euten a ** Neu eintretende Abonnenten auf den„Anzeiger“ für 1868, welche jetzt schon ihre Bestellungen machen wollen i cg ö 8 fir 9 n 9 1 5 1 2 7 „ Wistiag* erhalten das Blatt für den Monat Dezember d. J. gratis. Nude egen* 1867 Samstag den 7. Dezember. 1 145. — J f. i caclenl. f 7 2 77 4 2 dann der 8 1 1 5 — 17 5 7 ischen 0 2 9 75 69 1 g 1 * 1 Ar 5 N. Cohn 99 f lbortng g* 0 M** f g . Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. antirt. 8 2 1 i— 5 — Amtlicher Theil. 8— Betreffend: e 3 Erndte-Ertrags in sämmtlichen Gemeinden des Großherzogthums, Friedberg am 4. Dezember 1867. 8 r* 8— 1— N 2 5 5 0 terutesten Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Maibach, Melbach, Nieder-Wöllstadt, Nieder⸗Weisel, Ober⸗Florstadt, Oppershofen, Pohl-GHöns, Södel, Staden, Steinfurth, Trais-Münzenberg, Wickstadt, Wisselsheim, Reichelsheim, o* 2 Dornassenheim. 1 625 0 Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 12. v. M, Nr. 135 des Anzeigers, sehen wir der sofortigen Einsendung der f 1 Erndteübersichten bei Meidung der Abholung entgegen.“ 1 Ter a pp. 117 lur Betreffend: Einführung von reinem Schafvieh. Friedberg den 5. November 1867. mene Ile- Der Director des landw. Vezirks-Vereins des Kreises Friedberg 1 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Butzbach, Friedberg, Griedel, Hausen, Nieder-Wöllstadt, Nieder-Weisel, Ober⸗ 1 in 5 Wöllstadt, Ockstadt, Ossen heim, Ostheim, Rockenberg, Rödgen, Schwalheim, Steinfurth. n Ich muß Sie dringend ersuchen meinem Ansinnen in dem Aus schreiben vom 15. v. Mts.(Nr. 137 des Anzeigers) umgehend zu entsprechen. Tur a pp. ela n tem a ch use g. l Hamburg, Margarethe Eifert von Heblos steht dahier wegen Diebstahls in Untersuchung. Wir ersuchen alle Polizeibehörden, auf dieselbe fahnden und sie uns vorführen zu lassen. 8 ———— Friedberg am 28. November 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg —— Reitz, Hofmann, ie. Landrichter 0 Landgerichts Assessor. 1 Hessen. Darmstadt. Nach dem preuß.] Leonhardt bezeichnet. Bismarck hatte mit demselben[ An der Ausfuhr nahm Preußen den stärksten N Armeeverordnungsblatt ist in Betreff der Bekleidungs- in den letzten Tagen lange Besprechungen. Antheil. Es gingen nämlich über die preußische 1 5 k. Abzeichen der aus Contingente der norddeutschen— Preußen hat, da die betreffenden Verträge Grenze 9,756,000 Sch. Waizen, 2,726,000 . V tt; Kor Bundesstaaten gebildeten Truppentheile vom Könige am 1. Jan. k. J. in Krast treten, die Südstaaten] Sch. Roggen, 4,416,000 Sch. Gerste, 2,032,000 5 f. 12 kt.; Folgendes angeordnet worden: 1) Die berittenen zur demnächstigen Ernennung ihrer Bevollmächtigten Sch. anderes Getreide, 885,000 Sch. Hülsen⸗ , Offiziere tragen in den Sattel-Ueberdecken den zum Zollvereins⸗Bundesrath aufgefordert. früchte und 1,297,000 Sch. Oelsämereien. „ Königs⸗Namenszug mit der Krone, wie die preuß.— Die Geschäftscommission des Abgeordneten—— Eine sehr interessante Seene hat sich am 1 M k.; Ker Offiziere. 2) Das für die preußischen Fußtruppen hauses hat den Beschluß gefaßt, die Eidesvorbe- 2. Dezember im preußischen Abgeordnetenhause .. vorgeschriebene Leibriemenschloß ist auch von den halte der nordschleswigschen Abgeordneten Krüger entsponnen. Bei der Schlußberathung über den „ en Fußtruppen der Contingente anzulegen. 3) Die] und Ahlmann für ungerechtfertigt zu erklären und Lasker'schen Antrag, betreffend Deklaration des Feldwebel, Sergeanten, Gefreiten sämmtlicher ob- die vorbehaltlose Eidesleistung zu verlangen, im Art. 84 der Verfassung, hielt der schleswig⸗ hol 2 gedachten Truppentheile tragen den Auszeichnungs⸗ Weigerungsfalle aber die Ausschreibung einer; steinische Oberpräsident, Baron v. Scheel⸗Plessen des knopf mit dem Gepräge des heraldischen Adlers. Neuwahl zu veranlassen und empfiehlt dem Ab- seine Jungfernrede. Herr v. Scheel ⸗Plessen er⸗ Die Landwehr derjenigen Bundesstaaten, mit geordnetenhause, diesen Beschluß zu adoptiren. laubte sich die Verdienste des Abgeordneten Twesten welchen Conventionen bestehen, soll die Landes- Die Kron⸗Dotationscommission hat die Regierungs- zu kritisiren und der Linken eine Straspredigt zu Cocarde mit dem Landwehrkreuz und der Inschrift: Vorlage auf Erhöhung der Civilliste von drei halten. Lasker, als Antragsteller, erwiderte unter „Mit Gott für Fürst(in Preußen:„für König“) Millionen auf vier Millionen mit 12 gegen 1 Anderem auf die Angriffe des Baron Scheel und Vaterland“, aber ohne die Jahreszahl 1813 Stimme angenommen. Plessen folgendes:„Und wer ist denn der Herr, * tragen; nur die Landwehr der freien Hansestädte— Vom Central⸗Bureau des Zollvereins der den Abg. Twesten in den Verdiensten für das — Hamburg, Bremen