cott E 58 Grödel. hüte onber, rg um Nu . ihn Knopp e n lines der Pott. Samstag den 2. März. M27. zeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. ö Friedberger Inlelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Bestellungen auf dieses Blatt werden auswärts bei der betreffenden Poststelle, in Friedberg bei der Expedition entgegengenommen. Amtlicher Theil. An das landwirthschaftliche Publikum des Kreises Friedberg. Nach Beschluß des Ausschusses des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen sollen Bestellungen der grünen s. g. Heiligenstädter Kartoffel— in ächter Waare zu 27½ Silbergr. pro Zoll Centner(ausschließlich des Sackes) in Halle a. S.— durch Vermittelung deses Vereins bewerkstelligt werden; es ergeht daher an diejenigen Landwirthe des Kreises Friedberg, welche derartige Kartoffeln zu beziehen pünschen, die Aufforderung, deren Quantität dem Büreau des Provinzial,Vereins zu Laubach schleunigst anzuzeigen. Friedberg den 28. Februar 1867. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg Tera pep. Hessen. Darmstadt. Das Großberzogl. legierungsblatt Nr. 10 enthält: I. Verordnung, die Vorschriften für die Prüfungen im Inanz⸗ und technischen Fache, insbesondere der Maschinen⸗ zesstet und Maschinenmeister-Assisteuten bei den Eisen⸗ Uhnen betreffend. II. Bekanntmachung Großherzogl. Ministertums des znnern vom 20. Februar, die amtliche Benennung der sentrglbehörde des Landesgewerbvereins und der Stelle des ständigen Secrelärs dieses Vereins betreffend. III. Bekanntmachung, den Steuern und Beiträge zu den Kosten der Staats- und Jrovinzialstraßen in den durch den Friedensvertrag mit Jreußen vom 3. September v. J. neu erworbenen Ge⸗ helstheilen betreffend. IV. Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der soraelitischen Keligionsgemeinden des Kreises Offenbach. V. Promotionen an der Großberzoglichen Landes⸗ Universität Gießen. Im 3 5 1863 erhielten die juri sische Doctorwürde: Am J. Jan. Hofgerichts⸗Präsident Adolph Georg Martin Buff in Gießen, honoris causa; in demselben Tage Hofgerichtsrath Franz Köster das., lonoris causa; am 14. März Carl Wühelm Schüler aus Darmsladt; am 27. April Jakob Levi aus Worms; am N. Nov. Carl August Zimmermann aus Darmstadt, am 1. Decbr. Carl Albrecht Weiß aus Gießen; am 23. Decbr. Prof. Dr phil. Ludwig Lange zu Gießen, honoris causa; en demselden Tage Hofgerichlsrath Carl Ludwig Georg Fohann Bindewald zu Gießen, honoris causa, VI. Dienstnachrichten. Am 30. Januar wurde der Domcapitular Dr. Joh. Baptift Heinrich zu Mainz von lem bischöflichen Domkapiiel zum Domdekan gewählt. VII. Diensten tlassungen. Se. K. H. der Großherzog Ausschlag der directen der Zahl der Advokaten und Procuratoren bei dem Hof⸗— Dem Vernehmen nach hat das Groß herzogl. eiche den roma derkessen u eilen 7 Finanzministerium zwei Vorlagen an die Stände , Jan. der Hofftiberosftittant Georg Dilling zu Darmstadt; Stations- und Lagerhäusern in Langen, Bickenbach am 29. Jan. der Reutamtmann Friedrich Riedel zu Groß- und Bensheim 48,000 fl. und für die Herstellung Gerau; am 1. Febr. der Friedensgerichte Achar Ernst eines zweiten Schienengeleises zwischen Offenbach N a ee an d e ae, dee aur Kanon deco d. nee baden Frktörsch Wettetshaufen zu Lich; am 17. Febr. det Pot. Beide Vorlagen kamen auf dem vorigen Landtag expeditor Wilhelm Schlößmann zu König; am 18. Febr. nicht zum Austrag. der Gerichtsvollzieher Gustav Brauneck zu Worms.— Zur Erledigung der für Lieferungen und — Der Art. 10 des von Seiten der Regie- sonstige Leistungen an das vormalige achte deutsche rung den Kammern vorgelegten Gesetzentwurfs Armeecorps bestebenden Forderungen haben Wür⸗ über Vorkehrungen gegen ansteckende Thierkrank⸗ temberg, Baden und Hessen eine aus Militär- heiten, insbesondere gegen die Rinderpest, enthält bevollmächtigten dieser drei Staaten zusammen⸗ die näheren Bestimmungen über die Entschädigungen, gesetzte besondere Commission gebildet, die auch welche an Besitzer solchen Viehes zu seisten sind, bereits unter dem Vorsstze des großh. hessischen welches nach den Bestimmungen des Gesetzes ge- Obersten Kehrer zu Worms in Wirksamkeit ist tödtet werden mußte, und lautet:„In den Fällen, Es wurden daher die bis jetzt bei der Bundes ⸗ in welchen ein Thier wegen Zweifels an der Natur liquidationscommission eingereichten derartige For⸗ der Krankheit, oder wegen bereits empfangener An- derungen betreffenden Gesuche an besagte Com- steckung oder wegen deßfallsigen Verdachts getödtet mission abgegeben. worden ist, hat der Eigenthümer eine Entschädi⸗— Mit ziemlicher Bestimmtheit wird versichert, gung von ¼ des Werthe, welchen das Thier im daß die hessische Ludwigsbahn den hessisch-darm⸗ gesunden Zustande hatte, in dem Falle aber, daß städtischen Antheil an der Main Neckar Bahn gesunde, der Ansteckung noch nicht verdächtige käuflich erwerben wird. Die Staatsregierung Thiere aus Besorgniß wegen möglicher Ansteckungssei auf das vorliegende Project mit großer Zu⸗ (3. B. aus benachbarten Ställen) auf Antrag vorkommenheit eingegangen und die bereits eröff⸗ des Arztes getödtet werden, eine Entschädigungs neten Verhandlungen schienen zu einem befriedigen jaben allergnäsigst geruht: Am 8. Jan. den 2. evang. Pfarrer zu Beerfelden, im Dekanate Erbach, Jac. Christ. Maximillan Müller auf sein Nachsuchen— und am 12. Januar den Landgestütsdiener Adam Deckmann auf sein Nachsuchen von seinem Dienste zu entlassen; am 28. Jan, lem Hofgerichts⸗Advokgten Eduard Bork zu Gießen— und am 2. Februar dem Hofgerichts⸗Advokaten Theodor Welcker daselöst die von ihnen erbelene Entlassung aus Kosten der Desinfection des vollen Werthes aus der Staatscasse zu er— warten, in diesem Falle unter Aufrechnung des Werthes der ihm zum Verbrauche oder zur Ver⸗ äußerung überlassenen Theile des Thiers Eigenthümer der gefallenen oder getödteten Thiere.“ den Abschluß für beide Theile zu führen. Kommt dieses Geschäft zu Stande, so wird die hessische Ludwigsbahn dann Eigenthümerin aller sfüdlich vom Main gelegenen Bahnlinien des Großberzog⸗ thums Hessen. — Die„Main ⸗Ztg.