St für hre da Baum True, ef anz em Ufer in 42 Jaßte glorslat —— , geb. den In Fazer 10 card — nuat. unn Neß, irgtre und 6 Vora, inde. 1867. Donnerstag den 14. Februar. M20. nzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Itiedberger Zutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. Hessen. Darmstadt. Das Interesse an der Erbauung einer Eisenbahnlinie Darmstadt— Gernsheim⸗Mannheim, das eine Zeit lang geruht zu hahen schien, ist jetzt auf das Lebhafteste er— wacht und man sieht immer mehr ein, daß Darm- stadt bei der Vervollständigung des Eisenbahnnetzes gegenüber Plänen, die es vollständig trocken legen würden, einen Kampf um seine Existenz zu führen hat, in den es mit aller Kraft eintreten muß. Der hiesige Gemeinderath hat deßhalb die Wahl einer Commission beschlossen, um mit den Gemeinde— behörden, die bei dieser Eisenbahnlinie interessirt sind, zu einer Versammlung behufs Berathung geeigneten Vorgehens zusammenzutreten. Die Wahl fiel auf die Herren Schwab, Nöͤllner und Purgold. — Am 9. d. Abends 10 Uhr ist Prinz Ludwig von der Besuchsreise, auf welcher er verschiedene deutsche Höfe berührte, zurückgekehrt. — Ueber die Conferenzen in Stuttgart erfährt man, daß daselbst auch eine Einigung bezüglich der ehemaligen Bundesfestungen Ulm, Rastatt und Landau bewirkt wurde. Die Festungen werden auf Kosten des süddeutschen Bundes— staates nach einem dem seitherigen ähnlichen Modus erhalten werden. Landau bleibt wie bisher von Bayern besetzt, Rastatt und Ulm erhalten ver— muthlich gemischte Besatzungen. — Der Kaiser von Oestreich hat folgende Orden zu verleihen geruht: Sr. Exl. dem Grafen Görtz eiserne Krone 1. Klasse, Herrn Dr. Hügel Comthurkreuz des Franz-Joseph-Ordens; den Herren Dr. Weber, Emil Reuter, Dr. Verdier de la Blaquidre, Dr. Büchner, Dr. Karl Jung in Mainz Ritterkreuz des kais. Franz⸗-Josepb- Ordens; J. E. der Freiin von der Capellen, der Frau Oberin der barmh. Schwestern, Bonav. Dubois, Frau Wendelstadt, Fräulein Adele Arnold, das goldene Verdienstkreuz mit der Krone; Hrn. Adolf Martin, stud. med. in Gießen, das goldene Verdienstkreuz. — Die erste Kammer hielt heute in Anwesen— heit von 18 Mitgliedern eine Sitzung ab.— Der Friedensvertrag mit Preußen wird ohne Debatte einstimmig angenommen. Nur der Abg. Moufang enthielt sich der Abstimmung. Die Ver— ordnungen, die Wahlen in der Provinz Ober— hessen zum norddeutschen Parlament und die wegen Herbeiziehung der Orte Kastel und Kostheim zum norddeutschen Bunde betr., wurden nach ganz kurzer Verhandlung einstimmig angenommen, ebenso das Gesetz über die Wahl eines Abgeordneten für die neu erworbenen Landestheile.— Da kein weiterer Stoff mehr vorliegt, vertagt sich die Kammer auf unbestimmte Zeit. Friedberg. Bei der gestrigen Wahl eines Abgeordneten zum Parlament haben dahier von den in die Wahlliste aufgenommenen 729 Stimm- berechtigten 318 Wähler ihre Stimmen abgegeben. Von diesen sielen 317 Stimmen auf Herrn Berg- rath Buderus in Hirzenhain; eine Stimme ging verloren, da der betreffende Zettel circa 12 Namen enthielt. Das ist gewiß ein sehr erfreuliches Resultat, wenngleich eine stärkere Betheiligung bei der Wahl selbst wünschenswerth gewesen wäre und auch wohl bätte erwartet werden dürfen. Gießen. Wie man vernimmt, sind die Hofgerichtsadvokaten Bork und Welcker aus dem Maria Hessischen Unterthanenverband ausgetreten und in das Hinterland übergesiedelt. Ersterer soll eine Anstellung als Assessor in Gladenbach erhalten haben. Die Assessoren Willig und Heß sind zu Richtern am Bezirksstrafgericht Biedenkopf mit einer Gehaltszulage von je 300 fl., Gerichts— accessist Beisler zum Seeretär daselbst, und Ge— richtsaccessist Moritz Klingelhöffer zum Secretär hund Staatsanwaltssubstituten am Hofgericht in Dillendurg ernannt worden. * Nauheim. Die Amtsthätigkeit des hiesigen Landgerichts wird d geschehenen Anordnungen nach nächsten Donnerstag 14. d. beginnen. Wegen Krankheit hierher versetzten den den Großh. Landrichters Ulrich ist der Großh. Stadtgerichts— Assessor Langsdorf von Gießen mit der Amts— führung vorübergehend betraut worden. Preußen. Berlin. Der Staatsanzeiger fügt an die Mittheilung der Genehmigung des norddeutschen Verfassungsentwurfs fol— gende Bemerkung: Die Einzelregierungen über— trugen bereitwillig einen Theil der Sonderrechte dem deutschen Gemeinwesen, wodurch die Sicher— heit der nationalen Entwickelung verbürgt ist. Preußen beanspruchte für die Leitung des Bundes nur die unentbehrlichsten Rechte. Artikel hebt besonders die versöhnliche Haltung Sachsens bei den Verhandlungen hervor. Frankfurt.