1867. Damstag den 2. Februar. M15. Anzeiger für Oberhessen. Friedberger Intelligenzblalt. deck Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerslag und Samstag. ——.——— 7* N 4 5 3 5 N 5 Elten, Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend Seselschaf 8 bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition. Kemm! et 2— 8 Amtlicher Theil. feln Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: 8 9 Nr. 1. Die Organisation der Baubezirke betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Er⸗ * Nr. 2 sub 1. Edict, die Ernennung der außerordentlichen Mitgiteder des Staatsraths für 1867 betreffend.— sub 2 Bekanntmachung, Abänderung an den Statuten der Bank für Handel und Industrie in Darmftadt betreffend.— sub 4. dekanptmachung, die Gerichtsbarkeit in den durch den Friedensvertrag mit der g trone Preußen vom 3. September v. J. erworbenen Gebietstheilen betreffend. Nr. 3 sub 1. Verordnung, betreffend Ausübung der Gerichtsbarkelt in den⸗ en nigen Districten und Orten, welche iu Folge des Friedens-Vertrags vom 3. Sep 1 ö gebnisse der Rechnung der Einstandskasse auf die Pertkode vom 1. April 1864 bis 1865 betreffend.— sub 5. Bekanntmachung, die Vergütung für die in 1867 in Geld zu berichtigenden Besoldungs⸗ und Pensionsnaturatten betreffend. Nr. 4 sub 1. Edict, die Ergänzung der Feldtruppen in 1867 betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Vertheilung des Rekrutenbedürfnisses für 1867 auf die Provinzen betreffend. Friedberg den 28. Januar 1867. Groß berzogliches Kreisamt Friedberg Nichts. mber v. J. den Provinzen Starkenburg und Oberhessen einverl k ibt worden sind.— ech ur ub 2. Die Organisation der Salzmagazins Verwaltungen betreffend.— sub. 3. Trapp. J. Febrm detreffend: Die Ergänzung der Feldtruppen im Jahr 1867. Friedberg den 31. Januar 1867. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 80 Wir laden Sie ein, die Ihnen besonders zugehende Bekanntmachung Großh. Provinzialdirektion Oberhessen alsbald in jeder Ge⸗ %, neinde Ihrer Burgermeistereien anheften zu lassen und auf diese Weise zur öffentlichen Kenntuiß zu bringen. Aus dieser Bekanntmachung t die Vertheilung zu entnehmen. Zugleich folgt unten abgedruckt das Verzeichniß Derjenigen, welche eine Marschnummer gezogen haben. 1 Sie werden dieselden davon speziell in Kenntniß setzen und zugleich anweisen, auf an sie anlangende Ordre zu dem Regiment oder Corps, welchem sie zugetheilt sind, sich unverzüglich zu begeben. Sollte einer oder der andere durch ein begründetes Hinderniß davon abgehalten ein, so ist unter Anschluß des erforderlichen Zeugnisses über den Abhaltungsgrund sogleich berichtliche Anzeige hierher zu machen. In zeln Ebenso ist von Ihnen, wenn einer in gerichtlicher Haft sich befinden sollte, unverzüglich an uns zu berichten. Trapp. Contingentsliste des Kreises Friedberg für das Jahr 1867. beranbett. 1865 25 Johannes Wenzel, Ober-Roosbach. 60 Heintich Philipp Brauburger, Ober⸗] 96 Joseph Gerhard, genannt Stanger, — 98 5 8 11 Wöllstant. Rockenberg. 1 8 a„26 Konrad Armbrüster, Münster, läßt 1 g 0 de 32 r Fee d dere 01 Peter Kurt Wörner, Friedberg. 97 Ludwig Alles, Nieder⸗Florstadt. ö 1 Rekr.⸗Ratb d 62 Christian Wilbelm Musch, Nieder-] 98 Martin Schneider von Oder Mörlen u 1 18 englessen ung— 9 1 ald def 27 Job. Eberhard Mohr, Gambach. Florstadt. wurde ins Depot versetzt. 1 6 57— 1 Nieper Floral, 23 Johannes Landvogt, Roclenbderg. 03 Auen Cccbardt, Kurch⸗Göns, läßt sicf[ 99 Konrad Pholflpp Eichner, ger. pottes, Dt.; wurte dom 1. Juf.⸗Neg ai unsere 20 Jakob Schimpf, Nieder⸗Weisel, laßt Tvertreten. g Friedberg, relallv tauglich. a„ een d em sich vertreten. 64 Adam Scheibel, Ober-Mörlen. Jobs. Josepb Dieust von Ockstadt 0 e 1 i 1 K b 65 Job. Georg Gröninger, Ocksgadt. wurde bei der Nachpisttation für tem⸗ 5 Rath de 1866 für tauglich erkannt. Heinrich Rumpf, Friedberg. 60 Friedrich Wilh. August Fink, Beienbeim porär untauglich erkannt 118* 71 Philipp Heinrich Gatzert, Friedberg, Moritz Strauß von Friedberg wurde 67 Georg Weiß— 05 fad 1 1 5 ins Jobannes Schneider Jobs Michael 1 71 wurde vom Art.⸗Corps als zweifelhaft vom Rekr. Rath für temporär untaug⸗ Depot versetzt 5. F ö Sohn Ober Mörlen. 0 n e ne oe Georg Raab von Wobubach wurde] 102 Heinrich Kitzler, Nieder-Wessel, tela. . e 5„32 Georg Frees, Ostbeim. vom Rekr.-Rath ins Depot versetzt. tiv tauglich. 34 866 Karl Wagner, Friedberg. 69 Job. Jacob Groß von Ossheim wurde Kourad Kaiser, Ober⸗Wollstadt. 0 Ca 1 Georg Wetz von Griedel wurde bei Franz Sommer, Staden. bei der Nachvisitatton für untauglich Konrad Bill, Christoph 1. Sohn, 1 der Nachvisitation für untanglich er-“ 35 Philipp Böcher, Södel. f„ ertaunt. Nieder Wessel. kannt. ohannes Schepp, Pohl Göns, läßt. 20 Georg Felsing von Malbach dogl. Konrad Riedel, Fauerbach v. d. H. 338 2 Josepb Schaaf, Ockstadt. sich vertreten. 71 Johannes Engel, Friedberg, relativ Job. Kourad Hofmann, Bodenrod. genstande 3 Cpristian Volp, Friedberg Phillpp Albert Diehl von Ober- dauglich. 5 Heinrich Georg Moser von Ildenstadt 10. 4 Philipp Mühl von Söoͤdel wurde ins Wöllstadt wurde bei der Nachvifita- 7 Deinrich Krämer, Nleder⸗Mörlen. wurde bei der Nachvisilatton für un⸗ 7 2 fr Depot versetzt. tion für untauglich erkannt. 283 Jacob Grill, Ober⸗Rosbach. tauglich erkannt. 4 719 5 Wilbelm Gotr, Trais- Münzenberg. Konrad Winter, Fauerdach v. d. H. 74 Georg Emwerich Hanstein, Friedberg. Anton Landvogt, Rockenbertz, relativ — läßt sich vertreten. Helwig Wühelm Zöller, Friedberg. 78 Goltlieb Stelz, Nieder- Florstadt. tauglich. 1 6 Jacob Oehlschtägel, Butzbach, dsgl. Christopb Stetzer, Nieder Rosbach, i Heinrich Wilhelm Volp, Steinfurt. Philipp Roß, Ober⸗Resbach. en 7 Adam Alles, Münzeuberg. dsgl. relativ tauglich. 27 Heir, Konrad Kost Nieder Wöllsiadt. Ppilpp Karl Kretz, Friedberg. 2 8 Carl August Decher, Staden, dogl. Jakob Firzel, Frledberg, relativ] 78 Deintich Müller, Ockstadt. Friedrich Karl Oberländer, Friedberg. . 9 Johannes Stoll, Södel. tauglich. 79 Heintich Dieter von Fauerbach v. d. H. Konrad Wolf, Steinfurth. 5 1 1 10 Bernbort Karl Küchel, Butzbach, läßt Johannes Schneider, Andreas II. wurde bei der Nachpisitation für tem Jobannes Blebst, Hoch⸗Weisel, läßt * 6 sich vertreten. Sohn, von Ober Mörlen wurde ius porär untauglich erkannt. sich vertreten. i 11 Karl Ludwig Schmidt, Friedberg. Depot versetzt 80 Jobannes Adam, Hausen. 5 Konrad Diebl, Hoch⸗Weisel, läßt fich * 12 Zob. Karl Engel, Münzenberg. 43 Heinrich Buß, Gambach. 81 Martin Wagner von Ober⸗ Mörlen vertreten. 7 13 Kart Wilh. Veith, Ober⸗Rosbach. Philspp König, Ober-Mörlen. wurde bei der Nachpisitatlon für tem⸗ Johannes Jockel, Wohnbach. g 14 Karl Rumpf, Butzbach. g 5 Lorenz Bayer, Oppershosen porär unlaug ich erkaunt. 5 Joh. Peter Jacob Brauburger, Nieder⸗ f 15 Georg Vogel von Griedel wurde vom 46 Peter Schütz, Ober-Rosbach, 82 Julius Boller von Friedberg wurde Mörlen. f 1 Rekr.⸗Rath für untauglich erkennt. Hermann Schmidt von Ostheim wurde vom Rekr.⸗Rath ins Depot versetzt. Johannes Münck. Ilbenstadt. 94 16 Markus Hessenberger von Staden dog!. vom Rekr.⸗Nath für untauglich erkannt.] 83 Balthaser Lang von Griedel wurde ö Heinrich Ratz, Gambach. g 1 17 Friedrich Gruner von Butzbach wurde Heinrich Friedrich Welker, Nieder- vom Rekr.⸗ Rath für untauglich erkannt. Jobannes Kornmann von Oder · Ros · 7* ins Depot versetzt. Florstadt. 84 Ludwig v. Buchenröder, Butzbach, dient bach wurde ins Depot verseßzt. — 18 Konrad Reuter von Nieder-We sel Daniel Jakob Läufer, Assenheim. freiwillig um 2. Reiter Regiment. Heinrich Seidel von n v. d. H. * 9 N l auglich karl Christlan ölfershein 35 Fudwig Watzenborn, Söͤdel. wurde ins Depot versetzt. Tu wurde vom Rekr.⸗Rath für untauglich Karl Christlan Lind, Wölfersheim. 85 Ludwig benborn, Soͤd— 0 10 erkannt 5 195 Karl Krebs, Ober-Mörlen 86 Friedrich Wilhem Rausch, Friedberg Jacob Sulzbach von Opperspofen 3 4* 2 Philspp Marx, Butzbach. 87 Karl Friedrich Ludwig Eich, Friedberg. wurde vom Rekr.⸗ Rath für untaug⸗ 1. 0 4 ahr 5 rde Heinrich Wilh. Schönwolf, Beienheim lich erkannt — 9 19 Peter Pahn, Ober⸗Mörlen degl. Lorenz Röhrig von Langenhain wurde 88 Heinrich Wilh. önwols, L heim. ich erkannt. 80 9 B 5 1 N vom Rekr. Rath für untauglich erkannt.] 89 Anton Cunz, Nieder⸗Rosbach. Philipp Lebr, Bruchondcücken. 12 19 Martin Gerfleumeper, Friedberg. Friedrich Löhr, Butzbach. 90 Johannes Ludwig von Langenbaln Job Karl Friedrich Anton Weick ardt. 121 20 Isaat Hammel, Ober-Rosbach. Johannes Meler, Ober-Rosbach. e* Nachvisitattlon für un⸗ 1 W im In- g 0 21 Karl Lucwig Augusl Frank, Butzbach. 56 Philipp Schmidt von Ockstadt wurde tauglich erkannt. 1 i ene göckel, F * 22 Weh. Aram Schmlel Matetee F. bei der Nachvisitatlon für untauglich 91 Wlibelm Kleeberger, Söͤdel, läßt sich Ferdinand Franz 99 8 Nas 23 Georg Marlof Melbach läßt sich erkannt. vertreten. berg, dient freiwillig um 2. Inf.⸗Reg., 609 vertreten 4 4 Jacob Becker, Nleder⸗Weisel. 92 Job. Georg Petrp, Gambach. 5. Compagnte. 0 11 24 5 8 ar Nord 93 Heinr. Ludwig Schütz, Oder⸗-Roobach Heinrich Georg Rudolph Berger, 7 24 Wilhelm Adam Schmidt von Fried- Georg Frlebrsch Heh, Melbach. 97 WIr N a i Vünster, dient freiwillig in der Plonler⸗ 1 1. berg wurde vom Rekr.⸗Rath für un⸗ Jacob Schuch von Nieder⸗Mörlen,] 94 Maximiltan Schmidt, Frledberg. e n „*. tauglich erkannt. wurde ins Depot versetzt. 95 Jobannes Seibel, Fauerbach v. d. H.! Compagate als Corporal. 