“ bringt folgende neue Die trägt in allen Fällen der (1) Reinlichkeit in den Schulzimmern. „„Schon aus erziehlichen Gründen sollte mit allen Kräften darnach gestrebt werden, daß die Räume, in denen unser herauwachsendes Geschlecht einen großen Theil seiner schönen Jugendzeit zubringen soll, in jeder Be— ziehung, wenn auch einfach, so doch würdig ausgestattet seien. Es sollte in den Schulzimmern vor allen Dingen die größte Reinlichkeit herrschen; denn wie wird sich ein Kind an Reinlichkeit gewöhnen, wenn es gezwun— gen ist, sich täglich mehrere Stunden in einem Zimmer aufzuhalten, dessen Fußboden nicht gehörig gereinigt, dessen Luft voll Qualm und Dunst, dessen Fenster nicht gehörig geputzt und dessen Sitze, und Tische so staubig sind, daß es sich darin Hände und Kleider beschmutzen muß. Wie wohl— thätig würde es einerseits auf die Kinder der niederen Stände wirken, wenn sie, aus dem häuslichen Schmutz herauskommend, in der Schule Alles schön und sauber fänden! Würden sie die Schule nicht viel lieber besuchen, und würde ihnen dadurch nicht praktisch auf die beste Art die Annehmlich— keit der Reinlichkeit vor Augen geführt? Und auf der andern Seite kann ein unsauberes Schulzimmer auf ein Kind aus den höheren Ständen, das zu Hause in der größten Reinlichkeit erzogen wird, einen angenehmen Ein— druck machen? Wird ein solches Kind sich nicht vor dem Besuch der Schule scheuen? Wird sich bei ihm nicht unwillkürlich mit dem Worte Schule der Begriff des Schmutzes und der Unsauberkeit verbinden? Jeder weiß, wie wichtig für die Gesundheit in jeder Beziehung die Reinlichkeit ist! Schon das Sprichwort sagt: Reinlichkeit ist halbes Leben! Wer das Leben und Treiben der menschlichen Gesellschaft um sich her etwas genauer beobachtet, sieht, wie die Schichten der Bevölkerung, die sich weniger der Reinlichkeit befleißigen, besonders von Krenkheiten heim⸗ gesucht werden, und wie in diesen Schichten wiederum bei denen die Krank⸗ heiten am ungünstigsien verlaufen, die auch selbst für ihre Verhältnisse die am wenigsten Reinlichen sind. Doppelt soll man für Reinlichkeit sorgen da, wo täglich eine große Anzahl junger, in der Entwickelung begriffener, zum Theil schwächlicher Menschen auf einen verhältnißmäßig engen Raum zusammengedrängt werden. Aber das geschieht leider noch nicht. Joh brauche nicht zu schildern, wie traurig es in dieser Beziehung noch heut zu Tage in vielen Schulen aussieht. Wenn wir in ein Schulzimmer hineingehen, so finden wir, daß die Reinigung des Fußbodens durchaus nicht in genügender Weise geschieht, und so wie der Fußboden ist, auch nicht geschehen kann. Denn abgesehen davon, daß es noch viele Schulen gibt, in denen der Fußboden noch nicht einmal täglich gefegt wird, läßt sich ein einfacher, tannener Fußboden, auf dem täglich eine große Anzahl Kinder mit mehr oder weniger beschmutzten Füßen mehrmals ein- und ausgeht, auch durch das sorgfältigste Fegen nicht gehörig reinigen. Es kann daher nur der allergröbste Schmutz ausgekehrt werden, und der Fußboden bleibt auch nach der Reinigung immer noch so schmutzig, daß, wenn sich mehrere Menschen nur einigermaßen derb darauf hin- und herbewegen, überall ganze Wolken von Staub aufwirbeln und die Atmosphäre mit Dingen anfüllen, die für die Gesundheit der darin Lebenden im höchsten Grade schädlich sind. Meiner Ansicht nach würde das beste, einfachste und am wenigsten Nachrichten über den Stand unserer Militär- Angelegenheiten:„Nach sicheren Nachrichten ist zwischen unserem Großherzogthum und Preußen eine Militärconvention thätsächlich abgeschlossen, deren formeller Vollzug nur von der Feststellung der betreffenden Artikel des norddeutschen Reichs · verfassungsentwurfs abhängen soll. Hessen wird angeblich mit seinen gesammten Truppen die Stel⸗ lung von Sachsen einnehmen, also die Sonder⸗ stellung der oberhessischen Truppen wegfallen. Eine Vermehrung des Militärs um einige Bataillone Infanterie, einige Schwadronen Cavallerie und eine große Anzahl Geschütze steht angeblich bevor. Hiernach würde Hessen militärisch gewisse Ver⸗ pflichtungen übernehmen, und dagegen größeren Schutz seiner Grenzen erhalten.“ Ob dem so ist, oder ob auch diese Nachricht sich den vielen falschen, schon aufgetauchten zugesellt, müssen wir abwarten. — Die beiden biesigen Aerzte Dr. Weber und Dr. Eigenbrodt sind nach Hannover abgereist, um die Einrichtungen der dortigen Blödsinnigen- Anstalt, welche als mustergültig gerühmt werden, in Augenschein zu nehmen. An die Errichtung der für unser Land projectirten gleichartigen An- stalt scheint hiernach bald Hand angelegt werden zu sollen. — In der militärgerichtlichen Untersuchung wegen des Gefechtes bei Frohnhofen⸗Laufach sollen die Urtheile nunmehr gesprochen sein und hört man, daß gegen einzelne Betheiligte Festungsstrafe bis zu 3 Monaten erkannt sei. Die Verurtheilten sollen die Entscheidung des Oberkriegsgerichts an⸗ gerufen haben. Friedberg. Die diesjährige Entlassungs⸗ prüfung am hiesigen Schullehrer Seminar wird nach einer Bekanntmachung der Großh. Direction den 25., 26., 27. und 28. März stattfinden. Die Aufnahme⸗Prüfung beginnt am 1. April. * Aus Oberhessen. Der durch Urtheil Großherzogl. Bezirksstrafgerichts zu Gießen wegen Majestätsbeleidigung zu 5 Monaten Corrections- haus verurtheilte Forstschütz Heinrich Becker von Ermenrod hatte gegen dieses Erkenntniß den Weg der Appellation betreten und ist nunmehr durch Großh. Hofgericht von Strafe und Kosten frei⸗ gesprochen worden, indem der Gerichtshof von der Ansicht ausging, daß der Friedensvertrag vom 3. Sept. auch dem Angeschuldigten Amnestie ge⸗ währe. Der Oberstaatsanwalt hat hiergegen die Nichtigkeitsbeschwerde an den Cassationshof an- gezeigt. Worms. Für die General- Versammlung des Gustav⸗Adolf⸗Vereins war für 1866 Worms ausersehen, dieselbe fiel jedoch wegen der ungün⸗ stigen Zeitverhältnisse aus. Man wünscht nun sehr, daß Worms für das Jahr 1867 als der Ort der General⸗Versammlung bestimmt bleibe und scheint auch das Central⸗Comite zu Leipzig hieran ernst⸗ lich zu denken. Auf dessen Aufforderung hin ist das dahier bestehende Comite bereits mit Auf⸗ nahme der