7„ se deer 0 Dolle 8** 1 1 9 ts De 4 nige e in. 30 dird Nane i N 5 * N en N 1 3 1 * 1 * 1 g 18 tens eehte 1 ut it; * de und Jani 000 eh ann 10 2 4 0 + bric * lun 0 Is * 1 1. bis Iq. Jan, NN. N b 4 n An * Eee 1 8 25 0 1 2 a„ n„ A igel. L. 9 L Set ers uh. —— 2 2 1867. Donnerstag den 3. Januar. Anzeiger für Oberhessen. Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Vom 1. Januar 1867 an erscheint der „Anzeiger für wöchentlich dreimal(Dienstag, Donnerstag und Samstag). Oberhessen“ Er bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann in gedrängter Zusammenstellung die interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mit⸗ theilungen, geschäftliche Nachrichten, einmal in dem beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, „Anzeiger“ namentlich in Oberhessen und vorzugsweise unter der wohlhabenden Bevölkerung Bekanntmachungen und Versteigerungs-Anzeigen ꝛc., sowie geschäftliche Die einspaltige Petit-Zeile oder dereu Raum wird mit 3 kr. berechnet; das 2 Bei der großen Verbreitung des der Wetterau, wo er fast in jedem Hause einheimisch ist, werden amtliche Anzeigen aller Art stets von dem besten Erfolge begleitet sein. Markt⸗ und Coursberichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich Räthsel ꝛc. Abonnement beträgt halbjahrl. für die Abonnenten in hiesiger Stad 1 fl., für die Abonnenten bei den Postämtern des Großherzogthums 1 fl. 6 kr. Zum geneigten Abonnement, sowie zur Benutzung des„Anzeiger“ für Veröffentlichungen aller Art ladet ein Friedberg. Die Expedition. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 56. Die Wablen für den Reichstag zum norddeutschen Bund betreffend. Nr. 57 zub 2. Bekanntmachung, der Gewerbebetrieb der Handelsretsenden betreffend. 5 1 Nr. 38 sub 1. Bekanntmachung, die Uebereinkunft mit der Schweiz wegen gegenseluger Befreiung der Handelsreisenden betreffend,—(sub 3. Bekanntmachung, den Gewerbebetrieb der Handelsreisenden betteffend. Friedberg den 31. Dezember 1866. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Betreffend: Die Unterstützung der Armen. Friedberg den 29. December 1866. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nachdem die Wahrnehmung gemacht worden ist, daß die in obigem Betreffe von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz unterm 24. März 1830 erlassenen Bestimmungen nicht überall gehörig beachtet werden, lassen wir solche, obgleich dies schon vielfach geschehen, nachstehend wiederholt abdrucken und sprechen die Erwartung aus, daß denselben überall und in allen Beziehangen auf das Pünktkichste nachgelebt wird; namentlich dürfen Sie nicht ver⸗ säumen, das mit Zuziebung des Gemeinderaths aufgestellte Verzeich⸗ niß der hülfsbedürftigen Armen den Herren Pfarrern zum Zwecke der Verhandlung mit den Kirchenvorständen mitzutheilen. Ter a p p. In allen Gemeinden, mit Ausnahme derjenigen größeren Städte, in welchen eigene Armencommissionen bestehen, oder noch gebildet werden, hat 1) der Bürgermeister oder in den Filialorten der Beigeordnete mit Zuziehung des Gemeinderaths ein Verzeichniß aller hülfsbe— dürftigen Armen aufzustellen, und dabei zu bemerken, was jeder dieser Armen wöchentlich an Geld, Naturalien oder Kost empfangen soll. 2) Dieses Verzeichniß ist sodann von dem Bürgermeister oder Bei— geordneten, dem Pfarrer des Orts mitzutheilen, welcher es mit dem Kirchenvorstand zu durchgehen und die hierbei nöthig findenden Bemerkungen hierzu zu machen hat. Sind in einem Orte Pfarrer verschiedener Confessionen, so ist das Verzzichniß jedem derselben zu erwähntem Zwecke mitzuheilen. 5 Das Verzeichniß ist sodann, wenn Bü eister oder Beige⸗ ordneter und Gemeinderath einerseits, und Pfarrer und Kirchen⸗ vorstand andererseits mit einander übereinstimmen sogleich von dem Bürgermeister in den Orten, wo eine eigene Ortsarmenkasse existirt,(zu deren unentgeldlichen Führung sich wohl angesehene Ortsbürger gerne verstehen werden) auf diese Ortsarmenkasse, oder in deren Ermangelung auf die Gemeindekasse zur Veraus⸗ gabung der bewilligten Unterstützungen zu decretiren. In den Fällen wo zwischen den gedachten beiden Behörden verschiedene nicht zwischen ihnen zu vereinigende Ansichten obwalten, hat der Bürgermeister die sich ergebenden Anstände dem Großh. Landrath (Kreisamt) des Bezirks vor der Decretur des Verzeichnisses zur Entscheidung einzuberichten. diese Verzeichnisse sind alle Quartal auf gleiche Weise zu revi⸗ diren und zu decretiren. * 3) 4 Betreffend: Das den evangelischen Kirchen zu Fauerbach b. F. und Ossenbeim zustehende Brückengeld. Friedberg den 31. December 1866. Bekaunt machung. Indem wir nachstehend die von Großh. Ministerium des Innern an Großh. Oberconsistorium erlassene Verfügung in Abdruck zur offentlichen Kenntniß bringen, bemerken wir zugleich, daß in Folge dessen Anzeigen gegen diejenigen, welche die Entrichtung der fraglichen Bestrafung abgegeben werden. i Großherzogliches Kreisamt