günsti- docklus estube 1867. Dienstag den 15. Januar. 8 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 9 nzeiger für Oberhesse Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersiag und Samstag. — 1 Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. Amtlicher Theil. Eiula dung. Die Mitglieder der landwirthschaftlichen Bezirks⸗Vereins⸗ Section Friedberg und sonstige Freunde der Landwirthschaft werden auf Samstag den 19 l. Mts., Nachmittags 1% Uhr, ju einer Besprechung über landwirthschaftliche Angelegenheiten auf das Rathhaus in Friedderg eingeladen. Gegenstände der Besprechung sind: 1) Kommt es in biesiger Gegend vor, daß Sommergetrelde auch auf nicht 4) Was ist die Ursache, daß die Drilleultur det Getreide in hiesiger Gegend srisch geackertes Land eingesät wird und deiahenden Falls, wie ist die Vorbereitung noch so wentg eingeführt ist? zes Landes im Herbste vorher? 5) Ueber Blehversicherungen. 2) Sind Versuche mit elner Mischung von Gras- und Kleesaat gemacht 6) Wahl von zwet Mitgliedern zur Besichtigung des Faselviehes. orden, und wie war das Resultat 4 * 3) In welcher. 00 man Didwurz, um von einem dazu gut Nieder- Wöllstadt den 12. Januar 1867. Stoll. suderelteten Aecker den höchsten Ertrag zu erzlelen? f Zur vorstehenden Einladung füge ich noch an, daß Herr Dr. Henkelmann an Frage 2 anknüpfend über die Zeit der Aus saat und die zweckmäßigste Auswahl der Futterpflanzen Mittheilungen machen wird. Friedberg den 12. Januar 1867. Der Direktor des e r Bezirks⸗Vereins Friedberg ra pp. Hessen. Darmstadt. Nach einem von Candidaten für den zweiten Bezirk aufzustellen für nächsten Mittwoch den 16. d., Nachmittags ler Regierung eingebrachten Gesetzentwurfe soll und fand dieser Vorschlag von mehreren Seiten 2 Uhr, in das Gasthaus zum„Rothen Haus“ sie Veröffentlichung von Gesetzen und Verord- kräftige und warme Befürwortung Ein hierauf dahier ausgeschrieben. zungen in dem Regierungsblatte nun auch in den folgender Antrag für die Candidatur des Herrn Preußen. Zwei Gesetzentwürfe, wovon der ztuerworbenen Landestheilen als gesetzliche Publi- Kuhl von Butzbach wurde nur schwach unter- eine die Gewährung von Diäten und Reisekosten jationsweise betrachtet werden, und sollen in solcher stützt. Ein weiterer Vorschlag zur Wahl des an die Parlamentsmitglieder, der andere die straf⸗ Weise veröffentlichte Gesetze ic. nach Ablauf der Herrn Professor Dr. Köhler war leider zu spät freie Wiedergabe der Parlamentsverhandlungen tewöhnlichen Frist gesetzliche Krast und Gültigkeit angeregt, um dessen Durchführung ermöglichen zu durch die Presse betrisst, sind von dem Abg. trlangen. können. Das Comite bielt schließlich an der Paur aus Görlitz, unterstützt von den Mitgliedern — Einige schon wahrend des vorigen Land- Candidatur des Herrn Bergrath Buderus fest, der Fortschrittepartef, im Abgeordnetenhause ein- lages eingebrachte, aber nicht zur Berathung ge. langte Anträge sind nun wiederholt gestellt worden. Es sind dies: Ein Antrag der Abgeordneten Möllinger und Edinger auf Erbauung einer Eisen⸗ kahn von Worms nach der Bergstraße; ein An- rag Edinger's, betreffend die Vorlage eines Gesetz— ntwurfs zur Regelung der privatrechtlichen Erwerbs⸗ ind Wirthschaftsgenossenschaften; endlich ein Antrag sec