a chung der n Salzen del dun dre bor 111 Stif⸗ 1 sttts err C. Wahl, „ Oedt Jab Em . Aut! n 1867. Dienstag den 5. März. 1 4 2 8. —— zeiger für! berhessen. All die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.“ Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ——ů— BBestellungen auf dieses Blatt werden auswärts bei der betreffenden Poststelle, in Friedberg bei der Expedition entgegengenommen. An meine Wähler. Nach so viel Schmerzlichem, das der Vater⸗ kndsfreund im verflossenen Jahre erlebt, wurden pir überrascht, fast geblendet, durch den Hoffnungs- srahl, der uns Deutschen im Norden erschien, das eutsche Volk, die deutschen Stämme mit ihrer (ten Bruderliebe im Herzen, sie sollen zusammen— ehen, um das große Geschick der Nation, ihre kinigung mit ihren Lenkern zu berathen! Hüllen pir unsern Schmerz in Vergessenheit, erfassen wir ie hohe Aufgabe, die vor uns liegt!— Wie viel theures Blut, wie viel Menschenglück dard ihr seit 50 Jahren geopfert— uns soll es seschieden sein, friedlich das lockende Ziel zu er— zeichen.— Es ist drückend, dazustehen, ein Erbe großer remder Verdienste— und es bedarf einer gewissen Sühne, um uns den Muth zu geben, ein solches Erbe anzutreten. Mitbürger! Ihr habt mich gewählt zum Ein⸗ ritt in das Norddeutsche Parlament!— wenn nich die gute Meinung auch zum tiessten beschei— ensten Danke verpflichtet, so ist daneben mächtiger doch das Pflichtgefühl erregt: es soll das über⸗ viegende für mich sein!— Deutsches Vaterland! nit deiner Treue, deinem Muth, deinem freien Sinn, deinem tiefen religiösen Gefühle, dem kla- en Geist für Wissenschaft, dem offenen Herzen illem Schönen und Erhabenen, mit deiner Kraft m Streben aller Art! sei du der Hort in allen fämpfen— und wo du sprichst, da schweige je des andere Verlangen.— Wo das Ganze blühet, da gedeihet das Einzelne, und es wird uns be⸗ cchieden sein, auch unser engeres Vaterland in einem ganzen Verbande, im stolzen Gefühle der Angehörigkeit, unter glorreicher Pflichterfüllung, die Segnungen des großen Bundesstaates genießen zu sehen.— Ich werde das Ganze als erste Pflicht oben halten, aber auch nicht vergessen, was ich unserm geliebten engeren Vaterland schuldig bin. Ich habe mich gegen den strengen Parteistand- punkt erklärt und ich halte dabei fest. Der rein menschliche, der der Versöhnung und Eintracht, der neben dem Rechte, das unser Gewissen spricht, ein gewisses Recht der Thatsache nicht außer Be⸗ tracht läßt, ist der Meinige. Einheit zu erstreben für den Norddeutschen Bund, die Bruderstämme des Südens an uns heranzuziehen, Versöhnung so vieler streitenden Interkssen, Concesstonen an so viele partikulare Eigenthümlichkeiten— glaubt man, daß es an- ders, als im Wege der Zugeständnisse zu erreichen sein werde? Was aber wäre so groß, daß es nicht willig der Erreichung des Hauptzweckes„der Einheit“ geopfert werden müßte? Ich bin ein Freund der volksfreiheitlichen Ver⸗ mächtnisse aus dem Jahre 1848, und ich habe die Hoffnung, daß die Weisheit derer, denen die Macht der Thalsachen beiwohnt, mit demselben immer mehr bersöhut werden. Möge ein würdiges, ge. bildetes und somit innerlich freies Geschlecht, das der äußeren Gesetze immer weniger bedarf, recht bald ihrer Segnungen theilbaftig werden, um den Preis aber der Einigung wären sie jetzt zu theuer erkauft, und um so mehr, da erst sie den sicheren rund zum Weiterbau zu legen bat. Ich verlasse das heimische Thal, vertausche es mit der nordischen Hauptstadt, stolz darauf, ein Mitvertreter Hessens zu fein, sei es uns auch nur beschieden, ein Eichenblatt in die Lorbeeren zu flechten, welche mit Palmen des Friedens geschmückt in schönem Kranze auf dem Altar des großen Vaterlandes mögen niedergelegt werden! „Gott mit Deutschland!“ Hirzenhain, 19. Februar 1867. G. Puderus. Auf besonderen, uns zugekommenen Wunsch des Herrn Buderus veröffentlichen wir vorstehende Ansprache, wenngleich uns über die verspätele Zusendung derselben bis jetzt keine ge nügende Aufklärung geworden it. Wit erfüllen gleichzeitig eine freundliche Bitte des Herrn Buderus, wenn wir in dessen Namen die verehrl. Redactionen der Anzeigeblätter zu Bü⸗ dingen und Vilbel um Abdruck der Ansprache ersuchen, da er dieselbe wo moglich zur Kenntmiß aller seiner Wähler gebracht sehen möchte. D. Red. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 11 enthält: I. Bekanmimachung Großh. Ministeriums des Innern vom 17. Januar, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend, welche im Lause des vierten Quartals 1866 von des Großherzogs Königl. Hoheit de⸗ stätigt und die betreffenden Behörden zu deren Annahme etmaͤchtigt worden sind: Die Schenkung der Spar⸗ und Leihkasse zu Seligenstadt an die Ludwigs⸗ und Alicen⸗ stiftung, im Betrag von 200 fl.;— die Stiftung eines Ungenanntem gan die kath. K irche zu Oppenheim, im Deca⸗ nate Oppenheim, im Betrag von 200 fl.;— die Stiftung der Katharina Zimmermann aus Nackenheim an die kath. Kirche zu Klein⸗Winternheim, im Decanate Nieder-Olm, im Betrage von 120 fl. für die Abhaltung don zwer Jahrgedächtnißämtern;— das Vermächtniß der Katharina Taye zu Horchheim an die kath. Kirche und Feldkapelle daselbst, im Decanate Worms, im Betrage von 1000 fl., für die Abhaltung eines Seclenamtes, für Unterstützung der Armen und für Anschaffung kirchlicher Bedürfnisse;— die Schenkung der Mathildenstiftung für die Provinz Starkenburg an das Mathilden-Landkrankenhaus, im Be⸗ trag von 100 fl.;— das Vermächtniß des Johannes Muth I. zu Selz, im Kreise Lauterbach, an die dasige Gemeinde, im Betrage von 100 fl., zu Gunsten unver⸗ schuldet in Armuth gerathener Ortsangehötigen;— die Schenkung des kath. Pfarrers Georg Lenges in Heimers⸗ heim an die kath. Kirche zu Drais, im Decanate Nieder- Olm, besiehend in einem Grundstück, nebst der darauf neu erbauten Kapelle und einem Ausstand an Güterkauf⸗ preis im Betrage von 200 fl.