Quartiere beschäftigt, um zu ermitteln, welche Anzahl Gäste untergebracht werden kann. Hiervon soll die definitive Bestimmung des Fest⸗ ortes abhängen. Das Fest wird Anfang September abgehalten werden. Preußen. Berlin. Reichstags⸗ Sitzung vom 26. Februar. Heute Vormittags 11 Uhr traten die Abtheilungen des Reichstags zusammen, um sich zu constituixen und dann die Wahlprüfungen zu beginnen. Bei der gestrigen Ausloosung der Mitglieder in die Abtheilungen war ein Versehen vorgekommen, indem statt 7 Abtheilungen nur 6 gebildet waren. Die fehlende Abtheilung ist nun durch Ausloosung aus den übrigen formirt worden. Die nächste Plenar— sitzung findet morgen Mittag 1 Uhr statt und es wird dann, so weit die betreffenden Vorarbeiten bis dahin haben erledigt werden können, bereits mit den Referaten über die Wahlprüfungen be— gonnen werden. — Zu dem Galadiner im königlichen Schlosse hatten sämmtliche Mitglieder des Reichs- tages Einladungen erhalten. Nach dem Diner fand im Rittersaale die Vorstellung der Mitglieder des Reichstages statt. Dieselben hatten sich nach Provinzen und Staaten geordnet. Während der König vorzugsweise die militärisch gekleideten Herren auszeichnete, widmete die Königin ihre Aufmerksamkeit mehr den liberalen Abgeordneten. Unter den Abgeordneten der Provinz Sachsen redete sie nur Herrn von Unruh und Gustav Freytag an. Aus ber Reihe der westphälischen Abgeordneten sprach die Königin mit dem Abg. Dr. Becker(Dortmund), bei welchem sie sich nach den gegenwärtigen Verhältnissen der Eisenindustrie in seinem Wahlbezirk auf das Eingehendste er kundigte, und außerdem mit Hrn. v. Mallinkrodt. Die Berliner Abgeordneten wurden von Herrn v. Jagow, welcher mit der Vorstellung der Ab— geordneten aus der Provinz Brandenburg beauf— tragt war, übersehen. Dafür zeichnete der Kron⸗ prinz die Abgeordneten der Hauptstadt in ganz besonderer Weise aus. Namentlich eingehend unter— hielt sich der Kronprinz mit Lasker, Moritz Wiggers und Schulze⸗Delitzsch. Letzterem gab er sein be⸗ sonderes Interesse an der Entwickelung des Ge— nossenschaftswesens zu erkennen; von der hohen Bedeutung desselben durchdrungen, äußerte er den Wunsch, Schulze möchte ihm demnächst über den derzeitigen Stand des Genossenschaftswesens ein⸗ gehenden Vortrag halten. Auch die polnischen Abgeordneten waren bei dem gestrigen Diner an— wessend; die Königin untechielt sich in ihrer Gruppe besonders lebhaft mit dem Abg. Kantak. Der König sprach sich noch gegen Baron v. Rothschild sehr huldreich über dessen Wahl aus. — 27. Febr. Der Reichstag beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung mit den Wahl- prüfungen, in welchen 82 Wahlen für gültig er⸗ klärt wurden, darunter die von Braun(von Hersfeld), Jungermann, des Fürsten von Solms⸗ Laubach, Wiegand, Hergenhahn, Harnier, Ra— benau, v. Rothschild. Eine Wahl wurde wegen bei der Wahl vorgekommenen Unregelmäßigkeiten“ beanstandet. Morgen findet wieder eine Sitzung statt — Die Anwesenheit des Grafen Malortie, in unserer Stadt hat zu bedeuten, daß der König Georg von seiner bisherigen Weigerung, mit der preußischen Regierung zu verhandeln, Abstand nehmen will. Auch mit dem Herzog von Nassau sind die wesentlichsten Punkte bereits geordnet, womit die bereits bekannt gewordene Verleihung des Großkreuzes des rothen Adler-Ordens an den Prinzen Nicolaus, der die Unterhandlungen geführt hat, im Zusammenhange stehen soll. — In der„Nordd. Allgem. Ztg.“ wird die Nachricht, daß Preußen von Holland eine Grenz⸗ berichtigung gefordert, in Abrede gestellt und be⸗ merkt, Preußen habe nur eine eventuelle Gremg⸗ sperre wegen der Rinderpest notificirt. — Bei Regelung der Penstonsverhältnisse ehe— mals kurhessischer Offiziere soll es nachträglich noch in der Absicht der preußischen Regierung liegen, auch derjenigen Militärs zu gedenken, welche 1850 und 1851 aus der Armee scheiden mußten, weil dieselben den von ihnen geleisteten Verfassungseid nicht brechen wollten. Ein großer Theil dieser Verfassungstreuen hat bis jetzt unter sehr drückenden Verhältnissen gelebt. Kassel. Nottebohm von Berlin bereist gegenwärtig im höheren Auftrage die neuen Landestheile, um sich run del von dem Stand der gewerblichen Lehranstalten und Realschulen zu informiren. Seit einigen Ta⸗ gen verweilt er hier, um von der Lage der hie⸗ 40. 2. sigen polytechnischen Schule Kenntniß zu nehmen. Ansian Frankfurt. Nachdem sämmtliche Regierun⸗ gen dem Antrage der Liquidationscommission in Betreff der Entschädigungsansprüche mehrerer Baum⸗ gutsbesitzer in Mainz und Umgebung(wegen Obst⸗ baumfällungen in Folge der Armirung der Festung im Juli 1866) ihre Zustimmung ertheilt haben, ist das Gouvernement Mainz ersucht worden, die Festungshauptcasse zur Ausfolgung des Entschä⸗ digungsbetrages von 90,635 fl. 30 kr. an den großh. Territorialcommissär zu Mainz anzuweisen. Von dieser Summe kommen auf Mainz 1725 fl., Bretzenheim 2174 fl., Gonsenheim 5507 fl., Kost⸗ heim 44,412 fl. 30 kr., Castel 36,817 fl. Wie der„Köln. Ztg.“ von Berlin aus ge⸗ meldet wird, steht die Errichtung eines königl. Polizeipräsidiums für unsere Stadt nahe bevor. Der betreffende Organisationsplan ist be⸗ reits dem Könige zur Bestätigung unterbreitet, und sobald diese erfolgt ist, wird mit der Aus⸗ führung unverweilt vorgegangen. Als Polizei⸗ präsidenten bezeichnet man den Landrath v. Ma⸗ dai, welcher bekanntlich seit dem Juli v. J. die Civilverwaltung führt. 4 Wiesbaden. Nach dem„Rhein. Kur.