9 1867. Samstag den 13. April. berhessel Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.“ Fticdberger Jutelligenzblatt. — r 5 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 14. sub 2. Bekanntmchung, die Hauptergebnisse der Rechnung der Staatsversicherungsanstalt für Stellvertretung von dem Musterungs- und Ziehungs jahr 1865 betreffend. Nr. 15. sub 2. Nr. 16. sub 2. Bekanntmachung, die Gerichtsbarkeit über den Ort Steinfurtb betreffend. Bekanntmachung, die Ausführung des Friedensvertrags mit Preußen, insbesondere di — sub 3. Bekanntmachung, die amtliche Benennung des bisherigen Salzamts Nauheim betreffend. Friedberg am 10. April 1867. e Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr betreffend. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- liche Regierungsblatt Nr. 16 enthält: I. Bekanntmachung des Großh. Ministeriums des Innern vom J. April, Schenkungen an verschiedene Wohl— hätigkeitsanstalten betr., wodurch S. K. H. der Groß⸗ herzog am 14. März d. J., als dem Namenstage J. sc. H. der Höchsiseligen Großherzogin Mathilde, die bereits deröffentlichten Schenkungen den genannten Wohltgätig⸗ keitoanstalten Allergnädigst zuzuwenden geruht haben. 11. Bekanntmachung des Großh. Ministeriums des Innern vom 2. April, die Ausführung des Friedensver trags mi Preußen, insbesondere die Versicherung der Ge— bäude gegen Feuersgefahr betreffend III. Bekanntmachung des Großh. Ministeriums der Finanzen vom 2. April, wonach S. K. H. der Großherzog zu bestimmen geruht haben, daß das seitherige Salzamt Nauheim künftig die amtliche Benennung„Salinenamt Nauheim“ zu führen habe. IV. Ertheilung eines Erfindungspatents. S. K. H. ber Großherzog haben am 26. März den Fabrikanten Mayer, Michel und Denninger in Mainz ein Er— indungspatent auf das durch Muster und Beschreibung näher erläuterte Verfahren zur Fertigung von atlaslackir⸗ lem Leder, jedoch ohne daß Jemand in der Anwendung bereits bekannter Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums allergnädigst zu ertheilen geruht. V. Diensinachrichten. S. K. H. der Großherzog haben ellergnädigst geruht: am 24. Jannar den seither in Engagement gestandenen Musiker Ohls zum Hofmusiker, — am 20. März den 2. evang. Pfarrer zu Babenhausen, Müller, zum Decan des evang. Decanats Groß⸗Umstadt für die Zeit bis zu Ende des Jahres 1870— und den tußerordenilichen Professor Dr. Winther zum ordentlichen Professor in der medicinischen Facultät der Landes⸗Universität zu ernennen;— am 22. März dem evang. Schullehrer zu Langen⸗Brombach, Jost, die vierte evang. Schulstelle zu Eberstadt, im Kreise Darmstadt, zu übertragen;— am 2. März den Oberzoll⸗Secresär und Münz⸗Deputations⸗ Secretär Müller zum Ober ⸗Zoll⸗Inspector bei dem Hauptzollamt Gießen und der damit verbundenen Orts⸗ tinnehmerei der inneren indirecten Abgaben zu ernennen. VI. Dienstentlassung. Am 22. März der evang. Schullehrer zu Münster, Binde wald, von seiner Stelle und aus dem Schuldienste.. VII. Concurrenz für: die evang. Pfarrstelle zu Dit⸗ ielsheim mit einem Gehalte von 999 fl. 42 kr.;— die irste kath. Schulstelle zu Dieburg mit einem Gehalte von 365 fl. und 4 Stecken Buchen⸗Scheitholz für Heizung des Schullocals; dem Großh. Kreisrath, dem kath. Decan und dem Ortsvorstande zu Dieburg steht das Präsentationsrecht ju dieser Stelle zu. VIII. Gestorben ist: am 28. März der wirkliche Ge⸗ heimerath und pensionirte erste Präsident des Ober⸗Apel⸗ lations⸗ und Cassationsgerichts Dr. Dahn zu Darmstadt. Darmstadt. Nachdem Major v. Jungen- seld auf Nachsuchen und aus Gesundheitsrück. sichten renstonirt worden, ist Freiherr v. Busek zum Major avancirt. Majer v. Grolman, der erst kürzlich vom ersten Reiterregiment nach Butz⸗ bach zu dem zweiten versetzt worden, ist wieder als zweiter Stabsoffizier in das erste Reiterregi⸗ nent eingetreten. — Oberlieutenant und Corpsadjutant Pfaff it im Auftrage des Kriegsministeriums nach Suhl zereist, um wegen Umänderung der neuen Dienst⸗ gewehrt kleinen Kalibers in Hinterlader mit der tortigen Gewehrfabrik desinitiv abzuschließen.— Von den in Essen bestellten Vierpfündern sind be⸗ ieits sechs Stück eingetroffen und werden Offiziere und Unteroffiziere damit einexerciert. Die plötz⸗ lich aufgetauchten Kriegsgerüchte haben große Thätigkeit in unsere Militärwerkstätten gebracht, um die im vorigen Sommer in Verlust und Ver⸗ brauch gerathenen Gegenstände zu ersetzen. — Die Hessische Ludwigsbahn hat der Re— gierung das Anerbieten gemacht: gegen Ueber— lassung des hessischen Theils der Main-Neckarbahn und der Offenbacher Bahn zu den Anlagekosten ohne jede sonstige Unterstützung oder Garantie auszuführen: die Bahnen Mainz-Alzey, Bingen— Alzey und von Monsheim nach der bagertschen Grenze, die Odenwaldbahn, die Bahn von Bens— heim oder Heppenheim nach dem Rheinufer gegen— über Worms und die Offenbacher mit einer Brücke über den Main. — Die„M.⸗Z.“ berichtet: Auf Anregung und unter dem Schutze der Prinzessin Alice K. H. tritt zur Zeit ein Verein ins Leben, welcher sich die Ausbildung von Krankenpflegerinnen für im Feld Verwundete zum Ziele setzt. Es wird hier— bei von allen confessionellen Beziehungen abgesehen und liegt es im Plane, fortwährend eine Anzahl von Frauen, welche sich zum Pflegeamt vorbereiten wollen, darin zu unterweisen, wozu die Betreffen⸗ ven dann hier einen mehrwöchentlichen Aufenthalt zu nehmen hätten. Bei der wieder heraufziehen- den Kriegsgefahr sind diese Bestrebungen mit dop— peltem Danke zu begrüßen, und hoffen wir, daß sie eine günstige Aufnahme und entsprechende Theil- nahme im Lande finden werden. Gleichzeitig wird ebenfalls auf Anregung der Prinzessin Alice ein Verein sich bilden, der die angemessene Verwerthung von Frauenarbeit, namentlich durch Nachweisung von Arbeit und Arbeitsuchenden und den Verkauf von durch Frauen gearbeiteten Sachen zum Zweck hat. -Nach den veröffentlichten Hauptergebnissen der Rechnung der Staats ⸗Versicherungs⸗Anstalt für Stellvertretung im Militärdienste von dem Musterungsjahr 1865 wurden 1102 Kriegsdienst⸗ pflichtige mit einer Summe von 303050 fl. ver- sichert. Von diesen Versicherten gingen wegen Untauglichkeitserklärung, Depotversetzung ꝛc. und für nächste Musterung Verwiesene 229 Mann ab. Nach Abzug der gezahlten Vertretungssummen und der Verwaltungskosten ergab sich ein Gesammt— überschuß von 25,970 fl. 46 ¼ kr., welcher an die verbliebenen 873 Versicherer zur Vertheflung kommen und zwar an 859 Versicherer je 29 fl. 49 kr., an 14 Versicherer je 24 fl. 51 kr., welch“ letzteren, da dieselben nur 5 Jahre zu dienen haben, bereits je 45 fl. 50 kr. zurückbezahlt worden sind. Diese Beträge können vom 16. April d. J. an von den betreffenden Großh. Distriets⸗Ein⸗ nehmereien in Empfang genommen werden Die- jenigen, welche ihre Beträge bis zum 15. Juli d. J. nicht in Empfang genommen haben, werden den Statuten gemäß als darauf verzichtend an⸗ gesehen. — Die von dem Darmstädter Comite der Odenwald⸗Cisenbahn mit der Ueberreichung einer Adresse betraute Abordnung wurde heute von dem Großherzog auf das huldreichste em- pfangen, der die Adresse entgegennahm und das lebhafteste Interesse in der Sache