1 12 peter Jacob Nad von Nieder-Mörlenft29 Hermann Felix Grödel, Außer vorstehendem Contingent können als Ersaßz etwaiger Friedberg, wurde v. Rekr.⸗Nath für 10 erkannt. 80 i N 124 Jobannes Eichelmann, nzenberg.! pp Simmrock, Friedberg. 12⁵— Kling. Oppersdosen, läßt sich 131 Josepb Lempert, 30 een. vertreten. 132 Konrad Schneider, Ostheim. 126 Emil Lung, Wohndach, desgl. 130 Joh. Karl Friedrich Weickhard von 127 annes Rühl, Oder⸗Mörlen. N danke dient N— ist vorne 12 Heimrsch Faunhardt von Ober⸗ dem Contingent schon aufgerechnet. Mörlen wurde dom Rekr.⸗Rath für 134 Konrad Mayer, Weckeoheim, läßt sich untauglich erkannt. vertreten. Abgänge Nachstehende zum Militärdienste abgegeben werden 135 Adam Endlein, Rockenberg. freiwillig und ist vorne dem Conlin 136 9 15 n von 198 gent schon aufgerechnet. a* wur ei der Nachvifitatlon für un⸗ ö* * 100 856 142 Joh. Georg Häuser, Nieder⸗Weisel. Joh. nrich Dörr, Friedberg. 0 138 Konrad Bopp, Wölfersbeln 144 Valentin König, Ober-Mörlen. 139 Anton Bill von Oppershosen wurde 145 Franz Witzel, Nieder⸗Mörlen. ins Depot versetzt. 140 Reinhard Wirth, Wölfersheim. 140 Wildelm Maurer, Södel. 147 Balthaser Wagner, Geledel. 141 Ferdinand Jöckel von Friedberg dientf 148 Urtas Ferdinand Höres, Bauernheim. Betreffend: Verein zur Unterstätzung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener hessischer Soldaten vom Feldzuge 1866. Dasselbe Friedberg den 31. Januar 1866. an Dielen. Unter Bezugnahme auf die in Abdruck nachfelgende Mittheilung des Vorstandes des Javaliden⸗Unterstützungsvereins zu Darmstadt fordern wir Sie auf, den Gemeinderath Ihrer Bürgermeistereien zu veranlassen, daß derselbe zur Erreichung des wohlthätigen Zweckes dieses Vereins— Unterstützung derjenigen Soldaten, welche in Folge der im Feldzuge des Jahres 1866 erhaltenen Wunden entweder ganz oder zeitweise arbeitsunfählg geworden stnd, oder den bedürftrgen Angehörrgen von im Felde ge⸗ bliebener resp. gestorbener Militärpersonen— Gaben aus den Gemeindekassen bewilligt, und die hierüber erwachsenden Protokolle binnen 8 Tagen vorzulegen. Der unterzeichnete Vorstand hat im Einverständniß mit dem Verwaltungsrath an solche Invaliden und Angehörige gebliebener Militärpersonen, welche den erhobenen Ermittelungen zufolge als einer augenblicklichen Hülfe bedürftig erschienen, vorläufige Geldunterstützungen in kleineren Beträgen vertheilt, unbeschadet der etwa demnächst ein⸗ tretenden regelmäßigen Unterstützungen. Es wurden auf diese Weise bis zum Schluß des Jahres 1866 ausgegeben: 1) an elf Wittwen resp. Familien gebliebener Militärpersonen 470 fl.— kr. 3) an fünf und fünfzig Soldaten, vonn Feldwebel abwärts 825 fl. 30 kr. Summa 1295 fl. 30 fr. Der Vorstand wird vorerst und so lange eine definitive Verwen— dung des noch in der Bildung begriffenen Fonds unthunlich ist, mit Gewährung vorläufiger Geldunterstützungen an solche Soldaten fort- fahren, welche in Folge ihrer im Felde erhaltenen Wunden oder entstandenen Krankheiten entweder ganz oder zeitweise arbeitsunfähig geworden sind, so wie an solche Angehörige von im Felde gebliebenen resp. gestorbenen Militärpersonen, welche nach allen vorliegenden Verhältnissen auf Unterstützung durch den Gefallenen angewiesen waren. Er wird zugleich Uebersichten der verwilligten Unterstützungen periodisch, jedoch ohne Nennung der Namen, zur Veröffentlichung gelangen lassen, und wiederholt hiermit die schon fruͤher an alle Diejenigen, welche sich für den Verein und dessen Wirksamkeit interessiren, gestellte Bitte um Mittheilung von Notizen über solche Personen, welche einer Unter⸗ stützung bedürftig sind und nach unseren Statuten eine solche ansprechen können. Außerdem ist der Vorstand fortwährend bestrebt, den noch theilweise arbeitsfähigen Invaliden entsprechende Beschäftigung zu verschaffen, insbesondere auf deren Verwendung im öffentlichen und Privat⸗Dienste möglichst hinzuwirken. Die in Folge unsres Aufrufs vom 12. Oktober v. J. dahier und auswärts eingegangenen einmaligen und jährlichen Beiträge beliefen sich am Schluß des Jahres 1866 auf die namhafte Summe von zu⸗ sammen nahezu 13,000 fl. Der allgemeine Wohlthatigkeitssinn, tus⸗ besondere der Bewohner unsrer Stadt, hat sich zwar hierdurch auf's Neue glänzend erprobt, und der Allerhoͤchste Protektor unsres Vereins, Seine Königliche Hoheit der Großherzog, sowie sämmtliche Glieder unseres erhabenen Regentenhauses sind hierbei mit leuchtendem Bei⸗ spiel vorangegangen. Allein die jetzt vorhandenen Mittel reichen bei Weitem nicht aus, wenn der Verein im Stande sein soll, der ihm gesetzten hohen Aufgabe nachzukommen, nämlich: die in Folge des unglücklichen Krieges hilfsbedürftig gewordenen Soldaten und Familien vor Mangel und Noth zu schützen, ihnen ein ausreichendes und an⸗ ständiges Fortkommen zu sichern. Denn nach den uns bis jetzt zu⸗ gänglichen Mittheilungen, insbesondere nach Inhalt der durch das Commando der Großherzoglichen Armeedivision eingezogenen und an uns abgegebenen Listen und Berichte, beträgt die Zahl der im Felde verwundeten und in Folge davon unterstützungs bedürftig gewordenen Soldaten Einhundert fünf und neunzig. Da diese Listen noch nicht abgeschlossen sind, so wird sich die angegebene Zahl— worauf auch anderweite Notizen hinweisen— jedenfalls über Zweihundert erhöhen. Ueber die Anzahl der Gebliebenen fehlt uns noch bestimmte Auskunft, es sind jedoch bereits zahlreiche Gesuche von Angehörigen Gebliebener bei uns eingelaufen, und da sich dieselben beinahe zäglich mehren, so wird die helfende Thätigkeit des Vereins sich voraussicht— lich auf eine bedeutende Anzahl von Familien zu erstrecken haben. Am Schluß des vorigen Jahres waren Verhandlungen über fünfzehn derartige Gesuche eingeleitet, von welchen elf durch Ge⸗ währung von Unterstützungen vorläufig erledigt wurden. e e ee Es wird wohl keinem Zweisel unterliegen, daß die Gesammtzahl der zu unterstützenden Invaliden und Familien mindestens die Ziffer von Zweihundert fünfzig erreichen wird. Die vorstehenden Thatsachen sprechen wohl überzeugend für die Richtigkeit der in früheren Bekannzmachungen von uns ausgesprochenen Ansicht, einmal, daß die ohnedieß in unsicherer Aussicht stehende Hälfe des Staates nicht abgewartet werden durfte, weil inzwischen die in dem Dienst des Vaterlandes verstümmelten Soldaten und deren ver— waiste Angehörigen dem bittren Mangel Preiß gegeben sein würdenz ferner, daß alle Theile unsres Landes, die Bewohner der Städte, wie der kleinsten Dorfer, Gemeinden, Corporationen und Priwate that— kraftig mitwirken müssen, wenn es möglich werden soll, die gemein⸗ same Pflicht gegen die zahlreichen Unglücklichen ausreichend und nach⸗ haltig zu erfuͤllen; endlich, daß bei der Große des vorhandenen Be— durfnisses und der Mannichfaltigkeit der in Betracht kommenden und sorgfältig zu erforschenden individuellen Verhältnisse der von uns ver⸗ tretene Verein, welcher sich die Sorge für die ihrer Gesundheit und Arbeitskraft beraubten Landeskinder, für die durch den Tod ihrer Er⸗ nährer in Nahrungssorgen gerathenen Familien, zur aus schließ⸗ lichen Aufgabe gemacht hat, geradezu ein Gebot der Nothwendigkeit gewesen ist.. Wenn wir auch die uns seither im In- und Ausland zu Theil gewordene reiche Beihülfe dankbar anzuerkennen haben, so können wir doch unser Bedauern darüber nicht unterdrücken, daß die Theilnahme an unstem Unternehmen immer noch nicht die erwartete Ausdehnung gefunden hat. Während sich in der Provinz Rheinhessen Zweig⸗ vereine nur in Mainz und Worms constituirt haben, ist die Provinz Starkenburg außer unsrem Hauptverein nur durch den Zweig⸗ verein Fürth⸗Lindenfels, die Provinz Oberhessen aber durch solche noch gar nicht vertreten. Ueberhaupt haben viele und wohlstehende Gegenden unsres Landes bis jetzt kein Zeichen ihrer Betheiligung gegeben. Die vorstehend dargelegten Thatsachen müssen uns aber auf⸗ fordern, unsere frühere Bitte um thätige und dauernde Unterstützung unserer Bestrebungen dringend zu wiederholen. Insbesondere mögen jene Thatsachen eine laute Mahnung für alle Diejenigen enthalten, welche seither aus irgend einer Rücksicht unserem Verein fremd geblieben sind. Wir unterstützen Nothleidende aus allen Theilen unseres Landes, auch aus den in Folge des Friedensvertrags mit Preußen jetzt dorthin abgetretenen Bezirken; wir dürfen uns deshalb auch der Erwartung hingeben, daß kein Theil unseres Landes, keine Stadt, keine einzige Gemeinde bei dem gemeinsamen Wohlthätigkeitswerke zurückbleiben wird. Nur wenn alle Kräfte zusammenwirken, wenn Jeder in seinem Kreise für die Interessen des Vereins thätig eintritt, dann kann die demselben zu Grunde liegende Humanitäts⸗Idee ihrer Verwirklichung entgegengehen, nur dann wird die Ehre unseres Landes gegenüber den in seinem Dienste gefallenen und verstuͤmmelten Söhnen aus⸗ reichend gewahrt sein. Zum Schlusse freuen wir uns unseren Mitgliedern und Allen, welche sich für das Gedeihen des Vereins interessiren, die Mittheilung von einem neuen Beweis der Gnade des Allerhöchsten Protectors des Nereins machen zu können. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem von uns vertretenen Verein Corporations-Rechte zu verleihen. Darmstadt den 14. Januar 1867. Der Vorstand des Invaliden-Unterstützungs⸗ Vereins. Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Hahn, Hofgerichtsrath. Weber, Stadtgerichts⸗Assessor. 