Austein III i Thome eeczeihrmg ses te. t magen n Ute, u F. Ats * n n an. F nierbetg. FZ— 1867. Samstag den 9. Februar. N18. N Anzeiger für Oberhessen. N 1 Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 0 Sriedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — — —— Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 5. Nichts Nr. 6 sub 1. Verordnung, die Taggelder der Abgeordneten zum Reichstag des Norddeutschen Bundes betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, den Zoll- und Handelsvertrag mit Oesterreich betreffend. Nr. 7 sub 1. Rechnungsablage über die Verwendung der für das Jahr 1864 in dem Großberzogthum Hessen ausgeschtiebenen Brandentschädigungs beiträge betr. Friedberg den 6. Februar 1867. Groß berzogliches Kreisamt Friedberg Tera p p. Betreffend: Die Insekten fressenden Thiere. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Obgleich der Nutzen der Insekten fressenden, insbesondere der Raupen vertilgenden Vogel, vorzüglich der Staare, bekannt ist, so wird bis jetzt nur in einzelnen Gemeinden etwas für ein künstliches Unterkommen derselben durch Anbringung von s. g. Nistkasten an hohen Bäumen in Gärten und in der Nähe von Wohnungen gethan, wir fordern Sie deßhalb, indem wir den schon in Nr. 32 des Int Bl. von 1861 veröffentlichten Aufsatz„Nutzen der Staare⸗ nochmals in Abdruck nachfolgen lassen, auf, für Anschaffung solcher Nistkasten auf Kosten der Gemeinden und Anbringung derselben an geeigneten Orten zu sorgen,— die Gemeinde Nieder-Wöllstadt ist bereits mit einem Nu tz en Es gehört zu den wichtigeren Fortschruten, daß man die Versolgungen gegen die Insekten sressenden Thiere einstellt. In wird auf den Nutzen der Staart aufmerksam gemacht: Wer irgend die Nützlichkeit des Staares als Inseklenvertilger kennt, wird nicht säumen, ibm dei seinem Hause eln künstliches Unterkommen zu bereiten. Die diesigen Gebirgsbewohner, welche die Ansiedelung der Staare seit undenklichen Zeiten bei ihren Wobnungen begünstigen, genießen sichtlich den Segen davon; ihre Oostdäume werden niemals durch Raupenfraß total verheert. Der Unterzelchnete hat sich veranlaßt gefunden, die Staare, welche aus dem biesigen Gebirgswalde verschwunden waren, durch Anbringen von Kunstnestern wieder einzubürgern. Die seit mebreren Jahren auf Waldbäumen aufgebängten Staar kästen find von fröhlichen Staarfamilien belebt. Der große braune Rüsselkäfer, dieser beimliche Mörder der Kiefer und Fichtenpstanzungen, wird durch die Staare, da sie sich und ibre Zungen von den Käfern ernähren, erfolgreich bekämpft. Das Kunstnest, wie es in dem hiesigen Gebirge verwendet wird, besteht aus einem länglich viereckigen Kästchen ven Holz, gewöbnlich 1½ Fuß lang und ½½ Fuß tief. Die Staare, welche man im Gebirge als Frühlingsboten bewillkommt, beziehen bald nach ihrer Ankunft udie auf den Bäumen befindlichen Kästchen zum Brüten und vertreiben die Sperliuge, welche ihnen bisweilen diesen Brutort flreitig machen. Ole Staare sind höchst gesellige Thiere, die man selten allein mebrenthetls in Schaaren fliegen siebt. Ste nisten daher am llebsten auf denjenigen Bäumen, auf welchen 10 bis 20 Kunstnester angebracht find. Am Morgen und Abend erfreuen sie die hiesigen Gebirgsdewohner durch ibten plrolartigen Gesang. de r 1 1 1 Friedberg den 6. Februar 1867. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. schönen Beispiele vorangegangen— und sich in Ihren Bürgermeistereien für deren Weiterverbreitung zu bemühen. 7 Schreinermeister, die sich mit deren Anfertigung befassen wollen, können ein Muster auf unserm Büreau einsehen; Schreinermeister Johannes Eller in Muschenheim bei Lich lie fert solche, viereckig, aus Brettstückchen von ½ Zoll Stücke zusammengenagelt und mit Theer zur größeren Dauerhaftigkeit angestrichen, der vor dem Trockenen mit zerschnittenem, vorber getrocknetem Moose bestreut worden ist, 14 Zoll hoch und„im Lichten 5 Zoll weit, Einflugloch 1,9 Zoll im Durchmesser, das Stück zu 26 kr. * Trapp. Staare. In dem Kunstneste befindet sich ein Flugloch, welches immer die Richtung der schlesischen landwirtbschaftt. Zeitung nach Morgen haben muß, weil die Staare dann den melsten Schutz gegen das Unwetter baben. Das Flugloch darf nur so groß sein, daß der Slaar dinein⸗ schlüpfen kann; ist es groͤßer, nisten sie nicht im Käfichen, weil sie fürchten, daß Raubthtere bineinkommen können. Wiesel und Eichkätzchen geben der Brut eifrig nach. Die unbedingte und anerkannte Nützlichkeit der Staare besteht darin, daß sie Insekten, Larven, Würmer, Schnecken u. s. w. verzebren. Da sie zweimal brüten, und jedesmal 4 bis 7 Jungen haben, kann man sich einen Begriff von der Masse des Ungeziefers machen, welches nicht allein die Eltern verzehren, sondern auch den stets hungrigen Jungen zugetragen wird. Der Staar kann det seinem leichten und schnellen Fluge so weit nach Futter ausfliegen, wie dieses außer den Schwalden keln anderer der kleinen Vögel, welche von Insekten leben, zu thun im Stande ist. Sein Wirkungskreis ist daber ein sebr ausgedehuter. Die Staare treiben sich in steler Geselligketit um die Dörfer derum und vertilgen auf Feldern, Wiesen und Dutungen unzählige Raupen, Engerlinge, Heuschrecken und Käfer. Die Staare suchen aber auch im Laubholze mit ihrem zirkelartig aufgespreizten Schnabel die unter den Blättern versteckten Jnsekten und Eier auf. So wissen sie auch namentlich die Schnecken bervorzuholen, welche sich bei Tage vor dem itnen wider wärtigen Soynenschein tief unter das Blattwerk der Gewächse zurückgezogen haben. Nach der Heckezeit streisen die Staare schaarenweise überall herum und finden Gelegenheit, sich allenthalben nützlich zu machen. Im Jahre 1860 haben sic sich in dem diesigen 1 Gebirge besonders um die Verlilgurg det Malkäfer verdient gemacht. Einladung. Die Mitglieder der landwirthschaftlichen Section Butzbach und sonstige Freunde der Landwirthschaft werden auf Donnerstag den 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr, zu einer landwirthschaftlichen Besprechung auf das Rathhaus zu Butzbach ergebenst eingeladen. Gegenstände dieser Besprechung sind: 1) In der land wirthschaftlichen Zellschrift Nr. 4. von diesem Jahre ist auf Vilmotin's gelbe eiförmige Runkeltüde und die damit erzielten günstigen Erndte⸗ ergebnisse hingewiesen. Ist diese Runkelrübenart bier bekannt und wird sich nach den beschrlebenen guten Eigenschaften ir Anbau hier nicht lohnen? B Es ist allgemein anerkannt, daß landwirtbschaftliche Fortbildungsschulen, welche 1 den minder vermögenden Besitzstand berechnet find, von dem wohl⸗ thäligsten Elnflusse auf unsere ländlichen Verhältntsse werden müssen. Es it ferner bekannt, daß in Würtemberg gegen 400 solcher Fortbidungsschulen las Leben ge⸗ zusen worden find, welche auch in vlelen Fällen zum Besuche der Ackerbauschulen vorberellen! Wie kommt es nun, daß in unserer Provinz Oberhessen solche Fort- blldungsschulen fast gänzlich fehlten und warum sind die wenigen, durch Liebe der eher hervorgerufenen, nach kurzem Besiehen wieder eingegangen? 