, . % I * 5 * len 1 e — dueider, * gel Löb n gegen — ttmeisstet. — 5 1 — * 1867. Samstag den 14. September. M109. Anzeiger für Ob essen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Ititdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der Walsenhausbüchsengelder. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. * 4 8 f 1* 4 Ein großer Theil von Ihnen ist noch mit der Erledigung unserer Verfüg hieran umgehend. Betreffend: Die Organisation der Landpost. B E ung vom 15. Friedberg den 12. September 1867. v. M. im Rückstand und erinnern wir hiermit Tera pp. Friedberg den 12. September 1867. E Auf deßfallsiges Ersuchen des Ober⸗Post⸗Direktors bringen wir hiermit zur öffentlichen der Postexpedition Butzbach gehörige Ort Steinfurth dem Landbestellbezirke der Postexpedition davon der Botengang II. bei der Postexpedition Butzbach und der Botengang bei der Postexpedition Nauhei Die betreffenden Großh. Bürgermeistereien beauftragen wir, dies besonders lassen. Butz bach. l II. Botengang, wöchentlich 6 mal. . Aus Butzbach 7¼ Uhr Vormittags, in Griedel 8½¼ Ubr; in Rockenberg mit Marienschloß 9 Uhr; in Oppershofen 103¾ Uhr; zurück in Butzbach 12½ Uhr Nachmittags. Begangen werden, wenn Sendungen vorliegen: Rain-Müblen, Ried Mühle, Klapper⸗Mühle, Nonnen⸗Mühle. noch 989 Ges etz. in Großherzogliches Kreisamt Friedberg n g. Kenntniß, daß der bisher zum Landbestellbezirke Nauheim zugetheilt worden ist und in Folge m die nachstehende Einrichtung erhalten. Ihren resp. Gemeinden bekannt machen zu e e Nauheim. I. Botengang, wöchentlich 6 mal Aus Nauheim 8¼ Ubr Vormittags, in Rödgen 8 Ubr; in Wisselsheim Uhr; in Steinfurth 10¾ Uhr; in Nieder⸗Mörlen 12⅝ Uhr Nachmittags; in Ober Mörlen 2¼ Uhr; in Langenhain 4½ Uhr; in Ziegenberg 5 Uhr; zurück in Nauheim 6% Uhr Nachmittags. Begangen werden, wenn Sendungen vorliegen: Löwenthal. * die Feststellung und Erhaltung der inneren Grenzen betreffend. Ludwig III. ꝛc. 1c. Art. 1. steine, welche nach Verschwinden der Grenze haben und deßhalb entbehrlich geworden sind, herauszunehmen. Wir haben mit Zustimmung Unserer ge— treuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Außer den Feldgeschwornen ist Niemand befugt, Steine zu setzen, welche die Grenzen des Grundeigenthums bezeichnen sollen, oder überhaupt als Grenzsteine von Gemarkungs⸗, Flur⸗, Gewann⸗ oder Parcellengrenzen angesehen werden können. Ebenso ist außer den Feldgeschworenen Niemanden gestattet, aus ihrer Lage gekommene Grenzsteine wieder aufzurichten, oder Grenz⸗ gesetzbuch fallen sollte, Gulden zu belegen. (L. S.) keine Bedeutung mehr Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift Großherzoglichen Siegels. Leopoldskron den 14. August 1867. Art. 2. Eine jede Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften des vorigen Artikels ist, wenn die Handlung nicht etwa unter das Straf⸗ mit einer Polizeistrafe von drei bis fünfzehn und beigedrückten Lu D WIG. v. Dalwigk. Hessen. Darmstadt. Die neuesten Be⸗ richte über den Stand der Cholera in Gernsheim lauten: Vom 5. bis 8. September einschließlich erkrankten 23, starben 2. Gesammtsumme der Erkrankten 277, der Gestorbenen 44. Amtlichen Berichten nach scheint die Epidemie zurückzugehen: die Zahl der Genesungen nimmt bei anscheinend heftigen Anfällen bei kräftigen Leuten zu, nur