legen ge⸗ Wuagtden. — ing. „ br, beintich lachlaß der ur daseldst Heider l. Geräth⸗ schiedenes engeraͤth · t. u n dgaßse 1 Cmping 2 ——— ————— it. * — 2 * 1 * dd Donnerstag den 3. October. 9 zei Oberhessen. Entbält die amtlichen Ertasse für den Kreis Friedberg. 1 Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsiag. 7 Einladung zum Abonnement. Auf den wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinenden 4 21 Anzeige Ob nzeiger für kann man für die Monate Oktober, November und Dezember in hiesiger Stadt bei Postanstalten innerhalb des Großherzogthums für 33 kr. abonniren. Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tage landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt⸗ und locale Notizen, außerdem woͤchentlich einmal in dem dbeigegebenen Unterbaltungsblatt Gedichte, Anekdoten, Bilderräthsel, Rathsel, Rechenaufgaben ꝛc. Be. der großen Verbreitung unseres Blattes werden Annoncen und Empfehlungen aller Art stets von dem besten Erfolge begleitet sein. berechnet; bei größeren Aufträgen oder ständigen Annoncen zur Benutzung des„Anzeiger für Oderhessen« zu Veröffentlichungen 3% Ar Zum geneigten Abonnement, sowie Friedberg. amtliche Bekanntmachungen und Der Anzeiger bringt die sbegebenhelten, allgemein und Coursberichte, Verloosungen von Staatspapieren erhessen der unterzeichneten Expedition für 30 kr. und bei allen e kreisamtlichen Erlasse, sodann eine unterhaltende kurze belehrende und Aufsatze, interessante Novellen und Erzählungen, Versteigerungs⸗Anzeigen ꝛc., sowie geschäftliche — Die einspaltige Petit-Zeile oder deren Raum wird mit gewähren wir einen entsprechenden Rabatt. aller Art ladet ein Die Expedition. Aus dem Großherzoglichen Regierun Nr. 39. Bekenntezachung, die Aufhebung der Gr. Oberpostinspectien und die Errichtung einer Großherzogl. Commission für Postangelegenheiten detz Friedberg den 30. September 1867. Amtlicher Theil. gsblatte sind zu publiziren: Großberzogliches Kreisamt Frtedbez T pia. Hessen Darmstadt. Das Großberzogliche Regierungsblatt Nr. 39 enthält(Schluß:) VII. Ertheilung von Erfindungspatenten. Königliche Hoheit der Großherzog geruht: am 24. Aug. dem Johann Heinrich Herbst und Oscar Wassermann zu Call auf deren Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Beschreibung näher er⸗ läuterte Methode zum Raffiniren des mittelst metallischem Zink entsilberten Werkbleies, unter dem ausdrücklichen Seine Vorbehalte jedoch, daß durch das ertheilte Patent Niemand in der Anwendung bereits früher bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre fur den Umfang des Groß⸗ herzogthums,— an demselben Tage dem Robert Brecken- ridge Baker zu Paris auf dessen Nachsuchen ein Er⸗ findungspatent auf den durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten Apparat zur Verhinderung der Bildung des Kesselsteins und zum Lösen der Inerustationen und Niederschläge in den Dampfkesseln, unter dem ausdrück⸗ lichen Vorbehalte jedoch, daß durch das ertheilte Patent Niemand in der Anwendung bereits früher bekannt ge⸗ wesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums,— am 29. August dem Eugen Langen und dem Nicol. August Otto zu Cöln auf deren Nach⸗ suchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construetion einer atmosphärischen Gas-Kraftmaschine, unter dem ausdrück⸗ lichen Vorbehalte jedoch, daß durch das ertheilte Patent Niemand in der Anwendung bereits früher bekannt ge⸗ wesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums— und an demselben Tage dem Civil⸗ Ingenieur Peter Barthel zu Büttelborn auf dessen Nach⸗ suchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten Apparate zur conti nuirlichen Fabrikation von Leuchtgas, unter dem aus⸗ drücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das ertheilte Patent Niemand in der e bereits früher bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll und daß das ertheilte Patent sich nicht auf das Prineip der continuirlichen Leuchtgasbereitung, weil früher schon bekannt, erstreckt, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen. VII. Dienstnachrichten. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 3. Sept, den Oberförster der Oberförsterei Schaafheim, Hüter, in die Oberförsterei Nieder-Ohmen zu versetzen— und dem Oberförster der Oberförsterel Altheim, Weber, die neu⸗ gebildete Oberförsterei Schaafheim zu übertragen;— an demselben Tage den Bahn-Ingenieur und Bahnhofs Inspector der Station Friedberg der Main Weser⸗-Eisen— bahn, Nahm, zum Bahn⸗Ingenieur und Bahnhofs-In— spector der Station Gießen, den Bahnhofs-Verwalter der Station Bußbach der Main-Weser-⸗Eisenbahn Ingenieur 3 Bahn Ingenseur und Bahnhofs-Inspeckor der 22 Friedberg dieser Eisenbahn— und an demselben 8515 1 Landrichter des Landgerichts Wald-Michelbach, ötticher, zum Landrichter des Landgerichts Gießen zu haben allergnädigst 8 ernennen;— an demselben Tage dem Hautboisten erster sichtigt, statt der bisher für eine bestimmte Anzahl Klasse im ersten Infanterie-Regiment, Becker von Atzen⸗ hein, die