Adesen 25 ade w 1 d 18867. Samstag den 8. Juni. M 68. nzeiger für Oberhessen. Tairikdberger Jutelligenzblatt. 0 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung des Verzeichnisses über die durch Beitreibung von Communalintraden pro 1866 im 1. Quartal 1867 entstandenen Kosten. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit der Einsendung der rubricirten Kostenverzeichnisse im Rückstande sind, haben solche binnen 8 Tagen anuher einzusenden. Trapp. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friebberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ä ˖4242** RRE— —— Friedberg den 5. Juni 1867. Viehgesundheitsschein gültig für Tage. Gemeinde Der Großherzogliche der Gemeinde bezeugt hiermit dem Friedberg den 5. Juni 1867. Letreffend: Die Ausstellung von Viehgesundheitsscheinen und von Viehmarktscheinen. Dasselbe an dieselben. Unter Bezugnahme auf unser Aus schreiben vom 11. September Signalement des neben bemerkten Thieres. 1858 in Nr. 10 des Kreis- Amtsblattes von 1858 und vom 1. Juli 8 15 1862 in Nr. 52 des Intelligenzblattes von 1862, einschließlich auch Farbe: welcher von hier das neben fignalifirte Stück unter Verweisung auf Küchler's Handbuch, II. Auflage,§. 763 Horner: penbt ee e eee 1 a 5 5 0 Ma 5 erbringen will, daß an dem biesigen Orte keine an⸗ B i e 9„ v. 1. d. J. welcher das fragliche Stück angebört und seit min⸗ Abzei 7 N l e destens sechs Wochen eine solche nicht vorgekommen, sodann daß letzteres, nach genommener pflichtmäßtger Verlässigung gesund ist. Das Thier gebt am Uhr an seinen Bestimmungsort ab. den ten 186 Anmerkung. Dieser Schein muß am Bestimmungsorte an die Ortspolizeibehörde abgeliefert, im Falle der Zurückbringung des Thieres aber an die aus stellende Behörde zurückgegeben werden. derordnet hat, den bisher üblichen Gesundheitsscheinen einen Zusatz tach nebenstehendem Formular beizufügen. a Sie haben dies sorgfältigst zu beachten. Unterschrift des Inhabers: Trapp. E betreffend: Die Unterstützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener Hessischer Soldaten vom Feldzuge 1866. Friedberg den 6. Juni 1867. Dasselbe an die Kirchen vorstände. Wir erinnern die Säumigen an so fortige Erledigung unserer Auflage vom 9. April l. J. in Nr. 44 des Anzeigers. In Nr. 55 des Anzeigers ist schon einmal eine Erinnerung ergangen. Ter a p p. and n ie ene ee 1425 Der zur Vornahme der Zusammenlegung und neuen Feldeintheilung in den Gewannen der Gemarkung Fauerbach b. F.,„an der Wingertsgaß“ und»in der Osterlucey“ von dem Geometer und den gewählten drei Sachverständigen ausgearbeitete Entwurf ist von den Mitgliedern der Commission angenommen worden und wird derselbe nunmehr nach Vorschrift des Art. 21 des Gesetzes vom 24. December 1857, die Zusammenlegung der Grundstücke, Theilbarkeit der Parzellen und Feldwege⸗ Anlage betr., nebst dem über die Berathung aufgenom— menen Protocolle und den sonstigen erwachsenen Acten auf der Gemeindestube in Fauerbach b. F. während einer Frist von drei Monaten zur Einsicht der Bethe iligten unter dem Bemerken offen gelegt, daß etwaige Reclamationen in dem Termin Samstag den 31. August l. J., von Morgens 9 Uhr bis 12 Uhr, auf dem Büreau Großherzoglicher Bürgermeisterei Fauerbach b. F. vorgebracht werden können, von den in diesem Termin Nichterscheinenden aber in Gemäßheit des Art. 22 des genannten Gesetzes augenommen wird, daß sie mit dem Entwurfe der Zusammenlegung und neuen Feldeintheilung einverstanden sind. Friedberg, den 25. Mai 1867. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a pep. Hessen. Darmstadt. Die nahe bevor— stehende Ankunft Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs in Paris ist dort bereits offiziell angezeigt worden. — 6. Juni. Die II. Kammer berieth heute über eine auf Aufhebung des Salzmonopols und Einführung einer Salzsteuer bezügliche Vorlage tes großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, über 2 Vorlagen des groß herzoglichen Ministe- riums des Innern, den Gesetzes-Entwurf über Feststellung und Erhaltung der inneren Gren— jen und den Gesetzes⸗Entwurf über den Verkehr mit Petroleum und mit leicht entzündlichen Mine- ralien betreffend, sowie zwei Beschwerde-Vorstel- lungen. Die Kammer ertheilt der vom Finanz— Ministerium vorgelegten Uebereinkunft der Zoll⸗ dereins-Regserungen wegen Erhebung einer Abgabe von Salz ihre Zustimmung und nimmt einen An trag Volhards an, welcher dahin geht, die Re- gierung zu ersuchen, bei den demnächstigen Zoll- verkins⸗Conferenzen auf Aufhebung oder mindestens Herabsetzung der Salzsteuer hinzuwirken. Die beiden Gesetzes-Entwürfe werden unverändert an— genommen. 1 Friedberg. Durch eine Bekanntmachung des großherzoglichen Ministeriums der Finanzen werden die Inhaber des bisher im Cours gewe— senen alten Papiergeldes, Grundrentenscheinen à fl. 1., 5., 10., 35. und 70., aufgefordert, diese Scheine bis zum 1. Juli 1868 entweder zu Zahlungen an die Staatskasse zu verwenden, oder gegen neues Papiergeld umzutauschen. Die— ser Umtausch kann bei der großherzoglichen Staats- schulden-Tilgungskasse, bei allen Rentämtern, Hauptzollämtern, Obereinnehmereien und Distriets- einnehmereien stattfinden. Nach dem 1. Juli 1868 werden diese Scheine als Zahlungsmittel nicht mehr angenommen. * Friedberg. Ueber die viel verbreitete und oft laut werdende Ansicht,„daß es in nächster Zeit dennoch zum Krieg kommen werde,“ trotz Friedensschluß, äußert sich Ludwig Bam— berger in einer unlängst ausgegebenen Flug— schrift:„Vielfach ist jetzt die Ansicht verbreitet, daß der Krieg nur vertagt sei. Unterschätze die öffentliche Meinung nicht den Ein— fluß, welchen sie auf die Erhaltung des Friedens ausgeübt hat, und sie wird auch zu dessen Dauerhaftigkeit das Ih- rige beizutragen im Stande sein.