Ad alta 6,. 0 abe, un, 1 40 Abend dale d Meg Wen Mit, ——— 1 glieder! Date es nichl tine Jer⸗ 22 füt die len, dam Arden de ttt aud)& Jienstag den 5. November. 8 12 131. 1867. blatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Auf den„Anzeiger“ kann man noch für die Monate November und Dezember bei den Poststellen des Großherzog— thums mit 22 kr. und bei der Verlags-Expedition mit 20 kr. abonniren. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Volkszählung im Großherzogthum Hessen am 3. Dezember 1867. D Friedberg am 2. November 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Polizeicommissär zu Wickstadt. 1 Das nachstehend abgedruckte Schreiben der Großherzoglichen Centralstelle far die Landesstatistik vom 1. d. M. theilen wir Ihnen zur Nachricht und Nachachtung mit, uns vorbehaltend, Ihnen demnächst hiernach weitere Verfügung zugehen zu lassen. Trapp. Die Großherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik an die Großherzoglichen Kreisämter. In Gemäßheit der unter den Regierungen der deutschen Zoll- vereinsstaaten hinsichtlich der Theilung der gemeinschaftlichen Zollein⸗ nahmen bestehenden Vereinbarungen ist im Dezember d. J. wiederum eine, nach den Vorschriften der Instruction vom 30 September 1861 und des Ausschreibens Gr. Ministeriums des Innern vom 14. October 1861(Nr. 22) auszuführende Volkszählung vorzunehmen. Damit den mit der örtlichen Leitung der Zählung zu beauf⸗ tragenden Personen hinreichende Zeit bleibt, sich mit den Zählungs- verschriften genau bekannt zu machen, die Notizbücher der Zählungs— Agenten vorzubereiten(C. 13 der Instruction) und letztere mit der nöthigen Anleitung zu versehen, ersuchen wir Sie zufolge Verfügung des Gr. Ministeriums des Innern, alsbald das Erforderliche wegen Biltrung der Zählungs⸗Cemmisssonen(§. 2 der Instruction) elnzuleuen und demnächst das Wenere nach den bestehenden Vor— schriften anzuordnen. Wir machen hierbei darauf aufmerksam, daß es bei der Zu— sammensetzung der Zählungs Commissienen hauptsächlich darauf an— kommt, solche Personen für dieselben zu bestunmen, welche die Wich⸗ tigkeit der Volkszählung zu beurtbeilen un Stande sind und Interesse an deren entsprechenden Ausführung netmen, dabei dae Vertrauen der Gemeinde Angehörigen genießen und die nöͤthige Fertigkeit in schriftlichen Arbeiten besitzen. Es gehören dahin namentlich die Geist— lichen, Schullehrer, Gemeinde- und Kirchenrechner und andere im öffentlichen Dienste befindliche Personen. Mit Bezugnahme auf den Schlußsatz im zweilen Absatz des §. 2 der Instruction fügen wir weiter bei, daß es sich nach den ben den Volkszählungen von 1861 und 1864 gemachten Erfahrungen empstehlt, auch in den größeren Stadten die örtliche Leitung der Volkszählung besonderen, aus der freiwilligen Betheiligung der Be— völkerung hervorgegangenen Zählungs-Commissionen zu übertragen, und daß anderwärts in solchen Städten insbesondere dadurch sehr zu— verlässige Zählungsresultate erzielt worden sind, daß für jedes städtische Quartier eine besondere Zählungs-Commission, unter Leitung einer Central-⸗Commission, eingesetzt, und die Austheilung, Wiedereinsammlung 2 und Prüfung der Zählungslisten einer entsprechenden, verhältnißmäßig sehr großen Anzahl von Einwohnern, welche sich auf ergangene öffent⸗ liche Aufforderung freiwillig hierzu erboten hatten, übertragen wurde. Es ist ferner räthlich, bei geeigneter Gelegenheit durch münd— liche Instruirung der Zählungs-Commission sowohl auf ein richtiges Verständniß der Zählungsvorschriften hinzuwirken und etwaige irrige Ausichten über einzelne Bestimmungen zu beseitigen, als auch das Interesse der betreffenden Personen an dem guten Gelingen der Zäblung durch Hinwelsung auf deren Wichtigkeit in finanzieller und volkswirthschaftlicher Hinsicht, sowie auf die seither erzielten günstigen Ergebnisse zu beleben. Die Gr. Bürgermeistereien werden anzuweisen sein, die bei denselben in je zwei Exemplaren in Verwahrung befindlichen Instructionen vom 30. September 1861 an die betreffenden Zählungs— Commissionen abzugeben und nach beendigter Zählung wieder in Ver⸗ wahrung zu nehmen, auch den Zählungscommissionen die bei der Volkszahlung von 1864 aufgestellten Zählungs⸗Listen und Notizbücher der Zahlungs Agenten zur sachdienlichen Beuutzung zur Verfügung zu stellen. Sämmtliche für den dortigen Kreis erforderliche Drucksachen werden Ihnen demnächst, für die einzelnen Gemeinden bereits ab— gezählt und verpackt, nebst einer Nachweisung derselben, zur Weiter⸗ besörderung zugehen. Durch Verhandlungen über die Ausführung der Volkszählung im norddeutschen Bund wurde eine Verzögerung des Drucks der Formularien herbeigeführt, welche deren frühere Zusendung nicht gestattet. U Schließlich ersuchen wir Sie, die neu aufgestellten Zählungs— Listen demnächst gleichzeitig mit den Bevölkerungstabellen, ne bst sämmtlichen unverwendet gebliebenen Formularien, bis zu dem bezüglich der Tabellen im§. 17. der Instruction bezeichneten Zeitpunkt an uns einzusenden, und uns dabet Ihre etwaigen, zur Berücksichtigung bei der Instructionsertheilung für spätere Volks— zählungen geeignete Wahrnehmungen mitzutheilen. Maurer. 