72 Dr. 1866. Mittwoch den 21. Uovember. M93. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint wöchentlich zweimal, Mittwoch unt Sar — 1E— a 5 1 N *— 2 Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 32 sab 1. Bekanntmachung, die Statuten der Actien⸗ Gesellschaft Nr. 49. Verordnung, den Handel mit Petroleum und die Lagerung desselben „Wollengarn⸗Spinneret Worms am Rhein“ betreffend.— sub 2. Be anntmachung betreffend dite Erbedung der Uebergangesteuer von Malz im Königreich Preußen betreffend Nr. 50. und Nr. 51. Nichts Nr. 33 sub. 2 Nr. 34 sub 1. stallattensgesellschaft“ in Offendach betreffend Nr. 48. Nichts. Bekanntmachung, das Studtum der Vetertnärkunde betr Bekanntmachung, die Statuten der Actiengesellschaft„In Friedberg den 17. November 1866. Großherzogliche Kreisamt Friedberg Trapp. Oeffentliche Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Großherzogliche Kreisarzt Dr. Müller dahier zum Stellvertreter des Groß. Phypsicus Dr. Bode in Nauheim in dienstlichen Angelegenheiten wahrend dessen dreimonatlicher Abwesenheit ernannt worden ist. Friedbesrg den 19. November 1866. Der Großherzogliche Regierungscommissär Tra Großh. Regierungsrath. Oeffentliche Bekanntmachung. Herr Professor Dr. Will in Gießen hat sich erboten, die verschiedenen Sorten Kalk, die in der Provinz Oberhessen verkommen, auf ihren Gehalt zu untersuchen; es wird daher den Besitzern von Kalksteinbruchen, die hiervon Gebrauch machen wollen, anempfohlen, an den Herrn Prosessor Dr. Wil baldigst zwei Pfund Kalk abzusenden und dabei genau anzugeben, wo der Kalk vorkommt, damit eine Verwechslung nicht eintreten kann. Friedberg den 17. November 1866. Der Direktor des landwirtschaftl. Bezirksvereins Friedberg Tir a pp. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogl. Regierungsblatt Nr. 49 enthält: I. Großherzogliche Verordnung vom 26. October den Handel mit Petroleum und die Lagerung desselben 4 welche Folgendes bestimmt: Ludwagc III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und dei Rhein ꝛc. 2c. Um ben Gefahren gegnen, welche mit der Lagerung größerer Quantitäter von Petroleum und leicht entzündlicher Mineralöle innert halb der Octe, sowie mit dem Handel solcher Oele ver bunden sind, baben wir auf Grund des Art. 73 der VBerfassungs⸗ Urkunde verordnet und verordnen biermü, wie folgt:§. 1. Die Einfuhr, der Transport und die Lagerung von robem Petroleum ist bis auf Weiteres ver boten.—§. 2. Größere Quantitäten als fünf Centner von gereinigtem Peiroleum dürfen nur in entfernt von allen menschlichen Wohnungen gelegenen und polizeilich genehmigten Gebäuden oder in hierzu besonders bestimmte städ tischen Depots gelagert werden.— Diese Lagerräume müssen mit guter Ventilation versehen sein und dürfen mit Licht nie beiteten werden; sie sind daher vor Nacht zeit zu schließen. Das Tabakra chen in denselben iht ver doten.—§. 3. Quantitaten Petrolcums bie zu fünf Centern(es. zwei Hessische Ohm oder zwei Origsnalfaß) können innerhalb der Orte, in und neben bewohnten Gebäuden gelagert werden, wenn die Lagerräume feuerfest, ut ventilirt und möͤglichst luftdicht schließbar sind ie Lagerräume müssen von Haushallungs- und Geschäfts⸗ kellern, von Magazinen oder Vorratheräumen, in welchen andere Materialien aufbewahrt werden, durch eine seuer⸗ e Schiedwand abgetrennt sein und dürfen nur zur ufbewahrung des Petroleums-Vorraths benutzt werden. — Das Zu⸗ und Abfüllen des Petroleums in diesen Lagerräumen darf nicht bei Licht geschehen. Das Tabak tauchen ist auch in diesen Räumen verboten.— F. 4. In den Geschäftslocalen für den Detailverkauf darf das Petro cum nur in solchen Gesäßen aufgestellt werden, welche aus Metall gefertigt und gut schließbar sind und nicht über vier Hessische Maas(es. 13 Pfund) Inhalt haben. Auch dürsen nicht mehr als zwei solcher Gesäße im Berkaufelocal geführt und müssen dieselben getrennt von einander ausgesiellt werden.—§. 5. Im Detail- verkauf barf höchstens eine Maas(ea. 3½½ Pfund) Petroltum und nur in solchen Gefäßen abgegeben werden, welche stark und gut verschließbar sind.— 8. 6. Wer mit Peiroleum handelt oder solches lagert, hat biervon unter näherer Bezeichnung der Localitäten, in welchen das zum Handel bestimmte oder gelagerte Petroleum aufbewahrt wird, der Orxtspolizeibebörde Anzeige zu machen und seine Localitäten zu jeder Zeit einer polizeilichen Revision unterziehen zu lassen.—§. 7. Wo dermalen tohes Petroleum oder innerhalb der Orte größere ales nach§. 2 zulässige Quantitäten gereinigten Petroleums gelagert sind, müssen dieselben binnen einer von der Orts polizeibehörde zu bestimmenden angemessenen Frist ent sernt werden.— F. 8. Die in vorstehenden§8. ausge- führten Wesummungen gelten in gleicher Weise für alle anderen leicht entzündlichen Mineralöle, welche unter ver zu be⸗ schiedenen Namen, wie Steindl, Erdel, bituminsses Oel, Schieferöl, Kerosine, Benzin, Lubricatin⸗Oel, Oleofere, Photogen ꝛc. in den Handel kommen.— F. 9. Wer den in vorflehenden 38. bandelt, verfällt in eint Gel zweihundert Gulden. Urkundlich Unserer eigenbändigen Unterschrift und bei⸗ enthaltenen Besimmungen zuwider buße von drei Gulden dis gedrückten Großgetzeglichen Siegels. Darmstadt, den 26. October 1866. (L. S.) Ludwig v. Dalwigk. II. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens: am 1. Nov. dem Hofmünzmedaileur Coristian Schnitz⸗ spahn zu Darmstadt für die k. württem bergische große goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft am Bande des Königlichen Ordens der Württembergischen Krone. III. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzo haben allergnädigst geruht: am 5. Okt. den vortragenden Rath in dem Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Acußern Geh. Legationerath Hofmann zum außcrordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Königlich Preußischen Hose.— 22. den Ministetial⸗ Secretär 2 Klasse im Ministerium des Großh. Hauses und des Acußern Dr. Neidhardt zum Ministerial⸗Secretär 1. Klasse,— den seitherigen Ministerial-Sectetär 3. Kl in demselben Ministerium v. Werner zum Ministerial Sccretär 2. Klasse zu ernennen. IV. Versetzungen in den Ruhestand: am 5. October den zu der vormaligen deutschen Bundesversammlung ab⸗ geordneten außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister Geh Legationsrath v. Biegeleben unter Be⸗ zeigung Allexhöchster vollen Zufriedenheit mit seinen bisher geleisteten treuen und eifrigen Diensten.