1 Dasselbe an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dorn-Assenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Sie wollen alsbald zur öffen.lichen Kenntusß bringen, daß die Hauptbezirksliste der in Ihren Gemeinden im Jahr 1846 geborenen Militärpflichtigen vom 2. k. M. an auf unserem Büreau zu Jedermanns Einsicht 14 Tage lang offen liegt. Friedberg den 31. Janua 1867 Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter q 5. 143 Peter Hofmann. Ober⸗Rosbach⸗ ö Versteigetu Jahre, hö wurde mt fachdem el Fung hier mahmebüdge blieben wa . 3. besch schid zu zu betrac in seiner len. 1 und Metz für den 2 beistal. folgenden rechlfertig Hauses 1. Militär, des Minist 8 Nach ein was die graphenne Betrag 1 ausgab die Berto bis 18 Kammen des Hrn furt(1 nach Nel (1757 f Vermähli gaben A du Abs gaben di Dagegen Auderesse Kossen Siß un, Erbaun und Ka besimmt Berichte werden. Gute Leut, beweg, gelaufen Erschtin sch in 85 n An duden N Wü dahe ige ehende 1 ach⸗ det unt um ruin g Let dtm g tseneß beten 2 Toei Farrr bir Tecilnabat aredt daun u J det, Nn t Zet, eie abtt daaet babes tu Zeichen aber anf Ueterstützang dert wogel datt, wtlcht ben sink tt kanbet 1955 11 Betreffend; Regultrung des Landpofdienstes bet den Postslellen zu Frledberg, Naubelm und Reschelsbelm. Oeffentliche Bekannt m a Friedberg den 30. Januar 1867. ch ung. Nach einer Mittheilung Groß. Ober⸗Post-Amts in Darmstadt ist die nachstehende Einrichtung der Landbestelltour II. bei Großh. 13 Friedberg, welche von der in Nr. 11 des Intelligenzblattes bekannt gemachten abweicht, für zweckmäßiger erachtet worden. Wir ingen dies unter dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß, daß diese Einrichtung mit dem 1. Februar 1. J. in das Leben tritt, Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Postamt Friedberg. Botengang II.(wöchentlich 6 mal): Aus Friedberg 8¼ Uhr Morgens, in Dorheim 9½, Bauern- bim 10¾, Dorheimer Bergwerk 11½, Melbach 12½ Uhr Nachmittags, Södel 1¾, Wölfersheim 2¾, Schwalheimer Brunnen 5, Schwal⸗ seim 5½, zursck in Friedberg 6 Uhr Nachmittags. Hessen Darmstadt. Sitzung der zweiten Jammer vom 28. d.(Forts.) Berathung über die gechenschaftsablage für 1860—62. Der Posten „Einnahme von Jagden“ gibt zu längerer Debatte Leranlassung, in welcher von Metz hervorgeboben bird, daß bei Vergebung von Jagden aus der Hand en Mißbrauch mit dem Namen des Großherzogs ge— ttieben werde. Bei der Debatte betheiligte sich außer ⸗ tem J. K. Hoffmann, Forstmeister Hoffmann, Kraft, Zentgraf, v. Löw, Zimmer und Wernher. der Antrag des Ausschusses, die Staatsregierung * ersuchen, ganz allgemein zu veranlassen, daß kmmtliche fiskalische Jagden nur in öffentlicher bersteigerung und auf nicht länger als sechs Jahre, höchstens auf 12 Jahre, verpachtet werden, rurde mit 30 gegen 14 Stimmen angenommen, sachdem ein Antrag Zentgraf's, die Beschluß— sssung hierüber bis zur Berathung des Ein- zahmebüdgets auszusetzen, in der Minorität ge— Lieben war.— Die vorige zweite Kammer hatte 3. beschlossen, die Geldüberlassung an Roth- bild zu nur 1% Zinsen als nicht gerechtfertigt u betrachten. Der diesmalige Ausschuß beantragt u seiner Mehrheit, diesen Beschluß fallen zu ussen. Dem treten die Abg. Bamberger, Heß ind Metz entgegen, Wernher, Kraft u. A. sprechen fir den Antrag, welchem schließlich die Kammer leitrat. Die Kammer erklärte ferner die unter olgenden Rubriken gemachten Ausgaben für ge— sechtfertigt: Pensionen, Bedürfnisse des großh. Hauses und Hofes, besondere Ausgaben für das Militär, endlich Ausgaben in Geschäftszweigen zes Ministeriums der Justiz. — Sitzung der zweiten Kammer vom 29. d. Nach einer Interpellation des Abg. Dernburg, vas die Regierung zur Ausdehnung des Tele- sraphennetzes gethan und zu thun gedenke, wird zie Berathung des Rechenschaftsbericht pro 1860 is 1862 fortgesetzt. Die von der früheren Tammer beanstandeten Posten: 1) Ueberzugskosten »es Hrn. v. Biegeleben von Berlin nach Frank— urt(1000 fl.), 2) Reise des Grafen Görtz nach Petersburg, wegen Ableben der Großherzogin 1757 fl.) und 3) Kosten bei Gelegenheit der Zermählung des Prinzen Ludwig(8260 fl.) zaben Anlaß zu einer lebhaften Debatte. Bei der Abstimmung erhielten indeß sämmtliche Aus- jaben die Bewilligung der Mehrheit der Kammer. Dagegen hielt die Kammer, nach einer nicht un- nteressanten Debatte, die Beanstandung für Rosten der Ordenskanzlei, welche über den früheren Betrag von 12,030 fl. mit 2631 fl. weiter ver- nusgabt wurden, aufrecht. Am Schluß der Sitzung bringt Dumont noch einen Antrag auf Erbauung einer stehenden Brücke zwischen Mainz und Kastel ein, worauf sich die Kammer auf un⸗ bestimmte Zeit vertagt, bis die Ausschüsse ihre Berichte und Anträge u. s. w. vollendet haben werden. Auf die schon mehrfach angekündigte Broschüre des Bischofs v. Ketteler über die „Deutsche Frage“, welche sich noch im Drucke befindet, sollen die Bestellungen so massenhaft ein- gelaufen sein, daß die erste Auflage vor deren Erscheinen bereits vergriffen ist. v. Ketteler soll sich in dieser Schrift auf das Entschiedenste für den Anschluß an den norddeutschen Bund aus— sprechen und sich hierdurch mit den übrigen Häuptern der ultramontanen Partei im Wider— spruch befinden. Friedberg, 31. Januar. Einer heute dahier zusammengetretenen Versammlung von hiesigen Mitgliedern des Comites für die bevor- stehende Parlamentswahl und von auswärts her— gekommenen Vertrauensmännern aus mehreren Orten des Wahlkreises Friedberg-Vilbel⸗Büdingen war Gelegenheit gegeben, den auf der Durchreise hier eingetroffenen Parlaments-Candidaten, Herrn Bergrath Buderus von Hirzen⸗ hain, persönlich kennen zu lernen, denselben sich über seine persönliche Stellung zu der vor— liegenden Frage der Constituirung des nord— deutschen Bundes u. s. w. aussprechen zu hören, und ein Bild von demselben zu gewinnen, welches den Wünschen und Erwartungen der weitaus überwiegenden Mehrzahl der Anwesenden in Be— zug auf unsern demnächstigen Vertreter in dem norddeutschen Parlament in jeder Hinsicht ent— sprach. Zwar wurde nach Entfernung des Herrn Buderus von den anwesenden Butzbacher Herren die schon bei einer früheren Versammlung befür— wortetete Candidatur des Herrn Kuhl lebhaft angeregt und mit großer Wärme hervorgehoben, konnte aber schließlich dadurch nicht verhindert werden, daß sämmtliche Stimmen, welche nicht nach Köpfen, sondern nach den vertretenen Orten gezählt wurden, mit Ausnahme der Butzbacher, welche sich dagegen, und noch eines Ortes, dessen Vertreter sich nicht entscheiden zu können erklärten, für die Wahl des Herrn Bergrath Buderus sich aussprachen. Es wird demnach bei der nächsten Sonntag den 3. Februar Nachmittags um zwei Uhr in Nieder Wöllstadt stattfindenden allgemeinen Versammlung von dem Friedberger Wahl-Comite, welches diese Versammlung auf mehrfachen Wunsch ausgeschrieben hat, Herr Bergrath Buderus zu Hirzen⸗ bain als Wahl⸗Candidat in Vorschlag gebracht werden, und wäre recht sehr zu wünschen, daß in einer so hochwichtigen Sache, wobeises sich nicht um einseitige Parteifragen, son⸗ dern um allgemeine vaterländische In- teressen handelt, eine Einigung erzielt und Herrn Bergrath Buderus, welcher als ein in jeder Beziehung würdiger Vertreter unseres Wahlkreises bei der heutigen engeren Versamm— lung beinahe einstimmige Anerkennung gefunden, die Zustimmung aller, auch der vorgeschrittensten liberalen Parteischattirungen, zu Theil werden möge! Gießen. Das hiesige Bezirksstrafgericht hat in der Verhandlung gegen J. Krauß von Butzbach wegen Majestätsbeleldigung auf 4 Wochen Gefängniß und Verurtheilung in die Kosten erkannt. Es ist dies abermals eine Bestrafung für eine in der Zeit größter Aufregung des vorigen Sommers geschehene Aeußerung, für welche, wenn auch dem Gesetze nach strafbar, in An⸗ betracht der damaligen Erregtheit und Gereiztheit der Gemüther nachsichtiges Vergessen und Ver— geben zu wünschen sein möchte. Preußen. Berlin. Als definitive Re— gierungecandidaten Berlins für das norddeutsche Parlament sind aufgestellt, für den ersten Wahl— bezirk: v. Roon; für den zweiten: Graf Bis— marck; für den dritten: General v. Moltke; für den vierten: General v. Falckenstein; für den fünften: General Herwarth v. Bittenfeld, und für den sechsten: General v. Steinmetz. — Die„Weser-Zeitung“ meldet bezüglich der Bundesangelegenheit:„Als zuverlässig gilt, daß die nord deutschen Regierungen während der Session des Reichstages bei der preußischen Regierung vertreten sein werden. Die Verhand— lungen mit dem Reichstage wird indessen Preußen allein zu leiteg haben.“ — Nach der officlösen„Nordd. Allg. Ztg.“ ist die Nachricht, Preußen habe von Oesterreich Aufklärungen über Truppenbewegungen in Galizien erbeten, durchaus unbegründet. — Eine telegr. Depesche von Berlin meldet: Mit der großherzoglich hessischen Regierung hat Preußen keine militärische Separatconvention abgeschlossen. — Der Fürst v. Thurn und Taxis hat das Postrecht und das gesammte Inventar an Preußen für die Summe von 3,000,000 Thlr. abgetreten. Der Vertrag wurde dem Abgeordnetenhause vorgelegt. — Die Staatsregierung hat nach Einholung eines Gutachtens von vertrauenswürdigen Ein⸗ wohnern die Gemeindeverfassung Frankfurts ent- worfen, welche, einige auf die besonderen Frank- furter Verhältnisse berechnete Abweichungen ab— gerechnet, nur eine Umarbeitung der Städte- ordnung vom 30. Mai 1853 ist.— Die Er- öffnung des Parlaments ist definitiv auf den 24. Februar festgesetzt. Der Verfassungsentwurf berücksichtigt vielfach die Separatwünsche der einzelnen Regierungen.