Dienstag den 8. Januar. für Oberhessen. zeiger ute baut Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Wolf—— 8— .———— b** 1 en Amtlicher Theil. 00 Einladung. Butzbach den 3. Januar 1867. stetg 5 Die Mitglieder der landwirthschaftlichen Section Butzbach und 4) Im Jahr 1866 zeigte sich ein massenhaftes Vorkommen schäd⸗ V. Wahl, sonstige Freunde der Landwirthschaft werden Donnerstag den 10. Jan., licher Insekten und reichen in der Regel bei ihrem Erscheinen alle Mittel, die gegen sie empfohlen werden, nicht mehr aus, Mittags 1½ Uhr, auf das biesige Rathhaus ergebenst eingeladen. Es ist daher Gegenstände der Besprechung sind: um noch vor großen Beschädigungen zu schützen. ms 1) Das Gewicht der gemästeten Thiere ist nur mit der Waage allgemeine Pflicht, allen den Thieren besonderen Schutz zu ge⸗ a genau zu bestimmen moglich. währen, die einer Vermehrung von Raupen, Engerlingen u. s. w. — preisen verdient daher gewiß die Viehwaage alle Beachtung. entgegen wirken. Was kann in hiesiger Gegend in dieser Be— ziehung geschehen, um erwünschtere Ergebnisse als seither zu erzielen? Welche Futterstoffe und welche Fütterungsarten hiernach besonders zur Milcherzeugung? Es findet hiernach Ergänzungswahl der Mitglieder der Commissson zur Besichtigung des Faselviehes statt. eier. Wie kommt es nun, daß dieselbe noch so wenig in Anwendung gebracht und der Verkauf des Mastviehes Gewicht nicht mehr gang und gäbe ist? Nach vielen Angaben soll es erprobt sein, daß mehlartige Futter— stoffe schneller und besser mästen, wenn sie mit Sauerteig ge— gohren und in eine dem ungebackenen Brode ähnliche Masse verwandelt worden sind. Ist ein derartiges Verfahren auch in der hiesigen Gegend üblich und welche Erfolge sind damit er— tidc zielt worden? 3) Ueber die Düngung der Wiesen sind die Ausichten der Praktiker noch getheilt und liegen auch noch nicht hinlänglich sichere Er— fahrungen vor. Bet u der großen Wichtigkeit des Futterbaues nach lebendem sich eignen 2 Bei den anhaltend hohen Fleisch— 1 N Friedberg den 4. Januar 1867. An vorstehende Einladung anknüpfend, bemerke ich noch, daß Herr Dr. Henkelmann dahier der Versammlung deizuwohnen de— in der Gegenwart und demzufolge auch der sorgsaltigsten Cultur absichtigt und dann einige Mittheilungen aus dem Betriebe der nicht bewaͤsserbarer Wiesen ist daher die Frage von besonderer[Landwirthschaft machen wird. Bedeutung, mit welchen Duüngerstoffen und welchen Arten der Der Directtor des landw. Bezirks⸗Vereins Friedberg — Verwendung werden dier die erfolgreichsten Resultate erzielt? Ter a pp. Hessen. Darmstadt. Das soeben erschienene bilden werden und einen Abgeordneten zur zweiten von verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht 119. Gr. Regierungsblatt Nr. 1 für 1867 enthält eine Kammer zu wählen haben. eines beabsichtigten Austausches der Provinz Verordnurg in Betreff der Wahlen zum Reichstag des Nord deutschen Bundes, wonach die beiden 123 l 8 8 b*. 5 diesseits des Mains liegenden Orte Kastel und Lande wieder einige Volksmissionen Kostheim als zum Norddeutschen Bund gehörig zu werden. Friedberg. Von den Priestern aus den Kapuzinerorden werden in nächster Zeit in unserem abgehalten Wie wir vernehwen soll eine solche betrachten sind und die Vornahme der Wahlen am 13. d. M. in dem nahen Ober-Mörlen angeordnet wird.