— das Legat der Frau Maria Schön, geb. Heyl, von Worms an die Kleinkinder⸗ schule daselbst, im Betrag von 1000 fl.;— die Schenkung des Thomas Schubert zu Mainz an die kath. Kirche zu St. Stephan daselbst, im Betrag von 100 fl., für Ab⸗ haltung von Seelenmessen für seine Familie;— das Vermüchtniß des Johann Illing zu Pfeddersheim an den evang. Kirchenfonds daselbst, im Betrag von 200 fl, zur alljährlichen Vertheilung der Zinsen unter die Ortsarmen zu Pfebdersheim;— das Vermächtniß des kath. Pfarrers und Decan Baumann zu Viernheim zu Gunsten des Almosenfonds daselbst, im Betrag von 6000 fl.;— die Schenkung des Bürgermeisters Mischlich und dessen Ehe⸗ frau zu Nauheim an die evang. Kirche daselbst, im Decanate Groß⸗Gerau, bestehend in einem Altare von Marmor im Werth von 235 fl.;— die Schenkung des Wilh. Fischer von Mainz an das Vincenz und Elisabeth⸗Hospital daselbst, im Betrag von 3821 fl. 45 kr.— die Schenkung des Bischofs zu Mainz an die kath. Kirche zu Offenbach, im Decanat Seligenstadt, im Betrag von 500 fl., zum Zwecke der Tilgung einer Kausschuld. II. Uebersicht der im Jahre 1866 durch die Großh. Gendarmerie geschehenen Arxestationen und Denunciationen. III. Bekanntmachung der Ergebnisse der Verwaltung der Civildiener⸗Wittwenkasse von den Jahren 1864 und 1865. IV. Bekanntmachung, die Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der Bebürfnisse der gandjudenschast der Prorinz Oberhessen für 1867 betreffend. V. Bekanntmachung, die Erhebung einer Umlage zur Bestreitung der kirchlichen Bedürfnisse der evang. Kirche zu Nieder Olm für 1866 betressend. VI. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Heppenbeim. VII. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der isratlitischen Religtonsgemeinden des Kreises Groß⸗Gerau. VIII. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden Se. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht? m 11. Febr. dem Generalmajor à la suite Carl Grafen a v. Schlitz genannt v. Görtz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Oesterreich verliehenen Ordens der eisernen Krone 1. Klasse, und an demselben Tage dem Obersteuerdirektor Dr. Adolph Hügel die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Oester⸗ reich verliehenen Comthurkreuzes des Franz⸗Joseph⸗Ordens zu ertheilen. IX. Ertheilung von Erfindungspatenten. Se.. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 17. Jan. dem Heinrich Jacoby, dermalen zu Berlin, ein Erfindunge⸗ patent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construktion eines Percussionsschlosses für Feuer⸗ waffen, unter dem Vorbehalte, daß durch dieses Patent Niemand in der Anwendung bereits früher bekannt ge⸗ wesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten 5 Jahre für den Umfang des Großherzog⸗ thums, und am 19. Januar dem Direktor der Gasgesell⸗ schaft in Offenbach Christian Friedleben ein Erfindungs⸗ patent auf den durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten selbstthäligen Apparat zum Registriren und Controliren der Qualität des Leuchtgases, unter dem Vorbehalte, daß durch das ertheilte Patent Niemand in der Anwendung bereits früher bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten 5 Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen. X. Dienstnachrichten. Seine Königl. Hoheit der Großher⸗ zog haben allergnädigst geruht: am 22. Jan. den Kreisdiener dei den Kreisamte Dieburg Schaffnit zum Kreisdiener bei dem Kreisamte Darmstadt zu ernennen; 25. dem evangel. Schullehrer zu Rimbach, im Kreise Lauterbach, Gaus die evangel. Schulstelle zu Udenhausen, im Kreise Alsfeld,— und dem Schulamis⸗ Aspiranten Maser aus Michelbach, im Kreise Dieburg, die evang. Schulstelle zu Herchenrode, im Kreise Dieburg, zu übertragen;— 28, den Beiknecht dei dem Landgestüt Metz aus Ober⸗ Ofleiden, im Kreise Alsfeld, zum Landgestütsdiener— und am 3. Febr. den Hosstallbeiknecht Friedrich aus Groß⸗ Rohrheim zum Hoftuischer zu ernennen; 5. die in Folge deßfallsiger Vereinbarung der beiden Kammern der Stände diesesmal von der zweiten Kammer vorgenommenen Wahlen des landständigen Petsonals bei der Staats⸗ schulden⸗Tilgungskasse, nämlich des Gutsbesitzers Wernher aus Nierstein als ständisches zweites Miiglied der Direction der Staatsschulden⸗Tilgungskasse— und des Ober⸗ appellations⸗ und Cassallons⸗Gerichtsraths Dr. Zentgraf zum Substituten dieses zweiten ständischen Mitglieds der Direction,— sodann des Finanzraths Guntrum als ständischer Controleut der Staatsschulden⸗Tilgungskasse— und des Staatsschulden⸗Tilguugskasse⸗Buchhalters Peisch als Substitut dieses Controleurs landesherrlich zu be⸗ stätigen;— an demselben Tage den Güterexpeditor auf der Slation Darmsladt der Main-Neckar⸗Eisenbahn Seibert— und den Gehülfen auf dem Controle⸗Burcau der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn Calculator Balzer zu Revisoren bei dem Controle-Buxeau dieser Eisenbahan,— sowie den Finanz⸗Aspiranten Lehr von Darmstadt zum Güterexpeditor dei der Station Darmstadt der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn zu ernennen,— den Bahnmeister auf der Station Lang⸗ Göns der Main⸗Weser⸗Eisendahn Gerhard von dem ihm gleichzeitig übertragenen Dienste eines Einnehmers und Bahnhofs⸗Vorstandes zu entbinden und ihm nunmehr die Baähnmeisterei Lang⸗Göns zu übertragen,— den Expe⸗ dienten auf der Station Gießen der Main⸗Weser⸗Bahn Mittelstädter zum Bahnmeister der Bahnmeisterci Vildel, — den Schaffner dei dieser Eisendahn Roth zum Ein; nehmer und Bahnbofs⸗Vorstand der Station Lang⸗Gons dieser Eisenbdahn,— den Expedienten Schwarz zum Ge⸗ pück⸗Expebienten auf der Station Gießen,— den Expe⸗ ditlons⸗Gehülfen bei der Güter ⸗ Expedition der Station Gießen der Main⸗Weser⸗Bahn Rotenberger zum Expedienten auf der Station Butzbach dieser Eisendahn,— den Schaffner dei der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Jost zun Zug ⸗ führer— und den Bremser Fürstenseld zum Schaffner bei dieser Eisenbahn zu ernennen;— an dmselben Tage den Regztexungs⸗Accessisten Jost aus Bens beim dun Krels⸗ assessor dei dem Kreiszamte Scholten. und den Re⸗ gierungs ⸗Aceessisten Emmerling aus Darmstadt zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Dieburg zu ernennen;— 8. Febr. den Hosiunker Erwin Freiherrn Lore vo 7 zu Steinfurth zum Kammerbeern, zu ernennen;—. 