9 7 024 ee Fontad. ud, res age · det Wetal⸗ „ etui 2* u Finzel ri die , bitte ich ut utddndt ertttr nch. ianin Neisel — 19 tem 10 k i 7 10 K. 9 e J.* A 5. gem 1 . 8 4 be; 4 bund 3* 1 5 1866. Jamstag den 27. October. 86. Anzeiger für Sberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg Friedberger Intelligenzblatt. Samstag. Erscheint wöchentlich zweimal, Mittwoch und 33 Eder„Anzeiger für Oberhessen“ kann für October, November und Dezember im übrigen Großherzogthum durch die Post zu 21 kr. bezogen werden. in hiesiger Stadt durch die Expedition zu 18 kr., Der Raum einer einspaltigen Petitzeile wird mit 3 kr. berechnet. Nur diejenigen A neigen, welche am Dienstag und Freitag bis 10 Uhr Vormittags bei uns eingelaufen sind, konnen in den nächsterscheinenden Nummern sichere Auf⸗ nahme finden, später eintreffende nur dann, wenn es der Raum noch erlaub. wir alle Inserate schriftlich einzureichen. Zur Vermeidung von Mißverständnissen bitten Die Expedition. Hessen. Darmstadt. Von verschiedenen Blättern wird berichtet, die großh. Regierung beschäftige sich mit der Einführung der Synodal und Presbpterialverfassung für die evangelische Kirche des Landes. Das Oberconsistorium sol zu einem deßfallsigen Gutachten aufgefordert worden sein. — Die dem norddeutschen Bunde zugehörigen großh. Truppen werden nach einer erschienener königl. Ordre über die neue Armeeeintheilung it Preußen den neu gebildeten Arneccorps, dem 10. und 11., zugetheilt werden. — Die von den„Hess. Volksbl.“ vorzugs⸗ weise dem Hofhutfabrikanten Schuchard zuge⸗ — schriebene Rettung der zur Zeit der preuß. Occu⸗ pation in der älteren Artilleriecaserne noch be— findlichen, theilweise neuen Militäreffekten und sehr werthvollen Meßinstrumente und der kost⸗ baren Bibliothek wird nur zum geringsten Theile erwähntem Herrn zuerkannt und dazu berichtigend bemerkt, daß dieselbe auf Anregung eines dortigen Civilbeamten und eines Hofgerichts- advokaten und unter Hinzuziehung vieler Bürger vorgenommen worden sei, Herr Schuchard aber nur den Rest der Bibliothek nach München gesendet habe. Friedberg. Eine in unserer letzten Nr. gebrachte Nachricht von der für den 25. d. M. bestimmten Grundsteinlegung eines Denkmals für die bei Frohnhofen gefallenen Hessen wurde wider— rufen. Der Tag dieser Feierlichkeit ist noch nicht bestimmt. — Die Vorarbeiten für die Wahlen zum nächsten Landtage werden derart beschleunigt, daß die Vornahme der Wahlen um die Mitte des künftigen Monats erfolgen dürfte. Das nöthige Formularpapier zur Wahlmännerwahl ist bereits den Bürgermeistereien mit dem Auf— trage zugegangen, dieselbe sofort vorzunehmen. Die Bewohner der neu erworbenen Landestheile werden an der Wahl noch keinen Theil nehmen, da die Ausdehnung der verfassungsmäßigen Rechte auf diese erst auf Grund eines mit den Ständen demnächst zu vereinbarenden Gesetzes erfolgen wird. — Zu diesseitigen Commissären für die in Art. 16 des Friedens vertrags mit Preußen vor behaltene Auseinandersetzung sind bis jetzt er— nannt: für das Ressort des Gr. Ministeriumc der Justiz der Gr. Geh.⸗Rath Frank, für dae Ressort des Gr. Ministeriums des Innern den Gr. Ministerialrath Freiherr v. Lehmann, und für das Ressort des Gr. Finanzministeriums der Gr. Geh. Obersteuerrath Ewald. Die Ernennun— tines Militär⸗Commissärs steht noch bevor. Aus Oberhessen. Die„Hess. Volksbl.“ berichten: Wie wir aus guter Quelle vernehmen beansprucht Preußen aus den abgetretenen Landes theilen alle vom 1. Januar 1865 an rückständigen Intraden, einerlei, ob dieselben schon fällig waren oder in Folge einer seit jenem Zeitpunkt gegen den Staat eingegangnen Verbindlichkeit erst fällig werden. Offenbach. Nach der„Main-Ztg.“ it gegen diejenigen Offiziere der großh. hessischen Diviston, welche am 14. Juli(dem Tag nach dem unglücklichen Gefecht bei Laufach) ihre Fahne verlassen haben sollen, militärgerichtliche Unter- suchung eingeleitet und das Landgericht mit Ver⸗— nehmen der hiesigen Zeugen beauftragt. Mainz. Durch die neue Gestalt der Landes- theile nordwärts des Mains wird eine andere Regelung der Diöcesensprengel der oberrheinischen Kirchenprovinz nöthig werden. Limburg und Fulda, welche zum Freiburger Erzbisthum ge— hören, sind nun an Preußen gefallen und werden wobl nicht unter dem Erzbisthum Freiburg ver⸗ bleiben, das durch den Austritt dieser beiden Bisthümer bedeutend reducirt und an Wichtig⸗ keit sehr verlieren würde. — Die hiesigen Schilderhäuser sind seit einigen Tagen schwarz-weiß angestrichen, be⸗ schirmt von einem rothen Dache. Preußen. Von Berlin aus ist nach Paris die Meldung gemacht worden, daß Preußen auf der bevorstehenden großen Industrie- Aus- stellung dort sämmtliche Aussteller des nord- deutschen Bundes vertreten wird. In nächster Zeit soll durch eine öffentliche Bekanntmachung den Ausslellern des norddeutschen Bundes von dem Stande der Ausstellungs- Angelegenheiten nähere Mittheilung gemacht werden. Für den Transport der einzusendenden Gegenstände hat bereits der preußische Handelsminister auf den unter der Verwaltung des Staates stehenden Eisenbahnen die Vergünstigungen bewilligt, daß diese Sendungen, gleichviel ob sie aus dem In- oder Auslande kommen, sowohl auf dem Hin⸗ wie Rückwege nur die Hälfte der tarifmäßigen Fracht zu entrichten haben und zwar zur Hin⸗ beförderung für den Zeitraum vom 15. Januar bis zum 10. März 1867, der Rücktransport zu der ermäßigten Frocht kann vom 1. Nov. erfolgen. Auch von den russischen und französischen