Abg. K. J. Hoffmann, die großb. Regierung am Vorlage eines Gesetzes zu ersuchen, worin pwohl das Verfahren bei Aufnahme von Mobiliar⸗ zersicherungen bei im Großherzogthum zum Geschäfts⸗ setrieb zugelassenen Mobiliar-Feuerversicherungs⸗ zesellschaften gleichmägig zu möglichst geringer Belästigung der Versicherten geordnet werde, als zuch unter geeiggetee Abänderung der Gewerb⸗ teuergesetze alle Mobiliar-Feuerversicherungsgesell— haften einer gleichmäßigen, ihrem Geschäftsbetriebe (atsprechenden Besteuerung unterworfen würden. — Oberstlieutenant Mootz vom General- Quartiermeisterstab ist zum Chef der ersten Sektion des Kriegsministeriums ernannt worden. Friedberg. Die durch das biesige Local— Comite für die Parlaments wahlen auf Sonntag den 13. d. berufene Versammlung von Wählern tes zweiten, die Kreise Büdingen⸗Friedberg-Vilbel umfassenden Wahlkreises fand im hiesigen Rath— hause unter Theilnahme von Vertretern einer troßen Anzahl Orte des Wahlbezirkes und mehrerer Herren des Central Wahlcomite“s von Gieczen statt. Die Versammlung wurde von dem Vorsitzenden tes Friedberger Lotal-Comite's, Hertn Hofgerichts⸗ Kdpocaten Trapp IV. mit einer kurzen Ansprache begrüßt und überna bm derselbe auf Wunsch der Unwesenden auch die Leitung der weiteren Verhand- lungen. Zum Schriftführer wurde Herr Buch- kändler Scriba ernannt. Der Vorschlag des Comite's, welchen Herr Seminardirector Sleiu⸗ berger in längerer Rede begründete, ging dahin, berrn Bergrath Buderus von Hirzenhain als für welche sich auch die Mehrzahl der Anwesenden zu entscheiden schien. Eine bindende Abstimmung wurde nicht vorgenommen.— Der zweite Punkt der Tagesordnung erledigte sich dahrn, daß man beschloß einen Fonds zur Bestreitung der Diäten für die drei eberhessischen Abgeordneten zu bilden, falls nicht noch nachträglich von Seiten des Staates eine Vergütung bewilligt werde.— In Bezug auf die nöthig scheinenden Schritte zur Anregung einer lebhaften Wahlbewegung behufs allseitiger Betheiligung bei der Wahl wurde die Errichtung von Comite's in jedem selbst kleineren Orte für zweckmäßig erachtet, sowie eine Wieder- bolung dieser Versammlung am nächsten Sonntage zu Niederwöllstadt vielseitig gewünscht. Gießen. In der vorigen Woche wurden vor dem hiesigen Bezirkestrafgerichte zwei Fälle wegen Majestätsbeleidigung abgeurtheilt. In dem ersten Falle gegen Forstwart Becker von Ermen⸗ rode erkannte der Gerichtshof auf fünf Monate Correctionshausstrafe.— Die zweite Verhandlung ging gegen den hiesigen Bürger Friederich Graf, welcher in trunkenem Zustande in einer hiesigen Wirthschast mit dem Pedellen Ruckelshausen dis- putirte und hierbei die ineriminirte Aeußerung that Graf wurde in Berücksichtigung seiner Trunkenheit zu drei Wochen Gesängniß und in die Kosten verurtheilt. Wie verlautet, sollen noch weitere derartige Untersuchungen im Gange sein und demnächst zur Verhandlung kommen.