7 Hessen.— a— Friedberg, 3. Nov. Diel blikanischen Bestrebungen zu Gute gekommen indem sie sich durch ihre Schwachheit untergräbt, römische Frage scheint sich! so einfach lösen zu sein. wollen, wie man noch glauben konnte, ohne daß n auf einen friedlichen Aus müßte. Nachdem ein treten ist, sieht man, durch seine zweideutig die ganze Angelegenheit verfahren hatte. Wenn also die Regierung nicht den Muth einer zweifelhaften Zukunft entgegen. der vorigen Woche hatte, die Freischaaren bei Seite lassend selbst] sicher scheint indeß, daß Garibaldi für diesmal jedoch die Hoffnung nach Rom zu zieben und dem Kaiserreich mit seinen„Spaztergang nach Rom“ nicht g bereits aufgeben einem lait accompli gegenüber zu treten, so blieb machen wird.— s Ministerium einge- ihr nichts übrig, als die Entwickelung der ganzen welchem Gray Ratazzi Bewegung im Keim zu ersticken und der Ratification der Verträge für die nächste e und kopflose Politik Nation zu erklären, daß es der jetzt durch Ver- Woche angesagt. Zwei- träge gebundnen Regierung überlassen bleiben ficationsfrist um einige Tage verlängert. Ziemlich Preußen. Berlin. Württemberg hat die Preußen hat deßhalb die Rati⸗ deutig, weil er Franffpeich gegenüber sich das Ansehn gab, als wolls er die revolutionäre Be⸗ wegung unmöglich machen, zu welchem Zweck er sogar Garibaldi für kurze Zeit verhaftete; kopflos, weil er denken konnte, daß er durch Un⸗ terstützung der Freischaaren dem ausgesprochenen Willen des mächtigen Nachbars gegenüber Rom gewinnen werde.— Für Italien ist eine starke Regierung nothwendig. Einen Freischaarenzug nach Rom, selbst wenn er den edelsten Motiven entsprang, durfte darum das Ministerium nicht dulden; obgleich Garibaldi die Annexion ans Königreich Italien auf sein Panier geschrieben hatte, würde ein Sieg seinerseits nur den repu- müsse, die Einheit Italiens, sobald der Moment dazu gekommen sei, zu vollenden. Alle verständigen Leute würden auf ihrer Seite gestanden haben. Durch ihr Schwanken und ihre Halbheit hat sit ihrem ohnehin auf schwachen Füßen stebenden Ansehn starke Wunden geschlagen, und selbst vom neuen Ministerium ist es nicht klar, ob es im Einverständniß mit Garibaldi oder Frankreich vorgegangen ist; vielleicht war es überhaupt zu spät für ein entschiedenes Handeln ohne ihrem Ansehn aufs neue zu schaden; denn geht sie mit Garihaldt, so hat sie den Krieg, thut sie den Willen Frankreichs, so verliert sie an Boden im eignen Lande. So geht in Italien die Monarchie, — Dem König Ludwig II. und dem Prinzen Otto von Bayern ist der schwarze Adlerorden verliehen worden. — Nach den einlaufenden Berichten war die Betheiligung bei der Wahl der Wahlmänner für die Abgeordnetenwahl überall eine äußerst geringe, ja es ist an mehreren Orten vorgekommen, daß gar keine Wähler erschienen. — Der„Staatsanzeiger“ berichtet: Die am 31. Oct. zum Austausche der Ratificationen des Zollvereinsvertrages zusammengetretenen Be⸗ vollmächtigten der Regierungen des Nordbundes, Badens und Großberzogthum Hessens haben be- schlossen, in Folge der Nachrichten aus München und Stuttgart den Austausch zu verschieben, um denselben in einem gemeinsamen Acte aller be⸗ theiligten Regierungen zu bewirken. — Wie verlautet, erwartet man die Eröffnung des preußischen Landtags nicht vor dem 15. Nov. — Der Minister der Medicinal Angelegen— heiten hat unterm 12. v. Mts. eine Verfügung gegen die Geheim Mittel erlassen, worin es heißt:„Nachdem die Bestrebungen, durch An— preisung von an sich werthlosen Substanzen und Gemischen als Geheimmittel gegen eine Schaar von Krankheiten sich ein gesetzlich nicht erlaubtes Einkommen zu verschaffen, neuerdings eine fast bedenkliche Verbreitung gewonnen haben, finde ich mich verunlaßt, diesem Uebelstande, im Interesse des allgemeinen Gesundheitswohles, mit um so größerer Strenge entgegen zu treten. Es müssen daher nicht allein sämmtliche Gesuche um die Concession zur Bereitung und zum Verkaufe aller, auch der als unschädlich nachgewiesenen, Heilmittel durch Privatpersonen grundsätzlich zurückgewiesen, sondern auch diesfällige, in früheren Zeiten aus— nahmsweise ertheilte Concessionen mit dem Aus⸗ scheiden der Personen, welchen dieselben ertheilt waren, derart als erloschen angesehen werden, daß deren Uebertragung auf Andere nicht mehr ge— stattet wird.“ — Von den 16 Panzerschiffen, 20 Corvetten u. s. w., die Preußen in 10 Jahren haben soll, sind gegenwärtig vorhanden oder der Vollendung nahe: 5 Panzerschiffe, 9 Corvetten, 22 Kanonen-⸗ boote, 5 Uebungs⸗, 2 Artillerieschiffe und Andere. Der gegenwärtige Bestand der activen Marine sind 137 See- Officiere, 80 Cadetten, 2000 Ma- trosen und 300 zum Maschinen⸗Personal gehörige Leute; im Beurlaubten- Verhältniß befinden sich 42 See⸗Officiere, 7000 Seeleute der alten Pro vinzen und 200 Leute, die zum Maschinen-Personal gehören. Im Jahre 1877 wird das Personal der Marine steigen auf eine Friedensflotte von 350 Officieren, 100 Cadetten, 5000 Matrosen und 400 Mann Maschinen-Personal, und gleich— zeitig werden im Beurlaubten⸗ Verhältniß sein 10,000 Matrosen und 1700 Mann Maschinen- Personal. Die Regierung will, nachdem Kiel und die Jahde zu Bundeshäfen bestimmt sind, den gesammten Dienst der Flotte auf die beiden Häfen bischränken, den Bau an der Jahde zu schnellem Abschluß führen, den in Kiel bis zur Beendigung der Bauten an der Jahde auf das Nothwendigste und die Beendigung der Hafenforts beschränken. — Die„Prov.