1 4 — 1866. Mittwoch den 19. Dezember. M10. A nzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint wöchentlich zweimal, Mittwoch und Sanislag. — — A nunsere Leser! N Die Vermehrung von nahezu 200 Abonnenten innerhalb Monatsfrist bekundet am besten, welche wohlwollende Aufnahme unser ver— größertes, in seinem Inhalte vermehrtes und erweitertes Blatt in der kurzen Zeit seines Erscheinens gefunden hat, sie ist uns der erfreulichste Beweis, daß wir dadurch einem wirklichen Wunsche und Bedürfnisse unserer Leser in Stadt und Land entgegengekommen sind und veranlaßt uns den „Anzeiger für Oberhessen“ vom 1. Januar k. J. an wöchentlich dreimal(Dienstag, Donnerstag und Samstag ) erscheinen zu lassen. Die Redaktion des„Anzeiger“ wird ihr Amt in der bisherigen Weise fortführen und sich angelegen sein lassen, die wichtigsten und interessantesten Tagesbegebenheiten in gedrängter Auswahl der sonstigen Mittheilungen mit aller Sorgfalt zu treffen. kommen, regere Theilnahme an dem öffentlichen L wohl berührenden Zeitfragen anzuregen, ohne hierbei den Standpunkt eines politischen Parteiblattes einzunehmen. Zusammenstellung, so rasch es das dreimalige Erscheinen des Blattes ermöglicht, zu liefern, auch die Sie hofft bei denjenigen Lesern, welchen größere Zeitungen nicht zur Hand eben zu erwecken und ein größeres Interesse an allen das Wohl der Einzelnen wie des Gesammt⸗ unterstützende Mittheilungen werden mit Dank angenommen. Das„Beiblatt“ wird wie bisher wöchentlich einmal in einem halben Bogen beigegeben unter dem Titel „Unterhaltungsblatt zum Anzeiger für Ob und zwar gleichfalls in vergrößertem Formate, wodurch auch bei diesem eine größere Mannigfaltigkeit Alle in diesem Streben uns erhessen“ seines Inhaltes möglich wird. Die durch das vergrößerte Format und das dreimalige Erscheinen des Blattes sich bedeutend erhöhenden Herstellungekosten gestatten uns nicht den bisherigen Abonnementspreis sortbestehen zu lassen; wir waren jedoch bedacht, denselben so wenig als möglich zu erhöhen, so daß er vom 1. Januar k. J. an halbjährlich beträgt: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., bei sämmtlichen Postämtern des Oroßherzogtbums 1 fl. 6 kr. Bestellungen bei der Post beliebe Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, bestellung erfolgt. man baldigst zu machen, damit in der Zusendung det Blattes keine wenn nicht ausdrücklich Ab⸗ Die Redaktion. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 52 sub 2. Bekanntmachung, die Anstellung Generalconsuls für das Großherzogthum Hessen betreffend.— sub 4. die Ausgabe des in Gemäßheit des Gesetzes vom 26. April 1864 angefertigten Staats— papiergeldes betteffend. a Nr. 53 sub 1. Bekanntmachung, die Frankirung der Fahrpostsendungen müttelst Freimarken oder Francocouverts betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Gebühren Nr. 54 sub 1. Bekanntmachung, Königlich Bekanntmachung, Sächsischen eines die Nr. 55. Nichts. bei dem Ab⸗ und Zuschreiben der zu versichernden Gebäude in den Brandversicherungs— katastern betreffend.— sub 5. Bekanntmachung, die Einführung einjähriger willigen betreffend. Frei⸗ Betreffend: Verbreitung einer Abhandlung üder„das Zuchtstlerwesen.“ Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Durch die Post erhalten Sie unter Couvert Exemplare einer Abhandlung in obigem Betreffe mit dem Auftrage, jedem Mitgliede des Gemeinderaths ein solches zuzustellen und in Gemeinschaft mit den Mitgliedern des Gemeinderaths bei Anschaffung von Zuchtstieren und Vergebung der Unterhaltung den sehr wichtigen Inhalt dieser Abhandlung nicht außer Beachtung zu lassen. Edikt Verkündigung während des 18. Landtags von den Ständen überreichten gemeinschaftlichen Beschlüsse betr. die Eröffnung des 19. Landtags betreffend.— sub 2 der landesberrlichen Entschließungen auf die Friedberg den 17. Dezember 1866. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tra pep. Friedberg den 17. December 1866. Tr a p m. Hessen. Dar mstadt. Das Großherzogl. Regierungsblatt Nr. 53 enthält:(Schluß.) XI. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 3. Nov. die Bestellung des Kaufmanns Eufrasio Lopez de Aranjo zum Vice⸗Consul in Rio Grande de Sul in Brasilien zu genehmigen;— den Ministerial-⸗Kanzlisten 2. Kl. im Ministerium der Finanzen Jaide zum Ministerial⸗Kanzlisten 1. Klasse bei dem Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Acußern zu ernennen;— den Distriktseinnehmer Flemming zu Battenberg in gleicher Diensteigenschaft in die Distriktseinnehmerei Butzbach zu versetzen;— den Oberförster Dittmar zu Steinbrückerteich zum Forstmeister in Jugenheim zu ernennen;— dem Pfarramts⸗Candibaten Kraus aus Erbach die evang. Pfarrstelle zu Ilbeshausen zu Übertragen,— den von bem Herrn Fürsten zu Isenburg⸗ Birstein auf die evang. Pfarrstelle zu Götzenhain präsen⸗ tirten Pfarxamts⸗Candidaten Conschuh aus Geinsheim fü diese Stelle zu bestätigen,— dem Schullehrer an der 1. evang. Schule zu Egelsbach Sauerwein die 3. Stadt⸗ mäsdchenschule erste Abtheilung zu Darmstabt— und dem Schulamts⸗ Aspiranten Vogel aus Semd die 1. evang. Schulstelle zu Nleber⸗Ramstadt zu übertragen;— 6. Nov, den Staateanwalt bei dem Bezirksstrafgericht Gießen v. Buri zum Ober⸗ Staatsanwalt bei dem Hofgerichte der Propinz Oberhessen,— den Hofgerichts-Assessor bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg Machenhauer zum Hofgerichtsxach bel dem genannten Hofgerichte zu ernennen; — dem Pfarramtio⸗Candidaten Drescher aus Ziegenberg bie evang. Pfarrflelle zu Wahlen,— und dem Schullehrer Sturmfels an der 2. evang. Schule zu Semd die 1. evang. Schulstelle daselbst zu übertragen;— 8. Nov. den Kammer junker und Nittmeister in dem 1. Reiter-Regiment Frhrn. v. Lepel— und den Kammerjunker und Ministerial Secretär 2. Klasse in dem Ministerium des Großherzog— lichen Hauses und des Aeußern v. Werner zu Kammer herrn zu ernennenz— 16. Nov. dem evang. Pfarrer Dornseiff zu Münster(Decanat Butzbach) die evang. Pfarr⸗ stelle zu Eschollbrücken,— dem evang. Pfarrer Siebert zu Nieder-Ohmen die evang. Pfarrstelle zu Münster(Decanat Butzbach),— dem Schulamts- Aspiranten Steitz aus Beienheim die evang. Schulstelle zu Borsdorf;— 18. Nov. dem Oberst-Stallmeister-Freiherrn van der Capellen die oberste Leuung des Obersthofmarschallamts zu übertragen. XII. Versetzungen in den Ruhestand: am 3 Nov. Forstmeister Frhr. van der Hoop zu Jugenheim unter An⸗ erkennung seiner langjährigen und treuen Dienste, auf Nachsuchen,— Kanzlist Ihm bei der vormaligen Bundes— tagsgesandischaft. XIII. Concurrenz für: die zweite evang. Pfarrstelle zu Laubach mit einem Gehalte von 606 fl. 49 kr.(Präsen⸗ lation des Herrn Grafen zu Solms-Laubach);— die evang. Schulstelle zu Willoss mit 300 fl.