— 17. den Kammerherrn und Oberstlieutenant à la suste der Reiterei FIrhrn. Franz v. Wambolt zu Umstadt in seiner Eigen⸗ schaft als außerordenilscher Gesandter und bevollmächtigter Miniftler am Königlich Preußischen Hofe. V. Gestorben: am 28. October Gerichtsvollzieher Wagner zu Mainz,— 29. Hofkoch Vic zu Darmstadt. — Von Seiten der Regierung ist beabsichtigt, an den demnächst zusammentretenden Landtag eine Vorlage wegen Uebernahme der Einquartierungs- kosten und Kriegsschäden auf die Staatskasse ge— langen zu lassen. Eine aus dem Geheimerath Goldmann und Oberrechnungsrath Heß in Darm- stadt und Kreisrath v. Starck in Offenbach be— stehende Commission bereitet die Vorlage vor. — Am 14. November starb in der Landes- irrenanstalt zu Heppenheim, wohin er vor einigen Tagen wegen eines plötzlichen Anfalles von Tob— sucht gebracht werden mußte, der Großh. General- major à la suite und Hofmarschall Graf zu Asenburg-Philippseich. Friedberg. Die Besitzergreifung des Amtes Nauheim, des Amtes Reichelsheim und des zwischen Altenstadt und Bonstadt gelegenen Walr⸗ distriktes ist durch den dazu beauftragten Commissär, den Großh. Regierungsrath Trapp dahier, am 16. d. M. vollzogen worden. Die Beeidigung der Beamten findet nun, wie wir hören, im Laufe dieser Woche statt. — In der Nacht vom 16. auf den 17. tobte auch hier ein gewaltiger Sturm unter heftigen Regengüssen. Von Darmstadt meldet man, daß dort der Sturm so gewaltig war, daß er Bäume entwurzelte. — Das Resultat der hiesigen Wahlmänner⸗ wahl ist so ausgefallen, daß die Wiederwahl des seitherigen Abgeordneten Landrichter Dr. Stock- hausen keinem Zweifel unterliegen wird. Er⸗ wählt wurden die von dem„Wahl⸗-Comite“ vor⸗ geschlagenen Candidaten, der Höchstbestimmte mit 472, der Niedrigstbestimmte mit 338 Stimmen von 480 Abstimmenden. Die meisten Stimmen vereinigten sich selbstverständlich auf die beider⸗ seits aufgestellten Candidaten. Die Namen der nunmehr gewählten Wahlmänner sind aus den früher veröffentlichten Vorschlägen ersichtlich. — Wir wollen auch an dieser Stelle die Aufmerksamkeit der Besitzer von Kalksteinbrüchen auf das Erbieten des Professors Dr. Will in Gießen lenken, der zur Untersuchung der ver- schiedenen Kalke in Bezug auf ihren Gehalt bereit ist, und verweisen auf eine betreffende Be- kanntmachung des amtlichen Theiles. Nauheim. Der hiesige Badearzt, Physikus Dr. Bode, hat, wie wir vernehmen, die Familie des Hüttenbesitzers Krupp aus Westphalen nach Italien begleitet, um dort den größten Theil des Winters zuzubringen. Reichelsheim. Heute wurden die Be⸗ amten des Amtes Reichelsheim durch den Großh. Commissär, Reg.-⸗Rath Trapp von Friedberg, in Vereidigung genommen. Mainz. Von den Landwebrmännern ssitzen bis jetzt noch immer 24 Mann auf der Citadelle in Untersuchungshaft, welche sichexlich noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen wird, ehe in fraglicher Sache endgültig erkannt sein wird. — Der Gemeinderath hiesiger Stadt bat einstimmig beschlossen, an die Staatsregierung eine Vorstellung zu richten, worin dieselbe ersucht * N 1 * 1 1 1 1 —— — —— — werden soll, nach nunmehr geschehener Aufhebung der bischöflichen Convention das Geeignete zur Beseitigung der Niederlassung der Jesuiten dahier anzuordnen und hierdurch das Aergerniß aus dem Wege zu schaffen, welches seither soviel dazu beigetragen hat, den Frieden in der hiesigen Be⸗ völkerung zu stören. Preußen. Die„Köln. Ztg.“ bringt folgen- den Artikel:„Der Vorschlag in Organen der süd⸗ deutschen Presse, auf den Abschluß eines militärischen Vertrages zwischen Preußen und den Staaten südlich vom Main binzuwirken, hat seine tristigen Gründe, aber die Rücksichten, welche auf den Prager Frieden genommen werden müssen, machen zur Zeit Pro- jekte dieser Art unaussührbar. Schon die Mi- litär-Conventionen, welche Preußen mit einzelnen kleinen deutschen Regierungen in früheren Jahren abgeschlossen hatte, riefen eine Aufregung in Oesterreich hervor, die außer allem Verhältniß zu der Sache stand. Dasselbe würde gegenwärtig der Fall sein, wenn Preußen dem Abschlusse mili- kärischer Verträge mit Süddeutschland näher treten wollte. Die Regierungen daselbst müssen in irgend elner Weise eine Vereinbarung aber das Heeres— wesen, etwa nach Analogie der Würzburger Militär-Convention, treffen, und dem Projectt des süddeutschen Bundes eine Form, sei dieselbe auch noch so locker, gegeben haben, bevor eine Vereinbarung mit Preußen in Bezug auf die gegenseitige Garantie des Besitzstandes ins Auge gefaßt werden kann. — Preußische Blätter schreiben: In den neuen Provinzen will die Aufregung wegen der Annectirung sich immer noch nicht legen und es ist klar, daß der Versuch die Annexion ohne alle Betheiligung der Bevölkerung selbst, auf dem Wege der s. g. Eroberung zu vollziehen, als Hauptmittel für die Agitation dient. Die Schwierigkeiten wachsen in einem Grade, daß die Regierung wahrscheinlich noch nachträglich dazu kommen wird, Concessionen in dieser Be— ziehung zu machen. Am stärksten ist diese Agi— tation immer noch in Hannover. — Der neu ernannte außerordentliche Ge— sandte und bevollmächtigte Minister am Hofe zu Berlin, der großh. hess. Geh. Legationsrath Hofmann wurde von dem Könige in einer Privat- audienz empfangen. Greifswald. Der heutigen amtlichen Be— kanntmachung zufolge ist die Zahl der in Folge des Genusses von trichinischem Schweinefleisch er— kronkten Personen auf 75 herangewachsen. Die Veranlassang zu ungewöhnlicher Entwicklung und Verbreitung der Trichiniasis am hiesigen Orte ist lediglich darin zu suchen, daß das Fleisch eines trichinischen Schweines mit Fleisch von gleichzeitig geschlachteten vier anderen Schweinen zu Mettwurst, Jauer'schen Würstchen u. s. w verarbeitet worden ist und in zu frischem Zustande zum Verkauf gestellt wurde. g Hannover. Die Offiziere der früheren hannover'schen Armee befinden sich fort und fort in einer bedauerlichen und peinlichen Lage, da eine Aufnahme in die preußische Armee bis jetzt noch nicht stattfinden konnte, weil dieselben sich zunächst noch durch den Eid gebunden erachten, den sie dem früheren König von Hannover ge— leistet hatten. Die preußische Regierung dürfte sich nunmehr veranlaßt finden, eine Entscheidung üher den Eintritt der Offiziere in die preußische Armee, sei es nach vorheriger Erklärung seitens des vormaligen Königs von Hannover, sei es ohne eine solche, herbeizuführen. Marburg. Am 12. traf das bisherige nassauische Jägerbataillon, circa 300 Mann stark, von Biebrich per Eisenbahn kommend, hier ein, um gleich dem kurhessischen, dem neugebildeten hiesigen elften preußischen Jägerbataillon einver⸗ leibt zu werden. Dieses nassauische Jägerbataillon ist dosselbe, welches im vorigen Sommer bei seinem Marsche nach Oberhessen in Friedberg übernachtete und in der Stadtkirche untergebracht worden war. Frankfurt. Das neueste„Amtsblatt der Stadt Frankfurt“ enthält die Bekanntmachung, daß das Militäraushebungsgeschäft daselbst am Wurst, 6. und 7. Dezember beginnt; stellungspflichtig 15 Pferdedecken, 1400 Stück Hufnägel, 100,000 sind die im Jahr 1845 geborenen jungen Männer. Schuhnägel, 80 Pfund Stabeisen, 52 Stück Huf— Von den Conseriptionspflichtigen wird von dem Rechte des einjährigen freiwilligen Dienstes im weitesten Umfange Gebrauch gemacht und hat