Atsziss, 2 * * * * 01. 5 21 1866. Samstag den 24. November. M94. 5 A nzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Iticdberger Jnutelligenzblatt. Erscheint wöchentlich zweimal, Mittwoch und Sauslag. — * Betreffend: Die Bettrett ung der Communallntraden in den Gemeinden des Kreises Friedberg für Amtlicher Theil. 1866. Friedberg den 20. November 1866. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Hinweisung auf unser Ausschreiben vom 26. August 1852, Berichten, nach Vernehmung des Gemeindeeinnehmers, wir binnen 8 Tagen ihren stände der Gemeinde das Beitreibungsverfahren eingeleitet worden ist oder nicht, Sie werden sowohl im Mahn- als im Pfandbefehl die Verf ob das Zwangsverfahren zu rechter Zeit eingeleitet worden ist oder nicht. allzeit der einzelnen Gefälle angeben lassen, Amtsblatt Nr. 2, und 25. März 1854, Amtsblatt Nr. 7, sehen darüber entgegen, ob nunmehr auf die sämmtlichen Rück⸗ und letzteren Falls warum nicht. damit wir gontroliren können, Nachlässigkeiten ig dieser Beziehung müßten wir strenge rügen. t Trapp. Hessen. Darmstadt. Die gegenseitigen entstanden. Es scheint) als habe die Saline sicher meist Solche, die schon in früheren Jahren diplomatischen Vertretungen der beiden Regierungen einen alten Freund, der sie schlecht machen möchte, mit ihren Eltern auswanderten resp. nach von Preußen und Hessen sind nunmehr durch Er- aus Aerger übee den eintretenden Herrenwechsel. Amerika reisten. nennung des Geh. Legationsraths von Wentzel Eine Verbindung mit den Großherzogl. Braun- Preußen. Berlin. Der Minister des zum Königl. Preuß. außerordentlichen Gesandten kohlenlagern, ein specplativer Betrieb, nach den Innern bat an die Behörden der einverleibten und bedollmächtigten Minister am Großh. Hofe neuesten Anforderungen der Industrie, Erhöhung Provinzen Anweisungen Behufs ausdrücklicher wieder erneuert. Der Gesandte ist bereits in Darmstadt eingetroffen und in besonderer Audienz von dem Großherzoge empfangen worden. — Es wurde schon früher gemeldet, daß an die drei Superintendenten unseres Landes die Aufforderung ergangen sei, sich über Einsührung einer Synodal- und Presbyterialverfassung gutächt⸗— lich zu äußern. Wie nun verlautet, soll sich bereits Prälat Dr. Zimmermann in einem ausführ- lichen Gutachten für die Einführung ausgesprochen haben. Diese Lebensfrage der evangelischen Kirche wird auch den Decanatsconferenzen zur Berathung und Aeußerung vorgelegt werden. Friedberg. Bei der am 21. d. M. vor⸗ genommenen Wahl eines Landtags- Abgeordneten der Stadt Friedberg wurde der bisherige Ab- geordnete Landrichter Dr. Stockhausen zu Broßumstadt einsimmig wiedergewählt. — Die„Darmst. Ztg.“ widerlegt ossiziell einen in dem Mainzer Abendblatte erschienenen Artikel, welcher die Bildung der zwei Regimenter, die Oberhessen zum norddeutschen Bunde zu stellen habe, als in ganz kurzer Zeit bevorstehend er⸗ klärte und dabei bemerkte, wie dies nur möglich sei, wenn das preußische Wehrspstem in seiner ganzen Strenge auf Oberhessen Anwendung fände. Die harten und drückenden Lasten, welche hier⸗ durch der Provinz Oberhessen aufgebürdet werden sollten, hätten einen sehr traurigen Eindruck auf die allßemeine Stimmung verursacht, zumal noch verlaute, daß unsere beiden Regimenter in preu— ßische Garnisonen und zwar nach Celle Denabrück verlegt werden sollten. Die Darmst. Ztg. erklärt nun diesem Artikel entgegen,„daß noch gar nichts bestimmt sei, und daß noch gar keine Verhandlungen zwischen Preußen und Hessen stattgefunden hätten, wie die militärischen Leistungen der Provinz Oberhessen als Bestandtheil des norddeutschen Bundes geregelt werden sollten. Die Regierung werde besorgt sein, daß für Ober- hessen keine neuen Lasten erwachsen würden.“— Es ist diese Frage allerdings diejenige, welche alle Klassen der Bevölkerung vorzugswelse be schäftigt und in einer gewissen Aufregung erhält. Trotz aller von der Darmst. Zig. gegebenen Be ruhigung wärt sehr zu wünschen, daß diese Frage bald zur Entscheidung käme, denn man ist in Oberhessen auf das Wie in höchstem Grade gespannt, ja vielfach in einiger Besorgniß und Unruhe über die schließliche Ordnung dieser Frage. — m In vem letzten Nauheimer Artikel des Frankfurter Journals ist wiederholt die Be⸗ fürchtung aus gesprochen worden, daß die Saline aufgehoben werde. Dieses Gerücht ist nicht an und der Einnahmen und Verminderung der Aus- gaben,— das sind die Aussichten der Saline Nauheim. Also keine Aufhebung, sondern ein gedeihlicher Fortbestand! Wir sind in der Lage die gelesene offzielle Versicherung mittheilen zu können, daß die Großh. Regierung die Erhaltung der Saline„mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln und in Verbindung mit der Ausbeutung der benachbarten Braunkohlenlager sich wird an— gelegen sein lassen.