ite, 1867. — — amstag den 9. März. M 30. 1 7 7 f echstein. a rten. en, lend 188 uch; 0 j ö f N 215 N Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerflag und Samstag. lewe ber 1 4 ———— 2 ä.——————— an J. Bestellungen auf dieses Blatt werden auswärts bei der betreffenden Poststelle, in Friedberg bei der Expedition entgegengenommen. ee dige Lene enn Betteffendt Die Statistik der Bewegung der Bevölkerung im Jahr 1866. Friedberg den 7. März 1867. e meißt 2 0 0 2 5* N 0 1 75 8—* 5 N Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Pfarrämter und die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. dra 8 Vielfach an uns gerichtete Gesuche um Uebersendung des erforderlichen Formularpapiers in obigem Be treffe veranlaßt uns, Sie Dtn, auf die in Nr. 338 der Darmstädter Zeitung(Seite 1380) von 1866 abgedruckte Bekanntmachung zu verweisen und Ihnen bemerklich zu — ne, machen, daß Sie für zeitige Uebersendung des erforderlichen Formulars von der Calculatur der Großh. Centralstelle für die Landesstatistik 1 7— zu Darmstadt sorgen wollen, indem keinerlei Entschuldigung wegen fehlenden Formulars gelten kann und nachgesehen wird. Lia p p. * ernt Dau. Seck n V 0 7 f — Hessen. Darmstadt. Die„Hess. Lan- im Krieg und im Frieden, verfügen zu können. über den Verfassungsentwurf nicht aufzuhalten, em, desztg.“ glaubt, daß die Uniformirung unseres Nach der Convention wird die hessische Diviston zurück. Dasselbe thut der Abg. v. Arnim⸗ — Angus, Militärs nach preußischem Muster beschlossene That⸗ genau nach preußischen Vorschriften reorganisirt, Heinrichsdorf in Bezug auf den von ihm n Rei sache sei, da die Abänderung der Auszeichnung sämmtliche preußische Reglements treten sofort in eingebrachten Geschäftsordnungsentwurf. Es wird „ ag. an bei den Unteroffizieren angeordnet sei. Die betreffen⸗ Kraft und werden die preußischen Auszeichnungen hierauf die Geschäftsordnung des preußischen Ab⸗ den Posamentiere seien angewiesen, mit Anferti⸗ der Chargen auch in Hessen eingeführt. Den geordnetenhauses, welche bisher nur provisorische ee gung der Silberborden einzuhalten, da in der böchstcommandirenden General der Division ernennt Geltung hatte, als definitive angenommen. Das Folge Goldtressen verwendet würden, wie solche der König von Preußen, und da unser Divisions⸗ Haus tritt nunmehr in die Berathung über die dd Hadn bei dem preußischen Heere eingeführt sind. commandeur, Prinz Ludwig von Hessen, Oberst geschaͤftliche Behandlung der Vorlage der verbün⸗ —— Der G ‚ a Mon- i Bis Armee ist, so sie i ten Regi f D d schlägt * er Großherzog wird nächsten Mon- in der preußischen Armee ist, so sieht man einer deten Regierungen ein. er Präsident schläg ae e ee fag zu einem mehrwöchentlichen Besuch des könig ⸗ Ernennung desselben zum preußischen General in vor, daß Vorberathung im ganzen Hause über J 0 lich baperischen Hofes nach München abreisen. der nächsten Zeit entgegen. Sämmtliche übrigen die Vorlage stattfinden möge, und zwar bereits 1 U— Der in diesen Blättern bereits erwähnten Offiziere ernennt der Großherzog. Die Regimen- beginnend am nächsten Sonnabend und in der militärischen Untersuchungs⸗Commission, ter, seither aus zwei Bataillonen à fünf Compag⸗ Art, daß zuerst in eine Generaldebatte und dann gegend deren Präsident Prinz Ludwig ist, gehören folgende nien bestehend, formiren nun drei Bataillone ain die Berathung über die einzelnen Titel ein- A Offiziere als Milglieder an: Oberst Seederer, vier Compagnien und müssen deßhalb im Ganzen getreten werde. Nachdem dies alles erledigt, würde Unterfranlen, -Prtußen und Commandeur des Artilleriecorps, Obristlieutenant v. Riedesel, Commandeur des 1. Reiterregiments, Oberst Bickel und Obristlieutenant Laue von der Infanterie, Major Habermehl vom Generalstab. Friedberg. Die Verlustliste der Großh. Armeedivision im Feldzuge 1866 ist nunmehr als Beilage zur Darmst. Zig. ausgegeben worden. Dieselbe ist zu umfangreich, um sie hier zum Ab⸗ druck bringen zu können, wir verweisen deßhalb auf die in Nr. 28 d. Bl. enthaltenen summarischen Angaben. Ein Abdruck der vollständigen Verlust⸗ liste liegt zur Einsichtnahme für die Interessenten bei der Expedition des Anzeigers offen. — Wir geben nachstehend einen dem„Frkft. Journ.“ entnommenen Artikel über die zukünftige Gestaltung unserer Militärverhältnisse, der durch seine in's Einzelne gehenden Angaben einen grö ßeren Schein der Zuverlässigkeit und Genauigkeit für sich hat, als alle seine zahlreichen, seither er schienenen, alsbald jedoch widerrufenen Vorläufer. Ob er dennoch das gleiche Schicksal wie diese haben wird, können wir freilich nicht wissen. Der Artikel lautet: Nach der erfolgten Rückkehr des hessischen Militärbevollmächtigten in Berlin, des großh. Obersten und Flügeladjutanten v. Grol- man, ist in unserer lovalen Residenz die Unter- haltung über militärische Angelegenheiten eine allgemeine und bezeugt, wie die nunmehr ab⸗ geschlossene Convention eine Existenzfrage unseres halb nord-, halb füddeutschen Ländchens war. Die glückliche Lösung der Aufgabe ist zum Theil Verdienst des Herrn v. Grolman, früherem Er⸗ zieher der Prinzen Ludwig und Heinrich von Hessen und paher eine persona grata, am Berliner Hof; zum großen Theil wurde sie erleichtert durch die versöhnliche, entgegenkommende Stimmung des preußischen Cabinets, das, wie schon früher gegen Sachsen, auch gegen Hessen nicht den Uebermuth des Siegers fühlen ließ, sondern von dem Stand- punct eines nunmehr befreundeten Bundesgenossen ausging, und so diese Militärconvention erstehen ließ, welche Hessen eine selbszändige Verwaltung, einheimische Garnisonen, Zusammengehörigkeit der nach preußischem Muster organifirten Divisson ge währt, Preußen dagegen hinlängliche Bürgschaft sichert, über die hesssschen Truppen zu jeder Zeit, acht Compagnien und vier Bataillonsstäbe neu errichtet werden. Die beiden Reiterregimenter er- richten je eine fünfte(Depot-) Schwadron und die Artillerie formirt aus der Belagerungsbatterie eine bespannte Fußbatterie. Die schon vor dem Krieg in Essen