— Gleichzeitig werden in einer beginnen, weitere sollen in Rheinhessen folgen. weiteren Bekanntmachung die Bestimmungen vom 18. Dezember v. J.§. 1 und der erste Absatz des§. 5 in folgender Weise abgeändert: §. 1. In den nördlich des Mains gelegenen Gebiets theilen des Großherzogthums werden mit Rücksicht auf das Ergebniß der im Jahre 1864 stattgehabten Volks e wonach dieselben 258,450 Einwohner haben, drei Abgeordnete für den Reichstag des Norddeutschen Bundes gewäylt. Zu diesem Behuse werden diese Gebietstheile in drei Wahlkreise getheilt. Der ersle Wahlkreis umfaßt die Kreise Gießen, Grün— berg und Nidda. — Das im vorigen Sommer von Gießen zurückgezogene Wachtkommando, welches von der hiesigen Garnison zu stellen ist, war bisher nicht wieder ersetzt worden. Dieser Tage nun ist ein Kommando in seiner früheren Stärke wieder nach Gießen abgegangen. Preußen. Berlin. Nach dem Parla- ments- Wahlgesetz fällt auf 100,000 Seelen ein Abgeordneter, wonach also Preußen 193 Ab- geordnete zu wählen hat. Hiervon kommen auf Preußen 30, Posen 16, Brandenburg 26, Pom- Rbeinhessen gegen die Provinz Hanau als unbegründet bezeichnet. — Wie die„Nordd. Allg. Ztg.“ meldet, hat eine Anzahl Bundesregierungen dem Entschlusse Preußens, das Parlament auf den 15. Februar einzuberufen, bereits die Zustimmung ertheilt. Frankfurt. Die von der Mehrzahl des früheren gesetzgebenden Körpers in Frankfurt a. M. abgefaßte Petition ist dem Ministerpräsidenten Grafen Bismarck durch Vermittelung des Geheime rath Wagner überreicht worden. Eine persön⸗ liche Ueberreichung an den Ministerprästdenten war unthunlich, dagegen batte der Abgesandte des gesetzgebenden Körpers gestern Abend bei dem Minister des Innern eine Audienz. Man bofft, daß die Angelegenheit der Frankfurte. Stadt- verfassung in wenigen Wochen definitiv geordnet Der zweite Wahlkreis umfaßt die Kreise Friedberg, mern 14, Schlesien 35, Sachsen 20, Westphalen] sein wird. Vilbel und N sowie die Orte Kastel und Kostheim. 17 und Rheinprovinz 35. Wiesbaden. Die Schüler der ehemaligen Der brit. Wahikreis umfaßt die Kreise Alsseld,— Am Vormittag des 1. Januar fand in] Nassauischen Kriegsschule, welche von Berlin, wo Lauterbach und Schotten. In jedem dieser Wahlkreise wird ein Abgeorbneter gewählt. N §. 5, Absatz 1. In die Wahllisten sind nach Zu- und Vornamen, Alter, Gewerbe und Wohnort einzutragen alle in der betreffenden Bürgermeisterei, beziehungsweise dem Wahlbezirk, wohnenden, in den nördlich des Mains ge— legenen Gebieisthellen des Großherzogthums oder einem anderen der zum Norddeutschen Bunde zusammentretenden Staaten heimathberechtigten, 25 Jahre alten unbescholtenen Staatsbürger. — In das den Ständen vorgelegte Bud- Potsdam die Hauptfeier des 60jährigen Dienst— jubiläums des Königs und die Einsegnung der neuen Fahnen- und Standartenbänder an den Fahnen der hiesigen Garnison statt. Der feierliche Gottes- dienst begann um halb 11 Uhr Vormittags. Um diese Zeit trafen mittelst Extrazuges der König, der Kronprinz und die übrigen königl. Prinzen, sodann die anwesenden fürstlichen Gäste 1c. dahier ein. Vor dem Eingang der Kirche hatte sich die gesammte Generalität 1c. zum Empfange versammelt. sie ihr