“ — Die Besitzergreifung der dem Großberzog⸗ thum zugefallenen Aemter Nauheim und Reichelsheim ist nunmehr durch Vereidigung der Beamten und öffentlichen Diener, welche der Großh. Regierungscommissär, Regierungsrath Trapp, im Laufe dieser Woche in den zugehörigen Orten vorgenommen hat, vollzogen. In mehreren Orten waren die öffentlichen Gebäude mit roth und weißen Fahnen geschmückt und man hatte sich überhaupt allerwärts bemüht, sich mit freund- lichem Entgegenkommen den neuen unvermeidlichen Verhältnissen und Beziehungen unterzuordnen. Ein solches Verhalten wird nicht verfehlen, das beste Einvernehmen zwischen den Bewohnern der zugetheilten Orte und den betreffenden Behörden, sowie den alten oberhessischen Nachbarn baldigst herzustellen und zu befestigen, für die bisher ja die buntscheckigen Wegwetser und Grenzükkzle keine Scheidewand bildeten. Es wird also wohl demnächst der feierliche Augenblick eintreten, wo der steinerne und hölzerne Löwe in der Nähe unserer Usabrücke sich brüderlich umarmen um in ibrer Hinfälligkeit für immer von dieser Stelle zu verschwinden. Mainz. Am 16. November traf per Eisen⸗ bahn ein Transport von etwa 40 Mann schwer⸗ verwundeter Soldaten, Preußen und Oesterreicher, dahier ein, und wurden dieselben vorläufig nach dem Militärlazareth gebracht. Die Verwundeten befanden sich bisher in Frankfurt, gingen zum Theil an Krücken und zeigten mitunter schauder⸗ hafte Verstümmelungen. Ein österreichischer Sol⸗ dat vom Regiment Heß Nr. 49, ein blutjunger Mensch, befand sich dabei, dem eine Kugel durch den Hals gegangen und die Zunge weggerissen hatte, so daß er nicht mehr sprechen konnte; rübrend war es zu sehen, wie Preußen und Oesterreicher eirander behilflich waren, um besser in die Droschken zu steigen, mit welchen die Am— putirten und sonst noch schwer Leidenden nach dem Spitale gefahren wurden. — An Resractären hat der Kreis Bingen ein ordentliches Contingent gestellt, nämlich 45 Mann,— Gau-Algesheim und Ober⸗Ingel⸗ tompetenter, sondern an sehr incompetenter Stelle heim allein je 8 Mann. Es sind dies jedoch Anerkennung der Freizügigkeit erlassen, und daß ein Gleiches in Betreff des Gewerbebetriebes bevorstehe. — Der Kronprinz soll beabsichtigen, sich bei Eröffnung der großen Pariser internationalen Ausstellung nach Paris zu begeben. Er ist Vor⸗ sitender der Central-Commission für die Pariser Ausstellung. — Man schließt auf ein wesintliches Besser⸗ befinden des Grafen Bismarck aus dem Grunde, weil ihm wieder sein übliches Zeitungsbündel nach Rügen gesendet werde, dessen er bisher auf ärztliche Anordnung entbehren mußte. Die alte Streitfrage, ob zweijährige oder dreijährige Dienstzeit erforderlich oder zweck⸗ mäßig sei, hat auch jetzt bereits eingehende Er; örterungen bei unserer Staatsregierung gerade in Bezug auf die Vorlage für das Bundespar⸗ lament veranlaßt. Das Resultat dieser Ver⸗ handlungen soll der Beschluß sein, an der drei⸗ jährigen Dienstzeit unbedingt festzuhalten.— Es gebt das Gerücht, daß die Regierung ein Gesetz, betreffend die Ministerverantwortlichkeit, noch in dieser Session einbringen werde.„Neue Fraktion der nationalen Partei“ ist der Name, unter welchem die am 15. d. zusammengetretene Fraction ihre Constituirung der Fortschritts partei und dem linken Centrum des preuß. Abgeordneten hauses angezeigt hat. Der Vorstand besteht aus den Abgeordneten Twesten, v. Unruh und v. Heunig, Schriftführer ist Dr. John. — Der Ausschuß des Nationalvereins ist am 18. in Berlin zusammengetreten. — Gegen den in Frankfurt a. M. so üppig blübenden Promessenschwindel werden demnächst energische Maßregeln erwartet. Marburg. Für die Wahl eines Abgeord⸗ neten zum norddeutschen Reichstag bat sich da- bier ein Comite gebildet, dessen Aueschuß als Candidaten den Ministerpräsidenten Graf v. Bis- marck aufstellt und diese Wahl in einem be— sonderen Programm zu rechtfertigen sucht. Neuere Nachrichten melden indeß, daß dieser Vorschlag die schönste Aussicht habe, bei der Bevölkerung Marburgs Fiasco zu machen. Wiesbaden. Der Ausfall in den Staats- einnahmen, namentlich in den Erträgnissen der Staatsbahn, hat die Erbebung eines fünften Simpels directer Steuern nöthig gemacht.