Friedberg ep p. Des Großherzogs Königliche Hoheit haben auf unseren unter— thänigsten Antrag Allerhöchst zu bestimmen geruht, daß künftighin von einer Bestrafung derjenigen, welche die Zahlung von Brücken— geld in Fauerbach und Ossenheim verweigern würden, abgesehen Brückengelder in Zukunft verweigern, nicht mehr an die Gerichte zur werden, und den erhebungsberechtigten Kirchen lediglich überlassen bleiben solle, ihre Ansprüche auf Bezug von Brückengeld im einzelnen Falle vor Gericht geltend zu machen. Der Allerhöchsten Entschließung liegt die Erwägung zu Grunde, daß im offentlichen Interesse auf die Abschaffung einer für den Ver⸗ kehr so lästigen Abgabe hinzuwirken ist, und daß ein etwaiger Weniger⸗ ertrag, ja selbst eine gänzliche E instellung der Brückengelderhebungen keineswegs die Einkünfte der Kirchen schmälern, sondern nur die Gemeinden nöthigen wird, die etwa fehlenden Mittel fr kirchliche Bedürfuisse mittelst Umlagen auf die Parochianen aufzubringen, und endlich, daß kein Anlaß vorliegt, in Fauerbach und Ossenheim eine Maßregel nicht zu treffen, die anderen Gemeinden gegenüber für zulassig erachtet worden ist. Oeffentliche Nach Beschluß der Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg vom 14. l. M. sollen 100 fl. zur Unter⸗ stützung solcher junger Leute, die in den am 7. März k. J. in dem pomologischen Iustitute zu Reutlingen beginnenden Lehrcurs für Obstbaur chter eintreten wollen und bedürftig sind, aus der Kasse des Bezirkspereins verwendet werden. usttragende werden hierauf aufmerksam gemacht; sie haben ihre Anmeldungen mir bis zum 30. Januar k. J. längstens, schriftlich Friedberg den 30. Dezember 1866. Bekanntmachung. zuzusenden und denselben Bescheinigungen über einige Uebung in der Baumcultur und besonderer Liebe 900 Neigung zur Erlernung der Obstbaumzucht, sowie über guten Ruf und ihr Alter anzuschließen. Die Großh. Burgermeistereien wollen Vorstehendes in ihren Ge⸗ meinden thunlichst bekannt machen, auch geeignete Personlichkeiten vorschlagen. Der Director des landw. Bezirks Vereins Friedberg EI pep. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogl. Regierungsblatt Nr. 57 enthält: I. Abänderungen der Arzneimitteltaxe für das Groß— berzogthum Hessen und Zusätze zu derselben, welche vom 1. Januar 1867 an in Wirksamkeit treten. 11. Bekanntmachung Großh. Finanzministeriums vom 14. Dec., welche unter Bezugnahme auf die Bekannt- machungen vom 5. Januar 1864 und vom 17. Juni 1864, zur öffentlichen Kenntuiß bringt, daß die bisherige Beschränkung, wonach Handelsreisende, welche für mehr als ein Handels- oder Fabrikhaus Aufträge ausfübren, im Königreich Preußen die Steuerbefreiung auf Grund des Artikels 18 des Vertrags vom 18. Mai 1865, die Fortdauer des Zoll- und Handelsvereins betreffend, nicht zu genießen hatten, vom 1. Januar 1867 an wegfallen wird. III. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 1. Dec. der provisorischen Lehrerin Franziska Henrich aus Mainz die dritte Mädchen⸗ Schulstelle zu St. Ignaz-Stephan in Mainz,—, der provisorischen Lehrerin Sophie Herke aus Mainz die fünfte Mädchen⸗Schulstelle zu St. Emmeran⸗Peter in Mainz— und am 5. Dec. dem Schulamts-Aspiranten Espenscheid aus Horrweiler die evangel Schulstelle zu Liederbach zu übertragen. IV. Concurrenz für: die evang. Schulstelle zu Liltzel⸗ bach mit einem Gehalt von 300 fl. und 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals, sowie dem May'schen Legat; — die evang. Schulstelle zu Landenau mit 300 fl. 30 kr., nebst 4 Stecken Buchenscheidholz zur Heizung des Schul⸗ locals(Präsentation des Herrn Grafen zu Erbach-Erbach); — die bang. Schulstelle zu Bindsachsen mit 300 fl., nebst 20 fl. für Heizung des Schullocals(Präsentatioa des Herrn Fürsten zu Isenburg-⸗Birstein). V. Gestorben: am 11. Nov. Lehrer Willenbücher zu Reichelsheim;— 21. Schullehrer Landmesser zu Unden⸗ heim;— 29. evang. Schullehrer Fischer zu Großen⸗Eichen. — Die„Hess. Ldsztg.“ schreibt:„Einigen Ge— richts-Accessisten, die sich um Ertheilung einer Advocatur beworben, ist der Bescheid geworden, daß man vorläufig nicht beabsichtige, in der Zahl der Advocaten eine weitere Vermehrung eintreten zu lassen. Es soll sogar die Absicht vorhanden sein, die Anzahl der Advocaturen allmälig wieder auf 50 zu reduciren.“ — General v. Wachter ist pensionirt und Oberst v Grolman an seiner Stelle zum General- major und Präsidenten des Kriegsministeriums ernannt worden.