nig keien trag ewobulich — Ttock dd ben bit Durdt, —————ů—ů—— cn gesr ndert dupons de digen⸗ arten pülger. iaͤdchen Erpet. d. Gl. et; Inedberg Sen stin Lan waaren 2 unden dei den dit den. —— let Ur, Vüger 5. 1867. 135. Anzeiger ft 1 Donnerstag den 14. November. erhessen. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friebberg. Friedberger Iutelligenzblatt. Auf den„Anzeiger“ kann man noch für die Monate November und Dezember bei den Poststellen des Großherzog— thums mit 22 kr. und bei der Verlags-Expedition mit 20 kr. abonniren. ö Amtlicher Theil. Betreffend: Die Verpachtung von Gemeindejagden. Friedberg den 11. November 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Schon öfters haben wir wahrgenommen, daß einzelne Ortsvorstände aus irriger Auslegung des Art. 10 des Gesetzes vom 26. Juni 1848, die Ausübung der Jagd in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend, sowie der pos. 10 der Jagdbedingungen mehr als drei Pächter zur Pachtung eines Gemeindejagdbezirks zugelassen haben. Da hieraus schon weitläufige Verhandlungen und Anzeigen bei Gericht wegen Jagdfrevels erfolgt sind, auch die betreffenden Personen, welche üder die obige Zahl als Pächter zugelassen worden sind, ohne ihr Verschulden hierdurch Schaden erlitten haben, so eröffnen wir Ihnen Folgendes: Das Gesetz vom 26. Juli 1848 bestimmt im ersten Absatz des Art. 10, daß für einen Jagdbezirk nicht mehr als drei Pächter zugelassen werden sollen und schreibt sodann im 3. Absatz desselben Artikels vor, daß die Annahme weiterer Theilhaber innerhalb dieser Zahl von der Genehmigung des Ortsvorstandes abhänge. Sind daher schon bei der Verpachtung drei Pächter(Theilhaber) eingetragen worden, so kann die Zulassung eines oder mehrerer weiteren Theilhaber von dem Ortsvorstaude nicht genehmigt werden; haben sich dagegen bei der Verpachtung nur 2 oder hat sich nur 1 Pachter eingeschrieben, so darf der Ortsvorstand in jenem Falle noch einen, in diesem noch zwei weitere Theilhaber an der Jagdverpachtung zulassen. Wir erwarten, daß Sie hiernach bei jeder Jagdverpachtung strengstens verfahren, und auch von jedem Ein⸗ und Austritt von Gemeindejagdpächtern, bestehender Vorschrift gemäß, der einschlägigen Großh. Oberförsterei Nachricht geben, damit die gehörige Handhabung der Jagdpolizei stattfinden kann. Trapp. Betreffend: Die jährliche Aufnahme des Erndte-Ertrags in sämmtlichen Gemeinden des Großherzogthums, ber für das Jahr 1867. 2 2 e ee e, e eee an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Polizeicommissär zu Wickstadt. Indem wir Sie davon in Kenntniß setzen, daß wir Ihnen heute] wie die Normalmaße, als: Morgen, Friedberg den 12. November 1867. Malter, Simmer, Kumpf, die zur Aufstellung der rubricirten Uebersichten erforderlichen Formulare unter Couvert zusenden, tragen wir Ihnen auf, diese Uebersichten nach den gegebenen Vorschriften pünktlich und gewissenhaft aufzustellen und bis zum 25. d. Mis. unfehlbar mit Begleitungsberichten, in welchen Sie sich über die Herbstgewächse äußern wollen, anher einzusenden. Auch über die Obsterndte sprechen Sie sich aus. Bei der Aufstellung dieser Uebersichten werden Sie keine anderen Gescheid, Mäschen und in der Spalte„Ganzer Ertrag der Gemarkung!“ keine kleineren Bruchtheile als ½, ½, ¼ Malter oder Centner in Ansatz bringen. Es sind also Berechnungen achttheile, zehntheile, sechstheile und dergl. zu umgehen resp. wegzulassen. Sie werden die größte Pünktlichkeit bei Aufstellung dieser Ueber— sichten beachten und nicht unrichtige Berechnungen vorlegen, indem sonst Rückgabe zur Verbesserung erfolgen müßte. rad Hessen. Darmstadt. Es bestätigt sich die Nachricht, daß des Großherzogs K. H. in Bezug auf die zu erbauende Odenwaldbahn für die Richtung Darmstadt⸗Reinheim sich eytschieden hat. Die„Hess. Ldsz.“ äußert sich hierüber folgendermaßen! Se. K. Hoheit der Großherzog, durch dessen persönliche Intervention die Eisen- bahnangelegenheit eine für Darmstadt so günstige Wendung genommen, hat von dem Gemeinderath eine Dank⸗Adresse votirt erhalten, und künftigen Samstag soll demselben ein solenner Fackelzug zebracht werden. Der Antrieb zu dieser uner- warteten Beschleunigung der Eisenbahnfrage ist un den humanen Gesinnungen des Landesherrn, ver den unbeschäftigtesß ärmeren Classen Verdienst nugewiesen haben will, zu suchen. Die Herstellung tiner Verbindungsbahn zwischen König und Dieburg st durch die Weisung, welche dem Ministerium jugegangen, nicht ausgeschlossen, sondern soll die gegenwärtige Bahnlinie nur um einen raschen Anfang mit der Erbauung der Odenwaldbahn zu machen, in Angriff genommen werden; ebenso st durch diese Verfügung die Frage: Wer baut, der Staat oder die Ludwigsbahn, offen gelassen, und soll die Entscheidung derselben den Ständen überlassen bleiben. — die„H. V.