— Die vom Großberzogthum Hessen an Preußen abgetretenen Gebietstheile der Provinz Oderbessen sind dem Appellattonsgericht in Dillenburg als Schwurgerichtshof und als Gericht zweiter In- stanz, in dritter Instanz dem Oberappellations- gericht daher unterstellt worden. enthält u. a. eine Allerhöchste Cabinets-Ordce, bleibt die Regelung des Verbandes der einzelnen die Justiz⸗Organisation betreffend, wonach bis Theile der Monarchie und die Wiederherstellung auf weiteres der Ortsbezirk Rödelheim und der der Autonomie und Rechtsgestaltung Ungarns. ehemals bessen-darmstädtische Theil des Ortsbe⸗ Frankreich. zirks Niederursel dem Bezirke des Gerichts erster in Paris Regierungs- Ingenieure Belgiens, Instanz zu Homburg einverleibt werden.— Die Hollands, Preußens, Badens, Bayerns, Oester— Diensigeschäfte des Steuercommissariats wie des reichs, der Schweiz, Rußlands, Spaniens und Kreisbaubeamten für die Orte Rödelheim und Italiens, um sich mit den französischen Eisenbahn— Niederursel sind den betreffenden Behörden des Gesellschaften wegen der Fahrpreis-Ermäßigungen Bergbau-Angelegenbeiten in der ehemaligen Land- Einvernehmen zu setzen. Man zweifelt nicht, daß grafschaft, sowie in den abgetretenen hessischen es gelingen werde, für Durchgangsbillete auf Landestheilen ist vorläufig dem Königl. Ober- längere Zeitdauer sich über eint angemessene Preis- bergamte zu Bonn übertragen. herabsetzung zu einigen.* — Die Erhebung des Cbausseegeldes im— Die Untersuchung, welche wegen Theil— Amte Homburg ist vom 1. Januar 1867 an nahme an einer geheimen Gesellschaft gegen die aufgeboben. im„Cafe de la Renaissance“ verhafteten jungen Oesterreich. Viceadmiral v. Tegetthoff Leute eingeleitet worden ist, wird mit großem schildert den Empfang, den er bei Hofe sand, als einen sehr warmen und herzlichen. sprach seine Befriedigung über das auf dem Linien— schiff Kaiser der Flotte gegebene Fest aus und fragte Eifer betrieben. wieder in Freiheit gesetzt worden. Amtes Homburg unterstellt; die Verwaltung der für die Ausstellungszeit des Jahres 1867 ins mit Elf dieser Individuen sind je- trauriger Fall. Der Kaiser doch durch Verfügung des Untersuchungsrichters mit einem jungen Manne Umgang hatte, mußle sehen, Homburg. Das„Regierungsblatt“ Nr. 6 Thronrede wieder aufgenommenen Verhandlungen bringen. Von hoher Bedeutung sind die Zeilschristen und Eine der ersten Stellen unter Werke, welche ihn fördern. diesen niment unstretlig das„Iihrbuch des Gustav-Adolph⸗ Vereins, Elberfeld, Friederichs“, ein, welches schon drei— mal erschienen ist und, so viel wir wissen, zu Ansang Es befinden sich gegenwärtig 1867 im vierten Jahrgang erscheinen wird. Es hat bis⸗ her schon allgemeine Anerkennung gefunden, da es in der That eine reiche Fülle von Aussätzen und Mittheilungen uber den Verein bringt und dem Leser eine voll ändige Uebersicht über denselben vermittelt. Wir erlauben uns, die Leser dieses Blattes auf diese wichtige literarische Er⸗ scheinung schon jitzt aufmerksam zu machen. Darmstadt. Sonntag den 25. Nobember Nach— tags 3 Uhr wird die feierliche Einweihung der neuen Turnhalle in Darmstadt stattfinden. Programm: 1) Ver⸗ sammlung sämmtlicher Thezlnehmer in der städtischen Turn- halle. 2) Festlicher Zug nach der neuen Turnhalle am Woogsplatze, daselbst: 3) Gesang:„Herbei, herbei 2c.“ 4) Begrüßung durch den ersten Sprecher und Rede. 5) Ouverture aus Tancred von Rossini. 6) Turnüb nungen. 7) Gesang. 8) Fechtübungen. 9) Potpourri aus Martha. 10) Abends 6 Uhr: Beginn der Fesikueipe. 9 Ubr: Beginn der theatralischen Aufführung. Erbach. Dieser Tage begab sich dahier ein sehr Ein Mädchen, welches schon längere Zeit wie derselbe ihr untreu wurde un) sich mit einer Andern 5 8 N f N verbeir 0 3 erti durch hi etre e 2 — In Paris ist aus Mexiko die Nachricht verheirathete, wozu er allerdings durch hinzugetretene Um ände gezwungen war. Allein auch das verlassene Mäd— den Admiral, wie hoch sich die Kosten desselben beliefen. eingetroffen, der Kaiser Maximilian habe am schen halte Ursache und Ansprüche an eint Heirath mit Tegetthoff sagte zweitausend und einige Hundert 21. Oktober plötzlich die Hauptstadt verlassen, um ihrem Bräutigam gehabt und konnte die Hochzeit deoselben Gulden. Sie werden eine runde Summe er— halten, bemerkte der Kaiser, und zwei Tage später seiner Angabe nach sich nach Veracruz zu begeben Rußland. Die Häuser Hope und Comp. mit einer Andern nicht überleben. Sie halte am Abend, als man ihrem gewesenen Bräutigam von Seiten des Gesangvereins ein Ständchen brachte, Gift genommen und erhielt der Admiral eine Anweisung auf 10,000 fl. in Amsterdam und Baring in London haben ein starb während des Ständchens. zur Bestreitung der Ballkosten zugeschickt. Der Kaiser gab ferner dem Admiral seine Zustimmung russisches Anlehen von 75 Millionen Pfund Ster- ling, mit 5 pCt. Zinsen, zu dem Couͤrse von Aus Rheinhessen.