Stelle eines Kanzleidieners dei dem Admin strativ⸗Justizhof, der Brandversicherungs-Commission und der Centralstelle für die Landesstatistik zu übertragen; am 7. Septbr. den Hofbibliothek-Aceessisten Wörner aus Darmstadt zum Seeretär 2. Kl. bei der Hofbibliothek,— am 9. Septbr. die Ersaß⸗Bahnwärter bei der Main⸗ Neckar⸗Eisenbahn Hankel— und Traser zu Bahnwärtern bei dieser Eisenbahn,— den Heizer bei der Eisenbahn von Offenbach nach Frankfurt, Keller, zum Locomotiv⸗ führer bei der Main-Neckar-Eisenbahn— und an dem⸗ selben Tage den Schaffner bei der Main⸗Weser⸗Eisenbahn, Schwöbel, zum Expedienten auf der Station Friedberg dieser Eisenbahn zu ernennen;— am 10. Sept. den Oberförster der Oberförsterei Trais a. d. Lumda, Klump, in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsterei Butzbach — und den Oberfoͤrster der Oberfoͤrsterei Rainrod, Amendt, in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsterei Trals a. d. Lumda zu versetzen;— an demselben Tage dem evangel. Pfarrer zu Dudenhofen, Zöckler, die evang. Pfarrstelle zu Königstädten zu übertragen— und den von dem Hrn. Fürsten zu Solms⸗Braunfels auf die erste evang. Schulstelle zu Langsdorf präsentirten Schulamts⸗ Aspiranten Bach aus Ober ⸗Schmitten für diese Stelle zu bestätigen;— am 17. Septbr. den zweiten Pedellen bei der Landes-Universität, Ruckelshausen, in die erste Pedellenstelle vorrücken zu lassen— und an demselben Tage den Feldwebel im vierten Infanterie-Regiment Kißler, zum zweiten Pedellen an der Landes-Universität zu ernennen. IX. Charakterertheilungen. Seine Koͤnigl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 7. Sept. dem Polizei-Inspector bei der Polizeiverwaltung der Stadt Nauheim Friedrich Gleim den Charakter als Po⸗ lizeirakch,— am 10. dem Schreinermeister Karl . 5 Berntheisel zu Darmstadt den Charakter als Hofschreiner,— am 14. dem Schieferdeckermeister Aßmus in Nidda den Charakter als Hofschieferdecker— und an demselben Tage dem Maurermeister Geyer in Bessungen den Charakter als Hofmaurer— zu verleihen. X. Conecurrenz für die evangelische Schulstelle zu Ober⸗Schmitten mit einem Gehalte von 300 fl.;— die erste evangelische Schulstelle zu Neckar⸗Steinach mit einem Gehalte von 563 fl. 55 kr., worauf eine temporäre Ab⸗ gabe von 25 fl. jährlich haftet, und fünf Stecken Holz zur Heizung des Schulloeals;— die evangelische Schul stelle zu Bieben mit einem Gehalte von 300 fl., nebst 4 Stecken Buchenscheidholz zur Heizung des Schullocals. XI. Gestorben: am 18. August der pensionirte Schul— lehrer Schmuck zu Mommenheim;— am 28. der Militärpensionär Deiß aus Harxheim;— am 29. der Großh. Kreisbaumeister a. D. Baurath Eickemeyer zu Aschaffenburg. — Durch das Großh. Regierungsblatt Nr. 40 wird das Finanzgesetz für die Jahre 1866, 1867 und 1868 publieirt. — Die Hessische Ludwigsbahn beab— Fahrten ausgestellten Abonnementskarten Jahres- Abonnements einzuführen, welche auf nur 20 Prozent des doppelten Fahrpreises(Hin- und Rückfahrt) festgesetzt werden sollen. — Der Landtag wird erst gegen Mitte November zusammentreten. — Die„M. ⸗Itg.“ bringt folgende Mitthei⸗ lung: Als eine neue, aussichtsvolle Basis für den Ausbau aller in Aussicht genommenen oberhessischen Eisenbahnen hört man jetzt vielfach die folgende bezeichnen: Da die Groß— herzoglich Hessische Staatsregierung nach den von ibr abgegebenen Erklärungen ihren Antheil an der Main⸗Weser⸗-Bahn an die Königlich Preußische Regierung zu verkaufen beabsichtigt, so tritt an Stelle der Königlich Preußischen Staats— regierung als Käuser die Königliche Direction der Bergisch⸗Märkischen Eisenbahn ein, und übernimmt, außer Bezahlung des Kaufpreises, die Verpflich tung des Ausbaues aller für Oberhessen in Aus- sicht genommenen Linien, namentlich auch der von der Königlich Preußischen Staatsregierung in be— stimmteste Aussicht genommenen Linie Friedberg— Hanau. — Die„D. Ztg.“ berichtet von Fehlbeim: In der Zeit vom 1. bis 27. v. M. sind daselbst 56 Cholera-Erkraukungen vorgekommen, von wel- chen jedoch 20 nur als Cholera-Diarrhoe zu be⸗ zeichnen sind. Die Zahl der Gestorbenen beträgt 30.— Vom 1. bis 9. September waren 14 Personen erkrankt, von welchen 12 starben. Vom 9. bis 27. September, incl., kamen 42 Erkran- kungen vor; 18 der Erkrankten starben, eben so viele genasen vollständig, die übrigen sind auf dem Wege der Besserung. Vom 9. bis dato star— ben nur alte Leute und Kinder, während vorher auch kräftige Personen der Krankbeit unterlagen. Seit zwei Tagen ist kein Todesfall mehr vorge— kommen; die zuletzt Erkrankten sind ohne Aus- nahme auf dem Wege der Besserung, und ist hier- mit die Krankheit als im Erlöschen begriffen zu bezeichnen. — In einer für nächsten Sonntag anberaum— ten Arbeiter-Versammlung soll über die Frage berathen werden: In welcher Veise der zahlrei chen Arbeiter Bevölkerung unserer Stadt billige — 9 und gesunde Wohnungen zu beschaffen sind, und will man vorschlagen, durch Ausgabe von Actien die Erbauung solcher zu ermöglichen. * Friedberg. Mit dem 1 October sind bei unseren Infanterie-Regimentern und Jäger- Bataillonen die Reeruten der zweiten Abtheilung der dießjährigen Altersklasse eingetreten und zwar per Compagaie 26 Mann.