“ sind in der Lage, aus un- dedingt zuverlässiger Quelle zu versichern, den Derren Reese und Brebeck sei bezüglich des oberhessischen Bahnbaues Seitens der großherzog⸗ ichen Regierung zugesichert worden, daß vor Schluß des Jahres eine Contesstion zum Bahn- dau nicht ertheilt werden solle, ohne jedoch 0 enselben ein Vorrecht vor anderen Gesellschaften, vie etwa Offerten machen würden, einzuräumen. Andere Gesellschaften sind sonach nicht ausgeschlossen. Nach Ablauf der Frist würde denn der Regierung unter den aufgetretenen Bewerbern das Wahlrecht zustehen. In der That sind aber bis jetzt außer von Reese und Breebeck noch keine Offerten gemacht worden. — Die Mainzer Volksbank hat an großher— zogliches Justizministerium ein Gesuch um Erlaß eines Genossenschaftsgesetzes gerichtet, damit, wie dieses bereits in Preußen geschehen, die privat— rechtliche Stellung der Genossenschaften endlich geordnet werde. —a— Friedberg, 10. November. Als in Italien Menabrea Conseilpräsident geworden war, da brachten manche Blätter die Nachricht, die königliche Armee sei in den Kirchenstaat eingerückt, um Garibaldi zu unterstützen, nicht um ihn un- schädlich zu machen. So sehr war durch Ratazzi das Vertrauen in das italienische Kabinet erschüt— tert, daß es selbst nach dem Ministerwechsel nicht wiederkehren wollte. Mittlerweile hat sich gezeigt, daß man daran Unrecht that; es war auch vor- auszusehen, daß, nachdem die französische Regie⸗ rung der italienischen ihr„räum' dich oder ich freß dich“ zugerufen hatte, die letztere es vor— ziehen würde, den Platz zu räumen. Das neu eintretende Ministerium, dem, wie wir schon früher hervorhoben, die Möglichkeit eines entschiedenen activen Auftretens genommen war, schlug den besten ihm noch übrig gebliebenen Weg ein; es ließ ein Armeecorps in den Kirchenstaat rücken, um wenigstens scheinbar seine Rechte als Mit— contrahent des Septembervertrages geltend zu machen und überließ es den durch den Einmarsch der Franzosen in Rom verfügbar gewordenen päpstlichen Truppen die Freischaaren zu vernichten, wozu eine Schlacht hinreichend war. Dadurch daß sie nicht selbst am Kampf gegen die eignen Landeskinder theilnahm, erreichte die Regierung, daß sich der Haß derselben nicht auf sie, sondern auf die Franzosen ergoß. Sie entwaffnete die ihr entgegenfliehenden Freiwilligen und brachte Garibaldi nach Spezzia in Sicherheit; damit hatte sie Frankreich gegenüber ihren guten Willen bewiesen; darnach räumte sie das römische Gebiet wieder und die Franzosen beschränkten sich auf die Besetzung von Civita-Vecchig. Damit scheint der Status quo ante wieder gesichert. Wir können nunmehr überzeugt sein, daß Italien es auf keinen Fall zu einem Krieg mit Frankreich wird kommen lassen; wenn also Frankreich nicht will, so wird Italien kein römisches Dorf erlangen, und an dem guten Willen Frankreichs läßt sich sehr zweifeln; wenigstens scheint das Beust'sche Rundschreiben in diesem Sinne Aufklärung zu geben, indem es Frankreich den Dank Oestreichs ausspricht für sein„mannhaftes Auftreten“ zur Erhaltung der weltlichen Macht des Papstes. Bestimmtes werden wir wohl vor dem 18. Nov., dem Tag der kaiserlichen Thronrede nicht erwarten dürfen, ob durch sie, das muß dahingestellt bleiben. Preußen. Berlin. Der Zusammentritt des Zollparlamentes soll gleich nach Been— digung der Arbeiten des preußischen Landtags stattfinden. Es wird hierbei jedoch darauf an— kommen, ob die süddeutschen Regierungen die be— treffenden Wahlgesetze zur gehörigen Zeit fertig stellen. Man knüpft im Bundeskanzleramt an den Einfluß des Zollparlaments große Hoff— nungen für die Befestigung der Verbindung von Nord- und Süddeutschland, und rechnet darauf, daß es dem Bedürfniß, die gemeinsamen Ein⸗ richtungen, zunächst auf dem Gebiete der materiellen Interessen und in der Gerichtsverfassung zu er— weitern, kräftig Ausdruck zu geben verstehen werde. — Das Criminalgericht verurtheilte Twesten wegen seiner am 20. Mai 1865 im Abgeordneten-⸗ hause gehaltenen Rede, dem Antrage des Staats- Anwaltes gemäß, zu zwei Jahren Gefängniß. — Die„Volkszeitung“ giebt folgenden Ueber⸗ blick über das Resultat der Landtagswahlen: Die Gesammtzahl der altpreußischen Abgeordneten be⸗ trägt 352. Gewählt sind 150 Konservakive, 20 Freikonservative(wir haben nur solche als FK bezeichnet, bei denen dies bestimmt anzugeben war), 54 Nationalliberale, 41 Forischrittsmänner, 28 Liberale(die meist mit der Fortschrittspartei stimmen), 15 Altliberale, 15 Polen, 12 Mitglie⸗ der des katholischen Centrums. Bei 6 Abgeord— neten war das Parteiverhältniß nicht zu bestimmen, 11 Wahlen sind noch nicht bekannt.