Samstag den 15. Juni. M 70. 1867. Anzeiger für Oberhessen. 5 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. u ke—— dn Amtlicher Theil. 325 Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: — Nr. 26 sub 2. Bekanntmachung, die Einziebung der Grundrentenscheine und Ausgabe eines neuen Staatspapiergeldes betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Hersiellung einer Personenpost zwischen Nauheim und Ufingen betreffend. Friedderg den 12. Junt 1867. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Groß herzogliches Kreisamt Friedberg T t a p p Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseides durch die im 2. Quartal d. J. neu aufgenommenen Ortsbürger. Friedberg den 12. Juni 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl. Bürgermeistereien mit Ausnahme von Dorheim, Dorn⸗Assenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Dienstag den 2. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Abnahme des Verfassungseides auf dem Rathhause dahier statt. Laden Sie hierzu die neu aufgenommenen, sowie die noch mit Ausschwören im Rückstand befindlichen Ortsbürger, Letztere bei 1 Rchsthlr. Strafe * hierzu vor und senden Sie Bescheinigung hierüber oder Bericht, daß junge Ortsbürger nicht vorhanden sind, vor dem 8 anher ein. N r p p. Betreffend: Die Auffiellung der Voranschläge der israelitischen Religions gemeinden des Kreises Friedberg für 1808. Friedberg den 12. Juni 1867. Dae pc dz i e an die Vorstände der israelitischen Religionsgemeinden zu Assenheim, Bönstadt, Butzbach, Fauerbach v. d. Höhe, Friedberg, Florstadt, Gambach, Griedel, Hoch⸗Weisel, Münzenberg, Nieder⸗Weisel, Nieder⸗Wöllstadt, Staden, Steinfurth. Sie werden dafür sorgen, daß die Voranschlage Ihrer Gemeinden für 1868, resp. 1870 bis Ende Juli d. J. bei 1— einlangen. ra pep. Betreffende Fliegenwedelhandel nach England und das Mütnehmen von Kinder und Frauenspersonen auf Retsen zu diesem Zwecke. e ee e e e e, an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Jauerbach v. d. H., Friedberg, Gambach, Ilbenstadt, Langenhain, Melbach, Nieder⸗Rosbach, Nieder⸗Weisel, Ober⸗Florstadt, Ober⸗Rosbach, Ockstadt, Oppershosen, Ostheim, Rockenberg und Södel. Sie haben binnen 3 Tagen die Verfugung vom 13. Mai l. J.(n Nr. 58 des Anzeigers) bei Meidung der Abholung zu erledigen. Trapp. Friedberg den 12. Juni 1867. Bekanut machung, 6 Techn W f f 4 i die Einziehung der Grundrentenscheine und Ausgabe eines neuen Staatspapiergeldes betreffend. 4 beige In Gemäßgheit des Artikels 4 des Gesetzes vom 26. April 1864, gefordert, diese Scheine bis zum 1. Juli 1868 entweder zu 7„die Einziehung der Grundrentenscheine und Ausgabe eines Zahlungen an die Staatskasse zu verwenden, oder gegen neues i neuen Staatspapiergeldes betreffend, Papiergeld umzutauschen. f 5 5 18, Nesige und mit Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 23. November Der Umtausch findet bei der Großherzoglichen Staatsschulden⸗ J Nona, 1866(Nr. 52 des Regierungsblattes) wird hiermit zur öffentlichen Tugungskasse und außerdem bei allen Rentämtern, Hauptzollämtern, Kenntniß gebracht, daß der Termin, nach dessen Ablauf die Grund- Obereinnehmereien und Districtseinnehmereien statt. Bei den ge⸗ rentenscheine ihre Eigenschaft als Zahlungsmittel verlieren und nur nannten Localstellen kann jedoch der Umtausch nur insoweit geschehen, f noch bis zu einem weiteren, später bekannt zu machenden Termin als ihr Vorrath an neuem Papiergeld es gestattet. 1 bei der Staatsschulden⸗Tilgungskasse ein gelöst werden können, auf Darmstadt, den 29. Mai 1867. N den 1. Juli 1868 festgesetzt worden ist. Großherzogkiches Ministertum der Finanzen. gesetz t. zog 5 zug cler Die Inhaber von Großherzoglich Hessischen Grundrentenscheinen F. von Schenck. A 1 fl., 5 fl., 10 fl., 35 fl. und 70 fl. werden daher hiermit auf⸗ Hörr. — 1 Hessen Darmstad t. Das Großherzog- Adjutanlen Rittmesster v. Küchler den Dienst eines] d. M. stattgefundenen Feier des Geburtsfestes 80 liche Regierungsblatt Nr. 26 enthält:(Schluß.) ne eee 1 32 Se. Königliche seines Inhabers eine aus vier Offizieren bestehende 8 XI. Ermüchtigung zur Annahme eines fremden Ordens.] Hoheit de rsebung in den Rußestan. Se. Königliche] Deputation hierher gesandt, um die Glückwünsche 30 2 gung 42 dens. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am bt, 8 10 Se. Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädign 4. Mal den Krelgarzt des Kreismedieinalamtes Heppen⸗ des Regimentes darzubringen. Die Herren der 1177 dan 20 e And ee Gesandien beim Dr. Balehasar Ros topf, in Rücksscht auf seme Deputation wurden sehr freundlich aufgenommen 0 40 und berollmächtiglen Minister am König ich Preußischen geschwächte Gesundheit, temporär in den Ruhestand zu und am zweiten Feiertage zur großherzoglichen 1 * ae e, e al 4. Pa, Wie Tafel gezogen N ö 5 nahme 1 n 0 es ihm von Sr. 1. V. Concurrenz für: die evang. Pfarrstelle zu zoge a. l 1 6. ia e verliehenen rothen Adler-Ordens Villingen mit einem Shale oon 900 fl. 12 kr.; dan Preußen. Berlin.*„K. Z.“ schreibt: 10 7„Tae zu, er 17 iu, Herrn Fürsten zu Solms⸗Braunfels fleht das Präsen⸗]„Was die Betheiligung der üddeutschen Regie- 5 977 XII. Nenne e Se. Königliche Hoheit] sationgrecht dieser Stelle zu; die evang. Pfarr- und rungen und Bevölkerungen an der künftigen N 57 der Großherzog haben 1 10. Mai dem Heinr. Haas Schulstelle zu Busenborn mit einem Gehalte von 464 fl. Zollgesetz ebung betrifft, so würde, da der 0 von Ilbeshausen alletgnädigst zu gestatten gerubt, statt 20 k.; die evang. Plartfielle zu Bleichenbach mit einem 9e 69 9„ ürde, J 3 beine biaherigen Familiennamens Haas den Familien] Gehalte von 724 fl. 20 kr.; die zweiundzwanzigste(kath.) auch in der norddeutschen Verfassung festgehaltene 0 + eee zu führen. Se. Königliche Hoheit d Schulstelle zu Offendach mit einem Gehalte von 450 fl. Maßstab gelten soll, der Bundesrath um 13 0 Bu, Großherzo e Hub; 101 n 148 dem Hern Fürsten zu Jsenburg⸗VBirstein sieht das Präsen.[ Stimmen— Bayern und Württemberg je 4, 0 7 1 zog haben allergnädigst g; Ap n tationsrecht dieser Stelle zu; die achtzehnte(evang.) g 3 N 7 10 5 5 seither in Engagement gestandenen. Musiket Neumann, Schulstelle zu Offenbach mit einem Gehalte von 450 fl.; Baden 3, Hessen⸗Darmstadt im Ganzen!) 8 f 2 7 zum Hofmusiker,— am 60. den Friebensgerichts⸗Actuar dem Herrn Fürsten zu Isenburg⸗Birstein steht das Präsen der Reichstag um etwa 86 Abgeordnete— 90 * dei dem Friedensgerichte Wöllstein Dei zum Friedens- ationsrecht dieser Stelle zu; die evang. Pfarrstelle zu Bayern 48, Württemberg 18, Baden 14, Hessen 2 e bei dem Fee ede 8 Ken Nieder⸗Rosbach mit einem zu, 708 fl. 8 kr. veranschlagten](südlich vom Main) 6— vermebrt werden. Die 8 1 Aspiranten des Friebensgerichts-Actuaroleustes e Gehalte, wopon eine temporäre Abgabe von 170 fl. jährlich] Abschli F Zeit(bis 4 * aus eirchberg zum Friedensgerichts ⸗ Actuar bei dem] zu enlrichten ist, welche jedoch durch den, den Anschlag in schließung des Vertrages. Ber Weiden 0 Friedenggerichie Wöllstein,— den Aspiranten dane ler Besolbungsquote übersteigenden Erlös aus dem 31. December 1877) hat die Bedeutung, dem 0 1 ue e Nan von 1 155 zum 190 105 Pfarrgute wieder gedeckt ist. Vertrage seinen internationalen Charakter zu wah⸗ N 4 zollzieher mit dem Amtssitze zu ainz— ö 8 f i ö 4 e e. Gerichrevollzieherblenstes Freinsheimer Darmstadt. Das preußische Infan ren und damit etwaigen Einwendungen Oesterreichs nee von Osthosen zum Gerichtovollzieher mik dem Amtesche terie-Regiment Nr. 17, dessen Inhaber der] und Frankreichs zu begegnen. 