ummich lie men 1 16 K. de indecker. Lene — che 1 Freien del 1 Session 1867. Donnerstag den 7. November. 4 132. Anzeiger f. ir Ob hessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zntelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Auf den„Anzeiger“ kann man noch für die Monate November und Dezember bei den Poststellen des Großherzog⸗ thums mit 22 kr. und bei der Verlags-Expedition mit 20 kr. abonniren. Hessen. Darmstadt. Wie verlautet, soll das erste Jägerbataillon am 16. Nov. in Gießen einrücken. Dasselbe wird mittelst Extrazug von Darmstadt nach Gießen befördert. — Das von dem Reichstage des norddeutschen Bundes angenommene Postgesetz wird jedenfalls auch für das ganze Großherzogthum Hessen zur Einführung kommen. Der in demselben bisher giltige billigere Portosatz von 2 kr. fällt dann weg und jeder frankirte Brief kostet dann drei, der unfrankirte sogar sechs Kreuzer. Die Brief couverte, die man seither von der Post gratis bezog, müssen bezahlt werden. Nur die 1 Kr. Taxe bei Stadthriefen hofft man zu retten. — Nach der„H. Ldsztg.“ werden den noch im Laufe dieses Monats zusammentretenden Land— ständen folgende Vorlagen gemacht: 1) ein Einkommensteuergesetz; 2) ein Kriegs? kostenausgleichungsgesetz; 3) der mit der preuß. Regierung abgeschlossene Telegraphen⸗ vertrag über die in Hessen anzulegenden Tele⸗ graphenlinien, die schon aus den Verhandlungen des norddeutschen Reichstags bekannt sind und sich über das ganze Großherzogthum erstrecken; 4) der mit der bayerischen Regierung abgeschlossene Vertrag über die Anschlüsse der rhein⸗ hessischen Eisenbahnen nach der Pfalz hin; ferner höchst wahrscheinlich 5) ein Gesetz über Einführung von Stempelmarken statt des Stempelpapiers, um damit dem schon oft geäußerten Wunsche der Stände nachzukommen; 6) ein Gesetz über Einschaltung einiger Gewerbe in den Gewerbsteuertarif. Endlich werden, wenn die betreffenden Verhand- lungen bis dabin zum Abschluß gekommen sind, den Kammern Vorlagen über den Bau, resp. über die Concessionirung der von ihnen in ihrer letzten befürworteten Eisenbahnlinien gemacht werden. Sind diese Vorlagen durchberathen und erledigt, so dürften die Landstände wieder auf tinige Zeit vertagt oder ganz geschlossen werden bis zum Beginn der Berathungen des Budgets für die folgende Finanzperiode 1869/71 im nächsten Herbste. — Major Kerz wurde zum Oberstlieutenant und Commandeur, Rittmeister Supp provisorisch zum Commandeur der Division Starkenburg und Oberlieutenant Barthel zum Rittmeister und Adjutant im Großh. Gensd'armeriecorps ernannt. — Die„H. V.“ bringen folgende Mittheilung: In Gemäßheit der von den Ständen bewilligten Aufbesserung der Besoldungsverhältnisse der Justiz- beamten erhalten dermalen 71 Stadt- und Land- gerichts- Assessoren eine Besoldungserhöhung von je 200 fl vom 1. Januar 1867 an. Die De- crete sollen eben in der Ausfertigung begriffen sein. — Wie Darmstädter Blätter berichten, würde den Ständen demnächst der Entwurf einer vom 1. Jau. 1868 an zu erhebenden Einkommensteuer zugehen. Ein Einkommen unter 800 fl. soll un⸗ versteuert bleiben, 2% sollen nicht überschritten werden. — Die von verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht, daß den Herren Neeße und Brebeck die Frist zur Bildung einer Actiengesellschaft zum Ausbau der oberhessischen Bahnen von Gießen nach Fulda und Gießen nach Partenstein bis zum Jahresschluß erstreckt worden sei, wird durch gestellt und bemerkt, daß das Großh. Ministerium, ungeachtet selbst persönlichen Nachsuchens, es ab- gelehnt habe, die im Mai d. J. ertheilte Zusage: keiner anderen Gesellschaft eine Concession zu er— theilen, länger aufrecht zu erhalten; eine Mit⸗ bewerbung sei demzufolge jetzo nicht ausgeschlossen. Die„M.⸗Ztg.“, welche oben erwähnte Nachricht zuerst brachte, erklärt indessen die Berichtigung des„Fr. J.“ für falsch und versichert, seine Nachricht beruhe auf directen Erklärungen, welche vom Ministerium an Bewohner Oberhessens ge— geben worden seien. — Der preußische Major v. Brandenstein vom großen Generalstab ist hierher commandirt worden. Bayern. München. Die Einigung mit Württemberg über die Friedensgarnison von Ulm ist in allen wesentlichen Punkten erzielt. Ein Wunsch, an der Besetzung der süddeutschen Festungen theilzunehmen, ist von Preußen weder hier noch an den beiden andern Höten ausge— sprochen.