— Warum nicht auch in dieser Hinsicht den Schleier der Ver- gessenheit über die Tage der Aufregung ziehen, von welchen man in anderer Beziehung und von anderen Seiten doch so manches Geschehene un— geschehen oder wenigstens doch vergessen wissen möchte? Mainz. Zur Besprechung über die besten Mittel und Wege für Abschaffung der Hessischen Tranksteuer und Zapfgebühren ist eine Versamm⸗ lung sämmlicher Weinwirthe des Großherzogthums g gebracht worden. Für beide Gesetzentwürfe ist Schlußberathung bestimmt worden. Einen unmittel- bar practischen Erfolg werden diese Anträge frei- lich nicht haben. Graf Bismarck wird es ruhig dem Herrenhause überlassen, diese Gesetzentwürfe zu begraben. Gleichwohl muß es dem Abgeord⸗ neten Paur als ein großes Verdienst angerechnet werden, daß er so für das Abgeordnetenhaus die Gelegenheit herbeiführt, sich über die Verfassungs⸗ projecte des Grafen Bismarck für den norddeutschen Bund in etwas zu äußern. — Nach der„Köln. Ztg.“ hat der König von Preußen den Prinzen Wilhelm von Baden, den Commandanten der badischen Armet⸗Division während des vorjährigen Krieges, zum General- lieutenaut in der preußischen Armee befördert. — Das Haus der Abgeordneten hat in der Sitzung vom 12. d. M. den Gesetzentwurf, be⸗ treffend die Abänderung des Artikels 69 der Ver⸗ fassung, wonach die Anzahl der Abgeordneten nach der Annexion festgestellt werden soll, in zweiter Lesung mit allen gegen 3 Stimmen angenommen. — Die Uebergabe der Stadt Orb und des angränzenden Gebiets, so weit dieß im Friedens- vertrage zwischen Preußen und Bapern festgesetzt wurde, bat nun stattgefunden und zwar in aller Stille. Die bayerischen Beamten haben uns größtentheis verlassen, nur an der Saline sind noch einige zurückgeblieben. Dagegen sind mebrere Beamten von Nauheim, welche nicht in hessischen Staats dienst überzugehen geneigt waren, nach Orb versetzt worden, so Amtmann Kaagz, Actuar Viete⸗ meper und Salineninspeckor Schaffer. Coblenz. Bei dem häußgen Regen der jüngsten Wochen und dem neulichen bedeutenden Schneefall, der durch die eingetretene mildere Wittrrung rasch wieder verschwunden, ist die Mosel von 5 bis beinahe 15 Fuß gestiegen und noch sortwäbrend im Wachsen; sollte der Wasser⸗ stand des Rheines ebenfalls zunehmen, so dürften ——— leicht die niedriggelegenen Stadttheile unker Wasser gesetzt werden. Auch vom Main, Neckar und Oberrhein werden Besorgnisse wegen Austritts des Wassers aus den Usern laut. Der Wasser- stond ist allerwärts ein bedenklich hoher. Frankfurt. Das„Amtsblatt“ veröffent licht eine Verordnung, betreffend die Organisatson des Eisenbahnwesens in den neuerworbenen Lan- destheilen. Nach derselben resortirt das Eisen— bahnwesen daselbst jetzt schon dem Handels ꝛc. Ministersuüm; ferner eine Bekanntmachung, daß die von dem hiesigen Gymnasium ausgestellten Maturitätszeugnisse in ihrer Wirkung denen von den altpreußischen Gymnasien ertheilten gleich- gestellt seien. — Bei den zum Zwecke der Parlaments- wahlen vorgenommenen f uistischen Erhebungen hat sich u. A. ergeben, daß ungefähr 2900 Preußen als Permissionisten in Franksurt eingeschrieben sind. Rödelheim. Bei dem Ausscheiden aus dem hessischen Staatsverbande hat die hiesige Gemeinde beschlossen, dem verdienten Chef des Kreises, Kreis- rath v. Zangen in Vilbel, einen silbernen Pokal als sichtbares Zeichen ihrer Anerkennung für seine ersprießlichen Dienste zu widmen und wurde derselbe am 12. d. M. überreicht. Lübeck. Die hiesige Kaufmannschaft hat mit 116 gegen 102 Stimmen den Antrag von Dugge auf unbedingten Anschluß Lübecks an den Zollverein angenommen. Schweiz. Nach dem an den Staats rath des Cantons Tessin erstatteten Jahresberichte wurden auf dem Gotthardthospize vom 1. Oetober 1865 bis 1. September 1866 8891 arme Reisende aller Nationen unentgettlich beherbergt; unter diesen nahmen 63 Kranke und Halberfrorene längere Pflege in Anspruch. Die Ausgaben mit Inbegriff von ausgetheilten Kleidungestücken be⸗ trugen 8818 Franken, die Einnabmen 8507 Fr. — Das eidgenössische Telegraphenbureau in Basel hat im Jahre 1866 nicht weniger als 275,595 Depeschen befördert.