 1854 zuerst Berathung über die Ausführung gepflogen. Von diesen Männern wurde hierauf ein telegraphisches Kabel von dem amerikanischen Festlande nach der Jusel Neufundland, als dem nächsten Punkte nach Europa zu, gelegt, 1856. Unterdessen bildete sich in England eine mit jener amerikanischen r]§»-. 7—::——........ zusammenwirkende Atlantische Telegraphen⸗Gesellschaft, welche ein Kapital von mehreren Millionen Gulden zusammenbrachte. Diese ließ zunächst den Meeresboden zwischen den Inseln Irland und Neufundland genau untersuchen(1857). Allein daß diese Ausforschung nicht genau genug gewesen war, bewies der Erfolg. Bei einer plötzlich eintretenden Tiefe von 10000 Fuß zerriß das Tau, obwohl es stark(singersdick) und sehr sorgfältig gearbeitet war. Doch ohne den Muth zu verlieren, nahm man im folgenden Jahre(1858) das Unternehmen nochmals auf. Alles schien zu glücken, es wurden sogar Gluͤckwunsch⸗Telegramme gewechselt. Dennoch zeigten sich bald Störungen, von Tag zu Tage beträchtlichere. Endlich mußte man sich in die traurige Gewißheit ergeben, daß der elektrische Strom, ungewiß wie, versiegt sei. Nun begann man neue Vorschläge zu machen, allein sie alle waren nicht überzengend genug, um wieder so ungeheure Geldsummen darauf zu verwenden. Dagegen kam eine selbst von dem englischen Ministerium unterstützte Untersuchungs ⸗Commisston zu dem Resultate, daß die Ursachen des bisherigen Mißlingens durch Geschick und Vorsicht beseitigt werden könnten. So bildete sich eine neue Actien⸗ gesellschaft mit einem Kapital von 4 Millionen Gulden. Es wurde das größte Schiff der Erde(der Great Eastern) für den Transport des neuen Kabels(480000 Centner) in Dienst genommen. Das Kabel selbst wurde auf die möglichst vollkommne Weise, und etwas dicker(1 Zoll im Durch⸗ messer) hergestellt, und Alles, was menschliche Kunst vorzukehren vermag, wirklich vorgekehrt. So ging das Riesenschiff am 23. Juli 1865 von Valencia in Irland in See, und gab durch den Telegraphen täglich für Den al Amer saglt nyofftn, was Auch Je Ve! 975 Multwoc der Unter; 00 glechbaale 7 Hahrlü⸗ Lamm, 115 J S0 5on J Kube 1 Sttosbar tirta 20 N Wen. de ussel sowie getälhsche Anfordern find, da Rödge 1 Ein 303 kann in Friedbe schön geba N ½ J.. Neidag Ei ü f u. — 370 be 2 6. A. (detclun n — Nachrich dude! und alle dieser no gleichwoh ihren W sertig wa die Kämp mit dem a das vorige t Opfer gelegenheit zersohnliche f der . Occupation e noth. e rden immer Aden, wat kante, unt err Frage Lie ber- den, styne dane. cen Ori epa 1 erde schlit Reform elhwendig en von de ite sit unte 4 m bahn tan rrlenheil n S0 eu Nepia itt urächt ant genen n 715 dtn Lieft 0 11 seht 1. nan n les schien Dennoch Cnc Darmstadt. Schon am 15. Januar waren in dem Garten des Weißbinder Wolf zu Vessungen blübende Veilchen in Menge vorhanden, so daß es möglich war, ein Sträußchen daraus zu binden. — Ein theueres Theatervergnügen wurde am letzten Sonntage der Witwe des Rentners W. dahier bereitet, indem ihr, wäbrend sie der„Asrikanerin“ beiwohnte, mittelst Einbruch die Summe von circa 3000 fl. an Eingesandt. Friedberg. Die vorige Nummer des Anzeigers ent— hält eine Besprechung über das Coneert des Gesangvereins Frohsinn, welche uns nicht ganz vollständig scheint. Während sie nämlich das Spiel des Herrn Heermann in gerechter Weise würdigt, macht sie den übrigen Theil des Concertes gar zu kurz ab. Hervorzuheben wäre doch auch noch das vortreffliche Klavierspiel des Herrn unter den vom Vereine vorgetragenen Chören einige von ganz besonderer Wirkung gewesen sind, wie die Wald⸗ andacht und die Sturmesmythe, letztere mit ber aus⸗ gezeichneten Klavierbegleitung des Herrn Dörr. Mit den Schlußworten sind wir ganz einverstanden.“) S. *) Es lag aus nahe liegenden Gründen nicht in ber Absicht des Schreibers eine ins Einzelne gehende Besprechung zu geben, deßhalb hat er den Leistungen Werihpapieren entwendet wurde. Christian Fritsch gewesen, das gewiß auch nicht wenig zur Hebung des Concertes beitrug; ferner, daß aller Mitwirkenden nur in wenigen Worten die wohl⸗ verdiente Anerkennung widerfahren lassen. Die Reb. 284 Soeben traf wieder bei uns ein: Rettigbonbons für Husten und Brustleiden von C. Drescher D E 8 al t E n S ch äfe 1 Th 0 m 1 8 2 Iilscher in 305 Loose per Pfund 36 kr., seine achtzehnte Prophezeihung, für die Jahre 1867 und 1868. Schachteln à 18 kr., Paquete à 14 kr. bel l Ph. Dan. Kümmich. Zur Hospitalfrage. A kr. Der alte Schäfer Thomas hatte im vergangenen Jahre wohl Recht, wie er in seiner 403 Nachdem Herr Dr. Müller schon vor der ersten, Anzeige sagte, er koͤnne leider kein glückliches Jahr verkünden. troffen, was er vorher sagte. Auch seine neue Prophezeihung wird den alten Ruf bewahren. Versteigerung. 