„Frankfurter Zeitung“ theilt den Wortlaut des Antwortschreibens mit, welches von Seiten des Staatsministeriums auf keine von hiesigen Bürgern eingereichte Vorstellung bezüglich der Contributions- Angelegenheit erfolgt ist. Das interessante Schriftstück lautet wie folgt: „Den Herren Unterzeichnern der an das königl. Staatsministerium gerichteten Vorstellung vom 20. v. Mts., welche zur weiteren Veranlassung an mich abgegeben worden ist, erwiedere ich, daß die von der Stadt Frankfurt a. M. baar ein⸗ gezahlte Kriegscontribution von 5,747,008/ fl.— ihre definitive Verwendung nach Maßgabe des Gesetzes vom 28. Sept. v. J.(Gesetz-Samml. S. 607) bereits gefunden hat und eine Zurück zahlung derselben ebenso wenig, wie die außerdem beantragte Schadlosigkeit in Aussicht gestellt werden kann. Nach der von dem Herrn Minister-Präsi— denten und Minister der auswärtigen Angelegen— heiten Grafen v. Bismarck bei dessen Anwesenheit in Brünn dem Senator Dr. Müller gemachten Er⸗ öffnung würde es lediglich von der Entschließung der Stadt Frankfurt abgehangen haben, durch ihren freiwilligen Anschluß an Preußen nicht nur jede Kriegsauflage von sich abzuwenden, sondern sich auch im Wege des Vertrages eine Aus- nahmestellung unter den Städten der Monarchie mit wichtigen Privilegien gesichert zu sehen. Nach- dem die Stadt Frankfurt hierauf nicht eingegangen ist, hat dieselbe die eingetretenen Verluste als unvermeidliche Kriegsfolge lediglich ihrer frei gewählten Haltung zuzuschreiben. Dem Antrage: „die baar bezahlten Kriegscontributionen der Stadt oder für deren Rechnung der Frankfurter Bank zurückzuerstatten und die Stadt für die sonstigen Naturallieferungen und Leistungen in dem Maße zu entschädigen, daß Frankfurt keine höheren Kriegsleistungen angerechnet werden, als im Verhältniß die andern preußischen Städte zu tragen hatten,“ kann unter diesen Umständen, ganz abgesehen davon, daß die Herren Unterzeichner des Der 8 Die der Vorstellung vom 20. v. Mts., Anliegen der Stadt Frankfurt zu vertreten, nicht legitimirt sind, keine entsprechende Folge gegeben werden. Berlin, 2. Februar 1867. Der Finanzminister, gez. v. d. Heydt.“ Bayern. Die Bayer. Ztg. bringt in ihrem amtlichen Theile folgende Mittheilung:„In letzterer Zeit ist in den Zeitungen mehrfach davon die Rede gewesen, daß die Aufhebung der Festungs- Eigenschaft von Landau eine beschlossene Sache sei. Es ist aber in dieser Beziehung zur Zeit noch gar nichts beschlossen, und kann selbst be⸗ züglich der Möglichkeit oder Wahrscheinlichkeit dieser Maßregel dermalen nicht einmal annähernd etwas Positives mitgetheilt werden. Ebenso ver— frübht ist die Bezeichnung derjenigen Truppen⸗ abtheilungen, welche für die Zukunft zur Garni⸗ sonirung in der Pfalz bestimmt sein sollen.“ München. Eine Deputation der Pfälzer Abgeordneten hatte Audienz bei dem Fürsten Hohenlohe, um dem Minister eine Vorstellung zu machen über Reactivirung der im Jahre 1849 gemaßregelten Beamten aus der Pfalz, unter denen auch der gegenwärtige Abg. Umbscheiden war wegen seiner Thätigkeit als Abgeordneter im Frankfurter Parlament. — Der Abg. Umbscheiden hat seinen Lands⸗ leuten, den Pfälzer Abgeordneten, formell erklärt, daß ihm von einer Berufung ins Ministerium des Aeußern nichts bekannt, und daß er auch nicht in der Lage sei, einer solchen Berufung Folge zu geben. — In der Abgeordnetenkammer erklärte der Kriegsminister v. Prankh bei der Debatte über die Gesetzesvorlage, betreffend die Ausgleichung der Kriegslasten, daß von dem Militär-Credit von 31 Millionen Gulden trotz der kurzen Dauer des Krieges nur 5 Millionen nicht zur Verwendung gekommen seien. — Gutem Vernehmen nach weicht das in Stuttgart vereinbarte Wehrsystem vom preußischen Wehrsystem im Wesentlichen nur durch kürzere Präsenzzeit ab. Württemberg. Stuttgart. Der „Augsb. Ztg.“ wird von bier aus geschrieben: „Die Conferenz hat offenbar kein bedeutendes Resultat erzielt. Man ist zwar übereingekommen, in sämmtlichen Südstaaten auf die preußische Allianz hinzuarbeiten. Aber gleich der erste praktische Schritt, die durchaus einheitliche Militär- organisation nach preußischem Vorbild, scheint vorerst nicht ganz gelungen zu sein. Bayern und Württemberg standen sich in dieser Specialfrage am nächsten; Baden und Hessen-Darmstadt zeigten darin je einen verschiedenen Standpunkt. Ich glaube, man darf es ernstlich bezweifeln, ob über gewisse schwierige Punkte, Präsenzzeit, Prozent ⸗ satz ꝛc. eine Einigung schon erzielt ist. Die Natur der Dinge stellt sich eben der Vereinigung der verschiedenartigsten Elemente entgegen.“ Oesterreich. Wien. Das officiöse„Wiener Journal“ meldet, daß Prof. Hasner das ihm angebotene Unterichtsportefeuille angenommen habe. Graf Anton Auersperg(Dichter Anastasius Grün) ist telegraphisch aus Graz berufen worden. — Im österreichischen Cadettenstift zu Marburg hat eine förmliche Meuterel stattgefunden, bei welcher sich die Zöglinge mit Wehr und Waffen verschanzten. Dieselben befürchteten die körperliche Züchtigung mehrerer Cadetten und dadurch kam ein lang gehegter Groll zum Durchbruch. Die „Marb. Ztg.