⸗Corr.“ stellt in einem Artikel zu den Landtagswahlen Reformen in der inneren Verwaltung in Aussicht, indem sie sagt: König Wilbelm hat schon bei der Einsetzung des gegenwärtigen Ministeriums seine Absicht wiederholt dahin ausgesprochen:„In weiterer Ausführung der bestehenden Verfassung soll die Gesetzgabung und Verwaltung von freisinnigen Grundsätzen ausgehen. Es kann aber ein heil⸗ bringender Fortschritt nur gedacht werden, wenn man, nach besonnener und ruhiger Prüfung der Zeitlage, die wirklichen Bedürfnisse zu befriedigen und die lebensfähigen Elemente in den bestehenden Einrichtungen zu benutzen weiß.“ Die Absicht des nigs war durch die Parteikämpfe seither vereitelt worden. Jetzt wird sie hoffentlich in Erfüllung gehen. Die gemeinsamen Aufgaben der Regierung und der Landesvertretung sind inzwischen noch größere und umfassendere geworden: es handelt sich nicht mehr blos um die früher erstrebte Verbesserung der Gesetzgebung und Ver⸗ waltung,— sondern die Kraft des preußischen Geistes muß sich zugleich in der inneren Ver⸗ schmelzung der neugewonnenen Landestheile mit der alten Monarchie, in dem umsichtigen Aus- tausche der beiderseitigen Vorzüge der alten und der neuen Provinzen bewähren,— endlich wird es auch eine bedeutungsvolle Aufgabe der neuen Landesvertretung sein, die Ausgleichung zwischen den alten preußischen Landesein richtungen, und der Entwickelung des Norddeutschen Bundes auf jede Weise fördern zu helfen. Kassel. Die Obliegenheiten der Direction der ehemals kurhessischen Militär⸗Wittwen⸗ und Waisen-Anstalt gehen vom 15. d. M. ab auf die General⸗Direction für Militär-Wittwen⸗ Pensions- Angelegenheiten in Berlin über. Hier⸗ mit wird gleichzeitig das Vermögen dieser Anstalt, bestehend in ungefähr 150,000 Thlr., dorthin übergestedelt. Mecklenburg. Schwerin. Der Ritter⸗ gutsbesitzer Manecke auf Deggenkoppel hat beim engeren Ausschuß der Ritter- und Landschaft in Mecklenburg den Antrag gestellt: die beiden Groß- herzoge zu ersuchen, die bisher in Mecklenburg geltenden Gesetze über die Presse und das Ver einsrecht zu annulliren und dagegen die in Preußen geltenden Gesetze über die Presse und Vereine vom 1. Januar 1868 an provisorisch in Kraft treten zu lassen. Dänemark. Aus Kopenhagen wirv ge⸗ meldet, daß die dänischen Inseln in West⸗— indien für 14 Millionen dänischer Thaler an die Vereinigten Staaten von Nordamerika verkauft worden sind. Frankreich. Paris. In vielen Blättern ist ein Brief abgedruckt, welchen der damalige Prinz Louis Napoleon Bonaparte am 2. Dezember 1848 an den Redacteur des„Con— stitutionel“ gerichtet hat:„Herr Redacteur! Da ich höre, daß man bemerkt hat, daß ich mich der auf die Expedition von Civita⸗Vecchia bezüglichen Abstimmung enthielt, so glaube ich erklären zu sollen, daß ich, obgleich entschlossen, alle für den wirksamen Schutz der Freiheit und Autorität des Papstes geeigneten Maßregeln zu unterstützen, doch nicht durch mein Votum eine militärische Demon— stration genehmigen konnte, welche mir gefährlich schien, selbst für die geheiligten Interessen, die man beschützen wollte, und zudem geeignet, den Frieden Europas zu bedrohen. Empfangen Sie u. s. w. Louis Napoleon Bonaparte.“ — Die italienische Regierung hat hier⸗ her mittheilen lassen, daß sie ihre Truppen an drei Stellen hat über die päpstliche Gränze rücken lassen, und daß dieselben beauftragt seien, mit den französischen Truppen bei der Bewältigung der Garibaldi'schen Schaaren zu cooperiren. — Der„Moniteur“ meldet bis jetzt noch nichts über den Einmarsch der italienischen Truppen in das römische Gebiet. — Das Ereigniß des Tages ist die Ankunft des Generals Lamarmora in Paris, welcher nach den übereinstimmenden Aussagen der officiösen Blätter den Kaiser für eine sofortige Betheiligung Italiens an der Besetzung des Kirchenstaats ge- winnen soll. — Der„Moͤniteur“ meldet vom 1. Nov.: Der Kriegsminister hat diesen Morgen Berichte des Generals Failly erhalten, datirt aus Civita⸗ vecchia vom 30. October: Der General hatte eine Brigade der Division Dumont am 29., um 3 Uhr Nachmittags, und die Brigade Pottier am 30., Abends, ausgeschifft. General Dumont sollte am 31. in Rom einrücken. Garibaldi be⸗ fand sich zu Monte⸗Rotondo mit 5000 Mann. Da die Telegraphenverbindung durch Italien unterbrochen ist, so wurde die Depesche des Ge⸗ nerals Failly von einem Dampfer nach Nizza gebracht. — Französische Blätter melden, daß der Kaiser von Oesterreich den Kaiser Napoleon zum Inhaber eines österreichischen Regiments ernannt. (Ist wohl noch nicht dagewesen, daß ein fran ⸗ zösischer Kaiser Inhaber eines österreichischen Re⸗ giments