— Die Ratification der Allianz“ und Zollvereinsverträge wird am 5. oder 6. Nov. in Berlin vorgenommen. Württemberg. Stuttgart. Die Kam- mer der Standesherrn nahm den Zollver⸗ einsvertrag und das Salzsteuergesetz einstimmig, den Allianzvertrag mit 21 gegen 6 Stimmen an. — Kaiser Franz Joseph wurde auf seiner Rückreise von Paris dahier mit viel Pomp em- pfangen. Die gesammte Garnison bildete Spalier, während die österreichische Nationalhymne gespielt wurde. Baden. Karlsruhe. Die Budget- commission der Abgeordnetenkammer beantragt in Anbetracht des anzustrebenden Eintritts Badens in den norddeutschen Bund eine Reduction der Kosten der Gesandtschaften in Wien, Florenz und Berlin. — In der Mittagsstunde des 5. d. traf der Kaiser von Oesterreich dahier ein und wurde am Bahnhofe vom Großherzoge begrüßt. Der Kaiser fuhr in das Residenzschloß, woselbst Dejeuner stattfand. Nach einstündigem Aufenthalt setzte der Kaiser die Reise nach Stuttgart fort. Oesterreich. Wien. Es wird von hier bestätigt, daß Herr v. Beust von Paris aus ein Rundschreiben an die österreichischen Vertreter im Auslande erlassen hat, in welchem die Ueberein⸗ stimmung der Ansichten der Cabinette von Wien und Paris in den jetzt schwebenden Hauptfragen ausgesprochen wird. Diese Politik gelte aber nur dem Frieden und die jetzt beginnende Action könne ebenfalls nur eine Friedensaction sein. Frankreich. Paris. In der Auffassung der römischen Frage sollen sich zwischen Frankreich und Oesterreich so große Differenzen herausstellen, daß an eine Vereinigung, trotz der französischen Wünsche, nicht zu denken ist. — Der italienische General Lamarmora ist am 3. d. in Paris eingetroffen und vom Kaiser empfangen worden, worauf er eine lange Con- ferenz mit Marquis de Moustier hatte.— Die „France“ sagt in Bezug auf die Ankunft des Ge— nerals: Wenn wir gut unterrichtet sind, wird Frankrei h mit Italien nur unter folgenden Be— dingungen unterhandlen. Die französische Re- das„Fr. J.“ aus„guter“ Quelle in Abrede gierung wird unter keiner Form eine italienische Intervention zulassen; sie stimmt der Idee einer gemeinsamen Action nicht bei; sie gestattet nicht, daß die Italiener sich vom römischen Gebiet zu⸗ rückziehen unter der Bedingung, daß auch die Franzosen dasselbe räumen; Italien hat blos ein einziges Mittel, bis zu einem gewissen Grade seine Verletzung des Völkerrechts wieder gut zu machen, und dieses ist, daß es selbst die Banden Garibaldi's bekämpft und seine Truppen zurück⸗ zieht, nachdem es jene zerstreut hat. — Am Allerseelentag fanden in Paris auf dem Friedhofe von Montmartre Demonstrationen statt, welche beweisen, daß sich in Folge der italienischen Intervention eine gewisse Gereiztheit eines Theiles der Bevölkerung der Hauptstadt be- mächtigt hat. Viele Tausende von Menschen hatten sich dort eingefunden um das Grab des italienischen Patrioten Man in mit Kränzen und Blumen zu bedecken. Vom Grabe Manin's wandte sich die Menschenmenge nach dem großen Monument in der Hauptallee, welches das Grab Eugene und Godefroy Cavaignac's deckt, der beiden Pa⸗ trioten, von denen der erstere, wie allbekannt, an der Spitze der Republik von 1848 stand und in der Präsidentenwahl dem gegenwärtigen Beherrscher der Franzosen unterlag. Hier erhob sich im Nu ein waheer Berg von Immortellenkränzen über den steinernen Standbildern der beiden Krieger, welche nur wenige Schritte von den Opfern des 2. December, denen auch redlich ihr Theil wurde, zur ewigen Ruhe gebettet sind. Die in großer Anzahl anwesenden Polizeisergeanten ließen die Menge gewähren und so verlief die Demonstration in aller Ordnung. f — Der„Moniteur“ vom 4. d. bringt fol⸗ gende Nachrichten aus Italien: Depeschen aus Florenz von heute morgen datirt melden, daß die päpstlichen Truppen gestern bei Tivoli mit den von Garibaldi befehligten Banden zusammenge— stoßen seien und dieselben sofort angegriffen hätten. Nach hartnäckigem Kampfe seien die Garibaldianer in Unordnung geflohen und hätten 3000 Mann an Todten, Verwundeten und Gefangenen auf vem Schlachtfeld gelassen. Garibaldi sei es ge— lungen zu entkommen und Terni zu erreichen. Die italienischen Behörden brachten Garibaldi und seine 2 Söhne nach Florenz.— Der Com- mandant der italienischen Truppen Ricotti habe an der Grenze operirt und den Empfang und die Entwaffnung von 4000 Garibaldianern, die sich auf italienisches Gebiet zu fliehen suchten, vor⸗ genommen. Italien. Italienische Blätter geben jetzt ausführlichere Nachrichten über die Operationen Garibaldi's. Derselbe war in Scandeigla an die Spitze von 3000 Freischärlern getreten. Kaum hatte der Telegraph die Kachricht vom Marsche Garibaldi's nach Ros gebracht, ald ein Corps, welches, 2500 Mann stark, thells aus Infanterie, theils aus Cavallerie bestand und drei Sectionen Artillerie mit sich führte, sofort per Eisenbahn nach Monte- Rotondo befördert wurde. Garibaldi, dem Cavallerie und Artillerie fehlen, überblickte sofort mit seinem erfahrenen Auge die Lage und stürzte sich in einer Berg- gegend, wo der Feind seine Cavallerie und Ar- tillerie nicht anwenden konnte, auf ihn. Die Päpstlichen hatten nicht Zeit, Position zu nehmen. Der General Garibaldi, der bei der Vorhut war, griff mit einer