223 Klafter 975 Mittwoch den 20. d. M., Vormittags 9 Ubr, läßt 400 in den Burggärten bat zu verpachten Christian Glockengieser, der Unterzeichnete in seiner Behausung öffentlich gegen gleichbaare Zablung versteigern: Bindernagel& Schimpff. ; 2 be zh. Windecker abgehaltenen Verse lu Alles fast ist schon einge- ee erer aenhannen Versammlung een vergeblichen Versuch gemacht, durch einen offenen Droh⸗ brief die Versammelten in Schrecken zu versetzen, hat er nun auch eine öffentliche geharnischte Herausforderung erlassen. Wir waren erstaunt, mit welcher Sicherheit — und welchem Selbstbewußtsein der Mann mit Worten 2 aufzutreten versteht. Ja, wenn Herr Dr. M. auch ebenso Grabgarten sicher und au fait sich in der That gezeigt, wenn er z. B. anstatt größere Operationen sich von anderen hies. Aerzten in seiner Anstalt machen zu lassen, selbst aufgetreten wäre und uns seine Geschicklichkeit gezeigt, dann müßte wohl das Zutrauen bei dem hies. Publikum gekommen splurschütz. 2 Fabrkübe, 1 Rind, 3 Schweine, 1 Schaaf mit sein, und trotz des gekränkten Rechtes und der wider⸗ 2——** Lamm, 1 Wagen, 4 Pflüge, anter welchen 1 Schaufel⸗ Ei 5 55 t G ˖ lligen Octroyrung würde man sich mit Resignation in ien nnen. bone, lalars Gage Ein eingezaͤunter Garten e een desen Be unn ken ge von 3 Kühen, 1 Fruchtfegmühle, 1 Rangenmüble, 401 1 Strobbank, 1 Kelter verschledene Sorten Stroh, circa 20 Malter Kartoffeln, 40 Ctr. Rangen, circa und einige Grabstücke find zu verpachten bet wärtigen Zustand der Anstalt betrifft, so hat sich ja der Herr Kreisarzt selbst darüber geäußert, und möchte es — 4 K erte Siwa wohl scheinen, als wenn unsre Klagen der höchsten med. 12 Ctr. Heu und einen Rest Spreu, 2 große Wasch⸗ kessel sowie sonstige Oekonomie-, Haus- und Küchen- Brodpreise vom 16. bis 28. Februar Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: geräthschaften. Gleichzeitig bemerke ich hiermit, daß Anforderungen an mich binnen 4 Wochen zu machen find, da ich später nichts mehr annehmen kann. 1 1 RNödgen den 14. Februar 1867. Erste Sorte 2 490 kr. Reimer,. Schmied. 5 8 5 1 Ein braver Junge. Sorte 4 N 4 kr. 393 kann in die Lehre treten bei 0 3 1 Für Butzbach: Autorität im Kreise gegenüber verstummen müßten. Auf⸗ gefallen ist unserem gewöhnlichen bürgerlichen Verstande aber doch, daß Herr Dr. M. es für nöthig gefunden, der Anstalt in ihrem gegenwärtigen Zustande mit göchsteignem Zweite Sorte 4 1 17 kr. Munde sein Lob zu spenden, ohne dabei zu denten an H.„ 2 das alte lateinische Sprüchwor: propria laus sordet. 17 Wenn aber Derr Dr. M. den Zustand seiner Anstalt, mit⸗ 3 8 hin auch seine Amtsführung über jeden Zweifel erhaben glaubt, so bitten wir ihn doch mit seinem ganzen Ein⸗ Zweite Sorte 4 8 16 kr. Nuß dahin zu wirken, daß die kreisamtliche Verorbnung, 8„ wornach jeder Arbeiter gezwungen wird, ins Spital ein⸗ 4„ zutreten, aufgehoben wird. Eine geregelte und wohl⸗ 77. 2 2 Ln Friedberg. J. A. Winkler, geprüfter Heilgehülfe. — 8. schön gebauten schwarzscheckigen Faselochs, 377 1½ Jahre ait, hat zu verkaufen Ochsenfleisch pr. 8 17 kr., Meld ach. J. Marloff. Kuhfleisch, gem. 15„ . F IR een Eine starke Winde ee Keil und Carre 15„ a a a Exred. d. Bl.] Kalbfleisch 8 376 ist zu verkaufen. Näheres bei der Exed. d. B Schaasfleisch A Nierenfett 20 Für Friedberg Hammelosfett nn 979 vefindet sich das Lager des ächten weißen Brust⸗Syrups von G. A. W. Mayer in Breslau bei Ph. Dan. Kümmich. 26 kr. (Bestellungen von auswärts werden prompt geordnete Anstalt wird auch ohne Zwang bestehen, und Fleisch⸗ ꝛe. Preise vom 16. bis 28. Febr. jenigen Bürger, welche es daun vorziehen, ihre Dieusi⸗ Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: boten im Krankheitsfalle lieber selbst heilen zu lassen, als daß sie solche einem Manne überantworten, zu dem sie auch nicht das geringste Vertrauen haben, werden in diesem Falle wenigstens von einer ganz ungerechtfertigten, — — Schweinefleisch pr. Z 18 Leber⸗ u. Blutwurst 20 Schmalz, ausgel. 28 Schmalz, unausgl. 26 Steuer befreit. Bratwurst 24* Was nun die eigentlich herausfordernde Stelle betrifft, Schwartenmagen 24 sso bemerken wir, daß wir nichts sehulicher wünschen, als 3 Speck 932 daß wir recht dald vor eine Commission geladen werden, Dörrfleisch 22 welche von der Regierung bestimmt wird, um unsre Schinken 22 Beschwerden unpartheiisch zu prüfen. Wenn aber * „ Herr Dr. M. die Zahl der Unzufriedenen für so klein hält, so machen wir ihm den Vorschlag, nur einmal die Ausnahmspreise: Hammelssett bei W. Bieler 20 kr., bei öffentliche Erklärung abzugeben, er wolle sich dem Beschlusse J. Hanstein III. und K. Söllner 18 kr., dei H. Gröninger der Majorität der Spitalbeitrag zahlenden Bürger fügen und W. Kreuter II. 16 kr.