er Auts-Loos en Post- entkern- Man liche kie- * Tov allein in Mal das Hamburg, 22 netfeste 1uchluntt 8 rüthet Con- um dati „n seicht fe ist. Rupp, ee Nite. lie W Per 1— 1 6 * T. vulgtliebit i r Donnerstag den 7. März. 2.29. 1867. zeiger für Oberhessen. Enthält die aintlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Iticdberger Jnutelligenzblatt. * Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — 8 Bestellungen auf dieses Blatt werden auswärts bei der betreffenden Poststelle, in Ftiedberg bei der Expedition entgegengenommen. Betreffend; Die Unterhaltung der Hecken an effentlichen Fahr und Fußwegen und der Gorteneinftledigungen Das Großherzogliche Kreis Wir bringen das den obigen Gegenstand betreffende Reglement vom 29. in Erinnerung und erwarten, daß sie dessen pünktliche Beachtung überwachen und nachkommen, zur Anzeige bringen lassen. Jun 1865 diejenigen, Betreffend: Die Aufbewahrung don Werthpapleren in den Gemeinden. Dasselbe an Nicht Alle sind unserer Auflage vom 15, Januar l. J.(in Nr. 2 des dier daher diejenigen von Ihnen, welche damit noch die sel b im Rückstande sind, an deren unverzügliche Friedberg den 5. März 1867. amt Fried berg an die Großherzeglichen Bürger meistereien. (Intelligenzblatt Nr. 52 von 1865) bei Ihnen welche Ihrer zu erlassenden Aufforderung wicht Trapp. Friedberg den 5. März 1807. E n. jährigen Amtsblatts) bis jetzt nachgekommen, es werden Erledigung erinnert. Ter a p v. Hessen. Darmstadt. Das Frankfurter Journal berichtet: Die in Folge eigenthümlicher Verhältnisse bisher unterbliebene Untersuchung über die unglückselige Kriegsführung im vorigen Jahre wird nun dennoch in Folge Verfügung des Kriegs- ministeriums stattfinden. Es wurde eine Com- mission ernannt, deren Vorsitzender der Comman— deur unserer Armeedivision, Prinz Ludwig, und die aus vier Commandeuren(mit Ausschluß des Obersten Becker) und zwei Offizteren aus dem Stabe gebildet ist. Derselben sind sämmtliche Acten, Berichte u. s. w. zur Verfügung gestellt und ist derselben die Ermächtigung ertheilt, jede ihr etwa erforderlich erscheinende Auskunft direct sich zu verschaffen. Dem Vernehmen nach fand sofort in dem Palais des Prinzen Ludwig und unter dessen Vorsitz die erste Sitzung statt. Worms. Der landwirihschaftliche Verein für die Provinz Rheinhessen hat beschlossen, 11 junge rheinhessische Landwirthe, von denen Jeder mindesteus 20 Jahre alt sein muß, zur Ausstel⸗ lung nach Paris zu senden und denselben außer den Transportkosten je 100 Fres. zu überweisen. Für die geeignete Führung dieser kleinen Expe⸗ dition trägt der Verein Sorge, und sind die An- meldungen der Bewerber bei dem Präsidium des Vereins, Herrn Regierungsrath Pfannebecker da⸗ hier, bis längstens zum 15. d. M. einzureichen. Der landw. Verein für Rheinhessen, welcher in Paris mit einer Collectiv-Ausstellung von Weinen betheiligt ist, hat zum Special Vertreter dieser Ausstellung seinen Präsidenten ernannt. Derselbe ist für diese Vertretung von Gr. Staatsregierung legitimirt worden. Preußen. Berlin. Der Kronprinz, den eine Deputation aus Neuhaldensleben um die Annahme eines Mandats bat, hat offen und un⸗ umpunden erklärt, er verzichte auf das Mandat und wünsche, daß Herr v. Forkenbeck gewählt werde. In parlamentarischen Kreisen hat dieser Bescheid des Kronprinzen großes Aussehen gemacht. 4. März. Reichstag. In der heutigen Sitzung des Reichstages wird das Resultat der Schristfahrerwahl verkündigt; es sind gewählt: Forckel, v. Unruhe⸗Bomst, v. Kleinsorgen, De⸗ Us, v. Schöning, v. Wurmb, Graf Baudissin und Fald. Zu Quästoren werden ernannt v. Auerswald und Aßmann. Hierauf überreicht Graf Bismarck die Vorlage des Bundes verfassungs⸗Ent⸗ wurses nebst den Verträgen und Protocollen, wo rauf derselbe beruht. Er verweist zur Motivirung duf vie letzte Thronredt und betont die Nothwen⸗ elt, den Entwurf bis zum 18. August nach den en so auszuführen, daß die Landtage darüber zu entscheiden haben. Das Vertrauen der Süddeutschen werde wachsen durch erreichte Resultate der jetzigen Berathungen, daher sei Be⸗ schleunigung unerläßlich. Kein europäisches Land nage so wie Deutschlaud die Bedingungen für Einheit und Größe in sich, Mangel an Opfermutb habe bis jetzt das Gelingen gehindert. Jetzt hätten die Regierungen ein Beispiel der Opferwilligkeit gegeben, die Versammlung dürfte dahinter nicht zurückbleiben. Zeigen wir, daß wir eine sechs⸗ hundertjährige Geschichtserfahrung beherzigen. Das Mißlingen der Versuche, wie in Frankfurt und Erfurt, habe einen Zustaud der Unsicherheit her⸗ vorgerusen, welcher nach sechszehnjähriger Dauer schließlich zu einer Katastrophe führen mußte. Das deutsche Volk kann mit Recht verlangen, daß der Wiederkehr vorgebeugt werde. Thun wir Alles, dieser Anforderung zu entsprechen.