sich bereits eine große Anzahl angemeldet. Wiesbaden. Seit dem 14. d. eirculirt in hiestger Stadt eine Petition an die königl. Regierung, in welcher um Belassung des Spiels gebeten wird. Von wem die Petition ausgeht, ist bis jetzt un— bekannt geblieben; sie wird übrigens durch einen Diener des Kurhauses colportirt und nur Dem— jenigen zu lesen gegeben, der im Voraus seine Unterschrift verspricht. Auf diese Weise wird man die Existenz eines Instituts nicht zu sichern vermögen, das die öffentliche Moral bereits längst verurtheilt hat. Sachsen. Der König hat den Landtag mit einer Thronrede eröffnet, in welcher er ver— sichert, daß es sein fester Entschluß sei, dem nord— deutschen Bunde unter Preußens Leitung, sowie allen eingegangenen Verpflichtungen Treue zu bewahren. Es sei die gemeinsame Aufgabe, den neuen Verhältnissen redlich entgegenzukommen und für die günstige Gestaltung des Landes seien Opfer nicht zu scheuen. Die Thronrede sagt die Vorlage eines neuen Militärgesetzes zu, welches sich den bewährten Einrichtungen in Preußen anpasse. Coburg. Das neueste Regierungsblatt ver- öffentlicht den zwischen Preußen, Weimar, Olden— burg, Braunschweig, Altenburg und Gotha ꝛc. ic. unterm 18. August d. J. abgeschlossenen Bündniß⸗ vertrag mit dem Bemerken, daß der Herzog den— selben ratificirt hat, und daß die beiden Mecklen⸗ burg unterm 21. August d. J., Reuß ä. L. unterm 6. September d. J., Meiningen unterm 8. Oc— tober d. J. und das Königreich Sachsen unterm 21. October d. J. demselben beigetreten sind. — Der Herzog wird den Schmalkalder Wald nicht als sein Eigenthum behalten, sondern als Domanialgut an den Staat abtreten. Damit wird den Schmalkaldern aber wenig geholfen sein. Bayern. Für das Corps des Generals von Manteuffel mußten für den 16. und 17. Juli von der Stadt und vom königlichen Be— zirksamt Aschaffenburg geliefert werden: 30,000 Portionen a 1 Pfund 26 Loth Brod D 10,000 Laib Brode, 30,000 Portionen à 1 Pfd.; 300 Centner Rindfleisch oder 60 Ochsen 3 5 Centner, 15,000 Pfd.— 75 Centner Speck, 15,000 Portionen à 6 Loth— 3000 Pfund Reis, 15,000 Portionen à ½ Pfund S 3750 Pfund Graube, 30,000 Portionen à 1 Loth = 1000 Pfund Kaffee, 30,000 Portionen à ½ Loth= 1500 Pfund Salz, 10,000 Rationen à 12 Pfund= 1200 Centner Hafer, 10,000 Rationen à 5 Pfund S 500 Centner Heu, 2000 Flaschen Wein, 500 Eimer Bier. II. Für das Corps desselben Generals mußten für einen vier— tägigen Reservebedarf von der Stadt und von dem k. Bezirksamt geliefert werden: 2000 Centner Hafer, 800 Centner Heu, 450 Centner Fleisch in lebendem Viech, 75 Centner Speck, 90 Centner Reis, 75 Centner Erbsen, 20 Centner Kaffee, 30 Centner Salz, 20,000 Brode à 5 Pfund 18 Loth, 30,000 Maas Bier, 6000 Flaschen Wein. Für die laufenden Bedürfnisse wurden für die verschiedenen Corps von der Stadt requirirt: 300,374 Pfund Hafer, 115,518 Pfund Heu, 54,870 Pfund Stroh, 200 Pfund Kleie, 56,628 Pfund Rindfleich, 64 Stück Ochsen, 1306 Pfund Hammelfleisch, 19 Pfund Kalbfleisch, 206 Pfund 10,610 Pfund Speck, Schinken und Schweinefleisch, 146,265 Pfund Brod, 700 Pfund Kartoffeln, 118,084 Stück Cigarren, 3244 Pfund Kaffee, 17 Pfund Zucker, 14,631 Pfund Reis, 9013 Pfund Salz, 2898 Pfund Erbsen, 1162 Pfund Bohnen, 2179 Pfund Graupen, 46 Pfund Hirse, 38 Pfund Gries, 115 Pfund Käse,/ Pfund Lichter,/ Pfund Oel, 20,250 Flaschen Wein, 28,563 Maas Bier, 1681 Maas Schnaps, 112 Krüge Mineralwasser, 332 Hemden, 80 Paar Stiefel, 354 Pfund und 6 Häute Kalbleder, 881 Pfund Sohlleder, 1025 Stück Sohlen, 2717 Ellen Leinwand, 1980 Feldbinden, 286 Ellen Tuch und Flanell, 35 Säcke, 350 Ellen Zwillich, eisen, 229 Stück Bretter und Bohlen, 7 Klafter Holz, an Handwerkzeug, als Sägen, Hammer, Bohrer und Meißel 1c. 20 Stück, 4 Fässer, 1 Kummet, 2 Kummetkissen, 4 Vorlegschlösser, 5 Pferde, 6 Pfund Wagenschmier, 8 Laternen, 6 Paar Schuhleisten, 2 Besen, 1 vollständiges Bett, 2 Aufhaltriemen, 20 Pfund Kalk, 2 Blech— büchsen, 30 Pfund Gyps, 20 Citronen, 50 Tafeln Watte, 3 Stechbecken, 10 Uringläser, 30 Stricke, 3 Portionen Kaffee, 2 Packnadeln ꝛc. ꝛc. Oesterreich. Wien. Am 20. d. M. treffen die französischen Bevollmächtigten hier ein zur Abschlußverhandlung über den Handelsvertrag zwischen Oesterreich und Frankreich. — Wie in Wien so hat auch der Gemeinde rath in Salzburg Schritte in Vorschlag ge— bracht, um der Niederlassung der Jesuiten vor- zubeugen. Schweiz. Vor einigen Tagen fand in Zürich eine festliche Zusammenkunft aller an dem Polytechnikum und der Hochschule thätigen deutschen Professoren und Studenten statt, um den an dem Polytechnikum neu angestellten Pro— fessor, Gottfried Kinkel, zu begrüßen. Wie wir gelesen haben, brachte Professor P. Wislicen dem deutschen Patrioten den Gruß der anwesenden Deutschen dar, deren Zahl wohl 600 betrug. Belgien. In der Thronrede bei Eröffnung der Kammern heißt es unter Anderem: Die internationalen Beziehungen sind vortrefflich. Inmitten Europa beunruhigender ernster Ereig⸗ nisse hat Belgien seine Ruhe bewahrt, vertrauend und durchdrungen von den Rechten und Pflichten der Neutralität, bei welcher es auch ferner auf— richtig und loyal verharren wird. Die Thron⸗ rede verspricht die Aufhebung der Zwangshaft und die Revision des Auslieferungsgesetzes. Großbritanien. Der„Advertiser“, ein sehr verbreitetes englisches Blatt, der sich seit Kurzem viel um die Bildung des süddeutschen Staatenbundes bekümmert, gibt den Bahyern, Württembergern und Badensern den Rath, die Wehrverfassung der Schweiz nachzuahmen Wenn sie sich in politischer und militärischer Beziehung einigten, wären sie im Stande, eine Armee von 1,300,000 oder 1,500,000 Mann ins Feld zu stellen und sich gegen die größte und furchtbarste Coalition despotischer Mächte zu behaupten. Auch England werde über kurz oder lang ge— zwungen sein, das schweizerische oder amerikanische System einzuführen, oder doch größere Reformen zu unternehmen, als die k. Commission empfohlen hat.— Dänemark. Der dänische Reichstag wurde an. 12. eröffnet. Der König sagte unter Anderem in seiner Thronrede, daß der Friedensvertrag von Prag und die nationale Richtung Europa's die Rückgabe Nordschleswigs an Dänemark und dle Erreichung natürlicher Grenzen für Letzteres ver⸗ bürgen. Auch in Dänemark ist man mit Ein⸗ führung der Hinterladungsgewehre beschäftigt. Darmstadt. Im hiesigen Militärlazareth befinden sich 28 verwundete Hessen. Ein preußischer Landwehr⸗ mann, Vater von 7 Kindern, ist dieser Tage darin seinen Wunden erlegen. Aus dem Ried. In der Nacht vom 20. auf den 21. v. M., von Samstag auf Sonntag, wurden aus der Kirche zu Wolfskehlen zwei Bibeln und ein Gesangbuch entwendet. Der Dieb gelangte durch Erbrechen der auf der nördlichen von der Hauptstraße abgewendeten Seite angebrachten Thür in die Kirche, öffnete mit einem Schlüssel, der, wie er wissen mußte, an einem bestimmten Platzt unter einer in der Sacristei stehenden Kiste hingelegt war, diese letztere, entnahm die genannten Bücher, schloß die Kiste zu und legte den Schlüssel wieder unter dieselbe. Da andere in der erwähnten Kiste gleichfalls ausbewahrte werthvolle Sacramente unberührt liegen blieben, so scheint auch hier nur Aberglaube Motiv zu diesem Kirchendieb⸗ stahl gewesen zu sein. Aehnliche Kirchendiebstähle sind theils vor längerer, theils vor kürzerer Zeit in Griesheim, Büttelborn, Dornheim und Trebur ausgeführt worden, ohne daß auch nur die kleinste Spur von den Thätern zu entdecken gewesen wäre. f. Groß Gerau. Auch hier wurde neuerdings, in der Nacht vom 6.07. Nov., in der Stadtkirche eingebrochen und ein roihes Altartuch entwendet. Es ist dies das vierte⸗ mal oder fünftemal, daß ein Einbruch in dieser Kirche binnen kurzer Zeit verübt wurde. Reichelsheim. Man erzählt uns, daß am 19. d. 1 un 1 furt Agenten! 