— Das Abgeordnetenhaus genehmigte in seiner Sitzung eine Eisenbahn⸗ Anleihe von 24 Millionen, dabei festsetzend, die Regierung dürfe die betreffenden Bahnen nur mit der Zustimmung des Landtages verpachten oder veräußern. Vom Niederrhein wird gemeldet, daß nach Mittheilungen aus dem Holländischen die Rinderpest diesseits des Rheines keine Fortschritte macht; sie soll dagegen auf der anderen Seite sich der preußischen Grenze nähern. Kiel. Anlaßlich einer Verfügung des Ober⸗ präsidenten ist die Majorität der Stadtdeputirten wegen Nichttheilnahme an der Feier der Besitz⸗ ergreifung zu einer motivirten Erklärung inner⸗ halb acht Tagen aufgefordert worden. Aus Holstein wird über die Einverleibungs⸗ feierlichkeiten gemeldet, daß dieselben nach den jetzt aus allen Landestheilen vorliegenden Nach- richten durchweg einen bureaukratisch-militärischen Charakter gezeigt haben.— Der plötzliche Rück⸗ tritt des General v. Manteuffel hat allgemein überrascht. Die Gründe, welche den Feldherrn hierzu bewogen, hüllen sich in Dunkel. Die Bevölkerung sucht die Motive theils in Mißhellig- keiten mit dem Regierungpräsidenten Scheel— Plessen, theils in der Dotationsangelegenheit. Frankfurt. Am 28. d. fand im Saale der„Harmonie“ dahier die erste Wahlversammlung zum norddeutschen Parlamente statt. Ueber 300 Personen, meist dem Arbeiterstande angehörig, hatten sich eingefunden. Den Vorsitz führte das, dem jüngst niedergesetzten Agitations-Comite an⸗ gehörende Mitglied Herr W. Welker von hier. Derselbe wurde, nachdem er sich zu dem von der Generalversammlung des allgemeinen deutschen Arbeitervereins in Erfurt nach den Prinzipien Ferd. Lasalle's aufgestellten Programm bekannt, von der Versammlung als Candidat für das Parlament mit allen gegen eine Stimme ausersehen. Wie man vernimmt, hat die Staats- anwaltschaft Appellation gegen das freisprechende Urtheil des Zuchtpolizeigerichts hinsichtlich der „Tagebuch-Blätter“ ꝛc. jc. eingelegt. Usingen. Der Usinger Anzeiger schreibt: Auf die von mehreren hies. Einwohnern unterm 18. d. M. gemachte Eingabe an die General- postdirection zu Frankfurt a. M. wegen Her— stellung einer Personenpost zwischen Usingen und Nauheim ist Antwort erfolgt, wonach die erwünschte neue Einrichtung wabhrscheinlich schon an dem 1. März d. J. mit Anschluß an die Züge der Main-Weser-Bahn ins Leben tritt. Allerdings nur ein kleines Ereigniß, aber unter dem ehemaligen Erblandpostmeister des weiland deutschen Reichs dennoch eine Unmöglichkeit.— Konig Johann von Sachsen soll Schritten zur Ver- Wiener und Berliner Seinem Einflusse und Sachsen. auf das Erfolgreichste mit söhnung zwischen dem Hofe beschäftigt sein. seinen Bemühungen schreibt man es zu, spezieller Anordnung des Kaisers von diejenigen österreichischen Regimenter, welche kurz nach dem Ausbruch des Krieges nur nach ihrer Nummer geführt werden durften, fortan wieder gleichzeitig durch den Namen ihrer früheren In⸗ daber(König von Preußen, Großherzog von Baden, Großherzog von Meckkenburg⸗ Schwerin, Kronprinz von Preußen, Prinz Karl und Prinz Friedrich von Preußen, endlich Graf Wrangel) zu bezeichnen sind. Inwiefern etwa auch die Erklärung zurückgezogen worden ist, womit die österreichischen Erzherzoge, welche Chefs preußischer Regimenter waren(Albrecht, Leopold und Karl Ludwig), auf diese Ehrenstellen Verzicht geleistet, verlautet nichts. Bayern. München. Von fünfzehn der Linken angehörenden Abgeordneten ist eine Inter⸗ pellation an den Staatsminister der Justiz be- schlossen worden, ob derselbe nicht geneigt wäre, dem Landtag einen Gesetzentwurf zur Aufhebung der Todesstrafe vorzulegen? — Die Bayer. Ztg. sagt in ihrem amtlichen Theil: Am 9. Januar sind an die bayerischen Gesandtschaften in Stuttgart, Karlsruhe und Darmstadt gleichlautende Noten abgesendet worden, folgenden Inhalts: Nach Aufhebung des deutschen Bundes gebiete, bei der Schwierigkeit der Her⸗ stellung einer neuen Bundesverfassung zwischen Bayern und den übrigen süddeutschen Staaten, doch die Pflicht der Selbsterhaltung, die auf⸗ gehobenen Grundbestimmungen durch andere, wo möglich bessere zu ersetzen. Die Bundes⸗Kriegs- verfassung bestehe nicht mehr, es sei daher hohe Zeit, zum Schutze der süddeutschen Staaten(mit Ausschluß von Oberhessen) eine andere Kriegs- verfassung mit Benützung der gewichtigen Lehren des letzten Jahres festzustellen. Eine Verein⸗ barung hierüber sei dringend nothwendig; um der Gefahr des Zustandekommens verschiedener Militärverfassungen zu begegnen, schlug die baherische Regierung, behufs Abschlusses einer gemeinsamen oder doch wenigstens gleichartigen Uebereinkunft betreffs der Wehrverfassung, eine Conferenz der Minister des Aeußern und des Krieges genannter Staaten vor, wobei gleichzeitig auch über die ehemaligen Bundesfestungen Ulm und Rastatt Verfügung getroffen werden soll. Baden. Mannheim. Der Rhein ist in Folge mehrtägigen Regenwetters und Zusammen⸗ gehens großer Schneemassen an der Schweizer⸗ grenze in der Nacht vom 27. auf 28. v. M. gegen 4 Fuß angeschwollen und noch fortwährend im Steigen. Von Heilbronn wird gemeldet, daß der Neckar bereits eine Pegelhöhe von 13½ Fuß erreicht hat. Hier sind beide Flüsse 2 Fuß und darüber gewachsen und unter den bewandten Ver- hältnissen in den Niederungen Hochwasser zu ge— wärtigen. Oesterreich österreichischen Gesandten in Bern und des pro⸗ visorischen schweizerischen Geschäftsträger in Wien hat der österreichische Minister der auswärtigen An- daß nach gelegenheiten erklärt, mit der größten Bereitwilligkeit einen Handels- vertrag mit der Schweiz abschließen werde.— Die Kaiserin von Oesterreich gekommen und gestiegen. der Gräfin Trani, — Der Schneefall im Hochgebirge ist ungeheuer; am Simplon hat eine große vollständig gesperrt und die hinübergetragen werden; liegt der Schnee 4 Fuß hoch und der Paß ist selbst für kleine Schlitten nur ist wegen der in Rheinpreußen herrschenden Vieh- seuche die Einfuhr von Fleisch von Wiederkäuern aus Rheinpreußen und Rheinbayern nach Frankreich untersagt.—(Siehe seiner Sitzung mit großer Majorität beschlossen, den der um 6 Uhr 30 einer Mittheilung des Schweiz. Nach daß die kaiserliche Regierung ist in Zürich an⸗ im„Hotel Bauer“ am See ab- Aufenthalt bei ihrer Schwester, wird vierzehn Tage dauern. Ihr Lawine die Straße Posteffekten müssen auf der ganzen Strecke schwer zu passiren. je der„Moniteur“ meldet, Frankreich. Schlachtvieh und frischem Art, vom Niederrhein.) Italien. Florenz. Der Senat hat in Admiral Persano wegen Ungehorsam, Unwissenheit und Nachlässigkeit in Anklagestand zu versetzen. Spanien. In Madrid herrscht eine dumpfe Gährung, welche durch die Strenge der Gewalt mehr und mehr gesteigert wird. Die Verhaftungen währen fort und Todesurtheile wegen Preß— vergehen folgen sich. Der Chefredacteur des demokratischen Blattes„Discusion“ ist von dem Kriegsgerichte in Madrid zum Tode verurtheilt worden. Die nämliche Strafe ist gegen sieben Personen gefällt worden, die angeklagt waren, die Mitarbeiter des heimlich erscheinenden Jour- nales„Alerte“ zu sein. Sollte Marschall Narvaez die Hand der Königin nöthigen, diese Urtheile zum Vollzuge bringen zu lassen, so könnte wohl die öffentliche Entrüstung, ermuthigt durch die im Auslande weilenden Emigranten, einen Ausbruch herbeiführen, und Niemand würde dann sagen können, wo die Bewegung einhalten würde. Amerika. Im Hinblick auf die Statistiken der Petroleum-Produktion wird die Hoffnung ausge— sprochen, daß es der Wissenschaft bald gelingen möge, dieses Oel, außer zur Beleuchtung, noch in anderer Weise nutzbar zu machen. Die Ausbeute des Jahres 1866 übersteigt die Nachfrage in dem Grade, daß' das gegenwärtige Jahr mit einem Lagervorrath von 733,000 Fässern raffinirten Petroleums begann, die verbraucht sein müssen, ehe die Produktion des Jahres 1867 auf den Markt kommt. v. Friedberg. Es ist seither öfter vorgekommen, daß Minuten von Darmstadt zu beför⸗ zugeben, sowie auch instruiren, Verhältniß aufmerksam macht. zur Anzeige zu bringen resp. zu reclamiren. hielten wir es für Darmstadt anzuweisen, in Fällen von berspätetem Abgange des Zuges 10 Billete über Frankfurt hinaus nicht aus⸗ das Fahrpersonal demgemäß zu dasselbe die beir. Reisenden auf dieses Wir erachten es gewisser⸗ Unregelmäßigkeiten Nicht weniger angemessen bezüglich der fraglichen Bahnzüge, wenn etwa von Seiten der Provinzialdirection von Oberhessen im Interesse der Bewohner dieser Provinz dahin gewirkt würde, daß der letzte Main⸗Weser⸗Bahnzug damit maßen als Pflicht jedes Reisenden, Bahnzug abwarle oder die Abfahrlszeit des ersteren über⸗ haupt etwas später gelegt werde, damit bei einer etwaigen Verspätung der Main⸗Neckar⸗Bahn das reisende Publikum nicht so leicht wie jetzt von oben erwähnten Nachtheilen betroffen werden könnte. 