Fähndrichts-Examen gemacht, wieder zurück sind, haben das Examen so glänzend bestanden, daß sie sämmtlich die ersten Nummern erhalten. — Die aus den Altersklassen 1844 und 1815 zur Garde gezogenen Recruten sind kürzlich nach Berlin abgegangen. Biedenkopf. Als Candidat zum Parlament wird von der hiesigen Beamtenpartei Herr v. Patow genannt; doch scheint dies wenig Anklang zu finden. Die liberale Partei beabsichtigt in Ver- * 4 get sollen die Anforderungen für die Einrichtung Nach beendigtem Gottesdienste um halb 1 Uhr bindung mit den Liberalen in Wetzlar, mit denen 3 eines neuen Landgerichtes zu Nauheim bereits fuhren die Allerböchsten und Hohen Herrschaften wir zusammen wählen werden, den berühmten 3 aufgenommen sein. Für die Landrichter sind, nach dem Stadtschlosse. Hier fand die Gratu-[Nationalbconomen Faucher, ein geborener Wetz. + wie weiter verlautet, drei Besoldungsklassen zu lationscour statt. Graf v. Wrangel überreichte larer, aufzustellen. 1600 fl., 1700 fl. und 1800 fl., für die Assessoren gleichfalls 3 Klassen zu 800 fl., 1000 fl. und 1200 fl. vorgesehen. Je ½ der Richter soll in jede Klasse eingereiht werden. — Nach einem soeben veröffentlichten Gesetz— entwurf wird verordnet, daß die durch den Friedens vertrag mit Preußen dem Großherzogtbum zu— gefallenen Landestheile zusammen einen Wahlkreis darauf Sr. Majestät dem Könige das Modell einer Ehrensäule, welche das Offiziercorps der Armee Sr. Majestät zum heutigen Tage bestimmt hat. Von der patriotischen Vereinigung ist dem Könige außerdem ein goldener Lorbeerkranz über— reicht worden. Nach eingenommenem Dejeuner erfolgte die Rückkehr nach Berlin. Sachsen. Als ein erneuerter Beweis der freundschaftlichen Beziebungen zwischen dem preußi— schen und sächsischen Hofe wird die Verleibung des schwarzen Adlerordens von Seiten des Königs von Preußen an den Kronprinzen von Sachsen gemeldet. Gotha. Auch hier ist ein Gesetz erschienen, — In der„Norvpd. Allg. Ztg.“ wird eine wonach die aus den Herzogthümern Coburg und Gotba zum Parlament gewählten Abgeordneten Vergütung der Reisekosten und Tagegelder aus den Staatskassen erbalten sollen. Baden. Mannheim. Erfreulich war die Kanonade, welche am Morgen des 1. Januar vom Rhein ber ertönte; sie war die Freuden— bezeugung, daß, vielleicht zum ersten Mal seit 19 Jahrhunderten, der deutsche Strom abgaben— frei geworden. Schwurgericht der Provinz Oberhessen. Anklagen: 1) Montag den 7. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Adam Lang von Düdelsbeim, wegen ausge— zeichneten Diedstahls; Verth.: Großh. Hofg. Advokat Georgi.— 2) Mont ig den 7. Jandar, Nachmittags 2 Übr, gegen Ernst Pault von Nieder-Eschbach; Verih.: Gr. Hofg⸗Adv. Krauskopf.— 3) Dienstag den S Jaruar, Vorm. 9 Uhr, gegen Samuel Bebrenz von Nieder Florstadt, wegen Meineids; Verth.: Gr. Hofg. Advokat Weidig.— 4) M'tiwoch den 9. Januar, Vorm. 9 Ubr, gegen Heinrich Dedderich von Brauerschwend und Conrad Hedderich don da, wegen Wilderei und Versuchs der Tödtung, bezw. Ansteftung zu letzterem Verbrecher; Verth.: Großb. Hofg.⸗ Adv. Bauer und Stammler.— 5) Oonnerstag den 10. und Freitag den 11. Januar, Vorm 9 Uhr, gegen Dantel Ranft von Oder Ofleiden und Conrad Ranft von da, wegen ver— schledrger Diebffäble, gegen Letzteren auch wegen Eigen tbumsbeschädigung; Verth.: Gr. Hofg. Adv. Baift und Bork.