5 Großherzog von Hessen ist, hat zu der am 9.— In Berlin werden zu den am 3. Juli zu Worms zu ernennen; am 3. Mai dem Flügel— — — 3 bevorstehenden ersten Jahrestage der Schlacht von Königgrätz allgemeine militärische Festlichkeiten veranstaltet, und die einzelnen Regimenter, welche die Schlacht mitgekämpft, den Jahrestag feierlich begehen. Auch die Siege von Gitschin, Nachod und Trautenau werden von den dabei betheiligten Truppentheilen festlich begangen werden. — Wie die„Provinzial-Correspondenz“ mel⸗ det, wird der Schluß des preußischen Land⸗ tags voraussichtlich am 24. Juni durch den Finanzminister stattfinden, und soll die allseitige Verkündigung der Reichs verfassung Ende Juni, die Berufung des Bundesraths Anfangs August bevorstehen.— Der„Staatsanzeiger“ veröffent- licht die Feststellung des Finanzetats der ehe⸗ mals hessen⸗darmstädtischen Gebietstheile, wonach die Einnahmen wie die Ausgaben 473,800 Thlr. (2) betragen. — Am Nachmittag des Pfingstmontags wurde dahier ein schauderhaftes Verbrechen verübt. Lieu— tenant v. Schewe hat nämlich seinen Hauswirth, Schuhmacher Seifert, erschossen, nachdem sie in einen heftigen Streit gerathen waren, weil der Hauswirth die Anwesenheit eines jungen Mäd⸗ chens, welches den Offizier schon öfters besucht hatte, in seinem Hause nicht gestatten wollte und deßhalb dem Lieutenant Vorstellungen gemacht hatte. Auf erfolgte Anzeige Seitens der Crimi⸗ nalpolizei bei der Militärbehörde schritt letztere zur Verhaftung des Mörders, der in einem Wa⸗ gen in's Militärgefängniß gebracht ward. Der Ermordete hatte den Krieg gegen Oesterreich mit⸗ gemacht, ohne verwundet zu werden, um jetzt von der Kugel eines preußischen Offiziers zu fallen. Wiesbaden. Die„Mittelrhein. Zeitung“ berichtet, der Herzog habe„plötzlich“ in Berlin angezeigt, daß er nicht mehr geneigt sei, das vollständig ausgearbeitete, zur Unterzeichnung be⸗ reit liegende Abkommen mit der Krone Preußen anzunehmen. Bayern. München. Das bayerische Kriegsministerium hat sieben Offiziere zur Pariser Ausstellung gesandt, damit dieselben den militärisch⸗ technischen Theil derselben studiren und für die bayerische Armee verwerthen sollen. Ihr Aufent⸗ halt in Frankreich ist für einen Monat bestimmt und jeder von ihnen erhält eine Vergütung von 600 Gulden. Würtemberg. Stuttgart. Zwischen der würtembergischen Regierung und dem schwei⸗ zerischen Bundesrath ist ein Vertrag abgeschlossen worden, wonach eine unterseeische Telegraphen⸗ verbindung durch den Bodensee zwischen den Städ⸗ ten Friedrichshafen und Romanshorn errichtet werden wird. Oesterreich. Pesth. Der Kaiser und die Kaiserin haben 100,000 Ducaten als Krönungs⸗ geschenk für die Wittwen und Waisen von Hon⸗ veds und für verkrüppelte Honveds gewidmet. Frankreich. Paris. Der Czar ist mit seinen beiden Söhnen, nachdem er mit dem Kaiser, der Kaiserin und dem Könige von Preußen Fon⸗ tainebleau besucht, mit der Straßburger Bahn abgereist, um sich zunächst nach Stuttgart zu be⸗ geben, woselbst er am 12. ds. bereits eingetroffen ist. Nächsten Samstag wird der Kaiser in Darm⸗ stadt erwartet. — Der„Figaro“ schreibt: Es geht das Ge— rücht, daß zwischen dem Czar, dem Kaiser Na⸗ poleon und dem König von Preußen ein Ueber- einkommen über eine theilweise zu bewerkstelligende Entwaffnung zu Stande gekommen wäre. Im Falle dasselbe definitiv angenommen werden sollte, vermuthet man, daß die drei Cabinette es am 18. Juni, als am Tage der Schlacht von Waterloo, officiell verkündigen würden.“ — Mehrere Blätter enthalten heute eine von dem Grafen Plater und dem General Lan- giewiez gezeichnete Protestation gegen das At⸗ tentat, in welcher es heißt:„Es ist gewiß, daß ein langes Martyrium und große Leiden einen Menschen dahin bringen können, daß er den Ver⸗ stand verliert; aber es ist ebenso wahr, daß die Polen selbst nach so harten Leiden noch auf der Höhe ihres Patriotismus stehen und daß sie jede That, welche von dem öffentlichen Gewissen ge⸗ brandmarkt wird, als ihrer unwürdig zurückweisen.“ — Im französischen Senate macht eine von fünf Advocaten gezeichnete Petition einiges Auf⸗ sehen, worin nichts Geringeres verlangt wird, als die„Ueberführung der Asche Ludwig Philipp J., Königs der Franzosen, nach Frank⸗ reich, der in der Fremde gestorben, fern von Frankreich, das er so sehr geliebt.“ Dieses Unternehmen wird darin als ein des gegenwär⸗ tigen Herrschers im höchsten Grade angemessenes bezeichnet, der damit nur wiedervergelte, was Lud⸗ wig Philipp 1840 für seinen Vorfahren gethan. Türkei. Constantinopel. Die Berichte der britischen Consuln an Lord Lyons constatiren übereinstimmend, daß die Christen in der Türkei sich in günstiger Lage befinden, und widersprechen die Nachrichten von angeblichen Niedermetzelungen der Christen in den türkischen Provinzen. Amerika. Newyork. Aus Mexico wird berichtet, daß Escobedo Befehl gegeben, ein Kriegs- gericht solle am 29. Juni über das Schicksal Maximilian's entscheiden. Mendez ist erschossen worden. — Ein Tag vergeht nach dem andern, ohne daß Gewißheit über das Schicksal des Kaisers Maximilian zu uns herüber nach Europa gelangte. Mittlerweile hat derselbe einen Fürsprecher in Garibaldi erhalten, welcher in einer Beglück⸗ wünschungs adresse an Juarez um Schonung für das Leben des Kaisers und um Rückgabe dessel⸗ ben an seine Familie bittet, als Beweis, daß das Volk schließlich immer siegt und verzeiht.