(Lebhastes Bravo.) Präsident Simson beantragt Vertagung des Beschlusses über die geschäftliche Behandlung des Verfassungs⸗Entwurss bis dahin, daß die Vorlagen gedruckt, und das Haus tritt nach lan- ger Debatte diesem Antrage bei. Darauf folgt die Verhandlung über Geschäftsordnungs⸗ Anträge. Graf Schwerin beantragt den Eintritt in Schlußberathung, was das Haus auch beschließt. Prästdent Simson ernennt die Abgg. Kanngießer zum Referenten und Bethusy⸗ Hut zum Corre⸗ ferenten. — Die zweite Abtheilung des Reichsraths beschloß mit allen gegen vier Stimmen, die Wahl des Abgeordneten Oheimb, Staatsminister in Lippe⸗ Detmold, bei dessen Wahl große Un⸗ regelmäßigkeiten vorgekommen waren, als nicht be⸗ anstandet zu erkären, aber die vorgekommenen Unregelmäßligkeiten der lippe'schen Regierung an⸗ zuzeigen. — Die„Kreuzztg.“ theilt den Schlußsatz einer angeblichen Rede des Königs von Schweden mit, welche nicht unbedeutendes Aufsehen daher er- regt hat und genanntes Blatt heftig dagegen losziehen läßt. Jener Schlußsatz heißt:„Ich bin kein blinder Verehrer des Legitimitätsprineips, lebe aber der Meinung, daß, wenn ein Herrscher seine eigene Legitimität als von Gottes Gnade eingesetzt respec⸗ tirt wissen will, er dieselbe Achtung vor dem Be⸗ sitzrecht Anderer, die sich gleich ihm auf Legitimi⸗ tat constituirt, hegen muß. Oder er perhorrescirt das Gottesgnadenthum und legt die Gewalt in die Wagschale der Gerechtigkeit. In letzterem Falle ist der Fürst nur noch ein Herrscher von des Glückes Laune.“ — Die„Kreuzzeitung“ bestätigt heute die Mittheilung von dem bevorstehenden Rücktritte des Hrn. v. Patow als Civiladministrator der Stadt Frankfurt. Derselbe wird erfolgen, sobald die Bildung eines definitiven Bexwaltungsbezirks als Regierungsbezirk Wiesbaden beendet ist. — Die heutigen Morgenzeitungen melden die Ankunft des Hrn. v. Roggenbach in Berlin.— die Der bisherige Civiladministrator von Frankfurt a. M., Landrath v. Madai, kehrt als Pelizei⸗ director dahin zurück. f Hannover. Die hesige Polizeidirection er⸗ läßt eine Warnung vor dem Ankauf von Leosen zu der vielfach angekündigten ohne stattliche Ge⸗ nehmigung ins Werk gesetzten und deßhalb ver⸗ bolenen Ausloosung des Schwefelbades Fiestel im Kreise Lübbecke mit dem Bemerken, daß hier bereits eine Criminaluntersuchung im Gange ist wegen des Verdachts, daß ein bedeutender Betrug mit dieser Lotterie in Verbindung steht. Frankfurt. Preußen hat durch seine Be⸗ vollmächtigten bei der Bundesliquidationstommis⸗ sion seine Zustimmung zu den von besagter Com⸗ misston aufgestellten Gfarpfögen für die Regelung der Penstonsverhältnisse der etatsmäßigen Beam⸗ ten, Diener und Penstonisten des früheren deueschen Bundes angezeigt. Insdesondere erklärt sich die preußtsche Regierung bereit, die Penstonszahkungen an die zur Zeit noch im Dienste befindlichen Be⸗ amten und Diener des früheren deutschen Bundes und an die bereits vorhandenen Penstonisten unter den aufgestellfen Bedingungen für die Zeit vom 1. Aprit 1807 ab dergestalt zu übernehmen, daß die erste ordentliche Quartalrate am 1. Juli 1867 von Preußen geleistet werde. — Bidlidther und Archtd des früheren deuk⸗ schen Bundes werden betanntlich der Frankfurter Stadtbibliothek zu pfleglicher Verwahrung über⸗ geben; vor dieser Uebergabe aber soll ein öffent⸗ licher Aufruf erlassen werden, in welchem Privat eigenthümer von Originalurkunden, welche sie an die frühere Bundes versammlung eingereicht haben und deren Rückgabe sie wünschen, eingeladen wer⸗ den, dieselben innerhalb einer bestimmten Frist zu bezeichnen Demzufolge bat der frühere Ar · chivar Leutheußer diese Aufforderung uit einer unerstrecklichen Frist von 6 Wochen vom 28. Febr. an nunmehr auch erlassen. Die Mehrzahl der Regierungen hat bereits dem ablehnenden Antrag der Liquidationscommission in Betreff der Forde⸗ rungen der Stadt Frankfurt ihre Zustimmung er⸗ theilt. usingen. Der biesige Anzeiger schreibt: Wie wir mit Gewißbeit sagen können, tritt die Postverbindung zwischen Usingen und Naubeim mit dem 15. Marz ins Leben. Die Abfahrt ist 6 Uhr Morgens, damit der Anschluß mit dem Eisenbahnzug von Frankfurt nach Norden bewerl⸗ stelligt werde. Der Preis beträgt 40 kr. und dit Fahrzeit dauert eine Stunde. Wir machen bei dieser Gelegenbeit auf das sehr weise und klugt System der preuß. Postverwaltung aufmerksam, die Postverbindungen durch ganz Deutschland so⸗ lidarisch zu betrachten und allenthalben auch da, wo die sofortige Rentabilität noch nicht erwiesen oder höchst zweifelhaft ist, dem Publicum in seiner Bewegung Vorschub zu leisten. Aus Thüringen. Die Thüringischen Staaten baben mit der Krone Preußen einen Separatvertrag bezüglich der Militärverhält⸗ nisse abgeschlossen, ohne daß dadurch der Verfas⸗ sungsentwurf für den norddeutschen Bund beein⸗ trächtigt wird. Meiningen. Die„Volksztg.“ meldet von hier:„Ein junger Edelmann aus dem Anhalti— schen bewohnt ein ehemaliges herzogl. Jagdschloß an den südlichen Marken des Herzogthums und führt dortselbst den Train eines junkerlichen Voll⸗ bluts, wie Pferde, Hunde, Jagd ꝛc. Jüngst trifft ein Jagdbedienter auf dem Pürschgang mit zwei vermeintlichen Wilderern zusammen; den einen streckt sein Schuß zu Boden, der endere entflieht. Die Gerichte verurtheilten den zum Krüppel Ge— schossenen wegen Uebertretung der Jagdgesetze zum Zuchthaus, zu gleicher Strafe aber auch den Schützen, dem der Beweis nicht gelang, im Falle der Nothwehr gewesen zu sein. Von diesem Spruch wurde an die Gnade des Landesherrn appellirt. Es fol⸗te die Entscheidung, daß das Urtheil gegen den Wilderer zu vollzieben, der Jäger aber zu begnadigen sei. Und um das Maß der Gnade für letzteren voll zu machen, wird ihm gleichzeitig die Bestallung zum fürstlichen Jagd⸗ und Forst⸗ gehülfen. Dieß hat sich ereignet am 22 Februar 1867.