TLetbtis, wollene appchen, Kode, 1866. Mittwoch den 24. October. A nzeiger für Oberhessen. Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint chentlich zweimal, Mitt h und der„Anzeiger für Oberhessen“ kann für October, November und Dezember in hiesiger Stadt durch die Expedition zu 18 kr., im übrigen Großherzogthum durch die Post zu 21 kr. bezogen werden. Der Raum einer einspaltigen Petitzeile wird mit 3 kr. berechnet. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 47. sub 1. Bekanntmachung, die baaren Einzablungen bei den Poststellen des Großherzogsthums betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Landtag betreßend. am 29. Oktober 1866. Abgeordneten zum 19. Friedberg — die Wahlen der Zum Behufe orte zahlen, im Ganzen den insoweit es sich Objecten haften, nicht von die im Erbgange oder Bekannt ihne rern eee gegenwärtiger Bekanntmachung an dem Großherzoglichen Steuercommissariate, in dessen Amtsbezick sie wohnen, durch Vorlegung ven Steuerzetteln oder Register-Auszügen ertheilen. Diejenigen, welche dieser Aufforderung nachzukommen unterlassen, haben es sich selbst beizumessen, daß sie in das Verzeichniß der Wähl⸗ baren alsdann nicht aufgenommen werden können, wenn ihre jährliche einer vollständigen Aufnahme des zu öffentlicher Bekanntmachung bestimmten Verzeichnisses der Großherzogl. Staats- bürger, welche verfassungsmäßig vermöge ihrer Steuerverpflichtung und ihres Alters zu Landtagsabgeordneten der Wahlbezirke und der Städte gewählt werden können, werden diejenigen, welche außer— halb der Gemarkung ihres Wohnorts directe Steuern zu entrichten haben und darthun zu können glauben, daß sie bei Zurechnung dieser Steuern zu denjenigen, welche sie von Steuerobjecten an ihrem Wohn— zu einer solchen Wählbarkeit erforder- lichen Betrag an directen Steuern jährlich entrichten— und zwar, Steuerzahlungen durch erworben wurden, seit Anfang des Jahres 1864— vom Erscheinen Nachweisung zu Steuerentrichtung an handelt, welche auf[Betrag stellt. elterliche Uebergabe aufgefordert, uber die geltend zu machende Steuerentrichtung binnen 14 Tagen Betreffend: Forststrafen vom 1. Quartal 1866 und Feldßtrafen von der VI. Pertode 1865 und 1. und 2. Periode von 1866. Wahlen der Großherzogl. Kreisamt Friedber Ter a p ma chung, andtag betreffend. im Regierungsblatte Grund⸗, Personal⸗ und Gewerbsteuer sich nur durch Zusammenrechnung der von ihnen in verschiedenen Gemarkungen entrichtet werdenden Steuern auf den zur Wählbarkeit erforderlichen Darmstadt den 13. October 1866. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Dalwigk. Hallwachs. Friedberg den 18. October 1866. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Die nachstehend verzeichneten Beträge haben Sie den betreffenden Gemeinde-Einnehmern, welchen Auszüge zuzufertigen sind, in Einnahme zu decretiren und controliren zu lassen. 1) Auezug aus dem Verzeichniß über Forststrafen. 1) Bönstadt 19¾ kr.— 2) Nieder⸗Florstadt 1 fl. 1½½ kr.— 3) Oder-Florfladt 36 kr.— 4) Butzbach 55 kr.— 5) Nieder⸗Weisel 1 fl. 15 kr.— 6) Hausen 27 k. — 7) Kirch-Göns 1 fl. 31 kr.— 8) Pobl⸗Göus 1 fl. 2 kr.— 9) Bodenrod 1 fl. 12 kr.— 10) Fauerbach v. d. H. 3 fl. 18 kr.— 11) Hoch⸗Welsel 1 fl. 9 kr.— 12) Langenhain 7 fl. 55 kr.— 13) Maibach 1 fl. 19 kr.— 14) Ostbeim 50 kr.— a. Vom Il. Quartal 1866. 1 fl. 21) Wöͤlfersbeim Rosbach 42 kr. Trapp. 15) Münster 28 kr.— 16) Mark Griedel 29 kr.— 17) Gambach 4 fl. 25 kr.— 18) Steinfurth 34 kr.— 19) Sdͤdel 52 kr.— — 24) Ober ⸗Rosbach 2 fl. 11 kr. 2 fl. 57 kr.— 20) Wobnbach 54 kr.— 22) Oder Mörlen 5 fl. 59 kr.— 23) Nieder⸗ 2) Auszug aus dem Verzeichniß über Feldstrafen. 1) Bönstadt 22 kr.— 2) Fauerbach v. d. H. 2 bofen 2 fl. 45½ kr.— 4) Butzbach 2 fl. 283½½ kr.— 5) Ostheim 2 fl. 28¾ kr. A. Von der VI. Periode 1865. Staden 1 fl. 47 ½ kr. b. Von der I. Periode 1866. f. 8½ kr. Mörlen 6 fl. 3) Oppers-⸗59½ kr.— 12) Ilbenstadt 2 kr.— 13) Nieder⸗Florstadt 7 fl. 37% kr.— 14) Nieder- 17¼ kr.— 15) Nieder⸗Nosbach 1 fl. 13½ kr.— 16) Ober⸗Mörlen — 6) Rockenberg 1 fl.— 7) Steinfurth 6 kr.— 8) Assenbeim 15 kr.— 9) 14 fl. 37¼ tr.— 17) Ober-⸗Kosbach 8 fl. 50½½ kr.— 18) Ober-Wöllstadt 47¾ kr. Bruchenbrücken 1 fl. 29½ kr.— 10) Fauerbach b. Fr. 5 fl.— 11) Friedberg 8 fl.— 19) Kirch⸗Göns 26 ¼ kr. 1) Bönstadt 10 kr.— 2) Butzbach 2 fl. 47 kr. —) Ostbeim 6½ kr.— 5) Nieder-Weisel 40 kr.— 6) Bruchenbrücken 2¼ kr. — 7) Friedberg 4 fl. 40½½ kr.— 8) Meibach 4 fl. 45 ¼ kr.— 9) Nieder-Florstadt c. Von der II. 1866. — 3) Oppershofen 21 kr. Periode Ober⸗Wölstadt 36 kr. Betreffend: Den Brand zu Heuchelheim, insbesondere Unterstützung der Brandbeschädigten daselbst. Dasselbe ü n Ne fe l 1 fl. 11 kr.— 10) Nieder⸗Morlen 2 fl. 17½ kr.— 11) Nieder⸗Rosdach 32 kr — 12) Ober⸗Mörlen 4 fl. 18¼ kr.— 13) Ober- Rosbach 3 fl. 16% kr.