9, den bisher provisorisch angestellten Postexpeditor Breidenbach II. zu Groß Zimmern, welchem die Stelle eines Postexpe⸗ ditors zu Groß⸗Zimmern definitiv übertragen worden ist, in dieser Stelle zu bestätigen.. XI. Charakterertheilungen: am 17, Jan. dem Bürger und Schlossermeister Bernet zu Darmstadt den Charakter als„Hofschlosser;— 2. Febr. dem Heinrich Hügel aus Mainz“ dermalen Directlons⸗Architekten der Bayerischen Ostbahnen in München, den Charakter als„Baurath“;— 5. dem Materialverwalter bei der Main⸗Weser⸗Bahn Pilger den Amtstitel eines„Materialien-Inspectors“— und dem Einnehmer auf der Station Vilbel dieser Eisen⸗ bahn Kleyensteuber den Amtstitel eines„Bahnhofs-Ver⸗ walters“— und am 9. Februar dem Fayence-Osen⸗ Fabrikanten Gärtler in Darmstadt den Charakter als „Hof- Ofen⸗Fabrikant“ zu verleihen. 0 XII. Dienstentbindungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzeg haben allergnädigst geruht: am 1. Febr. den evangel. Pfarrer zu Dittelsheim Wilh. Wundt von dem Amte als Dekan des evang. Dekanats Osthofen,— am 5. Febr. den Bahnmeister und Einnehmer auf der Station Großkarben der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Kehr— und den Bahnmeister und Einnehmer auf der Station Vilbel der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Kleyensteuber von dem Bahn⸗ meisterdienste zu entbinden. 0 XIII. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 34. Dec. 1866 den Kammermusiker Wittich,— am 14. Jan. 1867 den evangel. Schullehrer zu Ginsheim Straub auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner vieljährigen treuen Dienste,— am 20. Jan. die Hof⸗ zimigerwärterin Margaretha Fleck,— am 22. Jan. den Kreisdiener bei dem Kreisamte Darmstadt Noack auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner vieljährigen treuen Dienste,— und an demselben Tage den Kreisdiener bei dem Kreisamte Offenbach Metzger auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner vieljährigen treuen Dienste, in den Ruhestand zu versetzen. XIV. Concurrenz für: die ev. Pfarrstelle zu Merlau, im Dekanate Grünberg, mit einem Gehalte von 854 fl. 52 kr.;— die evang Pfarrstelle zu Leihgestern, im De⸗ kanate Groß⸗Linden' mit einem Gehalte von 629 fl. 52 kr.;— die erste evangel. Schulstelle zu Egelsbach, im Kreise Offenbach, mit einem Gehalte von 377 fl. 45 kr., nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals;— die Stelle eines Districtseinnehmers der Districtseinnehmerei Lich, wofür eine Dienstcaution von 3000 fl. erfordert wird; concurrenzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelden. XV. Gestorben: am 9. Oct. 1866 der Visitations⸗ Commissär der Stadt⸗ und Landgerichte, Oberappellations⸗ und Cassationsgerichtsrath Paul Hofmann zu Darm⸗ stabt;— am 13. Oct. 1866 der pensionirte Steuerauf⸗ eher Weniger zu Mainz;— am 15. December 1866 der Arresthausverwalter Neßling zu Darmstadt;— am 8. Januar 1867 der pensionirte Schullehrer Fölsing zu Hopf⸗ garten;— am 13. Januar der Schullehrer Bangel zu Wölfersheim;— am 20. Januar der pensionirte Land⸗ gestütsdiener Becker zu Darmstadt. — Das Erscheinen der offiziellen Liste über die Verluste, welche die großherzogliche Armee⸗ division während des Feldzugs von 1866 erlitten hat, ist nunmehr für die nächsten Tage angekün⸗ digt. Wie man vernimmt, berechnet sich nach der⸗ selben der Gesammtverlust auf 623 Mann, und zwar auf 104 Todte,(wobei alle bis jetzt nachweislich an ihren Wunden Gestorbenen mit⸗ gezählt sind), 438 Verwundete und 81 Vermißte, welch' letztere jedoch auch als todt betrachtet wer⸗ den müssen. Unter den Todten befinden sich 11 und unter den Verwundeten 25 Officiere. Was die einzelnen Gefechte anlangt, so hat der Tag von Laufach und Frohnhofen(13. Juli) 94 Todte (darunter 11 Officiere) 404 Verwundete(darun- ter 22 Officiere) und 81 Vermißte, also im Gan⸗ zen 579 Mann gekostet.(Außer Betracht bleiben natürlich die seither aus der Gefangenschaft zurück ⸗ gekehrten.) Von den 579 Mann fallen auf das erste Regiment 20 Todte, 85 Verwundete, 4 Ver⸗ mißte, auf das dritte 30 Todte, 159 Verwundete, 38 Vermißte, auf das vierte 39 Todte, 151 Ver⸗ wundete und 38 Vermißte. Bei Aschaffenburg und Stockstadt(14. Juli) verlor die Division 19 Verwundete(darunter 2 Offieiere), 2 Mann vom vierten Infanterieregiment sind an demselben Tage auf dem Marsch nach Seligenstadt an Er⸗ maftung gestorben. Im Gefecht von Gerchsheim (25. Juli) blieben 6 Todte und 15 Verwundete (worunter 1 Officier), ein Feuerwerker fiel bei Tauberbischofsheim(24. Juli) und ein Chevaux⸗ leger am 22. Juli im Patrouillengefecht bei Ei⸗ chenbühl. — Die Darmst. Ztg. vom 1. März bringt das Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglichen Landes ⸗Universität Gießen im Sommer ⸗Semester 1867 gehalten und am 29. April ihren Anfang nehmen werden. Beginn der Immatriculation am 25. April. — Wie in hiesigen Blättern zu lesen, sind Flügeladjutant Oberst v. Grolman und Haupt⸗ mann Bechstatt von Berlin zurückgekehrt und wird man hiernach wohl annehmen können, daß unsere Militärangelegenheit mit Preußen geordnet ist. — Der Direction der preußischen Lebens- und Garantie-Versicherungsactien-Gesellschaft„Friedrich Wilhelm“ zu Berlin ist die