“ Bayern. München. Die„Bahyerische Zeitung“ publicirt einen königlichen Erlaß vom 3. d., durch welchen die verfassungsmäßig zu Ende gehende Dauer der Session des gegenwärtigen Landtags bis zum 13. April d. J. einschließlich verlängert wird. Oesterreich. Das große Geschäft der Ver⸗ pachtung des Tabaksmonopols an eine Gesellschaft in⸗ und ausländischer Capitalisten soll als abge⸗ schlossen zu betrachten sein, und entschieden eines der günstigsten, welches der österreichische Staat seit Jahren zu contrahiren in der Lage war. Wie verlautet, übernehmen die vereinigten Bankiers (Rothschild, Creditanstalt, Weikersheimer u. Comp., in Verbindung mit hervorragenden französischen und englischen Häusern) den Betrieb des beste⸗ henden Tabaksmonopols für die gesammte Mo⸗ narchie auf eine Reihe von Jahren. Schweiz. Bern. Letzten Sonntag hat in Biel die jährliche Hauptversammlung der vor einem Jahre durch den französischen Grütliverein dort ge⸗ gründeten Volksbank stattgefunden. Dieses Institut ist die erste Nachahmung des Schulze⸗Delitz'schen Systems in der Schweiz. Die Grütlibank hat schon im Gründungs jahre einen unerwarteten Erfolg gehabt. Es wurden nicht weniger als 426 Anleihen und Negociirungen besorgt nit einem Gesammtumsatze von 137,000 Fr. Die Divi⸗ denden kommen auf 50%. Frankreich. Paris. Am 24. Februar, dem Jahrestage der Proclamation der französischen Republik von 1848, wurden in der Nacht viele Kränze an der Julisäule zu Paris niedergelegt. Die Polizei confiscirte sie. Abends fanden einige 100 Bankette zu 19 Couverten in vielen Restau⸗ rants statt; die Polizei darf erst bei 20 Couverts einschreiten. — Der Marineminister hat die Meldung er⸗ halten, daß das zur Heimführung von Truppen nach Veracruz sich begebende Transportschiff„la Girondt:“ am 8. Februar an der Portlandspitze der Sädküste von Jamaika gescheitert ist. Die Mannschaft wurde gerettet und ist jetzt mit der Bergung des ziemlich vollständig erhaltenen Schiffs⸗ materials beschäftigt. Großbritannien. Die Schifffahrt hat wieder mehrere bedeutende Unfälle zu bekla⸗ gen. Die Dampfer von Hull, die während der letzten Saison der Schifforüche so hart mitgenom⸗ men wurden, haben wieder einen neuen Beitrag zu der traurigen Liste geliefert: Es ist die„Miranda,“ die bei hellem Wetter mit dem Dampfer„Thames“ in der Mündung der Themse in Colliston gerieth und so mißliche Beschädigung'n davon trug, daß sie fast augenblicklich zum Sinken kam, und die Mannschaft, froh, nur das nackte Leben zu retten, nur eben Zeit hatte, sich an Bord der„Thames“ zu flüchten.— Der Postdampfer„Afrika“ bringt Nachrichten über die zerstörenden Wirkungen der letzten Orkane auf dem atlantischen Oeean: Die Schiffe„Rhine“ und„Constantine“ von London und die„Lea and Resolute“ aus Liverpool tra— fen, mehr oder weniger übel zugerichtet, in New— Jork ein. Letztere hatte 170 Auswanderer an Bord, die von dem Schiffe„Bavaria“ aus Havre, das dem Sinken nahe war, nach wackeren An- strengungen der Schiffs mannschaft glücklich herüber— geholt und nach vielen Fährlichkeiten(die große Menschenmenge verursachte eine wirkliche Hungers- noth an Bord) glücklich in Newyork gelandet wurden. London. und Carnarvon haben ihre Stellen niedergelegt. Packington übernimmt das Kriegswesen, Northcote Indien, Richmond oder Buckingham die Colonien, Cave den Handel. Italien. Wiederholt verbreitet sich von Florenz aus das Gerücht von einem bevorstehen⸗ den französisch-italienisch-österreichischen Bündnisse, das bald zum Abschluß kommen werde. Häufige Conferenzen zwischen dem Minister des Aeußern und dem österreichischen Gesandten, finden statt, wodurch das Gerücht an Glaubwürdigkeit gewinnt. — Garibaldi, der in Venedig mit großem Jubel empfangen wurde, hat von Florenz aus ein Manifest erlassen, durch welches er zur Be— theiligung bei den Wahlen auffordert und mit den Worten schließt:„Wie unser Kampf mit den Cle- ricalen heutzutage die ganze civilisirte Welt in Spannung hält, so wird unser Sieg über sie die Wiedererlangung der Gewissensfreiheit sein und der Triumph der Vernunft über die Vorurtheile. Zur Urne, also Bürger, alle zur Urne! Eure Stimmen werden der Welt sagen, welcher Herr— schaft wir würdig sind und ob wir es verdienen, eine große und freie Nation zu sein.“ — Einer bei Garibaldi erschienenen griechischen Deputation hat der General die Versicherung ge⸗ geben, das gesammte Italien sei zu Gunsten der Griechen gestimmt. Er persönlich habe seinen Sohn Ricciotti, sowie mehrere andere Offiziere zur Unterstützung der Griechen nach Kandia ge⸗ schickt. Unter günstigen Umständen werde er selbst dahin abgehen. Holland. Nach den Nachrichten aus Hol⸗ land muß dort die Aufregung über die vorgeb— lichen preußischen Forderungen wegen Grenzregu⸗ lirungen, welche übrigens bereits offiziell in Abrede gestellt wurden, noch immer im Wachsen begriffen sein, da man an Bildung von Freiwilligencorps denkt.