Kinder oder alte schwächliche Leute erlagen in den letzten Tagen. * Friedberg. Der Großherzogliche Land⸗ richter Bötticher in Wald⸗Michelbach, bei vielen unserer Leser in bestem Andenken aus seiner frü⸗ heren Wirksamkeit als Assessor am hiesigen Land⸗ gerichte, ist als Landrichter zum Landgerichte Gießen versetzt worden. Preußen. Berlin. Bei Eröffnung des Reichsraths im weißen Saale des königlichen Schlosses wurde der König von den daselbst ver⸗ sammelten Reichstags mitgliedern mit einem drei- fachen Hoch begrüßt, worauf er die vom Grafen Bismarck ihm überreichte Thronrede verlas, welche die Versammlung schweigend aufnahm. Graf Bismarck erklärte sot ann Namens des nordveutschen Bundes auf Allerhöchsten Präsidialbefehl den Reichs⸗ tag für eröffnet. Der Abgeordnete Friesen brachte ein drelfaches Hoch auf den König aue, in wel⸗ ches die Versammlung einstimmte. Nachmittags um 2 Uhr fand die erste Plenar- Sitzung des Reichstages statt, welcher der Alters-Präsident Frankenberg präsidirte. — Die„Köln. Ztg.“ enthält über die Kriegs. stärke des Norddeutschen Bundesheeres(und des Großherzogthums Hessen) folgende Angabe: 1) Feldtruppen, ausschließlich etwaiger Belagerungs parks und Reserve-Pontontrains, 11,950 Offiziere, 497,573 Mannschaften, 152,428 Pferde, 1284 Geschütze 12,873 Fahrzeuge. 2) Stellvertretende Stäbe und Ersatztruppen 4477 Offiziere, 188,004 Mannschaften, 22,955 Pferde, 220 Geschütze. 3) Besatzungstruppen bei der ersten Besetzung 4066 Offiziere, 143,146 Mannschaften, 2331 Pferde. 4) Die übrigen im Lande zurückbleibenden mili— tarischen Körper 472 Offiziere, 5760 Mannschaften, 1200 Pferde. Es werden also gleich bei der Mobilmachung aufgestellt: 20,965 Offiziere, 834,483 Mannschaften, 178,914 Pferde, 1504 Geschütze und die vorerwähnten Fahrzeuge. Dazu können noch treten: 5) Für die volle Besetzung der Festungen an Besatzungstruppen 1688 Offi- ziere, 57,658 Mannschaften, 30,141 Pferde, etwa 150 Geschütze. Gibt eine Gesammtsumme von 22,653 Offizieren, 892,141 Mannschaften, 209,055 Pferden, 1654 Geschützen und 12,873 Fahrzeugen. Die Friedensstärke ohne Offiziere und Unteroffiziere beträgt 270,000 Mann, die Dienstzeit drei Jahre, die vier Jahrgänge der Reserve zählen, nach Abrechnung von 20 Prozent Abgang, mindestens 288,000, wozu noch 315,000 verfügbare Landwehrmänner kommen, was, das stehende Heer mit 300,000 Mann gerechnet, 903,000 Mann gibt. Dazu kommen die Trup⸗ pen der durch Schutz- und Trutz-Bündnisse mit Preußen vereinten drei süddeutschen Staaten (Bayern, Württemberg, Baden,) welche an Feldtruppen etwa 102,000 Mann, an Ersatz⸗ truppen 37,100 Mann, an Besatzungstruppen 225,564 Mann stellen, gibt, den Norddeutschen Bund mit Hessen nur zu 892,141 Mann gerechnet, 1101,241 Mann, ausschließlich 28,000 Offiziere. — Das Finanzministerium hat bekannt gemacht, daß von den 15 Millionen Militär⸗ und Marine-Anleihe zunächst 5 Millionen Thaler emit⸗ tirt werden sollen, und zwar zum Zinsfaße von 4 pCt. mit neunmonatlicher Umlaufszeit vom 15. August ab. Frankfurt. Der„Hess. Edsztg.