“ Nauheim. Zur Feier des Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs findet Samstag den 8. ds. großer Fest⸗Ball und Illumination der Terrasse vor dem neuen Kurhause statt. Für Sonntag den 9. ist ein gro- ßes Concert der Curkapelle angekündigt. Aus Starkenburg schreibt die„Main- Zeitung“: Nach einer Correspondenz Ibres ge— schätzten Blattes ist vielen Offizieren der groß— herzoglich hessischen Armeedivision die Mit- theilung gemacht worden, daß sie auf kein weiteres Avancement zu rechnen hätten. So erfreulich diese Thatsache wäre, wornach mit dem untaug- lichen Systeme des abgegangenen Kriegsministers, der sich bei Beförderungen allein nach der An- ciennität richtete, gebrochen wäre, so bedauerlich muß die Art und Weise genannt werden, wie man, dem Vernehmen nach, die Auswahl der zum Avancement befähigten Offiziere getroffen. Es sollen sich unter den zum Avancement für untaug— lich Erklärten auch solche befinden, die wegen ihres Verhaltens im letzten Feldzuge belobt, ja sogar ausgezeichnet wurden, und die von ihren nächsten Vorgesetzten gerade die entgegengesetzte Beurthei— lung finden, wie nun an maßgebender Stelle. Wenn sich dies bestätigen sollte, so würde hier nicht allein nach Befähigung gefragt, sondern auch anderen Einflüssen Gehör geschenkt, was das neue System gerade so in den Augen jedes Unpar— theiischen im Interesse der Sache selbst, wie des Landes, verurtheilen würde, wie das alte. Preußen. Berlin. Der König von Preußen ist am 4. ds. nach Paris abgereist. In seiner Begleitung befinden sich: Graf Bis— marck, die Generale Moltke, Treskow und v. d. Goltz, der Hofmarschall Pückler und die Adju— tanten des Königs. Sämmtliche Prinzen hatten sich auf dem Bahnhof eingefunden.— Wie die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ meldet, wird am 15. Juli zwar die Ausschreibung der Reichstagswahlen erfolgen, aber nicht die Wahl zum Reichstag selbst stattfinden. — Für den gesammten Zollverein wird die Besteuerung von Salz, Zucker und Tabak eine gemeinsame sein. Die vier süddeutschen Mi⸗ nister haben die in Betreff dieser Besteuerung von Preußen gemachten Vorschläge als Grundlage für weitere Verhandlungen angenommen. — Der„Staatsanzeiger“ enthält eine Ver⸗ ordnung vom 3. Mai, welche den Verkauf von Loosen und Loosantheilen zu einzelnen Gewinn— ziehungen von Staatsprämien- Anleihen verbietet und zugleich auch die Redactionen von Zeitungen, welche ferner solche Ankündigungen aufnehmen, mit Strafe bedroht. — Es wird nicht uninteressant sein, die Na— men derjenigen 93 preußischen Abgeordneten kennen zu lernen, welche in der Sitzung vom 31. Mai ihre Stimmen für Ablehnung der norddeutschen Reichsverfassung abgegeben haben. Es sind dies die Abgeordneten: Aegerter, Dr. Alscher, André, Dr. Becker, Dr. Bender, Berger(Solingen,) Boeck, Bresgen, Caspers, v. Chla⸗ powski, Classen⸗Kappelmann, Cornely, Dekowski, Duncker, Dr. Eberty, Ellering, Elven, Fischbach, Frentzel, Frommer, Dr. Fühling, Gockel, Graf, Groote, Haebler, Hagen(Ran⸗ dow,) Harkort, Herrmann, Freiherr v. Hilgers. Hobeliug, Hoffmann(Ohlau,) Hoppe, Freiherr v. Hoverbeck, Dr. Ja⸗ coby, Dr. Kalau von dem Hofe, Kantak, Keuffel, v. Kirch⸗ mann, Kleinschmibt, v. Kleinsorgen, Dr. Kosch, Dr. Krebs, Krieger(Goldapp,) Kropff, Larz, Laßwitz, v. Laszewski, Dr. Libelt, Dr. Loewe, v. Lubienski, Lucas, Mallmann, Maranski, Metzmacher, Meulenbergh, Meuser, Dr. Miche⸗ lis(Allenstein,) Motty, Nitschke, Nücker, Olbertz, Pauli, Dr. Paur, Pietzker, Pilaski, Plöhn, Dr. Freiherr v. Proff. Irnich, Roemer, v. Rönne, Roggen, Rohden(Steinfurt,) Runge, v. Saucken⸗Tarputschen, Schmidt(Randow,) Schulte⸗Westhoff, Schulze(Berlin,) Schwartz, Senff, Som⸗ mer, Stock, v. d. Straeten, Szuldrzynski, v. Thokarcki, Triacca, Dr. Virchow, Dr. Waldeck, Dr. Weber, Wegener, Wendisch, Weygold, Winkelmann, Ziegler, Zurmühlen. — Die Verhandlungen der Ministereon⸗ ferenz haben zum Abschluß einer noch vor der Abreise des Grafen Bismarck im Wortlaut fest⸗ gestellten Uebereinkunft geführt. Dieselbe sichert den Fortbestand des Zollvereins auf 10 Jahre und gewährt den Süddeutschen den erwünschten Einfluß auf die Beschlüsse in Vereinsangelegen⸗ heiten. Kiel. Durch königliche Verordnung sind 26 nordschleswig'sche Geistliche aus ihren Aemtern entlassen worden,„welche theils sich geweigert haben, die Fürbitte für den Landesherrn in das allgemeine Kirchengebet aufzunehmen, theils den vorgeschriebenen Diensteid abzuleisten, und zwar ohne Anspruch auf Pension von der königlichen Regierung für Schleswig.“ [Frankfurt. Kürzlich fand dahier bei Dr. O. Volger, Obmann des„Freien deutschen Hochstifts“ eine Haussuchung durch die Polizei statt, ohne daß der Betroffene irgend welchen Auf⸗ schluß über die Veranlassung dieser Maßregel er— halten hätte. Eine Anzahl Briefe, meistens nur die vertraulichsten, den engsten Blutverwandtschafts⸗ kreisen angehörige Mittheilungen enthaltend, wur— den beschlagnahmt, selbst der Gattin Volger's gehörige Briefe und Zettelchen mit Notizen ze. weggenommen. Dr. Volger hat sich beschwerend an den Senat gewendet in einer ausführlichen Schrift, welche in der Beilage zum Frankfurter Journal zu Nr. 155 abgedruckt ist. Die Polizei nahm Veranlassung, dieses Blatt in allen öffent— lichen Localen zu confisciren. — In Folge höherer Anordnung ist die Post angewiesen worden, nur solche Briefe an hiesige Ban- kiers zu bestellen, deren Firma wirklich als Bank— firma im hiesigen Handelsregister, resp. Adreßbuch eingetragen ist. Eine große Anzahl Firmen, welche in ganz gewöhnlichen Börsengeschäften machen, mit Lotterieloosen, Promessen ꝛc. Handel treiben, sind bekanntlich in Frankfurt während der letzten Jahre üppig wie Unkraut als Bankier emporge— wuchert. Es kann nur erfreulich sein, wenn die— sem Schwindel ein Ziel gesetzt wird. Ob dies jedoch durch oben erwähnte Maßregel erreicht wird, dürfte bezweifelt werden. Jedenfalls aber wird diese Sorte Bankiers etwas erschrecken vor den Ziffern der den Bankiers in Preußen auf— erlegten Steuern und Manchem werden die Pfau- federn ausfallen. Vom Bodensee. Die Bewohner des Rheinthales auf der Strecke von Altstetten bis Oberriet sind in größter Angst und Aufregung über die Gefahr, die ihnen von dem stolzen Ka⸗ mor droht. Schon seit zwei Wochen beobachtet man stets zunehmende Risse und Klüfte in seinen kolossalen, senkrecht emporstehenden Felsmassen. Fortwährend löst sich Gerölle ab, zusehends senkt sich die Masse, bis ein gewaltiger Einsturz vor sich gehen wird, die reizenden Gefilde und Wohn- stätten unter sich begrabend. Drei Ortschaften haben seit zwei Tagen sich und ihre Habe vor dem ihnen Vernichtung drohenden Feind geflüchtet. Schutzvorkehrungen werden getroffen, soweit die aus weiter Umgegend herbeigeeilten Kräfte aus⸗ reichen. Schweiz. Es ist Aussicht vorhanden, daß ein liberaler Post vertrag mit Deutschland * mit künftigem Jahr in Kraft treten könne, nach⸗ dem Preußen vorher die Postverhältnisse des nord- deutschen Bundes geregelt haben wird.— Die nächsten Montag beginnende internationale Con- ferenz über die Rhein-Correction sindet nach St. Gallens Wunsch auf dem neutralen Boden der Stadt Constanz statt.