und Lübeck hat„dae Land- ist eine Uebersicht des Waaren Ausganges Vaterland kritisiren will? Es ist beinahe eine wehrkreuz ganz nach preuß. Muster“ anzulegen. aus sämmtlichen Staaten des Zollvereins pro historische Person(große Unruhe rechts, lebhafte — Die Mittheilungen unserer Centralstelle 1866 zusammen gestellt worden. In dieser Zustimmung links); es ist der Abg. v. Scheel⸗ für Landesstatistik bringen u. A. eine Ueber- Zusammenstellung figurirt als Haupt- Ausfuhr- Plessen, der in den Jahren 1848 bis 1850, als sicht der im Großherzogthum im Jahre 1866 Artikel das Getreide. Es sind davon ausgeführt die Herzogthümer Schleswig und Holstein um 4 durch die Post bezogenen außerhessischen politischen worden 13,190,000 Scheffel Waizen, 3,319,000 ihre Unabhängigkeit gekämpft haben, auf Seiten 9 Zeitungen. Im Ganzen wurden 4933 Exemplare Sch. Roggen, 5,130,000 Sch. Gerste und der Dänen gestanden hat.(Große Unruhe: Hört. 1 7 bezogen, und zwar 2586 Exemplare des„Frankf. 5,282,000 Sch. anderes Getreide, wozu noch hört! Pfui! pfui!) Es ist derselbe Abgeordnete, „. Journ.“, 764 des„Frankf. Anzeigers“ und 456 treten 4,057,205 Scheffel Hülsenfrüchte und der im Jahre 1863, unmittelbar nach dem Tode 71 N der„Frankf. Zeitung.“ Die„Köln. Ztg.“ wurde 1,443,000 Sch. Oelsämereien. Die Einfuhr hat des Könige von Dänemark, als der Instinkt durch * in 207 und die„A. Allg. Ztg.“ in 121 Exem⸗ ergeben an Waizen 5,001,000 Sch., Roggen das deutsche Volk ging: jetzt ist es Zeit, unsere Wa plaren bezogen. 4,092,000 Sch., Gerste 3,104,000 Sch., an deutschen Brüder zu befreien, als von einem Ende 1= Mainz. Der Bischof hat auf Freitag den anderem Getreide 3,389,000 Sch., an Hülsen⸗ zum anderen Parteien und Regierungen, Personen 3 6, Samstag den 7. und Sonntag den 8. d. M. früchten 437,000 Sch. und an Oelsämereien ieder Art zusammenströmten, um dieses große 5 in allen Kirchen seines Bisthums feierliche Gebets- 1,576,628 Sch. Der Zollverein hatte also einen nationale Ziel zu Ende zu führen da nach *— 7 Gottes dienste zum Schutze des heiligen Vaters Ueberfluß an Bodenerzeugnissen, der einen Abfluß Kopenhagen eilte(hört! hört!) um seine Dienste 2 und zur Aufrechterhaltung seiner weltlichen Macht ins Aussand gefunden hat. Die Haupt- Absatz⸗ dem König von Dänemark anzubieten.(Sehr 50 anberaumt. Wege bildeten die Ostsee Häfen und kamen von wahr! links. Große Unruhe und Zustimmung; Preußen. Berlin. Als Nachfolger des dort zur Ausfuhr 7,157,000 Sch. Waizen, erneute Glocke des Präsidenten.) Noch in diesem 60 Justizministers Grafen zur Lippe, dessen Demission 2,158,000 Sch. Roggen, 2,632,000 Sch. Gerste, Jahre, bereits in seiner Eigenschast als königlich angenommen worden sein soll, wird mit Bestimmt⸗ 1,443,000 Sch. anderes Getreide, 795,000 Sch. preußischer Oberprästdent, hat er für nothwendig fcbit heit der Präsident des Oberappellationsgerichts Hülsenfrüchte und 1,247,000 Sch. Oelsämereien. gefunden, als in Dänemark ihm vorgeworfen wurde, er habe Verrath geübt an Dänemark, sich damit zu vertheidigen:„daß er von jeher ein consequenter Vertheidiger des dänischen Gesammt⸗ staates gewesen.“(Ruf: Sehr wahr! Große Unruhe. Zur Sache! Glocke des Präsidenten.) Meine Herren! ich bin bei der Sache!(Wieder- holter Ruf: Zur Sache!) Ja, meine Herren, ich bin bei der Sache, wenn ich sage: das ist der Mann, der den Patriotismus und die Verdienste eines Twesten hier herabzusetzen gewagt hat. (Wiederholter lebhafter Beifall links.) — Die„Kreuzzeitung“ bezeichnet die Aus— sichten auf das Zustandelommen der Conferenz als äußerst gering. Die Großmächte, Oesterreich aus— genommen, hielten an der Nothwendigkeit einer vorhergehenden Vereinbarung fest; Frankreich Vorschläge machen. g — In der Angelegenheit der Abgg. Krüger und Ahlmann, welche den Eid der Abgeordneten nur unter Vorbehalt leisten zu wollen sich erklärten, beantragt die Geschäftsordnungs-Commission: „Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen: 1) die don den Abgg. Krüger und Ahlmann eingelegte Verwahrung bei Ableistung des Eides auf die Verfassung für unstatthaft zu erklären; 2) die Abgg. Krüger und Ahlmann zur bedin⸗ gungslosen Ableistung des vorschriftsmäßigen Eides auf die Verfassung durch das Präsidium vor die Schranken des Hauses laden zu lassen; 3) im Falle ihres nicht entschuldigten Ausbleibens oder Verweigerung der unbedingten Eidesleistung die Abgeordneten Krüger und Ahlmann nicht für legitimirt zu erachten, einen Sitz im Hause der Abgeordneten einzunehmen, und demgemäß die königl. Staatsregierung aufzufordern, eine Neu⸗ wahl im ersten und zweiten schleswig'schen Wahl⸗ bezirk zu veranlassen.