Schent weilügee ten. G t de att zur d 10 tu Ebel. um. De tetu tint e betreibe Donnerstag den 1. August. nzeiger für Oberhessen. * Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fricdberger Zutclligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Z——— Betreffend: Die Instruktion für die Feldschützen. Amtlicher Theil. Friedberg den 29. Juli 1867. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 10. Januar 1853(Amtsbl. Nr. 1) beauftragen wir Sie, binnen 14 Tagen berichtlich anzugeben, ob die Feldschützen und sonstige auf den Feldschutz verpflichtete Personen in Ihren resp. Gemeinden sämmtlich mit Exemplaren des Feldstrafgesetzes und der Justruction für die Feldschützen zum Dienstgebrauch versehen sind und, verneinendenfalls, wie viel Exemplare Sie zu diesem Zwecke bedürfen. B 2 k, aan intime anch Trapp. u g. Da der Ankauf des Berner Viehes schon ganz zu Anfang des Monats September geschehen muß, so wird der Schluß des Termins zu Anmeldungen von Bestellungen, welcher nach meiner Bekanntmachung vom 22. l. M. in Nr. 86 des Anzeigers bis zum 1. September J. J. bestimmt war, auf den 20. August l. J. längstens zurückgestellt, und wollen dies die Großh. Bürgermeiste reien möglichst veröffentlichen. Friedberg den 31. Juli 1867. Der Direktor des landw . Bezirksvereins des Kreises Friedberg Tra p n. Hessen. Darmstadt, 29. Juli. Die II. Kammer lehnte beute die für Neubaukosten des Pfarrhauses zu Holzhausen v. d. Höhe geforderte Summe ab und verwilligte für die Herstellung des Pfarrhauses zu Crumstadt statt des von der Regierung geforderten Betrages von 13000 fl. nach dem Antrag des Abg. Schäfer 7422 fl. Ferner nimmt die Kammer den Antrag des Gra— sen zu Erbach⸗Erbach, betreffend die Ausdehnung der Gehaltszulagen der Schullehrer auf solche, welchen die Definitorialprüfung erlassen wurde, uin. Die Vorlage der Regierung, die Aufnahme mehrerer Stellen in das Civildientr-Wittwen⸗ Institut wird nach längerer Verhandlung ange— nommen. — Die Civilgerichte des Großherzogthums datten früher für den Fall, daß ihnen Militär- dersonen zur Aburtheilung übergeben wurden, die- selben nach unserem allgemeinen Strafgesetzbuch Abzuurtheilen. Nach einer kürzlich von Berlin eingetroffenen„Benachrichtigung“ wird, wie die Fr. Zig. berichtet, dies Verfahren mit dem 1. Oc⸗ tober, dem Tage, an welchem die Militärconvention in Kraft tritt, aufzuhören haben und soll an Stelle unseres Strafgesetzbuches in den betreffenden Fällen das preußische treten. Hiernach müßten sich unsere Richter für die Folge noch mit den preußischen Gesetzen näher bekannt machen. — Die latholischen Geistlichen in den Provinzen Oberhessen und Starkenburg sind von dem bischöf⸗ ichen Ordinariat zu Mainz angewiesen worden, die seither übliche Erwähnung des Dispenses von dem aufschiebenden Ehehindernisse der gemischten Religion, sowie des abgeschlossenen Vertrags über latholische Kindererziehung, in den katholischen Trauungsprotokollen zu unterlassen. — Da die zur Unterbringung von Truppen vorhandenen Casernen bei dem gegenwärtigen Essectipstand nicht mehr ausreichend sind, so wird auch ein Theil unserer Cavallerie, ebenso wie die Scharsschützen, demnächst in den Orten Griesheim, Weiterssadt, Schneppenhausen und Wixhausen Cantonnements beziehen. — Die Main⸗Zig. bringt am Schlusse ihres Blattes vom 30. Juli als neueste Nachricht die Mittheilung, daß die zweite Kammer den Antrag auf sofortige Aufhebung der Spielbank in Nau⸗ beim mit allen gegen 11 Stimmen verworfen, dagegen den Antrag des Abgeordneten Kempf sofort Verhandlungen resp. Vorkehrungen wegen Aufhebung des Spiels zu treffen, mit allen gegen 3 Stimmen angenommen hat. S. Gießen. Die Gerüchte, daß Gießen demnächst eine Garnisonsstadt werde, haben sich als vollständig begründet erwiesen, indem mit dem 1. October zwei Bataillone Infanterie hier ein- treffen sollen. Am 25. l. M. hat bereits eine Commission, bestehend aus den Obersten Scholl und Hartmann, Major Anschütz und Oberbaurath Weyland aus Darmstadt, in Verbindung mit dem hiesigen Gemeinderath, das alte Schloß auf dem Brandplatz in Augenschein genommen, um über dessen Brauchbarkeit zu einer Caserne das Nähere festzustellen. = Gießen. Die Bürgermeisterei unserer Stadt hat unterm 29. d. eine Benachrichtigung an die Einwohner Gießen's gerichtet, daß die Verlegung einer Garnison nach Gießen zur Noth⸗ wendigkeit geworden sei. Da es augenblicklich an geeigneten Gebäuden zu einer Caserne fehlt, hat der Stadtvorstand die Frage in Erwägung gezogen, ob gegen die vom Staate für Schlaf stelle, Holz und Licht zu leistende Vergütung, welche für Einen Mann 356 fl. jährlich beträgt, nicht ca. 550 Mann bei den hiesigen Häuserbesitzern unter- gebracht werden können und wird in Folge dessen durch eine