2 Recht zahlreiche Theilnahme erwartend, füge ich noch an, daß Herr Dr. Henkelmann beabsichtigt aus dem Gebiete der Landwirthschaft zu machen. Friedberg den 6. Februar 1867. 3) In der hlesigen Gegend find noch keine nennenswerthen Versuche mit der sonst für so wichtig angesehenen Futterpflanze Serradella gemacht worden, obgleich keren Anbau auch bier in trockenen Lagen angezeigt zu sein scheint. Sollte nicht daran gedacht werden, sie in diesem Frühjahre auch dei uns belmisch zu machen e 4) Welche Futterftoffe und welche Hütterungsarten eignen sich besonders zur Milcherzeugung? 5) Im verigen Jahre find projektirte gemelnschaftliche Wanderungen durch elnzelne Gemarkunssen und die Wlrthschaften elnzelner Oeconomen in olge der Krieggereignisse nicht auszuführen gewesen. Soll für dieses Jahr uicht der Beschluß gefaßt werden, in der geeigneten Jahreszeit zu einer solchen Wanderung einzuladen? Bußbach den 4. Februar 1867. He ler. der Versammlung Mittheilungen Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg Trapp. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- liche Regierungsblatt Nr. 6 enthält: I. Verordnung, die Taggelder der Abgeordneten zum Reichstag des Norddentschen Bundes betreffend. 8 II. Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Großher— zoglichen Hauses und des Aeußern vom 21. Januar, den Zoll⸗ und Handelsvertrag mit Oesterreich betreffend. III. Communal⸗Umlagen im Kreise Wimpfen für 1867. IV. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens: am 5. Januar dem Baurath Eickemeyer zu Gießen für das Ritterkreuz erster Klasse des großh. badischen Ordens vom Zähringer Löwen. v. Namensveränderungen: am 28. December 1886 wurde dem Georg Becker zu Darmstadt gestattet, künftig den Namen Bauer,— am 10. Januar dem Heinrich Spuck aus Großen Linden, den Familiennamen Dern— und am 11. Januar dem Georg Weicker zu Darmstadt den Familiennamen Weicker⸗Schlosser zu führen. VI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 8. Januar den evang. Pfarrer Briegleb zu Angersbach die evangelische Pfarrstelle zu Wingershausen zu übertragen;— den Kreis⸗ arzt Dr. Frank in Vöhl zum Kreisarzt in Homberg— und den Kreiswundarzt Dr. Ihring zu Lich zum Kreisarzt in Laubach zu ernennen;— am 11. Januar die in Ge⸗ mäßheit der Art. 2, 3 und 4 der Declaration vom 31. Januar 1837 über die Rückgabe der Verwaltung des dies⸗ seitigen Kaufunger Stiftsfonds an die Althessische Ritter⸗ schaft des Großherzogthums Hessen von den betheiligten adeligen Familien zu den drei Obervorstehern gewählten und präsentirten Oberst- Kammerherrn Herrmann Freiherrn von Nordeck zur Rabenau in Darmfladt,— Kam⸗ merherrn, wirklichen Geheimerath und Finanzminister Friedrich Freiherrn von Schenck zu Schweinsberg in Darmstadt— und Freiherrn Georg Riedesel zu Eisenbach auf Altenburg in der gedachten Eigenschaft Landesherrlich zu bestätigen;— 12. den Forst⸗Accessisten Heyer aus Gießen zum Oberförster der Oberförsterei Eichelsdorf zu ernennen;— 14. dem Schullehrer Müller an der 6. evangelischen Schulstelle zu Biedenkopf die 2. evang. Schulstelle zu Ober-Beerbach zu übertragen;— den von dem Herrn Fürsten zu Löwenstein⸗Wertheim⸗ Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach⸗Schönberg auf die 1. evangelische Schulstelle zu Kirch⸗Brombach präsen⸗ tirten Schullehrer Keller zu Rimhorn für diese Stelle zu bestätigen;— 15. den mit der Verwaltung des Kreises Lindenfels beauftragten Kreisassessor Römheld zum Kreis⸗ rath des Kreises Lindenfels zu ernennen;— am 17. Ja⸗ nuar dem Schaffner bei der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Zim⸗ mermann die Stelle eines Portiers auf der Station Offenbach zu übertragen;— 20. zu bestimmen, daß der Hossecretär und Hofcassier Michael Dember den Amtstitel „Hofcassier“ zu führen habe;— 22. den Corporal Kreu⸗ der im ersten Infanterieregiment aus Darmstadt zum Portier auf der Station Langen der Main⸗Neckar⸗Eisen⸗ bahn zu ernennen. VII. Charakterertheilung. Am 15. Januar dem Ge⸗ flügelhändler Georg Held in Darmstadt als„Hofgeflügel⸗ lieferant.“ VIII. Dienstentbindung. Am 3. Januar den evang. Pfarrer zu Wallertheim, Müller, von dem Amte eines Decans des Decanats Wörrstadt auf Nachsuchen. IX. Concurrenz für: die evang. Pfarrstelle zu Holz⸗ hausen mit einem Gehalte von 913 fl. 32 kr.;— die erste evangelische Schulstelle zu Nauheim, Kreis Groß ⸗ Gerau, mit 399 fl. 26 kr., nebst 5 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals;— die erste evangelische Schul⸗ sielle zu Londorf mit einem Gehalte von 300 fl. und 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals. X. Gestorben sind: am 3. Dec. 1866 evang. Schul⸗ lehrer Gunderloch zu Suntersblum; 11. Januar 1867 Oberbau ⸗Registrator Haller zu Darmstadt; 15. Januar Militärpensionär Mathias Remmet zu Gensingen; 22. Kreisassessor Calmberg zu Grünberg; 26. Januar Ober⸗ forst⸗Registrator Weygand zu Darmstabt. a — Der in der zweiten Kammer eingebrachte Antrag des Abg. Bindewald und Genossen wegen Erbauung der Eisenbahn Gießen- Gemünden lautet: Am 19. März 1863 und am 14. Dez. 1864 wurden von den Abg. Thudichum und Eigen⸗ brodt Anträge bezüglich Erbauung einer Eisenbahn von Gießen über Lich, Hungen, Nidda und Bü⸗ dingen nach Gemünden zum Anschluß an die baye⸗ rische Westbahn gestellt, ohne daß dieselben zur Berichterstattung und Berathung gekommen wären. In Rücksicht auf das hohe Interesse, welches der größte Theil der Provinz Oberhessen an dieser Bahn hat, stellen wir von Neuem den Antrag:„die Kam⸗ mer wolle Gr. Staatsregierung ersuchen, einer quali⸗ sicirten Privatgesellschaft die Concession zur Erbauung dieser Bahn zu ertheilen und nöthigenfalls wegen Mitbetheiligung des Staates an diesem Unter- nehmen den Ständen Vorlage zu machen.“ — Ministerpräsident v. Dalwigk und Ge⸗ neralmajor v Grolman sind gestern von München zurückgekehrt. f — Gerichtsaccessist Freiherr v. Löw wird in den nächsten Tagen mit Freiherrn v. Gagern als Gesandtschaftsattachée nach Wien gehen. Vom Rhein. In Folge des ungewöhnlich hohen Wasserstands des Rheines sind alle Niede⸗ rungen unter Wasser und gleicht die Umgebung von Gernsheim einem großen See. Auch von Mainz wird Gleiches gemeldet. Von der hohen Eisenbahnbrücke oder den Anhöhen bei Weisenau aus gesehen, bot bisher und theilweise noch jetzt die überschwemmte Landschaft zwischen Rhein und Main ein trauriges Bild. Die Gustavsburg mit ihren Gebäulichkeiten, Mainbischofsheim, Gins— beim und die weiter entfernten Orte und einzelne hoch gelegene Punkte liegen gleich Inseln in der Wasserwüste.