Erlaubniß zum Geschäfts— betrieb im Großherzogthum Hessen ertheilt worden. — Bei den am 1. März eingetretenen Re- kruten des Scharfschützencorps soll sich eine un— gewöhnlich große Anzahl Freiwilliger befinden. Gießen. Professor Ibering ist nunmehr in Emden bei der engeren Wahl zum Reichstags— abgeordneten gewählt worden. Mainz. Vor einigen Tagen war der königl. preußische Administrator der Taxis'schen Posten, Oberpostrath Stephan, dahier anwesend, um die Uebernahme der Verwaltung der Posten für den 1. Juli d. J. einzuleiten. Den unteren Beamten wurde bei dieser Gelegenheit eine Aufbesserung des Gehalts in Aussicht gestellt. Wie verlautet, werden unter der preußischen Verwaltung die An— forderungen an die Ausbildung der Aspiranten für den Postvienst erheblich größer sein als bisher. Bei Ernennung der Beamten ist dem Großherzog das Präsentationsrecht vorbehalten. — Es sollen in den letzten Tagen hier wie— derum einzelne Cholera-Anfälle vorgekommen sein, was wohl die Folge des durch das letzte Hoch wasser des Rheines verunreinigten Trinkwassers in den Brunnen der niedriger gelegenen Stadt— theile sein mag. Preußen. Berlin. Der neben andern Vorschlägen zum Präsidenten des Reichstages auch genannte Fürst von Lich soll den Wunsch aus- gesprochen haben, nicht zum Präsidenten gewählt zu werden. — Reichstags ⸗Sitzung vom 28. Febr. In der heutigen Sitzung wurde mit Prüfung der Wahlen fortgesahren und sind nunmehr zusammen 166 Wahlen geprüft und gültig erklärt. Da der Reichstag 296 Mitglieder zählt, die absolute Ma⸗ jorität mithin 149 Stimmen beträgt, somit also 17 Wahlen über die absolute Majorität geprüft und gültig erklärt sind, beschließt das Haus nach dem Antrage des Alterspräsidenten, die Wahl des Präsidenten nächsten Samstag vorzunehmen und in der Sitzung am 1. März mit den Wahlprü⸗ fungen fortzufahren. — Reichstags Sitzung vom 2. März. Bei der heute im Reichstage vorgenommenen Präsidentenwahl wurden im Ganzen 240 Stimmen abgegeben, so daß zur absoluten Mehrheit 121 Stimmen gehörten. Die meisten Stimmen(120) sielen auf Simson; Graf Stolberg erhielt 73, Herzog von Ujest 24, v. Wächter 17, v. Erx⸗ leben 3 Stimmen, die übrigen zersplitterten sich. Bei der hierauf vorgenommenen engeren Wahl, in welcher 240 Stimmen abgegeben wurden, wurde Simson mit 127 Stimmen zum Präsi⸗ denten gewählt, während Graf Stolberg 89 Stimmen erhielt. Der Abg. Dr. Sim son ist also zum ersten Präsidenten des Reichstags ge⸗ wählt, und indem der Alterspräsident dieses Resultat verkündigt, erschallt Bravo in der Versammlung. Präsident Dr. Simson(nachdem er den Präsi⸗ dentenstuhl besliegen):„Meine Herren! Sie be⸗ rufen mich durch die soeben vollzogene Wahl für die nächsten vier Wochen zur formellen Leitung Ihrer Versammlung. In der Ueberzeugung, dieser hohen Versammlung für ihren großen Zweck, der nicht unerreicht bleiben darf, an der Stelle auch mit meinen bescheidenen Kräften dienen zu müssen, die Sie mir anweisen, und in dem vollen Gefühle der Ehre und Auszeichnung, die Sie mir zu Theil werden lassen, nehme ich die Wahl an und danke für dieselbe in wahrhafter Ehrerbietung. Ich werde mich bemühen, allen Ansprüchen, die Sie an mich stellen, gerecht zu werden. Begegnen Sie mir dabei von allen Seiten des Hauses mit Nachsicht, das ist meine Bitte, meine Hoffnung, denn ich weiß sehr wohl, wie sehr ich Ihres Wohlwollens und Ihrer Nachsicht bedarf.“— Der Präsident fordert dann das Haus noch auf, seinen Dank dem abtretenden Alterspräsidenten durch Aufstehen von den Stühlen kundzugeben. Dies geschieht und es wird dann zur Wahl des ersten Vicepräsidenten geschritten. Zum ersten Vicepräsidenten des Reichstags wurde Herzog von Ujest mit 119 von 231 Stimmen, zum zweiten v. Bennigsen mit 114 von 227 abgegebenen Stimmen gewählt. Außerdem erhielten Haber⸗ korn 95, v. Wächter 8, Braun 2, v. Rothschild 1 Stimme. Den Schluß der Sitzung bildet die Wahl der Schriftführer und wird das Resultat in nächster Sitzung verkündigt werden. — Die Abtheilungen des Reichstages waren gestern zur Fortsetzung der Wahlprüfungen zu- sammengetreten, eine Plenarsitzung fand nicht statt. — Der„Staatsanzeiger“ verkündet eine königliche Verordnung, durch welche das preußische Berggesetz in Nassau, Homburg und den ehe— maligen darmstädtischen Gebieten eingeführt wird. — In Berlin erfolgte die Ausweisung eines Correspondenten des Pariser„Monde“ Namens Kuhn, weil aus dessen beschlagnahmten Papieren sich unzweifelhast ergeben, daß er für das Welfen⸗ haus agitirte. Wiesbaden. Das„Frankf. Journ.“ will von einer Seite her, welche mit den betreffenden Verhältnissen bekannt sein könne, folgendes Nähere über die Abmachungen zwischen der preußischen Regierung und dem Herzog von Nassau erfahren haben: Der Herzog behält Schloß Bieberich mit Zubehör, ferner Schloß Weilburg, das Jagdschloß „die Platte“ mit einem Areal Wald von 2900 Morgen und die Besitzung in Königstein; er er⸗ hält ferner die Hälfte der Einkünfte der Domänen mit Einschluß des Ertrags des Sauerbrunnens von Selters; und der erstgeborene Prinz eine Apanage von 36,000 fl. Dieß sollen die wesent⸗ lichsten Puncte des getroffenen Abkommens sein. — Mit Bestimmtheit wird ferner mitgetheilt, daß der Herzog Adolph in aller Bälde seine frühere Sommerresidenz Biebrich wieder beziehen und dort seinen ständigen Wohnsitz aufschlagen werde. So⸗ bald das Befinden der Herzogin so günstig, daß bei einer Uebersiedelung nichts zu besorgen steht, wird sie in Biebrich eintreffen. — Die Stadt Wiesbaden soll, zuverlässigen Mittheilungen zufolge, der Sitz der Regierung über Nassau, Hessen⸗Homburg und Frankfurt wer⸗ den und damit stehe die Verlegung des Oberpost⸗ amts von Frankfurt nach Wiesbaden in Verbin⸗ dung. Es wird hierbei versichert, daß die Stadt für das von der öffentlichen Moral längst verur⸗ theilte Spiel auf dem grünen Tische mit Ver⸗ gnügen solche Entschädigungen nehmen werde, wie den Sitz einer Regierung und eines Oberpost⸗ amtes, denn an deren Vortheilen hat die ganze Stadt und nicht Einzelne Antheil. Sachsen. Leipzig. Dr. Hamm's, des bekannten Reiseschriftstellers, Feuilletonisten und Redacteurs der„Agronomischen Zeitung,“ Er- nennung zum Ministerialrath im österreichischen Ministerium für Handel und Volkswirthschaft wird vielfach besprochen. Dr. W. Hamm, ein geborener Darmstädter, that sich auf dem Landtage als ge⸗ wandter Sprecher, der Opposition gegen das Mi⸗ nisterium Beust hervor und als Stadtverordneter von Leipzig während der Kriegsperiode hat er sich als ein entschiedener Anti⸗Oesterreicher documentirt. Baden. Karlsruhe. Die Strafkammer hat die HH. Karl Aue in Stuttgart und L. C. Zamarski in Wien als Verleger und Drucker der Broschüre„Der badische Verrath,“ ferner die HH. Karl Aue und Julius Kleeblatt in Stutt⸗ gart, als Verleger und Drucker der Broschüre: „Nochmals der badische Verrath,“ der Beleidigung eines Mitgliedes des großh. Hauses durch Ver⸗ läumdung und Ehrenkränkung in Beziehung auf dessen öffentlichen Dienst(als Commandanten der großh. bad. Felddivision) und der Gefährdung der öffentlichen Ruhe und Ordnung für schuldig befunden und in contumaciam zu 6 Monaten Kreisgesängniß verurtheilt. Oesterreich. Wien. In der Sitzung des Landtags wurde von Dr. Hoffer und Ge⸗ nossen der dringliche Antrag gestellt, den Landes⸗ ausschuß mit der Ueberreichung einer Eingabe an den Kaiser zu beauftragen, worin die Bitte ent⸗ halten ist, von der Fortification der Hauptstadt u ern 0 n f alen e Rechte böten an, die del Beifall. D!. in liberalen Separation ließen feinen Hollan amchen. Lagen dergest Lande aufg wärlgen sic des Budgel hat keines irgendwelch Maffricht rüber gespre sudung. 7 zu sech licher ist Vorssch keinem Op Jangigleit, die Nufregun Belgie das Orrüch verlangten bietzabtrttu hat Priuße das Besatt Nosmonde holländisch fung der selben zur linie nothr biags auch Viehseuche 2 Diennhoispe zuserlässtgen e Nu gierung Frauffurt vn/ det Obemof den in Verbit⸗ Stadt r angst dern nehmen wrd tirtt Oben 1 dit ganz ann'i, dt Letenisten un! ung,“ Cr. b ictreichischer tan vir 1 Un armen, rtagt U 818. del N. S labtrere nnen 1 4 nehmen oder wenigstens zuvor dem Wiener Landtage Gelegenheit daraus resultirenden Nach— Tbstand zu Reichstage und dem ur Erörterung der heile zu geben. 0 ihne Debatte zum Beschluß erhoben worden. Pesth. Der Ministerpräsident Andrassy führte die Minister Ungarns in beiden Häusern in. Das Ministerium bringt im Unterhause Vor— lagen ein wegen Vollmachtsertheilung zue Er⸗ gebung der Steuern in der bisherigen Weise und ur Stellung von 48,000 Recruten, ferner in Zetreff der Municipien und der Presse. — Dr. W. Hamm, bisher in Leipzig, ist peciell für die landwirthschaftlichen Arbeiten des Ressorts zum Ministerialrath im Handelsministerium rnannt worden. Prag. Der böhmische Landtag ist aufgelöst. In der heutigen Sitzung verlas Graf Rothkirch nit zitternder Stimme die kaiserliche Botschaft, ie, von sämmtlichen Ministern gezeichnet, die uflösung des Landtags anordnete. Centrum und echte hörten die Botschaft mit stiller Resignation an, die deutsche Linke begrüßte sie mit lautem Beifall. Die Regierungsmaßregel wird hier selbst n liberalen Kreisen vollkommen gebilligt. Die Separationsgelüste der czechisch⸗feudalen Coalition ießen keinen anderen Ausweg. Holland. Die Gerüchte in Betreff der »reußischen Zumuthungen haben in den letzten Tagen dergestalt die öffentliche Meinung im ganzen ande aufgeregt, daß der Minister des Aus— värtigen sich veranlaßt sah, in der Discussion »es Budgets das Wort zu ergreifen. Preußen vat keineswegs, wie man behauptet(erklärte er), irgendwelche Ansprüche wegen der Festungen Mastricht und Venloo erhoben. Alles, was da— züber gesprochen wird, gehört ins Reich der Er⸗ indung. Trotzdem aber— schließt der Minister zu sichllicher Ueberraschung der zweiten Kammer— st Vorsicht erforderlich, und dürfen wir vor einem Opfer zurückweichen, um unsere Unab- zängigkeit zu sichern. Diese Andeutungen haben die Aufregung durchaus nicht gemindert. Belgien. Von Brüssel aus wird über das Gerücht einer von Preußen gegen Holland verlangten Grenzregulirung weiter berichtet: Ge⸗ Hietsabtretungen im eigentlichen Sinne des Wortes hat Preußen nicht an Holland gestellt, wohl aber das Besatzungsrecht Venlob's, Mästricht's und Rosmonde's beansprucht und sich der vom jetzigen zolländischen Kriegsminister beabsichtigten Schlei⸗ fung der erwähnten Festungen widersetzt, da die⸗ selben zur Vertheidigung der preußischen Maas⸗ linie nothwendig seien. Gleichzeitig ist es aller⸗ dings auch ricktig, daß Preußen im Haag, der Biehseuche willen, eine Anzahl von Vorsichts⸗ 8 2 Der Antrag ist fast einstimmig maßregeln angekündigt hat, die fast einer Blokade der ganzen holländisch-preußischen Grenzlinie gleich- kommen. 1 Frankfurt Wie man vernimmt, soll die geschmack— und zwecklose sogenannte Reichslaterne auf dem Pfarrthurm, welche bekauntlich im Jahre 1848 errichtet wurde, um die um die Stadt herum liegenden Truppen bei etwa ausbrechender Revolution schuell allarmiren zu können, entfernt werden. Ob das Gerücht jedoch, welches von einem Ausbau der Spitze durch königliche Munificenz spricht, wahr ist oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Darmstadt. Der Großh. Oberapp.