(Zur Warnung.) Es streift in jüngster Zeit ein Betrüger um Lande herum, der„silber⸗ stahlene Rasirmesser, die nie eines Schleissteines bedürfen“, für die projectirte Reise zur Besichtigung der 86 pCt., oder ungefähr 84 pCt. und Vergiung den Leuten um hohe Preise anschwindelt, die aber von Marinen anderer Staaten und behielt sich vor, die Reisekosten zu bestreiten. Der Admiral geht über England nach den Vereinigten Staaten von Amerika. — Der ungarische Landtag wurde am 19. d. eröffnet. Ein königl. Reseript sagt: Das der Zinsen, abgeschlossen. ganz ordinärem Stoff sind, und nach wenigem Gebrauche den damit getriebenen Betrug enthüllen. Der Schwindler Der Gustav⸗Adolph Verein, dieser Hort und führt bei einem merkwürdigen Mundwerk noch ein Buch Schirm vieler bedrängten evangelischen Gemeinden, hat bei sich, in welches er die Namen der Käufer eintragen durch den Krieg im Sommer wohl etwas gelitten, ent- läßt, um auf diese Namen hin Andere leichter betrügen faltet jedoch seit dem Friedensschlusse wieder seine Kräfte zu können. Es find besonders Beamte und Geistliche, unverrückbare Endziel der auf der Grundlage der und Anstrengungen, um seine große Mission zu voll- die er zu betrügen sucht. Bekannt ma chu n 9 2540 Die Forststrafen vom 4. Quartal und die Feldstrafen der 5. Periode J können bis zum 15. Dezember l. J. jeden Dienstag und Donnerstag an das hiesige Rentamt bezahlt werden. in Frtedberger und Naubeimer Gemarkung gelegene, Als besonderer Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir eg. Usaseldchen, bestebend in: Samstag den 1. Dezember 1866, Vormittags 8— 11 Uhr, bei Herrn Gastwirth Jou glur XV. Nr. 20 Acker, zu Butzbach. Gutsverpachtung. 2522 Dag am 22. Februar 1867 leibfällig werdende, Gemarkung Friedberg. Anwänder neden Großh. Cammeral- Fiskus= 229 Klsftr., Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses mit dem Bemerken als.„„ 10 Acker neben dem Hospital Friedberg bald bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. Dezember die Mahnung erfolgt. Friedberg den 21. November 1866. Großherzogliches Rentamt Friedberg in deck. Ullibersal-Magen-Ligueut von Carl von Metternich in Mainz *. b. 1812] empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Nr. 46 Acker hinterm Stechhaus, zwischen der Poheits⸗ Ph. Dan. Kümmich. Mobiliar⸗Versteigerung. 2186 Montag den 26. November d. J., Vormittags Güter⸗Versteigerung. 2526 Montag den 26. November d. J., Vormittags 9 Ubr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der 11 Uhr, sollen in hiefigem Ratbhause auf freiwilligen Heinrich Panstein IV. Wlttwe dahier in deren Be dausung nachgenaunse Gegenstände, als: 3 Pferde, 2 trächtige Kübe, 2 Rinder, 2 gemästete Schweine, 12 Höhner und 1 Habn, 1 Chaise, 2 zweispännige Oecono⸗ miewagen, 1 Wasserkarn mit Wassecfaß, 1 Ackerwalze, 1 Schlitten, 1 Heblade, 3 Pflüge, 2 Eggen, 1 neut Didwurzmühle, mehrere Bütten, Fässer, Eimer, Ketten, Steigleitern, 1 Fruchifegmühle, 1 Strohbank, 4 Pferde⸗ geschirre, 2 Ack ergeschure, 2 elnspännige und 1 Paar zweispännige Pferdegeschirre, 100 Centner deu, 100 Centner Grummet, circa 60 Fuder Strob, Spreu, Kar⸗ toffeln, Dickwurz, Koblraben, Korn, Gerne und Hafer, Erdsen, Wicken, Fruchtsäcke, 1 Wagentuch und sonstige aus- und Oekonomiegeräihschaften erbabtheilungshalber ffentlich meistbietend gegen Baarzablung versteigert werden. Friedberg den 15. Novem der 1866. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. J. V. d. V.: Der vienslälteste Gerichtsmann Fouc ar. Be rann t mach un' g. 2539 Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachungen vom 20. und 23. September v. J. die Wiederaufnahme des Fahrbetriebes auf der Main⸗Weser-Bahn betreffend, bringen wir wetter zur öffentlichen Kenntniß, daß vom 1. Dezember d. J. ab wiederum Garantie für Einhal tung der verkehr übernommen wird. Kassel am 20. November 1866. Die Central⸗Otrection der Main⸗Weser⸗Bahn. reglementmäßigen Licferfristen im Güter Antrag der Kinder und Erben der verstorbenen Christo ph Gemar k Flur. Nr. Klftr. 2 126 80 5 63 123 7 99 318 erbabtheilungs halber werden. Friedberg den 20. November 1866. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. J. V. d. V.: ung Friedberg. Grabgarten die Liebfrauengärten, Desgl. am Holzpförschen, Acker im kleinen Wartfeld, öffentlich meistbietend versteigert Der dienstälteste Gerichtsmann Foucar. Bekanntmachung. 2558 Nächsten Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Wilhelm Ortweln, Parkstraße Nr. 284 dahier: 1 noch in gutem Zustande befindlicher Flügel, 1 Eis⸗ schrank, 1 großer Steinkoblenofen, 1 Heerd mit Brat⸗ ofen und Obstdörre, 1 kupferner Waschkessel 1 Balken⸗ waage, mehrere Salon-, Haus- und Garten ⸗Lampen, 1 große und 1 kleine Kaffeemaschine, Leinen und Bettzeug und verschledene Pausgeräthschaften öffentlich an den Meistbietenden versleigert. Nau heim den 23. November 1866. Der Stadtschreiber Schutt. 2550 zu jedem Preis bei M. Volk. Kaputzen Fischers Eheleute dahier nachbeschriebene Güterstücke:“ und Joseph Ströhlein= 346 Klftr. 4„„ 8 Acker, neben Joseph Ströhlein und Heinrich Salzmann III. dann I. Pfarrei Friedberg= 536 Klftr. 9„„ 2 Acker, neben sich und Friedrich Hil⸗ brechts Wittwe= 133 Klftr. 7„„ 3 Acker, neben Georg Phtlippi und Heinrich Dietz= 228 Klftr. 25„„ 20,5 Acker, neben sich und andrerseits Aufstößer= 804 Kit. Wiese, neben der Usa und andrer⸗ seits Aufstöger= 430 Klftr. Gemar kung Nauheim. lf grenze und Heinrich Dietz in Frtedberg 1 Caff. Acker 5 Rth. oder= 394,5 Kiftr. „ 47 Acker hinterm Siechhaus, doppelter Anwänder stößt einerseits auf die Doheitsgrenze, andrerseits auf die Frankfurter Straße 1 Cass. Acker 8 Rth. oder= 402,2 Kuftr. 61 Acker zwischen der Hoheitsgrenze und den auf⸗ floßenden Grundstücken des Posthalters v. Hel⸗ molt und Hospitals Frtedberg/ Cass. Acker 34 Rth. oder 182 Klftr. „ 60 Wiese daselbst. ¼ Cass. Acer 20 Nuthen odet + 146,3 Klftr. zusammen 3928 Kiafter, wird sammt der Fischerei Berechtigung in der Usa künftigen Montag den 26. November l. J., Vormittags 10 Uhr, bel dem unterfertigten Rentamte auf 12 Jahre ander, weit verpachtet, wozu Pachtliebhaber biermit eingeladen werden. 5 O'dstadt den 19. November 1866. Freiherrlich von S sches Rentamt *— Grab erde i k. 2531 Nöͤchsten Dienstag den 27. d. Mis. Vormittags 40 Uhr, wird das Auswerfen der Bewässerungsgräben auf den Wiesen dabter in mehreren Abthetlungen auf biesigem Rathhause wenigstrebmend veraccordirt werden. Nieder⸗Wöllftadt den 21. November 1866. Großherzogliche Bürgermelstetei Nieder⸗Wöllstadt Stoll. Nepskuchen 11616] stets frisch von der Müble bel Wilhelm Fertsch. 11) Abends — 6 1 2845 We eld* force den, 1 ul an b, g. eee 1 Tit einen 140 Aud bau* quem Etse* beschwerden liches, da welden tann. 5 Nünc 9 1 Obige Dondone 7 B43 dete vnn Ni 500 —— * 2 Hobren, grelag den fände öfen U Yin 3) 1 un 91 9) fei 00 1 605 965 d 0 W —— 2 — D* 2 S S 1 1 aht ar de + gt labt tries! Winterhandschuhe, 14) 200 Körbe Syren. Passende Weihnachtsgeschenke. 2552 Verehrlichem Publikum mache die ergebene vasen, Serviettenringe ꝛc., sowie in CErgarren Anzeige, daß mein Lagen in Stahlwaaren, ö 1 B. Messer und Gabeln, Dessert, Scheeren, Rasirmesser, feine Taschenmesser c., in Silber— plattirwaaren, z. B. Leuchter, Kaffee- und Milchkannen, Löffel, Messer und Gabeln, Zucker— „Meerschaumspitzen, Brittanialoffel, feine Porzellanfiguren, Photographie-Albums 2c. reichhaltig assortirt habe und bitte bei Weihnachts-Einkäufen um geneigten Zuspruch. Friedberg. G. Schwarz. 3 ich— 72 Aerztliches Zeugniß. 2532 Die von dem Hof- Lieferanten Herrn Franz Stoll— werck in Köln verfertigten Brust-Bonbons habe ich einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Diese angenehm schmecken den, sich leicht im Munde lösenden Brustzelichen bestehen aus gut gewählten Pflanzenstossen und Zucker ohne sonstige sremdartige Beimischung. Die Wirkung d eser Zelichen ist reizmildernd, nach Um⸗ ständen krampflindernd, vorzüglich aber gelinde auflösend und beruhigend; daber die Anwendung dersesben mit gutem Erfolge in allen katarrbalischen Hals- und Brust⸗ beschwerden und daberrührender Heiserkeit, nicht als arzuet⸗ liches, sondern als diätetisches Mittel mit Grund empfohlen werden kann. München. 28. Jonuar 1866. Dr. Kopp, königl. Kreis⸗Stadtgerichts- und Polizei⸗ Arzt. Obige rühmlichst bekannten Stollwerck'schen Brust Bonbons sind echt zu baben à 14 k., per Paket in Fried derg bei J. A. Mindecker, in Naubeir bei Ph. J. Weiß, in Butzbach bei Wilh. Wießlee, in Hungen bei A. Buch. — 5 Zu verkaufen. 2543 Verschiedene Sorten Birnen und Aepfel bat zu verkaufen Georg GEröninger IV. in Ockstadi. fein und ge— ring, bei M. Volk. Versteigerung. 