. ge. r dagen um eben ett n weißes pelt ciligt Jutz; 9 * * 5 * 1 8 Reu eintretende Abonnenten auf den„Anzeiger“ für 1868, welche jetzt erhalten das Blatt für den Monat Dezember d. J. gratis. schon ihre Bestellungen machen wollen, Donnerstag den 5. Dezember. 7 M 144. 30 50 N 2* 8 2 * 2 zeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ——— Betreffend: Die Musterung der Milltärpflichtigen im Jahre 1868. Amtlicher Theil. Friedberg den 1. Dezember 1867. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Polizeicommissär zu Wickstadt. Nach einer Mittheilung Großh. Provinzial⸗Direction Oberhessen soll in Gemäßheit der§§. 6 bis 31 incl. der Verordnung vom 30. April 831, betr. die Vollziehung des Rekrutirungsgesetzes vom 20. Juli 1830, mit den Vorbereitungen für das Musterungsgeschäft jetzt begonnen werden. Hiernach ist vor Allem erforderlich, daß alsbald die Orts— nusterungslisten aufgestellt und die erhoben werdenden De potansprüche protokollirt werden. Wir beauftragen Sie deßhalb: 1) schleunigst von den Herren Geistlichen den vorgeschriebenen Aus— zug aus dem Geburtsprotokoll über die im Jahr 1848 gebornen, in 1868 atso militärpflichtig werdenden Leute männlichen Ge— schlechts zu erwirken; auf den Grund desselben die Ortslisten in streng alphabetischer Ordnung der Pflichtigen doppelt aufzustellen; bei Anfertigung dieser Listen die Vorschriften der§§. 6 bis 14 der Verordnung vom 30. April 1831, die Vollziehung des Re⸗ krutirungsgesetzes betreffend, sowie die sich hierauf stützenden, seither erlassenen Lusschreiben genau zu befolgen; fuͤr solche Militärpflichtige, welche in der Gemeinde geboren sind, derselben aber nicht mehr angehören, die vorgeschriebenen Ueber— weisungslisten aufzustellen und diejenigen, weiche in Gemeinden innerhalb des Kreises gehören, den betreffenden Groß— herzogl. Bürgermeistereien direct, diejenigen dagegen, welche in andere Kreise gehören, alsbald an uns einzusenden; bei densenigen Mititärpflichtigen, welche in das Ausland fber— gezogen find, ist nicht zu vergessen, anzumerken ob die Aus⸗ wanderung mit oder ohne Dimissorialien erfolgt ist; 16) in die Rubrik„Bemerkung, der Ortsliste ist, falls einer der im §. 10 der allegirten Verordnung erwähnten 6 Umstande, als: a) Bei den schon freiwillig im Militardienste stehenden Leuten deutlich anzugeben, in welchem Regiment oder Corps, in welchem Bataillon und welcher Compagnie ic. sie dienen. Auch bei denjenigen, welche früher als Freiwillige im Mili⸗ tardienste gestanden haben, daraus aber wieder entlassen worden sind, ist dieses Verhältniß anzuführen. Bei denjenigen, welche nach Art. 16 des Rekrutirungsge⸗ setzes der Aufnahme in den Militärdienst unwürdig sind, wird hierüber das Nähere in der Liste bemerkt und zugleich derselben eine Bescheinigung über ihr Vermögen beigelegt. d) Befinden sich Militärpflichtige in Untersuchung oder in ge⸗ fänglicher Haft, ohne daß sie des Militärdienstes unwürdig sind, so wird in der List angeführt, wegen welchen Ver⸗ gehens sie angeschuldigt oder verurtheilt sind, sein wann sie sich in Untersuchung oder Haft befinden und(so weit mög⸗ lich) wie lange sie sich noch darin befinden werden. e) Hinsichtlich derjenigen, welche das Depot ansprechen, wird blos das Wort„Depotanspruch, eingeschrieben. 4) Diejenigen Leute, welche wegen eines durch die Sinne nicht wahrnehmbaren Fehlers(3. B. Schwerhörigkeit, Kurzsichtig⸗ leit, fallende Sucht 1c.) untauglich zu sein behaupten, hat der Bürgermeister anzuweisen, die deßfallsigen Zeugnisse (worüber im 14. Kapitel das Nähere vorgeschrieben ist) unfehlbar bis zur Musterung beizubringen. Auch hat er ich durch Erkundigung über den Grund oder Ungrund solcher Angaben möglichst zu verlassigen. In der Ortsliste wird hierüber eine kurze Bemerkung gemacht. — 3 b) 00 Vell Hecht aus Friedberg: Temporär untauglich. 5521 Simon aus Frtedberg: Desgleichen arkus Kaufmann aus Gambach: Desgleschen. Heorg Dreusb aus Griedel? Desgleichen vom Rekr.“ Fr anne Aer aus Kirch⸗Göns: Desgleichen. Joh. Pbtlipp Müller aus Langenhaln: Temporär untaugl, 800 Siern aug Nieder. lorssadt: Deoglelchen. einrich Franz Zimmer aus Nledet-Mörlen: Desgleichen. Wilhelm Peter 7 8) 9 bei einem Militärpflichtigen vorliegt, dieser vollstandig und in der ausdrücklich vorgeschriebenen Weise einzutragen; diejenigen Leute, welche von der Musterung 1867 zu der von 1868 verwiesen worden sind und in die Ortsmusterliste von 1868 aufgenommen werden müssen, sind in dem nachstebenden Verzeich⸗ niß aufgeführt; nach Aufstellung der Ortslisten werden Sie solche dem Gemeinde— rath zur vorgeschriebenen Prüfung vorlegen; in dem hierüber nach dem bekannten Formular aufzunehmenden Prüfungsprotokoll ist außer Anführung derjenigen Mitglieder des Gemeinderaths, welche jener Prüfung beiwohnen, noch hauptsächlich anzugeben, wem der Auftrag zur Bekanntmachung der Offenlegung der Ortslisten von Ihnen gegeben worden ist, mann solcher erfolgt ist und wo letzterer erfolgen sollz hierauf ist die vorher erwähnte Offenlegung der in Folge ihrer Prüfung durch den Gemeinderath festgestellten Listen dergestalt in Vollzug zu setzen, daß solche am 10. December l. J. Morgens angeheftet und am 24. December Abends abgenommen, sofort 10) mit dem Offenlegungsprotokoll, und nachdem die im. 14 der 110 12 130 kurz zusammengefaßten Musterungsgeschäft pünktlich befolgen, erwarten wir noch, bereits angezogenen Verordnung wörtlich vorgeschriebene Be⸗ scheinigung fraglicher Listen von Ihnen beigefügt worden ist, und den übrigen Beilagen längstens den 25. December l. J. unfehl⸗ bar an uns eingesendet werden; alsbald nach Empfang dieses Ausschreibene werden Sie zur Er— lassung der im§. 