Eisen⸗ bahn- Verwaltungen werden gleiche Frachter⸗ mäßigungen bewilligt werden. — Eine Deputation der Stadt Wiesbaden wurde von dem König empfangen und erhielt die Versicherung, daß den Verhältnissen der Stadt eingehende Berücksichtigung zugewendet werden soll. — Es verlautet, der König werde die größeren Städte der annectirten Länder besuchen, sobald dort die neuen Organisationen vollendet sein werden. — Nach einem Beschluß der preuß. Regierung soll der Fortbestand der Spielbanken in Wies— baden, Ems und Homburg für so lange nicht gefährdet sein, bis erwähnten Städten in ander— weitiger Weise ein entsprechender Ersatz geboten ist. — Einer der befähigsten Führer der äußersten Rechten des preuß. Herrenhauses, v. Kleist— Retzo w, ist ein Opfer der Cholera geworden. Die Militärverhältnisse in den neuen Landestheilen sollen einer schleunigen Rege— lung entgegen geführt werden. 2 Stellver- Das tretungs- oder Loskgufsystem namentlich können 27 selbstverständlich nicht beibehalten werden. Die in Preußen geltenden bezüglichen Bestimmungen sollen alsbald in Krast treten, soweit es unter Vermeidung von Härten für die neuen Landes- theile möglich ist. Siehe Kassel. — Der„Staatsanzeiger“ bringt das Parla⸗ mentswahlgesetz, desgleichen die Bundesverträge mit den dem norddeutschen Bunde beigetretenen Ländern einschließlich Mecklenburg.— Die Aus- schreibung der Wahlen und die Berufung des Parlaments wird erst nach der nächsten Session des preußischen Landtages erfolgen. Hannover. In Hannover ist wegen des Kirchengebetes angeordnet worden: König Georg und dessen Familie sollen nicht mehr er⸗ wähnt werdenz jedem Prediger ist es überlassen, mit umsichtiger Beachtung seiner Gemeinde ent⸗ weder Se. Majestät den König Wilhelm in das allgemeine Gebet einzuschließen oder für die Obrigkeit überhaupt eine Fürbitte einzulegen. Im einen Gotteshause lautete nun das Gebet für„König und Obrigkeit“, im anderen für Obrigkeit allein, im dritten bielt sich der Geist⸗ liche genau an das für den Tag vorgeschriebene Gebet. Ein katholischer Pastor aber hat in „Abschiedsworten an das Vaterland“ gesagt: Du, für den wir nicht mehr beten dürfen, hast doch die eine Stätte noch, die keiner an sich nehmen kann: unser Herz! Diese auf Begehren gedruckte Predigt hat noch einmal auf die Menge einen mächtigen Eindruck gemacht. — Die mit der Annexion Hannovers un- zufriedene Partei des Landes wird vom 1. Nov. an ein politisches Organ gründen unter dem Titel„Deutsche Volkszeitung“. Kiel. Eine die Herzogthümer betreffende allerhöchste Verordnung über die mit dem 1. Jan. 1867 beginnende Militäraushebung nebst Organi- sationsbestimmungen ist erschienen. Altona. Der mit Aushebung der Truppen in den Herzogthümern beauftragte preuß. Oberst Blücher ist dahier angekommen. Kassel. Durch Kabinets Ordre vom 16. Oct. sind von den ehemals kurhessischen Ossizieren 42 mit Pensionen zur Disposition ge⸗ stellt, 8 haben den nachgesuchten Abschied mit Pension erhalten, 7 hatten ihre Stellen schon früher niedergelegt. Es wurde bestimmt, daß die Berechnung der diesen Offizieren anzuweisenden Pensionen in denjenigen Fällen, wo dies für sie günstiger ist, nach den bessischen Sätzen erfolgen soll. Ueber zweifelhafte Fälle hat sich der König die Entscheidung vorbehalten. — Das Gesetzblatt veroffentlicht eine könig- liche Verordnung vom 13. Oct., die Militär- dienstpflicht in den neuerworbenen Landestheilen betreffend. Dieser Verordnung nach beginnt die allgemeine Wehrpflicht mit dem 1. Januar des Kalenderjahres, in welchem der Dienstpflichtige das 21. Lebensjahr vollendet Die nach den Landesgesetzen vom Militärdtenste Befreiten sollen auch ferner von der Dienstpflicht dispensirt sein. Für den Eintritt als einjährige Freiwillige be⸗ 1868 inel. dienstpflichtig werdenden jungen Leuten stimmt die Verordnung, daß den bis zum Jahre Preußen und Meiningen abgeschlossenen Friedens- vertrags ist in seinen wesentlichen Punkten folgen- Bildung der: Beitritt des Herzogthums zu dem nord- ssen sein soll. Vergl. Berlin. deutschen Bund, Verbleiben im Zollderein, Be— — Die Regierung soll die Errichtung einer seitigung des Thurn und Taxis'schen Postwesens, Kriegsschule dahier beabsichtigen. Zahlung der Kosten für das preußische Felbpost⸗ Frankfurt. Die Mitglieder der Bundes- relais in Meiningen, unbeschränkte Anlegung liquidations Commission sind bis auf und Benutzung von, Telegraphen, Abtreten der wenige(Bayern, Hessen und Luxemberg) dahier Hoheitsrechte des Herzogs in dem Dorfe Abt eingetroffen, sie waren bereits zu einer Sitzung Löbnitz an den König von Preußen und schließlich vereinigt und constituirten sich gemäß des Prager Auspfarrung mehrerer bisher in meiningischen Friedensvertrags als„Commission behufs Aus- Parochien gelegenen preußischen Filialen. einandersetzung des bisherigen Bundeseigenthums“. Würtemberg. Auf Anordnung des Kriegs- Die von Ulm und Augsburg zurückverbrachten, ministeriums werden vom 1. Dezember an in noch 450,000 fl. betragenden Bundesgelder, so- sämmtlichen Garnisonen des Landes militärwissen— wie vom Hause Rothschild deponirte ca. 6 Mill. schaftliche Vorträge für die jüngeren Ofsiziere Werthpapiere und die Akten des Bundestages veranstaltet werden. und der Bundesmilitär-Commission wurden in Baden. Die Debatte in der Ab⸗ Verwahrung genommen. 