“ schreibt man von hier: Von Handelsleuten, die die Frank⸗ furter Messe bezogen, hört man über die Geschäfte in derselben Klagen, welche, neben andern Be⸗ schwerden, die durch die neuesten Verbältnisse her⸗ vorgerufen sind, wahre Jeremiaden bilden. Faßt man eben die verschiedenen Urtheile zusammen, so concentriren sie sich in dem Worte: Frankfurt ist eine gefallene Größe! Das Geschäft selbst anlan⸗ gend, so soll, so weit die Erinnerungen reichen, der Absatz früher noch nie so schwach gewesen sein, als gegenwärtig, und gilt dies selbst von Artikeln, die als nothwendige Lebensbedürfnisse anzusehen sind, wie Schuhe u. s. w. Ein Weiteres, das zum Gegenstande vielfältiger Unzufriedenheit ge— worden, sind die Plackereien, denen man seit dem preußischen Regime, d. b. seit den neuesten Maß. nahmen desselben, beim Eingange in die Stadt ausgesetzt ist, indem jeder Pack von einigem Vo⸗ lumen von den gestrengen Herren Thorwächtern nach steuer- oder octroipflichtigen Artikeln durch- stöbert zu werden pflegt. So etwas sind die Leute einmal nicht gewöhnt und wirkt nur nachtheilig auf Handel und Wandel. 0 Weimar. Jena. Es hat sich ein Bur- schenschafts-Comité gebildet, um ein Fest auf der Wartburg für den 18. October zu arrangiren. Es soll dieses Fest der Erinnerung an den 18. October 1817, an die Feier des Jubiläums der — . ß ̃7————— —— . „ ͤ—— . r —.—————ů—ů 5 .—.——.——— „T0700 —— ä * ——— ——ç— 8— 5 8 2— des Sieges bei Leipzig und der Reformation, Burschen⸗ Gründung einer allgemeinen deutschen schaft auf der Wartburg gelten. Bayern. Aus der Pfalz. In Mau- dach sind bis zum 8. ds. 84 Personen an der Cholera erkrankt, darunter jedoch nur wenige schwer; gestorben 10 Personen. Baden. Karlsruhe. Der Abgeordneten⸗ kammer wurden am 10. ds. verschiedene Gesetz⸗ entwürfe vorgelegt, darunter ein Wehrgesetz nach Maßgabe der preußischen Heeres ⸗Organisation, ferner ein Gesetz über Aufhebung des passiven Wahlcensus und über den Elementar⸗Unterricht. Oester reich. Wien. Der von dem Reichs- raths⸗Ausschusse für confessionelle Angelegenheiten ausgearbeitete Gesetzentwurf hebt das bisher geltende Eherecht auf und erklärt die Ehe als ein rein bürgerliches, lediglich den Vorschriften des Civilgesetzbuches unterworfenes Justitut und ver— langt die Einführung der Civilehe. — Der„Wanderer“ meldet:„In dem am 10. ds. unter Vorsitz des Kaisers abgehaltenen Ministerrath ist eine Ausgleichung der Mei⸗ nungs ⸗Verschiedenheit zwischen dem ungarischen Finanzminister und dem Reichsfinanzminister zu Stande gekommen. Die Anschauungen über die Nothwendigkeit einer baldigen Beseitigung des Deficits und Herstellung des Gleichgewichts im Staatshaushalt fanden Anerkennung und sollen die Grundlage eingreifender Reformen auf dem Gebiete der Finanzpolitik bilden. Der ungarischer— seits gemachte Vorschlag wegen des Präeipuums von 30 Millionen Gulden ward nicht acceptirt, da- gegen soll beschlossen worden sein, eine Unification der Staatsschuld herzustellen, das Erforderniß für Staatsschuldentilgung aus dem Budget der Staats schulden⸗Bedeckung zu streichen und beide Finanz- minister mit der Detailausarbeitung zur Durch— führung der Maßnahmen zu beauftragen.