“ meldet, daß der ältere der beiden Söhne des Kriegministers John an der Spitze der Erhebung gestanden habe. Frankreich. Paris. Im jetzigen Augenblicke, wo in aller Herren Ländern von der Reorganisation der betreffenden Armeen die Rede ist, verdient eine Statistik, welche die„Revue des deux Mondes“ bringt, einige Beachtung. Dieselbe betrifft das französische Contingent von 1864; die Stärke der Altersklasse betrug 325,000 Mann. Davon wurde die ungeheure Zahl von 109 bis 110,000 Mann für den Dienst untauglich befunden; es waren zu klein(nicht 1 Meter und 56 Centi— metres groß) 18,106, schwache Constitution, Aus— zehrung ꝛc. 30,524, von Geburt an verstümmelt 15,988, Bucklig, zu hohe Füße oder Plattfüße 9100, an Hautkrankheiten leidend 2529, Blind oder Taub 6988, Stotterer 963, ohne Zähne 4108, an geheimen Krankheiten leidend 5114, Kröpfe oder Scrophulöse 5213, Albinos, Ge— lähmte, Irrsinnige 2155, an diversen Gebrechen leidend 8236. In Oesterreich stellt sich nach der„Revue“ das Verhältniß noch schlechter. Dort soll die Altersklasse von 1862 nicht im Stande gewesen sein, 90,000 Leute zu liefern, obgleich sie aus 658,000 Mann, wovon 297,000 dienst— pflichtig waren, bestand. Unter den 297,000 hätten sich, diesem Blatte zufolge, 207,000 zum Militärdienste untüchtige Leute befunden, und man hätte zurückgreifen müssen, um die nöthige Zahl zu bekommen. — Der„Moniteur de l'Armée“ enthält in seiner letzten Nummer einen großen Artikel über die preußische Armee, der sowohl im größeren Publikum, wie auch in den militärischen Kreisen ein gewisses Aufsehen erregt hat. Derselbe ist mit einem geheimnißvollen K. unterzeichnet, soll aber, wie man erzählen hört, den Obersten Ferri— Pisani, Adjutanten des Prinzen Napoleon, zum Verfasser haben. Der preußischen Armeeorgani— sation, namentlich den militärischen Ausbildungs— anstalten, wird darin große und, wie es allen Anschein hat, auf genaue Sachkenntniß gegründete Anerkennung zu Theil, die Uebertragung des preußischen Wehrsystems nach Frankreich jedoch nicht befürwortet. — Dem„Moniteur“ zufolge ist die Ausfuhr und Durchfuhr von Rindvieh über die Nord— gränze Frankreichs, von Dünkirchen bis an den Rhein, wegen der in Belgien herrschenden Rind— viehseuche verboten. Rusiland Aus Moskau wird berichtet, daß die Kälte seit dem 18. Januar zwischen 25 und 30 Grad geschwankt habe. In der Nacht vom 20. Januar gefror das Quecksilber und in ganz Moskau erloschen die Gaslaternen. Friedberg. Der Gesapgverein Frohsinn hat durch sein für Sonntag den 10. d. im Saale des Hotel Trapp arrangietes Concert den Theilnehmern desselben einen hohen Kuystgenuß bereitet, wie er uns Friedbergern noch nie oder doch nur höchst selten geboten war und nicht leicht wieder geboten werden wird. Den freundschaftlichen Be— ziehungen mehrerer Mitglieder des Vereins zu Hrn. Hugo Heerman min Frankfurt ist es zu danken, daß dieser gefeierte Violinvirtuos zur Mitwirkung bei dem Concerte des Froh— sinns gewonnen werden konnte. In uneigennützigster Weise hat Herr Heermann den Wünschen seiner Freunde eutsprochen, obgleich ihm die gerade für die nächsten Tage mehrfach eingegangenen Concert-Engagements kaum die wenigen Stunden Zeit für seine Friedberger Freunde gestatteten. Das bewunderungswürdige, seelenvolle Spiel des Herrn Heermann war der Glanzpunkt des Abends und riß die zahlreiche Zuhörerschaft mehrfach zu stürmischem Applaus hin. Wir selbst wollen uns kein Urtheil erlauben über die Leistungen dieses Künstlers, glauben aber ein sehr zutreffendes in einer Frankfurter Concert-Kritik ge—⸗ funden zu haben, woraus wir einige Stellen wiedergeben. Dort heißt es:„Durch die classische Ruhe, die wir bei wenig Violinspielern antreffen, gewinnt Herr Heermann schon im Voraus seine Zuhörer, mehr aber noch durch seine solide, gediegene Künstlerschaft, die ihm mehr gilt als das Virtuosenthum. Sehr bedeutend ist der Künstler in den Gesangstellen, die er denn auch so einfach, zart und innig vorzutragen versteht, wie man sie anders nur von guten Sängern hören kann. Herr Heermann ist ein ebenso fertiger Geiger, wie er ein gediegener Künstler ist. Die schnellsten Läufe in den verschiedensten Stricharten, die schwierigsten Applicatur-Passagen und Arpeggien, die vollgriffigsten Accorde, die gewagtesten Sprünge, Terzen⸗, Septen- und Decimen-Gänge in Sturmeseile— alles ist ihm nur Kinderspiel.