— 6) Samstag den 12. Januar, Vorm. 9 Uhr, gegen Koppel Katz don Steinbach, wegen ausgezeichneten und einfachen Diebstabls; Verth.: Gr. Hofg.⸗ Advokat Dr. Reatz.— 7) Montag den 14. Januar Vormittags 9 Ubr, gegen Ellas Ehrmann von Frierberg, wegen betrügerlschen und einfachen Bankerotts, Meinelds und Schristfalschung; Verth.: Gr. Hofg. Ado. Welker. * Friedberg. Wie alljährlich kann man auch dieses Jahr von verschiedenen Unglücksfällen lesen, welche das Schießen in der Neujahrgnacht zur Folge gehabt hat. So hat sich u. A. in Wersau, Kr. Dieburg, ein junger Bursche erschossen, der in höchst unvorsichtiger Weise mit den Zähnen den festeingekeilten Ladstock seiner Pistole herausziehen wollte. Dem gegenüber ist erfreulich berichten zu können, daß in der verflossenen Sylvesternacht innerbalb der Stadt Nauheim und deren nächster Umgebung auch nicht ein Schuß gefallen ist. Es wäre in der That zu wünschen, dieses schöne Beispiel Nauheims möchte an recht vielen Orten Nachahmung finden. Darmstadt. In Michelstadt sollen Verhaftungen wegen einer grandiosen Wechselfälschung vorgenommen worden sein. Das Opfer des Betreigo, ein Landbewohner, habe einem Handelsmann einen Wechsel von 25 fl. aus— gestellt und dieser bei dem alsbald uͤber den Wechselschuld ner ausgebrochenen Schuldwesen eine Forderung von 1250 fl. geltend gemacht. Die Fälschung bestand also in Vorsetzung eines 1 und Anbängung einer Null. Die Indicien sollen so grav sein, daß eine Verweisung vor die Assisen wahr⸗ scheinlich sein soll. Hanau. In der Neujahrsnacht wurde dahier Bier— brauer Karl Gerhardt, wescher mit seiner Gattin von einem Balle heimkehrte, von einigen Soldaten durch mehrere Säbelhiebe schwer ain Kopfe verwundet, daß er zusammenstürzte. Die Soldaten hatten die junge Frau des Genannten insultirt und da Gerhardt sich zur Abwehr stellte, wurde er von den Soldaten mit blanker Waffe überfallen. Es ist noch zweifelhaft, ob der Verwundete aufkommen wird. Mainz. Am 1. Januar schwamm der Gesundheits— Apostel Erust Mahner unter der Rheinbrücke durch an den Mühlen vorvei und stieg unterhalb der Stadt wieder ans Land. Es sind nun zwei Jabre, daß derselbe mit einem Kranze von Eichenlaub auf dem Kopfe durch die Brücke geschwommen ist, indem er das Lied sang:„Sle sollen ihn nicht haben den freien d utschen Rhein.“ Wohl bekomm's! Mitgethetlt von Chr. Hecht in Friedberg, Spee ⸗Agent⸗ Hamburg. Das Hamburger Postdampfscheff„Al⸗ lemanta“, Capt. Trautmann, welches am 9. Dezember von Hamburg abging, ist nach einer sebr fürmtischen Reise von 14 Tatzen wohlbehalten in New Pork ange⸗ kommen.— Das Hamburger Postdampfschiff„Bovarla“, Capt. Meper, welches von New Nork am 22. Dezember abging, iß nach einer glücklichen Reise von 11 Tagen 13 Stunden wohlbebalten in Cowes angelangt, und bat, nachdem es dafelbst die Vereinigte Staalen Post sowse die für England und Frankreich bestimmten Passagsere gelandet, unverzüglich die Relse nach Pamburg sortgesetzt. Dasselbe bringt 69 Passagtere, volle Ladung und 20 Briessäcke. Eingesandt. (Theater in Friedberg). Eln großer Kunst⸗ genuß fleht uns morgen bevor. Frl. v. Seele, dle— es vortrefflich verstanden hat, sich in der Gunst des Publikums zu