— Die konservative Partei würde also auf dem Landtage die Majorität haben, wenn nicht die Wahlen der neuen Provinzen das Gleichgewicht zu Gunsten der liberalen Partei wieder herstellten. Von den 80 Abgeordneten der neuen Provinzen(36 Han⸗ noveraner, 18 Schleswig-Holsteiner, 14 Kurhessen, 10 Nassauer und 2 Frankfurter) rechnen wir zu den Nationalliberalen 50, zur entschieden liberalen Partei 20. Von den übrigen 10 sind 2 Dänen, 8 mehr oder weniger konservativ. Im Ganzen dürfte die liberale Partei über eirca 240, die konservative Partei über eirca 180 Stimmen zu verfügen haben. Man glaubt, die Spielbankfrage würde dahin geregelt werden, daß in den Städten Wiesbaden, Homburg und Ems das Spiel noch bis zum Jahr 1875 fortdauert. Kassel. Die Generalversammlung des Na⸗ tionalvereins hat den Rest der Flottengelder an die Bundesmarine überwiesen und beschlossen, von den Zinsen des Flottencapitals 1) der deut⸗ schen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger 2000 Thaler, als den zur Errichtung einer Ret— tungsstation erforderlichen Betrag, 2) der deut- schen Seemannsschule in Hamburg 1000 Thlr., 3) dem deutschen Rechtsschutzverein in London 500 Thlr. zu bewilligen. Sodann wurde die Auflösung des Vereins beschlossen. Einem Aus- schuß von 12 Mitgliedern werden die noch versügbaren Vereinsmittel überwiesen. Hanau. Dem Handels- und Gewerbeverein dahier ist auf eine Eingabe in Betreff des Eisen⸗ bahnbaues kürzlich eine Antwort Seitens des preußischen Handelsministeriums zugekommen. Der Minister erklärt darin zunächst, daß die von dem Ausschuß aufgestellten Wünsche in Betreff der Vermehrung der Verkehrsmittel vollständig die seinigen seien. In Bezug auf die Herstellung einer festen Ueberbrückung des Mains bei Hanau, sowie der Bahnverbindung mit Offenbach sei auf eine Anfrage wegen Ertheilung einer Con⸗ cession zur Erbauung der Linie Gießen⸗Partenstein, dem Wunsche des Ausschusses entsprechend, als erste Bedingung die Zulassung einer Schienenver⸗ bindung von Hanau nach Friedberg aufgestellt und festgestellt worden. Frankfurt. Der dahier zum Vertreter im preußischen Abgeordnetenhause gewählte Herr Schiele, Direktor der hiesigen Gasanstalt, hat das ihm gewordene Mandat definitiv abgelehnt, da ihm von Seiten des Verwaltungsrathes der nöthige Urlaub abgeschlagen worden ist. Der Verwaltungsrath glaubt die schwere Verantwor- tung nicht auf sich nehmen zu können, wenn er gestatten würde, daß Direktor Schiele der Lei⸗ tung des Unternehmens gerade zur Winterzeit auf unbestimmte, vielleicht längere Frist entzogen blieb. Bayern. Der Volksverein zu München hat beschlossen an den Gemeinderath der Stadt Wien wegen dessen mannhaftem Verhalten in der Concordatsfrage eine Anerkennungsadresse zu richten. Der Ausschuß wurde beauftragt, bei der Kammer der Abgeordneten Schritte zu thun, da; mit die sociale Gesetzgebung in ihrer Gesammtheit noch auf diesem Landtag zur Annahme gelange. Es wurde ferner beschlossen, eine Petition an die Kammer der Abgeordneten wegen Einführung der obligatorischen Civilehe zu richten, endlich wurde ein Referent für Bearbeitung des Schulgesetz— Entwurfes ernannt, über den in einer der nächsten Sitzungen berathen werden soll. Württemberg. Stuttgart. Die A b⸗ gebrdnetenkammer beauftragt die staatsrecht⸗ liche Commission mit der Berichterstattung über die zulässige Dauer ihres Mandats. Der Minister v. Varnbüler erklärt auf Mohl's Anfrage, die württembergische Regierung habe keinen Grund, Verhandlungen wegen gemeinsamer Gesetzgebung mit dem norddeutschen Bunde zu veranlassen. Hölmer dringt auf eine verfassungsmäßige Vorlage. Baden. Die badische Abgeordneten⸗ kammer hat nach langen Debatten die Anträge der Commission bezüglich der Gesandtschaften an- genommen, nachdem Minister 9. Freydorf sich schließlich mit denselben einverstanden erklärt hatte. Darnach bleiben die Gesandtschaftsposten in München und Stuttgart dermalen noch erhalten, jener zu Wien wird zum billigeren Posten eines einfachen Geschäftsträgers reduzirt und die Kosten für die Gesandtschaft in Florenz und den Militärbevoll⸗ mächtigten in Berlin sind bis Juni nächsten Jahres bewilligt worden. Bis dahin würden, wie Kammer und Regierung hoffen, die deutschen Angelegenheiten geklärt genug sein, um weitere Aenderungen eintreten zu lassen. — Die Abgeordnetenkammer nahm nach zweitägiger Debatte das Preßgesetz im Wesentlichen nach den Commissionsanträgen an. Auf Eckhardt's Antrag stimmt die Mehrheit für Abschaffung der polizeilichen Beschlagnahme. Wundt's Amende— ment, Preßvergehen, deren Verfolgung dem Staatsanwalt obliegt, zur Entscheidung an das Schwurgericht zu verweisen, wurde an die Com- mission zurückgegeben Oesterreich. Wien. Nach einer Mit— theilung der„Südd. Presse“ aus Wien soll Preußen nicht abgeneigt sein, in der nordschles— wig'schen Angelegenheit auf das folgende Com- promiß(das Auskunftsmittel scheint französischen Ursprungs zu sein) einzugehen, vorausgesetzt, daß die Frage von den Garantien und von der Staatsschuld den preußischen Forderungen gemäß erledigt werde. Dänemark erhält das Sundewitt und die Halbinsel Alsen, Preußen behält dagegen die Festung Düppel⸗Sonderburg mit dem nöthigen Festungsrayon. Frankreich. Paris. Der„Etendard“ sagt: Die Meinung aller europäischen Staaten hat sich dem Project einer Conferenz günstig gezeigt. Die Regierung hat sich mit einer zweiten Note an die Mächte gewendet, worin offiziell der Vorschlag zu einer Conferenz gemacht wird. Das Circular ist gesandt worden an England, Preußen, Rußland, Oesterreich, Sachsen, Bayern, Württem⸗ berg, Baden, Hessen, Schweden, Dänemark, Bel⸗ gien, Holland, Spanien, Portugal und die Schweiz. Bis jetzt konnte noch keine Antwort eingetroffen sein.