— Herr T. B. van Limburg Stirum hat bertits einen Aufruf erlassen zur Selbstbewaffnung der holländischen wehebaren Jünglinge und zur Bildung eines Nationalfonds, wozu er gleich 3000 Gulden unterschrieb. Der Aufruf bat zün⸗ dend in allen Gemüthern gewirkt und dürfte in den Städten wie auf dem platten Lande Anklang finden. Der Holländer, so kalt er auch dem Frem⸗ den erscheint, gleicht dem heißblütigen Südländer, sobald es sich um das Wohl und das Wehe sei⸗ nes Vaterlandes handelt. Donaufürstenthümer. Bukarest. Die Kammer votirte 900,000 Piaster für die Be⸗ schickung der Weltausstellung in Paris und 180,000 Piaster für interne öffentliche Nützlichkeitsbauten. Amerika. Mexiko. Kaiser Max von Mexiko ist bei seinem letzten Wagniß angekommen. Die französischen Interventions truppen haben seine Hauptstadt geräumt und schicken sich zur Heimkehr an. Den mit drohender Schnelligkeit hinter ihnen herrückenden Juaristen hat Maximilian ein Heer von 7000 Mann unter Mejia entgegengeschickt. Auf dem Glück oder Unglück dieses Generals ruht jetzt das Schicksal des Kaiserthrones. Max hat kein weiteres Heer mehr zu versenden. Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Unter vorstehender Bezeichnung ist zu Anfang des Jahres 1866 eine Gesellschaft gegründet wor⸗ den, die sich die Aufgabe gestellt hat, im Dienst Die Minister Peel, Cranbourne der Menschlichkeit und christlichen Nächstenliebe bet eintretenden Strandungen und anderen See— unfällen durch möglichst wirksame Mittel den feind⸗ lichen Elementen ihre Orfer zu entreißen und folgt darin dem großartigen Vorbilde anderer Völker, insbesondere der Engländer und Franzasen. Die Gesellschaft sucht ihre Wirksamkeit über ganz Deutschland auszudehnen; obgleich aus tief empfundenem nationalen Gefühle entstanden, hält sie von ihrem menschenfreundlichen Werke jede politische Beziehung fern und ist es ihr denn auch gelungen, in allen Theilen Deutschlands zu dem Werke der Barmherzigkeit, das der Schifffahrt zum Segen, der deulschen Nation zur Ehre ge— reichen soll, willige Hände zu finden. Bereits sind zwanzig Bezirksvereine zur Beschaffung der Liebesgaben in verschiedenen Theilen des Vater⸗ landes gebildet; bereits sind an den deutschen Ostsee⸗ und Nordseeküsten dreizebn Rettungs- stationen mit Rettungsböten und Rettungsgeschützen errichtet, oder ist deren Herstellung nahezu vollendet. Der Vorstand der Gesellschaft hat nun vor einiger Zeit in der Ueberzeugung, daß das deutsche Rettungswerk dadurch einen noch größeren Auf⸗ schwung nehmen werde, an den König von Preu— ßen die Bitte um Uebernahme des Protectorats der Gesellschaft gerichtet. Dieser Bitte wurde durch Erlaß vom 5. Jan. d. J. entsprochen. In⸗ dem der Vorstand dies zur Kenntniß seiner Mit- glieder bringt, spricht er die Hoffnung aus, daß dieser königliche Gnadenact der Gesellschaft zu großem Segen gereichen, daß manches Leben un⸗ serer braven Steleute durch sie gerettet werde und daß die deutsche Nation in ihrer Neugestaltung auch in dieser Beziehung sich den anderen Nationen ebenbürtig an die Seite stelle. Diese Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, deren edles patriotisches Streben im Geiste brü⸗ derlicher Nächstenliebe die opferwillige Unterstützung aller Menschenfreunde verdient und auf welche wir hiermit die Aufmerksamkeit unsexer Leser lenken wollten, hat in der Person des Herrn Hofgerichts⸗ advocaten E. Trapp I V. dahier einen Vertreter für Friedberg und Umgegend und ist dieser fort⸗ wäbrend zur Entgegennahme von Beitrittserklä⸗ rungen bereit. Die Zahl der Mitglieder hier am Orte beträgt dermalen 25, denen sich bald eine größere Anzahl zugesellen möge zum Segen und zu immer ersprießlicherer Wirksamkeit des Vereins. Mainz. So viel Prachtvolles auch die Möbel⸗ Industrie aller Länder zur Pariser Ausostellung llesern mag, so dürfte sich doch nicht Manches darunter befinden, das geeignet wäre, die drei exqu siien Stücke zu verdunkeln, die der hiesige Möbelfabrikant Herr Joh. Heininger nach Paris sendet. Den großartigsten Effect darunter macht ein großer Buffetschrank im modernen Renaissance⸗ styl, aus einem einzigen Stamm amerikanischen Nufbaum⸗ holzes von 32 Cir. Schwere gearbeitet. Die Zeichnung zu den überaus reichen Schnitzereien, mit denen dieses Kunstwerk verziert ist, ist Original; sie stellen Jagdscenen, als Karyallden dienende Kraniche, allegorische Figuren u. s. w. dar. Das Innere ist mit Pallisanderholz ein⸗ gelegt. Der Werth dieses Stückes ist 3000 fl. Das zweite ist ein Herrenbüreau im gothisch⸗miitelalterlichen Styl, nach Ungewitter, der größten Capacisät in diesem Genre, aus Eichenholz gearbeitet, mit iner wahrhaft bewundernswerthen Sorgfalt geschnitzt und die Ornamentik vermalt und vergoldet; selbst die Schlösser sind altek⸗ thümlich kunstvoll construirt; das Innere zeigt schöne Pergamentmalereien. Das dritte Stück ist ein hierzu gegöriger, in demseiben Style gearbeiteter