2 1866. Famstag den 29. Dezember. 103. Anzeiger für Oberhessen. Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. gritdberger Intelligenzblatt. Erscheint wöchentlich zweimal, Mitwoch und Sanissag. A Die Vermehrung von nahezu 200 größertes, in seinem Inhalte verm daß wir dadurch einem wirklichen „Anzei vom 1. Januar k. J. an wöchentlich dreimal(Dienstag, D Die Redaktion des„Anzeiger“ wird ihr Amt interessantesten Tagesbegebenheiten in gedrängter Zusammenstellung, so rasch Auswahl der sonstigen Mittheilungen mit aller wohl berührenden Zeitfragen anzuregen, o unterstütende Mittheilungen werden mit Dank an Das„Beiblatt“ wird wie bisher „Unterhaltungs und zwar gleichfalls in vergr Die durch das vergrößerte Format und das drei nicht den bisherigen Abonnementspreis sortbestehen zu lassen; 1. Januar k. J. an halbjährlich beträgt: für die Abonne 2 bestellung erfolgt. Unterbrechung eintritt. kommen, regere Theilnahme an dem öffentlichen Leben hne hierbei den Standpunkt eines politi ößertem Formate, wodurch au malige Erscheinen des Blattes sich bedeutend Bestellungen bei der Post bellebe man baldigst zu machen, Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Abonnenten innerhalb Monatsfrist bekundet am ebrtes und erweitertes Blatt in der kurzen Zeit seines Erscheinen Wunsche und Bedürfnisse unserer Leser in Stadt und Land entgegengekommen für Oberhessen“ honnerstag und Samstag) erscheinen zu lassen. in der bisherigen Weise fortführen und sich an es das dreimalige Erscheinen des Sie hofft bei denjenigen Lesern, welchen größere ßeres Interesse an allen schen Parteiblattes einzunehmen. ger Sorgfalt zu tressen. zu erwecken und ein grö genommen. wöchentlich einmal in einem halben blatt zum Anzeiger ch bei diesem eine größere Mannigfaltigkeit seines Inhaltes möglich wird. wir waren jedoch bedacht, denselben nten in hiesiger Stadt 1 fl., bei sämmtlichen Postämtern des Groß Blatt auch für das unser e Leser! besten, welche wohlwollende Aufnahme unser ver⸗ s gesunden hat, sie ist uns der erfreulichste Beweis, sind und veranlaßt uns den gelegen sein lassen, die wichtigsten und Blattes ermöglicht, zu liefern, auch die Zeitungen nicht zur Hand das Wohl der Einzelnen wie des Gesammt- Alle in diesem Streben uns Bogen beigegeben unter dem Titel für Oberhessen“ erhöhenden Herstellungskosten gestatten uns so wenig als möglich zu erhöhen, so daß er vom herzogthums 1 fl. 6 kr. damit in der Zusendung det Blattes keine neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Ab⸗ Die Redaktion. Hessen. Darmstadt. Das Großberzogl. Regierungsblatt Nr. 54 enthält: I. Edict, die Etöffnung des 19. Landtags beiressend welches die Stände auf den 20. Dezember d. J. zusammen⸗ betuft. II. Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums des Inneru, die Verkündigung der Landesherrlichen Eut⸗ schließungen auf die während des 18. Landtags von den Sländen überreichten gemeinschaftlichen Beschlüsse betreffend. III Diensinachrichten. S. K. P. ber Großherzog baben allergnädigst gerubt: am 16. Nov. den Landrichten Dr. Gümer zu Altenstabt zum Landrichter in Butzbach,— den Substunten des Staateprocutators bei dem Bezirks gerichte Alzey Pauli zum Friedensrichter in Osthosen— Substiiuten des Staaleprocuraters bei dem Bezirksge⸗ richte Alzey zu erncunen; 20. dem Schulamts. Aspiranten Lehr aus Bullau die 3. evang. Schullsielle zu Lang⸗Göns za übertragen; den Portiet bei Main⸗Weser⸗Eisenbahu zu ernennen; 27. den Kanzlisten bei der Direction der Main⸗Neckar⸗Eisenbabn Döpfer zun Kanzlisten bei der Ober⸗Bau Direction— und den Rent amtmann Vogt zu Ballenberg zum Rentamimann in Alefeld zu ernennen;— dem evang. Schullehrer Eschen zu Groß- Getau dic 1.(wang. Schulstelle zu Erfelden,— und dem Kreisdiener Rockel zu Vöhl die Stelle eines Krtisdieners zu Neuflabt zu übertragenz— 1. Decembei den Oberförster Schleuning zu Wald-Michelbach nach Dingen,— den Overförsser Neidhardt zu Breidenbach nach Wald Michelbach— und den Oberförster Georg khrn. v. Schenck zu Schweinsverg zu Koberstadt in ie Oberförsterei Steinbrückerieich zu versctzen;— 6. Dec den Dosstallmeister Freiherrn v. Schäffer ⸗Bernsteln zum Milglied des Oberst⸗Stallmeister-Amtes zu ernennen. IV. Dienstentlassungen: am 20. Nov. den außerorbeutlichen Prosessor bei der philosophischen Facultäl der Landeg⸗Universität Dr. Bohn,— N. November den Schullehrer Funk an der 2. evang. Schule zu König, beide auf Nachsuchen. V. Concurtenz für: die evang. Pfarrsielle zu Eich, mit einem jährlichen Gehalte von 2180 fl. 8. tr., wovon jeboch eine temporäre Abgabe von 100 fl. zu entrichten it. VI. Gesterben: am 7. Januar der pens. Laurath Raser zu Wor:me;— 29. Oer Milnä“ pensionär Ger⸗ lens. n Ober Flörsheim;— 3. Nov. Oversorst-Direc⸗ tions Mäfident a. D. Dr. v. Klippftein zu Darmstadt;— 8. der vermalig devellmächligte Minister am Köuiglich Großbrttanischen Hofe Gehelmeralh Frhr. v. Langsdorff in Wiesbaden;— 12. Heschirurg Kuiepel zu Darmstabt; — 15. Oberbosmarschall und Generalmajor à la suste Ferdinand Graf zu Hsenburg⸗Philippseich zu Darmstadt. und den Gerichts⸗Accessisten Dr. Rödler aus Mainz zum Steuer Contrete Tenner zu Darmstadtz— der Stalion Offenbach Zimmermann zum Schaffner bei der unter dem Vorsitze des Abgeordneten Wernher Das Nr. 55 enthält: J. Uebersicht über Einnahme und Großherzogliche Ausgabe des Kicchen⸗ Regierungsblatt der freundschaftlichen Beziehungen zu Preußen wird bedauert, sowie daß nicht sämmtliche Landestheile und sämmtliche deutsche Staaten diesseits des und Schulbanfonds für die Provinz Rheinhessen in dem Mains dem norddeutschen Bunde beitreten konnten Jahre 1805. Hiernach betrug die Bleib II. Ernennungen in t Rest 13,740 fl. 37 kr. Bezie hung auf den Landtag. Klasse für den Kreis Darmstadt ertheilt. Am 23. IV. Versetzung in den Ruhestand Districtsceinnehmer Burger zu suchen, unter Anerkennung seiner di mit dem Chatakter als„Rendant“. V. Gesterben: Am 30. 9. November Militärpensionär Otterbein zu Ruppertenrod. — Die zweite Kammer der Landstände trat am 21. d. M. zu ihrer ersten Sitzung zusammen von Nierstein als Alterspräsidenten. Es hatten sich 42 Mitglieder eingefunden. Zunächst fand eine vorläufige Prüfung der Wahlen statt und wurden dann die Abgeordneten v. Gagern mit 41, Buff mit 28, Wernher mit 27, v. Löw und Kritzler mit je 23 und Dumont mit 21 Stimmen als Präsidentschaftscandidaten gewählt.— Auch die erste Kammer hielt an demselben Tage Sitzung. Zum Präsidenten wurde von S. K. H. dem Groß- herzog der Graf von Erbach- Fürstenau ernannt. Als Vicepräsident wurden die Herrn Graf Görtz, Präsident v. Hesse und Freiherr v. Riedesel von S. K. H. vorgeschlagen. Fürst Solms-Lich und Graf Solms-Laubach zeigen an, daß sie für die Dauer des Landtags zu erscheinen verhindert seien. Anwesend waren 17 Mitglieder. — Am 22. fand die feierliche Eröffnung des 19. Landtages in gemeinschaftlicher Sitzung bei der Kammern durch den Ministerpräsidenten Frhrn. v. Dalwigk in Gegenwart des Gesammtministeriums statt. In der von dem Ministerpräsidenten ver— lesenen Thronrede wird die Erwartung ausge⸗ sprochen, daß Deutschland zu neuer Einheit und Größe erstehen werde, welches Ziel zu erreichen Gesammteinnahme 38.822 fl. 52 kr., die Gesammtausgabe 25,082 fl. 15 kr. leder-Ingelheim auf Nach. ähr, treuen Dienste Oct. pens. Revisor bei der Die Vorlagen, welche den Kammern zunächst gemacht werden sollen, betreffen das Wahlgesetz zum norddeutschen Parlament für Oberhessen, Aus- III. Dienstnachrichten. Am 2. Nov. wurde dem Conrad 9 5 2 1 K ug der von! n neu Querdan zu Darmstadt das Patent