bestellten 4⸗Pfünder Hinterladungs⸗ kanonen langen in Kurzem an, und besteht als- dann die hess. Artillerse aus 1 reitenden, 3 Fuß⸗ batterien gezogener 4-Pfünder und 1 Batterie ge⸗ zogener 6⸗Pfünder. Die Vermehrung der Ba- taillone bedingt auch eine Vermehrung der Gar- nisonen und wird namentlich die Provinz Ober⸗ hessen dabei stark bedacht werden, wo Gießen, Nauheim u. Alsfeld als neue Garnisonsstädte in Aussicht genommen sind. Die Reorganisation verursacht eine totale Umgestaltung aller seither bestehenden Verhältnisse, und ist im Interesse des Staates, namentlich aber des einzelnen Militär- angehörigen zu wünschen, daß sie bald von statten geht und der Ungewißheit ein Ende gemacht, die lähmend in militärischer, sehr störend in familiärer Beziebung auf dem Militärstand seither gelegen hat. Gießen. Nach der amtlichen Prüfung der Protokolle über die Wahl in Emden erhielt Con⸗ sul Brons 7675, Professor Ibering dahier 7667, also 8 Stimmen weniger. Professor Ihering ist hiernach nicht gewählt. Preußen. Berlin. Die„Kreuzzeitung“ sieht sich ermächtigt, in Bezug auf die angebliche Rede des Königs von Schweden zu erklären:„Se. Maj. der König von Schweden sollte nach den Berichten vieler— zumal süddeutscher— Blätter kürzlich eine Rede gehalten haben, in der allerlei Anspielungen gegen die preußische Politik vorge— kommen wären. Der königlich schwedische Ge— sandte hatte die Güte, uns mitzutheilen, daß er von seinem Hofe ermächtigt ist, jener Zeitungs- nachricht das allerentschiedenste Dementi entgegen— zusetzen, weil Se. Maj. der König Karl eine derartige Rede überall nicht gehalten habe.“ — 6. März. Reichstag. Mit verschie⸗ denen geschäftlichen Mittheilungen wird die heutige Sitzung von Seiten des Präsidenten Simson er- öffnet. Der Abg. Lasker, der zuerst das Wort erhält, zieht den von ihm eingebrachten Entwurf einer neuen Geschästsordnung, um die Berathung das Haus dann in Schlußberakhung definitiv über die Vorlage beschließen. Ein Antrag des Abg. Kitz auf Einsetzung einer Commission wird nach kurzer Debatte, an welcher sich die Abgeordneten v. VBincke, Waldeck, Gumbrechtu. Michaelis betheiligen, mit überaus großer Majorität ab- gelebnt und der Vorschlag des Prästrenten an⸗ genommen. Die Vorberathung über die Vor⸗ lage der Bundesregierungen im ganzen Hause wird also stattfinden und schon am Sonnabend beginnen.— Die Wahl des Abgeordneten v. Obeimb wird sodann für gültig erklärt, der wei⸗ tere Antrag der Abtheilung auf Ueberweisung der Beschwerden an das Bundespraͤsidium wird da⸗ gegen abgelehnt. Die übrigen Wahlprüfungen sind von keiner Bedeutung. Geprüpft sind bis jetzt 224 Wahlen. Nächste Sitzung am Freitag. Der„Staatsanzeiger“ publieirt einen allerhöchsten Gnadenerlaß vom 26. Februar, betressend die Militärpersonen in den annectirten Landestheilen, darunter auch die Deserkeure, wenn dieselben sich binnen 8 Monaten melden. — Wie die„Provinzlal⸗Correspondenz“ mel⸗ det, ist es nicht die Absicht der Regierung, wahr⸗ heitsgetreue Berichte über die Verhandlungen des Reichstags zu hindern, sofern nicht die Redner Ausschreikungen begehen; die Polizeibehor⸗ den und Staatsanwaltschaften haben darüber ent⸗ sprechende Weisungen erhalten. Krefeld. Die Viehseuche ist uns in den letzten Tagen näher gerückt und in einem Gehoͤste des Nachbarkreises Kempen ausgebrochen. Da das Gehöfte ziemlich vereinzelt liegt und gleich alle nöthigen Vorsichtsmaßregeln ergriffen wurden, läßt sich hoffen, daß das Uebel in sich ersticken und sich nicht weiter fortpflanzen werde. Ueber- baupt scheint es, daß die strenge gebandhabten Sanitätsmittel allenthalben dem Uebel eine feste Schranke bieten und daß wir mit dem Schrecken davon kommen werden. Köln. Die Cholera, welche im vorigen Monate 80 Opfer, an einzelnen Tagen 7 bis 11, forderte, ist entschteden in der Abnahme begriffen Am vorigen Dieustag starben 3, am Mittwoch 1, am Donnerstag 2 und am Freitag und Samstag je 1 Person Hamburg. Die Hamburger Polizeimann⸗ schaft hat zufolge preußischer Aufforderung in Hamburg und Cuxhaven über 20 wehrpflichtige Schleswig⸗Holsteiner in Haft genommen, die im Begriff standen, zor dem Einstellungstermin der schleswig-holsteinischen Recruten(6. d. M.] über⸗ seeisch zu entweichen. Dieselben wurden heute von einer preußischen Militärpatrouille in Empfang genommen und abgeführt. Sachsen. Dresden. Großes Aufsehen erregt hier das spurlose Verschwinden eines ge⸗ achteten Anwalts des Dr. Albert Schelcher, der am Abend des 25. Febr. in der heitersten Laune sein Büreau verlassen hat und über dessen Ver⸗ bleiben seitdem keine Nachricht zu erhalten ge— wesen ist. Da sich derselbe in den geordnetsten und glücklichsten Verhältnissen befand, auch nach Lage der Sache an keine Reise zu denken ist, läßt der Gedanke an ein von Außen her über ihn ge⸗ kommenes Unglück sich kaum abweisen. Meiningen. Der der„Volks⸗Ztg.“ ent- nommene, in der Nr. 29 des„Anzeiger“ enthaltene Artikel aus Meiningen wird durch Rechtsanwalt Rost in Hildburghausen als völlig entstellt und wahrheitswidrig bezeichnet und namentlich erklärt, daß erwähnter Jäger nicht begnadigt, sondern durch das Kreisgericht freigesprochen worden sei, weil nicht erwiesen werden konnte, daß er sich nicht im Zustande der Nothwehr befunden habe, außerdem aber sei er nach wie vor Jäger im Privatdienste. Baden. Karlsruhe. Bei den Stutt- garter Conferenzen soll auch die Errichtung einer gemeinsamen Militärbildungs⸗Anstalt für die 4 süddeutschen Staaten, und zwar in München, in Anregung gebracht, der Gegenstand aber späterer Verabredung, ohne Zweifel in der am 1. Okt. zusammentretenden Militäcommission, vorbehalten worden sein. Wir glauben nicht zu irren, wenn wir die Vermuthung aussprechen, daß unsere künf⸗ tigen badischen Offiziere ihre Ausbildung zwar vielleicht in einer außerbadischen Anstalt, aber höchst schwerlich in München erhalten dürften. Frankreich. Paris. Die„France“ be⸗ stätigt das Gerücht, daß die Regierung beabsich⸗ tigt, dem gesetzgebenden Körper einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Herr v. Lamartine eine National- belohnung zuerkennt. Der betreffende Gesetzent⸗ wurf ist bereits an den Staatsrath gelangt und er trägt darauf an, daß Herrn v. Lamartine die Summe von 400,000 Franken als Nationalbe⸗ lohnung ausgezahlt werde. Neueren Nachrichten zu Folge hat der Staatsrath den Gesetzentwurf angenommen.