— Jetzt ist der Rhein wieder nicht unbedeutend gefallen. Preußen. Berlin. Preußen hatte noch keine definitive Erwiederung auf die von den Bundes⸗Regierungen vorgelegten Amen ements we— gen der Militär-Verhältnisse ertheilt. Diese Er— wiederung soll in der nächsten Conferenz-Sitzung zu erwarten sein. Eine Verständigung wird keines- wegs bezweifelt. — Das Abgeordnetenhaus genehmigte die Aufhebung des Einzuggeldes und verwarf den Gesetzesentwurf, betreffend die Versetzung der Justiz— beamten der neuen Landestheile in die alten. — Das Herrenhaus genehmigte heute den Post— vertrag mit dem Fürsten von Thurn und Taxis. — Das Abgeordnetenhaus genehmigte die Eisenbahnanleihe mit den Bonin'schen Amendement, dahin lautend, daß bei Veräußerung genannter Eisenbahnen die Zustimmung des Landtags erfor— derlich fei. Die Regierung erklärte sich damit einverstanden. — Die Conferenzen der Regierungs-Bevoll⸗ mächtigten des norddeutschen Bundes haben zu einem Abschlusse des gesammten Verfassungsentwurfs noch nicht geführt, und der Tag für die Schlie— ßung ist noch unbestimmt, obgleich es jetzt heißt, daß auch über die militärischen Detailfragen be— reits eine Einigung erfolgt sei, nachdem in einer Conferenz der Herren v. Bismarck, v. Roon und v. Savigny mit dem Könige über die Stellung Preußens definitiv Beschluß gefaßt worden. — Das Abgeordnetenhaus hat nach dem An- trage der Commission das Genossenschaftsgesetz in der Fassung des Herrenhauses angenommen. Der Abg. Schulze(Berlin) befürwortete die baldige Einführung für die neuen Provinzen. Frankfurt. Die am Abend des 6. d. im großen Saale des Saalbaues abgehaltene Ver— sammlung war sehr zahlreich besucht und endete mit der Aufstellung der vom Wahlcomité der Partei des gesetzgebenden Körpers in Vorschlag gebrachten Parlamentscandidatur des Dr. jur. E. Passavant. — Seitens der Staatsanwaltschaft in Frank- furt ist eine Anklage gegen den verantwortlichen Redakteur des„Frankfurter Journals“ erhoben worden wegen Mittheilung einiger Aeußerungen v. Gagern's in der Sitzung der darmstädtischen zweiten Kammer vom 24. Januar d. J., worin die anklagende Behörde eine Uebertretung der §§. 101 und 102 des preußischen Strafgesetz⸗ buchs(Verhöhnung von Anordnungen der Obrig⸗ keit und Verläumdung resp. Beleidigung von Beamten) erkennen will. Die Stadt Frankfurt hat der Bundesliquidationscommission durch eine besondere Denkschrift ihre Forderungen für im Interesse des ehemaligen deutschen Bundes gemachte Leistungen und Aufwendungen geltend gemacht. Sie fordert vom Jahre 1850— 1863 für Verpflegung und Kasernirung der Bundes- truppen, Ausmarsch des Frankfurter Linienbataillons nach Schleswig⸗Holstein 1c. ꝛc. zus. 1,207,679 fl. 30 kr. und behält sich noch weitere Ansprüche vor. Die Bundesliquidationscommission hat indessen den Antrag auf Ablehnung sämmtlicher von der Stadt Frankfurt angemeldeter Forderungen gestellt und diesen mit einer ausführlichen Begründung begleitet. — Die ständige Bürgerrepräsentation hat die Absendung einer Deputation an den König Be— hufs einer Remonstration in der Contributions⸗ angelegenheit beschlossen. Auf die durch Herrn v. Patow ergangene Anmeldung ist von Berlin die telegraphische Antwort eingetroffen, daß der König die Deputation erst nach dem 12. d. M. empfangen wolle. bei Sachsen. Dresden. Ein Graf Hohenthal hat in der Sitzung der ersten Kammer unter dem lebhaftesten Beifall derselben mit Verwerfung der g von der Regierung mit Preußen zu vereinbarenden Bundesacte durch die Stände gedroht, falls die⸗ selbe die Selbstständigkeit des Landes beeinträchtige. Die Stände würden ein Bundesverhältniß nicht genehmigen, welches die staatliche Existenz gefährde, und lieber die Preußen als Executionstruppen im Lande bebalten.— Die Worte des Grafen Hohenthal werden nun sehr lebhaft besprochen und wird denselben wegen dessen früheren intimen Beziehungen zum gegenwärtigen preußischen Premier- minister und seiner ebenso bekannten Hinneigung zu Preußen eine besondere Bedeutung beigemessen. Württemberg. Stuttgart. Die Con- ferenzen der Vertreter der Südstaaten sind bereits zu Ende. Der„W. St.“ meldet, daß gestern Abend das Schlußprotokoll der Conferenz unterzeichnet wurde. Die Ratification bleibt den Einzelregie— rungen vorbehalten. Das amtliche Blatt fügt hinzu, daß eine Veröffentlichung der Beschlüsse unstatthaft sei, die Verhandlungen aber zu allsei— tiger Verständigung geführt hätten. Uebrigens erfährt man doch so viel, daß bei Bemessung der Präsenzzeit den Regierungen solcher Spielraum gelassen worden ist, daß durch vorherige tüchtige Turn- und Waffenübungen jeder einzelne Wehr- pflichtige es in der Hand hat, sich eine kürzere Präsenzzeit zu erringen. a Oesterreich. Wiener Blätter melden, Bel⸗ credi habe seine Demission gegeben, weil Herr v. Beust mit ihm keine Verständigung über den Weg zur Rückkehr zu verfassungsmäßigen Zuständen er⸗ zielen konnte. Herr v. Beust ist vom Kaiser mit der Vervollständigung des Ministeriums beauftragt. Der außerordentliche Reichstag ist aufgegeben und statt seiner soll der engere Reichsrath einberu⸗ fen werden. Wien. Der„Neuen freien Presse“ zufolge soll Herr v. Beust den Titel„Staatskanzler“ er⸗ halten und der Kaiser ihn beauftragt haben, ein neues Ministerium zu combiniren.— Die Ent- lassung Belcredi's ist wegen einer Meinungsdiffe- renz mit dem Staatsminister Freiherrn v. Beust erfolgt. Letzterer hielt den außerordentlichen Reichs- rath, nachdem die Aussöhnung mit Ungarn ec⸗ folgt, für überflüssig. Das entschiedene Einlenken in die constitutionellen Bahnen und die Berufung eines engeren Reichsraths hat allgemein befriedigt. Belgien. Brüssel. Ein erheblicher Ar⸗ beiteraufstand ist zu Marchiennes in Folge einer von den Metall- Fabrikanten beschlossenen Lohn⸗ herabsetzung zum Ausbruch gekommen. Die Ex⸗ cedenten haben dem Eigenthum beträchtlichen Scha⸗ den zugefügt. Die einschreitenden Truppen waren genöthigt, von der Schußwaffe Gebrauch zu ma⸗ chen. Drei Arbeiter sind erschossen. Großbritannien. London. Am 5. d. wurde die diesjährige Session des englischen Par⸗ laments von der Königin mit einer Thronrede er⸗ öffnet. Dieselbe konstatirt den befriedigenden Cha⸗ rakter der auswärtigen Beziehungen der Regierung und spricht die Hoffnung aus, daß der Friede Europas ein dauernder sein werde. Die Versuche zur Schlichtung der englisch-amerikanischen Streitig keiten werden hoffentlich erfolgreich sein. Leider daure der spanisch-chilenische Krieg noch fort. Die Westmächte seien bemüht, die orientalischen Ver⸗ wickelungen ohne directe Einmischung und ohne Beeinträchtigung des Sultans zu lösen. Die Ver⸗ handlungen über die Stellung des Fürsten Carl von Rumänien seien zu einem befriedigenden Ab⸗ schlusse gelangt. Irland werde hoffentlich bald ohne längere Aufrechthaltung der Ausnahmezustände beruhigt sein. Der Reformbill thut die Thronrede keine Erwähnung, sie sagt aber, die Aufmerksam⸗ keit des Parlaments werde auf nothwendige Wahl⸗ reformen gelenkt werden. Italien. Der Ex- Großherzog von Tos ⸗ cana hat eine Rechnung bei der italienischen Regierung von circa 59 Millionen ein⸗ gereicht, die baar oder in welche er als sein Eigenthum beansprucht, zurück ⸗ erstattet werden sollen. Gold und Silber, Edel- steine, Möbel, kostbare Bilder, darunter drei Gegenständen, D —— SS — 2 Galanmerttag u 5 Wi. car ahn zwe Mil Florenz Gesetzentwur! Steuern au; det