als Geometer der dehnu 9„Verfassung auf W. V4 Preußt 1 1. erworbenen Landestheile, Vermehrung der Ver⸗ November kebrsmittel und Vorlegung des preußisch⸗bessischen Friedenevertrages zur ständischen Genehmigung. Die Fortführung des Staatshaushaltes für die Zukunft wird auch ohne eine Erhöbung der Steuern ermöglicht sein. S. K. H. der Großherzog ernannte zum Viceprästdenten der 1. Kammer den Grafen Görtz, zu Präsidenten der 2. Kammer die Abg. Buff und Wernher. Als Secretäre der 2. Kammer wurden die Hofgerichtsräthe Hallwachs und Bindewald gewählt. Den Finanzausschuß bilden Wernher, Kraft, v. Löw, Heß, Dumont, Hunsinger und Goldmann. — Am 22. d. M. starb zu Darmstadt im 83. Lebensjahre der Großh. Geheimerath Dr. Eck- bardt, Director der Staatsschulden⸗Tilgungskasse, Präsident des Gewerbvereins ꝛc. c. Der Ver- storbene war geboren am 1. Juli 1784 zu Dauern- heim, Kr. Nidda, und der Sohn des dortigen Predigers. Ueber die Hebung des Gewerbewesens unseres Großherzogthums namentlich hat er sich die größten Verdienste als Präsident des Gewerbe- vereins erworben, sowie er auch als Schriftsteller über verschiedene in das Gebiet der Mathematik einschlagende Gegenstände einen Ruf weit über Deulschland hinaus erlangt hat. — In der Sitzung vom 24. d. berieth die zweite Kammer die beiden Gesetzentwürfe bezügl. der Prorogation des Finanzgesetzes vom 24. Sept. 1864 auf die ersten 6 Monate des nächsten Jahres und einstweilige Erbebung der Staatsauflagen in den neuerworbenen Landestbeilen nach der Steuer— gesetzgebung des Großberzogthums vom 1. Januar die Regierung erstreben werde. Die Unterbrechung welches auf„ 1867 an. Ein Amendement des Abg Edinger, otssche Prorogation gina, wurde mit 26 gegen 9 Stimmen abgelehnt, die beiden obigen Gesetzentwürfe, sowie ein auf pro— visorische Ausdehnung der hessischen Steuergesetz- gebung(mit Ausnahme der Grundsteuer) gerich- tetes Amendement des Berichterstatters Krafft wurde mit 26 gegen 9 Stimmen angenommen. — Kriegsministerialrath Oberst Schwaner ist in den Ruhestand versetzt worden. v. Friedberg. Wenn die Beziehungen zwischen Friedberg und Nauhelkm seither schon intim waren, so sind dieselben durch die Ver— einigung Nauheims mit unserem Großherzogthum, resp. mit dem Kreis Friedberg, nur noch inniger geworden. In Ihrem Blatte ist unlängst über die Verkebrswege zwischen beiden Städten die Rede gewesen und wurde der sogenannte Stetter- weg zur Verbesserung und Chausstrung empfohlen. Wir haben gegen diesen Vorschlag Nichts einzu- wenden, meinen aber, daß auch der seitherige Wiesenweg zu verbessern und möglichst in gerader Linie, von Kastanienbäumen beschattet, bald, d. h. in den nächsten Monaten, anzulegen sei. Wir glauben nicht nöthig zu haben, die gegenseitigen Vortheile, welche beiden Städten von einander er wachsen, hervorzuheben; sie sind bekannt und der seither schon rege Verkehr wird täglich zunehmen. Ebenso bekannt sind aber die Mängel des Fuß⸗ wegs, welcher sich zwischen erbärmlichen Obst⸗ bäumchen, durch einen unheimlichen Tunnel unter dem Gradirbaue und an glühender Asche vor— bei windet. Diesen Uebelständen müßte unter allen Umständen alsbald abgeholfen werden. Noch börten wir aber nicht, daß von Seiten der Vor- stände beider Städte, resp. auch der höheren Be⸗ hörde, diese Sache, die so sehr im Interesse des Publikums liegt, in's Auge gefaßt und nur irgend Etwas geschehen wäre. Von Seiten der Kur- haus- Administration dürfte eintretenden Falls sicherlich petuniäre Unterstützung zu erwarten sein. Zugleich erscheint uns als Pflicht derselben Be- hörden unter den nunmehrigen Verhältnissen auch dahin zu wirken, daß die enormen Eisenbahn⸗ Fahrpreise der Strecke Friedberg⸗Nauheim baldigst entsprechend herabgesetzt werden. Was liegt daran, ob das Eisenbahnpersonal mehr Arbeit oder Un⸗ bequemlichkeiten hat. Wir theilen ganz die sich immer mehr geltend machende Ansicht, daß Post⸗ und Eisenbahnbehörden namentlich, überhaupt aber alle Behörden nur für das Publikum da sind, dieses aber nicht für die Behörden, und er⸗ achten deßhalb Einwände gegen Ermäßigung des beispiellos hohen Fahrpreises zwischen Nauheim und Friedberg, wie wir solche schon vernehmen mußten, als durchaus nicht gerechtfertigt, sondern für gänzlich falsch und verwerflich. Die Fahrt auf der Strecke Friedberg⸗Nauheim dürfte im Verhältniß zu den Preisen anderer gleich großen Entfernungen höchstens 9 kr. für Hin⸗ und Rückfahrt betragen und sollten die Retourbillete für diese Strecke nicht ausgeschlossen sein. — In eiuer am 22. d. M. dahier abgehal⸗ tenen Versammlung zur Besprechung über die Wahlen zum norddeutschen Reichstag, zu welcher öffentlich eingeladen worden war, wurde die Wahl eines Comite's von 10 Mitgliedern vorgenommen und dasselbe ermächtigt, noch weitere Mitgliede. bis zu 20 zuzuziehen. Das Comite wird sich mit den zum Wahlbezirke gehörigen Orten in Verbindung setzen um überall eine rege Bethei⸗ ligung an den Wahlangelegenheiten wach zu rufen, es soll ferner bei dem Centratcomite in Gießen die baldige Abhaltung einer größeren Versamm⸗ lung in Mitte der Provinz beantragen und Fried- berg hiezu in Vorschlag gebracht werden. * Nauheim. Der Großh. Justizminister von Lindeloff war am 28. d. dahier an⸗ wesend, um von den hier vorhandenen, zum Ge⸗ richtelokale geeigneten Gebäuden Einsicht zu nehmen. Unsere Hoffnungen, daß der Stadi Nauheim eine Gerichtsstelle verbleiben soll, sind hierdurch vermehrt. Gießen. Im gegenwärtigen Wintersemester studiren hier: Theologen 44, Rechtswissenschaft 50, Mediein 75, Thierarzeikunde 10, Cameralwissen⸗ schaft 36, Architectur 32, Forstwissenschaft 32, Philosopbie und Philologie 53, Pharmacie und Chemie 17, im Ganzen 349. Mainz. Den Landwehrmännern des 32. Regiments ist am 23. d. M. eröffnet worden, daß ihnen der König die Rückkehr in die Heimath gestattet hat. Sie werden morgen oder über— morgen in der Anzahl von circa 1100 Mann per Eisenbahn nach Hause gebracht. Großer Jubel herrscht unter der geprüften Mannschaft und die Bürgerschaft nimmt den lebhaftesten An- theil an der glücklichen Wendung ihres Schicksales. Preußen. Berlin. Die Wahlagitation für das norddeutsche Parlament hat dahier mit einer großartigen Versammlung von wenigstens 4000 Menschen begonnen unter dem Vorsitze von Löwe-Calbe. Die hierbei einstimmig angenom— menen Resolutionen sprechen die Nothwendigkeit eines die ganze deutsche Nation umfassenden Bun— desstaates aus, der nur möglich sei, wenn einer— seits die mit dem constitutionellen Königthume Preußen verbundene Centralgewalt für Ehre und Macht nach Außen sorgt, und andererseits ein aus freien Volkswahlen hervorgegangenes Parla- ment für die Freiheit im Innern der Nation die unerläßlichen Bürgschaften bietet. Als erste Grund— rechte der Nation werden verlangt: Allgemeines deutsches Bürgerrecht mit Freizügigkeit; Freiheit der Arbeit und des Verkehrs, unbeschränkte Preß— und Associationsfreiheit, und das allgemeine gleiche Wahlrecht mit geheimer Abstimmung als Schluß— stein des Ganzen und nothwendige Bürgschaft aller anderen Rechte und Freiheiten. — Das Herrenhaus hat in seiner heutigen Sitzung das Budget in der vom Abgeordneten⸗ hause angenommenen Fassung genehmigt, unter der Erklärung des Bedauerns über die vorgenom— menen Streichungen; ferner wurden die Annexions— gesetze über die Elbherzogthümer, über die bayeri— schen und hessischen Landestheile, sowie der Ver— trag mit Oldenburg nebst der Entschädigungs— summe des Großherzogs angenommen. — Nassau, Frankfurt, die oberhessischen und bapyerischen Landestheile sollen nicht eine eigene Provinz bilden, sondern der Provinz Kurhessen zugetheilt werden. — Bezüglich der am Weihnachtsabend zur Vertheilung gelangten Dotation von 1½ Mill. hört die„Berl. Börs.