— Prinz Humbert von Italien wird am 15. April in Paris erwartet und begibt sich alsdann nach Wien, wo seine Verlo⸗ bung mit einer österreichischen Erzherzogin gefeiert werden soll. — England hat den Besuch von 50,000 und Preußen den Besuch von 10,000 Arbeitern für die Weltausstellung angemeldet. Italien. Aus Venedig wird in Bezug auf die Faschingszeit berichtet, daß man seit den Tagen des letzten Doge diese Volkslustbarkeit noch nicht mit solchem Glanze und solcher Munterkeit habe vor sich geben sehen. Die fremden Kanonen, die früher unter den Arkaden drohend in die Menge hineingestarrt, seien jetzt verschwunden, und die Fahne, die jetzt überall aufgepflanzt sei, habe die Königin der Adria befreit. Unter ihrem Schutze werde Venedig auch seinen alten Glanz wieder- gewinnen.— Der Ankauf des in Venetien zu⸗ rückgebliebenenͥ Kriegsmaterials wird als ein für Italien sehr vortheilhaftes Geschäft betrachtet. Das militärische und das schwimmende Material, wie die Dampfer und Kanonenboote des Garda— see's und der Lagunen, tausend Feld- und Festungs⸗ geschütze, jedes mit 1000 Ladungen, 3 Mill. Kilogr. Schießpulver, 25,000 eiserne Bettstellen wurden für ungefähr 12 Mill. Fr. erstanden. Hierzu kommen, abgesehen von den Festungswerken selbst, die prachtvollen Casernen und Spitäler, die große Militärbäckerei von Verona und die unermeßlichen Vorräthe an Proviant, Fourage und Lagergeräth— schaften, was zusammen auf 3 Mill. angeschlagen wird. J Diese werthvollen Ankäufe vervollständigen die militärische Position Venetiens: sie befestigen seine Sicherheit und gestatten, alle Kräfte auf Arbeiten der Intelligenz und des Friedens zu verwenden. Rußland. Petersburg. Es ist be⸗ schlossen, sämmtliche Staatsfabriken, Bergwerke, Salzminen u. s. w. an Private zu verkaufen; der betreffende Gesetzvorschlag, von der durch Geheim rath Girs präsidirten Commission für Steuer— reform ausgearbeitet, liegt bereits dem Reichsrathe vor. Es werden dabei den Unternehmern, welche an Stelle des Staates treten wollen, die günstig⸗ sten Bedingungen zugesichert, die Abzahlung in 37 Jahren gestattet u. s. w. Es eröffnet sich hier der Privatindustrie ein weites Feld und dem Staatsbudget, wenn auch Anfangs kein directes Einkommen, so doch bedeutendere Ersparnisse. Bei einem Banket brachte Großfürst Nikolai einen Toast auf die tapferen chriechischen Freiwilligen aus, welche gegenwärtig so viel lei— den, so herbisch kämpfen und deren Brüder wäh⸗ rend des Krimkrieges die einzigen Verbündeten Rußlands gewesen sind. Griechenland. Aus Athen wird gemel⸗ det: Der Dampfer„Panhellenion,“ welcher auf seiner elften Fahrt von Kreta begriffen war, um Flüchtlinge von der Insel fortzubringen, wurde von einer türkischen Fregatte verfolgt und suchte im Hafen von Cerigo Zuflucht. Der Comman- deur der türkischen Fregatte drohte, den„Pan- hellenion“ in den Grund zu bohren, falls er wagen würde, nach Syra zurückzukehren. Der König von Griechenland sandte die Brigg„Salaminia“ ab, um den„Panhellenion“ zu eskortiren und eventuell Gewalt mit Gewalt zurückzuweisen. Die Gesandten in Athen wurden von diesem Vorfalle auf Befehl des Königs in Kenntniß gesetzt. Türkei. Die„N. fr. Pr.“ schreibt über den Stand der orientalischen Frage:„Die Verwicklungen im Orient mehren sich. Rußland wirft die Maske ab und fordert offen die Abtre⸗ tung Candia's an Griechenland. Frankreich hat der Pforte vor Kurzem Aehnliches insinuirt, Eng- land aber sich in einer Circulardepesche entschieden dagen ausgesprochen. Im Vicekönig von Aegyp⸗ ten ist Griechenland wegen der Erwerbung Can— dia's ein Concurrent erwachsen. Die Pforte, das zeigt schon ihre Haltung in der serbischen Festungs⸗] frage, wird gutwillig gar nichts abtreten. Be⸗ gierig sind wir, ob jetzt der französische Gesandte in Konstantinopel die Forderung seines russischen Collegen bei der Pforte unterstützen wird. Wir zweifeln sehr. Man liest ab und zu von der Einigkeit der Mächte in der orientalischen Frage. Eine schöne Einigkeit, wo Jeder etwas Anderes will oder eigentlich Niemand weiß, was er wollen soll— Rußland ausgenommen. Amerika. New⸗Nork. Der Präsident hat gegen die Reconstructionsbill sein Veto ein- gelegt. In seiner Veto-Botschaft heißt es, der Präsident habe keine verfassungsmäßige Befugniß, eine Bill Behufs Militär-Regierung im Süden anzunehmen, wenn nicht Aufrechthaltung der Ord— nung bezweckt sei, sondern der Süden nur zu Prineipien gezwungen werden sollte, denen er feindlich entgegensteht, bezüglich deren er das Recht habe, seinen eigenen Urtheilen zu folgen. Der Präsident wiederholt seine Empfehlung, daß alle loyalen Repräsentanten zum Congreß zugelassen werden möchten.— Der Congreß hat den Ge⸗ setzentwurf über die Militärregierungen im Süden trotz des Vetos des Präsidenten angenommen.— Die Ausgabe von 50 Millionen in dreiprocentigen Anleihe⸗Certificaten ist angenommen.— Kaiser Maximilian ist am 19. Febr. mit 6000 Mann nach dem Norden ausgerückt und hat Caravajal aufs Haupt geschlagen und seine ganze Truppe theils getödtet, theils gefangen genommen.(7) Ober⸗Rosbach den 8. März. Auf dem hiesigen Braunstein⸗Bergwerle ereignete sich gestern Nachmittag der Unglücksfall, daß zwei mit Förderung von Erz beschäftigte Arbeiter durch eine sich plötzlich ablösende Erdmasse ver⸗ schüttet wurden. Den eifrigen Bemühungen der Kame- raden gelang es, den einen der Verschütteten nach etwa einer Stunde zu erreichen und aus der sein Leben be⸗ drohenden Lage zu befreien, während der andere später erst aufgefunden werden konnte, leider aber nicht mehr am Leben. Er war, bereits zum Weggehen angekleidet, aufrechtstehend von der Erdmasse erdrückt worden. Der in so schrecklicher Weise Umgekommene heißt Caspar Groß und ist etwa 22 Jahre alt. Was den Geretteten anbe⸗ langt, so hat derselbe nur eine nicht gefährliche Verletzung am Beine davongetragen. t Södel. Seit dem 2. März erfreuen wir uns einer großen Annehmlichkeit, der Straß en beleuchtung, welche dem Dorf Abends ein städtisches Aussehen gibt.