öffentlich vürt re dien Zet Aetien det anderer 9 Oesellschaf umzup and alle für pol erlasen, wo gegen Hersot Militargesege ——— b. Friedt lsungen, wele des hiefigen dr zu hallen bead reichen Zuboͤrer Keich 2A per Nas — in madd dd für 2 plete Müßlen Friedbe ble 170 bei —— hut Dr. F. 10(Kuugers „ ane Aucerkrandt un Wenige i entdigl Awädrt Ur- 7 2 7 uin an 8* stet Leh“ ee. u Die G- 2 1 2 0 ber S8. Tutes vate rant u 40 1 wertet tre teten Cda⸗ ee Regierung 19 der nett Raphaels, kurz was an exauistten Kostbarkeiten] Diese sehr interessante Vorlesung, der man allgemein mit im Palästen und Häusern in Florenz ist, verlangt r als sein Privat-Eigentbum zurück und bat auch bereits zur Bequemlichkeit der italienischen Regierung eine Commission ernannt, welche die eclamirten Kostbarkeiten auswählen und fort— chaffen soll. — Zur bessern Beurtheilung des gegenwärti⸗ zen Projects in Betreff der Kirchengüter stellt die Gazz. delle Romagne“ den Extrag der kirchlichen nente zusammen, wie er sich nach dem Berichte zes Finanzministers im Jahr 1864 ergab: Frzbisthümer und Bisthümer 8,152,383 Lire, Fabriten und Kirchenverwaltung 11,375,464 eire, Pfarrpfründen 17,722,208 Lire, Bene⸗ scien 8,738,233 Lirr, Capitel und Kanonikate 2,280,539 Lire, Caplaneien 4,428,730 Lire, ieligibse Häuser(Klöster) 16,769,155 Lire, Seminarien 3,582,985 Lire, Bruderschaften 5,716,057 Lire, Kirchenkasse 14,284,643 Lire, Desammtertrag 102,050,401 Lire. Diese Rente u 5 pCt. capitalisirt gibt ein Capital von mehr als zwei Milliarden(2,041,008,037 Lire.) Florenz. Die Deputirtenkammer hat den Besetzentwurf bezüglich der Ausdehnung gewisser Steuern auf Venelien bestätigt. Der Minister zer öffentlichen Arbeiten hat mehrere Gesetzent⸗ würfe vorgelegt, unter welchen sich einer befindet, v»essen Zweck ist, die Obligationen und Actien der Eisenbahngesellschaften und onderer vom Staate subventionirter Desellschaften in Staatsrentenscheine umzuwandeln.— Durch königl. Deeret sind alle für politische Vergehen erkannten Strafen rlassen, wofern dieselben nicht mit Verbrechen zegen Personen und Eigenthum oder gegen die Militärgesetze verbunden waren. h. Friedberg, 6. Febr. Die erste der sechs Vor⸗ esungen, welche Herr Presessor Ur. Köhler zum Besten ea hiesigen Frauen⸗ Vereins der Gustav-Adolf⸗ Stiftung u halten beabsichtigt, hat gestern Adend vor einem zahl⸗ tichen Zuhörerkreis im Rathhaussaale dahier stattgefunden. spannender Aufmerksamkeit folgte, behandelte Luthere Jugenogeschichte. Der Vortragende hatte sich zur Aufgabe gemacht, zu zeigen, welche Faktoren in Luthers Jugendzeit alle zusammengewirkt haben, um ihn zu dem großen Manne und Reformator, der er geworden, zu machen. Dabei konnte es also auf die ausführliche Erzählung aller kleinen Momente in Luthers Jugendleben nicht ankommen. Wir freuen uns auf die folgenden Vorlesungen. Mainz. Eine Frau, die am Münstertbor wohnt, mißhandelte ihr achtjähriges Söhnchen, dem nicht nur die Lehrer, sondern auch alle Nachbarn das Zeugniß geben daß es ein gutgearteter Knabe sei, auf das empörxendste, so daß das arme Kind gestern seiner unnatürlichen Peini⸗ gerin entfloh. In der verwichenen Nacht fanden es zwei Männer in einem auf der Judengasse stehenden Karren, wo es sich eine Schlasstelle gesucht hatte. Wie wir hören, ist man bereits polizeilicherseits gegen die Rabenmutter eingeschritten. Mainz. Auf dem Kästrich, im Hof des Henkel'schen Hauses zu Mainz, steht ein Kirschbäumchen in voller Blüthe. Seligenstadt. Ein junger Bursche von hier, der in Hanau als Mechanikus arbeitet, war kürzlich nach Hause zurückgekehrt und hatte seinen Kameraden ein selbst verfertigtes Pistol mit Hinterladung gezeigt und erklärt, als dasselbe durch irgend welchen Zufall losging und den jugendlichen Bruder des Heimgekehrten so unglücklich traf, daß auf der Stelle der Tod eintrat. Der unglückliche Thäter wird umsomehr bedauert, als er ein braver Mensch und jetzt noch der einzige Sohn einer Wittwe ist. Offenbach. Die Main Zeitung schreibt: Das Barometer hat heute einen so tiesen Stand, wie lange nicht: es weist sogar noch unter Sturm! Das Wetter ist denn freilich auch darnach. Un willkürlich muß man dabei des Unheils gedenken, das diese Stürme auf der See anrichten werden! Und gerade auf den deutschen Meeren sind jene Südweststürme besonders schreckenbringend. Möchte in solchen Betrachtungen doch Jeder einen neuen Antrieb finden, dem Verein zur Rettung Schiff⸗ brüchiger beizutteten Ja:—„Gedenket unserer Brüder zur See!“ Hildburghausen. Die bier erscheinende„Dorf⸗ zeitung“ feiert heute ihre goldene Hochzeit. Am 2. Februar 1818 war die„Dorfzeitung“ zum ersten Male in die Welt hinausgegangen. Berlin. Jugendliche Verbrecher. Vor einiger Zeit standen hier sieben Knaben— fämmtlich die Söhne anständiger und ehrlicher Leute— vor Gerxicht, die sich zu einem förmlichen Vereine verbunden halten, um gemeinschaftlich zu stehlen. Sie hatten einen„Director“ des Vereins mit zwei Vorstandemiigltedern gewählt, deren Aufgabe es war, die Thätigkeit der Genossen zu leiten und Zeit und Ort zu bestimmen, wo„Geschäfte“ gewacht werden sollten, Die Weihnachtszeit, in welcher dieser een Verein seine Thätigkeit entfaltete, gab seinen Mitgliedern natürlich die reichste Gelegenheit zur Aus⸗ übung ihrer Künste, und es find 24 einzelne Fälle acten⸗ mäßig jestgestellt worden, in denen die verschiebensten Dinge: Spielsachen, Eßwaaren, Bücher, Parfums, Colonial⸗ waaren ꝛc. gestohlen und zu Geld gemacht wurden; die größte Zahl der Diebstähle ist aber wahrscheinlich unbe⸗ kannt geblieben. Die Knaben, die burch keine Noth oder schlechtes Beispiel ihrer Angehörigen zu diesem Triebe an⸗ geregt worden waren, wurden zu zwei Monaten bis herab zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. Luxemburg. In der Nacht des 18. Januar blieb ein Güterzug auf der Luxemburger Bahn zwischen Lebra⸗ mont une Poix im Schnee siecken. Der Zug führte unter anderem brei offene Waggons mit Ochsen und Schafen. Die Leute vom Zuge, von denen Einer nach Poix ge⸗ schickt war, um Hülfe zu holen, waren eben beschäftigt, den Schnee unter der Maschine wegzuräumen, als sie fünf Wölfe herankommen sahen. Man ließ die Pfeife spielen und den Dampf ausströmen, aber die Bestien erschracken nicht. Die vier Männer waren ohne andere Waffen als die Schüreisen und einige Schaufeln und zogen sich, dicht gejolgt von den Wölfen, nach einem der geschlossenen Wagen zurück. Auf den letzten, der hinaufstieg, stürzte sich einer der Wölfe und faßte ihn bei seinem Ueberrock, aber ein glücklicher Schlag mit einem Schüreisen streckte diesen nieder und die Leute schlossen sich ein. Nun erfolgte ein wüthender Angriff auf den Wagen mit den Schafen, aber die Wölfe kamen nicht dinein. Zwei ganze Stunden dauerte es, bis etwa 20 Männer aus Poix zur Hülfe kamen, worauf die Wölse fort liefen; den einen erschlagenen nahm man als Trophäe mit. „ Auswanderung. Nach dem Bericht des badischen Consuls zu Havre sind 1866 folgende süddeutsche Auswanderer über den genannten Seehafen befördert worden: Badener 3360, Württemberger 1880, Hessen 417, zusammen 5657 erwachsene Personen. Außerdem ist die Zahl der von zwei Rhedern(es sind in Havre 6 Rheder mit dem Transport deutscher Auswanderer befaßt) be⸗ förderten Kinder und Säuglinge folgende: Badener 234 Württemberger 45, Hessen 50. 