zu erkennen gab. Friedberg. Die landwirthschaftliche Zeit⸗ schrift macht bekannt, daß die Großherzogl. Ober studien-Direction den landwirthschaftlichen Cur- sus für Volksschullehrer genehmigt hat. Derselbe wird am 1. August d. J. beginnen und gegen Ende September endigen. Die Vorträge erstrecken sich auf: Chemie und Physik, in Rücksicht auf Agricultur von Dr. Hallwachs, Mineralogie und Geognosie Dr. Thiel, Botanik und Zoologie Dr. Metzler, Geometrie, in Anwendung auf Flächen- und Körperberechnungen Dr. Dölp, landwirthschaft⸗ liche Betriebslehre Dr. Krämer, Ackerbau⸗ und Viehzuchtslehre Dr. Funk, Obst⸗, Wein⸗ und Gemüsebau R. Noack. Der Unterricht wird durch Excursionen, practische Demonstrationen und Con- versationen vervollständigt und unentgeltlich er⸗ theilt. Auch werden die landwirthschaftlichen Pro— vinzialvereine dahin zu wirken suchen, daß den Theilnehmern eine für Bestreitung ihres Unterhalts etwa nothwendige Unterstützung gewährt wird. Diejenigen Lehrer, welche an dem Unterricht theil⸗ nehmen wollen, haben ihre deßfallsigen Anmel- dungen in Starkenburg und Oberhessen bei den landwirthschaftlichen Bezirksvereinen, in Rheinhessen aber bei dem Provinzialverein, und zwar längstens bis zum 1. Juli d. I., einzureichen. [[ Friedberg. Die Untersuchung wegen des in diesem Blatte bereits referirten Vorfalls auf dem Bergwerke bei Ober⸗Rosbach ist, wie wir vernehmen, ihrem Ende nahe. Mehrere, der Mißhandlung des Bergverwalters verdächtige, Einwohner von Ober⸗Rosbach sind der über sie verhängt ge— wesenen Haft wieder entlassen worden, doch soll die Untersuchung nicht allein die Mißhandlung des Bergverwalters, sondern auch das Verbrechen der Gewaltthätigkeit und der öffentlichen Ehren- kränkung mehrerer anderen Beamten zum Gegen- stand haben. Gleichzeitig ist aber auch auf An⸗ trag des Ortsvorstandes zu Ober-Rosbach noch eine weitere Untersuchung anhängig, welche den Einsturz in dem Bergwerk, resp. die Verschüttung mehrerer Arbeiter betrifft. Es fragt sich in die⸗ ser Sache, ob der technischen Leitung des Werks eine Fahrlässigkeit zur Last fällt, welche den Tod und die Verletzung der beschäftigten Arbeiter zur Folge gehabt hat, welche Frage wahrscheinlich auf Grund des durch die Untersuchung gesammelten Materials nur von Sachverständigen im Wesent⸗ lichen wird beantwortet werden können. Diese Sache soll auch wegen der Frage, ob den Arbei tern nicht selbst eine Nachlässigkeit und eigene Verschuldung zuzurechnen ist, von großem Interesst sein und ist man deßhalb hinsichtlich des Ausgangs im Publikum sehr gespannt. Preußen. Berlin, 9. April. Reichs- tag. In der heutigen Sitzung stand zunächst die Interpellation der Abgg. Graf zu Solms Laubach, Freiherr Nordeck zur Rabenau und Buderus auf der Tagesordnung. Auf die Anfrage des Präsidenten erklaͤrt der Präsident der Bundes-Commissarien, daß er bereit sei, die In. terpellation gleich zu beantworten, worauf der Abg. Graf zu Solms-Laubach die Inter- pellation kurz begründet. Hierauf gibt Graf Bismarck die schon mitgetheilte Antwort. Das Haus tritt hierauf in die Special⸗Discussion über den Abschnitt XII des Bundesverfassungsentwurfs, die Bundesfinanzen betreffend, ein. Zunächst spricht sich der Finanzminister v d. Heydt gegen sämmtliche Amendements, dann der Abgeordnete v. Blankenburg für die einfache Annahme des Art. 65 der Regierungsvorlage aus. Abgeordn. Waldeck: Das Abgeordnetenhaus hat nie die Kosten für die Armee, sondern nur die ungesetz⸗ lichen Mehrkosten der Reorganisation verweigert. Die Minister sollen angehalten werden können, im Einklange mit dem Volke regieren zu müssen! Was unsere Gegner wollen, das ist der Absolu— tismus. Abg. Graf Bethusy-Hue spricht zu⸗ nächst für sein Amendement, eventuell würde er aber auch für die Regierungsvorlage stimmen. Abg. Lasker weist nach, wie das Miquel'sche Amendement einerseits ebenso unverfänglich, als andererseits, aus donstitutionellen Gründen, uner⸗ läßlich sei. Finanzminister v. d. Heydt: Die beruhigenden Versicherungen, welche die Herren von der Tribüne herab machen, haben keine Ge⸗ setzeskraft; hat man die betreffende gute Absicht wirklich, so gebe man derselben doch auch in der Verfassung Ausdruck. Abg. Dr. Friedenthal empfiehlt in längerer Rede sein Amendement. Bundes⸗Commissär Staatsminister v. Friesen: In den Debatten ist man vielfach zurückgekommen auf den Streit, der das preußische Abgeordneten⸗ haus so lange bewegt hat. Ich halte das nicht für glücklich. Kommt später über die Ausgabe kein Bundesgesetz zu Stande, so würde selbstver⸗ ständlich auch kein Minister eines Bundesstaates seiner eigenen Landes-Vertretung gegenüber das Recht haben, den Matricularbeitrag zu zahlen. Abg. Wagener: Der Abg. Waldeck hat uns gesagt, daß wir nicht einmal das A. B. C. des Constitutionalismus verständen, ich sage ihm da⸗ rauf, daß er und seine Freunde über dieses A. B. C. nicht hinauskönnen. Die Regierung und die auswärtige Politik matt zu setzen, das liegt nicht in den Traditionen der conservativen Partei. Auch wir wollen die Volksrechte, aber wir wollen nicht, daß der Kampf um dieselben geführt werde an einem Abgrunde und wir wollen sie nicht um den Preis eines Verrathes am Vaterlande. Abg. Wiggers(Berlin): Man darf dem Volke die constitutionellen Freiheiten nicht vorenthalten, ohne diese Freiheiten ist Alles nur Schein Abgeordn. Schulze: Wir halten allerdings zunächst fest an den ersten Grundlagen des Constitutionalismus, denn ohne diese Grundlagen stürzt das ganze Gebäude zusammen. Man hat auch vom Mause⸗ loch gesprochen. Aber es sitzen Leute genug in, dieser Versammlung, die um ihrer Ueberzeugung, willen geschädigt worden sind an Freiheit und Gut. Auch zu diesem Aus halten gehört Muth und die Geschichte hat einen solchen Muth noch immer gleichgestellt dem Muthe des Kriegers. Abg. v. Gerber spricht für das von ihm und dem Abg. Friedenthal gestellte Amendement. Die Dis⸗ cussion über den Abschnitt XII. ist hiermit ge ⸗ schlossen und es kommt nun zur Abstimmung, Nachdem alle anderen Amendements gefallen, ge⸗ langt das Amendement der Abgg. Miquel und Genossen in seiner ersten Nummer(65) mit 145 gegen 122 Stimmen zur Annahme, wogegen die zweite Nummer desselben(Art. 66) jedoch wieder abgelehnt wird. Die Art. 67, 68. und 69 des Amendements gelangen dagegen wie · der zur Annahme. Damit ist, der Abschnitt XII. erledigt,. Das Haus gebt zum Abschnitt XIII.:„Schlichtung von Streitigkeiten und Strafbestimmungen“ über. Abg. Reichensperger beantragt und begründet in längerer, Auseinandersetzung zum Axt, 70 den Zusatz:„Dem künftigen Reichstage soll ein Ge⸗ setzentwurf über die Errichtung, die Zuständigkeit und die Organisation eines Bundesgerichts vorgelegt werden.