— In Rorschach wurde ein 2 pirt, und waren böchst überrascht, so schnell der- strafenden sehr großer Fischfang gemacht. Der erste Netz- zug mag ungefähr 150 Centner, der zweite nahe an 800 Centner betragen haben; ein wahrer Fischfang Petri. 1 Nußland. Ein in der„Senatszeitung“ publicirter Ukas verbietet die Einfuhr von Schweinen und Schweinefleischfabrikaten nach Polen und Ruß⸗ land, motivirt durch das häufige Auftreten der Trichinenkrankheit in Deutschland. h. Friedberg. Zwei Landiagsab geordnete, die Herren Dr. Goldmann und Wernher, nahmen vor einigen Tagen Einsicht von den Localitäten und Einrichtungen des Groß herzoglichen Schullehrer-Seminars dahier und gibt man sich nun immer größeren Hoffnungen hin, daß die Mutel dieser wichtigen Bildungsanstalt unter Mitwirkung des letzigen Landtags recht bald reichlicher gemehrt, werden, dalnit langersehnte Verbesserungen endlich ausgeführt und den von Oben bes. Unten als draigend nothwendig erkannten Bedürfnissen genügt werden könne. 3 ist Landrichter Ulrich von Nauheim ernannt — Wie wir vernehmen, Battenberg zum Landrichter in worden. „— Haben wir vor kurzer Zeit in diesem Blatte mit⸗ getheilt, daß der seitherige„Dreischwerter-Wirth“, Herr Hermann Simon, von hier weggezogen sei, so registriren wir jetzt, daß derselbe demnächst wieder in seiner früheren Eigenschaft als„Gastwirth“ ine ehemaligen Gerlach'schen Hause, dee Harmonie, bei uns heimisch und für uns lbätig sein wird, weiche Nachricht viele Hiesige und Aus⸗ wärtige nah und fern mit Freuden begrüßen werden. Mainz. Am Sonntag wurde in Mainz von einem Unbelannlen aus einem Zimmer des dritten Stockwerkes ein Sack mit Geld(400 Gulden in harten Münzsorten) zestohlen. Dieser Dievstahl war alsbald nach Wiesbaden telegraphisch gemeldet und kurz darauf wurden von der Polizei 2 Jadividuen bei ihren Ankunft im Bahnhof verhaftet, welche das gestohlene Geld bei sich trugen. Sie sollen sofort ein ausgiebiges Geständniß abgelegt haben. Die beiden Bursche, ein Württemberger und ein Badenser, halten sich bereits von einem Theile des Geldes neu equi— Gerechtigkeit in die Arme zu sallen. Speyer. Die„Pfälz. Zig.“ berichtet einen Act un⸗ erhörter Rohheit, der am biesigen Dom verübt wurde. Die unteren sechs Sculpturen an den drei Portalen, von der Meisterhand Renn's veefertigt, wurden wahrscheinlich in der Neujahrsnacht sämmtlich verstümmelt. Dieß gilt besonders von den sinnbildlichen Figuren der beiden Seiten ⸗ portale, wo mit einem schweren Werkzeug die Gesichter abgeschlagen sind. 1 „Nach dem eben erschlenenen amtlichen Aug weise zählt die britische Maxine gegenwärtig 579 Fahr⸗ ug. Sie zerfallen in iolgende. Klasen 312 Schiste, Corvetten und Fregatten, 72 Segelschiffe, 100 Kanonen⸗ boote, 113 Schiffe im Hafendienste, 44 Küstenwachlkreuzer