hen 1867. 8 Anzeiger für O — — — 2 — 429 DAA 91 1 2 ———— g an lig au- . dichelde Mallander catlonen 8 Hessischen ei Cohn!“ Tosudgen 900 Hark. Ie Sten ler „- Original- Lanzes den colcle u Postror- serntesten 8 *I 0,000 utllehe Lle · rt aach Ea allein in Hal das Hamburg- f Dienstag den 7. Mai. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt Erscheint jeden ig, Donnerstag und Samstag. Für Mai und Juni nehmen Bestellungen auf den Anzeiger auswärts die Postexpeditionen, in Friedberg die Verlagsexpedition an. gsex 5 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Musterung der Milltäörpflichtigen des Jahres 1867. Friedberg den 7. Mai 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nach einer Benachrichtigung des Großherzogl. Civilrekrutirungs⸗ commissärs der Provinz Oberhessen wird die diesjährige Musterung für den Kreis Friedberg am 14. 15. 17. 18. und 19. Juni d. J. auf dem Rathhause dahier vorgenommen. Das Geschäft beginnt jedesmal präeis 8 Uhr und kommen die Orte Wieiag den 14. Juni: Assenheim, Bauernheim, Beienheim, Bodenrod, Bönstadt, Bruchen— drücken, Butzbach, Dorheim, Dorn-Assenheim, Fauerbach v. d. H., Fauerbach b. Fr. und Friedberg. ai den 15. Juni: Gambach, Griedel, Hausen, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Kirch— Göns, Langenhain, Maibach, Melbach, Münster, Münzenberg, Nauheim, Nieder-Florstadt, Nieder-Mörlen. 3) Montag den 17. Juni: Nieder⸗Rosbach, Nieder⸗Weisel, Nieder⸗Wöllstadt, Ober-Florstadt, Ober-Mörlen, Ober⸗Rosbach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Oppershofen. 4) Dienstag den 18. Juni: Ossenheim, Ostheim, Pohl-Göns, Reichelsheim, Rockenberg, Nödgen, Schwalheim, Södel, Staden, Steinfurt, Wisselsheim, Trais⸗Münzenberg, Weckesheim, Wickstadt, Wölfersheim, Wohnbach zur Musterung. Die Loosziehung findet am d. J. stat Vorstehendes wollen Sie in Ihren Gemeinden öffentlich bekaynt machen lassen und mit den Militärpflichtigen, von welchen Jeder, der sich zu Hause befindet, einzeln zu laden ist, auf den bezeichneten Musterungs- und koosungstag Morgens halb acht Uhr pünktlich in dem Musterungslocal auf dem Rathhause dahier sich einfinden. Die auswärts befindlichen Conseriptions pflichtigen haben Sie, wenn der Aufenthaltsort derselben bekannt ist und nicht vertreten werden, sofern diese keine Eltern oder Verwandten haben, die sie von der Zeit der diesjatrigen Musterung in Kenntniß setzen können, entweder direct zu dieser vorzuladen, oder durch Vermittlung der einschlägigen Behörden laden zu lassen, und daß dieses geschehen sei, der Rekru⸗ tirungscommission Vorlage zu machen. Hierzu bemerken wir Ihnen: 1) Die Entscheidung über Depotansprüche wird an jedem Musterungs— tage gleich nach beendigter Musterung vorgenommen, und es mussen daher die Militärpflichtigen, für welche das Depot ange- 0 sprochen worden ist, mit den betreffenden Grotzherzogl. Bürger, meistern zur Hand sein. 2) Wird an jedem Tage nach beendigter Musterung das Erkenntniß der Aerzte über die von den Militärpflichtigen angegebenen Fehler diesen Militärpflichtigen bekannt gemacht, wobei ebenfalls die Gegenwart der betreffenden Bürgermeister nothwendig ist, damit sie die nöthigen Einträge in ihren Listen zu machen im Srande sind. 3) Haben diejenigen Militärpflichtigen, die an sinnlich oder sofort nicht wahrnehmbaren Fehlern oder Gebrechen, wie namentlich Schwerhörigkeit, Kurzsichtigkeit, fallender Sucht, Geistesschwäche, Taubheit ꝛc. leiden, die deßhalb von ihnen beizubringenden, sowelt als thunlich mit dem Dlenstsiegel der betreffenden Be— amten zu versehenden stempelfreien Zeugnisse der Kreis- und praktischen Aerzte, welche sie behandelt haben, der Geistlichen, kehrer, Gemeinderäthe ic., deren Unterschriften öffentlich be— glaubigt sein müssen, schon bei ihrem ersten Erscheinen vor der Rekrutirungscommission dieser vorzulegen. Die Zeugnisse von Mittwoch den 19. Jun! Privaten, namentlich diejenigen der Dienst- und Lehrherrn, 4 5 60 73 80 9 Meister, Nachbaren und dergl. mehr, konnen nur dann ange— nommen und beachtet werden, wenn sie von diesen Personen bei Gericht zu Protokoll gegeben und beeidigt sind. Auch muß die Unbescholtenheit und Glaubwürdigkeit der Zeugen gehörig be— scheinigt sein, sowie aus den Zeugnissen der Gemeinderäthe her— vorgehen muß, aus wie vielen Mitgliedern der Gemeinderath, zu denen auch die Bürgermeister gehören, bestehe. Das Letztere haben Sie zu befolgen und weiter bekannt machen zu lassen, daß die oben genannten Gebrechen nur dann Berücksichtigung finden können, wenn die vorgeschriebenen Zeugnisse erbracht werden. Wenn daher Militärpflichtige an einem oder dem andern der obigen Gebrechen leiden, so wollen Sie dafür Sorge tragen, daß die deßfalls erforderlichen Zeugnisse erwirkt und der Rekru— tirungscommission vorgelegt werden. Von dem Erscheinen bei der Musterung sind nur die bereits frei— willig im Militär dienenden Conseriptionspflichtigen, sowie die, welche sich vertreten lassen; ferner diejenigen, welche durch Krankheit oder ihre Verhaftung, insofern sie nicht an den Ort der Musterung gefahren oder gefänglich vorgeführt werden können, und endlich die des Militärdienstes Unwürdigen, befreit; in den drei letzteren Fallen müssen jedoch gehörige Zeugnisse der Aerzte oder des Gemeinderaths resp. der betreffenden Behörden, und was die Haft insbesondere anbelangt, über den Grund und die Dauer derselben, bei der Musterung beigebracht werden. Befindet sich in einer Gemeinde ein notorisch blödsinniger oder taubstummer Militarpflichtiger, der zur Musterung 1867 gehört, jo werden Sie dafur sorgen, daß derselbe jedenfalls anwesend ist und, wenn es nöthig werden sollte, mittelst Fuhre an den Musterungsort gebracht wird, und außerdem haben Sie für solche Militarpflichtige von dem gesammten Ortsvorstande ein Zeugniß, welches das angegebene Uebel beurkundet, ausstellen zu lassen und dieses an die Rekrutirungscommission abzugeben. In allen denen nach der Abnahme der Ortslisten noch aufge— nommenen Protocollen über erhobene Ansprüche um Versetzung der Militärpflichtigen in das Depot, muß der Grund der nach— träglichen Erhebung der Reclamationen genau angegeben sein, wenn dieselben nicht in einem ohnehin in den Protocollen zu bescheinigenden Sterbfasse ihre Veranlassung finden. Die Vertretungsurkunden sämmtlicher in der Staats Assecuranz⸗ Anstalt versicherten Militärpflichtigen mussen der Nekrutirungs⸗ commission vorgezeigt werden, wethalb die Vertretangsurkunden derjenigen, welche nicht selbst erscheinen wollen, an Sie abge— geben und von Ihnen der Rekruttrungscommission vorgelegt werden konnen. Die Prüfung der Exkapitulanten⸗Einsteher wird jedesmal an dem Tage, an welchem die Conseriptionspflichtigen ihres Ortes ge— mustert werden, vor dem Anfange der Musterung vorgenommen werden. Hiernach sind dieselben genau zu instrutren, damit sie nicht auf unrichtige Tage hierher kommen und abgewiesen werden müssen Dieselben müssen ihre Anmeldungsscheine vorzeigen, ohne welche ihre Untersuchung nicht