3 n geo rdnetenkammer über den Waffenstillstands- — Der Hirtenbrief des Bischofs von Lim- und Friedensvertrag drehte sich zumeist um die burg schmeichelt dem Könige von Preußen, weil Frage eines unbedingten oder eines bedingten Nachweis einer wissenschaftlichen er die Krone vom Altare des Herrn Anschlusses Badens an den norddeulschen Bund. genommen habe und erkennt an, daß die Der Commissions- Antrag wurde schließlich nach katholische Kirche in Preußen verfassungsmäßig eine würdigere, ihrer göttlichen Stiftung und Sendung angemessenere Stellung einnimmt, als anderwärts! Der Hirtenbrief führt weiter an, daß von Preußen für die Einheit und Freiheit Deutschlands noch Großes zu erwarten sei. F. Homburg. Vor einigen Tagen hat dahier eine Versammlung von Beamten und Bürgern aus Homburg und Friedrichsdorf statt⸗ gefunden, um wegen Erbauung einer Eisenbahn von Homburg nach dem Lahnthal zu berathen. Man entschied sich für keines der vorliegenden Projekte, sondern beschloß, da jede Fortsetzung der Homburger Bahn im Interesse Homburgs liege, in diesem Sinne thätig zu sein und nach allen Seiten hin Verbindungen anzuknöpfen. Eine Bahn von Homburg nach Friedberg dürfte wohl als wichtigste Verbindung mit dem Norden zunächst ins Auge zu fassen sein. — Die Truppen des ehemals hessen-hom⸗ burgischen Contingents tragen seit dem 17. d. die schwarz⸗ weiße Cocarde. Sie gehen fast sämmtlich auf unbestimmte Zeit in Urlaub. Wiesbaden. Die Reste der nassauischen Truppen haben nunmehr ebenfalls dem Könige von Preußen als neuem Kriegsherrn den Fahnen⸗ eid geleistet. zweitägiger Debatte angenommen, wornach mit aller Entschiedenheit jede irgend mögliche Annähe- rung an Preußen und den norddeutschen Bund erstrebt werden soll. Von mehreren Seiten wurde gegen Ueberstürzung der Sache gesprochen, worauf der Ministerpräsident v. Frepdorf sagte:„Für uns ist der Anschluß an den norddeutschen Bund eine Existenzfrage; er ist zudem der einzig mög— liche Weg zur Rettung der Einheit Deutschlands. Preußen und der norddeutsche Bund können ohne uns existiren, ja, sie sind in der Vertheidigungs— stellung vielleicht stärker ohne uns, als mit uns.“ — Auf Fürsprache des Königs von Preußen hat der Großherzog von Baden den in Bruchsal einhaftirten Oskar Becker mit der Bedingung begnadigt, sofort das Land zu verlassen und nie mehr das Gebiet eines deutschen Staates zu betreten. Oesterreich. In militärischen Kreisen ist die Rede von einem neuen Heeresergänzungsgesetz, wonach das bisherige jährliche Rekrutenkontingent um beiläufig die Hälfte erhöht, also circa auf 120,000 Mann gesetzt werden soll. — Aus Paris wird gemeldet, daß Kaiser Maximilian an seinen kaiserlichen Bruder ein Schreiben gerichtet habe, worin er seine bevor⸗ stehende Abdankung, sowie die Absicht kundgibt, nach Oesterreich zurückzukehren. UÜsingen. Zur öffentlichen Verkündigung— Der Gemeinderath von Wien faßte in des königl. Besitzergreifungspatents vom 3. Oct. seiner jüngsten Sitzung eine Resolution, welche die hatte man bier den 18. Oct. ausersehen und Nichtzulassung der Jesuiten in und um Wien aus- größere Festlichkeiten arrangirt. Nachmittags fand sprach und beantragte die Rechtssection, in Be— eine kirchliche Feier, Abends Fackelzug statt. rathung über die geeigneten Schritte zur Ver⸗ Aufstellung des Festzugs auf dem Marktplatz, hinderung zu treten. Verlesung des Patentes, Festrede, Gesang, drei⸗— Der österr. Kriegsdampfer„Elisabeth“ hat maliges Hoch auf den König, Illumination der vom Kriegsministerium den Befehl erhalten, so— Stadt, Festball und Tanzmusik bildeten die Haupt- gleich nach Mexiko abzugehen. momente der Feier.— Wiener Blätter wollen bestimmt wissen, Sachsen. Die Stadtverordneten in Leipzig daß dennoch Baron v. Beust demnächst zum haben sich mit 40 gegen 13 Stimmen für einen be: Minister des Auswärtigen ernannt werde. schleunigten Friedeusschluß erklärt, und unter einem— Der Kaiser setzt seine Reise durch die solchen Anschlusse an den norddeutschen Bund, vom Kriege beschädigten Provinzen fort und hat daß die Wiederholung der jüngsten Politik Sachsens Olmütz, Prag und andere Stadte besucht.. für immer unmöglich wird.— Feldzeugmeister Ritter v. Benedek, Feld — Eine in Dresden stattgehabte Volks- marschall⸗Lieutenant Freiherr v. Henikstein und versammlung hat beschlossen, bei der Landescom⸗ Generalmajor Krismanic wurden penstonirt. mission gegen den Zusammentritt der reactivirten— Der General Graf Gyulay, welcher in Stände, welche weder rechtlich noch sachlich Volks⸗ dem italienischen Feldzuge von 1859 die öster⸗ vertreter seien, zu protestiren, ferner eine Petition reichische Armee commandirte, ist an einem Schlag- um sofortige Wahlen zu einer verfassungsmäßigen flusse gestorben Volksvertretung einzureichen. Schweiz. Die in Aarau behufs Wahl — Das Gerücht von der Abdankung des eines Systems für Hinterladung zur Einführung Königs findet neuerdings wieder mehr Glauben, in der schweizerischen Armee versammelten Ex- man spricht von einem königl. Schreiben„An perten haben sich dahin entschieden: 1.„Fur mein Sachsenvolk“, welches die Abdankung zu Einführung einer Waffe sind die Studien und Gunsten des Kronprinzen demnächst verkündigen soll. Proben fortzusetzen; 2. Für Umwandlung der 1 Die Festung Königstein wurde den Preußen bereits vorhandenen Gewehre der schweizerischen übergeben und übernimmt der preußische General Armee ist das von Professor Amtler in Schaff— v. Briesen die Commandantur. hausen verbesserte System„Milbank“ angenommen; — Die Ratification des Friedensvertrags mit 3. Für die Scharfschützen ist der neu verbesserte Preußen ist am 24. d. in Teplitz erfolgt. König Henry⸗Stutzen einzuführen und sofort eine An— Johann wird in Dresden zurückerwartet. Die schaffung von 8000 Stück zu machen.