— Der Schneefall am 23. Mai hat sich über die ganze Schweiz erstreckt und am 24. Morgens erfror sogar auf der Landstraße nach Bülach ein Mann. Frankreich. Paris. Der Kaiser von Rußland und Fürst Gortschakoff sollen sich hier in entschieden friedlichem Sinne aus— sprechen. Auch sollen Rußland's Vorschläge be⸗ züglich der orientalischen Frage so maßvoll sein, daß die Zustimmung des französischen Ca— binets zu denselben als gesichert betrachtet werden könnte.— Ueber das Schicksal des Exkaisers von Mexico, Maximilian, liegt hier noch keine authentische Nachricht vor. Auf Ansuchen der französischen Regierung hat Präsident Johnsohn eigens zu dem Zwecke Campbell zu dem Präsi⸗ denten Juarez geschickt, um für die Freilassung Maximilian's zu wirken. — Der König von Preußen traf am Mittwoch den 5. ds. hier ein und wurde am Bahnhofe vom Kaiser empfangen, mit welchem er sodann nach den Tuilerien fuhr, wo sie um 4 Uhr 25 Minuten anlangten und von der Kai— serin empfangen wurden. Große Volksmassen be⸗ fanden sich in den Straßen, durch welche der König mit dem Kaiser fuhr. Italien. Rom. Ein Brief aus Rom meldet dem„Journal de Paris,“ daß der Papst gegenwärtig sehr leidend sei. Ohne gerade aus- nahmsweise gefährlich zu sein, flöße doch sein Zustand seiner Umgebung Besorgnisse ein. Amerika. Newyork. Der Ausschuß des Repräsentantenhauses hat beschlossen, gegen den Präsidenten Johnsohn zwar ein Tadels⸗ votum auszusprechen, aber keine Anklage zu er⸗ heben. * Friedberg. Der ebenso unerwartete als plötzliche Tod eines sehr geachteten, noch in kräftigem Mannes⸗ alter stehenden Mitbürgers hat unsere Einwohnerschaft in sichtliche Aufregung und Bestürzung versetzt, gleichzeitig auch die wärmfie und aufrichtigste Theilnahme bei Allen, welche den Verstorbenen näher kannten, wachgerufen. Der hiesige Bürger und Färbermeister Wilhelm Bechstein verließ nämlich am verflossenen Montag Abend den Kreis seiner Freunde im besten Wohlbefinden, um sich nach Hause zu begeben. Nach zwei Stunden schon war derselbe eine Leiche, ein Schlaganfall hatte so unerwartet rasch seiner unermüdlichen Berufsthätigkeit und seinem Leben ein Ziel gesetzt, hatte der tiefbetrübten Familie die Stütze eines liebevollen Gatten und Vaters entzogen. Die Kunde hiervon, welche am frühen Morgen die Stadt durcheilte, war erschütternd für seine Anverwandten, für seine zahl⸗ reichen Freunde, und für alle Diejenigen, mit welchen der Verblichene in näherem Verkehre gestanden,— erschütternd im höchsten Grade, da man den werthen Freund und Mitbürger noch spät am Abend frisch und gesund in traulicher Gesellschaft heiter verkehren sah.— Wir haben ihn zur Ruhe bestattet, einen wackern Mitbürger, der für Die Erfindung des Zündnadelgewehres. Von Dr. Curtman. der Zündhütchen. von der preußischen Regierung. die Erfindung der Zündnadel. Wirklich erhielt er auch schon 1824 darauf ein Patent Da gelang ihm, unterstützt durch Zufall, Allein in militärischen Kreisen wußte man Zu den Erfindungen, welche die Geschichte von den Deutschen er. zählt, ist eine neue gekommen, das Zündnadelgewehr, und sie hat bereits ihre Früchte für die Umgestaltung Deutschlands getragen. Der zweite Barthold Schwarz war der jetzt noch als Greis lebende Schlosser Niko⸗ laus Dreyße. Freilich ist sein Name nicht mehr der einfache alte. Er heißt jetzt königlich preußischer Geheimer Commerzienrath v. Dreyße, und besitzt in seinem Geburtsorte Sömmerda in Thüringen eine großartige Waffenfabrik. Aber der alte einfache Mann, der er früher war, ist er noch bis auf die Stunde geblieben, und hält seine Angehörigen zu ähn⸗ licher Thätigkeit an, so wie er selbst immer noch auf Vervollkommnung und Erweiterung seiner Erfindungen sinnt. Dreiße ist 1787 in Sömmerda geboren, wo sein Vater als ein⸗ facher, aber geschickter und pflichtgetreuer Schlosser lebte. Seit 1802 trat er als Lehrling ein, zuerst dabeim, dann bei einem Verwandten in Alten- burg, hierauf als Geselle; und immer zeichnete er sich durch ernstes, ja sogar etwas absonderliches Streben aus. Dies trieb ihn 1809 nach Paris, wo er sich schon mit Projecten zu neuen Erfindungen abgab. Nach dem Befreiungskriege 1814 kehrte er in seine Heimath zurück, ward bald darauf selbständiger Meister, und verehelichte sich 1821, worauf er sich auch bald mit einem Geschäftsmanne associrte. Von jetzt an widmete er sich immer mehr der Vervollkommnung der Percussionsgewehre, insbesondere vorerst die Erfindung noch nicht zu verwerthen. In Berlin wurde Dreyße's Anerbieten zurückgewiesen. Dies verstimmte ihn dermaßen, daß er sich nach Wien wandte, wo er aber geradezu mit Hohn abgewiesen wurde, so daß er an Dänemark dachte. Da gab der Großherzog von Weimar den Ausschlag. Dieser hatte einige Probegewehre auf dem Scheibenstand benutzt und preiswürdig gefunden. Er machte also den jetzigen König von Preußen Wilhelm I., seinen nahen Verwandten, darauf aufmerksam. Und dieser, dem wohl Etwas von der Zukunft ahnen mochte, empfahl es sachverständigen Offizieren, worunter der nachmalige Reichsminister v. Peuker. Doch fehlte es auch nicht an Gegnern, selbst als Dreyße im Jahre 1836 die wichtige Verbesserung des Ladens von hinten angebracht hatte. In⸗ dessen befahl König Friedrich Wilhelm IV. 1840 die Einführung, doch nicht, ohne daß es bis 1846 immer wieder neue Anstände gab. Ein neuer Schießversuch hatte aber su glänzenden Erfolg, daß von nun an der Widerspruch verstummte. Die ersten ernstlichen Proben wurden im Jahre 1848 in Baden, und dann in Schleswig ⸗Holstein gemacht. Verdienst ward anerkannt, er wurde in den Adelstand erhoben und mit Orden und Titel belohnt. Doch die eigentliche Belohnung lag in dem großen und überraschend schnellen Erfolg des Krieges 1866. Ganz Eu⸗ ropa ist ja im Begriffe Dreyße's Erfindung anzunehmen oder nachzuahmen. Gleichwohl ist der Greis noch nichts weniger als müßig. Er trachtet be⸗ Dreyße's gegarhele Hiebenswürdige 0 gtiginelle Space ihrer Haan 4. graphit Abc (Ma font but Schwalbeim an die sie hen Käufern ih ded Schwalheimet Salsen bereis ein gehen ganze agg f Fede hne Un und Da Brenne eigenen 1 us führur Schmierha 58 N chse 0a Schmferbo erbitterter g. der Maschine In dreißigj dug Mi del den Jaht uu ln w in . Pale Be G aa 7 * rußlt 5 . Diet 1 alles Gute und Gemeinnützige stets offenen und opferwilligen Sinn bekundete, einen erfahrenen Meister seines Berufes, der sich durch regen Fleiß und unermüdliche Geschäfts⸗ lhätigkeit rühmlich hervorthat, wir haben einen herzens— gulen Meuschen, einen treuen Freund begraben, dem