— Bratwurst dei W. Reuß und freiwillig zurücktreten. 22 kr.— Schmalz ausgelass. bel N. Engel, A. Vogt's Wir wollen ihm gerne noch den Vortheil einräumen Erben, C. F. Walz, J. Walz III., H. Weller und daß er die Abstimmung durch seinen Untergebenen W. Reuß 32 kr.— Schmalz ausgelass. bei W. Reuß Bollonier geheim oder schriftlich vollziehen läßt. Dies unsere vorläufige Entgegnung, später wird ein effectuirt) Für Butzbach: da eine Declaration detaillirter Bericht der Untersuchung resp. angebrachten Beschwerden folgen. Die am 14. bei Philippi versammelten Bürger. unverändert, nicht eingelaufen ist. Nachricht von seinem Befinden ans Land. Aber als man schon mehrere hundert Meilen glücklich vorangekommen war, zerriß das Tau nochmals, und alle Versuche, es wieder aufzuwinden, blieben vergeblich. So hart dieser nochmalige Schlag die Männer des Comites traf, so verloren sie gleichwohl den Muth nicht, sondern begannen sofort wieder die Arbeit in ihren Werkstätten, und förderten sie so, daß in Sommer 1866 Alles fertig war. Im Juli 1866, gerade als die ganze Welt die Angen auf die Kämpfe in Böhmen gerichtet hatte, lief das Riesenschiff Great Eastern mit dem neuen vielfach verbesserten, aber fast gleich dicken(1 Zoll) wie das vorige Mal aus Valencia aus, und noch gegen Ende des nämlichen Monats(Juli 1866) kamen die ersten Telegramme aus Amerika nach Europa. So ist denn ein Werk glücklich ausgeführt, welches früher kaum die kühnste Phantaste sich vorzustellen gewagt hätte. Europa und Amerika können mit einander sprechen. Zwar ist die Unterhaltung vorläufig noch etwas theuer, und darum nicht gerade für Jedermann benutzbar. Denn 1 Pfund Sterling(11 fl.) für jedes Wort ist kein Preis für gering fügige und aufsschlebbare Nachrichten. Allein man vermag doch nun da zu sprechen, wo früher blos stumme Fische und Ungeheuer der Tiese wohnten. Auch gibt es, abzesehen von allen Regierungs-Telegrammen, Privatpersonen genug, welche den hohen Preis für ihre Telegramme nicht scheuen. Wirklich bofft die englische Compagnie die Summt von 900000 Pfund Sterling(10 Millienen Gulden) lährlich zu erschwingen, und damit alle früheren Verluste reichlich zu ersetzen, und dies um so leichter, da man wirklich das früher versunkene Stück Kabel gefunden und aufgewunden hat. Es gibt also nun einen doppelten Strang für die Mittheilung aus dem einen Welttheil in den anderen. Wohin wird die menschliche Kunst noch weiter vordringen? — r. Alte Geschichtes, so heiter zu lesen.) (Forts. von Nr. 13.) 160 1. Den 23. Februar haben sich die Bänder oder Schröter(Küfer) ziemlich berauscht gehabt und indem sie zum Haus im Vogelsang, neben dem goldenen Wolf gelegen, ein Faß Wein, Willens in den Keller zu schroten, lassen sie es fallen, ver⸗ schütten den Wein, und bleibt Hans Bopp, der der Siher Schneider genannt, dabei todt, sind die andern Schröter mit dem Rübenloch gefängniß(war in der nähe des sog. dicken Thurms am Fauerbacher Thor) bestraft worden. 1602. Den 23. Januari ist das erst Bier in dem gemeinen Brauhaus(wohl am Seeber Pförichen) gemacht worden, so Hrn. Frieben gemacht.— Den 30. Sept. ist Emrich Gans, ein Schuhmacher gestorben, und ist auatomirt worden, sein Leber hat gewogen— 23 Pfund. g 1604. Den 24. Juni bat der Hirt Weigel, zwischen den Fauerbächer Pforten alhier einen Juden mit einem Bindstecken auf einen Schlag zu todt geschlagen. 1613. Den 17. October ist in der Pfarr⸗Kirche(Stadtkirche) der Gottes⸗ kasten am Chor wieder aufgerichtet, und ist das Opfersäcklein(Klingelbeutel) zum erstemaal umgetragen worden, und 4½ fl. eingeleget worden.