— 14) Friedberg am 22. Oktober 1866. en. Unserer Verfügung vom 2. d. M., Intelligenzblatt Nr. 79. d. J., haben nur wenige von Ihnen entsprochen, weshalb wir Sie an deren sofortige Erledigung hiermit erinnern. Trapp. Darmstadt. Das Großherzogl. Regierungs- blatt Nr. 47 enthält: herzogl. Reg 9 I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Großh. auses und des Aeußern vom 9. Oetbr, die baaren inzah lungen bei den Poststellen des Großherzog⸗ thume betreffend. Mit Bezug auf die Bekanntmachung vom 18. Juli l. J. wird zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht, daß, nach Wegfall der die Beschränkung der An⸗ nahme von Baareinzahlungen in dem Taxis'schen Postbezirk debingenden Verhältnisse, die den Poststellen des Groß⸗ herzogthums durch jene Bekanntmachung ertheilte Er— mächligung zurückgenommen ist und der Postanweisungs⸗ verkehr in ber früher bestandenen Weise wieder stattfindet II. Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Innern vom 13. Oct., die Wahlen der Abgeordneten zum XIX. Landtag betreffend.(Siehe Amll. Theil.) III. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am 17. April l. J. fiel das dreijährige Söhnchen des Peter Lang von Dieburg in die Gersprenz und war bereits dem Ertrinken nahe, als Löb Lorch von Dieburg dem Kinde rasch vorsprang und dasselbe mit großer Mühe und Lebens⸗ gefahr ans Land brachte, wo es bald wieder zum Bewußt⸗ sein kam.— Zufolge Allerhöchster Entschließung Seiner Kenigl. Hoheit des Großherzogs wird dieses hiermit in Anerkennung des menschenfreundlichen und muthvollen Benehmens des Löb Lorch, neben der erfolgten Be willigung einer Geldprämie an denselben, zur össentlichen Kenntniß gebracht. IV. Ordensverleihungen: am 9. Sept. dem Geh. Legationsrath und Rath in dem Ministerium des Großh. Hauses und des Aeußern Hofmann— und am 29. Sept. dem Director der Provinzial Direction Oberhessen und Kreisrath des Kreigamtes Gießen Dr. Goldmann das Ritterkreuz 1. Classe des Ludewigs-Ordens. VI. Oienstmachrichten. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst gerubt: am 2. Oct. dem Pfarramts-⸗Candidaten Kalbhenn aus Assenbeim die 2. evang. Stadt⸗Mäcdchenschule 1. Abth. zu Darmstadt zu übertragen;— 5. den Vicepräsidenten Darapsky bei dem Bezirksgerichte Mainz zum Obergerichtsrath bei dem Obergerichte der Provinz Rheinhessen— und den Bezirksgerichtsrath Dr. Schmidt bei dem Bezirksgerichte Mainz zum Vicepräsidenten bei diesem Gerichte zu er⸗ nennen. VII. Charakterertheilungen: am 24. Sept. dem Hof⸗ weißbinder Peter Weder zu Darmstadt als„Hofzimmer⸗ maler,“— dem Schreinermeister Carl Schneider zu Darmstadt als„Hosschreiner“;— 2. Okt. dem Lehrer Kalbhenn an der 2. evangel. Stadt⸗Mädchenschule 1. Abth. zu Darmstadt als„Mitprediger“. VIII. Dienstentlassung: am 29. Septbr. den ordent. Professor an der philosophischen Facultät der Landes- Universität Dr. Knop, auf Nachsuchen IX. Versetzung in den Rubestand: am 5. Oet. Mi⸗ nisterial⸗Kanzleidiener Döring bei dem Ministerium, der Finanzen, Hausbeschließer in den beiden Collegienhäusern, wegen geschwächter Gesundheit. g X. Concurrenz für: die evang. Schulstelle zu Psaffen⸗ Beerfurtd mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl., nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals. — Der Großherzog hat zum Invalidenfond als einmalige Gabe 1000 fl. und 500 fl. als jährliche Beisteuer verwilligt. — Den verwundeten hessischen Offizieren ist die Eröffnung zugegangen, daß ihnen für die Dauer der Abwesenheit vom Felde die Feldzu⸗ lage und die Vergütung für eine zweite Mund- portion entzogen werde. Diese Maßregel trifft um so härter, als die desfallsigen Beträge be— reits an die Interessenten ausbezahlt sind und die Kurkosten großentheils nicht unbedeutend waren. — Geh. Legationsrath Hofmann ist zum außerordentlichen Gesandten und Bevollmächtigten Minister in Berlin ernannt. Wie verlautet, habe die preuß. Regierung diese Ernennung gewünscht. — Nächsten Donnerstag wird die feierliche Grundsteinlegung zu einem Denkmal statt- finden, welches der Johanniter-Orden zum An⸗ denken an die am 13. Juli im Gefechte bei Frohnhofen gefallenen Hessen errichten läßt. Dasselbe wird auf das große Hessengrab an der Böschung nächst Frohnhofen zu stehen kommen und aus einem Sandsteinsockel mit hohem eisernem Kreuz bestehen. S. Friedberg. Bekanntlich wurde bei Ein- führung der neuen Strafprozeßordnung Gießen nur wegen der jenseits der Lahn gelegenen Land- gerichtsbezirke Gladenbach, Biedenkopf, Batten- derg und Vöhl zum Sitz eines Bezirksstrafge— richts ausersehen. Jetzt sind diese Landgerichts— bezirke an Preußen gefallen, gleich den jenseits der Lahn gelegenen zu dem Landgerichtsbezirk Gießen gehörigen Ortschaften. Gießen liegt nunmehr an der Grenze und es ist nicht mehr der geeignete Ort für ein Bezirksgericht. Die zu dem Großherzogthum in Folge des Friedens gekommenen Orte Nauheim, Reichelsheim, Dortelweil ꝛc. ꝛc. liegen alle, wie der ganze Bezirk Friedberg und Vilbel und die meisten Orte der Landgerichte Butzbach, Lich und Hungen näher bei Friedberg als bei Gießen und es wäre darum eine Verlegung des Bezirksstrafgerichts