⸗Ztg.“, daß selbige der Art erfolgt sein soll, daß dem Ministerpräsidenten die Summe von 400,000 Thlr., dem Kriegsminister 300,000 und den Generalen Moltke, Steinmetz, Herwarth v. Bittenfeld und Vogel v. Falckenstein je 200,000 Thlr. übermacht sein sollen. — Nach der„Rhein. Ztg.“ herrscht unter den aus dem Kriege heimgekehrten Landwehrleuten und Reservisten Arbeitslosigkeit und große Armuth. Die Dinge seien so weit gediehen, daß das Polizei- präsidium dem Berliner Krieger-Unterstützungs- Comite die Genehmigung ertheilt hat, zur Mil- derung der Noth, die unter den heimgekehrten Kriegern herrscht, in den nächsten Tagen eine Hauscollecte zu veranstalten. Angesichts solcher Thatsachen kann man allerdings eigenthümliche Gedanken bekommen, wenn einem gerade das Dota— tionsgesetz einfällt. Frankfurt. Die Haupt⸗Steueramts⸗Casse (Zollamt) macht bekannt, daß von Anfang künf⸗ tigen Jahres an die Einlösung der fälligen Zins- coupons von k. preußischen Staats schuld⸗Verschrei⸗ bungen, sowie der ausgeloosten oder gekündigten Obligationen bei ihr in den Vormittapsstunden von 9 bis 11 Uhr stattfindet. Homburg. Die Garnisonsfrage ist nun- mehr nach dem Wunsche unserer Bürgerschaft fest⸗ gestellt Wir werden nicht Kavallerie, welche der Gemeinde bedeutende Kosten für die Erbauung von Stallungen ꝛc. verursachen würde, sondern ein Infanteriebataillon als städtische Besatzung erhalten. Usingen. Am 16. d. kamen Mitglieder der verschiedenen, an Orten der Nord- und Südseite des Taunus bestehenden Comite's für Erbauung einer Fortsetzung der Homburger Eisenbahn nach dem Lahnthale hin— hier im Gasthaus„zur Krone“ zusammen. Es mögen etwa 30 Männer anwesend gewesen sein, und die Verhandlungen hatten das Ergebniß, daß ein gemeinschaftlicher Ausschuß zur weiteren Behandlung der Sache gewählt wurde. Bayern. burg die Urtheilspublication gegen einen Soldaten des Genie Regiments wegen des gegen einen preußischen Hauptmann im Bahnhose zu Aschaf⸗ Am 18. d. erfolgte zu Würz⸗ fenburg verübten Attentates. Das Kriegsgericht verurtheilte den Angeschuldigten zu 4 jährigem Zuchthaus und Fortweisung aus dem Heere. Spanien. Das Haus Fould hat mit der Regierung ein Anlehen von 90 Millionen ab- geschlossen. Friedberg. Als Gegenstück zu der Brunnengeschichte vom Jahre 1542 unter den„alten Geschichten“ in heu— tiger Nummer des Anzeigers theilen wir mit, daß am 20. d. M. Abends 11 Uhr ein fremder Mann in ben 80 Fuß tiefen Brunnen bei der Hofraithe des hiesigen Gemeinderaths Reuß am Fauerbacher Thor fiel. Des Unfalls wurde man glücklicherweise alsbald gewahr und gelang es den vereinten Bemühungen einiger kräftiger Männer, die sich bald zur Stelle befanden, den Mann nach mehreren vergeblichen Versuchen lebend und äußer⸗ lich unverletzt berauszuziehen und nach dem Hospital zu verbringen. Man vermuthet, daß sich der Betreffende, ein die Märkte besuchender Hausirer aus Sachsen, in die Reuß'sche Hofraithe einzuschleichen gedachte, um wahrschein⸗ lich daselbst in einem Stalle oder sonst wo ein billiges Nachtlager zu suchen, freilich wohl nicht in den nassen Tiefen, wo er leicht sein Grab hätte finden können. * Der wegen betrügerischen Bankerotts steckbrieflich ver⸗ folgte Wolf Isaak von Edenkoben soll in Bremen ver⸗ haftet worden sein. Derselbe ist Theilhaber an der in der Gemarkung Niedermörlen liegenden„Kaisergrube“, und und ist sein Antheil bereits zum Verkaufe ausgeschrieben. Nidda. Auf Anregung des hiesigen Stabtvorstands haben die Lehrer der hiesigen Stadtschulen sich bereit er⸗ klärt, in einer zu gründenden Fortbildungsschule den Unter⸗ richt zu ertheilen. Gegen 80 junge Leute haben sich zum Eintritt gemeldet. Günzburg. An ber Straße von hier nach Bubes⸗ heim steht auf einem Hügel ein Denkmal in Form einer Pyramide. Auf der Vorderseite des Monuments befindet sich das nassauische Wappen aus weißem Marmor, und ist zu lesen:„ier sagte der Herzog Adolf von Nassau seiner braven Armee das letzte Lebewohl, ein schweres Opfer zum Wohle— Deutschlands.“ Links an demselben, Günzburg zugewendet, steht:„Zur Erinnerung an die treue nassauische Armee von ihren Freunden in Günz⸗ burg.“ Rechts an demselben ist kurz angebracht:„Am 8. September 1866.“ * Ein Druckfehler. Die„Hess. Landes⸗Ztg.“ be⸗ richtet in ihrer Nummer vom 27. d. M. von einem Weihnachtsgeschenke, das den Frankfurtern durch Einführung des preußischen Strafgesetzbuches zu Theil ge⸗ worden, und sagt dabei„der großmüthige Ger ber ist König Wilhelm.“— Das erinnert uns an einen ähnlichen Druckfehler, den wir in einer Predigt fanden, dort hieß es:„Einen fröhlichen Ger ber hat Gott lieb!“ * In Preußen erreichen die Pensionirungen von Offizieren eine erstaunlich große Zahl. Bei einer frühe⸗ ren Verhandlung im Abgeordnetenhaus ist schon sehr treffend auf den„scharfen Zugwind an der Majorsecke“ hingewiesen worden, durch welchen so viele Mllitärs dienstunfähig werden. In dem Etat für 1867 find 1220 Mojors als penstonirt bezeichnet, pensionirte Oberst⸗ lieutenants 470, Oberfle 236, Generalmajors 140, Generalltentenants 110, Generale der Infanterie und Cavallerie 24. Die 1220 Majors deziehen im Ganzen 816,334 Thaler. Amerikanische Wasser leitung. Der große Tunnel, der unter dem Michigansee gegraben worden ist, um Chicago mit Wasser zu versehen, ist vollendet. Der⸗ selbe ist fast zwei Meilen lang und zieht sich 80 Fuß unter dem Bette des Sees, zunächst unter einer Thonschichte, hin. Die Arbeiten begannen am 17. März 1864 und wurden ohne einen einzigen Unfall zu Ende geführt. Der Tunnel faßt 37,000,000 Gallonen Wasser und wird im Frühjabr, zugleich mit den zur e Wassers durch die Stadt aufgestellten Maschinen, Benutzung übergebeu werden. Theater in Friedberg. Wochenbericht. Freitag den 21. Dezember.„Deborah,“ Volks schauspiel in 4 Abtheilungen von Mosenthal. Frau Kern war ganz in den Geist ihrer Rolle eingedrungen und führte die Deborah charakteristisch und mit Energie meister⸗ haft durch. Auch Herr Wagenbrunner, der Ortsrichter, Herr Böffinger, Joseph, und Herr Mackauer der Schul⸗ meister leisteten Verdienstliches. Sonntag den 23. Dezember.„Stessen Langer aus Glogau“, Original⸗Lustspiel von Ch. Birch⸗Pfeiffer. Eines von den älteren effeckreichen Stücken derselben, welches sehr gut gegeben würde. Schade, daß wegen des folgenden Weihnachtstages das Haus weniger besucht war. Mittwoch den 28. Dezember.„Einen Jux will er sich machen“, Originalposse mit Gesang in 4 Akten von Nestroy. Dieser Jux erregte auch in dem vollen Haus einen stürmischen Jux. Der vacirende Hausknecht, Herr Mackauer, war klassisch. Herr Böffinger, Weinberl, und Frau Kern, Christopherl, führten ihren Jux famos als verfluchte Kerls durch. Herr Wagenbrunner, Zangerl, sowie die Uebrigen vereinten sich, den Jux so pikant komisch wie möglich zu machen. Das Publikum, besonders von oben, jauchzte, klatschte und juxte und verließ in sehr heiterer Stimmung den Saal. M. werden. Stein Or — Ho Ni Neeitag sedesmal Ne weindewald J. 1 8 meiftdietend Das san legen und lo und Stange ardert dat Ausgedol. Die Zusan Niede Groß weidliche ein ganz dach du —„ Holz ⸗Verstei gerung. 27 Doennerstag den 3. Jauuar 1867 werden im Gemeindewald Ocstadt in verschiedenen Schlägen nach ftebende Holzsortimente an die Meistbietenden versteigert: % Stecken Prügelbolz(Kiefern), 10„ Stocolz(desgl.), 557 Stück Birken-, Eichen⸗Wellen, 950„ Kiefern Wellen, 475 Gebund Ginstern-Wellen Der Anfang ist Morgens um 9 Uhr. Die Zusammen⸗ tunft ist am Kubtränksbrunnen. Bemerkt wird, daß gegen vorschriftsmäßhige Bürgscheine das Holz verbergt wird bis zum 1. September 1867. Ockstadt den 27. Dezember 1866 Großberzogliche Bürgermeisterel Ockstadt Grönin ger. Faseleber⸗Versteigerung. 