(Präsentation des Herrn Grafen von Schlitz genannt v. Görtz);— die evang. Schulstelle zu Breungeshain mit 300 fl., so— wie 12 fl. 49½ kr. für Heizung des Schullokalg;— die 2. kath. Schulstelle zu Ober Ingelheim mit 320 fl und 35 fl. für Heizung des Schullocals. — Auf die von mehreren Zeitungen gebrachte Nachricht, daß für die dem Großherzogl. Hause verloren gegangenen Domänen bei den Ständen ein Antrag auf eine Entschädigung von 3 Mill. Gulden eingebracht werden würde, erwiedert die Darmst. Ztg., daß Niemand beabsichtige, einen Ersatz für die gebrachten Opfer zu fordern. — Die„Hess. Lds.-Ztg.“ gibt folgende ver⸗ blümte Andeutungen:„In Folg: mannigfacher Indieien, wonach seit geraumer Zeit bei einem bedeutenden Lieferungsgeschäfte Betrügereien großer Art stattfinden, sollen dem Vernehmen nach mehrere Anwälte mit der Ansammlung von Material betraut sein, um eine Anklage gegen die Betheiligten wit der Aussicht auf sofortigen Erfolg zu erbeben, Voraussichtlich werden wir dann bei einer der nächsten Assissen interessante Verhandlungen er⸗ leben, wie sie bis jetzt hier kaum vorgekommen sein dürften.“ Es circuliren dahier falsche preußische Kassenanweisungen à 1, 5 und 10 Thlr. und sollen dieserhalb mehrere Verhaftungen stattge⸗ funden haben. Man nennt bis jetzt einen Hand- lungscommis und einen Dienstmann. — Am 13. wurde vor dem Bezirksstrafge⸗ richt in Darmstadt eine Anklagesache des Abge⸗ — „57... — 1 N 0 0 1 15 1 10 1 I 1 14 1 0 9166 2 — ee —.——— 5 S eee ordneten Metz gegen Hofgerichts- Advocaten Ernst Emmerling, thatsächlicher Redacteur der„Hessischen Volksblätter“, und Setzer Kühn, nomineller Redacteur, verhandelt. Emmerling wurde wegen Verläumdung und Ehrenkränkung des Abgeordneten Metz in vier Wochen Ge⸗ fängniß und 110 Gulden Gelostrafe, Kühn in eine Geldstrafe verurtheilt. Zugleich wird Ver— öffentlichung des Urtheils in den„Hessischen Volksblättern“ und Vernichtung der betreffenden Exemplare erkannt. Der Verurtheilte hat Appella⸗ tion eingelegt. — An diejenigen Personen, welche an dem letzten Feldzug activ Theil genommen haben, sollen Felddienstzeichen, und zwar im Laufe des nächsten Monats ausgetheilt werden. * Nauheim. Wie man hört wurde der seit Jahren hier angestellt gewesene Bad-⸗Inspector Schäffer als Salinen-Inspector zur früher bayerischen jetzt preußischen Saline Orb versetzt. Gießen. Am 15. d. hat dahier eine vor⸗ läufige Versammlung wegen der Wahlen der Provinz Oberhessen zum norddeutschen Parlament stattgefunden, zu welcher besondere Einladungen ergangen waren. Ueber die Verhandlungen ist noch nichts Näheres bekannt geworden. Offenbach. Das Frkft. Journ. schreibt von hier: Ein Mann, Namens Joh. Stirtz aus Schlitz, derzeit Maschinenführer in der Landré'schen Fabrik hat ein Probegewehr mittelst Handarbeit, ohne Drehbank, gefertigt, aue dem in einer Minute 15 Schüsse gethan werden können, wovon sich mehrere hiesige erfahrene und waffenkundige Schützen überzeugt haben. Die fragliche Waffe hat überdieß noch besondere Vor⸗ theile, nämlich beim Laden nur 4 Tempi, während bei dem Zündnadelgewehr deren 7 erforderlich sind. Auch braucht die Nadel nicht gezogen zu werden; sie zieht sich vielmehr beim Laden von selbst. Zudem hat das neu erfundene Gewehr eine sehr solide Versicherung, welcher noch eine andere beigegeben werden soll, sobald der Erfinder durch Annahme seiner Waffe Belohnung finden wird. Zugleich ist die Zündmasse eigene Er⸗ findung, welche, ohne zu verderben, viele Jahre aufbewahrt werden kann, und die, ob sie trocken oder feucht liegt, sich immer gleichmäßig entzündet. Mainz. Die Kaserne des hessischen