von Gießen nach Friedberg dringend zu wünschen, eine Verlegung, welche sich gegenwärtig, wo doch verschiedene Organisationen vorgenommen werden müssen, leichter ausführen ließe als später. Es wird wohl nur dieser Andeutung bedürfen um unseren Stadtvorstand zur Vornahme geeigneter Schritte zu veranlassen. — Sseit einigen Tagen circulirte dahier und in der Umgegend mit großer Bestimmtheit das Gerücht, daß Behufs des Transportes kgl. preuß. Truppen vom 18. October ab bis auf Weiteres die Güter⸗ und ein Theil der Personenzüge auf der Main-Weser⸗Eisenbahn eingestellt werben würden. An dem ganzen Gerücht war, wie man sich tage, ausgenommen den ungarischen Landtag, nun selbst überzeugen kann, auch nicht ein wahres Wort, alle Züge gehen regelmäßig nach dem Plane. Berlin. Der längere Zeit in Berlin ver— weilende Bürgermeister Dr. Müller von Frank— furt a. M. ist dahin zurückgekehrt und soll zum Oberbürgermeister der Stadt ernannt worden sein. — Auch die„Volksztg.“ wurde dieser Tage confiscirt wegen eines Artikels, der die Besorg⸗ niß der kurhessichen Beamten vor den Schlingen der preußischen Disciplinargesetze besprach. — Die preußischen Commissäre für die mit Bayern und Hessen-Darmstadt vorzunehmenden Gränzregulirungen haben Berlin verlassen und sind zunächst nach Kassel gereist, von wo sie wahr— scheinlich nach Frankfurt a. M. sich begeben werden. — Preußen nimmt nunmehr durch seine neuen Erwerbungen den Platz als drittgrößte Handels— marine der Welt ein. — In die neuen preußischen Landestheile sind von hier höhere Beamte abgesandt worden, um an Ort und Stelle von den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung Kenntniß zu nehmen, und andererseits Beamte aus jenen Provinzen hier zu den Berathungen über die neuen Organi— sationen hinzugezogen worden. — Nach einem Ministerialreseript sollen die Vorbereitungen zu den Wahlen für das norddeutsche Parlament möglichst schnell getroffen werden. Kassel. Nachdem die Beeidigung der Offi— ziere, Militärbeamten und Soldaten in Kassel stattgefunden, hat sich eine aus einem höheren Offizier und Auditeur bestehende Commission in die sonstigen Garnisonsorte der hessischen Truppen begeben, um auch da die Beeidigung vorzunehmen. — Der engere Ausschuß des deutschen Pro— testantenvereins war kürzlich dahier zu einer Sitzung versammelt und hat sich zu einer An⸗ sprache über die Stellung des Vereins den neuesten politischen Veränderungen in Deutschland gegen— über geeinigt. Sachsen. Wie von Wien aus verlautet, wäre der Abschluß der sächsisch-preußischen Mili— tärconvention auf Grund einer gemischten Be— satzung erfolgt und die Organisation der sächsischen Armee bis zur Beschlußfassung des norbdeutschen Parlaments vertagt.— Auch die Friedensverhand— lungen mit Sachsen sollen soweit gediehen sein, daß deren Abschluß unverweilt erwartet werden kann. — Vom 21. d. M. wird gemeldet, daß in Berlin der Friedensvertrag zwischen Preußen und Sachsen unterzeichnet worden sei. Bayern. Feldmarschall Prinz Karl, Höchst⸗ commandirender der bayerischen Truppen im letzten Feldzuge, wird alle seine militärischen Aemter und Würden niederlegen. Würtemberg. Die Stände des Landes wurden auf unbestimmte Zeit vertagt. Oesterreich. auf den 19. November a. c. eiuberuft.— Ein kaiserliches Handschreiben vom 17. Oct, an den ungarischen Hofkanzler von Majlath begründet die vorläufige Nichteinberufung des ungarischen Landtags durch den bedauerlichen Umfang der Cholera in Ungarn, beauftragt jedoch den Hof- kanzler, ungesäumt vorzukehren, damit bei günstiger Gesundheitswendung der Landtag sofort seine Wirksamkeit beginnen könne. Der Hofkanzler ist ferner beauftragt, den Dank des Kaisers den ungarischen Freiwilligen und die Anerkennung des Kaisers für die zahllosen Theilnahmsbeweise für die Verwundeten der österreichischen und der Bundesgenossen-Armee kundzugeben. — Das in Umlauf gesetzte Gerücht von einer Ungnade des Vice-Admirals Tegetthoff wird als nicht begründet bezeichnet und bemerkt, daß wenn es noch ernsthaft einer Widerlegung be— dürfte, so würde dieselbe durch den auszeichnenden Empfang gegeben sein, der ihm in Wien von allen Seiten zu Theil geworden ist. — Der Kaiser ist in Brünn von den Menschenmassen jubelnd begrüßt worden. Bürger- meister Giskra hielt eine Anrede, welche der Kaiser erwiederte.