“ — Die Theilnehmerzahl an der zu Inns- bruck stattfindenden Katholiken-Versammlung be⸗ ziffert sich auf ungefähr 500. Die Bischöfe und katholischen Autoritäten Deutschlands sind nicht erschienen. Unter den Besuchern befinden sich 45 ausländische Laien und 52 Geistliche. Schweiz. Genf. Die Verhandlungen des Friedens⸗Corgresses zu Genf haben einen sehr bedauerlichen Verlauf genommen und dadurch große werden so gewechselt, daß man förmlich einen Rundgang Mißstimmung hervorgerufen; die Verworrenheit der hier geltend gemachten Richtungen und die vielen Sonderinteressen, welche jeder der Friedens- freunde aus seinem Vaterlande mitbrachte— bei⸗ spielsweise verlangt Garibaldi die Niederwerfung des Papstthums, die Polen dagegen die Nieder- werfung Rußlands, bevor es zum allgemeinen Frieden komme— mußten nothwendig von dem eigentlichen Ziele ablenken und die Auslassungen der französischen Socialisten dem Congreß einen ganz anderen Character aufdrücken. Ein Theil der Bevölkerung von Genf hat unter diesen Um— ständen sich zu einer Demonstration gegen die Richtung, welche die Congreß-Verhandlungen ge— nommen haben, beranlaßt gesehen, und in einer Volks⸗Versammlung Protest gegen den veränderten Character des Congresses eingelegt. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ constatirt, daß das Circular Moustier's eine beruhigende Wirkung gehabt hat, und nimmt davon Act, daß der König von Preußen am Schluß seiner Thronrede der Hoffnung Ausdruck gab, die Wohlthaten des Friedens würden erhal⸗ ten bleiben. 1 Friedberg. Wir können dem in Nr. 107 Ihres Blaues über das gegenwärtig hier aufgestellte Stereos— kopencabinet Gesagten nur beistimmen. Wir haben mit mehreren Bekannten die„Pariser Ausstellung“ besucht und sind selten so befriedigt gewesen. Die Bilder sind durchgängig klar und gut; sie sind so aufgestellt und durch den Park und das Ausstellungsgebäude zu machen glaubt, etwa so, wie man ihn in Paris wirklich machen würde. Von Interesse ist es zu sehen, wie durch die Pholographie die Fabrikate sich sofort nach ihren Bestand⸗ theilen erkennen lassen, z. B. Glas, Porzellan, Silber, Eisen. Wir könnten noch viel von den einzelnen Bildern erzählen, wenn uns nicht der Raum hier zu knapp zu⸗ gemessen wäre. Wir empfehlen deßhalb: Hingehen und Selbstsehen. Frankfurt. Dem erst vor einigen Tagen gegründeten Frankfurter Dombauverein wurde vorgestern die An⸗ zeige von dem Beitritte der Königin Auguste von Preußen als Mitglied mit einem Beitrage von 1000 fl. in folgen⸗ dem an Herrn Stadtpfarrer Thissen gerichteten Schreiben zugefertigt:„Durch Ihre Benachrichtigung habe ich mit Freude die Bildung des Fraukfurter Dombau⸗Vereins ver⸗ nommen und wünsche als Mitglied desselben mich sofort an seinem guten Zwecke mit dem beifolgenden Betrag zu betheiligen. Baden, 4. Sept. 1867. Augusta.“ Darmstadt. Der Polizeitelegraph bringt das Por⸗ trait des unter dem Verdachte, den 67jührigen Ad. Volz in Eich ermordet zu haben, steckbrieflich verfolgten Mechanikers 1 Joh. Grüll von Gernsbeim. Derselbe hat bis in die ne Zeit in der Dampfmühle bei Oppenheim gearbeitet und sich dort auch noch nach dem Raubmord kurze Zeit aufgehalten. samen Maßregeln behufs Vertilgung der Feldmäuse auf. Als das probaleste Mittel empfiehlt ein schwäbischer Land⸗ wirth irdene Töpfe oder Krüge, etwa bis zur Hälfte mit nicht sichlbar ist, in den Boden einzugraben. Derselbe batte deren drei aufgestellt und nachstehende günstige Resultate erzielt. Im ersten halben Tagen in einem Acker 29 Stück, im zweiten halben Tage 22 Stück, bei dritten Tage 49 Stück, zusammen 173 Stück. Die Ge⸗ schirre dürfen natürlich nicht zu klein sein, damit die ge⸗ fangenen Feinde nicht entspringen