war.) — Man versichert, Oesterreich habe mündlich im Princip dem französischen Vorschlag beigestimmt, wegen der römischen Frage eine Conferenz zu berufen, von Seiten Englands und Preußens 5 das Princip der Nichtintervention aufrecht erhalten werden, während Rußland sich seinen Entschluß vorbehält, bis Frankreich die der Conferenz zu unterbreitenden Fragen genau dargelegt haben werde. — Der Minister des Auswärtigen hat an den französischen Geschäftsträger in Flo⸗ renz eine Depesche gerichtet, deren Schluß also heißt: Wir vernehmen nicht ohne peinliche Ueberraschung den Entschluß des italienischen Ministeriums, gewisse Punkte des päpstlichen Gebiets zu besetzen. So beschränkt auch die italienische Intervention in den Staaten des heil. Stuhles sein und wie schnell sie auch enden mag, und mit welchen Rücksichten man sie auch umgeben möge, so kann die französische Regierung, welche sie immer getadelt und da⸗ von abgerathen hat, sie doch in keiner Weise durch ihre Zustimmung gutheißen. Wenn die Regierung des Königs glaubt, von uns eine schweigende Zustimmung erwarten zu können, so ist dies eine Täuschung, welche wir zu zer— stören nicht zögern dürfen. Sie werden daher unserem lebhaften und aufrichtigen Bedauern Ausdruck geben, daß wir dasselbe sich von einer Haltungslinie entfernen sehen, welche, unserer Ueberzeugung nach, die einzige den Interessen Italiens eingemessene ist. — Nach dem„Moniteur, ist bei Kriegsminister eine Depesche des Generals Failly vom 31. October mit folgenden Nach- richten eingelaufen: Der General Dumont be⸗ findet sich in Rom mit der Brigade Polhes; unsere Truppen wurden von der römischen Bevölkerung mit Enthusiasmus empfangen; die Brigade Duplessis kam gerade in dem Moment in Civitavecchia an, als der Dampfer nach Nizza abging. Der„Moniteur“ sagt ferner: Die italienische Regierung weigere sich, die Volksabstimmung der Ortschaften des päpst— lichen Gebiets anzunehmen. — Nach anderen Nachrichten desavouirt die italienische Regierung alle Handlungen der italienischen Truppen, welche in ihren Con— sequenzen über die im Circular Menabrea's enthaltenen Hauptideen hinausgehen. Dem⸗ gemäß sind auch die Municipalitäten von Frosinone und Velletri bedeutet worden, daß die von ihnen vorgenommene Volksabstimmung nicht anerkannt werde. Toulon. Die Schiffe nehmen fortwährend Truppen, Pferde und Kriegsbedarf ein. Die Franzosen haben am 30. October Rom besetzt, ohne einen Schuß zu thun. In der Stadt herrscht vollkommene Ruhe. Am 2. Nov. Abends gingen 10 Schiffe mit Truppen und Kriegsbedarf nach Civitavecchia ab. Großbritannien. London. mäßigung dee Preises der Kabeldepeschen wird am 1. Dezember beginnen. 50 Buchstaben kosten 5 Pfd. Sterling, Chiffrirungen ungefähr das Doppelte. Fünf Worte sind für die Adresse frei. Italien. Nachrichten aus Florenz vom 31. Okt. Abends melden: Die in den Provinzen bestandenen Comités zur Unterstützung der In⸗ surrection sind auf Befehl der Regierung aufgelöst worden. Nachrichten aus Rom fehlen heute. Das Gerücht vom Einzug mehrerer Compagnien der Chasseurs de Vincennes in Rom hat sich nicht bestätigt. 2000 Mann Päpstliche haben Albano besetzt. Die italienischen Truppen werden im römischen Gebiet mit Aeclamationen begrüßt. Verschiedene Gemeinden haben Regierungscomités constituirt. Im Namen des Königs hat die Regierung einen Freund Garibaldi's an diesen abgeschickt, um ihn zu veranlassen, von seinem Vorhaben abzustehen. Das Gerücht, daß fran⸗ zösische Truppen in Terracina gelandet, hat sich nicht bestätigt.. hisa unterm 26. Okt., 92 Theilen der Kirchen⸗ güter unter sehr günstigen gehabt. Die Preisaussetzung der Immobilien ist um 203,943 Fr. 75 El. überstiegen worden. Die Operation ist in der größten Ordnung vor sich gegangen. 1 Florenz. Nach einem Telegramm aus Cor⸗ rese wäre Garibaldi nach Monte ⸗Rotondo zurückgekehrt.— Das Commando der italienischen Oceupationstruppen ist dem General Cialdini anvertraut. richten zufolge waren die Franzosen noch immer in Civitavecchia, während die italienischen Truppen verschiedene Plätze des Kirchenstaates besetzt haben.— Das Gerücht, daß Nicoter a von den Päpstlichen umzingelt worden sei, wird widerrufen. — In einem Circular des Ministerpräsidenten dem Die Er⸗ — 7 — Bedingungen statt? Den letzten hier eingetroffenen Nach hängigkeit sch götlichen N % 10 mehrere auf päpfliche S worden sind, hurüctehren e Garibaldi et sich befestig mieben, hat glaubt, die e kömische Fragt — Die„Ri erklärt, Ga rl wenn der Kön — Aus Nachts 11 U des französich gekommen seit suhig verhalte pürden heute zus Cormon heute ein fte Cmavecchia g Kingerüclt it. Türkei Nußland, Jus eine Note ü Kathschläge: Nsson f. soch ein Verl eng N *— Friedbe Tiader einen le Garten gesunde Bebernachung Wählen Redakt Darmstar keinen von Ungekaufte Zug I 10. zu Of armfabt mit kürkenburger s . gente Nin ulctessen tenz den 5 Previn ug bet J 179 aufgtlol blen btutt. Menabrea an die diplomatischen Vertreter im Auslande vom 30. Oct. sagte derselbe am Schlusse: Durch die Intervention der kaiserlichen Truppen ist die, durch