4 Niederwöllstadt. Am Samstag hatten wir bier im Saale des Herrn Haas eine, äußerst anregende und inieressante landwirthschaftliche Abendunterhaltung. Perr Dr. Henkelmann war nämlich mit seinen Zöglingen von Friedberg, herüber gekommen um das wöchentliche Kränzchen derselben, in welchem in gemüthlicher Weise über landwirthschaftliche Gegenstände discutirt wird, ab⸗ zuhalten. Nach einer kurzen aber gehaltvollen Ansprache des Herrn Dr. Henkelmann wurde zar Besprechung der gestellten Fragen übergegangen, welche von einigen der Herren Ackerbauschüler eingeleitet und dann der öffent⸗ lösten ihre Aufgabe vortrefflich und traten dabei mit einer, Sicherheit und Bescheidenhelt auf, daß sie allge⸗ meinen Beifall ernteten. Sehr lebhaft wurde die Frage: „Soll der Landwirth seine Arbeitspferde ankaufen oder selbst züchten“? besprochen, da mit derseiben ein recht wunder Fleck unserer Gegend berührt wurde. Wir haben für den Bezirk Vilbel, stadt ꝛc. nur 2 Beschälet zu Altenstadt, dagegen wenlg⸗ stens noch zweimal so viel Pferde als andere Beschäl⸗ stationen, die Folge davon iff, daß die meisten Stuten nicht trächtig bleiben, viel Zeit versäumt und viel un⸗ nöthig Geld verausgabt wird. Die anwesenden Herren Bürgermeister versprachen diesen Uebelstand zur Kenn niß der Behörde zu bringen, da eine Aenderung dringend geboten ist. Jadem wir Herrn Dr. Henkelmann und seinen Zöglingen unsern herzlichsten Dank für den uns bereiteten schönen Abend sagen, sprechen wir den Wunsch aus, daß das Kränzchen noch recht oft bei uns abgehalten werden möge. Berlin. Umgang mit Petroleum, auch außer in Bezug auf Feuer⸗ gefährlichkeit, zu empfehlen ist, beweist folgender Vorfall. Ein Knabe hatte Pelroleum in einer Flasche geholt und fiel, letztere in der Hand haltend, beim Ueberstürzen eines Rinsteins auf das Trottoir. Die Flasche zerschellte und die Scherben verwundeten den Knaben am Schienvein. Nur sehr wenig Petroleum kam bei dieser Gelegenheit in geboten schien, bis jetzt, nach Verlauf von 14 Tagen, durch Anwendung kühlender Salben die Entzündung so sicht sieht. Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht, Spec.⸗Agent in Friedberg. Das Hamburger Postdampfschiff„Germansa“, Capf. Schwensen, welches am 8. Januar von Hamburg abging, ist nach einer sehr stürmischen glücklichen Reise von 15 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen. Das Vremer Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd „Hansa“, Capt. v. Oiesendorp, welches am 12. Januar dernde Eisenbahnzug so spät abging resp. in Frankfurt ankam, daß der letzte Main-Weser⸗Bahnzug(7 Uhr 45 M.) bereits abgefahren war. Auf eine deßfallsige Reclamation eines hiesigen Einwohners ist, dem Vernehmen nach, von der Main Neckar⸗Bahndirection in Darmstadt der dortigen Bahnverwaltung aufgegeben worden, zur Verhütung von solch unangenehmen Vorfällen die Billet-Expedition in New ⸗Mork verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 13 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staaten-Post, sowie die für England und Frankreich bestimmten Passagiere gelandet, underzüglich die Reise nach Bremen forkgesette Dasselbe bringt 105 Passagiere, volle Ladung und 397,000 Dollars Contanlen. ö ili 0* ö Mobilien- Versteigerung. 244 Montag den 4. Februar, Morgens 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete in seiner Wohnung ftelwillig ver steigern: 2 trächtige Fahrkühe, beide 5 Jahre alt, 2 Schaafe mit Läm mern, f 55 7 7. agen mit Zugehör 2 Pfllge, Zugehör, 1 Egge, 1 Dickwurzmühle, 1 Fegemühle, 60 Gebund Flachs, 1 Kelter mit Zugehör, 1 große Parthle Heu und Brummet, 200 Centner Stroh aller Art, 50 5 Kohlraben, 30 8 Dickwurz, alle Sorten Ketten, ein Pfuhlfaß, mehrere Bütten und Fässer, eine Quantität Mist und Pfuhl, ein vollständiges Schmiedegeschser(die Schmiede kann auch auf 12 Jahre verpachtet werden). Rockenberg den 2. Januar 1867. Z3ako b Ansel m III. Zur Hospitalfrage. Alle diejentgen Bürger, welche dle bewußte Petition an hiefige Armenkommission unterzeichnet, sowie auch diejenigen, welchen dieselbe aus Versehen zur Unlerzeich⸗ nung nicht vorgelegt wurde, aber doch im Sinne der Petenten gehandelt haben wollen, werden zu einer Be⸗ sprechung auf Montag Abend 8 Uhr im Windecker'schen oberen Lokale eingeladen. Tagesordnung: Referat über das bisher Geschehene 15 Berathung über weltere geeignete Schritte. 253 Steinkohlen! 21 Lager im neuen Dielhof am Usathor. Maschinenkohlen, ächtes Mathias-Schmiedegrtes Frtevbberg. Eduard Ruths. Apfelgelbe 255 feinster 5 bei 5 2 Ph. Dan. Kümmich. Bestes ßettschrot für Ofenhelzung, Kessel- und Gummi- Winterschuhe 952 in großer Aurwahl und zu sehr billigen Preisen bei Jos. Hoffmann, Posamenkir. Mehrere Wagen Dung 232 hat zu veikaufen K. Sommer. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler.“ 4. Sonntag nach Epiphan., 3. Kebrugt Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Lahr. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. (Abend mah l.) Nachmittags: Herr Candidat Klingelhöffer. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) (zudeni ein Lokalzug) für gewöhnlich(Unglücksfälle aus⸗ genoꝛamen) den von Darmstadt kommenden Main⸗Neckar⸗ Friedberg, Nauheim und Alten⸗ Wie sehr Vorsicht bei Gebrauch von und lichen Besprechung überlassen wurden. Die jungen Derren die Wunden; demungeachtet entzündete es dieselben in so hohem Grade, daß längere Zeit eine Amputation des Beins ö ang der 8 — — — — 0 ler aum 00 4 nem! hang eines? 1 oer Dlänbiger 11 d taten der tüche, sow nd Verthel dachten 2 sen und 01 eschlusse esenden Flndend ane 1 guledbe —ä—ͤ— Def 100 Nach die Befh die Zahlu Es wi Inmmobile gefordert, i dem un, irigenfalle auge und fehungswii beschränki“ Alten weit gehoben ist, daß die Erhaltung des Gliedes in Aus⸗ 0 den 00 Fiel dier Wi bielenden 110 S8 7 45 220 10⁰ Die 3 Wag. Graff EN + n In Möngtoy; achderzelg 0 0 40 K 90 lala 12 U Zzomuet ftiedbttg. Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. N 15. SRSRSSB̃—B— Oeffentliche Au forderung. Nachdem Groh berzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über 1 init 8189 fl. 26 kr. überschuldete Fermögen des Ortobürgers und Landwirthes Stepban Frotzler von Ober Woöllstadt, welcher den Nachlaß senes unterm 25. October v. J. ledig verstorbenen Lruders Georg Adam Brotzler don dort übernommen, du förmlichen Concurs erkanst bat, werden alle dessen Utaunte wie unbekannte Gläubiger bierdurch aufge⸗ ürdert, ihre Forderungen und Ansprüche jeder Art an des bezeichnete Vermögen, det Vermeidung des ftill⸗ soweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse, im Termine Montag den 11. März k. J., Vormittags präcis 9 Uhr, dehter anzumelden und zu begründen. Im nämlichen Termine soll gleichzeitig die Ein ⸗ bung eines Arrangements, welches früher feblgeschlagen, niederholt versucht, in Entstebung der Güte aber ein Gläubiger Ausschuß gewäglt und ein Masse⸗ Curator bestellt, und sollen weiter Bestimmungen über die Rich- gkeit der liquidirt werdenden Forderungen und An- rüche, sowie über die Verwaltung, resp. Veräußerung d Vertheilung der Masse getroffen, und die in den dachten Beziehungen von der Mehrhbest der erscheinen⸗ n und giltig vertretenen Gläubiger gefaßt werdenden eschlüsse auch für die Minderheit der persönlich an— esenden oder hinreichend vertretenen Gläubiger für Indend angeseden werden. Frtedberg am 19. Dezember 1866. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Suppes, Landrichter. Landgerichts Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 30 Nachbenannte Immobilien sollen veräußert werden, de Befitzer können jedoch daran das Eigenthum resp. de Zahlung des Kaufpreises urkundlich nicht nachweisen: Gemarkung Bönstadt. Gemeinde Boöͤnstadt. . Schule Bonstadt. 1, 5, 3. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an jene immobilien bilden zu können vermeinen sollten, auf⸗ gefordert, solche innerhalb vier Wochen i dem unterzeichneten Landgericht geltend zu machen, idrigenfalls die betreffenden Urkunden gerichtlich be⸗ tigt und der Eintrag im Mutationsverzeichuiß, be⸗ hungsweise die Löschung der etwaigen Vormerkung Heschränkt“ verfügt werden wird. Altenstadt den 18. Januar 1867. ö Großherzogliches Landgericht Altenstadt In* Landrichterstelle a p, Landgerichte⸗Assessor. Holzversteigerung den Gräflich Solms-Rödelheim' schen Waldungen. Freitag den 8. Februar l. J., werden in dem Forst⸗ 13 vier Wickstadt, District Schiffloch, an die Meist⸗ Ketenden öffentlich versteigert: 170 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 7„ Eichen⸗„ 58„ Buchen-Prügelholz, 36„ Eichen* 80„ Buchen⸗Stockholz, 45„ Eichen- N 220„ Buchen⸗Reisholz, 100 NI Die Zusammeakunft ist im Holzschlag und der Au⸗ jung der Versteigerung Morgens präcis 9 Uhr. Wickstadt den 25. Januar 1867. Gräflich Solms⸗Rödelbeim'sche Forstverwaltung Schallas, Oberförster. Holz ⸗Versteigerung 23 Im Licher Stadtwald, Distrikten Zappenau, Nönchkopf und Langenbuchen, kommen den 7. Februar nachverzelchnete Polzsortimente zur Versteigerung. Donnerstag den 7. Februar. 1800 Gbtsß. Eichenstammholz in 5—33“ Durchm., 15-55“ Länge; darunter eine Eiche von 4 194 Cbtß, 400 Coksß. Weichholzstamm⸗ und Stangenholz, 800 zichtenstangen von 2—5“ Durchmesser und 25 60“ Länge. 10 Stecken zehnfüßige Eschenstangen, * 255„ Buchen- und Eichen- Scheid- und Prlügelholz, 100„ desgleichen Stockholz, 12125 Stuck 1 Wellen. Der Anfang ist Morgeng 9 Uhr am Licherfeld. Lich den 20. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermelsterel Lich elm. 1 Ho l gelegenen Distrikt Langebäume von Anfang der Verstetigerung jedesmal genau 9 Uhr Eichelsdorf den 29. Januar 1867. 2 v e r st e i im Domanialwald der Oberförsterei Cichelsdorf 229 Donnerstag den 14. und Freitag den 15. Februar in dem ½ Stunde von Ober Schmitten ** 7 I.. Das Stamm- und Werkscheidholz kommt den 14. — e run g A. Brennholz. Scheldholz. Prügelbolz. Stockholz. Reisholz. Buchen(Stecken)— 203 ½ 357¼ 1080 117½ Eichen 5 2 393 130½ 218 202 8. Bau und Werihbolz. 48 Eichen⸗Klötze von 16 45 Zoll D.⸗M. und 10— 44 Zuß Länge= 5215 Kf., zu Bau⸗ ꝛc. und theilweise auch zu Schnittholz vorzüglich; 31½ Stecken Eichen ⸗Werkscheidbolz I. Klasse, 66 1 Februar gleich Anfangs zum Ausgebot. Morgens. Zusammenkunft bet den ersten Holznummern. Großherzogliche Oberförsterei Elchelsdorf Bommers beim. Edictalladung. 