- Gerichtsralh Freiherr von Schaumberg, der vorher Abends noch das Theater besucht und sich darauf, ohne das geringste Un⸗ wohlsein zu klagen, zu Bette begeben hatte, würde am Morgen des 1. d. M. leblos im Bette gefunden. Ein Schlaganfall hatte seinem Leben ein rasches Ende gemacht. Darmstadt. Volksblätter“ bringen folgenden Trichinenfall: Ein hiesiger Arzt ließ sich behufs wissen⸗ schaftlicher Untersuchung ein Stück krichinenhaltiges Fleisch von Gießen kommen. In einem unbewachten Augenblick machte sich sein Hund, der wohl von der Existenz der gefährlichen Bestien die man Trichinen nennt, keine Ahnung haben mochte, über das nech mit dem Siegel versehene Kisichen her und verzehrte das darin befindliche Fleisch bis auf den letzten Bissen. Die Folgen dieser Frevelthal sollten nicht ausbleiben. Der Hund erkrankte heftig an der Trichinose, und hatte wohl nur seiner kräfligen Constitution verdanken, daß er nicht— ins Gras beißen mußte.— Aus Starkenburg. Die Regierung unterhält in Lörzenbach, Kreis Lindenfels, ein ausgezeichnetes Gestüts⸗ wesen, indem sie keine Kosten scheut, die inländische Pferde⸗ zucht durch Racebeschäler zu heben. Trotzdem srequentiren übelberichtete Pferdebesitzer das von einem Privaten im badischen Orte Balsenbach unterhaltene Priwatgestüt, worin die Beschäler höchstens wohlgenährt aussehen, dagegen von Race keine Spur zu finden ist. 2 Die zu Wetzlar. Am 26. d. M. wurde die irdische Hülle des am 16. d. M. zu Wien im Duell erschossenen 28jährigen Prinzen Bernhard zu Solms-Braunfels, Batterie-Commandant im bsterreichischen Heere, in der hiesigen Fürstengruft beigesetzt, welchem Akte die fürstliche Familie, die Beamten und Offiziere des Jägerbatalllons von Wetzlar beiwohnten; der Hofprediger, Oberpfarrer Castendyck, hielt vor den Leidtragenden die Grabrede, die sichtlich alle Anwesenden aufs Tiefste ergriff, iusbesondere die beiden Brüder des Entseelteu. Nach der Predigt bes Geistlichen und den Mittheilungen seines Bruders Albrecht, in dessen Armen der Prinz seinen letzten Odem aushauchte, nachdem dieser mit dem jüngsten Bruder und Pastor Fischer aus Wien ihm die letzte Hülfe und den letzten Trost gespendet, verließ der Prinz die zeitliche Welt mit der ausdrücklichen Erklärung, daß er seinem Gegner verzeihe und versöhnt mit ihm sterbe, wie es auch nicht seine Abficht gewesen sei, im Duell sein Recht an ihm geltend zu machen. Er bat und beschwor seine Brüder, ja nahm ihnen auf diesen seinen„letzten Willen“ das Gelöbniß ab, dafür Sorge zu tragen, daß von den Seinigen kein Schritt mehr geschähe, der zu weiteren Verwicklungen in der Sache führen könne. Berlin. Die in Folge der Kriegsexreignisse im vorigen Jahre vertagte allgemeine deutsche Müllerversammlung wird nun am 27., 28. und 29. Mai d. J. hier in Berlin stattfinden und ladet das Comite alle Müller, Mühlen⸗ interessenten, Kaufleute und Techniker zur Theilnahme ein. Auf der Tagesordnung stehen allgemeine technische, geschäftliche und gewerbliche Fragen des Mühlenfaches, so wie die dasselbe betreffende Gesetzgebung. 8 Sonnenfinsterniß. Kommenden Mittwoch den 6. März wird die für Mitteleuropa in diesem Jahrhunderte letzte ringförmige Finsterniß der Sonne ein— treten. In unserer Gegend ist die Verfinsterung nur eine theilweise, doch immerhin beträchtlich, da sie 10 Zoll beträgt und daher den größten die in diesem Jahrhundert zu sehen waren, zur Seite steht. Nur noch zweimal in diesem Jahrhundert, 22. December 1870 und 19. August 1887, werden an Größe ähnliche hier zu sehen sein. Die rste Berührung findet Vormittags 8 Uhr 57 Minuten statt an der rechten Seite der Sonnenscheibe etwas nach unten. Die größte Verfinsterung tritt 20 Minuten nach 10 Uhr ein, der obere rechte Theil der Sonnenscheibe ist noch als schmale Sichel sichtbar. Die letzte Berührung, links etwas nach oben, findet um 11 Uhr 42 Min. stalt. „„ Ein scheußlicher Mord in Berlin. tens des Polizei-Präsidiums ist eine Belohnung von 200 Thalern auf die Entdeckung der Mörder des Bäckerlehr⸗ lings Ernst Corny gesetzt worden. In den Annalen der Berliner Criminaljustiz ist ein in seiner Aussührung so scheußliches Verbrechen bis jetzt nicht zu finden. Die Ob⸗ duction, welche am Mittwoch stattgefunden, hat ergeben, daß die Kopfwunden, welche man außer der Verstümme⸗ Sei⸗ Ver lung gewisser Körpertheile an der Leiche vorsand, nicht von Messerstichen, sondern von Schlägen mittelst eines Knüttels, Steines oder sonstigen harten Gegenstandes her⸗ rühten; außer jenen Wunden sind auf dem Kopfe noch mehrere geringere Contusionen vorgefunden worden. Um das Maß des Gräglichen voll zu, machen, ist dem Un⸗ glücklichen, wie die Obduetion ergab, ein Stock in den Leib gestoßen und bis in die Lunge getrieben worden; hierdurch ist wahrscheinlich erst der Tod erfolgt; aus dem Körper war der Masidarm herausgezogen und abgeschnitten. Zu verwundern ist, daß, obgleich auf dem Platze, wo der Mord vollbracht wurde, Militärposten stehen, keiner von diesen einen Schrei oder Hilferuf gehört hot; dagegen will ein Weichensteller der Hamburger Bahn in der Morgen⸗ frühe einen langgezogenen Schrei und sobann ein Wim⸗ mern vernommen haben. Die That ist bis jetzt noch in ein tiefes Dunkel gehüllt, das aufzuklären die Criminal⸗ Polizei auf das eifrigste bemüht ist. Verloosungen. Karlsruhe, 28. Febr. Bei der heute stattgehabten Serienziehung der badischen 35⸗Gulden-Loose wurden fosgende 50 Serien à 50 Stück Loose gezogen. Serie 120. 216. 218. 265. 357. 600. 787. 834. 1062. 1077. 1565. 1650. 2272. 2527. 2558. 2671. 2687. 2808. 2929. 3161. 3383. 3447. 3462. 3588. 3702. 37 14. 3820. 3885. 3954. 4103. 4195. 5091. 5100. 5295. 5567. 5708. 5729. 5913. 6196. 6285. 6415. 6442. 6485. 6564. 7178. 7391. 7671. 7804. 7846 und 7924. Die Gewinnverloosung erfolgt planmäßig Ende März laufenden Jahres. Wien, 1. März. Bei der heutigen Serienziehung der österr. 100-Gulden⸗Loose von 1864 wurden folgende 8 Serien, à 100 Stück Loose, gezogen: Serie 659. 1121. 1477. 1511. 1798. 2115. 2302. 