Abordnung des Stadtvorstandes in den nächsten Tagen bei den Einwohnern anfragen, ob und wie viele Soldaten gegen oben bemerkte Ver⸗ gütung Aufnahme finden werden. Preußen. Berlin. Ein Telegramm des „Frankfurter Journals“ vom 29. d. M. sagt: Es existiren zwei französische Depeschen, die beide nicht dem hiesigen Cabinet mitgetheilt sind, sondern nur Instructionen an die kaiserliche Botschaft dar⸗ stellen. Die eine, von Ende Juni, beschäftigt sich mit dem Verhältnisse Preußens zu den suͤddeutschen Staaten, die zweite mahnt zu einer baldigen Lö- sung der nordschleswig'schen Frage. Beide Mit- theilungen halten sich in der Form freundschaft⸗ lichen Rathes und rechtfertigen nicht die Auffassung einer unberechtigten Einmischung Frankreichs in fremde Angelegenheiten. — Andere Nachrichten sagen: Die Kriegs- befürchtungen entbehren jeder Unterlage; es be handeln Rußland und Frankreich gemeinsam auf freundschaftlichste Weise in Berlin die nordschles⸗ wig'sche Frage. Angst vor Frankreichs Rüstungen wäre unberechtigt; diese seien natürliche Vorsichts⸗ maßregeln; es existire keine einzige erbitterte Streit- rage. g 45 Die aus Hannover berufenen Vertrauens- männer haben ihre Berathungen unter dem Vorsitze des Ministers Grafen Eulenburg be— gonnen. Die Dauer dieser Berathungen wird, wie die„Z. C.“ mittheilt, auf etwa 10— 14 Tage angenommen und dürfte die Organisation der Verwaltung in Hannover den ersten Haupt- gegenstand bilden. — Mit Frankreich hat auch Rußland eine Meinungsäußerung in der nordschleswigschen Frage hierher gelangen lassen. Es constatirt seine lebhaften Sympathien für Dänemark, räth zur Billigkeit und Beeilung der Lösung, die nicht auf spätere, vielleicht ungünstigere Zeiten hinaus- geschoben werden möge. Kassel. Auch von hier aus wird sich eine Deputation, bestehend aus den Herren v. Schutz ⸗ bar und Nebelthau, nach Ems begeben, um in einer vom Könige bewilligten Audienz die Wünsche des kurhessischen Volkes in Hinsicht auf die neuen Verordnungen vorzutragen. — Die„Hess. Morgenztg.“ enthält ein Tele⸗ gramm aus Ems vom 30. d., nach welchem der König dem Oberbürgermeister Nebelthau die Versicherung ertheilt, die Maßregel in der Staats- schatzangelegenheit sei sistirt und eine neue Unter⸗ suchung angeordnet; die Ansprüche des Landes, sagte der König, würden ihre vollste Würdigung inden. Frankfurt. Nach der„Main⸗Zeitung“ hat die Zahl der bewilligten und erledigten Auswan⸗ derungsgesuche bereits Vierhundert überschritten. Die Auswanderung richtet sich meistens nach der Schweiz. Bezeichnend ist übrigens, daß baupt⸗ sächlich seit längerer oder kürzerer Zeit eingewan⸗ derte, besonders preußische Familien ihr Bürger⸗ recht aufgeben Wiesbaden. Das biesige Schloß am Marktplatze, sowie das zu Biberich sind nunmehr definitiv in den Besitz des Königs übergegangen. Den herzoglichen Hofbedienten ist eröffnet worden, daß sie vorerst noch darin bleiben dürfen, daß jedoch bald weitere Verfügung ergehen werde. — Am Nachmittag des 30. Juli, um 2% Uhr, kam der König hier an und wurde mit En⸗ thusiasmus empfangen. Der Bürgermeister Fischer begrüßte ihn Namens der Gemeindebebörde. Der König hat das herzogliche Palais bezogen. Oesterreich. Wien. Eine Depesche aus Wien meldet: Der Cardinal Rauscher, welcher bekanntlich einer der Hauptunterhändler beim Ab- schlusse des österreichischen Concordats war, hat sich erboten, als Vermittler beim römischen Hofe aufzutreten, um eine Revision desselben zu erzielen. Herr v. Beust hat dieses Anerbieten angenommen. Ein Staatsmann, der das Vertrauen der Regie rung besitzt, wird dem Cardinal beigegeben werden, — — — um die Unterbandlung zu beschleunigen, so daß dieselbe vor Ende der sechswöchentlichen Ferien, welche dieser Tage der Reichsrath nimmt, beendigt sein wird. — Die Königin von England hat bekanntlich vor einiger Zeit dem Kaiser von Oesterreich den Hosenbandorden verliehen. Die Ueberreichung fand kürzlich durch eine eigens mit der Ueberreichung der Investitur für den Kaiser betrauten Commission statt. Die dabei stattgehabte Ceremonie war, wie( dem„Frankfurter Journal“ telegraphirt wird, sehr feierlich. Der englische Bevollmächtigte, Marquis v. Bath, betonte in seiner Ansprache an den Kai⸗ ser, daß die Königin von Großbritannien gerne die Gelegenheit ergreife, die seit so langer Zeit zwischen beiden Staaten bestandene Allianz dauernd zu befestigen. In Erwiederung hierauf sagte der Kaiser, daß ihm nichts mehr am Herzen liege, als die persönlichen Beziehungen zu einer Sou⸗ veränin, deren Name von der Liebe und Ehrfurcht der großen britischen Nation so hoch emporgehoben, enger geknüpft zu sehen. Aus Ungarn wird berichtet, daß zu An⸗ fang Juli heftige Schneegestöber stattfanden und daß in den Gebirgen der Schnee zwei Fuß hoch lag. Auf den Bergen fanden Menschen und Thiere durch Kälte und Schnee den Tod, in einem Bezirke fand man die Leichname von 16 Erfrorenen. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ schreibt: Verschiedene deutsche Journale versichern, daß dem Berliner Cabinet eine Note in Bezug auf Nordschleswig übergeben worden sei. Diese Behauptungen einer wesentlich falschen Thatsache haben leider den Erfolg, wenn nicht den Zweck, den irrigsten Ansichten über die Art der Beziehun⸗ gen zwischen den beiden Regierungen im Publikum Glauben zu verschaffen. Es ist dem Berliner Cabinet eine Note über Nordschleswig oder über irgend eine andere Frage weder übergeben, noch vorgelesen worden. — Die im Umlauf befindlichen beunruhigenden Gerüchte bezeichnet der„Moniteur“ als feindseli⸗ gen Leidenschaften, eigennützigen Speculationen und bedauernswerther Leichtgläubigkeit entsprungen. Es sei vollständig wahr, daß dit Regierung sich gegenwärtig keiner diplomatischen Frage gegenüber befindet, welche geeignet wäre, die freundschaftlichen Beziehungen Frankreichs zu den andern Mächten zu modificiren. — Auch im französischen Senat ist nun die Neugestaltung Deutschlands durch Baron Dupin zur Sprache gekommen! Der genannte Senator brachte in der letzten Sitzung eine Betrachtung über Preußen, in der er u. A. sagte: Preußen habe den Nordbund zum Angriff gegen Frankreich gebildet; sein Ehrgeiz strebe beständig weiter und werde, das sei er überzeugt, nach den errungenen Erfolgen keineswegs innehalten; der Redner hofft, daß eln entscheidender Moment kommen werde, wo die großen Mächte sich vereinigen dürften, um die Gefahren der Zukunft zu beschwören und dem preußischen Reiche zulässige Verhältnisse vorzuschrei⸗ ben. Dann erst werde man die Ausgaben für den Krieg einschränken können, dann erst werden Frankreich und die anderen Nationen, glücklicher und rꝛicher, mit einander friedlich wetteifern können. Geben diese Anschauungen wirklich die in den oberen Regionen herrschende Stimmung wieder, so treiben wir allerdings dem Kriege über kurz oder lang entgegen. Ee scheint fast, als könnten die Franzosen ohne eine tüchtige Tracht Prügel von deutscher Seite ihre Anmaßung nicht aufgeben. — Schulze Delitzsch hat dem Comjté des internationalen cooperativen Congresses angezeigt, daß er an den Arbeiten dieses Congresses, dessen Sitzungen am 16., 17. und 18. August in Paris stattfinden sollen, Theil nehwen werde. Viele an⸗ dere, um die Förderung der öconomischen Studien verdiente Männer, Engländer, Deutsche, Schweizer, Italiener, haben sich gleichfalls für diesen Con⸗ greß angemeldet. Das„Journal des Debats“ spricht nun auch seine Verwunderung und sein Bedauern darüber aus, daß die Ausstellungs-Jury nicht Herrn Schulze ⸗Delitzsch den großen Preis von 100,000 Fr. für seine Verdienste um das sen zuerkannt hätte. Italien Die römische Frage steht im Vor⸗ dergrund. Garibaldi hat ein Manifest erlassen, welches die Italiener in feurigen Worten auffor⸗ dert,„die Schande der französischen Vasallenschaft abzuschütteln“ und Rom zu nehmen, wie es da liege; während die römische Insurrectious-Junta das aus den vereinigten revolutionären Parteien gebildete Comité) die Römer speciell bearbeitet. Ein vom 17. Juli datirter Aufruf betont, daß die europäische Diplomatie zwar die Emancipation der Völker nicht ermuthige, aber sie geschehen lasse, sobald sie vollendete Thatsache sei; das italienische Cabinet sei durch feierlichen Vertrag gebunden und könne somit nichts provociren, werde aber der eigenen Thätigkeit der Römer keine Hin⸗ dernisse in den Weg legen. Soweit könnte der Revolutionsausschuß Recht haben; indessen ist das Turiner Cabinet unzweifelhaft entschlossen, einer etwaigen Invasion des päpstlichen Gebietes durch italienische Freischaaren mit Gewalt entgegenzu⸗ treten. Rußland. Von der russischen Grenze wird geschrieben: Die russische Amnestie hat bei meh⸗ reren Familien jenseits der Grenze die bitterste Enttäuschung hervorgerufen. Erfüllt von der fro⸗ hen Hoffnung, die Ihrigen wiedersehen zu dürfen, sandten sie sofort Geld und Briefe nach Sibirien, um den Verbannten die Rückreise zu erleichtern. Bis jetzt ist noch Niemand zurückgekehrt, und auf ihre wiederholten Anfragen haben sie keine Ant wort erhalten. Der unheilvolle Zusatz, die Rück⸗ kehr der Verbannten von einem Zeugniß der Polizei abhängig zu machen, hat die Unglücklichen ganz in die Hände der beaufsichtigenden Beamten gelegt. Wer russische Zustände kennt, weiß, daß man ein solches Zeugniß unter Umständen gar nicht oder nur mit schweren Opfern erlangen kann. Amerika. Amerikanische Blätter bringen den vollständigen, authentischen Bericht über den proceß Maximilian's und seiner Mitangeklag⸗ ten Wir heben daraus nur hervor, daß die