die Gefühle aufrichtiger Dankbarkeit bei vielen seiner Mit⸗ bürger, welchen er bereitwilligst stets mit wahrer Freude ein rathender und helfender Freund gewesen, auch über das Grab hinaus zugewendet bleiben werden. Eine un⸗ gewöhnlich zahlreiche Leichendegleitung bekundete die große Achtung und das allgemeine Wohlwollen, dessen sich der Verstorbene in seiner Vaterstadt zu erfreuen hatte. Gar manches Freundes Auge entrollte am Grabe des Dahin⸗ gegangenen eine Thräne treuer Anhänglichkeit und tief⸗ gefühlten Schmerzes. Wir weinen und wünschen Ruhe hinab In unsers Bruders stilles Grab. „ Schwalheim auf der Ausstellung, so ist ein längerer Artikel der in Paris erscheinenden„Gazette des strangers“ überschrieben. Der Verfasser, der jedenfalls schon Schwalheim besucht hat, geräth vollständig in Ent⸗ zucken, sowohl über den vortkefflichen Geschmack dieses Wassers, als auch über die„schöne Hessin“, die dasselbe gar zierlich überreicht, und die sich in ihrer Nationaltracht (costume aussi national que possible] bewegt, wahrscheinlich eine unserer„Kurzröcke“ in ihrer kleidsamen Tracht, freilich ein gewaltiger Contrast den pariser Schleppkleidern gegen⸗ über. Nachdem der Verfasser im hessischen Pavillon das Wasser gekostet, ruft er:„O, das schöne Land! das gute Wafser! Man glaubt sich an die Ufer der Wetter versetzt, so zwischen Nauheim und Friedberg“. Die„schöne und liebenswürdige Hessin“ zeichnet sich auch noch durch ihre originelle Sprache und durch das eigenthümliche Ordnen ihrer Haare aus. In ihrer Tasche trägt sie eine auto⸗ graphirte Abschrist des bekannten Gedichtes von Merry (Mery schrieb dies Gedicht bei seinem Aufenthalt in Schwalheim an die eine Wand des Kursalons), welches sie den Käufern ihres Wassers offerirt.— Der Versandt des Schwalheimer Wassers nach Paxis soll für diese Saison bereits ein bedeutendes Quantum betragen und gehen ganze Waggon⸗Ladungen dahin ab. Mainz. Die auf dem Turugerüste des Mainzer Turnplatzes bisher aufgepflanzt gewesene schwarz⸗roth⸗ goldene Fahne mußte auf höheren Befehl des Militär— gouvernements entfernt werden. Die Farben thun's freilich nicht und es steckt meistens gar nichts dahinter als Eitelkeit und Kinderspiel, wo solche zur Schau gelragen werden. Um so kleinlicher und wahrhaft lächerlich er— scheint's deßhalb, denselben in solcher Weise den Krieg zu erklären. Worms. Es wird dahier ein Lehrcursus für er⸗ wachsene Mädchen, in welchem haupisächlich kaufmäunischer Styl Berücksichtigung finden soll, ins Leben gerusen werden. Kassel. Auf Befehl der k. Verwaltung werden jezt sämmiliche fürstliche Schlösser zu jeder Zeit gezeigt und it namentlich das Schloß zu Wilhelmshöhe mit seiner prachtvollen Aussicht, seinen Gemälden und Kunstwerken jehendwerth. Hagen. Ein schrecklicher Zufall, der sich unfern unserer Stadt auf dem Wege nach Breckenfelde ereignete, möge gleichzeitig als Warnung vor dem Mißbrauche, den Kuischer öfters mit ihrer Peitsche machen, hier micgetheilt werden. Ein Kind, das sich ungezogen gegen den Wagen— lenker denommen haben mochte, sollte von demselben bestraft werden. Er hieb nach dem Kinde. Die Peiische ringelte sich um den Hals fest, so daß das Kind, als der Kulscher die Peitsche nicht fahren lassen wollte, unter die Wagenräder geschleudert wurde, wo es einem raschen Tode erlag. , Es ist wohl nicht überflüssig, darauf aufmerksam zu machen, daß die im vorigen Sommer ausgegebenen preuß. Darlehenskassenscheine s 1, 5 und 10 Thir. vom 1. Juli 1867 an von den öffentlichen Cassen in Preußen nicht mehr in Zahlung genommen werden. „„ Belanntlich sind die sogenannten Putzlappen, welche zum Yteinigen der Lampen dieuen und daben nach und nach mit Oel getränkt werden, zur Selbstentzündnng sehr geneigt, weil das Oel, je mehr es durch das Zeug zu einer großen Vertheilung gelangt ist, um so begieriger den atmof, härischen Sauerstoff aufnimmt, und zwar unter eimer Wärme⸗ entwicklung, welche sich bis zur Entzündung steigern kann. Werden solche Lappen gleichzeiüug zum Puten der Petroleumlampen verwendet, so wird die Entzündlichkeit durch das Vorhandensein von Petroleum gestengert, was auch der Fall sein kann, wenn die Zeiten, wo das Rüböl sehr hohe Preise hat, eine Verfälschung desselben mit Paraffinöl, dem schweren Petroleumöl, stattfindet. Wir machen deßhalb das Publikum auf die Feuersgefahr, welche mit dem Aufbewahren solcher Putzlappen verbunden ist, aufmerkfam Nicht selten sind durch eine unversichtige Aufbewahrungweise derselben bedeatende Feuersbrünste ver⸗ anlaßt worden. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Postdampfschiff„Sexenia“, Capt. Haak, welches von New- York am 25. Mai abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen Reise von 9 Tagen 16 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich be⸗ stimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 194 Passagiere, 525 Tons Ladung, 98000 Dollars Con⸗ tanten und 13 Briessäcke. Neueste Nachrichten. Paris, 6. Juni. Telegraphische Depeschen melden, daß ein zwanzigjähriger polnischer Flücht⸗ ling ein Attentat auf den Kaiser von Rußland verübt hat. Bei der Rückkehr von der großen Revue im Boulogner Wäldchen befanden sich Kaiser Nopoleon und Kaiser Alexander in einem Wagen, auf welchen der auf einem Baume der zu passirenden Allee sitzende Attentäter einen Schuß abfeuerte. Der Schuß traf das Pferd des neben dem Wagen reitenden Stallmeisters am Kopfe, während die Schußwaffe in der Hand des Polen zersprang. Derselbe wurde festgenom- men und so der Wuth der bestürzten Volksmasse entrissen. Feder- und Ouecksilber-Manometer, Dampfstrahlpumpen(Injecteure). B 19 8 2. ekanntmachung. 2 uns: Die am 3. d. 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So soll er eine kleine, aber weittragende Doppelkanone erfunden haben, welche in der Artillerie vielleicht die näm⸗ liche Revolution hervorbringen wird, wie das Zündnadelgewehr in der Infanterie. Sind es gleich Mordinstrumente, deren Verbesserung wir hier dewundern, so ist ihre Wirkung doch im Ganzen eine humane. Der letzte Krieg hat durch seine beispiellos kurze Dauer schon den Beweis geliefert, daß durch die Verbesserung der Waffen die Kriege nicht grausamer und erbitterter gesührt zu werden versprechen, sondern daß durch Verbesserung der Maschinen auch hier die Menschenkrast mehr geschont werden wird. Ein dreißigjähriger, selbst ein siebenjähriger Krieg ist fernerhin unmöglich. Kurze Mittheilungen aus der Oberhessischen Geschichte. Im Jahr 1129 den 17. Juni wurde das Augustiner⸗Chorherrnstift Schiffenberg bei Gießen gegründet. 