“ Auf Armee wird theilweise aufgelöst. 1000 Schritt, mit diesem Henry-Stutzen geschossen, Meiningen. Der Inhalt des zwischen saßen sämmtliche 15 Kugeln, mit welchen er ge— laden werden kann, in einer 6 Quadratfuß, und auf 300 Schritt 30 Kygeln in einer 1 Quadrat- fuß großen Scheibe. Mit 15 Kugeln geladen soll dieses Gewehr nur 10 Pfund wiegen und das Laden und Schießen nur zwei Bewegungen erfordern. Frankreich. In Lyon herrscht eine große Noth unter den Arbeitern und es ist in den letzten Tagen zu einer großen, glücklicherweise ohne weiteres Unheil vorübergegangen Manifestation gekommen. Die arbeitslosen Seidenweber hatten sich vor der Präfectur zu 8 bis 10,000 versammelt und ent- sandten Abgeordnete an den Präfecten, um Ab⸗ hülfe ihrer Noth zu erlangen. Excesse kamen keine vor. Eine Hauptursache der Noth der Lyoner Arbeiter soll in den Launen der Tages- mode liegen. Die buntfarbigen und buntgewirkten Seidenstoffe werden jetzt nicht getragen. Man verlangt nur einfarbige, glatte Zeuge, die durch die Zuthaten der Näherin aufgeputzt werden. K. Melbach. Unsere Gemeinde hat kürz— lich zwei Feste begangen, welche ihr noch lange in Erinnerung bleiben werden und worüber wir eine kurze Beschreibung in Ihrem Blatte nieder⸗ legen möchten. Am 16. Sept. d. J. waren es 25 Jahre, daß der Ortsgeistliche Herr Decan Blumhof sein Amt als Seelsorger in der Gemeinde Mel⸗ bach angetreten und seither dieses Amt zur großen Zufriedenheit der Gemeinde verwaltet und geführt hat, so daß er sich der Liebe und Anhänglichkeit feiner Gemeindeglieder in hohem Grade erfreuen kann. In seiner Festpredigt nahm derselbe Be⸗ zug auf sein 25jähriges Wirken in der Gemeinde und schilderte in seiner großen Bescheidenheit mit warmen Worten ein schönes Verhältniß, dessen ferneres ungetrübtes Bestehen ihm und der Ge⸗ meinde allezeit zum Segen gereichen werde. Am Nachmittag brachte der ganze Geme inderath, der Kirchen ⸗ und Schulvorstand dem Jubilar seine Glückwünsche dar, worauf derselbe tief ge⸗ rührt dankte. Auch hat ihm die Gemeinde zur Erinnerung an diesen Freudentag einen schön verzierten silbernen Pokal mit passender Auf schrift verehrt. Am verflossenen Sonntag, als am 20. Okt., waren es 50 Jahre, daß die freundliche Kirche zu Melbach erbaut und eingeweiht worden ist. Auͤch diesen Tag hat die Gemeinde würdig begangen. Herr Decan Blumhof hielt in der festlich geschmückten Kirche einen sehr gut ausgearbeiteten Vortrag, in welchem er der bei dem Bauen der Kirche thätig gewesenen Personen und der Gemeinde gedachte und durch seine bekannte Beredsamkeit die zahlreich versammelten Gemeindeglieder in eine der Feier würdige Stimmung versetzte. Der Nachmittag war dem geselligen Vergnügen bei Wirth Philippi und J. Marlof gewidmet, wo dieses Fest bei Tanz und Musik bis spät in die Nachteinen ungestörtenund schönen Verlauf nahm. (Wir ergreifen diese Veranlassung, an die Herren Geistlichen, Bürgermeister und Lehrer die freundliche Bitte um Mittheilung kurzer Beschreibungen ähnlicher Feste oder anderer der Veröffentlichung werth scheinender Er⸗ eignisse zu richten, welche wir dankend entgegennehmen werden. Die Red.) Friedberg. Die am 22. im Hotel Trapp dahier unter Leilung des Herrn Grafen von Solms-Laubach ab⸗ gehaltene dießjährige Generalversammlung des landwirth⸗ schaftlichen Vereins von Oberhessen erfreute sich, vom herr⸗ lichsten Wetter begünstigt, einer zahlreichen Theilnahme von nah und fern. Vor dem Versammlungslocale weren verschiedene Ackergeräthe und Maschinen von K. Häuser aus Fauerbach ausgestellt und im Sitzungssaale das, vom Bezirksverein Friedberg der hiesigen Ackerbauschule zur Disposition gestellte und vom Thüringer Gartenbauverein ausgegebene prachtvolle Obsteabinct, sowie eine Auswahl von Garten- land⸗ und forstwirthschaftlichen Geräthen aus der bekannten Fabrik von Dittmar in Heilbronn. Herr Lehrer Schlapp aus Röschen, bei Gießen überraschte die Obsifreunde mit einem Sortiment trefflicher Aepselsorten, welche aus Kernen ohne Veredlung gezogen worden waren. Die Generalversammlung wurde nach vorausgegangener Ausschußsitzung um 10 Uhr Morgens von dem Herrn Präsidenten mit der statutenmäßigen Rechenschaftsablage eröffnet, wobei der Wanderlehrthätigkeit des Herrn Dr. Henkelmann dahier in 8 Gemeimden unseres Kreises mit Anerkennung gedacht und die Fortsetzung in Aussicht ge—⸗ stellt wurde. Darauf wurde zur Besprechung der auf der Tagesordnung verzeichneten Fragen übergegangen. Es kann nicht in der Absicht dieses Blattes liegen, den Gang der Verhandlungen bis in's Einzelne zu verfolgen, wir 100 ll. i 19 12200 39 5 * * 2 beschränken uns daher nur darauf, hervorzuheben, daß der viesen, daß de r Diebstahl von mit den Localitäten be Ahrlichen Beitra n Einem Gu III. Die 3½% proc. Provinzialstraßenbau-Obli gatlonen d. d. 1. Juli 1838 und 1. Juli 1845 t. B. Nr. 251 bis 255. 331 bis 335. 406 bis 410. 441 bis 445. 451 bis 455. 540 bis 350. 2141 bis 2145 à 1000 fl., Lit. B. Nr. 841 bis 850. 1251 bi 1260. 1291. bis 1300. 1331 bis 1340. à 500 fl., Lit. 0 Nr. 16 bie 20. 291 bis 295. 2116 bis 2120. 2136 bi 2140. à 1000 fl., Lit. C. Nr. 641 bis 650. 1111 bie 1120. 