— Am 5. October wird die neue Beeidigung unseres Militärs statt⸗ finden. Die Beurlaubten werden beim nächsten Eintritt in den Dien den Eid leisten. 8 — 1. October. Das aus circa 30 Mann bestehende, bisher von dem hiesigen Bataillon ge- gebene Wachtcommando in Gießen ist vom 1. October an von dem 1. Jäger-Bataillon übernom- men worden. Das Commando, welches heute Vor⸗ mittag per Eisenbahn hier durchkam, trug die neuen Käppis.— Wie man vernimmt, werden die beiden Jäger-Bataillone am 1. November ihre neuen Garnisonen beziehen. — 2. October. Gestern Nachmittag gegen 2 uhr eilte unsere Landspritze auf das von dem Thürmer gegebene Signal, daß im nahen Ober- mörlen Feuer ausgebrochen sei, dorthin. Wie man vernimmt, soll eine Scheuer niedergebrannt sein, deren Inhalt leider nicht versichert gewesen. Offenbach. Zu der 4. Versammlung mit- telrbeinischer Reallehrer, welcher Realschuldirector Grein von hier präsidirte, hatten sich 47 Theil⸗ nehmer eingefunden. Von den auf der Tages⸗ ordnung stehenden Gegenständen kamen nur die beiden ersten zur Verhandlung, der Zeichenunter⸗ richt, und soll die lateinische Sprache als obliga⸗ torischer Lehrgegenstand behandelt werden. Die nächste Versammlung findet im kommenden Jahre zu Bingen statt. 5 Worms. Am vergangenen Freitag fand da— hier die Schlußprüfung des diesjährigen Sommer- cursus der unter der Direction des Herrn Dr. Schneider sehenden hauswirthschaftli⸗ chen Lehranstalt statt. Besucht war dieser am 1. Mai dieses Jahres begonnene Sommercursus von zwölf jungen Damen, Alle durchschnittlich im Alter von 16 bis 22 Jahren. Der nächste fünfmonattiche Cursus beginnt am 1. Mai 1868. Preußen. Berlin. Beim Einschießen neuer Gußstahl-Vierpfünder auf dem Artillerie⸗Schieß⸗ platze sprang am verflossenen Freitag eines der Ge⸗ schütze. Major Gregory und ein Kanonier wurden getödtet, sowie zwei Kanoniere schwer verwundet. — In welcher Weise die Steuererhöhung in Berlin zugenommen hat, ergibt sich aus einer Uebersicht des seit dem Jahre 1858 aus der Steuer⸗Verwaltung hervorgehenden Ueberschusses. Dieser betrug 1858 1,621,237 Thaler, 1859 1,709,591 Thaler, 1860 1,794,531 Thaler, 1861 1,985,590 Thlr., 1862 2,112,842 Thlr., 1863 2,312,132 Thlr., 1864 2,512,534 Thlr, 1865 2,567,415 Thlr., 1866 2,603,211 Thlr. — In der Ausschußsigung des Nationalver⸗ eins, welche am 29. Septbr. dahier stattgefunden hat, wurde beschlossen, auf die Tagesordnung der nächsten Generalversammlung zu setzen: Geschäfts⸗ bericht, Verfügung über die Flottengelder, den Antrag des Ausschusses auf Auflösung des Ver⸗ eins und endlich Verwendung des Vereinsvermö⸗ gens. Die Generalversammlung wird abgehalten am Sonntag, 20. October in Kassel, falls nicht der Reichstag und das Abgeordnetenhaus hemmen, für welchen Fall der Vorstand des Nationalvereins eine Aenderung eintreten lassen darf. „ Der„Staatsanzeiger“ meldet: Ein könig⸗ licher Erlaß verfügt, daß bei der Vermögens- Auseinandersetzung der Stadtgemeinde Frankfurt mit dem Staate betreffs der Kriegsleistungen wie in den übrigen neuen Previnzen verfahren werden soll, und daß die bezüglichen Anleihen als Schulden des früheren Staates Frankfurt anzuerkennen seien. Die Sechsmillionen-Anleihe, wie die spätere Anleihe von 1,200,000 fl., welche Frankfurt im vorigen Jahre zu machen gezwungen war, werden somit zu Lasten des preußischen Staates übernommen. — Der„Magdeb. Ztg.“ entnehmen wir fol— gende Mittheilung: Für eine erhöhte militärische Ausnutzung der Eisenbahnen bei einem eintreten— den Kriegsfall sind gegenwärtig auf Bestellung! setz vom 26. August d. J., die Eintheilung der! der Regierung zunächst ganz eigenartig construirte Eisenbahnwagen hergestellt worden, welche außer ihrer Benutzung für den Personenverkehr zugleich durch eine geringfügige Veränderung einen weit leichteren und zweckmäßigeren Transport der Kran⸗ ten und Verwundeten gestatten, als dieß bei den bisherigen Wagen geschehen konnte. Außerdem aber liegt es in der Absicht, auch die Güterwagen für den Transport der Pferde und Fahrzeuge anders und zweckmäßiger zu construiren, und es werden die Eisenbahnen angewiesen werden, künf⸗ tig bei Neubeschaffung solcher Wagen diese nur nach den vorgeschriebenen Grundsätzen anfertigen zu lassen. Außerdem ist von der über die Eisen⸗ bahnbenutzung im Krieg zu Anfang dieses Jahres niedergesetzten Commission noch empfohlen worden, darauf hinzuwirken, daß die Eisenbahnen durch- gehends zu zwei Geleisen hergestellt, und an den Haupt- Eisenbahn⸗ Knotenpunkten Verbindungs- Bahnen angelegt werden, doch dürfte bei dem un⸗ geheueren Kostenpunkt dieser neuen Anlagen deren Verwirklichung wohl nur ganz allmählich erfolgen. — Die Kreuzz. schreibt:„Wir haben schon aus Stuttgart gemeldet, daß ein Theil der Württembergischen Landes-Vertretung die Absicht hege, das mit Preußen geschlossene militärische Schutz- und Trutzbündniß zu verwerfen. Wir können doch nicht glauben, daß die Mehrheit sich so verirren werde. Man wird jetzt wissen, daß Preußen solche Winkelzüge durchaus nicht scherz. haft behandelt. Mit einem derartigen Beschlusse würde Württemberg nach unserer Auffassung sich vollkommen in's Freie stellen; auch würde vom Zollverein nicht weiter die Rede sein.