stattfinden kann. Endlich haben sämmtliche Conseriptionspflichtige, sofern sie nicht schon durch das Gesetz von dem persönlichen Erscheinen bei dei Musterung eut⸗ bunden find oder von der Rekrutirungscommission im Laufe der Musterung definitiv entlassen oder bis zur nächsten Musterung verwiesen werden, mit den Großherzoglichen Bürgermeistern, oder in deren Verhinderung mit den betreffenden Beigeordneten, wie schon oben bemerkt wurde, den 19. Juni, Morgens präeis halb acht Uhr, zum Loosen sich elnzustellen. Wai Betreffend: Vertilgung der Maikäfer und ihrer Larven. Da Die Ausstellung des Sommerfeldes giebt Veranlassung, Ueberhandnehmen der Maikäfer entgegen zu arbeiten. gutes Futter für die Hühner abgeben, bei dem Ackern des Feldes sich zu interessiren, wie dies z. B. in Steinfurt mit lobenswerthem Eifer geschieht, und ermächtigen Sie zugleich, wenn Sie sich einen Erfolg davon versprechen, für eine bestimmte Quantität Engerlinge eine Ver⸗— gütung— etwa 12 kr. für ein Kumpf— aus der Gemeindekasse dem Einsammler in Aussicht zu stellen und anzuweisen. dem Einsammeln der Maikäfer, sobald deren Flugzeit einteitt; bezüglich deren (Küchlers Handbuch, II. Auflage.§. 880. Menge, wie leider zu befürchten ist, zeigen sollten. und Staare getroffenen Bestimmungen, indem wir bezüglich der Pflege der Staare auf unser Aus schreiben vom 6. Februar l. J., in Nr. 18 des Anzeigers, verweisen. B Unter Bezugnahme auf Zeitschrift für die landw. Vereine machung, betreffend die Errichtung pro 1867 eines in Oberhessen, die sich für diesen Unterricht inte Theil zu nehmen des genossenen Unterrichts forderung für Betheiligung in seiner nächsten Sitzung vorlegen werde, und derselbe sich gerne gewillt zeigen wird, eine entsprechende Summe für Unterstützung der Betheiligung an jenem Unterrichte auszusetzen. Um aber in jener Sitzung zugleich in der Lage zu sein, dem Dr. Betreffend: Das Polizeistrafgesetz; insbesondere nicht des Federviehes in den Straßen und auf den öffentlichen Plätzen der Kreisstadt Friedberg. Polizei Nach Anhörung der Localpolizeibehörde die in Beilage Nr. 15 zu Nr. 15 der landw. Lehrcursus für Volksschullehrer, bringe ich vorläufig hiermit zur Kenntniß der Lehrer wünschen und sich verpflichten wollen, auf Grund landw. Fortbildungsschulen in ihren Ge— meinden zu errichten, daß ich dem Ausschuß des oberhessischen Pro— vinzialvereins die mir Seitens Gr. Centralstelle zugekommene Auf⸗ auch des diesseitigen Provinzialvereins durch Gewährung von Unterstützung an Lehrer zu besagtem Zweck, 8. f Friedberg den 2. Mai 1867. sselbe an dieselben. die Larven der Maikäfer, s. g. Engerlinge, zu vertilgen, und damit dem Wir beauftragen Sie daher, für das Auflesen und Einsammeln dieser Larven, die ein Gleiches gilt von Zugleich empfehlen wir strenge Handhabung der hinsichtlich der Schonung der Maulwürfe er n d p. JJV Aus schuß Vorschläge hinsichtlich der nach Darmstadt zu entsendenden Personen machen zu können, ersuche ich diejenigen Lehrer, die Willens sind, jenen Unterrichtscursus zu besuchen und sich verpflichten wollen, nach Genuß desselben landw. Fortbildungsschulen zu errichten, sich beim Präsidium des oberhessischen Provinzialvereins noch vor dem 15. Mai d. J. zu melden, und bemerke dabei, daß die aus der Provinzialvereinskasse zu gewährende Unterstützung wohl 40—50 fl. betragen dürfte. Die Auswahl unter den nach Darmstadt Abzusen⸗ denden bleibt dem Ausschusse überlassen. Die Herrn BezirksvereinsDirectoren werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung gefälligst weiter verbreiten zu wollen. Laubach den 16. April 1867. erschienene Bekannt- ressiren, an demselben bezweifle nicht, daß J. A. d. Pr. Der Vicepräsident: Gros. in demselben behandelte Fälle, hier das Herumlaufen Friedberg den 3. Mai 1867 Befehl. und in Folge Ermächtigung Großh. Ministeriums des Innern vom 27. v. M. zu Nr. M. d. f J. 4982 wird hiermit zur Kenntniß des hiesigen Publikums gebracht, daß das Herumlaufenlassen von Enten und Hühnern in den öffentlichen Anlagen innerhalb der Burg Friedberg bei der im Art. 59 des Feldstrafgesetzes bestimmten Strafe verboten ist. a Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tera d p. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- liche Regierungsblatt Nr. 18 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Minssteriums des Innern, die Bestäkigung von Stiftungen und Ver⸗ mächtnissen betreffend. Im Laufe des ersten Quartals 1866 sind von des Großherzogs Königlicher Hoheit nach⸗ folgende Stiftungen und Vermächtnisse bestätigt und hierauf die betreffenden Behörden zu deren Annahme ermächtigt worden: 1) die Stiftung des Rentners Joseph Kappes zu Bingen an die katholische Kirche daselbst, für die Abhal⸗ tung eines Jahrgedächtnisses, im Betrag von 150 fl.;— 2) das Vermächtniß der Elise Weitzel aus Büdingen, Tochter des verstorbenen Conrektors Weitzel, an die Mathildenstiftung für die Provinz Starkenburg, im Be⸗ trag von 200 fl.;— 83) die Stiftung der Anna Schmitt in Mainz an die katholische Kirche zu St. Stephan da⸗ selbst, im Dekanate Mainz, im Betrag von 800 fl.;— 4) die Stiftung der Wittwe des Peter Oberle zu Mainz an die katholische Kirche zu St. Emmeran daselbst, im Dekanate Mainz, im Betrag von 150 fl., für die Ab⸗ haltung eines Anniversariums für ihren verstorbenen Ehe⸗ mann;— 5) das Legat der Elise Weitzel zu Büdingen an die Stadt Büdingen, im Betrage von 1000 fl., mit der Bestimmung, daß die Zinsen alljährlich den vier äl⸗ testen und bedürftigsten Männern der Stadt Büdingen zugewendet werden sollen;— 6) die Schenkung Seiner Erlaucht des Herrn Grafen zu Solms-Laubach an die evangelische Kirche zu Laubach, im Betrag von 100 fl., zur Bestreitung von Reparaturkosten, insbesondere Ver⸗ goldung der Orgel;— 7) das Vermächtniß der Heinrich Springmann Wittwe, geb. Schwerdtfeger, zu Büdin⸗ gen an die Armenkasse daselbst, im Betrag von 700 fl.; — 8) die Stiftung eines Ungenannten an die katho⸗ lische Kirche zu Bretzenheim, im Dekanate Nieder-Olm, im Betrag von 100 fl., zur Errichtung einer Kaplanei daselbst;— 9) die Stiftung eines Ungenannten an die Dompfarrfabrik zu Mainz, im Betrag von 154 fl., für die Abhaltung einer heiligen Messe für den verstor⸗ benen Rentner Jacob Palm, sowie für die Unterhaltung des Grabes dessel ben;— 10) die Schenkung des Jo⸗ hannes Gutjahr und dessen Ehefrau von Klein⸗Rohr⸗ heim, an die St. Michaels⸗Kapelle zu Gernsheim, im Dekanate Bensheim, im Betrag von 100 fl., für die Abhaltung einer Seelenmesse;— 11) die Stiftung Ihrer Durchlaucht der Gräfin zu Erbach⸗Fürstenau, geb. Prinzessin zu Hohenlohe⸗Ingelfingen, zur Errichtung einer Kleinkinderschule zu Michelstadt, im Kreise Erbach, im Betrag von 1019 fl. 43 kr.:— 12) das Vermächtniß des Lichtkämmerers Philipp Momberger zu Darmstadt, zu Gunsten der Armen daselbst, im Betrag von 1500 fl., unter der Benennung:„Susannen⸗Stiftung;“— 13) das Legat der Ehefrau des Jakob Keßler 11. von Groß⸗ Rohrheim an die evangelische Kirche daselbst, im Dekanate e im Betrag von 200 fl., zu Gunsten der rtsarmen zu Groß⸗Rohrheim;— 14) die Stiftung der zu Friedberg, im Dekanate Ockstadt, im Betrag von 200 fl., für die Abhaltung von zwei heiligen Messen;— 15) die Schenkung des Bischofs von Mainz an das bischöfliche Domkapitel, bestehend in einer Bibliothek;— Gelände betreffend.