1331 bis 1310. à 500 fl. Die Nominalbeträge der verloosten Obligationen sind zwischen dem 27. und 31. Dezember 1866 gegen — Rückgabe der bligattonen selbst und der zu denselbe gehe igen, noch nicht verfallenen Zinseoupons nebst Talone belt r Er erzoglich Dessischen Staalsschulden-Tilgunge wust, ober für deren Rechnung bei bem Banqulerhause M. A. von Rotbschild und Söhne in Frankfurt a. M 189 gewisser zu erheben, als dieselben vom 1. Janua „an nicht mehr verzinst werden Generalsecretär, Herr Dr. Krämer von Darmstadt, die annten Personen nur begangen worden sein konnte, führte die zahlen. Höhere n ing N Versammlung durch einen haltvollen Vortrag über laͤbald eingeleitete Untersuchung zur Verhaftung eines dem dankbar angenommen „Futter- und Dandelsgewächsbau' erf eute und Herr Dr. Mannes, welcher etwa 15 Jahre lang im zuse valtungsrat 0 1 Henkelmann von hier einen sehr belehrenden Vortrag„über chäftigt war. Derselbe hat sich mittlerweile im Gefäng der 11 a die Bedeutung der Maschinen für das g sellschaftliche und nisse erhän 1 Untersuchung wird indessen sortgesetz rod, Dr. med. f 3 geschäftliche Leben“ hielt. Bei Beginn dieses letzteren u erwartet man heren A hluß, inwieweit dem 0 Vort wur ie Versammlung nnn der Ankunft Verdächtigen di hat zur Last fällt. J. mann 11 Herren Minister Freiberrn von Dalwigk, Geh. Staalsra Mainz. Im Laufe ige hat die Choler ect J von Bechtold und A geordnelen Wernher von Nierstein nunm m inzlichen Erlöf in unserer 0 let,. üverrasch Herr Provinzial⸗Director Dr. Goldmann von lich u od mau recht erschüttern a ar Gießen ar schon früher angekommen. Vie erwähnten se sich i pfer rlesen C inze Fam ildir 1 Herren nen nicht blos pe sendern Person ilich 1sie in 3—4 zen hin le Ur theiligten sich auch an den ift. Zwei be n Ali 1 31 Jahr g Nach Beendigung der Sitzung wurde sich den Freuden starben an einem Tage, nachd ynen il wei Kind ni nun der Tafel überlassen und c Reihe Toast 1 b inter 2 J u in 4 a ngen Wa. 6 8 Königliche Hoheit den Grof zog Sei Erlaucht den 2 n letzten umstag! n Assisen die 0 ö f Here Graf von Solm Laubach nw unermüdlich Berbandl N 1a Post leten 7 tba 1 Ügemein beliebten Präsidenten d Vereine dapp un 0 F n 5* Sei Exellenz Herrn Minister. 1 unt 1 5 Un hlagung v 400 1 würzten da Unter 1 oasten auben wir ilden bun 1 1 Kar namenilich noch den Toast Seiner Ercellenz des Herrn wur J g zussti mit Abzu 1 · Minister von Dalwigk au le 13 erhessen n No schuldet litteen Haft 1 a 1 vorheben zu sellen, in bem er d Occup rur lt, sei n rm nozeit, der Schwierigkeit u der Opfer gedacht 1 u 0 —— die Provinz dem Lande er 0 werden 1 Worms. Nanchen freu 1 in zu 1 uerst. und wenn auch der Moniteur zu Frankfurt in eimer sein er nen* el emnem Ja a 0 wischen. Oestern* 11 8 kmal⸗ Angel f 10 1 2 wort i 0 i 1 u Abschluf iden hat, ˖ a l m if Pla nd n eee ö llen ißt ist. J N A N 1 N 5 N m Granuplatt N 3 a n en, ˖ f ng der g 15 ug N. 3 deten Sta n 1867 begonnen wer 1⁰⁰ 1 1 n V 11 28 5 A aubdich i 5 1 In Kreuznach die a so heftig wü 35 Hahn 2 fiber N 1 a 8 aß i n 3 0 a nahezu 80 ille ve ö* i n Qu 00. ien. le u n Kreuznach C 7 dung f ˖ r wit a. In Ungarn si 48.845 der 1 Er 5 N biesiger Ackerbauschul eee, eee Land wirthschaftliches und Gewerbliches. ein Dickt pla bersandt, 7 1*. a. N 1* Aufruf 1 dun fange Die a esigen Rat 7 7 1st diesem Zustan a saale abgehaltene Genera des Matt In t der am 25. gen Monats ergangenen 5 lle yt stark stifts für den Krei war zablreich f a Gene ir 0 n nden Stücke C 03 a sucht. Nach erstatteter Rechnungsablage für das Jahr 18813 1 ber. J. d in für Vie U. g r on erbrochen ert Kropp * Iq a J n ¹ len sa 1 1— gen 4 ee W 5 n i ig 1 lituitt— S on s Verf 1 ist Erf Par f 5 0 obeit der n das Protectorat 8 1 n Stahl erhäl N 1 a 0 1 nommen ach d 1 0 1 le un Späne Blinden: Anstalt und die Mathildenstiftun 8 a g e Unterstü on n i Tie zu m ständige Rechnungsablage wird späler zur Verössent n von iut beuen geia 8 cher——— kommen.— An diese Verhandlun sich d 4 den R 0 n DR abe der rbandenen Mittel C ni dostflecken a statlun des 2 vis d 1[den 15 de 1 den ürfnij— Dieser veck 1 1 Gewerbeb tung fur u Kinder an 2 a 9 t werden, daß 1 Abel g Rosifleck er vekundete eine Thäugkeit des Ver veich umal in iorlich* g n 6 Salz 2 1 seine belsende un Für 10 Kinder b inbesondere i st n des Landes a wird die Flecke 1 zugewendet bat Kind wurde im der 2 mu 4 5 des Verein noniak 1 die Stell lung selbst durch den engeren Votrstand aufgenommen 6 si un ligen, der 1 siebe schwarzgrün. = Butzbach. Diecser Tage ist in der frechs zu leistenden 2 sowie der Erhebung der Bei ch n, da 0 rm Weise in die Wohnung des biesigen Bürgermeisters Kück 1 deren Vorstände zugleich Mitgli Näure auflöst. be doch eingebrochen und ihm der Betrag 1 Hundert e altungorat sind.— Mitglieder des Veren. a 2 lun Sa Gulden entwendet worden. Da al 8 uf hin a Diejenigen, welche ihren Beifritt erklären, und einen Amoniak die Flecken g Sitzung d. Lokalgewerbvereins zu Friedberg Frankfurter Cours. den 27. October, Abends 8 Ubr.——— Tagegord rung: 1) Schulangclegenbeten. 2) Fort 26. Oktober 1866. Cours der Staatspapiere. setzung des Vortrags über bpdraulische Gegenstände Der Vox sst a u d. Oesterr. 5% Met. 1859 1. Lst.57½— Gr. Hess. 3½% Obligation.* 5 5% Nat.-Aul 1854 01 4 Nassau 41 20 0 O d. Rth. 918 P. Verloosung. 1 45% do. 18644—— J 4⁰ do do 86 P. Darmstadt. Bei der für das Jahr 1866 deorg Preussen 4/0% Obligat. b. Rh.—— Kurhess. 4⁰ o Obl. b. R. 4 10591 nommenen Verloosung sind folgende Großherzoglich Hessisch„ 490 do. 10. Frankf. 3¼% Obligat. 81% d. Staalsschulden ⸗Tilgungskasse- Obligationen auf der Bayern 5% Obligation. 