— Bürgermeister und Gemeinderath haben übrigens schon seit Jahren in Förderung des Gemeinde⸗Wohls den rühmlichsten Eifer bethätigt.— Dafür sprechen die An⸗ lagen um die Kirche, die Elementar-, Industrie- und Fortbildungsschule, die zweite neue Spritze, die neue Kirchenuhr, der neue Röhrbrunnen von Guß, die neue Weede, die drei neuen Brunnen mit Pumpen von Guß, das Chaussiren aller Gassen, das Trottoir, die Baum⸗ schule, die Baumpflanzungen, welche ein in Reutlingen gelernter Baumwäcter in Ordnung hält, die Beseitigung des Bettelns u. a. m. Sind wir nun auch überzeugt, daß in andern Gemeinden die Vorstände in Förderung des Gemeinde⸗Wohls Liebe und Eifer bethätigen, so wollten wir es doch nicht unterlassen der Neuerungen und Ver⸗ besserungen in unserer Gemeinde, insbesondere des großen und überaus erfreulichen Fortschrittes vom 2. März Erwähnung zu thun. ö Schönberg. Der Graf von Schönberg, der als Johanniter-Ritter den Feldzug des 8. Armeecorps mit⸗ machte, nahm vom Darmftädter Diaconissenhause und Kloster der barmherzigen Schwestern seit dem 31. August 15 verwundete hessische Soldaten mit über 320 Verpflege⸗ tagen, in sein gräfliches Schloß auf, um sie dort zu warten und zu pflegen und erkräftiget wieber zu entlassen, wobei Jeder 10 fl. Reisegeld erhält. Worms. In Osthofen hat sich der originelle Fall ereignet, daß der Sohn eines dortigen Einwohners zum Nachtheile seines Vaters die beträchtliche Summe von 20,000 fl., theils in baarem Gelde, theils in Werth⸗ papieren, und zwar unter erschwerenden Umständen ent⸗ wendet und alsdann mit dem auf diese Weise annectirten väterlichen Vermögen das Weite gesucht hat. Wahrschein⸗ lich hat er sich mit diesem nach einem andern Welttheile geflüchtet. Wie man erzählt, so soll derselbe weitere 10,000 fl., die sich ebenfalls in demselben Behälter auf⸗ bewahrt befunden hätten, unberührt gelassen haben. Der letztere Umstand, wenn er sich wirklich so verhält, beruht vielleicht dennoch auf einem gewissen Gefühle von kind⸗ licher Rücksicht und Bescheidenheit im Momente einer solchen unerhörten That.. % Erzherzog Stephan von Oester reich. Der kürzlich in Mentone verstorbene Erzherzog Stephan, dessen irdische Ueberreste in der erzherzoglichen Grust in Ofen beigesetzt worden sind, war ein Sohn des Erzherzogs Palatin Joseph aus dessen 2ter Ehe mit Hermine, Prin⸗ zessin von Anhalt⸗Bernburg⸗ Schaumburg. Er war ein eg seine Zwillingsschwester starb schon im Jahr 1842. Erzherzog Stephan stand in seinem 50. Jahre. Im Jahre 1844 war er Statthalter in Böhmen und wurde einige Jahre später, nach dem Tode seines Vaters, um Palatin von Ungarn gewählt. In Folge der Revo⸗ lution 1848 mußte er das Land verlassen und lebte seit dieser Zeit auf seinem mütterlichen Erbschlosse Schaumburg in Nassau. Er war ein Beschützer der Wissenschaft und ein Vater der Armen. In seinem Schlosse hatte er eine Schule errichtet, in der an 40 Kinder von 2 reich dotirten Lehrern einen trefflichen Unterricht erhielten. Ein Brustleiden nöthigte ihn im letzten Herbste unter italienischem Himmel Linderung von Leiden zu suchen, die keine menschliche Kunst mehr zu heben vermochte. Allgemein ist in der Umgebung Schaumburgs, namentlich dem Orte Balduinstein, die Trauner und der Schmerz um ihren geliebten heimgegangenen Schloßherrn.— Manchem unserer Leser wird der liebenswürdige und freundliche Gasigeber zu Schaumburg von der Zeit der deutschen Naturforscher⸗ Versammlung her noch im besten Andenken stehen. Ein Portemonnaie, 577 eirea fl. 3. enthaltend, wurde Montag Abend in hiesiger Stadt von einem Dienstmädchen verloren. Man bittet um Abgabe bei der Exped. d. Bl 1866 Zwetschen! 311 Türkische, Bamberger und Wetterauer bet Wilh. Fertsch. 598 Ein schwarzer Pinscherhund mit grau melirlem Rücken, auf den Namen Fidel hörend, ist mir am 5. d. M. abhanden gekommen, vor dessen Ankauf gewarnt wird. Dem Wtederbringer eine Belohnung. Karl Gref. Kegenschirme 2137 in Seide, Alpaka und Baumwolle, in schöner Auswahl bei K. Friedrich neben der Post. Zu verkaufen. 593 Ein in zer Usagasse belegenes Haus ist aus der Hand zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei Georg Kautz am Stadischulhaus. Mehrere Wagen Spreu 584 hat zu verkaufen Wohnbach. Wilhelm Philippi. Der ruh Millel be stockun⸗ ½ Flasch Alade —5iñ—ů— können — 1 Chen Sauere uu Dang Oemuse drei Sor Geda und grob Maschirer lpsen g der lan Nite drie 1525 N amburg-Amerikanische Pachetsahrl-Actiengesellschast.* rag erung von altem Bettstroh. * n ö 97 Miuwoch den 13. d. 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Underberg Albrecht in Rheinberg, und Kornbranntwein direkt von Nordhausen bezogen habe; überhaupt habe ich nur einmal, vor einigen Jahren, eine kleine Probesendung von den Fabrikaten des obigen Hau ses bekommen, welche mich veranlaßt sah wieder zurück zu geben, Nauheim. Ph. J. Weiß. NI. Von dem wirklich gut anerkannten Boonekamp von H. Under⸗ berg Albrecht in Rheinberg habe ich für hier alleiniges Depot und bringe denselben gleichzeitig in empfehlende Erinnerung. Roggenmehl, Kleie, Erbsen, Bohnen 534 bester Qualität zu haben bei Simon Strauß, 12 Metzgergasse. serdemarkt& Pferdeverloofang zu Frankfurt u.. 466 Laut Programm des landwirthschaftl. Vereins findet am Schluͤsse des Pferdemarkts, am 10. April d J., mit Genehmigung k. pr. Regierung große Verloosung statt. Die Gewinne bestehen demgemäß aus: 8 1 der schönsten Reit⸗, Wagen⸗ und Arbeitspferde, 0 Wagen nebst completen Geschirren, wobei eine Equipage mit A schönen Pferden u. completer Schirrung. n Außerdem vollständige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit-⸗Requisiten ꝛc. Bestellungen auf Loose à 1 Rthlr.(fl. 1. 