— Dasselbe Blatt erklärt, die angekündigte Schrift„Napoleon III. und Europa im Jahr 1867“ sei durchaus nicht von der Re⸗ gierung ausgegangen. Großbritannien. London. Die amt⸗ liche„Gazette“ von England veröffentlicht eine Mittheilung der preußischen Regierung an Lord Stanley, wonach in Zukunft Ausländer beim Eintritt sowie beim Verlassen des norddeutschen Bundesgebietes und bei längerem Aufent⸗ halte in demselben keines Passes mehr bedürfen, aber gehalten sind, auf offizielle Anfragen über ihre Person Rede und Antwort zu stehen. Italien. Florenz. Nach einem Artikel der„Italie“ wird die Regierung, nachdem sie allen Verpflichtungen nachgekommen, auf vollstän⸗ diger Räumung des Kirchenstaates von Seiten der Franzosen bestehen.— Die Seedienstpflich⸗ tigen in Venetien sind eingerufen.— Die ita⸗ lienische Regierung verwirft jede ausschließlich katholische Conferenz. ist zur Disposition der — Garibaldi Gerichtsbehörde gestellt. Das demnächst zusam⸗ mentretende Parlament soll über die Zulässigkeit dieser Procedur entscheiden. — Die„Opinione“ schreibt: Der Minister des Aeußeren erließ ein Rundschreiben an die diplomatischen Agenten Italiens in Betreff der römischen Frage, welches die Mächte in die Lage versetzt, sich zu entscheiden, ob sie der von Frank- reich vorgeschlagenen Conferenz zustimmten oder nicht. — Man schreibt der„Corr. Havas“ aus Rom, 6. Nov.:„Es ist gewiß, daß die Schlacht von Mentana ungemein blutig war, und daß man sich seit Menschengedenken in Italien nicht mit einer solchen Erbitterung auf beiden Seiten geschlagen hat. Die päpstliche Armee und nament— lich die Zuaven haben Beweise einer seltenen Tapferkeit abgelegt; die französische Armee, der man den Erfolg des Tages verdankt, war be wunderungswürdig. Die Garibaldianer, diese Banden, die man für so armselig hielt, haben an die berühmten Streiter der ersten französischen Republik erinnert. Nothdürftig gekleidet, barfuß, ausgehungert, schlecht bewaffnet, sah man diese unbeugsamen Freischärler unter dem Höllenfeuer der Chassepots fest aushalten. Sie sprangen über Haufen von Leichen weg, um sich blindlings auf die Bajonnette zu werfen. Kinder von 1314 Jahren eilten in den Tod, wie zu einem Feste, und fielen mit dem Rufe:„Viva I'Italia! Viva la liberte!“ Die päpstlichen Zuaven, noch mehr aber die französischen Soldaten haben ein furcht⸗ bares Blutbad angerichtet. In dichten Reihen lagen sie aufeinander, der Jüngling vom höchsten Adel auf dem armen Abruzzenhirt!... Die garibaldianischen Gefangenen werden in Rom mit großer Menschlichkeit behandelt. Der Papst hat angeordnet, daß man ihnen jeden Tag Fleisch⸗ brühe und Fleisch zu essen geben soll. — Nachrichten aus Turin melden, daß dort Unruhen ausgebrochen waren. Die Unruhestifter zogen vor die Wohnung des französischen Consuls und vor das Café de Paris; man fing an, einige französische Schilde von den Häusern abzunehmen; beim Eintreffen des Militärs jedoch wurde ohne Widerstand die Ordnung hergestellt.— Dem „Movimento“ geht aus Florenz die Nachricht zu, daß in einer Sitzung des Ministerraths, welchem der französische Gesandte beiwohnte, ernstlich die Rede davon gewesen sein soll, Garibaldi nach der Insel Elba zu bringen. Amerika. Von New⸗Nork wird gemel⸗ det: Ein Sturm(wahrscheinlich derselbe, der auf St. Thomas so furchtbar wüthete) richtete schreck⸗ liche Verwüstungen in Clarksville, Bagdad und Brownsville an und legte sie wie mehrere andere texanische Städte theilweise in Trümmer; viele Menschen kamen dabei um. Es scheint also, daß der Orkan über die kleinen und die großen Antillen nach Texas hinbrauste, und dann wären noch schlimme Unglücksposten zu erwarten.)