2646 Wegen Aufgabe der Oeconomie werden in der Wobnung des Unterzeichneten Donnerstag den 29. und Frellag den 30. November d. J. nachverzeichnete Gegen- stände öffentlich versteigert, als: 1) 2 Paar Zugochsen, 2) 7 Kube, 3) 1 Rind, 4) 1 Mutterschwein, 5) 3 sette Schweine, 6) 4 Läufer, 7) 15 Fuder Kornstrob 8) 20 Fuder Wa zenstrod, 9) 10 Fuder Gerflenstrob, 101 8 Kuder Haierstt oh. 11) 3 Fuder Erbsepstroh, 12) 150 Centner Heu, f 13) 100 Ceniner Grummet, 2551 150 20 Malter Walzen, % 16) 00„ Norm. 17) 3„ Gerfle, 18) 40„ Hafer J 19) 450„ FKartroffeln, 20) 600 Ceniner Dickwurz und Kohlraden, 21) 1 Oickwurzmüble, 22 1 vellfändige Brauptweinbrennerei, 23) 2 Wigen mit Zubehör, 24) mebrere Pflüge und Eggen, 240 1 Mfublsafl. 26) 1 Partie Mist und noch sonstige Oeconomiegeräthe. Die Versteigerung wird im Einzelnen und partie weise vorgenommen und nimmt jedesmal an den genannten Tagen, Vormittags um 9 Uhr, bren Anfang. Am 29. kommen voraus sichtlich die von 1 bis 19, und am 40. die übrigen Gegenstände zur Versteigerung. Die Frucht wird gegen gleichbaare Zabsung ab- N während bel den übrigen Gegenständen ein rebit, gegen genügende Bürgschaft, bis zum 13. Auguft 1867 bewilligt wird. Rockenberg den 24. November 1866. J. G. Landvogt, Gaftwirth. Braunkohlen 2470 vorzüglicher Qualltaͤt empfiehlt Centnern 1 16 kr., in Wagenladung von mindeslens 20 Ceninern 3 15½½ kr. G. H. Freundlieb, nächst der Staptkirche. Lange Oelfässer, 24% zu pfubl- und genfässern geeignet, sowie Bütten in großer Auswahl empfleblt Ph. Dan. Kümmich. 2449 in einzelnen Auhkrippen& Schweinttöge, sowie Kennelrinnen& Schleifsteine, emfikhlt in großer Auswahl 5 Ph. Dan. Kümmich. Nächste Gewinnziehung am 1. Dez. 1866. 230,000 fl. A3 5 Ziehungen Haupigewinn. Gr ößte fibrlich. f Gewinn- Aussichten. Nur 7 Gulden 2397 kestet ein halbes Loos, 15 Gulden ein ganzes Loos zu den vom 1. Dezember 1866 bis 1 September 1867 stattfindenden 5 Ge winnzichungen des k k. österreichischen neuesten Stagts-Anlehens 3 halbe Loose kon 33 Gulden, 5 ganze„. 70— 10 balbe 7 77 63„ 10 ganze 130* Jedes herauskommende Loos muß unfehlbar einen der Preise von dem böchsten von 250,000 bis zum geringsten von fl. 145 gewunen. Man ist mit diesen Loosen ohne weitere Zahlung auf alle fünf Gewinnziehungen bethetligt und kann somit fünfmal gewinnenz in diesen 5 Ziehungen werden 4300 Gewinne gezogen und zwar Treffer von 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,000, 15,000, 10,000, 5000. bis abwärts fl. 145. Bel billigem Preise und so großen Gewinnaussichten sind die Loose sehr begehrt und ersucht man daher das P. T. Publikum Be⸗ stellungen unter Beifügung des Betrags in Bank- noten, Briefmarken, Posteinzahlung oder gegen Nach⸗ nahme baldigst und nur direkt zu senden an das Bankgeschäft Anton Bing in Frankfurt a. M., Fahr gasse Nr. 107. Jeder Theilnehmer erhält sofort nach der Ziehung unentgeltlich die amtlichen Gewinnlisten. Die Gewinne werden sogleich ausbezahlt. 2300 2554 bat zu verkaufen und Fälschungen Mit Vergnügen bescheinige ich hierdurch, daß nur allein der 2 —. 8 G. A. W. Mayer'sche 5 weiße 4 — 9 8 1* 5 Brust Syrup 2538 aus der Niederlage des Kaufmanns 8 e W. C. Pumplün hierselbst, wovon ich nur S 2.* Flasche gekauft habe, mich von elnem hart⸗ 2 E näckigen Husten völlig befreit hat. 2 Allen Leidenden empfehle diesen Brust⸗Syrup 2 aus bester Ueberzeugung. 8 5 Wesselburen(Holsteiu). C. Jauuar 1866. 2 5 Fritz Schröper, 8 8 Bagermeiser. Allein zu haben à 54 kr. die ¼ Flasche in der Niederlage für Friedberg bei v5 Dan. Kümmich. Des Lahrer hinkenden Boten Illustrirter Familienkalender für Hessen auf das Jahr 1867. Auflage 300,000 Exemplare. I. Prämie 100 fl., 2. 30 fl.. 40 fl., 4. 30 fl., 5. 20 fl., 6. 16 fl. 6 Verkäufe präm en. Preis 9 kr. Vorräthig del Bindernagel 4 Frsedberg. Bek 1 Bekanntmachung. 2519 Mit dem 1. Sept. l. 3. ist die Zahlungsfrist für die 1866 r. Polzoelder daher abgelaufen. Die sofortige Berichtigung wird mit dem Bemerken in Erinnerung gebracht, daß nach fruchtlosem Ablauf weiterer 14 Tage das gerichtliche Mahnverfahren in Anwendung koment. Wikstadt den 18. November 1866. Gräflich Solms Rödelbeim'sche Forstkasse daselbst. Eine Grube Dung Jof, Folgen Rettigbonbons 1758 für Husten und Brustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose Pfund 36 kr., Schachteln à 18 kr., Paquete à 14 kr. bei Ph. Dan Kümmich. * Feinstes Obstgelöe! 2541 bei W. Fertsch. Für hies. Militär! 2556 Fein schwarz lackirte rindlederne Säbelkuppel mit Laschen find ohne Schloß zu 36 kr. per Stück zu haben bet Gottfr. Mörrschardt, Sattler. 