Deta— chements, welches zur Bewachung des Gefäng⸗ nisses bisher dahier stationirt war, wurden im Laufe der verflossenen Woche ausgeräumt. Die Kasernen⸗Utensilien, Bettwerk und sonstigen Gegen⸗ stände wurden weggefahren und sollen noch Worms gebracht worden sein. — Aus dem Referat über die am 12. d. abgebaltene Gemeinderathssitzung heben wir her⸗ vor: Auf eine Schilderung der Lage der in Friedberg bestehenden, sehr wohlthätig wirkenden Lehranstalt für Blinde beschließt der Gemeinderath, derselben eine Unterstützung von 100 fl. zufließen zu lassen. Preußen. Berlin. Ja der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 13. überreichte der Finanzminister einen Gesetzentwurf, betreffend die Ermächtigung zur Aufhebung des Salzmonopols, eventuell auch ohne die Zustimmung der süd⸗ deutschen Regierungen. — In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 14. wurde die Berathung bis zur Annahme des Etatsgesetzes geführt. Der Minister der Finanzen erklärte die Aenderung des directen Steuersysteme für unthunlich. Montag den 16. erfolgt die Berathung über das Genossenschafts⸗ wesen und Dienstag die Schlußberathung des Etats. — Die Dotationen sollen in der Weise ver⸗ theilt worden sein, daß Graf Bismarck, v. Roon und v. Moltke je 300,000 Thlr., und Herwarth, v. Bittenfeld und Vogel v. Falckenstein je 200,000 Thlr. erhalten haben — Die letzten Verhandlungen des Abgeord- netenhauses, in welchen die liberale Partei gegen die innere Politik des Ministeriums kräftig auf⸗ getreten, haben zu dem Gerüchte einer bevor- stehenden Auflösung des Hauses Veranlassung gegeben. Es wird jedoch hierzu wohl nicht kommen, da sich die Regierung von einer solchen Maßgabe keinen erheblichen Erfolg versprechen kann. — Die Verhandlungen der preußischen Re- gierung mit dem Fürsten von Thurn und Taxis sind bereits soweit gefördert, daß in dem ganzen seitherigen Taxis'schen Postgebiet mit Anfang März nächsten Jahres das Postwesen vollständig auf Preußen übergeht, während schon mit dem Neujahre die Verwaltung von der preußischen Regierung übernommen wird. Für die ersten zwei Monate jedoch bleiben die Revenüen noch dem Fürsten Taxis. — Der Papst hat an den König von Preußen ein eigenhändiges Schreiben gerichtet, um ihm für seine gütigen Bemühungen im Interesse der weltlichen Herrschaft, sowie auch für das eben von Berlin angelangte artige Geschenk von 500 Zündnadelgewehren zu danken. — Die Truppendurchzüge durch Oderberg in der Richtung nach Krakau und Lemberg be— stätigen sich. Wie die„Br. Ztg.“ erfährt, haben seit dem 5. große Massen von Infanterie und Artillerie meist zur Nachtzeit Oderberg passirt. Schleswig⸗Holstein.„Die Deputation aus Nordschleswig ist jetzt von Berlin zurückge— kehrt, nachdem sie die Adresse gegen eine Theilung Schleswigs an das Abgeordnetenhaus abgeliefert hat. Die Deputation hat sich ca. acht Tage in der Hauptstadt aufgehalten und überall durch die Schilderung der hiesigen Zustände sehr viel Sympathie erweckt. Dem Vernehmen nach werden die Herzogthümer wahrscheinlich die Einverleibung als Weihnachtsgeschenk begrüßen können.“ Frankfurt. Die militärischen Mitglieder der Bundesliquidations-Commission haben sich nach den früheren Bundesfestungen Ulm, Rastatt, Mainz, Landau und Luxemburg begeben, um Bestand und Werth des Artillerie- und Genie⸗ materials festzustellen. Hanau. Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Hanau⸗Wächtersbach wird, wie jetzt definitiv be⸗ schlossen ist, am 15. Januar stattfinden. Auch die Strecke von Wächtersbach bis Schüchtern wird dann in kurzer Zeit dem Betrieb übergeben werden können, während die gänzliche Beendigung der Bebra-Hanauer-Bahn bei den großen Terrain⸗ schwierigkeiten zwischen Schlüchtern und Fulda wohl noch immer längere Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Würtemberg. Von den Mitgliedern des Landescomités der deutschen Partei ist an den geschäftsleitenden Ausschuß des liberalen Centralwahlcomités für den norddeutschen Reichs- tag in Berlin ein Schreiben folgenden Inhalts ergangen: Geehrte Herren! Wir, die unterzeichneten geschäfts⸗ führenden Mitglieder des Landescomite's der deutschen Partei in Würtemberg, beehren uns, Ihnen hiermit unser volles Einverständniß mit den in dem Aufruf des liberalen Wahlcomite's vom 12. Nov. ausgesprochenen Ansichten zu erklären. Indem die Vorbereitungen zu einem Par⸗ lament getroffen werden, in welchem die süddeutschen Be⸗ völkerungen nicht vertreten sind, empfinden wir es leb— haft, daß die durch die letzten Verträge geschaffene Ordnung der Dinge, wenn auch ein Fortschritt und nothwendiges Mittel zur Einigung Deutschlands, doch eine Schranke gezogen hat, deren künftige Beseitigung die dringende Auf⸗ gabe der Patrioten diesseits und jenseits sein muß. Mit Freuden ersehen wir aus Ihrem Aufruf, daß wir uns mit Ihnen in dieser Auffassung begegnen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen für die bevorstehenden Wahlen den besten Erfolg, indem wir unsererseits un sere Be- strebungen für die ersehnte Einigung fortsetzen, und senden Ihnen berzlichen Gruß. Stuttgart den 5. Dezbr. 1866. (Folgen die Unterschriften.) Oesterreich. Der österreichische Minister v. Beust soll die Absicht haben, den Mächten Eutopa's eine allgemeine Entwaffnung vorzu- schlagen. Der Vorschlag wäre allerdings gut und ihm Erfolg zu wünschen, allein— es wird halt beim Alten bleiben. — Ein Gerücht, dessen Bestätigung indessen noch abzuwarten ist, spricht von einem Duell zwischen Benedeck und dem Grafen Clam-Gallas. Schweiz. Der Bundesrath hat die Re- gierung des Cantons Wallis aufgefordert, den im Canton Wallis sich befindenden Jesuiten jede öffentliche und private Lehr- und Erziehungsthätig⸗ keit in Schule und Kirche zu untersagen. Italien. Die Eröffnung des italienischen Parlaments hat am 15. zu Florenz stattge: funden. Der König äußert in seiner Thron⸗ rede dem Papste gegenüber wohlwollende Ge— sinnungen und stellt in kirchlicher Beziehung die Beseitigung der Differenzen zwischen Kirche und Staat in Aussicht. Der königlichen Rede zufolge scheint das Hauptaugenmerk der Regierung, da die Einigung Italiens nunmehr zur Thatsache geworden, auf die Hebung des Nationalwohlstandes gerichtet zu sein. Amerika. Amerikanischen Nachrichten zu— folge soll die Armee der Vereinigten Staaten auf thren kleinsten Etat, 55,312 Mann, gebracht werden Die grögte Effektivstärke unter der gegenwärtigen Organisation würde 76,382 Mann betragen. Die Flotte der Vereinigten Staaten umfaßt gegenwärtig 294 Fahrzeuge mit 2553, der Mehrheit nach sehr schweren Geschützen. Darunter sind 63 Panzerschiffe, 6 Fregatten und 65 Linienschiffe, 31 von diesen Schiffen haben über 2500 Tonnen Gehalt. Während des Krieges zählte die Marine 600 Schiffe, von denen über 300 verkauft worden sind. Frankfurt. 392 junge Leute, darunter auch solche, welche erst 1868, gestellungspflichtig sind, hatten sich zum einjährigen Freiwilligen⸗Dienst gemeldet. 