Verhandlungen volle zwei Tage dauerten, den Angeklagten die unbedingteste Freiheit der Ver⸗ theidigung gegeben war und Maximilian zwar den Verhandlungen, durch sein Unwohlsein gehin⸗ vert, am zweiten Tage nicht beiwohnen konnte, indessen durch seine Vertheidiger auf's Energischste vertreten wurde. Unter den Anklagepunkten figu⸗ rirte nicht nur das Blutdecret vom October 1865, welches die Vertheidiger bekanntlich dem Marschall Bazaine zur Last legten, sondern auch der unbe⸗ greiflich unkluge Schritt, daß Maximilian noch schaft für den Fall seines Todes einzusetzen ver⸗ suchte, an deren Spitze er den durch zahllose Grausamkeiten und Infamien gebrandmarkten Mat⸗ quez stellte. — Auf der Fahrt von New Aork stieß der Dampfer Nebraska in der Nacht des 10. Juli von Gysterhaven zusammen, wobei letzteres unter⸗ ging und fünf Matrosen ertranken, während die drei übrigen gerettet wurden. Ein anderes Schiff „Queen of the Deep.“ mit Baumwolle, Reiß und Flachs beladen und für 100,000 L. versichert, ward auf der Fahrt von Calcutta nach Liverpool durch eine Feuersbrunst zerstört; der Mannschaft gelang es, sich auf ihren Booten in Sicherheit zu bringen. Friedberg, 30. Juli. Heute wird im Kreise einer hiesigen Familie ein Fest begangen, an dem man auch in wetleren Kreisen innigen Antheil nimmt. Herr Lehrer und Organist Wilhelm Fritsch feiert mit den Seinigen das fünfzigjäyrige Jubiläum seiner Wirksamkeit in unserer Stadt. Angestellt als Lehrer wurde er schon 1808 am 8. Oktober zu Rodheim v. d. H.; der fünfzigjährige Ge⸗ dächtnißtag seiner Austellung hätte also schon neun Jahre frühec gefeiert werden können. Von Rodheim aus wurde der Jubilar am 28. December 1812 als Lehrer in Nauheim angestellt, und aun 5. Mai 1817 erhielt er das Dekret als solcher nach Friedberg, woselbst er am 30. Juli desselben Jahres in seinen Dienst eintrat. Mit Eifer, Gewissenhaftigkeit und Treue verwaltete er sein Amt bis zum 17. Januar 1838, an welchem Tage ger in Folge der neuen Schulreorganisation Friedbergs in sittliche und materielle Wohl der arbeitenden Clas- am 10. Juni von Queretaro aus eine Regent ⸗ bei hellbrennenden Lichtern mit dem Schiffe Nauey den Ruhestand aus seiner amtlichen Lehrerthäligkeit trat. Privatim blieb er namentlich als Klavierlehrer thätig und mancher geschickte Klavierspieler unserer Stadt ver— dankt ihm guten Unterricht und erfolgreiche Unterweisung in der Kunst des Klavierspiels. Den Kirchendienst ver⸗ sieht Herr Fritsch bis zur Stunde noch und die Gemeinde Friedberg ist ihm, namentlich für erbauliches, meisterhaftes Orgelspiel während so langer Zeit in hohem Grade zu Dank verpflichtet. Außerdem wissen alle einheimischen Familien, wie der heitere, gemüthliche Mann bei Tauf⸗ feierlichkeiten immer willkommen war. Wohlwollend dank— bare Gesinnung wurde ihm in den Gratulationen des Kirchen und Schulvorstandes in herzlicher Weise auch ausgesprochen und von Ersterem in einem Geschenk weiter bethätigt. Zur Beglückwünschung des allgemein geachteten Jubelgreises waren noch Herr Regierungsrath Trapp und zahlreiche Freunde des Jubilars und seiner Familie erschienen. Auch am gestrigen Abend hatte der hiesige Gesangverein„Frohsinn“ die Gelegenheit wahrgenommen, den beliebten und namentlich um die Pflege der Musik verdienten Mann durch Gesang zu begrüßen und zu er⸗ freuen. In gleicher Weise gab der Gesangverein„Lieder⸗ kranz“ seinen freundschaftlichen Gesinnungen für den ver⸗ ehrten Jubilar durch ein Ständchen am heuzigen Abend Ausdruck. An mancher gelungenen musikalischen Auf⸗ fuͤhrung in unserer Stadt hat Herr Fritsch früher per⸗ sönlich, in letzter Zeit durch seine Söhne, die wir alle als begabte und tüchtige Jünger der Musik kennen, An⸗ theil gehabt. Wir freuen uns, daß es dem ehrwürdigen Manne vergönnt gewesen, diesen Ehren- und Freudentag zu er⸗ leben, und wir hoffen und wünschen, daß er an seinem Lebendabend recht lange noch heiter und ungetrübt in unserer Mitte weilen möge. Die Beschwerden höheren Alters(der Jubilar wurde geboren am 25. Januar 1790 und hat somit das 77. Lebensjahr zurückgelegt) mögen iym leicht werden. Seine treue Lebensgefährtin, seine Söhne(deren es 8 sind), seine Tochter, seine Enkel(elf an der Zahl), seine Verwandten alle, werden nimmer aufhören, ihm durch alle Beweise von Sorgsamkeit, treuer Hingabe und Liebe das Leben bis zum letzten Hauche so angenehm als möglich zu machen und ducch inniges familiäres Zusammenhalten ihn stets zu erfreuen. b. „Friedberg. Auf den badischen Bahnen werden eben 120 Wagen 3. Klasse mit Oesen versehen. Auf diesen Bahnen waren visber schon die Salons 1. Klasse mit Oefen, die übrigen Abtheilungen und die Wagen 2. Klasse mit Fußwärmern verseben. Daß man auf der Main⸗ Weser⸗Bahn eine gleiche Fürsorge im