18 mehrerwähnter Verordnung vorgeschriebenen Vekanntmachung schreiten und bezüglich der darauf vorgebracht werdenden Depotansprüche nach den dort und den folgenden§d. gegebenen Bestimmungen genau verfabrenz 8 uͤber die Summe, welche bei den für 1868 erhobenen Depot— ansprüchen zu Grunde zu legen ist, werden wir Ihnen demnächst noch Mittheilung machen. die Depotprotokolle haben Sie vor der Offenlegung nas zur Prüfung vorzulegen. Bei der Aufnahme der Protokolle werden Sie namentlich darauf achten, daß die erforderlichen Zeugnissenstets vollständig vorher eingeholt und in dem Protokoll angeführt werden, und nicht wieder Ausstellungen zu machen bleiben, wie sie seither so häufig vorgekommen sind. Endlich ist bei den Depotansprüchen, wo ein Bruder vor⸗ handen ist, welcher im Militär für sich gedient hat, dem Amts⸗ blatte Großh. Kreisraths Nr. 2 vom Jahre 1844 pünktlich nach⸗ zuleben und stets alsbald Bescheinigung des betr. Hauptmanns, Rutmeisters 1c. zu erwirken und dem Protokoll anzulegen. Indem wir uns der Hoffnung hingeben, daß Sie die oben hauptsächlichsten Bestimmungen für das daß Sie dem nicht unwichtigen Zweige Ihrer Geschäftsführung die nöthige Aufmerksamkeit und Sorgfalt widmen, und empfehlen Ihnen schließlich, nicht nur denjenigen Leuten, welche im naͤchsten Jahre musterungs⸗ pflichtig werden, sondern auch denen, die diesen hierin in den nächsten Jahren folgen, jetzt schon Nachricht davon zu geben, daß die Muste⸗ rungen in der nächsten Zeit früber abgehalten werden würden, als seither, damit sie, wenn sie sich etwa auswärts befinden, zur gehörigen Zeit zurücklehren. Es sind nur die vorgeschriebenen Formularien zu verwenden. Tera p p. Verzeichniß der von der Musterung 1867 zur Musterung 1868s verwiesenen Militärpflichtigen. Heinr. Brodrecht aus Nieder-Rosbach: Tempor. untaugl, Jacob Adam! aus Nieder Welsel: Desgleichen. Adam Geck aus Ober Mörlen: Desgleichen. Nicolaus Waldmann aus Ockstadt: Desgleichen. Frtedrch Hepding aus Pohl-Göns: Desgleichen. Frledrich Jacob Wirtb aus Wölfersheim Leopold Vecker aus Bönstadt: Zum erssenmal unterm Mago, noch Wochothum versprechend 1 Schmidt aus Butzbach: Desgleichen. Zobannes Stack aus Dorheim: Desgleichen. Jobanres Schutt aus Dorbeim; Desgleichen. Heinrich Mohr aus Gambach: Desgleichen. Konrad Klteberger aus Melbach! Desgleichen. Georg Daub aus Nieder Weisel! Desgleichen. 5 Job. Georg Heinr. Daud aue Nieder- Wetsele Desgleichen. Karl Hartmann Bechtold aus Nieder-Woͤllstadt: Oesgl. peter Simmrock zus Ober Mörlen: Desgleichen. Karl Friedrich Veitb aus Ober Rosbach: Desgleschen. Desgleichen. ä—ů—ů—ů ů ů ů ůů ————— ——.——————ů—j—j— — — ͤ—— . — —— Betreffend: Die Statistik der Bewegung der Bevölkerung. Dassel be Ihnen eine weitere Anleitung zur Anwendung der Instruction Unter Couvert lassen wir Bewegung der Bevölkerung vom 31. Oktober 1862 zur Beachtung bei Führung di an diesel b Betreffend: Die Wirksamkeit der landw. Vereine des Großhberzogthums in den Jahren 1860-1868. Dasselbe an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Diejenigen von Ihnen, welche meinem noch nicht entsprochen haben, wollen dies baldigst thun. Ansinnen in dem den obigen Gegenstand Friedberg den 3. Dezember 1867. e n. Ter a p p. Friedberg den 3. December 1867. f betreffenden, besonderen Ausschreiben vom 18. v. M. Der Director des landw. Bezirks-Vereins des Kreises Friedberg Trap p. Hessen. Darmstadt. Der neuesten Publi⸗ kation der hessischer Centralstelle für Landesscatistik entnehmen wir folgende Notizen: Im Jahr 1866 wurden im Großherzogthum Hessen 142083,85 Centner Kochsalz und 2805,25 Centner Vieh- und Gewerbesalz, auf den Kopf der Bevölkerung 16,73 Pfund Kochsalz und 3,29 Pfund Vieh⸗ und Gewerbesalz verconsumirt. Während der Verbrauch von Kochsalz in den drei Provinzen wenig variirt, kommen an Vieh⸗ und Gewerbesalz in Starkenburg 3,18, in Oberhessen 0.99 und in Rheinhessen 6,19 Pfund auf den Kopf der Bevölkerung, ein Beweis, wie weit voran die links ⸗rheinische Provinz in Bezug auf Industrie und rationellen Betrieb der Landwirthschaft ist. In Starkenburg wurden 10340,5, in Oberhessen 2887, 0, in Rheinhessen 14825,0 Centner zu land- wirthschaftlichen und gewerblichen Zwecken abge- geben. Im Jahr 1849 betrug der Salz-Consum nur 135,755 Centner, der Reinertrag, damals 338,961 fl.(24½ fl. per Kopf) ist seitdem auf 408,375 fl.(28¼ fl. per Kopf) gestiegen.— Schürfsteine wurden 1866 5, 4 auf nutzbare Fossilien überhaupt, 1 auf Eisensteine, Muth- steine 58, und zwar 51 auf Eifensteine, 5 auf Braunsteine, 1 auf Kupfer- und Bleierze und Zinkblende und 1 auf Braunkohle ertheilt.— Die Zahl der im genannten Jahr mit Indigenat eingewanderten Personen betrug 1047, die Zahl der mit Indigenat ausgewanderten 2432 Personen, doch ist zu bemerken, daß besonders ledige Per⸗ sonen immer mehr auf Reisepässe hin die Reise über den Ocean antreten. 2 — Dem soeben ausgegebenen Bericht der hiesigen Handelskammer entnehmen wir folgende Notizen: In erster Linie wird der schon vor Jahren ausgesprochene Wunsch wiederholt, daß gleich wie in Rheinhessen auch in den beiden an⸗ deren Provinzen Handelsgericht eingeführt werden möchten, und im Interesse der Ausbildung des Handelsrechts und gleichmäßiger Entscheidungen die Errichtung eines gemeinsamen höchsten Gerichts⸗ hofs gewünscht. Da eine anderweitige Organi- sation betreffs der Wahl der Mitglieder der Handelskammer mit Erweiterung des activen Wahl- rechts noch nicht stattgefunden, so wird dies wie⸗ derbolt erbeten und die Unterstützung des hier gegründeten Handelsvereins dankend anerkannt. Tonstatirt wird, daß die Befürchtungen wegen des deutsch⸗französischen Handelsvertrags unbegrün⸗ det, und ein solcher mit der Schweiz für die diesseitigen Interessen förderlich, ebenso auch mit Rußland, wenn auch hierzu bis jetzt noch wenig Aussicht scheint. Freudig begrüßt wird der Ab⸗ schluß des Zollvereinsvertrags vom 8. Juli 1867, womit das liberum veto gefallen und durch Gründung des Zollparlaments die Interessen des Handels gewahrt werden würden. Die Aufhebung des Zunftwesens durch die vorjährige Verorvnung habe nur günstigen Einfluß geübt, unerläßlich sei aber der Erlaß eines Gesetzes, um die privat⸗ rechtliche Stel ung der Erwerbs- und Wirthschafts⸗ genossenschaften zu regeln, zumal in Oberhessen, weil dem norddeutschen Bund angehörend, ein derartiges Gesetz jetzt doch eingeführt werde. Auch den Wünschen unserer Stände, daß eine gesetzliche Regelung des Mobiliarseuerversicherungs⸗ wesens, auf der Basis der Gleichberechtigung sämmtlicher zugelassener Gesellschaften, nicht länger nicht länger umgangen werden könne. — Die bedingungslose Annabme der Conferenz⸗ Einladung von Seiten der großherzoglichen Re gierung hat das Präsidium des Norddeutschen Bundes zu einer Depesche an erstere veranlaßt, in welcher dasselbe erklärt, daß die Schnelligkeit der Entschließung in dieser Sache es überrascht habe. Der königlichen Regierung wenigstens habe es nicht räthlich erschienen, auf die ihr gleichfalls zugegangene Einladung einen definitiven Entschluß zu fassen, bevor sie über den Charakter der beab⸗ sichtigten Verhandlungen