die Septemberconvention geschaffene Situation alterirt worden; die Regierung des Königs mußte also ihr Recht dadurch wahren, daß sie sich in eine Lage versetzte, welche der des anderen contrahirenden Theiles identisch ist, um dann auf dem Fuße der Gleichheit vollkommen neue Verhandlungen einleiten zu können. Auf— richtig wünschen wir, daß diese Unterhandlungen zu ei definitiven Lösung führen möchten, welche, indem sie einerseits die berechtigten Bestrebungen der Nation befriedigte, andererseits auch dem Oberhaupt der Kirche die Würde und Unab— hängigkeit sichert, welche zur Erfüllung seiner göttlichen Mission so unentbehrlich sind. — Die„Gazetta ufsiciale“ constatirt, daß mehrere auf das italienische Gebiet geflüchtete päpstliche Soldaten nach Spezzia gebracht worden sind, von wo sie frei in ihre Heimath zurückkehren können.— Die„Opinione“ meldet: Garibaldi befindet sich zu Monte-Rotondo, wo ir sich befestigt. Die Aufforderung, sich zurück— zuziehen, hat er abgelehnt.— Dasselbe Blatt glaubt, die europäische Conferenz werde die tömische Frage nur verschleppen, aber nicht lösen. Die„Riforma“, das Organ Garibaldi's, erklärt, Garibaldi werde sich nur dann ergeben, venn der König ein neues Ministerium berufe. Aus Livorno wird vom 30. Oct., Nachts 11 Uhr, gemeldet, daß zwei Brigaden des französischen Expeditionscorps zu Rom an— gekommen seien. Die Bevölkerung habe sich tuhig verhalten. Man glaubte, die Päpstlichen würden heute die Garibaldianer angreifen. Auch aus Cormons wird vom 1. Nov. berichtet, daß heute ein französisches Regiment von dem in Civitavecchia gelandeten Expeditionscorps in Rom tingerückt ist. Türkei Konstantinopel. Frankreich, Rußland, Italien und Preußen haben der Pforte eine Note überreicht, welche die früher ertheilten ua wiederholt und das Scheitern der ission Aali⸗Pascha's in Kandien constatirt, ohne doch ein Verlangen nach Untersuchung und Ab— fimmung zu erwähnen. Friedberg. Heute am 3. November brachten uns inder einen lebenden Maikäfer, welcher dahier in einem arten gefunden worden war. Es ist uns dadurch eine eberraschung bereitet worden, die bisher nur auser⸗ ählten Redaktionen zu Theil geworden. a Darmstadt. Das von den landwirihsch. Provinzial⸗ ereinen von Rheinhessen und Starkenburg in der Schweiz gigekaufte Zuchtrindvieh wurde von Seiten des etsteren m 16. zu Osthofen und von letzterem am 21. v. M. zu armstadt mit sehr günstigem Erfolg detsteigert. Der tarkenburger Verein erlöste für 26 Stück, worunter tragende Rinder und 15 Bullen, von welch letzteren älter als ein Jahr und 13 im Alter von nur 8 bis 11 Monaten standen, 5953 fl. oder per Stück circa 229 fl. 15 Ankaufakosten beliefen sich auf 5841 fl. 48 kr.; es rden also 111 fl. 12 kr. über dieselben erzielt. Der hichste Preis wurde für ein von Herrn Brauereibesitzer Ritsert dahier erworbenes Simmenthaler Rind mit 310 fl. bezahlt. „ Einem ungarischen Landstreicher wurde in Linz n Reise⸗Document abgenommen, das lautet, wie folgt: „enstatt Stullrichter bezeuge ich durch dieses Pescheunigung des weil er ißt ehrlicher Mann, der K. N. 64 Johre alt, ammt mit seinem Schwaker M. D. 55 Jahre alt letigen Stande mit Ihnern sechs lebendigen ganze Familie wohlen b reise nach der ganze Oesterreichische regirung mitmachen und dabei treiben Ihnere Profession Harpfenist. Weil ee uns große Not ist um Lebensmittel zu suchen also wrden vom Ungarlande Comitat M... Gemeinde N. u und öhrlich entlassen, weil bei uns die vorgesezden noch nicht aufgestellt sind hiemit bestätiget. N. 5 durch R. F. Notär.“ Eine fünfzigjährige Gedenkfeier. Am 2. November 1817 wurde in Verbindung ut dem 300jährigen Jubelfest der Reformation dies Schullehrer Seminar dahier feierlich eröffnet. beute, am 2. November 1867, sind seit jener für unser Land bedeutungsvollen Eröffnung einer chrerbildungs-Anstalt 50 Jahre verslossen. Wenn auch nach den beklagenswerthen Ereignissen, wo— unter diese Anstalt im Laufe des verflossenen kommers hat leiden müssen, von einer öffent- lichen Feier des fünfzigjährigen Bestehens der⸗ selben, wie sie bereits in Aussicht genommen und theilweise schon eingeleitet war, Abstand genommen werden mußte, so kann es doch nur allseitige Billigung finden, wenn die einschlägige Behörde es nicht für angemessen hielt, den heutigen Tag ohne jedwede festliche Begehung verstreichen zu lassen. Demgemäß fand denn heute in aller Stille eine dem Ernst der jüngsten Ereignisse ent— sprechende gottesdienstliche Feier in dem Prüfungs— saal des Seminargebäudes statt, bei welcher außer den Angehörigen der Anstalt selbst nur wenige Geladene, wie z. B. die Lehrer der verschiedenen hiesigen Schulanstalten, die hiesigen Geistlichen, Regierungsrath Trapp und etliche andere zum Seminar in dienstlicher Beziehung stehende Be— amte, einige Mitglieder des Stadtvorstandes ꝛc. zugegen waren. Die Festrede hielt der Religions— lehrer der Anstalt, Professor Dr. Köhler. Im Anschluß an den Text, Psalm 106:„Danket dem Herrn ꝛc.