Sessel. Diese Möbel des Herrn Heininger haden in den letzten Tagen zahlreiche Beschauer und Bewunderer gefunden und werden die Industrie unserer Stadt in würdigsier Weise vertreten. London. Ein schreckliches Unglück hat sich vor einigen Tagen in Accrington in einer Kleinkinderbewahranstalt ereignet. Die genannte Anstalt oder Schule befand sich im oberen Stockwerke eines kleinen Hauses, dessen Erd⸗ geschoß von einem Rohrflechter bewohnt wurde. Der Rohrvorrath dieses Mannes gerieth auf eine, dis fetzt un⸗ erklärte Weise in Flammen und das Feuer verbreitele sich sich mit einer ungeheuren Schnelligkeit über den ganzen Untertheil des Ha ses und die Treppe, so daß, ehe die unglücklichen Kleinen eine Ahnung von der Feuersgefahr halten, ihnen der einzige Rettungsweg abgeschnitten war. Es blieb in Folge dessen weiter nichts übrig, als sich von Außen mit Leitern dem schon raucherfüllten und brennenden Zimmer zu nähern und durch die Fenster die enisetzten Kinder hervorzuziehen und in Sicherheit zu bringen, Das Rettungowerk gelang nur zum Theil. Von gegen 100 Kindern, die in dem Schulraum zufammen wären, wurden 13 todt herausgebracht, und da es nicht gelang, des Feuers Meister zu werden, so war bei Abgang diauen tz Ausprbche dobler gell Ansprüche, trags, u: Wuhelm ö Fries g 4 band —ů—ů— 6 Bilersst Za Ort mögen de heim, we schulbet! an die N Nltwe daher an; cu vo. dan, —— 0 A De DU Zusamm⸗ eines St halb bie gefordert dahier a Mehrbel werdend, Fele — 1 Ces lr, hat z nützen Ju drwsung Sund iche au zur An nachlhel bletbend N * „ Serxeite Sade ferner Mit g aus, daß descll da/ 11¹ Leben un gerd und Nragtaanung uu Nauontn S hrichiger, 1 Gtiste brũ⸗ t Usterstüßong d auf welche i Leser lenken n Holgtrichts⸗ Nern Bertreter I Fieser furt 8eitritlitrla⸗ wt din a dd dald eint 1 Steen 1b des Bertint. — . Nbdel. erdang asern tunit beft ben, der Post noch nicht festgestellt, ob die Zahl der Opfer nicht nech größer isl. Nach lelegraphischen Nachrichten redueirt sich die Zabl der verlorenen Menscheuleben auf 4—6. Der Lehrerin gelang es, wie es neuerdings heißt, zuerst auf irgend eine Weise aus dem brennenden Gebäude zu enikommen und sie rief Hülfe berbel. Ueber das Ent siehen der Feuerabrunst bringt der Telegraph nur die Vermuthung, daß im Hause Binsen sich von selbst ent zündeten und so die eule Vekanlassung zu dem großen Unglücke waren, das eine Reihe Familien in Trauer und Jammer gestürzt bat. Verloos ungen. Oesterreichische fl. 250 Loose vom Jahre 1839. 40360 7000 fl., Nr. 88630 6000 fl. N.. 10248 39061 57752 à 5000 fl.. Nr 30891 99342 1064/0 à 3000 flo, Nr. 19657 28138 85933 06406 A 2500 fl. Nr. 40286 33932 94115 118972 à 2000 fl. Nr. 11431 19698 22232 22210 32655 4035% 78715 108565 à 1500 fl., Nr. 9165 9169 22231 40297 48048 57884 76045 113533 à 1200 f.. Nr. 543733202 35402 35408 54188 7116 82101 89754 93298 102533 4 1100 fl. Mr. 979 32652 33915 42981 64/03 69217 76049 88636 Haupeprelse: Nr. 104820 220,000 fl., Nr,. 2006 40,000 fl. 10868 40 036 1428 à 4000 fl. Nr. 9170 12,000 fl., Nr. 32655 9000 fl.. Ne. 5436 8000 fl., Nr Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt ven Chr. Hecht in Friedberg, Spezialagent. Das Bremer Postbampfschiff„Deutschland“, Capt. Wessels, des nordbeusschen Lloyd, welches am 10. Februar von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 11 Tagen woblbebalten in New⸗Yerk angekommen. Edictal ladung. 22 Nachdem die Margarethe, Pb'lipp Vätb II. Witwe, geb. Välb von Södel, am 27. März 1866 mit Hinterlassung eines am 12. August 1853 errichteten Testomente, in weichem die Kinder ihres Bruders Phelipp Veétb von Melbach, als Erben eingesetzt und diesen für den Todesfall ibre erbfäbigen Kinder subftitutrt worden sind, gestorben ist, wird die Margarethe, Karl Magnus Ebeftau von Södel, eige Tochter des Pbluipp Vätb, beziehungsweise deren erbfäbige Nachkommenschafi, weiche mit unbekanntem Ausentzallsott in Amerika ab⸗ wesend find, unter der Eröffnung, daß nach einem am 7. Zul 1865 errichteten Vertrage die Erblasserim ibr gesammtes Vermögen dem Heincich Wilhelm Kriagk von Södel verkäuflich abgetreten bat, biermit aufgefordert, dinnen Frist von drei Monaten ihre Erb⸗ eder sonstigen Ansprüche an den Nachlaß der Phillpp Väth II Witwe dabler geltend zu machen, als sonst Verzicht auf solche Anspruche, resp. die Anerkennung des erwähnten Ver- trags, uyterfiellt und das Vermögen dem Heinrich Wühelm Krlegk überlassen werden wird. Friedberg am 22. Jaruar 1867. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Steinberger, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Edietalla dung. Beterffsend: Das Schuldenwesen der Wilhelm Hehl Eheleute zu Wölfersheim. 