3961, und sielen bei der alsbald vorgenommenen Gewinnziehung auf folgende Nummern die beigesetzten Prämien: Serie 3901 Nr. 38 fl. 200,000. Serie 659 Nr. 21 fl. 50,000. Serie 1511 Nr. 71 fl. 15,000. Serie 1798 Nr. 60 fl. 10,000 und Serie 2302 Nr. 23 fl. 500). Erste Serienziehung der 4% bayer. Prä⸗ mienanleihe am 1. März. Serie 289 329. 550. 626 .* W 1277. 1372. 1526. 1657 2. 1851. 1892.. 2139. 2274. 2459. 2538. 2544 2606. 2622, 2919. 3057. 3071.* Bekanntmachung. Brennholzversteigerung in der Oberförsterei Roobach betreffend. 520 Montag den 11. März d. J., werden in dem dei Ober⸗Rosbach gelegenen Domansalwald Keller- verg an die Melstbietenden öffentlich vecsteigert: 1250 Wellen Buchen⸗ 9763„ Eichen u. Birken geringes Relserholz. 1100„ welches Laubholz Nach dem Läuten eines Zeichens mit der Glocke um 8 Uhr in Ober⸗Rosbach, beginnt die Versteigerung auf dem Fichtenweg im Kellerberg. Ober⸗Ros bach den 28. Februar 1867. Großherzogliche Oderförslerei Ober⸗Rosbach Bingmann. Der kranke Magen 535 und die schlechte Verdauungen von Dr. J. James(Preis 7¼ Sgr.) betitelt sich ein kleines 2 in welchem Unterleibskranke und HDamorhboldalleidende, die besten Rathschläge und die zuverläsfigsten Hellmittel finden.= Dieses Werkchen ist auf franklrte Bestellung direct von S. Mode e Buchhand tung, Poststr. 28 in Berlin, sowle durch sede hlesige und auswärtige Buchbandlung zu beziehen. b Ober⸗ verkaufen 12 8 f 25 2 Floß⸗Koppel⸗Slämme, 63“ lang und von 9“ mlitleren Durchmessere bat billig zu verkaufen Oppershosen. Johannes Pofmann. Bekanntmachung. 540 Freitag den 15. März, Vormittags 10 Uhr, wird eine noch wohl erhaltene eiserne Geldkiste in dem Recepturgebäude zu Reichelsheim öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Friedberg am 2. Marz 1867. Großberzogliches Rentamt Friedberg Lin dec. Holz⸗Versteigerung. 542 Im Licher Stadtwald, Distrikt Kühunter, Ettings⸗ häuserkopf und Lindenself, kommen den 11. und 12. d. M. nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung und zwar: Monlag den 11. März 247 Eichenstämme bis zu 29 Zoll Durchmesser und bis zu 56 Fuß Länge, 16 Hainbuchen und Liudensflämme, 90 Eichen-, Buchen und Fichtenstangen. Dienslag den 12. März 250 4 Buchen und Eichen Scheit. und Prügel⸗ olz, 113 Stecken deegleichen Stockholz, 6175 desgleichen Wellen. Der sedes malige Anfang it Morgens 9 Uhr, am Pattenröder Vicinalweg beim Steinbruch. Lich den J. März 1867. Großherzogliche Bürgermelsterel Lich * Dung⸗Gyps angekommen bei 489 Gebrüder Grödel, Frledberg. Holz- Versteigerung. 537 Montag den 11. und Dienstag den 12. März, Morgens 9 Ubr, soll in dem Gemeindewald zu Gambach AI. Gehölz öffentlich meiftbietend versteigert werden: 195 Stecken Buchen-, Eichen- und Kiefern- Scheid⸗ und Prügelbolz, 38 Siecken desgleichen Stockbolz, 8875 desgleichen Wellen, 44 Eichenstaͤmme von 6—12“ Durchm, von 15 dis 30“ Länge, 8 Buchenstämme von 10 16“ Durchm., von 20 bis 40“ Lange, 461 Fichtenstämme von 20-60“ Länge, 1103 Klesernstangen. Das Brennholz wird am 11. und das Bauholz am 12. März verfleigert. Zusammenkunft am Pohl-Gonserweg an dem Essen⸗ bahnübergang. Großbderzogliche Bürgermeisterelen werden dieses im Interesse ibrer Ortsangebörigen dekannt machen lassen. Gambach den 1. Marz 1867. Großherzogliche er Gambach a u x. Zu verkaufen: 2 Pfellerschränkchen, 2 Schränke für Kleider und Welt zeug, 1 Kommode mit 4 Schubladen, 12 Stühle, Bett- laden, Tische, fämmtlich geschmackvoll geardeltet und neu, bel Georg Leichnam, 38 Schreinermelster in Assenbeim. Eine Grube Mist —. 403 bat zu verkaufen G. Fr. Walz. Für u bis 6 kr. wöchentlich sämmtliche deutsche Classiket in vollständigen Ausgaben ihre 205 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so National-Bibliothek der deutschen Classiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller bringen, nicht in Auszügen, sondern vollständig, manches Werk in dieser Ausgabe kaum den zehnten Theil deutschen r sfämmtlichen Meisterwerke! eben eine Zusendung der neuen wohlfeilen lasstker in neuen schönen Ausgaben niedrigen Preisen, daß dabei zu so beispiellos der bisherigen Preise osten wird, z. B. Schillers fämmtliche Gedichte nur 18 kr., Schillers sämmtliche poetische und dramatische Werke nur 1 fl. 21 kr. die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe nur 7 fl., Lessing nur 1 fl. 48 Fr., Wieland 5 fl. 24 kr. Jeder Band kostet nur 9 kr. B Band 3. Seume, Band 4. Gellert. Hefte sind in genügender * Erste zur Einsicht mit. and 1. enthält Bürger, Band 2. Jean Paul, Anzahl jetzt vorräthig, und theilen wir solche gerne 1 Bestellungen für uns können gemacht werden für Nidda und „ Hungen„„ 70 5 Umgegend bei F. Trebes in Nidda. Schneider in Hungen. Bindernagel& Schimpff. Roggenmehl, kleine Erbsen, Bohnen 534 bester Qualität zu haben bei Simon Strauß, Metzger gasse. 10600 Ctr. Eichenlohrinde der 1867 Ernte, 541 aus den auf dem Taunus und in der Wetterau gelegenen Staats, Gemeinde- und Pilvatwaldungen des Großherzogl. Hess Forstamtes Friedberg sollen Montag den 1. April d. J., Vormittags 10 Uhr beginnend, zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe, öffentlich meiftbietend versteigert werden. Die Entrindungskosten des melst 20jährigen Stock Nähere Auskunft erlheilen die einschlägigen For fib ausschlages übernehmen die Waldeigenthümer. eamten. Holz ⸗Versteigerung. 521 Im Ockftädter Gemeindewald, Distrikt Junger wald, kommen Freitag den 8. und Samsiag den 9. März l. J. nachverzeichneie Holzsortimente zur Ver⸗ steigerung, als: Scheitholz 20½ Stecken Buchen, 7 2¹⁸ 7 Eichen, 17 24½ 1 As pen, Prügelholz 148 ½„Buchen, „ 107¼„ Eichen und Birken, * 39„ Aacpen, Stockholz 162„ Buchen, * 111„ Eichen⸗Birken, „ 35„ Aspen, Reiserholz 11900 Stück Buchen⸗Wellen, 4100„ Eichen- und Birken⸗Wellen, 5 1775„ Ascpen⸗Wellen. Ferner 305 Cubikfuß Eichenstammholz in 39 Stämmen, von 5—9“ Durchmesser und 15—30“ Länge. Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst nächst dem Marsenbilde, der Anfang ist sedesmal Morgens 9 Uhr. Das Stammholz kommt am zweiten Tage zum Aus- gebot. Gegen vorschriftsmäßine Bürgscheine wird das Holz bis zum 1. Jauuar 1868 verborgt. Bemerkt wico, daß das Holz von guten Qualität ist. Diesenigen Steigerer, welche den Holzabfuhrweg über das Forfihaus 547 In dem Fürftl. Winterflein benützen wollen, können den Grenzweg zwischen dem Ockstädter Gemeindewald und dem Pfaffen⸗ wiesbacher Wald bis an den Dreimärker und von da an den Grenzweg des Domantalburgwalds auf die Wehrheimer Straße fahren. Ockstadt den 28. Februar 1867. a Großherzogliche Bürgermeisteret Ockstadt Gröninge r. Bekanntmachung. 539 Die am 28. Februar, sowie am 1. und 2. d. M. abgehaltene Holzversteigerung im Difirikt Kreuztannen ze. wird genehmigt, und der erste Fahrtag auf Donner⸗ Me 100 d, 1100 anberaumt. wird zugle nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die Apfuhr nur bei 70 115 ung gestattet werden wird. Ockstadt am 2. März 1867. Die Freiherrl. v. 1 Oberförsteret Ockstadt F rey. Gemüse, Garten,, Feld⸗ und Grassaamen, 543 frisch, bester Qualität bringe ich in empfehlende Holzversteigerung. und Gräfl. Ysenburgtischen s. g. Stammheimer Wald, Disirtet Kühmarkt und Seife kommen Dienstag den 12. März l. J. öffentlichen Versteigerung: 81 ½ Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 100 Sa 777 Prügelholz, 120 ˖ en ⸗ 650 4 Buchen Stammwellen, 2200 1 5 Aflwellen, 6 Eichen Stämme, zu Bauholz tauglich. Das Holz sitzt ganz nah an der von Niederwöllftadt gehenden Chaussee. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der von der Chaussee in den Holzschlag führenden Schneiße, dem Oppelshäuser Hof gegenüber. Büdingen den 3. März 1867. Der Fürstliche Forstmeister Urich. Aufforderung. 533 Die hiesigen Geschäftsleute werden wiederholt dringend aufgefordert, ihre noch rückstehenden Forderungen an Semi naristen mitlelst Rechnung bet uns einzureichen, mit dem Bemerken, daß sie andernfalls auf keinerlei Mitwirkung zu ihrer Befried(gung von unserer Seite rechnen können. Friedberg am 1. März 1867. Großherzogliche Seminardirection tein berger. Versteigerung. 544 Dienstag den 12. März und den darauf folgenden Tag läßt der Unterzeichnete wegen Aufgabe seiner Oekonomie sein sämmtliches Inventar öffentlich meist⸗ bietend versteigern und zwar: 2 sehr gute Zugpferde(braun und schwarz), 5 Kühe und 3 Rinder, größtentbhells trächtig, 1 Mutter⸗ schwein, 1 Zlege, 3 vollständige Oekonomiewagen, darunter ein leichter Wagen, einsvännig, 3 Pflüge, 1 Kartoffelpflug, 2 Eggen, 1 Dickwurzmühle, 1 Häckselmaschine, 1 Fruchtfegmühle, 6 steinerne Schweintröge, 2 Wagentücher, Walze, 30 Säcke und sonflge Oekonomlegeräthe, 1 Schlitten, 1 ele⸗ gante Chaise nebst Geschirr, Fahr, und Ackergeschirre, Strob, Heu und Spreu, circa 80 Malter Kartoffeln, eine Partie Dickwurz, verschiedenes Hausgeräthe, als: Tische, Stühle, Bänke, 1 Kommode, 1 Mehl⸗ kasten, 1 Sopha u. s. w., dann 2 Zulast⸗ und mehrere ½ und ½ Ohmfaß. Die Berfselgerung beginnt Morgens 9⸗Uhr mit dem Verkauf des Viehs. Kalchen den 3. März 1867. zur vorzügl. Qualität, Erinnerung.. Friedberg ⸗ K. J. Leineweber. Georg Hahn. Altenstadt nach] — 1— Die Wittwe eines kürzlich ver— W storbenen, höheren Beamten in Darmstadt wünscht 2—3 Penssonaixinnen, die zu ihrer Ausbildung in eine Stadt sollen, in Kost und Logis zu nehmen. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. PPTP „Gottes Segen bei Cohn!“ Grosse Capitalien-Vertoosung von ber 2 WIIIIl. 200,000 Mark. Beginn der Ziehung am 7ten d. Mes. Wekanntlich ist der Debit der Neuen Mailänder Staats- Prämien Obli- gationen, von der Grossherzogl. Hessisehen Regierung gestattet. Nur 2 Thaler 526 bostet ein Original- Staats-Loos (keine Promesse) aus meinem Debit und werden solche auf rankirte Bestellung gegen Ein- sendung des Betrages, oder gegen Post- vorschuss selbst nach den entfern- testen Gegenden von mir versandt. Es werden nur Gewinne gezogen. Die Haupt- Gewinne betragen Mark 225,000— 125,000— 100,000— 50,000 — 30,000— 20,000— 22 15,000, 2 à 12,000, 2 a 10,000, 2 3 8000, 3 3 6000, 3 à 5000 4 à 4000, 10 4 3000, 60 4 2000, 6 4 1500, 4 à 1200, 106 à 1000, 106 à 500, 6 à 300, 100 à 200, 7628 à 100 Mark u. 8. V. Gewinngelder und ant iehe Zie- nungslisten sende sofort nach Ent- scheidung. Meinen habe allein in 22 Mal das Interessenten Deutsehland bereits grosse Loos ausgezahlt. Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. 1 Feuerfeste Kassenschränke 513 liefert nach neuester Con⸗ frructlon, solid und dauerhaft gearbeitet und hält sosche stets vorräthig Ehrist. Rupp, Hofschlosser in Nidda. 408 werden gewaschen und fagonnirt bei K. Friedrich neben der Post. 536 Allen Denjenigen, welche ursere vielgeliebte Tochter und Schwester 41 1 arie Ehristiane Fritz zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir unseren herzlichsten Dank. Naubei m. Die trauernden Hinterbliebenen. rp Y rr Kitchenbuchsauszug. Getraute: 24 Februar. Friedrich Joseph Möbl, Bürger und Lackirer zu Gießen, Sohn des verstorbenen dasigen Bürgers und Metzgermeisters Friedrich Joseph Mohl, und Louise Katharine Hanstein, Tochter des biefigen Bürgers und Wagnermelsters Wübelm Panssein. 24. Februar.(Zu Üfingen). Adam Heß, hiesiger Bürger und Schuhmachermelster Sohn des biesigen Bürgers und Hosschubmachermeisters Jacob deh, und Philippine Johannette Arnold, Tochter des Bürgers und Landwirths Heinrich Frledrich Arnold zu Usingen. Getanf te: 5 24. Februar. Dem hiesigen Bürger und Arbestet an der Eisenbahn Georg Kaspar Petri eine Tochser Marle Katharine, geb. den 8. Febrnar. 5 Beer digte: Heilnri) Deckmann, bles. Bürger und 26. Februar. Monate, 26 Tage, 1 den Oberkellner, alt 36 Jahre, 7 24. Februar. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. R ** * N für di junge mindeß kung den 2 Für