— Fodem war hier in Friedberg un Wirihshaus zur Kroue ein langer Mann zu sehen, welcher 4 Fried berger Ellen hoch und lang war. ) Mit Bezug auf die in Nr. 13 enthaltenen Mittheilungen wurde uns bemerkt, daß das dort erwähnte Gasthaus zum Born Ziel(VBornziegel) das jetzt im Besite der Frau Joh. Bechstein Wüw. befindliche set, vis z-eis dem Hotel Trapp. N f 3 5 . Hof⸗ Brauerei von Burck. Heute Samstag Abend den 16. d. Mts. Concert des verstärkten vorzüglichen Sextett's des Großherzoglichen III. Inf. Regiments zu Darmstadt. Man g 6 uU hx. Hie Uarrhallagesellschaft Hechtinger 392 beabsichtigt Mittwoch den 27. Februar eine närrische Damensitzung I im Saale der Harmonie abzuhalten. Anfaug 7 Uhr Abends. Vorträge für dieselbe können bei dem Comite noch angemeldet werden; bemerkt wird, daßsämmtliche Vor⸗ träge jedoch vorher einer Prüfung durch eine hier⸗ zu ernannte Commission unterworfen werden. Um eine möglichste Vielscitigkeit des Programmes zu erzielen und die Vorträge nicht zu zersplittern, fallen die beiden Reichstagsitzungen am 16. und 23. Februar aus. Der geehrten närrischen Damenwelt glaubt man, den bis jetzt schon angemeldeten Vorträge nach zu urtheilen, einen außergewöhnlich ko⸗ mischen u. unterhaltenden Abend versprechen zu können. r jedernpraraistverpflichtetseinek appemitzubringenodersicheinesolcheameingangedessaaleszu gvabpof ueber eee Der Maskenball findet Sonntag den 3. März statt und bittet man Gruppirungen ꝛc. schon jetzt bei dem Comite anmelden zu wollen. Das Gesammteomite. Maskengarderobe! 405 Von Freunden aufgefordert zu dem bevorstehenden Masken-Ball schöne und elegante Masken⸗ Anzüge bereit zu halten, empfehle ich hiermit eine reiche Aus— wahl von den billigsten bis zu den feinsten, und bitte die Bestellungen möglichst bald zu machen. J. M. Steitz, Herrenkleidermacher. Geschäfts-Eröffnung. 394 Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Metzger 9 und mit einer Schweinenschlachterei den Anfang gemacht habe. Mein eifrigstes Bestreben ist stets dahin gerichtet, mit guten Fleischwaagren aufzuwarten und bitte ich um geneigten Zuspruch. Friedberg. ECyristian Göring, wohnhaft bei Herrn Messerschmiedmeister Friedr. Schäfer, Ludwigstraße Nr. 26. zeschäfts⸗ Empfehlung. 398 Einem hiesigen und auswärtigen Publikum diene zur Nachricht, daß ich mich von meinem seitherigen Compagnon Herrn Rohmann getrennt und das Steinhauergeschäft nun für mich betreibe. Indem ich bitte, das diesem Geschäfte seit Jahren geschenkte Vertrauen mir nicht entziehen zu wollen, empfehle ich mich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten besteus und sehe unter Zusscherung reeller und prompter Bedienung, sowie möglichst billiger Preise zahlreichen Aufträgen entgegen. Meine Wohnung befindet sich in dem vormals Waßmuth' chen Hause, vis-à- vis dem Landgericht, der Steinplatz in der Eisenbahnstraße neben Herrn Schlossermeister Diener. Friedberg. Melchior Boll, Steinhauermeister. 378 Einen neuen Beweis der Vorzüglichteit von Apptheker Bergmann's patentirter Zahnwolle“) bietet nachseh endes Zeugnis s. Die von Herrn Apotheker Bergmann in Paris ersundene Zahn wolle hat mich nach vorgeschriebener Anwendung von dem heftigsten gate en dre sofort befreiet, so daß ich dieses vortreffliche Mittel allen Leidenden auf's Wärmste empfehle. Zürich. 6 Depot bei Ph. D. Kümmich in Friedberg. g 6 71 En geu Cautchunc.-Schnierk, Kuen dallenngen waer um Schube und Stiefel 1 icht zu machen, 1 der plug 1 toffelpflug 1 Vorderpflug, 1 Egge, 1 Feg⸗ Hofapotheke von C. Wahl in Friedberg. 406 müble 6 5 zu nas Richard Huber. Friedberg, Birngelée 9 e 2 bei* M. N! 395 7 Monate alt, find zu verkaufen bet 312 bei J. A. Windecker. Heuchelheim,. Wilhelm Wentz. Alexander Louls. Liederkranz. 304 Abend⸗Unterhaltung Sonntag den 24. Februar im Saale des Hötel Trapp. Beginn 7½ Uhr. Friedberg. Der Vorstand. Einladung. 363 Sonntag den 17. d. M. beabsichtigt Unterzeichneter in seinem Saale einen Ball, verbunden mit komischen und humoristtschen Vorträgen, abzuhalten, wozu alle biefigen und auswärtigen Freunde dieses Vergnügens sreundlichst eingeladen find. Entree: 36 kr. Anfang halt 8 Uhr. Melbach im Februar 1867. W. Philippi. Faͤngerbal zu Reichelsheim. 390 10 den 17. d. Mts., Abends 7 Uhr, findet bei Unterzeichnetem ein Sängerball statt, wozu freund⸗ lichst einladet Theodor Nohl. Stro hüte 440 werden gewaschen, gefärbt und fagonnirt bet Elise Hanau, geb. Simon, vis-à-vis der Post. Ein Canarienvogel 409 in am 15. d. M. entflogen. Man dtittet densel den gegen eine Belobnung bei der Exped. d. Bi. abzugeben. Wachstuch& Wachsbarchent 407 zu sehr e Preisen bet Jos. Hoffmann, Posamentir. Steinkohlen! 57 Lager im neuen Dielhof E 9 Friedberg. Eduard Ruths. Ein Logis 399 hat zu vermtethen Christian Glockengieser, Flurschütz. Meine Wasehmaschine 389 verleihe ich tagsweise. Joh? Becker, Schreinermeister. Ein vollständiges gußeisernes Mühlmerk 309 für 2 Mablgänge, sowte Transmissionen und com⸗ plete Mühleneinrichtung ist zu verkaufen bei Friedberg. A. Vor bach. Strohhüte 408 werden gewaschen und fagonnirt bei K. Friedrich neben der Post. Mathildenstiftung zur e ver⸗ wahrloster Kinder in dem Kreise Friedberg. 