“ Abg. Dr. Schwarze ist entschieden für diesen Antrag, während der Abg. v. Wächter sich nicht mit einem frommen Wunsche begnügen, sondern schon jetzt bestimmte Institutionen, und nicht bloß zum Schutze des Bundes, sondern eventuell, auch zum Schutze des Rechtes gegen den Bund, geschaffen wissen will Hierauf verkagte sich das Haus bis heute Abend 7 Uhr. Die Abend⸗Sitzung wird kurz nach 7 Uhr eröffnet. Mit Abschnitt XIII. Schlichtung von Streitigkeiten und Strafbestimmungen Art. 68— 70, beginnt die Debatte und es werden verschiedene Amendements von den Abgg. Twe— sten, von Wigard und Schaffrath, von v. Puttkammer, von Wiggers, von Dr Schwarze, von v. Wächter, sodann von den Abgg. Zachariä, Graf Baudissin, Francke und Genossen eingebracht. Es wird nach kurzer Debatte Art. 68 mit dem Amendement Twestens, betreffend die Beseitigung der Strafbestimmungen wegen Erregung von Haß und Verachtung gegen die Regierung, angenommen; desgleichen auch Artikel 69 mit dem Amendement von Schwarze, wonach bis zum Erlaß eines Bundesgesetzes die zuständigen Gerichte die Entscheidung haben; fer- ner nach Art. 70 mit einem Zusatz von Wiggers aus Rostock, die Instanzverweigerung betreffend. Berlin. Wie Berliner Blätter melden, haben die großherzoglich hessischen Offiziere Oberst v. Grolman und Oberstlieutenant Hartmann ihre Rückreise nach Darmstadt angetreten, Die militärischen Verhandlungen scheinen zum Abschlusse gelangt zu sein. Kreuznach. Es ist hier allgemein die Nach⸗ richt verbreitet, daß der„Oranienhof“ für den Kronprinzen von Frankreich gemiethet worden sei. Der Prinz soll schon bei Beginn der Saison erwartet werden. g Sachsen. Leipzig. Vor einigen Tagen verschied nach längeren Leiden Professor E. A. Roßmäßler, der bekannte naturwissenschaftliche Schriftsteller, im Jahre 1848 Abgeordneter zum deutschen Parlament. Hamburg. Die„Hamb. Börsenh.“ ver⸗ öffentlicht ein Privat ⸗Telegramm, wonach der König von Holland zu Gunsten des Prinzen Heinrich als Großherzog von Luxemburg abge⸗ dankt haben soll.— Außerdem bringt dasselbe Blatt ein Telegramm aus Berlin, welches also lautet:„Vor vierzehn Tagen hat Frankreich der österreichischen Regierung ein Offensivbünd; niß gegen Preußen angeboten, Oesterreich schwankte, weil Beust gegen den Abschluß eines solchen Bünd⸗ nisses sich erklärte, während die Militärpartei da- für ist. In Folge der Zögerung Oesterreichs hat sich Frankreich zurückgezogen und ist seitdem Preu⸗ ßen wieder näher getreten.“ Luxemburg. Das Großherzogthum Luxem⸗ burg hat eine Ausdehnung von 46 ¼ geographi⸗ schen Quadratmeilen, mit 196,800 Einwohnern. Klöden sagt über das Land: Der gut bewässerte Boden ist größtentheils fruchtbar, so daß über die Hälfte der ganzen Bodenfläche dem Getreide, 650 Flachs und Rübsamen⸗Bau bestimmt ist; zald und Busch nehmen über 1½ ein, Weide⸗ Sauer liefert 15,000 Eimer. Die Berge haben prächtige Laubholzwälder; Fischerei und Jagd sind sehr bedeutend. Die Viehzucht, namentlich die des Rindviehes, ist wichtig. Die Fabrtkation, besonders die Eisengewinnung(150,000 Centner jährlich,) ist nicht unbedeutend. Die Verfassung ist die einer constitutionellen Monarchie mit Einer Kammer. Der oberste Gerichte hof ist der Cas⸗ sationshof zu Luxemburg(11,000 Einwohner.) Die Grundlage der Rechtspflege sind die fünf Gesetzbücher des Code Napoleon; zwei Arron⸗ dissements⸗Tribunale. Fast/ der Bevölkerung ist arm oder bettelt. Einnahmen: 883,776 preußische Thaler; Ausgaben: 727,874 preußische Thaler. Staatsschulden sind keine vorhanden. Oesterreich. Wien. Dit Laxemburger Frage wird in hlestgen Regierungskreisen sehr ernst genommen, da ihr Lösungeprozeß von un⸗ berechenbarem Einfluß auf das Schicksal Oester⸗ reichs sein muß. Die Luxemburger Angelegen⸗ heit kann für Oesterreich weit wichtiger werden, als die schleswig⸗holsteinische. Während es sich im Vorjahre um die Machtstellung Oestecreichs in Deukschland gehandelt, hängt heute von der Beschlußfassung der österreichischen Regierung ble Existenz Oesterreichs als solches ab. Man fühlt * land über /. Der Weinbau an der Mosel und es wohl einmüthig, daß das Heil Oesterxeichs nur in strengster Neutralität zu finden ist, allein eben so sehr begreift man, daß sich diese schwer— lich werde in einem europäischen Conflicte be— haupten lassen;— und daher die große Verstim⸗ mung auf der Börse ungeachtet der beruhigenderen Berichte aus Paris. Frankreich. eine wieder etwas ruhigere geworden und die Hoffnungen für Erhaltung des Friedens haben zugenommen, wenigstens ist man geneigter an— zunehmen, daß derselbe in diesem Jahre nicht gestört werde. Conferenzen sollen in der Luxemburger Angelegeaheit nicht stattfinden, die Regierung will direct mit den verschiedenen Mächten, welche die Verträge von 1839 mitunterzeichnet haben, unter— handeln und den Ausspruch derselben veranlassen. Wenn ein solches Schiedsgericht, welches Frank⸗ reich angenommen hat, das Urtheil fällt, daß der König von Holland nicht Besitzer des Herzog— thums Luxemburg ist, so könnte natürlich von einer Erwerbung Frankreichs nicht mehr die Rede sein. Im entgegengesetzten Falle werde Frankreich als⸗ dann sehen, was es zu thun habe. In diesem Sinne äußern sich französische Blätter.— — Die französischen Studenten haben folgende Adresse an die deutschen Studenten erlassen: „Deutsche Brüder! Der Horizont zeigt sich düster und bedrohlich. Kriegsgerüchte lassen sich auf beiden Seiten des Rheins vernehmen. Die Völker erwarten unruhig, was die Zukunft über sie ver⸗ hängen wird. Und ist gleichwohl die Zeit des Nationalhasses nicht dahin? Fern seien von uns diese Ideen einer andern Zeit! Die Völker sind groß nicht durch ihre Gebiete, sondern durch ihre Einrichtungen. Frankreich und Deutschland sollen nicht die Ausdehnung ihrer Gränzen, sondern die ihrer Freiheiten erstreben. Nie hat ein braver Mann den Krieg gefürchtet, aber jeder ehrliche Mann soll ihn verwünschen. Hassen wir ihn wegen des Elends, welches er nach sich zieht, und wegen des Despotismus, den er erzeugt. Steht es nicht den Studenten an, diese großen Wahrbeiten laut auszusprechen? Schreiten wir nicht zusammen auf dieser fruchtbaren Bahn, dentsche Brüder? Möge denn durch Euch, mit Euch fortan der Friede mit seinem Glanze die Völker zum Wohlergehen, zur Größe, zur Freiheit führen!“ — In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers vom 10. d. M. ist die von der Majorität gestellte Interpellation über Luxemburg zurückgezogen worden, während die Interpellationen der Opposition und der Mittelpartei von allen Büreaus verworfen worden sind.— Fast alle Vlätter sprechen sich für die Neutralerklärung Luxemburgs aus.— Cabinetsveränderungen sind sehr wahrscheinlich.— Der König von Belgitn ist hier angekommen. 