1 „% Auf der Pariser Ausstellung wird auch die preußische Volksschule, und zwar die einklassige Landschule, vertreten sein. Die Behörde hat bierzu gute Schularbeiten in preußischen Landschulen anfertigen lassen. Die schrift⸗ lichen Arbeiten entbalten auf einem Foliobogen: eine Vorschrift in Schönschrift, ein Dictirtes, ein Beleg für die Rechtschreibung, einen Aufsatz, Brief, Erzählung oder Beschreibung eines Gegenstandes, endlich schriftliche Loͤsung einer Rechenaufgabe. Jede der vier Abtheilungen solcher Landschulen hat diese Arbeiten angefertigt. Kische Untergäyrhese 121 per Maas 3 Kreuzer dei a 3 G. Steinhäußer, zum Württemberger do. Ein vollfandiges gußeisernes Mühlwerk 209 für 2 Mahlgaͤnge, sowie Transmissionen und com „lete Mühleneinrichtung ist zu verkaufen bei Friedberg. A. Vorbach. Glace- Handschuhe 70 bei K. Friedrich neben der Post. Die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 5(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs uraße) auf's Bequemste eingerichtet, atmmt jederzeit Augenkranke auf. Unbemlitelte zu ermäßigtem Prelse und unentgeltlich. 2 2 1 Oeffentliche Versteigerung. 95 Nächsten Mittwoch den 13. l. M., Vormittags „on ½10 Uhr an, sollen in der 1. Schule zu Wölfers⸗ „eim die verschledenartigsten Pausgeräthe, öconomische und Gortenwerkzeuge, darunter namentlich 1 Clavier, 1 Violine, 1 Sopha, Bilder, Schränke, Tische, Bettstellen, Bütten, Fässer u dergl. Ferner eine große Zahl arssetzbarer Bäumchen, eine Kuh, ein einjähriges Kalb, etliche Fuder Stroh, endlich auch werthvolle Bücher und Schriften öffentlich versteigern werden. Wölfersheim den 7. Februar 1867. Lehrer Bangel's Erben. Zur Nachricht. 127 Den bloberigen MWilchkunden des Herrn Pachter rein in Wlckstadt zur gesälligen Beachtung, daß die either von demselben betrebene Milch wirthschaft auch duch den Wechsel des Milchkutschers keine Unterbrechung rrlesdet, und daß vom nachsten Montag an dle Milch den bieherigen Kunden von einem andern Maune über⸗ dracht werden wird. Ale Nachfolger des Herrn Grein werde ich die verehrten Kunden auch ferner zur Zufrieden. delt bedienen lassen. G. Heil, Pachter zu Wickstadt. 3280 Ein vollständiges Logis im mittleren Stocke des den Erben der verffordenen Fran Kath. Pausteln vermiethen und sogleich beziehbar. 430 llegen in der Kirchenkasse zu Jauerbach v. d. d. zum Ausleihen bereit. In eine Schönfärberei 276 wird ein junger Mensch in die Lehre gesucht. Näheres zu erfragen unter Angabe der Nummer dieser Anzeige det der Exped d. 81 e e ee Nächste Gewinnziehung am 1. März 1867. gewinn 2 5 Ziebungen f 230,006. Größte im Jahre 1867 Gewinn- Aussichten. Nur 7% Gulden 336 kostet ein haldes Prämtenloos, 15 Gulden ein ganzes Prämienloos des neuesten k. k. österr. Staats- Pramien-Anlebens, oßne jede weitere Zahlung auf sämmtliche 5 Gewönnziedungen des Jahres 1867 gültig, womit man Smal Prelse von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,000, 15,000 c. ic. gewinnen kann 5 halbe Loose kosten 38 Gulden. 3 ganze Loose kosten 70 Gulden. Da diese voose slete sehr begehrt find, so er⸗ sucht man Bestellungen unter Beifügung des Be⸗ trags oder Posteinzablung oder gegen Nachnahme baldigst und nur allein direkt zu senden an das Bankgeschäft von Anton Bing, Fahrgasse 107, in Frankfurt a. M. Die amtliche Gewlunlsste erhält Jedermann unentgeltlich zugesand!. Logis zu vermiethen! dahier gehörigen Hauses neben dem Rathpbause ist zu Näheres del Leder bäudler Peinr. Bechsleiln dahier. Friedberg den 7. Februar 1867. Heinr. Hanstein jun. 140 fl. 1866, Zwetschen! 311 Türkische, Bamberger und Wetterauer dei Wilh. Fertsch. * egenschirme 2137 in Seide, Alpaka vnd Baumwolle, in schöner Auswabl bei K. Friedrich neben der Post. 307 Die zu einer früber detriebenen Bierbrauerei gedoͤrigen Bütten und der Kessel, alles im besten Zu⸗ stande, werden käuflich abgegeben durch Kellerel- Verwalter Werner in Höchst bei Altenstadt. 0* Birngelsée 312 bei J. A. Windecker. 2 Schuhmacher: Gesellen 30t können gegen guten Lohn auf erste Herrn und erste Damenarbeit dauernde Beschaftigung erhalten dei Heinrich Wilh. Kautz drelte Straße 75. Eine fast neue Chaise(Conpé), 331 vierfitzig, habe ich sehr billig* e Todesanzeige und Danksagung 329 Es bat dem Allmächtigen gefallen unseren Sohn, Bruder und Schwager Der mann Netz am 2. d. Mis. nach longem chweren Leiden in ein besseres Jenselts abzurufen. Zugleich sagen wir Denjenigen, die ibm wäbrend seiner Ktauk; belt Gutes und die letzte Ebre etwiesen daben, unsern innigsten Dank. pertn Dr. med. Schäfer dabier, welcher dem Verdlichenen wärend seiner Kraukbeit die größte Sorgfalt widmete, gebübret insdesondere eine dankbare Erwaͤbnung. Die trauernden Pliuterbliebenen, Zlegenberg den 6. Fedruar 1867. R. Binde wald, Kircchenrechner. N . ö ö ö i ö tmachung. e eee B ekannt mach und. 2 bis 6 Uhr, Johannisberg. g gosten wird,). 337 Am 12. Februar l. J., i g de 1 wird die Abstimmung zum Behufe der Wahl eines Abgeordneten in den Reichstag des Nord⸗ 293 Dem geebrten Publikum von nah und fern zur I ö deutschen Bundes auf hiesigem Rathhause vorgenommen. a 0 g N Kenntniß, daß meine Wirtbschaft Wen geöffnet et. dena eh 10 4 Alle stimmberechtigten Staatsbürger werden, da nur ein Tag gewählt wird, eingeladen, A. König. 110 Fern 1 sich an dem gedachten Termine recht zahlreich einzufinden.. e 5 ee 2. Buche 60 Friedberg den 8. Februar 1866. Für die Wahlcommission 40 ö Der Großherzogliche Beigeordnete— f 700 F o uc a x. f e 4 gele U— 22 41 2 111 Sie Parlaments Wahl.— 2 15 326 Mitbürger in Stadt und Land. 4 2 en a 4 Der Wahltag steht vor der Thüre und sei daher ein jeder wahlberechtigte Mann der—— Cloe ganzen Wichtigkeit des Augenblicke, welcher an uns herautritt, eingedenk. Die Pflichten gegen h 2 N das Vaterland erheischen mit gebieterischer Nothwendigkeit, daß wir uns Alle ohne Ausnahme 8— 4 Holze —, 2—.——* N 10 nächsten Dienstag den 12. Februar—— S 8 J fe din ie an dem Wahlact betheiligen.. b= N 8 1 e ver 6 10 Wie Ihr wisset ist der für unseren 2. Wahlkreis aufgestellte Candidat b 22 5. 8 10 f ö 0 2 2 N a 11 gerr Zergrath G. Jnderus in Hirzenhain. 9 9 8 nn 1 Mitbürger! Wählet Alle, schließe sich Keiner von der Wahl aus, stimmet Mann für A 125 2 2 Eichen 1 Mann fur den in Vorschlag gebrachten Caadiduten.. N 8 8 2—— 8 dae, 4 Friedberg den 7. Februar 1867. Für das Wahlcomite:—„ S 9 fh 1 Ed. Trapp IV., 223— S= 10 a0 N Hofgerichts-Advocat, Vorsitzender. 2— 5 1 5% 1 2 90 22*— D a d 1 Ausverkauf SAS 11 0 Die Beim N 1 1 f— 2 2 dc lenpunkt det— 1 320 säammtlicher Wollenwaaren wegen Aufgabe dieser Artikel zu außerordentlich billigen— 8— 2 0 L. S 10 Preisen. 8 8 K 7 Wi— e 1 S. G. Katzenstein Wittwe.