geringen Anzahl der Seinigen den Feind in den Flanken an und trieb ihn binnen weniger als einer halben Stunde in die Flucht. Drei Geschützstücke, welche die Päpstlichen mit großer Mühe auf eine Anhöhe hatten bringen lassen, wurden verlassen und man konnte nur die Pferde retten. Ueber hundert Gefangene fielen in die Hände der Garibaldianer, welche selbst wenig gelitten hatten. Die Niederlage der Päpst⸗ lichen war vollständig. Einige Compagnien Zua⸗ ven, die wenig gelitten hatten, nahmen bei Tar— retta Position, wo Garibaldi sie einholte und zwang, die Waffen zu strecken. Während dieß in Sabina vor sich ging, erschien Menotti Gari— baldi auf den Höhen von Parioli, von wo aus er 24 Stunden nachher mit seinem Vater zu- samwentraf.— Man meldet der„Gazzette Pie- montese“ aus Florenz unterm 30. October, daß die Franzosen in Civitavecchia und Terraeina landeten und das Corps Nicotera's sich in einer sehr kritischen Lage zwischen den päpstlichen Zuaven und den französischen Truppen befand. Zw ei spanische Schiffe machten Miene, Truppen ans Land zu setzen. — Nachrichten aus Florenz vom 3. Nov. besagen, daß Verhandlungen mit Garibaldi durch officibse Abgesandte der Regierung gepflogen werden, um ihn zur Rückkehr aus dem päpstlichen Gebiete zu veranlassen. — Um alle Zweideutigkeiten zu vermeiden, hat die kövigliche Regierung beschlossen, in den päpstlichen Gränzprovinzen keine Handlungen zu genehmigen, noch zu solchen aufzumuntern, welche geeignet Zären, in der gegenwärtigen Lage der Dinge eine Veränderung hervorzubringen. Diese Entschließung entspricht dem Wunsche der Regierung des Königs, eincm späteren Uebereinkommen die befriedigende und endgültige Lösurg der römischen Frage vorbehalten zu sehen. — De Commandant des französischen Ex⸗ peditionscorps hat nach der Ausschiffung der ersten Division in Civitavecchia folgende Proclamation erlassen:„Römer! Der Kaiser Napoleon schickt von Neuem ein Expeditionscorps, um den heil. Vater und den päpstlichen Thron gegen die be— waffneten Angriffe revolutionärer Banden zu beschützen. Ihr kennt une seit langer Zeit; wie immer kommen wir, eine durchaus moralische und uninteressrte Wission zu erfüllen. Wir werden Euch helfen, dae Vertrauen und die Sicherheit herzuftallen. Ursere Soldaten werden fortfahren, Euere Personen, Euere Sitten und Euere Gesetze zu respertiren; die Bergangenheit garantirt Euch dafür.“ Civitavecchia, 29. October 1867. Der General en chef des französischen Expeditionscorps. De Faiily. — Die neuesten Nachrichten aus Italien vom 4. und 5. Nov. melden einen Zusammenstoß Ga. ribaldi's mit den päpstliche! Truppen, wonach außer Zweifel scheint, daß Garibaldi eine empfind- liche Niederlage erlitten, wenngleich die ver⸗ schiedenen Nachrichten in den Einzelheiten nicht ganz übereinstimmen. Wir lasser hier die von Florenz kommenden Beccchte folgen: Garibaldi ist von den päpstlichen Truppen auf's Haupt ge⸗ schlagen und geht nach Caprera zurück. Die italienischen Truppen werden die Reste der Frei⸗ schaaren zurückdrängen und jeden weiteren Zu⸗ sammenßoß verhindern.— Die Päpstlichen griffen mit überlegenen Streitkräften die Garibaldianer zwischen Monte ⸗Rotondo und Tivoli an. Nach erbittertem Kampfe verließen die Insurgenten ihre Stellung. Schwere Verluste auf beiden Seiten. Garibaldi ist unversehrt. — Der„Corriere Italiano“ vom 4. d. M. berichtet von Garibaldi, daß er zugestimmt habe sich über die Grenze zurückzuziehen. Derselbe sei im Begriffe gewesen mit 3000 Mann sich nach den Abbruzzen zu wenden, als 12000 Päpstliche angegriffen hätten. Es gehe das Gerücht, daß die 500 kampfunfähig gemachten Garibaldianer sofort wieder ersetzt worden seien. Nicotera sei mit seinem Generalstabe nach Neapel zurückgekehrt und die Freiwilligen kehrten zu ihren Familien zurück. — Die„Opinione“ meldet, Garibaldi habe Florenz passirt und sei nach Caprera gebracht worden. Ein zweite Ausgabe desselben Blattes bemerkt jedoch, Garibaldi begab sich nicht nach Caprera, sondern er wurde nach Spezzia geführt um dort auf dem kleinen Fort Palmeira internirt zu werden. 0 — Weiter wird von Florenz gemeldet, daß in Folge des Rückzugs der Freiwilligen vom päpstlichen Gebiete die französischen Truppen Rom räumen und sich darauf beschränken werden, Civita— vecchia während der Dauer der diplematischen Verhandlungen zu occupiren. Gleichzeitig werden die italienischen Truppen in's Königreich zurück⸗ kehren. Der Verlust der Freiwilligen bei dem gestrigen Kampfe belaufe sich auf 200 Todte und 400 Verwundete. Von der polnischen Gränze kommen Berichte über außerordentliche Truppenanhäufungen im Königreich Polen. Bis jetzt befinden sich daselbst bereits 80,000 Mann. Einrücken werden in der nächsten Zeit nech drei Corps, jedes 40,000 Mann stark, so daß im ganzen 200,000 Mann in Polen Winterquartiere beziehen werden. Dislocirt werden diese Truppen in der Art, daß das große Powonski'sche Lager bei Warschau 60,000 Mann aufnimmt, 40,000 beziehen das neue Lager bei Kalisch, und 20,000 Mann rücken unmittelbar an die galizische Gränze, und zwar möglichst nahe an Krakau. General Totleben und eine große Anzahl der tüchtigsten russischen Ingenieure sind bereits in Warschau eingetroffen. * Friedberg. Heute am 6. November sehen wir den Vogelsberg bis in seine Niederungen wie es scheint mit hohem Schnee bedeckt.