(Die Angabe der Hess. Ldsztg., daß der neu ernannte Kriegs minister s. Z. Er⸗ zieher des Prinzen Ludwig gewesen sei, bedarf der Berichtigung. Dieser Herr v. Grolman, früher Major des 2. Bat. 2. Inf. Reg., ist gegen. wärtig Oberstlieutenant und Commandeur des Scharfschützen⸗Corps.) a Mainz. Die kürzlich mit aller Bestimmtheit verkündete Rückkehr der 32. Landwehrleute wird abermals widerrufen, jedoch hofft man auf bal⸗ diges Eintreffen der Entscheidung resp. Begnadigung. — ueber die Auslegung des Artikels 14 des hessisch-preußischen Friedens vertrags, welcher be⸗ sagt, daß der Großherzog von Hessen,„mit seinen sämmtlichen nördlich des Mains liegenden Gebiets- theilen“ in den norddeutschen Bund tritt, ist zwischen den Regierungen von Preußen und Hessen eine Meinungsverschiedenheit zu Tage getreten. Die großherzogliche Regierung hat nämlich die Wahlen zum Reichstage auf die beiden diesseits des Mains liegenden Gemeinden Castel und Kost— heim nicht ausgedehnt, in der Annahme, daß diese Orte als im Rayon der Festung Mainz liegend zu behandeln seien. Die preußische Re⸗ gierung dagegen betrachtet nach dem Wortlaute des erwähnten Art. 14 die beiden Gemeinden Castel und Kostheim als zum norddeutschen Bund gehörig und verlangt die Vornahme der Wahlen zum Reichstage. Preußen. Die Verhandlungen wegen Ueber- lassung der Thurn und Taxis'schen Postverwaltung an Preußen gehen ihrem Ende entgegen. Es sind sämmtliche Verhältnisse, die in Betracht kom- men, geklärt und geordnet und überhaupt so weit gediehen, daß es sich nur noch um definitive Fest⸗ stellung der Abfindungssumme handelt. Dieselbe wird leicht zu finden und zu bestimmen sein, da Preußen die Verwaltung in letzter Zeit in Händen gehabt hat. Alle betheiligten Regierungen haben zu der Ueberlassung an Preußen bereits ihre Zu⸗ „immung gegeben. Wir werden demnach in Deutschland in Zukunft nur noch in Bayern, Baden und Württemberg selbstständige Postver⸗ waltungen haben, während alle andern Theilt Deutschlands unter preußischer Verwaltung stehen werden. Der betreffende Vertrag soll dem Land- tag noch in dieser Session vorgelegt werden. — Preußen beabsichtigt, bei der demnächst wieder zusammentretenden Karlsruher Posteonferenz folgende wichtigen Anträge zu stellen: 1) Einheit liche Briefmarken für das ganze deutsch-österrei— chische Postgebiet; Centralisation des Postwesens; 2) Ermäßigung der Packetposttaxe; 3) die Aus- dehnung der Postanweisungen wie in Preußen (1 Sgr. bis 25 Thlr., 2 Sgr. bis 50 Thlr.) auf ganz Deutschland; 4) Reduction des Porto's auf Kreuzbandsendungen, als Preislisten, Avis- briefe, Cireulare ꝛc von 1 kr. auf ½ kr. und Beseitigung der Marken für dieselbe(in Frank— reich ein Centime); 5) Ermäßigung der Brief— taxe auf 1 beziehungsweise 2 Groschen. Hannover. Eine Bekanntmachung des Gene— ralgouverneurs hebt alle hannöver'schen Hofämter auf. Die Instandhaltung der Schlösser über nimmt das Finanzdepartement.— Die Mitglieder des Oberappellationsgerichts in Celle, Präsident v. Düring, Oberappellationsräthe v. Estorff, v. Lenthe und v. d. Wensen, welche als Mitglieder der Ritterschaft die Erklärung vom 7. November v. J. unterzeichneten, haben wegen dieser Bethei— ligung eine ernstliche Verwarnung des Justiz— ministers Grafen zur Lippe erhalten. Von einem Disciplinarverfahren, welches befürchtet wurde, ist Abstand genommen. Wiesbaden. Die Einquartierungscommis— sion macht bekannt, daß die Quartiergeber ihre Zettel bereit halten sollen, um für die bis zum 7. October v. J. geleistete Verpflegung preußischer und verbündeter Truppen 30 kr. per Mann, für Verpflegung nach diesem Termin 22 kr. per Mann in Empfang zu nehmen. Für Einquartierung ohne Verpflegung wird keine Entschädigung ge leistet.— Die Entscheidung über die von ihren Functionen enthobenen nassauischen Beamten soll von Berlin hier endlich eingetroffen sein; dieselben sollen sämmtlich und zwar bereits vom 1. Oct. an in den Pensionsstand versetzt worden sein.— Der frühere nassauische General v. Zimiecke wird dem Vernehmen nach als General in die österrei⸗ chische Armee eintreten. Frankfurt. Der frühere Senator v. Bernus hat in einem an den Frankfurter Senat gerichte⸗ ten Schreiben aus Stift Neuburg vom 10. Dez. seinen Austritt aus dieser Körperschaft, unter Verzichtleistung auf alle Competenzen, angemeldet und gleichzeitig um seine Entlassung aus dem Frankfurter Bürgerverbande nachgesucht. — Dem Vernehmen nach werden, unabhängig von einander, in mehreren hiesigen Kreisen Vor— stellungen wegen Verwendung der bekannten, ur- sprünglich als Contribution erhobenen, circa sechs Millionen Gulden an die Behörden in Berlin vorbereitet. — Wie man vernimmt wurde von der königl. Polizei die Colportage von Zeitungen, Flug- blättern ꝛc. verhoten. — Im„Amtsblatt“ wird die k. Ver⸗ ordnung vom 16. Dec. in Betreff der Einführung der Bankordnung vom 5. Oct. 1846 und des Ge⸗ setzes wegen Abänderung und Ergänzung einiger Bestimmungen derselben vom 7. Mai 1856 im Gebiete des vormaligen Königreichs Hannover, des Herzogthums Nassau und der freien Stadt Frankfurt, sowie die Bankordnung und das Gesetz selbst publizirt. — Am 28. Dec. hielten mehrere hiesige Bürger, welche Mitglieder der gesetzgebenden Bersammlung von 1865—66 gewesen sind, eine Berathung über unsere eommunalen Verhältnisse. Die Versammlung vereinigte sich zu einer Ein⸗ gabe an den k. Ministerpräsidenten