600. Sour. 300. 1. Vr Di 2 Einlage Ir urge event. f S 4 l Vie But w Fried Proftssor 6. Auf correllen eln 1 wissenschaf Droschtr Dies Bu, Alb und! ˖ wie du ewa bücher deten 2 1 33 . 1 27 18. 7. Ein Original⸗ ost Eilf Ort. kost ige mit nur direkt an unseren 1 bter und In der Buchhandlung von Bindernage Schmipff in Ne ist zu l Professor Osiander's Volks- Arzneimittel, 6. Auflage, 400 Ottavseiten großen, eleganten und 8 ekten Druck Im Ganzen 3000 rschiedene Heilmittel und diätetische Vorschriften gegen alle Krank heiten und kleinen Leiden des menschlichen Lebens i vissenschaftlicher Ordnung, mit Doppel⸗Register Broschir t à 1 fl. 12 kr. Gebunden 1 fl. 30 kr Dies Buch ist keine Anleitung zu Quack⸗ salbereien 2416 und keine oberflächliche Sammlung v on Heilmitteln, wie sie etwa die zahlreichen marktschreierischen Hausarznei bücher bieten, sondern es hat wissenschaftlichen Werth und ist namentlich für die gebildeten Stände bestimmt Die Erfahrung hat gelehrt, daß Osiander's Volks arzneimittel überall wo sie bekannt wurden, nachhaltigste Verbreitung und Theilnahme des gefunden haben. Güter-⸗Ve da die ersteigerung. 2526 Montag den 26. November d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biefsigem Rathbause auf freiwilligen Antrag der Kinder und Erben der verstorbenen Chrtstoph Fischers Ebeleute dahier nachbeschriebene Hüterstücke: Gemar lung Friedberg. Flur. Nr. Klftr 2 126 80 Grabgarten die Liebfrauengärten, 5 63 123 Desgl. am Polzpförschen 7 990 318 Acker im kleigen Wartseld erbabthetlungshalber öffentlich meistbtetend verstetgert werden. Friedberg den 20. November 1866. Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg. . d,. 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Schaden angerichten, indem er eine Anzabl Schaase todt diessährigen künstlertschen Leistungen des Theaterwecsonals Samburg 46 Pof bam 8. gebissen, andere so sehr verletzt bat, daß dieselben sofort gediegener und besser find als in voriger Saison und sich h eee 8— p ö eee geschlachtet werden mußten. Unser Gewährsmann sprach die Aufführungen einer beifälligeren Aufnahme zu erfreuen fahrt Aktien G haft 8 27. Oclol* von einem Schaden von 318 fl. Es wird schwer halten, haben, so können wir doch nicht in die steten Lobeser ö 5 i 0 a a e 9 den eingesangenen Fremdling an den rechten Heren zu bringen sebungen Ihres Blattes einstimmen! Im Allgemeinen Ne on 12 7 n 1 4 g 0 1 9 Langsdorf. Am 31. October des Morgens gegen finden auch wir Leistungen den hier möglichen An- 3 Das 1 g a 4 i a 0 8 23 Jab 1 1 2 1 1 la, 7 Ubr wurde zu Langsdorf die ledige, 23 Jahre alte derungen entsprechend. Unangenehm berührte un 1 man von 2 Ma a dem Brunnen 8 0 5 1 J 1. Tochter des Johs.. 9 1 Brun! b* 0 alihe das schon mehrmali luftreten der jüngsten Künstlerin 3(⸗Aktien-Gesellschaft ertrunken gefunden in N* den t sten Parihten und mochte solches nur gus nahm a 1 6 ist nach e llen Untersuchung ergab 50 dar N f N ise stallfinden und der jugendlichen Anfängerin mehr 1 3 g. mangelhaften Bohl n gestehend 2 1 ihr 1 1 1 Helegenbeit geboten werden, ihr schönes Talent auszubilden. len in e a 4 605 und sie auf diese Weise ihr d i verkoren batte Den Herrn Direktor aber bitten wir seine Aufmerksamkeit Verein 1 1 Frankfurt. Einem biesigen r wurde neulich ganz befonders der Vorführung schoͤner kleiner Lustsi 0 kreich N mi ere 1 Abends durch einen Dienstmann ein Päckcher bracht es eine so reiche Auswahl giebt, als den hiesig 85 a 5 b 7 Bei der esfnun* sich darin Paar bring Berhilt am eisten entsprechend nuwenden Die 109 Paf 4 60 191.732* und eine Broche in Brillanten. 2 annte U gunst und der Beifall des Publikums wird mit seinem Contanten sender konnte bis zur Stunde, obschon das Geschenk un frigen Wollen u seiner Ausdauer gleichen it Brüdern mehrere Tausend Gulden ib sein soll, nicht halten ermütelt werde t länger als„ Jal 5 7 ae ei änger a D 2 Ja Ir 7 eu 1 1 9 L 2514 litt meine Fra rah beinahe zu ersticken droht habe ich fi rznei 1 5 1 WANN* * 1 2— id Brust⸗Syrup 1 osert be mmer Erfol kurzer 3 Herr Albert miner 1— 5 N. 8 0 3 5 2527(genannt Böbchesflach g eine Niederlage vom Schlesischen Fenchel 1 dt 8 es 4 1 in lau, ich 4 N 4 kaufte eine Flasche davon und nach 2 iu gesur Ph Dan. ümmich Wehlau, den 9. Juni 1866 Ferdinand Warchau, Kaufmann..—— 10 Artie! n e een Mlustr⸗ Ausladun 10 aplaͤhe für Stel a0 len achte Siegel. E a raunte Fi du L. W̃„Egers in Breslau sind zu se a1 M nin edberg Gegen a 0 und Bru 8 1 K J J 2 Nehrere J ten stopfung und Hämorrhoidal⸗ st 5. und nur allein ächt— —— ei 11 J 4 11 . n— nn, ̃” Im Bettfederureinigen, Agenten zum Wied gegen angem IL D. ov kon ge 1 2398 sowe esi. Irber Land, . 2 empfiehlt sich atharinga Nees, 1 2 E. —* — 44. 1* 8 — les* 4— 2 17* 14 1 el bose 1— 1 Aeut 2 8* 1 1 2 1. He oe 5 S 2 1 0 der N — von 5 1 0 Kapitalien und Grund besitz. 8 N tsch. 2 2516 Der Verwaltungsrath des Schwefelbades Fiestel bei Pr. Minden ugt hiermit zur öff 8—— n * chen Kenntniß ß do a Fiestel henraum von circa 15 5 8 apf 3 nland auf der Lege d fentlichen Ausl 1 Au n 1. d 2 gewinn als Hauptgewinn kommen en a* schönsten Pferde, Equipagen,— 249 5 a 8 Silberwaaren und Staats-Prämien-Loose g von 300,000, 230,00. al zu verkaufe Eber ian 1 2* 200,000, 150,000, 5 00, 46,000, 43 00 40,000, 35 00 30,000— 1 5. — 5— — zur Verloosung— 2 — zur Verloosung. 8 22 Sämmtliche Gewir ssen or reinen Ziehung g a en, f S 1 1 2 1 7 n in 8 a ral⸗Ager 1 2 a 22 Oe sowie U 1 Ver 1 1 2 5 —*. 22 8 E 2 2 ——. 2— 1 1 * neueste Weltverkeln ur- sirende Gold- und Sil münz ler 4 Welttheile und Staaten ihre ür 1 7 7 lichen Grösse und Zeichnung 5 Preis 1 fl. 12 k 3530 Dieses praktise V N gebuel enthält 1450 sauber in Steindrueck ausgeführte und nach ihren Länder ge nete gen 1 auebe Ste 1e* 5 0 ths it 1 1 jerdureh en und euten für wenige Grosche tbehr- 5 ten, welches 1 ge einer praktischen Einrichtung abe Billig- E kelt die weiteste Verbreitung ge len hat er- balb 4 Jahre den 12.000 Exe t rkauft. Ner rvenle idende 1 2515 beider Gesch ge ärzt⸗ liche Belehrungen und orz iche Heilmetel in der neu erschienenen Schrift des Dr. Johnson. Dieselbe ist betitelt:„Aerztlich dathgeber für Nervenleidende.