— Abermals wird uns heute ein lebender, ganz fröhlicher Maikäfer überbracht. Frankfurt. Nachdem in letzter Zeit schon mehrfach sreche Raubanfälle in der Nähe der Stadt flattgefunden baben, wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. d. aber⸗ mals auf der Bornheimer Haide ein Mann, welcher im Begriffe war, nach Bornheim zu gehen, von 3 Srolchen angepackt und seiner Uhr beraubt. Auf das Geschrei eilie zwar Hülfe herbei, aber zu spät. Gartenbewohnern und Solchen, die spät Abends nach Hause gehen, ist daher die Führung einer Schutzwaffe dringend zu empfehlen. Frankffurt Recht erbaulich ist eine Geschichte, die zwischen zwei Geschäftshäusern in Frankfurt und Glad⸗ bach gespielt hat. Das Frankfurter Haus bestellte bei einem Hause in Gladbach 20 Stück baumwollene Waaren. Das Gladbacher Haus schickte sofort Rechnung über 230 Thlr. und gab die Waaren auf die Bahn. Ein Paar Tage nach- her wurde es von dem Frankfurter Geschäftsfreunde benach⸗ richtigt, die Waaren wären eingetroffen, aber in schlechtem Zustande, die Waaren in Ballen Nr. so und so viel hätten dünne Stellen, seien unrein und streefig u. s. w. Sie ständen zur Disposition, wenn nicht ein Nachlaß von 20 Procent bewilligt werde. Der Fabrikant in Gladbach wettert und tobt über Prellerei u. s. w., da klopft's: ein Laufer der Eisenbahn meldet, im Bahnhofe liege ein Ballen, der nicht abgeschickt werden könne, weil auf dem Fracht⸗ briese der Bestimmungsort vergessen sei. Der Fabrikant stutzt, läuft auf die Bahn, richtig, es ist sein Ballen, der Lehrling hatte den Schnitzer gemacht. Lassen sie den Ballen liegen! bittet er den Güter ⸗Inspektor, eilt heim, gibt dem Lehrling eine Ohrfeige und setzt sich lächelnd an den Pult. Mein Lieber, schreibt er dem Frankfurter Ge⸗ schäftsfreund, die Rücksendung des Ballens macht Weit⸗ läufigkeiten, ich bewillige 20 Procent Nachlaß!— Der Frankfurter hat sich in der eigenen Falle gefangen, er schreibt zwar, sein früherer Brief beruhe auf einem Irr⸗ thum, wird aber vom Gladbacher Handelsgericht zur Zahlung der 230 Thlr. unter Akzug von 20 Procent verurtheilt. Der Gladbacher schenkte schließlich 190 Thlr. der Armenkasse und strich den Mehrbetrag der Rechnung, Darmstadt. Ein dieser Tage beabsichtigter Ball im Offizierscasino mußte wegen Mangel an Theilnahme seitens der höheren Offiziere abgesagt werden; nur zwei Stabsoffiziere hatten sich betheiligt. Der Großherzog und das Großherzogliche Haus waren bereits geladen. Darmstadt. Dr. Winckler jun. wird in diesem Winter wieder einen pharmaceutischen Ausbildungs- und Vorbercitungecursus in dem chemischen Laboratorium des⸗ selben abhalten. Der Cursus beginnt mit dem 15. Nov. Mainz. Das von der Stadt Mainz dem ver⸗ florbenen Branddirektor Karl Weiser errichtete Denk⸗ mal wurde am 2. d in feierlicher Weise dessen Familie und dem Feuerwehr-Chor übergeben. Landwirthschastliches und Gewerbliches. 4 Ameisenvertilgung. Die Moschuspflanze (Mimulus moschatus) vertreibt durch ihren scharfen Geruch die Ameisen. 2„Der Ansatz von Kesselstein wird verhindert durch Einlegen eines Stückes Zink oder Steinkoble in den Südkessel. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Postdampfschiff„Cimbria“, Capt. Trautmann, welches am 19. October von Hamburg via Southampton abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen, glücklichen Reise von 9 Tagen, 14 Stunden wohlbehalten in New-York angekommen. Das Hamburger Postdampfschiff„Teutonia“, Capt. Kier, trat am 1. November wiederum eine Reise via Southampton nach New⸗Orleans an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost volle Ladung, 20 assa— giere in der Cajüte und 150 im Zwischendeck an Bord. Das Bremer Postdamipfschiff„Hansa“, Cap. Oteren⸗ dorp, welches am 12. October von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 14 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen. Verloosungen. n Oesterreichische fl. 500. Loose von 1860. winnziehung.) Serie 3552 Nr. 6 300,000 fl., S. 6149 Nr. 17 50,000 fl., S. 17,721 Nr. 11 25,000 fl., S. 8089 Nr. 5 und S. 19,022 Nr. 11 je 10,000 fl., S. 1436 Nr. 13, S. 2214 Nr. 8 und 14, S. 2353 Nr. 20, 4561 Nr. 10, S. 7063 Nr. 10, S. 8089 Nr. 19, 10,725 Nr. 16, S. 10763 Nr. 13, S. 15,791 Nr. 8, 19,446 Nr. 20 und S. 19,839 