Grafen Bis- marck. Es wird in derselben petitionirt: 1) um schleunigste Einführung der preußischen Städte⸗ ordnung mit Beibehaltung unseres Wahlgesetzes vom 22. Juni 1866; 2) um schleunigste Be⸗ rufung einer Bürgervertretung; 3) um baldigen Rückersatz der Kriegscontribution; 4) um Fest⸗ setzung des Communalvermögens nach den Be. stimmungen des Berliner Abkommens; 5) um bestimmte Verfügung darüber, daß die süddeutsche Münzwährung bei uns so lange gelten soll, so lange dieselbe in den übrigen süddeutschen Staaten N Geltung hat. Homburg. Im neuesten„Amtsblatt“ wird den Gemeinden, sowie auch Wirthen und Privat— personen das Halten der„Provinzial-Correspondenz“ empfohlen, mit dem Beifügen, daß dieses Blatt „eine Wochenschau der politischen Tagesereignisse gibt und darauf berechnet ist, im Volke das Ver⸗ ständniß der Intentionen der Staatsregierung auf dem Gebiete der innern wie der äußern Politik zu fördern.“ Sachsen. Die Kriegskosten für Sachsen belaufen sich nach den Vorlagen an die Stände— kammern auf 21,444,000 Thlr., also 8 Thlr. auf den Kopf der Bevölkerung!(Eingerechnet sind die 10 Millionen als Kriegscontribution des Friedensvertrags, die 1,290,000 Thlr. Kriegs- contribution(per Tag 10,000 Thlr. während des Kriegs), 2 Millionen für die Reorganisation der sächsischen Armee, 4 Millionen für ihre Unter- haltung im Kriege ꝛc. Oesterreich. Die„Amtszeitung“ veröffent- lich heute das Finanzgesetz pro 1867, worin die Gesammtaus gaben mit 433,896,000 Gulden, und die Gesammteinnahmen mit 407,297,000 Gulden aufgeführt sind. Die bestehenden außerordentlichen Steuerzuschläge werden wie im Vorfahr einge- hoben. Zur Bedeckung des Abgangs von 26,599,000 Gulden im Jahre 1867, sowie der aus dem Vor⸗ jahrsdienste noch zu bestreitenden Ausgaben von 51,034,000 Gulden sind jene 79,495,000 Gulden zu verwenden, die aus den Creditoperationen vom 5. und 25. Mai und 25. August 1866 noch ver- fügbar sind. Schweiz. in Wallis hat den Beweis geliefert, daß con⸗ fessionelle Streitigkeiten in der Schweiz zu dem überwundenen Standpunkte gehören. Nachdem sich die Regierung in einem kurzen, etwas ge⸗ wundenen Schreiben ihrer Haut gewehrt, hat see auf eine ernste Replik des Bundesrathes die Segel gestrichen und entzieht den Jesuiten ihre Lehrpatente. Italien. Obgleich die von Victor Emanuels Regierung dem Papste gemachten Anerbietungen als so großmüthig angesehen wurden, daß ihre Annahme von Seiten Rons gesichert schien, hört man doch jetzt, daß der Papst sich wieder auf den alten Standpunkt„es geht nicht“ stelle. Der Papst wolle zwar Alles, was Italien biete, an⸗ nebmen, aber nichts von Dem, was es ale Ent— gelt verlange, geben. Frankreich. Der„Moniteur“ gibt in sei⸗ nem Bülletin eine Liste von 30 Fahrzeugen, die schon in See gegangen sind, um die französischen Truppen aus Mexico zurückzuführen. — Auf der Dijon⸗Belfortbahn hat sich zwischen Besangon und Dijon ein entsetzliches Eisenbahn⸗ unglück durch den Zusammenstoß zweier Bahnzüge ereignet. Der Zusammenstoß war furchtbar, die beiden Locomotiven bäumten sich aneinander auf, und blieben aufrecht stehen. Die ersten Personen- wagen wurden in Trümmer zermalmt. Die Zahl der Todten wird auf 12, die der erheblich Ver⸗ wundeten auf 28 angegeben. 3 Badnbeamte sind getödtet, 5 schwer verwundet worden. Der Bahnbof⸗ Verwalter von Franois, welchen die Schuld des Zusammenstoßes treffen soll, da er trotz der vor⸗ schriftsmäßig eingelaufenen Benachrichtigung, daß ein Zug in entgegengesetzter Richtung berannahe, den andern Zug dennoch abgeben ließ, wurde verhaftet. — Demnächst erwartet man aus Nordamerita die erste Sendung für die allgemeine Industrie Ausstellung. Dieselbe nimmt den Raum von 300 Tonnen ein. Es befinden sich in derselben viele neue Maschinen und auch der Wagen, in welchem der bekannte amerikanische General Sher⸗ man seinen Feldzug durch Südamerika machte. Er soll in demselben einen Weg von 4160 Meilen zurückgelegt haben. ul aun Großbritannien. Eine Depesche aus Log von vom 30. Dezember Abends meldet, daß der Erpstallpalast zum großen Thell in Flammen stehe, einzelne Abthellungen seien vollständig zerstört. Der Verlauf des Jesuitenhandels Del 9 Die de Einfscht ge Pflicht gen fets zusamt Uedt geschloßßen der dunde Sttutt ert Die von 8 bis Fr. Oefl 4 Nächten Oberhessen Vermögen Brotzler deines une Drortre G den drm be kau nie fordert, das bezel schwe lend Lamine 1 daher anz Ju be gebung eine diederholt Oläudiger destelli, w. een de Wucht, und Jer gedachten den und Beschuß wesenden bindend Fr er doctan don 1800 not ver ⸗ cle N cos ⸗ Soo zu den Nachden lurle r Aten, ttwat ge⸗ * green, del eEudeitefhes dit —— 7 17 7 bet u den id wischer enbabr⸗ Wet Eiserbabn rein Sabrsuz Fu 0 Mainz. In diesen Tagen erschien dahier ein Schrifichen des verdienten Obersindienrathes Herrn Dr. Th. Schacht unter dem Titel:„Was ist aus Deutschlaud ge⸗ worden“, in weschem die Ereignisse des verfl