“ Pre Kr Dieses Werkchen dicect S. Mode's Buchhandlung, Posistr. 28 erlin, sowie durch jede andere Buchhandlung zu beziehen. Kirchen buchsauszug. Getraute 1. Nov. Ludwig Heinrich Schulze, diesiger Bürger und Glasermeister, ein Wittwer, und Marie Eltsabetd Kautz, Tochter des verstorbenen biesigen Bürgers und Schuhmachermeisters Leondard Kautz. Getauf te: 11. Nov. Dem diefigen Bürger und Oeconomen Friedrich Ludwig Netz eine Tochter, Marte Johanna Charlotte, geb. den 19. Oktober. Beer digte 14. Nod. Anna Katharina Margaretha Ruppel, bel. Toͤchterchen des hiesigen Bürgers und Heilgebülsen Jobannes Ruppel, 1 Jahr, 9 Monate, 17 Tage alt, gest den 13. Nov. 16. Nov hiesigen B 19 Jahre, Marianne Briel, ehel., led, Tochter des ürgers und Schubmachermeisters Philtpp Briel, 11 Monate, 22 Tage alt, gest. den 15. Nov. Abend-Unterhalkung N 0 0 Literarische Neuigkeiten N 0* 1 fl. 24 kr. Mono d, A., Ausgewählte Schriften. Aus dem Fran⸗ des Turnvereins inatton. zösischen übersetzt von Dr. F. Senecke. I. u. II. Tol. 2523 findet Sonntag den 25. November im Trapp'⸗ Becker, F. C., Die Zins Zinsrechnung. Bücheler, F., Grundriß der lateinischen Deel. N 36 kr. 2. Auflage. f 56 fr. schen Saale ssatt. Anfang der mufikal(schen Vorträge Burkbardt, J. G. E., Geschichte der deulschen Morgenstern, L., Das Paradies der Kindheit nach präcts ½8 Uhr. Der Vorstand. Literatur. II. Die Prosa. Für Schulen. 1 fl. 3 kr. Friedrich Fröbels Grundsätzen. 2. Aufl.. 175 4 2 05 2 N Gaetzschmann, M. F., Die Aufsuchung und Unter⸗. 2 fl. 42 kr. Hammelfleisch a und 13 kr. uchung von Lagerssätten nutzbarer Mineralien. Neum 10 u, G. R., Die Grundregeln des ae ee Sc 0 12 kr 1 2. derdesserte Aufloge. 6 fl. mit Erläuterungen. 28 ke. 1. delwitz, G. v. Die Kunst des Schachspiels nach der Pädagogtsche Vorträge und Abbandlongen. I. Band. 51 5 Johannes Hanstein neusten und desten Thcorte wie Praxis. 36 kr. 1. Heft. Thevulogen oder Seminaristen? Ein 7 neben der Post. Hehlein, B., Gesammelte Werke. I. Holbband trag von Dr. P. Möbius. E D 5 7 7 Die gnädige Frau. 1. Deft. 18 kr. Rauch, Dr. A., Parlamentarisches Tascheubuch.. fg. Theater in Friedberg. Hübner, Dr O., Statiffische Zahl aller Länder der 2. Auflage. 5 54 kr. 5 Erde. 15. Auflage. 18 kr. Rick, Dr. F., Pädagogtsche Briefe. Aus der Erinnerung Mittwoch den 21. Nov. Jäkel, J. C., Geschichte der christlichen Kirche für an G. W. Nitzsch. 11 2 fl. 24 kr. Zum ersien Male evangelische Schulen. 3. Auflage. 27 kr. Rückert, F., Lieder und Sprüche. 1 fl. 48 kr. 9 70 2 5 Kell. C. R., Avweisung zum Rechnen in kurzen Scartazzinl, B. D. M., J. A., Streitblatter zum Gute Nacht Hänschen! Regeln und Beispielen. 18 kr. Frieden. Ein Wort an die Gegner der fleten Richtung 7 Kleinert, Dr. G O., Die Diätetik des Kaufmanns. in der kirchlich-pädagogischen Streitfrage. 42 kr. oder Populäre Darstellung der Gesandbeite lehre für ieren Dr., Geschichte des Weins und der Maria Theresia und ihr Hof. erben. eie eee e 2 fl. 24 kr. Pistorlsches Lußsspiel da 4 Abtheil. don Arthur Müller. Krepßig, Fr., Geschichte der franzöfischen National- Sewell, E., Ein Blick in die Welt. Ezählung 905 ee . 8 ibren Anfängen bis auf die neuesie 1 fl. 24 kr. Novität und Neper oirstück aller Bühnen. Zeit. 3. verbess Auflage 2 fl. 42 kr. Stoll, d. W., Geschichte der Griechen und Römer Einem bochgeehrten Publikum für die mir bisher Lüders, E. F., Praktischer Wegwelser für evangel. in Biographien. I. Band. Die Helden Griechen erwiesene Theilnabme meinen herzlichsten Dank abstattend, Volksschullebrer bei tbrem Thun und Walten in und lands. 2 fl. 15 kr. erlaube ich mir zu einem zweiten und letzten Abonnement außer der Schule. 56 kr II. Die Helden Roms. 2 fl. 42 kr. ganz ergebenst einzuladen. Ich werde auch ferner be⸗ Michels, A., Geheime Geschichte der österreichischen Zimmermann, Dr. W., Illusteirte Kriegsgeschichte müht sein durch Vorführung der besten Novitäten mir Regierung seit Ferdinand II. bis auf unsere Zet. des Jabres 1866. 1. Lieferung. 18 kr. dle Zufrtedenbelt det geehrten Theaterfreunde zu erhalten. Da mein hiefiger Aufenthalt nur dis Weihnachten währt, 8 1 so sebe ich einer recht zahlreichen Betbeiligung an diesem 3 2 8 4 8 so sebe ich einer recht zahlreichen Betheiligun Vorrätpig bei Bindernagel& Schimpff. letzten Abonnement entgegen. Hochachtungsvoll 2524 Nächsten Montag den 26. November findet wie seither „Katharinen- Markt- Vall“ Nächste Vorstellung Freitag den 22. November. W. Kern, Director. statt, wozu freundlichst einladet D 1 Butzbach im November 1866. e an agung. Adam Joutz 2517 Allen Denjenigen, welche unserer innigstgellebten f im Hessischen Hof. enen ee e 3 ö 9585 Ich erlaube mir mein 1 ihrer zweijährigen Krankheit so große Wohl⸗ thaken erwiesen, sowie allen Denjenige a, welche sie zur Putz und Modewaaren⸗Geschäft, nien 0 i 5 1 1 5 Die trauernden Hinterblleberen. welches für die Winter Satson auf das Reichbaltigste und Schönste assortirt ist, in empfehlende Erinnerung eee eee eee zu bringen. Ganz besonders mache ich auf meine Auswabl der neuesten Kaputzen, wollenen Halstücher, wllenen ð§ä—.;51...— ͤ—— Unterjacken, Winterbandschuhe, Halsbinden, Foulards, seidene Umknüpftücher, Filet Decken, Regenschieme ꝛc. 15 F r u ch t p re i 1 e. unter Zusicherung der billigsten Preise aufmerksam. Putzarbeiten aller Art werden geschmackvoll ausgeführt. Per Malter Friedberg. K. Friedrich neben der Post. Friedberg, 20. November. Waizen 14 fl. 5 kr.; Korn 10 fl.— tr.; Gerste 8 fl. 25 kr.; Hafer 4 fl. 35 kr.; 1 19 15 K toffeln— fl.— kr. 3 f f Pisoni'sches Caffee-Surrogat ge 2278 aus der Fabrik von Molter 10 fl. 15 kr.; Erbsen 10 fl. 30 kr.; Linsen 15 fl. Kobelt& Stadelmann u Fin a See ist die vorzüglichste Beimischung zum Caffec. Erhöhung des reinen Caffeegeschmacks und Mainz, 17. November. Waizen 14 fl. 56 kr.; Korn 0 zus 918 ff 0 0 f gef 10 fl. 10 3 Gerste 8 fl. 29 kr.; Hafer 5 fl. 21 kr.; prächtige Läuterung sind anerkannte Vorzüge dieser Specialität. N l i. Alleinige Niederlage bei Herrn Friedrich Hilbrecht in Friedberg. N 12 fl. 4.5 Roggenstroh per 100 Gebund Zum Ausleihen. Farblostt flüssiger Kitt baer und eee eee 2520 Kapitatten verschiedener Größe können durch meine von Ed. Gaudin in Paris, Butter pr. 26 kr.] Eier 1 Stück 2 kr. Vermittlung auegelleben werden, Kausschillinge zu jeder 424] unentbehrliches Hausmittel zum Kalcktten von Verantw. Red.: Hermann Schimpff— Größe werden durch mich angekauft. Interessenten— 0 5 f Glas, Porzelan, Marmor, Holz, Pappendeckel, Papier 2. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. suche ich bei Kaufschillingen sogleich die Abschrift des* 14 tr. pr. Flacon dei Versteigerungsprotokolls mitzubringen.. ö 5 5 Joseph Straus. Gustav Dieffenbach.