können. An ein Ent⸗ kommen ist wegen der glasirten Rundung nicht zu denken. Schaaren von Raaben sammeln sich bald krächzend um einen solchen Gefangenen, der ihren wuchtigen Schnabel⸗ stößen schnellstens unterliegt. Worms. Am 31. v. M. schloß die hiesige Brauer⸗ schule mit einem öffentlichen Examen ihren 3. Cursus. In der vollständtgen Befriedigung der bei den Prüfungen Anwesenden, meistens Brauereibesitzer von hier und der Umgegend, wird die unter der Direktion des Herrn Paul Lehmann hier stehende Schule neuen Antrieb finden, auf der betretenen Bahn rüstig fortzuschreiten. Ein neuer Cursus beginnt mit dem 15. Mai k. J. Aus Nierstein wird gemeldet, daß sich dort am 10. d. M. Nachmittags ein Gewitter von seltener Heftigkeit entlud, zum Glück ohne Hagel, jedoch mit einem wolkenbruchähnlichen Regen, dessen Ströme in einzelnen Gewannen große Verwüstung anrichteten. Weinbergsstöcke und Pfähle flossen über die Eisenbahn in den Rhein, was leicht erklärlich ist, da das Wasser in einzelnen Weinbergen über 6 Fuß hoch stand. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agenk. Das Hamburger Postdampsschiff„ Saxonia,“ Capt. Haack, welches von New Pork am 31. August abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen Reise von 10 Tagen 9 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. ö Das Bremer Postdampfschiff„New⸗York“, Capt. Ernst, welches am 29. August New⸗Pork verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Das Hamburger Postdampfschiff„Allemania“, Capt. Meier, welches am 24. Aug. von Hamburg via Southampton abging, ist nach einer sehr schnellen Reise von 10 Tagen 18 Stunden wohlbehalten in New-York angekommen. Das Bremer Postdampfschiff„Hermann“, Capt. Wenke, welches am 24. August von Bremen abging, ist nach einer schnellen und glücklichen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen. Mobiliar-Versteigerung. 2134 Dienftag den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Hofraithe des Bürgers und Metzgermelsters Dein rich Weller dehier, verschiedene Mobilien, als: Tische, Stühle, Schränke, Bettstellen, Tommode, Schreibpult, Sopha, Porcellan, Glaswerk, Wirthschaftsutenfilten, Metzgerhandwerksgeschirr, sowle sonstige Haus⸗ und Küchengeräthschaften, öffentlich meist⸗ bietend versteigert. Friedberg am 9. September 1867. In Auftrag Groß herzoglichen Lanpgerichts Friedberg. ae eee Fitedberg U* Der dienstälteste Gerichtsmann a Fouc ar. Main Weser⸗ Bahn. Bahnbezirk Friedberg. 2139 Mittwoch den 18. d. Mts., Vormittaas 8 Uhr, werden mehrere der Eisenbahn-Verwaltung gehörige, in der Gemarkung Fauerbach bei Friedberg neben der Bahn zunächst des Durchlasses am alten Haingraben gelegene Grundstücke, an Ort und Stelle öffentlich Heisibletend versteigert und die Verfteigerungsbedingungen im Termin dekannt gemacht. Friedberg den 10. September 1867. e yl, Großherzoglicher Ingenieur. Versteigerung von Fässern. 2146 Mittwoch den 18. d. Mis, Vormittags 10 Ubr, will Herr Gastwirth Andreas Ruppel IV. dahler in selner Behausung(ur Krone) eine Parthie gut und rein erhaltene Aepfelweinfässer, 1 Zulast, 2 und 1 Ohm haltend, öffentlich meifibtetend verstetgern lassen. Homburg den 10. September 1867. Das Bürgermeifler⸗-Amt A. Schleußner. Durchsichtige Glycerin-Seise, 1094 anerkannt bestes Mittel zur Verschögerung der Haut, empfiehlt in Stücken u 4, 6, 9, 10, 12 kr. Güter-Versteigerung. 