“ hob der Redner in gewohnter ge diegenen Weise alle Momente hervor, heutige Tage beim Hinblick auf die Entwickelung des deutschen Schulwesens durch die Reformation und durch die spätere Wirksamkeit von Männern„nach dem Herzen Gottes“, wie eines Heinrich Pestalozzi, sowie speciell beim Rückblick auf die Gründung und die nunmehrige fünfzigjährige Wirksamkeit des Seminars zum Dank gegen den himmlischen Vater auffordern, dessen große Thaten sich hier in dem gesegneten Streben hochherziger Männer nach Volkswohlfahrt durch Volksbildung offen— barten, und sprach dann in der weiteren Anwen— dung der Textesworte von der Nothwendigkeit der Hülfe von Oben, wenn das nach allen Seiten noch unvollkommene Werk weiterer Vollendung entgegengeführt werden sollte. Auch die traurigen Erlebnisse der letzten Zeit müßten dann zum Segen ausschlagen, wenn sie von Seiten der Schüler aufgefaßt würden als Mahnung zu ernster Be— trachtung des Lebens und zu weiser Benützung der Zeit im Dienste des heiligen und schweren Berufes, dem sie sich zu weihen entschlossen hätten.— Hierauf theilte Direktor Steinberger nach kurzer Ansprache eine von ibm mit großem Fleiß aus den vorhandenen Akten zusammengestellte Eut— stehungsgeschichte des Seminars mit, die für die Oeffentlichkeit so viel des Interessanten enthält, daß wenigstens eine oder die andere Notiz daraus hier eine Stelle finden möge. Schon gegen Ende des vorigen Jahrhunderts, nachdem mehrere Seminare in verschiedenen deutschen Ländern er— richtet waren,(jetzt existiren deren 148 in Deutsch— land), wurden auch in der damaligen Landgraf— schaft Hessen-Darmstadt Stimmen laut, die auf die Nothwendigkeit einer besseren Bildung der Lehrer des Volkes hinwiesen. Sie waren vorerst Prediger in der Wüste. Als aber am Anfange dieses Jahrhunderts diese Stimmen zahlreicher und vernehmlicher wurden, fanden sie an hoher Stelle geneigtes Gehör und eingehende Würdigung. Der Ausführung verschiedener vorgelegten Plane stand indeß ein mächtiges Hinderniß im Wege, der Mangel an den nöthigen Geldmitteln, und es ist wahrhaft kläglich, mit wie Wenigem man sich Anfangs begnügen wollte und wie auch dies Wenige aufzubringen unmöglich schien. Unter den Männern, die sich große Verdienste um das Seminar erworben haben, stehen in erster Reihe Kirchen- und Schulrath Wagner in Darmstadt, als einer der Ersten, die die Frage der Errichtung einer Lehrerbildungsanstalt in Anregung gebracht haben, dann Professor Roth, der erste und lang— jährige Direktor der Anstalt, und Oberschulrath Hesse. Was Roth, der von warmer Liebe für Menschenglück durchglühte, ideale Pädagoge dem Seminar und seinen Schülern war, was Hesse, ein Freund der Volksbildung und der Lehrer, wie kaum ein zweiter, in seiner Stellung als Oberschul— Direktor namentlich zu Gunsten des Seminars gewirkt hat, das ist bei noch gar Vielen in dank— barem Gedächtniß; hier scheint es angezeigt, darauf hinzuweisen, wie es die Stadt Friedberg hauptsäch— lich ihrem Rektor an der Augustinerschule, Roth, zu verdanken hat, daß man bei Umschau nach einem geeigneten Orte für die zu gründende Anstalt die am sein Augenmerk auf Friedberg richtete, wie denn auch schon im Jahre 1811 die jetzige Kloster⸗ kaserne als Seminargebäude von der Regierung für 2200 fl. angekauft worden ist. Als man später den Plan faßte, ein Waisenhaus mit dem Seminar in Verbindung zu bringen und als unser Land in Folge der Wiener Congreßbeschlüsse um die Rheinprovinz sich vergrößerte, erschien dieses Haus dem Bedürfniß nicht mehr entsprechend und wurde noch in letzter Stunde das jetzige Seminar- gebäude gewonnen, das schon seiner Bestimmung als Kaserne übergeben werden sollte. Der mit äußerster Sorgfalt bis in die kleinsten Einzelheiten eingehende Vortrag des Direktors Steinberger über die Entstehungsgeschichte des Seminars hat uns lebhaft in jene Zeit versetzt, und wie Gedanke an Gedanke sich entzündet, so drängte es uns vorwärts, und sinnenden Blickes durchmaßen wir im Geiste das halbe Jahrhundert des Bestehens des Seminars, und Frage um Frage drängte sich uns auf. Wie hat man in jener ersten Zeit in leitenden Kreisen über Lehrerbildung und Lehrerwirksamkeit (an Volksschulen), über die Wichtigkeit derselben und dem daraus entspringenden Segen, über die Stellung der Schule, der Gemeinde, der Kirche, dem Staat gegenüber gedacht? Einen officiellen Ausdruck davon haben wir allerdings in dem für seine Zeit vorzüglichen Schuledikt, aber es darf doch wohl angenommen werden, daß jene Männer nicht der Meinung waren, sie hätten das Ziel schon erreicht, und Staatsklugheit genug besaßen, Nichts zu überstürzen. Welches waren die leitenden Grundsätze in Unterricht und Erziehung im Seminar, und worin lag das Geheimniß, daß Roth seine Schüler unauflöslich an sich zu fesseln und sie für seine Ideale zu gewinnen wußte? Welches war die Wirksamkeit des als Lehrer der Mathe— matik vielgerühmten Dr. Briel? Und da man die Verdienste Verstorbener laut und ohne Rück— halt rühmen darf, welchen Einfluß hatte Sold an auf die Bildung der damals aus dem Seminar hervorgehenden Lehrer, jener edle Weise und prädestinirte Pädagoge, der den ganzen inwendigen Menschen seines