“ ist das hiesige Schloß durch ein Arrangement mit dem Herzog Adolph definitiv in den Besitz des Königs Wilhelm übergegangen. Der königl. Realschuldirector Herr kostspielige Mittel zur Reinhaltung der Schulzimmer das sein, daß man den Fußboden mit Oel tränkte; dadurch erreichte man, daß er für Feuch⸗ tigkeit unempfänglich würde, und wenn man dann täglich nach Schluß der Schule ihn mit feuchten Tüchern abriebe, so könnte Staub und Schmutz daraus entfernt werden, ohne daß zugleich die ganze Atmosphäre feucht würde. Eine derartige Tränkung mit Oel würde dann etwa halbjährlich zu erneuern sein, und man würde so die Atmosphäre der Schulzimmer mit verhältnißmäßig geringen Kosten sehr erheblich verbessern. Daß die nöthigen Vorkehrungen nicht fehlen dürften zum Säubern der Schule vor dem Betreten des Schulzimmers, ist selbstverständlich. Sodann sollte für die Reinheit der Atmosphäre durch die sorgfältigsten Ventilationsvorrich- tungen gesorgt werden. Die Atmosphäre einer mit Kindern angefüllten Schulstube enthält außer dem entsetzlichen Schmutz und Staub bedeutende Mengen Kohlensäure, Schwefelwasserstoffgas, Elaingas und eine Menge sonstiger, zum Theil noch nicht einmal gehörig bekannter, jedenfalls aber höchst ekelhafter und gesundheitsschädlicher Beimischungen. Das Schwefelwasserstoffgas ist nur der Blausäure an Giftigkeit zu vergleichen, ja letztere wird an Schädlichkeit noch dadurch übertroffen. Ebenso ist das erst neuerdings durch Pettenkofer in München ge⸗ hörig bekannt gewordene Elaingas der Gesundheit höchst schädlich. Es erzeugt schon in ganz geringen Beimischungen Beklemmung, Hirnkongestion und Kopfschmerz. Und in solche Atmosphäre schicken wir täglich unsere Kinder und lassen sie darin athmen, unsere Kinder, die noch sich entwickeln und wachsen sollen a 11 1 * Vorstehender Aufsatz ist dem hannöverischen Schulblatt entnommen und hat einen Arzt zum Verfasser. Er behandelt einen wichtigen Gegen⸗ stand. Reinlichkeit ist wesentliche Bedingung für die körperliche Entwicke⸗ lung unserer Kinder, sie ist nicht minder nothwendig, faßt man den Punkt der sittlichen Reinheit in's Auge. Der Satz:„Je mehr Seifeverbrauch, desto mehr Gesittung!“ ist zwar nachgerade zum Gemeinplatz geworden und nicht gerade immer zutreffend; es gibt viele Schmutzpelze in sittlicher Hinsicht, deren Seifeverbrauch eine sehr respectable Höhe erreicht und die ängstlich jedes Stäubchen vom Rockärmel abstreifen. Aber es bleibt darum doch nicht minder wahr, daß, wer an und um sich Unreinlichkeit und Schmutz dulden und sich dabei wohl fühlen kann, sich auch leichter mit unreinen Gedanken und Gefühlen familiär macht. Unsere Schulsäle, wie sie vielfach noch sind, und die pädagogische Forde rung nebeneinander gehalten, daß die Jugend zur Reinlichkeit, zur Ordnung, zur Wohlanständigkeit erzogen, daß das Gefühl für's Schöne und Edle bei ihr geweckt und genährt und Abscheu vor allem Gemeinen, vor allem Schmutz des Leibes und der Seele ihr eingeflößt werde, fürwahr, beide Dinge passen schlecht zu einander. 1 a Dabei legt der Aufsatz mit Recht Gewicht auf die Gewöhnung; Reinlichkeit lernt man nicht, man gewöhnt sich daran, sie muß mit uns verwachsen, muß Bedürfniß werden. Die Räume, in denen unsere Kinder sich bewegen, sollten darum ein Bild der gefälligsten Reinlichkeit darstelleu. Dies überall auszuführen, liegt leider nicht in unserer Gewalt; ein Raum aber, in welchem alle Kinder einer gesammten Gemeinde, der Stolz so btausse 11. zügen über 5 die Ach nicht. Die Giterzüg“ ur 10 Bahnhof enfernt e Oesterre walch die Ber garenden Biß zu lelsen, un nehmen win sein, daß k Minister ber deren Sitzu theilweise(n geschlossen ft mil den N den Reicher Frankr Korper zu de Schildern güegt wordt sren muß, Angelegenhei — po heißt aus gepichne in der Gif ropas ausg wie in Ja Schon lang es hann wir tr sch endli ward erreich diehen müffe dazu Glüc Deulschland — Vier Mis ver holder gehaltener Kossen hi Teil die 1 1 1 N. i gie . 9 um 8 edrand, etdtran fe 1 1 .* er * 5. N. emen/ Beg bes — 1 beten 670 Geh * Enmidt a den duft nitrertradd en und 45 binsichl, 1 angstlih — Die Baulust in hiesiger Stadt wird tine regt; ein neues Bauquartier in der Nähe jer Artillertekaserne ist fast ganz belegt und sollen zächster Tage bedeutende Neubauten in Angriff genommen werden.— Die herzogl. Gewächs. zäuser in Biebrich sind vom 3. nächsten Monats in Sonntags, Dienstags, Donnerstags und Frei— sags wieder geöffnet. Würtemberg. Ulm. Die„sortificato- zische Desarmirung“ unserer Festung geht gegen— wärtig vor sich, das heißt, die Umzäunung der Wälle mit Pallisaden wird wieder herausgenommen und die Pallisaden werden für den Frieden in Schuppen untergebracht. Ob sie jemals wieder gebraucht werden, bezweifeln Fachmänner, nicht peil sie an den ewigen Frieden glauben, auch nicht in der Poraussetzung, daß die Festung gänz— ich demolirt werde, sondern weil Verpallisadirung der Festung mit dem heutigen Stande des Ge— chützwesens nicht mehr vereinbar, sondern ein zanz unnützer Aufwand ist. Baden. Mannheim. Am 25. Februar brauste zum ersten Mal die Locomotive mit Güter- zügen über die stehende Rheinbrücke und es hat nun die Arbeit der Trajectanstalt ihr Ende er— reicht. Die Züge beschränken sich vorerst auf Hüterzüge und gehen theils von unserem Bahnhof zu Bahnhof Ludwigshafen, theils von und nach entfernteren Stationen. Oesterreich. Wien. Das ungarische Mi- gisterium hat zwei Erlasse an Ungarn gerichtet, welche die Bevölkerung auffordern, den noch fun⸗ girenden Behörden des alten Spstems Gehorsam zu leisten, und Kunde geben, daß das ungarische Ministerium seine Funckionen am 10. März über⸗ nehmen wird. Bis dahin wird es also geschehen sein, daß der Kaiser in Ofen seine ungarischen Minister beeidet haben wird.— Die Landtage, deren Sitzungen sich ihrem Ende nähern und theilweise(wie der schlesische und kärnthner) schon geschlossen sind, haben sich in den letzten Tagen mit den Wahlen für die Landesausschüsse und den Reichsrath beschäftigt. Frankreich. Paris. Dem gesetzgebenden Körper zu Paris ist das Blaubuch, das heißt die Schilderung der Lage des Kaiserreichs vor- gelegt worden, welches uns um so mehr interes⸗ ren muß, als es sich auch über die deutschen Angelegenheiten ausspricht.