und über die Betheiligung anderer europäischen Mächte an denselben nähere Aufklärung gesucht hatte. Schließlich heißt es dann in der Depesche: Die Theilnahme an der Berathung einer europäischen Frage verpflichtet allerdings noch nicht zum Abschluß europäischer Verträge: aber wir erlauben uns die Frage an die Großherzogliche Regierung, ob sie, gesetzt, daß sie allein unter den deutschen Staaten die Ein; ladung ohne Reserve annimmt und in Folge dessen zu Conferenz⸗ Verhandlungen mit außerdeutschen Mächten eintritt, ein solches Verhältniß ganz frei von der Gefahr glauben würde, durch dasselbe in Wege geleitet zu werden, welche ihre Politik von der ihrer deutschen Bundesgenossen trennen könnten. Wir vermögen uns des Eindruckes nicht zu erwehren, daß, wenn die Großherzogliche Re⸗ gierung zu schwierigen und noch vor Kurzem an der Schwelle ernster Verwicklungen behandelten europäischen Fragen ihre Stellung nimmt, ohne den Versuch einer Verständigung mit ihren deut⸗ schen Verbündeten und dem Norddeutschen Bunde, dem S. K. Hobeit beigetreten ist, sie sich mit dem Geiste des Bundesvertrages nicht in Einklang be⸗ finde, wobei wir dahin gestellt sein lassen, ob dieses Verfahren und die Consequenzen desselben sich mit dem Wortlaute der Bundesverfassung in Einklang bringen lassen. — Die„Darmst. Ztg.“ vertheidigt die groß · herzogliche Regierung gegen den von der„Nordd. Allg. Zig.“ ausgesprochenen„herbsten Tadel“, weil dieselbe die Einladung Frankreichs zu einer Conferenz in der römischen Frage angenommen habe, ohne sich mit den Regierungen Preußens und anderer deutschen Staaten vorher benommen zu haben. Nachdem die Darmst. Ztg.“ mitge⸗ theilt, daß auf eine mündliche Anfrage der taiserlichen Regierung, ob man zur Beschickung der Conferenz bereit sei, in gleicher Weise münd⸗ lich erwiedert worden, daß die großh. Regierung einer ergehenden Einladung gerne folgen werde, sagt sie weiter: Zu einer solchen Erwiederung bedurfte es doch wahrlich keiner vorherigen Ver⸗ ständigung mit anderen deutschen Staaten, zumal mit denjenigen des füdlichen Deutschlands, welche letzteren, unseres Wissens, ihre Antworten auf die französische Einladung in ähnlichem Sinne abgegeben haben, ohne vorher Hessen um seine Ansichten zu befragen. Das Verhältniß Hessens zum Norddeutschen Bunde kennte eine Ablehnung der französischen Einladung in der Weise, wie sie von Sachsen erfolgt ist, einfach um deßwillen nicht motiviren, weil zwei Drittheile des Groß⸗ herzogthums dem norddeuischen Bunde nicht an⸗ gehören. Gießen. Der Professor der Theologie, Dr. Gaß dahier soll einen Ruf an die Universität verschoben werden möge, schließt sich die Handels- kammer an, so wie auch denn die Gründung eines Polytechnikum hier, welches im Interesse des Auf⸗ Heidelberg erhalten haben. Preußen. Berlin. Im Abgeordneten⸗ hause findet die Schlußberathung über den Lusker⸗ den Anforderungen der Zeit nicht zurückzubleiben, Verfassung statt. Der Justizminister weist den Vorwurf, als sei die Zusammensetzung des obersten Gerichtshofs eine tendenziöse, zurück. Das Ober⸗ tribunal habe sich durch lange Thätigkeit sein Ansehen errungen. Der Justizminister warnt vor solchen ungerechten Anschuldigungen. Der Antrag Lasker's wurde nach längerer Debatte mit 188 gegen 174 Stimmen angenommen. Der Präsident erklärt, daß nach 21 Tagen eine zweite Abstim⸗ mung erfolgen werde, da der Antrag eine Ver⸗ fassungsänderung enthalte.— Der Finanzminister überreicht einen Gesetzentwurf wegen Uebernahme von Schulden der neuen Provinzen auf die Staatsschuld im Betrage von 3,704,000 Thaler. — Die Abgg. Ahlmann und Krüger wollen den Eid nur mii Vorbehalt leisten. Der Präsident erachtet dieß als unzulässig. Die Angelegenheit wird der Geschäftsordnungscommission überwiesen, — Anlaß zur Beschlagnahme des Kladdera⸗ datsch soll ein Bild gegeben haben, welches die Scene aus Göthes Faust darstellt, in welcher Gretchen den Geliebten vor Mephisto warnt. Letzterer ist ein Herr mit lächelndem Gesicht und Akten unter dem Arme. Faust hat mit dem Grafen Bismarck, Gretchen mit dem Abgeord⸗ neten Twesten frappante Aehnlichkeit. — Die Nachricht, daß das Entlassungsgesuch des Justizministers vom Könige genehmigt sei, wird von glaubwürdiger Seite bestätigt. In Abgeordnetenkreisen bezeichnet man als gerüchts⸗ weisen Nachfolger den Präsidenten des Ober⸗ appellationsgerichtshofes Leonhardt, oder den Prä⸗ sidenten des Appellationsgerichtskofes in Bromberg Schrötter. — In der Sitzung der Budgeteommission tam es wegen der den depossedirten Fürsten be⸗ willigten Summen aus der 60 Millionen⸗Anleihe zu scharfen Erörterungen zwischen dem Vorsitzenden Abg. Twesten und dem Ministerpräsidenten. Twesten nannte das Verfahren der Regierung einen Vertrauens ⸗ und Gesetzesbruch, was den Grafen Bismarck veranlaßte, sich aus der Sitzung zu entfernen und eine schriftliche Erklärung folgen zu lassen, daß er die Sitzungen der Commission nicht wieder besuchen werde, wenn er vor Be⸗ leidigungen, wie die Aeußerungen des Abg. Twesten, nicht geschützt sei. Da Twesten zum Widerruf sich nicht bereit fand, so erklärte die Budgeteom⸗ mission, daß sie die Ausdrücke Twesten's nicht billige, womit sich der Ministerpräsident zufrieden gegeben hat. Wiesbaden. Zu der Nachricht der Franlj. Zig., daß die Taunusbahn an den(preuß.) Staat verkauft sei, bemerkt der Rhein. Courrier: Nach Erkundigungen, die wir hier eingezogen haben, ist in maßgebenden Kreisen von dem Ver · kaufe nichts bekannt. Frankfurt. Wie man vernimmt. wird vom 1. Jan. 1868 an der Betrieb der Frankfurt ⸗ Hanauer Bahn von der Verwalkung der hess. Ludwigsbahn übernommen. Auch sollen von obengenanntem Zeitpunkte an die Retour? und Abonnementsbillette auf der Strecke Aschaffenburg · Franksurt eingeführt werden. Bayern. München. Die süddeutsche Militärtonferenz beginnt am 3. d. und bezweckt blos dit Herstellung eines gemeinsamen Exerzier⸗ Reglements nach preußischem Muster, besonders gleicher Signale und gleicher Felddienstbestimmungen. — Aus München wird gemeldet: Die Militärconferenz wird voraussichtlich nur geringe Resultate ergeben. Bapern wünscht auch Verein- schwungs von Handel und Gewerbe, um hinter schen Antrag auf Declaration des§. 