“— Das reichhaltige Programm, welches durch die gütige Mitwirkung mehrerer tüchtigen musikalischen Kräfte eine greße Abwechslung bot, wurde auch in allen seinen übrigen Theilen vortrefflich durchgeführt, und hat sich der Verein Frohsinn durch Ar⸗ rangement dieses genußreichen, in jeder Beziehung aus⸗ gezeichnet gelungenen Abends den wärmsten Dank seiner zahlreichen Freunde auf's Neue gesichert, den wir, gewiß in Uebereinstunmmung mit allen Besuchern des Concertes, demselben hiermit aussprechen wollten. , Friedberg. Seit einigen Tagen sehen wir wiederholt größere Partzeen Helme aus dem Bahnhofe in die Kaserne verbringen, nachdem dieselben bisher Winterquartiere in der Rüstkammer in Darmstabt be— zogen hatten, wo man sie sehr wohl aufgehoben und einstweilen gut geborgen wähnte. Bei dem unerwartet baldigen Ausrücken derselben nach den verschiedenen Gar— nisonsorten des Landes glaubt man annehmen zu dürfen, daß diese Helme die längste Zeit kopflos gewesen seien und bald ihren Mann finden würden, um den früheren her- vorragenden Standpunkt bei unseren hessischen Truppen wieder zu behaupten. „ Bei der Ausstellung in Paris werden nach den getroffenen Anoednungen im Ganzen 545 ordentliche Classen-Jury-Mitglieder functioniren. Hierzu treten noch 25 Mitglieder einer neuen Jury für die Angelegenheiten zum Wohl der arbeitenden Classen und 30 Ersatzgeschworene, so daß die Gesammtzahl 600 Mitglieder beträgt. Ur⸗ sprünglich hatte Preußen davon 30, und ebensoviel Oeste reich und das übrige Deutschland. Bei der Macht- erwegerung Preußens wurde auch in Paris eine Erhöhung der preußischen Mitglieder auf 48 für billig erachtet, zu— gleich in Vertretung, Norddeutschlands. Für das übrige Deutschland sind 12 bestimmt. Preußen stellt 1 Präsidenten und 1 Vicepräsidenten bei der Gesammtzahl von 10 Präsidenten und 18 Vicepräsidenten, Frankreich als Sitz der Ausstellung 5 Präsidenten und 7 Vicepräsidenten, England 2 Präsidenten und 3 Vicepräsidenten, Oesterxeich und Süddeutschland je 1 Präsidenten und 1 Vice⸗ präsidenten, die Schweiz, Belgien, Rußland, Italien und Nordamerika je 1 Vicepräsidenten. 2% Wiener Blätter bringen folgende Geschichte: Ein bei einem Tischlermeister in der Lehre stebender Junge war vor einigen Wochen auf den Trödelmarkt gegangen und hatte sich dort für 30 kr. ein altes Gilet gekauft. Wie erstaunte er aber, als er in dem Westenfutter Papiere eingenäht fand, die sich als fünf Banknoten zu 100 fl. entpuppten. Das Geld war in ein Blatt eingeschlagen, worauf die Worte standen:„Der das Geld findet, wird es gewiß brauchen können, Reichthum kauft nicht am Trödelmarkt.“ Oeffentliche Aufforderung. 292 Die Gläubiger der verstorbenen Johannes Gun dermanns Wittwe von Glauberg werden auf— gefordert ihre Forderungen innerhalb 4 Wochen dahier anzumelden, widrigenfalls sie bei Regulirung des Nach— lasses nicht berückfichtigt werden. Altenstadt den 2. Februar 1867. Großberzogliches Landgericht Altenstadt . d. M a y Landgerichis⸗Assessor. Güter-⸗Versteigerung. 286 Montag den 18. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Adam Wendels Eheleute zu Butzbach die 3 in hiesiger Gemarkung zustehenden Güter⸗ ücke, als: Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 13. 200. 472. Acker Großgalgenfeld, 8. 110,5. 407.„ Großwarthfeld, 11. 85. 704.„ Lachenfeld, 1„ daselbst, 7. 156,3. 305.„ Kleinwarthfeld, 12. 18,7. 331.„ Kleingalgenfeld, 13. 259,9. 32.„ Groß galgenfeld am Dachspfad. Gemarkung Fauerbach b. F. 2. 153,5. 333. Acker in der Elach, 8 3 727.„ obig dem Dorhetmerpfad, 1 1 21% 1 ö 20. Wiese 1 öffentlich meiftbleteud auf 6lährige Martiniziele versteigert werden. Fritedberg den 7. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Frledberg Jou car, dlenftältester Gerichtsmann 27 welche sich über Giechtkranken, e leichteste und schnellste Heilung ihrer Leiden be— lebren wollen, ist„Dr. Hoffmanns zuver⸗ läfsiger Gichtaczt“ bringend zu empfehlen. Sein einfaches Heilverfahren ist nicht blos das kürzeste, sondern auch das wohlfeilste. Dieses Büchlein ist für 27 ke. in allen Buchhand. lungen zu bekommen; in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff. 27¹6 ö Aufforderung. 360 Forderungen an unsere Zöglinge aus dem laufenden Unterrichtshalbjahr wollen in den nächsten 4 Wochen mittelst Einreichung der Rechnungen bei uns ange— meldet werden. Friedberg den 12. Februar 1867. Großherzogliche Seminardirection Stel nb etg er. Holz- Verstei Holz⸗Versteigerung. 359 Aus dem Freiherrl. v. Frayckenstein'schen Wald⸗ distrikt„Klappertannen“, in der Gemarkung Ockstadt bei Frierberg, kommen zur öffentlichen Verstelgerung: 1) Montag den 18. d. M., Vormittags um 9 Uhr, 1½ Stecken Birken⸗Scheitholz, 31 0 Kiefern⸗„ 1½ 5 Birken⸗Prügelholz, 119„ Klefern⸗ 5 „ Birken⸗Stockholz, 92 7 Kiefern⸗„ 192 Wellen Birken-Retsholz, 8382 Kiefern.„ 2) Dienstag den 19. und Mittwoch den 20. d. M., Vormittags um 10 Uhr, 303 Kiefern Stämme, von 5½— 15“ Durchm. 4 Weißtannen⸗ Stämme, und 15— 70“ Länge, 2 Kärchen⸗„ 4933 Cblf. enthaltend. 786 Kiefern⸗Stangen, von 3 5“ Durchm 4 dercn e, f 20— 60“ Länge, 15 Laärchen⸗ 5 3750 Cbkf. enthaltend. Die Zusammenkunft findet jedesmal in dem ge⸗ nannten District auf dem„Hartbäumchesweg“ statt; bezüglich des Stamm- und Stangenholzes wird noch bemerkt, daß dasselbe an den beiden oben genannten Ta en zu ungefähr glei ven Theilen zum Ausgebot kommt. Ockstadt den 11. Februar 1867. Die Freiherrl. v. Franckenstein'sche Oberförsterei Ockstadt g Frey. Arbeits-Versteigerung. 