— Amerikanische Blätter bringen jetzt einige Einzeln ⸗ heiten über die Einnahme von Queretaro, wonach Maximilian, Mejia, Castiglio und Miramar mit der ganzen Besatzung gefangen genommen wurden. — Wie die Journale melden, haben die Li⸗ beralen Queretaro verlassen und gehen nach der Hauptstadt. Kaiser Maximilian wird als Kriegsgefangener nach der Hauptstadt gebracht. Friedberg. Ein Spaziergang nach dem Schwal⸗ heimer Brunnen und der Aufenthalt in den dortigen schönen Parkanlagen gehörte in früheren Jahren zu den Annehmlichkeiten, die uns Friedͤbergern in nächster Nähe geboten waren und deßhalb fanden sich daselbst häufig größere und kleinere Gesellschaften, sowohl von hier als auch aus der Umgegend, gerne ein. In den letzten Jah⸗ ren hatten jedoch die derzeitigen Pächter durch Aufgeben des Wirthschaftsbetriebes das Publikum von dem Besuche dieses angenehmen Aufenthaltsortes ferne zu halten ge⸗ sucht und wirklich ferne gehalten, da selbst die früher dort befindlichen Ruhebänke entfernt worden waren und man es nur der Freundlichkeit der Familie des Brunnen⸗Ver⸗ walters zu danken hatte, wenn man zu einem Glas Wasser gelangen und auf ein Viertelstündchen zufriedener Besitzer eines Stuhles werden konnte. Es wird deßhalb für Viele die Mittheilung eine erwünschte und erfreuliche sein, daß der Betrieb der Wirthschaft wieder gestattet worden ist und daß dieselbe schon demnächst eröffnet wer⸗ den soll. Wir hoffen, daß bei freundlicher guter Bedienung mäßige Preise die Wirthschaft empfehlen und ihr die frü- here Frequenz zuführen werden. M. Friedberg. Kaum ist der erste Schmerz ver⸗ klungen, welcher durch den so plötzlich erfolgten Tod eines unserer achtbarsten Bürger verursacht wurde, so hat schon wieder ein ähnlicher Fall eine andere, gleichfalls sehr geach⸗ tete Familie, welche erst kürzlich einen harten Schlag er⸗ litten, in tiefe Trauer versetzt, so wie die Theilnahme der Bewohnee unserer Stadt hervorgerufen. Die Ehefrau des Herrn Mayer Hirsch wurde plötzlich, nachdem dieselbe am Morgen des 8. d. M. durch die Anzeige eines glücklichen Familienereignisses von Freude überwältigt in Ohnmacht sank, Abends 6 Uhr durch einen Schlaganfall ihrer Fa⸗ milie entrissen. Ein unersetzlicher Verlust für die Familie, betrauert und beweint von Allen, welche mit ihr in Be⸗ rührung kamen, geachtet von Jedermann, wahrhaft gottes⸗ fürchtig und wohlthätig, war sie eine Stütze der Armen, ein Rachgeber allen denen, welche sich ihr vertrauensvoll nahten. Möge dieselbe sanft in Frieden ruhen! e Nauheim. Am 12. d. Mts. gerieth dahier ein zweispänniger, mit Schutt beladener Wagen sammt Pferden in den Teich. Den Bemühungen mehrerer rasch herbei⸗ eilenden Personen, namentlich dem entschlossenen Beistand eines in der Nähe befindlichen österreichischen Ofsiziers, welcher in einem Nachen den Teich befuhr und bei Wahr⸗ nehmung des Vorfalles sich rasch seiner Uniform entkleidete, nach den Pferden hinschwamm und das Eine so lange über Wasser hielt, bis weitere Hülfe herbeigeeilt war, ist es zu danken, daß dies eine Pferd noch gerettet werden konnte; das andere wurde todt an's Ufer gebracht. Man ist beschäftigt den tief im Schlamme steckenden Wagen an's Ufer zu heben. Frankfurt. Ein Reisender aus Bonn, welcher vor einigen Tagen den zoologischen Garten besuchte, und so unvorsichtig war, seinen Arm zwischen die Eisen des Bärenzwingers zu stecken, wurde von dem jungen Bären so stark gebissen, daß der Verlust des Armes zu befürchten steht. Es ist dies eine neue ernste Mahnung an alle Besucher des zoologischen Gartens, sich dort mit der größ⸗ ten Vorsicht zu bewegen und stets der gefährlichen Nach⸗ barschaft eingedenk zu sein. Von der Lahn. In unserer Gegend weilt eine Gesellschaft Engländer, welche damit umgeht, die reichen Lager von phosphorsaurem Kalk, welche allenthalben im Lahngebiete vorkommen, zu Phosphorit, d. h. zum wirksamen Düngemittel zu verwenden und von hier aus nach England zu versenden, resp. auf den europäischen Markt zu bringen. Man denkt hierdurch dem Quano eine bedeutsame Concurrenz zu bieten. S. Ein Reisebericht über Friedberg und die Wetterau. Es ist den Bewohnern des heutigen Friedberge vielleicht von In⸗ teresse, zu hören, welche Eindrücke der bekannte Schriftsteller J. H. Campe von hiesiger Stadt und deren Umgebung empfing, als er im Jahre 1785 auf einer Reise von Hamburg nach der Schweiz begriffen, unsere Vater⸗ stadt passirte.. 5 Campe hatte ursprünglich die Absicht, von Gießen aus, wo er meh⸗ rere Tage verweilt hatte, seine Reise im Postwagen fortzusetzen. Da die⸗ ser aber nur zweimal wöchentlich kursirte, sah er sich genöthigt, sein Leben einem Miethpferde anzuvertrauen, und zwar bediente man ihn, wie er selbst erzählt, mit einer dermaßen abgelebten und verbrauchten Muse, daß die Gefahr des Halsbrechens, auch bei der größten Vorsicht unvermeidlich schien. Auf dieser Rosinante trabte nun unser Held gen Friedberg. Schon freute er sich, durch die Wetterau, die er eine fette, lehmigte Landschaft nennt, an der sehr viele Landesherrschaften Antheil haben, in 8 Stunden, für damalige Verhältnisse ungeheuer schnell, hindurch geritten zu sein, als er plötzlich an der damals stark angeschwollenen Usa halten mußte; nach längerem Umherspähen zeigte sich endlich eine Brücke; voll Freude ritt Campe auf dieselbe zu, aber sie war durch einen Schlagbaum vollständig abgesperrt. Nun war guter Rath theuer. Weder ein Haus, noch ein Mensch war in der Nähe; endlich erschien jenseits der Brücke ein Mädchen, welches Wasser schöpfte. Diesem rief unser Reisender zu, ihm zur Oeffnung jenes Baumes behülflich zu sein; statt dessen aber brachte das Mädchen die Schreckensmeldung, der Baum würde nie geöffnet, für Pferde und Wagen sollte die Brücke verschlossen sein;„aber um Gottes Willen, wie soll ich denn hinüberkommen?“ rief bestürzt der Reisende. „Er muß durchreiten,“ war die Antwort des Mädchens, das sich schon wieder auf den Rückweg machte.„Aber wo, fragte zum Aeußersten ge⸗ trieben der Bedrängte, wo ist der Ort, wo ich ohne Gefahr durchreiten kann?“„Da schau' der Herr selbst zu,“ antwortete die undienstfertige Dirne, und ging ihrer Wege. Campe hielt noch ein Weilchen still, um die Ankunft irgend einer anderen menschenfreundlicheren Seele zu erwar⸗ ten; allein, es kam Niemand. Nun blieb also nichts übrig, als entweder durchzureiten, oder wieder umzukehren. Da der Abend schon nahte, sah sich der Reisende genöthigt, sich der Gefahr auszusetzen. Er unter⸗ drückte also seinen Zorn, so weit es ging, und im Vertrauen auf seine Kunde des Schwimmens gab er der schon bis zum Tod ermatteten Rosi⸗ nante die Sporen zu dem gefahrvollen Ritt. Das arme Thier sank bis zum Sattel in's Wasser und vermochte nur mit Anspannung aller Kräfte, dem reißenden Strom zu widerstehen. b N Aber das Schickfal hatte Gutes mit unserem Freunde beschlossen. Er kam glücklich, wenn auch über und über mit dem Wasser des lehmigen Usbaches bespritzt, an das andere Ufer. Bald darauf in die Stadt Fried⸗ berg selbst gelangt, erhielt er dann, auf die Frage: warum man hier zu Land denn eigentlich Brücken baue, wenn man ihren Gebrauch nicht gestatten wolle, als Ausflucht, die Stadt sei so arm, daß man, falls die Brücke einmal schadhaft würde, keine neue bauen könne; deßwegen müsse man sie, kiache des schaudeluden Vurzie iserslaute Kaiser 175 0 heute Na wersebzte eule Siwa 30 Seming sind zu baden! Sti Sunn. 1515 sowie all artel ewe K. F 1498 Unkergeschn Auserig in modernfler An 0 10% nurde am Halbem Senn. Näheres unter Ar; Ma * Lc empfehlt außer dem daußs um sie nicht Wirth, bti ein, daß eine urchreiten wäre; allein N a8 all ai le einzige R * 1 „ Michelstadt i. O. In öffentlichen Blättern] die diese Last nicht zu tragen vermochte, obgleich die ganze! England und Frankreich bestimmten Passagiere und kündigt Georg Haag von hier ein bewährtes Mittel an, Schwimmschule vor wenigen Tagen erst reparirt wurde.] Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen um die Rinderpest schnell und gründlich zu heilen. Der⸗JDas Gerüst brach; alle stürzten in die Wellen, sieben fortgesetzt. sebbe erklärt sich bereit, jederzeit Proben abzulegen und] fanden ihren Tod. Dasselbe bringt 145 Passagiere volle Labung und dann sein Geheimniß zu verkaufen. 79000 Dollars Contanten. i Aus Rheinhessen. Herr Schulinspector Treu⸗ f N A Alzey, einer der ersten Zöglinge des Friedberger Telegraphischer Bericht. Abrerseminars, hat zur bevorstehenden n Mitgetheilt von Chr. Hecht in Frledͤberg, Spec.⸗Agenti. Der Wetterauer Zweigverein der diser Anstalt ein 18 Seiten starkes Heftchen in gebundener 5. 5 gel a 2 42 ede e(mit erläuternden Anmerkungen) erscheinen Das Hamburger Postdampfschisf Hammonia, Capt. Gustav⸗Adolf⸗Stiftun Redeweise(mit erk gudwigs⸗ und Ali S Ehlers, krat am 8. Juni wieberum eine Reise via* ie oe 1 de Alicen⸗ 5— 75 f 0 i en. Wenn Wenne mne peng Southamplon nach New⸗York an und hatte außer einer beabsichtigt Sonntag den 23. Juni Nachmit⸗ ufließt. Preis d kr. sechs Perf N 6 8 starken Brief⸗ und Packelpost 450 Tons Ladung, 70 tags halb zwei Uhr in der Gemeinde Dorheim Köln. Eine aus sechs ersonen, Mann un Frau] Passagiere in der Cajüte und 639 im Zwischendeck an Bord. sei und vier Kindern, bestehende Familie, die bei dem Mittag⸗ Das Hamburger Posidampfschiff Vorussia, Capt sein Jahresfest 32 feiern. Indem alle Freunde 1. 105 e eden 5 l Das Ho ge ostdampfschiff Borussia, Capt. des Vereins zur Theilnahme an dieser Feier ein⸗ Iisen u. A. Spinat genossen batte, erkrankte gegen 5 Uhr] Franzen, welches am 18. Mai von Hamburg direkt ab⸗ 0 0 g zamittelbar nach genommenem Kaffee unter den hestigsten ging, ist nach einer stürmischen Reise von 13 Tagen wohl⸗ geladen werden, werden zugleich die Ortsvereine kymptomen. Den zu Hülfe gerufenen Aerzten gelang behalten in NewYork angekommen aufgefordert, sich durch Abgeordnete vertreten zu e, die Krankheitserscheinungen in dem Maße zu mildern, 0 0 mu Das Hamburger Postdampsschiff Germania, Capt. i i i sest di ö ß die Lebensgefahr der Patienten schon in den späteren] Schwensen,. von 00 am 1. Juni* 17 1 5 55 15 1 fet 95— Neuwahl des Abendstunden als beseitigt angesehen werden konnte. Diese ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen 4— 5 2 4 455 f 1 0 künstige Wendung bat auch fir die Folge Stand gehalten.] 14 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, Friedberg den 11. Juni 1867. Ls ist ziemlich bekannt, daß Spinat, wenn er geschossen nachdem es daselbst die für England und Frankreich mund Saamenkörner trägt, durch diese letzteren der bpessimmten Passagiere und Posten gelandet, underzüglich besundheit in so fern schädlich wird, als er besuge die Reise nach Hamburg fortgesetzt.. 2 diarrhee erzeugt, Die im obigen Jule obwallende] Dasselbe bringt 171 Passaglere 300 Tons Ladung 8 nehmigten Kollekte für das Mathilden⸗ Ursache des plötzlichen Erkrankens dürfte durch die] und 51 Briessäcke. Landkrankenhaus in Darmstadt ist gegenwärtig ein Khandelnden Aerzte wohl festzustellen sein. Das Bremer Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd B stragter dieser Anstalt in unsere Stadt. In Kaiserslautern, 5 Juni. Ein furchtbares Ereigniß New Pork, Capt. Dreyer, trat am 10. Juni wiederum wanne Wenne a i 2* 9 a zersetzte heute Nachmittag die ganze Stadt in Aufregung. eine Reise via Southampfon nach New⸗York an und hatte dem Mathilden-Landkrankenhause 3* N kiwa 30 Seminaristen begaben sich mit ihrem Schwimm- außer einer starken Brief und Packetpöst 632 Passagiere ohne Unterschied der Konfession Aufnahme, ärzt⸗ ihrer an die m a ae e c die Schüler r 7 an 55 e liche Behandlung und heilsame Pflege, weß halb shule. Während der Zeit, n elche ich die Schule as Bremer Postdampfschiff Hansa, Capt Oterendorp, di 11 i Anf i ibküblen wollten, machten etwa 12 derselben eine Fahrt] welches am 31. Mai New. Het verließ, ist nach einer die Unterstützung dieser Anstalt N Nenschen zuf dem im Weiher befindlichen Kahn. Beim Aussteigen glücklichen Reise von 10 Tagen, 10 Stunden wohlbehalten freunde empfohlen*in fr 1 falt Ein Freund der Anstalt. hmen ungefähr 20 Personen auf eine Stelle des Gerüstes, in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für 1 5 ichte Gummi 2 1 5 Wasserdichte Gummistoffe N zu Bettunterlagen, sowie noch andere Gummiwaaren * 8 1505 bei Jos. Hoffmann, Pesamentier. cd in Habe Bindernagel& Schimpf in 1 1 agel& Schimpff Ein Laden mit Wohnung 1490 wird auf der breiten Straße zu miethen gesucht. * Steyrische Zu erfragen unter Nr. 1490 bet der Exped. d. Bl. Strohhüte 9 Sensen 8 Sicheln ur Parie Kun und N 00 g 1489 bat zu verkaufen einrich Weller. 1511 bet Ph. Dan. Kümmich. 2 1 Jonnen- Uegenschirme, Zu verkaufen Fonnenschirme& Strohhüte, 1515 sowie alle sonstigen Putz⸗& Mode⸗ 1508 modern und billig, bei a 5* artikel empfiehlt zu reellen Preisen* ein lletnes Tafelklavler in gutem Zustande zu Geschwister Schloß. K. Friedrich neben der Post. J., sowie eine Zither nebst Münchener Zithesschule zu 12 fl. Näheres unter Nr. 1475 bei der Exped. d. Bl. Barterzeugungstinctur. 8 Zur Erhebung der obrigkeitlich ge⸗ 1498 Unterzechnete empfiehlt sich in 8 1514 Ein Candidat der Theologie wünscht selbst noch jungen Feuten in kürzester Zett den flärksten Anserligung von Frauenkleidern in Gymnasialfächern Unterricht zu ertheilen. 0 Ben. Käme ride 2 7 in modernster Arbeit. Anna Dieffenbach. Näheres unter Nr. 1514 bei der Exped. IB. Für den sicheten Erfolg garankirt der Erfinder Burg Nr. 197. dieses Blattes Apotheker Bergmann in Paris, 70 Boulevard Magenta. A f V E 1 1 0 1 E N 5 er. kann die Buchbinderei gründ⸗ Glace* I N f U U 1510 wurde am 13. Juni ein goldener Ring rut Ein Junge lich erlernen bei 5 all c I 2 elbem Stein. Dem Finder eine gute Belohnung. 1497 Louis Weis. 1194 sowie Handschuhe nu 4 Eeosse at. dc. bei äheres unter Nr. 1510 bei der Exped. d Bl K. Friedrich neben der Post. 7 N b* x 5 Marie Hanstein, Eine brave Dienstmagd Flaschen⸗Etiquette wohnhaft auf dem Paag, 1512 wird in eine hiesige Daushaltung gesucht. Eintritt a 1507 empfiehlt sich im Kleldermachen, sowohl in wie in vierzehn Tagen. Näheres unter Nr. 1512 bet der] Pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 kr, det außer dem Haufe. Expedition dieses Blattes. Bindernagel& Schimpff. um sie nicht verbrauchen zu lassen, vor Jedermann verschlossen halten. Der baut. Die anhaltende Nässe dieses Jahres, erzählt der Keisende weiter, Wirth, bei welchem sich Campe nach dieser Sache erkundigte, gestand zwar] mochte hierzu wobl viel beigetragen haben; aber auch in besseren Jahren ein, daß eine verschlossene Brücke so gut wie gar keine sei und daß das kann der hiesige Landmann aus seinen Kornfeldern nur einen sehr einge⸗ Durchreiten und Durchfahren bei angeschwollenem Wasser sehr gefährlich schränkten Nutzen ziehen. Es fehlt ihm nämlich an hinlönglicher