48 kr.) sind bald bei mir einzureichen, wenn mit Sicher⸗ heit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Nach Ziehung sende ich Liste franco. Gustav Schwarzschild, 3% 88. Sanefatt a. M. Universal- Magen-Ligueur Carl von Metternich in Mainz 29 empstehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. h. Dan. Kümmich. Friedrich Wilhelm, Preußische Lebens- und een en ace a zu Berlin. Genehmigt von des Königs von Preußen Majestät am 26. März 1866. Concessionirt im Großherzogthum Hessen durch Erlaß des Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Innern vom 13. Februar 1867. 1 Die Gesellschaft schließt Vetsschc rungen auf das menschliche Leben in allen gewünschten Formen gegen mäßige und feste Prämien ab, insbesondere: Versicherungen auf den Todesfall, Leibrenten⸗ und Pensions⸗Versicherungen, Alters⸗Versorgungs⸗ und Aussteuer⸗Versicherungen. Agenten werden unter günstigen Bedingungen angestellt und beliebe man sich dieserhalb an den Unterzeichneten zu wenden. Coblenz, 27. Februar 1867. 533 August Bausch,. 2 2* 5 gegenwärtigen Zeit Allen zu empfehlen. N. F. Daub n wird durch nachstehendes ehrendes Anerkeunungsschreiben, welches dem Apotheker Herrn Ma 7 7757 1 1 erlin, Charlottenstr 19, zuging, zur Evidenz bestäligt:— Nachdem ich längere Zeit am ˖ 1 5 pf gell 70 peu durch fortwährenden Gebrauch von theuren Medicamenten dieses Uebel beseitigen 95 e, begann ich den berühmt geworbenen Daubitz'schen Liqueur zu gebrauchen. Der Magenkrampf war beseitigt, und zwar schon nach dem Genuß von einigen Flaschen des Liqueurs; ich gebrauchte dies Mittel fast ein Jahr e eee fac mich stets wohl. Namentlich aber ist der„Daubitz⸗ Liqueur“ jetzt erst recht zu empfehlen, da Verdauungs⸗ stockungen bei seinem Gebrauch nicht vorkommen. do un Aer 108 der Wahrheit gemäß zu bescheinigen. 9. Gersdorff, Alt⸗Scheifnig Nr. 19 bei Breslau, Dieser Liqueur ist allein ächt zu haben in 5 i ˖ 10 25 Auch l x Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Jacob Schimpf, in Assenheim bei Carl Bauer. General⸗Agent für Süddeutschland. Coblenz, Casinostraße 37. 1 Der Genuß des„Daubitz-LCiqueurs“ ist gerade jetzt in der l * Pferde⸗Loose. 572 Zu der am 10. April d. J. statt⸗ findenden großen Verloosung von Pferden, Wagen ze. zc. empfiehlt Loose à fl. 1 43. oder Nthlr. 1. Frankfurt a. M. N. G. Krämer, 2 Liebfrauenstraße 2(Malacoff). Lehrerconferenz, 5 Seetion Friedberg, 85 Mitiwoch den 13. d. Mis., Nachmittags 2 Uhr. 6000 bis 7000 fl. 587 werden gegen Hypothek auf ein hiesiges Haus zu leiben gesucht. Näheres unter Nr. 585 bei der Exp d. Bl. Strohhüte, 559 welche 55 und fagonnirt werden sollen, bitte daldigst einzusendeg. Elise Bechstein. Geschäfts⸗ Empfehlung. 523 Ich erlaube mir hiermit die ergebene Anzeige machen, daß ich mich dahler als Schuhmacher etablirt schlagenden Arbelten bestens. Bestellungen werden unter Zuficherung prompter und reeller Bedienung schnellstens ausgeführt. 5 Friedberg. Joh. Geil, wohnhaft bei Herrn Metzgermeister H. Engel in der Usagasse, vis- Avis Herrn Kaufmann Huber. „Gottes Segen bei Cohn!“ Grosse Capitalien-Verloosung von nber 2 Mill. 200, 000 Mark. Beginn der Ziehung am ten d. Mt. Bekanntlich ist der Debit der Neuen Malländer Staats-Prämien-Obli- gatlonen, von der Grossherzogl. Hessisehen Regierung gestattet. Nur 2 Thaler 526 kostet ein Origiaal-Stasts-Loos (keine Promesse) aus meinem Debit und werden solche auf frankirte Bestellung gegen Ein- sendung des Betrages, oder gegen Post- vorschuss selbst nach den entfern- testen Gegenden von mir versandt. g Es werden nur Gewinne gezogen. Die Haupt- Gewinne betragen Mark 225,000— 125,000— 100,000 50,000 — 30,000— 20,000— 23 15,000, 22 12,000, 2 3 10,000, 2 8 8000, 3 6000, 3 à 5000 4 4 4000, 10 à 7080 60 à 2000, 6 à 1500, 4 à 1200, 106 à 1600, 106 à 5 00, 6 à 300, 100 à 200, 7628 8 100 Mark u. 8s. v. Gewinngelder und amtlielie Zie- humgslisten sende sofort nach Ent- scheidung. a 0 Meinen Interessenten hahe allein in Deutselland bereits 2 Mal das grosse Loos ausgezahlt. Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäst. J Kirchliche Anzeigen fur Priedberg. Pfarxamtswoche: Herr Diakonns Wecyer⸗ Sonntag Juvocapit den 10. Mätz. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Candidat Etsenmenger. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Bender. Sonntag. Abend um 6 Uhr Missionsvortrag des Hen. Missionör Strobel über das Evangelium in Judien— im Rathhaussaale. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpff. (Hierzu Un terhaltungsblatt Nr. 12 und eine Beilage.) babe und empfehle mich in allen in mein Fach ein⸗ beleben ih Hartman Zuge Golllied S! gesodert, Je siche Juvenle Naude — Hoftalt I Dona fallen u di det Eden! Cheltule d eichneten lt. N. 6. 64 erbabtheilu werden. Fried ——— 542 Im bäͤuserkopf d. M. nad und zwar 113 Siet 9175 desg Der der dattenröde Lich d 205 98 S dere iger Trat echstein. bung. Ftbrar Arpege zu regt flablitt 6* 1 fach ein⸗ ten unter Ab. Crgel! Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. M 30 ——— Bekanntmachung. Wegen Ablebens der Goltliak Sta mm' s auf ihre unmündigen Dienstag den 12. März l. J., Nachmittags 2 Ubr, auf biefigem Ratbhause durch das unterzeichnete Land⸗ gericht unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich versteigert, wenn aber kein annehmbares Gebot eingelegt wird, sofort verpachtet werden. Die Hofraithe bestebt 511 Ebeleute von bier soll deren Kinder vererbte Hofraitbe aus einem dreistöckigen Hause mit 20 Zimmern, einer bedeckten Trinkhalle und den erforderlichen Nebengebäuden, ist in der Reinhardsestraße dahier gelegen, vollfändig zum Wirtbsschaftsbetriede ausmöblirt und seither darin eine srequente Wirthschaft betrteben worden, wie denn auch die Lage dafür eine günstige ist. Die ganze Eintichtung(Inventar) soll auf Wunsch mitverkauft resp. mitverpachtet werden. Kaufliebbaber, welche die Hofraithe einsehen wolleg, belieben sich an die Vormünder jener Kinder, Georg Hartmann oder Johannes Stoll dabier zu wenden. Zugleich werden Alle, welche Forderungen an Goitlieb Stamm's Ebeleute zu bilden haben, auf⸗ gefordert, solche zum Zwecke der Aufnahme in's gericht liche Juventar binnen 4 Wochen bier anzumelden. Naubeim am 19. Februar 1867. Groß herzogliches Landgericht Naubelm In Verhinderung des Landrichters Langsdorff, Stadtgerichts⸗Assessor. Hofraithe⸗ und Grabgärten⸗ Versteigerung. 