361 Samstag den 16. Februar J. J., Nachmittags um 2 Uhr, soll auf dem Gemeindehause zu Ostheim Schreiner— arbeit und Schlosserarbett zu einem neuen Scheuerthore, veranschlagt zu 50 fl., unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert und in Accord gegeben werden. Butzbach den 9. Februar 1867. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bur k. Holz-Versteigerung. 369 Montag den 18 d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Maibacher Gemeindewald, Distrikt Winges heck, Haasenberg und Pferdkopf, nach⸗ benanntes Gehölz öffentlich an die Meistbietenden ver⸗ steigert werden: 19 3 Stecken Buchen-Prügelholz, 2) 7 5 Stoa holz, 3) 750 Stück„ Wellen 4) 4 Stecken Nadel Scheitholz, 5) 724 5„ Prügelbolz, 6) 5100 Stück„ Wellen, 7) 150„ Eichen⸗ 75 Bau:, Werk und Nutz holz. 8) 36 Stück Nadel⸗Stammbolz, 396 Ebf. haltend, 9er„ Stangenbolz, 261„* welche sich zu Lellerbäumen und Sparren eignen, 10) 350 Stück Buchen ⸗Stangen zu Fachgärten. Die Zusammenkunft ift in loco Maidach Es wird noch bemerkt, daß das Holz gegen vor⸗ schristsmäßigen Bürgschein bis zum 1. Sept. d. J. geborgt wird. Maibach den 11. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Maibach Philipp Pfandschein Nr. 14. 357 ist verloren gegangen. Ansprüche an denseiben find innerhalb 14 Tagen zu erheben. Ein Regenschirm 371 von grünem, baumwollenem Zeug ist mir abhanden gekommen und bitte um dessen Rückgabr. 3 un g. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen als vorzüglich: Schwarze Kaiser-Tinte von J. Scholz in Mainz. Diese, aus Pflanzenftoffen bereitete Tinte ist frei von Säure, fließt sebr gut aus der Feder, die sie nie⸗ mals angreift, schreibt sich dunkelviolet, wird aber nach kurzer Zeit für immer tief schwarz. Die Copirtinte ist unübertroffen, Abzüge davon lassen sich noch nach 8 Tagen nehmen. Das Fläschchen 8 kr. Olt bes Herrn Jahren fat vd so zum NE 202 Die Geschafte 2475 Pe irgend eine gestiegen. Eine dir Zablun Wusstantunt dul Dios 0 In vorhander und 18658 Au 304 wel. engl. Me Fr Nadbeg — 1 nantiber 88 Holzversteigerung in der Oberförsterei Langd. 305 Montan den 18. und Dienstag den 19. l. M. soll in dem Domansalwalddistrikt Eichelacker nachverzelchnetes Holz versteigert werden: Scheidholz. Prügelholz. Stockbolz. Reisholz. Dolzart K Buchen— 1 7 5* Ecchen— 92 114½ 50 154 Aspen— 48 11 775 49 Nadelholz g dae e.. 3 28 592 Eicken Stämme von 5½—16½“ Durchm.; 1040“ Länge mit 5962 Cubf. 19 Kiefern„ 6-16“ Durchmesser; 15-60“„„ 349 1 Aopen Stamm von 16“ Durchm.; 20“ Länge mit 43 Cubf. g 301 Fichten Stangen von 2— 5“ Durchm.; 25— 45“ Länge mit 656 Cubf., zu Leiterbäumen und dergleichen geeignet. Die Versteigerung beginnt an beiden Tagen Vormittags präeis 9 Uhr; die Zusammenkunft ist an dem Knotenpunkt der von Nidda nach Ulfa und der Weißmüble führenden Vieinalwege. 5 f Bemerkt wird, daß das oben verzeichnete Eichen-Folz sämmtlich junges Holz, namentsich das Scheidbolz Rund- Scheidbolz ist, sowie daß ähnliche Holzsortimente in der Oberförsterei Langd nicht mehr zur Versteigerung kommen werden 5 Nidda den 4. Februar 1867. Großherzogliche Oberförsterel Langd Gen r g i. Betkauut machung. 358 Dte Forfistrafen vom I. Quartal d. J. können dis zum 15. März jeden Dienstag und Donnerstag an das biefige Rentamt bezablt werden.. 5 3 Als desonderen Erhebungstag für den Landgerichtebezirk Butzbach bestümmen wir Mittwoch den 27. Februar 1. J. von Vormittags 8—11 Ubr bei Herrn Gasiwirtbh Joutz zu Butzbach. g Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermetstereien dieses im Interesse Ihrer Gemeindeangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. März die Mabnung erfolgt Friedberg den 11. Februar 1867. ä 8 Friedberg een. Berichtigung. Die Aufnahme einer in der vorigen Nummer dieses Blattes enthaltenen Empfehlung des Herrn L. Leopold beruht auf einem Versehen des Setzers. Fragliche, aus früheren Jahren stammende Anzeige kam unvorsschtiger Weise unter die neu eingelaufenen Inserate und so zum Abdruck. Die Er Si den. Lebensversicherungsbauk f. D. in Gotha. 202 Diese Anstalt hat sich im Jahre 1866 einer abermaligen beträchtlichen Erweiterung ihrer Geschafte zu erfreuen gehabt. Durch einen reichlichen Zugang an neuen Versicherungen (2175 Personen mit 4,813,100 Thlr.), welcher nächst dem Jahre 1865 größer war, als in irgend einer der früheren Perioden, ist die Zahl der Versicherten auf die Versicherungssumme auf der Banksfouds auf 29,560 Personen, 53,000,000 Thaler, 13,950,000 Thaler gestiegen. Eine Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von nahe an 2,500,000 Thlr. gestattete die Zahlung von 1,310,000 Thlr. für 782 gestorbene Versicherte und läßt, nach gehöriger Ausstattung der Reserve, noch einen bedeutenden reinen Ueberschuß mit Aussicht auf abermalige gute Dividende für die Versicherten übrig. In diesem und den nächsten vier Jahren werden über Zwei und eine halbe Million Thaler vorhandener reiner Ueberschüsse an die Versicherten vertheilt, was für die Johre 1867 und 1868 eine Dividende von je 36 Prozent und für 1869 eine solche von 39 Prozent ergibt. Auf diese Ergebnisse verweisend, laden zur Versicherung ein Hofgerichts⸗Advocat G. Trapp II. in Friedberg. Beachtenswerth! 