Grasung, wäre; allein auch er meinte, die Sache sei nun einmal nicht zu ändern. um so viel Hornvieh zu unterhalten, als er zu gehöriger Bemistung seiner Das Uebrige, was unser Reisender über Friedberg berichtet, ist nicht] Aecker nöthig hätte; und um den Mangel an natürlichen Wiesen durch viel erquicklicher. Wir wollen es mit seinen eigenen Worten folgen lassen: künstliche zu ersetzen, dazu fehlt es ihm an Freiheit, denn da die Schäfe⸗ Die einzige Nahrung dieser verarmten freien Reichssladt, so erzählt Campe, reien hier durchgängig herrschaftlich sind, so darf der Bauer in seine besteht in Ackerbau und Gastwirthschaft. Handel und Manufakturen von Brach- und Stoppel-Felder keine Futterkräuter säen, wenn er nicht den einiger Bedeutung sind gar nicht hier. Auch ist die Stadt nicht ganz so] Verdruß haben will, sie von den berrschaftlichen Schafheerden abgeftessen frei, als andere Reichsstädte; sondern sie hängt gewissermaßen von einem zu sehen. Er unterläßt dies also und begnügt sich, nur so viel Vieh zu Burggrafen ab, dessen Burg an dem einen Ende der Stadt liegt. An halten, als sein dürftiger Wiesenwachs ihm gestattet. Daher sein Mangel diese Burg ist die Stadt vor mehreren hundert Jahren für 10,500 Gul-⸗ an Mist; daher der schlechte Ertrag seiner Aecker.— den verpfändet worden, wofür dem jedesmaligen Burggrafen gehuldigt Mag auch Campe alle diese Dinge, vielleicht aus Verstimmung über werden muß. Dadurch erhält denn dieser auf die inneren Angelegenheiten sein oben mitgetheiltes Abenteuer, etwas zu dunkel geschildert haben, so dieses kleinen und schwachen Freistaats einen starken Einfluß. blieb doch die Wirklichkeit sicherlich nicht allzuweit binter jener Schilde⸗ Nicht viel besser lauten die Berichte über die übrige Wetterau, denn rung zurück; und wir haben deshalb alle Ursache, uns über die schöne die Fruchtbarkeit, welche jetzt doch deren Hauptruhm ausmacht, spricht ihr] Entwickelung zum Besseren, welche Friedberg und seine Umgebung seit je⸗ Campe vollständig ab. Er schildert das Erdreich als ein sehr fettes und ner Zeit in so reichem Maße genommen hat, berzlich zu freuen, Gott da- zähes, welches eben darum bei anhaltender Nässe ganz unbeschreiblich elend für zu danken und ihn zu bitten, daß er uns auch ferner nach seiner sei. Aber trotz der ausnehmenden Fettigkeit des hiesigen Bodens, sagt Gnade leite. unser Berichterstatter, fand ich die noch auf dem Felde stehenden Saaten und Gartengewaͤchse viel kleiner und kümmerlicher, als selbst diejenigen,—— welche man in Holstein unn im Mecklenburgischen auf den leichtesten Aeckern Schwalheimer Brunnen. 1504 Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Sonntag den 16. Juni meine Saal und Gartenwirthschaft eroͤffne. Da der Schwalheimer Brunnen von jeher ein so beliebter Ort fuͤr Spaziergänger war und nun Jahre lang keine Wirthschaft daselbst be— trieben wurde, außerdem nur ½ Stunde von Nauheim und Friedberg entfernt ist, so darf ich wohl nunmehr gewiß einem recht zahlreichen Besuche entgegensehen und werde meinerseits Alles thun, um meine geehrten Gäͤste in jeder Beziehung zufrieben zu stellen. Georg Bailly. 1422 Bei dem Vorschuß& Credit⸗Verein zu Friedberg können stets Kapitalien in jeder beliebigen Größe gegen 4% Zinsen eingelegt werden Mädchen⸗Institut zu Friedberg. 1473 Das neue Schuljahr beginnt Montag den 24. Juni. Ich nehme Schülerinnen in Kost und Logis, und stehn dieselben unter besondrer Aufsicht einer französischen Lehrerin. Auch für solche Kinder, welche noch die Elementarklassen der hiesigen Volksschule besuchen, beginnt wieder ein neuer Cursus in Handarbeiten und Französisch. Allen Eltern, welche beabsichtigen später ihre Kinder uns ganz anzuvertrauen, sei dieser Cnrsus aufs beste empfohlen. Anmeldungen nehme ich jederzeit in meiner Wohnung bei Herrn Reuß an der Eisenbahn entgegen. Zinßer. Dielen, Latten und Sandplatten, wie auch Treppentritte, Auhkrippen, Schweintröge, Kennelrinnen& Schleissteine 1513 in großer Auswahl billigst bei Ph. Dan. Kümmich. 1476 Die in der Siegelmarken⸗ und Etiquetten⸗Fabrik von Kaltschmidt& Seib in Bayreuth verfertigten geprägten Siegel-Marhen von schönem, siegellackrothem oder anderem feinfarbigem Glanzpapiere, sind bei außer ordentlicher Billigkeit ein sehr bequemes Material zum Schließen der Briefe, indem solche nur durch Anfeuchten auf dieselben befestigt werden. i Es kosten davon 1000 Stück in beliebiger ovaler oder runder Form mit Firma und Ortsbezeichnung 2 fl.— oder 1¼ Thlr.—; bei Abnahme größerer Parthien billiger. Muster gratis und franco. Lieferzeit 14— 18 Tage. Correspondenzen franco. Agenten und Wieder- verkäufer erhalten angemessenen Rabatt. Steinkohlen hene ehe riedberg. S i 317 vorzüglicher Qualität bei 8 5 J. Staubi, Scremermelser Fr Ein Mädchen 5 Oeffentlicher Dank. 1488 von gesetztem Alter, welches einer Daushaltung vorstehen kann, wird gegen guten Lohn zum sofortigen 510 Andurch bescheinige, daß ich mich vielfach von der] Eintritt gesucht Philipp Windecker. trefflichen Wirkung der Stollwerck' chen. Brust⸗ a Bonboßt überzzugt habe. Während die Heiserkeit baldigst befeitigt wird, ist die auffallend rasche Wirkung bei catarrbalischer Luftröhren⸗Entzündung, bei Rauhheit im Halse, so wie bei dem Reize des Kehlkopfs nicht genug anzuerkennen. Da mir und vielen Collegen diese Bon⸗ bons häufig schnelle Linderung in obigen Fällen ver⸗ schafften, sollte es mich freuen, wenn diese Zeiten dazu beitragen würden, den an Hals- und Brustbeschwerden Leidenden, in diesem schätzbaren Fabrikate eine baldige Beseitigung des belästigenden Zustandes zuzuführen. Carl Formes, Königl. Kaiserl. Hof⸗ Oßpern⸗ und Kammersänger. Oben genannte Stollwerck'schen Brust⸗Bonbons sind in versiegelten Packeten mit Gebrauchs⸗Anweisung 2 14 kr. siets vorräthig in Friedberg bei in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß, in Assenheim beef Carl Bauer, in Berstadt bei Chr. Eichel⸗ u Sohn, in Butzbach bei Wilh. Wießler, man g f g in Bellersbeim bei B. Stern Sohn, in Hungen] Waizen⸗Kleie, bei 1481 nur in guter Qualltät, bei 5 Gebrüder Löb. Hausverkanf in Friedberg. 1481 Ein dreistöckigee, vor 25 Jahren neu erbautes Haus nebst geräumigem Hinterbau, an der Hauptstraße in beflet Geschäftslage fehend, ist unter sehr günftigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei Lederhändler Heinrich Bechsteln daselbst oder bei .A. Windecker, 1442 Fur eine alte deutsche renommirte Feuer⸗Versicherungs⸗Gesellschaft von anerkannter Solidität werden unter günstigen Provisionsbedingungen thä⸗ tige, solide Agenten gesucht.— Hagel⸗ und Lebens Versicherungs⸗ Agenturen von ebenfalls alten respeec⸗ tablen Gesellschaften sollen resp. können mit übertragen werden.— Offerten sub G. A. C. Nr. 1867. Cassel post restante. 1478 Für 5 Sgr. vorräthig in der Buchhandlung ven Bindernagel& Schirapff in Friedberg: Reine Hämorrhoiden mehr! Praktische Anwelsung zur sichersten und rasch sten Heilung der Hämorrhoiden. Ein Logis 1473 ist zu vermiethen bei Johs. Jost II. in der Vorstadt. Prauerei zum Jelsenkeller. 