— Der Ausschuß ist getheilter Meinung hinsichtlich der Frage der Annahme oder 16) die Ablehnung des Gesetzes; drei Mitglieder bean⸗ Schenkung des Hofeoncertmeisters Pauer von London tragen, den Gesetzentwurf abzulehnen, da derselbe an die Mathildenstiftung der Provinz Starkenburg, be⸗ den Zweck, den man im Auge habe, nicht erreiche. stehend in dem Ertrag eines Concertes, im Betrag von— Bei der mehrstündigen Verhandlung standen 223 Gulden 6 Kreuzer;— 17) die Stiftung der Anna; 4 5 15 Maria Kaußmann von Ebersheim an die katholische sich zwei Ansichten gegenüber. Die Vertheidiger Kirche daselbst, im Dekanate Nieder-Olm, im Betrag von der Regierungs⸗Vorlage, Kritzler, Breidert, Hun⸗ 100 fl. für die Abhaltung einer heiligen Messe;— 18) singer, Edinger, Schäfer, Seitz, Wernher, Backe, die Schenkung der Anna Maria Brunn zu Abenheim Keil, Zentgraf u. s. w. machten hauptsächlich gel- an die katholische Kirche daselbst, im Dekanate Osthofen 3 im Betrag von 120 fl., für die Abhaltung von zwei tend, daß die jetzt zu erbauenden Bahnen zur Seelenämtern;— 19) die Stiftung der Eheleute Johann Hebung des inneren Verkehrs bestimmt seien, Joseph Kolley zu Büdesheim an die katholische Kirche daß daher auch die Gemeinden Opfer bringen daselbst, im Dekanate Bingen, im Betrage von 100 fl., müßten, die auch nicht einmal sehr bedeutend seien. für die Abhaltung eines Anniversariums;— 20) das 5 Legat der Samuel Rothbarts Eheleute zu Offenbach Die Gegner des Entwurfs, George, Kempff, Wad⸗ an die Stadt Offenbach, im Betrag von 100 fl., zu sack, Kraft, Volhard und Karl Johann Hoffmann Gunsten der Armen christlicher Confession daselböst;—verfochten die Ansicht, daß für die früher gebau⸗ 21) die Stiftung der Geschwister Wagner zu Kastel an ten Bahnen die Gemeinden nicht eingetreten und die katholische Kirche daselbst, im Dekanate Mainz, im l Betrag von 100 fl., für die Abhaltung eines jährlichen daß es deßhalb ungerecht sei, bei den jetzt noch fal a 30 7 1 an die Domfabrik da⸗ meinden zu gut kommen sollen, diese zu besteuern. Abst, im Leitag den. 5— Bei der Abstimmung beschloß die Kammer mit U 5 i. f 7 In Folge Allerhöchsten Auftrages werden diese Sif⸗ nur 22 gegen 20 Stimmen auf die Special tungen zum ehrenden Andenken der Stifter dankend zur k öffentlichen Kenntniß gebracht. berathung einzugehen.— Art. 2 des Gesetzent⸗ II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums wurfs wird abgelehnt und der Antrag des Aus⸗ der Justiz vom 18. März, einige abändernde Verfügungen schusses, ihm folgende Fassung zu geben:„Dit den b d ürstli a 4 0 7 i 1 4 r und Gräflich Isenburg'schen Staatskasse übernimmt die Entschädigung für das III. Bekanntmachung der Großherzoglichen Provin⸗ zum Eisenbahnbau abzutretende Gelände bis zum zial⸗Direction Oberhessen vom 12. April, die Aufstellung 80fachen Betrag des Normalsteuerka itals des⸗ der Geschwornenliste in der Provinz Oberhessen für 1868 1550 5 2 117 3 3 nach betreffend. a. IV. uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Beschluß der Kammer also:„In so weit als Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in Entschädigung für das abzutretende Gelände eine den ee 71 3105 1897 5 höhere Summe als der 80fache Betrag des Nor⸗ . Uebersicht der für das Jahr genehmigten malsteuerkapitals des lb ittelt wird, haben Uml 0 p esselben ausgemi„ mlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse der diejenigen Gemeinden, deren Orte 1500 Klafter Gemeinden des Kreises Offenbach. 0 a VI. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten oder weniger— von deren Mittelpunkt an ge⸗ Umlagen zur Bestreitung von Bedürfnissen der israeliti⸗ rechnet— von einer Station oder Haltestelle der schen Religionsgemeinden des Kreises Oppenheim. Eisenbahn entfernt gelegen sind, den Mehrbetrag VII. Abwesenheitserklärung. Durch Urtheil Groß⸗ 4 i herzoglichen Bezirksgerichts Mainz I. 1 vom 30 zu übernehmen.“ Bei der Schlußabstimmung März 1867 wurde Georg, auch Johann Georg Schir-Twurde das ganze Gesetz, wie es aus der Berathung mer, früher Ackersmann, in Mombach wohnhaft gewesen, mit 22 Stimmen gegen 17 Stim⸗ für abwesend erklärt. 1(Schluß felge en geg b Darmstadt, 2. Mai. II. Kammer. Auf Darmstadt, 3. Mai. Verhandlungen der Tagesordnung steht die Berathung über den zweiter Kammer. 15. Sitzung. Eine Gesetzentwurf, die Aufbringung der Kosten für Eingabe der Mainzer Advokatenkammer bittet um Anna Schneider zu Rüdesheim an die katholische Kirche das zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Aufhebung des Quinquenniums bei den Anwälten. Vertilgung Sie ebenfalls die vorgeschriebenen Maßregeln Intelligenzblatt Nr. 32 und 33 von 1865) anzuordnen haben, wenn sich solche in bedenklicher Seelenamtes;— 22) das Legat des Generalvicars und zu bauenden Bahnen, die doch den ärmeren Ge⸗ Langen.— Musserume rer fur ver lage bewilli. für 1860— schusses gem schrilt 7 1709 des Abe hom 6. Seh saumensetzun und die We Vertielet de auch heute beschränkt liche Regie theilten Z. wollen.“— sich gegen Genossen Regierung Antrage d zeilgemaßer gemeinem d gung jedes cer Dot diesem dan det, daß sprechen! denn die Das jetz welche ke in hessse einen Th. Dumo N umfassend des Wahlg ugen Jahr. eglerun scheine f daß wenn Halten dor dulionen nem Ant der Anf aufgebob unrecht Annage noch nich Na laßt. e derselbe , nicht erteiche. ung rr 2, Breidert, Hun Deraber, Backe bauptsächlich gil⸗ Aden Bahnen zur n bestiant scien Opfer bringen — 75* bedentend stitt, det, Keupf Wat/ bann Hoffman bir früher gibe⸗ eingetreten den jeßt u 1 armertr Ge, 0 n besteuern. 5 zu Knntt mit — * — 2. — — 1 — * Die Wahl zwei weiterer Mitglieder des zweiten Ausschusses, welchem die Militär-Conven- tion und der Bündniß-Vertrag mit Preußen zur Begutachtung vorliegt, fällt auf die Abgeordneten Wernher und Kraft.— Auf der Tagesord- nung steht zunächst die Regierungsvorlage wegen Legung eines zweiten Schienengeleises auf der Offenbach- Frankfurter Bahn.— Abg. K. J. Hoffmann interpellirt den als Regierungs- Commissär anwesenden Ministerialrath Schleier— macher, wann diese Anlage ausgeführt und ins— besondere die Bahn von Offenbach nach Hanau fortgesetzt werde. Der Bau dieser Bahn sei für Offenbach und seine Industrie eine wahre Lebens- frage. Der Regierungs-Commisssär ver⸗ sichert darauf, daß die Regierung für Offenbach Alles thun werde und hofft, daß die mit Preußen eingeleiteten Verhandlungen auch bald ein gün⸗ stiges Resultat liefern würden. Die Regierungs— vorlage wurde sodann einstimmig angenommen; deßgleichen die Vorlage wegen verschiedener Bau⸗ ten auf den Stationen Bensheim, Bickenbach und Langen.