“ Bayern. München. Am 4. d. fand die erste Sitzung der Militärconferenz statt. Außer dem bayerischen Kriegsminister und dessen Adju⸗ tanten nahmen der Fürst Hohenlohe und die Gesandten Württembergs und Badens an der— selben Theil. — Der Kampf gegen den von der Regierung vorgelegten Schulgesetzentwurf wurde auch von liberaler Seite mit großer Heftigkeit geführt, weil darin nämlich das Prinzip„Trennung der Schule von der Kirche“ nur in zaghafter Weise ausge— sprochen wurde. Da aber die ultraͤmontane Partei den Schulgesetzentwurf, der das für sie so gefähr⸗ liche vorgenannte Prinzip anbahnt, auf Tod und Leben bekämpft, so steht die liberale Partei von ihrem Kampfe ab, weil sie dadurch nur den Gegnern in die Hände arbeiten würde und stellt sich der Regierung zur Seite, um so wenigstens wiederum einen Schritt auf der Bahn des Fort⸗ schritts zu thun. F a Oesterreich. Wien. Wie ein hiesiges Blatt meldet, ist das Schloß Miramare unter Sequester gestellt behufs Deckung einer von dem Exkaiser Max contrahirten Privatschuld im Be⸗ age von 800,000 fl. an den kaiserlichen Fa⸗ milienfonds. f 5 g — Dem Vernehmen nach ließ Oesterreich in Rom erklären, daß es seine Gesetzgebung, ohne Rücksicht auf das Concordat zu nehmen, einrichten würde, wenn der Papst den constitutionellen Kaiser des vom absoluten Kaiser geschlossenen Vertrages nicht entbinde. e Schweiz. Bern. Der Bundesrath hat den Cantonsregierungen ein Verzeichniß der in det Schweiz befindlichen hannöverschen Flüchtlinge zugehen lassen und die Regierungen darauf auf⸗ merksam gemacht, daß nach Mittheilungen der preußischen Regierung die Flüchtlinge bis zu Ende dieses Jahres straffreie Aufnahme in ihret Heimalh sinden werden. Hiervon sollen die Betreffenden in Kenntniß gesetzt werden. Frankreich. Paris. Bei Fortsetzung der Debatte über die Interpellationen sagt Chesnelong, die römische Expedition habe den Zweck, das ver⸗ letzte Recht Frankreichs zu wahren. Die gegen⸗ wärtige Krisis müsse die Zukunft durch klare Garantien sicher stellen. Die erste derselben sei die Unabhängigkeit des weltlichen Papstthums, welche die Gewissensfreihejt der Kathpliken sichere. Hütten von Eingeborenen und viele Backsteinhäuser Papstes nothwendig sei für die Gewissensfreiheit hierzu müßte schen Ideen auch über uns Die Kirche sei nicht unvereinbar mit dem Fort— schritt. Sie habe die alte Welt regenerirt und bedrohe nicht die Freiheit der neuen.— Jules Simon bestreitet, daß die weltliche Macht des der Katholiken. Der Papst als Schützling sei gleich dem Papst als Unterthan. Es sei noth— wendig, das Geistliche von dem Zeitlichen zu trennen, und die von Cavour ausgesprochene Formel von der freien Kirche im freien Staate auszudehnen.— Fürst Latour dankt der Regierung für die Expedition nach Rom und verlangt von derselben, daß sie fortfahren solle, die zeitliche Macht zu erhalten.— Gueroult sagt: So lange wir in Rom sind, kommt der Einfluß der römi⸗ Die Religion ist hier keine politische Maske. Die römische Frage ist der Vereinigungspunkt für Alle, die die Ver— gangenheit beklagen. Man lasse den Papst sich selbst beschützen und noch vor 14 Tagen wird er sich mit Italien verständigt haben. Gueroult schließt, wenn man die Hoffnung aufgeben müsse, daß die französische Regierung sich im liberalen Sinne umgestalten werde, dann werde er einer ihrer entschiedensten Gegner werden. Italien. Florenz.„Opinione“ versichert, Menabrea sandte eine Note nach Paris, worin er die Erklärungen der Note des Marquis de Moustier vom 27. Nov. als ein Pfand dafür annimmt, daß die französische Politik den Feinden Italiens weder Ermuthigung noch Unterstützung zu Theil werden lasse und worin er sich vorbehält, der Regierung des Kaisers die Vorschläge bekannt zu geben, die nach seiner Ansicht der Conferenz zu unterbreiten wären.— Die Eröffnung des Par- laments wird ohne Thronrede stattfinden. ö — Aus Neapel und Sicilien wird be⸗ richtet, daß dort ein von Republikanern und Bourbonisten combinirter Aufstand auszubrechen drohe. Wie die„Liberté“ vernimmt, wird die italienische Regierung die Lieferung von 300,000 Chassepotgewehren und zwar von 500,000 Stück jährlich öffentlich ausbieten lassen. Amerika. Depeschen aus Newyork be⸗ sagen: Die Botschaft des Präsidenten an den Congreß betont in den Hauptpunkten Folgendes: Johnson erwartet die Wiederherstellung der Con- stitution durch die Gesetzgebung des Congresses. Die Union existirt nicht mehr, wie sie unsere Väter verstanden. Johnson hofft, daß Alle schließ⸗ lich einig sein werden über eine Lösung, die mit den Interessen des Friedens und der Constitution im Einklang ist. Johnson verlangt dringend, daß der Congreß die Akte, welche den Süden unter Militärherrschaft stellt, aufhebe. Die Rückkehr zu den Baarzahlungen, sobald als dieß irgend möglich mit den Grundsätzen einer richtigen Na- tionalökonomie vereinbar 151 ist eine evidente Pflicht der Regierung. Die Einnahmen des letzten Jahres betragen 490 Millionen Dollars, die Ausgaben 346 Millionen. Die Finanzauf⸗ stellung für nächstes Jahr beträgt 417 Millionen Einnahmen und 393 Millionen Ausgaben. Das Kriegsministerium nimmt 77 Millionen in An⸗ spruch. Keine Frage trübt ernstlich die auswär⸗ tigen Beziehungen. — Aus Mexiko, 1. Nov., wird gemeldet: Juarez sprach über alle gefangenen Kaiserlichen, sowie über alle Fremden, welche das Kaiserreich anerkannt haben, die Strafe der Verbannung aus.