227 Nachdem die Margarethe, Philipp Väth II. Wittwe, geb. Väth von Södel, am 27. März 1866 mit Dinterlassung eines am 12. August 1853 errichteten Testamento, in welchem die Kinder thres Bruders Philipp Väth von Melbach, als Erben eingesetzt und diesen für den Todesfall ihre erbfähigen Kinder substitutrt worden sind, gestorben ist, wird die Margarethe, Karl Magnus Ebeftau von Södel, eige Tochter des Philipp Vätb, beztehungsweise deren erbfählge Nachkommenschaft, welche mlt unbekanntem Aufenthaltsort in Amerika ab⸗ wesend find, unter der Eröffnung, daß nach einem am 7. Juli 1865 errichteten Vertrage die Erblasserin ihr gesammtes Vermögen dem Peiursch Wilhelm Kriegk von Södel verkäuflich abgetreten hat, hiermit aufgefordert, dinnen Frist von drei Monaten ihre Erb⸗ oder sonstigen Ansprüche an den Nachlaß der Philipp Väth II. Wittwe dahter geltend zu machen, als sonst Verzicht auf solcht Ansprüche, resp. die Anerkennung des erwähnten Ver- trags, unterstellt und das Vermögen dem Heinrich Wilhelm Kriegk überlassen werden wird. Friedberg am 22. Jauuar 1867. Großberzogliches Landgericht Friedberg 8 e basbgesic- 1 er. Bekanntmachung. . 228 Freitag den Jebruar d. J., Vormittags 10 Up, sollen auf dem Fürstlichen Fruchtspeicher zu Wölfers⸗ deim circa 120 Malter Korn, 30 5 100„ Pafer, öffentlich meistbietend gegen Baarzablung verstelgert werden. Hungen am 26. Januar 1867. Fürstliches Rentamt D e m me. Fuhren-Versteigerung. 236 Montag den 4. Februar d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiefigem Rathbause die im Jahre 1867 zufällig entstehenden Fuhren, Sand⸗, Kies⸗ und Grund⸗ suhren, nochmals an den Wenigstfordernden öffentlich in Accord gegeben werden Friedberg den 31. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg Walz. Fischereiverpachtung. 237 Die Zischeret in der Gemeinde Staden soll Mon tag den 4. Februar, Vormittags 11 Uhr, auf 6 Jahre anderwelt verpachtet werden. Staden den 30. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Staden Dau ch. Holzversteigerung. 246 Im Ockstädter Gemeindewald, Distrikt Junger⸗ wald, kommen den 7. Februar nachverzeichnete Holz⸗ sortimente zur Versteigerung, als: Scheidholz 15 Stecken Buchen, 17 as Eichen, 9 16„ Aspen, Prügelholz 98„ Buchen, 5 3 Eichen und Birken, „ 30. Aspen, Stockhol 106„ Buchen, 5*„ Eichen und Birken, * 1 Aspen, Reiserholz 7600 Stück Buchen Wellen, * 2500„ Eichen und Birken Wellen, 75 1300 Aspen Wellen, Ferner 84 Cbksg. Eichenstammbolz in 9 Stämmen von 6-9“ Durchm., 20-25“ Länge. Die Zusammenkunft ist im Schlag seldst nächst dem Marienblide, der Anfang ist Morgens präcls 9 Uhr. Bemerkt wird, daß gegen vorschriftsmäßige Bürg⸗ scheine das Holz verborgt wird bie zum 1. Januar 1868. Ockstadt den 31. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Ockstadt Gröninger. Mobiliar-Versteigerung. 241 Montag den 4. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, will Franz Oetz IV. Wittwe in ihrer Wohnung nach verzeichnete Gegenstände durch den unterzeichneten versteigern lassrn: 1 vollstaändigen einspännigen Wagen, 1 Spitz⸗ und einen Schaufelpflug, 1 eiserne Egge und ein Pfuhlfaß, 1 Waage noch ganz neu, 3 Fuder Roggenstroh, 3„ Weizenstroh, 3„ Haferftroh, 1, Gersten- und Erbsenstroh, 4 Malter Kartoffeln und sonstige verschiedene Gegenstände. Nieder-Mörlen den 31. Januar 1867. Großherzozliches Ortsgerlcht Nieder ⸗Mörlen Oer Vorsteher Möbs. Bekanntmachunn 243 Montag den 4. d. M., Morgens 11 Uhr, werden 150 Ctr. Deu, das der hiesigen Gemeinde zusteht, öffent⸗ lich meistbietend versteigert. Schwalbeim am 31. Januar 1867. Der Bürgermeister Densel. Hofraithe- und Güter verkauf. Der Unterzeichnete, von Pfarrer Dr. Carl Stamm in Dornholzhauser, als Vormund seiner Tochter Emilte beauftragt, die Letzterer von ihrem verstorbenen Groß⸗ vater Pfarrer Gotthard Stamm durch Testament vom 3. April 1866 vermachten, in der Gemarkung Nieder⸗ Eschbach eine Stunde von Homburg v. d. Höhe belege⸗ nen Immobitien öffentlich meifibietend einzeln oder im Ganzen zu verstelgern, bringt hiermit zur Kenntniß der Kaufliebhaber, daß Versteigerungstermin auf Montag den 11. Februar d. J., Vormittags 11 Uhr, auf das Ortsgerichtsbureau zu Nieder- Eschbach aube⸗ raumt ist. Die ausgeboten werdenden Immobilien besteben: 1) aus einem zweistöckigen sehr gut erhaltenen, noch neuen Wohnbause nebst guten Kellern, Scheuer, Stallung, Hofraum und Gärten, und wurde seither Wirthschaft ait Specereikram mit gutem Erfolg de⸗ trieben, wozu es sich auch ferner, wie zu jedem anderen Geschäfte sehr wohl eignet, da die Hofraithe an der Straße nach der eine halbe Stunde entfernten Eisendahnstatton Bonamös an der Main⸗Weser⸗Bahn Legt. aus 6 bis 7 Morgen Ackerland in den besten Lagen der Gemarkung Nieder-Eschbach. Die Versteigerungs Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten jeder Zeit zur Einsicht offen und werden ebenso im Termine selbst dekannt gemacht werden, wie denn arch außerdem Herr Bürgermeister Faust in Nieder⸗ 2) Eschbach zu jeder näheren Auskunft bereit ist. 115 Friedberg, den 11. Januar 1867. Curtman, Hofgerichts⸗Advocat. Mobiliarversteigerung. 238 Nächsten Mittwoch den 6. Februar, Morgens 9 Ubr, lassen die Erden der Reinhardt Malep Wittwe zu Reichelsheim folgende Mobilien erbver— thellungshalber öffentsich versteigern: Kleiderschrank, 2 Bettladen und Bettzeug, gebrechten Flache Tisch und Stühle, Kleidungsstücke und Weißzeug, Zinn, Haus- und Küchengeräthe. Auch kommen 4 Bienen zur Versteigerung Bekanut machung. 230 Oienstag den 5. Februar l. J., Vormütags 9 Uhr, lassen die Erden der Jod. Wirtz Wittwe freiwillig versteigern; n 2 eingefahrene trächtige Kühe, 4 Jahre alt, 1 Rind, 2 schlachtbare Schweine, 3 Hühner, einen ganz neuen Kubwagen, 2 Pflüge und 1 Egge, ein neues Kubgeschirr, eine gute Fruchifegemüble, eine Strobbank und verschiedene Hausgerälbschaften. Dornassenbeim den 30. Januar 1866. Die Erd en. Für u bis 6 kr. wöchentlich saͤmmtliche deutsche Classiker in vollständigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meisterwerke l! 205 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung der neuen wohlfeilen National- Bibliothek der deutschen Classiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schönen Ausgaben dringen, nicht in Auszügen, sondern vollständig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß manches Werk in dieser Ausgabe kaum den zehnten Theil der bisherigen Preise kosten wird, z. B. Schillers sämmtliche Gedichte nur 18 kr., Schillers sämmtliche poetische und dramatische Werke nur 1 fl. 21 kr., die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe nur 7 fl., Lessing nur 1 fl. 48 kr., Wieland 8 fl. 24 kr. Jeder Band kostet nur 9 kr. Band 1. enthalt Bürger, Band 2. Jean Paul, Band 3. Seume, Band 4. Gellert. Die 3 ersten Hefte sind bei uns vorräthig und nehmen wir jeder Zeit Bestellungen auf vorstehende Sammlung an. Bindernagel& Schimpff. 199 Alle Postämter nehmen Bestellungen auf die bei C. W. Leske in Darmstadt erscheinende Hessische Landes⸗Zeitung fur die nächsten Monate Februar und März entgegen. Einladung. 207 Auf den Wunsch des verehrl. Vorstandes des hiesigen Frauenvereins der Gustav⸗ Adolf⸗Stiftung beabsichtigt der Unterzeichnete, zum Besten dieses Vereins eine Reihe von kirchengeschichtlichen Vorträgen zu veranstalten. Den Gegenstand derselben werden einige besonders wichtige und interessante Abschnitte aus der Geschichte der Reformation bilden, als: 1) Luthers Jugendgeschichte bis zu dem Ablaßstreit. 2) Der Reichstag zu Augsburg 1530, in Verbindung mit den Hauptpunkten der deutschen Reformations⸗ geschichte. 3) Johann Calvin und die Reformation in Genf. Jeder dieser Gegenstände wird in zwei Vorträgen von 1 bis 1½ Stunde Dauer, jedesmal Dienstag Abends um 8 Uhr, behandelt werden. Als Local ist der Saal des Nathhauses gütigst zur Verfügung gestellt worden. Der erste Vortrag findet Dienstag den 5. Februar statt. Alle, die sich für die gute Sache des Gustav-Adolf-Vereins interessiren, werden zu zahl— reicher Betheiligung eingeladen, wobei ich noch bemerke, daß wissenschaftliche Vorkenntnisse zum Verständniß der Vorträge nicht vorausgesetzt werden. Friedberg den 26. Januar 1867. Prof. Dr. Köhler. Indem der Vorstand des Frauenvereins dahier um recht zahlreichen Besuch der Vor— lesungen des Herrn Professor Dr. Köhler bittet, wird bemerkt, daß Karten für sämmtliche Vorlesungen zu 30 kr. für eine person von Herrn Professor Dr. Köhler und den unterzeich⸗ neten Mitgliedern des Vorstandes ausgegeben werden. 5 Emilie Trapp. Ernestine Bindernagel. Charlotte Schwabe. Louise Preußer. Emilie Huber. Marie Fertsch. Louise Vitriarius. W. Wickenhöfer. J. Sebastiany. Charlotte Meyer. Landwirthschaftliche Maschinen. 195 Roß werke, Häckselschneidmaschinen, Schrotmühlen, Malzquetschen, sowie ganze Einrichtungen von Brennereien fertigt der Unterzeichnete. Reparaturen an Dreschmaschinen sowie allen sonstigen Maschinen werden prompt und billig besorgt. Für sämmtliche Arbeiten und für Leistungsfähigkeit der Maschinen wird garantirt. Friedberg. Karl Reuß, Mechaniker. 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Mau beliebe sich daher bald und direkt zu wenden an L. Wenzel, Staats⸗Effectenhandlung in Frankfurt a. M. Fahegasse No. 111. Briefmarken und Coupons werden in Zahlung angenommen. 