— Die Mittheilung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Aufnahme mehre rer für verschiedene Bauten auf dem 17. Land— tage bewilligten Summen in das Rechnungswesen für 1866— 1868 wird den Anträgen des Aus— schusses gemäß ohne Debatte erledigt.— Sodann schritt die Kammer zur Berathung über den An— trag des Abg. Dumont, die Revision der Gesetze vom 6. September und 14. Juli 1862, die Zu⸗ sammensetzung der beiden Kammern der Stände und die Wahl der Abgeordneten betreffend. Ein Vertreter der Regierung für diesen Gegenstand ist auch heute wieder nicht anwesend. Der Ausschuß beschränkt sich auf den Antrag:„an Großherzog— liche Regierung das Ersuchen zu richten, der er— theilten Zusicherung baldmöglichst entsprechen zu wollen.“ Abg. v. Löw zu Staden erklärt sich gegen den Ausschußantrag.— Metz und Genossen bringen folgenden Antrag ein:„die Regierung zu ersuchen, eine Vorlage, gemäß dem Antrage des Abg. Dumont, insbesondere wegen zeitgemäßer Revision des Wahlgesetzes mit all— gemeinem direktem Wahlrecht und unter Beseiti— gung jedes Passivcensus, sowie wegen volksthüm⸗ licher Zusammensetzung der ersten Kammer in diesem Landtage noch zu machen.“— Metz fin⸗ det, daß sich der Ausschußantrag auf ein Ver— sprechen beziehe, das eigentlich gar nicht existire; denn die Regierung habe ja nichts versprochen. Das jetzige Wahlgesetz muthe vielen Abgeordneten, welche keine Diäten beziehen, zu, ihr Vermögen in hessischen Staatspapieren anzulegen und so einen Theil ibres Vermögens zu verlieren.— Dumont hält den Metz'schen Antrag für nicht umfassend genug, er enthalte nicht die ganze Kritik des Wahlgesetzes. Nach den Ereignissen des vo⸗ rigen Jahres habe man erwarten dürfen, daß die Regierung selbst die Initiative ergreife, aber es scheine fast so, als ob sie noch nicht erkannt babe, daß wenn sie die Selbständigkeit des Landes er halten wolle, sie mit freiheitlichen inneren Insti⸗ tutionen vorangehen müsse. Er beharre auf sei⸗ nem Antrag.— Abg. Hallwachs ist zwar auch der Ansicht, daß der widersinnige Passivcensus aufgeboben werden müsse; es würde aber dennoch unrecht sein, wenn die Regierung alsbald eine Vorlage mache, denn dazu sei die Lage der Dinge noch nicht reif. Doch möge die Regierung, wenn nur irgend möglich, diese Vorlage noch auf dem gegenwärtigen Landtage machen. Es sind nicht die Wahlgesetze, die entscheiden, es ist die poli⸗ tische Stimmung.— Kempff sieht von einer Erörterung der Fehler unseres Wahlgesetzes ab, eine sofortige Revision zu verlangen, sei nicht angemessen.— Wernher und Kraft wünschen noch in dieser Session eine derartige Vorlage.— Zentgraf glaubt, die Bestimmung einer genauen Frist zur Vornahme von Aenderungen ves Wahl- gesetzes sei jetzt aber unmöglich, bis wieder die größeren Verhältnisse des Vaterlandes geordnet seien. Bei der Abstimmung fällt der Ausschuß⸗ antrag mit 26 gegen 16 Stimmen, dann auch der Metz'sche mit 28 gegen 14, wogegen der Dumontische Antrag mit allen gegen 8 Stimmen angenommen wird.— Nun folgt der Antrag des Abg. Stockhausen auf Abänderung der§H. 5 und 6 der Verordnung vom 2. November 1841, die Bildung der Vorstände der israelitischen Reli— gionsgemeinden betreffend. Der Antrag des Aus— schusses, die Regierung zu ersuchen, nach voraus— gegangener geeigneter, Vernehmung der israeliti— schen Gemeinden in Berathung zu ziehen, in welcher Weise bei Bildung der Vorstände den Mitgliedern der isrgelitischen Gemeinden eine grö— ßere und unmittelbarere Mitwirkung einzuräumen sei, wird ohne Debatte einstimmig angenommen. — Ein Antrag des Abg. Edinger:„die Kam⸗ mer wolle an die Großherzogliche Staatsregierung das Ersuchen richten, einen, die privatrechtliche Stellung der auf Selbsthülfe beruhenden Erwerbs— und Wirthschafts-Genossenschaften regelnden Gesetz— entwurf der ständigen Berathung zu unterbreiten“ wird einstinmmig angenommen.— Ein weiterer Antrag der Abgg. Edinger und Kaibel auf Vor— lage eines Gesetzesentwurfs in Betreff der Versetz— barkeit in den Ruhestand, resp. Pensionirung der Großherzoglichen Gerichtsvollzieher, veranlaßt eine längere Verhandlung, die mit dem Beschluß endigt: die Regierung zu ersuchen, den Ständen einen Gesetzentwurf vorzulegen in Betreff der Versetz— barkeit in den Ruhestand, resp. der Pensionirung der Großherzoglichen Gerichtsvollzieher. Die Be— schwerde der Stadt Lauterbach wegen Anforderung eines Kostgeldes für in Lauterbach heimathsberech— tigte Pfleglinge des Landes Hospitals Hofheim und die Vorstellung des penstonirten Kreisveterinär— arztes Dr. Curtman zu Lauterbach, um Befür⸗ wortung eines Straferlasses von 100 fl., sowie endlich die Vorstellung des Peter Diehl III. von Gabsheim um Rechtshülfe werden abgelehnt. Friedberg. Die von den evangelischen Geistlichen Rheinhessens ausgegangene Adresse zu Gunsten des Verfassers des Gustav-Adolf— Kalenders eirculirt nun gleichfalls unter der Geist— lichkeit Oberhessens, nachdem dieselbe auch schon in Starkenburg zahlreiche Unterschriften der Geist— lichkeit gefunden hat. Offenbach. In einer dahier zusammen— berufenen Bürger-Versammlung wurde über die für Offenbach so hochwichtige Eisenbahnangelegen— heit verhandelt und eine an die zweite Kammer zu richtende Petition beschlossen, in welcher man sich für die von der hessischen Ludwigsbahn ge— machten Vorschläge aussprach und welche sofort mit 500 Unterschriften bedeckt war. Hierauf wurde weiter beantragt, eine Friedensadresse an das französische Volk zu erlassen, und sich ferner für den Eintritt des ganzen Großherzogthums in den norddeutschen Bund zu erklären. Beide Anträge wurden einstimmig angenommen. Preußen. Berlin. Der König hat 20,000 Thaler aus dem Dispositionsfonds be— willigt zu Einkäufen auf der Pariser Aus- stellung für die beiden zu gründenden Museen, das gewerbliche und landwirthschaftliche. — Der officiöse Berliner Correspondent des „Hamb. Corr.“ sagt heute, die preußische Regie- rung werde auf der Conferenz daran festhal- ten, daß nur die Luxemburger Frage den Gegen- stand der Berathungen bilde. Hinsichtlich des Besatzungsrechtes werde der preußische Bevoll- mächtigte sich dahin äußern, daß ein Verzicht auf dasselbe die preußisch- deutschen Interessen nicht beeinträchtige, falls wirksame Garantien, nament- lich gegen Frankreichs Vergrößerungsgelüste, ge— geben würden. — Dem Vernehmen nach wird der König in Ems die Kur gebrauchen, und sich dann wahr⸗ scheinlich nach Paris begeben. — Am vergangenen Dienstag, fand dahier ein von 40 Abgeordneten der Fortschrittspartei veranstaltetes Friedensbankett zu Ehren der fran⸗ zösischen Deputation, der Herren Garnier⸗-Pa-⸗ gos und Herold statt. Die Versammlung belebte eine gehobene Stimmung, die sich in den mit Begeisterung aufgenommenen Reden der Abgg. Löwe⸗Calbe, Schulze ⸗Delitzsch, Dr. Eberty und Waldeck, sowie in den Er- wiederungen der französischen Gäste aussprach, welch letztere sich am Schlusse des Vanketts mit den herzlichsten und freundschaftlichsten Versicherungen entfernten, ihren Freunden in Frankreich Nach⸗ richten von den friedlichen und schönen Gesinnun— gen zu bringen, die sie hier wahrgenommen. Wiesbaden. Es liegt in der Absicht der Staatsregierung, die preußische Strafgesetz⸗ gebung möglichst bald auch für Nassau in Wirk⸗ samkeit treten zu lassen.