2778 Mittwoch den 2. k. M., Nachmittags 2 Uhr, wird ein der Gemeinde Ockssadt gehöriger, zur ferneren Zucht untauglich gewordener Faseleber an die Meist⸗ bietenden auf biesigem Ratbhause versteigert. Ockstadt den 27. Dezember 1866. Groß berzogliche Bürgermeisterei Ockstadt Gröninger Hofraithe⸗Versteigerung. 2783 Mittwoch den 9. Januar 1867, Nachmittags 2 Uhr, soll auf freiwilliges Anstehen des Moses Meper dessen dahier gelegene Dofratthe, bestebend in einem in fehr gutem Zustande befindlichen geräumigen Wohnhaus nebst Stallung, gegen Zablung in sechs Terminen im Lokale der Wirthin Rosenbecker öffentlich versteigert werden. Steinfurth am 24. Dezember 1866. J., A. Großberzogliches Ortsgericht Steinfurth Schultbeis. Holz ⸗Versteigerung. 2782 Freitag den 4. und Samstag den 5. Januar k. J., ledesmal Morgens 9½ Ubr anfangend, soll im Ge— meindewald Nieder-Rosbach nachverzeichnetes Gehölz, als: 1 Stecken Nadel⸗Scheitbolz, 7 1 Buchen Prügelholz, 4½„ Eichen-Prügesbolz, 4%* Nadel-Prügelbolz, 30½„ Buchen“, Eichen und Nadelstockholz, 266 Stück Buchen⸗Wellen, 82„ Eichen ⸗Wellen, 1721„ Nadel- Wellen, sodann 6 Eichen⸗Stämme von 4 bis 6 Zoll Durch- messer und 15 bis 30 Fuß Länge, 38 Cubikfuß, 128 Fichten⸗Stämme von 4 bis 9½ Zoll Durch- messer und 15 bis 66 Fuß Länge, 1633 Cublkfuß, 52 Eichen Stangen von 3½ bis 5 Zoll Durch- messer und 20 bis 30 Fuß Länge, 143 Cubikfuß, 768 Fichten⸗Stangen von 2½ bis 5 Zoll Durch- messer und 10 bis 50 Fuß Länge, 3076 Cubikfuß, meistbietend versteigert werden. Das sämmtliche Holz ist sehr gut zum Abfahren ge. legen und kommt das Brennholz, sodann das Stammholz und Stangenholz die Hälfte und den zweiten Tag die andere Hälfte des Stamm- und Stangenholzes zum Ausgedot. Die Zusammenkunft ist oberhalb des Bainhardswaldes. Nieder⸗ Rosbach den 7. Dezember 1866. Großherzogliche W Nieder-Rosbach 0. EFFTCCTCTCC(Cͥãͤͥͤ ²˙ c Nervenleiden sind unter allen Uebeln weit verbreitetsten, sie finden sich bei dem Kinde, wie bei dem Greise, bei dem männlichen wie bei dem weiblichen Geschlecht und ihre Dauer umfaßt oft ein ganzes Menschenalter, well ihre Heilung viel⸗ fach auf dem verkehrtesten Wege versucht wird.— Wer mit Nervenleiden behaftet ist, unterrichte sich daher über das, was ihm wahrhaft dienlich ist, und lese das rühmlich bekaunte Büchlein: „o.. Werner's Heilung der Nervenleiden.“ Von diesem Werkchen haben sich binnen kurzer Zeit mehr als 10,000 Exemplare vergriffen, und un⸗ zählige Kranke danken ihm ihre rasche, vollständige und mit geringen Kosten verknüpfte Heilung. Man bekommt das Buch in jeder Buchhandlung für 27 kr., in Fried⸗ berg bei Bindernagel& Schimpf. 2643 Farblostt flüssiger Kitt von Ed. Gaudin in Paris, 424] unentbehrliches Pausmittel zum Kalckltten von Glas, Porzellan, Marmor, Holz, Pappendeckel, Papier 2. à 14 kr. pr. Flacon bei Gustav Dieffenbach. Zahlungs ⸗ Aufforderung. 2774 Diejenigen Pächter, welche mit den Pachtgeldern noch im Rückstand find, werden ersucht, binnen 14 Tagen Zahlung zu leisten, im andern Fall gerichtliche Mahnung erfolgt. Irledberg den 27. December 1866 G. Kettinger. die und Jamaica Rum Carl Bauer in Assenheim. Feinste Punsch. Cicnen Aerztliche Verordnung. 2766 Herrn G. A. W. Mayer in Breslau Herr Dr. Prasse hierselbst hat meiner Frau zur Herstellung ihrer Gesundheit, da dieselbe an einem katarrhalischen Brust⸗ und Lungenübel gadet, Jbren f weißen Prust-Syrup“) empfohlen. Ich ermangele deßhalb nicht, dieser ärztlichen Verordnung Folge zu geben, um so mehr, als Herr Dr. Prasse das vollste Vertrauen am hiesigen Orte besitzt und Ihren Brust-Syruf von früher kennt u. s. w Seidenberg bei Goͤrlitz. Karl Nobert Silling, Kr.⸗Ger.⸗Canzlist. *) Dieses seit länger als 10 Jahren rühmlichst bekannte und wichtige Hausmittel ist stets vor räthig in der alleinigen Niederlage für Frie d⸗ berg ei Ph. Dan. Kümmich. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist zu haben: Pyrapapier, roth, blau, weiß brennend, pr. Bogen 6 kr. 2734 verkauft zum Zechenpreis Naubem. J. Schimpf. * Anzeige. 2773 Einen geehrten diesigen und auswärtigen Pu dlikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich vom 1. Januar an mein seit 36 Jahren betriebenes Schuh macherei⸗Geschäft meinem Sohne Adam Deß übergeben werde. Indem ich für das mir stets bewiesene Ver trauen bestens danke, bitte ich, dasselbe auf meinen Sohn übertragen zu wollen, der stets darauf bedacht sein wird, es zu rechtfertigen. Jacob Heß. Ueuer Beweis 2789 für die sichere und schnelle Wirksamkeit des weißen Kräuter⸗Brust⸗Syrups des Herrn F. W. Boekilus in Otterberg. Hierdurch bezeuge ich im Interesse von Brust leidenden, daß ich Jahre lang an einem trocknen Husten mit theilweisem Blutspeien litt und dieses Uebel durch Anwendung des Kräuter- Brust⸗ Syrups des Herrn F. W. Bockius iu Otter⸗ berg gänzlich beseitigt habe.— Hierbei bemerke ich noch, daß ich vorher verschiedene ärztliche Hilse in Anspruch nahm, die jedoch nie was fruchtete. ö Neuberg, 2. Februar 1865. ö Jakob Kurz, Föͤrster. * Niederlagen dieses weltberühmten Kräuter— Brust Syrups befinden sich: in Friedberg bei Jean Huber, in Butz bach bei A. Gimbel, in Nauheim bei Joh. Wörner. 0 0c 2761 Dienstag den 15. Januar 1867 läßt die Unter- zeichnete ein Wohnhaus, 39“ lang und 267 breit, nebst Scheuer, 46“ lang und 357 breit, unter den in dem Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf den Abbruch öffentlich versteigern. Selters den 27. Dezem der 1866. Dr. Ehr. Heldmann's Witwe. Kräuter-Malz-Kaffee, Kräuter-Malz-Brustsaft, und Anthosenz des Dr. Hes ven F. A. Wald in Berlin, vorräthig in allen coulanten Material- oder Specerei-Handlungen, welche durch Plakate autorisirt sind. Bezugsbedingungen werden von Herrn F. A. Wald, Mohrenstraße 378 in Berlin, welchem der alleinige General⸗ Vertrieb melner Arukel zu⸗ steht, auf portofreie Anfragen an alle Wiederverkäufer frankirt versandt. Berling. Dr. Heß, 2583 königl. preuß. approbirter Apotheker 1. Klasse und iech nischer Chemiker, Lehrer der Gesundheits- und Natur— wissenschaften, Fabrikant von technisch-chemtschen- und Gesundheits- Artikeln. Steinkohlen Soebe eingetrofse Hampelmaun im Eril. Von Friedrich Stoltze. Peeis 6 kr Bindernagel& Schimpff. 1 Flische Schellsische! 2347 direct aus der Nordsee bei W. Fertsch. 2786 Am 2. Fetertag wurde in der Casino-Garderobe ein schwarzer Schleier verloren; die Etgenthümerin ist durch die Exped. d. Bl. zu erfahren % Pistolen — 8 F275 von 34 kr. an bis zu 6 fl. eigener 1 Fabrikatton bei H Engel, 41— Frledbecg. Büchsenmacher in der Vorstadt, Zur ge. Jeachtung! 