84 der barungen über Germersheim, Rastatt und Ulm, für die Führung der Register über die eser Register zugehen, golleaditst. Contordate iften von fort Dit sür eine Dor die drei Fenk achen bon det Gn, ders bur Leitung d gen der Kit Es sind auße geordneler 2 Dis Zagetbof me Fregatte„N. Schwei die Einladung Vorbehalte da sschligung der! — Nach gab der Präf blick über di daß die Con Wunsche des gleich dem gigkeit sichern det friedlich. Handel und Stellung de Schweiz bah Jahre statt Deuischland Machborn bn Nachbarn Fr die Nuspung Frank Körper sagt keichs war, Er spricht! stanzösische worden sei. nichts herd! Papsithums Regierung rah zerrtiß felben viedtt fir feine G Groß „Times“ ö dosen S standekomm teten init hie ven t Gtsicht und Abzerrd⸗ grichlo⸗ de Ober · get den pra in Bromdelg rde N im um Fürsn Leten · Auch dun Borsttena W irrptäfbtnttl. Atgitrung inen 506 ben Groftr d Sitzung f rlärung folg der Cennisiii er vr Be 40. Tocsen, in ee 15 enzülten Tran! nig rücken! uit 6 del Fra sowie über gemeinsame Unterrichtsanstalten. Würt⸗ temberg und Baden sind wenig entgegenkommend. Baden. Heidelberg. Das eben er— schienene Adreßbuch der hiesigen Hochschule weist eine Gesammtzahl von 636 Studirenden nach, worunter auch die Personen reiferen Alters und conditionirenden Pharmaceuten und Chirurgen, welche Vorlesungen besuchen, begriffen sind. — Es wird von Baden-Baden berichtet, daß der dortige Spielpächter Eduard Benazet plötzlich in Nizza gestorben ist. Oesterreich. Wien. Die bier circulirende Volksadresse, welche sich für die Aufhebung des Concordats ausspricht, zählt circa 41,000 Unter- schriften von Katholiken. — Die Instruktion des Grafen Caprivi stellt für eine Modification des Concordats vornämlich die drei Forderungen: Appellation in Ehegerichts⸗ sachen von den geistlichen auch an die weltlichen Gerichte, verstärkte Betheiligung des Staates bei der Leitung der Volksschulen und erhöhte Leistun— gen der Kirchengüter an Abgaben und Steuern. Es sind außerdem verschiedene Wünsche von unter— geordneter Bedeutung aufgeführt. — Die„Wiener Zeitung“ schreibt offiziell: Tegethoff meldet aus Havanna die Ankuaft der Fregatte„Novara“ mit der Leiche Maximilians. Schweiz. Bern. Der Bundesratb hat die Einladung zur Conserenz acceptirt und gewisse Vorbehalte dabei gemacht, unter denen die Berück— sichtigung der italienischen Volkswünsche obenansteht. — Nach Eröffnung der Bundesversammlung gab der Präsident des Ständeratbes einen Ueber— blick über die auswärtige Politik; er wünscht, daß die Conferenz die römische Frage nach dem Wunsche des italienischen Volkes lösen und zu— gleich dem Oberhaupte der Kirche seine Unabhän- gigkeit sichern werde; er bofft eine günstige Wirkung der friedlichen Aeußerungen der Souveräne auf Handel und Gewerbe; er weist auf die veränderte Stellung der Schweiz nach Außen hin. Die Schweiz habe durch die Ereignisse der letzten zehn Jahre statt der kleinen Staaten ein neutralisirtes Deutschland und ein einheitliches Italien zu Nachbarn bekommen. Die Schweiz suche mit allen Nachbarn Freundschaft, unterlasse jedoch auch nicht die Rüstungen für die Tage der Gefahr. Frankreich. Paris. Im gesetzgebenden Körper sagte Jules Favre: Das Interesse Frank- reichs war, die Einheit Italiens zu unterstützen. Er spricht von dem üblen Eindruck, der durch die französische Intervention in Italien hervorgebracht worden sei. Aus der Conferenz, meint er, werde nichts hervorgehen, als eine Demüthigung des Papstthums. Der Redner schließt: Die französische Regierung habe die Encyclica durch den Staats- rath zerreißen lassen, habe aber die Fetzen der⸗ selben wieder aufgenommen, um daraus Pfropfen für seine Chassepot-Gewehre zu machen. Großbritannien. London. Die „Times“ äußert sich über die Debatten im fran⸗ zösischen Senat, und glaubt nicht an das Zu- standekommen des Congresses. Für die hingerich ⸗ teten Fenier fand am Sonntag in Cork eine Prozession von 13,000 Personen, in Manchester eine von 3000 Theilnehmern statt. Die Polizei ließ sich nicht sehen und die Ordnung blieb ungesßöört. In Manchester war man in Unruhe wegen einer beabsichtigten irländischen Demonstration und sollen sich in den letzten Tagen allerlei der Polizei verdächtige Gesichter in der Stadt gezeigt haben. Gleichzeitig hat man einen Mann mit einer bedeutenden Anzahl Revolver(45—50) festgenommen, was natürlich mit Fenierumtrieben in Verbindung gebracht wird Eigenthümlich ist es, daß eine Depesche aus Cork berichtet, daß dort einem bedeutenden Gewehrfabrikanten sein Lager bei nächtlicher Weile ausgeräumt wurde und gegen 200 gezogene Gewehre und Revolver abhanden gekommen sind. „Italien. Florenz.„Diritto“ räth, während der Dauer der französischen Occupation die Verbindungen mit Frankreich einzustellen, die Gelegenheit zur Geltendmachung der Ansprüche Itallens abzuwarten und für innere Ordnung Sorge zu tragen.—„Riforma“ empfiehlt dieselbe Haltung bei Gelegenheit der Besprechung der Rede von Marquis de Moustier. Rom. Als General des Failly dem Papst kürzlich den bevorstehenden Abmarsch des fran— zösischen Expeditionseorps ankündigte, soll dieser gesagt haben:„Ich habe Euch nicht berufen, ich kann mich also auch nicht Eurer Abreise wider— setzen. Handeln Sie, wie Sie wollen.“ Der Abrelse der Franzosen gegenüber erklärte der Osservatore Romano in einem offiziösen Artikel: „Die Ordnung ist noch lange nicht in Rom wieder hergestellt. In der That ist die Wühlerei der Aktionspartei noch groß. Sie verspricht Ver— geltung, sie schwört, sich zu rächen, sobald nur die Franzosen fort seien. Täglich fast werden Waffen und Pulver entdeckt; die Untersuchung nach Minen dauerl in zahlreichen Häusern fort. Die Nachricht von diesen Minen hat die Bevöl— kerung sehr aufgeregt. Man fürchtet sehr, die Theater seien unterminirt, und nun werden die— selben während der Carnevalszeit gewiß wenig besucht sein.