— Fast sämmtliche ehe⸗ malige nassauische Offiziere sollen sich erklärt haben, im Falle eines Krieges in die preußische Armee eintreten zu wollen. 5 Sachsen. Dresden. Die Abgeord⸗ netenkammer hat die Verfassung des nord- deutschen Bundes unverändert en bloc mit 67 gegen 6 Stimmen angenommen. In der ersten Kammer erfolgte die Annahme einstimmig. Baden. Der Senat der Universität Hei⸗ delberg hat zur Wiederbesetzung des durch Häusser's Tod erledigten Lehrstuhls der Geschichte zunächst Professor Treitschke in Kiel,(früher an der Universität Freiburg,) dann Professor Pauli in Marburg und Professor Baumgarten an. rer polytechnischen Schule in Vorschlag gebracht. Die Entscheidung der Regierung über die vor⸗ geschlagenen Candidaten dürfte in Bälde erfolgen. Frankreich. Paris. Im gesetzgeben⸗ den Körper hat der Minister des Aeußern, Marquis v. Moustier, folgende Erklärung abge⸗ geben: Durch frühere Mittheilungen hatte die Regierung die Ehre, zu Ihrer Kenntniß zu brin⸗ gen, daß die Luxemburger Angelegenheit der Prüfung der Großmächte überlassen worden ist. Seit jener Zeit sind die Verhandlungen zwischen den verschiedenen Höfen thätig gewesen. Ein erstes und wichtiges Resultat ist aus diesen Verhand- lungen bereits hervorgegangen, und die Regierung glaubt einem gerechtfertigten Gefühle der Besorgniß des gesetzgebenden Körpers zu entsprechen, indem sie ihm die officielle Mittheilung macht, daß Oesterreich, Frankreich, England, Preußen und Rußland heute mit dem König von Holland, Großherzog von Luxemburg, dahin übereingekom⸗ men sind, eine Conferenz zu beschicken, in welcher alle Schwierigkeiten der Luxemburger Angelegen⸗ heit gelöst und die internationale Situation dieses Gebietes auf Basis der Neutralisirung regulirt werden sollen. Auf Anregung des Königs von Holland als Souverän dieses Gebietes ist be— schlossen worden, daß die Conferenz am 7. Mai in London eröffnet werden soll. Das Gefühl, welches alle Regierungen durchdringt, und die zwischen ihnen vor der Festsetzung der Conferenz ausgetauschten Ansichten geben uns die Sicherheit, daß aus ihren Berathungen eine den Interessen und der Würde der in dieser Frage betheiligten Mächte entsprechende Lösung hervorgehen werde; diese Unterhandlung wird somit den europäischen Frieden consolidiren. Treu der für ihre Haltung sich vorgezeichneten Richtung, wird die Regierung sich zu gegebener Zeit beeilen, dem gesetzgebenden Körper das Resultat der Londoner Conferenz mit⸗ zutheilen. — Belgien und Italien sind ebenfalls zur Conferenz eingeladen worden. — Der„Temps“ bringt wieder neue Bei- tritts⸗-Erklärungen zu der Friedens-Ligue. Unter denselben verdient eine Adresse der Section der internationalen Association von Lyon und Umgegend an die Arbeiter von Berlin und von Deutschland besondere Erwähnung. Es heißt darin:„Dies⸗ seit und jenseit des Rheins lassen sich Kannibalen- rufe hören. Man sucht jenen alten und absurden nationalen Groll wieder zu erwecken, welcher von jeher das Unglück des Volkes war. Bis wann werden wir denn ein Spielzeug des Vorurtheils sein, bis wann werden wir denn unsere Söhne und unsere Brüder mit ihrem Blute und ihren Knochen die Schlachtfelder düngen lassen, damit darauf der Despotismus und das Elend keimen?“ — Ferner theilt dasselbe Blatt eine Zuschrift aus Mühlhausen mit, welche folgende Sielle ent⸗ hält:„Der Augenblick ist schicksalsschwer, die Zukunft liegt auf der Wage, unsere Geschicke und die unserer Kinder liegen zugleich darin. Ver- lieren wir nicht einen Augenblick aus den Augen, daß die Sicherheit und der Ruhm des Vater⸗ — — landes sich an etwas anderes knüpfen, als an einen Lappen Territorium und einen vom Des— potismus erbauten Steinhaufen. Die besten Fe⸗ stungen sind die Institutionen, welche die Freiheit vertheidigen.“ Strasburg. Der„Bad. Landesztg.“ wird von hier geschrieben: Kürzlich ließen sich auf— fallende Reisende in unsern Mauern sehen, deren Ziel weder Amerika, noch das Besuchen der Weltausstellung ist. Es waren 50 berittene und bewehrte, von einem Wachtmeister angeführte bayerische Artilleristen, die sich in Landau aus dem Staube gemacht haben. Der Fall wurde augenblicklich an das Kriegsministerium berichtetet. Wir dürfen die Rosse nicht ankaufen, weil sie einer befreundeten Nation entwendet worden.(Die Geschichte klingt etwas unglaublich!) Amerika. Kaiser Maximilian von Mexiko eilt einem traurigen Schicksal entgegen. Er ist von den Liberalen vollständig eingeschlossen und wird einer Gefangennahme schwerlich entgehen. In Folge der Verwendung des amerikanischen Staatssekretärs Sewa bei Juarez soll er als Kriegsgefangener behandelt werden. * Friedberg. Die schönen Wirthschaftslokalitäten des Windecker'schen Felsenkellers hat, wie man ver- nimmt, Herr Restaurateur Scheibel pachtweise über⸗ nommen und wird dieselben demnächst eröffnen. Bei der bekannten Rührigkeit und Gewandtheit im wirthschaft⸗ lichen Geschäftsbetriebe, bei der in bestem Renommase ste⸗ henden Küche des Pächters werden der so reizende Aus⸗ sicht bietende Felsenkeller und seine freundlichen Lokalitäten in Zukunft gewiß noch mehr Anziehungskraft auf das einheimische und fremde Publikum ausüben, als dies schon bisher der Fall war. H. Friedberg. Dieser Tage kommt ein Transport englischer Schweine hier an, welche der landwirth⸗ schaftliche Verein von Oberhessen in Norddeutschland hat ankaufen lassen. Wie wir hören sollen dieselben hier zur Versteigerung gebracht und bis dahin so lange bei Herrn Müller Dietz dahier eingestellt werden. E. Ockstadt. Der Gedanke, durch s. g. Wander⸗ lehrer ber rationellen Landwirthschaft rascher und nachhal⸗ tiger Bahn zu brechen, war ein glücklicher. Dessen sich zu überzeugen, hatte man in Ockstadt Gelegenheit. Am Abende des 30. April versammelten sich circa 300 Zuhörer um Herrn Dr. Henkelmann. Tags zuvor hatte derselbe den gedruckten Formularien entsprechend Einsicht von den Aeckern, Wiesen, Stallungen, Höfen und Brunnen der Gemar— kung genommen und darauf sich stützend, hielt er einen drei⸗ stündigen, eben so populären als interessanten Vortrag. Man sah und hörte es ihm an, daß er diesen Gegenstand, für den er leibt und lebt, vollkommen in seiner Gewalt hat. Von recht einschneidender Wirkung war die Anempfehlung nachstehender Punkte: 1) Vermehrung der Zuchtbullen um einen, da der circa 360 sprungfähige Stück zählende Vieh— stand unstreitig mindestens 4 Bullen erfordere und eine deß— fallsige Sparsamkeit eine der unvernünftigsten wäre. 2) Er⸗ weiterung des Futterbaues und der Viehmast. 3) Besserung der Wiesen durch Bewässerung, Auffahren von Erde und Compost. 4) Größere Ausdauer in Ausrottung der Herbst⸗ zeitlose. 