— Die Accreditive des Admirals Tegethoff, die vor Auslieferung der kaiserlichen Leiche Maximilian's von der mexikanischen Regierung verlangt wurden, sind angekommen. Es ist hiernach Hoffnung vor⸗ handen, daß nun endlich die Auelieferung der Leiche erfolgt. — Ein schrecklicher Orkan hat den 29. Oct. in St. Thomas gewüthet. Vier der Royal; Mail Compagnie gehörige Dampfschiffe sind zu Grunde gegangen. Fünfzig andere Schiffe sind an die Küste geworfen worden. Man hat viele Todesfälle zu beklagen. Der materielle Schaden ist sehr bedeutend. Die Stadt liegt in Ruinen. „ Friedberg. Auf bis jetzt noch unbekannte Weise gerieth am 11. d. Abends zwischen 8 und 9 Uhr ein in der Nähe Fauerbach's im Felde sitzender Strohhaufen in Brand und loderte rasch in weit hin, bemerkbaren hohen Flammen auf. Noch ehe man in, hiesiger Stadt irgend ein Feuersignal vernommen, trafen schon zwei Spritzen von Nauheim, wo das Feuer, bemerkt worden war, mi der Bedienungsmannschaft dahier ein, um Hülfe auf der in unserec Stadt vermutheten Brandstätte zu leisten. Der Eifer der Nauheimer, mit welchem sie in freundnachbar⸗ licher Weise hierher eilten, verdient lobenswerthe Er⸗ wähnung und öffentlichen Dank. Sie haben gezeigt, daß sie Leute von der Spritze sind! * Friedberg. Heute am 13. d., als am Geburts⸗ feste der Königin Witwe Elisabeth von Preußen, sahen * 7 1 10 — Bet. Beförderungen btiessend ungen 2871 Gel ben 10, Nobember in Wiko keit Landes⸗Post Personen den im Auslanbe Befemmungsor! le gedacht Iwede von der Seitens des A Bureau üdersa Bureau erfolg! Brlefe nach den Monats. Für jeden wichte von 4 au Personen kin vom 15. ein, und war A. füt Sti Ober leute 1 Maschin ebe, manne⸗ WN N Der Sdade⸗ jungen 4. den Gr. n abzunthntn; 4 rurde ohn 4— Den Nachricht M, ande, wochen „ nnslich die ati baldi 1 11 vird gent mielbt, der an richlelt qr Saga mn nterttt andert rünmet; vel schein also d die großen 8 denn wären allen.)— ubef, dit 1 · Ain urdd 7 uurlangt v 4 Fnung 90 en 3 db wir unsere Postbeamten in Galauniform. Die Postillone waren beschärpt und hatten gefederbuscht, was die Feier des Tages wesentlich erhöhte und bemerkbar machte. Mainz. Kürzlich gelangte in der Gemeinderaths⸗ sitzung der Rechenschaftsbericht der Stadt per 1866 zur Vorlage. Ende 1805 betrug der Schuldenstand der Stadt 964,610 fl., Ende 1866 1,206,610 fl.; der Vermögens⸗ stand, die nutzbaren Rechte zum 25fachen Betrag der Jahres— einnahmen angeschlagen, g 5 Gesammt-Einnahmen 887,956 fl., Gesammt⸗Ausgaben 857,124 fl. Unter den Ausgaben figuriren 2000 fl. für das Deficit beim Musiksest und 39,669 fl. Kriegskosten. Dringende Bitte! Der Fabrikort Johanngeorgenstadt in der ärmsten und ödesten Gegend Sachsens,(dem sogenannsen sächsischen Sibirien) wurde vor einigen Monaten vollständig von den Flammen verzehrt. Ueber 326 Gebäude brannten bei der damaligen Trockenheit mit Hab und Gut total nieder, und auch nicht das Geringste war versichert. Ein betrug Ende 1866 9,204,963 fl. unübersehbares Elend ist über diese unglückliche Stadt bereingebrochen, viele Menschen sind verbrannt und ver— kohlt aus dem Schutte herausgezogen worden, und sämmt— liches Vieh ist zu Grunde gegangen. Ueber zwei Drktttheil der Bewohner sind an den Bettelstab gebracht, und nagen im vollsten Sinne des Wortes an dem Hungertuche. Obgleich die allgemeine Mildthätigkeit schon Vieles gethan hat, so irren nach den neuesten offiziellen Berichten bei der jetzigen kalten, rauhen Jahreszeit(der Schnee liegt dort schon beinahe Fuß hoch) noch über 2000 Obbachlose in den Brandruinen umher, wahre Jammergestalten, von Frost und Kälte durchschüttelt, kaum das Nothwendigste habend, ihre Blöße zu bedecken, ohne Hülse und ohne Nahrung. Da die Noth dort aufs Höͤchste gestiegen ist, so wagt der ganz ergebenst Unterzeichnete an die Herzensgüte und den Wohlthätigkeitssinn edelmüthiger Menschen zu appel— liren, und bittet dringend um milde Beiträge sowohl an Geld als an alten Kleidungsstücken, Stiefeln, Schuhen, Bettgeräth ꝛc. ꝛc. Die Expedition des„Anzeiger für Oberhessen“ hat sich gütigst bereit erklärt, Gaben aller Art in Empfang zu nehmen, und da die allerletzten Berichte von Johann— georgenstadt das Elend als über alle Begriffe schildern, so ist schnelle Hülfe doppelte Hülfe. Frankfurt a. M., den 1. November 1867. J. Gerson, Königl. Sächsischer Generalconsul. Sollten mildthätige Bewohner Friedbergs und der Umgegend den Unglücklichen von Johanngeorgenstadt eine Liebesgabe zuwenden wollen, so erbietet sich die Unter⸗ zeichnete, welcher von befreundeten Familien einige kleine Gaben bereits zugestellt wurden, zur Annahme und Wei⸗ terbeförderung derselben. Die Expedition des Anzeiger für Oberhessen. Eingesandt. 2668 Im Interesse solcher Personen, die sich für eine anerkannt solide Geld-Verloosung interessiren wird hier⸗ (durch auf die Annonce der Herren S. Steindecker und Comp. in Hamburg aufmerksam gemacht. Dieses Haus ist steis vom Glück begünstigt, versendet fortwährend pünktlichst die größten wie die kleinsten Gewinne nach den eniferntesten Gegenden und ist überhaupt bemüht seine Interessenten prompt, reell und diseret zu bedienen. 