— Die Stadt San Domingo wurde am 30. Oktober durch einen Orkan fast ganz zerstört, 200 Personen sind getödtet worden und viele Schiffe gestrandet. g Asien. Calcutta. In der Nacht vom 1. November wüthete auf Ceylon und Bengalen, ein furchtbarer Sturm. Die Reisernte hat stark gelitten, die an offenen Plätzen stehenden Gebäude wurden zerstört und viele mit Jute und Korn beladene Boote, welche auf den Flüssen im Inneren der Inseln lagen, wurden vernichtet. Flußdämme sind theilweise fortgerissen und die Eisenbahn ist beschädigt. Auf Ceylon selbst dauerte der Sturm fast acht Stunden. In der Stadt und Umgegend sollen mehr als 1000 Menschen getödtet, 30,000 vernichtet sein. Eine große Anzahl Schiffe sind zerstört oder stark beschädigt, und verschiedene Telegraphenleitungen umgerissen. Es herrscht große Noth unter den Eingeborenen der Inseln und die Regierung sowie ein Hülfscomite sind bewüht, dieselbe zu lindern.“ Darmstadt. Am 2. Dec. wurde in dem Locale der Handwerkerschule die seit einer Reihe von Jahren von dem Local-Gewerbverein dahier alljährlich unterhaltene Winter-Bauschule für diesen Winter wieder eröffnet. Darmstadt. Der Vorstand des Hülfsvereins für die„Frankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde“ hat an die Turnvereine der 2 Provinzial-Haupt⸗ städte das Ersuchen gerichtet, jährlich eine Anzahl von Mitgliedern durch Sachverständige zu Blessirtenträgern ausbilden zu lassen. Der Hülfsverein wird einen Theil der Kosten tragen. Die hiesige Turngemeinde, sowie die übrigen Turnvezeine des Landes haben bekanntlich im vorjäheigen Feldzuge sich die größten Verdienste in dieser Beziehung erworben. Darmstadt. Ein Darmstädter Blatt bemerkte zu der am 4. d. stattgefundenen Volkszählung, daß einige biesige Hauseigenthümer, welche sich gewissenhaft in der entscheidenden Stunde, 4 Uhr Morgens, über die An⸗ und Abwesenheit der Bewohner ihres Hauses versicherten, ganz merkwürdige Entdeckungen gemacht hätten. Interes⸗ sant seien auch die Listen der Besitzer mehrerer Wirth⸗ schaften, welche die in threm Lokale noch vom vorigen Abende anwesenden Gäste verzeichneten. Die größte Arbeit aber hätten die Verwalter des Corrections- und Provinzial Arresthauses gehabt. Auf der Liste des letzteren figurirte sogar ein„Kunstreiter aus Mantua“, der sich auf dem Schube nach seiner Heimath befand. Mainz. In der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember ist in dem Laden des Goldarbeiters Herrn Cahn, Ecke der Schuster- und Betzelsgasse, durch unbefugte Hände stark aufgeräumt worden. Ein an dem genannten Hause an⸗ gebrachtes Tüngergerüste ermöglichte ein sehr bequemes Einsteigen durch die nicht geschlossenen Oberfenster des Monlkre. Es sollen Werthgegenstände im Betrag von elwa 8000 fl. und circa 1500 fl. an baarem Gelde ent⸗ wendet worden sein. Bad Ems. Man schreibt der„Elberfelder Zig.“: „Die Generalin Chamutow und Graf Borghesani, welche im Juni d. J. hier verhaftet wurden und von welchen in den öffentlichen Blättern so ost die Rede war, sind seiner Zeit aus dem Wiesbadener Gefängniß nach Peters⸗ burg transportirt und, wie nach hier gekommene Nach⸗ richten melden, zu 20 Jahren Deportation nach Sibirien verurtheilt worden.“ Köln. Nach Zeitungsberichten sind noch mehrere Städte, darunter Berlin mit 3000 Thlrn., Hamburg mit 6000 Thlrn. und die„Gartenlaube“ mit einer erheblichen Summe mit ihren Einsendungen zur Freiligrath⸗Dotation im Rückstande, so daß bis dahin die Summe 50 000 Thlrn. gesichert ist. Das Comite ist, wie Hr. Elassen⸗Kappelmann vorschlug, gewillt, die Sammlung noch fortzusetzen. Vom Rhein wird gemeldet, daß der orkanartige Sturm in der Nacht vom 1. zum 2. Dezember auch dort an verschiederen Orten arg verspürt wurde. In Düssel⸗ dorf wurden Dachziegel, Schilder, Fensterläden ꝛc. auf die Straße geworfen, Bäume entwurzelt, an dem 991 Justizgebäude das Dach abgedeckt und die schweren Zink⸗ platten in die benachbarten Gärten geschleudert. In Elberfeld wurde auf dem Neumarkte durch die Winde stöße eine der 80 Fuß langen Hallen fast ganz entdachz und die ½ Zoll starke eiserne Bedachung, ein Gesammt⸗ gewicht von 8000 Pfund, 10 Schritte weil forigeschleudert. In Barmen stürzte auf dem Heydt ein 3 Stock hehes noch unbewohntes Gebäude des Baumeisters Zöller zu⸗ sammen. Auch in Dortmund sind außerhalb der Sta verschledene Neubauten zusammengestürzt und Kornhäu 5 umgeworsen worden. Die Fenster an der Reinoldi⸗Kiich sollen sehr gelitten haben.