erbalten, hat das„Fest der Handwerker“ und die„Wiener in Berlin“ sich zum Benesice gewählt und wird an passender Stelle die große„Arte aus dem Freischütz einlegen Wir können Frl. v. Seele zu der Auswahl der Stücke nur gratuliren und find über⸗ zeugt, daß fle ihre Rollen, sowobl was Spiel, als auch was Gesang betrifft, so brillant und wirklich künftlerisch durchführen wird, wie ihren Tambour der zwetten Compagute. Wir wünschen ihr mit ibrem Benefice einen Erfolg, wie ibn Mackauer gehabt. Da dies die letzte Vor⸗ stellung ist, so stebt um so mehr zu hoffen, daß dlelelbe etne für die Benefiziantin recht ersprießliche sein und ssie noch einnehmender machen wird. Ein Tbeaterfreund. Bekanntmachung. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ober-Rosbach⸗ 55 Mittwoch den 16. d. M. werden in dem am Forstbaus Winterstein gelegenen Schlag Nr. XXIII., des Großberzogl. Domantalwaldes Burgwald an die Meist uietenden öffentlich versteigert werden: 6½ Stecken Birken⸗ 21½ Stecken Kiefenn⸗Prügelbolz, 171 2 Eichen⸗ 24½ 7 7 Stockholz. 3706 Wellen Birken, Eichen 7804 Wellen Kiefern ⸗ Reiserholz, 3 Eichenstammabschnitte, in 46 Kub. Fuß. Anfang Morgens 9 Ubr. Bad N auheim. 23 Bei der Einweihung der neu erbauten Synagoge, Freitag den 11. und Samstag den 12. Januar 1867, findet im Fritz' schen Saale an beiden Tagen Ball statt, wozu freundlichst einladet Das Comité. Ober⸗ Rosbach den 5. Januar 1867. Großherzogliche Oberfoͤrsterei Ober⸗Rosbach. B Kapffalgefuch 44 Die Stadt Friedberg beabsichtigt 3500 Gulden zu einen donnernden Wirbel Fräulein von Seele für den famosen Tambour der 2. Kompagnie. 4% ũ Zinsen, im u, oder getrennt, aufzu⸗ 47 Die Fraction. nehmen. Anerbieten wolle man bei Stadtrechner Vogt 2 7 e. Eine Grube Dung Friedberg den 2. Januar 1867. 45 bat zu verkaufen Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Walz. K. Erhardt, Cafinodiencr. Mobilien⸗Versteigerung. 49 Montag den 18. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen in der Behausung des F. August Huber dabier die zu dessen Concursmasse gebörigen Mobilien, als; Bettwerk, Weißzeug, Kleitungsstücke, Möbel und sonstige Haushaltungsgegenftände, sowie 2 Kühe, 1 Ziege, 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge und sonst allerlel Oeconomte- rnd Wutbschaftsgeräthe und Küfergeschirr, meifbietend gegen baare Zablung versteigert werden. Beilenheim am 4. Januar 1867. Im Auftrag: ˖ 46 taufen 58 Ein lüchliger findet gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung. Einen Birubaumstamm, 17“ lang, 2½“ in gleichmäßiger Dicke hat zu ver⸗ G. Kriegck IV. in Gettenau. Branntweinbrenner Näheres bei Kupferschmtedmeister G. Mondigler n der Vorstadt. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Beienhelm Mut b. Holz ⸗Versteigerung. 54 Mittwoch den 9. und Donnerstag den 10. d. M., sollen im hiesigen Gemeindewalde, in den Distrikten Wann, Aussicht und Kibitz“ nachverzeichne te Dolz⸗ sortimente versteiger! werden: 3 Stecken Kiefern ⸗Scheitholz, 87Lë 55„ Prügelbolz, 96 175„ Stockholz, 12425 Stück„ Wellen, 220 Stück Kiefern⸗Bauffämme, 3421 Cbkiß haltend. 