514 Montag den 11. März d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in biesigem Ratbhbause auf freiwilligen Antrag der Erben der dahier verstorbenen Michael Bauer's Eheleute die zu deren Nachlasse gehörenden nachver⸗ eichneten Immobtlien, als: lur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 388. 36,9. Hofraithe und Grabgarten in der 2. 387. 100.8. Stadt, 2. 104. 103. Grabgarten Liebfrauengärten, — 75. 202. Desgleichen im Ellernpfußl, 5. 105. 258. Desgleichen am Mainzerthor, 6. 64. 151. Acker auf dem Bock, erbabtheilungshalber öffentlich meistbietend versteigect werden. Friedberg den B. Februar 1867. Großberzogliches Ortsgericht Futedberg. 3d. B.: Der dienstälteste Gerichtsmann Fou ca x. -Versteigerung. Difirikt Kühunter, Ettings⸗ kommen den 11. und 12. Verffeigerung Holz 542 Im Licher Stadtwald, bäuserkopf und Lindenseif, d. M. nach verzeichnete Holzsortimente zur und zwar: Montag den 11. März 247 Eichenstaͤmme bis zu 29 Zoll Durchmesser und bis zu 56 Fuß Lange, 16 Hainbuchen und Lindenftämme, 90 Eschen⸗, Buchen und Fichtenstangen. Dienstag den 12. März 250 Stecken Buchen und Elchen⸗Scheit- und Prügel⸗ holz, 113 Stecken desgleichen Stockholz, 6175 desgleichen Wellen. Der jedes malige Anfang it Morgens 9 Uhr am Hattentöder Vieinalweg beim Steinbruch. Lich den 1. März 1867. Wreck Bürgermeisterei Lich e m. Holz- Versteigerung. 554 Dienstag den 12. März, des Mittags 1 Uhr, sollen im hlesigen Markwald: 3 Elchen⸗Baustämme, 639 Cbksß. ballend, 2 Stecken Eichen⸗ Scheitholz, 84*„ und Buchen-Prügel, 6* 5 9* Stockholz, und 308 Stück Buchen⸗ und Eichen⸗Wellen versicigert werden. Zusammenkunft ist im Ort. Trals Münzenberg den 5. März 1867. Für den Markvorstand Gorr, Großb. Bürgermeister. Emser Pastillen 30 seit einer Reibe von Jahren untet Lettung der Königlichen Brunnenverwaltung, aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züg lichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vor⸗ kubig in Frledberg bel rn, posapolbeker C. Wahl, in Naubelm bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Paflillen werden nur in eillkettirten Schachteln versand:. 1) Montag den 18. l. Mts Holzart: Buchen⸗ Nadelholz— Aspen⸗ 15 Eichen⸗Stamm von 10“ Durch 2 Fichten⸗Stämme„ Su. 11“ 26 Buchen 5„ 15-23“ 2) Dienstag den 19. l. Mts. Holzart: Eichen⸗ Nadelholz⸗ Aspen⸗ Eichen- und Aspen⸗ 3 Kiefern⸗„ 9—7 Ein Theil des schlage Distriets Großer Universttätswald und Dienstag wege an dem s. g. Kreuz. Nidda den 6. März 1867. 558 Montag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll die obige Lieferung auf dem Hospital-Büreau unter den daselbst zur Einficht bereit liegenden Bedingungen durch Summ ssion veraccordirt werden. Friedberg den 5. März 1867. Der Großherzogliche Hospital Commandant danesse, Major. — Holz⸗Versteigerung. 575 Aus den Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wald⸗ difirikten:„Am Engelsborn“,„Mörler Unter“ und „Am Forstgarten“, in der Gemarkung Ockstadt bei Frled⸗ berg, kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1) Donnerstag den 14. d. M. 6½¼ Stecken Buchen⸗ Scheidholz, 9 5 Birken⸗ 8 2½„ Kiefern · 5 358¼„ Aaoapen⸗ und Erlen⸗„ 22[„ Buchen⸗ Prügelholz, 105½* Birken- u. Eichen⸗. 61˙C4„ Aaopen⸗ u. Erlen- 5 10½„ Buchen⸗ Stockholz, 8⁰„ Birken, Eichen u. Kiefern- 35½ 5 Aspen⸗ und Erlen⸗ 4 3055 Wellen Buchen⸗ Reisholz, 6102 1 Birken- und Eichen⸗ 5 3840 5 Aspen-, Erlen- u. Klesern„ 191 Gebund Ginstern. 2) Freitag den 15. d. M. Stamm- und Stangenholz. Cubik⸗ Anzahl Durchmesser. Länge. fuß. dolzart. ng Zoll. Fuß. 814 Eiche 79 4—15½ 10—38 513 Kleser 23 6—15½ 15—43 747 Buche 135 1— 9½ 10-35 35 Kirschbaum 3 5½— 8½ 20—35 1869 Birke 394 4—10%½ 10-40 911 Erle 102 5½— 8 15—45 Das Stamm urd Stangenholz, worunter auch schönes Schnittholz, eignet sich vorzügllch für Wagner, Dreher, Schreiner und Bauhandwerker. Die Zusammenkunft findet jedegmal in dem Diftrikt „Am Engelsborn“ auf der»Ufinger Straße“, Vor⸗ mittags um 9 Uhr, statt. Ockstadt den 6. März 1867. Die Freiherrl. v. e Oberförsteret Ockstadt Fre p. Holz- Versteigerung. 557 Mitlwoch den 13. März l. J., Vormittags 9 Ubr, werden in dem Assenheimer Gemeindewald nachstehende Holzsortimente: 72 Eschen⸗Bau- und Werkholz⸗Stämme, 24 Stecken Eichen⸗Scheitbolz, 16„„ Prugelbolz, 31 4„ Stockholz, 2100 Stu„ Wellen, 1 Stecken Kiefern- Scheitholz, 4„„ Prügelbolz, 2 5„ Slockholz und 200 Stück„ Wellen, öffentlich meisthietend versteigert mit dem Bemerken, daß das Holz u bis Martinz 1. J. creditirt wird. Afsenbelm den 6. März 1867. Königliche Frunnenverwallung zu Bad Ems. Großberzogliche Bürgermeisterel Assenheim Schmidt. Holzversteigerung in der Oberförsterei Laugd. 583 Nachverzeichnete Holzsortimente sollen versteigert werden: 5 in dem Domanialwald⸗Distrikt Großer Universitätswald. Die ßichten⸗Stämme lagern unmittelbar an dem nach Glaubzahl 2 Eichen⸗Stämme von 10 u. 10½“ Durchm., 77. 5 Reisholzes eignet sich zu Zumgch⸗ und dergl. Die Zusammenkunst ist an beiden Tagen Vormittags präcis 9 Uhr und —— Scheitholz Prügelholz Stockholz Reisholz. 5 17 2 376½ 72½ 130 ½ 406 2— 3 2 2 2 4 5 m., 20“ Länge mit— 16 Cbksß. .„ 15— 40/„— 1703 * führenden Vicinalwege. in den Domanialwald-Distrikten Dorn, Kaff, Nassewieseutheile und Söderecke. Scheitholz Prügelholz Stockholz Reisholz. Fern 8 2 15. 1 . 5— 81 8 37 15 12 ——— 445 40 u. 307 Länge mit 20-40„* 2 57 Cbkssß. — Relsholz. zwar Montags in dem Holz⸗ s auf dem von Nidda nach Glaubzahl führenden Vicinal⸗ Großherzogliche Oberförsterei Langd Georg i.* Holz- Versteigerung. 