* Paris. In der Nacht von Sonntag auf Montag herrschte ein surchlbarer Sturmwind mit Regen in Paris. Ein großer Theil der Gaslampen wunde ausgelöscht, so, daß sich längere Zeit hindurch viele Straßen der fran⸗ zösischen Haupistadt in tiefem Dunkel befanden. Eine Masse Kamine stürzte ein, viele Häuser wurden entziegelt, das gläserne Dach der Aquarien des Ausstellungsgartens zertrümmert, viele Bäume eniwurzelt und mehrere belong; theils leicht, theils 18585 verwundet. In der Umgegend. von Paris richtete der Sturm auch großen Schaden an. An den französischen Küsten soll er auch furchtbar gewüthet⸗ und vielen Schiffen den Untergang gebracht haben. Der Süden Frankreichs scheint davon verschont geblieben zu ein, „, Auswanderung nach Peru, Südamerika. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die mene in Peru Deuische zur Auswanderung dorthin zu veranlassen, und soll es sich darum bandeln, 5000 Deulsche über Antwerpen nach Lima zu schaffen, damit solche von dort nach dem Flusse Maito gehen und an diesem Orte eine Colonie, gründen. Zur Betreibung der Anwerbung sollen zwei Personen, Peter Martin aus Luxemburg und James Sutland aus Memel bestimmt sein, welche als Consuln der peruanischen Regierung, der erstere in Gent, der letztere in Amsterdam auflreten würden. Da die Verhältnisse Peru's eine Auswanderung dorthin nicht räthlich erscheinen lassen, indem nach zuverlässigen Nachrichten in diesem Lande neben beständiger Rebellion, welche Leben und Eigen, hum gefährdet, Hunger und verheerende Krankheiten belaufen f al die Generalstall wei Jahre be Nis n des Miß Erlösers, d en heiligen römi welchem der gesa 1 Zur 8 verbkelktt noch e ditionen in den wieberum k. Der Verfasser Einfluß die Ann auf das Reisen und bewitsen, .— puf 2866 so wie 2851 Gro uno Glasfas 1 7 herrschen, und die Einwanderer nur ein höchst trauriges Loos zu erwarten haben, so erachlet man sich für ver⸗ pflichtet, von einem etwaigen Vorhaben der Auswanderung nach Peru dringend abzumahnen. % Der Jesuitenorden. Es dürft in dem jetzigen„ Ein Brief A. Dürers. Vor Kurzem wurde Moment nicht uninteressant sein, einige statistische Nolizen, ein interessanter Brief Dürers aufgefunden, den er im die der letzten Generalstatistik, des Jesuitenordens vom Jahr 1521 an Spolatinus, den Kanzler Friedrichs des Jahre 1867 entnommen sind, zu erfahren. Nach Weisen, richtete. Aus diesen geht hervor, wie sehr detrug im Beginn des Jahres 1866 die Zahl der Ordens- große Nürnberger Künstler der Reformation zugethan war. mitglieder 8168, wovon 1589 der italienischen Sprache, Unter anderm dankt er in diesem Brief für Uebersendung 2111 den Sprachen des nördlichen Europas, 2422 der der Schriften Lulbers, die er mit großem Interesse gelesen französischen, 1148 der spanischen und 898 der englischen babe und durch die er aus mancher Angst, in die er ge- in beiden Welttheilen angehörten. Der ganze Orden war ratben war, befreit worden sei; zugleich bittet er, wenn in 21 Provinzen eingetheilt. Aus authentischen Zusam men⸗ Luther wieder ein Buch schriebe, um dessen Zusendung; in stellungen von 5 Jahrgängen geht hervor, daß, nach Ab- Nürnberg selbst sei nichts der Art zu bekommen, denn die rechnung der Verstorbenen, der Orden sich jährlich um„Pfaffen“ verbrennten alles. Zum Schluß verspricht er etwa 100 Mitglieder vermehrt. Die auf Missionen in Luther einmal abzuconterseien. 2 allen Theilen der bekannten Welt beschäftigten Mitglieder belaufen sich auf 1338.„Aus diesen Zahlen“, so schließt Verloosungen. die Generalstatistik, ist ersichtiich, daß im Laufe der letzten Karlsruhe. Badische fl. 35 zwei Jahre sowohl die Zahl dee Mitglieder als die der[Serien- Ziehung dom 30. November n Mission des Ordens sich erheblich vermehrt, und es geht 5 Omnibusse an Freitagen bedeutend weniger Personen zu befördern haben, als an anderen Tagen. Aehnliche Unter suchungen auch einmal in Deulschland anzustellen, würde interessant und nicht schwierig sein. dieser der . Loose. In der urden folgende 20 N 1 9 3 0 Serien à 50 Stück Loose gezogen: Serie 187, 607, 1649 aus denselben bervor. e ren des großen and uus 13032, 3884, 3960, 4075 4200, 4256, 4461, 4595, 4775 von Loyola in der That sich über die ganze bekannte Erde 5479, 35598 6209, 6418, 6509, 6933, 7729, 7911. um auf derselben den Ruhm des Gottes und ssen Name er trägt, zu verbreiten und der! verbreitet, r Kurhessische 40⸗Thlr.