1186 den 31. Mai wurde die Prämonsiratenserprobstei Hachborn in Oberhessen gestiftet. 1235 den 14. August fand die Grundsteinlegung der Elisabethenkirche zu Mar⸗ burg slait. a 1283 am 1. Mai wurde die Elisabethenkirche zu Marburg feierlichst eingeweiht. 1331 am 1. Juli wurde das Augustinerstift Schiffenberg bei Gießen in ein Haus(Commende) des beutschen Ordens umgewandelt. 1417 vertauschte Werner von Falkenstein, Erzbischof von Trier, die ihm gehö—⸗ rende Hälfte des Orles Reichelsheim in der Wetterau an den Grafen Philipp von Nassau. 1455 wurde das Nachtläuten um 8 oder 9 Uhr durch den Landgrafen Ludwig J. eingeführt und alle Bier- und Wein⸗Häuser mußten auf dieses Zeichen von den Gästen geräumt werden. 1479 am 2. August brannte das Städtchen Allendorf an der Lumda, von einem Blitzstrahl angezündet, in wenigen Stunden ab. 1509 starb Landgraf Wilhelm II., Vater Philipp des Großmüthigen im 41. Lebensjahre. 1527 wurde unter Philipp dem Großmüthigen die Universität Marburg eröffnet. 1550 am 27. Juni starb Hartmann Schutzbar, genannt Milchling, zu Traie an der Lumda, der so eifrig evangelisch war, daß er selbst zu Trais den Kelch deim heiligen Abendmahle reichte, während sein eigener Sohn Fürstabt zu Fulda, ein an⸗ derer Domherr zu Mainz war. 1556 den 8. Juli erschien die älteste Hessische Verordnung gegen das Brannt⸗ weintrinken. 1558 den 27. Seplember starb der erste evangelische Prediger in Hessen, Tile⸗ mann Schnabel zu Alsfeld, früher Augustinermönch und Ordensprovinzial. Er pre⸗ digte das reine Evangelium schon 1520, Landgraf Philipp untersagte es ihm, worauf er zu Luther ging, der ihn zum Dr. theol. machte. Später, nach dem Bauernkrieg, 1525, kam er wieder nach Alofeld. 1529 kehrte Luther auf seiner Reise nach Mar⸗ burg bei ihm ein, in seinem Hause zum Schwanen am Markt. 1567 starb Landgraf Philipp der Großmüthige. 1570 erhielt Nassau auch die andere Hälfte des Ortes Reichelsheim in der Wetterau, welche es früher zu suldischem Lehen hatte und seit dieser Zeit ist Reichels- beim Nassauisch geblieben, bis es 1866 an Hessen-Darmstadt kam.— 1572 verkauften die Grasen von Stolberg das Gericht Dorheim, wozu die Orte Dorheim, Schwalheim und Rödgen gehörten, an die Grafen von Panau, von denen es 1736 an Hessen-Kassel ürerging. 1866 wurden diese Orte Hessen-Darm⸗ stadt zugetheilt. 1621 am 20. December wurde Prinz Chrtstian von Braunschweig im Busecker Thale zwischen Beuern, Alten- und Großen⸗Buseck durch den Grafen von Anhalt ge— schlagen. Zum Busecker Thale gehören die Ortschaften Altenbuseck, Großenbuseck, Beuern, Borsrod, Reiskirchen, Rödchen, Trohe. —— ... ñ— r . N 5 N 1 0 1 — Enmpfehlenswerthes Festgeschenk! 2 Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorrätbig: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in. vierfacher Abwechslung, für die Fest- und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Mnsculus, Habrmann, Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Tranke, Schmolk, Stark, Cersteegen, Storr, Noos und vielen andern Gottesmännern. Fünfzehnte Auflage. 416 Seiten. Oktavformat. Mit einem Stahlstiche. Elegant gebunden mit Goldschuitt und Goldverzierung Preis: fl. 1. 24 kr. Fünfzehn Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als 80,000 Exenapl. über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden.— Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt, evangelischer Kern⸗ gebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in dem⸗ selben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Ver⸗ lagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Juhalte desselben entsprechend 5 herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest⸗ und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Zugleich besteyt der bisherige, überaus billige Preis fort. Feuerwehr. 85 ꝓfingsifeiertag. Signal. Keiwillige pe e N esa Tanzmusik zu Ockstadt 1417 am zweiten und dritten Pfingstfeiertage, wozu höflichst einladet Katharina Steyer. Ziegen berg. 1440 Am dritten Pfingsifeiertage findet bei mir Harmonie- und CTanzmusik flatt, wozu ich höflichst einlade Joh. Möckel. CAFE CONCORDIA, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstraße Nr. 165. Sonntag den 1. und Montag den 2. Pfingstfeiertag(bei günstiger Witterung): — r D 1 ö 2 2 5 7 ö 0 GROSSE MITLIITAR CONCERT E ausgeführt von dem ganzen Musikcorps 60 Mann) des Pommer'schen Füfilier⸗ Reg. Nr. 34, unter persönlicher Leitung seines Capellmeisters Hrn. A. Parlow. Brillante Gas- Illumination und Montag große bengalische Beleuchtung des ganzen Gartens, arrangirt von Herrn Vidacovich. Entrée per Person 15 kr. Anfang präcis 5 Uhr. Abgang des letzten Zugs Station Bockenheim(vom Haus 8 Minuten entfernt) 10 Uhr 38 Minuten Abends. 1426 W. A. Simon,„zur Concordia“. Bad Nauheim. 1418 Am zweiten u. dritten k Pfingstfeiertag Tanzmusi 5 wozu freundlichst einladet D. Fritz, zur Krone. Bad Nauheim. Johannisberg. 1396 Auf Pfingsten, Montag den 10. und Dienstag den 11. Juni, findet in meinem Locale gut besetze Tanzmusik statt, wozu ich höflichst einlade Anton König. Uauheimer Teichhaus. 1399 Am 2. und 3. Pfingstfeiertage Tanzmusik, wozu freundlichst einladet Carl Kramm. Ossenheimer Mäldchen. 1385 Auf den dritten Pfingsitag, den 11. d. M., sell bei Harmonie und Tauzmusik die Sommersaison im Ossenheimer Wäldchen eröffnet werden. In wirthschaftlicher Beziehung werde ich alles aufbieten, durch vorzügliche Getränke, schmackhafte Speisen und sorgfältige Bedienung mir die Zufriedeudeit meiner verehrten Gäste zu erwerben und sehe deshalb einem recht zahlreichen Zuspruch entgegen. Ossenheimer Jagdhaus den 3. Juni 1867. G. F. Korndörfer. Bad Salzhausen. 1400 Den 2. Pfigsteg Ball im Cursaal. 1422 Bei dem Vorschuß& Credit⸗Verein zu Friedberg können stets Kapitalien in jeder beliebigen Größe gegen 4% Zinsen eingelegt werden. * Hals binden, egenschirme Corseten& Crinolinen Selzerbrunnen hei Oharben. 1421 Montag den 10. Juni findet auf dem Selzer⸗ brunnen gut besetzte Ta n 3 i n u s i E statt, wozu freundlichst einladet P. Weitzel. Bescheidene Bitte. 