“ — Der französische General Fleurp ist in Berlin eingetroffen. — Vom 1. Octoher an hat die preußische Marine die Bundesflagge aufgezogen. — Der Präsident des Reichstages ist nach der Burg Hohenzollern abgereist, um dort am 3. Oct. dem Könige die Adresse des Reichs- tags zu überreichen. — In der Sitzung vom 30. September hat der Reichstag zunächst das Salzsteuergesetz un⸗ verändert angenommen und alle dazu gestellten Amendements verworfen. Ferner nahm man den Antrag an: der Bundeskanzler möge auf eine schleunige Herabsetzung der Eisenbahnfrachten für Salz und auf eine allgemeine Herabsetzung der Salzsteuer selbst Bedacht nehmen. Außerdem fand in derselben Sitzung das Bundespaßgesetz unver⸗ änderte Annahme. Göttingen. Der Verein deutscher Gerber hält am 6., 7. und 8. Oct. d. J. seine 18. Ge- neral-Versammlung zu Göttingen. Das dortige Comite erläßt eine Einladung zur Theilnahme an alle deutsche Leder⸗Industriellen und Freunde und Förderer der deutschen Leder ⸗Industrie, Forst⸗ und Landwirthe, Velkswirthe, Chemiker, Ma- schinenbauer ic. Frankfurt. Eine Deputation von je* Mitgliedern des Senats und der Stadtverordneten, zu deren Wahl die genannten Behörden durch ein Schreiben des Herrn v. Madai amtlich veran- laßt worden sind, wird sich dieser Tage nach Berlin begeben zur Wiederaufnahme der Verhand⸗ lungen in der Frankfurter Finanz ⸗ Angelegenheit. — Am Nachmittag des 30. September ereig⸗ nete sich in der hiesigen englischen Gassabrik ein großes Unglück. In Folge der falschen Oeffnung eines Krahns geriethen acht Arbeiter in Brand. Die Verletzungen sind leider derart, daß wenig Hoffnung auf Erhaltung des Lebens vorhanden ist. Die Mehrzahl der Verunglückten ist verheirathet. Württemberg. Stuttgart. Die hier stattgefundene, zahlreich besuchte Landesversamm⸗ lung der Volkspartei beschloß die Verwerfung der Verträge mit Preußen; spricht ein Mißtrauens- votum gegen den Minister Varnbüler aus; ver⸗ wirft das neue Kriegsdienstgesetz, weil dasselbe nicht nach dem schweizerischen System ist; spricht sich gegen eine Erhöhung der Steuern aus und fordert die Einberufung einer constituirenden Lanbes— Versammlung nach dem Gesetz vom 1. Juli 1849. Baden. Karlsruhe. Das kirchliche Ge— evangelisch-protestantischen Pfarreien nach Einkom⸗ mensklassen, enthält in den§§ 1 und 2 folgende Bestimmungen:§ 1. Die Pfarrstellen des Landes werden nach ihrem Einkommen in folgende 6 Klassen eingetheilt: 1. Klasse mit einem Einkom⸗ men bis mit 800 fl., 2. Klasse von 801 bis 950 fl., 3. Klasse von 951 bis 1100 fl., 4. Klasse von 1101 bis 1300 fl., 5. Klasse von 1301 bis 1500 fl., 6. Klasse über 1500 fl.§ 2. Die Einreihung der einzelnen Pfarrstellen in die vor— geschriebenen Klassen geschieht durch den Ober— kirchenrath jeweils für die Dauer von 5 Jahren nach dem Einkommen, welches sich nach Zugrund— legung der neuesten Competenzbeschreibung berechnet. Dieser Berechnung werden die durchschnittlichen Erträgnisse und Preise der letzten 10 Jahre zu Grunde gelegt. Wohnung mit Hausgarten und Accidentien bleiben außer Berechnung. — Die Abgeordneten-Kammer nahm mit allen gegen eine Stimme das Gesetz an, be— treffend die nächste Aushebung der Kriegsdienst⸗ pflichtigen. Danach sollen die Kriegsdienstpflich⸗ tigen aus dem Jahrgang 1847 schon auf den 1. November statt 1. April eingerufen werden und wird die Stellvertretung für sie suspendirt. Oesterreich. Wien. Das einzige Testa⸗ ment, welches der Kaiser Maximilian hinter⸗ lassen, setzt die Kaiserin Charlotte zur Universal⸗ erbin ein. Ein in Queretaro errichtetes Codicill aber bestellt den Kaiser Franz Joseph von Oester⸗ reich und den König Leopold der Belgier gemeinsam zu Vormündern der geisteskranken Kaiserin. — unter dem Namen„Clubb der Liberalen“ bat sich ein Reichsrathsclubb gebildet, dessen Programm in seinen wesentlichsten Punkten fol— gendermaßen lautet: Zustimmung des Ausgleichs mit Ungarn, voraussetzlich, daß der Beitrag der ungarischen Länder zur Staatsschuld und zu den gemeinsamen Angelegenheiten nicht geringer ist, als bisher; gleichmäßige indirecte Besteuerung beider Reichshälften; Herstellung des Gleichgewichts im Staatshaushalt; selbständiges Ministerium der im Reichsrathe vertretenen Länder; freibeitlicher Ausbau der Verfassung; Beseitigung des Concordats. Italien. Die Linke der italienischen Kam⸗ mer hat gegen die Verhaftung Garibaldi's einen Protest eingereicht, da sie den gegen den General, welcher Mitglied dec italienischen Kam⸗ wer ist, unternommenen Akt für ungesetzlich hält. — Garibaldi hat von Alessandria aus folgende Proclamation an die Italiener ge⸗ richtet:„Die Römer haben das Recht der Scla⸗ ven, das, sich gegen ibre Tyrannen, die Priester, zu empören. Die Italiener haben die Pflicht, ihnen zu helfen, und ich hoffe, sie werden voll⸗ ständig ihre Pflicht thun, wenn man auch fünfzig Garibaldi's einsperrte. Verfolgt demnach Eure Beschlüsse, Römer und Italiener! Die ganze Welt blickt auf Euch, und habt Ihr erst einmal Euer Werk vollendet, so werdet Ihr mit hoher Stirn einhergehen und den Nationen sagen: Wir haben Euch den Weg der menschlichen Brüderlichkeit vom abscheulichsten ihrer Feinde, vom Papsttbum, frei gemacht. G. Garibaldi.