96 P. 5 30% do 3 31. Dez. 1866 zur Rückzahlung berufen worden, nämlich* 4½0% ½ Jähr. b. Rth. 91 P. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 1286 G. I. Die Aproc. Staatsrenten⸗ Obligationen„ 49 do d 88 K. Find ee. ee N I Nr. 50. 91. 101. 130. 134. 162. 182. 183. Würtemb. 1/½% Ol. b. Rh. 92 ¼ F.„ 4½%% Pfdbr. l. R. 105/82 ¼ 8 203. 218. 255. 273. 307. 309. d. d. 1. October 1824— 4% do do—— Schweden 4½% O. 1. R. à 105 83 ½ P A 1000 fl., Lit. A. Nr. 525. 709. 750. 848. 861. 875. Baden 40% Obligat—— 5 4½% Pfb. i. R. à 105—— d. J. I. Jnnuar 1825 à 1000 fl., Lit. B. Nr. 54. d. d. He e 90 P. N. Amer. 6% St. 1. E. 1882 73½% F. 1. Otiobet 1824 4 500 fl., Lit. 0. Nr. 63. d. d. 5 a.——:̃7˙— 1. October 1824 à 100 fl., Lit. 0. Nr. 109. 147. 184. Voll einbezahlte Eisenbahn-Actien und Prioritäten. 97 0 N 48 een ei. r e ae J It d. B. T5. fr. T 78 Kr. JI F. 3½ proc. Staalsstraßenbau⸗ Obli⸗ 4% Prandbr. d. Frkf Hyp-B.— 5% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr 51 P gationen d. d. 1. April 1838 und 1. Okt. 1845: 30% 8 nnn n 5 Wer„ee Lit. A. Nr. 221 bis 240. 521 bis 540. 561 bis 580 0 0 Oesterr. St Elsenb.-Prior. 48% P. 99 Elisabethbahn-! rior. 3 11—— à 1000 fl, 7 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. 3.—— 50% do. neueste Emiss./—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44½ P. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 941 P. Anlehens- Loose. Oest. 250 fl. b. R 0 100 Pr. L. 1858 500 v. 1860% 1839— 18544—— 611 11 8 Schwed. Thlr. 10-L. 10 Bad. 35 fl. Loose 50 U Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 5 P. Oest. 100 Pr. v. 186464½ P. 5 5 b. 1 ½ P Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 142% P. F e Nass. 25 fl. L. b. R. 35 P. Sard. 36 Fr. L. b. B 0 o Id un d Silber. Pistolen Doppelte„ 9 39-41 Preuss. Frledrd'or„ 9 57—58 Holl. f. 10 Stücke, 9 45—47 — u reell An- und Ver 2 er Bedienung kauf und Coupons- Zahlungen u Rand-Ducaten fl. 120 Franes-Stücke Eugl. Sovereigus.„ U 1 Russ. 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Prämte 100 fl., 2. 50 fl., 3. 40 fl., 4. 30 fl., trag der Erben erbablbellungsbalber versteigert werden. 5. 20 fl., 6. 16 fl. 6 Verkäuferprämsen. Friedberg den 26. October 1866. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. . Der dienstältefte Gerichtsmann Fer. Kaputzen und Winterhandschuhe 2272 in schöner Tuswahl. bei Friedrich Söllner, neben Herrn Bürgermeister Wal z. Rettigbonbons 1758] für Husten und Brustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 56 kr., Schachteln à 18 kr., Paquete à 14 kr. bei Ph. Dan. Kümmich. 8 Pettoleun! in unũbertroffener Prima⸗Qualität, 2197 nebst den dazu gehörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreis bei W. Fertsch. Ein kräftiger Junge 2276 aus braver Famtlie kann in die Lehre treten bei Hermann Neisel, Drebermeister. Neuer Lapperdan bet J. A. Windecker. 2282 zu vermiethen. Winlerschuhe& Pantoffel Heinrich Diehl, Usagasse, gegenüber Hrn. Kaufmann Huber. Preis 9 kr. Vorrälhtg bei Biudernagel& Schimpff in Frledberg. 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Gegenstände werden auf Bestellung rasch— aputzen, 3328 fertige Hüte, Glace- und Bukskinhand⸗ schuhe, wollene Unter jacken, Cachenez, alle Qua⸗ llläten Winterschuhe, Erinolines und Corseten, Regenschirme, Portefevillewaaren, Poesie⸗, Schreibe, Photographie⸗Albums, Damen⸗ und Reisetaschen ꝛc. empfiehlt in schöner Aue wahl Heinrich Gonder, vormals M. Steitz. Ausverkauf 2270 von Winterschuhen bester Qualität zum Fabrikpreis bei G. A. Velte. Anfrage. 2307 Welcher Tag der Woche ift für den Gemeinde⸗ Einnehmer in Nieder-Mörlen Zahltag? Mehrere Ortsbürger. Fahrgelegenheit auf den Orteuberger Markt. 2318 Dienstag den 30. Oktober fährt mein Omnibus nach Ortenderg. Abgang Morgens präeis 5 Uhr. 4 Heinrich Waas. Theater in Friedberg. Im Saale der Harmonie. Zur Eröffnung der Bühne Sonntag den 28. Oktober 1866 2332 Zum ersten Male Die Verschwörung der Frauen. Historisches Lustspiel in 5 Abth. von A. Müller. Preise der Plätze: Ersler Platz 30 kr.— Zweiter Platz 18 kr.— Gallerte 9 kr. Kasseöffnung 7 Uhr.— Anfang präcig halb 8 Uhr. einem bochgeehrten Publikum mein Unternehmen aufs Wärmste empfehlend, erlaube ich mir hiermit er⸗ gebenst anzuzeigen, daß ich nach dleser Probe. Vorstellung ein Abonnement auf 12 Vorstellungen eröffnen werde, zu dessen zahlreicher Betbetligung ich hlermit ganz ergebenst einlade. W. Kern. IJvhpieltage sind Sonntag, Mittwoch und Kritag. Nächste Vorstellung Mittwoch den 31. Octbr. ö 3 777— Butter⸗ und Eierpreise für Friedberg vom 24. October. Butter pr. 8 28-30 kr.] Eier 2 Stück , ĩͤ v e. Preise verschiedener Gegenständ Brennholz, Buchen⸗Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl. 20— 40 kr. Kartoffel, pr. Mltr. 3 fl. 30 kr. bis 4 fl. Kirchliche Anzeigen für Stiedberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 22. Sonntag nach Trinitatis, 28. October. Erntedankfest. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Cand. Freiensehner. Nachmittags: Herr Cand. Kraus. Dienstag den 30. Octobet 5 Jahresversammlung des ev. Vereins der Gustav Adolf⸗ Stiftung. Vormittags 9½ Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche. Prediger: Herr Pfarrer Seel von Gießen. Die Theilnehmer an dem Festzuge, für welche in der Stadikirche Plätze reservirt werden, versammeln sich nach 9 Uhr bei der Burgkirche. Mittags 12 Uhr berathende Versammlung in der Burgkirche. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Pierzu Beiblatt Nr. 43 und eine Beilage.) bt stheburg et und rte Flame, aut Nan Gott ht“! pose einn der Mut Krop nent Bearbe lle Botta W 2015 De ist— wal nicht aufg. Wir ntten Tag Nik f 240 Dien 9 Uhr anfan; u diesem Tei nuch nicht an gen Pfard⸗ Kupfer, Ju goldnen ar! Gegen ane Oleg ber Hand. 1 Fenobatton r agen Dien ann, und da bis ur Seen Ole Großer dnedberg wer angehörigen ötiedder daren, 8247 ekunbend. * 2 8 r 1866 Itauti. Leet 211 bern . Kern. n nileg. 1* decke. t ʒriedberg 1 1K. enstände. 3 7 401 — ntdbetg 18. ttt . irche: itt, 1 Vereine + tung srcht. . f tem — ellage zum Anzeiger für Oberhessn. 1 — Literarische A. v. 3., Die Bapern im deutschen Kriege von 1866. 10. Auflage.. Arzt Oer, als Giftmischer. Eine n e 12 K. Callnsch, Dr. phil. R., Kampf und Untergang des Melanchthonismus in Kursachsen. 1570— 1574. 3 fl. Cbrist, A., Praklisches Lebrbuch der kaufmäuntschen Wissenschaften. 1. Hest. Die einfache Buchführung. 1 fl. 12 kr. Donin, B., Katholisches Kirchenjahr in Bildern. . 9 kr. Dumas Sohn, A., Affaire Clémeneeau. Roman. 2 Thle. 1 fl. 24 kr. Erhebung des Gemüthes zu Gott. Ein kathol. Gebet, und Erbauuugsbuch. 36 kr. Flammberg, G., Kurt Werner. Eine Erzählung aus Franken. Neue Ausg. 3 fl. 36 kr. Goethe's Faust. Eine Tragödle. Stenogra— phische Ausgabe. 1 fl. 48 kr. Götzinger, Dr. M. W., Stylschule zu Uebungen in der Muttersprache. II. Theil. 2. verbess. Auflage. 1 fl. 48 kr. Pirsch, Dr. M., Ueber die speelfische Ursache der Cho— lera und ihre erfolgreiche Behandlung mit Schwefel amonium. 18 kr. Klaiber, J., Das Märchen und die kindliche Phan— tafie. 27 kr. König, d., Was ist die Wahrbelt von Jesu? 11 fl. 48 kr. Kropmann, J., Aussüprliches Lebrduch der Algebra. Bearbeitet von C. Dabids. 6. Aufl. 1 fl. 48 kr. Vorräthig bet 8 D* 7 Neuigkeiten. Krieg und Frieden. Geschichts- und Kriegabilder aue der alten und neuen Welt, aus Vergangenhelt und Gegenwart. Eleg. geb. 1 fl. 30 kr. Gebeftet I Lion, J. C., Die Turnübungen des gemischten Sprunges. 1 fl. 30 fr. Neumeper, G. A., Schleß⸗ und Sprengpulver. 9 kr. Nitbingall, f., Bemerkungen über Hospitäler. Nach dem Englischeu bearbeltet von Dr. P. Senftleben. 1 fl. 48 kr. Ortloph, J. L. A., Der Brief Paull an die Römer. 2 Abthetlungen. 36 kr. Preußen und Schwaben. Von einem Anektirten 2. Auflage. 14 k.. Ritter, H., Unsterblichkelt. 2. Aufl. 2 fl. 24 kr. Rochholz, E. L., Der deutsche Aufsatz. 3 fl. 36 kr. Roltenhöfer, I., Illustrirtee Kochbuch. I. Band. 1. Deft. 2. Aufl. 36 kr Schücking, L., Verschlungene Wege. Romau. Drei Bände. 9 fl. Seld ie, A., Der geschulte Kaufmann und sein Cha⸗ rakter. 2. verb. Auflage. 1 fl. 48 kr. Steln⸗Kochberg, F., Zrhr. v., Preußens Politik und die Kleinstaaten. 18 kr. Thaper, A. W., Ludwig van Veethoven's Leben. I. Band. 3 fl. 18 kr Trewendt's Volkskalender, 1867. 45 kr. Wachenbusen, O., Die deutsche Elnbeit und das Bismarck'sche Reformprofect 1 Wiettsteln, Ph., Siebenstellige, Gaufsische Logarithmen. 3 fl. 12 kr Bindernagel& Schimpff. Uiddaer Martini- Markt. 2315 Der auf den 13. und 14. November d. J. fallende Niddaer Martini-Markt ist— wahrscheinlich durch ein Versehen der Redaction— in dem diesjährigen Landkalender nicht aufgeführt. Wir bringen daher hiermit zur offentlichen Kenntniß, daß dieser Markt an den bezeich— neten Tagen abgehalten wird und laden zu recht zahlreichem Besuche ein Nidda den 24. Oktober 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Nidda enn g. Pfänder-Versteigerung zu Friedberg 2241 Dtenstag den 6. November d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in biesigem Rathbause die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden und noch nicht ausgelösten oder renovirten Pfänder der ble— sigen Pfand⸗ und Lelhanstalt bestebend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weißzeug, Manng. und Frauenkleidern, goldnen und filbernen Taschenuhren, sowie sonstigen Gegenständen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gleichzeitig eröffnen wir hierdurch den Interessenten der Pfand- und Lethanstalt, daß die Auslösung und Renovatton der Pfänder nur an den dazu bestimmten Tagen Dienstag, Donnerstag und Samstag stattfinden kann, und das Pfandhaus vom 3. November d. J. an dis zur Beendigung der Versteigerung geschlossen bleibt. Die Großherzoglichen Bürgermeistereten des Friedberg werden etsucht, dieses im Interesse ihrer Orts- angehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Friedberg den 18. Otlober 1866. In Auftrag: Großherzogliche Bürgermelsterel Friedberg. V. d. B.: Der Großherzogliche Beigeordnete Wahl. Main Vilbel. 2301 Dienstag den 30. d. Mts., Vormittags 9¼ Ubr, werden auf der Station Groß Karben die bei Versetzung des provisorischen Stationshauses daselbst nöthigen Ar beiten, nämlich Maurerarbest, veranschl. zu 198 fl. 16 kr. Zimmerarbelt 5 Dachdeckerar belt 61„ 32 Schreinerarbeit 38„ 40„ Welßbinderarbelt e durch öffentliche Versteig n Accord gegeben. Zeichnung und Kostenanschlag können vorber auf Büreau des Unterzeichneten elngesehen werben. Friedberg den 23. October 1866. In Verhinderung des Sectlons-Ingenteurs: Reps⸗ Großherzoglicher Ingenteur. 280 empfiehlt erung an den Wenigstnebmenden — . & Leinkuchen Ph. Dan. Kümmich. Kreises, Versteigerung eines Faselochsen. 2302 Donnerstag den 1. November d. 3. Vormittags 11 Ubr, wind am hiesigen Faselstall ein sehr fetter, zum Schlachten geeigneter Faselochse oͤffentlich meifihletend dersteigert Friedberg den 24. Oktober 1866. Großherzogliche Bürgermelsterel Friedberg J. B. d. B. Der Großberzogliche Beigeordnete Wahl. Bekanntmachung. 