591 Dienstag den 19. März l. Z., von Morgens 9 Ubr anfangend, werden in den Fretherrlich von Ritterschen Waldungen zu Hof Hasselheck öffentlich meist⸗ bietend versteigert: 8 Stiecken Nadel⸗Scheitholz, Birken⸗Prügelholz, 30„ Nadel- 2„ Birken⸗Stockholz, 25„ Nadel⸗* 100 Wellen Buchen Reiserholz, 5275„ Birken⸗ und Eichen⸗Reiserholz, 7575„ Nadel ⸗Resserholz, 2700„ Ascspen⸗ 1788 Gebund Ginstern, Stück Kiefern⸗Bohnenstangen. Die Zusammenkunft findet auf dem Hofe Hasselheck [Fatt, und wird mit dem Verkaufe der daselbst befindlichen Bob nenstangen der Anfang gemacht. Friedberg dea 7. März 1867. In Auftrag der Freihertlich von Ritterschen Quts- wallung zu Rüdes deim 1 Versteigerung von Eschenholz. 579 Montag den 11. März, Morgens 10 Ubr, sollen auf der Staatsstraße nächst der Brücke hinter Assenheim gegen Reichelsheim bin circa 18 Eschendäume und das Reiserholz davon öffentlich an die Meistbietenden ver⸗ steigert werden. Friedberg den 6. März 1867. Großherzogliche treu an Frledberg e u 5. Bekanntmachung. 566 Die Spar- und Leibkasse zu Lich ist jeder Zeit berelt zum Ankauf von Gutskaufschillingen, zu Darleden auf Obligationen und zur Uebernahme von Obligationen durch Cession. Es wird dies mit dem Anfügen öffent⸗ lich bekannt gemacht, daß die unmittelbar durch die Beteiligten, oder die durch die Groß berzoglichen Bürger ⸗ meiflerelen angetragenen Geschäfte den Vorzug haben. Lich im Februar 1867. 3000 Die Verwaltung. Holz- Versteigerung. 556 Dlenflag den 12. März 1. J., Morgens 10 Uhr anfangend, werden im blesigen Gemeindtwald, 1) Distritt alte Mark, 1. 2., 3. und 4. Theil: 82 Bauflämme, 974 Cubikfuß, 45 Klafter gemischtes Scheit 3975 Stück gemischte Wellen. 2) Olfirikt Eichenbecken; 23 Klafter gemischtes Prügelbolz, 315 Stück Gerüstboͤlzer, 665 Cubikfuß, 31 Klaster Stockbolz. 3) Distrikt Oberkolbenroth: 14 Stück Kiefern⸗Stämme, und Prügelbolz, L„ Gerüfthölzer, 2 Klafter„ Holz, 75 Stück„ Wellen öffentlich meistbletend versteigert. Der Anfang ißt im„Disirikt alte Mark- zunächst der Straße unsern der alten Katsergrube, wodel in den aus srüberen Jabten bekannten Olsirtkten die letzten doben Oberständer gefällt, meislens kräftiges Schelt⸗ und vor- zügliches Wagnerbolz ausgeboten wird. Pfaffenwlesbach den 4. März 1867. Der Bürgermeister Fr. Rupp. Bekanntmachung. 595 Für biesige Saline sollen 135 Achtel Korn à 180 Pfund und 66 Achtel Gerste à 160 Pfund Zollgewicht auf dem Submisstonswege angekauft werden. Lieferungsanerbietungen find versiegelt und mit der Aufschrift„Fruchtlieferung betreffend“ bis zum 12. d. M. Morgens 10 Uhr anher einzureichen. Die Lieferungs ⸗ bedingungen können dahter an den gewüßnlichen Wochen ⸗ tagen Vormittags eingesehen werden. Nauheim den 7. März 186. Großberzogliches Salzamt F. Schreiber. Ziegler. Weiß. Holz-Versteigerung. 594 Im Ober⸗Rosbacher Gemeindewald, Difsrikt Unter⸗ berg, wird Mittwoch den 13. d. M. folgendes Holz oͤffentlich meistbietend versteigert: 6 Stecken Buchen-⸗Scheitholz, 4 5„ Prügeibolz, 66¼„„ Stockholz, 657 Wellen„Reiserholz, 4 Buchen- und 9 Eichen⸗Stangen, für Wagner geeignet. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr hinter dem Fichtweg an der Ferchenbach. Ober⸗ Rosbach den 5. März 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Ober⸗Rosbach eh e. Holz ⸗Versteigerung. 592 Donnerstag den 14. l. M., Vormittags um 9 Uhr und nöthigenfalls den folgenden Tag, werden im hiesigen Gemeindewald, in den Distrikten Oberberg und Filz- hardt, nachfolgende Holzsortimente versteigeri: 16 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 2„ Eichen⸗Scheitholz, 5%„„ Prügelbolz, 98„ Buchen⸗Stockholz, 11„ Eichen-„ 1„ Birken⸗Prügelholz, 8„ Asopen⸗ 5 10„„ Stockholz, 10250 Stück Buchen Wellen, 2375„ Eichen⸗„ 600„ Aden 5000 e 11„ Eichen⸗Baustämme, 317 Cubikfuß, 2„ Birken⸗Werkholzstämme, 13 Cubikfuß, 500„ Kiefern⸗Bohnenstangen. Gegen genügende Bürgschaft wird das Holz bis Martinitag d. J. geborgt. Fauerbach v. d. H. den 6. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Fauerbach v. d. H. Philipps. 8 Holz⸗Versteigerung. 589 In dem Gräflich Solms ⸗Rödelheim'schen Wald— distriet kleine Diebseiche kommen Donnerstag den 14. März l. J. zur öffentlichen Versteigerung: 7000 Wellen Buchen⸗Reisholz, 3000, Gemischtes„ 300„ Birken“ 5 Zusammenkunft, Morgens 9 Uhr an den s. g. Ruhe⸗ bänken auf der von Ilbeustadt nach Kalchen führenden Chaussee. Wickstadt den 6. März 1867. Schallas, Oberförster. Holz-⸗Versteigerung. 559 Mittwoch den 13. d. M., Vormittags 9 Ühr, sollen in dem Gräflich Solms⸗Laubachischen Walde zu Engel⸗ thal folgende Holzsortimente öffentlich meistbtetend ver⸗ steigert werden: 116 Stecken Buchen-Scheltholz, 19 1„ Prügelbolz, 6„ Etchen⸗„ 60½„ Buchen⸗Stockholz, 6„ Etchen⸗ 1 2800 Stück Buchen⸗Astwellen, 4550„ Etichen-Durchforstungswellen, 750„„ Astwellen, 1200„ Salweidenwellen, 58 Stämme Eichen- Werkholz(vorzüglich für Wagner). Engeltbal den 6. März 1867. Die Gräflich Solms-Laubachische Rentei Brauburger. Holz-Versteigerung. 588 Montag den 11. März, Morgeas 9 Uhr, soll in dem Nieder-Mörler Gemeindewald Schlag Nr. 13 beim Forsthaus Wintersteln nachstebendes Gehölz versteigert werden: 4½ Stecken Birken Eichen Scheldholz, 22½„ Birken Prügelholz, 1 7 Erlen⸗ 5 14 7 Etchen⸗Stockholz, 350 Stück Buchen Wellen, 82⁵3„ Birken 8375„ Aspen“, Erlen-, Nadel-Wellen, 11 Wagen 12 Last allerlei Holz, 50 Eichen Bau⸗ und Werkholz-Stämme, 1087 Cubfß. enthaltend, 3 Fichten⸗Stämme, 51 Cubfß. enthaltend. Die Zusammenkunft ist im Schlage selbst. Nieder⸗ Mörlen den 7. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen Möbs. Bekanntmachung. 580 Dienstag den 12. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Södel: 44 Stämme Eichen⸗Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, von 15 bis 50 Fuß Länge und von 15 bis 26 Zoll Durchmesser, zusammen 5000 Cubikfuß, 200 Stämme Fichtenbauholz, zus 6525 Cubikfuß, 10 Buchen-⸗ Stämme, circa 1000 Cubikfuß ent⸗ haltend.. Mittwoch den 13. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen daselst 161 Stecken Buchen Scheitholz, 2—„ Prügelholz, 66 55„ Stoctholz, 43„ Eichen⸗Scheitholz, 15 5„ Prügelbolz, 17 9„ Stockholz, 1050 Stück„ Wellen, 10½ Secken Fichten⸗Scheitholz, 15 5„ Prügelholz, 23„„ Stoc holz, 1800 Stück„ Wellen, 80„ Eichen⸗Deichseln und Buchen-Lang⸗ wieden an den Meistbletenden versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist an der Baumschule. Södel den 5. März 1867. See e ere Södel el Bekanntmachung. 