2172 Montag den 16. September d. J., Vormsttags 11 Uhr, werden in hiefigem Rathhause die Güterstücke des Bürgers und Wagnermeisters Wilhelm Hanstein dahier, nochmals öffentlich meistbietend versteigert und wird bemerkt, daß bei annehmbaren Geboten die Ge⸗ nehmigung sogleich ertbeilt werden kann. Friedberg den 13. September 1867. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg nd Der dienftältesse Gerichtsmann Fouc ar. Hofraithe- und Güterversteigerung. 2150 Montag den 30. September d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiefigem Ratbhause die nachverzeich⸗ neten Immobilien des Bürgers und Metzgermeisters Heinrich Weller, als: Flur Nr. Klftr. Gemarkung Frledberg. 1. 209. 27,7. Hofraithe in der Stadt. 1. 208. 68,8. Hofraum und Schlachthaus. 1. 207. 106,3. Wirthschaftsgarten mit Kegelbahn bei der Hofratthe. 13. 272. 211. Acker im Großgalgenfeld öffentlich meistbtetend versteigert werden. zrtedberg am 12. September 1867. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg en ene Friedberg d 5 Der dienfsälteste Gerichtsmann Fouc ar. Versteigerung. 2152 Wegen Aufgabe der Wirthschaft lasse ich Dienstag den 17. September, Vormittags 10 Uhr, eintge Fässer, Tische Bänke, 2 Bütten, eine Partie Flaschen und Gläser ꝛc. ꝛc. nebst einen Kleiderschrank meistbtetend versteigern. N Ehr. Eichelmann. Steinfurth. Meine Obstkelter Lieferungen für das Landeszucht⸗ haus Marienschloß. 2161 Mittwoch den 25. September l. J., Vormittags 10 Uhr, werden dahier zur Lieferung versteigert: 500 Malter Kartoffeln, 20 Centner untererdige Kohlraben, 8„ Zwiebeln. Freitag den 27. September l. J., Vormittags 10 Ubr, wird dabier für 1868 im Summissionswege ver⸗ geben, die Lieferung von: 1) eirca 55 Etr. Weißmehl, 2)„ 45„ Waizengrütze, 3)„ne des, 4„ 25„ aeschälte Gerste, 5)„ 15„ Ffffes, N 60. 5„ Nudeln, 7)» 18„ gedörrte Zwetschen, 8)„ 70 Pfund Pfeffer, 90 17 20 Maas Mohnöl, 10)„ 7 Ohm Efssig. 11)„ 16„ Erpstallöl, 1212 7„ Helltoran, 130 15 1„ Lelnöl, 14)„%, Rüböl, 15)„ 7 Cir. Kernseife I. Qualität, 16)„/„ Schniserseife, 17)„ 1½„ Talglichter, 18)„ 150 Ohm süßze Milch, 19)„ 45 Ctr. Bohnen, 20)„ 45„ Erdbseu, 2)„ 30„ Linsen. Die unter pos, 1 und 2, unter 3 bis 10, unter 11 bis 14 und untes 15 bis 17 aufgefübrten Gegenstände werden zusammen, die unter pos. 18, 9, 20 und 21, aber einzeln vergeben. 5 Schriftliche Offerten find bis zu dem obigen Termin in den vor dem Directions⸗Büreau aufgehängten „Summissionskasten“ einzulegen und die Lieserungs⸗ bedingungen bet unterzeichneter Directton einzusehen. Marienschloß den 12, September 1867. Großberzogliche Landeszuchtbaus⸗ Direction Tu mp ler. Saatlemer Plumenzwiebeln Wilhelm Fertsch. 2169 ist wieder zum Gebrauche aufgeschlagen ehr. 2133 bei Jacob Herrmann. Mainz. Das Großh. Kreisamt fordert zu gene Wasser gefüllt, mit Spreu übersät, so daß die Wasserfläche 6 Töpfen am zweiten Tage 73 Stück, bei 6 Töpfen am 1 1 Sdb det sihe 30 set ene aalen e 10 a lelden, wie! tötbig u Fier Nauheim! 8 Die Pafil versand Kiriglich Illi 1917 Ofen. dem billigsien Bad Na 8 d Der rühmüchf de ist steis in j berg bei e Carl Bau M 2159 Donr lassen die E. gende Gegen 1 Klelder 1 Kommot I Lich, 2 Stüble. 1 Noddaor Eu 2160 in d billigs bei 1. pi 2108 gres läßt der Unt elne füssr in dem Bur Bilbel! 