„Die große Thatsache“ — so heißt es dort—„welche das Jahr 1866 ausgezeichnet hat und ihm einen bedeutenden Platz in der Geschichte sichert, ist der im Centrum Eu- ropas ausgebrochene Krieg. In Deutschland brach, wie in Italien, das Gebäude von 1815 zusammen. Schon längst erwartete Frankreich seinen Fall und es kann wirklich nicht betrübt darüber sein, daß er sich endlich vollbracht hat. Dieses Resultat ward erreicht, ohne daß wir den Degen hätten ziehen müssen, die kaiserliche Regierung kann sich dazu Glück wünschen... Das Bundessystem Deulschlands hatte aufgehört, den Ideen und Be⸗ dürfnissen, die durch den gegenwärtigen Lauf der Dinge herbeigeführt waren, zu entsprechen. Von mächtigen Genossenschaften untergraben, ohne Au— torität für den Geist der Masse, hatte es nicht einmal die vollständige Unterstützung der Regie rungen, die doch dabei interessirt waren, ihre Selbstherrschaft und die bestehenden Einrichtungen zu schützen. Die Mittelstaatengruppen, Preußen, Oesterreich selbst, hatten nacheinander ihre Reor— ganisationspläne vorgebracht. Eine wesentliche Modification des deutschen Bundes war mithin bevorstehend. Jede äußere Opposition hätte nur eine Beschleunigung davon zur Folge gehabt, jede innere Frage mußte nothwendig dahin führen, ein Streitpunkt von beziehungsweise untergeord— neter Wichtigkeit(die schleswig-holsteinische An- gelegenheit) gab das Zeichen zu dieser großen Umgestaltung.“ Wie verlautet, haben mehrere Depu— tirte einen gemeinschaftlichen Brief an den Kaiser gerichtet, um gegen das Militär-Project zu protestiren. — Der„Moniteur“ meldet:„Seit dem 1. Februar hat der Kaiser mehrmals die Ausstellungs— localitäten besucht, um sich zu vergewissern, daß Alles am Eröffnungstage bereit sein werde. Der Kaiser hat darüber seine Zufriedenheit ausge— sprochen. Großbritannien. London. Die Köni⸗ gin ist mit einer literarischen Arbeit beschäftigt, deren Veröffentlichung, wie es heißt, nicht mehr 8 — n. + vou 30,000 Pfd. Dem Athenäum zufolge ist es wahr⸗ fern sei. scheinlich, daß Prinz Albert der Gegenstand des Werkes sei; ihr Privatseeretär, Herr Phelps, unterstützt die Königin. Donaufürstenthümer. Ein officielles Telegramm aus Bukarest erklärt alle Gerüchte von Verschwörungen und Verhaftungen in den vereinigten Fürstenthümern für reine Erfindung. „ Aus Oberhessen. Ein außerordentlich reges Leben zeigt sich diesen Wiater unter den Landwirthen der Wet⸗ terau. Im Kreise Friedberg fanden bis jetzt seit November nicht weniger als 5 stets zahlreich besuch te Vereins⸗Ver ⸗ sammlungen statt. Außerdem hält Hr. Dr. Henkelmann mit seinen Zögtingen in den größeren Ortschaften landw. Kränzchen, in welchen über vorgelegte Fragen öffentlich disculirt und die jedesmalige Frage durch den Vortrag eines Ackerbauschülers zur Discussion eingeleitet wird. Der gegenseitige Austausch landw. Erfahrungen unter Leuten aus den verschiedensten Gegenden wirkt äußerst anregend. Die Kränzchen sind daher außerordentlich zahlreich besucht, saben wir doch neulich zu Griedel in einem solchen an 200 Menschen versammelt. Wir wünschen diesen Bestre⸗ bungen einen recht gesegneten Fortgang! Friedberg. Gestern wurde in der Eisenbahnstraße dahier Hert Oekonom Helfer ich von Fauerbach in Folge Scheuwerdens seiner Pferde von einem schweren Oekonomte⸗ wagen überfahren und erlitt dabei, wie wir vernehmen, neben einigen unbedeutenden äußeren Verletzungen einen Knochenbruch an dem Beine. Es soll alle Hoffnung vor⸗ handen sein, daß dieser Unfall ohne bedenkliche Folgen für den Betreffenden sein wird. „ Für die Weltausstellung zu Paris ist neuerdings die Verordnung ergangen, daß diejezigen Aus⸗ stellungsgegenstände, deren Aufstellung in den Ausstellungs⸗ räumen nicht bis 28. März vollendet sein sollte, von 1 1 nämlich [Gußstahlblock der Berücksichtigung durch die Jury ausgeschlossen u rden. Es werden hiernach die Aussteller es sich angelegen sein lassen müssen, sowohl ihre Sendungen pünktlich zur Ablieferung zu bringen, als ihre etwaigen Agenten in Paris zeitig und vellständig zu instruiren haben.— In den nächsten Tagen wird von der Krupp'schen Fabtit u Essen der für die Pariser Ausstellung bestimmte colossale Gußstahlblock von 80,000 Pfund vermittels des zum Trans⸗ porte eines gleichfalls für dieselbe Ausstellung bestimmten Geschützes erbauten Eisenbahnwagens abgehen. Der Wagen, in der Fabrik selbst etbaut, ruht auf acht Achsen und wird, wenn er den Plock au seinen Bestimmungsort befördert hat, hierher zurückkehren, um dis Geschützrohr zu holen. Letzteres kaun erst Ende März nach Paris versandt werden, wodurch dem Ctablissement bedeutende Kosten entstehen, da die Tarifermäßigung für den Transport und Eingang der für die Ausstellung bestimmten Gegen⸗ stände nur bis zum 28. d. M. Anwendung findet. Die Eisenbahn⸗Gesellschafien, deren Bahnstrecken das Geschütz passiren muß, haben sich geweigert, dasselbe mit einem gewöhnlichen Zuge zu befördern, in Folge dessen ein Separatzug genommen werden muß. Das Rohr, bestimmt zur Bewaffnung eines Küstenforts, ist ein gezogener Hinterlader von 14 Zoll Seelendurchmesser. Ganz von Gußstahl construirt, beträgt sein Gewicht 100,000 Zollpfund. Die Kanone besteht aus einem inneren Rohre und darauf warm aufgezogenen Gußstahlringen. Das innere Rohr wiegt 40,000 Pfd. und ist aus einem massiv gegossenen von 85,000 Pfd. mittels Ausschm inter einem Tausend⸗Centner-Hammer dargestellt en. Die aufgezogenen Gußstahlringe wiegen zusammen 60,000 Pfund. Das Gewicht des Geschosses beträgt genau das Hundertsache des Geschosses einer gezogenen Feldfanone und das Doppelte des Gewichtes eines Vierpfünders, 1100 Pfd., die Pulverladung 100 Pfd. Der Pieis des Rohres ist 100,000 Thlr. Schon seit einem Jahre wird Tag und Nacht an dem Eceschütze gearbeitet. Die Kanone wird auf einer Stahl⸗Lafette im Gewichte und diese auf einem drehbaren Rahmen im Gewichte von 50,000 Pfd. ruhen. Auf denn Rahmen leitet das Geschütz zur Hemmung des Rücklaufes beim Schießen. Die nöthigen Triebvorrichtungen sind angebracht, um mit ein bis zwei Mann einer so enormen Masse Höhe, Richtung und Drehung so rasch und leicht geben zu können, daß ein in größter Nähe und mit größter Geschwindigkeit vorbeieilendes Panzerschiff mit Sicherheit verfolgt werden kann. (dens Schiffs nachrichten. Mütgetheilt von Chr. Hecht, Spezialagent in Friedberg. Angekommen in New-Yorl; Am 2. Februar Segel⸗ schiff Wm. Frottingham von Havre, am 4. Tebruar Segel⸗ ciff Gardner Colby von Rotterdam, am 4. Februar Dampfer Cily of Paris von Liverpool, am 6. Februar Segelschiff Wilhelmine von Rotterdam, am 8. Februar Segelschiff Olbers von Bremen. Das Schiff„John