(Hierzu eine Beilage). 5* I Oest. 250 fl. b. R. 1839120 r. Frankfurter Cours. 8 100„ lag 780, 2 00 Pr. L. 1 20. November 1866. Cours der Staatspapiere. D 10 0 54% 60% Desterr. 3% et. 1859 1. Lst. 59 ¼ Ur. Less. 3½% Obligation.—— 1„ 100 Pr. v. 186470 P. 8 5% Nat.-Anl. 1854 51% Nassau 4½0% Obl. b. Rt. 93½ 2 Schwed. Tulr. 10-L., 5 5% do. 1864 59 ½ 4 4% do do 83 Bad. 35 fl. Loose 50½ 8. Preussen 4½% Obligat. b. Ru.— Kurhess. 40% Obl. b. R. à 10592 P. 2 Borh. 40 Tbl.-I. b. R. 2. 2 4% 40. d rr Frankf. 3½% Obligat. 82½ P. 5 6. Hess. 50 fl. L. b.. 127. Bafen 50% Opligation. 98 n 30% do 73 P.—„ 25% 5 4½% ½ ahr. b. Rth.] 94 Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 86 ½ 2 Nass. 25 fl. L, b. R. 36 P. 7 40, do do 89 Finnland 4½/% do l. R. à 10583 ½ G. EI Sard. 36 Fr. L. 5...— Würtemb. 4½0% Opl. b. Rth.94/ 1 4½0%/ Pfdbr. I. R. 105 83½ G. +[Pistolen fl. 9 42—44 7 4% do do—— Schweden 4½0% O. 1. R. à 105 82 ½ G. D Doppelte„ 9 43—45 Baden 40% Obligat. 88 5 4½0% Pb. i. R. A4 105]—— 2 preuss. Friedrd'or„ 9 5758 Or. Hess. 40% Obligat 917 N.-Amer. 60/ St. 1. E. 1882 75, ½ ½ 2 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 46—48 Doll einbezahite Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. n e i l 5 20 Fraue tücke„ 9 25½—26½ 4½% Bayr. Ostbahn 115½ 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 33¼ P. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 48—52 40% Pfaudbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 52½ P, 2 Kuss. Imperiales„ 9 43—45 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 48 ½ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 870 ½ G. Gold pr. Zoll-Pf. 3 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B.—— 50% do. neueste Emiss.%[ 65½ G. 2 Hehh, Silb pr 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44½ G. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ G. I preuss. Kassensch.[„ 1 45—45¼ I ponars in Gold„2 26—27 Wiener Wechsel-Cours— Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller S. Lindheimer in Friedberg. Auskunst über Verloosungen, Coupons Zahlungen u. s. w. — kr.; Leinsaamen 15 fl. 41 kr.; Kartoffeln 3 fl. 55 kr. siche rl Thalern 4 d cht tus WMillione * 4382,04. Agenten 6 2„ 9 Bemerken und Antre werden. kunnen % n tet telt reißt Wohl Weit e er Da den tte 5 1 Höchm empfehlenswerthes Andachtsbuch! 2529 Im Verlage von W. Kitzinger in Stuttgart ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu deziehen; in Friedberg durch Bindernagel& Schimpff: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und ßelertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, r* Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Ncumann, Arnold, Lranke, Schmolß, Starb, Cerstecgen, Storr, Roos vielen andern Gottesmännern. Fünfzehnte Auflage. 116 Seiten. Oktavformat. Mit einem Stahlstiche. 5 Elegant gebunden mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis: fl. 1. 24 kr. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In bieser Zeit bat es sich in mehr als 80,000 Exerapl. über alle Länder deutscher Zunge ann und ist— ein 7 unerschöͤpflicher Quell wahren Trostes geworden.— Es enthält eine mannichfa he Auswahl ächt rande Kern⸗ zebete fur jede Zeit und jedes Verhältniß, wie olche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so* 1 elben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.. i er⸗ agshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches dem gediegenen. Jr halte besselben entspre hen— zerzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch Aegaute Ausstattung zu geben; daß lie sich auptsächlich auch zu„Fest⸗ und Commumon heschenken“ für Alter und für alle Stände eignet.— Zugleich besteht der bisherige, überaus billige Preis fort. jedes Derlinische Lebens- Berscherungs- Gesellschafl. Gegründet im Jahre 1836; Aetien-Capital 1,000,000 Thaler. 2512 Im Jahr 1865, dem 29. Geschafts⸗Jahre der Gesellschaft wurden 738 neue Ver⸗ sicherungen mit 960,500 Thalern abgeschlossen und 283 Sterbefälle mit 373,500 Tbalern angemeldet.* und Zinsen Einnahme von 1865 betrug 624,960 Thaler, der Ver, am Schlusse des Jahres 10,110 Personen mit zwölf 2,911,074 Thalern. Thaler, Gesammt-Fonds Die Prämien⸗ sicherungs⸗Bestand f Millionen 813,680 Thalern, mit einer Gesalamtreserve von Unvercheilte Ueberschüsse der letzten fünf Jahre 70,568 4,382,642 Thaler. Dividende der Versicherten für 1861: 17½ Procent Der ausführliche Bericht kann in unserem Bureau, sowie bei sämmtlichen Herren Agenten in Empfang genommen werden. Berlin den 12. November 1866. a Directien der Berlinischen Lebens-Versicherungsgesellschaft E. Baudouin. Brose v. Bülow. v. Maguus. Directoren. Busse, General-Agent., Vorstehenden Bericht bringe ich hierdurch zur offentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß der Geschästsbericht des Jahres 1865 bet mir unentgeltlich ausgegeben wird und Anträge auf Versicherungen von 100 bis 20,000 Thalern jederzeit angenommen werden. 6 Friedberg den 16. November 1866. Louis Winheim, Agent der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. 2363 Gegen jeden veralteten Husten, gegen Heiserkeil, Catarch Verschleimung, utzundungen des Halses 8 Brust, de Lunden 10 gi es nichts Besseres als den schon seit einer Reihe von Jahren rühmlichst be⸗ kannten und von dem königl. Ober⸗Medicinal⸗Ausschusse in München begutachteten Weißen Kräuter Prust-Jyrup in Flaschen zu 35 kr. und( fl. 10 kr a aus der concessionirten Fabrik des Hoflieferanten F. W. Bockius in Otterberg. Derselbe' ist sowohl von vielen anerkannt tüchtigen Aerzten, wie von Laien zum Gebrauche empfohlen, und wird fortwährend in der Praxie mit dem besten Erfolge angewandt, was die täglich einlaufenden Zeug⸗ nisse und Anerkennungen beweisen. f Ferner empfehlen wir die in jetziger Zeit fast unentbehrlich ge wordene Bockius'sche Lebens-⸗Essenz, in Flaschen zu 30 kr., welche sich durch ihre außerordentlich günstige Wiekungen auf den inneren Orgautsmus, namentlich bei 1 n= regelmäßigkeitder Verdauungs werkzeuge, Säure und Blähungen im Magen stets auf Beste bewährt hat. Bei Choleta⸗Erkrankungen, Darmkolik Diarrhöe ꝛc. ist diese Boch lus sehe Lebens- Essenz, ihrer, den Krankheiten entgegenkämpfenden Wirkungen wegen, dringend zu empfehlen, und sollte, da die Anfälle gewöhnlich sehr rasch und heftig auftreten, in keiner Haushaltung sehlen. Beim Einkauf wolle man jedoch gefälligst auf Siegel und Etiquette genzu achten, und daß die Bockius'sche Prä parate nur allein ächt zu haben sind in Friedberg bei Jeau Huber, in Butzbach bei A. Gimbdel, in Naubeim bei Joh. Wörner. Max Henkel, Schlosser und Mechaniker in Friedberg, wohnhaft Burgvorstadt geben Herrn Kupferschmied Mondigler, 2309 empfiehlt sich in Anfertigung und Reparatur von landwirthschaftlichen und gewerblichen Maschinen und Geräthschaften. Nicht vorräthige Gegenstande werden auf Bestellung rasch gefertigt, unter Garantie für deren Leistungsfähigkeit und zu den billigsten Preisen. Alle Arten von Schlosserarbelten werden bestens ausgeführt. Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. M93. Oeffentliche Aufforderung. 1967 Nachdem Großberzogliches Hofgericht der Provinz Oderbessen über das mit 2431 fl. 37 kr. überschuldete Vermögen des hlesigen Bürgers und Gastwirthes Martin pdertlein den förmlichen Concursprozeß erkannt bat, werden dessen sämmtliche, bekannte und unbekannte, Gläubiger dazu aufgefordert, ibre Forde⸗ ungen und Ansprüche feder Ert an das gedachte con- cursfällige Vermögen, bel Meidung des flillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse im Termine Mittwoch am 28. November l. 3, Morgens 9 Uhr, dahler anzumelden und zu begründen. Zugleich foll n nämlichen Termine die Güte ver⸗ suchet, in deren Entstehung aber ein Gläubigerausschuß gewählt und ein Massecurator bestellt und sollen Bestim⸗ mungen über die Richtigstellung der liguldirt werdenden soldetungen und Ausprüche, sowle wegen Verfilberung un Veribeilung der Masse getroffen, und sollen die in den al gezogenen Richtungen von der Mehrheit der ge⸗ orig auftretenden Gläubiger gefaßt werdenden Beschlüsse auch fur n die ausblesbenden oder ungenügend vertrelenen 4e bindend angesehen werden. Frledberg am 5, September 1866. Gloßberzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Suppes, Lanprichter Landgerichts Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 2419 Nachdem die Mafsorttät der erschtenenen bekannten Gläubiger der überschuldeten Abraham Münz Eheleute zu Nieder Mockfladt am 9. d. Mis. einen Nachlaß ⸗ und Stundungsvertrag abgeschlossen haben, werden nunmehr deren unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Forde ⸗ rungen innerhalb 4 Wochen anzumelden und etwaigen Emwand vorzubringen, widrigenfalls das Arrangement dom 9. d. Mis. deftätigt und in Vollzug gesetzt wird. Altenstadt den 28. October 1866 Großherzogliches Landgericht Altenustadt Dr. Gllmer. Lieferung verschiedener Bedürfnisse. 2477 Freitag den 30. d. M., Vormistags 10 Ur, werden auf dem Berwaltungsbüreau folgende Liefe tungen, als Brod, Brenndt und Petroleum für das dahier garni⸗ sontrende Batalllon auf das 1. Halbjahr 1867, sodann 97 Stecken Buchen und 6 Stecken Kiefern- Scheitholz, 1. Sorte, fur genanntes Bataillon, sowie für das Milttärdepital daher auf das Jahr 1867 mittelt Summssion vergeben werden. Die Lieserungsdedingungen liegen auf dem waltungsbüttau zur Elnsicht offen. Friedberg den 14. November 1866 Großherzoglicher Verwallungstath des 2. Batatllons des 2. Jufantette-Regiments. Der Präsideat: auß, Majfor. Frucht-⸗Versteigerung. 2490 Donnerstag den 22. November d. J., Nachmit⸗ tags 2 Übr, sollen in diesigem Nathbause von den Fruchtvorräthen des vereinigten Armenfonds 100 Malter Korn und 40 Malter Gerste zweimalterweise öffentlich meistdietend versteigert werden. Friedberg am 16. November 1866. Großberzogliche Bürgermeisteret Friedberg J. 8., B.; Ber · Der Groß berzogliche Beigeordnete Wa d l. Güter Versteigerung. 2487 Donnerstag den 22. Novemder d. J, Vormittags 1 Ubr, sollen in diesigem Ratbbause auf abermals frei— willigen Antrag der Kinder und Erben der verstorbenen Jobannes Walz 1. Wuütwe dabter die zu deren Nachlasse gehörenden Güterstücke: Gemarkung Friedderg. Flur. Nr. Kiftt. 1 151 44 Grabgarten in den Grabengärten, 4 189 44 desgleichen im Obrloch, 4 186 39 desgleichen daselbst, nochmals öffentlich meistbietend versseigert werden. Friedberg den 15. November 1866. Groß berzogliches Ortsgericht Friedberg. J. B. d. B.: Der dienstälteste Gerichts mann Foucar. Bekanntmachung. 2521 ODienstag den 27. November, Vormittags 10 Ubr, sollen zu Boͤnstadt die auf dem Fürstlich Isenburg⸗ Wächtersdach'schen s. g. Mühlacker lagernden Obstbaum⸗ Stamme, worunter 3 Birn⸗ und 4% Aepfel Stämme find, welche durchschulttlich 12 bis 22 Zoll Durchmesser und 50 bis 97 Zoll Länge baden, durch den Fürfllich Isenburg Waͤchtersdach'schen Güteraufseber Hofmann zu Boöͤnstadt einer öffentlichen Verstelgerung ausgesetzt werden. Das Holz ist gesund und eignet sich zu Glaser⸗ und Schrelnerarbelten, legt zum Abfahren sebr gut, ganz nahe am Vigtnalweg von Boͤnstadt nach Assenbelm. Inhalt. Lieferung verschiedener Bedürfnisse 1806. Bilder. Die berühmte Umarmung in Gastein, die für das Militär-Hospital Friedberg. 4 Schlacht bei Custogga, die Schlacht bei ů Königgrätz, Ueber⸗ 2511 Montag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, fall in Trautenau, Schlacht bei Kissingen zwichen Bavern werden auf dem Hospllal⸗Bureau dabier unter den da N und Preußen, Tod des Generallieutenants v. Zoller, Einzug selbst zur Einsicht bereit legenden Bedingungen durch der Preußen in Frankfurt a. M., Kampf bet Tauber⸗ Summisston vergeben: bischofsheim zwischen Preußen und Württembergern, A til, 1) Die Lieferung des Oels und der Talglichter auf leriegefecht zwischen Preußen und Badenern, Seegefecht bei das 1. palbiahr 1867, 1 Lissa, Untergang des Re d'Italia, Negerausstand in Jamaica, 2) Die Lieferung des Obsenflelsches auf das 1. Beschießung von Valparaiso, Feldlager der Rebellen in Spanien Viertelfahr 1867. unter General Prim. Porträts: König von Preußen, Kaiser Friedberg den 16. November 1866. 1 von Oesterreich, Kronprinz von Preußen, Prinz Friedrich Karl Großberzogliche Pospital-Otrectlon* Ae von Preußen, Bismarck, F v. abend er f 0550“ Dis Albrecht, Marschall Benedek, General Vogel v. Falkenstein, rinz Mafor. ö Dinkender ole Alexander von Hessen, Roggenbach, Edelsheim, Deaß, Beleredi,— N Friedrich Rückert, König Leopold von Belgien, Lord Palmerston. Bekanntmachun für e 5 Erzählungen und Schwänke: Der Löwe des Dorfes.—* MN Der verfolgte Dieb.— Ein Mißverständulß.— Man muß, sich 2519 Mit dem 1. Sept. l. J. ist die Zahlungsfrist für 1000 Hesse n. Wee zu helfen wissen.— Merkwürdig.— Da ist's freilich die höchste die 1866r. Holzoelder dahter abgelaufen. Ben 8 n Zeit.— Kinder und Bediente sprechen die Wahrheit.— So ist Die sofortige Berichtigung wird mit dem Bemerken beiden Thellen geholfen.— Gräßlich.— Unbank ist der Welt in Erinnerung gebracht, daß nach fruchtlosem Ablauf Lohn.— Schnelles Leben.— Kuriose Vögel.— Richtige Be- weiterer 14 Tage das gerichtliche Mabnverfahren in latet zeichnung.— Meinetwegen ein ganzes Dutzend.— Trumpf aus. Anwendung komigt. hinten — Räthsel.— Ja wohl, Herr Baron.— Der hat's.— Der Wickstadt den 18. November 1866. I G. 3 Herr von Wupptich.— Rührende Einsalt.— Wenn's nur ge- Gräflich Solms⸗Rödelbeim'sche Forftkasse daselbst— sͤnde dete S g A 8 holfen hat.— Nützliche Mittheilungen für Feld- und Gartenbau.— N 7 Sie 8 n N Mod Marktperzeichnisse fü Hesser N. 55* wa a— Reichhaltige Marktverzeichn* 15 f N 1 55 175 Holzversteigerung 10 das 350 1. Prämie 100 fl., 2. 30 fl., 3. 40 fl., 4 30 fl., 5. 20 fl., 6. 16 fl. 6 Berkäuferprämien.