⸗Loose. Erlösers, d Serien-Ziehung 155 8 0 f 8 1 im 2. Dezember. Serie: 223 401 502 711 718 778 beiligen N 15 und ede dienen, 823 1322 1453 1474 1521 1604 1726 1792 21502239 welchem der gesammte Orden ganz besonders verpflichtet ist.“ 2254 2377 2449 2513 2635 2676 2739 2791 2863 3201 % Zur Statistik des Aberglaubens. Wie 3458 3594 3665 3828 3924 4190 4297 4431 4505 4678 4735 4737 4949 5064 5518 5654 5718 5810 5894 6000 6300 6336 6521 6597. Brüsseler 100⸗Fr.⸗Loose von 1836. Gewinn⸗ Ziehung am 2. Dezember. Nr. 62299 25.000 Fr., Nr. 10864 10,000 Fr., Nr. 374, 1962, 12007, 15374, 31873, 41678, 47790, 59912, 63297 und 70410 je 900 Fr. D Die Zahlung geschieht am 1. März 1868. verbreitet noch eine gewisse Sorte von abergläubigen Tra⸗ ditionen in den verschiedensten Volksklassen ist, zeigt uns wiederum ein kürzlich in Paris erscheinendes Broschürchen. Der Verfasser hat nämlich zu ermitteln gesucht, welchen Einfluß die Annahme, daß der Freitag ein Unglückstag sei, auf das Reisen übe, und der Manu har wirklich gefunden und bewiesen, daß sowohl die Eisenbahnen als die Wien. Bei der am 2. Dec. stattgehabten Serlen⸗ ziehung der österreichischen 100 fl. Loose von 1864 wurden folgende 8 Serien à 100 Stück Loose gezogen. Serie 365, 472, 1034, 1039, 1122, 1978, 2072 und 3170, und fielen bei der alsbald vorgenommenen Gewinnziehung auf folgende Nummern die beigesetzten Prämien: Serie 365 Nr. 33 250,000 fl., Serie 472 Nr. 98 25,000 fl., Serie 1978 Nr. 73 15,000 fl., Serie 1039 Nr. 53 10,000 fl. Die Auszahlung erfolgt am J. März 1868. Eingesandt. 2668 Im Jnuteresse solcher Personen, die sich für eine anerkannt solide Geld- Verloosung interessiren, wird hier⸗ durch auf die Annonce der Herren S. Steindecker und Comp. in Hamburg aufmerksam gemacht. Dieses Haus ist stets vom Glück begünstigt, versendet fortwährend pünktlichst die größten wie die kleinsten Gewinne nach den entferntesten Gegenden und ist überhaupt bemüht seine Interessenten prompt, reell und discret zu bedienen. Bitte. Da wir auch in diesem Jahre beabsichtigen, für die Kinder, welche die hiesige Kleinlinderschule besuchen, eine Christbescheerung zu veranstalten, so erlauben wir uns im Vertrauen auf den wohlthätigen Sinn der Bewohner unserer Stadt an alle bie Bitte zu richten, uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Friedberg. den. 3. Dezember 1867. Lina Baur. Th. Dieffenbach. E. Chr. Werner. Wickenhöfer. Sebastiani. 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Druck und Verlag von VBindernagel& Schimpff. an, (Hierzu Unterhaltung sblatt Nr. 51 und zwei Beilage.) miedegries, brand, selheizung, vrethe bill f. ard Rutbs. —— - Thet e des biesigen Bezirksgefängulsses, Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 145. Bekanntmachung. 2866 Erfahrungsmäßig tritt wäbrend der Weibnachts⸗ zeit eine sebe bedeutende Steigerung des Poff. Päckeret Verkehrs ein. Zwar werden Seitens der Poftbehörden die umfassendsten Maßregeln getroffen, um die ordnungs- mäßige Expedition dex außerordentlich zahlreichen Packet sendungen ficherzustelken. Stande, auch seiner Seits dazu beizutragen, ungewöb nich steigende Verkehr pünktlich werde, sobald nicht der überwiegend größte Theil jener Sendungen erst in den letzten Tagen bei den Posten zusammentrifft. Es ergeht deßbalb an die Versender das Ersuchen, die Aufgabe der Päckereien mit Weib nachts Sendungen nicht auf die letzten Tage und die äußersten Fristen binauszurücken, vielmehr im eigenen Intedesse und zur Förderung des Gefammt- Verkehrs auf eine angemessen frühzeitigere Absendung jener Päckeresen Bedacht zu nehmen. Zugleich wird empfohlen, daß die Signatur und der Name des Bestimmungsorts auf den Packeten recht deutlich und unzweideutig angegeben und etwaige ältere Signaturen, weiche sich noch auf der Emballage be finden sollten, von derselben entfernt oder wenigstens daß jener unkenntlich gemacht werden. Darmftadt den 4. December 1867. Ober⸗Post⸗Director 1 1 Der Königlich Preuß'sche Va h Edietalladung. 