341 Groß berzogliches Hofgericht hat über das Ver⸗ mögen des Wilbelm Hebl und dessen Ebestau 34 Wölsers⸗ heim, welches um 563 fl. 8 kr. resp. 435 fl. 48 kr. über schuldet ist, den Concurs erkannt. Ansprüche jeder Art an die Masse find deßhalb im Termin Mitwoch den 27. März l, J., Vormittags 9 Uhr, dabter anzazeligen und zu begründen, gegenfalls Aus- schluß von der Masse erfolgt. Hungen den 2. Februar 1867. Großberzogliches Landgericht Hungen Dr. Ir le. — —— Edictalla dung. 412 Baltbhaser Münk's Eberute von Ober- Wöllstadt, deren Vermögen überschuldet ist, haben um Zusammenberufung ibrer Gläubiger behufs Abschlusses eines Stundungs⸗ reep Nachlaß vertrages gebeten, weh ⸗ balb bekannte und undekannte Gläubiger derselben auf gefordert werden, ihre Forderungen in dem Termin Dilenstag den 12. März l. 3. Morgens 9 Uhr, dobter anzumelden, widrigenfalls sie, als den von der Mebrbelt der Gläubiger in obiger Beziehung gefaßt werdenden Beschlüssen zustimmend, angesehen werden. Friedberg den 7. Zebtuar 1867, Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Land ichter. Landgerichts Assessor. Edictalladung. 453 Georg Schnell, Uhrmacher und Goldarbelter da pier, hat zur Abwendung des über sein überschuldetes Ver; mögen zu erkennenden Concursprozesses um Zusammen⸗ derufung seiner Gläubiger behufs Abschlusses eines Stundungs- resp. Nachlaßvertrags gebeten, weßhalb diese auf: Mittwoch am 13. März l. J., Morgens 9 Uhr, zur Anmeldung ihrer Forderungen unter dem Rechts nachtheille vorgeladen werden, daß von den Aus⸗ bleibenden unterstellt wird, sie wollten den von der Mehrheit der Gläubiger in obiger Bezlehung gefaßt werdenden Besch üssen beitreten. Frledberg am 15. Februar 1867. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts Assessor. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 174 wird das rübmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med, Doechs empfoblen und ist Näheres aus elner Bioschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratie ausgegeben wird, zu ersehen a6 Mittel wird in dalben und ganzen Kuren alleln .,— 0 0 a Versteigerung. 549 Die in der Gemarkung Hüdeshelm Kecis Vilbel, gelegene, dem Großhersoglichen Domanta fiocus gebörige Hofratthe nebst einem daran stoßenden Hrasgarten werd nach vorliegender Verfügung Seiner Königlichen Hobel des Großherzogs nach den Vorschriften des Domänen Veräußerungsgesetzes vom 2 Juni 1821 Mittwoch den 24. April 1867, Vormittags 11 Ubr, in dem Gemeindehause zu Büdesheim einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Die zum Ausgebote kommenden Domankalob jekte sind folgende: 1) Ene geschlossene Hofraltbe in der sog. Speckgasse lt. Flurbuch Band I. pag. 13. Nr. 29. mit 110,79 Klafter der Gemarkung Büdesheim. Dieselbe umfaßt: 4. Ein zweiftöcig von Folz erbautes Wohnhaus mit vier Studen, einer Rauchkammer, zwe Küchen einem gewölbten Keller und ei em geplälteten Boden. b. Die Scheuer, ebenfalls zweistöckig von Polz erbaut entbält im untern Stock eine Tenne und zwei große Stalle, der Raum des oberen Stocks wid zur Einscheuetung von Früchten benutzt. o. Ein ehemaliges Brauhaus, welches einflöckig von Holz erbaut ist und eine Stube, einen verschlossenen Holzplatz, einen Rindotehstall für ungefähr 10 Stuck und unter dem Dache einen Heuboden enthält. d. Zwei Ställe einstöckig von Holz erbaut in zwei Abtheilungen für Schweine. e. Einen geräumigen Hof. 2) Einen an die Hofraithe stoßenden Grasgarten von 187,8 Klafter. Die Hofrallhe nebst Grasgarten sind begrenzt gegen Norden von der Hofralthe und dem Garten des Deinrich Jacob Schaub, gegen Westen von der Otlestraße, gegen Süden von der Ho raube des Johannes Otto und gegen Osten von einem neben dem Garten ber ziebenden Fußpfad, und werden als ein Ganzes ver fleigert. Hofraithe⸗Versteigerung. 5551 Mittwoch den 24. April d. J., Vormittags Uhr, sollen in heesigem Ralbhause die zum Nach⸗ lasse des de storbenen Philipp Jaco? Groß dahier ge⸗ körenden Immob ien: Flur. Nr. Klstr. Gemarkung Friedberg. 2. 389. 13.1 Hofraitte in der Stadt. 2. 1399 6,4. Grab zarten daselbst, öffentuch meiffdietend derttetgert werden. Friedberg den 6 Mäsz 1867. In Auftrag Grof berzoglichen Landgerichts Friedberg Großhetzogliches Ortsgericht Friedberg. d. B. Der dienffälteste Gerichtsmann Fouc ar. Holz ⸗Bersei gerung. 550 Montag den 11. März, des Morgens 9 Uhr, soll im Meder Welseler Gemeindewald nachstehendes Gedi versteigert werden: 1) 29 Stecken Buchen-Scheitholz, 9 5 Eichen, 352„ Nadelholz, 3) 1½„ Erlen Scheitbolz, 1„ Buchen-Prügelholz, 6) 11„ Eichen⸗* 7) 6½„ Na del⸗ 7 8) 54 5 7 7 9) 60„Buchen⸗Stockholz, 10) 20„ Eichen⸗ 1 d 1„ Nadel-* 12) 243 Stück Buchen- Wellen, 13) 550„ Eichen;„ 14) 200„ Etlen- und Nadelbolz⸗ Wellen, 15) 21„ Eichen⸗Baustämme, 16) 91 Kiefern und ßichten⸗ Stangen. Die Zusammenkunft ist am Mühlchen. Nieder- Welsel den J. März 1867. a Großberzogliche Bürgermeisterei Nieder- Weisel da u d Kaufluftige, welche die Hofralthe einzuseben wünschen, wollen sich an den fiscalischen Güteraufseher Winter zu Büdesbeim wenden. Friedberg den 5, März 1867. Grob herzogludes Rentamt Friedberg Lin dec. ECdictalla dung. 552 Jobs. Lung von Wobndach dat der Gemeinde Wölfersheim am 30. Aprit 1849 ein Kapisal von 300 fl. gelteben und das Darlehen zurückergalten. Da der angedlich aulttirte Schuldschein zur Gemeindsrechnung nicht vorgelegt werden kann, so werden Alle, welche Ansprüche aus dem Schuldschein machen können, aufge⸗ fordert, diese binnen sechs Wochen dahier anzumelden, gegenfalls der Schuldschein für erloschen erklärt werden wird. Hungen den 28. Februar 1867. Oroßberzoaliches Landgericht Hungen Dr. Jr Ie. Holzversteigerung. in dem Gräflich Laubach'schen Rebler Nupperteburg. 