Bright“ von Liverpool brachte die Nachricht, daß am 31. Januar ein Boot des Schiffes„Nesolute“ heran kam, welches am 26. Januar von dem entmasteten, 54 Tage auf der Fahrt von Havre nach New Hork befindlichen amerikansschen Segelschiffe Bavaria 175 Passagiere an Bord genommen hatle und deßhalb um Lebensmittel bat, die ihm von dem „John Bright“ abgelassen wurden. Sitzung der Lokalsektion d. Gewerbvereins Samstag den 2. März, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1. Ergebniß der Ausschußsitzungen in Darmstadt, 2. Ent⸗ gegennahme von Desiderien und Wünschen bezüglich der Gewerbe und des Verkehrs. Behufs der Aufnahme in den Bericht der Offenbacher Handelskammer. Alle Juteressenien, also auch nicht dem Verein ange⸗ hörige, sind hierzu eingeladen. Friedberg den N. März 1867. Der Vorstand. dieler Mütter und die Hoffnung so manchen Vaters, den größten Theil ver holden Jugendzeit zubringen, müßte überall ein mit Aengstlichkeit rein- gehaltener, netter, behaglich wohnlicher Aufenthalt sein. Die paar Gulden Kosten hierfür dürfen gar nicht in Betracht gezogen werden. Was wird da nicht versäumt? Oder paßten die Worte des obigen Aufsatzes nur auf hannöverische Schulstuben? Wo sind denn bei uns die Schulsäle, die täglich mindestens gekehrt werden? Und dies bezeichnet der Verfasser mit Recht als bei weitem nicht ausreichend. Unsere Säle werden wöchentlich 2, wenn's hoch kommt, 3 mal ge— segt. Und wie? Wie es mit einem Besen ohne Aufputzlumpen und Wasser geschehen kann. Der Schmutz wird aufgescheucht, ein Bruchtheil kommt glücklich hinaus, der übrige hat das Vergnügen, in dichten Staubwolken im Schulsaale herumzuvagiren, um sich gemüthlich wieder dahin niederzu— lassen, wo er war. Jährlich zwei- oder dreimal wird aufgewaschen.— Einen Punkt aber vermißt man bei den Ausführungen vorstehenden Aufsatzes, es ist dies die Rücksicht auf die Gesundheit des Lehrers. Sollte die nicht leiden in dem Staub, der die Schulräume gewöhnlich dermaßen anfüllt, daß man oft unwillkürlich erschrickt, wenn dieselben von den Son— nenstrahlen plötzlich beschienen werden? Es ist wahr, viele Leute müssen den ganzen Tag im Staub stehen, ihr Geschäft bringt es mit sich. Nun, wo es nicht zu vermeiden ist, ist es schlimm genug. Der Unterschied be- steht übrigens darin, daß diese nur wenig und nur zuweilen sprechen, während der Lehrer stundenlang und, wenn er mit Herz und Seele bei seinem Unterrichte ist, in erregter Weise spricht und bei der erhöhten Thätigkeit der Lunge mit jedem der beschleunigten Athemzüge Massen des feinen Staubes verschluckt. Brust- und Kehlkopfkrankheiten sind bei Leh⸗ rern an der Tagesordnung; letztere werden von erfahrenen Aerzten manch- mal geradezu Lehrerkrankheiten genannt. Es wäre zu untersuchen, welche Rolle der Schulstaub in der Ent- stehungsgeschichte dieser Krankheiten spielt. Die Billigkeit erheischt wohl auch Rücksicht auf die Gesundheit des Mannes, dessen Beruf an und für sich aufreibend genug ist, zumal wenn, wie hier, das Interesse dafür mit dem für das körperliche und sittliche Wohlbefinden unserer Kinder Hand in Hand geht. g Obiger Aufsatz schließt mit den Worten:„Es ist unbegreiflich, daß diese so allgemeinen UHebelstände immer noch in so erheblichem Maße vor- handen sind, obgleich sie doch verhältnißmäßig leicht, wenn auch nicht ganz beseitigt, doch jedenfalls auf ein Minimum herabgedrückt werden könnten.“ Sagen wir lieber: An Bereitwilligkeit zur Abhülfe fehlt's gewiß nirgends. Nur werden derartige Dinge gar leicht überseben und sind den Eltern zumal meist unbekannt. Darum aber ist es Pflicht, darauf hinzuweisen. Lücken büßer. Kaffeetrinker. Die größten Kaffeetrinker auf dem Erdboden sind die Holländer, da sie nach statistischen Ermittelungen per Kopf der Bevölkerung jährlich 12 Pfund ver⸗ brauchen; wir Deutschen dagegen kaum 4 Pfund. Die gesammte Kaffeeproduktion auf der Erde beträgt bei einer guten Ernte 10 Millionen Centiner, darunter 75,000 Centner des berühmten Mokka.—(Von dem wir keinen bekommen. Der Setzer.) —.. ß.——ß——ß————ßß—————ß—ß——————ß—ß—ß—ß—ß—::dↄp ͤôee Sonntag den 3. März 1867 Großer Maskenball im Saale der Harmonie. Zur würdigen Uachseier der so glänzend abgelaufenen närrischen Damensitzung der Carnevals-Gesellschast Hechtinger. 2 2*„ 5 7 8 519 Das Theater ist während des Maskenballs geschlossen, doch ist es jedem Einzelnen gestattet etwas auf, aus- oder vorzuführen. Diejenigen, welche eine Extra⸗Narrheit beabsichtigen, belieben sich an eines der Comite-Mitglieder zu wenden. n e ene allgemeine Masken⸗Entpuppung. A ufa gie U her. Moutag den 4. März. Nach Beendigung des durch die Stadt gehenden Zuges gemüthliche Schluß Vereinigung aller activen und passiven Narren im Harmontesaale mit Harmoniemusik, nachträglichen Vorträgen, Aufführungen, Gesängen und sonstigen diversen Narrheiten. Ende unbestimmt. f 4 f e 531 in großer Auswahl, sowie Gold- und Silberkordel, Schellen ꝛc. für den 8 bevorstehenden Maskenball bei Jos. Hoffmann, Pösabwutlr. Masken⸗Anzüge 524 sind in großer Auswahl angekommmen bei. M. Steitz, Herrenkleidermacher. Klasken- Anzüge. 437 Dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Masken⸗ Garderobe in reichster Auswahl zum Verleihen ausgestellt habe. Anzüge ieder Art konnen bei mir bestellt, sowie neue Anzüge elegant, rasch und bing angefertigt werden. Ferner empfeble Gesichts⸗ Masken und Federn jeder Art und bemerke zugleich, daß Glacehandschuhe von allen Farben bin ure einer halben. Stunde gewaschen und glacirt werden. Conrad Diehl I., neben Hofapotheker Wahl. Unibersal-Jaagen⸗Ligucur von Carl von Metternich in Mainz 29 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., ver viertel Flasche 24 kr. Ph. Dan. Kümmich. 2 2 VV 2 Friedrieh Wilhelm, Preußische Lebens- und Guru Nittuuan-Atücn- Gfl. 70 zu Berlin. Genehmigt von des Königs von Preußen Majestät am 26. März 1866. Concessiontirt im Großherzogthum Hesseu durch Erlaß des Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Junern vom 13. Februar 1867. a Die Gesellschaft schließt Versicherungen auf das menschliche Leben in allen gewünschten Formen gegen mäßige und feste Prämien ab, insbesondere: Versicherungen auf den Todesfall, Leibrenten- und Pensions⸗Versicherungen, Alters ⸗Versorgungs- und Aussteuer⸗Versicherungen. Agenten werden unter gunstigen Bedingungen angestellt und beliebe man sich dieserhalb an den Unterzeichneten zu wenden. 