— Dem Bürgermeister Giskra wurde bei dieser Gelegenheit das Ritterkreuz des Leopoldordens verliehen. — Rußland soll beginnen eine drohende Haltung zu Oesterreich anzunehmen, weßhalb österr. Truppen auf dem Wege nach Galizien seien. Frankreich. Der frühere Minister Thou⸗ venel ist gestorben. Leiden Morgens todt in seinem Bette liegend. — Die Nachrichten über den Gesundheits⸗ zustand der Kaiserin von Mexiko sind sehr wider⸗ sprechend, theils wird derselbe als sehr traurig und wenig Hoffnung zur Wiederherstellung bietend geschildert, andere Nachrichten besagen, daß eine erfceuliche Besserung eingetreten sei. — Das Kriegsministerium soll sich für Ein- führung des Chassepot-Gewebres erklärt und die Bestellung schon vergeben haben. Ein solches Gewehr koste 70 Fr., also doppelt soviel als das bisher eingeführte Percussionsgewehr und 10 Fr. mehr als das preuß. Zündnadelgewehr. Italien. Die feierliche Volksabstimmung über den Anschluß Venetiens an Italien wurde in allen Städten Venetiens mit der größten Be⸗ geisterung und unter allgemeinster Theilnahme vollzogen. Fast die Gesammtheit der Wähler stimmte mit Ja. In den Dörfern gingen die Pfarrer den Bewohnern mit ihrem Beispiel voran. — Der französische Bevollmächtigte, General Leboeuf, hat am 19. Oct. die Stadt Venedig der Municipalität selbst übergeben; die Oester⸗ reicher zogen, von der Menge achtungsvoll be⸗ grüßt, nach Triest ab. Nach ihrem Abzuge rückten die italienischen Truppen, unter dem leb⸗ Es ist ein kaiserliches Rescript haften Jubelrufe von Seiten der Bevölkerung, vom 14. Okt. erschienen, welches sämmtliche Land- in die Stadt ein. Man fand ihn nach längerem Landrichter Hofmann. Ein Gedenkblatt von Hofgerichts-Advocat Curtman. Unter dem zur Ueberschrift gewählten Titel wird den Bewohnern von Friedberg das Bild eines Mannes am besten erinnerlich sein, der lange Jahre unter ihnen gewirkt und gelebt hat, eines Mannes, dessen sterbliche Hülle vor wenigen Tagen in Darmstadt der letzten Ruhestätte übergeben worden ist. Es ist daher gewiß am Platze die Erinnerung an den Geschiedenen wach zu rufen und die freundliche Gestalt des verehrten Todten im Geiste vor uns erscheinen zu lassen. Gustar Hofmann, am 27. August 1798 in Hungen geboren, studirte in Gießen und Jena die Rechte und trat nach vollendeter Studien— zeit zunächst in die Advokatur ein, wurde jedoch alsbald als Landrath nach Nidda und im Jahre 1832 als Landrichter nach Friedberg berufen. In dieser Stellung verblieb er ein ganzes Menschenalter hindurch, bis er im Frühjahr 1865 zum Visitator der Landgerichte bestellt und damit nach Darmstadt versetzt wurde. Drei und dreißig Jahre des kräftigsten Mannesalters hat Hofmann dem Landgerichtsbezirk Friedberg gewidmet, und seine Thätigkeit ist nicht vergeblich gewesen. die dem Geschiedenen einen augenblicklichen Ruhm erworben hätten. Denn dazu war sein Wirken in der stillen Amtsstube mit den eisernen Gittern nicht angethan. Gleichwohl stammt aus jener von Rebenlaub halb ver— dunkelten Amtsstube das ehrende Andenken seiner Zeitgenossen, das sich unbekümmert um Lohn von oben und Zwar sind keine hervorragenden Ereignisse zu berichten, überall in der ungeheucheltsten Trauer um seinen Tod ausgesprochen hat. Denn hinter jenen Gitterfenstern hat der Landrichter Hofmann Recht gesprochen, Recht in des Wortes edelster Auffassungz aus jenem Halbdunkel sind die lichtvollen Richtersprüche erflossen, die von eben so viel gelehrter Bildung als humaner Lebensweisheit zeugen, und dort hat er mit den Angehörigen seines Bezirks mündlich verkehrt, so liebevoll und doch so ernst wie ein väterlicher Freund. Die Stürme des Jahres 1848 warfen Hofmann aus dieser stillen Wirksamkeit in die Bahnen des politischen Lebens, indem ihn das Ver⸗ trauen des Volkes— als Parthei-Genossen der Gagern, Dahlmann, Welcker— in das deutsche Parlament berief. Im folgenden Jahre saß er in der Erfurter Nationalversammlung und von 1850 bis an seinen Tod in der zweiten Kammer unserer hessischen Landstände. Wie nicht anders zu erwarten, bethätigte Hofmann in seinem politischen Auftreten von Anfang bis ans Ende eine aufrichtig liberale Gesinnung, ein warmes Herz für das Wohl des Volkes und männliches Einstehen für das Recht, Beifallklatschen der Masse. Kein Redner im strengen Wortsinne wußte er gleichwohl durch seine schmucklose, klare Darstellung und durch die Schärfe des Gedankens, durch seine un- erschütterliche Ruhe überzeugender zu reden, als Andere mit allem Aufgebot rhetorischer Kunst. Von noch größerem und entschieden bleibendem Werth sind die schriftlichen Gutachten, welche der unermüdliche Arbeiter als langjähriges Mitglied des Gesetzgebungsausschusses unserer zweiten Kammer erstattet hat. Denn in diesen vereinigt sich die juristische Feinheit seines Geistes mit den Resultaten einer reichen Lebenserfahrung in durchsichtigster Darstellung. 1 NN Lahn 9 K des Kriege m er die auf den 1 und Bud des Oriend und Frritas Bir ermeige iter Orte de Darß Liefer Vid(Putz 0 ux, de Mdbere Erbsen,? auf dem da wenhanehm- De per krucht, din gekignet: e Bußdat Große „ * Frankfurter Cours. chimpff ein Frieober 23. Oktober 1866. Cours der Staatspapiere. Illustrirte Encyclopä Desterr. 50 o Met. 1859 1. Lst.57½,/ Gr. Hess. 3¼½% Obligation, 2 5 5 5 50⁰ Nat.-Aul. 1854 51 50 7%% Nassau 11 20% Obl. b. Rth. 91% B II ll 9190* N* b N d 4%. eee Müllerei& Mühlenbaukunde * 5 0 Preussen 4 o Obligat. b Rth Kurhess. 4% Obl. b. R. 4 10591½ P. 2300 f 8 900 ad do 8 Frankf. 