— 8 3 18 181— 1 2 8 1 Ausverkauf.* N 14 3 2 8 N 1 1. 4 d 5 8 2 2 1 5 F* 5 2 2 11 N uswanderer& Reisende aue 2 1 1 5*— 2 17 1 N 2——— 8 905 Unterze 1. nach Amerika 2 e er 13 1 ö werden von mir mit Dampf- und Segelschiffen 1. Classe in—— 2 2— Dieselb 14 ieder Woche über Bremen, Hamburg, Havre und 5 5 2 fenngen, nic 17 Liverpool befördert; gute Bedingungen und die billigsten Preise werden zugesichert. Verträge 2 2 2 8 2 uauches Werk können jeden Tag abgeschlosseu werden bei 323 8 1 S ö G. Fr. Schweitzer in Friedberg, Kirchliche A zeigen für Sriedberg. sionirter Agent. 22 2 Pfarramtswoche: Hett Diakonus Meyer. Jwel Oeconomiewagen Iu vermiethen. enen ee ee eee : 5 8 308 D itte Stock sowie die Mansarden unseres 5 e und einen sckweren Müblwagen Fesses den au dene, e n e eee er, ende Kale 332 babe ich billig zu verkaufen. brũder Meyer, Löb Straus.„25 dret* 4 Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. 1 El 1 in s 1 5 2 Nachmittags: Herr Candidat Mar guth. 4 E 1 II U E N Sonntag Abend um 6 Uhr Miissionsvortrag ded N Herrn Missionsprediger Strobel über Kaffristan. Erbsen und Bohnen 1 310 in gut kochender Waare bei 317 vorzüglicher Qualität bei 9 8 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 1 Wilh. Fertsch. Ph. Dan. Kümmich. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von 7 1 fl. b. R. 1830 7½½ P. S. Lindheilmer. Frankfurter Cours.— 1 3 r 1 W e 8 100 Pr. L. 1858 120 6. 8. Februar 1867. Cours der Staatspapiere 8 3 18 0 ban 500 v 1860% 68%, ½ Dbesterr. 5% Met. 1859 1. Tat. 51/ P. Jr, Hess./ Obligat. 95 P. 8* 100 Pr. v. 1864 76% g, 1 5% Nat.-Anl. 1854 53/8, ½ 8 3½% Obligation. 3 Schwed. Thlr. 10-L. 10½ P. 9 5% do. 1864 61 F. Nassau 4½% Obl. b. Rtü. 96 P. Ed. 35 fl. Loose 53% FP. Preussen 4½0% Obiigat. b. Rn. 100 G. 5 4% de d, 89/8 G. em. 40 Thi.-L. b. k. 54% F. 5 4% do. 8 Kurhess. 47% Obl. b. R. 4 105 92% P. 2. Hess. 50 fl L. b. R. 143% P. Bayern 50% Obligation. 101 f Frankf. 3½% Obligat. 81½ G.— 23 2%% 5 4½% ½ ahr. b. Rtb. 95½½ P. 22 30% de 71½ G. Nass. 2⁵ fl. L. b 5 4% de do 90½ 6. 1 l 5 e 85 E. I Sard. 56 Fr. L. b. 5. Würtemb. 4½j% Obl. b. th. 95½ P. Finnland 1 d 1. K 105—— + s Pistolen 7. 9 42—44 — N— Seb woden 40% 0. 1 k. à 105 83% P. 9„en Deppe,„ 43 Baden 3 II 7 1. R. 2 105 83% P. S Preuss. Frieded'or 9 56—57 2 g 189 1 2 Amer. 60% St. 1. E. 1882 76/4, /, 1½ Holl. fl. 10 Stücke 9 48—50 Doll einbezatitice Eisenbahn- Jeden und Prioritäten. 2 e ede 1 8 20 2% % Bayr. Ostbahn 119½ P. 0 7% II. J. B.& 5/2. fr. 1 28 Kr. 34 k. 7 Engl. eins.„ N. o Pfandbr. d. Frkf. HZg.-B.— g 5% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 53½ P. 2 Russ. Imperiales„ 9 43-45 1 Oesterr. 8t.-Elsenb.- n eee ee 7 5% Blisabethbahn-Prier. 6% 73 P. Geld pr. Zoll-Pf.„—— 740 — 170 o Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91 P. 1 5% do. neueste Emies./ 68¼ P.— Hchh. Silb. pr. Z. Pf.„— N 0 Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B.(45½ 8 1 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 95 P. 8 Preuss. Kassensch.„ 1 44% 8 5 5 g f polare in Gold„ 2 0 10 Wiener Wechsel-Ceurs 92½. 8 a e 1 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter er Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jode gewüuse 1 Auskunft über Verlosungen, Coupons-Zahlungen u. s. vw. 0 S8. Lindheimer in Friedberg 5 J. 5 wird it der nächsten Nummer, welche Diensta⸗ rhaltungsblatt“* 13. heller erscheint, ausgegeben. (Hierzu eine Beilage.) Schiller; Schiller. sise sammiliche Gothe Je! Band 3. Se Die 3 ö worstehende S Bestellun ———4—̃— M 1110 Wu Waden Hag urseret d Verkauf für 7 ö Colma Be. U naschiuen, 1 14 ein ent hört, pelche ubein Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. M18. 1 rr——K—mcB—ͥ—äU m hen Holzversteiger ung Güter- Verpachtung. Diet a a 1 3 f 1 l 8 18.8 im Domanialwald der Oberförsterei Cichelsdor f 1 7 1 2 —— Donnerstag den 14. und greltag den 15, Februar in dem ½ Stunde von Ober Schmitten Armensond s gebörlgen, in der Gemarkung Naubelm ge⸗ 1 tenen Distrikt Langebäume von f legenen Sichlirchhof 2 Morgen 3 Blertel, 14 Klaster A. SOreundolz Scheldholz Prügelbolh. Stochdolg. Reis polz. haltend, auf sechs Jahre öffentlich meisidtetend verpachtet * 0 Buchen(Stecken) 2 2037 35 ¼½ 108 0 1177 zrledberg den B. Januar 1867. Eichen 2 303 130 218 202 Großherzogliche Burgermetsteret Zrtedberg. 5 B. Bau- und Werk olg. J. B. d B.: 4 Cichen-Klötze von 16 45 Zoll D. M. und 10— 44 guß Länge S 5215 Kf., zu Bau- ic. und Der Großberzogliche Beigeordnete D tbellweise auch zu Schnlttbolz vorzüglich; deu car. * 0 34½ Stecken Eichen Werkscheidbolz J. Kla sse, 5 5 ——— 5 i 1 Holz- Versteigerung. Das Stamm- und Werkscheidbolz kommt den 14. Februar gleich Anfaugs zum Aus gebot. 295 Im Gemelndewald Ober-Nosbach, Distritt Uater⸗ Anfang der Versteigerung jedesmal genau 9 Uhr Morgeus. Zusammenkunft bei den ersten Holznummern. berg, kommt den 13. d. M. folgendes Holz zur öffent- 8 Eichelsdorf den 29. Januar 1867. Großherzogliche Oberförsteret Eschelsdorf lichen Versteigerung: 5 Bommers beim. 112 Stecken* 3— 2„ 2 N 1 4 ichen⸗ 1 8 Holzversteigerung in der Oberförsterei Langd. 156„ Duachen Stodbolz. 2 s Montag den 18. und Dienstag den 19. l. M. soll in dem Domantalwalddlstrikt Eichelacker nachverzeichnetes 5000 Wellen⸗ Relserholz,. — eh versteigert werden: 2 Wagen 3 Läste Schlagabraumboig, D— Scheidholz. Prügelbolz. Stockbolz. Reis holz. 6 Buchen⸗Stämme, von 14 bis 16 Zoll Durch- —— Holzart.„ messer und 15 bie 25 Zuß Länge. S Buchen—— 7— 7 Ole Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr an der . Elchen—— 92 114½ 50 154 Brücke hinter dem Salzberg. 8 Aspen—— 48 11½— 49 Oder-Rosbach den 5. Februar 1867. 8 282 Nadelholz— 2 1 2 28 Großherzogliche Burgermelsterel Ober ⸗Ros bach ——— 592 Eicken Stämme von e 2 3 Laͤnge mlt 2 Cubf. Mlecher. 1 10 Kiefern-„ 616“ Durchmesser; 15-607 8 r f 8 1 Aspen⸗Stamm von 16“ Durchm.; 20“ Länge mit 43 Cubf. Lieferung von Halbstiefeln. * 5 301 Fichten: Stangen von 2— 5“ Durchm.; 25— 45 Länge mit 656 Cubf., zu velterbäumen und 325 Mittwoch den 13. d. Mis, Vormittags 1! Uhr, 8— dergleichen geeignet. wird die Lleserung von 325 Paar Halbstiefeln für den 8* Die Versteigerung beginnt an beiden Tagen Vormittags präels 9 Uhr; die Zusammenkunft ist an dem Verwaltungstath des 2. Batalllons 2. Inf.⸗ Regiments 2 Img enpunkt der von Nidda nach() und der Weißmühle führenden Vieinalwege. auf dem Verwaltungebüreau genaanten Batalllors N 8 0 Bemerkt wird, daß das oben verzeichnete Elchen-Dolz sämmtlich junges Holz, namentlich dat Scheidholz mtttelst Soumission vergeben, woselbn Muster und Be⸗ — d- Scheidbolz ist, sowie daß ähnliche Holzsortimente in der Oberförsterel Langd nicht mehr zur Versteigerung dingungen zur Eiusicht der Interessenten offen liegen. 2— nnen werden. Friedberg den 7. Februar 1867. 2— Nidda den 4. Februar 1867. Großherzogliche Oberförsterel Langd Großherzoglicher Verwaltungsrat des 2. Batalllons * Georgi. 