381 Anmelpungen von Famflien in Stadt und Land, welche Pfleglinge unserer Stistung in ihr Haus auf⸗ nehmen wollen, werden jederzeit von uns entgegen genommen. Friedberg den 15. Februar 1867. S ienßgh Kirchliche Anzeigen für Stiedberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baux. Sonntag Septuagesimä 17. Jebruat. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candida Lahr. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Dlakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Rausch. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 2 e, i 46 wird mit der nächsten Nummer, *„Unterhaltungs sblatt den 19. Februar erscheint, ausgegeben. (Hierzu eine Beilage.) welche Dienstag 900 ds en drt* bei Ftiedberg,! ) Noni v ½ Siet Zu 1* 102 Gel 8382„ 2) Diensta Votmsie 503 Keie 4 Weiß 2 Lärch 786 Kiel 4 Nr 40 kart: Die Zusar dannen Dit dali; depugün noch demercl, Tagen zu ung Ockstadt Die Freiherr G 388 Mon Übe, wd Armen ons Hach Hoch! Friedbe Mags! 100 40 von den 0 dahier r öffet Fried 1 N wenn 8 ine nnn 't bach. 141. en stag Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 21. Guter-Versteigerung. 286 Moutag den 18. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Ratbbause auf freiwilligen Antrag der Adam Wendels Ebeleute zu Butzbach die denselben in blesiger Gemarkung zuflehenden Güter— flücke, als: lur. Nr. Klftr. 8 Gemarkung Friedberg. 13. 200. 472. Acker Großgalgenfeld, 8. 110,5. 407.„ Großwarthfeld, 11. 85. 704.„ Lachenfeld, 1. 112. 401.„ daselbst, . 136,3 305.„ Kleinwarthbfeld, . 18,2..„ Kleingalgenfeld, 13. 259,9. 32.„ Großgalgenfeld am Dachspfad. Gemarkung Fauerbach b. F. 2. 153,5. 333. Acker in der Elach, 4. 129,3. 727.„ obig dem Dorhelmerpfad, 8. e ie 20. Wiese im Holz, öffentlich meistbieteud auf 6jährige Martintztele versteigert werden. Friedberg den 7. Februar 1867. Großberzogliches Ortsgericht Frledberg Foucar, dienstältester Gerichtsmann . 2 9 t. 2 Holz⸗-Versteigerung. 359 Aus dem Freiherrl. v. Franckenstein'schen Wald⸗ distrikt„Klappertannen“, in der Gemarkung Ockstadt bei Friedberg, kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1) Montag den 18. d. M., Vormittags um 9 Uhr, 1½ Stecken Birken⸗Scheitholz, 1 Kiefern⸗ 7 N Birken Prägelholz, 119„ Klefern⸗ 5 5 Burken⸗Stockholz, 92 7 Kiefern⸗„ 192 Wellen Birken⸗Relsholz, 8382„ Kiefern.„ 2) Dienstag den 19. und Mittwoch den 20. d. M., Vormittags um 10 Uhr, 503 Klesern Stämme, von 5½— 15“ Durchm. 4 Weißtannen- Stämme, und 15— 70“ Länge, 2 Lärchen⸗„ 4933 Cbkf. enthaltend. 786 Kiefern⸗Stangen, von 3 5“ Durchm 4 Weißtannen-Stangen, und 20— 60“ Länge, 15 Lärchen⸗ 5 13250 Cbkf. enthaltend. Die Zusammenkunft findet jedesmal in dem ge nannten Distriet auf dem„Dartbäumchesweg“ statt; bezüglich des Stamm- und Stangenholzes wird noch bemerkt, daß dasselbe an den beiden oben genannten Tagen zu ungefähr glei en Theilen zum Ausgebot kommt. Ockstadt den 11. Februar 1867. Die Freiherrl, v. Franckenstein'sche Oberförsteret Ockstadt r 9. Güter ⸗ Verpachtung. 388 Montag den 18. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, wird in hiesigem Rathhause der dem vereinigten Armenfonds in der Gemarkung Nauheim gelegene Siech— kirchhof nochmals öffentlich metstbietend verpachtet. Friedberg den 14. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. „V. d. B.: Der Großherzogliche Beigeordnete Fouc ar. Frucht⸗Versteigerung. 387 Dienstag den 19. Februat l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden auf hiefigem Rathhause 100 Malter Korn und 40 Malter Gerfte von den Feuchtvorräthen des vereinigten Armenfonds dahier öffentlich meistbietend verkauft Friedberg den 14. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg V. d. B.: Der Großberzogliche Beigeordnete Foucar. Garten Versteigerung. 386 Mittwoch den 20. Februar d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf freiwilligen Antrag der Heinrich Hanstein IV. Wittwe dahtier deren Grabgarten 216 ½ñ0 Klafter am Königostuhl in hiesigem Rathhause öffentlich melstbtetend versteigert werden. grledberg am 14. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgerlcht Friedberg B. D B. Der Großberzogliche Beigeorpnete bear. ————— 0 Bei J. B. Schwarz& Co., Cigarrenfabrikanten in Reichelsheim, werden von den bei ihrem Brandunglück beschädigten Cigarren eirca 100,000 Stück in kleinen Partieen ganz billig abgegeben. 365⁵ Holz- Versteigerung. 403 Im Licher Stadtwald, Distrikt Plattenwald, kommen den 25., 26. und 27. d. M. nachverzeichnete Holfsortimente zur Versteigerung. Montag den 25. und Dienstag den 26. Februar. 