7 ö Add eil 0 alsungen 1 . E. Bergmann's in wirklich reelles Mittel binnen kürzester Zeit eine schöne, weiße, weiche und reine Haut zu erlangen, empfiehlt à Stück 18 kr. C. Th. Kranz. 1758 Aechtes Mathias-Schmiedegries, 1841 frisch von der Ruhr; Diele, Platten ꝛc., im neuen Dielbof bei Eduard Ruths. Bepskuchen 1916 flets frisch von der Müble bei Wilhelm Fertsch. 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Geck dahier fol⸗ gende Gegenstände versteigern: 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Tisch, 2 Stühle, 1 Bettstelle und Bettzeug, 1 Roßhaarmatratze und verschiedene Frauenskleider. Eugl. Portland-Cement 2160 in vorzüglicher Qualität bei Tonnen und Anbruch billigst bei H. W. Hatteroth. Fässer⸗Versteigerung. seiner 2158 Freitag den 20. September. Nachmittags 3 Uhr läßt der Unterzeichnete 24 Stückfasser, 1 Zulast, mehrere kleine Fässer und 2 Ständer von circa 2 Ohm Gehalt, in dem Burghof zu Vilbel meistbtetend verstetgern. Vilbel den 11. September 1867. Wilhelm Finck. ser, „ a 2157 Gattungen zu haben bei Küfermeister Joh. Fahz zu Holzhausen. Aepfelmühlen 2039 neuster Construction zu äußerst billigen Preisen, sowie alle sonstigen landwirthschaftlichen und gewerblichen Maschinen empfieblt der Unterzeichnet. Alte Aepfel müblen werden entweder zu den böchsten Preisen in Zahlung angenommen, oder vortheilbaft umgeändert. Für sämmtliche Arbeiten und Lieferungen wird garanttrt. Karl Reuß, Mechankkus. 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Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 19 kr., Schweinefleisch pr. 8 22 kr. Kuhfleisch, gem. 17„ Leber- u. Blutwurst 24 Rindfleisch, gem. 17„ Bratwurst 28. Hammelfleisch 16 Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 15 Dörrfleisch 28 5 Keil und Carre—„ Schinken 28 Nicrenfett 24„ Schmalz, ausgel. 32„ Hammelsfett 16„ Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Geräucherter Speck bei A. Vogt's Erben 36 kr.— Schmalz, ausgelassen, bei Philipp Engel II. 28 kr. Für Batzb ach: Ochsenfleisch pr. 8 19 kr.,] Schweinefleisch pr. 8 20 kr., Kuhfleisch, gem,—„ Leber- u. Blutwurst 24 Rindfleisch, gem,—„ Bratwurst 24 Hammellleisch 16„ Schwartenmagen 26 Keil und Carre 17 Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 13 Dörrfleisch. Schaaffleisch— Schinken 28 [Schmalz, ausgel. 30 Schmalz, unausgel. 28 G. L. Fischer, W. Fischer und 14 ku Nierenfett Hammelsfett 20 Ausnahmspreise. Bei N. Rülbsamen Kalbfleisch 49 Steinernen Haus.“ 0 8 5 b sprechung über den 2151 Künftigen Sonntag den 15. d. Mts. wird in hiesigem Wäldchen bei Harmonie und Darmfiadt. Hierzu erlaube ich mir höstichst einzuladen mit dem Bemerken, daß ich bemüht sein werde, meine verehrten Gaste mit guten, reinge⸗ haltenen Weinen und Speisen auf's Beste zu bewirthen. Um zahlreichen Zuspruch bittet Ossenheimer Jagdhaus den 10. September 1867. Korndörfer. Landwirthschaftliche Teht-Austalt zu Friedberg i. d. Wetterau. Winter⸗Semester 1867— 68. Beginn des Cursus am 1. November l. J.