2758 Einem biesigen Pablitum erlaube ich mir ergebenst anzuzeigen, daß ich auf hiefigem Platze mein Barbier⸗ geschäft errichtet habe und bitte um geneigten Zuspruch. Bad Nauheim im Dezember 1866 C. Aletter Große 1 7 1 ar 7 Capitalien⸗Verloosung im Betrage n 18 Millionen Frs. in Silber am Januar 1867 statt. e vom Staate inter Aufsicht der 2657 Diese Ver rantirt ist, findet off Unt 400,000 Tr ffet befinden sich die Ge⸗ winn n 25 100,0 N 0 80000 Imal 70,000 Imal 60 0 10 50,000 5Imal 45,000, 10 40,000, 10mal 10, 000 10mal 5,000, mal 4,00 10mal 3,000, 1655 mal 1,000, 10mal 600, 180mal 500 290 mal 400, 315mal 300 u w. und 60 Frs. eines jeden gezogenen 8 Es id daber Jeder Gelegenheit ge⸗ boten, mit ein El einen der oben⸗ stehenden Tresser zu ma Ein ganzes L und Gewinn⸗ nummer e 0 7 fl., 6 Loose 70 fl., 1 halbes 11 Durch 1 hnetes Ha gshaus sind Loose für obige ng gültig en Einsendung des Betrages, Postnachnahme od Posteinzahlung zu beziehen. pünktlichst ausgeführt, jeder Plan beigelegt, nach stattge Ziehung die Gewinn⸗ liste jedem Theilnehmer sosort und unentgeldlich zugesandt, und die Gewinne glesch ausbezahlt. Man beliebe sich daber baldigst und direct zu wenden an L. Wenzel. Lotterie- und Staats⸗Effecten-Handlung in Frankfurt a. M., Fahrgasse No. 111. Rettigbonbons 1758 für Husten und Brustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 56 kr., Schachteln u 18 kr., Paquete à 14 kr. bet Ph Dan Kümmich. Kitchenbuchs auszug. Getaufte: 1. November.(In Wolf, Kreis Büdingen.) Maria Katharina Wilbdelmine Hoffmann, Tochter des biesigen Bürgers Friedrich Wilbeim Hoffmann, geb. den 17. October. 5 Sepftember. August. und amtliche Auftrag wird schnell gestellung * 1 J ebabler 8 In Frankfurt ein unehelicher Sobn, Beer digte: 18. December. Cbristtan Friedrich Lang, ehelich leriger Sohn des verstorbenen diesigen Bürgers und Schudmachermeisters Johann Hartmann Ludwig Lang, 4 den 16. Decemder, alt 21 Jabr, 2 Monate, 13 Tage. 2—.— S——— Fruchtpreise. Per Malter Friedberg, 28. Dezember. Waizen 10 fl.— kr.; Korn 10 fl. 45 kr.; Gerste 9 fl.— kr. Hafer 4 fl. 45 kr. Grünberg, 22. Dezember. Walzen 14 fl. 35 kr.;! Korn 10 fl. 13 kr.; Gersie 8 fl. 12 kr.; Hafer 4 fl. 39 kr.; Molter 9 fl. 30 kr.; Erbsen 10 fl.— k.; Linsen— ff — kr; Saamen und Lein 16 fl. 20 kr.; Kartoffeln 3 fl 49 kr. . 7 f Ueujahrswünsche, ernsten und humoristischen Inhalts, in großer Auswahl bei Bindernagel& Schimpff. N Ma Abongement auf die täglich erscheinende unabhängiges Organ für ö 3 ö in⸗Zeitung, (zugleich Sprechsaal der deutschen Fortschrittspartet im Süden und specielles Organ der hessischen Fortschrittspartei), Politik, Handel und Verkehr, verbunden mit dem placat-Anzeiger für den ganzen Maingau, werden von allen Postanstälten des In- und Auslandes entgegengenommen.— Preis pro Quartal 1 Thlr., wozu noch der Postausschlag hinzukommt. Die Main⸗Zeitung bietet dem inscrirenden Publikum außergewöhnliche Vortheile. Fürs Erste ist dieselbe von den wohlhabendsten Kreisen unserer industriereichen und sorischritilich gesinnten Gegend ins Leben gerufen und zum Organ erwählt worden, sodann hat die„Main⸗Zeitung“ schon in den ersten Wochen ihres Bestehens mehrete hundert Abonnenten in dem unteren Maingau, dem Großherzogthum Hessen, Franksurt und den übrigen neuannectirten Ländern, sowie auch weiterhin in Nord- und Süddeutschland und in den angrenzenden Ländern gefunden, so daß Anzeigen industrieller und commercieller Natur durch die„Main⸗ Zeitung“ selbst in die geeigneisten Hände gelangen; endlich werden die nämlichen Anzeigen auch noch durch den Placat- Anzeiger zugänglich gemacht, welchen wir täglich an den Straßenecken öffentlich anschlagen lassen. Trotz dieser vier- dis fünffachen Verbreitung wird jedes Inserat nur einfach berechnet, und zwar zu dem höchst billigen Preise von 3 kr. für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum. Bei mehrmaliger Einrückung gewähren wir entsprechenden Rabatt. Die„Wochen- Ausgabe der Main-Zeitung“, welche 7 tritt), wird allen Lesevereinen, Redactionen, Gasthöfen u. s. w. in ganz Deutschland und im Ausland zum Abon⸗ nement angelegentlichst empfohlen. Der damit verbundene„Allgemeine Anzeiger für OGesammt⸗ Deutschland' enthält stets zahlreiche. Industrie-Adressen(Fabrilfirmen jeder Art) Gasthofs-Adressen und sonstige Anzeigen, welche für weitere Kreise Interesse haben. Dieses schöne und wohlfeile Blatt eignet sich auch als Sonntagslectüre für den minder bemittelten Zeitungsleser und vermittelt den Verkehr mit Landsleuten in den fernsten Welt⸗Gegenden. Offenbach a. M. im Dezember 1866. Die Expedition der„Main⸗Zeitung“. Rath und Hülfe für Diejenigen, welche an Gesichtsschwaͤche leiden und namentlich durch angestrengtes Studiren und angreifende Arbeit den Augen geschadet haben. Seit meinen Jugendjahren hatte auch ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht wissenschaftlichen Ardeiten zu widmen. Sowohl blerdurch, als durch vlele angreifende optische und feine mathematische Aus⸗ führungen war meine Sehkraft so sehr geschwächt, daß ich um so mehr den völligen Verlust derselben befürchten mußte, als sich eine fortwährende entzündliche Otspofition eingeftellt hatte, welche mehrjährigen Verordnungen der geschicktesten Aerzte nicht weichen wollte. Unter diesen betrübenden Umsländen gelang es mir, ein Mittel zu finden, welches ich nun schon seit. 40 Jahren mit dem ausgezeichnetsten Erfolge gebrauche. Es hat nicht allein jene fortdauernde Entzündung vollständig beseitigt, sondern auch meinen Augen die volle Schärfe und Kraft wiedergegeben, so daß ich jetzt, wo ich das 7öste Lebenssahr antrete, obne Brille die feinste Schrift lese und mich, wie in meiner Jugend, noch der vollkommensten Sehkraft erfreue. Dieselbe günstige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen sich Mehrere befinden, welche früher, selbst mit den schärfsten Brillen dewaffnet, ihren Geschäften kaum noch vorzustehen vermochten. Ste haben dei beharrlichem Gebrauche dieses Mittels die Brille hinweggeworfen und die frühere natürliche Schärfe ihres Gesichts wieder erlangt. Dieses Waschmittel ist eine woblriechende Essenz, deren Bestondiheile die Fenchelpflanze ift. Dieselbe enthält weder Drastica noch Nareotica, noch metallische oder sonstige schädliche Beflandihetle. Die Bereitung der Essenz erfordert indessen eine verwickelt chemische Behandlung, und ich bemerke daher, daß ich dieselbe seit längerer Zeit in vor⸗ züglicher Güte von dem hiesigen Chemiker, Herrn Apotheker Geiß, bezlehe; derselbe liefert die Flasche für einen Thaler, und ist gern erbötig, dieselbe nebst Gebrauchs Anweisung auch auswärts zu verser den. Ich rathe daher den Leidenden, die Essenz von hier zu beziehen, indem eine solche Flasche auf lange Zeit zum Gebrauche zureicht, da nur etwas Weniges, mit Fluß wasser gemischt, eine milchartige Fluffigkelt bildet, womtt Morgens und Abends, wie auch nach angreifenden Arbeiten, die Umgebung des Auges befeuchtet wird. Die Wirkung ist höchst wohlthäig und erquickend, und erhält und befördert zugleich die Frische der Hautfarbe. Es wird mich erfreuen, wenn vorzüglich Denen dadurch geholfen wird, welche bet dem rastlosen Streben nach dem Lichte der Wabrheis oft das eigene Licht ihrer Augen gefährden und eindüßen müssen. Vielleicht kann auch durch den Gebtauch dieses Mittels das leider in der jungen Welt so seht zur Mode gekommene entstellende Brillen⸗ tragen vermindert werden, da dieses in den meisten gällen die Augen mehr verdirbt als verbessert. Brillen könen nur einer fehlerhaften Organisation des Auges zu Hülfe kommen, aber nit gesunde oder geschwächte Augen stärken und verbessern. Aken, a. d Elbe. von Distelfinken, 2 Jährige, find zu 277 Thlr. pro Quartal kostet(wozu noch der Postaufschlag Dr. Romershausen. Ein Frauenzimmer gesetzten Alters wird den weitesten Volkskreisen, Lesern und Nichtlesern unserer Zeitung,“ Bad Nauheim! 2763 Bei der Einweihung der neu erbauten Synagoge, Freitag den 11., Samfsag den 12. Januar 1867, findet im Fritz' schen Saale an beiden Tagen F statt, wozu freundllchst einladet Das Comte. Am de Jamaica! Arae de Batavia und feinste Punschessenzen bei Wilh. Fertsch. Einladung. 