2. Infanterie Regiments —* 7 5 a Der Präfident: 2— Für 4 bis 6 kr. wöchentlich 58 M.. 2 Major. säͤmmtliche deutsche Classiker Lieferung von Buchen ⸗ Scheitholz. ssenheim bei Carl Bauer. 2 1 ö a 2 5 1 324 Donnersiag den 21. d. Mis., Vormittags 10 Ubr, 75 5 in vollständigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meisterwerke! g wird dahier die Lieftrung von 120 Stechen 4 8 10, Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung der neuen wohlfeilen Scheltbolz I. Classe ia Ausgedoten von je 5 Stecken 5 National- Bibliothek der deutschen Classiker. 14 3 den 8. Jeb 1867 — Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schönen Ausgaben 75 rb er sss kasbedenchthanb Direction 2 dungen, nicht in Auszügen, sondern vollständig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß Trump ler. 8 muches Werk in dieser Ausgabe Polz 5 284 a N z-Versteigerung. —— 5 232222 Teil. der. Lell 322 Dienssag den 12. 11. l 10 UÜUbr, — kor en wird, z. B. 5 soll aus dem Rockenderger und Oppersbofet Markwald 1 Itch Schillers sämmtliche Gedichte nur 18 kr. vachfebendes Brenndolz I. Klasse unter den vorher zu — Durs sammtliche Poertsche Und bramatische Werke nur. fl. 21 kr.,„ een ee n werden: 1 10 Jenn. d sämmtlichen Meisterwerke von ö 54 5 0 8. 1 Gothe nur 7 fl., Lessing nur 1 fl. 48 kr. Wieland. fl. 2 kr. 3 Stück„ Wellen. 3 Atabtkitcht:* tun Jeder Band kostet nur 9 kr. Band 1. enthält Bürger, Band 2. Jean Paul, Kaen 19 55 aden det. 10 Bend 3. Seume, Band 4. Gellert. Großherzogliche Oberförsterei Münzenberg arglirche: Die 3 ersten Hefte sind bei uns vorraͤthig und nehmen wir jeder Zeit Bestellungen auf uu. 0 Traulwe ln. 1 verstehende Sammlung an. Versteigerung von Bauarbeiten. 118218 Bestellungen für uns können gemacht werden 306 Miuwoch den 13. d. Mis, Vormittags 10 Ubr. 7 1 für Nidda und Umgegend bei F. Trebes in Nidda.. 5 3 W Kr 5 5 5 3 z n der Pfarthofraitbe daßter unter den el der er- — 0 Hungen L. 2 28 2 2 eigetung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an Tear Bindernagel& chimpff. den ene vergeben werden. 1 S0. 2 2 2 8 2 A. Maurcrarbeit vetanschlagt zu 9 fl. 24 kr. ———— Maschinen für Landwirthsechaft& Haushaltung. B. Ste ndautrarbelt* 56„ 290 un e 3 Wir haben bei den Herren Louis Marburg& Söhne„zur Reichskrone“ in Frankfurt a. M. eine Nieder“ C. Weißbindetarbelt 1 * 60. lue Unseret xühmlichst dekannten Ackerbau- und Haushaltungs⸗Maschinen errichtet und genannter Firma den Allen Staden den 5 Februar 1867. 119885 gakauf für Frankfurt und Umgegend übertragen. Vollständige Kataloge liegen daselbst zur Einsicht ossen. J. A. des Lirchenvorstandes . Colmar Berg bei Luxemburg, im Jauuar 1867. N 2— 1 0 F. Majerus& Schöller. 5 7 * 5 Bezugnehmend an Obiges empfehlen wir von bis jetzt eingetroffenen Maschinen 4 Sorten Futterschneid 1 Eil 5 Ob elbe! N naschiuen, 3 Sorten Weißzeugmangen, Wringmaschinen, Waschmaschinen 1* 1 Louis Marburg& Söhne be W. Fertsch. 4* F. Frankfurt a. M., 5. Februar 1867.„zur Reichskrone“ 8 8 8 14 Ein enischeidendes Document, daß der Daubitz'sche Kräuter Liqueur nicht zu denjenigen Arzencien Mobiliar ⸗Versteigerung. 2 2 5 hört, welche unter den§. 345 Nr. 2 des Strafzesetzbuches sallen, ist das Erkenntniß des. 4.. K ö 7*—— H 4 0 nachbezeichnete Gegenstände an den Meisidletenden 4 25 dönigl. Obertribunals zu Berlin vom 14. Dezember 18655. te fag benen 5 „ ungeklagt waren wegen Verkaufs des Daubitz schen Kräuter-Liqueurs auf Grund des F. 340 Nr. 2 des Straf⸗ 60 Zentner alle Sorten Strob, r Aleßbuches, die Kaufleute Iffland und Schönborn zu Groß⸗Oschersleben. Der Polizeirichter nach An⸗ n deu und Grummet, 1 Vrung der Sachverständigen, welche erklärten, daß der Daubitz sche Kräuter ⸗Liqueur kein solches Präparat 40 Gebund Flachs, 1 1., welches in den Verzeichnissen A, B und C der Verordnung vom 29. Juli 1857(in Stelle derer vom 18. Sept. eine Partie Met, 1 3 4636 getreten!) als nur von Apothekern zu verkaufen aufgeführt stehe,— sprach die Angeklagten frei. Hiergegen einen schweren einspäunigen Wagen mlt Zugeboͤr, 1 ecgriff der Polizei⸗Anwalt Recurs au das königl. Appellationsgericht zu Halberstadt, wurde aber damit von ein vollsländiges Pferde- und Kubgeschler, 2 emselben zurückgewiesen. Jetzt nahm sich die Oberstaatsanwalischast zu Halberstadt der Sache an, indem sie einen Spitz- und Schauselpflug, 1„i Genehmigung bes Justizministers beim Obertribunal die Nichtigkeitsbeschwerde gegen die beiden eine elserne Egge, 8 1 sxeisprechenden Erkenntnisse einlegte. Dasselbe erkannte jedoch von Rechts wegen in letzter Instanz, daß die eine neue Fegmühle, — Lichtigteltsveschwerbe der Oberstaateanwalischaft als unbegvünbet zurückzuwelsen sel, da die Vorderrichter elne Strobbank, *— dei ihren Erkenninissen weder einen wesentlichen Grund des Verfahrens verletzt, noch den 8. 345 Nr. 2 des Stege eine Waschd lte, ˙7— tesetzes unrichtig angewendet hätten.. N 5 eine große Stelgleiter, . Dieser Ligueur ist allein ä cht zu haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in und sonfiige Oetonemiegerätbschalter, Ten Nauheim bei Jacob Schimpf, in A Kledermörlen. Johannes Dies II. liche 1 , 249 Für die Monate Februar und Maͤrz werden Bestellungen auf das sder Fortschrittssache gewidmete täglich erscheir ende Blats: Hessische Nachrichten Der äußerst wohlfeile Abonnementspreis von 40 kr., von allen Postanstalten des Großberzogtbums angenommen. Monate,= 1 fl.(bel Abholung in Offenbach 15 kr. monatlich), eiuschlietzlich der Postgedübren für zwei zäßt uns eine recht zablreiche Betbetligung der Männer Die„Hessische Nachrichten“ entbalten: Leitarlikel, Originalberichte, Kammeirverhandlungen, Uebersficht des Invalts der Main- Zeitung, Theaternachrichten, Die Abonnenten der Main Zeitung erhalten auch die vergrößerten„Hessischen Nachrichten“ fortwährend gratis als Beiblatt. der„Hessischen Nachrichten“ resp. der Main Zeitung in Offenbach a. M. des Fortschrͤtts in Stadt und Land hoffen. Novellen, Miscellen ꝛc. Die Ex p Sil ion Unipersal-⸗Magen-Ligueut von Carl von Metternich in Mainz 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr. per viertel Flasche 24 fr. I ITTER's IIlustrirtes mit S0 Bildern und 1675 Recepten, ist das neueste, beste und diigeta. Preis uur 1 Tulr. Kun Ph. Dau. Kümmich. Nepskuchen 27 flets frisch von der Müble be Wilhelm Fertsch. Unter den vielen Attesten, Vorräthig 2700 dei Biudernagel& Schimpff. 199 Alle Postämter nehmen Bestellungen auf die bei C. W. Leske in Darmstadt erscheinende 412 22 a 0 2 Hessische Landes⸗Zeitung für die nächsten Monate Februar und März entgegen. Nur 43 Kreuzer kostet ein Loos, 3 Loose kosten 2 fl., 10 Loose 6 fl, 21 Loose 12 fl., zu der schen am 1E 1* 4 2 15. Februar 1867 stalfindenden großen Ziehung, der von der Re⸗ gerung gegründeten und garautirten Staats-Gewinn-Verloosung, welche nachstehende Treffer entbält, als: 60,000, 50,000, 45,000, 40000, 35000, 32000, 30,000, 25,000, 20,000, 18000, 16,090, 15,000, 10, 00, 6,000, 5,000, 4,000, 3,000, 2,000, 1,000, u. s. w. und 17 Fres. eines jeden gezogenen Looses. Es ist mithin Jedermann die Gelegenheit ge— boten, mit einer kleinen Einlage einen der oben— stehenden Treffer zu machen. Durch Unierzeichneten sind Loose mit Serie— und Gewinnnummer für obige Ziehung gegen Einsendung des Betrags, Postnachnahme oder Post⸗ einzahlung zu beziehen. Ein Loos für alle Zie— hungen gültig, kostet nur 4 Thlt. Jeder Auftrag wird schnell und sorgfältigst ausgeführt, Pläne den Bestellungen beigefügt und nach erfolgter Ziehung die Ziehungslisten jedem Theilnehmer franko und gratis zugesandt. Man beliebe sich daher bald und direkt zu wenden an L. Wenzel, Staats Effectenhandlung in Frankfurt a. M. Fahre gasse No. 111. Briefmarken und Coupons werden in Zahlung ar genommen. 