9 Italien Florenz. Da neue Ministerium hat heute dem Könige den Eid geleistet; das selbe besteht aus den Herren: Ratazzi, Tecchio, Revel, Pescetto, Ferrara, Coppino, Giovanola und Blasio. er Minister des Aeußern ist noch nicht ernannt; man glaubt, daß es der Senator Campello wer⸗ den wird. 2 Nußland. Petersburg. Das„St. Pe⸗ tersburger Journal“ sagt, den überstürzten Ur⸗ theilen der inländischen Journale bezüglich des Verkaufs des russischen Amerika's gegen über könne es nur sagen, daß eine berersele vortheilhafte und die erworbenen Rechte achtende Transaction wahrscheinlich sei! Es würde sich darum handeln, die oststbirischen Häfen zu begün⸗ stigen, die Colonien zu heben und den beidersei⸗ tigen handelspolitischen Interessen am stillen Ocean vollkommene Genugthuung zu gewähren. Amerika. Ne hort. Der Senat rati⸗ fitirte fast einstimmig den Vertrag mit Rußlund. „ Nauheim. Wie bereits in Ihrem Blatte ge⸗ meldet wurde, haben mit dem 1. April die Concerte der Kurkapelle unter der Direction des Herrn Kapellmeisters Neumann begonnen, Es ist demselben gelungen, tüchtige, Kräfte für sein Orchester zu, gewinnen, so daß dasselbe, vollständig completirt, sich jetzt schon durch seine gediegenen und präcisen Vorträge auf's Vortheilhafteste hervorthut und zu der, Hoffnung berechtigt, daß wir bei längerem Zusammenwirken dirses, vorzüglich zusammengesetzten Oe⸗ chesters ausgezeichnete Leistungen während der kommenden Paris. Die Stimmung ist 6 Fruulfut Monale bebe— Abena 1 6 10 man bert. een Vectra wird die* 0 Wapec sche 8 1 cer we ein ber Sch und Ice dei schag dune Schnellzug Frenz dan Ege Erleichterungen ———— 0 Zur 958 In Folge bis Dounerseg 957 in guter worsheilhaflen 8 bie Erped. d. 8“ 668 Die vor Wohnung in ab anderweil) Maumlichkesten Amme: auc Stock 2 Nan 1 dazu. aschlüche, J Waschgrochren 0 getan, Erdt bah get. Friedbetg Dad en Dem un fun!“ n zacbendes tie den da t A f rtlatienen uren aller — Fe en altrflärurz trugen i den Belg! Ninistris 5705 dat selbt 1 16 Neptl, aun Blasio. „ wee, gantilt der⸗ ——— tur erwarten dürfen. Die Concerte finden vorerst an Wochentagen Abends 7 Uhr und an Sonn- und Feier— sagen Nachmittags 3 Uhr und Abends 7 Uhr statt. rankfurt. Der Pferdemarkt ist zu Ende. Trotz ies abscheulichen Wetters hatte derselbe eine große Anzahl Fremder in die Sladt gezogen. Was das Gesanemtresultat inlangt, so läßt sich dasselbe dahin zusammenfassen, daß er Markt ein guter Mittelmarkt war, während die zum Verkauf ausgestellten Pferde, was die Qualität und die Quantität anlangt, die sämmtlichen früheren Märkte über⸗ srafen. Die Preise wacen, wie das um diese Jahreszeit immer der Fall war, ziemlich hohe und feste, namentlich lehaupteten sich Arbeits- und Wagenpferde mittleren Schlags im Preise. In Reitpferden herrschte, namentlich don Auswärts, lebhafte Nachfrage. Es wurden zwar ziemlich bel angreiche Käuse abgeschlossen, allein sie erreichten dicht die Zabl des Frübjahrsmarktes 1866. Die Gründe ind in den plötzlich aufgetauchten Kriegsbesorgnissen zu uchen, die das Geschäft in Luxuspferden beeinträchtigen nußten. Frankfurt. Hiesige Bierbrauer sollen für die nächsten Monate bedeutende Lieferungen von Bier nach Paris ibernommen haben.— Wie von München berichtet wurde, gat man dort besonders construirte Eisenbahnwagen fur len Biertransport nach Paris erbauen lassen, so bedeusend pird die Zufuhr von dort sein. Eine Auslese schöner layerischer Kellnermädchen ist bereits unlängst nach Paris lefördert worden. 2 Das Bureau des Vereins deutscher Ingenieur: n Paris hat so eben die Probenummer einer„Deut⸗ chen Ausstellungs⸗ Zeitung“ erscheinen lassen, welche es sich zur Aufgabe stellt, den Industriellen fort⸗ Kufende Berichte über die Ausstellung vom Standpunkte es Fachmannes zu liefern. Außerdem enthält die Zeuung in der Schilderung culturhistorischer Ergebnisse und all emein interessanter Einzelheiten der Ausstellung gewie— netes Feuilleton und sauber ausgeführte Illustrationen. Das Blatt erscheint vom 1. April an wöchentlich dreimal und kostet bei den preußischen Postanstalten incl. Postauf⸗ chlag vierteljäbrlich 2½ Thaler. Schnellzüge nach Paris. Die Münchener Kon⸗ erenz von Eisenbahn⸗Direcioren hat sich über wesentliche Erleichterungen des Reiseverkehrs nach Pacis geeinigt. Die Extrazüge, welche für mindestens 300 Theilnehmer gewährt werden, erlauben 80 Pfund Gepäck Freigewicht neben dem Handgepäck; die französische Ostbahn gewährt 65 Procent, die deutschen Bahnen 50 Procent Taxermäßi⸗ gung, so daß der Fahrpreis mit den Specialzügen sein wird: Von Straßburg nach Paris und zurück 2. Klasse 30 Fres., 3. Klasse 20 Fres. Für gewöhnliche Züge treten kleinere Ermäßigungen ein,(französische Osthahn 25 Procent für 1 Monat Aufenthalt, 45 Procent für 8 Tage; deutsche Verwaltungen unterschiedlich, z. VB. 25 Procent an den Schnellzugstaxen für 8 bis 15 Tage Ausenthalt.) Eingesandt. durch Schaden klug werden?“ Offenbach hat vor einigen Tagen der Fleischbeschauer mit Hülfe des Mikroskops in mehreren Schweinen Trichinen entdeckt. Nur dieser mikroskopischen Untersuchung haben es die Einwohner Offenbachs zu ver⸗ danken, daß wer weiß wie viele von ihnen der schrecklichen Vergiftung durch Trichinen nicht zum Opfer gefallen sind. Wer mag bei solch augenscheinlich großer Gefahr noch Schweinefleisch essen? Schon der Gedanke an die gewiss Möglichkeit einer Vergiftung sellte Jedem die Lust dazu nehmen. Warum aber benutzen Metzger unserer Stadt Friedberg das prächtige Mikroskop nicht, wälches sie im gerechten Eifer anschafften? Warum baben wir keine mikroskopische Schweineschau, wie an anderen Orten der Fall ist? Brauchen wir deshalb eine Trichinen— vergiftung nicht zu befürchten, weil die hier während eine kurzen Zeit mikroskopisch untersuchten Schweine frei von Trichinen gefunden wurden? Noch vor kurzer Zeit hat man überhaupt von dieser schrecklichen Krankheit nichts F. i man erst 2 1 In dle (8 gerafft. Es mikroskopische sih eben viele Leute zu essen, so lange Vergiftung nahe liegt Herrn den Fall in Offenbach zu Herzen gehen lassen. Im Interesse der Stadt. liegt auch im Interesse der Metzger die intersuchung permanent einzuführen, da nicht mehr getrauen Schweinefleisch die gewußt und doch hat sie schon viele Menschenleben hinweg-„ Möglichkeit einer so furchtbaren Möchten sich doch die betreffenden Telegraphischer Bericht. Mitgelheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec. Agent. Das Hamburg-Newyorker Postdampfschiff„Borussta“, Capt. Franzen, trat am 6. April wiederum eine Reise via Southampion nach New-York an und hatte außer einer starken Brief- und Packelpost 350 Tons Ladung, 34 Passagiere in der Cajüte und 630 im Zwischendeck an Bord. 5 Das Hamburger Postdampsschiff„Germania“, Capt. Schwensen, welches am 23. März von Hamburg abging, ist nach einer glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten in New Vork angekommen. Das neue Hamburger Postdampfschiff„Hammonia,“ Capt. Ehlers, welches von New-York am 31. März ab ging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen und glücklichen Reise von 9 Tagen 14 Stunden wohlbehalten in Cowes ingelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staaten-Post sowie die für England und Frankreich be⸗ stimmten Passagiere gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 185 Passagiere, 1100 Tons Ladung, 13,500 Dollars Contanten und 16 Briefsäcke und hat auch auf der Retourreise den neuen Bremer Dampfer„Union“ wieder an Schnelligkeit über⸗ troffen. Das Bremer Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd „Union“, Capt. H. J. v. Santen, welches am 28. März New Pork verließ, ist nach einer schnellen und glücklichen Reise von 9 Tagen 15 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staaten-Post, sowie die sür England und Frankreich be⸗ stimmten Passagiere gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 153 Passagiere und volle Ladung. Das Bremer Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd Bremen“, Capt. Neynaber, trat am 6. April wiederum eine Reise via Scuthampton nach New-Vork an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 610 Passagiere und 300 Tons Ladung an Bord. Von den Passagieren reisen: 10 Erwachsene und 2 Kender in I. Cajüte oberer Salon; 28 Erwachsene, 6 Kinder, 1 Säugling in I. Cajüte unterer Salon; 450 Erwachsene, 91 Kinder, 22 Säug⸗ linge in Zwwischendeck. Zur Nachricht! 