Zöglings zu erfassen und empor— zuheben verstand, und dessen Schüler noch heute ohne Ausnahme seinen Namen mit dankbarer Verehrung im Herzen tragen? Viel Rühmliches wäre auch von der Thätig⸗ keit der noch lebenden Lehrer des Seminars zu sagen, von Direktor Dr. Curtman, der zur Zeit, als er die Leitung des Seminars übernahm, durch seine gekrönte Preisschrift und später durch seine Erziehungslehre eine weit über die Grenzen Deutsch⸗ lands hinausgehende Berühmtheit als genialer pädagogischer Schriftsteller sich erworben ꝛc. 2c. Doch genug der Fragen. Eine gewandte Feder, der die richtigen Quellen zu Gebote stünden und die mit vorurtheilslosem Blick und wohlwollendem Sinn alle einschlägigen Fragen beherrschte, könnte sich hier ein Verdienst erwerben. Die Geschichte eines Seminars ist die Geschichte des Volks- erziehungswesens des betreffenden Landes, ja in gewissem Sinn ganz Deutschlands. Es ist im Laufe des verflossenen halben Jahr— hunderts besser geworden, nicht blos mit der Lehrer- bildung, sondern auch mit Stellung und Einkommen der Lehrer. Mag es auch noch vorkommen, daß Lehrer bei geringem Einkommen und aufreibender Ardeit hungern müssen: daß sie verdungern müssen, kann nicht gesagt werden, wie in einem alten Bericht aus ehemals pfälzischen Landen be— hauptet wird, daß die Schulmeister verhungern müßten, während der Kirchenfonds ein Vermögen von 20 Millionen besitze. Das kommende halbe Jahrhundert wird sicherlich nicht steben bleiben. Ueberall steht die Frage der Hebung der Volks- schule auf der Tagesordnung. Gelingt es der Fürsorge unserer Regierung, den projektirten dreijährigen Seminarkursus demnächst einzuführen, so werden manche andere Schwierigkeiten sich leichter heben, und nach aber 50 Jahren werden unsere Nachkommen, will's Gott, ein wahres Jubelfest des 100 jährigen Bestehens des Seminares feiern dürfen. Schillers Werke 1 fl. 15 kr. Durch die Buchhandlung von zu beziehen: — 7 Schi Miniatur e n, ch die korrekteste aller bis ber e schienen kenner J. Meyer gemachten Forschungen besserungen enthält und auch aus der g dationen berübergenommen hat a u Preis geheftet 1 kk. 2560 Diese vollständige Aus abe der Werke Schelle NN fußend, al leichzeitig er Vindernagel& Schimpff in Friedberg ers sämmtliche Werke. 12 Bande. Ausgabe. (Jeder Band 9 kr.) lle 78st nicht nur die wohlfeilste, sondern e, durchweg auf den von dem Schiller⸗ le von dlesem aufgefundenen Tert⸗ scheinenden kritischen Ausgabe Emen⸗ J. G. Colla schie Bucimandlung in Stuttgart. 5 0 in bester Qualität bei 2611 Ph. Dan Vernachlässigung unheilbares Lungenleide zu ihrer Heilung vor warmer Zimmerluft. brauch des Schlesischen Fenchel in Breslau ist, geht aus 2603„Nachdem ich seit längerer Zeit „den gewünsch „in Breslau. „Verbrauch von no „Brieg. N Alleinige Niederlage des bei Jos. Hoffmann, in Friedberg. Schon nach Verbrauch d ch einigen Flaschen der v. Paczenski- a Edictalladung. 2454 Ernst Bangel. Sohn des verstorbenen Schul⸗ lehrers J. Bangel zu Wöifersbeim, seit mebreren Jahren abwesend, wird hiermit aufgefordert, sich dipnen 90 Tagen darüber: ob et die Erbschaft seines Vaters antrcten und den von seinen Geschwistern vorgenommenen Ver⸗ kauf der zuin Nachlasse gehörigen Immobilten genehmigen wolle, zu erklären, egenfalls nach den Anträgen des bereits für ihn bestellten Curators, Georg Bopp V. von Bellersbeim, verfügt werden wird. Hungen den 10. October 1867. Großberzogliches Landgericht Hungen e ee Hofguts⸗ Verpachtung. 2511 Das Gräflich von Leiningen Westerburgische Hof⸗ gut zu Erbfta dt, ½ Stunde von der Staatsflraße von Nieder⸗Wöllstadt nach Nidda, Ortenberg, Büdingen; 1¼ Stunde von der Main Weier⸗Bahn, Station Nieder⸗Wöllstadt, 3 Stunden von Hanau, 2 Stunden von Friedberg gelegen, nach neuer Vermessung enthaltend: Morgen Viertel Ruthen. 1) Hofraithegrund 1 2 28 2) Garterland 2 2 9 3) Ackerland 439— 19 4) Wiesen 65 1 29 5) Gewannewege u. Gräben 3 2 10 512 1 15 Ilbenstädter Ortsmaas à 369,32[O0Klafter, Großh Hessisches Normalmaas, soll von Petritaa 1869 an auf weitere zwölf Jahre auf de m Summissionswege verpachtet werden und liegen die Pachtbedingungen auf dem Bureau der Rente zu Schloß Ilbenstadt und bet dem Großherzoglichen Ober⸗Domänen⸗Registrator A ug st zu Darmstadt, woselbst auch jede weiter gewünscht werdende Auskunft über das Gut ertbeilt wird, zur Einficht offen. Die Offerten beltebe man bis längstens den 15. November l. J. in den in der Gräflichen Rentei dahier zu diesem Zwecke aufgehängten verschlossenen Kasten mit der Aufschrift; „die Verpachtung des Gräflich von Leiningen ⸗Wester⸗ „burgischen Hofguts zu Erostadt betreffend“ versehen, einzulegen, wozu bemerkt wird, daß die Ge⸗ bote auf Ilbenftädter Ortsmaas abzugeben find. Schloß Ilbenstadt den 15. October 1867. Gräflich von Leiningen ⸗Westerburgische Rentet daselbst Beryhardt. unfehlbares Mittel ge⸗ 1 öffent von Katarrh oder g n nach sich ziehen. Allem beständig g Wie zweckmäßig in Honi ⸗Extr folgendem Zeugniß hervor: an einer beftigen Grsppe und Husten gelitten un ten Erfolg hatte, brauchte ich den Schlesischen Fenche on einer Flasche fühlte ich gänzlichen Beseitigung meiner Krankheit erfreue.