ssenen Sommers, insbesondere die Geschichte der Spaltung zwischen den Staaten Preußen und Oesterreich eine vor urtheilslose Besprechung finden, sowie die staatlichen Ber änderungen in Deuischland, welche die Schlacht von König grätz bervorgerufen, dargestellt. werden. Die Schrift ist zugleich ein Nachtrag zu Schacht's Lehrbuch der Geographie. Konstanz. In der Christnacht, als noch manches Kerzlein vom Christbaume flimmerte, kam plötzlich per Telegrapöh die Hiobspost daß im Obersee der badische Dampfer„Germania“ und das bayerische Dampfboot Rorschach“ beim dichtesten Nebel zusammengestoßen seien. Wie ein Lauffeuer während seines Laufs sich noch ver größernd— ging die Schreckenskunde durch die Stadt, große Besorgniß um die Schiffspassagiere und Mannschaft machte den Christnachtsfrenden ein Ende. Sehnsüchtig erwartete man die ganze Nacht hindurch entweder die Ankunft des Schisses oder weitere Nachricht über die Katastrophe, allein vergebens. Am andern Morgen um 6 Ubr endlich kam zur großen Freude und Berubigung der Gemüther die„Germania“ selbst mit durchlöcherter Capitänscajüte, aber sonst wohlbehalten mit Reisenden und Mannschaft hier an, und es ergab sich nun, daß der Dampfer„Rorschach“(der frühere„Ludwig“, der schon einmal mit der Tiefe des Sees Bekannschaft gemacht batte) auf der Höhe von Rorschach auf die nach Romanshorn sabrende„Germania“, diese beim dichten Nebel entweder nicht sehend, oder für den Hafen haltend, gerade lossteuerte und die zum Glück leer stehende Capitainscajüte durchbohrte. Leipzig. Am Abend des 28. Dezember hat sich ein hweres Eisenbahnunglück auf der westlichen Staatsbahn zwischen Zwickau und Werdau zugetragen. Infolge Zu ammenstoßes zweier Personenzüge, welcher durch salsche zeichenstellung herbeigeführt worden sein soll, sind mehrere Passagiere theils gelödtet, tbeils schwer verwundet worden. Die Zahl der Todten soll bis jetzt schon 10 betragen. Verloosungen. Karlsruhe, 29. Dez Bel der heutigen Gewinn⸗ ziehung der badischen 35 fl. Loose wurden folgende zehn Loose: Nr. 122154. 217475. 217482. 229424. 252358. 265173. 904206. 304586. 318759 und 352071 je 1000 fl. jezogen. Die Heimzahlung erfolgt am 1. April 1867. Bei der Serienziehung der neuen Malländer 10 Fres. Loose wurden folgende 5 Serien à 100 Stück Loose ge⸗ zogen. Serie 2087. 2713. 3108. 6099. 7014 und fielen ei der alsbald vorgenommenen Gewinnziebung die bei zesetzten Prämien auf Serie 3108 Nr. 36 50000 Fres., Serie 3108 Nr. 22 1000 Fres., Serie 3108 52 500 Fres. Börsen nachricht. Der Direktion der Darmstädter Bank ist es gelungen, die Einlösung der Livorneser Coupons wieder in Gold zu erwirken; die Aufhebung der Sprct. Steuer war jedoch vorerst nicht durchzusetzen; es wird demnach der am 2. Januar fällige Coupon mit 6 Frcs. 90 Ct. auebezehlt. Ob berselbe lungs am 1. Juli fällig gewesenen und zur Auszahlung noch nicht präsentirten Coupons angewendet wird, konnten Za! noch nicht ermitteln Daß für die Central kana⸗ Prioritäts⸗Coupons ebenfalls eine solche Bestimmung er⸗ wirkt worden sei, ist bis jetzt noch nicht bekannt Eingesandt. (Theater in Friedberg.) Mackauer's Bene⸗ size ist morgen! Wer lacht nicht schon im Voraus, wenn er daran denkt. Wir haben von ihm noch keine einzige Leistung gesehen, die nicht drastisch komisch gewesen wäre und gewiß hat sich Mackauer zu seinem Benefice nicht seine schlechteste Rolle gewählt. Wer erinnert sich nicht mit Vergnügen seines„Papa Pissot“, seines„Dorfbarbiers“ seines„sächsischen Schulmeisters“ und vieler anderen. Wir können daher mit Gewißheit allen Freunden de Humors und des Frohsinns einen heiteren Abend ver⸗ sprechen. Auch Frau Pietsch, die das Benefice mit Mackauer theilt, müssen wir hier lobend erwähnen. Sie hat ihre, wenngleich oft kleinen, aber meist schwierigen Rollen immer brav durchgeführt. Mackauer bat am verflossenen Sonntage zwar nur um Beifall, nicht um Geld; jedoch glauben wir, daf er nicht„Weg dermit“ sagt, wenn von letzterem viel eingeht. Daher wünschen wir ihm und Frau Pieisch ein recht volles Haus. Ein Theaterfreund. Braunko hlenverkauf. 2769 Mit dem 1. Januar k. J. beginnt auf den beiden Braunkoblengruben zu Weckesbeim und Wölfersheim elne neue Ereditpersode und wird für die von da bis zum 1. Juni bezogen werdeuden Kohleaquantitäten Zahlungsfrist bis zu Ende September 1867 gestattet. Grube Weckesheim den 20. Dezember 1866. Fürstliche Bergverwaltung n Bekanut machung. Betreffend: Die Einzablungen zur Friedberger Districts-Elnnehmerelkasse des Jahres 1867. 