“ — Man meldet aus Rom, daß der Zulauf der Freiwilligen in Civita-Vecchia sehr bedeutend ist. Das Corps der Zuaven wird ehestens auf 4000 Mann gebracht werden. Bereits sind 1852 für dasselbe neu eingeschrieben. Das auswärtige Carabinieri-Bataillon, welches größtentheils aus Schweizern besteht, wird als der Kern eines neu zu bildenden 3000 Mann starken Regiments ver— wandt werden. Man erwartet aus England zahl— reiche Kisten von Hinterladegewehren — Bei der letzten Verhaftung 12 mazzinisti— scher Verschwörer in Florenz wurde eine Complott behufs allgemeinen Aufstandes zum Umsturz der Monarchie entdeckt. In allen italienischen Städten waren Comites gebildet. Eine thätige Propaganda bestand in der Armee und in den Arbeiterklassen. Darmstadt. Am verflossenen Donnerstag wurde der fünfpfündige, runde Laib Landbrod prima Qualität zu 22 kr. auf hiesigem Markte seilgehalten. Die zahlreichen Abnehmer rühmen die vorzügliche Güte des fraglichen Import⸗Arükels. Darmstadt. Die dießjährige Generalversammlung des landwirtschaftlichen Vereins ist auf Samstag den 14. December im Gasthause zum„Darmstädier Hof“ hier anberaumt. Nachmitiags selben Tags wird eine Ver⸗ steigerung von neuen landwirthschaftlichen Maschinen staufinden. Speyer. Eine furchtbare Schandihat hat sich dahier ereignet. Der Taglöhner Hermann in Verbindung mit seiner Ehefrau schlugen am Dienstag Abend ihr einziges, 3—4 Jahre altes Kind todt. Mit einer Hacke hieben diese Scheusale dem armen Kleinen die Nase weg, schlugen dann die vorderen Kiefer mit den Zähnen ein und zuletzt den Rückgrat entzwei. Am Mittwoch Morgen war das Criminalgericht von Frankenthal zur Aufnahme des That⸗ bessandes in Speyer. Tübingen. Der Todtschlag eines Studenten erregt hier schmerzliches Aufsehen. Es handelte sich um einen Nachtscandal, dadurch verursacht, daß zwei Studenten in einet Weinwirihschaft in vorgerückter Nachtstunde noch Getränke verlangten, die ihnen verweigert wurden. Daraus entspann sich ein Raufhandel, bei welchem die Tochter des Wirthes ihrem Vater beisprang. Die Vertheidigung des, wie es scheint, in Nothwehr oder doch in Vertheidigung seines Hausrechts begriffenen Wirthes fiel aber so kräftig aus, daß einer der Studenten Tags darauf an den Folgen seiner Verwundung starb. Der Wirth und seine Tochter sind verhaftet worden. „ Die dickste Frau in Paris, Mad. Elisabeth Veronique Montrouge, ist im 47. Jahre gestorben; sie wog 257 Kilogr.(514 Zollpfd.). Im Jahre 1848 schrieb sie an die Natlonal⸗Versammlung:„Bürger-Präsident! Ich bin eine schöne Fraun, bin 27 Jahre alt, bin 5 Fuß 8 Zoll groß und wiege 200 Kilogramm. Ich wünsche die Göuin der Freiheit bei dem nächsten Nationalfeste darzu— stellen; ich bin überzeugt, daß dieselbe durch keine andere Person von einer so vortheilhaften Seite gezeigt werden kann, wie durch mich.“ Leider sollte der dicken Frau dieser Wunsch nicht gewährt sein; denn das Nationalfest kam nicht zu Stande. „ Wie übereinstimmende Nachrichten aus Neapel und Sicilien melden, sollen die Krater der beiden feuerspeienden Berge Vesuv und Aetna, den Ansprüchen der modernen Kriegskunst gemäß, gezogen und in Hinter— lader verwandelt werden. Italien verspricht sich von diesen beiden Monstregeschützen die vorzüglichsten Erfolge, und dürsten die ersten Probe-Salutschüsse bei Eröffnung der Conserenz erfolgen. „% Transport von Schwerverwundeten auf Eiseubahnen. Vom 1. November d. J. ab ist auf den Eisenbahnstrecken der Provinz Hannover mit Ein— führung der Wagen 4. Klasse vorgegangen werden. Die neuen zur vierten Fahrklasse bestimmten Wagen bieten auch in militärischer Beziehung ein besonderes Interessen, indem sie zugleich zum Transport der Schwerverwunbdeten für den Kriegsfall eingerichtet sind. Für den Transport der Schwerverwundeten werden in jedem Wagen zwölf Hängematten befestigt, so daß die Transportirten bequem ausgestreckt gegen alle Erschütterungen besser als bei irgend einer anderen Trans portart geschützt sind. In der Mitte jedes Wagens bleibt ein Raum zur Passage für die Aerzte und Krankenwärter frei, welcher durch eine zweckmäßige Verbindung der Wagen den Verkehr zwischen allen Waggons gestattet. Eine Reihe solcher Wagen bildet ein trans— portables Lazareth mit allen Bequemlichkeiten, die nach den Vorschriften der bewährten Militärärzte und auf Grund der im letzten Kriege gemachten Erfahrungen als aus⸗ führbar und empfehlenswerth erkannt worden sind. Von der königlichen Verwaltung der hannover'schen Eisenbahnen sind 70 Wagen dieser Construction zum Betrieb bestimmt, mit denen also, 12 Kranke auf den Wagen, 840 Schwer⸗ verwundete in einem Transport vom Kriegsschauplatz weg in die entserntesten Gegenden geführt werden können. 3 Die goldenen Preismedaillen der Weltaus⸗ stellung werden seit ungefähr acht Tagen ausgetheilt. Dieselben sind, nach den vorliegenden Exemplaren zu urtheilen, so schlecht und mangelhaft ausgeführt, daß, wären sie aus Zinn, statt aus Gold, der Stoff immer noch mehr werth wäre, als die Form. Jedenfalls würde keine Jury in der ganzen Welt sich so sehr blosgestellt haben, dem Produkt der Ausstellungscommission, auch nur als einfachem gewerblichem Artikel, den Zulaß zu dem Palaste des Marsfeldes gestattet zu haben. Die Futterale sind in ihrer überaus schäbigen Ausstattung selbst einer gemeinen irdenen Thonpfeife unwürdig. So tauten die Berichte mehrerer Blatter. „ Weite Reise eines Briefes. Einen selt⸗ sameren Weg hat wohl kaum jemals ein Brief ge⸗ nommen, als derjenige, welcher vor einem halben Jahre in Berlin in den Briefkasten mit der Adresse des Herrn N. in Frankfurt a. O. gesteckt wurde. Vor einigen Tagen erst ist er in die Hände des Adressaten gelangt, und zwar direkt aus— Peking! Das beigefügte Schreiben eines dort stationirten preußischen Beamten klärt die Sache dahin auf, daß, in den Falten eines Paketes deutscher Zeitungen versteckt, besagter Brief die; Reise nach China gemacht habe. e Deutsche National⸗Handschrift. Daß in den verschiedenen Ländern Deutschlands durch charakte⸗ ristische Verschiedenheilen sich auszeichnende„Hände“ ge⸗ schrieben werden, ist bekannt. Ob aber diese Eigenthüm⸗ lichkeiten zu den berechtigten oder unberechtigten gehören, dürfte eine jener Fragen sein, über welche die Gelehrten in Streit gerathen. Eine Autorisät hat sich bereits aus- gesprochen, der durch seine Handschriftendeutungen bekannte jetzt als vereidigter Schristverständiger bei 24 deutschen Regierungen fungirende Herr Adolf Henze in Alt⸗ Schönfeld bei Leipzig. Ee behanpiet nicht blos, daß jene Verschiedenheit ein Uebel und also auch in Bezug auf die Handschrift die Herstellung eines einigen Deutschlands noth⸗ wendig sei, sondern er will dasselde auch herbeizuführen, d. h. eine durch höchste Vollendung sich auszeichnende allgemeine deutsche Schrift zu schaffen suchen. Zu diesem Zwecke hat Herr Henze jetzt einen Preis von ein⸗ hundert Thalern für das schönste in deutscher Current⸗ schrift ausgeführte Alphabet ausgesetzt. Das Nähere über den jedenfalls originellen Plan ist in einem vom 10. November datirten gedruckten Preis⸗Ausschreiben enthalten. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Postdampfschiff„Teutonia“, Capt. Kier, von der Linie der Hamburg⸗Amerikanischen Packet⸗ fahrt⸗Actien⸗Gesellschaft, welches am 1. Nov. von Hamburg via Southampton abging, ist nach einer glücklichen Reise von 20 Tagen woblbehalten in New-Orleans angekommen. Das Hamburger Postdampsschiff Germania, Capt. Schwensen, welches von New Pork am 16. November ab⸗ ging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Neise von 11 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich be⸗ stimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 75 Passagiere, 1200 Tons Ladung, 38407 Dollars Contanten und 44 Briessäcke. Für Johanngeorgenstadt ging ferner bei uns ein von: R. 1 fl.— K. in W. 1 fl. 45 kr.— Kreisarzt Dr. Bode in Nauheim 5 fl.— F. W. 30 kr— Frau Heß 30 kr. Zusammen 8 fl. 45 kr. In Summa bis jetzt eingegangen 51 fl. 45 kr. An Kleidungsstücken wurde uns weiter zugestellt von Kreisarzt Dr. Bode in Nauheim 1 Pack Kleidungastücke. Weitere Gaben werden mit Dank angenommen. Die Expedition des Anzeiger für Oberhessen. Bitte. Da wir auch in diesem Jahre beabsichtigen, für die Kinder, welche die hiesige Kleinlinderschule besuchen, eine Christbescheerung zu veranstalten, so erlauben wir uns im Vertrauen auf den wohlthätigen Sinn der Bewohner unseret Stadt an alle die Bitte zu richten, uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Friedberg den 3. Dezember 1867. Lina Baur. Ty. Dieffenbach. C. Trapp. Cor. Werner. W. Wickenböfer. SNN s Bindernagel Seh empfehlen ihr dieses Jahr sehr reichhaltig assortirtes Lager von Weihnachtsgeschenken. ö g Einsichtssendungen können zu jeder Zeit erfolgen. 2 FFC Spielwaaren 2835 in schöner Auswahl zu den billigsten Preisen empfiehl: W. May ußsagasse. Geschaͤfts- Eröffnung und Empfehlung. 2838 Einem geehrten hiesigen und hiesigem Platze eine Buchbinderei, Schreib- und etablirt habe und empfehle als sehr passende Weihnachts-Geschenke in Necessaires, Cigarren-Etuis, Briestaschen, Portemonnaies, Geld⸗Säckchen ꝛc. desgleichen elegante Herren e, Damen ⸗Reise- und Geldtaschen, Schul⸗ Mädchen, sowie eine schöne Auswahl in Spielwaaren, Puppen, von Ferner alle in das Schreibfach einschlagende Artikel ꝛc. ꝛc. billigen Fabrikpreisen, ranzen für Knaben und den feinsten bis zu den ordinärsten. Besonders erlaube mir die geehrten Damen auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich auf Portefeuille-Waaren⸗Handlung eine reichhaltige Auswahl ꝛc. zu äußerst darauf aufmerksam zu machen, daß alle Stickereien zu den in das Portefeuille-Fach gehörenden Artikeln auf das eleganteste und billigste ausgeführt werden. Reparaturen werden billigst befördert. Einem geneigten Zuspruch entgegeusehend empfiehlt sich achtungs voll Friedberg. Wilheim Weis, Laden und Wohnung im Bechstein'schen Hause, Nr. 70 nächst der Post. C. Scriba's Buchhandlung in Friedberg 2834 empfiehlt zum bevorstehenden Weihnach geeigneten Buͤchern, Atlauten, Musikalien, Kupferstichen, Rahmen, Photographien, Schreib- und Photographiealbums, eleganten Mappen, tsfeste ihr reichhaltiges Lager von zu Geschenken Oeldruckbilder in einfachen und Barock— Farbenkasten, v. s. we, u. s. p. Unsere Vorräthe sind zur Ansicht der geehrten Besucher ausgestellt; Einsichtssendungen stehen zu Diensten. W Alle von anderen Buchhandlungen angezeigte Werke sind auch bei uns vor⸗ räthig und jederzeit rasch und billig zu beziehen. Haus⸗Versteigerung. 2844 Dienstag den 10. d. M., Vormittags 11 ÜUbr, wird auf biesigem Rathhause das zur Debitmasse des Maurermeisters Heinrich Wolf I. dahier gehörige, im schönflen Theite biesiger Start, an der Parkstraße und Eck der Frledrichsstraße, nächst dem neuen Kurhause gelegene, vor 2 Jahren neu erbauie Haus 172 P. M. B. 31% Rutben, neben B. Rei“, welches außer Souterrain, große Kellerräume, Brunnen und Waschküche. 2 Salon mit Balkons, 20 Zimmern und 8 Dachkammern enthält, und sich somit seiner Bauart nach vollkommen 10 einer Herrschaftswohnung eignet, unter den im Termin ekannt zu machenden Bedingungen zum drittenmale öffent⸗ lich versteigert, was man mit dem Anfügen hierdurch zur allgemeinen Kenntniß bringt, daß bet annehmbarem Gebot der Zuschlag ertheilt wird und daß Kaufliebhaber, welche das paus einseben wollen, sich an den Masse⸗ eurator Herrn Siadischrelber Schutt dahier zu wenden haben. e„ um 3. Dezember 1867. Bad Naubeim f eie boah Oitsgerlcht Nauhelm isdn ie 6. Verkauf gebrauchter Wagen, 2836 als: Calschen mit Glas Verdeck, sowie mit Landau Verdeck, ein · und l Coupés bei Moth, gr. Eschenbelmerstraße Nr. 54 in Frankfurt a. M. ene Kostanien! Wilhelm Fertsch Ein gutes Zugpferd 2833 hat zu vertaufen Johs, Horn. 1 ö Zur Gemeinderathswahl. 2843 In einer am 3. d. Mts. stattgehabten Bürger- versammlung wurden für die beute beginnende Er⸗ gänzungswahl zum Gemeinderatb folgende Candidaten vorgeschlagen Für die dritte Classe: (wählt am 5. und 6. und hat 2 Mitglieder zu wählen.) Herr Conrad Reuß. 10 Carl Seriba. Für die zweite Classe: (wählt am 7. Morgene und bat 3 Mitglieder zu wählen) Herr Wilhelm Fertsch. Eduard Rutbe. Adam Steinbäuser. Ph. Windecker Jakob Pfeffer. Joseph Bender. Friedrich Reuß. Baruch Grödel. Eduard Trapp IV. Ludwig Grödel. Für die erste Classe: (wählt am 7. Nachn, und bat 1 Mitglied zu wählen.) Herr Adam Rausch⸗ Heinrich Salzmann. Ludwig Kreuter. Die Wähler der zweiten Classe werden eingeladen sich Freitag, Abends 8 Uhr, nach Kenntniß der von der driten Classe Gewählten, zu einer näberen Verständigung bei Herrn Georg Philippi zu versammeln. Sie Wähler der ersten Classe werden ersucht sich am 7., Nachmittags 1 Ubr, in dem Locale des Herrn Carl Preuß er zu einer Besprechung einzufinden. Mehrere Bürger. Milchtöpfe 2846 bei Heinrich Damm. Die vorgeschrlebenen 2 Mu sterungs⸗ Formulare . sind zu haben bei Bindernagel& Schimpf. Frische Bratbückinge, 2811 Citronen, Vanille, Chocolade, Mandeln, Citronat, grün Korn bet Friedberg. Christian Werner. Casino. 