Interesse des reisen⸗ den Publikums zu treffen geneigt sei, davon verlauset bis jetzt nichis. T Nauheim. Wir sind dem Höhepunkt unserer Saison nahe gerückt und dürfen mit deren Gestalfung trotz des wenig günstigen Wetters zufrieden sein. Die neueste Kurliste weist im Ganzen bis zum 28. Juli 2194 Fremde, darunter 1045 noch Anwesende auf, cine Frequenz, deren wir uns seit langer Zeit nicht erfreuen konnten. Das Geld ist zwar nicht so im Flusse wie in früheren Jahren, weil die Fremden, denen dasselbe leicht durch bie Finger rollt, sich heuer nicht so zahlreich eingefunden haben, allein diesen Ausfall muß die größere Frequenz einiger⸗ maßen ausgleichen. Die nahen Frankfurter sind für die laufende Saison unsere Leute, welche uns ein ansehnliches“ Contiagent von Kurgästen gesendet haben und ihnen vor⸗ nämlich verdanken wir die erhöhte Frequenz und 1 tigkeit unserer Kur. Wenn das Wekter einigermaßen sich freundlich gestaltet, so dürfen wit eine ebenso günssige Nach kur erwarten, da schon eine namhafte Anzahl Wohnungen für diese Zeit reservirt sind. Wie man sich hier der Hoff⸗ nung bingibt, wäre auch gegen Ende August der Besuch unseres neuen Landesherrn, des Großherzogs K. H., für einige Tage zu erwarten. S. Gießen. Heute am 29. Juli wurde unse Jugend ein Fest bereitet, wie es an andern Orten wo kaum vorzukommen pflegt. Man feierte heute nam! das 8. große Jugend fest. Schon seit Wochen übten sich die Knaben der hiesigen Stadt in allen nur erdenk⸗ lichen Spiel⸗ und Turnerkünsten, damit sie ja wür dlge Fesigenossen repräseutiten könnten. Und allerdings hallen die Bewohner Gießens ein Schauspiel an ihnen, wie 4e anderwärts wohl nirgends zu sehen ist. Schon der Zug der Knaben im Alter von 6—13 Jahren bot die wannig; fachste Gelegenheit zu eingehenderen Studien; aber damit nicht zu vergleichen war das Leben, welches sich auf dem Festplatz im Philosophenwald unter den durchaus une philosophischen Festgenossen erhob. Zunächst hielt Herr Lehrer Eurschmann von hier in sehr augemiessener Weise ein einfache Ansprache, worin er auf die, Wichligkeit der körperlichen Uebungen bei unsrer Jugend hinwies und damit eine kurze Auseinandersetzung über den Zweck des Festes verband; nachdem der Redner noch einige er⸗ munternde Worte an die Knaben selbst gerichtet hatte, ver⸗ theilten sich diese, etwa 400 an Zahl in ungefähr zwanzig Gruppen, deren jede unter Leitung ihrer Spielorduer eine andre Uebung vornahm, als: Wursischuappen, Armbrust⸗ und Bolzenshießen, Schaukeln, Stechvoge, Kleltern, Springen, Turnierübungen, Jacob, wo bist du, Schwebe⸗ gehu, Steinwerfen, Prellball, Schnurrball, Rundball, Ringrennen, Ringwersen, Sternschießen, Gerwerfen, Wen lauf und Sacklaufen.— Gewiß viel Abwechselung nicht nur für die Knaben selbst, sondern ebenso für die Zu⸗ schauer, die nicht müde wurden dem bunten Leben und Treiben ihrer Nachkommen stundenlang ihre Aufmerksam⸗ keit zu schenken. Als es nun gar an die Vertheilung der Preise ging, bestehend in Würsten, Brezeln, Federkäsichen, Notiz⸗ büchern, Halsbinden, Westen, da wollte der Jubel und das. Nachllager, d. karren schlafen ichen konne und enischäbl getrelene Veze 9 Pari tölhlich dit sclgc auch Volländdex und abgeseßz Ftanks; die welchts einigt Damen etha wenn die Na England, die die Bezugsgu Was die Kl. förmigen, gesp — Be 1250 Mich Aub ig helm, g. Jahr 1523 n Auf gestellt den Mate u Aumesdur alls der Od mogen den f wiesen werde danau —— 34 b 15 4 Wanted Nachlaß, 0 0 werden sesorder/ t waer ö duugem Wu ent und. Were 0 1801 Lärmen der Jugend kein Ende nehmen und sicherlich werden alle die Nacht darauf gar süß geträumt haben. Frankfurt. Die Nachfrage nach den Pferdemarkt— Loosen von Auswärts ist so bedeusend und die Bestellungen laufen so massenhaft bei dem Secretariat des laudwirth— schaftlichen Vereins ein, daß der größte Theil der Loose, bei 32 000, schon begeben ist. Darmstadt. Die Taunusouristen werden auf dis neuste Arbeit der topographischen Abtheilung des Großh etwas erkennbares Embonpoink gilt für besonders feinz man vetlauft in Paris„ventres à deux, trois six mois.“ Im Deutschen läßt sich so etwas schwer aus⸗ drücken!