2544 Ich babe mich an biesigem Ort selbstständig als praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtsbelfer nieder⸗ gelassen, versehe nach wie vor die Praxis meines Vaters und wobne bis zu dessen Rückkehr(März 87) in dessen Daus, Hauptstraße Nr. 179. Naubeim am 20. November 1866. Dr. Bode jun., früber Gehülfsarzt dei Professor Roser in Marburg. Schimypff in per 2535 Dem geehrten Publicum die ergedenste Anzeige, daß ich devorstehenden Markt mit einer schönen Auswahl Gipsfiguren beziehen werde. Adam Braunwell aus Offenbach a. M. Aufforderung. 2536 Alle Diesenigen, welche an den Nachlaß der daßier verst. Johs. Balzers Ebdeleute noch Forderungen baden, werden aufgefordert dieselben dei den unterzeich⸗ neten Vormündern binnen 8 Tagen schriftlich einzureichen. Friedberg den 21. November 1866. Friedrich Aug ust Waas. Carl Hieronimus. Ein Wagnergeselle findet dauernde Beschäftigung det K. Ruppel, Wagnermeister. Steinkahlen 2469 erste und beste Sorte, en gros st en detail, bei Abnahme von ganzen Waggons zum Zechenpreise, empfiehlt G. H. Freundlieb, nächst der Stadtkirche. 2557 — QSpiel werke 2457 mit 4 bis 48 Stücken, worunter Pracht; werke mit Glockenspiel, Trommel und Glocken splel, mit Pimmelsstimmen, mit Mandolinen, miß Expression ꝛc, ferner pieldosen mit 2 bis 12 Stücken, worunter welche mit Necessaltes, Cigarrentempel, Schwelzerhäuschen, Photographtealbums, Schretbzeuge, Eigarrenetuts, Tabaks dosen Näbtischchen, tanzende Puppen, alles mit Mufik. Stets das Neuesie empfiehlt J. H. Heller in Bern. Franco. Oitese Werke, die mit übren lleblichen Tönen jedes Gemütb erheltern, sollten in keinem Salon und an keinem Krankenbelte fehlen. Lager von fertigen Stücken.— Reparaturen. Emser Pastillen 2311 seit einer Reibe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ibre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals- und Bruff⸗ leiden, wle gegen Mag enschwäche find stets vor⸗ rätbig in Frtedberg bei Perrn Hosapolbeker C. Wahl. Die Pastillen werden nur in etlkeltirten Schachteln versandt. Königliche Pruunenotrwaltung zn Bad Ems. Butter- und Eierpreise für Friedberg vom 21. Novemder. 28 kr. Eier 1 Stück Butter pr. 2 kr. Preise verschiedener Gegenstände. Brennholz. Buchen Scheitholz I., pr. Ssecken 7 fl 30 kr. 3 f, br Mett. 3 fl. 20 kr. bis 4 fl. 2524 Naͤchsten Montag den 26. November findet wie seither „Aatharinen-Markt⸗ Vall“ att, wozu freundlichst einladet. S Adam Joutz Butzbach im November 1866. im Hessischen Hof. — 7 1 r 4 A 7 7 27 Die Herren Wahlmänner vom zwölften Wahlbezirk 2542 werden hiermit auf den 25. November, Mittags 1 Uhr, zu Herrn Gastwirth Hecht in Friedberg zu einer Besprechung über einen Abgeordneten zum nächsten Landtag eingeladen Von mehreren Wahlmännern des zwölften Bezirks. G. A. Velte in Friedberg (vormals K. Huppuch) empfiehlt für die gegenwärtige Jahreszeit sein reichhaltiges 2537 Pelzwaaren⸗Lager eigenen Fabrikats, von den gewöhnlichen bis zu den feinsten Sorten. Auch werden Stickereien zur Fertigung von Fußwärmern und Fußdecken unter Zusicherung reeller Bedienung übernommen. Das Pelzwaaren-Lager befindet sich eine Stiege hoch. Reparaturen und Veränderungen jeder Art werden schnell und billig besorgt. Max Henkel, Schlosser und Mechaniker in Friedberg, wohnhaft Burgvorstadt neben Herrn Kupferschmied Mondigler, 2309 empfiehlt sich in Anfertigung und Reparatur von landwirthschaftlichen und gewerblichen Maschinen und Geräthschaften. Nicht vorräthige Gegenstände werden auf Bestellung rasch gefertigt, unter Garantie für deren Leistungsfähigkeit und zu den billigsten Preisen. Alle Arten von Schlosserarbeiten werden bestens ausgeführt. Pariser Pendules. 2553 Großes Lager der modernsten Gold- und Silberwaaren, sowie optische Gegenstände, als: Brillen, Pincenez, Perspective, Operngucker, Loupen, Ther⸗ mometer, Bier⸗, Branntwein⸗, Oel- und Essigwaagen 1c. ꝛc. durch direkte Einkäufe zu bedeutend billigen Preisen. L. Hanau, Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter, 1 211 Freiheit zunächst der Burg. Apotheker Bersmann's Barterzeugungstinctur 11921 unstreitig sicherstes Mittel, binnen kürzester Zeit bei selbst noch jungen Leuten einen starken und kräftigen Bartwuchs hervorzurufen, empfiehlt à Flac. 36 kr. und 1 fl. Ph. Dan Kümmich. 