— Preis 9 kr. ö 5 0 425 9 4 Na Vorrathig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg 2364 in den Gräfl. Solms-Rödelheim'schen 1 28— 8 7„5 Waldungen. essen. Der rühmlichst bekannte E. G. Walter'sche Fenchel-Honig-Extract, 2518 Freitag den 23. I. M., Vormittags 6 1. dae bewährtes Mittel bei allen Hals⸗ und Brustliden, Katarrh, Husten zc. sowie bel»räcis 9 uhr anfaugend 2 in m ee un Paßt Ver dauungsstockungen und Hämorrhoidalbeschwerden ist die 71 Fasche 3—27—. eee 8 nennumg des die ½ Flasche zu 7½ Sgr. in stets stischer Waart acht zu haben in Frieober g bei J. A. 11%„ ichen, jun Königl.! Windecker. 2394 8„Buchen ⸗Prügelholz, und beroln dt 1 U FF 5 8 e e 383 7 32 77 Eichen⸗ 7 lader erntut 94 5 1 Gemischt⸗ ⸗ ie 5 ide f 7 agen 2 Inet 48„Buchen Stockholz, Dammfart t 27„ Elichen⸗„ don dem Gre von 10 1 N i 5 1 — N 214„ Buchen Reisholz, f i Carl von Metternich in Mainz 1 Fa 1 8 0 1 8 17 0 8 17 5 Gemischt⸗„ 10 11812] empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., ver halbe Flasche 45 kr., ver viertel Flasche 24 kr. 75 Wellen Agen det 4 Ph. Dan. Kümmich. 00 de 10 1 lie 50„ adel⸗ 15 0 Die Zusammenkunft und der Anfang ist am Forst⸗ Mat Dr. 2 arten obnweit der Sternbacher Kirche. Uchen Out Wickstadt den 15. November 1866. haben. Di I 0 E 10 Gräflicher Oberförster bird auch — 1 5 9 f Schal las. 2 10 f 5 5 N 2484 nach achtjäbrigem Besteben nunmehr 7 univergelzctemposition Hergestele, 17 un 98 Gutsverpachtung. 1 Berechligung die Quintessenz des Edelsten und Stärkendgen au en felnsten und heil 2 W 2 3 a kräftigen Pflanzenftoffer genannt zu werden verdient, kann in Wahrheit nicht allein als das an 2522 Das am 22. r 5 r 7 0 05 der Stadt genehmfte Parfüm empfohlen werden, sondern hat sich auch als das vorzüglichste unter allen in Jrtedderger und ande mer Gemarkung gelegene, gane f Schmerzsttllungs mitteln ganz besonders gegen jede Art von Zahnschmerzen und Zahnleiden, glänzend f. g. Usafeldchen, bestebend in: d 6* dewäyrt. Als Stärkungsmittel bet Schwächezuständen des menschlichen Körpers und aller seiner Theile, e ma r kun 95 Far 7. d er Grotb roßumstadt N wie bei Ohnmachten, Kopfschmerzen, Gliederreißen u. s. w., ist die Anlhosent don bervorragendster Wirksam.] Ilur XV. Nr. 20 Acker, 1 12 55— Die ö keit, wie die rühmlichen Anerkennungen vieler geehrten Consumenten zur Genüge beweisen. Die Anthosenz f. 10 0b Menu N wird in Flaschen zu 5. 7½, 15 und 20 Sgr.= 18, 27, 53 und 105 kr. rb. verkauft und ihres äußerst 5„ 10 Acker neben 8 7 5 85 Ari. w. lieblichen und anbeltend feinen Wohlgeruchs wegen nicht nur in den meisten Parfümertegeschäften, 5 3 75 Sir e 20 10 00 K ö 4 sondern in Folge itrer sonstigen mannichfaltig guten Eigenschaften auch beretts in zablreichen Material- oder 75, n A Su ee e ie 1 7 1 Spezereihandlungen geführt. 5 1 1. habt, 40 1 Ira 1 7 J 11 7„„ 2 Acker, neben sich und Friedrich Hi⸗ Han Und N ö Lal 1 2 13* Lu 1 I 1 brechis Wittwe= 133 Klftr. sei, penn! 1— f 5„„ 3 Acker, neben Georg Pbilippi und ganzen Stre des Dr. Heß, nach langjährigen Erfahrungen in unübertrefflichfser Gute uur von de m U uber Heinrich Dietz— 225 Klftr. die hum zeichneten bereitet, ist bei Heiserkeit, Grippe, Husten, Verschlelmun!, Auswurf u. s. w., sowie überhaupt N„„ 20 5 Acker, neben sich und andrerseite* bet Hals- und Bruftleiven aller Art, das allervorzuglichfe, bewährteste und beste Daus mitte 9 Aufstößer= 804 Klftr. urch du 9 sowohl für Kinder, wie auch für Erwachsene jeden Alters, und wird in Flaschen zu 5 und 10 Sgr.— 18 f„„ I Wiese, neben der Usa und andrer sclun, där auch 35 kr. 1p. verkauft. ö seils Aufstöser= 430 Kiftr. dir alem N Bel der außerordentlichen Güte und Belsebtbeit dieses Kräuter Malz Brussaftes erlaube ich b. Gemarkung Nauheim. dla, ö mir, die Herren Wiederverkäufer ganz besonders auf denselben aufmerksam zu machen Nr. 46 Acker hinterm Stechhaus, zwischen der Hoheits⸗ Fler 0 ö 2 10 60 grenze und Heinrich Dietz in Friedberg 1 Cass. 1 e 9 kräuter. f e 60 1 1 Acker 5 Rib. oder + 394,5 Kiftr nabrüc ö 85„ 47 Acker hinterm Slechhaus, 9 0 8 10 dee 80 erllat nur äch t fabrtzirt von Dr. Heß in Berlin, ist eine Zusammensetzung magenstärkender, die Verdauung be⸗ stößt inerseles gal Doheit Fenze, an 11 noch zu N 6. und aut—— Bestandtheile. 1 55 jede 1 11 oder 10 8 Frankfurter Straße 1 Cass 4022 keine den ilsa f ährun ad Stärkun Verdauung, g—— 1 N 55 ee 3 9 D e für Wochnerinnen,„ 61 Acker zwischen der Hoheitsgrenze und den el. sallgefund 1 g Ammen, Reconbalescenten und Kinder, auch bei Seropheln ꝛc. dieser Kräuter-Malz-Kaffee statt des wuk⸗ stoßenden fr e nete Acker der Prop N lichen, oft schädlichen Kaffee's nach dem Ausspruche bewährter Aerzte auf das Gewissenhaftesle empfoblen 9 e 9 5 5 als Fr ederg 2 192 Kifir. nordd N 0 werden. Der Verkaufspreis pro Packet it nur 3 Sgr.= 18 kr. rh.— Nachdem nun dun neus pin 50 WI* selöst ½ Cass. Acker 20 Ruthen oder Die Aegien ö richtungen dieser außerordentlich vorzügliche Kräuter⸗Malz⸗Kaffee in umfangreicherer Weise geliefert N— 1 Klftr. zusammen 3028 Kiafter hessen fei 5 werden kann erlaube ich mir den resp. Herren Kaufleuten, welche davon noch nicht am Lager haben, den⸗⸗. 1 n Berech gung in der Ufa** N selben zum Wiederverkauf zu offeriren und bemerke, daß Herr F. A. Wald, Mohrenstraße Nr. 37a in 1 W 70 sammt der Flscherel Bere 6 sst diese N Berlin, welchem ich den alleinigen General⸗Vertrieb für meine sämmtlichen Artikel übertragen] künftigen 45 den 26. November l. J. lle Klasen 1 babe, die Bezugsbedingungen slets franco mittheilen wird, jedoch nur auf portofrese Briefe oder Siretfbände, Montag den a 90 Ubr. fan. 1 aus denen die Firma deutlich zu ersehen ift. N 18 nee auf 12 Jabre ander⸗ 10* 0 Gegen fankirte Einsendurg der entsprechenden Geldbeträge an Herrn Wald wird selbiger von obigen] bei dem untersertigten b badet 1 515 eingeladen Jaller 5 N Artikeln auch nach allen Orten des In- und Auslandes direkt versenden, ohne Verpackungskosten zu bee] welt verpachtet, wou Pachtliebbader blermit eint zuhigeng N rechnen.— Man richte alle Anfragen, Geldsendungen und Bestellungen nur an Herrn F. A. Wald,] werden. aber 1866 Frage ba 0 Mobrenstraße 37a in Berlin. Ockstadt den 19. Novem 866. in Ob, ld! 9 Bertin Dr. Heß Freiherrlich von n sches Rentamt 1 berheß N. SDeßg, 5. 0 königl. preuß. approbleter Apotheker 1. Klasse und technscher Chemiker;); 8 15 1 l bann, 10 16 Lehrer der Gesundheits, und Naturwissenschaften; Fabrikant von technisch⸗ 3 K 5 Ruhe iber ö f chemischen und Gesundheits- Artikeln Nalen Ex für K* 0 1 N rm 1— 5 7 9 „ r f Landkalender für das Großherzogth. Hessen 4 kr. fürn g potheker Bergmann's Eispommade, Pessischer Haus teund 8 k. auge,. 0 118951 rühmlichst bekannt, die Haare zu kräuseln, sowie deren Ausfallen und Ergrauen zu Gustav 1 1& Schi uff. torpehn verhindern, empfiehlt à Flac. 18, 27 und 36 kr. Ph. D. Kümmich. bei indernage pchimff..