1429 Eine Unzahl fahrender Musikanten, meislens von höchst verdächtigem Aeußern, großenthells kräftige, arbeitssählge Männer und Frauen, letztere theilweise des widerwärtigsten Anblicks, überfüllen in neuerer Zeit in kaum erträglicher Weise die Jahrmärkie unserer Stadt und maltrattiren durch jämmerliche Musik und ihren Schauergesaͤng die Ohren des Publikums, dabei in zudringlicher, beläftigender Weise andettelnd, und, wo sie leer ausgehen, nicht selten Grobheiten und Unver⸗ schämtheiten der fiechsten Art austheilend. Wir kommen gewiß dem Wunsche vieler Bewohner Frtedbergs entgegen, wenn wir die Bitte aussprechen, daß die betreffende Behörde die Erlaubniß zu solchen. thunlichst beschränken und etwa nur kranken und gebrechlichen Personen solche ertheilen möchte, welche einen Verdienst in anderer Weise nicht finden können. Es ist ein wider⸗ licher Anblick, junge kräftige Männer und Frauen selchem privilegirten Müßiggange verfallen zu sehen, ganz abge⸗ sehen von dem oben gerügten frechen Wesen derselben und 5 aeg vagabundtirenden lüderlichen Lebensweise. riedben Mehrere Bewohner der brelten Straße. Lehrlings⸗Gesuch. 1415 Ein braver Mensch kann in die Lehre treten bet Friedderg. J. Staubi, Schrelnermelster. Regen-& Jonnenschirme 1281 aller Arten zu billigen Preisen bei M Bär, Schirmmacher, neben Hotel Trapp. Reparaturen werden schnell und billig hergestellt. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Pfingstsonntag. Sottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. 5 Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittage: Herr Candidat Klingelhöͤffer. Nachmittags: Herr Candidat Bichmannu. Pfingstmontag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler (Confirmation der Knaben und Abendmahl.) Nachmittags: Herr Diakonus Moyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Director Matthias. (Confirmation der Taubstummen und Abendmahl.) Nachmiitags: Herr Candidat Fu ch 6. 1441 Am Pfingstimontag begzunt der Vormittagsgottesdienst um 9 Uhr, der Nachmittagsgottesdienst um 2 Uhr. Miuwech nach Pfingsten, Vormittags 9 Uhr, Confir⸗ mandenprüfung in der Stadtkirche. Katholischt Gemeinde. Pfingstsounlag: Um halb 10 Uhr Vormittags Hochamt und Prebigt. Pfingstmontag: Hochamt. Doniierstag eine heilige Messe. Veraulw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 5 2137 in Seide, Alpaka und Baumwolle, in schöner 1413 bei Jos. Hoffmann, Posamentier. Auswahl ben K. Friedrich neben der Post Die nächste Nummer erscheint der Pfingstfeiertage wegen erst Donnerstag den 13. d. M. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 25 und eine Beilage.) „Aiagenbeim 9 Heuchelheim 0 Leldhechen ö Blofeld 1 Nidda Gelenau Bises Aißberg Berstadt . Echdel Solhhausen 2 0 Unter Schmitt 9. I Dauernhelm Zu Nidda. uf ein Jahr pergeben um Grün fue us 1866 zurückst Bingenhein Guß 410 Anmeldun das 10. Lebens sis 12 Uhr in e dei der unterzeie kahmsprüfung st. Unfang. l- 384 Donnerssag det IR. Uwwer m Di Shoa Lic „ Dich „% Sleden 110 Stück Eich 50„ Jich 8 Fichtenffam ut öffentlichen eingeladen werden. Schloß Ju Wrüss bon bein 2 9 6 7 0 0 388 Jordetungen * den Nohudag Uto 1 1 ser enterpuchnen egründen. Muß 50 cke l. Ilben it igel. — t unseiet ud und , dabel Aut. 8. nag d nn e bam * Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. es. He 139 Das 1867er Heugras von den Großberzoglichen den vorder bekannt gemacht werdenden Vedingungen in ugras⸗Versteigerungen. folgenden Terminen zur öffentlichen Versteigerung: Domanialwiesen des Rentamts Nidda kommt unter Größe. 3. e Versteigerungstermin. Ort der 2 Gemarkung. ease, 1867 2 06 7 e 5 Zusammenkunft. g Morgen. Bingenheim 40 Dienstag den 11. Junt, Vormittags 10 Ubr, Brühlwiese. Heuchelheim 9 Dienstag 1.„ 11„ im Ried Leidbecken 8 Mittwoch 3 7 1 Gastwirth Diehlmann. 2 Blofeld 30 Mittwoch„ 12.„ Machmlttags 4„ Brüblwtese. 3 Nidda 85 Donnerstag„ 13.„ Vormittags 9„ Seewtiese. Gettenau 5 Freitag„ 14.„ Mittags 12„ Gafiwirth Bachs Wittwe. * Bisses 4 Freitag„ 13.„ Nachmittags 6„ Bürgermeister Hinkel. 3. Lißberg 89 Montag„ 17.„ Vormittags 10„ Gastwirth Wad. Mann. 6.] Berstadt 24 Dienstag 1„ 15 15 e Wittwe. 1** chzeller Teich. .] Echzell 97 Mittwoch„ 19. Nachmittags 1 Gastwirth Steffan. Nachmittags wird auch die erste Kleeschur auf der Markwiese vergeben. Salzbausen 15 Donnerstag den 20. Juni, Vormittags 10 Uhr, am Gesundbrunnen. „ Unter⸗ Schmitten 7 Donnerstag„ 20. Mittags 12„ auf der Wiese. .] Dauernheim 2 Montag„ 24.„ Nachmittags 5„ Gastwirih Weith. Zu Nidda werden nach deendigter Grasversteigerung 4 Abthellungen der dasigen Johannttter Scheuer alf ein Jahr vergeben, zun Grünfüttern zur Versteigerung. aus 1866 zurückstehen, werden zum Bingenheim im Mai 1867. Solche, welche Mitbieten auch kommt zu Echzell Nachmitta gs vor der HeugrasVersteigerung etwas ewiger Klee noch mit Holzgeld, mit Pacht oder Grasgeld nicht zugelassen. Großherzogliches Rentamt Nidda Gloßhetzogliche Realschule zu Friedberg. 1410 Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler, welche wenigstens in den nächsten Monaten das 10. Lebensjahr erreichen müssen, konnen es 12 Uhr in dem Realschulgebaude unter Beibrin Behörde gemacht werden, worauf Das neue Schuljahr nimmt Dienstag den 18. Juni seinen Großherzogliche Direction der Realschule bei der unterzeichneten nahmsprüfung statthaben wird. Anfang. Welcker. Samstag den 15. Juni, Vormittags von 9 gung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer Montag den 17. Juni die Auf⸗ Dr. b Iller. Holz ⸗Versteigerung. 1384 Donnerstag den 13. Juni 1. J., Vormittags 10 It, kommen im Difirikte Buchwald, nahe bel Ilbenstadt: 39 Stecken Eichen⸗Schälprügelbolz, 1„ Fichten⸗Stammprügelholz, 2¼ Stecken Fichten⸗Stockbolz, 2325 Stück Eichen⸗Schälbolzwellen, 150„ Fichten-Wellen und 8 Fichtenflämme von 40—60“ Länge und mittlerem Durchmesser, wozu Steigliebhaber 5—12“ ut öffentlichen Versteigerung, engeladen werden. 5 t den 31. Mai 1867. Schloß Ilbenstad bräflich von Leiningen ⸗Wefterburgische Rentel vaselbst Bernhard t. 101 Bekanntmachung. 388 Forderungen jeder Art an Georg Wolf IV. dig von Wobnbach sind in dem Termin Mittwoch den 19. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, bor unterzeichneter Gerschtsstelle anzumelden und zu begründen. Dungen am 1. Juni 1867. Großherzogliches Landgericht Hungen Di, Pilger, Landrichter. Landgerichts Assessor. Holz ⸗BVersteigerung. 100 In den Freiberrlich von Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck werden J., Vormittags 9 Uhr, Donnerstag den 13. Juni! öffentlich versteigert: 11 Stecken geschältes Eichen-Prügelholz, 2 Nadel⸗Prügelpolz, 1½„ Nadel⸗Stockbolz, 2027 Wellen Eichen ⸗Schälteiser, 300„ Nadelholzreiser. 