958 In Folge eingetretener Trauer bleibt das Geschäft lis Dounerstag den 18, d. M., früt 9 Ubr, geichlossen. Mayer J. Hirsch. Ein Garten, 57 in guter Lage mit schönen Obfibäumen, ist unter tortheilbaften Bedingungen zu verkaufen. Näheres sag sie Expev. d. Bl. unter Nr. 957. Wohnung zu vermiethen. 468 Die von Herrn Ermus miethweise benutzte Wohnung in meinem Hause ist vom 1. August d. J ib anderweit zu vermietten. Dieselbe enthält folgende Näumlichkeiten: Im zweiten Stock: 3 beizbare große Zimmer, Küche, Magdfiube, Appartement; im drüten Stock 2 Mansardenftuben und Gerätbkammer. Sodann sehören dazu: Keller, aum, Holzplaz, Regenfaß, VDaschkuche, B ichplätzchen im Garten und Joden zum Vaschenocknen Ar Verlan zen kann noch eln großes Zimmer gleicher Erde dazu gegeben werden. Friedberg ohannes Fillmar, Mechanikus. N. 7 Daubitz'sches Brust Gelee allein nur sabriczet von dem Apotheker R. F. Daubitz in Gerlin empfteblt à Fl. 39 kr. die alleinige Niederlage von J. A. Windecker in Friedberg. 569 Nepskuchen N ftets srisch von der Mühle bel Wilden deriste Füße Orangen! 1209 bel W.ᷓFertsch. — 4* 2 eee 928 Meinen geehrten Bestellern auf den allein ächten weisten 1 N Brust- Syrup von G. A. W. Mayer in Breslau die ergebene Anzeige, daß die erwartete größere Sendung eben eingetrossen ist und empfehle ich solchen zur gefälligen Abnahme. Friedberg den 12. April 1867. Ph. Dan, Kümmich. 641 in ganz vorzüglicher Qualität bei 2— 1 Wilh. Fertsch. 2 1. Steinkohlen 317 vorrüglicher Qualtität be Ph. Dan. Kümmich. Düngemittel der * 2— 2 2 2 Chemischen Fabrik Griesheim in Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke(Superpbosphate) zur Düngung des Getretdes, für Ruben, Wiesen, Gemüfse, Fnttergewächse Reps u.. w. ta drei Sorten. Gedämpftes Knochenmehl,(guaussirt) in feinem und gröberem Pulver, für Getreide u. s. w.(zur Maschinen und zur Handsaat.) Rohes Knochenmehl. Baker⸗Guano-⸗Superphosphat. Sombrero Superphosphat. Peru Guano Phosphat. Guano) Phosphor Guano. Griesheimer Guano(concentrirter Dünger,) feines pulper, für Getreide, Rep, Tadak, Kartof⸗ feln, Hopfen u. s. w. Weinberg Guano(Weinberg-Dünger.) Peruanischer Guano. Baker Guano. Kali⸗Superphosphat. Kali Dünger fur Wiesen. Wiesendünger Kalisalze. Schwefelsaures Kali. Futterknochenmehl. Sodagyps, fein gemuhlen. Schwefel Milch, gegen die Traudenkrankbelt. Reichthüm an Gehalt. Vorzügliche Löslichkeit. Billige Preise.— Preiolisten, Gebrauchsanwetsungen und Ana spsey gratls, Garantie der Analpsen.— Controle der landwirthschaftuischen Vereine. 567 Niederlage zum Fabrikprets bei Frlevberg. Wilhelm Fertsch N 0 0 Zum Ausleihen! 951 Cen 45000 fl. werden gegen doppelten Einsatz auf lauter Aecker zu billigen Zinsen ausgelleben. Sie können auch in kleineren Kapttalten abgegeben werden. Jofeph Strauß. Alle Sorten Grassaumen 816 für Wiesen, Bleichen und Anlagen, empfiehlt bestens W. Gekus, Burg. (Gesäuerter Peru⸗ * Kleesanen! Ein Pferd, 10 Jahre alt, steht billig zu verkaufen bei Friedberg. Georg Magnus. Mobilien-Versteigerung. 943 Dienstag den 16. d. Mis., Vormittags 9 Uhr angebend, läßt der Unterzelchnete wegen Aufgabe seines Occonomtebetriebes nachfolgende Gegen fände zur öffent⸗ lichen Versteigerung gelangen, als: 1) 2 Fahrkübe, wovon die eine frisch gekalbt, die andere schwer trächtig ist. 1 Stück Jungvieb. Einen vollständigen Kuhwagen. Vier verschtedene Pflüge. Eine eiserne Egge. Eine Dickwurzmüble. 7) Eine Fruchtfegemühle. Ein Pfußlfaß. ) Eir vollffändiges Kubgeschirr. Eine Fruchtwaage. Ein Wagentuch. Eine Partie Strohmist. Eine Quantität Grummet. Circa 15 Centner Dicwurz. Eine Quant tät Spreu. Eine große Waschbüötte und sonstige Haus- und Oekonomle⸗Geräthschaften. 5 Bemerkt wird noch, daß gegen genügende Bürgschaft und 5% Zinsen Zablungsfrist bis den 1. Septemder l. J. gestattet wird Petterwell den(. April 1867. Friedrich Jacob Will. 2 frischmilchende Ziegen und mehrere Wagen Mist 945 bat zu verkaufen H. Scheuermann in Fauerbach d. Fr. Geschästs- Empfehlung. 946 Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich neben meiner seitherigen Gaftwirthschaft auch Schwelnemetzgerei betreibe. Mein eiskigstes Beftreben richte ich auch feruer dabin, für gute Speisen und Getränke, sowie reelle Bedienung bestene zu sorgen. ad Nanbeim G. Fleischhauer, Landgerichtolocal gegenüber. 9⁵⁴ Rechnungen mit Geschäfts-Airma per Buch 32 ker, in größeren Quantitäten billiger, ltefern E Bindernagel& Schimpf. Seiden⸗ und Filzhüte, Konrad Sehmidt, 3 Das Neuste in Strohhüten und Sonnenschirmen, sowie in allen sonstigen Putz- und Modeartikeln für die bevorstehende Saison empfiehlt in schöner Auswahl und zu billigen Preisen K. Friedrich, neben der Post. Für Landwirthe! 953 in allen neuen Facons und Farben sowie in großer Auswahl bei 797 Dombasle Pflüge No. 0& 1 Waschmaschinen. Häckselmaschinen. No. 18 2. Wringmaschinen. do. ean Weißzeugmangen mit Schwungrad. Richmond& Chandler. do. ohne do. do. bei Louis Marburg 8 Söhne in Fraukfurt a. M. . 1 5„Zur Reichs krone“ EE Die Vaterländische Feuer- Versicherungs-Gesellschaft in Elberfeld 899 hat mir die Agentur für Hier und Umgegend übertragen. Ich empfehle mich demnach zur Vermittelung von Feuer⸗Versicherungs-Abschlüssen aller Art, indem ich mich erbiete, jede zu wünschende Auskunft auf das Bereitwilligste zu ertheilen. Friedberg den 25. März 1867. 5 P. K 0 1 15 Geometer, wohnhaft neben Herrn Büchsenmacher H. Enge!(Vorstadt. Feder- und Quecksilber-Manometer, Dampfstrahipumpen(Injecteure). Unbearbeitete und fertige Messing- und Rothgußgegenstände für Maschinen und Dampfkesselarmaturen, Hähne, und Ventile aller Arten für Brennereien und Brauereien, für Wasser⸗ und Dampfleitungen nach eigenen Modellen oder auch nach speziellen Angaben empfiehlt bei sorgfältigster Ausführung zu billigen Preisen Ludwig Becker 904 in Offenbach a. M., Ludwigsstraße 54. HWISNT- Af AnasꝗS chmierbüchsen, Schmierhähne. Wasserstandzeiger mit Hähnen und mit Ventilen, Probirhähne. Ultramonkan oder katholisch? Die religiöse Grundfrage Deutschlands und der Christenheit beantwortet von Leopold Schmid, Professor der Phllosophie in Gießen. 2. Auflage. Press. 944 Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. N eucrweht. 956 Uebung der 1 Steiger, Sonntag Erriwillsge e, den 14. d Mis.. ½7 Uhr Morgens. Alle Arten 930 in bester Qualität bei Bönstadt. Jos. Löwenthal. 