8 NN 0 4 Bekanntmachung. Beförderungsweise und Porto- Ermäßigung der Privat⸗ briefsendungen an Personen der Preußischen Schiffs— besatzungen im Auslande. f 2671 Bet dem Hof-Post⸗Amte in Berlin wird mit dem 15. November d. J. ein Marine-⸗Post⸗Büreau in Wirksarnkeit treten, welches die bei den einzelnen Landes⸗Postanstalten aufgelieferten Briefe an Personen der Preußischen Schiffs-Besatzungen im Auslande zu sammeln und demnächst nach dem Besttmmungsorte zu befördern hat. Die gedachten Briefpostsendungen werden zu dem Zwecke von der Postanstalt, bei welcher die Auflieferung Seitens des Absenders erfolgt ist, dem Marine-Post⸗- Büreau übersandt werden. Von dem Marine-Post⸗ Büreau erfolgt die Absendung der in Rede stehenden Briefe nach dem Auslande am 1. und 15. eines jeden Monats. Für jeden gewöhnlichen Privatbrief— bis zum Ge— wichte von 4 Loth einschließlich— aus der Heimath an Personen der Schiffsbesatzungen im Auslande tritt vom 15. November d. J. ein ermäßigtes Porto ein, und zwar A. für Briefe an Ober⸗Steuerleute und Steuerleute, Ober⸗Feuerwerker und Feuerwerker, Ober-Boots- leute und Bootsleute, Ober-Maschinisten und Maschinisten, Ober-Meister und Meister, Feld⸗ webel, See⸗Kadetten, Stabs-Wachtmeister, Steuer- manns⸗Maaten, Feuerwerks Maaten, Bootsmanns— Maat en, Maschinisten⸗Maaten, Meisters⸗Maaten, Ober⸗Lazareth Gehülfen und Lazarety⸗Gehpülfen, Stabs⸗Sergeanten, Kadetten, Matrosen, Schiffa⸗ jungen, Maschinisten-Applicanten, Heizer, Hand werker und Uater-Lazareth Gehülfen, sowte an die bei der Marine im Dtenste stehenden Militärpersonen vom Feldwebel abwärts der höchste Portosatz ür einen zwischen zwei inländischen Postanstalten zu befördernden ein. fachen frankirien Brief(bis zum 1. Januar k. J.) 3 Sgr.; B. für Brlefe an Offiziere und die im Offiziersrang stehenden Marine-Beamten das Doppelte des sub A, angegebenen Portosatzes. Ote Adresse der Briefe, für welche die vorstebend be⸗ zeichnete Porto⸗Ermäßigung in Anspruch genommen wird, muß enthalten: J a, den Grad und Dienst-Charakter des Adressaten oder daa Amt, welches derselbe in der Marine⸗ Verwaltung bekleidet, b. die Angabe:— „an Bord Seiner Majestät Schiff(Name des Schiffes) per Adresse des Königlichen Hof— Post⸗Amtes in Berlin.“ Die Berichtigung des vorgedachten Porto- satzes muß bei der Postanstalt am Aufgabeorte erfolgen. Die in Rede stehenden Briefe unterliegen somit, in Ansehung dieses Portosatzes, dem Franco ⸗Zwange. Recommandirte Briefe, ferner Geld- und Packet⸗ sendungen find von der gedachten Beförderungsweise und Porto- Ermäßigung ausgeschlossen, ebenso die den vorstehenden Bestimmungen nicht entsprechenden Brief⸗ sendungen. Berlin den 1. Nodbember 1867. General-Post- Amt v. Philtpsborn. Dr. Pattison's Gichtwatte 2455 ndert sofort und beilt schnell Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts⸗, Brust⸗, Hals- und Zahn⸗ schmerzen, Kopfe, Hand- und Knlegicht, Gliederreißen, Rücken- und Lendenweb. In Paketen zu 30 tr. und halben zu 16 kr. be! J. A. Windecker. 2664 Grundbuch nach Maßgabe des Artikels 29 des Gesetzes v eingeschrieben werden. Edietalladung. Die Besitzer der unten bezeichneten Immobilien, welche angeblich theils durch Erbfolge und Theilung, theils durch Kauf erworben worden sind, wollen vor Offenlegung des für die Gemarkung Münster neu errichteten Grund⸗ buchs ihre Erwerbtitel in dasselbe eintragen lassen, vermögen aber den Erwerb urkundlich nicht nachzuweisen. Es werden deghalb alle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche an diese Immobilien bilden zu können glauben, aufgefordert, solche sogewiß binnen drei Monaten dahier gektend zu machen, als sonst die betreibenden Besitzer im om 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden Bezeichnung 11 Paulus Kuhl II. Wittwe 12 Johann Georg Fei modo dessen Erben 13 Georg Ofenbacher, modo dessen Erben 18 J Paulus Becker 19 J Heinrich Schild Heinrich Fei 21 Ernst Weil 31 J Dieselbe Butzbach den 6. November 1867 Ordn.⸗ Namen Nr. Der Bee fis der I m mobi li e n. 1 Heinrich Anschicks III 21. 21 Johannes Bieber I. III. 9g. 3 J Anna Margaretha Anschicks resp. deren Erben 1,48. I,. 308. III, 343. XIV. 16. XIV, 153. 41 Johannes Becker IV. 1,375. II, 384. 5] Philipp Beckers Witlwe II, 130. II. 241. I. 410. V233. VI. 205. VI, 341. VII, 305. XIV. 47. 6 Ludwig Berger, Förster V.314. 7 Johannes Becker II. Wittwe VI, 234. VII, 160. 8 Johannes Schneider III. Wittwe V. 231. VI, 280. VII. 370. 5 9 Peter Reineck VI, 19. 10 Konrad Kuhl II. XIV, 182 XIV. 183. 1.29. 1, 29a. I. 30. 29. V. 353. VII, 412. 1.127. 1,128. I, 128. XIV, 193. 14 Karl Theis II 88. 15] Christoph Ranft 1.79. 1.82. 10 J Peter Repp II., modo dessen Erben 1,215. 1,229. II, 284. II. 301. II. 389. II, 403. III 134. IV. 70. V, 118. V. 265. V. 209. V. 316. VI, 39. VII, 116. VII, 237. VII, 347. VII, 466. XIII, 0. XIV. IS. XIV, 163. 171 Georg Zickler 1,339. 1,147. 1, 147a. II, 428. VII, 74. IV.565/0. 11. 211. IV. 5. 22 Matthäus Kuhl I. 180. 1.180 a. I.181. II 220. III. 290. IV. 59. 23 J Konrad Theis II. 1,123. 1,194. 1314/10. 1,389. II, 23. II, 142. II, 189. 11190. 11,281. II, 319. II, 449. III. 46. III, 119. III, 260. IV. 95/0. IV. 48. IV.91. IV. 128. V. 113 V.364. V. 407. V. 496. VI,303. VII, 52. VII. 155. VII 75. VII, 401. VII, 434. XII, 40. XIII, 27. XIV. 26. XIV. 106. 