3½% Obligat 31% p. Wilh. Anton. Bayern 5% Obligatfon 000 1 ö 950 1 Gr. 80. I. Li u a 2 1 * N 4½% ½ fahr. b. Rth. 909/ Russland 5% Obl l fl. 12486% K 25 10 40% do do 85,¼ P Finnlaud ½% do 1. R. à 105/82 4 2 77 Würtemb. 4½% Obl. b. Kth. 92¹ 1 5 1½% Pfdbr. 1. R. 105 U e M 21 45 1 Ee. 40% do do— Schweden 4½% O. 1. R. à 105 g 8 4% Oblig: 1 4½% Pr. 1. R. A 105 J N 5 Baden 4% Obligat 5 95 0 7 9 im mühlwesen*. deren Geschäftszweig Gr. Hess. 40% Obligat 905709 J N.-Amer. 6% St. I. 2 7 1 —— 1* lich Woll ein bezahlte Bisenbanhnn-Actien und Prioritäten. 2 13 1 fl. 30 ½% Bayr. Ostbahn 113½ P 1% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 5 Oblig en Verloosung. 420% 0 2 1 0 68 0 9 4% Pfandbr. d. Frkf Hyp.-B. N 000 Tose. Ceut Elae Ib.-PI 605 2268 Von den* tionen hiesiger Gemesnde 3% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior 19 ½ P 115%! abethbahn-Pr ist durch Verloosung zur Ruückzal bestimnit: 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 06 dos neueste Em 7 Nr. 212 mit 300 fl 30 0 Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 431 6. 14%% U. 1 1 94% P Den Inhaber leser Obligattie setzen wir hierdurch n Kenntniß, daß die Rückzahlung Ende Dezember l. J. Anlehens- Loose. urch den hiesigen Gemeinde-Einnehmer erfolgt und daß Oest. 250 fl. b. R. 1839 Oest. 100 Pr. v. 186465%%, 66 Gr. II 0 fl. L. b. R. 142% P om 1. Januar 1867 an keine weit zinsen bezahlt 5 1854—— Schwed. Thlr. 10-L. 10 P. 20 7½ P. 1*— 100 Pr. L. 1858112&. Bad. 35 fl. Loc 50¼ P. Nass J R. 35½ P Ober⸗ Mörlen den 16. Oktober 18 500, v. 1860%k 02. ½ Kurh. 40 Thl.— R. 55½ P 8 6 Fr. Brof liche Bürgermetsterei Ober⸗Mörlen .— 3* 27* J* GOIl dun d Silbe 5 2 5„5 Pistolen u. 9 38—40 In I-Ducat. 5 32—34 Pf Be f U U 1 tm q 0 1 1 g. — Doppelte„ 9 39—41 120 Fr—Stücke 9 22 J 11 2.4 Preuss. Friedrd'or„ 9 5758 Eu Sovereigus.„ 1— 49 euss. Kassen 144 15 267 Durch Verfügung der rbeherd die Ab⸗ Holl. fl. 10 Stücke„ 9 45—47 Russ. Imperiales 9 40—4 Dollars in Gold 2 26—27 baltung von zwel, am er zen Miliw ch der Monale N 5 0 a April und November, allfährlich zu veranstaltenden ——— Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt ch bestens unter Zusicherung gra ber in blefige 8 E en reeller Bedienung und ertheilt gerne ede gewünschte Luskunft über Verloosungen, was unter dem Anfügen hiern kann cht wird vas unte em Anfügen hiermit bekannt emacht wird, Coupons- Zahlungen u. s. w. S. Lindheimer in Friedberg aß der erte Markt Mittwoch den 7„November 8 0* 7— stattfinden wird Vet rkäg er und Käufer en zu 5 100. 1 N begen Lahnschmer- ablegen, Belag wee Amt en 8 Dre. Fried ain Oktober 11941 empfiehlt zum augenblicklichen, Saillen„Apotheker Bergmann's Landgräfl. Pesf. Bürgermeister⸗Amt Zahhn volle“ à Hülse 9 kr. Wh. Dan. Kümmich. Garnier. Bekanntmachung Güter- Versteigerung. 2239 Ein Bierzel 160 Mutes des Kriegsministeriums, die Veräußerung von Militär- 2259 Don ag den 25. Oktober d. J., Vormittag 1* a b 1 0 I d pferden detreffend. 11 Ubr in biesigem Ratbhause auf freiwilligen 2217 Es wird 5 weitet bekannt gegeben, daß Antrag d er und Erden der verstorbenen Jobannee in der Burggemarkung dat zu v erpa chten oder auch zu die auf den 29. und 30. d. M. in Nieder-Wöllstadt Walz 1. Wittwe dahler nachbeschriedene Güterstücke verkaufen Jeilin g. und Butzdach anberaumte Pferdeversteigerung wegen Gemarkung Friedberg. des Ortenberger Marktes auf Donnerstag den 23. Flur. Nr. Kiftr. Zu verkaufen:— und Freitag den 26. d. M. verlegt worden ß. Die 1 51 44 Hrabgarten in den Grabgärten, 1 Bürgermeistereten baden diese Abänderung innerbalb 1 18 44 Hrabgarten im Ohrloch, 2252 Eine Parthie neu erkaufter, ganz rein gehaltener ibrer Orte durch die Schelle bekannt machen zu lassen 4 18 39 Vrabgarten daselbst Weinstückfaß bei Gebr. Gossfi Darmstadt den 12. Oktober 1866 öffentlich meistbtetend versteigert werden. in Groß⸗ Linden. Groß herzogliches Kriegeministertum Frledoberg den 18. Oktoder 1866 9 n Di In Auftrag In Auftia 1 U pf d seh* 1 v. ClLarlsen. 1 roßherzogliches Orisgert cbt Frledberg. 4 an K i le 9 7 J. V. d. V.: 2297 9 5., 290., 10228., 11382., 11870, 11494. Li eserung von Le bensmitteln. Der dienstälteste Gerichtsmann find ve 47 gegangen. Anspruche an dieselden find 2218(Butzbach) Montag den 29. d. M., Vormsttage Foucar. binnen 14 en 14 Tagen zu erh eben 10 Uor, werden für die Menage der hiesigen Garnison N* N 5 5 2 3 14* e, Bäckerei⸗Verpachtung. Ein Zuverlässiget 9 ausbursche Erbsen, Flaftn sowie Wei traut zun n Einmachen,— 0 0 K 0 Ve 0 0 7 8* 0 auf dem Bureau des un iterzeichneten Verwaltungsrathe 2260 Die von Georg Schäfer dobier in der Alt- 2223 wird gesucht. Nah heres bei det Exped. d. B. wentastnebmend öffentlich versseigert. tadt seit Jahren mit bestem Erfolg detrlebene Bäckerei 3 Die Herren Burgermelster biesiger Gegend werden nebst Inventar ist unter günstigen Bedingungen auf Farb lo 1 1 7 lüs. i er Al 8 1 ersucht, diese Versieigerung in ihren Gemeinden auf mebrere Jahre zu verpachten und kaun gleich bezogen 9 U getignete Weise bekanat machen zu lassen. Butzbach den 13. October 