“ Türkei. Konstantinopel. Eine aus türkischen und christlichen Mitgliedern zusammen⸗ gesetzte Commission, welche zur Untersuchung und Prüfung der Verhältnisse und Wünsche der christ⸗ lichen Bevölkerung auf der Insel Candia ernannt worden, hat ihre Reise nach Candien angetreten. Rußland. Das Rundschreiben des Grafen Bismarck vom 7. September gibt dem Journal de St. Petersbourg Veranlassung, den friedlichen Character der preußischen Politik in der deutschen Politik zu kennzeichnen. Die milt⸗ tärische, offensive und defensive Einheit Deutsch⸗ lands sei gemacht, was zu thun erübrigt, sei ein Werk des Friedens. Die„Vereinigten Staaten Deutschlands“(Etats- Unis d' Allemagne,) ihre glückliche und zufriedene Nationalität eonstituirend, seien eine Garantie des europäischen Friedens, da es in Deukschland keine Regierung, ja nicht ein— mal eine Partei gebe, welche ein einziges aus wärtiges Volk zu beunruhigen wünsche. 5 Man un 2(if* den 50 e Gen, euch 1 cus Kate, Jewperk, wit die Orte — 271 Fus d werke mit den einet Zahlung. I Sud Die Jul bei jedem Kohl Zahlung det scdeins erforde dord. — ä— Lieferun WW Mun W Uhr, wir Leestrung de! 1) Keserd 2) Papier Musle 3) Ungeb. J Blauer J Geblel 0 Hessenst U age I Dian Hohen bind 9) Mbbti aht 10) Bat 2 1 2 2 7 Frankfurt am Man. Die diesjährige 41. Ver⸗ sammlung deutscher Naturforscher und Aerzte gehörte zu den am zahlreichsten besuchten; sie schließt sich sast der letzten in Hannover(1865) au, welche über 850 Theilnehmer zählie. Hier weist das letzte Verzeichniß vom 23. ds. die Zahl von 806 auf. Dieselben vertheilen sich auf die verschiedenen Länder wie folgt: auf Preußen in seinem früheren Umfange 134, auf Bayern 54, Königreich Sachsen 16, Hannover 24, Württemberg 24, Baden N. Kurbessen 35, Großberzogthum Hessen 73, Schleswig⸗Hol⸗ stein 4, Großh. Weimar 2, S.⸗Gotha 3, S.⸗Altenburg 1, Nassau 33, Braunschweig 2, Mecklenburg J, Oldenburg 2, Reuß Gera 1, Lippe-Detmold 2, Waldeck 1, Hessen⸗Hom⸗ burg 5, Frankfurt 238, Bremen 8, Hamburg 3. Aus Oesterreich haben sich eingefunden 14, davon aus Wien 5; ein verhältnißmäßig großes Contingent schickte Rußland, nämlich 19, davon Petersburg 6, Kasan 4, Dorpat 2, Mittau 1, Sibirien 1; Schweden 3; Hollaud 2; Belgien 2(Brüssel und Gent je 1;) Frankreich d(aus Paris 5 Nizza 3;) die Schweiz 9(nämlich Zürich 4, Basel 2 Genf 1, Neuchatel 1, Solothurn 13) Italien 4(Mentone 2. Palermo 2;) England 14, davon aus London 9, Edin— burg 3, Glasgow 1, Manchester 1; Griechenland 1 aus Athen. Von außereuropäischen Ländern sind gekommen: 1 aus Kairo, 2 aus Java, 1 aus Dorneo und 3 aus Newyork, 1 aus Philadelphia. Bei 6 Theilneyhmern haben von wir die Ortszugehörigkeit nicht ermitteln können. Waldmichelbach. Der Gemeindeeinnehmer von, bier hat sich vor einigen Tagen erschossen. Man sagt die vorgenommene Visitation seiner Kasse sei die nächste Ver⸗ anlassung zu diesem Schritte gewesen. % Eine höchst interessante Erfindung ist der von dem Mechaniker Hipp erfundene elektrische Control⸗ apparat, welcher auf den Hauptstationen dazu dient, die Locomotivenführer zu controliren, wo und wann sie zu schuell gefahren sind, also auch, um za wissen, auf welcher Stelle der Bahn sie sich gerade befinden und wie 9 J Achsen sie am Zuge baben. Auf je 1000 Meter(4000 Hess. Fuß) der Bahn befindet sich nämlich an den Schienen ein Drücker, nach Art der Taster eines Telegraphen, und in elektrischer Drahtleitung mit den Drückern auf der Hauptstation ein Schreibapparat, versehen mit einem Schreibestift, der auf eine langsam sich umdrehende und gleichzeitig sich verwärts bewegende, mit eingetheiltem Papier überzogene Rolle eine Reihe von Zeichen macht, so oft der Zug über einen Drücker fährt. Die Auzahl der Punkte einer solchen Reihe entspricht der Zahl der Achsen des Zugs. Nach der Zeit, in welcher diese Zeichen ge- macht werden, und aus der Größe der Zwischenräume dieser Reihen läßt sich leicht bestimmen, wo der Zug zu einer bestimmten Minute sich befand und wie lange er einem Drücker dis zum andern zu fahren batte. schiedenen Passagieren an Bord. 5 Ein antwerpener Blatt erzählt folgende roman⸗ tische Geschichte: Vor 32 Jahren verließ ein Schiff den Hafen von Antwerpen nach Amerika bestimmt, mit ver⸗ Kaum in See, litt es Schiffbruch, und Alle an Bord ertranken bis auf ein junges Mädchen und einen Matrosen, der es rettete. Kurz darauf hfiratheten diese Beiden einander. Nach einiger Zeit ging der Matrose wieder auf See und die junge Frau ließ sich in Antwerpen nieder. Nach einem Ver⸗ lauf von mehr als 30 Jahren ist nun der Seemann in diesen Tagen nach Antwerpen zurückgekehrt um seine Frau aufzusuchen, fand dieselbe auch, aber als die Gattin eines Landmannes in Hoboken, den sie vor zwei Jahren gehei⸗ rathet, nachdem sie volle 30 Jahren auf die Rückkehr ihres ersten Gatten gewartet hatte. Verloosungen. Karlsruhe, 30. Sept. Bei der heute stattgehabten Gewinnziehung der badischen 35 fl.