127 — — Die Schwerhörigteit, Lens lich aus gebotenen Mittel laufen fast alle auf Täuschungen hinaus. Es ist daher erfreulich, daß endlich Hilfe. gefunden ist. Das Nähere darüber enthält ein Scheiftchen„Dr. N. Larey's sichere und billige Heilung der Schwerhörigkeit,“ (Preis 21 kr.) welches allen Gehörkranken den leichtesten und sichersten Weg zur Heilung zeigt. Vorräthig ist dieses sehr empfehlenswerte Schrifichen in allen Buchhandlungen, in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff. 27 40 1 1, Gute Kartoffeln 216 sind zu verkaufen. Breite Straße Nr. 65. 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Barterzeugungstinctur. 4e. pacchnen e es bisher fast gar keine Hilfe gab, denn die öffent⸗ f uschwäche find stets vor⸗ Das onde t lde Aue eie zien i pendig.— Treten nu die Mase Garant nich se l sse dir! Um offerte H. 40 Friedbe O. hatten, absenden 1— In thun. 3) dewachsen Euͤdsers. 100 Das Zeit. 1. Schriften Christen Enofllkr önnen. 23 27 Dit U ber bischöff Aussicht. Oh 1 f B. · 7 werck in . sorgfältg en, sic aus 75 stemoͤart Die 2 ständen kr und berug em erf Hachwerben iche, sond wälen fan Münch dnley 8 duet Welk 1 1 ta 5g 1 pes ens secgfältigen Prüfung unterzogen. Diese angenehm schmacken⸗ Annonee. 12 Mu Vergnügen habe ich von vielen Seiten vernommen, daß die Leistungsfähigkeit zeiner, am 24. d. M. im Hotel Trapp probirten, Wasch⸗Ring-Maschine sehr befriedigt hat, und die allgemeine Einführung empfohlen wurde.— Um den allenfalls noch vorkommenden zweifeln und Vorurtheilen an der practischen Anwendbarkeit der Maschine u. s. w. mit Energie eitgegen treten zu konnen, habe ich zum Zwecke des Ausleihens gegen Verzütung dem berrn Friedrich Supp in Friedberg eine Wasch Ring⸗Maschine verkaufsweise sberlassen, der gleuchzeltig Aufträge auf gleiche Maschinen für mich entgegen reh men werd. Was den angeblich zu hoch gefundenen Preis betrifft, so erfordert gerade eine gute Pasch-Ring⸗Maschine, die lange Zeit leistungsfähig sein soll, neben sehr solider arbeit das dauerhafteste Material, welches gut präparirt sein muß. Ich bin im Stande, dieselbe Construction um mindestens fl. 10. billiger F liefern, wenn ich gewöhnliches Tannenholz, ordinare Gummiwalzen c. verwenden ind die Maschine leichter bauen darf. Die in dem Gewerbeblatt vom Dezember v. J. angeführten Wasch- paschinen offerire ich zu fl. 34. pr. Stück frauco Friedberg. Das Leihen von Wasch-Ring-Maschinen kann nur fuͤr kleine Haushaltungen von Lortheil sein. Bei mittelgroßen und großen Haushaltungen ist für erstere eine gemeinschaft— lche Anfchaffung und für letztere die alleinige Auschaffung uur don großem Interesse. tine ziemlich große Familie hat z. B. die Woche wenigstens einmal die Maschine noth⸗ pendig.— Rechne ich dafür hoch stens 18 kr Leihgeld, so betragt dies pr. Jahr fl. 15.; treten nun 4 Familien zusammen, so kann jede Famlie bis zu 1½ Tage vr. Woche de Maschine für 18 kr. benutzen, dieselbe macht sich dadurch noch vor Ablauf des Garantiejahtes bezahlt, man ist daun weiter nicht von den Vermiethern abhängig resp. ncht se an die Stunden gebunden, und dann wird selbstverständlich durch Transport-Erspar⸗— sse die Maschine so geschont, daß jahrelang keine Reparatur daran erforderlich ist. Um zur allgemeinen Einführung meiner Wasch-Ring⸗Maschinen alles Moͤgliche beizutragen, tferire ich solche unter Garantie und günstigen Zahlungsconditionen zu f. 47. 30 kr. und bitte gefl. Auftrage recht bald an den Herrn Friedrich Suppe in sriedberg oder direct an mich einreichen zu wollen. Gleichzeitig diene Denjenigen, die bereits schriftliche Aufträge einzusenden die Güte atten, zur Nachricht, daß gewünschte Gebrauchs-Anweisungen im Laufe der nächsten Woche Ssenden werde. 5 Georg Nenzel, Gießen. Maschinenfabrikant. und Ausring— 28 Soeben ist erschienen und durch die Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff in Friedberg zu beziehen E. Harder: Die Entstehung und Ausbreitung „ 2 des Ehristent hum s in den ersten drei Jahrhunderten. Inhalt. 1) Einleitung. 2) Die Vorbereitung des Christenthums im griechischen und römischen Heiden tum. 3) Die Vorbereitung des Christenthums im Orlent. 4) Der Boden, auf dem das Christenthum heran⸗ ewachsen ist. 5) Die verschiedenen Auffassungen des Lebens Jesu. 6) Versuch eines Bildes von dem Leben des (alösers. 7) Gründung der ersten Christengemeinde zu Jerusalem. 8) Petrus. 9) Jacobus. 10) Johannes. 1) Das Leben des Apostels Paulus. 12) Die Schristen des Paulus. 13) Das Gemeindeleben zur apostolischen zeit. 14) Die Verfolgungen der apostolischen Gemeinden. 15) Die Zusammenstellung der neutestamentalischen dchriften. 16) Die Stellung des neuen Testamentes zur Gegenwart. 17) Die wissenschaftlichen Angriffe gegen das Sristenthum. 18) Die Vertheidigung des Christenthums. 19) Die Ebioniten. 20) Die Manichäer. 21) Die Enoftiker. 22) Die abendländische oder römische Schule. 23) Die karihagische Schule. 24) Die Schule zu Alexan tien. 25) Der Streiter über die Person Jesu. 26) Die religissen Gebräuche des zweiten und dritten Jahrhunderts. 25) Die sittlichen Grundsätze jener Zeit. 28) Die Bestrebungen nach Vollendung der Kirche. 29) Die Verfassung er bischöflichen Kirche. 30) Das Verh äliniß der Kirche zum Staat. 31) Die Staatskirche. Aussicht. 405 Seiten. Preis 3 fl. 36 kr.(Verlag von J. H. Heuser in Neuwied und Leipzig.) Obiges Werk ist nicht allein für Theologen geschrieben, sondern ist auch jedem Laien von großem Junteresse. Aerztliches Zeugniß. 2532 Die von dem Hof-Lieferanten Herrn Franz Stoll⸗ tarck in Köln verfertigten Brust-Bonbous habe ich einer Schuelle Wirkung! 235 Herr L. Dippold in Potzdam schreibt mit Brief vom 28. Dezbr. 1865 an Herrn G. A. W. Mayer in Breslau, Erfinder des weißen Brust⸗Syrups: Viele Consumenten haben sich lobend über die schnelle Wirkung Ihres weißen Brust Syrups ausgesprochen.“ om, sich leicht im Munde lösenden Brustzeltchen bestehen aus gut gewählten Pflanzenstoffen und Zucker ohne sonstige stemdartige Beimischung. Die Wirkung dieser Zeltchen ist reizmildernd, nach Um⸗ funden krampflindernd, vorzüglich aber gelinde auflosend und beruhigend; daher die Anwendung derselben mit tem Ersolge in allen katarrhalischen Hals- und Brust⸗ 188 und daher rührender Heiserkeit, nicht als arznei— hes, sondern als biätetisches Mitzel mit Grund empfohlen terden kann. München, 28. Januar 1866. Dr. Kopp, königl. Kreis⸗Siadtgerichts⸗ und Polizei- Arzt. Obige rühmlichst bekannten Stollwerck'schen Bruft⸗ Londons sind echt zu haben à 14 kr. per Paket in Frie d⸗ berg bei J. A. Windecker, in Nau heim bei Ph. Weiß, in Bußbach bei Wilh. Wießler, in erstabt bei Chr. Eichelmann Sohn, in Hungen e A. Buch. Rettigbonbons 25 fur Husten und Brustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 56 kr., Schachteln à 18 kr., Paquete à 14 kr. bet Ph. Dan. Kümmich. Herr Pastor Fronmüller in Cammin bekundet unterm 21. Januar 18662 8 „Dem Kaufmann Herrn Hinz von hier bescheinige hiermit auf Verlangen, daß der Mayer sche welße Brust⸗Syrup bei einem meiner Kinder, das an langwierigem, heftigen Husten litt, sich außerordentlich heilsam erwiesen bat, indem die Pustenansälle nach Gebrauch desselben fast augenblicklich aushörten.“ Niederlage des allein ächten weißen Brust⸗ Syrups, sabrizirt vom Erfinder Herrn G. A. W. Mayer in Breslau, für Friedberg, bei Ph. Dau. Kümmich. 32) Rückblick und Ein gesandt. Uster den vielen gesellschaftlichen Abendunter— haltungen, welche seither in blesiger Stadt stets in so zahlreicher Weise stattfanden, sehen wir uns in dieser Salson aus sehr nahe liegenden und gerechten Gründen so mancher beraubt. Verschledene Vereine sind der Meinung für dieses Mal von tbren Statuten abweichen resp. eine Verminderung der fesigesetzten Vergnügungen vornehmen zu müssen. Wir wollen durchaus nicht über solche Entsagung murren, doch möge auch diese nicht in allzu ftrenger Wetse vollzogen werden. Alle hlesigen Vereine haben bereits und werden noch ihren Mit— gliedern zum wenigsten eine Abendunterhaltung be— reiten; nur ein Verein bemerken wir, welcher allem Anscheine nach gesonnen ist in Unthatiglett zu verbleiben und der Lorbeeren zu entsagen, welche derselbe stets als einzig in seiner Art dahier bestehender Verein gepflückt bat. Es it dies unsere Thalta, welche bis jetzt noch nicht ihre Hallen geöffnet, um uns, wie seither, von der zuten Anordnung, dem Kunstfinn und der theatralischen Befähigung ibrer einzelnen Mitglieder auch diesmal zu überzeugen.— Das Thalia Verein ist nach seinen Statuten, soweit uns als Nicht Mie glieder bekannt, verpflichtet, jährlich zwel theatralische Unterhaltungen abzuhalten.— Möge der Vereins uns wenigstens eine Zrerde genießen lassen und aus seiner jetzigen Unthätig⸗ keit, welche fast als eiue Krifis mit Auflösung zu be⸗ trachten ist, beraustreten, und méͤgen die jetzigen verehz!l. Vorstands mitglieder überzeugt sein, daß man von ihrer Leistungs fähigkeit, sowie der der noch nicht mitgewirkt dabenden jungeren Damen in dem Maaße im Voraus überzeugt ist, daß man nur die eclatanteste Ausführung in Betreff der theatrauschen Vorstellungen erwarten kann, und versprechen wir ans bei etwaiger Erfüllung des auogesprochenen Wunsches einen recht genußreichen und angenehmen Abend. 231 Mehrere Freunde des Thalta-Vereins. Ftinstes Obstgelbe! 184 W. Fertsch. bei 2 74* 1. K R. F. Daubitzsches Brust-Gelée. 