1466 Frisch gebrautes obergähriges Bler, die Ohm 6 fl. 40 kr.; von derselben Qualität wird über die Straße die Maas zu 6 kr, verzapft, Lehrereonferenz, Sektion Friedberg, 1480 Mittwoch den 19. Junt, Nachmittags 2 Uhr. Versteigerung. 1472 Freitag den 21 d. Mts., Une 10 Uhr, läßt Unterzeichneter dahter verschiedene Möbel, Küchen⸗ geräthe und andern Hausrath öffentlich versteigern, Dabei ein sehr gutes Stuttgarter Klavier 1. Qualitat. sehr geeignet für einen Gesangverein oder eln Cafino, Günfligste Zahlungsbedingungen. Marienschloß den 12. Juni 1867. Nispel. Ein moͤblirtes Zimmer 1500 mit Kabinet, in freundlicher Lage, wird alsbald zu miethen gesucht. Anmeldungen wollen bei der Expedition abgegeben werden. Brodpreise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: Erste Sorte 4 7 20 kr. Zweite Sorte 4 18½ kr. „ 1 2„ 1 1 57„ 4 9* 0„ 1* 5 7 1 1 1„ 4874* Für Nauheim: Kasseler Brod 4 J 21 kr. „„% 2„ 0%½„ *„ 1„ 0 4» Erste Sorte 4 5 20 kr. Zweite Sorte 4 7 18 kr. *** 10 7*** 9* ** 1 E 5*** 1 1 4* Für Butzbach: Wir Unterzeichnete erklären hiermit das Brod vom 1. bis 30. Juni zu verkaufen: Erste Sorte 43 20 kr. Zweite Sorte 4 7 18 kr. 2 1*„ 0 1„„* 1 1 40 1 *** 5*** Butzbach den 13. Juni 1867. C. Heil Wittwe. Georg Karl Küchel. G. Ger⸗ hardt's Wittwe. Jacob Heil. W. Winzer. K. Becker. A. Wendel. Ludwig Rübsamen. G. Seyfried. Christoph Heil. Ph. Hadermann. Jacob Wendel. Arnold Seulburger. Ph. Weickhardt. Ph. Rumpf. Fleisch⸗ ꝛc. Preise v 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 19 kr., Schweinefleischpr. 8 18 kr, Kuhfleisch, Bgem. 17„ Leber⸗ u. Blutwurst 20„ Rindfleisch, gem. 17„ Bratwurst 3 Hammellleisch 15„ Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 15„[Geräucherter Speck 32. Kalbfleisch 12„ DODoöͤrrfleisch 4 Schaaffleisch—„Schinken 24 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 28„ Hammelsfett 16„Schmalz, unausgl. 28 . Ausnahmspreise: Hammelsfeit bei W. Bieler 20 kc., bei J. Hanstein III. und K. Siliner 18 kr., bei H. Gröninger und W. Kreuter II. 16 kr.— Schmalz ausgelass bei N. Engel, A. Vogt's Erben, C. F. Walz, J. Walz III. und H. Weller 32 kr. Für Batz bach: kr. Ochsenfleisch pr. A 10„Schpeinefleisch pr. F 18 kr., Kuhfleisch, gem, 16„[Leber- u. Blutwurst 20 Rindfleisch, gem, 16„ Bratwurst. Hammelfleisch 16„ Schwartenmagen 24„ Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Kal bfleisch 12„ Doörffleisch 22 Schaaffleisch—„ Schinken 2 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 18„ Schmalz, unausgel. 28„ Ausnahmspreise. C. Kaiser und C. Gruner Nieren⸗ fett 20 kr. Kirchliche Anzeigen für stiedberg. Sonntag den 16. Inni. 8 Evangelische Gemeinde. a arramtswoche; Herr Pfarrer Die gel. Gottes dienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Diakonus Meper. (Confirmation der Mädchen und Abendmahl) Nachmittags: Herr Pfarrer Schwabe. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Fällt aus. f Nachmittegs: Herr Candidat Göhrs.. An diesem Tage begzunt der Vormittagsgotteabdienst um 9 Uhr, der Nachmittagsgottesdienst um 2 Uhr. Katholische Gemtindt. um halb 10 Uhr: Hochamt und Predigt. Montag eine heilige Messe. Donnerstag hl. Frohleichnamofestz an demselben ist seierliches Hochamt und Predigt. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. J. Panstein in Gießen. Philipp Windecker. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungsblatt Rr. 26 und eine Beilage.) g N Nr — Genarlun Neve, Nel Bauern, Nuitdtr⸗ ler; Nieder“ 1 Cd 0 Bekannte ur 125 Concuts erlangt dosselve: Nit Morgens 9 Uhr, aft ausgtschlo über Befiellung! culctors, eue zußerung d 800 1 1 8 ch. persoͤhnlic bevollmächtigte ver Hentehungen als Eiilärung seldst ag Friedberg, Großer Reiß, Landrichter. r 6 1334 Nachdem Vöͤllstadt durch der Provinz Obe schwendung unter dieses unter der gebracht, daß gi hn befselllen 6 von Ober⸗Baͤllßa abgeschlossen werd Forderungen a Termine — — Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. un 70. Heu„Gras- Versteigerung. 1485 Das diesfäbrige Heugras von den Freiberrl. v. Löw'schen Wiesen kommt zur öffentlichen Versteigerung: in 8 Größe 0 1 8 15 Versteigerungstermin. Ort der . Gemarkung. ae, 1867 8 2 Wiesen. 8 Zusammenkunft. ö Morgen. 1.] Nieder⸗Mockstadt 20 Donnerstag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, dei Hrn. Gastwirtb Schöhl. 2.] Bauernbeim 9 Freitag den 21. d. M., Vormittags 8 Uhr,„„„ Höres. 3.] Nieder-Florstadt 90 an demselben Tage, Nachmittags 1 Uhr. 5 5 Wagner. Nieder⸗Florstadt den 11. Juni 1867. Die ane v. Löw'sche Rentei 0 „ Edictalladung. 1246 Bekannte und undekannte Gläubiger des Philipp Diel III. von Ober⸗Wöllstadt, Concurs erkannt ift, haben Ansprüche jeder Art an dasselbe: Mittwoch am 21.. 2 Morgens 9 Uhr, zu liquidiren, gegenfalls sie von der Wasse ausgeschlossen sind. In demselben Termin soll über Bestellung und elwaige Verpflichtung eines Masse⸗ curators, Ernennung eines Gläubiger-Ausschusses und Veräußerung der zur Masse gehörenden Immoblilien Beschluß gefaßt werden. Nicht persöhnlich erschetuende oder nicht durch Special; bevollmächtigte vertretene Gläubiger werden in jenen Beziehungen als der Mehrbeit der eine deßfallsige Erklärung selbst abgedenden Gläubiger betretend angesehen. Friedberg, am 10. Mat 1867. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Edictalladung. 1334 Nachdem Johannes Diel II. von Ober⸗ Wöllstadt durch Verfügung Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen vom 10. l. M. wegen Ver schwendung unter Curatel gestellt worden ist, wird dieses unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß gültige Rechtogeschäfte nur mit den für ihn bestellten Euratoren— Phtllipp Adam Roskoni von Ober⸗Wöllstadt und Georg Adam Diel dahler— abgeschlossen werden können. Forderungen an Johannes Diel Termine August d. J IV. find in dem Dienstag am 25. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, det Meldung der Nichtberückfichtigung dei Ordnung der Vermögens⸗Verhältnisse dahter anzumelden. Friedberg am 21. Mat 1867. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Hofmann, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Grasverkauf. 1445 Dienstag den 18. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, kommt in dem Wirit schaftslocal der Phllipp Arnold's Wittwe in Nieder- Wöllstadt das diesjährige Heu: und Grummetgras von eirca 200 Morgen Gräflichen Wiesen in Nieder ⸗Wöllstädter Gemarkung in einzelnen Abthei⸗ lungen zum Verkauf. 5 Assenhelm den 6. Juni 1867. Gräfl. Solms-Rödelbeim'sche Rentkammer. Brod lieferung. 1452(Butz ba ch.) Die am 23. v. Mts. stattgehabte Vergebung der Broblteferung für die hiesige Garntson auf's 3. Vierteljahr 1867, wird, da sie die Genehmigung nicht erhalten hat, Montag den 17. d. Mts., Vor mitiags 11 Uhr, im Summissionswege nochmals vergeben. Butzbach den 8. Juni 1867. Großherzoglicher Betwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Reiterbrigade v. Buseck, Major. Gras- Versteigerung. 