5) Früheres Mähen des Wiesengrases, das in seiner üppigsten Blüthezeit am gehaltreichsten sei. 6) Ver⸗ stärkung der Ackerkrume durch allmähliches Tieferackern, was in der Ockstädter Gemarkung wegen des guten Unter⸗ grundes unbedenklich zulässig sei. 7) Bessere Anlegung von Miststätten und größere Beachtung der Jauche; An- wendung des Eisenvitriols und des genäßten Gypses zur Bannung des Amoniaks. 8) Größere Ausdehnung der Gründüngung. 9) Anlegung von Composthaufen. Hatten die Zuhörer seinen begründeten Rathschlägen bisher die ungetheilteste Aufmerksamkeit geschenkt, so war dies beim letzten Punkte anlangend, die Errichtung einer Fortbildungs— schule für Jünglinge in den Winterabenden, noch mehr der Fall. Mit erneuertem Eifer schilderte Herr Dr. Hen⸗ kelmann die Gefahren, denen die der Schule entlassenen Jünglinge in dieser Zeit, den s. g. Flegeljahren, in wissen⸗ schaftlicher und moralischer Hinsicht nach und nach aus⸗ gesetzt seien, und wie diesen Gefahren einigermaßen zu steuern, nur in den Fortbildungsschulen die Macht läge. Er versprach zum Honorar des ersten Lehrers, der zur Uebernahme fraglichen Unterrichts erbötig war, einen Theil aus der landwirthschaftlichen Vereinskasse zu erwirken. Daraufhin erklärten sich die Anwesenden, an deren Spitze Herr Bürgermeister Gröninger, bereit, für Errichtung und weitere Dotirung beregter Schule geziemend zu sorgen. Zum Schlusse ward Herrn Dr. Henkelmann vom Herrn Bürgermeister Namens der Zuhörer der gebührende Dank abgestattet und zugleich der Wunsch geäußert, durch ähn⸗ liche Vorträge bald wieder erfreut zu werben. auf's Neue angeregte Freunde rationeller Land wirthschaft gaben nun Herrn Dr. Henkelmann das Geleite bis in die Nähe der Stadt Friedberg.— Wir hegen die Hoffnung, um so mehr, da ein landwirthschaftliches Kränzchen sich zu bilden in Aussicht steht, das sich zum Zwecke setzt, sich gegenseitig zu praktischen Versuchen zu ermuntern und den hie und da sich vorfindenden Ungläubigen die Verbesserung in Fettschrift zu zeigen. f Manchen nöthig, ähnlich zu verfahren, wie Franklin ver⸗ fuhr, der bekanntlich den seiner Gypsempfehlung Miß⸗ trauenden mit Gyps auf den Kleeacker schrieb:„Hter ist gegypst!“ Gießen. Die seit dem Tode des Professors Vix erledigte Kreisthierarztstelle ist jetzt in der Person des Dr. Leonhardt wieder besetzt worden. ** Salzhausen. Unsere Badesaison wird mit dem 20. d. M. eröffnet werden. Durch Herrichtung neuer Gra⸗ dirgebäude ist es ermöglicht, eine Soole von 14—16 0% herzustellen und den Bädern in beliebiger Stärke zuzu⸗ setzen. Auch ist bei deren Einrichtung Rücksicht darauf genommen worden, die verdunstende Soole zu Inhalationen benutzen zu können. Die gesunde Luft und Lage Salz⸗ hausens, unmittelbar an einem reizenden Park, machen es, abgesehen von seinen Badeanstalten, zu einem angenehmen, ruhigen Landaufenthalte. Mainz. Am 3. Mai verstarb zu Mainz der älteste Priester des Bisthums, Joh. Adam Faller, pens. Pfarrer von Niedermörlen, im 81. Jahre seines Alters. Aschaffenburg. Die im vorigen Jahre wegen der kriegerischen Ereignisse ausgefallene X. Wander⸗Ver⸗ sammlung bayerischer Landwirthe findet am 21. und 22. Mai 1867 in Aschaffenburg Statt und wurde diese Zeit mit Rücksicht auf die am 23. Mai in Heidelberg stalthabende landwirthschaftliche Versamm⸗ lung und auf die am 24., 25. und 26. Mai in Mann⸗ heim stattfindende Mastviehausstellung gewählt. *in In der Pariser Weltausslellung erhielt die Weinhandlung C. Lauteren Sohn in Mainz die erste Preisnummer für ihre moussirenden Weine unter 6 Aus⸗ ftiellern, Herr Regierungsrath Pfannbecker in Worms für seinen Gundersheimer Rothwein unter 19 Ausstellern, und unter den 74 Ausstellern von weißen Weinen erhiel⸗ seine Niersteiner verschiedener Lagen und die Weinhandlung P. J. Valkenberg in Worms für ihre Liebfrauenmilch. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen für Pfingsten: Consirmations⸗ zu allen Gedenkscheine Preisen. 1092 Ich zeige hiermit meine Ernennung zum Hofgerichtsadvokaten an. Meine Wohnung nebst Büreau befindet sich in dem Hause meines Vaters, Rechnungsrath Neuling, Georgstraße 12. Darmstadt. W. Reuling, Hofgerichtsadvokat. Theater in Nauheim. 1 Im Saale zur Krone bei Herrn Fritz. 1140 Dienstag den 7. Mai l. J. Zum Benefiz der Fran Clara Erler. Zum erssen Male(ganz neu). Der Leiermann und sein Pflegekind. Original⸗Volksstück in 5 Acten von TCharl. Birch Pfeiffer. . Direktor Erler. Lehrereonferenz, Seetion Friedberg. 1125 Mittwoch den 8. Mat, Nachmittags 2 Uhr. Vorschuß-& Credit- Verein. 1139 Die Dividende pro 1866 kann noch bis zum nã bei der Kasse erhoben werden. betreffenden Mitgliedern auf ihre Kosten überse Friedberg den 6. Mai 1867. chsten Donnerstag in den Die nach diesem Termin verbleibenden Reste werden den Vormittagsstunden ndet. Der Vorsigende. 1140 Bei G. W. Niemeyer in Hamburg ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben, in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff: Der bewährte Arzt für Unterleibs⸗ kranke. 21. Auflage. Guter Rath und sichere Hülfe für Alle, welche an Magen⸗ schwäche, schlechter Verdauung, und den daraus ent ⸗ springenden Uebeln, als Magendrücken, Magenkrampf, Verschlelmung, Magensäute, Uebelkelten, Erbrechen, Auf⸗ stoßen, Sodbrennen, Appetitlosigkeit, hartem und auf getriebenem Leibe, Blähungen, Herzklopfen, kurzem Athem, Seltenstechen, Rückenschmerzen, Beklemmung, Schlaf⸗ lofiglelt, Kopfweh, Blut Andrang nach dem Kopfe, Pppochondrle. Hämorrhotlden u. f. w. leiden. Nach be währten Ansichten und praktischen Erfahrungen von Dr. E. Fränckel. 8. geh. 27 kr. Strohhüte, 1016 das Neuste für diesen Sommer, in großer Auswahl und zu sehr e bei Heinrich Diehl, ugagasse. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 4. Mai. 28 kr.] Eier 7 Stück Butter pr. 2 8 kr. Von C. Naumann's 18 Haushaltungsseife, 1135 in Waschstücke geschnitten und ausgetrocknet, in J und ½ Ctr. Kistchen verpackt, hält Lager Georg Groß. 137 Danksagung. Allen Deufenigen, welche meinen unvergeßlichen Mann Anton Heck zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben, sage ich meinen innigsten Dank. Friedberg am 4. Mat 1867. Die Hinterbliebene. eee eee eee eee Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. B. e e d t g ne: Den 1. Mat. Anna Elisabethe Füller, geb. Kopp, Wittwe des hies. Bürgers und Zimmermeifters Johann Leonhard Füller, 56 Jahre, 10 Monate, 16 Tage alt, + den 30. Apell. Den 4. Mai. Anton Heck, hies. Bürger und Schuh⸗ Brennholz, Buchen⸗Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl.— kr. 12 Fee 69 Jahre, 1 Monat 14 Tage alt, 1 den . dt. Maiwein⸗Essenz in Fläschchen à 6 kr. und 12 kr. in der Hofapotheke. Weiße leinene Caschentücher, gestickt und glatt, Manschetten mit Kragen, sowie Herrenkragen bei 968 K. Friedrich neben der Post. 1099 In dem von Löwischen Hause in der Burg ist ein geräumiger, gedie lter Fruchtboden zu vermiethen. Näheres ist bei dem Hausbewohner zu erfragen. —— Nauheim. 