und 38 Küstzuwachtschisse, Von dieser Anzahl sind augen⸗ blickkich 262 auf den verschiedenen 5 8 im activen Dienste. Dazu kommen noch 24 Schiffe, die gegenwärtig im Bau begriffen, schon größtentheils beinahe fertig sind, darunter zwei gepanzerte Thurmschiffe, 3 Panzerfregatten, eine gepanzerte Widdercorvetle, ein eisernes Transport- schiff und 4 doppelte Schrauben ⸗Kanonenboote. „ Unter den vom österreichischen Kaiser, begnadigten 147 Snäflingen befindet sich auch der schon früher von der lebenslänglichen zu fünfzeynjähriger Kerkerstrafe be— gnadigte ungakische Räuberbandenführer Roßa Sandor, welcher auch bereits am 1. Januar in Freiheit gesetzt worden ist. Theaterbericht. ———(Schtuß).* 5** Mittwoch den 9. Januar 1867. Letzte Vorstellung. Zum Beneftce der Frl. v. Seele:„Das Fest der Hand⸗ werker“, Komisches Gemälde in 1 Act. Hierauf:„Die Wiener in Berlin“, Liederspiel in 1 Act von Holiey. Nach dem ersten Stück große. Scene und Arie aus dem Freischütz im Costüme der Agathe vorgetragen von Fel. v. Seele. Es freut uns, über diese Schlußvorstellung ein günstiges Urtheil geben zu können. Die Beneftcian⸗ un hat sich durch ihr stets natürliches, aumuthiges Spiel und lieblichen Gesang eine große Anzahl Verehrer er⸗ werben; der Saal war daher überfüllt. Bei ihrem Er⸗ scheinen wurde dieselbe mit Blumen-Bouquets übe sschüttet, weiches sich nach dem 1. Stück und der Freischütz⸗ Arie wiederholte, und am Schlusse wurde ihr ein Lorverkranz zu Theil.— Dem Verdienste seine Krone.— Frau Kern sprach hierauf sehr ergriffen einige Abschiedsworte, mit der Hoffnung auf ein nicht zu fernes Wiedersehen.— Wir sprechen gleichfalls gewiß im Namen aller Theaterbesucher diese Hoffnung aus, da die Gesellschaft des Hrn. Direktor Kern durch ihre Leistungen mehr als billigen Ansprüchen genügte, und uns viele genußreiche Theaterabende bereitete, auch über das Verhalten des Personals deine Klagen zu vernehmen waren: Es- wird daher Perr Direktor Kern bei seiner etwaigen Rückkehr nach Friedberg von den Theaterfreunden gewiß willkemmen geheißen werden.— Für meine Person will ich hier Hrn. Mackauer noch erklären, daß seine katzenjämmerlichen poetischen Herzens⸗ ergüsse gegen mich eben so wenig Bildung verrathen, als er bei der Wahl seines Benefice Geschmack und Takt gegen das Publikum bekundete. Mich weiter mit Hrn. Mackauer einzulassen, wird mir wohl Niemand zumuthen. 11 Is. Menko. Sötel Mittwoch den 16. Januar Concert, ausgeführt von Gebrüde Anfang 7 Uhr Abends. Trapp. r Söllner aus Karlsbad. 103 Holz Versteigerung. 80 Donnerstag den 17. Januar l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistricte Lüder nahe bei Ilbenstadt: 59 Stecken Buchen Scheltbo z, 4„ Buchen⸗Prügesholz, 2„ Eichen Prügelbolz, 17„ Buchen Stockbolz, 3„Eichen ⸗Stckbolz, „„ JichtenStockbolz, Stück Buͤchen⸗Wellen, 400„ Eichen Wellen, 75„ Fichten Wellen, 8 Eichstämme, zu Bau⸗ und Werkholz tauglich, von 40 bis 55 Fuß Läuge und 9 bis 15 Zoll mittlerem Durchmesser, 4 Buchen- Stämme von 20 bis 35 Fuß Länge und 13 bis 17 Zoll mutlerem Durchmesser. 3 Fichtenstämme don 50 bis 60 Fuß Länge und 6 bis 11 Zoll mittlerem Durchmesser, und 3 Buchen- Stöc, zu Kummethölzer tauglich, öffentlich an die Meistoietend en versteigert we: den Schloß Ilbenstadt den 9. Januar 1567. Grzflich von Leiningen Westerburgische Rentey Bernhardt. 