24 J Lorenz Ludwig 1.333. VI. 317. XIV., 133. II,. 92. 25 J Joh. Georg Schneider, modo dessen Erben 1.174. 1,191. III, 205. III, 317. 26 J Johannes Wißbach 1.178. 27 J Philipp Schneider III. 11,419. 28 Heinrich Becker II. 1,136. 1,136a. 29 J Die Gemeinde Münster 1,18. 1.22. I. 68a. I, 2. 1,182,7. II, 76. II, 114. II. 121. II 122. II. 124. II, 163. II, 23 1. 1,2990. I, 472. III, 160. III, 200. III. 246. IV. 53. V. 398. V. 444. V. 533. VII. VI 43. VI, 163. VI. 236. VII, 151. VII, 168. VII. 169. VII,. 394. VII 396. VII. 398. VII, 409. VII. 440. VII,. 459. XIII, O7. XIII 10. XIII.. XIV. 78. XIV, 79. XIV, 178. XIV, 149,5. XIV, 7d. I. 258. III. 372. VII, 200. VIII, 15. VIII, 67. XII 37. XII S9. XIII92. VIII 65. IXI. IN I. if. f nnn XIV. I. I.6. 1.13. IV, 1. VII, 491. 30] Die Gemeinde Münster VI,. 255(der Anna Margaretha Weisel zugeschrieben). VI, 2. VI, 257. VI, 265. XV.65(dem Nicolaus Jung zu— geschrieben). Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gil mer, Königer, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Lieferung von Petroleum-Lampen. 2663 Freitag den 15. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 30 Lampen und Laternen für Petroleumbeleuchtung auf dem Bäüreau der unter- zeichneten Behörde vergeben, woselbst auch die Muster und Bedingungen zur Elnsicht offen legen. srzedberg den 11. November 1867 Großherzogliche Caserneverwaltung Kalbfleisch, 5 ald: 7., 8., 9., 10ner⸗Stämme, Floß holz, schöne Waare, werden billig ab; Oberquartiermeister. gegeben. Näheres dermesweg 8. Frankfurt a. M. Oeffentliche Bekanntmachung. 2672 Schneidermeister J. C. Diehl II. in Friedberg hat seine Ueberschuldung angezeigt. Zur Einziehung seiner Augstände und Quittirung der Zablungen ist der Großberzogliche Hostaxator Scho arz als bestellter provisorischer Massecurator fortan allein berechtigt. zriedberg am 12. Novemder 1867. Großberzogliches Landgericht Friedderg Reitz, Zimmermann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. neben der Post. Unterhosen 252⁵ Friedberger Bergbau- Gesellschaft. 2674 Nachdem zu der auf Samstag den 26. Friedberger Bergbau-Gesellschaft berufenen au October l. J., Nachmittags 2 Uhr von der ßerordentlichen Generalversammlung eine nicht genügende Anzahl Actien von Seiten der Herrn Actionäre deponirt worden ist, so werden die Herrn Actionäre dieser Gesellschaft hiermit wiederholt zu einer N außerordentlichen Generalversammlung auf Mittwoch den A. December, Nachmittags 2 Uhr im Hotel Trapp zu F der Gesellschafts⸗Statuten zu berathen. riedberg eingeladen, um über Abänderung Nach F. 23 der Statuten müssen diejenigen Herrn Actionäre, welche als stimmführendes Mitglied Theil nehmen wollen, ihre Actien wenigstens 3 Tage vor der Zusammenkunft am Sitz der Gesellschaft in Friedberg bei Herrn Verwalter Stifft oder bei dem Bankhause Carl Kalb Sohn in Wiesbaden deponiren und dient die Bescheinigung der Hinterlegung der Titel als Einlaßkarte in die Versammlung. Der Gerant. Zu haben bei Bindernagel& Schimpff: Winter- Neuster CTaschen-Fahrplan für die Mittel⸗ Rhein gegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Versteigerung. 2666 Freitag den 15. d. Mts., Mittags 1 Uhr, lassen die Erben der verstorbenen H. Eiß ner Wittwe in ihrer Wohnung folgende Gegenstände öffentlich gegen Baar— zahlung versteigern: 1 fettes Schwein, 2 Ztegen, 2 Hühner, 7 Gänse, circa 10 Malter Kartoffeln, eine Partie Heu und Grummet, 1 Fuder Waizenstroh, ½ Fuder Gerstenstroh und eine Partie Mist. Dorheim den 12. November 1867. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 2247 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr med. Doeeks empfohlen und ist Näheres aus einer Breschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. 5 Das Mittel wird en halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheler Doeeks in Barns dorf (Hannover) verabfolgt. 1 Weinfässer 2647 in allen Größen billigst bei Ph. Dan. Kümmich. Wollwatte 2665 bei M. Seligmann, Friedberg. Weißgerber. Ein freundliches Logis 2669 für eine stille Familie ist zu vermiethen. sagt die Exped. d. Bl. unter Nr. 2669. 2673 Forderungen an den dahter verstorbenen Herrn JIsaak Menko aus Frankfurt a. M., wolle man längstens bis zum 17. d. Mts. schriftlich bei Herrn D. Grödel Söhne dahter einreichen. Zu vermiethen ist der mittlere Stock meines Hauses und kann J. P. Starck's Wittwe. Wo 2616 sogleich bezogen werden. Das Spielen der Original⸗Staats Loose ist gesetzlich erlaubt. 100, 000 Thlr. pr. Crt. 2667 als höchstet Gewinn bietet die Neueste große Geld⸗Verloosung, welche von der Hohen Landes-Regierung genehmigt und garantirt ist. Es werden hierbei nur Gewinne gezogen. Unter 18,100 Gewinnen, welche in wenigen Monaten sämmtlich zur sicheren Entscheidung kommen, befinden sich Paupttreffer von Thaler 100 000, 60,000, 40,000, 20,000, 10,000, 8000 6000, 5000, 4000, 3000, 2500, 2000, 1500, 105mal 1000 ꝛc. Von der Hohen Directions Behörde wurde uns ein Haupt⸗Debit dieser Original⸗ Staats⸗Loose übertragen, daber erbält Jeder⸗ mann von uns die Original-Staats⸗Loose selbst in Händen(keine Promessen). Für die Auszahlung der Gewinne leistet der Staat die beste Garantie und versenden wir solche pünktlichst nach allen Gegenden. Nächste Gewinn⸗Ziehung beginnt schon am 12 und 13. December 1867. 