931 Vor meinem Hause hat man einen Regenschirm stehen lossen und kann der rechtmäßige Eigenthümer denselben gegen Erstattung der Inseratgebühen in Empfang nehmen. Friedberg im April 1867. M. May, Usagasse. Häckselmaschinen, sowie andere Maschinen, Waschmaschinen, Wring⸗ Kleesamen und Saatfrüchte neueste verbesserte englische verschledener Größen, onfangend, an Ott ud 90 Meist 9 Nico Berpwers e 63 935(hell zuͤm Füttern geeignet), bat zu verkaufen G. Steinhäuser, Bierbrauer. Ziegel⸗Kohlen 861 für Russensteinfabrikanten und Kalkbrenner, von ganz ausgezeichneter Güte, offerire ich franco für alle Eisenbahn Stationen zwischen Gießen und Frankfurt à 26½ kr. per Centner. In geeigneten Fällen be willige ich Credit bis December d.. G. F. Freundlieb, neben der Stavplkirche. Ein Hun d, 934 große Bulldogge, Farbe elsgrau, ist in der Nacht vom 8. auf den 9. d. M. entlaufen. Dem Wlederbringer eine gute Belohnung. Ossenheim. Georg Weisensee. Vorschuß& Credit- Verein. 933 Sonntag den 14. d. M., Nachmittags 3 Uhr, findet in dem Saale der„drei Schwerter“(Harmonie), die statutenmäßige Generalversammlung des hiesigen Vorschuß⸗ und Creditvereins statt. Tagesordnung: 1) Erstattung des Rechenschaftsberichtes, 2) Festsetzung der Gehalte der Kassenbeamten und Bestimmung über die Verwendung des Gewinrstes von 1866, 3) Abänderung der Statuten, 4) Ergänzungswahl des Ausschusses,(die Herrn Fr. Roßbach, H. Schimpff, Wilh. Bechstein und Fr. Hecht treten aus dem Ausschuß aus).. Die Mitglieder werden gebeten, sich recht zahlreich einzufinden. Der Ausschuß. Ein gesandt. 927 Die Meinung, daß deutsche Intelligenz und deutscher Erfindungsgeist im Auslande nicht verdientermaßen an⸗ erkannt werden, findet wiederum eine auffallende Widerlegung durch die fabelhaft schnelle Verbreitung des bei uns bereiis seit langer Zeit bekannten Specisicums genannt: Zahnwolle) zum augenblicklichen Stillen jedes Schmerzes, ohne den kranken Zahn zu berühren, erfunden in Rochlitz vom Apotheker erster Classe und Chemiker Herrn Bergmann. Daß die Bestrebungen unsers deulschen Landsmannes nicht durch die selbstverständliche Theilnahme des Publikums unterstützt, sondern auch durch competente Persönlichkeiten befördert werden, beweist uns das Herren Bergmann und Comp. in Paris, 70, Boulevard Magenta, ertheilte Patent auf seine Erfindung und sehen wir mit Vergnügen, daß der Vertrieb dieses ächt deutschen Fabrikates allen Apothekern des In- und Auslandes über⸗ geben wurde und daher dem Publikum nicht dringend genug empfohlen werden kann. e) Depol bei Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. 8 2684 Der von Tausenden von Confumenten erprobte und von medieinischen und wissenschaft⸗ lichen Autoritäten anerkannte ächte Daubitz⸗ Liqueur ist in nachstehenden Niederlagen u haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Jacob Schimpf, in Assenheim bei arl Bauer. Ein gutes Oekonomiepferd 200 bis 300 fl. 942 liegen in der Ossenhelmer Kirchenkasse zum Aus⸗ 941 steht dahier zu verkaufen. Dieß Exped. d. Blattes sagt unter Nr. 941 das Nähere. leihen bereit. Keller, girchenrechner. Warnung. 940 Ich warne hiermit Jedermann meinem Sohne Georg, 17 Jahre alt, Etwas zu borgen noch zu lelhen, indem ich für denselben für Nichts garantire. Stammheim den 9. April 1867. Peter Schütz Theater in Nauheim. 936 Sonntag den 12. April 1867. 1. Die Grille. Ländliches Charaktergemälde in 7 Acten von Char l. Birch Pfeiffer. K 4 8 Montag den 15. April. f Letzte Vorstellung vor den Feiertagen. Lincoln's Anfang, Glück und Ende. Historisches Zeitgemälde in 6 Bildern von E. Reu lo m. Es ladet ergebenst ein C. Erler, Director. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 14. April. Palmsonntag. e Evangelische Gemeindr. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer— 5 Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candibat Freiensehner. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. 0 Gottesdienst in der Burgkirche: 5 Vormittags: Herr Diakonus Meyer. 5 Nachmittags: Herr Candidat Spengel. Katholische Gemtinde. Oesterliche Communilon der Männer. Um halb 10 Uhr: Hochamt. Montag Morgens um 7 Uhr eine heil. Messe. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Oruck und Berlag von Bindernagel. Schimpff (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 17 und eine Beilage.) maschinen ꝛc. ꝛc. bel 109 Carl Marburg, age Allerheiligengasse 67, f 932 Frankfurt a. M. Eine Partie schöner Malzkeime Holz Das Local ist in der Krone bet Herrn brit 922 Montag anfangend, so nach verzeichnet 1 Steg 61½ 551 6A Bucht 4730 Eichen acbb Nadel- W dd meissbietend 9 dem Rothen Nleder⸗ Großher Ho 92 95 dem Osenbente d Mist zur assrntlichen Stetten N Zusemmer baus. Wide atfrüchu 8 owenthal 8 daltint en n valansts einbauser, en adlieb, am Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. M 45. Versteigerung 804 In der Klagesache de Actiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetr Eisensteingruben„Glückauf““, welche sich auf 267— 273 und Flur V. 339, in der Gemarkung Landgerichts Friedberg vom 13. März l. J. Samstag den 11. N34. 30 1 1 11 1 der Eisensteingruben„Glückauf“ in der,, Gewarkung Ochstadt. s Karl Kinzebach von Wetzlar, Kläger gegen die oberhessische ieb zu Gießen Beklagte, sollen die genannten den Grundstücken Flur J. 558, I. Weg von Ockstadt befinden, auf Verfügung Großh. Mai 1867, Vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle unter den bei der Versteige Bemerkt wird, daß wir bereit sind an die Meistbietenden versteigert werden. zu Grund gelegten Bedingungen öffentlich die Gruben auf rung Verlangen den Steigliebhabern jederzeit vorzuzeigen. Ockstadt den 29. März 1867. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Großherzogliches Ortsgericht Genf Friedberg: Ockstadt Holzversteigerung. 921 Mittwoch den 17. April, von 2 Uhr Nachmittags anfangend, werden auf dem Großherzoglichen Dorhelmer Bergwerke 65 Stecken altes Grubenhbolz und 1 10 Haufen Zimmerspäne, öffentlich verßeigert. Dorbeimer Beegwerk am 8. April 1867. Grogsherzogtiches Bergamt Dorheim Storch. Holz ⸗Verstei gerung 922 Montag den 15. l. M., des Vormittaas 9 Uhr anfangend, soll im Gemeindewald Nieder-Ros bach nachverzeichnetes Gehölz, als: 5 Stecken Eichen⸗Scheid holz, 61½½„ Buchen- Prügelholz, e Eschen⸗„ 27508„ Buchen⸗Stockholz, 6274 Buchen⸗Schlagholzwellen ersser Qualität, 4730 Eichen. 5 1006 Nadel-* sodann, 1 Eichen⸗Stamm, 18“ Länge, 19“ Durchmesser, 51 Cubikfuß, 1 Nadelstämme von 7—9“ Durchm. und 40—55“ Lange, 86 Cuditkfuß. 18 Nadelstangen, 35—457/ Länge und 74 Cblfß., meisßtbtetend versteigert. Die Zusammenkunft ist auf dem Rothenstoß an der Hauptschneise. Nleder⸗Rosbach am 9. Avril 1867. Großherzogliche Fenn Nieder · Ros bach Z o fl. Holzversteigerung. 922 In dem Gräflich Solms Rödelbeim'schen s. g. Ossenbetmer⸗Wäldchen kommen Mittwoch den 17. April. J., zur öffentlichen Versteigerung: 23 Stecken Buchen Prügelbolz. 1 15 Elchen⸗ 5*. 10* Buchen ⸗Stodholz, 1* Nadel- 9 26„ Buchen- Astreisholz, 3900 Wellen Eichen⸗Schlagrets holz, 100„ Nadel⸗Astreisholz, 35„Dornen. Zusammenkunst Morgens 9 uhr am Ossenheimer⸗ Jagdhaus. Wickstadt den 6. April 1867. Gräfliche Oberförsterel Assenheim Schallas. Fohlen⸗Versteigerung. 874 Mittwoch den 17. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden in hlesiger Reiter Caserne zwei Hengst⸗Foblen, wovon eins ungartscher Race, in dem Alter von 6 beztehungsweise 8 Wochen, meistbietend öffentlich versteigert. Butzbach den 3. April 1867. Großpherzoglicher Verwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Retterbrigade v. Grolman, Major. Obligations-Verloosung. 