548 Montag den 11. März d. J. sollen iu den Distrikten Altengericht und Weingarten oͤffentlich meistdletend ver; steigert werden: 445 Stecken Buchen ⸗Scheltholz, 115„„ Prügeldolz, 132 6„ Stockholz, 370 1 Aftreiser. . Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zaßlungs⸗ frißt bis Gallus d. J. gewährt. Zusammealunft und Anfang der Verstelgerung im Distrikt Altengericht in der Hälfte des Wegs von Weiterfeld nach der Friedrichshütte, präcis Morgens um 9 Uhr. Laubach den 2. März 1867. Der Gräfliche Oberförster Sranc. Bekanntmachung. 553 Die am 25. v. M. abgehaltene Holzverstelgerung im Gemeindrwald Fauerbach v. d. H. in den Distrikten Fllzhardt und Heide ist genehmigt. Der erste Jabrtag wird den Steigerern noch näher bekannt gemacht. gauerdach v. d. D. den 2. März 1867. inc den Apelbeker Docehs in Barnsdorf (dannover) perabsolgt. Großherzogliche Bürgermelsterel Zauerbach hb ltpps. Holz ⸗Verstei gerung. 551 Dienßsgg den 12. d. Mis., Vormittags 10 Ubr, gelangen im Domanialwald⸗Diffriet Hochbolz zur Ber⸗ ntige rung: 56 Stecken Buchen Scheltholz, 9„ Prügelholz, 19 4 Kiefern⸗ 5 N 28„ Buchen⸗Stockholz, 5„ Kiefern⸗„ 2200 Wellen Buchen Reisbolz, 900„ Kiefern c. Reisbolz, 4 Buchen. Werkbolzklötze von 20—25“ miitl. Durch⸗ messer und 4— 15“ Länge. Heidenbergen den 4. März 1807. Großherzogliche Oderförsterei Altenstadt Rumpf. Holz ⸗-Versteigerung. 554 Dienstag den 12. März, des Mittags 1 Ubr, sollen im hiesigen Markwald: 3 Eichen⸗Baustämme, 639 Cbksß. haltend, 2 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 8„„ und Buchen ⸗Prügel, 6——** Stockholz, und 398 Stück Buchen⸗ und Eichen⸗Wellen versteigert werden. Zusammenkunft ist im Ort. Trails Münzenberg den 5. März 1867. Für den Markvorstand Gorr, Großb. Bürgermelster. Strohhüte 527 werden gewaschen und l bei Hirsch. Beachtenswerth! 201 Unterzeichneter besitzt ein vortreffisches Mittel gegen nächtliches Bettnaͤssen sowie gegen Schwächezustände der Darndlase und Geschlechtsorgane. Auch, finden diese Kranken Aufnahme in des Unterzeichneten Detlanffalt. Spectalarzt Dr. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen.(Schwelz.) 6— Unsere auswärtigen Abonnenten, Nummern des„Anzeiger“ haben, sind dringend gebeten, sich sofort jedesmal der Muͤhe schriftlicher Beschwerde bei der betreffenden Poststelle unterziehen zu wollen, da nur in diesem Falle die Postbehoͤrden welche Veranlassung zu Klagen über ve gekommenen Unregelmäßigkeiten für die Folge abzuhelfen. rspätete Ablieferung oder Ausbleiben einzelner in der Lage sein werden, vor⸗ Die Egpedition. N 1 N 0 N Für 1 bis 6 kr. wöchentlich saͤmmtliche deutsche Classiker in vollständigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meisterwerke! 205 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung der, neuen wohlfeilen National- Bibliothek der deutschen Classiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schönen Ausgaben bringen, nicht in. Auszügen, sondern vollständig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß manches Werk in dieser Ausgabe 5 5 raum den zehnten Theil der bisherinen Preise kosten wird, z. B. Schillers fämmtliche Gedichte nur 18 kr., Schillers fammtliche portische und dramatische Werke nur 1 fl. 21 kr., die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe nur 7 fl., Lessing nur 1 fl. 18 kr., Wieland J fl. 24 kr. Jeder Band kostet aur 9 kr. Band 1. enthalt Bürger, Band 2. Jean Paul, Band 3. Seume, Band 4. Gellert. — Erste Hefte sind in genügender Anzahl jetzt vorräthig, und theilen wir solche gerne 1 zur Einsicht mit. Bestellungen für uns konnen gemacht werden für Nidda und Umgegend bei F. Trebes in Nidda. „ Hungen=„ L. Schneider in Hungen. Bindernagel& Schimpff. Roggenmehl, Kleie, Erbsen, Bohnen 534 bester Qualität zu haben bei Simon Strauß, Metzgergasse. Pferdemalkt x Pferdeverloosung zu Frankfurt a.. 466 Laut Programm des landwirthschaftl. Vereins findet am Schlusse des pferdemarkts, am 10. April d J., mit Genehmigung k. pr. Regierung große Verloosung statt. Die Gewinne bestehen demgemäß aus: 61 der schönsten Reit-, Wagen und Arbeitspferde, 10 Wagen nebst completen Geschirren, wobei eine Equipage mit à schönen Pferden u. completer Schirrung. Außerdem vollstöndige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit⸗Requisiten ꝛc. Bestellungen auf Loose à 1 RNthlr.(fl. 1. 48 kr.) sind bald bei mir einzureichen, wenn mit Sicher⸗ heit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Nach Ziehung sende ich Liste franco. Gustav Schwarzschild, zu 8s, Frankfurt a. Mr Zur bevarstehenden Aussaat 552 sowie Erbsen, Hafer, Gerste in guter Qualität. creditirt, Oppenheimer. Dr. Pattison's Gichtwatte lindert sofort und beilt schnell Gich Rheumatismen 277 aller Aft, als Gesichts⸗, Brun Hals- und Zahnschmerzen, Kopf⸗, Hand⸗ und& legicht, Glieder⸗ reihen, Rücken- und Lendenweh U. s. w. In Paketen zu 30 4 16 kr. zu haben bei J. A. Windecker. 