201 Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel en nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezustände der Hornblase und Geschlechtsorganc. Auch finden diese Kranken Aufnahme in des Unterzeichne en Heilanstalt. Spectalatzt Dr. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen.(Schweiz.) 0 5 A Zu vermiethen. 308 Der dritte Stock sowie die Manfarden unseres Hauses sind zu vermtelhen. Gebrüder Meyer, zu den drei Schwertern. e n R. F. Daubitzsches Brust-Gelce. 239 Unter den vielen Pausmitteln, zu denen das große Publikum, welches die theure ärztliche Bebandlung scheut, bei den unerheblicheren, aber doch lästigen körperlichen Zeschwerden immer mehr Zutrauen gewinnt, find diejenigen die zablreichsten wache fur katarrhalische Affectionen, Husten aller Art, Heiserkeit, Asthma, ja selbst Anfänge der Lungenschwind⸗ sucht angeboten und angewendet werden, theils weil diese Beschwerden überhaupt die häufigsten find, theils weil sie fast e bei jedem Wechsel der Jahreszeiten wierer von ncuem auftreten. Es find echt pertodische Uebel, gegen welche man daher auch mit solchen Hausmittein am besten wirkt. Allein trotz der Reichhaltigkeit des Verzeich nisses dieser Mittel ist doch das neu erfundene — 2. R. F. Daubitzsche Brust-Gelcée mit einer gewissen Begierde aufgenommen worden, weil der Namen seines Erfinders, des durch seine ungewöhnliche Kenntniß der Pflanzen und ibrer Wirkungen ausgezeichneten Fabrikanten des R. F. Daubitz schen Kräuter⸗Liqueurs, eine Bürgschaft für etwas Außerordentliches in dieser Materie abgab. Die ersten Beobachtungen und Erfahrungen, welche mit diesem Daubitzschen Brust⸗ Gelée gemacht worden find, baben denn auch diese Voraussetzungen glänzend bestätigt; und darum möge Niemand der von den in Rede gebenden Beschwerden delästigt wird, säumen, von dem neuen Hausmittel Gebrauch zu machen, und die wahrgenommenen Resuftale, welche gewiß nur glänzende sein werden, der Oeffentlichkeit zu übergeben. Dr. Ji N. F. Daubitz'sches Brust⸗Gelse allein nur fabricirt von dem Apotheker R. F. Daubitz in Berlin empfieblt à Fl. 39 kr. die alleinige Niederlage von J. A. Windecker in Friedberg. Domainenpfandmeister Müller in Nidda. 5 0 österreichische steuerfreie Obligationen, 364 welche sich sowohl zur vortheilhaften Kapitalanlage als auch zum Umtausch gegen 5% engl. Metalliques von 1859, Grundentlastungs-Obligationen und National eignen, empfiehlt Friedberg. S. Lindheimer. ** Versteigerung. Versteigerung. 352 In der Wohnung des Peter(Repp II. zu 354 Freitag den 15. Februar, Morgens 9 br, läßt Munster, Kreis Friedberg, werden öffentlich meiftbietend der Unterzeichnete n K 44 gegen gleich baare Zahlung verstetgert: Gegenstände gegen gleich baare Zablung einer öffent. 1) Mittwoch den 20. 1. Mis. lichen Verfleigerung an den Meistdtetenden aussetzen Ein braunes 2jäbriges Wallachfohlen, 2 eingefahrene Einen vollftändigen noch guten einspännigen Wagen Kübe, zwel Wagen, verschtedene Pflüge, Eggen und elne Fahrkuh g sonstige Oeconomte-Gerälbschaften, verschledene Gat⸗ eine Zlegt 5 Hübner und 1 Gaus tungen Frucht, Heu, Grummet, Stroh, Dickwurz, alle Sortlen Sdrob, e Kohlraben, Kartoffeln ꝛc. Deu, Grummet und Spreu, 2) Dennerstag den 21. l. Mts. f Kartoffeln und Dickwurz, Weißzeug, Bettwerk, Kieider, 1 Sopha, Stühle, circa 11 Messen Erbsen, Tische und sonftige Paus: und Küchengerättschasten.“ Pflug, Egge und alle Sorten Ketten 15 1. Versteigerung beginnt jedesmal Morgens halb](e Frucht⸗Fegemühle i dr. 7 S Münster den 12. Februar 1867. eie Der Vormund und verschtedene Dausgerätbschaften. Philipp Relneck III. Obermörlen. Thomas Scheich. Dr. Pattison's Gichtwatte lindert sofort und 2 bout scnel Gicht, 3 Ein Garten 67 am Schützenrain ist zu verpachten. Naͤheres bet BRheumatismen der Erper. d. Bi. 277 aller Art, als Gesichte⸗, Bruft⸗, Hals- ber ine fast neue Chaise(Coupé), Zahnschmerzen, Kopfe, Hand- und Kntegicht, Glteder⸗ viersitzig, habe ich sehr billig zu verkaufen. In Pakelen zu 30& 16 kr. zu haben übel J. A. 331 Ein neues Geschirr 333 für 1 Esel mit Kummet ꝛc. ist billig zu ver⸗ kaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bi. Nächste Gewinnziehung am 1. März 1867 Hauplgewinn Ar 5 Ziebunge fl 250,000. Größte im Jahre 1867 Gewinn- Aussichten. Nur 7½% Gulden 336 kostet ein baldes Prämienloos, 15 Gulden ein ganzes Prämienloos des neuesten k. k. österr Staats- Praͤmten⸗Anlehens, odne jede weitere Zahlung auf sämmtliche 5 Gewinnziedungen des Jabres 1867 gültig, womit man Smal Preise von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25.000, 15,000 ꝛc. ꝛc. gewinnen kann 5 halbe Loose kosten 38 Gulden. 