1130 Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich seit dem 1. Mat v. J. die Gaftwirthschaft zum Darmstädter Hof(vormals zur Stamm schen Braueret) eröffnet habe und neben dieser das Metzger⸗ Geschäft betreibe. Indem ich dies zur allgemeinen Kenntniß bringe, bitte ich um zahlreichen Zuspruch und verspreche reelle Bedienung. Klinkerfuß, Gastwirth und Metzger. Tapeten 11367 von 6 kr. an das Stück empfiehtt Georg Groß. Flaschen⸗ Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 kr, bet Bindernagel& Schimpff. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) die Anregung werde dahier von Dauer und Erfolg sein, Auch heute noch ist's bei ten biesen ersten Platz Herr Philipp Fink von Mainz für Einige r 8 225 l oll in die ae du Stoß n dir elend verde Ftiedde tig 0 f 11 Mor wird in untauglich Heng ol! Buß bat Sroßb. Beim Verge 1120 Oo Uhr, wird öffentlicher W 5 b) 12 e) 20 Die Lie tagen beieu Marie 0 90 * 1133 N ausangend, Gewelede werden aht 18½ 10½ 1755 1912 6 259 5 270 5 mbeim. * 7 79 4 7 geiermann und a ö cu don Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 54. — 7* Jolz-Versteigerung 1121 Donnerstag den 9. d. Mis., Vormittags 9 Ubr, werden auf den Gräflich Solms Rödelheim'schen Braun kohlenbergwerken bei Bauernbeim und Ossenheim 44 Haufen astes Grubenholz, 3„ Späne, öffentlich meistbtetend verstelgert. Die Bedingungen werden vorher bekannt gemacht. Hauerndeimer Bergwerk den 3. Mal 1867. Gräflich Solms-Rödelheim'sche Bergverwaltung Tbeli uns. Hofraithe-Versteigerung. 1114 Mittwoch den 8. Mal d. J., Vormittags 11 Ubr soll in biesigem Rathbause in Folge eines ein gelegten Nachgebots die Hofrastbe und Hausgärtchen des Chelsttan Groß in der Kirchgasse dabier nochmals öffentlich meist bietend verfteigert werden. Friedberg am 2. Mat 1867. Großherzogliches Ortsgericht Fuiedberg J. V. d. V.: Der dienftätteste Gerichtsmann red x. Pferde ⸗Versteigerung. 1128 Montag den 13. d. Mts., Vormittags 11 Uhr. wird in biefiger Reitercaserne ein für den Militärdtenst untaugliches Reitpferd, sodann ein 8 Wochen altes Hengnfoblen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert. Butzbach den 3. Mai 1867. Droßh. Verwaltungsratb der vereinigten Schwadron en der Reiterbrigade v. Bu seck, Major. Vergebung von Lieferungen. 1129 Oonnerstag den 23. Mat l. J., Vormittage 10 Uhr, wird in dem Landeszuchthause daher im Wege öffentlicher Versteigerung zur Lleserung vergeben: a) 15 Ctr. Butter, b) 12 Ctr. reine Hammelwolle und e) 2900 Ellen gebleichte Demdenleinwand. Die Lleserungs-Bedingungen können an den Wochen, tagen bet unterzeichneter Direction eingesehen werden Marienschloß am 1. Mai 1867. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direktton Trumpler. Holz ⸗Versteigerung. 1133 Montag den 13. Mat, Vormittags /½0 Uhr anfangend, sollen im Hinterwald und Lemberg der Gemeinde Wölfersheim folgende Holzsorttmente verkauft werden als: 18½ Stecken Buchen-⸗Sche dholz, 10½ 5„ Pruͤgelholz, 178,4 1„ Stockholz, 1912 Stück„ Welleuholz, 6 Stecken Eichen Scheidbolz, 2 7„ Prügelbolz, 5 175„ Stockholz. 275 Stück„ Wellenholz, 9 Stecken Kiefern-Prügelholz, 1 17 45 Stockholz, 61 1 N Retser, 15 Eichen⸗ Bauwerk, und Nutzholzstämme, 1085 Cblfß. hastend, 1 Buchen ⸗Werkholzstämme baltend 5 Kiefeinstämme, 77 Cokfß. baltenv. Wöllel eheim den 3. Mai 1867. Hoßherzogliche Bürgermeistere, een. cireg 200 Cubikfuß Woössersheim Holz-VVersteigerung. 1131 Aus dem Freihertl v. Franckenstein'schen Wald- pistrict:„Am Engels born, in der Gemarkung Ockstadt bei Friedberg, kommen zur öffentlichen Ver steigetung:* 1) Montag den 13. d Mis., 303, Stecken eichen Scheid holz, 169 ½ 5„ Prügelbolz 12037 Wellen„ Resisholz, 96 Läste eichen Späne. 2. Dleustag den 14. und Mittwoch den 15. d. M., 10510 Cubiksuß eichen Stammholz in 1204 Stücken von 5½—11½“ Durchm. und 15 bis 50“ Länge, 2371 Cubilsuß eichen Stang enholz von 3—5“ Durchm. Länge. Hie Zusammenkunft findet jeresmal in vem genannten Disirsct, zunächsi der„Usinger Straße“, Vormittags 9 Ubr stalt Ocklladt am 3. Mot 1867. Ole Freiheltl. v. Franckensteln'sche O berförsterel Ockstad! ee eien Pocla,d Cel 764 durch den direelen Bezug zu seor billigen Prelsen in 695 Stecken und 15— 35“ Oeffentliche Aufforderung. 1138 Die Besitzer der unten verzeichneten Immobilien wollen ihren Erwerbti N en dn ö lassen, können sich aber über den Erwerb en nicht utublg 1 ee eee, aus irgend einem Rechtogrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche bi drei Monaten dahier geltend zu machen, als sonst die betreibenden Theile im Grundbuch nach Maßgabe d 1 0 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden.. Es werden deshalb Dritte, welche Ord. Namen Nr. dagen Be fi tze r. Gemarkung. Bezeichnung der Immobilien. 1 Gemeinde Bauernheim Bauernbeim 2J Pfarrei Bauernheim Bauernbeim 3 Pfarrei Bruchenbrücken Bruchenbrücken] Schule Bruchenbrücken Bruchenbrücken 5 Pfarrei Fauerbach b. F. Fauerbach b. F. Ossenheim 6 Heepital zu Friedberg Asseuheim Vruchenbrücken Melbach Ockstadt Ossenheim 7 Pfarrei zu Friedberg Ockstad! Die Präs enz zu Futedbeh Wecksheim 0 Jean Huber. Fauerbach b. F. I. 79. 80. 143. 301. 346,5. 543 582,5. 241. 653. 663. 664. 664,5. 666. III. 3. 4 5. 44. 45. 71. 146. IV. 19. 36. V. 70. 88. 454. I. 222. 229. 242. 448. 531. 557. 610. 628. III. 43. 183. 39. III. 113. 117. 126. 130. IV. 20. 38. 109. 127. 182. 150. 186. 188. 269. 349. V. 7. 47. 43. 161. 189. 193. 216. 247. 249. 326. 347. 393. 414. 56. 465. 498. 501. 520. 540. 55 1. 561. 581. 600. 605. 1. 231. 234. 102. 292. 295. 863. 979. 658. 1I. 51. 107. 304. 427. III. 40. IV 73. VI. 20. 35. 98. 183. 281. VII. 49. VIII. 22. 94. 122. 125. 130. 263. 348: IX. 76. 97. 129. 183 308. 363. 397. 418. XI. 14. 18. 26. 43. 88. 127. 182. 307. XII. 25. 175. 203. XIII. 70. 385. XIV. 186. I. 233. 35. 487. 501. 753. 950. 754. 309. 372. 649. 673. II. 177. 496. 502. III. 53. 75. 118. 148. 231. IV. 43a. 66 V. 5. 6 62. VI. 37 53. 235. 259 262. 302. 332. VII. 63. IX. 250. 264. 270. 391. X. I. 7. 27. 200 KI. 6 2 282. XII 74. 128 315. 325. 373. XIII. 231. 69. 79. XIV. 202. I. 590. 1. 216. 543. 05. 382. 843. 858. 862. 310. 353. 362. 461. 547. 618. 755. II. U. 52. 446. 460. III. 158. 162. 181. IV. 108. VI. 280. 326. 327. VII. 276. VIII. 1. 23. 126. 318. IX. 248. 262. 289. 246. X. 174. 23. XI. 162. 23. 38. 87. 109. 138. 144. 289. XII. 75. 172. 392. 322. XIII 314. 386. 4,18. 117,50. 200 33. 214.31. 295,26. 514,24. 526,46. 14,22. 23,21. 35 46. 36,51. 40,18. 81,24. 99,1. 150,66. 167,7. 169,20. 287,68. 289,77. 29,10. 304,40. 318,22. 354,5. 406.2. 407.9. 421.6. 422.13. 416,6. 449.22. 471,68. 494,31. 562 22. 602,29. 63 k. 143,. 215,39. 227,0. 2 249,27. 258,15. 272,56 409.16. 152 38. 508,32. 508 44. 569,58. 579,44. 645.8. 66,67. 678,. 694.81. 709,22. 627.56 669,08. 60,32. 171.27. 171.28. 472,18. 631, 18. I. en.. V. 11. 56. VI. 145. 328. VII. 285. VIII. 165. IX. 13. 50. 298. X. 301. — XI. 327. XII. 9. 10. 1 II. 372. 377. 517. III. 228. 259. 273. IV. I. 26. III. 189. IV. 57. 80. 164. 463. 215 246. 258. V. 148. 163. 182. 189. 195. 203. 206. 20). 280. 287 313. 329. 344 357. 395 VI. 36. 217. VII. 105. 106. VIII. 296 303. IX. 223. X. 115. 219. XI. 16. XI. 188. XII 106. 256. 279. 297. XIII. 163. 165. XV. 209 210. 