920 Bet der heule ftattgebabten Verloosung des An- dens der Gemelnde Partenbelm von Partisal⸗ Obligatsonen wurden die Nr. 49, 75 und 93 je mt 100 fl. zur Auszahlung gezogen und können dteselben bie Um 1. Mat 1867 bel dem Geimeinde Elnnehmer zu Partenheim in Empfang genommen werden, well von da an der Zinsenlauf aufbört, Partenbelm am 9. April 1867. Großbersogliche Baͤrgermelsteret Partenheim ullmer. ——— [Cichen⸗Lohrinden-Versteigerung. 925⁵ Mittwoch den 17. April l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Sommerlad'schen Gasthause in Battenberg versteigert werden: 400 Centner 70 jährige Eichen Lohrinde im Distrikt Diäekung der Oberförsterel Allendorf, 125 Centner 40jährige Elchen Lohrinde im Distrikt Lindenhardt der Obetförsterei Dodenau, 500 Centner 50jäbrige Eichen⸗Lohrinde in den Distrikten Battenberg und Sandböhl der Oberförsterei Laisa. Der Transport der Rinden aus den Schlägen bis nach Marburg wird einen Kostenaufwand von 30 Kreuzer per Centner durchschnittlich veranlassen. Battenfeld und Battenberg den 7. April 1867. Die Königlichen Oderförstereten Stammler. Jäger. Arbeits-⸗Versteigerung. 937 Mitwoch den 17. April, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Bureau des Großherzoglichen Bürper⸗ meisters zu Trais- Münzenberg nachstebende Arbeiten öffentlich aa den Wenigfinehmenden versteigert werden: 1) Plantrarbeit It. Kostenüberschlag für 48 fl. 2) Pflasterarbeit 40 fl. 3) Cbaufsirarbeit l 60 fl. 4) Liefern von Sand, Chausfstr- und Pflastersteinen 126 fl. Gambach am 10. April 1867. Schneider, Bezirks- Banaufseher. Materialien lieferung. 938 Für die biesige Saline sollen auf dem Submisfions⸗ wege folgende Materialien angekauft werden: 1 Klafter guter Uhaktes, 8000 Stück Plattziegel, 5000 Stück Backstelne, 1000 große und 2000 kleine Spitz- steine, 2000 Lehmsteine, 100 Bütten ebersgönser Kalk 10 Pfund gesponnenen Hanf, 100 Pfund Werg, 300 Pfund Sackkordel, 10 Pfund Zweidraht, 2 Pfund Stechgarn, 1 Pfund Zimmerschnur. Lleferungsanerbtetungen find verfiegelt mit der Auf— schrist„Materialienlieferung für die Saline Nauheim betreffend bis zum 23. d. M., Morgens 10 Uhr, bet der unterzeichneten Behörde einzureichen, bei welcher auch die Lieferungsbedingungen in den Vormittags stunden, an den Werktagen, einzusehen find. Nauhelm den 10. April 1867. Groß berzogliches Salinenamt Schreiber. Weiß. * Holz⸗Versteigerung. 939 Dienstag den 16. April sollen im Mockgädter Markwalde, District Forstwald, nachfolgende Holzsorten zur öffentlichen Versteigerung kommen: 34½ Stecken Eichen⸗Scheidbolz, 28„„ Prügelholz, 62 4„Stochholz, 1530 Stück Eichen Wellen. 99 Eichen Stemme von 9—25“ Durchmesser und 20-80“ Länge, 5723 Cub ikfuß. Die Zusammenkunft findet ftatt Vormittags 9 Uhr an der Steinkaute im Forstwald. Nieder⸗Mockstadt den 9. April 1867. Der Markmeister 1 1 Reuther. Fertige Banhölzer 819 in allen Dimensionen, Lange und Stärke per Darmstädter Cubikfuß frei kan allen Stationen der Main-Wesere Bahn von Frankfurt bis Gießen zu 20 kr. empfiehlt 0 Nauheim am 10. A Bekanntmachung. Montag den 15. d. M., von Morgens 8 ½ Uhr an, werden in hlesigem Stadtwa' de: 500 Stück Eichen Stämme in 5676 Cbksß., Eisenbahnschwellen, Werk I eignen, und 97 Eich ichfeln, meistbletend versteigert und wird bei Stellung zahlbarer Bürgen Zahlungofrist bis zu Michaelt d. 3. bewilligt. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Nauheim Ri e. wesche und Stück D ie Holz Versteigerung. 948 Mittwoch de 17. April, des Morgens 9 Uhr, soll im Nieder⸗Weiseler Gemeindewald, Distrikt Lang⸗ schelt, folgendes Gehölz meistbietend versteigert werden: 3 Siecken Buchen- Scheitholz, 3„ Eichen⸗„ Buchen⸗Prügelholz, „ Eichen Prügelbolz, 149 5 Buchen Stockholz, 3* Eichen Stockholz, 10676 Stück Buchen Reisholz, 178— Eichen⸗ 4 35 7 Fichten⸗„ 5„ Dirße ß, Die Zusammenkunft ist um 9 Uhr bei der Oes. Nieder- Weisel den 10. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Weisel Ha u b Arbeits-Versteigerung. 949 Samstag den 20 d. M., Nack mittags 1 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Griedel nachflehende Ardelten und Lieferungen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 2 1) Pflasterarbeit lt. Kostenüberschlag für 715 fl. 2) Cbaufsirarbeit 160 fl. 3) Brechen, Anfahren und Aufsetzen von Steinen aus den Griedeler Steinbrüchen 307 fl. 4) Liefern von Pflastersand aus der Griedeler Sandgrube 160 fl. Gambach am 10. April 1867. Schneider, Bezirks⸗Bauaufsehr. Holz ⸗Versteigerung. 950 Dienfsag den 16. d. Mis. Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen en biesigen Stadtwald, Distrikt Pfingstwelde, folgende Holzsortimente meistbietend versteigert werden: ½ Stecken Kiefern. Stock⸗ und Prügelholz, 3925 Wellen Fichten⸗Relebolz und 1129 Stück„ Stangen. Die Zusammenkunft ist an der Espaerftraße am Kisselberg. Butzbach den 10. April 1867. Großberzogliche Bürgermeisterei Butzbach Küche l. Holz-Versteigerung. 952 Montag den 29. d. Mts., Vormittage 9 Ubr an ⸗ fangend, soll in dem Bodenröder Gemeindewald, Distriete Ellerbeck und Wildwiese, folgendes Holz öffentlich ver⸗ steigert werden: 10 9 Stecken Buchen⸗Prügelbolz. 2) 4½„ Eichen und Birken, 3) 1„ Aspen⸗ 5 4) 43„ Buchen⸗Stockholz, 5—„ Eichen-— 6) 13100 Wellen Buchen⸗Reisholz, 7 1000„ Nadel⸗ 8) 115. Nadelstangen, 68 Cblst., von 1-4“ Durch ⸗ messer und 20-30“ Länge,— 9 1 Eichen- und 1 Buchenstamm, 7 Cbkss., 4—5“ Durchm. und 17-20“ Länge. Die Zusammenkunft ist in loco Bodentod, Anfaan ist eim Distrtet Wildwiese. Die Großberzogl. Bürgermeistereien werden um ge⸗ fällige Bekanntmachung etsucht. Bodenrod den 11. April 1867. Großberzogliche Bürgermeisteret Bodenrod Schäfer. der Heu Versteigerung. 955 Dienstag den 16. d. Mio., Vormittags 11 Ubr, sollen auf dem Ratbbause dapter circa 50 dis 60 Ctr. deu meisibtetend versteigert werden. Ober Florstadt den 11. März 1867. Groß berzogtiche Bürgermeisterei Ober⸗Florsfadt 5 Schemeid t. Annonee. 901 Ein gefitteter junger Bursche, welcher gesonnen it als Taglöpner in einer Färberei zu arbeiten, oder auch dieselbe zu erlernen, kann unter vorkdeilbaften Be⸗ dingungen in Arbeit treten bei S. Matzenstein, aus Gießen. Färbermeister Acker in Berstadt stasse zu Friedberg werden Einlagen fene een 894 vas Spiel der Neuen Mailänder Stunts- Prämien- Obligationen ist von der Grossherzogl. Hessisehen ISe gierung gestattet. „Gottes Segen bei Cohn!“ Grosse Capitalien- Verloosung von uber 2 Mill. 200,000 Mark. Beginn der Ziehung am ten April d. J. 885 In die Mathildenstifts⸗“ N angenommen und bis zu 300 fl. mit 4% verzinset. Sehrt. Henten- und Febensversicherungs⸗Anstalt zu Harmstadt. 