2533 Utrecht, 29. April 1866, in Holland. Sehr geehrter Herr! Seit mehreren Jahren litt ich an einem chronischen Brustleiden nebst Dämorrhoidal— beschwerden. Die Aerzte, welche ich consultirte, gaben alle Hoffnung auf, aber nachdem ich 5 Flaschen Ihres vor— trefflichen Liqueurs genossen hatte, war ich sast gänzlich hergestellt. Nehmen sie aber jetzt schon meinen herzlichsten Dank und veröffentlichen Sie Ihren verächtlichen Neidern zum Trotze gefälligst diesen Brief. Mit Hochachtung Baron von Balk von Zoilenstyn, Rentner.. f g Dicser Liqueur ist allem dent zu haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assen⸗ heim bei Carl Bauer, in Nauheim bei J. Schimpf. Abend- Unterhaltung des Turnvereins 2523 findet Sonntag den 25. November im Tra pp'⸗ schen Saale statt. Anfang der musikallschen Vorträge practs ½8 Ubt. Der Vorstand. Feasin Casino. 2548 Unser 1. Ball findet Donnerstag den 29. d. M. in unseren Gesellschaftorädumen statt. Die An⸗ sangszeit wird noch besonders bekannt gemacht werden. Das Damen-Casino am 25. d. fällt aus.— er or st an d. Einladung. 2534 Es werden blermit sämmtliche Gesellen der Stadt Friedberg auf Sonntag den 25. d. Mis., Abends halb 8 Ubr, zur Besprechung über Abhaltung eines diesjährigen Gesellenballs, in das obere Local des Herrn C. F. Walz dahler höflichst eingeladen. In Auftrag mehrerer Gesellen. Puppen 2549 von jeder Sorte bei M. Volk. Lebkuchen 2545 befter Qualität empfiehlt Friedberg. Carl Stelz. 2547 Dtejentgen, welche die Jahrgänge 1860 und 1861 der Gartenlaude entliehen, ersuche ich um baldige Rück⸗ gabe derselden. Emmerich Hanstein. Theater in Friedberg. Sonntag den 23. Nov. — Auf Verlangen: Der böse Geist Lumpacivagabundus oder: Das liederliche Kleeblatt. Posse mit Gesang in 3 Abtheilungen und einem Vor— spiel von Nestropv. Montag den 26. November. Liebe kann Alles. Lustspiel in 4 Akten, frei nach Shakespeare und Schenk, von Holbein. i e r d uf per sächsische Schulmeister und dit Berliner Nähterin. Posse mit Gesang und Tanz in 1 Akt vor Pohl. W. Kern, Director. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 26. Sonntag nach Trinitatis, 25. Novenbet. Tod tem fe st Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Lahr— Nachmittags: Herr Pfarrer Schwabe. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Marguth. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Dollars in Gold 2 26—27 *; Oest. 250 fl. b. R. 1839 118 P. Frankfurter Cours. 9„250,„ 1854 577% b. 5 8 5 E„ 100 Pr. L. 1858116 86. 23. November 1866. Cours der Staatspapiere. D„ 500, v. 1860% 6— 7 Oesterr. 50% Met. 1859 i. Lst. 59 ¼ P. Or. Hess. 3½0% Obligation.—— 1„ 100 pr. v. 1864 6% 2 50% Nat.-Anl. 185451 ½ Nassau 4½% Obl. b. Rh. 93½ G. Schwed. Tulr. 10-L. 577% P 8 5% do. 1864 59 P. 7 i dee ee Bad. 35 fl. Loose 2 Preussen 40% Obligat. b. Rth. 99 P. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 10592 P. 2 e ee 3 0. do. Frankf. 3½% Obligat. 82½ P. 5 x. Hess. 50 fl. L. b.&. 38½ 8 Bayern 50% Obligation. 98/ P. 5 30% do 73 P.—„ 25 A. 36½ 5 5 4½% ½ jähr. b. Rth. 95 G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 86 P.„ 5 40% do do 90 6. Finnland 4½% do i. R. à 10584 p. I. Sard. 36 Fr. L. 5. Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 95 7 4½% Pfdbr. I. R. 105 84 P.. Pistolen fl. 9 43—45 7 4% do do—— Schweden 4½0% O. 1. R. à 105 82¼ P. 0„ Doppelte„ 9 44—46 Baden 4% Obligat. 88 p. 5 4½0% Pfb. i. R. à 105 83% P. 2 preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58 ½ Or. Hess. 4 0 Obligat. 91 ½ P. N.-Amer. 60% St. I. E. 1882 7147¾, 75 I oll. f. 1 5 7 41 8 2 2 2422—Ducaten Voll einbezanlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 0 e Stn 5 9 25—28 4½¼% Bayr. Ostbahn 116 3% LIV. O. D.& D/. fr. à 28 kr. 33 P. E Ensl. Sovereiens.„ 11 48—52 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 52 d. 3 Russ. Imperiales„ 9 44—46 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49½ P. 5% Elisabethbahn-Prior.% 70% G 2 Gold pr. Zoll-Pf.„—— 6% ꝓOest. Süd St. u. Lomb. E. B.—— 5% do. neueste Emiss.% 65 G. 2 AHchb. Silb. pr. Z. Pf..—— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44 G. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94% 8 Preuss. Kassensch.]„ 1 45—45½ * Wiener Wechsel-Cours— Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons Zahlungen u. 8. w. S. Lindheimer in Friedberg. (Hierzu Beiblatt Nr. 47.) ferium vert nian, die Stande we geben, von zulagen k bäulen. 7 zubersassgl baschl auge — Der pig U. Großb. Hel Fried! „Main- J Aus dan bis jeg Julunft 1 it, daß unserer Rt schlagen, selden Bed den Friede Oberhessen conbenian tine Noth um E ani gesthen do lärischen gebören, i weil keine 8 dalb der e uner dot Na Se. Kön gewesene, ben Stadt wald II. de bon Dorhe selben eine deckte Petit unsetes Ge ohne, wig Valera, de N Won. niniser