9 Die Hebregister über directe Steuern für 1867 liegen bei den betreffenden Bürgermeifterelen zu Jedermanns Einficht gesetzlich offen. Alle Steuern, Strafen und sonstigen der Steuerkasse zufließenden Abgaben von flichtigen aus Gemarkungen innerhalb der Distriets-Einnehmerei Frledberg können mit der directen Steuer ets zusammen bezablt werden. Ueber die Abgabe von Hunden pro 1867 werden geschlossen und find Diejenigen, welche den aufgehobenen der Hundesteuern gesetzlich verbunden. Im Februar Steuer erhoben. Die Zahltage bet der Friedberger von 8 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr festgesetzt, und vom Friedberg den 30. Dezember 1866. die Declarations-Register mit Ablauf Dezember 1866 Besitz eines Hundes nicht anzeigen, zur Fortentrichtung 1867 wird sodann die Hundesteuer mit der directen Steuerkasse bleiben nach wie vor auf Dienstag und Donnerstag 15. eines jeden Monats ab beginnt das Mahnverfahren. Großherzogliche Distriets⸗Einnehmeret Friedberg Bit sch. Oeffentliche Aufforderung. 4 Nachdem Großberzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das mit 8189 fl. 26 kr. überschuldete Vermögen des Ortsbürgers und Landwirthes Stephan Brotzler von Ober- Wöllstadt, welcher den Nachlaß seines unterm 25. October v. J. ledig verstorbenen Bruders Georg Adam Brotzler von dort üdernommen, den förmlichen Concurs erkanut bat, werden alle dessen bekannte wie unbekannte Gläubiger bierdurch aufge— fordert, ihre Forderungen und Ansprüche jeder Art an das bezeichnete Vermögen, bei Vermeidung des still— schweigend ersolgenden Ausschlusses von der Masse, im Termine Montag den 11. März k. Z., Vormittags präcis 9 Uhr, dahter anzumelden und zu begründen. Im nämlichen Termine soll gleichzettta die Ein⸗ gebung eines Arrangements, welches früher feblgeschlagen, wiederholt versucht, in Entstehung der Güte aber ein Gläubiger ⸗Ausschuß gewählt und ein Masse⸗ Curator bestellt, und sollen wester Bestimmungen über die Rich- tigkeit der liquidirt werdenden Forderungen und An- sprüche, sowie über die Verwaltung, resp. Veräußerung und Vertheilung der Masse getroffen, und die in den gedachten Beziehungen von der Mehrheit der erscheinen⸗ den und giltig vertretenen Gläubiger gefaßt werdenden Beschlüsse auch für die Minderheit der persönlich an⸗ wesenden oder hinreichend vertretenen Gläubiger fur bindend angesehen werden. Friedberg am 19. Dezember 1866. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Suppes, Landrichter. Landgerichts Assessor. Edictalladung. 6 Forderungen an den Nachlaß des Jacob Kniß J. von Bruchenbrücken find innerhalb 14 Tagen bei Mei⸗ dung der Nichtberücksichtigung bei der Erbauseinander⸗ setzung dahier anzumelden. Irtedberg am 22. Dezember 1866. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz, dosmann, ich ter. Landgerichts ⸗Assssor. Die Dr. Steffan'scht Augenheilanlalt zu Frankfurt am Main 15(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Drelkönigs⸗ ftraße) auf's Bequemsie eingerichtet, n amt jederzelt Außenkrante auf. Unbemtitelte zu ermäßigtem Preise und unentgelilich. ECdictalla dung. 5 Nachdem ich Heinrich Schmidt von Wisselsheim unbekannt wobin? von Haus entfernt bat und sein Ver mögen auf Antrag in gerichtliche Verwaltung genommen worden ist, werden dessen Gläubiger Zufgefordert, ihre Forderungen und sonstigen Ausprüche Montag den 21. Januar k. J., Morgens 9 Uhr, dahler anzumelden, ats sonst auf dieselben bet Regelung der Vermögensverhältnisse keine Rücksicht genommen werden wird. Gleichzeitig wied dem Heinrich Schmidt eröffnei, daß ihm in der Person des Johannes Steinhauer von Wisselsbheim ein Vermögensverwalter gerichtlich bestellt worden ist und daß nach dessen bezuglich der ferneren Vermögensverwalsung gestellten Anträgen ver jahren werden wird, falle er nicht innerdalb 4 Wochen zurückkebren oder einen Bevollmächtigten für sich de⸗ Fellen sollte. a Friedberg am 22. Dezember 1866. Grctzberzogliches Landgericht Friedberg Reiß, HDofmana, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor Wet fi igen un 2765 Wegen Coucurs des Jacob Rübsamen in Rockenberg soll dessen Hofratthe nebst 3 Morgen Aecker, in der Gemarkung Rockenderg gelegen, Dienstag den 8. Januar 1867 auf dem Gemeindebause daselbst durch Großb. Ortsgerichtovorsteher Mittags 1 Ubr versteigert werden. Die Hofraitte besteht in Wohnhaus, Stallung, Scheune, Brennbaus und Garten. Bemerkt wird, daß die Hofralthe eine der größten und schönsten 2 Oeco · nomie in Rockenberg ist. Die Bedingungen können beit Großh. Ortsgericht in Rockenberg eingesehen werden. Rockenberg den 26. December 18066. Franz Josepb Oetz, Massecurator, Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 2. Jauuar. Waizen 14 fl. 55 kr. Kern 10 fl. 40 tr.; Gerste 8 fl. 45 kr. Haser 4 fl. 45 tr. Grünberg, 20. Dezember. Waizen— fl.— kr. Korn 10 fl. 32 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 4 fl. 40 kr.; Molter 9 fl. 30 kr.; Erbsen— fl.— k.; Linsen— fl. — kr.; Saamen und Lein— fl.— kr.; Kartoffeln 3 fl. 48 kr. Mainz, 23. Dezember. Waizen 15 fl. 20 tr.; Korn 10 fl. 48 kr.; Gerste 8 fl. 7 kr.; Hafer 5 fl. 7 kr.; scartofseln 3 fl. 44 kr.; Roggenstroh per 100 Gebun 17 fl.— kr. Wichtig für Bruchleidende. 