909 Wir bringen hierdurch zur offentlichen Kenntniß, daß an die Stelle des verstorbenen Herrn Buchbindermeisters C. C. Weis zu Friedberg dessen Sohn Herr Kaufmann Ludwig Weis daselbst zum Bevollmächtigten(Agenten) der obengenannten Anstalt von uns ernannt worden ist. ö Darmstadt den 1. Aprit 1867. Die Dixyeetion. Nur 2 Thaler 0* 4 r 1 kostet ein Original-Staats-Loos(Keine Uniper l 45 Mal eu 1% 1 Ueut Promesse) aus, meinem Debit und werden solehe 5*„ auf rankirte Bestellung gegen Einsendung des Betrages, oder gegen Postvor- von schuss selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt. Es werden mur Gewinne gezogen. Die IAuupt-Gewinne betragen Mark 225,000 — 125,000— 100,000— 50,000— 30,000— 20,000— 2a 15,000, 2 A 12,000, 2 a 10,000, 23 8000, 3 à 6000, 3 à 5000, 4 à 4000, 10 à 3000, 60 à 2000, 6 à 1500, 4 à 1200, 106 à 1000, 106 4 500, 6 à 300, 100 à 200, 7628 3 100 Mark U. S8 W. Gewinngelder und amtliche Zie- umgslisten sende sofort nach Ent- scheidung. Meinen Interessenten habe allein in Meutschland bereits 22 Mal das Srosse Loos ausgezahlt. Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. Carl von Metternich in Mainz 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 fr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Ph. Dau. Künmich. — Der rühmlichst bekannte E. G. Walter'sche Feuchelhonig-Extract, bewährtes Mittel bei allen Hals- und Brustleiden, Katarrh. Husten ꝛc. sowie bei Verdauungs⸗ 5 stockungen und Hämorrhoidalbeschwerden ist die/ Flasche zu 12½ Sgr., die ½ Flasche zu 7½ Sgr. in stets stischet Waare acht zu haben in: Friedberg bei J. A. Windecker. N 568 Geschäfts⸗ Empfehlung. 887 Einem verehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich als] Metzger dahier niedergelassen habe. 5 Mein eifrigstes Bestreben ist stets dahin gerichtet mit gutem Ochsen⸗, Kalb⸗ und Hammelfleisch aufzuwarten und bitte ich um geneigten Zusoruch. Nauheim. Isaak Rosenthal. Erziehungs-Anstalt für Kiädchen in Friedberg. 814 Unterricht in allen Fächern der elementaren und höheren allgemeinen Bildung. Eintritt der Pensionäre zu jeder Zeit. Programme und nähere Auskunft geben die Unterzeichneten. Die Aufnahme der einheimischen Schülerinnen findet den 1. Mai statt. Friedberg im April 1867. b Amalie, Marie& Lina Werner. An die Dampf⸗Dreschmaschinen⸗Besitzer in der Wetterau und Umgegend. 837 Da ich schon seit zwei Jahren fast meine sämmtlichen Maschinentheile von Herrn M. Henkel, Mechanikus in Friedberg, beziehe, wie neue Liger, Achsen ꝛc., und auch beim Schlusse meiner Drescherei von demselben die Dampf⸗ und Dreschmaschine gründlich repariren ließ, kaun ich Herrn M. Henkel nur empfehlen und bin der festen Ueberzeugung, daß er Jeden so reell und billig bedient, wie nur eben möglich. g Wölfersheim den 31. März 1867. F. Schwarz. Eine Haupt⸗ Aufgabe 380 jedes denkenden Menschen, und ganz besonders des Familien- Vaters, ist wohl die Erhaltung selner und der Seinigen Gesundheit. Bei Witterungs⸗Wechsel sind Erkäl lungen an der Tages⸗ Ordnung; haben diese auch nicht immer einen ernsien Charakter, so verdient doch Erwähnung, daß unsere gefährlichsten Feinde als:„Lungenleiden, Hals⸗Entzündung, Schwindsucht ꝛc. oft in unbedeutenden Erkällungen ihren Ursprung finden. Jeder, selbst der un⸗ wesentlichste Husten greift die innern Organe an! Man erkläre daher allen catarrhalischen Erscheinungen, als Husten, Heiserkeit 2c. sofort den Krieg und suche sie durch körperliche Pflege, warme Kleidung, mit Hülfe accreditirter Bundesge⸗ 5 10 bekämpfen. 9 letztern glauben wir in erster Reihe die„Stollwerck'schen er eee in Vorschlag bringen zu können, welche sich durch ihr mehr als 25 jähriges Besteben ein Bürgerrecht und unbedingtes b i 0 Vertrauen in allen Ländern be 1 1 3 f in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Es befinden sich Depöls, à 14 kr. per Paquet, in Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim Die Pastillen werden nur in etitelürten Schachleln bei Ph. Jac. Weiß, in Assen beim bei Carl Bauer, in Berstadt' bei Chr. Eichelmann Sohn, in versand:. Bellersdeim dei B. Stern Sohn, in Bus bach bel Wilh. Wießler, un Hungen bei A. Buch. Königliche Prunnenverwaltung zu Bad Ems * Reinigungs⸗Cxystall 900 zum Waschen von Leinwand, Shir⸗ ting, Mouslin, Shalws, Merinos, ge⸗ färbten Baumwollenzeugen, Teppichen, Bürsten u. s. w., zu haben bei J. A. Windecker in Friedberg. ö go Eialge Hundert gebrauchte Bohnenstan gen, Georginenknollen, sowie verschiedene perennir ende Blumenstöcke bat zu verkaufen Friedrich Lang, Gärtner. Eine große Prachtbibel 917 mit vlesen großen und kleinen Kupferstichen, aus dem 16. Jahrbundert ißt zu verkaufen. Näheres unter Nr. 917 bei der Exped. dieses Blattes. Repskuchen 923 ftets frisch dei Ph. Dan. Kümmich. Emser Pastillen 30 seit einer Reihe von Jahren unter Leitang der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust⸗ leiden, we gegen Magensch wäche find stets vor⸗ rätbig in Friedverg bei Prn. Hosapolheker C. Wahl, Mitgetheilt von 5 est. 250 fl. b. R. 18. 104 6G. .A. ebe Frankfurter Cours. K. e e 5% 0. 8 a 8* 12. April 1867. Cours der Staatspapiere. D 1 n 622 8 Oesterr. J 5% Met. 1859 1. Lst. 57 4 ½ Gr. Hess. 40% Obligat. 93 P.—„ 100 Pr. v. 186469 G. 5 50% Nat.-Anl. 1854 49½ 4 ¼* 3½% Obligation.——. Sehbwed. Thlr. 10 L..—— „ 50% steuerfreie Oblg. 4%½/ 5 Nassau 4½% Obl. b. Rtü. 293 6. Bad. 35 fl. Loose 50 G. Preussen 4½% Obligat. b. Rm.— 8 40% do do 87 P. 2 Kurh. 40 Thi.-L. b. k. 54½ P. 5 4% 40. do.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105—— 15 Gr. Hess. 50 fl. L. b. K. Bayern 5% Obligstion.—— Frankf. 3½0% Obligat. 82 G.— 5„„„ 5 5 4½% 1 ihr. b. Rth. 91 ½ P. 1 30% do 3 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 3 „ 4% de do 88 5. Russland 50% Obl. 1. L. à f. 1—— I Surd. 36 Fr. L. b.. Würtemb. 4½0% Obl. b. Rtü. 91½ P. Finnland 4 ½0% Pfdbr. i. R. 105—— + J Pistolen J. 9 44—46 5 4% d do—— Schweden 4½0% O. i. RK. à 105—— 9 Doppelte„ 9 45—47 Baden 4½0% Obligat. 91 ½ G. 3 4½0% Pfb. l. R. à 1051.—— 2 preuss. Fried d'or„ 9 5758 5 4% Obligat. 88 p. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75¾ à 76½ Holl. fl. 10 Stücke„ 9 51—53 2.* f 7 2 kand-Ducaten„ 331-36 Voll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 20 Franes- Stücke„ 9 26½—27 I/ Fayr. Ostbahn 0 113% 7% LIV. c b. T 55. fr. 1 28 Kr. 29 G. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 51—55 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp--B. 2 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr.—— 2 Kuss. Imperiales„ 9 4446 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 46½ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6½ 69 P. old pr. Zoll- Pt.—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 77 50% do. neueste Emiss. ½— I Hchh. Silb. pr. Z. Pf.—— 30% Oest. Süd. St. a. Lomb. E. B. 5 4½% Hess. Ludwigsd.-Prior.—— Preuss. Kassensch.„ 1 44¼—45ʃ½¼ Wiener Wechsel- Cours 89/ G. I pohars in Gold„ 2 7288 — Fur An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reell“ Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons Zahlungen 4. 8. w. S. Lindheimer in Friedberg. die Mel Nach de g eich Preußen die Verabrede in den geger vestandenen was die Ge Gebieten bel Versicherungs stimmungen a. im Falle lg velsschert siul Versicherung g Wutsamkeit ge fin die durch Gebieten 9 Ls sund damit Anstalt Aufzeich, handenen sprechend Hessen. Aimmk die zwe uuf Der er der Gesegentwi Weiden sich i Ded Staats ausge schlußreisen — Ur Ministenum d zum geheinen de tischen Jpecke von Jpallden eff Sold begguces Ni die eranstaltu fun des Grof — Die M hesen erhoht