494 Eichenstämme und Stangen von 4— 18 Zoll Durchmesser und bis zu 51 Fuß Länge, 77 Fichtenstämme und Stangen von 4— 21 Zoll Durchmesser und bis 95 Fuß Länge, 10 Buchen-, Birken- und Aspen⸗Stämme. 1 Quantität Eichenprügelholz gesetzt in 10 und 15 Fuß Länge⸗Stecken, geelgnet zu Werkholz. Mittwoch den 27. Februar. 420 Stecken Buchen; und Elchen Scheit. und Prugelholz, 211 Stecken desgleichen Stockholz, 10505 dergleichen Wellen Der jedesmalige Anfang ist Morgens 8 Uhr am Licherfeld. Lich den 13. Febraar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich Helm. Mobiliarversteiger Moöbiliarversteigerung. 397 Nächsten Dienstag den 19. d. M., Morgens 9 Uhr, läßt die Anton Haas Wittwe dahter wegen Aufgabe ibrer Oeconomtie nachverzetchnete Gegenftände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung verfleigern, ais: J strächtige Fahrlüze, 1 trächtiges Rind, Schaafe, Hübner und 1 Hahn, vollständigen Wagen, Kartoffelhäckler, Schaufel⸗ und 1 Wendepflug, Kartoffelpflug, eiserne Egge, Pfuhlfaß, mebrere Bütten und Fässer, steinerne Schweintröge, Fruchtseg- und 1 Dickwurzmühle, Zuggeschirre für Kühe, Centner Heu, Ceniner Dickwurz, zuder Roggen-, 10 oder Watzen⸗, 6 Fuder Gersten- und 6 Fuder Haferstrob, sowie noch allerlei Haus“, Kuche⸗ und Oeconomiegeräthschaften. Bemeckt wird, daß die Versteigerung, wie oben ver zeichnet, der Reihenfolge nach ausgeführt wird. Fauer bach b. F. den 14. Februar 1867. In Auftrag: Großberzogliches Ortagertcht Fauerbach d. F. Seer. Anruftag. 383 Jeder, welcher am unterzeichnetem Gerichte zu tbun hat, ohne daß er vorgeladen ist, wolle sich an einem Mittwoch Vormittag einfinden. Nauhelm am 12. Februar 1867. Großberzogliches Landgericht Nauheim In Verhinderung des Landrlchters Langsdorff, Stadtgerichts⸗Assessor. Bekanntmachung. 382 Diensta, den 19. Februar d. J., Vormittags um 9 Uhr, sollen im Roddetmer Gemeindewald, in dem Distrikte Alter Schlag, folgende Holzsortimente öffentlich meistbietend verstelgert werden: — 2222———— r — 33 Stecken Buchen-Scheitholz, 1 5 Eichen„ 29 1 Buchen⸗Prügelholz, 1 7 Eichen„ 773½„ Buchen-Stockholz, 6 1 Eichen⸗ 1 7520 Stück Buchen Wellen, 265„ Eichen Wellen, 10 Eichen-Stämme von 5½— 16“ Durchm. und 5 35“ Länge, 198 Cbkfß. haltend. Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst Gegen vorschriftemäßige Bürgscheine wird Zahlungs frist bis 1. September d. J. gestattet. Rodheim den 12. Februar 1867. Großberzogliche Bürgermeisteretl Rodheim Jas sch. Eichenholzversteigetung. 373 Doynerstag den 28. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen im Distrikt Jlodorfer Wold, beginnend am Klein-Eicher Feld, 157 Stück Eichen- Bau- und Werk holzstämme von 30—60 Länge und 10 18“ Durchm. im Ganzen 11647 Cblf., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Das Holz liegt sehr bequem zur Abfuhr,/ Stunde von Flensungen, dem Knotenpunkt der von Alsseld nach Grünberg und Laubach führenden Staatsstraßen. Laubach am 11. Februar 1867. U Gräfliche Forstverwaltung. — Markt- Anzeige. 385 In diesem Jahre werdea dahler solgende Vieh— und Krämermärkte abgehalten: 1. Am 2. April, 7. Mai und . September. Reichelsheim den 13. Februar 1867. Großherzogliche e Relchelsheim o gt. Holz- Versteigerung. 384 Dienstag den 26. und Mittwoch den 27. d. Mts., sollen in dem Gräflich Stolberg'schen Revier Ranßadt, Distrikt Hardtklefern, nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 36 Stecken Kiefern-Scheidholz, 31 5„ Stangenprügel, 37½ 7 1 Stockholz, 140 4 Aftreis, * Stück Kiefern Stämme, 10—75“ lang, 6—16“ dick mit 16421 Cbksiß, Stück Kiefern Stanger, 16 60“ lang, 4½ bis 5“ dick mit 659 Cbkfß. Zusammenkunft in Ranstadt Morgens 9 Uhr. Gedern den 13. Februar 1867. Der Gräflich Stollberg'sche Oberförster Kirchner. Bln 372 Dienstag den 19. Februar l. J., Morgens 9 Ühr, sollen in dem Freihertl. von Loͤw'schen Wald, dabler: 34 Stecken Kiefern- Prügelbolz, 5„ dergl. Stockholz, 2000 Stück Weichbolzwellen, 1900„ Käüiefern-Wellen, 35„ derul. Rüstraidelwellen, 13 dergl. Stämme= 243 Cbkf. und 2000 Stück Kiefern⸗Bohnenstangen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Stein fut: den 13. Februar 1867. Der Freihl. von Löwsche Oberförster Wel gan d. b Emser Pastillen einer Relbe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor ⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vor⸗ räthig in Friedberg bei Pru. Hofapotheker C. Wahl, in Nauheim bet Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in etikettirten Schachteln versand:. Königliche Jrunnenberwallung zu Bad Ems. 140 Nächste Gewinnziehung am 1. März 1867. Hauptgewinn A1 5 Ziehungen f 250,00 0. Größte n ate 188. Gewinn Aussichten. Nur 7½% Gulden 336 kostet ein halbes Prämtenloos, 15 Gulden eln ganzes Prämienloos des neuesten k. k. oͤsterr. Staats-Praͤmien⸗Anlehens, ohne jede weitere Zahlung auf sämmtliche 5 Gewinnziebungen des Jahres 1867 gültig, womit man Smal Prelse von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,000, 15,00 0 ic. ꝛc. gewinnen kann. 5 halbe Loose kosten 35 Gulden. 