16 Wer sich vor der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchhbeilmittels von dem Brucharzt Krüsi⸗ Altherr in Gats, Kanton Appenzell in der Schweiz, überzeugen will, kann bei der Expedition d. Bl. ein Schriftchen mit vielen hundert Zeugnissen in Empfang nehmen. Kräuter-Malz-Kaffee, Kräuter-Malz-Brustsaft, und Anthosenz des pr. Heß von F. A. Wald in Berlin, vorräthig in allen coulanten Material⸗ oder Specerei-Handlungen, welche durch Plakate autorisirt sind. Bezugsbedingungen werden von Herrn F. A. Wald, Mohrenstraße 37a in Berlin, welchem der alleinige General⸗ Vertrieb meiner Artikel zu⸗ steht, auf portofreie Anfragen an alle Wiederverkäufer frankirt versandt. b Berlin. Dr. Heß, 2583 königl. preuß. approbirter Apotheker 1. Klasse und iech⸗ nischer Chemiker, Lehrer der Gesundheits⸗ und Natur⸗ wissenschaften, Fabrilant von technisch⸗ chemischen⸗ und Gesundheits- Artikeln. 2 1 Kirchenbuchsauszug. 0 Getrau te 20. December. Heinrich Wagner, biefiger Bürger und Schreiner, Sohn des biesigen Bürgers und Schreiner⸗ meisters Wilbelm Wagner und a Thetesia Gersten⸗ meper, Tochter des berstorbenen gen tgers und Joberfeld⸗ Schlossermeisters Martin Gerstenmeper. 26. December. Johann Georg Reitz, webel im zweiten Bataillon des zweiten Großberzogl. Infanterie Regimentes, Sohn des verstorbenen Orts- bürgers und Ackermannes zu Breidendach im Kreis Biedenkopf Ludwig Reitz und Eva Lisette Lochmann, Tochter des verflorbenen bies. Bürgers und Oekonomen Johann Jacob Lochmann. Getauf te: 25. December. Dem bies. Bürger und Schneidermeister Andreas Rau eine Tochter, Elisabetba, geb. am 16 Nov. 25. December. Dem prov. Lehrer der hiesigen Real- schue Karl georg Bertbold Hanffein eine Tochter, Waäbelmine Anng Loutse Auguste, ged am 10. Nov. 25. Decemder. Dem Bürger zu Alsfeld und Ae; tuariat! Aspiranten dahier Georg Weber eine Tochter, Elise Gertrude Susanne Matbilde, geb. am 7. Dec. 25. December. Dem Feldwebel im zweiten Bat. des weiten Großb. Inf. Reg. Jobann Jae. Dittmar eine Tochter, Franziska Wilhelmine Amalte Louise, ged. am 1. December. 26. December. Dem biefigen Bürger und Schneider⸗ meister Konrad Wörner eine Tochter, Marte, ged. am 26. November. 26. December. Dem biesigen Bürger und Bäcker⸗ meister Jean Ralß ein Sohn, Friedrich Wilbelm, ged. am 22. November. 27. December. Dem zu Oder⸗Wöllstadt wobnenden Bürger zu Schwalheim und Bäckermeister Johannes Weilsensee ein Sohn, Georg Anten, ged. am 6. Dec. 28. Dec. Dem biesigen Bürger und Hofconditor Georg Martin Philippi II. eine Tochter, Marte Louise, geb. am 24. December Beer digte: 20. Dec. Marie Lousse Phttwpt, Töchterchen des biesigen Bürgers und Hofcondltors Georg Martin Phi- lippi II., alt 4 Tage, am 28. December. Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 2. Januar. Butter pr. 8 20 kr.[Eier 1 Stück 2 ke. Brennholz, Buchen ⸗ Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl 10 kr. bis 7 fl. 20 kr. Billiges illnstrirtes Familienblatt: 200,000 Aufl. Wöchentlich 2 Bog Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Mithin der Bogen nur ca. 5½ Pfennige. Vierteljährlich 54 kr. Hierzu die Feuilleton-Beilage„Deutsche Blät 12 Mit dem 1. Januar 1867 beginnt der fünfzehn wir hiermit zum Abonnement darauf ein. Dieselbe wird fahren, ibren zahlreichen Lesern die schönsten Blüthen der en in gr. Quart. Aufl. 200,000. ter“ nach Belieben apart 6 Sgr., vierteljährlich. te Jahrgang unserer beliebten Wochenschrift' und laben auch im neuen Jahre in der alten gediegenen Weise fort⸗ Unterhaltungsliteratur, sowie die Kenntniß und richtige Würdigung aller bedeutenden Erscheinungen und interessanten Vorgänge auf den verschiedenen Gebieten des Lebens durch Wort und Bild zu vermitteln. Das 1. Quartal des neuen Jahrgangs bringt zwei in der Form vollendete, höchst interessante und spannende Erzählungen von E. Marlitt(Verfasser der Goldelse), und Edm. Höfer; außerdem werden demselben die treff⸗ lichen Beiträgen unserer alten treu gebliebenen tüchtigen Y Paul Heyse, Alfred Meißner, A. Träger, Fran zur Zierde gereichen. Kilarbeiter, wie Carl Heigel, L. Schücking, Temme, z Wallner, A. Brehm, Bock, Carl Vogt, u. s. w., Daß, wie immer, Veranssaltungen getroffen sind, die Tagesergeinisse und Zeiterscheinungen 4 durch authentischen Abbildungen und Originalberichte unsern Lesern vorzuführen, bedarf keiner ausdrücklichen Betonung. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und Buchhandlungen nehmen Bestell ungen an, in Friedberg Bindernagel& Schimpff,⸗ Der rühmlichst bekannte E. G. Walter'sche Fenchel-Honig-Extract, bewährtes Mittel bei allen Hals- und Bru Verdauungsstockungen und Hämorrhoid stleiden, Katarrh, Husten ze. sowie bei albeschwerden ist die/ Flasche zu 12½ Sgr., die ½% Flasche zu 7½ Sgr. in stets ftischer Waate ächt zu haben in Friedberg bei J. A Windecker. 17 Dr. Pattison's Gichtwatte lindert sofort und belt onen icht. Rheumatism 2120 dder Art, Gesichts⸗, B Zahnschmerzen, Koßf⸗, Hand- und e und Unterleibsschmerz ꝛc. 2c. In Paketen zu 30 kr und zu 16 kr. bei J. A. Windecker. 