Nr. 5 je 5000 fl., 150 Nr. 10 und 14, S. 1154 Nr. 19 und 20, S. 1436 Nr. 18, S. 1811 Nr. 12, S. 1890 Nr. 9, S. 2358 Nr. 4, S. 3673 Nr. 1, S. 4561 Nr. 6, S. 5012 Nr. 6, S. 8971 N. 16, S. 9062 Nr. 7, S. 10.373 Nr. 80 S. 10,763 Nr. 5, S. 11,282 Nr. 16, S. 12,991 Nr. 9, S. 13,164 Nr. 5, S. 13,228 Nr. 8, S. 13,723 Nr. 1, S. 13,773 Nr. 9, S. 15,791 Nr. 9, S. 16,189 Nr. 15, S. 18,857 Nr. 6 und 9, S. 19,405 Nr. 6, S. 19,446 Nr. 16, S. 19,517 Nr. 1 und 14, und S. 19.839 Nr. 2 je 1000 fl. österr. W. u. s. w. 8 Ga Die Flottengelder des National⸗ vereins. Die„Deutschen Blätter“ bringen unter obiger Aufschrift nachstehende Mahnung, welche sicher freudige Zustimmung bei dem größten Theile der jenigen finden wird, die einst ihr Scherflein zur Gründung einer deutschen Flotte beisteuerten und so die„Flottengelder des Nationalvereins“ zu⸗ sammenbringen halfen. Der erwähnte Artikel lautet: Am 10. und 11. November wird in Kassel die letzte Generalversammlung des National- vereins abgehalten werden, um über die fernere Verwendung des in den Händen des Vereins befindlichen Flottenfonds endgültigen Beschluß zu fassen. Verschiedene Wünsche, Vorschläge und Anträge sind bereits in dieser Beziehung laut geworden, aber kein einziger derselben liegt so handgreiflich nahe und dürfte der Erwägung der Mitglieder so dringend an's Herz zu legen sein, als eine Ueberweisung der betreffenden Kapitalien an den Verein zur Rettung Schiffbrüchiger an den deutschen Küsten. Man betrachte nur einfach den Namen des Vereins, lasse sich von seinen bisherigen An- strengungen erzählen und bedenke dann, daß einem so wahrhaft nationalen, auf reinster Menschenliebe beruhenden Unternehmen noch immer die ausreichen ⸗ den Geldmittel fehlen, um in wirklich durch⸗ greifender Weise jene große und vielseitige Wirk⸗ samkeit entfalten zu können, zu welcher es berufen ist. Eine Gelegenheit, wie die jetzt sich darbietende, ihm durch Darreichung eines nicht unbedeutenden Kapitals zu kräftigem Aufschwunge zu verhelfen, kehrt so leicht nicht wieder. Zu deutschen See⸗ zwecken sind die betreffenden Gelder einst vom deutschen Volke gesammelt worden, zu einem deutschen Seezwecke von ganz unberechenbarer Wohlthätigkeit können sie jetzt verwendet werden! Wir bezweifeln nicht, daß mit uns Unzählige von dem gleichen Wunsche beseelt sind und im Innersten ihres Gewissens jener zahllosen Nen⸗ schenleben gedenken, die der Verein, wenn er genügend unterstützt würde, in Gegenwart und Zukunft aus Gefahr und Tod zu erretten ver- mag. Mögen sie jetzt laut und eindringlich ihre Stimme erheben, damit der letzte Beschluß des Nationalvereins ein unserer Nation zu Ruhm und Ehre gereichender und noch von den spätesten Geschlechtern gesegneter werde. Wir haben hier den Gedanken nur anregen wollen und müssen es dem Vereine selber überlassen, seine, unserer Ueberzeugung nach, durchaus berechtigten An sprüche erschöpfend zu begründen. (o 3 Dieselt 8971 Nr. 13, S. 9062 Nr. 17, S. 10,582 Nr. 145 4 Diesel 5 Diescb 6/ Dieselbe 9 Dieselb 10] Jeban Nai 11 Phil und 12J Ern Me Valtb 1 Dicsel 15 Waun . Edictalladung. Bekanntmachung. Vat 2624 Die Besitzer der unten bezeichneten Immobilien, welche theils durch Kauf, theils durch Erbfolge erworben 2618 Nach Mltthetlung der Schwetzertschen Post⸗ f worden sind, wollen vor Offenlegung des neu errichteten Grundbuchs für die Gemarkung Oes ihre Erwerbtitel[ verwaltung muß allen Päckeret- Sendungen, die in dasselbe nachtragen lassen, vermögen sich aber über den Erwerb derselben urkundlich nicht auszuweisen. Es werden nach Italten via Schweiz befördert werden sollen, deshalb alle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche an diese Immobilien bilden zu können glauben, sofern deren Inhalt überhaupt nur einen Kaufwerth hat, 1 aufgefordert, solche sogewiß binnen drei Monaten. dahier geltend zu machen, als sonst die betreibenden Besitzer im der volle und wirkliche Werth nicht allein in den Grundbuch no Maßgabe des Artikel 29 des Gesetzes vom 27. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden] betzugebenden Zoll Declarattonen, sondern eingeschrieben werden. auch, übereinstimmend mit den Angaben in den Zoll— a——— 5 5 Deelarattonen, auf der Begleit-Adresse und auf . der Sendung selbst angegeben sein. Eine unrichtige 5 Ordhl⸗ Namen und Wohnort bb Namen und Wohnort Derjenigen, Mane del e zieht die Anwendung der durch die 4 der Grundstücke.] denen die Grundstücke zugeschrieben eee festgesetzten Strafen nach sich. Nr. 5 ö 1 sind hangabe auf den Begleit- Ad ressen muß in Besitzer und Antragsteller. 3 ind. Buchnaben ausgedrückt sein und ist sowohl für die dem⸗ Flur. Nr. 2 e als auch für die Berechnung der ——— Matthäus Müller II. und Ehefrau Anna I. 333 Ludwig Müller und dessen Ehefrau von Espa. zansport. Taxen und die zu leistende Garantie maß⸗ . 