⸗Loose fielen auf folgende Nummern die beigesetzten hohen Prämien. Nr. 280274 40,000 fl., Nr. 390277 10,000 fl., Nr. 72577 4000 fl., Nr. 186388, 203525, 221471, 345599 und 392108 je 2000 fl., Nr. 21289, 62078, 85967, 85990, 121309, 121334, 186367, 280216, 341685, 359459, 384350 und 399676 je 1900 fl. Die Rückzahlung erfolgt planmäßig am 1. April 1868 X Braunkohlenverkauf 2271 einer Zablungsstist bis Ende März 1868. — 14 Stück Klötze. zus die gegen Credit zu deziebenden Braunkohlen beginnt auf dem Großberzoglichen Dorbeimer Berg- werke mit dem 1. October 1867 eine neue Creditpersode laufend bis Ende December 1867 und Der Preis der Kohlenklötze ist wie seither 12 Kreuzer für 1 Cenimer verbunden mit Die Fubrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen bet Abgabe des Bürgscheins eingehändigt werden, bei jedem Koblendezuge mitbringen, damtt die einzelnen Zablung der Creditsumme an Großherzogliche Bergkasse scheins erforderlich. Dorheimer Bergwerk den 21. September 1867. Bezüge in dem Gegenschein not'rt werden können. Bei zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Geßen⸗ Groß berzogliches Bergamt Dorheim Stor ch. Lieferung für das Landeszuchthaus Marienschloß. 2282 Mitwoch den 9. Oktober l. J., Vormittags 10 Ubr, wird dabier für 1868 im Summissionswege zur Lieferung vergeben: 1) Reiserdesen,(find Mufler einzusenden), 2) Papiere und sonstige Schreibmatertalien, Muster einzusenden), 3) Ungebleichte Leinwand s. g. Futterleinen, 4) Blaues und graues Leinen-Zette:garn, 5) Gebleichtes Pandtücherzeng, 6) Hessenzwilch, 7) Halstücher, Sacktücher und Baumwollenwatten, 8) Blaue Kittel gestrickte Kamisöler, Halstücher, Hosen⸗ und Westenzeuge für abgehende Sträflinge, (find Muster vorzulegen), 9) Arbeitsrtensilien für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen, 10) Werkzeuge für Schlosser Sche iner, Schuhmacher und Schneider 11) Stadt- und Eisenwaaren, 12) Leim, 2 Sorten in guter und bester Qualität, (sind Proden einzusenden), 13) Seilerwaaren, 14) Nußbaum⸗ une Abornfourniere, 15) Dielen und Latten, 16) Holzbohlen in verschiedenen Sorten, 17) Reißstämme zu Kuferwaaren, 18) Bürstenbinderarbeiten, 19) Roßhaate, 20) Einfaches Fensterglos in verschiedenen Dimensioney, 21) Schleif- und Abziehsteine. 22) Eichenbolzdauben zu Kuferwaaten, 23) Spiritus, 24) Bop, 25) Ausgeschnittenes Leder zu Fußbekleidungen, Rind- leder, weißes sämisches Schaafleder, Wildleder, rindlederne Weberschürzen und Sohllederabfälle. Schriftliche Offerten find bis zu dem obigen Termin in den vor dem Directions-Büreau aufgehängten „Summissionskasten- einzuleger und die Lieferungs- bedingungen dei unterzeichneter Directton einzusehen. Marienschloß den 24. September 1867. Großberzogliche Landeszuchthaus⸗ Direction Trumpler. Main ⸗Weser⸗ Bahn. 2286 Die Material Lieferung für das Magazin zu Gießen it in der Darmftädter Zeitung unter Nr. 265 Art, 3131 ausge schrieben und liegen die Bedingungen auf dem Burcau der Großherzoglichen Material-Ver waltung zur Einficht offen. Gehen den 25. September 1867. Großherzogliche Magazins Commission Eicke meyer. O bst⸗ Versteigerung. 2331 Fretag den 4 October l. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen die blesigen Gemcindeäpfel, eirca 60 Malter, abthetlungsweise verkauft werden. Wölfersheim den 30 September 1867. Großberzogliche Vürgermetsterei Wölfersheim Al lw eo hen. (find Beer ste igen 2294 Donnersiag dea 10. October, Vormittags 9 Uhr, läßt Jacob Läufer von Assenbeim in seiner Be— bausung nachfolgende Gegenstände versteigern, als: 1) eine Partie Kamenbolz, 2) eine Partie Buchen- boblen, 3 und 4“ stark, 3) eine Partie Eichenboblen, 3 und 4“ stark, 4) eine Partie Pappel- und Tannen. bolz, 5) Dielen, zu Wagendielen geeignet, 6) 19 Stüd Wasserrodfelgen, 7) 3 ucue Kartoffelmüßlen, 8) 3 neue Dickwurzmüblen. Assenheim den 26. September 1867. In Auftrag Großberzogliche Bürgermeißeret Assenheim Schmidt. Aepfel ⸗Versteigerung. 2330 Montag den 7. Oktober d. J, Vormittags 10 Ubr, werden die der biesigen Gemeinde zustehenden Aepfel, circa 300 Malter, an Oct und Stelle meist— bietend verfteigert. Schwalbeim den 28 September 1867. Großberzogliche Bürgermeisterei Schwalheim den sel. Die Lungenschwi dsucht 2276 wird naturgemäß, ohne innertiche Medica mente gebeilt. Adresse: Dr. H Rottmann in MHann- heim.(Gegensertig franco — 2171 Weinfässer Ph. Dan. Kümmich. 