5 r fl. kr; 1 ganzes Original⸗Staats⸗Loos kostet 7.— gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrages Wir führen alle Aufträge sofort mit der größten Aufmerksamkeit aus, legen die erforder⸗ lichen Pläne bei und ertheilen jegliche Auskunft gratis.— Nach flattgehabter Ziehung erhält jeder Tbeilnebmer von uns unaufgefordert die amt⸗ liche Liste und Gewinne werden pünktlichst ber schickt. Man beliebe sich daher baldigst direct zu wenden an S. Steindecker& Comp. Bank- und Wechselgeschäft, Hamburg. Err Soeben ist erschienen: Illustrirter Familienkalender. 000/008 6014 n Mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Stempel 11 Er.„ 8 8 Prämien für 1868: 105 fl., 87 fl. i r und je der vierte Theil als Verkäuferprämie. Wiederverkäufer erhalten von uns den höchsten Rabatt, und machen wir dieselben darauf aufmerksam, daß die Verlagshandlung den Alleindebit in Oberhessen uns übertragen hat und demzusolge direct bet ihr einlaufende Bestellungen unbeachtet lassen wird. Friedberg. l Bindernagel& Schimpff. Ofen-, lamm und Schmiedekohlen 2630 empfiehlt Jae. Schimpf. Naubeim. Wollen e Halstücher 2612 für Herren bei K. Friedrich neben der Post. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 13. November. Waizen 16 fl. 45 kr.; Korn 11 fl. 40 tr.; Gerste 9 fl. 20 kr.; Hafer 5 fl. 10 kr. Frankfurt, 11. November. Walzen 17fl. 30 kr.; Korn 13 fl. 40 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl.— kr. Grünberg, 9. November. Waizen 16 fl. 25 kr.; Korn 12 fl. 23 kr.; Gerste 9 fl. 3 kr.; Hafer 3 fl. 18 kr.; Molter 11 fl. 15 kr.; Erbsen 10 fl. 36 ki.; Linsen 12 fl. — kr.; Saamen 14 fl. 50 kr.; Kartoffeln 3 fl. 28 kr. Mainz, 8. November. Waizen 16 fl. 58 tr.; Korn 12 fl. 6 kr.; Gerste 8 fl. 23 kr. Hafer 6 fl. 7 kr.; Kartoffeln 3 fl. 35 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 20 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlas von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von 5 t, 5 8. Liadhelmes., Frankfurter Cours. 2 0 280 e184 50%„ 55 3 2 805. 13. November 1867. Cours der Staatspapiere. D 5 309855 15600% 58% 89 6. Oesterr.[ 50% Met. 1859 1. Let. 60 G. Or. Hess. 40% Obligat. 91 P. 5„ 100 Pr. v. 186474 G. N 9 5% Kat.-Anl. 1854 53 ¼ G. 5 3½0% Obligation. 85 G. Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. 2 5% steuerfreie Oblg. 47¼% Nassan 4½0% Obl. b. Rtb. 93½ G. 2 Bed. 35 fl. Loose 51½¼ P. Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 97½ G. 5 0% do do 86 ½½ P. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 55 ¼¼ P. 5 40⁰ do. do. 90½ G. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 90%½ P. n Hess. 50 fl. L. b. K. 144% F. Bayen 50% Obligation. 100 ½ d. Frankf. 3½% Obligat. 80 ½ G.—„ 25,„„ 9 P. 5 4½0% ¼ jähr. b. Rtkh. 93½ d. 5 30% 0 72½ G. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 37 P. 5 40% de do 87½ G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 85 P. I Sard. 36 Fr. L. b. 8. Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 92 P. Vinnland 4 ½%% Pfdbr. i. R. 105 81 P.. J Pistelen 1+. 3 4—49 5 4% do 40 86 P. Schweden 4½% O. i. R. à 105 84 G. 0 Doppelte 9 48—50 Baden 4½% Obligat. 92¼ P. 5 4½0% Pfb. l. R. 4 105—— S Preuss. Friede or 83859 2 4% Obligat. 86 EB. LLS. 2 Boll. fl. 10 Stücke„ 9 51—53 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten.* Me 5 5 3— 11 4½0% Bayr. Ostbahn 117½½ G. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 28¼ P.— Engl e 5 11 53—57 40% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 42½ G. 2 Bas Imperiales„ 9 48 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 50 P 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 76 ½ G. Gold pr. Zoll-Pf.—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 90½ P. 5% do. neueste Emiss.% 73½ G. 2 Hchh Silb. pr. Z. Pf. 1 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42¾ P. 4½0% Hess. Lud wigsb.-Prior. 94% P. Preuss. Kassensch. a 144 ⁰—45¼ Wiener Wechsel- Cours 96 ¼ I polars in Geld„ 2 27 28 — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Auskunft über Verloosungen, Coupons Zahlungen à. 8. 1 und ertheilt gerne jede gewünschte indheimer in Friedberg. Bedienun S. * 1 Nr. mieb der Pat 9 Frie Betreffend: Die brachten Recle zur Bedeutun 4 Pamich 5[Ceorg! 6 Glorg 1 7 carl Un dd cee 10 Johs. f 11 faulen l 1 Woog 2 Nodes 4 all g 12[ parinn Chninian beintich 10 Nene 10 as N ) Der von schulbigu loosen 1 Betreffend Nawe betre N N Ta die be Waben ci Iworde 0 0 Hein 10 dl 8. 1100 f N de 1 chen wat f Beim 10 der U