8 Die Zusammenkunft ift in dem Schaͤlschlag Nr. 7. Friedberg den 5. Junt 1867. In Auftrag der Fteiherrl. von Altter'schen Gutsverwallung zu Rüdesheim Heldt, die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 5(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs. fraße) auf's Bequemste eingerichtet, nimmt jederzelt Lußenkranke auf. Unbemittelte zu ermaͤßigtem Preise und unentgeltlich. 7 Grassaamen ⸗Versteigerung. 1355 Samstag den 15. Juni d. J., Vormittags 10 Ubr, kommt in dem Wirtbschaftslocal von Karl Dermes dahier die Grassaamenernte in den Fretherrl. v. Franckenstein'schen Waldungen, Gemarkung Ockstadt bei Friedberg, zur öffentlichen Brrsteigerung. Ockstadt den 29. Mat 1867. Die Freiberrl. v. l K. Oberförsterel Ockstadt re p. Holz ⸗Versteigerung. 1407 Otenstag den 11. d. M., Vormittags 8 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Gemeindewald, in ver⸗ schiedenen Distrikten nachverzeich nete Holzsortimente versteigert werden: Scheitholz, 96 7 Prüg elbolz, 58/1„ Bu ken-, Eichen ⸗Stockholz, 133½ Nadel-, Eichen ⸗Stockholz, 110 Stück Birken-, Eichen⸗Wellen, 811i„ weiche Laubhbolzwellen, 8003„ Nadelwellen, 7 Eichen⸗Stämme, 80 Cbkiß. haltend, 90 Kiefern⸗ 3 3 95„ Stangen 402„ * dleselbe eienen sich hauptsächlich zu Küstftangen. 6205 Gebund Ginstern. Die Zusammenkunft ist beim Buchborn. Die Zablung erfolgt bis zum 1. November 1867 Ober-Mörlen am 4. Junt 1867. Großherzogliche. Ober-Mötlen e de l. 5 Bekanntmachung. 1430 Die unterm beutigen in dem Gräflich Solms Rödelheim'schen Walddistriet„kleine Diebselchen ab⸗ gebaltene Polzverstelgerung ift genehmigt. Der erste Fahrtag ist auf Mittwoch den 12. l. M., und der Ab⸗ fuhrtermin bis zum 1. Juli l. J. festgesetzt. Wickstadt den 6. Junt 1867. Gräfliche Oberförsterei Assenhelm Schal las Bekanntmachung. 1427 Das am 27. und 28. Mal im Nieder⸗Florstädter⸗ wald verfleigerte Holz der Gemeinde und für die Pfarrei ist genehmigt, der erste Fahrtag Mittwoch den 12. Juni anberaumt. Nleder⸗ßlorstadt am 5. Junt 1867. * * Versteigerung. 1406 Die in der Gemarkung Katchen, Kreis Vilbel, gelegene, dem Großherzoglichen Domanialfiscus gehörige Hofraithe nebst einem daran stoßenden Grabgarten wird nach vorliegender Verfügung Seiner Köntglichen Hoheit des Großherzogs nach den Vorschriften des Domänen⸗ Veräußerungs Gesetzes vom 2. Juni 1821 Mittwoch den 24. Juli 1867, Vormittags 11 Uhr, in dem Gemeindehause zu Kaichen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. f Die zum Ausgebote kommenden Domanialobjekie find folgende: 1) Eine Hofralthe an der Staatsstraße von Nieder⸗ Wöllstadt nach Hanau, lt. Grundbuch Flur I. Nr. 49 mit 218 Klafter. 2 Dieselbe umfaßt: a) ein zweißöckig von Holz erbautes Wohnhaus, worin sich 6 Stuben, eine Kammer, eine Küche, zwei Kellei und ein gedielter Speicher be finden; b) eine Scheuer, zwei Stock boch von Holz erbaut, enthält zwei Tennen und einen Schaafstall; c) einen einstöckig von Holz erbauten Stall für zwölf Pferde, worüber ein Heuboden; d) einen Schweinstall; e) einen geräumigen, mit Mauer umgebenen Hof, in welchem vorgenannte Gebäulichkeiten stehen. 2) Einen an der Hofraithe stoßenden Grabgarten, Flur I. Nr. 50, mit 105 Klafter Flächengehalt. Die Hofraithe nebst Grabgarten find begrenzt gegen Norden von dem sogenannten Weihergraben, gegen Westen von der Staatsfiraße, gegen Süden von der Naumburgergasse und gegen Osten von dem Grabgarten des Gottfried Kempf zu Kaichen. Hofratthe und Garten werden als ein zusammen⸗ gehöriges Ganze versteitert. Kauflustige, welche die Hofraithe einzusehen wünschen, wollen fich an den fiecaltschen Güteraufseher Wissemer zu Kaichen wenden. Friedberg den 5 Junf 1867. Großberzogliches Rentamt Friedberg Lin de. d. Holz ⸗Versteigerung. 1412 Montag den 17. und Dienstag den 18. l. Mts., jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Stadtwald, in den Disfrieten Pfingfiweide, Sommer⸗ berg und Schrenzer, nachverzeichnetes Holz meistdletend versteigert werden, als: 159¾ Stecken Buchen ⸗Scheitzolz, 29/ Birken, Eichen⸗, Kiefern und Aspen⸗ Scheid holz, 39½ Stecken Buchen⸗Prügelholz, 287c4„ Birken, Eichen-, Kiefern⸗ und Aspen⸗ Prügelholz, 136 Stecken Buchen⸗Stockbolz, 44%„ Birken, Eichen-, Kiefern und Aspen⸗ Stockholz und 1385 Wellen Buchen-, Eicher-, Kiefern⸗ und Aspen- Reisbolz. Die Zusammenkunft ist den 17. am Heidelbeerberg in der Heidelbergschneise und den 18. d. M. in der Lachruschneise an der Espaerstraße. Butzbach den 5. Junt 1867. Großherzogliche Bürgermelsterei Butzbach Küche l. Holz-Versteigerung. 1420 Mittwoch den 12. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, soll in dem Nieder-Mödler Gemeindewald, Distrikt Schlag Nr 13, nechstebendes Holz öffentlich versteigert werden: 4 Stecken geschältes Eichen⸗Scheidholz, 10% 1 7. 5 Prügel bolz, 4225 geschälte Eichen Wellen, 45 Läste Späne. Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst dem Forst⸗ haus Wintersteln gegeutlber. Bemerkt wird bierbei, daß das am 11. März d. J. erstelgerte Holz an den bekannten Fahrtagen bis zum 29. Juni d. J. abgefahren sein muß. Nleder⸗Mörlen den 6. Juni 1867. Großherzogliche ieee Nieder⸗Mörlen ö bes. Bekanntmachung. Holzverstelgerung inder Oberförsterel Oder⸗ Rosbach betreffend. 1411 Freitag den 14. d. M., von Morgens 9 Utr an, wird in dem bei Nieder⸗Mörlen gelegenen Domantial⸗ wald Frauenwald das nachverzeichnete abgeschalte Eichenholz an die Meistbtetenden öffentlich verßeigert: 1 Stecken Scheidholz, 32 Stecken Prügelholz 5214 Wellen Resserbolz, 2 Wagen 12 Läste Späne, 236 Stück 1½“ starke, 15—20“ lange Stangen zu Baumffützen u. s. w. brauchbar. Ober⸗Rosbach am 6. Jun 1867. * Großherzogliche Bürgermeisterel Niever-Florstadt Wagner. Groß berzogliche Oberfoͤrsteret Oder Rosbach a Being manu. Gespielte Flügel und Pianos ꝛc. zu 30 fl. und höher 1066 stets vorräthig in der großen Pianoforte- und Harmonien Handlung von L. Lichtenstein& Cie- Neue Kraͤme Nr. 28, Frankfurt a. M. Deutsche Industrie im Auslande. 