2454 Ernst Bangel, Sohn des verstorbenen Schul⸗ lehrers J. Bangel zu Wölfersbeim, seit mebreren Jahren abwesend, wird hiermit aufgefordert, sich binnen 90 Tagen darüber: ob er die Erbschaft seines Vaters antreten und den von seinen Geschwistern vorgenommenen Ver— kauf der zun Nachlasse gehörigen Immobilien genebmigen wolle, zu erklären, gegenfalls nach den Anträgen des bereits für ihn bestellten Curators, Georg Bopp V. von Bellersheim, verfügt werden wird. Hungen den 10. October 1867. Großberzogliches Landgerscht Hungen e eee Main ⸗Weser⸗ Bahn. 2821 Zur Uniformirung der Ersatzwärter soll die Lieferung von 84 Paletots und 86 Mützen, veranschlagt zu 1888 fl. 42 kr., auf dem Summisfionswege ver- geben werden. Die Lieferungsbedingungen können auf dem Büreau des Großherzoglichen Maschinenmelsters dabier eingesehen werden und find die Gebote bis längstens den 12. December J. J., Nachmittags 3 Uhr, verfsiegelt und mit der Aufschrift„Unisormirung betreffend einzureichen. Gießen den 30. November 1867. Großherzogliche Magazins Commission E ie n Verstei gerung. 2854 Samstag den 28. Dezember d. J., Vormittags 10 Ur, soll die Lieferung des Btennholzbedarfs, 20 Siecken Buchen ⸗Scheitbolz erster Klasse, zur Hetzung im hiesigen Land⸗ gerichtslocal an den Wenigstnehmenden vergeben werden, wozu Lusttragende hiermit eingeladen werden. Vilbel den 3. December 1867. Grosberzogliches Landgericht Vilbel Jäger. Hofraithe- und Grabgarten⸗Versteigerung. 2804 Montag den 9. Dezember d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in biesigem Rathhause die zum Nachlasse des verstorbenen Bürgers und Waurermeisters Heinrich Wilbeln Weckerling gehörenden Immobilien, bestehend in einer Pofratthe und Hausgarten, fowie einem Grab⸗ garten am Ellernpfuhl nochmals öffentlich meistbletend unter dem Anfügen versteigert werden, daß den Fetzt⸗ bietenden bei annehmbaren Geboten nanmebr die Ge⸗ nehmigung ertheilt werden soll. zrledberg am 29. Noveinber 186 7. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg . Der dlenftältesie Gerichts mann Fouc ar. Hofraithe- und Güterversteigerung. 2857 Dienstag den 17. December d. J., Vormittags 9 Uhr, läßt Herr Gottlieb Kettinger dahier selne in biefiger Stadt gelegene Hofraltbe, sowie 54 Morgen Aderland in Fauerbacher und Friedberger Gemarkung oͤfsentlich freiwillig unter sehr vorthellhaften Bedingungen meistdletend versteigern. Irtedberg am 4. December 1867. Eobberzogti At Frtedberg d 4 Der vlenstälteste Gerschtsmann Foucar. Ein gutes Zugpfer 2839 bat zu vertausen Johs. Horn. Das Publikum ist indeß im dewältigt! N e ee ee e ee eee eee eee ee eee ee e eee Cee C Ce GE G Go Fe Ce. Ge. S Ce GC 9 9 Pariser Pendüles 6 2716 acht und vierzehn Tage gehend, ganz vergoldet von fl. 15. an mit zwei— jähriger Garantie bei eee ee eee ee eee eee Dana, Hof-ubrmacher und Goldarbeiter. eee Ee Co. Ee. 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Uebersicht der Eintheilung der Verwaltungsbezirke des Großherzogthums Hessen. 9 5) Resolvirungs⸗Tabelle der Preußischen Thaler in Gulden 1 süddeutscher Währung. 5 d 12) 6) Reduction der Süddeutschen Währung im 52½ fl. Fuß in Oestreichische Währung im 45 fl. Fuß. 13) 7) Resolvirungs⸗Tabelle des deutschen Geldes nach dem 52½ fl. Fuß in Franken und Centimen. E. W. Leske in Darmstadt um auch den minder bemittelten Brustkranken 2576 den sich schon seit Jahren durch seine vortrefflichen Eigenschaften gegen Husten, Heiserkeit, Krampf und Keuchhusten, Katarrhe ꝛc. bewährten Meißen Kräuter-Brust-Jyrup des Hof- Lieferanten F. W. Bockius in Otterberg zugänglicher zu machen, verkaufen wir von heute an diesen so heilkräftigen Kräuter-Brust⸗Syrup in frischer und verbesserter Waare Abkunft in und außer Europa. in Flaschen zu 24 kr. und halten uns bei Bedarf bestens empfohlen. Jean Huber in Friedberg. A. Gimbel in Butzbach. Louis Stork in Nidda. Gas. 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Reuß und C. gehen, werden für. g die Wähler der zweiten Abtheilung die beiden andern, diesmal austretenden Gemeinderäthe Eduard Nuths und Wilhelm Fertsch zur Wiederwahl empfohlen, denn es haben dieselben, insbesondere Eduard Ruths, durch den von ihm entworfenen und auf seine Berechnungen begründeten, für unsere Stadt so dußerst vortheilhaften Gaswerksvertrag, nach welchem die Stadt in circa 25 Jahren ein baares Kapitalvermögen von über 18,000 fl. besitzen und daneben eine jährliche Rente von 2000 fl. zu beziehen haben wird, um unsere Stadt sich wesentliche Verdienste erworben, und wäre es Undank, wenn man solch— Männer, denen unsere Stadt die Grundlage zu f zu danken hat, bei der heutigen Wahl ohne alle Ursache bei Seite schieben wollte Zu Weihnachtsgeschenken 2858 empfehlen wir die im Ansichten der Stadt Friedberg. unterzeichneten Verlag erschienenen neuen photographisch Albumformat 36 kr., Visitenkartenformat 15 kr. C. 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Es ist dies ein neues Glied in der langen Kette von Anerkennungen, welche sich diese Brust⸗VBondons erworben, und dürfen sich Hals- und Brustleidende mit um so größerer Zuversich! dieses Hausmittels bedienen.