100 Ohm Faß 2314 zu Aepfelwein, und zwar Stück, ½ Stück und Zulast, werden auf Credit abgegeben von Steinfurtb. Gebrüder Löser. Logis Zu vermiethen, 2345 bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, zwei Kammern nebfl Holzstall und Keller, welches bis zum 1. Januar 1868 bezogen werden kann. Friedberg. Joh. Füller, Zimmermeister. Ein möblirtes Zimmer nebst Cabinet 2346 ftebt zu vermietheg und kann sogleich bezogen werden bel C F Lang. 3 2—— Mehrere Stückfaß 2336 siat zu verkaufen. Zu erfragen unter Nr. 2336 bei der Exped. d. Bl. Ein Zapfjunge 2337 wird gesucht und kann sogleich elutreten bei C. N Walz. —„ Ein Sehiebkarren, 2340 von einem fremden Fuhrmann irgendwo dahier entliehen, ist von demselben in meinem Diethof stehen gelassen worden und kann von dem Eigenthümer gegen Erstattung der Inseratgebühren bei mir in Empfang genommen werden. Eduard Ruths. Friedberg. Ein Logis 2343 neu hergestellt bat zu vermiethen Karl Berg. 2333 steht zu verkaufen bei Johs. Weitzel zu Bönftadt. Ein gesitteter junger Mensch, 2222 im Alter von 14 bis 15 Jabren, kann in einem Gafthofe als Kellnerlehrling placirt werden. Näheres unter Nr. 2222 bet der Exped d. Bl. F ä e r, 2344 weingrüne 1, 1½ und 2 Obm Faß werden billig abgegeben Ftrledberg. Ehr. Hecht. Einladung zum Abonnement auf die bei C. W. Leske in Darmstadt erscheinende Hessische Landes-Zeitung. Organ für die gesammten Interessen des Landes. Wir erlauben uns hiermit, zum Abonnement auf unser Blatt far das 4. Quartal ergedeuß einzuladen. Durch eine umfassende pollttische Uedersicht, durch vettartikel von speciell beisischem und allge⸗ meinem Interesse, gute Correspondenzen, interessante Local-Notizen, Handels und landwirthscaft⸗ liche Nachrichten, sowie ein sorgfältig redigirtes Feuilleton, werden wir unseren Lesern so viel wie mög⸗ lich Belebrendes und Unterhaltendes bieten. Die Tendenz der Zeitung ist eine entschteden freisinnige, sußend auf der Verqangenbeit des Blatses. Im wabrbaft nattonal⸗deutschen Sinne fär die Wlederver einigung des großen Vaterlandes wirkend, wird unser Blatt fortsabren, dem Leser ein genaues Zud der Tages ⸗Exeignisse zu verschaffen. Stredend nach Recht und Wahrdeit, wird es, stets ein ge⸗ treuer Sprecher der öffentlichen Meinung, der Volks⸗ stümme Ausdruck geben und eine wahrhafte Volks ⸗Zeitung sein. Der Abounementspreis für einen Monat beträgt für die diesigen Etawohner und solche Interessenten, welche das Blatt direet von unserem Bureau bezteben, statt(wie scüder) 40 kr. nur 20 kr., derjentze für ein Vierteljahr sialt 2 fl nur 1 fl.— Auswärts, durch dle Post bezogen. kostet das vierteljäbrige Adonnement nur 1 fl. 1 kr.— Man destelle auswärts eim dem Falle nur bei dem nächsigelegenen Post⸗Amte, daß eind treeter Bezug, etwa durch Boten, nicht flattbaben kann oder beltebt wird. Darm stadt im September 1867. Die Redaction und Verlagshandlung. Ernst Ludwig ⸗Straße 5. 2104 1 7 2 1 1 1 5. 2 lzer⸗ 0 empfehlen sich für das kommende Wintersemester zur Besorgung aller im Buchhandel ver⸗ si trieben werdenden T 4 n 3 m 1 5 K illustrirten, belletristischen& wissenschaftlichen Zeitschristen,.„ Weigel 1 0 sowie auch aller Modezeitungen u. s. w. u. s. w. Kirchweih fest zu Rockenberg. f Bestellungen für uns nehmen 5 19 5 A Sonntag den 6. und Montag den 7. October große ür Hungen L. 99125 Tanzbelustigung. Abends Ilumination mit bergalischem Feuer. lee 7„* 77 1 2335 Die Musik wird durch die rühmlichst bekannte il die an 0 E g E I E Tan Kapelle unter 1 des ehen er 1 appel in dem Garten des Gastwirthes Joh. Georg 5 g 9 Landvogt ausgeführt.— Zu unserm Kirchweihfeste 2339 Sonntag den 6. Oktober und Montag den 7. Oktober findet zur Feier des hiesigen Aab ei ee Kirchweihfestes gutbesetzte Tanzmusik bei mir statt, wozu freundlichst einladet Bier hab' ich auf das Beste, Auf Bad Nauheim. Auch Braten, Wurst und Wein; a N Carl Henkel. Dann Torten, Kuchen, frischen Käs, Ja alles, was man gerne äß, Ist billig, gut bei mir zu haben; 9 2 1 Drum loßt Euch nicht vergebens laden. f 5 6 0 Daß Jeder gut bedienet wird, kann man, g Dafür sorgt der Gerstenwirth⸗ Possanstalte Ueversich 0 M* ber ler des Kirchweihfestes 2341 Sonntag den 6* ontag den 7. October 8 95. irchweihfeste Generalversammlung c a n 3 m u U 1 6 2341 des Turnvereins findet Freitag den 4. Oktober uno locale für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt dein. Höflichst ladet ein im Wal z schen Lokale statt. f Gedichte, 2 C. K Verloren B. * ramm. 2338 wurde am letzten Sonntage in Nauheim selbst Annoncen oder auf dem Wege nach dem Babnhofeß ein Haar⸗ 3 f, berech. Poologischet Gatten in Frankfurt a. M. e 2334 Sonntag den 6. October 1867, Vormittags von 7 bis 12 Uhr, ist der Eintrittspreis 3 1 1 Urn zum letztem Male in diesem Jahre auf 5 wet. chen, 5„ 1281 2340 noch bis esten, hat zu verkaufen 6 Kreuzer per Person ermäßigt.. Send, 5b eh Der Verwaltungsrath. V 5 1 um Neu angekommene Thiere: Ein männlicher Lowe; 2 Flamingo. 9*. L I E 51 g Gebrüder Löb. a 1. 176 2 S C I 7 0 11 2 Betrissen 2332 Htermtt mache ich das Publikum besonders aufmerksam auf das von der Braunschweiger Actien⸗Cichorien⸗ N 3 Fabrik in Braunschweig neu erfundene und frabrieixte Café-Sehrot.