2808 Generalversammlung Samftag den 7. Dezember d. J. Tagesordnung: Statutenrevlsion. Die revldirten Statuten liegen von beute an im Lesezimmer zur Einsichtnahme offen. Friedberg den 39. November 1867. Der Vorffand. Wollene Halstücher 2612 für Herren bet K. Friedrich neben der Post. 2842 Auf der breiten Straße in der Nähe der Burg ist ein schoͤnes Logis für 1 oder 2 Herren mit oder ohne Möbel zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. unter Nr. 2842. Grüner-& Schwarzer-Thee von C. H. Krause in Lon d o n 5 2840 bei Ehristian Werner in Friedberg. Soeben ist erschienen: Y N 83 —ꝗ— 2 Illustrirter Familienkalender. Prämien für 1868: 105 fl., 87 fl. 30 kr., 70 fl., 52 fl. 30 kr., 35 fl., 5 und se der vierte Theil als Verkäuferpraͤmie. 3 Wiederverkäufer erhalten von uns den höchsten Rabatt, und machen wir dieselben dara Verlagshandlung 307 den Alleindebit in Oberhessen uns übertragen bat und demzusolge direct bel ihr einlaufende Bestellungen unbeaihtet lassen wird. Friedberg. 1 15420 10 rnagel& Schimpff. uf aufmerksam, daß die Binde Verantw. Red.: Hermann Schimpff. di. Druck und Berlag von Bindernagel& Schimpff. Da Mehrere anonyme, die Gemeinderathswahl betreffende Einsendungen können nicht aufgevommen gebühren wolle man innerhalb 8 Tagen in Empfang nehmen, da wir sonst in geeignet scheine werden. Die beigelegten Inserat⸗ nder Weise darüber verfügen werden. Die E Ne diet i o ne. (Hierzu eine Beilage.). 5 1 Malt Mas Pre Diesel 2 Diesel Dices Dichel Diesel Fried X. *—— in Werner * 9 a — 2 2 * 2 2 2 2 Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. E 144. — 1 5 Epdietäalla dun g. 2624 Die! Besitzer der unten bezeichneten Immobilien, welche theils durch Kauf, theils durch Erbfolge erworben worden sind, wollen vor Offenlegung des neu errichteten Grundbuchs für die Gemarkung Oes ihre Erwerbtitel in dasselbe nachtragen lassen, vermögen sich aber über den Erwerb derselben urkundlich nicht auszuweisen. Es werden deshalb alle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche an diese Immobilien bilden zu können glauben, aufgefordert, solche sogewiß binnen drei Monaieu dahier geltend zu machen, als sonst die betreibenden Besitzer im Grundbuch nach Maßgabe des Arlkel 29 des Gesetzes vom 27. Februar 1852 als vermuthete Eigeuthümer werden eingeschrieben werden. 0 Ordn. Namen und Wohnort Biz eng Namen und Wohnort Derfenigen, 1 des Grundstücke.] denen die Grundstücke zugeschrieben 1 Besitzer und Antragsteller. 3 sind. Flur. Nr. 11 Matthäus Müller II. und Ebefrau Auna I. 333 Ludwig Müller und dessen Ehefrau von Espa, Margaretha, geb. Heller von Espa, Königl. Preußischen Amts Usingen 2] Dieselben I. 260 1. 281 ö 1 308 Ernst Zimmer von Espa. I. 306 ö I. 330 3] Dieselben. 235 I. 259 1. 262 I. 279 Johann Georg Hellers Wittwe von Eopa. I. 282 I. 289 I. 304 41 Dieselben 1 336 Jacob Zimmer von Espa. WDiese 4— 1 5 ee 4 2 Johann Georg Hellers Wittwe von da. ei Weseteen 1— ö Adam Zimmer, Schullehrer, in Espa, 7] Friedrich Diehl III. und Ehefrau Katharina, 1. 232 Bernhard Diehl von da. geb. Wenzell in Espa 81 Dieselben 1 240 Heinrich Diehl J. daselbst. 9] Dieselben 1 231 Philipp Schmidt II. daselbst. 10] Jebannes Jung Ebefrau Elisabetha, geb. J. 226 Adam Schmitt daselbst. Kaiser von Espa 11 Philipp Jungs Kinder zu Oes, Heinrich I. 251 Derselbe. und Ernst 12 Ernst Weil von Münster und Ehefrau I. 109 Konrad Dilges und Jacob Häuser von des Marie, geb. Zimmer Oes. 13] Balthaser Jungs Wittwe zu Espa 1. 241 Philipp Schmidt I. von Espa. 14 Dieselbe I. 242 Matthäus Müller daselbst. 15 J Philipp Weil I. und Ehefrau, geb. Bücher I. 236 Konrad Jung daselbst. dasel bst 16 Ernst Müller, Wittwer, daselbst* 250 Diedrich Heller daselbst. 17] Adam Heller und Ehefrau Elisabetha, geb. I. 249 Georg Müller zu Espa. Müller zu Espa 18] Georg Schäfer und Ehe rau Elisabetha, I. 254 Decselbe. geb. Ulm zu Espa 84. 202 19 J Philipp Schmidt IV. und Ehefrau Dorothea, 0 5 S N geb. Jung daselbst I. 237 0 Adam Schmidt daselbst. 20 J Dieselben I. 244 Johann Diehl daselb. 216 Dieselben. 238 Philipp Schmidt II. daselbst. 22 Dieselben I. 228 Dietrich Diehl daselbst. 23] Johann Dietz Zimmer III. daselbst I. 24⁵ Philipp Schmidt II. daselost. 24 J Derselbe I. 275 Jacob Häuser daselbst. 25 J Derselbe I. 234 Johannes Müller daselbst. 26 Derselbe I. 229 Friedrich Debus daselbst. 27 Derselbe 1 2 Dietrich Zimmer daselbst. 28] Ludwig Schäfer, ledig, daselbst I. 271 Jacob Häuser daselbst. 20] Jacob Zimmer II. und Elisabetha, geb. I. 297 Balthaser Zimmer daselbst. Metzler zu Espa Butzbach den 30. October 1867. . Großherzogliches Landgericht Butzbach Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichts Assessor. Dr. Bekanntmachung. Veräußerung einer Scheuer zu Berstadt bei Großherzoglichem Rentamte Nidda. 26832 Dienstag den 28. Januar 1868, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Gasthause der Frau Vöglers Wittwe zu Berstadt die in dem Orte Berstadt befindliche Zehentscheuer, nebst dem zwischen der Scheuer und der Straße befindlichen Vorraume, nämlich: Gemarkung Berstadt, Flur I, Nr. 169, haltend S 95 Klafter Hofraithe(Scheuer) im Ort, begrenzt von der Hofraithe und dem Grasgarten des Georg Schweitzer und dessen Ehefrau geb. Rühl, durch das Grabland des Georg Emmel IV. und dessen Ehefrau Julsaue geb. Diefenbach und durch die Hofraithe des Heiurich Wolf IX. und dessen Ehefrau geb Naumann, sowie des Peter Weil und darch die Herrugasse im Ort, nach den Formen des Domänen⸗Veräußerungs, Gesetzes vom 2. Juni 1821 öffentlich zuerst in zwei Abtheilungen und dann im Ganzen vepsteigert werden. Die Scheuer, massiv aus Stein erbaut, ist mit Ziegeln gedeckt, hat zwei große Einfahrts- thore, zwei Tennen, zwei einzelne und ein doppeltes Barn, befindet sich in sehr gutem Zustande und eignet sich besonders zur Herrichtung von zwei Oeconomichofraithen. Die Versteigerungsbedingungen können schon vor der Versteigerung auf dem Bureau des Unterzeichneten eingesehen werden. Bingenherm im Dezember 1867. Großherzogliches Reytamt Nidda Welcker. Lahrer Hinkender Bote 1868 2735 stels vorrtähig bei Bindernagel& Schimpff ein Friedberg. Die Vergebung des Entleerens der Senk⸗ gruben in den Casernen ꝛc. dahier betr. 2825 Da obige am 28. v. Mis. abgehaltene Ver⸗ sleigerung die Genehmigung nicht erhalten bat, so wird 6. zur nochmaligen Versteigerung Termin auf Freitag den d. Mte., Vormittags 11 Uhr, anberaumt. Friedberg den 2. December 1867. Kalbfleisch, Oberquartlermetster. rr 288 Auf freiwilligen Antrag sollen Mitwoch den 11. d. Mis., Vormüttags 9 Uhr anfangend, in dem Oeconomiehof der Blinden-Anstalt versteigert werden 2 Kübe, Oeconomtegeräthe, verschtedener Hausrath Bettstellen, Stühle ꝛc. und hölzerne Pumpenstöcke. Friedberg den 2. December 1867 In Auftrag Eee Friedberg „d. Der dienstälteste Gerichtsmann Fouc ar. Arbeits Versteigerung. 