1 hn geb Heller vote Gepa, Königl. gebend. 7 5 Absender steht es demnach nicht frei den Preußischen Amts Usingen Werth bellebig anzugeben. 5 5 2] Dieselben f 1. 260 Darmstadt den 2. November 186“. S. 6140 5 I. 281 ö Der Königlich Preußische Ober-Post⸗Director 8.8080 el N Va hl. S 1435 1. 301 Ernst Zimmer von Espa. 3 2 I. 306 Güter ⸗ Verpachtung. 19 I. 330 2009 Freitag den 8. November, Vormittags 11 Uhr, 2 M. uu. 3 Dieselben I. 235 sollen in biefigem Rathbaufe auf freiwilligen Antrag 1 Kr. 8 I. 259 des Herrn Apotheker Phtlipp Werner dahier dessen fl I. 262 i 5 0 5 nachbeschriebene Güterstücke, als: 920 I. 279 Johann Georg Hellers Wittwe von Espa. Gemarkung sergerberg. N. 9 I. 282 0 37⅝ Ruthen Grabgarten am Mainzerthor, 8. 5000 I. 289 36* desgl. daselbst, 1 I. 304 20 60 5 desgl. am Wildkautsgraben. 1 N.. 9 4 Dieselben K. 52 Jacob Zimmer von Espa. Gemarkung Ockstadt. 25 N. 5] Dieselben I. 33 16 2 Witte 244 Klafter Grab und Obstbaumgarten im Ried 15, 0 1 334 Johann Georg Hellers Wittwe von da. öffentlich meistbietend auf sechs Jahre verpachtet werden. 8. 10 40 6 Dieselben I. 331 1 21 8 5; Friedberg den 4. November 1867. 8 i 1. 335 ö Adam Zimmer, Schullehrer, in Espa. In Auftrag 7 Friedrich Diehl III. und Ehefrau Katharina, I. 232 Bernhard Diehl von da. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg geb. Wenzell in Espa VB. de 81: ä 8 J Dieselben 1 240 Heinrich Diehl I. daselbst. Der dienstälteste Gerichtsmann dational⸗ 9] Dieselben I. 231 Philipp Schmidt II. daselbst. one ar. ohannes Jung Ehefrau Elisabetha eb. 1. 226 Adam Schmitt daselbst. 77 2 2 N e 1 1 e Immobiliar⸗Versteigerung. an 11 Philipp Jungs Kinder zu Oes, Heinrich 1. 251 Der selbe. 2613 Freitag den 8. November d. J., Vormittags * und Ernst 11 Ubr, sollen in biefigem Ratbbause die zum Nachlasse 7 121 Ernst Weil von Münster und Ehefrau 109 Konrad Dülges und Jacob Hͤuser von der] des verstordenen Burgers und Maurermeisters Heinrich 1 Halt der · Marie, geb. Zimmer Oes. Wilbeim Veckerlung gehörenden Immobilien be⸗ Sceftin zur 13 J Balthaser Jungs Wittwe zu Espa 24 Philipp Schmidt I. von Espa. stebend in einer Hofraitte mit Hausgarten in diesiger 14 Dieselbe 222 Mauhäus Müller daselbst. Stadt und einem Gradgarten am Ellernpfubl en Folge 15 J Philipp Weil I. und Ehefrau, geb. Bücher 1. 2830 Konrad Jung daselbst. eines eingelegten Nachgebots nochmals öffentlich meist⸗ daselbst bietend versteigert werden. 16 Ernst Müller, Wittwer, daselbst E250 Diedrich Heller daselbst. zriedberg am 4. November 1867. 17J Adam Heller und Ehefrau Elisabetha, geb. 1 Georg Müller zu Espa. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Müller zu Espa B. d. B.: 18] Georg Schäfer und Ehe rau Elisabetha, 825 Derselbe. Der dienftälteste Gerichtsmann geb. Ulm zu Espa l. ͤ] ð2u 8 19 e eee Ehefrau Dorothea, 4 7 5 ö Adam Schmidt daselbst. 7 Bekannt em a ch ung. 20 J Dieselden IJ. Johann Diehl daselb. 2620 Montag den 11. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, 21 J Dieselben I. 238 Philipp Schmidt II. daselbs. wird auf biesigem Rathhause das zur Debitmasse des 22 Dieselben I. 22 Dietrich Diehl daselbst. Mautermeisters Heinrich Wolff 1 dahier gehörige, im 23] Johann Dietz Zimmer III. daselbst I. 245 Philipp Schmidt II. daselbst. scönften Theil biesiger Stadt, an der Parkstraße und 24 J Derselbe 1 Jacob Häuser daselbst. Ecke der 8 nächf dem 9— Kurhaus 25 Derselbe 7 234 Johannes Müller daselbst. gelegene, dor zwei Jahren neu erbaute Haus: 26] Derselbe I. 229 Früdrich Debus daselbst. 172 P. M. B. 31% Ruthen neben B. Reich, 27[ Derselbe I. 227 f 25 b welches außer Souterrain, großen Kellern, Brunnen I. 322 0 Dietrich Zimmer daselbst. und Waschkuche, 28] Ludwig Schäfer, ledig, daselbst 1 Jacob Häuser daselbst. 2, Salone mii Balkous, 29] Jacob Zimmer II. und Elisabetha, geb. I. 297 Balthaser Zimmer daselbst. 20 Zimmern und 1 Metzler zu Espa 8 Dachkammern 1 gerigen Ar- Gunda 9 ben 30, Octobet 1867 entbält, und sich somit seiner Cauart nach vollkommen daß einem eee 9 5 Großherzogliches Landgericht Butzbach 0 zu einer Herrschaftswobnung eignet, unter den im 1 1 175 i 3 1 1 b.* e. N 8 Termin bekannt zu machenden Bedingungen, nochmals Aua Lan drichter ö Landgerichts-Assessor. oͤffentlich, zwangsweise versteigert, was mit dem An⸗ Ii austticher⸗. fügen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis gebracht wird, — 4 du 5.—— 2 Haus einseben wollen, A 150. ch an den Massecurator Herrn Stadischreiber Schutt „ Wii 5 1 E waltung Ui Schillers We U ke 1 fl. 45 kr. dahter zu wenden haben. dec es berül—— N. Bad Nauheim am 4. November 1867. 