1 Coblenz, 27. Februar 1867. August Bausch, Geuerol-Agent für Süddeutschland. Coblenz, Casinostraße 37. Repskuchen Rechnungen 5 ü äfts B e öße 529 sets frisch bei Ph. Dan. Kümmich mit Geschäfts Firma, per Buch 32 kr., in or heren Quantitäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpff⸗ Ueue Linsen! 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Wong Es werden nur Gewinne gezogen. Die Haupt- Gewinne betragen Mark 225,000— 125,000— 100,000— 50,090, nnen r 12.000, 2 à 10,000, 2 3 8000, 3 2 6000, 3 2 50004 4000, 10 à 3000, 60 à 2000, 6 à 1500, 4 à 200, 106 à 1000, 106& 5 00, 6 à 300, 100 à 200, 7628 à 100 Mark u. s. W. Gewinngelder und antliehe zie- 7 humgslisten sende sofort nach Ent- scheidung. Meinen Deutselland bereits grosse Loos ausgezahlt. Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Pfarxramtswoche; Herr Pfarrer Köhler. Sonntag Estomihi den 3. Mätz. Gotteedienst in der Stadtkirche: Vorimitlags: Herr Candidal Freiensehner. Nachmittags: Herr Candidat Lahr. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarver Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Windhgus. Interessenten habe mllein in 22 Mal das N U N Veranfw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag don Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 11 und eine Beilage.) Feuerfeste Kaffenschränkt gearbeitet und hält solche stetß 2 Bek 11 Bigen 4 helene von d — audet oiietdle . Dien l ligen Aal. cht lle en ( bedichusgen 0 dannesdates Ot werden. Die Hostal mit 10 Imme Arfotdalichen bah gelegen gausmoblirt und Ibetrieben worde günstige i. Oi Vunsch miert Kauftiebhabe ( belleden iich an Hartmann e Zugleich u oled Siam Sgeforder, solche Iisce Inventar d. Naubein to J Brennhozpers doc en um s Uhr m. Leif den iche chung Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 2 . e el Ver seice n wn ue Licher Skadtwald, Dlürikt Grosebäuserberg, 522 — Mobiliar Versteigerung. Gine Grube Mist Nächsten Monsag den 4. März d. Vor n Im n U 1 A Y. ver 5 sn kchmen den 4. und 8. März d. J. nachverzeichnete mittags 9 Uhr ab, werden eine Partie, zum Nachlaß 493 bat zu verkaufen C Fr. Walz. 8 Figzsortimente zur Versteigerung der Kappenmacher Georg Reich Gheleute dahler ge⸗. l * Monkag den 4. März., boͤrige Mobiltar-Gegenstände, namentlich Hals- und e* . 76 Eichen- Bau- und We kpolgstaämme von 6—29“ J Küchengerätbschaften in Kupser, Mesfing, Zinn, Eisen W ald* 1 2 lu s, gl Durchm. und 100, Länge, und Holzwerk, sämmtliches Glas und Porzellan, Leinen 0 U* 10 0 zu e. — 36 Fichten Stämme von 6—12 Dulchmesser und Weißzeug und diverse Kleidungsstücke in dem Hause 488 M g 0 0 bis zu 70“ Länge, 2 Fürstenstraße Nr. 191 öffentlich an den Meistbletenden rttetrten Kunden werden gebeten ihre zu 1 1 3 Kirschen Stämme von, 1114“ Durchm. und persteiger!. waschenden Strohhüte baldigst an mich einzusenden. 0 bio zu 87“ Länge, Naubeim den W. Februar 1867 M Gonder, 11 Hoinbuchen⸗Werkbolzstämme, vormals M. Steitz. Nusch 500 Eichen., Buchen- und Fichten Stangen, darunter Schutt. 8 5——— — 200 Langwiden. 5 1 1 a N lerfenc Dtenstag den 5. Mare. Holz- Versteigerung. Weißen Kleesaamen 28 240 Stecken Deen und Eichen⸗Scheld⸗ und 521 Im Oafädter Gemeindewald, Olfrikt Junger⸗ f 1 Ischränt 100 Len Stodkholz wald, kommen Freitag den 8. und Samstag den 528 kauft W. Gore kus, in rer Burg. „ 801* 0 J.„ er,.** r n—— . 9200 desgleichen Wellen, 7 März l. 5 nach verzeichnete Honssernmente zur Ver— Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen nur, 1 Der jedesmalige Anfang ist Molgens 9 Uhr am U N 1 Sieden Bücden als vorzüglich: bb dane Kiuser⸗Vecicht. 5 15 n..* 2 3 5 e de de deen 1 0% Schwarze Kaiser-Cinte de fet Großberzogliche Bürgermeisteret Lich 1 1481 5— Helm. Prügelholz Buchen, N 5 *—„ 107½ Eichen und Birken, J. Schol N 30 Agen. 7 st. Ru Bekanntmachung. 8888 102„ Fa J. Scholz in Mainz. pp, 1 a Stockholz 2 l Buchen, Diese, aus Pflanzenstoffen bereitete Tinte ist fret 3 31 Wegen Ablebens der Gottlieb Stamm 8 4 111 Eichen⸗Birken, von Säure, fließt sebr gut aus der Feder, die sie nie⸗ Nide Pelcuie von bier soll deren auf idre unmündigen„ 35 Aspen mals angreift, schreibt sich dunkelviolet wird aber nach 7 Ander vererbte Hoftauhe 1 Relserholz 11900 Stück Buchen-Wellen, kurzer Zeit für immer tief schwarz. g a ind inn Dienstag den 12. Mär 8 N 4100„ Eichen- und Birken⸗Wellen, Die Copirtinte ist unübertroffen, Abzüge davon lassen 6 f l Nachmittage 2 Uhr. 8 1775„ Aaepen⸗-Wellen. sich noch nach 8 Tagen nehmen. —18 biesigem Natbbause durch das unterzeichnete Land Ferner 305 Cubikfuß Eichentammbolz in 39 Stämmen Das gläschchen 8 kr. i gricht unter den im Termin dekannt zu machenden pon 5— 9“ Durchmesset und 15—30“7 Länge. 30 kozusgen effentlie verfkelkert. wenn aber kein Die Zusammerküast in am Schlag seaß nach dem Au for de —— neßbmbares Gedot eingelegt wird, sofort verpachtet] Marsenbilde, der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr. II rung. berden. 0[Das Stammbolz kommt am zweiten Tage zum Aus- 483 Diejenigen Herrn Lehrer und Gemeinde-Einnehmer Die Hofrauße bestebht aus einem dretstoͤckigen Hause gebot. Gegen vorschriftsmäßige Vürgscheine wird das des Kreises Friedberg, welche den Beitrag zur Lehrer⸗ bt 20 Zimmern, ciner bedeckten Trinkballe und den] Polz bis zum 1. Januar 1868 verborgt, Bemerkt wied, Conferenzkasse für 1866 noch nicht bezahlt haben, werden Folderlichen Nebengebäuden, ist in der Reindardsstraße paß das Holz von guten Qualtät iß. Olesenigen gebeten dies baldige zu tbun, wenn sie sich Unan⸗ 5 n nt, dichter gelegen vollftändig zum Wirtbeschaftsbetriebe Steigerer, welche den Holzabsubrweg über das Forsthaus] nehmlichkeiten ersparen wollen. ene dsmöblirt und seither darm eine srequente Wirthschaft] Winterstein benützen wollen, können den Grenzweg Fauerbach b. Fr. Conferenzrechner Söllner. 