— Lehrkräfte und Lehrgegenstände: a) Dr. Henkel⸗ mann, Allgemeine Experimental⸗Chemie, Bodenkunde, Bodenbearbeitung und Düngerlehre, Grund- züge der Betriebslehre und Volks wirthschaft, allgemeiner Pflanzenbau, Kleinviehzucht, Geräthe⸗ und Maschinen⸗Kunde; b) Ober⸗Veterinärarzt Dr. Zimmer: Exterieur des Pferdes und Rindes, Hufbeschlag, Thierheilkunde mit thierärztlichen Demonstrationen; c) Dr. Uloth: Anatomie und Physiologie der Pflanzen und Hausthiere mit mikroskopischen Demonstrationen, Anleitung im Ge⸗ brauch des Mikroskopes; d) Hilfslehrer: Buchführung und landwirthschaftliches Rechnen, An⸗ leitung und Uebung im Anfertigen von Briefen und Geschäfts-Aufsätzen. Die Zöglinge, welche sich in einem Alter von 16 bis 26 Jahren befinden, wohnen in der Anstalt. Anmeldungen beliebe man baldigst an unterzeichneten Vorstand gelangen zu lassen, der auch jederzeit bereit ist, auf münd⸗ liche oder frankirte schriftliche Anfragen nähere Auskunft zu ertheilen. riedberg, im August. 8 05 Dr. Henkelmann. Tanzmusik das Ossenheimer Kirchweihfest gefeiert. den 14. September, Versammlung im Betreffend: Feuerwehrtag 2 zutreffen. ein Ki 3 Kirchweihfe zu Nieder⸗Mörlen. 2156 Senntag den tchweih fe u Dorheim. 2153 Sonntag den 15. und Montag de bei Unterzeichnetem gut besetzte Tanzmu n 16 d. M. 15 2 1⁴0 Georg 0 soseph Stricgler* Gemeß fit anzutreffen, aß Ausprüche 1915 bet Incarnat wozu höflichst einladet Konrad Bingel, Gastwirth zur Sonne.“ Neuer -Jaamen! W. Fertsch. 1929 1701 Die Mineralwasseranstalt von Carl Henrich, Alleehaus, Hom- burg v. d. H., empfiehlt ihre Fabrikate, als: Selters-& Sodawasser, diverse Limonades gazeuses, Limonaden- und Himbeerensyrup, Apfelwein- Champagner, Badesalze etc. hiermit bestens. Preislisten franco gegen franco. 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Kreises kutde do. mit„ 1.54 19—Eiserne Sackkarren 8 l 8 5 A e g 5 Pfarramiswoche: Herr Pfarrer Baur. und läßt do. ohne„ mit Stelz 16 30 Handschrot Mühle 5 5 b gin 9„ za Vorderpflügen 15— Kartoffelmüble mit abgedrehten Walzen 44—] Gottes dienst in der Stadtk irch e: un Gange Amerlkanischer Wendepflug fl. 18. 20— do. lleinere Sorte 33— Vormittags: Herr Candidat Bender. ein harse Ruchadlo(Schaufelpflug)„14. 16— Malzauetschmaschine fl. 60. 100— Nachmittags: Herr Pfarrer Diegel. eim als 8 Sechp' ug„ 11. 12—Tbonmühle 9 Gottesdienst in der Burgkirche. N Sal Marqueur zum Stecken der Kartoffeln, Aepfelmüble fl. 50. 110— Vormittags: Herr Pfarrer Baur, r, in weg dreischaariger 14— Repodrill⸗Maschine, zweireihig 35— Nachmittags: Herr Candidat Bich mann. esorben warel do. vierschaartger 18—] do. dreneihig 45— llaliche Haus Pferdehacke fl. 11. 12—! Wurzelschneid Maschine fl. 14. 24— Katholische Gemtinde. i deten 2163 Sämmtliche Geräthe sind gewöhnlich vorräthig. 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Hyp.-B.— 50% Tos. Ceutr-Eisenb.-Pr. 47 G. 2 Russ. Imperiales„ 9 45—47 fache S 30% Oesterr. St.-Elsenb.-Prior. 50 P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 76½ P. Gold pr. Zoll-Pfl.„— 1 a 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91½ P. 50% do. neueste Emiss.% 73 ½ G. 2 Hann Siibep ye g anlegg 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43½ G 4½0/ Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ P. Preuss. Kassensch.„ 1 4— 40% 4 N Une Wiener Wechsel- Cours 96 G. I Dollars in Gold 6 27½— Bft woc 6 3 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünse de nach Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen 2. 8. W. S. Lindheimer in Friedberg Jon. f(Hierzu Unterhalturgsblatt Nr. 39.) olphe 1 4 1 1