1866. Großberzoglicher Verwaltungsratb der vereinigten Schwadronen der Relterbrigade In Verhinderung des Präfidenten v. Busesck, Rittmeister. verden. Die Gebäulichkeiten Wobnbause nebst Rullmann Büdingen in der den 13. beste Scheune und Näheres auf frankirte Anfrage Altstadt. Oktober von Ed. Gaudin in Paris, 424] unentbehrliches Hausmittel zum Kalckitten von Glad, Porzellan, Marmor, Holz, Pappendeckel, Papier zr. à 14 kr. pr. Flacon bei Gustav Dieffeubach. in einem zweistöckigen Stallung. bei Derrn Kaufmann den 1866. Daß ihm aus seinem politischen Wirken wenig Dank entsprang, und daß er sogar manchen ungerechtfertigten Angriff auf seine Gesinnungs— treue erfuhr, hat Hofmann nicht aus seiner Ruhe gebracht. Denn er wußte zu gut, daß ein politisch hervortretender Charakter sich auch manches schiefe Urtheil gefallen lassen muß. Dagegen berührten ihn die Wirren des Jahres 1866 un der in Folge davon ausgebrochene deutsche Bruder— krieg aufs Schmerzlichste. Schon leidend, war er gerade im Begriff in Karlsbad Heilung zu suchen, als der aus Böhmen ertönende Kanonen donner allen friedlichen Unternehmungen ein Ziel setzte. Als aber der Kriegssturm auch über den deutschen Westen erbrauste, brach der sonst so starke Mann völlig zusammen. Eine Badekur in Homburg hatte keinen Erfolg, die Wassersucht entwickelte sich und am 9. Oktober 1866 machte ein Schlagfluß seinem Leben ein Ende. 0 Manchem von Denen, die dem lebenskräftigen Manne am 20 April 1865 in feierlicher Stunde dahler Lebewohl gesagt haben, wird es schwer fallen, sich in diesen jähen Wechsel von Leben und Tod hinein zu denken, und noch weniger wird das Denen gelingen, die ihn vor kaum zwei Jahren hier im glücklichen Familienkreise oder im heiteren Umgang mit seinen Freunden gesehen haben. Mir wenigstens will es zuweilen be— dünken, als müsse mir die lebensvolle Gestalt des Landrichters Hofmann am Fuße des Seebergs begegnen, von der Gartenarbeit heimkehrend und mit freundlichem Gruße vorüber schreitend, und doch habe ich selbst ane and voll Erde auf sein Grab geworfen! Friebe seiner Asche und Ehre dem Andenken des Gerechten! Zweiundzwanzigster Jahresbericht des Vereins zur Unterstützung armer Kranken vom Lande unter dem Protektorate Sr. Koͤnigl. Hoheit des Großherzogs von Hessen ic. für 1865. Der Erwerb und die Einrichtung der neuen Verwaltungsgebäude sind eine unsägliche Wohlthat für dieses Haus geworden, Dank den Edlen, die beide ermöglicht haben. 121 Gemeinden haben Verträge zur Verpflegung ihrer Kranken abgeschlossen. 22,596 Pflegetage wurden den Kranken und ihren Pflegern gewährt. Die Zahl der dankbaren operativer und nicht operativer Heilungen ist groß gewesen. er hohe Protektor fährt fort, dem Hause seine Gnade zuzuwenden. Die Theilnahme der Gemeindevorstände ist unverändert. Von Spar- kassen hat nur die zu Zwingenderg die Anstalt bedacht, Die Ein⸗ nahme betrug 9447 fl., die Ausgabe 8761 fl.; die gesammten Kosten für Kauf und Einrichtung der neuen Verwaltungsgebäude betragen 8965 fl— Der ausführliche Jahresbericht kaun von dem Vorstande bezogen werden. Die Pflegebedingungen sind unverändert und finden ich in Küchlers Handbuch der Localstaatsverwaltung Edit. UI. S. 683. waltungsbüreau zu Friedberg zur Einsicht offen. 2266 Im Anschluß an die im amtlichen Theile des vorigen Blattes ausgeschriebene General, außerordentliche Versammlung bel Perrn C. Walz. Versammlung des Mathildenstifts wird gleichzeitig auch die diesjährige Generalversammlung 8 Colporteure und Kalenderhaͤndler der„Mathildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder aus dem Kreise Friedberg statt, 2287 werden darauf aufmerksam gemacht, daß der Ausschuß, sowie alle Mitglieder und Freunde des Vereins hiermit Lahrer Hinkende Bote für Hessen für 1867 finden, wozu der Gesammt⸗ erschienen und bei allen Buchhändlern und Buchbindern eingeladen werden. 1 är den Vorstand haben ist. Auch die sonstigen Lahrer Kalender, La ngz⸗ * rie g de 1 ktober 866. ur en orstand: zu haben 9 uch die sonstigen ahrer Kalender, an . 82 5 S 155 in ber e r bote, Wandkalender, Comptoirkalender, Perl⸗ * 9 2 kalender, Tafelkalender, Taschenkalender, Portemonnaiekalender, Brieftaschenkalender Winterbauschule in Darm stadt. e 280 der ee ee 2289 Der Localgewerbverein in Darmstadt wird auch im kommenden Winter die schon seit einer längeren Reihe von Die Hauptagentuxen für Hessen. Jahren jährlich während der Wintermonate von ihm zu Darmstadt unterhaltene Winterbauschule eröffnen⸗ Bindernagel& Spimpff in Friedberg, Exs wird darin an junge Leute, welche sich zu tüchtigen Bauhandweckern heranbilden wollen, Unterricht in Math. Noth in Mainz. folgenden Fächern ertheilt: Freihandzeichnen, da rstellende Geometrie, technisches Zeichnen, Rech J. P. Strauß: in Offenbach. f nen, Geometrie, Stylübungen, Buchführung, Aufstellung von Voranschlägen, eee Nahke'sche Hofbuchh. in Worms. de.