2837 Montag den 9. December, Vormittags 10 Ubr-⸗ sollen auf dem Bureau des Großherzo lichen Bürger meisters zu Trais Münzenberg nachstebende Arbeiten zu fertigen einer öffentlichen Verstelgerung ausgesetzt werden: fen 1) Maurerarbeit elt Kostenüberschlag für 89 2 2) Dachdeckerarbei 16— 3) Pflasterarbeit 428— 4) Cbaussirarbeit 40— 5) Steinhauerarbeit 42 48 6) Zimmexrardeit 3 18 7) Weißbinderarbeit 3— 8) Schmiedearbeit 2. 30 9) Steinklopferarbelt 50— 10) Liefern von Ziegeln, Russensteinen und Kalk 39— 11) Brechen von Mauer-, Chaufsir- und Pflastersteinen in den Trats Myoazen⸗ derger Steinbeüchen 104— 12) Anfahren und Aufsetzen dieser Steine 60— 13) Liefern von Sand 45— Gambach den 2. December 1867. Schneider, Bezirks ⸗ Bauagufseber Holz- Versteigerung. 2830 Freitag den 13. und Samstag den 14. December d. J. sollen in dem Gräflich Stolberg'schen R Ranstadt, District Hardt, nachstehende Hohsortimente versteigert werden: 27 Stecken Kiefern Scheidholz, eier 32—„ Prügelbolz 140 8 eres, 600 Kiefernstämme, 10— 65“ lang, 5½— 16“ dick, mit 11,000 Cubikfuß, 180 Kiefernstangen, 1560“ lang, 4½ 5“ dick, mit 900 Cubikfuß. Den ersten Tag kommt das Brengbolz und ein Theil des Baubolzes, den zweiten Tag der Rest des holzes zur Versteigerung. Zusammenkunft an beiden Tagen 9 Uhr in Ranstadt. Gedern den 3. December 1867. Gräfliche Oberförsterei Gedern K ichen Dr. Pattison's Gichtwalte lindert sofort und heilt schnell Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts⸗, Brusts, Hals und Zabn Jau: Morgens um 2455 schmerzen, Kopfe, Hand- und Kniegschz, Gflederkeißen Rücken und vLendenweb. In Paketen zu 80 kr. und halben zu 16 tr. be N. il decker An Magenkrampf, Verdau— ungsschwäche ve. Leidenden 2247 wird das rübmlichst bekannte Heilmittel des Dr med. 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Jan. 68. Passagepreise: Erste Caste preuß Cour. Rihlt. 168, Zweite Cajüte preuß. Cour. Rihlr. 118 Zwischendeck preuß. Cour. Rthlr. 50. Fracht Pf. 2. 10 pr. ton von 40 hamb. Cublefuß mit 15% Primage. Und zwischen Hamburg und Neu-Orleans Bavaria, Capt. Meyer, am 31. Dezember. Passagepreise: Zweite Cafüte preuß. Cour. Rhlr. 150, Zwischer deck paeuß. Cour. Rihlr. 30. Fracht Pf. 2 10 pr ton von 40 bamb. Cubikfuß mit 15% Primage. Christ. Hecht, e Der Gustav⸗Adolfs⸗Kalender Eimbria, Capt. Trautmann 2829 Näheres bei wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in dem Den Handelsleuten, 2831 welche mit Schafpieh die Rorte durch Höch st 0 a. M. benutzen, diene zur Nachricht, daß bel Christian Ohlgart in gerichtete Stallungen, nebst Fourage Vergütung zur Verfügung stehen. gegen billige l 2 1 Gesclien li. 5 G lichs- u. Weilinaclits- 2781 bas Spiel der Neuen Mailänder Staats- Prämien- Obligationen ist von der Grossbherzogl. Hessiselzen Regierung gestattet. „Gottes Segen bei Cohn!“ Grosse Capitalien-Verloosung von 2 Millionen 722, 750 Mark. Beginn der Ziehung am Zten December d. J. Nauk 1 Tol. oder 2 TI, oder 1 Tralr. kostet ein vom Staate garantirtes wirkliches Original-Staats-Loos,(nicht von den verbotenen Promessen) aus meinem Debit und werden solche gegen ramkirte Einsendung des Betrages, oder gegen Postvor- schuss, selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt. Es werden aux Gewinne gezogen. Die Haupt-Gewinne betragen Mark 250, 000 150,000— 100,000 50,000— 25,000, 2 à 20,000, 2 3 15,000, 2 3 500, 2 90,000 27500, 22 6250, à 5000, 5 4 3750, 105 3 2500, 250, 125 3 1000, 5 7 750 45 590, 190 à 250, 10 à 200, 11200 32117 Mark U, 8 Gewinngelder und anmtliehe Zie- mungslisten sende nach Entscheidung brompt und verschwiegen. Meinen Interessenten habe Rllein in Deutschland die allerhöchsten Haupttreffer von 300,000, 225,000, 18 7,500, 152,500, 150, 000, Foce, og, 103,000, 100,0 00 und jüngst am 11. Septem- ber schon wieder das grosse Loos von 127,000 Mark auf No. 31308 ausbezahlt. Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. 5 5 2 à 2 — Per Malter. Friedberg, 4. Dezember. Waizen 16 fl. 10 kr.; Kor: 12 fl. 20 tr.; Gerste 9 fl.— kr. 3 Hafer 5 fl. 20 kr. Frankfurt, 3. Dezember. Waizen 17 fl.— kr.; Korn 14 fl. 10 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 45 kr. Grünberg, 30. November. Waizen 16 fl. 35 kr.; Korn 12 fl. 17 fr.; Gerste 8 fl. 56 kr. z Hafen 3 fl. 12 er Molter 10 fl. 20 kr.; Erbsen 10 fl. 50 kr.; Linsen 11 fl. 30 kr.; Wicken— fl— kr.; Saamen 15 fl. 5 kr.; Kartoffeln 3 fl. 22 kr. Mainz, 29. November. Waizen 16 fl. 24 kr. Korn 2 fl. 6 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer— fl.— kr.; Kartoffeln 3 fl. 48 kr. Roggenstroh per 100 Gebund 20 fl— kr. 5 Preis des Brodes vom 2. bis 8. Dezember. 5 5 N d 6 F 24 ke. Spectal⸗Agent in Friedberg. f Höch. 6. 24 5 2 7 2 e 1 König 6„,. 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Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 84 ½ P. I Sard. 36 Fr. L. b. B.—— Würteub. 4¼½% Opl. b. Rn. 93 P Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 81% G. e Ne 1. 9750 7 4% do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105 84 ½ G. 0 Doppelte 9 49—51 Baden 4½% Obligat. 93 P. 3 4½% Pfb. i. R. 4 105—— 2 bpreuss. Friedrd'or 3 9 58—50 5 4% Obligat. 85¼ P. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 76/5,/ Holl. fl. 10 Stücke„ 9 53 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 2 Wr 15 5 299 00 aues- Stücke 8 T2790 Payr. Ostbahn 119 d. 77% II. C. P. K B/. fr. L E IN P. Eng. S0 e e e 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 43 G. 2 KRuss. Imperisles„ 9 49—51 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 51½ G 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 675 P. Gold pr. Zoll-Pf.„—— 6% Oest. Süd, St. u. Lomb. E. B. 91 P. 50% do. neueste Emiss.%% 73 P. 2 Mchb. S irerr g Ff, e 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43 6 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94% P. Preuss. Kassensch.„ 1 44% 45½½ Wiener Wechsel- Cours 988 I pohars in Gold„ 227 ½—28½ Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons Zahlungen u. s. w S. Lindheimer in Friedberg. Dahlbergerhof zur Fütterung ein⸗ zend Betreßser an die Gl Ober⸗Florst Un Erndteüber getreffend: an die Gre 9 Ich 0 entspreck M fahnden un 5 —— Heddey Armeeveror Abzeichen d Bundesstaa Folgendes Offiziere ir Königs⸗Nar Offiziere. porgeschrieb Jußtruppen Feldwebel, gedachten 2 Hopf nit t Die Landn welchen Ce Crtarde mi „Mit Got 5 Vater ragen; n Hanbug, wehrkreh