610„„Stangen, 2719 Cbkfß. haltend. Die Zusammenkunft und der Anfang ist im Disirikte „Wann“ und kommt zuerst das Baubolz zur Versieigerung; fa vem Brennholze wird in der Versteigerung fortge ahre n. 50 Montag den 14. Januar, Morgens 10 Uhr, will Unterzeichneter Gegenstände melstbietend verb eigern lassen: Verstei gerung. in seinem Wohnhause nachbenannte 1 Pferd, 2 Kühe, eine frischmilchende und eine trächtige,? Stick Hühner, 2 Schweine, Springer, 1 Fuder Kornstrobh, 4 Fuder Watzenflroh, 4 Fuder Gerstenstrob, 3 Fuder Haferstroh, 2 Fuder Erbsen⸗ fir h, ca. 15 Ctr. gutes Heu, 10 Cir. Grummet, 30 bis 40 Körbe Spreu, 25 Mltr. Kartoffel, 35 bis 40 Ctr. Dickwurz, 4 bis 5 Mlir. Gerße 8 bis 10 Mitr. Hafer, 2 Mltr Erbsen, 3 Stecken Buchen Scheitholz, eien vollständigen Wagen, Pflug und Egge, einen Schaufelpflog, ein Pfubl faß, verschiedenes Pferdegrschirr und sonstige Haus und Oekonomiegeraͤthschaften. Rockenberg den 3. Januar 1866 Bartholomäus Sauer. Der Aufang ist an jedem Tag, Vormittags präcis 9 Uhr. Gegen Bürgschaft wird das Holz bis zum 1. Juli 1. J. verborgt. Ober⸗Mötlen am 4. Jap uar 1867. Großherzogliche ee Ober⸗Mörlen e l. 51 wer 7 sagt di Exped. d. 53 Gegen gute Hypotheken können 6000 fl. zu 4½ und 50% pracirt werden. Näbres durch die Erpd. d. Bl. Einen gebrauch ten Flügel verkauft billigt, Bl pitalisten. Für K 8 2 ee, N 9 Steinkohlen 57 Lager im neuen Dielhof am Mathor. Frledberg. Eduard Ruths. Butter pr. g Brennholz, Buchen⸗ Scheitholz I., pr. Stecken 7 f 40 kr. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 5. Janrar. 2728 kr.] Eier 1 Stück 2 kr. Parlaments⸗Wahl. 52 Unter Bezugnabme auf unsere Veröffentlichung vom 30. vorigen Monats machen wir darauf aufmerk- sam, daß Mittwoch den 9. leeren Monats, Abends r im Gasthause zur goldenen Reichskrone dahier, eine öffentliche Versammlung zur Besprechung über die Parlaments- Wahl stattfindet. Friedberg den 6. Januar 1867. Für das Localcomité Ed Trapp IV., Hofgerichtsadvokat. Theater in Friedberg. Mittwoch den 9. Januar. Letzte Vorstellung. Zum Benefice für die Soubtette Fräulein Josephine v. Seele. Ouvertüre zu Freischũtz. Neu einstudirt: Das Fest der Handwerker. Komisches Gemälde aus dem Leben in 1 Akt. Als Vaude⸗ ville bearbeitet von L. Angel. Musik von W. Müller. Gebet, große Scene und Arle aus der Oper„Freischütz“ von Carl Maria von Weber. Die Wiener in Berlin. Lie derspiel in 1 Aufzug von Carl Holtey. Mufik von Hebenstreit. e Z um S ch ug: 8 Der Abschied von Friedberg. Zu dieser meiner Benesice⸗Vorstellung erlaube ich mir ein hochgeehrtes Publikum ganz ergebenst und freundlichst einzuladen. Josephine von Seele. Beim Schluß der Salson kann ich nicht unterlassen, den geehrten Bewohnern Friedbergs für die meinem Unternehmen so zahlreich geschenkte Thellnahme meinen berzlichsten Dank abzustatten. Sollte es mir dereinst vergönnt sein, in Ihre Mitte zurückzukehren, bitte ich, mir bis dahin ein freundliches Andenken zu bewahren. Hochachtungs voll W. Kern, Director. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Vindernagel 4 Schimpff. den eren i ene zom N. Dach + Beilägt zu een — un 810 be Ergebmusse Reünchensonds ec . met des Jubtes! * Btkanuimacht det„Damp Nun VI. Dunne Großberzog daden hen von dem He Bcaunsels auf bie präsenten krang Sulle zu dear gen VII. Dunn Kalt u Uiucne VIII. Vas Lehter Dr. Eich geschwaͤchter Eau Str J. evang. S0. b. 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