— Dasselbe hat den wesentlichen Vor— 5 Todesanzeige. zug vor allen dis jetzt eristirenden Café-Extracten, Café. Surrogaten und unter welchem Namen die verschiedenen 2342 Gestern Morgen um 10 Uhr entschlief unser D Präparate anderer Fabriken ausgeboten werden mögen, daß es durch seine eigenthüm liche Zubereltung aus dem Gatie und Vater 5 eines Dam besten reinsten Material, weiches obengenannte Actien-Gesellschaft Alles elo product dem Cafe Peter Mann. ö eimen kräftigeren Geschmack undeine ungleich schönere Farhe gibt, sich weit spar. Indem wir Freunden und Verwandten von a De samer verbraucht und durch selne körnige Beschaffenheit jede Beimischung mit geringeren Subftanzen den Consument diesem traurigen Ereignisse Kenntniß geben, bitten Nuqhe sofort erkennen läßt, wie dieses bei anderen Café Präparaten in feuchter und pulvrifirter Beschaffenheit nicht wir um stille Teilnahme und verbinden damit tin solche möglich it, bei denen zum großen Theil der meiste Fleiß auf die äußere Ausstattung, die Etiquettes, verwendet die Anzeige, daß die Beerdigung Donnerstag, Nach⸗ bdedenen ißt, um somit hüdsch ins Auge zu fallen. a mittags 2 Uhr, stattfindet. Taucl. Durch seine ungemein rasche Verbreitung, welche das Casé⸗Schrot in allen Gegenden gefunden, wobin es Fried verg den 2. October 1867. ö au versendet, hat es von einigen Seiten schon Nachahmungen erfabren, weßhalb ich noch darauf aufmerksam mache, Die trauernden Hinterbliebenen. Be daß mur die mit Abbildung der Fabrik und betgedruckter Firma„Braunschweiger Aetien⸗ Cchorien-Fabrik in— ein Braunschweig“ versehenen Packete allein acht sind. 5 5 Heinrich Vaupel in Frankfurt a. M., 8 l e e e damit S 74 5 ten-Fabrik sü ittel-? er Malter. 4 General⸗Agent der Braunschweiger Aetten⸗Cichorten-Fabrik sür Mittel⸗Deutschland. Frankfurt, 1. Ociober. Weizen 16 fl.— tr.; Korn Niederlagen in Friedberg bei den Herren: 5 5 5 15 12 fl. 15 kr.; Gersie— fl.— kr.; Hafer 9 fl.— kr. g Oetresse Wilbelm Fertsch, Georg Groß, Gottfried Haustädt, Jean Huber, und Hrünberg, 29. September, Waizen 15 fl. 59 tr.; Korn C. Th. Kranz. 12 fl. 3 kr.; Gerste 8 fl. 22 kr.; Hafer, 5 fl. 2 kr. f Molter 11 fl. 15 kr.; Erbsen 10 fl. 32 k.“ Wicken— fl. 4— 05 3 14 fl. 15 kr.; Kartoffeln 2 fl. 20 kr. * ainz, 27. September. Waizen 16 fl. 22 kr.; Korn 0 Fabrgasse 6 el An ta ae 12 fl. 10 kr.; Gerste 8 fl. 40 kr.; Hafer 6 fl. 13 kr. uns vd 8 355 3. 5 100 2 fl. 30 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 80 er 0 72 0 4 e 1 e 3 eil. von D. Gröde! in Frankfurt a. M., 3 1 Verantw. Red.: Hermann Schumpff. 2265 verkauft billigst Frucht⸗ Mehl⸗ Kartoffel- und Aepfelsäcke. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Gesicht: — Mitgetheilt von 1* 1 S. Lindhelmer. F + ank su ter G Ours. 0 8 1 21 51 1884 86% b. N Hef 25 5 8. i Raegit 2. October 1867. Cours der Staatspapiere. 5 0 300 8 1800 85% 0. 8 Oesterr. 50/% Met. 1859 1. Let. 56 ¼ G. Gr. Hess. 40% Obligat. 90% P. 1„ 100 Pr. v. 1864 69½ G. 1868. 3 50% Nat.-Anl. 1854 50½ 6. 5 3½% Obligation. 2 8 Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. II. A 5 5% steuerfreie Oblg. 45¼½—/ G. Nassau 4½ͥ% Obl. b. Rth. 92/ G. E Bad. 35 fl. Loose 51½ P. bes Gtoßf Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 97½ G. 915 5 86 P. 2 Korb. 40 Thl.-L. b. k. 52½ P. scheiben d. 62 40% 40. do. 90½ G. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 90¾ P. e Hess. 50 fl. L. b. K. 142 ½ 6. thuns gie Baye 5% Obligation. 100 P. Frankf. 3½0% Obligat. 81½&.— 5 25„„„ 37/ G. III 6 5 4½% 1½ jahr. b. Rth. 93 P. 5 30% do—— 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35 P. Hoheit ber 5 40% do do 87½ P. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 12 84½ P. I Sard. 36 Fr. L. b. B.— lu. Sepge Würtemb. 4½% Obl. b. Rh. 92 P. Finnland 4½0/ PIdbr. i. R. 105 82½ G. 2 J Pistoles fl. 9 45—47 A wassen 5 4% do do 86 P. Schweden 4½j% O. i. R. à 105 84 G. 2 Doppelte 9 46—48 dung Baden 4½0% Obligat. 92¼ P. 5 4½0/ Pfp. i. R. 4 105—— 2 Preuss. Friededor„ 9 58—59 im Joch z 1 40% Obligat. 86 6. N.-Amer. 6% St. 10 E. 1882 75 G.— Holl. fl 10 Stücke 5 9 51—33 1 Une; an 1 5 3 Nirr 7 5 2 155(he Doll einbezahlte Eisenbahn- Actien una Prioritäten. 2 20 5 0 2 daa d C8 15— N 3 To Payr. Ostbahn ITT F./ Iv. C. P.& PT. ff. A Er. 8 P. kus. Sepsis.„ 11 5% 20% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 45 P. 2 Russ. Imperiales„ 9 45 7 dagen 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 50 P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 76½ G. Gold pr. Zoll-Pf.„ Waun d 0 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 91¼ P. 50% do. neueste Emiss.% 73¼½ P. 2 Uchh. Silb. pr. Z. Pf.— uh W. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43¼ P. ö 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ P. Preuss. Kassensch. 9 1 44/8 45% dine Wiener Wechsel- Cours 94¾ G. G Dollars in Gold» 2 27 ½— 28 a0 n Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte dann Auskunft über Verloosungen, Coupons Zahlungen à. 8. w. S. Lindheimer in Friedberg. al, 100