5 ganze Loose kosten 70 Gulden Da dsese voose stete sebr begedrt find, so er sucht man Bestellungen unter Beisüugung des Be trags oder Posteinzablung oder gegen Nachnahme baldigst und nur allein dicekt zu senden an das Bankgeschäft von Anton Bing, Fabrgasse 107, in Frankfurt a. M. Die amtliche Gewiunliste erbält Jedermann unentgeltlich zugesandt. Für Bienenzüchter! 291 Bienenbonig stets vorräthig bei 5 A. Stahl Ww. reißen, Rücken und Lenden weh u. s. w. Löb Straus. Windecker. Für u bis 6 kr. wöchentlich sämmtliche deutsche Classiker in vollständigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meistermerke! 205 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung der neuen wohlfeilen National-Bibliothek der deutschen Classiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schönen Ausgaben bringen, nicht in Auszügen, sondern vollständig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß manches Werk in dieser Ausgabe f kaum den zehnten Theil der bisherigen Preise fosten wird, z. B. Schillers sämmtliche Gedichte nur 18 kr., Schillers sämmtliche poetische und dramatische Werke nur 1 fl. 21 kr., die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe uur 7 fl., Lessing nur 1 fl. 48 kr., Wieland 5 fl. 24 kr. Jeder Band kostet nur 9 kr. Band 1. enthalt Burger, Band 2. Jean Paul, Band 3. Seume, Band 4. Gellert. Die 3 ersten Hefte sind bei uns vorräthig und nehmen wir jeder Zeit Bestellungen auf vorstehende Sammlung an. Bestellungen fur uns können gemacht werden f für Nidda und Umgegend bei F. Trebes in Nidda. „ Hungen„ 1„ L. Schneider in Hungen. Bindernagel& Schimpff. Einladung. 363 Sonntag den 17. d. M. beabsichtigt Unlerzeichneter in seinem Saale einen Ball, verbunden mit komischen und humortstischen Vorträgen, abzuhalten, wozu alle hiesigen und auswärtigen Freunde dieses Vergnügens freundlichst eingeladen find. Entree: 36 kr. Anfang halb 8 Uhr. Melbach im Februar 1867. 8 i 5 W. Philippi. Nei A 8 ci J. B. Schwarz& Co., Cigarrenfabrikanten in Reichelsheim, werden von den bei ihrem Brandunalück beschädigten Cigarren circa 100,000 Stück in kleinen Partieen ganz billig abgegeben. 365 Zur Hospitalfrage. 370 Besprechung heute Abend um 8½ Uhr im pinter⸗ zimmer des Heirn G. Philtppi. Hisches Obergährbier 356 pr. Ohm 6 fl. 40 kr., ist stets zu haben bei C. F. Walz. Das landwirthschaftliche Kranzchen 366 der Ackerbauschuͤler wird Donnerstag den 14. d. M., von Nachmittags 5 bis 8 Uhr, im Saale des Herrn Wilhelm Wetz zu Griedel abgehalten, wozu die Herren Land— wirthe zu Griedel und Umgegend und Freunde der Landwirthschaft hiermit freundlichst ein— geladen werden. Es kommen folgende Fragen zur Besprechung: 1) Durch welche Mittel lassen sich die Erträge nicht bewässerbarer Wlesen am besten erhöhen? Ein— geleitet durch Herrn Wilhelm Koch vom Bruderdiebacher Hof bei Hanau. 2) Weiche Erfahcungen liegen über das Gypsen vor? Eingeleitet durch Herrn Eduard Breidenbach von Großzimmern. 3) Durch welches einfache Mittel lassen fich entlegene Felder, oder armer stertler Boden und warme trockne Grundstücke in guten Düngungszustand versetzen ohne Stallmist zuzuführen oder künstlichen Dünger anzukaufen? Eingeleitet durch Herrn Hermann Schallas von Wickstadt. 4) Vortrag über Elektrieität und Galvanismus mit Experimenten, gehalten von Herrn Fretensehner, cand. theol. und Lehrer an der Ackerbauschule. Friedberg den 10. Februar 1867. Dr. Henkelmann. Ausverkauf. 320 sämmtlicher Wollenwaaren wegen Aufgabe dieser Artikel zu außerordentlich billigen Presen S. G. Katzenstein Wittwe. Gar oft wird ein vernachlässigter Husten der Keim des Todes. 355 Diese Wahrheit gilt zwar für Jeden, insonders aber sollten sie Eltern beachten, sobald ein Kind zu hüsteln anfängt und bei Zeiten dagegen thun, um der gefährlichen Lungenentzündung und Bräune, sowie dem qualvollen Keuchhusten vorzugreifen. Sobald ein Kind hüstelt, muß es bei reiner Luft ruhig in der warmen Stube gehalten werden, es muß im Warmen schlafen und darf durchaus nicht in's Freie. Dabei giebt man dem Kinde als entschieden bestes Mittel den bekannten L. W. Egers'schen Feuchel-Honig⸗Extract, jede 2—3 Stunden einen Theelöffel voll. Erwachsene nehmen bavon bei allen katarrhalischen Beschwerden ganz nach Belieben. In größeren Gaben genossen, bewirkt er eine leichte Leibesöffnung und ist aus diesem Grunde auch für an Verstopfung und Hämorrhoiden⸗ Leidende sehr empfehlenswerth. Man hüte sich vor Nachahmungen und achte genau darauf, daß jede Flasche des ächten Schlesischen Fenchel⸗Honig⸗oxtracts Siegel, Etiquette nebst Facsimile, sowie eingebrannte Firma von L. W. Egers in Breslau tragen und gekauft werden muß in der alleinigen Niederlage bei Jos. Hoffmann in Friedberg. Jwel Seconomiewagen Ser br d ere und einen schweren Mühlwagen 332 habe ich billig zu verkaufen. gehörigen Bütten und der Kessel, alles im besten Zu⸗ stande, werden käuflich abgegeben durch Kellerei-Verwalter Steinkohlen, 220 pr. Centner 30 kr., bet Abnahme eines Waggons à 100 Ctr. ohne Fracht 11 Thlr. Bad Naubeim— Jace. Schimpf. Todesanzeige& Danuhsagung. 