127 — ̃ 2———————— 7 c————— r ðͤ v Gesundheit und Lebensverlängerung 2706 ist der Wunsch eines Jeden, aber die We— nigsten wissen, was dazu dient! Ich selbst habe jast 10 Jahre lang unanfhörlich gekränkelt und einen, aber auch mehrere Patienten gab es in meiner Familie stets, bis ich endlich das treffliche Büchlein des Dr. Werner, Heilung für alle Kranke, kennen lernte und seine Rathschläge besolgte. Seit dieser Zeit bin ich und meine ganze Fmilie gesund, ja sogar während der farchtbaren Cholera seuche, die Hunderte um und neben uns wegraffte, sind wir von aller Krankheit verschont geblieben. Ich erachte es daher als ernste Pflicht, alle Kranken und körperlich Schwachen auf das genannte Buch mit dem Bemerken aufmerksam zu machen, daß es in jeder Buchhandlung für 21 kr. zu haben ist, in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff. Ein neues Geschirr 333 für 1 Esel mit Kummet ic. kaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bl. ist billig zu ver- 315 die uns in weuerer Zeit über den EF. W. Bockius'schen Kräuter- Brust⸗Syrup zugekommen sinde, glauben wir das Nachstehende im Interesse des leidenden Publikums veröffentlichen zu müssen, denn dadurch werden wiederholt und immer wieder die überaus günstigen Erfolge dieses Kräuter- Syrups nachgewiesen. Seit längerer Zeit litt ich an einem starken Husten, verbunden mit Verschleimung, kurzem Athem und Stechen auf der Brust, so daß es mir schwer wurde, meine tägliche Arbeit zu verrichten.— Alle Mittel, die ich anwandte, blieben ohne Erfolg. Da nahm ich als letzten Versuch den so be⸗ liebten Kräuter Brust- Syrup aus der Fabrik des Herrn F. W. Boeklus babier und kann nun mit großer Freude bezeugen, daß nur wenige Fläschchen dieses ausgezeichneten Nabrilats mich von meinen Leiden gänzlich befreit haben. Otterberg, 20. Juni 1865. Jac Müller, Mechaniter. Dieser von einem hohen königl. bayr. Staats— ministerium zum freien Verkauf gestattete Kräuter⸗ Brust⸗Syrup ist nur allein ächt zu haben: in Friedberg bei Jean Huber, in Butzbach bei A. Gimbel, in Nauheim bei Joh. Wörner. Emser Pastillen 30 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor— züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust, leiden, wie gegen Magensch wäche find stets vor⸗ rälbig in Friedberg bei Herrn Hofapolbeker C. Wahl, in Nauheim bet Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur im etikettirten Schachteln versandt. Königliche Prunnenvetwaltung zu Bad Ems. EEE TTT Oeffentliche Danksagung. Herrn G. A. W. Mayer in Breslau. Seit langen Jahren lüt ich an bedeutenden Lungenbeschwerden, Kurzathmigkeit und Husten, die mich se quälten, daß ich keine Nacht ruhig schlafen konnte und alle vielfach dagegen F angewandte Mittel wirkungslos blieben. Nachdem ich jedoch aus Ihrer Niederlage bei Hrn. Carl! Müller jun. in Hirschberg mehrere Fläschchen Ihres vorzüglichen Brust⸗Syrups verbraucht, ist mein Uebel so gut wie beseitigt und kann jedem ähnlich Leidenden dieses herrliche Präparat bestens empfehlen Dornholz bei Hirschberg a/ S., den 25. Mai 1866. Mölitzer, Maurermeister. Alleinige Niederlage in Friedberg bei Ph. D. Kümmich. 316 68 1 338 Soeben erschlen und ii durch Bindernage und Scheimpff in Frledberg zu bezteben e ur Branntweinbrennerei. Die Fortschritte in der Spiritusfabrikatiog Jahrgang 18067. 8 Preis jabrlich 3 fl. 36 kr. Rettigbonbons 28 für Husten und Brustleiden von C. Drescht und zischer in Mainz; Loose per Pfund 56 f Schachteln à 18 k., Paquete à 14 kr. bet Ph. Dan. Kümmich. 8 Eingesandt! e 192 Die Berliner Zeikungen bringen seit einigen Wochen größere Artikel über Katarrhalische Affectionen, der Husten und seine Arten a., aus welchen zu e sehen ist, daß der Erfinder des rühmlichst bekannten Liqueur Daubitz, (N. F. Daubitz in Berlin Charlottenstr. 14 19) in Gelse fabricirt, welches er N. e. Daubitzsches Brust⸗Gelée nennt. ung welchen als ein probewürdiges Hausmittel zur Vorbeugung und Ueber⸗ windung aller, den Respiratione⸗Orga⸗ nismus belästigenden Beschwerden, namen⸗ ie Lungen-, Magen-, Stick⸗ und Keuch-Husten, Ka⸗ tarrh, starke Verschlei— mung, Asthma ꝛc.» w ans selbst überzeugt haben, empfohlen werden kann. B. N. F. Daubitzsches Brust⸗Gelse allein nur fabricirt von dem Apotheker U. F. Daubitz in Perlin empfehlen A Kl. 1 S die alleinige Niederlage Sgr. von J. A. Windecker in Friedberg. — 8. Wich lige— Anzeige für Gruchleidende. 120 Wer die vortreffliche Kurmethode des berühmten Schweizer Brucharztes, Krüsi-Altherr in Gais, Kanton Appenzell keunen lernen will, kann bei der Exped. diesas Blatles ein Schrifichen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. Versteigerung. 318 Der Unterzeichnete beabsichtigt Dienstag den 19. b. Mios, Vormittags 10 Uhr, folgende Gegenstände fres willig zu versteigern: g 5 2 Pferde und Pferdegesch ier 2) U zweispännigen Pferdewagen sowle Pflug und 7 3) 2 Kübe und 2 Rinder, 5 e 1 4) 4 Schweine, worunter ein trächtiges Mutterschweß, 5) 6 Fuder Kornstroh, 4 Fuder Gerstenstroh un 4 Fuder Wezzenstroh. 6) 5 Malter Kartoffeln, 60 Ctr. Dickwurz, 20 Ei 0 Heu und 10 Ctr. Grummet. 7) 40 Gebund rohen Flachs, 2 Flachsbrechen, 2 Eh— matschbütten und mehrere Fässer. Dauernbeim den 5. Februar 1867. eee einkich Kraft Bell Fnedberg ful Bettefsend! In! fanntmachung! die Gibedun Zufol⸗ Friedens vert lichen Kennt Preußen an hessischen E noch Zins, tragungen; zu ben be an diejenige die Eihebun Zufolt Friedensver lichen Ken Preußen al schen Gebe banf des vo N mutäfen bis auf Wel terminen di! Mssauische! — Hessen. wird versicht Wugeils der Abschluß ge hierüber sch — Die An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 174 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr, med. Doeecks empfobten und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein wieder eine die Wahle undes in durch den Apetheker Doeeks in Barnsdorf (Hannover) verabfolgt. Für Bienenzüchter! 201 Blenenhonig stets vorräthig bei eee A. Stahl Ww. Stollwerck'sche Brust-Bonbons 2593 in bekannter Güte und Vorzüglichkeit, dringen in. empfehlende, Erinnerung die Depökls! in Iriedberg bu J. A. Windecker, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß, n Assenheim bei Carl Bauer, in Berstadt bei Chr. Eichelmann Sohn, in Bellersheim bei B. Stern Sohn, in Butzbach bei Wilh. Wießler, in Hungen bel A. Buch.