2732 Wie in früberen Jahren bin ich gesonnen auch dieses Mal am ersten Januar einen Ball abzuhalten. Ich lade daher hierzu alle Jäger, Bekannte und Freunde des geselligen Vergnügens unter Zuficherung reeller Bedienung, guter Speisen und Getränke ergebenst eln und demerke, daß der Eintrittspreis wie immer auf 36 kr. per Person festgeflellt worden ist. Södel im December 1866. Carl Schneider. Eine goldene Broche 2780 wurde im Theaterlocale gefunden, und kann dieselbe bei Perry Peter Döll dahier in Einpfang genommen werden. 4 kiust N 2704 in Flaschen à 1 fl. 12 kr. und. 20 à 36 kr. bei Friedberg ahl, Hofapotheker. Theater in Friedberg. Sonntag den 30. Dezember. Dr. Faust's Zauberkäppchen. Posse mit Gesang in 3 Akten, und einem Vorspiel Die Testamentseröffnung, in 1 Akt von Popp. Dienstag den 1. Januar. Till Eulenspiegel. Posse mit Gesang in 4 Abtheilungen von Nestrop. Kern, Director. Kirchliche Anzeigen sür Ttiedberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diege. Jonntag nach Weihnachten, den 30. December. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Freieasehner. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Margut h. Neujahrsfest. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Kraus. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmittags: Herr Candidat Rausch. 2611 Bastarde verkaufen. f Ziegler, a b zur Stütze der Haus⸗ Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 2768 Salinenin pector in Nauheim. frau gesucht. Näheres im Hotel Trapp. 2785 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. .— a Mitgetheilt von* 1 8 5 S. Lindhelmer. Frankfurter Cours, Te „ 12 5 4— 28. Dezember 1866. Cours der Staatspapiere. 2 8 898—— Jester. 3% Net. 1850 7. Let. 85 P. Ir. Hes. 377% bligatlen-—„ 100 Pr. v 180 56 6. 8 5% Nat.-Aul, 1854 50 bz. Nassau 4½% Obl. b. Rtb. 94 ½ P. 2 Schwed. Thlr. 10-L.. 4 5% do. 1864—— 5 4% do do 88 P. 2 Bad. 35 fl. Loose 51 P Preussen 490% Obligat. b. RtbL.— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 92½ G. 2 Korh. 40 Thl.-L. b. R. a — 40, do. do.—— Frankf, 3½% Obligat. 81% G. rx. Hess. 50 fl. L. b 146 P. Berern 50% Obligation. 99% N 30% 0—— 6 4. 7 4½% ½ᷣ jähr. b. Rh. 94½ G. Russlaud 50% Obl. 1. L. à fl. 12 83½ P. 2] Nass, 25 fl. L b. R. 36½ P. * 4⁰ do do 90% G. Finnland 4½j% do i. R. 1 105—— ard. 36 Fr. L. b. B.—— Würtemb. 4½0% Obl. b. Rt. 94½ P. 8 4½0% Pfdbr. i. R. 05]—— 1— ‚ f. 9 7241 l e 1 Schweden 4½% O, l. R. A 05 82¾ P.— 11 9 43—45 Bad 40% Obligat t 1700 2 Doppelte„ 9 43-45 01. e 4% lr 842“ 0 e 2 Press. Friedrd'eor„ 9 56½½.57 ½ 1. Hess. 0. Obligat. 5 84 N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 763/, 78 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 48—5 Voll einbezahlte Eisenbamm- Actien und Prioritäten. D I Raud-Ducaten„ 5 34—36 Feen 5.— 20 Francs- Stücke„ 9 25½—28½ 90% Bayr. Ostbahn 117 bz 30% Liv. C. D.& P/. fr. 4 28 kr. 33½ P. 2 Engl. Sovereigns 11 48—52 20% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 5% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 52 P. 2 Russ. Imperiales 94535 50% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 47½ P. 5% Elisabethbahn-Prior.% 69 ½ P. Gold pr. Zoll- F 60% Oest. Sud 8 5 0 7 2 2 old pr. Zoll-Pf.„ 000 est. Süd. St. u. Lomb. E. B. 7 C. ½ 50% do. neueste Emiss. ½—— 2 Heuh. Silb. pr. Z. Pf..—— 3 9% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44 6. 4½0%/ Hess. Lud wiged.-Prior. 94½ 80— Preuss. Kassensch. 511 45—1 Wiener Wechsel-Cours 90½ l I pohars in Gold„2 26—27 wird mit der den 1. Januar das„Unterhaltungsblatt“ * Punsch-Esseuz nächsten Nummer, welche Dienstag er sche„t. au gegeben. werden Scheune die dos nomie Orosz. X tu,. Tuttiet. Indbttg. 0 detrubtl. Nrucht: Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 103. SS—— Con curssach e. Nit Oer Handelsmann Jakob Kahn. von Döring ⸗ deim bat dabler angezeigt, daß sein Vermögen über⸗ schuldet sel. Es wird deshalb zur Abwendung des förmlichen Concurses Termen auf den 7. Januar k. J., von Morgens 9 bis 10 Uhr, zum Güteversuch anberaumt, und baben sich dazu dessen Gläubiger einzufinden und ihre Forderungen anzumelden und zu begründen. Die nicht erscheinenden Glaͤubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beitretend betrachtet. Hanau den 12. Dezember 1866. Königliches Justizamt II. oͤste r. vdt, Frankenberg. Taubstummen⸗Justitut. 2755 Forderungen an unsere Anflalt oder einen ibrer Zöglinge wolle man durch Einreichung der detr. Rechnung noch im Laufe dieses Jahres bei uns anmelden. Friedberg den 22. December 1866. Großherzogliche Direetton des Taubstummen-Instltuts Dr. Natthslas. Versteigerung. 2765 Wegen Concurs des Jacob Rübsamen in Rockenberg soll dessen Hofratthe nebst 3 Morgen Aecker, in der Gemarkung Rockenderg gelegen, Dienstag den S. Januar 1867 auf dem Gemeindebause daselbst durch Großb. Ortsgerichtsvorsteher Mittags 1 Uhr versteigert werden. Die Hofraithe besteht in Wohnhaus, Stallung, Scheune, Brennbaus und Garten. Bemerkt wird, daß die Hofraithe eine der größten und schönsten zur Oeco⸗ nomse in Rockenberg ift. Die Bedingungen können bel Großh. Ortsgericht in Rockenberg eingeseben werden. Rockenberg den 26. December 1866. Franz Josepb Dtetz, Massecurater. Arbeits-Versteigerung. 2759 Montag den 31. December d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in unserem Geschäftslocale die zur Um⸗ deckung des unteren Daches auf dem Hohen ⸗Thurm da⸗ bier erforderliche Dachdeckerarbeit veranschlagt zu 244 fl. 8 kr. an den Wenigstnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden. Voranschlag und Versteigerungs⸗ bedingungen find vor der Versteigerung zur Einsicht aufgelegt. Friedberg den 25. December 1866. Großherzogl. Kreiebauamt Friedberg. In Verhinderung des Großh. Kreisbaumelsters: Naumann, Großberzoglicher Kreisbauaussehber. Stammholz⸗Versteigerung. 2781 Donnerstag den 3. Januar 1867, von Vornuttags 10 Uhr an, werden in biesigem Stadtwalde, Schlag Bauwald, 59 Stück Eichen Baustämme von 20 bis 507 Länge und 15 25“ mittlerem Durchmesser meistbietend versteigert. Nauheim an 7. Dezember 1866. Großherzogliche 477 Nauheim Rieß. Wer Pienenstöckt abzusetzen hat! 2762 Bei dem Unterzeichneten werden 30 Stück Blenen⸗ flöcke zu den höchsten Preisen angekauft, sowle nähere Auskunft ertheilt Franz, Großberzogl. Föͤrster zu Ober-Ros bach. . * Braunkohlenverhauf. 2764 Vom 2. Januar 1867 an werden auf dem Großherzoglichen 1 12 kr. à Ctr.( 14 Stück) gegen Baarzablung und H Aach N 0 Für die gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine vom 2. Januar bis Ende März 1867 bezogenen Braunkohlen wird Zahlungofrist bis Ende Jun 1867 bewilligt. Die Abnehmer auf Credit wollen die Gegen- scheine, welche ihnen det Eiplage eines Bürgscheins zugestellt werden, bei sedem Kohlenbezug mitbringen und dem Großherzoglichen Bergkassier Winter vorzeigen, damit der jedesmalige Bezug eingetragen werden kann. Bet der Zahlung der Creditsummen an Großherzoglicher Bergkasse zu Friedberg find diese Gegenscheine gleich falls vorzuzeigen. Dorhelmer Bergwerk den 24. December 1866. Großherzogliches Bergamt Dorheim Storch. Der„Wetterauer Bote“ 2757 erscheint auch im nächsten Quartal dreimal wöchentlich am Sonntag, Mittwoch und Freitag und wird, wie seit den 11 Jahren seines Bestehens auch serner ein treues Organ der Volkssache sein. Auf der durch die geschichtlichen Thatsachen der letzten Zeit gewonnenen Grundlage bält er die bundesstaatliche Elntgung des ganzen deutschen Volkes und dle freiheitliche Entwicklung unserer inneren Zustände als seine Ziele fest und wird dafür in seinen Kretsen und nach seinen Kräften zu wirken suchen, insbesondere wird er der Pebung der Volkbildung durch Verbesserung der