1411 In den meisten französischen Blättern lesen wir, daß das in Deutschland längst rühmlich bekannte Speci⸗ ficum der Apotheker der 1. Classe, Herren Bergmann und Co., Boulevard Magenta, Nr. 70, die Zahnwolle, welche jeden Zahnschmerz stillt, ohne den kranken Zahn zu berühren, vom dortigen Pubikum die lobenswertheste Anerkennung gefunden hat. a Wir freuen uns um so mehr über diesen Beweis des cosmopolttischen Fortschrittes, als durch die Patentirung der Zahnwolle“) Gaine dentifrice brévetée s. g. d. g.) die Consumenten vor Nachahmung bewahrt werden und dieser Stempel der Echtheit ein wirksamer Weg ist, dieses Heilmittel über die ganze civilifirte Welt zu verbreiten. Man sollte es nicht glauben, daß der Tourist in den Alpen, der Entdeckungsreisende in den Cordilleren, selbst der Soldat im Felde in fast jeder Avotheke der Welt dieses winzige Päckchen der köstlichen Wolle, die dem Städtchen Rochlitz in Sachsen ihren Ursprung verdankt, für eine kleine Silbermünze kaufen kann, und können wir nur dem kühnen Entdecker unsrem wackren Chimisten Herrn Bergmann aus Rochlitz zurufen: Avanti! avanti! dem Muthigen gehört die Welt! *) Depot bei Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. Unibersal-Magen-Ligueur Carl von Metternich in Mainz 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Ph. Dan. Kümmich. Alle Farben, in Leinöl abgeriebene, 1287 zum Selbstanstreichen fertige, als rothe, gelbe, weiße und grüne sind stets vorräthig und auf Verlangen auch andere Nüancen zu haben bei Friedberg. A. Stahl Wittwe, neben der Burg. Gehör⸗ und Sprach ⸗Kranken, 1419 so wie den an Ohren-Brausen, Sausen, Zischen, Singen und dergl. Leidenden, wird Medizinalrath hr. Schmalz aus Dresden, welcher sich seit 37 Jahren ausschließlich mit den genannten Krankheiten beschäftigt, den 15. und 16. Juni, Sonnabend und Sonntag, in Gießen(zum Einhorn), dann einige Tage in Frankfurt(Hotel du Nord) Rath ertheilen von 9 bis 1 Uhr. Holz-Versteigerung. 1 1408 Dienstag den 11. d. M., Morgens präels 7 uhr anfangend, sollen in der hiesigen Gemesnde 250 Slisch Kiefern öffentlich versteigert werden. Es wird bemerkt, daß dieselben sich theils zu Steig⸗ und Wagenleitern, theils zu Hopfenstangen eignen. i Ober-Mörlen am 4. Junt 1867. Groß berzogliche e Ober Mörlen e cke l. Gras⸗Versteigerung 1424 wird das Gras von eirca 15 Morgen Gemeinde- und 3 Morgen Schäferei⸗Wiesen in Abthellungen öffentlich an die Meifibietenden auf dem Rathhause zu Ober⸗ Rosbach versfteigert. bis den 1. October d. J. gestattet. Ober⸗ Rosbach am 6. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober⸗Rosbach Blecher. Glacé- Handschuhe 1194 sowie Handschuße ml d' Ecosse ꝛc. ꝛc. bei K. Friedrich neben der Poff. Geschäfts- Empfehlung. 1363 Ich beehre mich hlermit anzuzeigen, daß ich mich als Frucht- und Mehlhärdler dahter niedergelassen habe und mit allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln versthen bin. Ich werde stets bemüht sein, meine ver⸗ ehrten Kunden prompt und reell zu bedienen. Friedberg den 28. Mai 1867. 1 Levi Kaufmann, Frucht- und Mehlhändler, Usagasse, neben Herrn Conditor Rauch. 1356 Das Spiel der Neuen Mailänder Staats- Prämlen- Obligationen ist von der Grossherzogl. Hessisehen Regierung gestattet.. „Gottes Segen bei Cohn!“ Grosse Capitalien-Verloosungen von über 2 Mill. 600,000 Mark. Beginn der Ziehung am 13ten und Aten Juni Nur 2 Thaler kostet ein halbes Staats- Original- Loos und 4 Thaler ein Ganzes(keine Promessem) aus meinem Debit und werden solche gegen frankirte Einsendung des Betrages, oder gegen Postvorsehuss, selbst nach von mir g Samfstag den 15. Juni d J., Mittags 1 Uhr, Emser Pastillen 30 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust⸗ leidlen, wie gegen Mag ensch wäche find stets vor räthig in Friedberg dei Prr. Hosapolbeker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur im ettkettirten Schachteln verland:: Königliche Brunnenverwaltung zu Bad⸗ Ems. Strohhüte, 1016 das Neuste für diesen Sommer, in großer Auswahl und zu sehr billigen reisen bei Heinrich Diehl, usagasse. Bäckerei ⸗Verkauf. 1357 In der Nähe bei Frankfurt ist eine seither mit bestem Erfolg betriebene Bäckerei, nebst neuem Wohn; haus und Oekonomie Gebäude, unter günstigen Be⸗ dingungen billig zu verkaufen. Näheres unter Nr. 1357 bei der Exped. d. Bl. Fässer und Bütten 256 in allen Gattungen billigst bei 5 Dan. Kümmich. 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Frankfurter Cours. e ö 77 1 5 8„ 100 Pr. L. 1858 122½, 1 7. Juni 1867. Cours der Staatspapiere.— 5 300 v. 1860% 1 5 5 82 Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 62% G. Gr. Hess. 4% Obligat. 92½ G.—„ 100 Pr. v. 1864 73 à 72½ 7 50% Nat.-Anl. 1854 55 ½, ½ 5 3½j% Obligation.—— Schwed. Thlr. 10-L. 10 d. 7 5% steuerfreie Oblg. 495.8, ½ Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94s½ d. Bad. 35 fl. Loose 53% 6. Preussen 4½b% Obligat. b. Rth. 97½ G 5 4% do do 89 P. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 54½ G. 8 40⁰ do. do. 3 Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105 92% G. U Gr. Hess. 50 fl. L. b. E. 144 P Bayern 5% Obligatien. 100/ G Frankf. 3½% Obligat. 81½ G.—„„„ 38/ P. 5 4½% ½ jahr. b. Rth. 94 G. 5 30% 0—— 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 36 6 „ 40% do do 90½ P. Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 85¼% P. I Sard. 36 Fr. L. db. B..—— Würtemb. 4½% Obl. b. Rt. 94 P. Finnland 4½% Prdbr. l. R. 105 82½ C. + Petelen f. 9 0 7 4⁰ 40 de—— Schweden 4½% O. 1. R. à 105 85½ G. 2 Doppelte„ 9 45—47 Baden 4½0% Obligat. 94 P. 5 4½% Pfb. 1. R. à 105—— 2 press. Friedd'or„ 9 561 75 57½ 1 40% 8— 88 ¼ö 6. L N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 22* Holl. fl. 10 Stücke 5 9 50—52 Voll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten.* 85 0 1017 f 9 1 4½%, Begr. Ostbahn 116 ¼ 6. 3% LIV. C. P.& D/. fr. à 28 kr. 32½ G. 2 J Engl. Sovereigus.„115256 / Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Toso. Centr.-Eisenb.-Pr. 49 G. E Russ. Imperiales„ 9 45—47 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 493,3 6 50% Elisabethbahn-Prior.„ 74 P. Gold pr. Zoll- Pf.—— 6% Oest. Süd, St. u. Lomb. E. B. 93 P. 50% do. neueste Emiss. 9% 70 G. 2 Hchh. SiIb. pr. Z. Pf.* 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45 ½ C. 4½% Hess. Ludwigsd.-Prior. 94% G. 5 Preuss. Kassensch.„ 1 45—¼ Wiener Wechsel- Cours 94% G. I Dollars in Gold„ 2 27—28 — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen 3. s. w. Bedienung und ertheilt gerne jede gewünsclrte“ S. Lindheimer iu Friedberg. 5 Gegen Bürgschaft wird Lech — fend: Betreff Nach gerichtet 9 legt wer vorgeleg Sede s Compagn de da vom 6. l. M Betreffende! an die Gioßhe Ni An die 1— Hessen liche Regierung J. Reglemer ber Rheinbruͤce hütung von Bese II. Bekannt die Einzithung de neuen Staasspap; III. Belaun die Personenroß und Neu- enbur IV. Grlann in die Herstellung ein Ußngen den. J. Namen die Herseellung dun und Fulda dein. VI. Ueber. Umlagen zur den Gemeinden MI. Ueber. Umlagen zur S Gemeinden des VIII. Umlagen zur B lichen Noli H. Abri Laigerite 1 durde S. bastig Brezenheim wohng