— S. Das sechste Jahresfest des Lahn⸗ thalsängerbundes sonderen Vorträge der einzelnen Vereine unter der Direction der betreffenden Vereinsvorsteher. Jeden⸗ falls am gelungensten war der Vortrag des„Ständ— chens von Eisenhofer,“ welches der Marburger „Liederverein“ bis zu den feinsten Nüancirungen durchdringend in wahrhaft vollendeter Weise zur Darstellung brachte. Außerdem thaten sich durch gewandte Ausführung der Weilburger„Liederkranz,“ Hessischen Generalstabes aufmerksam gemacht. Unter dem wurde am 28. und 29. Juli zu Wetzlar gefeiert. durch Frische und Lebendigkeit„Herborn,“ in Titel:„Karte von dem Großherzogthum Hessen, in das Während des 28. Juli kamen Morgens von Feinheit des Vortrags„Grünberg“ hervor; der der allg. Landesvermessung auf— Groß. Gencralquaxtiermeisterstabe. Sektion Kelsterbach. Maaßstab: 25 000. Gestochen von Carl Welzbacher in Darmstadt,“ liegt ein Blatt vor uns, welches in jeder Beziehung eine vorzügliche kartographische Leistung genannt zu werden verdient. Köln. i Nachmittag des 22. d. trigonometrische Netz genommen von dem Der Paris-Kölner Extrazug, welcher am M. von Paris abgegangen war, entgleiste gegen Abend unweit der Station le Cäteau, mehrere Meilen von der belgischen Gränze. Glücklicher— weise hatte man kein Menschenleben zu beklagen, obwohl außer der Locomotive nech 16 Waggons aus den Schienen gegangen waren. Die Passagiere, etwa 600 an der Zahl, mußten nun zu Fuß nach dem eine halbe Stunde ent— fernten Stations hause le Cäteau wandern, woselbst sie auf dem Perron und den inneren Räumlichkeiten des kleinen Bahnhofes die Nacht zuzubringen batten. Das seltene Nachtlager, bei welchem man Damen auf dem Schieb— karren schlafend, Herren auf dent Fußboden ausgestreckt sehen konnte, gewährte einen äußerst malerischen Anblick und entschädigte zum Theil für die so unverhofft ein⸗ getretene Verzögerung der Reise. 2 Pariser Moden. In Paris ist die Beschaffung röthlich blonder Haare Gegenstand der Mode und folglich auch des Handels und der Gewerbe geworden. Vollständige Frisuren dieser Art, welche wie Hauben auf⸗ und abgesetzt werden, bezahlt man mit Tausenden von Ftanks; die Färbung anderer Haare mit diesem Roth, welches einige Wochen vorhält, mit Hunderten. Comptoir⸗ Damen erhalten den doppelten Gehalt und mehr noch, wenn die Natur sie mit röthlichem Haare ausgestatlet hat. England, die Niederlande, Norddeutschland, Dänemark sind die Bezugsquellen der blonden oder röthlichen Haare. Was die Kleidung betrifft, so sind jetzt die glocken— förmigen, gespannten Röcke allgemein durchgedrungen. Ein allen Richtungen her die Sangesbrüder herange— zogen; dieselben wurden auf dem Marktplatz be⸗ grüßt und erhielten nach dem Gesang:„Brüder reicht die Hand ꝛc.“ ihre Quartierbillete. Um 11 Uhr Morgens vereinigten sich die Chöre zur Hauptprobe, welche in der auf dem Festplatze er- richteten Sängerhalle stattfand. Auf diesem, übri- gens in architectonischer, wie auch in akustischer Hinsicht nicht sehr gelungenen Bauwerk prangten in großen Lettern folgende Sprüche:„Es weben die Töne ein himmlisches Band, sie einen hienieden seraphischem Land,“ und:„Es strömen des Ge⸗ sanges Wasser, hervor aus nie entdeckten Quellen.“ Um 3 Uhr Nachmittags entwickelte sich der wohl— geordnete Sängerzug durch die festlich geschmückten Straßen Wetzlars. Dem Zug voran schritt das treffliche Musikcorps des 8. rheinischen Jäger- Bataillons, ihm folgten ungefähr 70 Ehrendamen in weißem Anzug mit blauer Schärpe, worauf sich dann der Zug der Sänger selbst ausbreitete. Diese, 500 an der Zahl, zogen unter 15 Vereins- fahnen daher. Auf dem Festplatze angelangt, schritt man alsbald zur Aufführung der drei Ge⸗ sammtchöre:„Vater unser“ von J. Andre,„Das deutsche Lied“ von P. Schneider und„Germania Victoria“ von R. Tschirch, worunter insbesondere der erste Chor, unter Leitung des Herrn Musik⸗ Directors Rödig von Wetzlar, höchst würdevoll vorgetragen wurde. Es folgten alsdann die be⸗ „Männergesangverein“ von Wetzlar, ver sehr stark And auch besonders im Tenor trefflich besetzt war, erntete gleichfalls stürmischen Beifall. Auch die übrigen Vereine,„Harmonie,“„Liederkranz“ und „Bauer'scher Gesangverein“ von Gießen,„Lieder— tafel“ von Marburg,„Cäcilienverein“ von Lich, „Orpheus“ und„Harmonie“ von Butzbach,„Froh— sinn“ von Nauheim und„Gesangverein“ von Bis— kirchen fanden Anerkennung. Da sich nun nach Beendigung der musikalischen Productionen der Himmel freundlicher gestaltete, konnte sich fast Niemand mehr der Lust nach dem ersehnten Tanze erwehren. Und in der That hat sich noch kaum ein solches Bild von Heiterkeit und Gemüthlichkeit vor unseren Augen jemale entrollt, wie es dieser Festtanzboden darbot. Groß und klein, alt und jung, schön und häßlich, Alles fühlte sich gedrungen, auch das Seine zur Ver— herrlichung des Festes beizutragen. Natürlich nahmen Heiterkeit und Amüsement in quadratischem Verhältniß mit der Dunkelheit zu, immer kühner und gewagter wurden die Sprünge der Tänzer, „der Bauernknecht hebet die Lise in hurtiger Wen⸗ dung empor,“ bis dann auf dem Gipfel des Ver⸗ gnügens angelangt, Feuerwerk und bengalische Beleuchtung dem Festtag einen angemessenen Schluß⸗ punkt verliehen. Der zweite Festtag verlief in ähnlicher, wenn auch nicht so großartiger Weise wie der erste. Bekanntmachung. 