222. 287. 360. 361. XVI. 173. XVII. 139 148. 169. 180. 181. VI. 230. IX. 164. 155. VII. 663. 563. 1. 394. VIII. 173. 216. Das Hospital hat Bescheinigung des Erwerbs durch unvordenkliche Ver⸗ jährung beigebracht. 4 14.25. 27.13. 37,4. 42,27. 46.9. 79,13. 94.34. 99,2. 102,20. 106.35. 108, 137.1. 168,11. 189 42. 202,32. 203.50. 216,41. 290,1 308,18. 328,18. 302, pf. 380,34. 406 3. 43117. 459,26. 469,1. 489,7. 507,27. 510,1. 513,6. 525,45. 528,47. 552.62. 557,88 582,87. X. 92. VIII. 508. 425 IX. 302. VII. 596 und 597. 549. 59. VII. 631. 122. 250. IX. 70. XI. 548. 556. X. 181. 256. X. 48. VII. 3 0. VII. 351. 378. 377. 435. 1. 403. 537 II. 105. 163. 20 328 437. III. 81. 88. 140. IX. 64. 1X. 85. 172. 222. 280. 321. X. 26. 2. 18. —— Ord.⸗ Namen Nr. der Besiger. Gemarkung. Bezeichnung der Immobilien. 8 Gemeind Ossenheim 9 Kirche Ossenheim 10 Schule Ossenheim 11 Pfarrei Ossenheim 12 Pfarrei Nieder⸗Woͤllstadt 13 Schule Nieder⸗Möllstadt Friebberg den 18. April 1867. Ossenheim Desgleichen Desgleichen Desgleichen 362. III. 159. 189. V. 32. 48. 168. VI. 137. 185. 192. VII. 402. 510. Der Erwerbtitel„Unvordenkliche Ver— jährung“ ist bescheinigt. I. I. 2. 5. 34. 40. 41. 81. 112. 163. 165. 172. 196. 197. 358. II. 20. 21. 78. 124. 124,5. 125. 126,5. 134. 228. 299,5. 355. 356. IV. 61,5 V. 334. VI. 1. 2. 132,5. VII. 114. 121. 121,5. VII. 139. 145. 142. 62. VI. 66. VIII. 144. II. 126,9. I. 9a. 733. 72a. 9,a3. 397. II. 512. III. 353. IV. 105. V. 338 VI. 378 VII. 312. VIII. 225. II. 197. II. 202. VII. 161. 1. 111. 220. 221. 241. 260. II. 89. 90. 126. 132. 256. 445. 492. III. Versteigerung von Pflasterarbeit in der Gemeinde Münzenberg. 1132 Montag den 13. Mat, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Wohnung des Unkerzeichneten die bei Neu— pflasterung eines Theils der Ortsstraße vorkommmenden a) Pflasterarbeit veranschlagt zu 1749 fl. 50 kr. b) Plantrarbeit 1 zu 261 fl. 51 kr. unter den daselbst zu eröffnenden Bedingungen in Accord gegeben werden. Münzenberg den 4. Mai 1867. Groß herzogliche e Münzenberg Jäger. Literarische Neuigkeiten. Ambach, Der Menschenhändler, für die reif. Jugend. 2. Auflage. 54 ke. Anecdoten aus dem Soldatenleben. 2. Aufl. 9 kr. Bernsteln, Naturwissenschaftliche Volksbücher. Neue Ausgabe. 1. Heft 11 kr. Bismarck, Graf. Ein Lebensbild. 54 kr. Blanc, Handb. d. Wissenswürdigsten aus der Natur Nieder⸗Wöllstadt Nieder ⸗Wöllstadt 45. III. 52. 115. 137. 196. 223. 240. 267. IV. 22. 60. V. 23. 49. 59. 84. 87. 90. 163. 166. 171. 279. 281. 288. 307. VI 41. 67. 82. 86. 129. 148. 283. 288. 207. 374. VII. 71. 75. 108. 163. 124. 276. VIII. 83. 84. 98. I. 86,44. 417. 504. 1134. 761. 11. 310. 87,92. 358. 418. IV. 11. 27. 28. 63. 110. 454. 357. 359. 495. V. 45. 162. 179. 213. 230. 239. 242. 271. 330. VI. 30. 167. VII. 59. 84. 95. 110. 178. 183. 191. 202. 203. 269. 318. 332. VIII. 23. 67. 100. 130. 150. IX. 97. 148. 230. 345. 395. 416. X 1. 65. 261. 334. 408. 414. 467. 533. 260. XI. 25. 363. 378. 400. XII. S1. 147. 158. 167. 364. 434. 443. 450. 457. 205. XIII. 59. 68. 92. 115. 134. 149. 206. 395. 415. 521. 630. 637. XIV. 30. 88. 91.245. XVII. 22/0. 200. XVIII. 538. 543. 548. 651. 369. XIX. 150. 865. 878. 892. I. 3. 2. XVIII 324. VII. 194. I. 33,6. 355. 810. 864. XIII. 269. XVII. 25. XVIII. v. 429. XIX. 510. 687. I. 33,3. 33,9. Großherzogliches Landgericht Friedberg In B. dee: im m e r fed zen Landgerichts⸗Assessor. Gras- Versteigerung. 1127 Die Benutzung des Grases an den Gräben und Böschungen der Straßen im Baubezirk Friedberg für 1867 soll an den unten bemerkten Terminen und Orten an die Meistbietenden vergeben werden 8. Der Versteigerun g 3 Namen f 2 8 2 der 2 Ta g. Stunde. Ort. Local. 8. 85 Bauaufseher. 8 1 Montag den 13. 9 Ubr Mrgs. Butzbach Blerbrauerel von Joh. 16 f Hötzer. Mal Jak. Melchlor. 2 Desgleichen 2 Uhr Mitt.] Nauheim Gasih. Pariser Hof. 1, 2,15 Engel, Weide, Ein und 181 häuser, Stein. 3 9 den 14. 10 uhr Mrgs.] Wölfersheim J Gasth. d. A. Hofmann 17 Ulshöfer. 4. den 15.8 u. 30. M.] Niedet⸗Wöllfl.] Gasth. z. Darmst. Hof 4 Diehl. a 5 Deogleichen T ubr Mit.] Jibenstadt Chaussehaus 6, 7] Stipp u. Konrad. 6. e den 16. 9 Uhr Mrg“. Ober ⸗Ros bach e v. Wetzslein 3 Kreß. 3 a 7 Freitag den 17. Mal 8 uhr Mrgs. Viibel Gasth. zum Engel 5 Schäfer. Desgleichen 2½ U. Mitt. Ober⸗Eschbach] Brüsseler Hof 13 Michel. 9„ den 18. 8. Uhr Migs.] Steinbach Gasth. zum Schwanen 14 Michel. 10 r den 20. 10 uhr Mrgs.] Reichelsheim] Pofst 19 Kornmann. f 11* den 22. 10 Uhr Mars. Altenstadt Gasthaus zum Adler 8 Dingeldein. 121 Desgleichen 3 Uhr Mlit.] Lindhelm Gasthaus des B. Koch 9, 11 J Rüger, Nürnbecger 13 97 den 23. 8 Uhr Mrgs.] Büdingen Gasthaus zum Stern 12 e 8 14 J Freitag den 24. Mal] 10 Uhr Mrgs.] Nieder⸗Mockst.] Gasth. z. Nassauer Hof 10 Jäger. Friedberg am 2. Mai 1867. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Re u 5. Dr. Pattison's Gichtwatte lindert sofort und 1074 Bei Bindernagel& Schimpff ist beat schnell Gicht, zu haben: Rheumatismen Die geheime Geschäftssprache 277 aller Art, als Gesichto⸗, Bru Hals- und det 3 sr aeliten. Zahnschmerzen, Kopf-, Hand⸗ und iegicht, Glieder⸗ reißen, Rücken und Lendenweh u. s. w. In Paketen zu 30 4 16 fr. zu haben bei J. A. Windecker. N 3 in Nidda, L. Schneider in Hungen. 2. Auflage. Preis 27 kr. Broglie, Olsechristl. Tugenden J. Theil.(kathol.) 5 u. Geschichte d. Erde. 8. Aufl. v. Lange. 1. Heft. 36 kt. 6 kr. Dibelius, Gebete f. d. Jugend. 2. Aufl. 36 kr. Duprat, La conjuration contre les petits états en Europe. 36 kr. Engelhardt, Karte der Staaten des Norddeutschen Bundes. 27 kr. Erläuterungen des Prinzen Karl zum Feldzugs⸗ journal des Prinzen Alexander. 10 kr. Garrido, Das heulige Spanten. Neue Ausg. 1 fl 12 kt. Gespräch, neustes, mit einem Groblan. Ueber die Aufgaben und Aussichten Deutschlands nach dem 45 t. Gockel, Lehrbuch der deutschen Schriftsprache. I. Theil. 3. Auflage. 1 Hase, Kirchengeschichte. 9. Aufl. 5 fl. 24 kr. Harleß, Aus Luthers Lehrweisheit. 1 fl. Jesus der Gekreuzigte. Holzschnitt von Naumann mit Text. 18 kr. Parlament. Malortle, Ein Blick auf die mexikanischen 7 1 Petrt, Hausbuch. Tägliche Andachten aus Luthers Postille. 2. Ausgabe. 2 fl. 6 kr Rede von Classen-Cappelmann über die Petition aus Frankfurt. 30 ki Senudschretben an Annexkonsschwärmer und Solche, die es werden wollen. 6 kr. Splittgerber, Schlaf und Tod. Elne psychol.⸗apolog- Erörterung des Schlaf- u. Traumlebens ꝛc. 3 fl. 36 kr. Stolle, Von Wien nach Vilagos. Histor. Roman. 3 Bände. 59 fl. 24 kr. Stubba, Lehrbuch der Geometrie. 5. Aufl. 1 fl. 39 kr. Vollert, Die interessantesten Criminalgeschichten aller Länder. 1. Band. 54 kr. Vorträge, heitere militärische. 14 kr. Vorräthig be! Bindernagel& Schimpff. 1089 Das Spiel der Neuen Mailänder Staats- Prämien- Obligationen ist von der Grossherzogl. Hessisehen Regierung gestattet. „Gottes Segen bei Cohn!“ Grosse Capitalien-Verloosungen von über 4 Mill. 800, 000 Mark. Beginn der Ziehung am 13ten Aten 155 ten d. Mis. 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