1502 ODlenstag den 18. d. N., Vormittage 11 Uhr, soll das Gras zu Deu und Grummet auf den Gemeinde⸗ wlesen in mebreren Abtheilungen an die Melstbietenden an Ort und Stelle versteigert werden. Dle Zusammen kunst in an den OGemeinde⸗Grabstücken, an dem Wege nach Friedberg. Od fladt den 13. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Ockstadt 7% 1 1 6 6 7 eee Gäbe 150 Nach beendigter Berbelgerung des Gemeinde. Dengrascs will vie Böctzer Windsbeimer' Wlitwe das Heugras von ihrem Besoldungs stück(Altenburg), eben · salls an vie Weisdletenden versteigern lassen. Odfadt den 13. Juut 1867. Großherzogliche Bärgermelserel Odhadt 0 t ö un linger. über dessen Vermögen Heugras-Versteigerung. 1495 Montag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll in biesigem Rathhause das dleßjährige deugras von den nachgenannten städtischen Wiesen, nämlich: der Sauer- und Sauweide, der Lachenwiese sowie der vordern und bintern Pfingstweide, in Abthetlungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Frtedberg am 13. Junt 1867. Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg J. V. d. B. Der Großherzogl. Beigeordnete Foucar. Bekanntmachung. 1483 Montag den 17. d. M., des Vormittags um 10 Uor, wird in hiefigem Rathhause das für die hiesige Armenanffalt pro 2. Halbjahr 1867 erforderliche Crpstallol, Seife, Kaffee, gerollte Gerste, Griesmehl, Reis, Hirsen, Ochsenfleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch, Nierenfett, Schweineschmalz und Brod, sodann die Anlieferung des für die Schuhmacherel pro 2. Halbjahr 1867 erforderlichen Sohle. Rind⸗ und Kalbleders, Hanfgarn, Sestechgarn, Holznägel, Absatz⸗ und Sohlen⸗ nägel, Pech und Wachs auf dem Submisfionswege vergeben. Die Bedingungen können bel Verwalter Gatzert in der Armenanstalt eingesehen werden. Friedberg den 6. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg J. B. d. 8 Der Groß berzogliche Beigeordnete Foucar. Bekanntmachung. 1509 Freitag den 21. Juni l. J., Vormittage 10 Uhr, wird in hiesigem Rathhaus das Heugras von 5 Parzellen der Frau Carl Morell's Wittwe dahier, von deren in Ockstädter Gemarkung gelegenen Wiesen, öffentlich meistbtetend versteigert. Friedberg den 14. Jun 1867. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg J. V. d. V.: Der diendälteste Gerichts mann Fouc ar. Arbeits- Versteigerung. 1484 Freitag den 21. d. M., des Vormittags um 11 Ubr, werden in blesigem Rathhause die bel Unter⸗ baltung des Armenhauses erforderlichen Arbetten, wenlgfinehmend versteigert: N. ir 3 Glaserarbeit vervoranschlagt zu 33 20 2) Schlosserarbeit 12 30 3) Weißbinderarbeit 20 30 Friedberg den 13. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermelsterel Friedberg J. B. d. B. Der Groß derzogliche Beigeordnete Fo uc ar. Schaafpferch⸗Versteigerung. 1494 Montag den 17. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, sollen in hiesigem Rathhause 5 bis 10 Schaaspferche, welche den 20. d. Mis. ihren Anfang nehmen, öffentlich meifibletend versteigert werden. Friedberg am 13. Jun 1807. een AN Friedberg Der Groß derzogliche Belgeordnele Fou car. Heugras- Versteigerung. 1496 Oienstag den 18. Jun, Vormittags 9 Ubr, wird das Gras von cirea 90 Morgen, Peu und theils Grummelgras, an Ort und Stelle, in Abthellungen, an den Meisbletenden verstelgert. Gegen Bürgschaft wird Eredtt bia zum 1. Oktober d. J. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Bleiche. Kieder⸗Mörlen den 13. Junt 1867 Großherzogliche Bürgermelsterel Kleber. Mörlen Möĩ bs. Holzversteigerung den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 1471 Dienßsag den 18. und Mittwoch den 19. Juni werden in dem Distriet Altenberg nachverzeichnete Holzsortimente versteigert: A. Bleu nee Scheidholz Prügelbolz Stockholz Reis holz Holzart. ir Buchen 1116¼ 33 114 360 „ II. Al. 103 ½— 4470— Eichen 2— 2ͤ Nadelholz— 1— 3 Weiden ꝛc. Vorwuchs— 5 35 Allerleiholz 1½ Wagen. B. Bau- Werk- und Nutzholz. Buchen 1 Stamm, 21“ Durchm.= 69 Cbffß. Zusammenkunft am ersten Tage im Distrikt Alten⸗ berg, Abtheilung 1. bei den ersien Holznummern. Anfang der Versteigerung präcis 9 Uhr Morgens. Eichelsdorf am 11. Juni 1867. Großherzogliche Sberförsterei Eichelsdorf 9 2 4— 2 Mittwoch den 8. Juli d. J., von Morgens 10 Uhr an, 1491 lassen wir in unserer alten Synagoge folgende Gegenstände gegen gleichbaare Zahlung öffentlich versteigern: 1) 12 Subsellien von Eichenholz, mit ver⸗ schließbaren Pulten von je 5 Platzen, 2) 1 kleinen Almemor mit daran befindlicher Kanzel und heiligem Schrank, 3) 1 großen Messingleuchter mit 24 Armen, 4) 2 kleine Glaslüster mit je 13 Flammen, 5) verschiedene Vorhänge und sonstige Synagoggeräthschaften. Gießen den 11. Juni 1867. Der Vorstand der israelitischen Religions- gemeinde zu Gießen. Heugras⸗Versteigerung. 1499 Freitag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll das der biesigen Gemeinde zustebende Deugras, circa 18 Morgen, in Abtiheilungen an den Meifibietenden versteigert werden. Rödgen am 13. Juni 1867. Großberzogliche N Rödgen 8 o lf. Berichtigung In der Bekanntmachung Großb. Landgerichts Hungen vom 1. Juni l. J., im Betreffe des verschwenderischen Lebenswandels des G. Wolf IV. von Wohnbach, ist der Termin zur Anmeldung von Forderungen auf Mittwoch den 19. Juli anberaumt, wäbrend es Mittwoch den 19. Juni beißen muß. Gras-Versteigerung. 1470 Montag den 24. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, soll das diesjährige Heugras von den biefigen Gemeinde wiesen, eirta 200 Morgen haltend, in einzelnen Abthetlungen meistbietend versteigert werden. Die Großberzoglichen Bürgermeistereien der um⸗ liegenden Orte und Städte werden ersucht dieses im Interesse ihrer Ortsangehoͤrigen gefälligst bekannt machen zu lassen. Inbelden am 11. Juni 1867 Großherzogliche ee Inheiden o ch. Kirschen-Versteigerung. 1479 Dienstag den 18. d. Mts., Nachmittags um 3 Ubr, sollen in der Stein'schen Wirtbschaft dadier die der hiesigen Gemeinde zustehenden Kirschen von circa 75 Bäumen öffentlich an den Meistdietenden versteigert werden. Belen heim am 12. Juni 1867. Großberzogliche Bürgermeisterei Beienheim Mutb. Heugras⸗ n 1486 Samsiag den 22. d. Mis., Mittags 12 uhr, wird die Peugragernte von den biesigen Gemeinde⸗ Wiesen an Ort und Stelle, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiftbletend versteigert werden. Die Versteigerung, nimmt im Forst⸗ garten ihren Anfang. Sollte ungünsiige Witterung eintreten, so findet die Versteigtrang im Oemeinde⸗ wirthsbause slatt. 5 Elchelsachsen den 12. Juni 1867. Großberzogliche Bürgermeisterel Eichelsachsen Weder. Bei G. G. Lange in Darmstadt Bindernagel& Schimpff in Fr Supp, Gemüs ist erschienen und in der Buchhandlung von irdberg zu haben: und Aeisch. Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder leicht verständliche Anweisung alle Arten von Speisen und Backw 80. geh, 54 fr. Der Verkauf von stich. Anhang vom Einmachen der Früchte. Dasselbe fein geb. ist wohl der beste Beweis seiner anerkannten erk billig und gut zuzubereiten.