20 bubittendt Durch die Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff in Friedberg Broßderzogliches Ortsgericht Nauheim Aubettulenden zu beziehen: 1 i bee— 7 1 7 0 A2 Bekanntmachung. Auscchen Sti“ S 1 ers ammt 1 E ET* 12 Bände 2623 Bei der stattgebabten Verloosung der Partial⸗ g 77 vob 2*» Obligationen der Gemeinde Armsheim wurden die lee f 7 4 15 f Nummern 39, 53, 54, 62, 63 und 71 zur Abtragung 3 4 Miniatur⸗ Aus 9 d be. pro 1867 gezogen, welches mit dem Anfügen bekanut abertchenbe i t 9 4 r. Jeder Band 9 kr. gemacht wird, daß der Werth dafür vom 1. Januar e m v0 g 5 Preis gehefte l fl 45 f 3 Band 4 ö 1118 1868 au, nur an der Gemeindekasse dahier in Empfang rtittt Vage 2560 Diese vollständige Ausgabe der Werke Schellers ast nacht nur die wohlfeilste, sondern enommen werden kann und daß von diesem Tage an 10 l. 90 auch die korrekteste aller bisber en schienenen, da sie, durchweg auf den von dem Schiller 590 Ziussuß aufbört 0 2 7 im kenner J. Meyer gemachten Forschungen fußend, alle von dlesem a uf gefundenen Ter! Aimee am 4. November 1867 t RNen⸗ besse rungen enthält und auch aus der gleichzeitig erscheinenden kritischen Ausgabe Emen⸗ Großberzo liche Bür ilterel Armobeim et datlonen berübergenommen hat 30g ee tun 8 pt FEN f* et 10 6. e Buchhandlung in Stuttgar N ant u. J. G. Cotta sche Bu lung in Stuttgart. Sblfgastons- Verloofung. 7 1 2 3—— 2619 Bei der heute stattgebabten a 2 der Aach“, Ne 5 Partial Obligauonen des Anlebens der Gemeinde Au tis 7 A + b Ee U E 1 Ilbenstadt vom 1. Januar 1839 wurde Nummer 2h mit Bech ü b 5p 0 200 fl., vom Anleden vom 1. September 1842, en Carl Weber n Rödelheim ein ee Inhaber dieser Obligationen werden hiermit in Kennt- in b en l von in niß gesetzt dieses den 1. Januar 1868 100 Empfang zu Du e se a 5 nebmen, weil von da der Zinsentauf aufboͤrt. 1 7 5 bei 8 rank f urt a. M Ilbenstadt den 4 Nodember 1867. f 11 2275 effectuirt gefl. unfträge zum Färben von Leinen und Baumwollen⸗Garnen in den üblichen Farben, Groß berzogliche Burgermeisteret Ilbenstadt 11 unter Garantie und Zuverlässigkeit. Muster und Preiscourante stehen bereitwilligst zu Diensten. 3 wer. Hotel Trapp. Sonntag den 10. November roßes Concert im neu hergerichteten Saale, ausgeführt von dem Nauheimer Kurorchester unter persönlicher Leitung des Herrn Kapellmeister f E. Neumann. Entre 2 2 2 15 kr. Restauration à la carte. 2615 Zu recht zahlreichem Besuche ladet ganz ergebenst freundlichst ein L. C. Trapp, Nachfolger. Indem wir hiermit anzeigen, daß unsere eihbibliothek für die Wintermonate wieder dahier aufgestellt ist und der Umtausch der Bücher zu jeder Zeit stattfinden kann, machen wir auf folgende neu aufgenommene Werke aufmerksam: Breier, Rosenkreuzer: Gerstäcker, Im Busch; Grey, Herrin von Goldrauen; Gustav v. See, Gräfin und Marquise; Höfer, das alte Fräulein; Mühlbach, Deutschland in Sturm und Drang; Pitawall, Maria Stuart; Retcliffe, Villafranca; Re Sämmtliche Werke; Spielhagen Romane; Grim m, schwangau; Die Ritter der Industrie; Stifft, Modernes Leiden; Goldelse; ꝛc. ꝛc. teliffe, Puebla; Schwartz, Mar. Soph., unüberwindliche Mächte; Gutzkow, Hohen⸗ Galen, Jane die Jüdin; Marlitt, Lesegebühren per Tag 2 kr., per Monat 30 kr. Abonnements können zu jeder Zeit angetreten werden. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Mobiliarversteigerung. 2621 Montag den 11. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Bchausung des Wagnermeisters Ruppel dahier die zum Nachlaß der verstorbenen Peter Greim's Wittwe gehörenden Mobiliargegenstände, als: 1 Taschen⸗ uhr, 1 Kleiderschrank, Tische, Stühle, Bettstellen, Bett und Weiß zeug, Küchen⸗ und sonstige Hausgeräthschaften, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Zugleich werden Alle die jenigen aufgefordert, welche Forderungen an den Nach⸗ laß obengenannter Peter Greim''s Wittwe haben, ihre Rechnung binnen 14 Tagen bei mir abzugeben. Friedberg den 5. November 1857. 2 Reitz IV. 2622 In Nauheim ist ein L a d e n in der Kurstraße zu vermietben. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bl. unter Nr. 2622. Zu vermiethen 2616 ist der mittlere Stock meines Hauses und kann sogleich bezogen werden. J. P. Starck's Wittwe. Vorschußmehl 2015 bei Gebrüder Löb. Leere Branntwein-N Oelfässer 2624 verschiedener Größe, für Obstwein und Kraut, billigst bei H. W. Hatteroth. Oelfässer 2252 in allen Größen billigst bei Friedberg. Louis Winheim Das Ueueste in Kaputzen, Kopftüchern, Seelenwärmern, Palatins, wollenen Halstüchern 2312 für Herren, Damen und Kinder, sowie Winterhandschuhen bei K. Friedrich, neben der Post W Weinfässer A5 Schristsetzerlehrling kann ein mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mensch in unsere Buchdruckerel eintreten. Liederkranz. 