560 Montag den 11. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll das der hlesigen Gemeinde zustehende Heu, circa 30 bie 35 Ceniner, in Abthellungen auf dem Gemeindehause dahier gegen gleich daare Zahlung versteigert werden. Rödgen b. Fr. den 4. März 1867. Großherzogliche 5 Rödgen a Wolf. Wichtige Y** 2*** Anzeige für Gruchleidende. 120 Wer die vortreffliche Kurmethode des berühmten Schweizer Brucharztes, Krüst-Altherr in Gais, Kanton Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exped. dieses Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. Vecsteigerung von Arbeiten und Materiallieferung. 582 Dienstag den 12. März l. J., Nachmittags 2 Uhr. sollen in dem Gemeindehause zu Nieder ⸗Weisel nach ⸗ folgende Arbeiten und Lieferungen unter den vor der * Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert und in Accord gegeben werden, nämlich: 1) Pflasterarbeit, veranschlagt zu 66 fl. 40 ke. 1 2) Maurerarbeit 1 3) Schreinerarbeit 3„ 30„ 4) Schlosserarbeit i, 5) 60 lfd. Mauerdeckelsteine aus Rocken⸗ berger Sieivbrüchen zu liefern 20„ 5 6) 0,250 Cokklftr. Mauersteine zu brechen 5 7) Beifuhr derselben g 8) 3,6 Cubik⸗Klafter Sand zu liefern von Griedel 5 e 9) 50 Cüubikfus gelöschten Kalk zu liefern 5„ 20 Butzbach den 5. März 1867. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bu r k. 139 Mobiliar-Versteigerung. 578 Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. März l. J., Vormittags 10 Uhr, läßt Frau J. Schneider II. Wittwe zu Hof Schwalheim erbabthellungshalber ihr sämmtliches Inventar, bestehend in Pferden, Rindvieh, Schweinen, Chatse, Wagen, Pflügen, Eggen, Ackerwalzen, Häckselmaschine, Dlckwurzmhle, Brennereigeräthschaften aller Art, Fässern, 1 kupfernen Kessel, 1 Kelter, mehreren Gefindebetten, Tischen, Bänken, Küchenschränken ꝛc. ꝛc.; ferner eine große Quantität Hafer, Kartoffeln, Stroh, einen großen Haufen Dung in kleinen Abthellungen, sowie noch allerlei sonstige Oekonomle und Hausgeräth⸗ schaften, gegen Baarzahlung in ihrer Wohnung zu Hof Schwalheim öffentlich an die Meistbietenden versteigern. Unter- Widdersheim den 4. März 1867. f In Auftrag: b Groß herzogliches Ortsgericht Unier⸗Widdersheim Binding. Bekanntmachung 581 Die am 28. Februar und 1. März d. J. im hiesigen Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung bat die Genehmigung nicht erhalten und soll deßhalb anderweit Dienstag den 19. und Mittwoch den 20. März d. J. nochmals abgehalten werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr an den drei Isselteichen. Hoch⸗Welsel den 6. März 1867. 1 Großherzogliche 7 Hoch⸗Weisel gt er Der weiße Brust Syrup) des Herrn G. A. W. Mayer in Breslau wird vom hiesigen Publikum schon seit längerer Zeit als Hausmittel gegen Katarrbe der Luftröhren und ihrer Verzweigungen, Husten, Heiserkeit u. s. w., vielfach angewendet, und habe ich bei Gelegenheiten meiner Praxis beobachtet, daß dieses Mittel den Kranken in solchen Fällen in der That Linderung und Erleichterung brachte. Namentlich habe ich bei der gegenwärtig hier so allgemein verbreiteten Masern-Epidemie gesehen, daß der heftige Reizhusten der Kinder durch den Gebrauch des Brust-Syrups sich löste und ver— minderte. Delitsch(Prov. Sachsen), 3. Dez. 1864. Dr. Kanzler, Kreisphysikus. *) Nur ächt zu haben in Friedberg bei Ph. Dan. Kümmich. 5 565 Mitgetbellt von 5 F I oest. 250 fl.b. R. 1839 114 P. S. Lindheimer. F rank Furter C O Urs. 8 4 250 5 1854 2 8„ 100 Pr. L. 1858 22 8. März 1867. Cours der Staatspapiere. S 5 500 v. 1860% 68% 0% Ferterr.% Met. 1850 1. Let. Or. Hess. I/ Ubligat. 947 7„ 100 Pr. v. 186470 F. 7 50% Nat.-Anl. 1854 54¼ 5 3½% Obligation.—— Schwed. Thlr. 10-L. 10½ P. „ 50% steuerfreie Oblg. 493½ Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 97 P Bad. 35 fl. Loose 53% P. Preussen 4½% Obligat. b. Rtb.—— 8 4% 40 do 93½ P. 2 urh. 40 Thl.-L. b. R. 55% G. 4 4% do. d Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 93½ P.— Or. Hess. 50 fl. L. b. K.,— Bayern 50% Obligation. 102½ P. Frankf. 3½% Obligat. 83 G.—„„„ N 4½% ½ zähr. b. Rth.] 97/ P. 5 30 do 75½ P. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 36 ½ P. „ 40 0 do 94 P. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 85 6. I Sard. 356 Fr. L. b. B.. Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 97/0 2. Finnland 4½0% Pfdbr. V 105 85 ¼⁰ G 2 Pistolen fl. 9 45—47 5 40% do do 94 P. Schweden 4½᷑% O. i. R. à 105—— 2 5 Doppelte„ 9 46—48 Baden 4¼0% Obligat. 97½ P. 5 44½0% Pfb. i. R. 3 105 85½½ 6 2 krete, Frieledor„ 9 56577 2 let. 92 P. N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 77¼, 9/8 Boll. fl. 10 Stücke„ 9 5153 2 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 12 2e ne 5 9 22 4¾% Bayr. Ostbahn 117½ G. 30% Liv. C. P.& D/. fr. à 28 kr. 34 P. 2 Engl. Sovereigns. 5 11 50—54 8 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.* 50% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 52 P. 2 Kuss. Imperiales e 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49½ P. 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 74¾ P. Gold pr. Zoll-Pf.—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B.—— 50% do. neueste Emiss.% 70 ½ P. 2 Hehh. Sil. pr. Z. Pf. W 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 46% G. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 968 P. rene Kasseich 0 1 45— Wiener Wechsel- Cours 92½. I ollars in Gold„ 227½—28½ — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. S. Lindheimer in Friedberg. Bettefserd! an die Oe Fur d 7 Ende d Gemeinde ra gänzungs we Sie n 1) bie hüben, ron Inter pünftl. 7 und 8 ver Mlleitung, sorderlicht d D di der Awleiln Erforderlie Gemeinder Aus wander anzugebend. Gesetzes v. Hessei daction der eine Neri: amten soll d. überragen un Sch degrt Anmeldung und spricht — Wi tigt man lichen Ver dung diest und den 4 — 2 Lagen eine misertien at hänzungs. uitenden drit auhs zu we bänderung nalhs wohl Fried einzelnen N nimmt ma national. von Sol 1 neu! ie säch hee qu Schw . 81