— Nebst einem — 14. unveränderte Auflage mit 1 Stahl⸗ in englische Leinwand 1 fl. 12 kr. 66,000 Exemplaren seit kurzer Zeit Brauchbarkeit. praßische Hagel- Versicherungs-Actien- Gesellschaft in Berlin. 1456 Dieselbe versichert Bodenerzeugnisse billig, Nachschüsse werd Jahren eoulant und unter Zuztehung von frist nach Feststellung voll and baar bezahlt. ssenen Prämienrabatt, welcher einen augeme gebracht wird. Der Unterzeichnete ist zu jede sicherungen stets bereit und empfieh ganz ergebenst. gegen Hagelschaden. en also niemals erhoben. Landesdeputirten regulirt und binnen Monats- Die Prämien sind fest und Die Schäden werden wie in früheren Versicherungen auf mehrere Jahre genießen sofort von der Jahresprämie in Abzug r Auskunft und zur persönlichen Aufnahme von Ver⸗ lt dem landwirthschaftiichen Publikum obige Gesellschaft Bekanntmachun 1501 0 8 wird auf hiesigem Rathhause für circa 150 fl. Graben⸗ arbeit veraccordirt, Nieder⸗Wöllstadt den 13. Juni 1867. Großherzogliche ü Niever⸗Wöllstadt Regen-& Fonnens chirme 1281 aller Arten zu billigen Preisen bei M. W. Bär, Schirmmacher, neben Hotel Trapp. Reparaturen werden schnell und billig hergestellt. Dee 1477 Für 5 Sgr. vorräthig in der Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff in Friedberg Keine Zahnschmerzen mehr! 1 Entdeckung eines sichern Mittels sich derselben 1 binnen 5 Minuten auf immer zu entledigen. 1469 Nächsten Montag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen bet Herrn Gastwirth Ph. Mörschel zu Ilbenstadt 3½¼ Klafler Unterhaltungsteine auf der Staatsstraße zwischen Nieder- Wöllstadt und Okarben, und 1¼ Klafter zwischen Ilbenstadt und Altenstadt zum Fahren veraccordirt werden. Ilbenstadt. Steinbach, Maurer meister. werden von mir mit Dampf⸗ jeder Woche über Bremen, ssen werden bei G. Fr. Co können jeden Tag abgeschlo Auswanderer& Reisende nach Amerika J. Tönges in Assenheim. N 2 5 und Segelschiffen 1. Classe in Hamburg, Havre und Liverpool befördert; gute Bedingungen und die billigsten Preise werden zugesichert. Verträge 323 Schweitzer in Friedberg, ncessionirter Agent. Universal-⸗Magen-Liqueur von Carl von Metternich in Mainz 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Dan. Kümmich. Ph Bekanntmachung. 1487 Die am 28. und 29. Mai abgehaltene Holz. Versteigerung ia dem Ostheimer Gemeindewald hat die Genehmigung erhalten und ist der erste Fahrtag auf Dienstag den 18. d. M. sefigesetzt worden. Die Abfuhr · scheine können den 17. gegen Bürgscheine auf hiesiger Bürgermeisterei in Empfang genommen werden. Oftheim am 12. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Oftheim Winter. Belstei gerung. 1492 Dienstag den 18. Juni 1867, Morgens 9 Ubr, sollen in hiesigem Salzmagazin circa 1500 Stück abgängige Salzsäcke(zu Aufwaschlappen geeignet), in schicklichen Abtbeilungen versieigert werden. Friedberg den 12. Junt 1867. Großherzogliche eee ee ehrt. ras- Versteigerung. Heug 1506 Freitag den 21. d. Mis. wird das hiesige Gemeinde-⸗Heugras, in Abthellungen versteigert. Bauern heim am 14. Jani 1867. Großherzogliche 1 Bauernheim b L. e Vormittags 10 uhr, in der Wirihschaft zum Schwanen dahier, meistbietend Strohhüte, 1016 das Neuste für diesen Sommer, in gro ßer Auswahl und zu sehr billigen Preisen bei inrich Diehl, usagasse. C. Heinri H. Krauß Thee-Geschäft (IAlIineing lane) LoOon don. Niederlage en gros und en détail bei Ehr. Werner in Friedberg. Empfehlung. 697 Unverfälschte Waare, wie sie direkt von China importirt, ist zu mäßigen festen Preisen zu haben in ½ und ½ Origmalpacketen. . Zerbrochenen Repskuchen 1458 verkauft unter dem Preise Löb Straus. Bad Nauheim. 1474 Ein schönes Logis mit 2 großen Zimmern ist an eine fille Familie preiswürdig zu vermielben Näheres unter Nr. 1474 bei der Exved. d. Bl. Salon, Küche, 2 Mansarden und allen Bequemlichkeiten Emser Pastillen 30 seit einer Reibe von Jaßren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals und Bru st⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vor⸗ rätbig in Friedberg bei Pru. Hofapotheker C. Wahl, „in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Waftillen werden nur in ctikeltirten Schachteln versand:. Königliche Jrunntnperwaltung zn Bad⸗Ems. Mitgetheilt von ö 5 8 b. R. 159 G 8. Lindheimer. F D W n 1K fu F t Ee D C 0 1 FS. 8 8 5 15 5 65 G. 8 1 14. Juni 1867. Cours der Staatspapiere. 8 1 3904 1.18400, 181 1 Tester. J 5 et. 1859 1. Let. 62¾ G. Or. Hess. 4% Obligat. 9 P.—„ 100 Pr. v. 1864 73½ G. 5 5% Nat.-Anl. 1854 55/8, ½ 8 3½% Obligstion,— Schwed. Thlr. 10-L. 10 G. „ 5% steuerfreie Oblg. 49 ½ C. Nassau 4½0% Obl. b. Rtb. 95 6 2 Bad. 35 fl. Loose 53½ P. Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 97½ G. 1 4% do do 89 P. 2 TLorh. 40 Tbi.-I.. b. k. 54½ G. 2 40% do. do.— Eurhess. 40% Obl. b. R. à 105 92% P. 7 Or. Hess. 50 fl. L. b. K. 1424 P. Bayern 50% Obligation. 100½ P Frankf. 3½% Obligat. 82 G.— 2⁵»„„ 39 F. 5 4½/ ½ fahr. b. Rth. 94 ½ 6 5 0 do en 2 Nass. 25 fl. L. d. R. 35 6. 7 4% 0 do 90 G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 85½ G. EI Sard. 36 Fr. L. b. B.. Würtemb. 4½% Obl. b. Rt. 932% 0. Finnland 4½% Pfdbr. l. R. 105 82½ C. 2 I Pletelen d. 5 740 45 4⁰ do do—— Sehweden 4½0% O. i. R. à 105 85¼ G. 9 Doppelte 9 45—47 Baden 4½0% Obligat. 93½ G.„ 4½% Pib.. E. 4 405— S Preuss. Frieddor- 9 56½—57½ Zee 89 P. N.-Amer. 60/0 St. 1. E. 1882 27¾ 7½ 2 Boh. fl. 10 Staexe„ 9 50—52 5 einbezaitiee Piscubahn- Aetien und Prioritäten. 1 ne e, 5 88* // Payr. Ostbahn 116 6. 30% Liv. C. D.& D/. fr. A 28 kr. 32½ G.* Eugl. Sovereigns.„ 14 52—56 9% Ptandbr. d. Frkf. Hyp.-B. N 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 48 6. 2 Russ. Impertales„ 9 45—47 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 495 G 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 73½ G Gold pr. Toll- Pf.„—— 60/ Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 92½ P. 50% do. neueste Emiss.% 70 G. 1— Hchh. Silb. pr. Z. PT. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45 P. 4½% Hess. Ludwigeb.-Prior. 94% G. Preuss. Kassensch.„ 1 45—¼f Wiener Wechsel- Cours 95 G. I pohars in Gold, 2 2728 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt zich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen J. s. w. S. Lindheimer a Friedberg. Frettag den 21. d. M., des Vormittags 11 Uhr, N U Mil dem Dienstag sen Te Be Unterbrechun N Den un hestellung — Beitessend: Die 7 Großt vom 18. Mai Maklern und 2 Ihnen in unse wovon wir Si Bere fend: O. Da d nachstehend ad. Das G Die de bewilligten 8. und die Groß! treffenden Gen ich nen Nag Betrag dieser zu verwenden, Credit biersür Grundsatze de der Schule ur der Geneinde zu sorgen da wit ich Ionen vorzuge weise tel zu ve Sie aus die Baumwoll derjenigen 6 nach unter 9 sch durch Fle ben, durch nieren dun d. ge ich Frieg denge N Mute dung fiche Nu— du d Wege Then