— Man beliebe sich nur durch die vielen Fälschungen nicht täuschen zu lassen, und bemerke sich zur Enmahme die Depöls in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assenheim bei Carl Bauer, in Bellersheim bei B. Stern Sohn, in Butzbach bei Wilh. Wießler, in Berstadt bei Ehr. Eichelmann Sohn, in Hungen bei A. Buch, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. . E. Hergmann's Cannin-Balsam-Seise 7 ein wirklich reelles Mittel binnen kürzester Zeit eine schöne, weiße, weiche und reine Haut zu erlangen, empfiehlt 2 Stuck 18 k. E. Tb Kram.. Apotheker Bergmann's r Num de dunaica! ispommade K 5 2167 aus paris, rühmlichst bekannt, die Ar ac de Batavia und feinste Punsch⸗Essenzen 2732 bel W. Fertsch. Haare zu krauseln, sowie deren Ausfallen und Ergrauen zu verhindern, empfiehlt à Flac. 18, 27 und 36 kr. Pb. Dan. 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Mis., Vormittags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete abzugshalber nachfolgende, ihm zustehende Gegenffände: 1 Schweinestall und 1 Abtritt auf den Abbruch, sämmtliche Obstbäume ze. zum Ver ⸗ setzen, zu Werk und Brennbolz zc., an Ort und Stelle dersteigern. Cbausseedaus dei Friedberg. Stiebing, Chaussecgelderheber. NUni Maaß 8 A. 4 U 6 85 9 e * 22 20 70 5*— 4 Juwelier, Gold- und Silberarbeiter in Friedberg neben dem Nathhause, im Hause des Herrn H. Gonder, 2791 empfiehlt auf bevorstehende Weihnachten sein auf das Beste und Neueste assortirtes Lager in Gold- und Silberwaaren zu den billigsten Preisen. Bestellungen in meinem Fache, wie Goldbeschlaͤge auf Haarketten und Haarringe, werden schnell und gut besorgt. Ebenfalls empfehle ich goldene Damen-Uhren, wie auch silberne Cilinder— und Anker Uhren unter ljähriger Garantie zu den billigsten Preisen. Reellste Be⸗ dienung. AAA HHN N f M N N NN N f f I I I f I In I II. II I I I f A I N II N I N fl f N II I A II I l N f f f ZSpielwaaren in schöner Auswahl zu den billigsten Preisen empfiehlt W. May ufsagasse. Oeschuͤfts-Exöffnung und Empfehlung. 2838 Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich auf hiesigem Platze eine Buchbinderei, Schreib- und Portefeuille-Waaren⸗ Handlung etablirt habe und empfehle als sehr passende Weihnachts-Geschenke eine reichhaltige Auswahl in Necessaires, Cigarren-Etuis, Briestaschen, Portemonnaies, Geld-Säckchen ꝛc. ꝛc. zu äußerst billigen Fabrikpreisen, desgleichen elegante Herren-, Damen-Reise- und Geldtaschen, Schul— ranzen für Knaben und Mädchen, sowie eine schöne Aus wahl in Spielwaaren, Puppen, von den feinsten bis zu den ordinärsten. Ferner alle in das Schreibfach einschlagende Artikel ꝛc. ꝛc. 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Bayem 50% Obligation. 100 P. Frankf. 3½0% Obligat. 80 ½ G.—„„ ee 4% P. 5 4½% ½ jähr. b. Rth. 94½ 6. 5 N 73½ G. 2 Nass. 20 fl. L. b. R. 37½ W. 1 40% d. do 88 P. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 12 84 G. I Sard. 36 Er. L. b. B.—— Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 93 ½ P. Finnland 4½᷑% Pfdbr. i. R. 105 81/ G + Pietolen. 97850 2 0 do de—— Schweden 4½% O. i. R. à 105 84½ 6 0 5 Deppelte„ 9 49—51 Baden 4½0/ Opligat. 93 E, 55 4½j% Pfb. i. R. à 105 9, Preuss. Friedrd' or 5 9 58—59 2 4% Obligat. 858% P. U N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 2/ G. 2 ol. g. 10 Stucke„ 9 7 5 Doll iunbezaiite Picenbann- Teen und Prioricaten. Ee 4700 Bayr. Ostbahn ö 119½ 6. 30% Liv. C. D.& 9/2. fr. à 28 kr. 28½. 0 Engl. Sovereigns. 5 11 54—58 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—U— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 43½ P. 2 Russ. Imperiales„ 9 49—51 30% Oestert. St.-Eisenb.-Prior. 51 P 50% Elisabethbahn-Prior. 57** Gold pr. Zoll-Ff.„—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91. P. 50% do. neueste Emiss.% 73 P. 2 Hchh. Silb. pr. Z. Pf..„— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43 6. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ G. Preuss. Kassensch.„ 1 448—45½ Wiener Wechsel- Cours 98 I pohars in Gold„ 227 ½ 28 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere einpfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verlooaungen, Coupons- Zahlungen u. s. W S. Lindheimer in Friedberg. Auf bevorstehende Weihnachten bringe ich wei — Endbäll bie ab — geirehsen! Die 5 dem Ra Zu Berathung! ständen, dere erzogthücts Jus geben wird M. fahnden un! Fr Hesse Repierung⸗ J Bekaunt und NW II. Nam Großherzog b der Helene P bisherigen 5 Familiennam III. Dien verwalter He daselost ernat den Kreis Wißner das Gießen erte nich zu Bud lozenkurg arrrerwalte heim,— den u WMmsbeir Ine 5 die dai. M gionolehrer Bodenheim Geomeler; als Grome am 3. die kath. N dim hen Pfansel Wohn oi IV. M. * Großhen 18 ee u. n den 15 zum wirklt Ministrun arisirten O ahm nt a