2622 Abendunterhaltung Sonntag den 17. November im Saale des Hotel Trapp. Beginn präels 7½ Uhr. Der Vorstand. Casino. Die Wahl der Gesellschaftsbeamten 2626 findet Donnerstag den 7. und Freitag den 8. d. Mis., täglich von 5 bis 8 Uhr Abends statt. Die Generalversammlung zur Abhörung der Jahresrechnung pro 1866/67 und Berathung des Vor⸗ anschlags pro 1867/68 wird Samstag den 9. November, Abends 6 Uhr abgehalten. Der Vorstand. Euch Freunden all' bet meinem Scheiden, Ruf ich ein herzlich„Lebewohl“! Lebt wobl, stets mög Euch Glück' begleiten, Und mir— schenkt der Erinnerung Zoll. Friedberg am 6. November 1867. 5 2625⁵ Heinrich Windecker. 25 Gulden 2617 Belohnung gebe ich demjentgen, welcher mit über die vom 28. vorigen Monats bis zum 2. dieses Monats aus meiner Gerberei gestohlenen 4 Stück halb⸗ gegerbte Kalbfelle solche Auskunft ertheilt, daß ich den Thäter gerichtlich belangen kann. Gleichzeitig ersuche ich meine Geschäftsgenossen im Fall ihnen Kalbfelle zum Fertiggerben oder halbgegerbte Kalbfelle zum Verkauf angeboten worden find, mich da⸗ von zu benachrichtigen. 8 Friedberg den 4. November 1867. Philipp Ritzel, Rothgerber. Uelzener Flachs 2253 ist angekommen und wird billig abgegeben bet Friedberg. Louis Winheim. Todesanzeige. 2614 Heute Mittag um 4 Uhr verschied nach kurzem aber schwerem Leiden unser lieber Schwieger und GStoßvater Heinrich Weith II., in seinem nicht ganz vollendeten 85. Lebensjahr. Bekannten dies hiermit zur Nachricht. Nieder⸗Wöllstadt den 3. November 1867. Die trauernden Hinterbliebenen. — 8 Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 5. November. Waizen 16 fl. 25 kr.; Korn 11 fl. 45 tr.; Gerste 9 fl. 10 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. Frankfurt, 2. November. Waizen 17 fl.— kr.; Korn 12 fl. 40 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 45 kr. Grünberg, 2. November. Waizen 16 fl. 55 kr.; Korn 12 fl. 1 kr.; Gerste 9 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 17 kr. Molter 10 fl.— kr.; Erbsen 10 fl. 2 kr.; Linsen 12 fl. — kr.; Saamen 14 fl. 5 kr.; Kartoffeln 3 fl. 22 kr. Mainz, 29. October. Waizen 17 fl. 22 kr. Korn 12 fl. 20 kr.; Gerste 8 fl. 32 kr.; Hafer 6 fl. 20 kr.; 27 f 3 fl. 15 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund . kr. Verantw. Ned.: Hermann Schimpff. — 2171 in allen Größen billigst bei 2 Ph. Dan. Kümmich. Bindernagel& Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von A 1 15 t. 250 fl. b. R. 1121 9 S. Lindhęl nner: Frankfurter Cours. e — 8 E 6. November 1867. Cours der Staatspapiere. 2 709 748605 765 Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 5554 P. Gr. Hess. 40% Obligat.—— 1 2„ 100 Pr. v. 1864 71% G. 5 50% Nat.-Anl. 1854 52 G. 1 3½0% Obligation. 85½ G. Schwed. Thlr. 10-L. 10 G. „ 50% steuerfreie Oblg. 46¼ Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 93% E. 2 Bad. 35 fl. Loose. Preussen 4½0% Obligat. b. Kth. 96½ G. 5 4% do do 86½ P. 2] Furh. 40 Thl.-L. b. k. 54 P. 5 40% do. do. 90½ G. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 89½ G. 0 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 144½ P. Bay ern 5% Obligation. 100 6. Frankf. 3½% Obligat. 81 P— 3 25„ 15 39 P. „ 40% ½ jahr. b. Rth. 93 ½¼ G. 3 30% do—— 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 37 P. 4 4% do do 87½ G. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 12 85 P. I Sard. 36 Fr. L. b. 8B. ³ Würtennb. 4½0% Obl. b. Rth. 92 P. Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 80½ G. + Pistolen 1 74749 2 4⁰ do do 85½ P. Schweden 4½% O. i. R. à 105 84 G. E Doppelte 948—50 Baden 4½0% Obligat. 92½ P.„ 4½% Ptb. i. R. 4 105—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58—59 1 2 lier. 85 ö P. IN.-Amer. 60/ St. I. E. 1882 75ö T7 Aol fl. 10 Stücke 9 5158 Doll einbezenite Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 2 Rand-Dneaten 9 5701 775 5* 20 Franes- Stüeske„ 9 29 7 1—90½ 4½0% Bayr. Ostbahn e e 3% Liv. C. D.& P /. fr. à 28 Kr. 27% P. 2 Engl. Sozereiens. 11 53—57 4% Pfandbr. d. Erkf. Hyp.-B.—— 50% Tose., Centr.-Eisenb.-Pr. 42½ P. 2 Russ. Imperiales„ 59%48 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49½ P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 76½ 6. 1 Gold pr. Zoll-Ff.„— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 90½ P. 5% do. neueste Emiss.% 73 G. 2 Habs. Sin pr. Z. PI 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42 G. 4½% ͤ Hess. Ludwigeb.-Prior. 94½ G. 1 Preuss. Kassensch.„ 1 14/45 Wiener Wechsel- Cours 95% G. g I pollars in Ge 27028 Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Auskunft über Verloosungen, Coupens- Zahlungen à. 8. W Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. D Futhält bie am 1 geitefsend: Hei polizeiliche in der Unge! Wir Nachstes deustiftung zu für 1866/70 1 Die Zat einer zu der Sti Hierzu Mithin 2. Für die nadig 5 3. Die se 0 4. Bei D. Beitr VV. Doe Dußbpach de 5 fl. Fried stadt 5 fl., 10 fl., Ma Florstadt 1. 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