239 Unter den vielen Paus mitteln, zu denen das große Publikum, welches die theure ärztliche Bebandlung scheut, bei den unerheblicheren, aber doch lästigen körperlichen Beschwerden immer mehr Zutrauen gewinnt, find diejenigen die zablreichsten. wache sür katarrhalische Affeetionen, Husten aller Art, Heiserkeit, Asthma, ja selbst Anfänge der Lungenschwind⸗ sucht angeboten und angewendet werden, theils weil diese Beschwerten überhaupt die häufigsten find, theils weil sie fast bei jedem Wechsel der Jahreszeiten wieder von neuem auftreten. Es find echt pertodische Uebel, gegen welche man daher auch mit solchen Hausmitteln am besten wirkt. Allein trotz der Reichhaltigkeit des Verzeich⸗ nisses dieser Mittel ist doch das neu erfundene R. F. Daubitzsche Brust-Gelée mit einer gewissen Begierde aufgenommen worden, weil der Namen seines Erfinders, des durch seine ungewöhnliche Kenntniß der Pflanzen und ihrer Wirkungen ausgezeichneten Fabrikanten des R. F. Daubitz schen Kräuter⸗etqueurs, eine Bürgschaft für etwas Außerordentliches in dieser Materie abgab. Die ersten Beobachtungen und Erfahrungen, welche mit diesem Daubitzschen Brust⸗ Gelée gemacht worden find, haben denn auch diese Voraussetzungen glänzend bestätigt; und darum möge Niemand, der von den in Rede ssebenden Beschwerden delästigt wird, säumen, von dem neuen Hausmittel Gebrauch zu machen, und die wahrgenommenen Resuttale, welche gewiß nur glänzende sein werden, der Oeffentlichkeit zu übergeben. Dr. J. R. F. Daubitz'sches Brust⸗Gelce allein nur fabraeirt von dem Apotheker R. K. Daubitz in Berlin empfieblt à Fl. 39 kr. die alleinige Niederlage von J. A. Windecker in Friedberg. Güter ⸗ Verpachtung. 254 Montag den 11. Februat d. J., Vormlttags 10 Ubr, wird in biesigem Ratbbause der dem vereinigten Armenfonds geboͤrigen, in der Gemarkung Naubelm ge— legenen Sichkirchbof 2 Morgen 3 Viertel, 14 Klafter haltend, auf sechs Jahre öffentlich meistdietend verpachtet. Friedberg den 28. Januar 1867. Großberzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Ane Der Großberzogliche Beigeordnete Foucar. — Anzeige. 233 Auf vielseitiges Verlangen eroͤffne ich Sonntag den 3. Februar meine Wirthschaft in den bisherigen Localitäten der Harmonie. Hermann Simon. uqlsmub A 0-n a0 maul 19 dommuqpozc bones und dig uv apo 26 vt ο⁰ peer bun en g aun usb 18d via a am A pnadluvag jvog uss m ubs ud meg ui usb ine An eee e usgvie dns unpin gun uz a Snehuel aun ness unengues aun uszipze ah nag udn gun o up udusglob 4 sjvoc use un „eausbuvzuv aqn S Ssque qi vuollmocg uspꝙppu eu eee ee uss ᷣ uus nd usbungi-i pinzpu- pm eee beende ene uso za mobi un 95 bsp ue enn ge een een Porschuß- und Credit-Verein zu Ueichelsheim. 245 Sonntag den 3. d. M., Nachmittags 3 Uhr, wird im Gasthaus zur Lilie eine General⸗ Versammlung abgehalten, in welcher die Dividenden vom Jahr 1866 festgesetzt werden sollen. Holz-Versteigerung. Die am 23. d. M. im biesigen Gemeindewalde, onmoozwum bloc so N Bekanntmachung. Die erfolgte Genehmigung der am 30. d. M. im hoͤflichst einladet. Großherzoglichen Domansalwald Frauenwald abge⸗ haltenen Polzversteigerung, wird hierdurch mit der An⸗ ordnung öffentlich bekannt gemacht, daß die Abfuhr⸗ scheine vom 7. Febr. an bei Großberzoglichem Reutamt Friedberg in Empfang genommen werden können und die Holzüberweisung stattfindet resptv. die ersten Ab⸗ fuhrtage fallen in den Schlägen Nr. Yu. IX, auf 8. Febr. im Schlag 1% e ee Ober⸗Rosbach, 31. Januar 1867. Großherzogliche Oberföcsterei Ober ⸗Rosbach 250 Binamann. Kapital- Ausleihung. 1200 fl. werden gegen doppelten Einsatz und ge⸗ richilsch destätigte Obligalion zu 9% getrennt oder auch im Ganzen aus der Kirchen⸗Kasse zu Rockenberg aus⸗ geliehen. 251 Rockenberg, den 30. Januar 1867. Wild, Kirchenrechner. Distrikt Wasserdöll, abgebaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung nicht erhalten und soll dieselbe noch; mals auf Mittwoch den 6. Februar l. J. abgehalten werden. Zur Versteigerung kommen: 5½ Stecken Kiefern ⸗Prügelbolz, 2 77 67 Stockholz, 28504 Stück Birken Eichen⸗Reiserwellen, 400„ Kliefern⸗Wellen, 1433 Gebund Ginstern. Ober-Mörlen, am 31. Januar 1867. Großherzogliche Lat Ober⸗Mörlen e Fässer und Bütten 256 in allen Gattungen billigst bei Einladung. 248 Sonntag den 3. Februar hält der Turn⸗ und Gesangverein zu Ober⸗Rosbach im Wiuter'schen Saale seinen jährlichen all ab, wozu er dle verehrlichen Turn- und Gesangvereine Anfang 7 Uhr. Der Vorstand. Unter Bezugnahme auf obige Anzeige erlaubt sich der Unterzeschnete zu bemerken, daß für gute Speisen und Genänke bestens gesorgt ist und lade hierzu freund⸗ lichst ein. Ober⸗Ros bach. Georg Philipp Winter. Art unter Zusicherung billiger Preise. Durch prompte werde stets bemüht sein eine geehrte Kundschaft zufrieden zu stellen und bitte um geneigten Zuspruch. K. Rohmann, wohnhaft bei Herrn J. Geck in der Vorstadt. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 15. Febr. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. Z 17 kr., Schweinefleisch pr. 3 18 kr. Kuhfleisch, gem. 15„ Leber⸗ u. Blutwurst 20 Rindfleisch, gem.— Bratwurst 24 „ * 1 Hammelfleisch 15„ Schwartenmagen 24 Keil und Carre 15„ Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 13„ Doörrfleisch 1 Schaaffleisch—„ Schinken A Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 30 Hammelsfett 16 Schmalz, unausgl. 28 Ausnahmspreise. Bei H. Engel II., Phil. Engel II., H. Gerth, W. Reuß, Jacod Ruppel Schweinefleisch 17 kr.— Bei W. Reuß und J. Ruppel Schwarten⸗ magen 22 kr.— Bei W. Reuß Leber⸗ und Blutwurst 18 kr.— Bei H. Blum, N. Engel, A. Vogt's Erben, C. Fr. Walz, J. Wind's Wittwe Schmalz ausgelass. 32 kr., derselbe 28. kr. bei H. Engel II., Peter Engel, H. Weller.— Bei Ph. Engel und L. Kreuter Hammel⸗ fleisch 14 kr. Durch ein Versehen wurde obige Declaration nicht rechtzeitig an uns abgegeben und deßhalb in voriger Nr. d. Bl. der unveränderte Preis der Fleischwaaren angekündigt. Wir sehen uns hierbet zu der Bemerkung veranlaßt, daß für die Folge eine verspätet einlaufende Declaration keine Aufnahme mehr finden wird, es sei Ph. Dan. Kümmich. denn, daß die Betheiligten die Inseratgebühren zu zahlen bereit sind. Die Red. 249 Für die Monate Februar und März werden Bestellungen auf das der For „Hessische Na von allen Postanstalten des Großherzogthums gebühr für zwei Monate,= 1 fl. im Quartal(bei Abholung in Offenbach der Männer des Fortschritts in Stadt und La angenommen. nd hoffen. tschrittssache gewidmete täglich erscheinende Blatt: chrichten“ Der äußerst wohlfeile Abonnementspreis von 40 Pr., einschließlich der Post⸗ 15 kr. monatlich), läßt uns eine recht zahlreiche Betheiligung Die„Hessischen Nachrichten“ enthalten: Leitartikel, Originalberichte, Kammerverhandlungen, Uebersicht des Inhalts der Main— Zeitung, Theaternachrichten, Novellen, Mis cellen ꝛc. Die Abonnenten der Main⸗Zeitung erhalten auch die vergrößerten„Hessischen Nachrichten“ fortwährend gratis als Beiblatt. 5 l rede der„Hessischen Nachrichten“ resp. der Main Zeitung in Offenbach a. M. Mitgetheilt von* 1 7 5 7 indneimer. Frankfurter Cours. A e 1. Februar 1867. Cours der Staatspapiere. 8* N 9 Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 59¼ P. Gr. Hess. 4% Obligat. 95 P— 100 Pr. v. 1864 75 P. 5 50% Nat.-Anl. 1854 52⅜ P. 0 3½% Obligation. 88 P. Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. 9 50% do. 1864 59 F Nassau 4½% Obl. b. Rth. 95½ P. 2 Bad. 35 fl. Loose 53½ P. Preussen 4½0/ Obligat. b. Rth. 99 P E 4% do de 89½ P 2] Kurh. 40 Tln.-L. b. x. 55, 1 40 do. do.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 92% P 5 or. Hess. 50 f. L. b. R. 142% F Bayern 50% Obligation. 101 P Frankf. 3½% Obligat. 81 8.— e r 1 4½0% ½ jähr. b. Rth. 95 P. 1 30% do 72½ P. 2] Nass. 25 fl. L. b. R. 37½ P — 40% do do 91 6. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 84½ P. ard. 36 Fr. L. b. B.. Würtemb. 4½% Obl. o. Rth. 94¾ P. Finnland 4½0% Pfdbr. i. R. 105 82¼ G. 2 D Plstolen fl. 9 42—44 5 4% 40 do 90½ E Schweden 4½0% O. i. E. à 105 83/ P. 0 Doppelte„ 9 43—45 Baden 4½0% Obligat. 943,8 P. 55 4½% Pb. i. R. à 105 83/ P 2 I preuss. Friedzd'or„ 9 56—57 3 40% Obligat. 89 P. N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 765/— 7/8 1 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 48—50 Dolf einbezanlce Eisenbahn- Tetien und Prioritäten.* Ste„ 5 22 4½% Bayr. Ostbahn 1 e. 30% Liv. C. D.& 5/2. fr. à 28 kr. 343% P. 2 Engl. Sovereigns. 4 11 48232 4% Pfandbr. d. Erkf. Hyp-B. 50% Tose, Centr-Eisenb.-Pr. 52/ P. 2 Russ. Imperiales„9,35 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 47/ P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 73½ G. 11 Gold pr. Zoll-Pf.„—— 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B.—— 50% do. neueste Emiss.% 69% P. S ehhtsfb pr. Z. Ff.„— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 45½ P. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 95 ½ P. Preuss. Kassensch.]„ 1 44/845 ½ I pohars in Gold„ 2 26—27 Wiener Wechsel-Cours 90½½ Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedie Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. S8. W. S. Lindheimer in Friedberg. das„Unterhaltungsblatt“ wird mit der nächsten Nummer, welche Dienstag ben den 5. Februar erscheint, ausgegeben. 234 Unterzeichnete empfiehlt sich in Näharbeiten aller * 1 und modernste Ausführung der mir werdenden Aufträge selressend! „ Nelräge 11 edit werd, zusammen 0 4 Assenzei ei Kucht Nacht, 1 f. Riche, 8 fl. Niche, Mt. Arche, 40 fl 8 fl. 38 kr. Miche, 3 etressen 3 u öffent. Hesesen lache Regier I. Bekannt mern vom e cdang. G liht au der unäbigst I II. Erge aichen Wiltn III. Con Nroß⸗ Gerau IJ. Orde toßhetzog ha (ob. 1866 ene Kreuz echmibt eim h Ludewigge (Faß Rig.! Made Ahne nung und ertheilt gerne jede gewünschte 0 U kn 5 1 U 0 ch ahr