5 ganze Loose kosten 70 Gulden. Da diese voose stets sebr begehrt find, so er— sucht man Bestellungen unter Betfügung des Be⸗ trags oder Posteinzahlung oder gegen Nachnahme baldigest und nur allein ditekt zu senden an das Bankgeschäft von Anton Bing, Fahrgasse 107, in Frankfurt a. M. Die amtliche Gewiunliste erhält Jedermann unentgeltlich zugesandt. eue iusen! Erbsen und Bohnen 310 in gut kochender Waare bet Wilh. Fertsch. 307 Ote zu einer früber betriebenen Bierbrauerei geboͤrigen Bütten und der Kessel, alles im besten Zu— stande, werden käuflich abgegeben durch Kellerel-Verwalter Werner in Hoͤchst bel Altenstadt. g Für u bis 6 kr. wöchentlich saͤmmtliche deutsche Classiker in vollständigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meisterwerke! 205 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung der neuen wohlfeilen National-Bibliothek der deutschen Classiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schönen Ausgaben dringen, nicht in Auszügen, sondern vollstaͤndig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß manches Werk in dieser Aus gabe 5 raum den zehnten Theil der bisherigen Preise kosten wird, z. B. Schillers sämmtliche Gedichte nur 18 kr., Schillers sammtliche poetische und dramatische Werke nur I fl. 21 kr., die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe nur 7 fl., Lessing nur 1 fl. 48 kr. Wieland A fl. 24 kr. Jeder Band kostet nur 9 kr. Band 1. enthält Bürger, Band 2. Jean Paul, Band 3. Seume, Band 4. Gellert. Die 3 ersten Hefte sind bei uns vorräthig und nehmen wir jeder Zeit Bestellungen auff vorstehende Sammlung an. 2 Bestellungen für uns können gemacht werden für Nidda und Umgegend bei F. Trebes in Nidda. „ Hungen„ 1„ L. Schneider in Hungen. Bindernagel& Schimpff. Eine Haupt⸗Auf gabe 380 jedes denkenden Menschen, und ganz besonders des Familien-Vaters, ist wohl die Erhaltung selner und der] Seinigen Gesundheit. Bei Witterungs-Wechsel sind Erkältungen au der Tages⸗Ordnungz haben diese auch nicht immer einen ernsien Charakter, so verdient doch Erwähnung, daß unsere gefährlichsten Feinde als:„Lungenleiden Hals⸗Eutzündung, Schwindsucht ꝛc. oft in unbedeutenden Erkällungen ihren Ursprung finden. Jeder, selbst der un- F wesentlichste Husten greist die innern Organe an! Man erkläre daher allen catarrhalischen Erscheinungen, als Husten, Heiserkeit ꝛc. sofort den Krieg und suche sie durch körperliche Pflege, warme Kleidung, mit Hülfe acereditirter Bundesge- nossen zu bekämpfen. Zu diesen letztern glauben wir in erster Reihe die„Stollwerck'schen Brust- Bonbons“ in Vorschlag bringen zu können, welche sich durch ihr mehr als 25 jähriges Besteben ein Bürgerrecht und unbedingtes Vertrauen in allen Ländern erworben haben. Es befinden sich Depöls, à 14 kr. per Paquet, in Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß, in Assenheim bei Carl Bauer, in Berstadt bei Chr. Eichelmann Sohn, in Beller eheim bei B. Stern Sohn, in Butzbach bei Wilh. Wießler, in Hungen bei A. Buch. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actiengesellschaft. e Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen K Hamburg und New⸗ Bork eventuell Southampton anlaufend vermittelt der Post- 4 Dampfschiffe Hammonia,(neu) Capt. Ehlers, am 2. März. Germania, Saxonia,„ aa„ Cimbria,(neu)„ Passagepreise: Erste Cajüte pre 391 Näheres bei Trautmann,„ 30.„ preuß. Cour. Rthir. 60. Christ. Hecht, Spectal-⸗Agent in Friedberg. Universal-Magen-Liqueur von 5 Carl von Metternich in Main 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr. ver viertel Flasche 24 kr. Ph. Dau. Kümmich. Bepskuchen 27 stets frisch von der Mühle bei Wilhelm Fertsch. mit 80 Bildern und 1675 Recepten, Preis ist das ucuνue, Leste und blligeta. uur 1 Thür. Vorräthig 2s dei Bindernagel& Schimpff. R. Illustrirtes Kg Capt. Schwensen, am 23. März. 10„* uß. Cour. Rihlr. 165, zweite Cafüte preuß. Cour. Rthlr. 115, Zwischendeck 1866 Zwetschen! 311 Türklsche, Bamberger und Wefterauer bet Wilh. Fertsch. In eine Schönfärberei 270 wird ein junger Mensch in die Lehre gesucht. Näheres zu erfragen unter Angabe der Nummer F 2ü5 als ein sehr wichtiges Haus⸗ mittel bewährt sich das von dem Erfinder des in allen Orten rühmlichst bekannten Liqueur „Daubitz“(R. F. Daubitz in Berlin, Char lottenstr. 