368 Freunden und Bekannten widmen wir die schmerzliche Anzeige, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsern innigst geliebten Gatten, Vater und Bruder 1 Georg Heinrich Boll nach achtiährigem schwerem Krankenlager in seinem kaum vollendeten 57. Lebensjahre am 10. d. M. in ein besseres Jenseits abzurufen. 80 Gleichzeitig sagen wir allen Denen, welche den Verbllchenen zur letzten Ruhestätte geleiteten, unsern tlefgefühlten Dank. 5 Friedberg den 12. Februar 1867. 8 Die trauernden Hinterbliebenen. eee eee eee Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 12. Februar. Waizen 15 fl.— kr.; Korn 10 fl. 30 kr.; Gerste 8 fl. 40 kr.; Hafer 4 fl. 50 kr. Frankfurt, 11. Februar. Weizen 15 fl. 30 kr.; Korn 11 fl. 40 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 30 kr. Grünberg, 9. Februar. Waizen 14 fl. 54 kr.; Korn 10 fl. 46 kr.; Gerste 8 fl. 53 kr.; Hafer 4 fl. 40 9 280 Molter 10 fl. 5 kr.; Erbsen 10 fl. 40 kr.; Linsen— fl. — kr.; Saamen 16 fl. 6 kr.; Kartoffeln 4 fl. 30 kr. Mainz, 8. Februar. Waizen 16 fl. 10 tr.; Korn 10 fl. 23 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 49 9 5 0 f fl.— kr.; Roggenstroh per 100 Gebund L kr. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 13. Februar. Butter pr. 22—286 kr.] Eier 1 Stück 2 kr Brennholz, Buchen-Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl. 20 kr Löb Straus. Werner in Höchft bei Altenstadt. Verautw. Red.: Hermann Schimpff. 5 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von S. Lindheimer. F FA 14 tu* t F C O Urs. 1 Oest. 250 fl. b. R. 1839 113 6. 13. Februar 1867. Cours der Staatspapiere. „ 250,„ 1854 62½ P. „ 100 Pr. L. 1858 121 6. „500, v. 1860/ 71 ½ 5 74½ P. 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91 P. W 68 0 b neueste Emiss.%½ 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45 6. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prier. 95 P. Hehl. Silb. pr. Z. Pf. 8 2 8 D Oesterr. 3% Met. 1850 1. Let. 01/0 Or. Hess. J Ubligat. 95 P.—„ 100 Pr. v. 1864 79½ 7 50% Nat.-Anl. 1854 553¼ 5 3½0% Obligation. 88 P. Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. „ 50% steuerfreie Oblg. 49 Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 96 P. Bad. 35 fl. Loose 54½ G. Preussen 4½0%/ Obligat. b. Rth. 99¼ P 5 40% do de 90 P. 2 arb. 40 Thl.-L. b. k. 57 P. „ de do.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 83 P. 2s. Hess. 50 f. L. b. R. 143½ P. Bayern 50% Obligation. 101½ P. Frankf. 3½0% Obligat. 82¾ G. 2 25„% 5 2 4½% ½ jähr. b. Rth. 96 6G. 0 30% do 72½ G. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35 P 75 40, do do 91 P. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 12 85/ P. 2 Sard. 36 Fr. L. b. B.— Würtemb. 4½% Opl. b. ktu. 96¼ P Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 82½ 6. i f. 1247 9 40% do do 893¾ P. Schweden 4½% O. i. R. 4 105—— 2 Doppelte„ 9 43—45 Baden 46õů% Obligat. 95½ P. 5 4½0% Pfb. i. R. à 405 83 p. 2 Preuss. Friededor„ 9 5657 5 40% eee 90 P. N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 76/7, 5/ Holl. fl. 10 Stücke„ 9 48—50 Lol einbezahlte Eisenbahn- Aeifen und Priorichten. 2 0 5 8 nes— 4½% Eayr. Ostbahn 119¼ P. 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 34% P.* Engl. c elgus. 5 11 49—53 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 53 P. 2 Russ. Imperiales 9 43-45 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 47½ P. 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 1 Gold pr. Zoll- Pf.—— — D Wiener Wechsel-Cours 92½ Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Auskunst über Verloosungen, Coupons Zahlungen 1. 8. W. Preuss. Kassensch.„ 1 44¾8—45½ 1 Dollars in Gold„ 7—28 Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. ettesfenb: Sie dach Maar gab Verlage sind! I) Pole 8) Ceocg Brüchn utbach. 6) J Hämich Pe Tambmann, 2 trauß, Lange albach. 18“ Zeltefsend 2 — 1 0 Da pebeckt ist un zuch derjenige gebracht wird, ws u melden 1 1 Es datt Nr. 56, listen in offer Fri ——— Hefssen. Rehiemumpshlat J. Verordnung „ Jebrunt, bir seln betreffend. II. Btkangim rungen vom 30 sesterten Abend II. Balu n W. Ian. fingen dete „Sleuer ber danse f V. Erhebun, gemeinde zu Mie Comm waunaldcdin nit ur Wen. Vn Amt „ Uma bracl. Religion, u. herzoglichen Be udolph weseno ez 31 Hipp 1. Seeretzee Mai cretit; aß Fehrn. nl. diesem ap. ee sem Mu