316 Die Dachdeckerarbelt auf dem biesigen Ratbbause, beranschl. zu 246 fl. d kr., die Lieferung von eirca 10 Stüc Dachdielen und 3 Stück gußeisernen Dach⸗ enstern mit Blechscheiben und Oelfarbenanstrich soll zuf dem Submissionswege an die Wenigfffordernden dergeben werden. Ole Accords-Medingungen und der Kostenüberschlag liegen auf dem Burgermelsterel-Büreau zu Jedermanns Einsicht offen. Lusttragende Uebernehmer haben ihre Gebote ver— siegelt, längstens bis zum Montag den 5. November, Vormittags 10 Ubr, einzureichen, wo die Submisstonen in Gegenwart der Submtittenten eröffnet werden sollen. Frledberg den 24. Oktober 1866. Großherzogliche Bürgermelsterel Frledberg 8. de 8. Der Großherzogliche Beigeordnete Wahl. Bekanntmachung. 2303 Bei der heutigen Vorstandsfitzung wurde die Partlal-Obligatton Nr. 52 über 100 fl., rückzablbar den 2. Januar 1867, durch das Loos bestimmt. Inhaber kann gegen Ablieferung derselben, nebst noch uscht fälligen Coupons und Talon den Betrag bei dem Rechner der lorael. Religtonsgemeinde dahter, oder bel Derrn L. Winbeim in Frteoberg zur Verfallzeit in Empfang nehmen, und wird die Verzinsung den 2. Ja- nuar 1867 aufhören. Münzenberg den 23. Oklober 1866. Der Vorssand der sörael, Religtonsgemelnde Münzenberg. Der erste Vorsteher Abraham L b 2 Schuhmacher 2 konnen gegen guten Lobn auf ganz Stück und gis noch wellere Beschaͤftigung erbalten bel Heinrich Wilh. Kautz. 23 Lo 13 Kalender für 1867. Hessischer Haus freund 8 kr. Gustav- Adolf⸗ Kalender 8 kr. find bei uns eingetroffen. Bindernagel& Schimff. Dung-Versteigerung am Fafelstall. 2317 Donnerstag den 1. November d. J., Vormittags 11 Uhr, soll an Ort und Stelle der in der Grube am Zaselstall vorhandene Dünger oͤffentlich an den Meist⸗ dietenden versteigert werden. Frtedberg den 24. October 1866. Großherzogliche Bürgermesslerel Friedberg d. B J. B. d. B. Der Großherzogliche Beigeordnete Wahl. Bekanntmachung. 2304 Die direkte Fourage-Lieferung an Königl. Preu⸗ hische Truppen pro 1867 für die nachbenannten Großh. Hessischen Etappen-Orte zum ungefaͤhren Bedarfe von: Hafer. Peu. Stroh. 1) Für Gießen, Grünberg und Frier berg 33 Ctr. 21 Ctr. 2) Für Alsseld„ soll am 2. November c., Vormittags 11 Uhr, im per⸗ zogl. PDause zu Wetzlar an den Mindestfordernden öffent⸗ lich vergeben werden. Lieferungslustige werden aufgefordert ihre desfall⸗ figen schriftlichen Submisstonen, für eine jede der belden Lieferungen besonders, bis zur Terminsftunde im Herzogl Hause in Wetzlar abzugeben und zur festgesetzten Zelt daselbst zu erscheinen, um an den mündlichen Berhand⸗ lungen Theil zu nehmen. Die Preis forderungen sind zu stellen pro Zentner Hafer, Deu und —* Strob. Die den Lieferungen zum Grunde liegenden Be⸗ dingungen koͤnnen jederzeit beim Bürgermeisteret⸗Amte zu Wetzlar eingesehen werden. Coblenz den 19. October 1866. 13 Cir. 7* Königliches Provtant⸗Amt. Bergmanns arbeiten. 2325 Freitag den 2. November Mittags 11½ Ubr, soll zu Ildenstadt das Ausbrechen eines Brunnens in der Kirchgasse, circa 30“ tief, das Wiedereinschalen, Tiefermachen und Neuaufmauerung desselben unter den dor der Versteigerung dekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Glelchzeitig wird die Lieferung der erforderlichen Mauersfeine und die Herstellung der döͤlzernen Pumpe mitvergeben Frledberg den 25. October 1866. Der Bezirks Bauaufseber Schneider. Bekanntmachung. 2326 Die in Nummer des Anzeigers unter Juserat 2237 anberaumte Versteigerung der Handarbeiter zu Bruchenbrücken konnte an diesem Termin nicht abgehalten werden, es ist nunmehr anderwett Termin zuf Freitag den 2. November, Vormittags 10 Ubr, in oo Bruchenbrücken festgesetzt und werden Steigliebhaber erzu eingeladen. Friedberg den 25. Oktober 1866. Der Bezirksbauaufseber Schnelder eue Linsen! Erbsen und Bohnen 199 in gut kochender Waare bei r Wilb. Fertsch. Ein Schuhma chergeselle 2923 latte auf Platz 4 bet findet noch dauernde Beschäftigung in der Werk H. Wilb Kautz Emser Pastillen 2311 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ibre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Brust⸗ leiden, wie gegen Magenschwäche sind stets vor raͤthig in Friedberg bei Perrn Hofapolbeker E. Wahl Die Pastillen werden nur in ellkettürten Schachteln versandt. Königliche Prunneuptrwaltung zu Bad Ems. Rosenwildlinge werden angekauft von F. S— r — E 2308 22 Meerschaumwaaren b plelwaaren.— Reparaturen Universul-AMagen-igueuf fai ebe S 15 8 1 ger m ann Neisel, A. 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Auf Grund seiner Analysen erörtert der Ver sasser den Einfluß, welchen die einzelnen chemischen Bestandtheile der Trauben, des Mostes und Weines auf, den Wohlgeschmack, auf die scheinbare und wahre 2 und den Verkaufswerth des 8 Einfluß der freien Säuren auf die im W Stärke, auf das„Bouquet“ 0 Weines ausüben; er bespricht ferner den„ ein zurückbleibende Menge die„Einwirkung der Luft auf den Most aum einem Jahre eine neue Auflage 5—— Repskuchen Betteffend 1616] stets frisch von der Mühle bei 0 Wilhelm Fertsch. Die 0 uin ibter Sitz Aecht engl. Cemeut e 575 stets in großem Vorrath bet Auszahlung Gemeinden „Zucker“, die Farbe des Weißweins“, die Farbstoffe des Rothweins“, und auf den Wein“, die Mineralbestandtheile des Weins, überall gestützt auf die chemische Analyse und auf A. Stahl Wittwe. 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