14 Soeben beginnt oder vielmehr bat schon begonnen: Des Lahrer Hinkenden Voten „* 2 1 N Illustrirte Dorfzeitung. Jahrgang 1867.* Monatlich in Heften von 4— 5 Bogen zu dem billigen Preise von 3½ Sgr.— 12 kr. a gleichem Preise auch in Woche nrummern bezogen verven. Aue Abnehmtt trhalten tint Prämie in Farbendruck. Benellungen auf dieses so beucbte Journai werden in Friedberg bel Binder nagel K Schimpff an. sversteigert. gewählten Stückes, Die Dorfzeitung kann zu] verräth dies einen Mißbrauch und Geringschätzung gegen Versteigerung ausrangirter Montirungsstücke dc. 109 Montag den 21. d. M., Vormittags von 79 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uyr, werden bedeutende Quantitäten getragener Mäntel, Waffearöcke Tuch bosen, Zwilchröcke, Mützen, Hanpschube. Unterhosen, dalsbinden, Hemden, Soclen, Halbstiefel, sowie alte Bettstellen, Tische zc. in der Keostercaserne dahter, gegen baare Zahlung Die Großherzoglichen Bürgermeister in den umllegen⸗ den Orten werden ersucht diese Versteigerung im Interesse ihrer Gemeindeangebörtgen orteüblich bekannt machen zu lassen. Frledberg, den 12 Januar 1867. Gtoßherzoglicher Berwallungsrath des 2. Batalllons 1 des 2. Infanterie Regiments Hau ß. Major. Eine sroßt Etube Mit 110 bal zu verkaufen C. F. Walz. Eingesandt. 111 Aogesehen von der ungerechtfertigten und in Art und Weise nicht zu bill genden Erwiederung des Herrn Mackauer auf die Necension des zu seinem Benesice ehen wir uns Riermit zu der Er⸗ daß wir mit dem Herrn Recensenten gänzlich übereinstimmen. Wir können nur ein Bedauern mit Herrn Mackauer fühlen, ein solches abgeschmacktes, sides Machwerk zur Aufführung gebracht zu haben, und tlärung veranlaßt, ein Publikum, welches sich gegen den Beneficianten stets so nachsichtig und wohlwollend zeigte. Dolzes dem Herrn Mackauer auf Verlangen mit ihrer Parlaments Wahl 112 Mittwoch den 16. d. M., Abends 8 Uhr, öffent⸗ liche Versanmlung in dem Gasthaus zur goldnen Reichskrone dahier. Friedberg den 14. Januar 1867. Für das Comits: 1 Ed. Tra p p IV., Hofgerschtoadvokat. Steinkohlen! 57 Lager im neuen Dielhof am Usatbor, Friedberg. Eduard Nuths. Eln gutes dunkelbraunes trächtige⸗ Pferd verkauft F. Conrad in Reichelsheim. Tuchtige Agenten werden gesucht. g Näheres zu erfragen det E. F. Kewmmler in Darmstadt. 5 11⁴ Brodpreise vom 16. bis 31. Januar. Nach e b ed der Bäcker. Für Friedberg: 9 Zwele Sort 2 A be Erste Sorte 4 8 18½ kr. kr 1 U. 9 4 0 7 4 85 L f 24 4% N 1„ 4½„ 1 0 HMofm! ür 92 a 5 p N e Nee 4 16 ke. Erste Sorte 4 1 18 kr. f g a e · 1**„ 2 eg *** 1„ 4.„ 11 7 N vom 16 bis 31. Jan. Fleisch⸗ 5. oe nge der Mitzger. Für Friedberg und B utzb ach: unverändert. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 12. Janxar. Butter pr. f 25— 26 kr. Gier 1 Stück 2K 50 Baannbels, Buchen⸗Scheilholz I., pr. Sleen 7 N 20. b. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Namensunterschrift zu beglaubigen, sind bereit genommen.„ Eine große Anzahl Thea ferfreunbe⸗ Oruck u b Verlag von Bindernagel& Schimpff Dit Nit u ditt beirte 5) Kum nuts Les elen Acdet 1 Zur re und dit zwecee Frite“ Babel ·⁴ 7 Hessen ät Regierung! I. Oußd. 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