260 derselben wurden bei der am 5. Dezember stattgehabten Musterung für tauglich erklärt; nur wenige wegen körper⸗ licher Untüchtigkeit gänzlich vom Militärdienst befreit. Die Aus musterung derjenigen hiesigen Bürgersöhne, welche sich nicht zum einjährigen freiwilligen Dienst melden konnten und ihre dreijährige Dienstzeit in der Armee zu vollbringen haben, fand am 6. Dezember statt. Einschließ⸗ lich der zugelassenen Einjährigen waren 505 junge Leute militärpflichtig; abzüglich derjenigen, welche kurzlich schon als Einjährige bezeichnet worden waren, wurden heute 109 für tauglich zum Militärdienste befunden. Von der am 7. vorgenommenen Aus musterung der jungen militärpflichtigen Leute aus Sachsenhausen. und den Land⸗ gemeinden wurden ausgemustert 149. Für tauglich zum sofortigen Eintritt wurden 36 befunden; die Uebrigen wurden theils auf ein Jahr zurückgestellt, theils ganz vom Militärdienst befreit. Mainz. Die hiesigen Briefträger tragen jetzt nach Art der Eisenbahnkondukteure des Abends vorn auf der Brust brennende Laternchen, um die Adressen besser lesen, hauptsächlich aber wohl, um die Wege über unbeleuchtete Hausfluren und Treppen ohne Halsbrechen passiren zu können. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Newyork. Das Hamburger Postdampsschiff„Bavaria“, Capt. Meier, welches am 24. Nov. von Hamburg nach Newyork abging, ist nach einer sehr stürmischen Reise von 14 Tagen wohlbehalten hier angekommen. Hamburg. Das Hamburger Postdampfschiff„Teu⸗ tonia“, Capt. Haack, welches von Newyork am 1. Dec. abging, ist nach einer glücklichen und schnellen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staaten⸗Post sowie die für England und Frankreich bestimmten Passagiere ge⸗ landet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 55 Passagiere, 800 Tons Ladung und 21 Briefsäcke. Bremen. Das Bremer Postdampfschiff des Nord⸗ deutschen Lloyd„Bremen“, Capt. Neynaber, welches am 1. Dezember Newyork verließ, ist nach einer glücklichen und schnellen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staalen⸗Post, sowie die sür England und Frankreich de⸗ ummten Passagiere gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 77 Passagiere, volle Ladung und 76,000 Dollars Contanten. Eingesandt. Alle Theaterfreunde erlaubt man sich auf das heute Abend stattfindende Benefice der Frau Kern aufmerksam zu machen. Ihre„Preciosa“ ist eine ihrer besten Leistungen, wie uns von glaubwürdigsier Seile versichert wurde. Die Direction hat alle Anstalten getroffen, um die Vorstellung zu einer glänzenden zu machen. Frau Kern hat es wohl verdient, daß man ihre seitherigen vortrefflichen Leiflungen durch recht zahlreichen Besuch ihres Benefices lohn. Frau Kern bat gezeigt, daß sie Meisterin in jedem Fache iß; ihre„Charlotte Zeisig“, ihr„Taugenichts“, ihre„Philippine Welser“ werden une mer im Gedächtniß bleiden. Ein Theatersreund. Die Christbescheerung jör die Kinder der hiesigen Kleink'aderschule sell in dem Saole des diesigen Rathhauses Sonntag den 23. Dezember, Abends balb fünf Ubr, flatt⸗ finden. Indem die Freunde der Anstalt zu dieser Feter eingeladen werden, wird zugleich bemerkt, daß an dem Eingang ein Eintrittsgeld von mindestens 3 Kreuzer zum Bessen der Anftalk erhoben werden soll, um dem großen Andrang vorzubeugen, durch welchen bei dieser eier ein früberen Jahren öfters Störungen vorgekommen find. Die Eltern der Kinder erhalten in der biesigen Kleinkinderschule von der Lehrerm eine Freikarte. Der Vorst and wle die Kun Leben Ehestas 20908(De 1067, Mor etbeils te markung gele Gemeinde vm mufolgt, öfen Reicht! 