19) bereitete N. F. Daubitzsche Brust⸗Gelbe (4 Flasche 10 Sgr.). Dasselbe ist, wie wir von allen Seiten bören,“ein vorzügliches Haus⸗ mittel bei Lungen⸗„Magen, Stick⸗, Keuch-Husten, starker Verschlei⸗ mung, katarrhalischen Affectionen 8 ꝛc., ebenso sehr probewürdig bei Personen, von denen man befürchtet, daß sie zur Schwindsucht geneigt seien.— Die vielen Tausende von Personen, die duch den Genuß des Liqueur„Daubitz“ Hilfe und Er⸗ 5 leichterung gesunden haben, übernehmen gewiß gern die Bürgschaft dafile, daß man dem MR. Daubitzschen Brust⸗Gelee dasselbe Ver⸗ trauen schenken düßfe, welches dem Liqueur „Daubitz“ se reichlich zu Theil geworden ist. 18 N. F. Daubitz'sches Brust⸗Gelée allein nur fabricirt von dem Apotheker R. F. Daubitz in Berlin empfiehlt à Fl. 39 kr. die alleinige Niederlage von J. A. Windecker in Friedberg. 5 Versteigerung. 362 In der Wohnung des Peter Repp II. zu Muͤnster, Kreis Friedberg, werden öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert: 1) Mittwoch den 20. l. Mts. Ein braunes 2jähriges Wallachfohlen, 2 eingefahrene Kühe, zwei Wagen, verschiedene Pflüge, Eggen und sonstige Oeconomte-Geräthschaften, verschiedene Gat⸗ tungen Frucht, Heu, Grummet, Stroh, Dickwurz, Kohlraben, Kartoffeln ꝛc. 2) Donnecstag den 21. l. Mts. Weißzeug, Bettwerk, Kleider, 1 Sopha, Stühle, Tische und sonstige Haus- und Küchengeräthschaften. 10 1155 Versteigerung beginut jedesmal Morgens halb hr. Münster den 12. Februar 1867. Der Vormund Philipp Reineck III. Logis zu vermiethen! 328 Ein vollständiges Logis im mittleren Stocke des den Erben der verstorbenen Frau Kath. Hanstein dahier gebörigen Hauses neben dem Rathbause ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Näheres bet Leder händler Heinr. Bechste in dahler. Friedberg den 7. Februar 1867. 2 Heinr. Hanstein jun. 3 Frankfurter Cours. Oest. 250 fl. b. R. 1839 „1 250„„ 1854 62 E. 113 P. S. Lindheilmer. ——— 15. Februar 1867. Cours der Staatspapiere. „ 100 Pr. L. 1858 121 G. „ 500, v. 1860 71½—/ö 78 G. 2 9 — — Jerterr 35% Met. 1850 7. Let. /, Fr. Hess./ Ubligat. 90 P. 100 Pr. v. 1864 5 50% Nat.-Anl. 185455 ½/ 5 3½0% Obligation. 88 P. Schwed. Thlr. 10-L. 9/8 P. „ 50% steuerfreie Oblg. 49 ½¼—/ Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 96¾ P. Bad. 35 fl. Loose 54% P. Preussen 4½% Obligat, b. Rth. 998¾ 5 4% do do 90 G. 2 I Kurh. 40 Tbl.-L. b. k. 56 5 P. „ 4⁰ů⁴ do. do.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105[93 P. 5 ar. Hess. 50 fl. L. b. k. 144½ P. Bayern 50% Obligation. 101 G. Frankf. 3½0% Obligat. 83 G.— F 55 8 4½% jähr. b. Rth. 96 G. 5 30% do 72½ G. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 36 P. g 40 do do 92 6. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12] 85 P. ard. 26 Fr. L. b. B..— Würtemb. 4½0% Obl. b. Rt. 96½ P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 83 P. + IT Eictolen fl. J 1375 2 40% do do—— Schweden 4½% O. i. R. 4 1050.— D g Doppelte„ 9 44—46 Baden 4¼0% Obligat. 96½ P. 7 4½0% Pfb. i. R. à 105 83½% P. 2 Preuss. Friedd'or„ 9 56—57 2 4% Obligat. 90 P. N.-Amer. 60/ St. 1. E. 1882 76½—8/ Holl. fl. 10 Stücke„ 9 48—50 Toll einbezahnlee Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 2 I Rand-Ducaten.„ 5 33—35 2* 20 Franes- Stücke„ 9 27—28 To Bayr. Ostbahn 119½ P. 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 34 P. 2[Engl. Sovereigns.„ 11 49—53 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 53 G. 2 Russ. Imperiales„ 9 4446 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 47¼ P. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 73½ P. Gold pr. Zoll-Pf.„— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91½ P. 5% do. neueste Emiss.% 68½ G.— Ae Sfb pr 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45½ 6. 6 4½½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ G. 8 Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45½ Wiener Wechsel- Cours 93. Dollars in Gold„ 2 2-28 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons Zahlungen 4. 8. wW. S. Lindheimer in Friedberg. Wa Kenntusß, d Die Bettesfen an die Gtoßb Sie Betressend: Da di haben, so Gemeinden W. Hessen. Mug eldmaischall Commandante. derselben Dis berg s. Z. Bi Kabsches der detigem Com brigade, e welche helle von Laufach — Am Heinlhleit de an diejenigen an Jildzug de Auheil genon — Das Hauses und Landiag ug dar Brrathy wiederholt e 8 besen f bote tin f orin den un b n Olubrern punztten selben 9 a. 5