1260 Michael Übrig, Johann George Sobn von Nüdigbeim, geboren am 5. November 1794, ist scit dem Jahr 1823 in unbekannter Ferne abwesend. Auf geslellten Antrag wird hierdurc an ibn und seine Rechts nachfolger die Aufforderung gesiellt fich bis zum 1 4. Augun d. J r Anmeldung ihrer Kechte dabier zu fistiren, widrigen⸗ alls der Obengenannte für todt ertlärt und sein Ber⸗ mögen den sich legttimirenden nächsten Berechtigten über⸗ wiesen werden wirr. Hanau am 9. Mas 1867. Königliches Justizamt II. Kö er. „dt. Frankenberg Betanntmachung. Auf freiwilliges Anfleben des Bäckers Konrad Meler dabier wird nächsten Donnerstag den 1. k. M., Nachmitiags 5 Uhr, die demselden zustebende in der Friedrichstraße daher delegene Hofralthe, beffehend aus Wobndaus, Schezner, Stallung, neuerbautem Back⸗ dans mit Bacosen aud Hofraum, sowie drei Morgen Länderkien, öffentich an den Meifibletenden versteigert. Naubelm- am- 186. Großherzogliche Bürgermtisterei Nauheim J. A. d. B. „dex. Beigeordnete Fu s er. vdt. Schutt. Deffentliche Aufforderung. 1822 Nachdem ö ee der erschlenenen bekannten Gläubiger des äbetschuldeten Ubrmachers Ferdinand Seyler dabier am 22, Mat d. Z. mit demfelben einen Nachlaß und Stunpulngsvettrag abgeschlossen haben, so werden nunmeht dessen unbekannte Gläubiger auf⸗ gefordert inerhalb 6 Wochen ihre Forderungen an- zumelden und etwaigen Einwand gegen das gedachte Arrangement vorzubeingen, widrigenfalls dasselbe be⸗ stätigt und. in Vollzug gesetzt wird. Altenstadt den 17. Juli 1867 Groß herzogliches Landgericht Altenstadt 5. 5 Ma p, Lanrgerichts Assessor. Aufforderung. 1807 Diejenigen, welche Forderungen au den Nachloß des in Gambach verstorbenen Johannes Biebl zu haben verneinen, werden ersucht, dieselben his zum 15. August d. J. bei dem Curator Balthaser Wagner auf der Kreuzmühle bel Gambach einzureschen, widrigen falls sie bel der Aufstellung des Status nicht berück— sichtigt werden konnen. 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Bekanntmachung. 1825 Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die Brückenwaage der Stadt Friedberg von heute zu dem allgemeinen Gebrauche wieder übergeben worden ist, dieselbe ist jetzt nach der neuesten Construction ein⸗ gerichtet und entspricht an Genauigkeit und Präcision allen Anforderungen. Friedberg am 1. Auguß 1867. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg J. V. d. B Der Großherzogliche Beigeordnete Fo uc ar. Feinste Ochsenmarkpommade 1778 in Gläßern à 15 und 24 kr. feinste Clyeerin seife à 4, 6, 8 und 10 kr. bei H. Diehl in der Usagasse. Faaterbsen& Saatwicken 174⁵ Gebrüder Löb. bei Wollen e Unter jacken zu billigen Preisen bei K. Friedrich, 38 neben der Post in Friedberg. Dreihundert Reiserbesen 1816 find zusammen oder getbeilt billig abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. unter Nr. 1816. 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Die Heilung geschieht ohne— mindeste Unannehmlichkeit,— ohne Entzündung zu verursachen. rt. oder fl. 2. Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kt. Appenzell. Schweiz. NB. Mit einem Preiszuschlag von 3 Silbergr. ist die Salbe auch echt zu beziehen durch Herrn Günther, gewirkt, daß zu beziehen in Töpfen zu 1½ Thlr. Pr. zur Löwenapotheke, Jerusalemstr. 16 in Beclin. Nach Oesterreich kann keine Nachnahme erboben werden. Ich bin so zu sagen C. G., Bäckerlebrling. Einzig 36 kr. Südd. Währg. oder fl 3. Oe. W. beim Erfinder 1699 1823 Zu der am 28. August d. J. stattsindenden großen Verloosung von Pferden, Wagen zc. zꝛc. empfiehlt Loose à fl 1. 43. oder Rthlr. 1. Frankfurt a. M. G. Krämer, 2 Liebfrauenstraße 2 Malacoff). Rechnungen mit Geschäfts⸗Firma per Buch 32 kr., in größeren Quantitäten billiger, liefern. Bindernagel& Schimpff. Technische Frage! 1826 Ii bei dem gegenwärtigen Umbau des ffädtischen Brunnenhauses vielleicht die Constructionsweise an der vor wenigen Jahren erst abgebrochenen, gegenüber gestandenen Ruine als Muster abgeseben worden? Eine kleine Kelterpresse, auch für Färber geeignet, wird billig abgegeben von Bindernagel& Schimpf. 1828 Eine überflüsfig gewordene, noch wenig gebrauchte re e 9 Trapp. Käse- Offerte. 1773 Emmenthaler⸗, Schweizer⸗„ Rahm⸗ und Limburger⸗Käse eigener Fabrikation in der Schweiz und in Baiern empfehle ich bei Abnahme von mindestens 25 Pfund äußerst billig Reinhold Heydecke, ist zu verkaufem im Brodpreise vom 1. bis 18. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: Erste Sorte 4 3 19½ kr. Zweite Sorte 4 18 kr. „„ 2„ 4„ 97* 2 5 9* .** 1.* 1* 4.7* 2½ Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Für Nauheim: Kasseler Brod 4 8 21 kr. 5„ 2„ 10½„ „„* 7 0 Erste Sorte 4 5 20 kr. Zweite Sorte 4 8 18% ke ** 2„ 10 7*** 9* „„ 1* 5*** 1„ 4* Für Butz bach: 20 kr.. Sorte 4 8 18 kr. 5 4½ Erste Sorte 4 8 L*** *„ 1 5* Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1.