— Der Unterricht wird in diesem Winter von den Lehrern Herren Zimmermeister H. Heyl und Are itekt 5 7 Winkier r* f 5 5 f W g Theater 11. Friedberg. Die Schule wird am 1. Dezember 1866 eröffnet und Ende Februar 1867 geschlossen werden und haben sich 2296 Einem hochgeehrten Publikum von Friedberg und die anmeldenden Schüler für drei Monate verbindlich zu machen.— Nach dem 1. Dezember können keine Anmel- Umgegend zeige ich hiermit an, daß ich vom 28. d. M. an dungen mehr stattfinden.— Der Unterricht hat täglich— mit Ausnahme der Sonntage und Samstag Nachmittage im Saale der Harmonie einen Cyklus von Vorstellungen 312 und Nachmittags von 1—5 Uhr statt. Das monatliche Schulgeld beträgt 5 fl. und ist eröffne. Ich werde bemüht sein durch ein gewähltes neues — Vormittags von 8 von auswärtigen Schülern für die drei Monate mit 15 fl. vorauszubezahlen. Repertoir, sowie durch solide Geschäfsführung mir die Die Anmeldungen für den Unterricht haben baldigst schriftlich unter der Adresse:„An das Büreau des Groß— Gunst des geehrten Publikums zu sichern. Da sich mein herzoglichen Gewerbvereins zu Darmstadt“ oder daselbst mündlich zu geschehen. hiesiger Aufenthalt nur bis Weihnachten erstreckt, erlaube 5— 5 ich mir zu recht zahlreichem Besuche der Vorstellungen Oel- und Petroleum ⸗Lieferung. Jahressest des Gustav-Adolf- Vereins hiermit ganz ergebenst einzuladen. 8. erg, 0 7 ern, 2283 Donnerstag den 25. d. Mts., Vormittags 11 a a. ee Ubr, soll der Bedarf an Oel und Petroleum für die zu Friedberg am 30. October dieses Jahres. Thbeater-Director. Garnison Friedberg vom 1. November bis einschließ⸗ 2290 Ueberzeugt von der Gastfrenndlichkeit der Bewohner— 7 lich 31. Dezemder d. J. auf dem Soumisstonswege, anserer Stadt, die sich bet manchem Feste schon in dohem Fahrgelegenheit vorbehaltlich der Genehmigung Großherzoglichen Kriegs- Maße bewährt hat, setzt das Jestkomus deren Bereit Ministeriums an den n eiter willigkeit zur Aufnahme von Feftgästen auch für die n ch dem Orten ber ge 1 Ma* kt Tage des demnächst hier zu felernden Gufav⸗ Adolf. 2292 Dienstag den 30. Oktober ein achtsitziger Omnibus. werden. Die den früberen gleichlautenden Bedingunger Festes voraus, und bittet nur, einem der unterzeichneten ö ö g am obigen Tage s 8 Uhr dene er Mitglieder der Wobnungskommtssion des Comités jene Von Ortenberg nach Reichelsheim 4 Uhr Nachmittags. Bereitwilligkelt geneigtest bis längftens zum 27. d. M. Hin⸗ und Zurückfahrt pr. Person 1 fl. 6 kr. Offenbach den 19. October 1866. erkennen geben zu wollen. Reichelsheim im October 1866. Wabl, Seminarlebrer. H. Bechstein. F. Conrad. Großberzoglicher Verwaltungsrath des II. Infanterte W. Becht Pie Ferisch Regiments el ein. tckhahn. Fer 4—— In Verhinderung des Präsidenten: Möller. Aten Fel Gemeinde. Ein Dachshund, Kl 85 2155 b beßek Err rath. G. Schmidt, Gemeinderath. 2290 helbraun, iß dar am 22. P. N. Abies e — Dae— 2 laufen, und kann derselbe gegen Erstattung der Inserat⸗ Obligattous⸗ Ver loosung. Einla dun g. gebübren und des Futtergeldes in Empfang genommen 2281 Bei der beute sattgebabten Verloosung der für 2d. Bale ke era 30. d. M. dabter ftalcsndenden werden bes Stephan Finzel Guflav- Adolf-Versammlung wird eiu gemeinschaftliches in der Vorftadt. 1866 abzutragenden Partial Obligation biesiger Gemeinde i ist die Nr. 24 mit 200 fl. cüdzablbar e was Niag effen im Hotel Trapp flallfinden, und 1755 zur K 7 dem Inhaber derselben mit dem Anfügen mitgetheil Betheiligung daran nächfter Tage durch eine Clreu Erinnerung. wird, daß der Betrag bis zum 31. Dezember d. J. be latlonsliste eingeladen werden. Sollte dabei Jemand, g 5 btesiger Gemeindekasse gegen Rückgabe der Obligatior aus Versehen übergangen werden, so kann die Anmel⸗ 27 5 D 7 bis 175 5 905 Wu 5. 1 75 8 2 0 dung zur Theilnahme auch bis zum Samstag, den 27., Jahres von mir Rechnungen erbalten da en, 5 und der nicht fälligen Zins Coupons in Empfang 31 93 d jagt mich zu bezablen, da ich später meine Ausftände pen ift, da von diesem Tage an die Verzinsun 5 Hotel Trapp gescheben. Das Festeomits. W zum e 1 muß. N riedberg den 23. October. Oktarben den 10. N 1 Karto eln Philipp Werner, Großherzoglicher Bürgermeisterei Okarben 9 Apotheker. 9 7 2231 sehr gute und schöne find gegen Bestellung malter Mehrere hundert Dirnstämmchen, 5 weise und in Parthieen preiswürdig zu baben dei 2291, gut veredelt, zum Ausseßen, find zu haben dei Bekanntmachung. Löb Straus, Schwalbetmerhof. G. Hoeres. 0 — 55 e. 31. d. Mts., des 1 10 dem Landgericht gegenüber. 5 8 8 hr, wird der Mobiliarnachlaß der verstorbenen homas 5 E ch Ranft Eheleute dahier, beftehend in Bettwerk, Klet in gebrau tes fanno dung, Schränken und vielen sonstigen Hausgeräthschaften E 2286 hat zu verkaufen 8 N if 1 ermann eisel. in der Behausung des Christtan Stroh dahier versteigert. Nieder ⸗Wöllstadt den 21. October 1866. 3 ee 155 heute an in meinem neuen. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg udwigsstraße Nr. 25 neben Herrn Oppenheimer. 