“ enczin, Major a. D.“ 1 Schlesischen Fenchel-Honig⸗Extracts von L. W. G 2596 stehen Flur 8. 1 selben Flur 1 13. Pag 399/ 8 10 Uhr, sollen in hiefigem Ratb Antzag der ledigen Elisabetba P 399/12 auf 9 Jabre öffentlich verpachtet werden. ar der Gripp 1 Diese Leiden bedürfen leichmäßiger reiner und solchen Fällen der Ge⸗ acts von L W. Egers d die Medizin nicht. L. W. Egers ich mich nach l⸗Honig⸗Extract von Herrn bedeutende Linderung, so daß Egers in Breslau ist nur üter⸗Versteigerung und Verpachtung. Mittwoch den 6. Nodember d. J., Vormittags bause auf freiwilligen reußer daßier nach- de Güterstücke: Gemarkuag Friedberg. Nr. Klftr. 106. 306. Acker im Großenwartfeld, 55. 446. desgleichen die Steinritsch, lich meistbtetend bersteigert werden, sodann in dem ⸗ Termin i Klftr. Vr 57. 330. Acker im Großwartfeld, 265. 338. desgl. am Dachspfad. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Vril. Ruth. 6 37½ Acker am Stederweg. 3 39 desgl. daselbst Nr. 11 ricdberg am 30. October 1867. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg en Der dienfzälteste Gerichtsmann Nouc ar. 2605 mit zwei C gefunden worden. scmerzen, Kopf-, Hand⸗ und Kniegicht, el 112612 Ein Portemonnaie oupons im Betrage von 12 fl. ist Näheres bei der Exped. d. Bl. Ein Logis 2610 für eine ftille Famitie, das am 1. Februar be⸗ jogen werden kann, bat zu vermiethen Jacob Heß. Ein Dienstmädchen 2607 jugendlichen Alters sucht ein entsprechendes Unterkommen, und könnte alsbald eintreten. Auskunft bei der Exped. d. Bl. Weinfässer in allen Größen billigst bei Ph. Dan. Kümmich⸗ Dr. Pattison's Gichtwatte 2171 2455 lindert sofort und helit schnell Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts⸗, Brust-, Hals und Zahn ⸗ Gliederreißen, Rücken und vendenweh. In Paketen zu 30 kr. und halben zu 16 kr. be. J. A. Windecker. Desten Portland Cement — 764 durch den directen Bezug zu seyr billigen Preisen Jean Huber. ————— Winterhandschuhe in schöner Auswahl und zu billigen Preisen bei K. Friedrich neben der Pof 2604 Durch alle Buchhandlungen ist jetzt wieder zu erhalten und bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg vorräthig Kinder⸗ 8 Hausmärchen gesammelt durch die Zrüder Grimm. Kleine Ausgabe. Mit 7 Bildern. Velin⸗Ausgabe(11 Aufl. 1864) in englischem Einband 1 fl. 48 kr. Ausgabe auf Druckpapier.(12. Auflage 1867) eleg. kart. 54 kr. „Unstreitig unter allen Märchenbüchern das schönste.“ 0 (Bernhardi's Wegweiser ꝛc.) Ferd. Dümmler's Verlagsbuchhandlung(Harr⸗ witz und Goßmann) in Berlin. 9 —.— W Mineralwasser 1079 ale Ludwigs, Selterser., Homburger, Schul bacher⸗, Kiffinger„ Karlsbader ⸗ Wildunger⸗ un Friedrichshaller Bitterwasser in stets frischester Füllung bei Dan. Kümm ich 2609 Cichtwatte, gen Gliederreißen aller Art, 77 5 emsiehlt à 18 und 30 kr. an. 2116 Kümmich. sollen in hiefige des Herrn Apot nachbeschriebe 378 Ruthen Grabgarten am Mainzerthor, 36„ desgl. daselbst, 60 5 desgl. am Wildkautsgraben. 244 Klafter Grab⸗ öffentlich meifibietend 8 * 2606 Wegen Abzug Güter ⸗ Verpachtung. Freitag den m ne Güterstücke, als: Gemarkung Friebberg. Gemarkung Ockstadt. und Obstbaumgarten im Ried, 4. November 1867. In Auftrag chen Landgerichts Friedberg ches Ortsgericht Friedberg B. de VB. Friedberg den Großherzogli Großherzogli Der dienftältefte Gerichtsmann ß; o uc ar. Zur Nachricht. izetdiener Herrn mtlichen Ausstän Friedberg am de beauftragt und bevollmächtig 1. November 1867. 8. November, Vormittags 11 Uhr, Rathhause auf freiwilligen Antrag heker Pytlipp Werner dabier dessen auf sechs Jahre verpachtet werden. 6 von bier habe ich den hiesigen Römig zum Erlnkassiren meiner pettoleun! in unübertroffener Prima: Qualität, 2422 nebst den dazu gehörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreis bei g W. Fertsch. Kirchen buchsauszüg e Evangelische Gemeinde. Ge tauft es 27. October. Dem biesigen Bür meifter Martin Kleia eine Tochter Ann geb. den 5. September. Beer dig ee Christine Klei, geb. Ester, Ebefran des hies. Bürgers und Webermeisters Martin Klein, alt 28 Jabre, 10 Monate, 26 Tage, f am 29. October. Katholische Gemeinde. und Weber ⸗ a Helene Lina 31. October. Beer digte: Dem biesigen Bürger und Schlossermeister Erust Wildelim Karl Renker ein Sbhachen Johann Joseph Karl, alt 11 Moagate, 4 Tage, T den 20 October. t. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Louis Wevner, Apotheker. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. 75 1507. N. 2 Enthält die am Hessen. das ersie Jüg einrücken. Darmstadt n — Das v Bundes ange auch für das Einführung giltige billige weg und ers der unftanlirte couberte, die bezog, müssen Taxe bei Sta — Nach im Laufe dies ständen folg Einkommen kostenausg Muß. Regie vertrag üb graphenlänzen des nordden stich über de J) der mit d Ver urag i een dener Vdc Einführr ö des Stemp geäußerten 60 eln Ge Gewerbe Endlich we lungen bis den Famme die Contesst Sisson be werden. Si elledigt, so dige Zeit is Jun B für die nächsten 00 „ N und Comn zum Com buhlen Mutant