8 Ein Frauenzimmer aur aendern frau gesu⸗ Näheres im Hotel Trapp. 2785 Ein gebrauchtes Piauino 10 hat zu verkaufen H. Neisel, Dreher meister. 14 Soeben beginnt oder vielmehr hat schon begonnen: Des Lahrer Hinkenden Voten Illustrirte Dorfzeitung. Jahrgang 1867. Monatlich in Heften von 4— 5 Bogen zu dem billigen „Preise von 3½ Sgr.— 12 kr. Die Dorfzeitung kann zu gleichem Preise auch in Wochennummern bezogen werden. Alle Abnehmer erhalten eine Prämie in Farbendruch. Bestellungen auf dieses so beliebte Journal werden in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff an⸗ genommen. J von Distelsinken, 2jährtge, sind Bastarde verkaufen.„Niehler* 2768 Salinen in pector in Nauheim. Salat kartoffeln, 11 verkauft in großen und kleinen Quantitäten P. Falck, Schreinermelster. 9 Anzeige. 2773 Einem geehrten biesigen und auswärtigen Pu- blikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich vom 1. Januar an mein seit 36 Jahren betriebenes Schuh— macherei-Geschäft meinem Sohne Adam Heß übergeben werde. Indem ich für dae mir stets bewiesene Ver⸗ trauen bestens danke, bitte ich, dasselbe auf meinen Sohn übertragen zu wollen, der stets darauf bedacht sein wird, es zu rechtfertigen. Jacob Heß. 13 Bezugnehmend auf obige Anzeige, zeige ich hier⸗ durch an, daß ich mit dem 1. Januar das Geschäft meines Vaters übernommen habe. Stets werde ich be⸗ mübt seln, durch reelle und prompte Bedienung meine geehrten Kunden zufrieden zu stellen und so das alte Renommse des Geschäftes aufrecht zu erhalten. Adam Heß. Steinkahlen 2734 verkauft zum Zechenpreis 7. J. Schimpf. Flaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 kr., bet 0 Bindernagel& Schimpff. Geschüfts-Empfehlung! 8 Einem biesigen und auswärtigen Publikum erlaube ich mir ergebenst anzuzeigen, daß ich von jetzt an auch neben meinem Schreinergeschäft das Glasergeschäft be⸗ treiben werde und bitte um geneigten Zuspruch. Assenheim. Karl Schmidt. Obstbäumchen 7 in jeder Sorte find zu haben bei Friedberg. Karl Volp. Theater in Friedberg. Freitag den A4. Januar. Zum Benefiz für Herrn Anton Mackauer und Frau Clise Pietsch: Der Prosos und die Seinige. Neueste Original⸗Posse mit Gesang und Tanz in 4 Ab⸗ theilungen von A. Berg. Zu diesem unserem Benefice laden ein verehrtes Publikum ganz ergebenst ein. Anton Mackauer. Elise Pietsch. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von Wiener Wechsel-Cours— Dollars in Gold„ 2 26—27 J 1 5 S. Lindheimer. F F 2 II 14 u F. E T C O 1 FS.— eee bc. 910. — 5„„. 2. Januar 1867. Cours der Staatspapiere. 8 0 n* 1 Oesterr. 50% Met. 1859 i. Lst. 588¼ P. Gr. Hess. 40% Obligat. 93 G.— 4 100 Pr. v. 1864 66 0. 8 5% Nat.-Anl. 1854 50 6. 1 3½% Obligation. 87 G. 2 Schwed. Thir. 10-L. 10 P. 8 5% do. 1864 57½ G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94 P. Bad. 35 fl. Loose 51½ P. Preussen 40% Obligat. b. Rth. 98 h. 4 G. 5 0% do do 88 G. 2 I Kurth. 40 Thl.-L. b. K. 52¾ P. f 40 do. e Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 93 P. r. Hess. 50 fl. L. b. R..—— Bayern 50% Obligation. 100 P Frankf. 3½0% Obligat. 81¼ö G. 2 55 5% 6, uf 39, P. 2 4½0% ½ jähr. b. Rth. 94½ P. 3 30% do 72½ G. Nass. 25 fl. L. b. R. 36½ P. 5 44% bade do 94% 0 Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 83½ G. I Sard. 36 Fr. L. b. B.— Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 4¼ P Finnland 4½0% Pfdbr. i. R. 105—— 7 7 5 77 f e Schweden 4½½% 0. l. R. 4 10584 ¼ 6. e eee Baden 4½% Obligat. 93½ P. 1 4½% Pfb. i. R. à 105 82/8 P. 2 I eeugd Friedrdor 9 56—577¼ 2 4% Opligat. 8A C. LES 2 oll. fl. 10 Stöcke 850 7 2 1 5* Voll einbezahite Eisenbahn- Actien und Prioritäten. D I hand-Dueaten* 1 3 Jo Herr. Ostdahn 117 F 7% Lr. 0. P.& P/. fr. L. 3% P. r r 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 52½ P.— Russ. Im erllies a 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 46½ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 695% G. Gold lll all 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B.—— 5% do. neueste Emiss.% 65 G. 2 Kell Sli pr. A. Pl. 5— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44 G. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94 P. Preuss. Kassensch.„ 1 45—½ — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. S. Lindheimer in Friedberg. Um in dem Interesse der auswärtigen Abonnenten des„Anzeiger“ eine rechtzeitige Aufgabe des Blattes zur Post regel- mäßig b Freitag, bestimmten Anzeigen bei uns , 9. 6... 7 77 abgegeben sind. Später einlaufende können nu ewerkstelligen zu können, müssen wir bitten, die Inserate uns so frühzeitig zukommen lassen zu wollen, daß bis längstens 2 Montag, Morgens 9 Uhr, die fuͤr die Nummer vom Dienstag, Mittwoch,„„ 67„ 77 7„ Donnerstag, Samstag r in einer folgenden Nummer Aufnahme finden. Die Expedition. 9 90 0 vic eullic 7 deltressantest deilungen, eum u de. der Welter. 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