Volksschulen und unabhäntgere Stellung der Lehrer seine stete Aufmerksamkett widmen. Leitartikel, eine sorgfältige Ueberficht der Tagesgeschichte, zahlreiche Mit tbellungen aus dem Großherzogthum und landständische Berichte, vermischte Nachrichten, Notizen über Handel, Industrie, Märkte ꝛc., ein Feuilleton, welches Erzählungen, Aufsätze aus der Naturkunde ꝛc. bringt, bilden den Inhalt des Wetterauer Bofen. Namentliche Aufmerksamkeit werden wir demnächst der Entwicklung des Nord⸗ deutschen Bundes und den Verbandlungen des künftigen Parlaments widmen. Der Preis beträgt vierte jährig in Vutzbach und dessen Umgebung 42 kr., durch die Post bezogen 45 kr. Damit die Zusendung keine Unterbrechung erleidet, bitten wir die Bestellungen auf den Postexpeditionen oder bei den Landpostboten, bei welchen auswärts nur abonnirt werden kann, alsbald zu machen; den Abonnenten in bies. Stadt und Umgegend wer en wir den Wett. Boten, wenn eine Abbestellung nicht er⸗ folgt, in seitheriger Weise übersenden. Inserate finden weite Verbreitung, da fich der Leserkreis des Wett. Boten nicht allein über die drei Provinzen des Großherzogthums Hessen, sondern auch die angrenzenden Bezirke erstreckt. Wir berechnen die Petit- zeile oder deren Raum zu 3 kr. und bewilligen bei mehrmaligem Einrücken entsprechenden Rabatt. Butzdach im Dezember 1866. Die Erpedition des Wetterauer Voten. Max Henkel, —— 5 0— Schlosser und Mechaniker in Friedberg, wohnhaft Burgvorstadt neben Herrn Kupferschmied Mondigler, 2309 empfiehlt sich in Anfertigung und Reparatur von landwirthschaftlichen und gewerblichen Maschinen und Geräthschaften. Nicht vorräthige Gegenstände werden auf Bestellung rasch gefertigt, unter Garantie für deren Leistungsfähigkeit und zu den billigsten Preisen. Alle Arten von Schlosser arbeiten werden bestens ausgeführt. ITTER'S IIllustrirtes ochbuch mit 80 Bildern und 1675 Recepten, K Preis Bepskuchen ist das ncuaata, Bae und bi. nur 1 Thlr. (1616) ftets frisch von der Mühle bei Vorrathig 2709 de Binderngel& Schimpff. Wilhelm Fertsch. Die Concurrenz ist die Seele des Handels! Hermann Veisel, Drehermeister X Cigarrenhandlung in Friedberg, 2580 verkauft zu den billigsten Preisen en gros und en detail: alle Sorten Pfeifen, Stöcke, Wiener Bernstein- und Meerschaumwaaren, die feinsten Portemonnaies und Cigarrenetuis, sowie Taschenmesser und Tabaksdosen, Fisch- und Jagdgeräthschaften und Spielwaaren. Reparaturen an Sonn- und Regenschirmen werden gut und billig ausgeführt. ueber die Einführung von Maschinen. Von Dr. Henkelmann. Ludwig XIV. sagte einst dem Erfinder einer Maschine, der um Unter⸗ stützung seiner Erfindung bat:„Ich suche die Mittel, das Volk nach seinen Fähigkeiten zu beschäftigen und den Wohlstand des Arbeiters zu Was in der neuesten Zeit Blut und Eisen in der Politik, das bewirkte Dampf und Eisen in allen Theilen des Verkehrslebens, in Industrie, Landwirthschaft, Schifffahrt und Handel. Mit Hülfe der Dampfmaschinen war es möglich an Orten Fabriken zu gründen, denen es vorher an Betriebs kräften fehlte, Eisen und Steinkohlen aus Tiefen zu fördern, die vorher gar nicht bebaut werden konnten, durch mächtige Gebläse für Hoch- und Puddelöfen, durch großartige Hammer- und Walzwerke das Roh-, Schmiede- und Walzeisen in ungeheurer Masse zu produciren, womit die Grundlage zu all den Fortschritten in der materiellen „Welt gelegt war, welche uns heute in Erstaunen setzen und bei denen es auf nichts weniger abgesehen ist, als den Menschen von schwerer Hand— arbeit zu befreien und ihm die Naturkräfte, als Sclaven, dienstbar zu machen. Mit Recht nennt daher ein französischer Schriftsteller die Ma- schinen⸗Ausstellungen„die Sclavenmärkte“ des civilisirten Europa und Honegger sagt in seiner umfassenden Schrift„Literatur und Cultur des 19. Jahrhunderts“:„Es ist wohl der riesenhafteste Umschwung in der Weltgeschichte, den wir seit einem Jahrhundert durchmachen, der Uebergang von der Hand- zur Maschinenarbeit im Großen“. Trotzdem hat wohl noch nie eine eingeführte Verbesserung mehr verschiedene Meinungen für und gegen sich hervorgerufen, als die Ein— führung von Maschinen. Schon Colbert, der berühmte Finanzminister Unglück in ein Glück zu verwandeln.“ begründen, will ihn aber nicht seiner Beschäftigung berauben.“ Diese Ansicht wurde von den meisten Staatenlenkern bis zu Friedrich dem Großen und noch später adoptirt. Man betrachtete die Maschinen als ein Uebel, welches Tausende von Arbeitern um Brod und Verdienst bringe. Auch berühmte Nationalökonomen sprechen sich gegen die Maschinen aus. So sagt z. B. der Historiker und Nationalökenom Sismondi:„Es ist besser, daß die Gesellschaft aus Virgen, als aus Dampfmaschinen besteht“ und an einem andern Orte:„Jede technische Vervollkommnung, durch welche Arbeit erspart wird, ist bei unserer socjalen Einrichtung dann eine Calamität, wenn die Production der Consumtion ohnehin genügt, weil dadurch nur die Genüsse des Consumenten etwas wohlfeiler werden; es ist aber unerlaubt, den Vortheil der Wohlfeilheit gegen den der Existenz aufzuwägen.“ Aehnlich äußert sich darüber der belaunte Professor L. Stein in seiner Rechtsphilosophie:„Der Aufschwung, den die Industrie durch die Maschinen erhalten hat, ist ein Gewinn für das ganze der Production, aber ein Nachtheil für die Vertheilung des Vermögens und für die Er— haltung eines selbstständigen Mittelstandes. Bis jetzt war die Anwendung von Maschinen, weil sie die Arbeit entbebrlich machen, eine Calamität für das menschliche Geschlecht, und wir müssen noch lernen, sie aus einem Andere wie z. B. Marlo be— zeichnen die Maschinen wieder als„den höchsten Triumpf des menschlichen Versteigerung von Pappelholz. 2760 Muütwoch den 2. Jannar 1867, des Vormittags um 10 ÜUbr, sollen auf der Staatostraße dei Zietzenberg circa 250 Pappelstämme und dae Reißerbolz vom Ab fiutzen derselben, öffentlich an die Melsibtetenden ver fteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Brücke vor Ztegenderg. Friedberg den 24. December 1866. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg. In Verhinderung des Großb. Kreiodaumelsters: Naumann, Großderzoglicher Kreisbauaufsehr. Holz- Versteigerung. 2776 Aus dem Freiberrl. v. Franckenstein'schen Wald— distriet„am Viebtrteb“ in der Gemarkung Ockstadt dei Friedberg, kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1. Montag, den 7., und Dlenstag, den 8. Januar u. J's. 21½ Stecken buchen Scheldholh, 6„ birken„ 16„ aspen„ 116„ buchen Prügelholz, 104 ½„ eithen und bitken Prügelholz, 32/„ aspen und weiden 1 36½„ buchen Stockbolz 7„ eichen und birken Stockbolz, 13/5 aspen und weiden 5 7 13533 Wellen buchen Retsbolz, 10715„ eichen und birken Relsholz, 2697„ aspen und weiden„ 98 Läste Dorner, 149 Gebund Ginstern. 2. Mittwoch, den 9. Januar n. J's. 305 Stück Eichen⸗ Stamm- and Stangenholz von 2½—9½““ Dürchmesser und 15— 357% Länge, 617 Cbkiß. enthaltend, 144„ Birken⸗ Stamm- und Stangenbolz von 3—8“ Durchm. und 10-30“ Länge, 401 Cbkff. enthaltend, 5„ Buchen- Stammbolz von 7½— 8½“ Durchm. und 15— 28“ Lange, 46 Cbkiß. enthaltend; vorzugsweise für Wagner und Schreiner geeignet. Die e findet jedesmal statt: im ge⸗ nannten mittags um 9 Ubr. Ockstadt am 27. December 1866. Die Freiberrl. v. Franckenstein'sche Oberförsteret Ockstadt re p. 1 8 mA. Emser Pastillen 2311 seit einer Reibe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre dor züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust— leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor⸗ räthig in Friedberg bei Herrr Hofapolbeker E. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in ettkettirter Schachteln versandt. Königliche Icrunnenperwaltung zu Bad Ems. Petroleum! in unübertroffener Prima-Qualität, 2197 nebst den dazu gehörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreis bei W. Fertsch. Ein junger Faselochs, 2767 von Farde Rothscheck, Berner Race, 11 steht zu vetiaufen bei ff e Wilhelm Philippi. Wohnbach. istrict auf dem„Hartbäumchesweg,“ Vor⸗ Braunkohlenverkauf. 2769 Mit dem 1. Januar k. J. beginnt auf den beiden Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim eine neue Creditperlode und wird für die von da bis zum 1. Junt bezogen werdenden Kohlenquantltäten Zahlungsfrist bis zu Ende September 1867 gestattet. Grube Weckesheim den 20. Dezember 1866. Anvetsal- Magen- Figur von Carl von Metternich in Mainz 1812] empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Ph. Dan. Kümmich. Ein wahrer Schatz . 2756 amüsanter, spannender Unterhaltung und angenehmer Belehrung bietet das! üiastrirte Familienblatt„Omnibus“ dar Wie sein Titel besagt, ist es ein Blatt für Jedermann und daher auch ebenso bellebt im Salon, wie in der Behausung des: Arbeiters. Für die lebhafte Theilnahme von Seiten aller Stände zeugt der Umstand, daß dieses Blatt seinen sechsten Jahrgang mit einer Auflage von 40,000 Exemplaren beginnt. Der„Omnibus“ rechtfertigt aber auch eine so seltene Beliebtheit durch 6 8 seine interessanten und ansprechenden Erzählungen, seine populär gehaltenen Geschichts⸗ bilder, seine malerischen und fesselnden Skizzen aus der weiten Welt und seine! Schilderungen der heiteren Seite des Lebens, die den Freunden des Scherzes und den Witzes willkommene Gaben spenden. Alles dies wird begleitet von trefflich ausgeführten Illustrattlonen. Der„Oumnibus“ bringt in jeder Wochennummer 36 Spalten Text und 3 bis 4 schoͤne Illustratsonen— für drei und ½ kr.! Er lostet demnach 7 vierteljährlich nur 46 kr. und kann bei jeder Buchhandlung und bei jedem Postamte Nord- und Süddeutschlands, Oesterreichs und der Schweiz bestellt werden.. Buchhandlungen auch in Monatsheften zu beziehen. Fürstliche Bergverwaltung o eber. Der„Omnibus ist durch die f Der sechste Jahrgang des„Omnibus“ beginnt mit zwei fesselnden und er— 8 greifenden Erzählungen:„Ein armer Edelmann,“ dustrirt durch den be— rühmten Maler Gustav Doré, und„Auf der Flucht“ von Fr. Friedrich. Diesen schließen sich an: Ein Justizmord.— Caroline von England.(Eriminal⸗ prozeß)— Die sächsische Bastille.— Zur Geschichte der Räuber.— Ein Sohn Polens.— Die Geliebten Konig August des Starken u. viel A.— Wer den„Omnibus““ zu halten wünscht, wird ersucht, seine Bestellung baldigst F bei einer der Buchhandlungen seines Ortes oder bei den Postämtern zu machen, damit eine rechtzeitige Zusendung erfolgen kann. Preis ber 3 46 Kr. f Hamburg. mnibus⸗ Expedition. Zur Bestellungen empfehlen sich Bindernagel& Schimpff. g re a 8 N 2 ö 2 2771 Obwohl die Nclichten und vortrefflichen Eigenschaften des R. F. Daubitz'schen Kräuter⸗ Liqueurs“ allseitig anerkannt sind, und durch(ägliche neue Anerkennungsschreiben dem Ersinder bestäligt werden, können wir es doch micht unterlassen, das hier nachstehende Zeugniß der Oeffentlichkeit zu übergeben: Seit langer Zeit wurde meine Frau fortwährend von schmerzlichen Unterleibsbeschwerden und Verstopfung heimgesucht. Nachdem alle nur möglichen Mittel erfolglos geblieben, versuchten wir es auch noch mit dem R. F. Daubitz'schen Kräuter⸗Liqueur. Derselbe hat meine Fran nicht nur von den so unerträglichen Leiden befreit, sondern ihr auch eine wahre körperliche Frische verschafft, welches ich gern zum Wohle aller Leidenden hierdurch zur Kenntuiß bringe, gleichzeilig aber auch Herrn R. F. Daubitz meinen Dank bekenne und den von ihm verfertigten Ligueur aus's Wärmste empfehle. Berndorf, den 7. November 1865. Gottlob Müller, Gutsbesitzer. „) Dieser Liqueur ist allein a cht zu haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Jacob Schimpf, in Assenheim bei Carl Bauer. Geistes“ als„die Befreier von schwerer sclavischer Arbeit“ und„als das ehrenvollste Zeugniß unseres Jahrhunderts.“ a Es ist allerdings nicht zu leugnen, daß die Einführung von Ma- schinen auch ihre Schattenseiten hat und zeitweilig Arbeitern ihre gewohnte Beschäftigung entreißen kann; allein dies ist nicht für die Dauer, und das industriöse Leben des Ganzen wird entschieden dadurch gehoben, was die Erfahrung zur Genüge beweist. Welche Klagen wurden z. B. von Fuhrleuten, Gastwirthen 1c. erhoben, als die traten; mit welcher Sicherheit sagte man damals das Sinken der Heu⸗ und Pferdepreise voraus, und von allen Besorgnissen ist gerade das Gegen- ö Hätte man es nun vorziehen sollen, lieber gar keine Eisenbahnen zu bauen, als jene Leute unglücklich zu machen, wie sie sagten? Der französische Nationalökonom Say führt in seinem Werke über Staats wissenschaft an, daß nach den Erfahrungen eines englischen Fabrikanten im Zeitraum von 10 Jahren, welcher auf die Einführung der Spinn⸗ maschinen folgte, in Lancaster 40mal so viel Spinner und Weber, als zu der Zeit, wo man mit Händen spann, beschäftigt wurden, und gegen— wärtig ernähren sich in England über 3 Millionen Menschen von diesem theil eingetreten. Industriezweige, während sich vor Einführung d 50,000 Menschen mit Handspinnen ernährten. f Und so ist es auch in der Landwirthschaft, welche bei dem stets zunehmenden Mangel an tüchtigen Arbeitern auf Maschinen immer mehr angewiesen sein wird; die Besorgniß, den Arbeitern dadurch Brod und Verdienst zu rauben, ist ungegründet, und kann daher keinen Grund abgeben, die Maschinen in der Landwirth⸗ schaft nicht einzuführen.„Der Vogel baut sein Nest noch immer wie zu König Salomo's Zeiten, und die Biene bildet ihre Zelle heute nech genau so, wie in den Tagen Euklids. Nur der Mensch, welcher nicht den Instinkt erhalten, um nach ewigen und unveränderlichen Gesetzen zu schaffen und zu bauen, wurde mit Verstand begabt, und darin eben liegt seine Kraft. Diese lehrt ihn die ganze physische Welt seiner Herrschaft zu unterwerfen, indem er die Kräfte benutzt, welche die Natur umher verbreitet. Er bewaffnet seine physische Schwäche mit Werkzeugen und Eisenbahnen ins Leben g 10 8 Maschinen, und so erscheint das Maschinenwesen als eine nothwendige Stufe in dem Entwicklungsgange der Gewerbthätigkeit des Menschen.“— — r. Alte Geschichten, so heiter zu lesen. 4 (Fortsetzung von Nr. 100).* 1542. Auf den Pfingstmarkt zu Nacht um 12 Uhr, Hat sich ein trunkener Schmiedknecht auf das Brunnengestell, gegen der Plösle über(letzt Wolfengasse am Tra pp'schen Gasthaus,) geleget und entschlasen, endlich in Brunnen gefallen, davon er wieder munter, und im Schrecken die Mauer ergriffen, lang vergeblich um Hülse gerufen, bis die Wächter solches gewahr, und ihn gegen Morgen um 3 Uhr, mit großer Müh und Verwunderung berausgebrachk. Der Brunnen ist 14 Klafter tief. (Diese Historie it später von dem damaligen Rector zu Friedberg, M. Joh. Pathenius, in lateinischen Versen niedergeschrieben worden.) 1546. Sind die Barfüßer ausgetrieben worden. 15 1549. Den 18. October. Als man pflegt die Keller zu visitiren, und die neue Weine in die Niederlage zu bringen, ist Johann Altvater, dieser Zeit Viesirer, in einem Keller vom gähren und Dunst des neuen Weines erstickt und also todt mit Mühe herausgebracht worden.(Fortsetzung folgt). er Spinnmaschinen kaum der Wett Aibbestellut — Mu hörige, die Hank nöchte a des neut Doch md „Glüd ihm bed berstande ernfer E die lieben Und ern! U ein Troy heit, abe it W. deschiedt derselbt ihte R inden au 9 ir m.. bertits k Una