6 Het. berieben worden, wie denn auch die Lage dafür eine zwischen dem Ockftädter Gemeindewald und dem Pfaffen⸗— 512 sucht die Gemeinde Bruchenbrücken aufzunehmen sehlen. Ich bezeuge dieses der Wahrheit gemäß. . n und werden dleselben im Ganzen oder auch im Einzelnen Schloß Butzelaer“ Appeldorn den 17. Dezember 1865. Langsdorff angenommen. Reflectirende wollen sich innerhalb 8 C. E. Dezuw, Gartner. Cohn— Stadtgerschts⸗ Assessor. Tagen an die unterzeichnete Stelle wenden.) Dieser Brust⸗Syxyup, die Heine Flasche 54 kr., N Bruchenbrüclen den 26. Februar 1867. ist nur zu haben in Friedberg bei Ph. D Kümmich. 0%sUne B E cb Großberzogliche Bürgermeistere Bruchenbrücken 9% Mark. E anntma Jung. r 2 85 r d. Us. Wennhol i 1 ö— 7 3 8 fl. * zversteigerung in der Oberförsterei Ober⸗ E 3* 2 abe. Bekanntmachung. ae weg eee 4 K 1 l der Geor ei Friedder m slet alen 1 70 Maze den 11, März d. J., werden in 1 508 Die Spar- und Leibkasse zu Lich ic jederzeit bereit] bereit, 0 0 zu usle— heros dei Ober⸗Rosbach gelegenen Domanialwald Keller N —„ 6 1: zum Ankauf von Guts kaufschillingen, zu Darlehen auf Ockstadt den 1. März 1867 be- berg an die Meistdietenden öffentlich vecsteigert: f. 1. 1250 Wellen Buchen 0 0 Obligationen und zur Uebernadme von Odligattonen Kirchentechner Dien st. 2 f** ——— 2— been ce, a Relserholz. e e. 790 3 An- Verstei erun g An ei wverd 2 1 A 5 — Noch dem väuten eines Zeichtas mit der Glocke e find. 9 9 7 3 ge. Wed ür em Ober⸗Rosdach, deginnt die Versleigerung a die Verwa btm 517 Donnerstag den 7. März l. J., Vormittags er Fon def dem Fichtenweg im Kellerder 22 9 u euiteru- ö Ober 1— 11 den 2 r Abra 1867 1 1 2055 elfte J e Mal“ 000 8 2 1 8 f ann g eleute ge * Großherzogliche Odersörslerel Ober- Rosbach Oeffentlicher Dank. Mobtlien, als: ute gebörigen l. E eee 510 Andurch bescheinige, daß ich mich vielfach von der zwei trächtige Fahrküthe, ein Rind, ein trächteges 1 it G 3 trefflichen Wirkung der Stollwerck'schen, Brust Mutterschwein, dret Springer zwel Ganuse, fuuf 8 0 0 2 1* 5 1*„ J 11 b„ofraithe⸗ u n d U ab gärten⸗ Bonbons überzeugt habe. Wärend die. Heiserkeit 88 ein vollständiger Oekonomsewagen, iel 1 6000 Ver st etgerung. baldigst beseitigt wird, ist die auffallend rasche Wirkung vf ge, eine Egge, eine Fruchtfegmüble, eine neut 12000 314 Montag den 11. März d. J., Vormittags 11 Ubr, bei catarrbalischer Luftröhren-Entzündung, bei Raubbeit Oidwurzmübte, eine Häckselbank, drei merne 16 150 len in blesigem Rasbbause auf freiwilligen Ansrag im Halse, so wie bei dam Reize des Keblkepfs nicht genug Schweimeltöge, zwel Wagentücher ret v „„er Erden der dahler öde Michael Bauer's anzuerkennen. Da mir und vielen Collegen, diese Bon⸗ Ac n 2 „e- Gbeleute die zu deren Nachlasse gebörenden nachver- bons häufig schnelle. Linderung in obigen. Fällen ver⸗ A1. tr. Ger 2-3. Ne 1 lichneten Immobilien, als: s schafften, sollte es mich freuen, wenn diese Zeilen dazu— 3 2 7 2— 8 tur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. beitragen würden, den an Hals- und Brustbeschwerden Fan,— 1. Heu, eine uantit lein la 2. 388. 36,9. Hofratthe und Prabh arten 4 der] Leidenden, in bitsem schätzbaren Fabrikate eine baldige Grummet, elne Quantltät Spreu 2 Fuder Korn⸗ le da- 2. 387. 1008. Stadt, Beseitigung des belästigenden Zustandes zuzuführen. rod, 7. 8 Fuder Wetzenstrod, 2 Fudet Gerssen⸗ 10 2. 104. 106. Grabgarten Llebfrauengärten, Carl Formes, Königl. Kaiserl. Hof⸗ ftroßy, 2 Juder Paserroh, 1 Zuder Erdsenstret, * 5. 75. 202. Desgleichen im Ellernpfuhl, Opern- und Kammersänger. eine große Partble Mist, ein altes noch drauchdares nburg, 5. 105. 258. Desgleichen am Mainzerthor 42 5 5 4 Klavier und sonstige Gerätbschaften 6. 64. 151. Acer cuf dem Bog. 4 Oben genannte Stollwerck schen Brust⸗ Bonbons sind zur öffentlichen Bee ßeigerung. ebadthellungäbalber öffentlich meint M derftelgect in versiegelteen Paceten mit Gebrauchs⸗Anweisung à 14 kr. Petterwell den 24. Februar 1867. fritdderg. ö 41¹ tb Ar*r 9 2— ünstige ist. Die ganze Einrichtung(Inventar) soll auf unsch mitperkauft resp. miiperpachtet werden. Kaufllebbaber, welche die Hoftaithe einsehen wollen, blieben ich an die Vormünder jener Kinder, Georg kartmann oder Johannes Stoll dahier zu wenden. Zugleich werden Alle, welche Forderungen an golflieb Stamm's Ebeleute zu bilden haben, auf⸗ gfordert, solche zum Zwecke der Aufnahme in'o gericht⸗ ide Inventar binnen 4 Wochen bier anzumelden. Nauheim am 19. Februar 1867. v erden. Friedberg den 28. Februar 1867. 5 r Friedberg. U 2 Der dienflältefte Gerichts munn Bo uc al. N 1860 Zwetschen! 11 Türtische, Bamberger und Wenterauet bet Wilh. Fertsch. wiesbacher Wald bis an den Dreimärker und von da an den Gtenzweg des Domantalburgwalds auf die Wehrbeimer Straße fahren. Ockstadt den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeifterei Ockstadt Gröninger. 2650 fl. zu 4 8 stets vorräthig in Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Ph. Jac. Weißt, in Assen beim bei Carl Bauer, in Berstadt bei Chr. Eichel⸗ mann Sohn, in Butzbach bei Wilh. Wießler, in Bellersbeim dei B. Stern Sohn, in Hungen bei A. Buch, Kleesaamen 530 in allen Gattungen billigst bet Pb. Dan. Kümmich. 509 Seit langer Zeit litt meine Frau an Heiser⸗ keit und kataerhalischem Husten, nachdem sie eine Flasche dieses vorzüglichen G. A. W. Mayer'schen Brust, Syrups“) ange⸗ wandt hatte, fühlte sie sich wieder ganz wohl und hergestellt. Ich untetlasse daher nicht, dieses vor⸗ zügtiche Hausmittel ähntich Leidenden dringend anzu⸗ empfehlen. Balthaser Jann, Votwund. br Pattison's Gichtwatte ludert sofort und bellt scnel Gicht. Rheumatismen 277 aller Art, als Gesichta⸗, Bra, Hals. und Zahnschmerzen, Kopf., Hand unden egichk, Glleder· reißen, Rücken- und Lendenweb u. s. w. n Paketen zu 30 4 16 kr. zu baden det J. A. Windecker. Zu 1 fl. 43 kr. Schiller's ausgewählte Werke, Cotta'sche Original-Ausgabe. Erscheint in 15 Lieferungen à 7 kr., auch können complete Exemplare in 6 Baͤnden zu fl. 1. 45 kr. schon jetzt von uns bezogen werden. Friedberg Bindernagel& Schimpff. 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