0 3 1 empfehlen alle Sorten Kleesamen, Auf Verlangen wird bis zur Ernte May 2392 Von den weltberühmten Stollwerck'⸗ schen Brustbonbons erhielt neue Zusendung und empfehle ich dies bewährte Hausmittel zur gefälligen Abnahme bestens. Nauheim. Wh. Jac. Weiß. Eine Grube Mist 493 bat zu verkaufen C. Fr. Walz. Strohhüte, 555 welche gewaschen und fagonnirt werden sollen, bitte baldigst einzusenden. Elise Beehstein. Gemüse⸗, Garten:, Feld⸗ und Grassaamen, 543 frisch, bester Qualität bringe ich in empfehlende Erinnerung. Friedberg. K. J. Leineweber. Versteigerung. 544 Dienstag den 12. März und den darauf folgenden Tag läßt der Unter zeichnete wegen Aufgabe seinet Oekonomie sein sämmtliches Inventar öffentlich meist⸗ bietend versteigern und zwar: 5 2 sehr gute Zugpferde(braun und schwarz), 5 Kühe und 3 Rinder, größtentbeils trächtig, 1 Mutter, schwein, 1 Ziege, 3 vollstänvige Oekonomtew agen, darunter ein leichter Wagen, einspännig, 3 Pflüge, 1. Kartosfeipflug, 2 Eggen, 1 Dickwurzmühle, 1 Hächselmaschine, 1 Fruchtfegmuhle. 6 steinernt Schweintröge, 2 Wagentücher, 1 Walze, 30 Säcke und songige Oekonomlegeräthe, 1 Schlitten, 1 ele⸗ gante Cbaise nebst Geschirr, Fahr und Ackergeschtrre, Sttoh, deu und Spreu, circa 80 Malter Nextoffeln, eine Partie Diawurz, verschiedenes Hausgeräthe, als: Tische, Stühle, Bänke, 1 Kommode, 1 Mehl⸗ kasten, 1 Sspha u. s. w., dann 2 Zulast⸗ und mehrere ½% und ½ Ohmfaß. Die Verfleigerung deginnt Morgens 9 Uhr mit dem Verkauf des Viehs. Kaichen den 3. März 1867. Georg Habn. Zu haben bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg: Taschen- Fahrplan für die Mittel⸗Rheingegend, Frankfurt, Hessen, Nassau, Unterfranken, Baden, Rheinbaiern, Rhein-Preußen und Westphalen. Preis 3 kr. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 5. März. Waizen 15 fl, 10 fr.; Koyn 10 fl. 40 tr.; Gerste 8 fl. 55 kr. Hafer 4 fl. 50. kr. Frankfurt, 4. März. Weizen 15 fl. 30 kr. Korn 11 fl. 45 kr.; Gerste— fl.— kr. 3 Hafer 8 fl. 20 kr. Grünberg, 2. März. Waizen 15 fl. 6 kr.; Korn 11 fl. 50 kr.; Gerste 8 fl. 57 kr.; Hafer 5 fl. 4 k.; Molter 11 fl.— kr.; Erbsen 11 fl.— kr.; Linsen— f. — kr.; Saamen 17 fl. 30 kr.; Kartoffeln 4 fl. W kr. Mainz, 1. März. 10 fl. 57 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 25 kr.; 499 45 fl. 50 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund Preise verschiedener Gegenstände. Ares ess am 6. März. Butter pr. 32 kr.] Eier 7 Stück 8 kr. Brennholz, Buchen Scheilholz I., pr. Stecken 7 l.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpflt. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von . I Frankfurter Cours. 6. März 1867. Cours der Staatspapiere. Oesterr. 5% Met. 1859 1. Lst. 64 P. Or. Hess. 4% Obligat. 94½ 8. 5 5% NJat.-Aul. 18584 55 ½ G. 5 3½0% Obligation.—— 5 5% steuerfreie Oblg. 62 P Nassau 4½% Obl. b. Rth. 98½ P. Preuisen 4 ½/ Obligat. b. Rt.—* 40% do do 93½ P. 5 4% do. do.—— Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105[ 93 P. Bayern 5% Obligation. 102 P Frankf. 3½% Obligat. 83 G. 4½% ½ jähr. b. Rtü. 97% P. 5 3⁰ do 75½ P. 2 4⁰ de do 932¼ P. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 12 85½ G. Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 98 P. Finnland 4½% Pdbr. i. R. 1054—— 8 4% 4%% 94 6, Schweden 4½% O. 1. R. à 10587 P Baden 4½% Obligat. 97½ P. 5 4½0% Pb. I. R. à 10585 P. 2 4%. Obligat. 92¼ G. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 J 76¼½, 8¾ 77 2— Fp( Voll einbezahlte Eisenbahn- Actilen und Prioritäten. 4½% Rayr. Ostbahn 1188/8 P. 3% Liv. C. D.& 0/2. fr. à 28 Kr. 33% G 40% Pfafidbr. d. Erkl. HA p.-B.—— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 52 3 3⁰ 10 Oestsrr. St.-Eisenb.-Prior. 49½ G. 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 75 ½ G. e ee Sud Stu. Bomb. E. B. 93 P. 5% do. neueste miss./ 70 6. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 46/ P. 4½0% Hess. Lud wigeh.- Prior. 96½ P. Wiener Wechsel- Cours 93. B. P Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusieherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede 2 Auskunst über Verloozungen, Coupons- Zahlungen. 8. w. S 1 Oct. 250 fl. v. R. 1839 113½ 0. *„ 250,„ 1854 60% P. .„ 100 Pr. L. 1858] 122 P, —„ 500, v. 1860% 70 ¼8—/ö8 „ 100 Pr v. 1864 77K. Schwed. Thlr. 10-L. 10 ½ P. Bad. 35 fl. Loose 33% P. I Kurh. 40 Thl.-L. b. K. 55. 8. S Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 143 ½ P. 5 e 36— Nass. 2 Ne IEE I Pistolen A. 9547 7— Deppelte„ 9 46—48 2 Preuss. Frieded'or„ 9 56½½—57% Holl. fl. 10 Stücke„ 9 51.53. I Rand-Dueaten„ 5 34—36 8 20 Franes- Stücke„ 9 27½—28½½ E Eugl. Sorereiens.„1 50—51 5 kuss. Imperiales„ 9 46—48 Gold pr. Zoll-Pf. 5 4 2 Heu. Sf. pr. E. Pf E Preuss. Kassensch.„ 1 14. Dollars in Gold* 5 S. Lindheimer in Friedberg. Waizen 16 fl. 17 kr.; Korn ö 1807 desstg.“ Militärs n sacht sa, 5 ben line ben Posamt gung der Tage Gol bei dem y — üg zu ei lich bagen — D militätisch deren Pri Offiziere Command 9. Riedes Olert B. Jufanterit, Fried mec Beslage Dieselbe druck bri auf die Angaben liste lieg bei der eren Sch. fir sch h schienenen, Ob er d. Loben w Mistel! bessischen großh.