— 13. August. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 19 kr. Schweinefleisch pr. 20 kr. Kuhfleisch, gem. 17„ Leber- u. Blutwurst 20„ Rindfleisch, gem. 17„ Bratwurst 24 Hammelfleisch 15„ Schwartenmagen 24 Keil und Carre 17„ Eerräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 14„ Dorrfleisch 26„ Keil und Carre 15„ Schinken 20 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 32 Hammelsfett 16„ Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Hammelskeil und Carre bei W. Bieler 18 kr., bei H. Gröniuger und J. Hanstein 16 kr.— Kalbfleisch bei H. Gröninger 12 kr.— Kalbskeil und Carre bei H. Gröninger 17 kr. bei W. Bieler und J. Hanstein 16 kr.— Schweinefleisch bei H. Blum, J. Ruppel, J. Walz, W. Reuß 19 kr. — Bratwurst bei Ph. Engel und H. Gerth 26 kr.— Schwartenmagen bei C. F. Walz, J. Walz und H. Weller 26 kr.— Schinken ber C. F. Walz! J. Walz und H. Weller 28 kr., bei H. Blum, H. Engel und A. Vogt's Erben 24 kr. a Für Batz bach: Ochsenfleisch pr. F 19 kr., Schweinefleisch pr. F 18 kr., Kuhfleisch, gem, 16 Leber⸗ u. Blutwurst 20„ Rindfleisch, gem, 16 Bralwurst 2 Hammelfleisch 16„ Schwartenmagen 24% Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 12„ Doörrfleisch 2 Schaaffleisch—„Schinken„ Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 30 Hammelsfett 18„ Sqcmalz, unausgel. W„ Ausnahmspreise. C. Kaiser und C. Gruner Nieren ⸗ fett 20 kr. 5 Fruchtpreise. Per Malter. riedberg, 30. Juli. Waizen 15 fl. 55 kr. Koen 11 fl. 35 kr.; Gersie 9 fl. 15 kr. Hafer 5 fl. 45 kr. Frankfurt, 29. Juli. Weizen 16 fl.— kr. Korn 13 fl. 30 kr.; Getste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 50 kr. Grünberg, 7. Juli. Waizen 16 fl. 10 kr.; Korn Molter— fl.— kr.; Erbsen 12 fl. 2 k.; Wicken— — tr.; Saamen 14 fl. 52 kr.; Karteffeln— fl.— kr. Mainz, 26. Juli. Wanen 17 fl. 14 kr. Kern 12 fl. 54 fr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 6 fl. kr.; Kartoffeln 4 fl. 10 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 19 fl.— kr.. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Frankfurt a. M., Brückhofstraße Nr. 20. Druck und Verlag von Binderna gel& Schimpf. Mlitgetheilt von 0 1 8. Lind ne lane. Frankfurter Cours. K eee 31. Juli 1867. Cours der Staatspapiere. 8 1 i e 3 Ddesterr.% Met. 1859 1. Tat. 59¼ P. Fr. Hes. 7 Obllget. 907 P.. 100 Pr. v. 1861 70½ 0. 1 50% Nat.-Anl. 1854 51¾ 8. 5 3½j% Obligation. 248 2 schved. Talr. 10-L. 10 P. „ 50% steuerfreie Oblg. 46½,/ Nassau 4½0% Obl. b. Rtbß. 93 ½ P. Bad. 35 fl. Leose 52 8. Preussen 4½% Obligat. b. Rth.] 98 P. 5 40% do do 86 ½ P. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. k. 52 P. 5 4% do. do. 90 ½ Kurhess. 40% Obl. b. R. à 10591 F. 7 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 142% F. Been 50% Obligation. 100 P. Frankf. 3½0% Obligat. 85 6.— e 5 4½% ½ ahr. b. Rth. 93/ G. 55 30% do—— 2 Nes. 25 fl. L. b.. 34 F. „ 40 d0 do 88/ G. Russland J 50% Obl. i. L. à fl. 12 86 P. I Sard. 36 Fr. L. b. B.. Würtemb. 4½% Obl. b. Rtb. 92 P Finnland 4½0% Pfdbr.. R. 105 82¼ P. +. J Pütolen H. 9 4446 1 4% do do—— Schweden 4½0% O. 1. R. à 105] 85 6. 0 Doppelte 9 45—47 Baden 4½½% Obligat. 91% P. 5 4½0% Pfb. l. R. 3 105—— 2 preuss. Frieded'or„ 9 57—58 2 4% Obliget. 86¼ FP. N.-Amer. 60/ St. 1. E. 1882 76¼ 8. hol. fl. 10 Stcke„ 9 50—52 Von eindezanice Pisenbahn- Tetien und Prioritäten. 2 1 5 5 8 4½% Payr. Ostbahn 114½ G. 30% Liv. C. P.& D/. fr. à 28 kr. 29½ G. 2 Engl. Sovereigns.. 11 30—54 a 40% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 44½ G. 2 Russ. Imperiales 9 45—47 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49½ 6 5% Elisabethbahn-Prior.% 72½ P. I Gold pr. Zoll-Pt. eder 90% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 88 G. 5% do. neueste Emiss.%] 70½ P. 2 Hchh. Silb. pr. Z. Pf. 5—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43½ G. 4½j% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ P. 8 Preuss. Kassensch.„ 1 45—) Wiener Wechsel- Cours 92 G. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. w. Dollars in Gold„ 226½— 27 ½ und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. 13 fl. 40 kr.; Gersie 10 fl. 38 kr.; Hafer 6 fl. 25 7 g nene 1 june men U 15 Peru fen Worten discussion m aus Kamera neienen Orb durch Einng wonnenen E Discossion beiden früh Hölensleben Noi Sa des Ausschuf mit dem letzt auf Trennun während 25 grafthums! halb die G bestges zul Majorität! ten Güter n sungscapitalt thum gefalle commiß der behandeln, Gründen d⸗ diesen Antrag IJ. bofffna Send, v. und Zenig Regierung zu ersuchen, über die be thalsächliche Die Kamm als denjeni, der Saline Mgierung, fir dit Sine leckes bedach. Belegung det hausen. Auch bei, während sisch val. Aube un die Regierv auheim a berkrag auß