5 Großberzogliches Okisgericht Nieder Wöllladt Frledberg den 17. Octoder 1866. Kirchenbuchsauszug. Sto ll. Dr. med. Trapp. Getauft e: — 14. October. Dem hiesigen Bürger und Kaufmann Ehre, dem Ehre gebühret! Georg Hartmann Freundlieb eine Tochter Sophie Auguste, 2288 Im November 1862 vereinbarten wir mit Herrn Egers den Verkauf seines Fabrikats Fenchelhonig-Extract geb. den 10. 1 r e e r gte: und besteht derselbe unausgesetzt bis heute noch und können wir nur bezeugen, daß in dieser Epoche von ca. 4 Jahren sich Niemand auch im Entferntesten über die Güte des L. W. Egers schen Extracts beklagte, sich vielmehr der Consum 17. October. Johannes Stock aus Wallenrod im von Tag zu Tag gesteigert hat. In wie weit der Unterschied zwischen dem Fabrikale des Herrn L. W. Egers und ie Seer. Wa e W October. Karl Friedr. Fink, E. G. Walter ist, das möchte die Aussage einer bier lebenden Person, der Frau Magaretha Stutz, bekunden und wollen wir sie selbst sprechen lassen. jag g Perf 8* 5 Bürgers und KreisbüreauGehülsen Heinrich Fink ehel. „Meiner Tochter, die seit geraumer Zeit wegen Brustbeschwerden betllägerig krank ist, hatte ich bei den Sohn, alt 14 Jahre. 1 Monat und 24 Tage, den e Geyer und Co. nacheinander ½ Flaschen Fenchelhonig⸗Extract aus der Fabrik von Herrn L. W. Egers 15. October. in Breslau geholt, und befand sich diese darauf sehr wohl, mit dem Husten war es besser, der Schleimauswurf ging 5 5 5 leichter von Statten und sie konnte Nachts ganz ruhig schlafen, so daß ich Gott dankte, so ein Mittel gefunden zu Butter⸗ und Eierpreise für Friedberg haben. Anfangs Februar d. J. nun war der Vorrath bei Geyer u. Co. ausgegangen, und da ich hörte, baß sonst vom 20. October. hier bei einem andern Kaufmann auch Fenchelhonig zu haben sei, ging ich hin und kaufte ½ Flasche aus der Fabrik Butter pr. 8 26—28 kr.] Eier 5 Stück 8 kr. von E. G. Walter in Breslau, wofür ich 7 Sgr. 6 Pf. bezahlte, welcher Preis⸗Unterschied von 2 Sgr. 6 Pf. mir 2 auch ganz genehm war.— Meine Tochter nahm nun diesen Extract ein, doch das Lindernde, wie der von Egers, F ruchtprei s e. besitzt er nicht; sie konnte die ganze Nacht nicht schlasen, hustete beständig und konnte das Kratzen im Halse nicht Per Malter, los werden, so daß ich besorgt wurde und zu dem Verkäufer des Walterschen Fenchelhonigs ging und ihm die schlechte Friedberg, 23. Oetoder. Walzer 15 fl. 10 kr. Korn Qualität des Fabrikats vorwarf. Ich ließ meine Tochter den Fenchelhonig gar nicht mehr nehmen und kaufte wieder 9 fl. 40 kr.; Gerste 9 fl.— kr. 3 Hafer 4 fl. 30 kr.: bei J. Geyer u. Co. ½ Flasche L. W. Egers'schen Fenchelhonig⸗Extract, worauf sich dieselbe wieder bedeutend besser Kartoffeln— fl.— kr. a befindet, so daß ich alle Hoffnung hege, daß sie recht bald wieder ganz gesund sein wird.. Grünberg, 20. October, Walzen 14 fl. 50 kr.; Korn . Es ist dieses ein erneuter eclatanter Beweis für die Güte des L. W. Egers'schen Fenchelhonig⸗Extracts und wolle 10 fl. 37 kr.; Gerste 8 fl. 44 fr.; Hafer 4 fl. 45, kr. sich das Publikum nicht täuschen lassen, lieber 2½ù Sgr. pr. ½ Flasche mehr bezahlen, als eln völlig nutzloses Zeug zu Molter 9 fl. 40 kr.; Grosen 9 fl.— kr.; Wicken 7 fl. 20 erhalten. Diese unsere Erklärung mag als offene Reclame die beiden Fabrikate beleuchten, wie es sich für das con⸗ kr.; Saamen 16 fl. 36 kr,; Lartoffeln 4 fl. 10 kr. sumitende Publikum gehört, und sprechen wir nochmals unsere Eingangsdevise aus: Ehre, dem Ehre gebühret! rankfurt, 22. October. Waizen 15 fl. 15 kr. Korn Creuznach, Ende März 1866. f dens IJ ceper K ken hrauch E 15. Gersie— fl.— kr.; Hafer— fl.— kr. Mainz, 20. October. Waizen 14 fl. 56 kr.; Korn Depositeure vom L. W.(gers' ö ig⸗ eposite 0 gers'schen Fenchel-Honig-Extrakt 10 f. 9 l Gerte 8 ft. 35 kr.; Hofer 5 fl. 52 kr.; Der L. W. Egers'sche Fenchel-Honig⸗Extract wird seiner erprobten Güte wegen vi f 0 kr. R* 100 Gebund S;; B vielfach nachgepfuscht, deßhalb etoffeln 3 fl. 30 kr. oggenstroh per ebun achte man genau auf Siegel, Etiquette nebst Facsimile, sowie eingebrannte Firma 1. 8. ee Wees 17 kr. ö Bekanntmachung.„„Turnverein. Abfahrt von hier nach Ortenberg 5 Uhr Vormittags. lau. Gegen alle Hals- und Brustübel, Husten, Heiserkrit, Katarrh, Krampf-, Keuch- und Sückhust. Verstopfung und Hömorrhoidalbeschwerden ist dieser Extract von vester Wirkung 105 10 und Suckhusten, sowie gegen Deransw. Red.: Hermann Schimpff. 1 i allei ben b erantw. Red.: Hermann D Jos. Hoffmann in Friebberg. ser Wirkung und nur allein ächt zu haben de] Druc und Verlag von Bindernagel 4 Schinpff. * Blättern* beschaͤfigt und Presb: Kirche de⸗ ju ien porden seis. — Die großh. Trap ding. Om Prußen der 0. und 11. — du bpeist dem schriebene pallon in indlichen, seht werte baren Bib Theile en berichligend ines dong advolaten u. doigtnonmt aber nut de gesendet hal Fried! Nachricht ve Orundstein drodußde rufen. D. nicht benin di nächstn La daß die Be des lünsng fthig de 1 bereits tag ugt U. weden an da die N. 2 diest 6 enn Nut. 10 Uhalten⸗