2711 Freue Uy el das due lichen Suez und Flidardt an den Mer Friede —— 2 Brenn 2719 dre. nialwald öffentlich de 130 1850 —— nämlich: Bekannt machung. 2420 Die Zettungsabonnementsbeträge für das nächste Quartal werden vom 21. d. M. an durch einen Post⸗ unterbediensitten erboben. Wir bringen dieses lichst zu beschlrunigen, indem es mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß, die Abfertigung der Erbebers mög- denjenigen überkassen bleibt, ihre Zettungs Pränumeratianen am Postschalter zu machen, dei welchen die Erbebung des Betrags bel wiederholtem Versuche nicht zu bewirken war. Neuiugebende Abonnenten oder diesenigen, welche andere Zettungen wünschen, wollen ihre Bestellungen schriftlich am Postschalter oder durch den betreffenden Briefträger aufgeben Friedberg den 17. Dezember 1866. Großberzogliches Postamt Friedberg Brentano. Der rühmlichst bekannte E. G. Walter'sche Fenchel-Honig-Extract, bewährtes Mittel bei allen Hals- und Brustleiden, Katarrh, Husten ze. sowie ben Verdauungsstockungen die/ Flasche zu 7½ Sgr. Windecker. 1 Edietalladung. 2390 Nachdem die Ebefrau des Peter Joseph Möbs 1. von Nieder⸗Mörlen, Franziska, geb. Wettner von Oppersbofen, mit Tod abgegangen ist, werden auf An trag deren nächsten gesetzlichen, mit unbekanntem Auf entdaltsort angeblich in Amerika abwesenden Erben, Elisadetde Dietz, Tochter des Jobanncs Dietz und dessen Ebefrau Elisabetda, geb. Wetlner, einer Schwester der Erblasserin; sowie die Kinder der Schwester Juliane Wettner, im Leben Ehefrau des Matthäus Schick zu Molsburg im Herzogtbum Nassau, blermit aufgefordert, binnen Frift von drei Monaten über die Antretung der tbaen deferirten Erbschaft der Peter Josepd Möbe 1 Ebefrau sich dabier zu erklären, als sonff Verzicht unterstellt und solche den anwesenden Erben üderlassen werden wird. Friedberg am 30. Oetoder 1866. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Steinberger, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Bekanntmachung. 2698(Dornassenbeim.) Montag den 4. Februar 1867, Morgens Herbert von Dornassenbeim 10 Aecker, in dasiger Ge⸗ markung gelegen und zu 2808 fl. 8 kr. taxirt, in dem Gemeindezimmer zu Dornassendeim, amtlicher Verfügung zufolge, öffentlich meistbietend versteigert werden. Reichels beim den 11. Dezember 1866 Großberzogl. Hess. Landeberschulthelßeret st 11 Uhr, sollen dem Jobann Adam eee und Hämörrhoidalbeschwerden ist die/ Flasche zu 12½ Sgr., in stets stischer Waare acht zu haben in Friedberg bei J. A. 2394 Wein ⸗Versteigerung. 2421 Montag den 23. Dezember d. J., Nachmittags 2 Ubr, sollen im biefigen Ratbdause 7 Körbe, à 50 Flaschen moussirende Weine enthaltend, öffentlich zwangsweise an den Meisibietenden versteigert werden. Frledberg den 18. Dezember 1866. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Groß herzogliches Orcggericht Friedberg J. B. d. 8. Der dienstälteste Gerichtsmann Fouc ar. . * Die Uähmaschinen-Fabrik Adam Ope! in Rüsselsheim am Main empfiehlt attre NMähmaschinen von vorzüglicher, vielsetitig anerkannter Güte, mit den neue ten Verbesserungen, mit Garantie und zu den billigsten Preisen. 2643 — Agenten werden gesucht.— %%%%%%%„“ 44%„0%„„„4% Zettel⸗& Einschlaggarn 2679 in allen gangbaren Nummern von bekannter Qualität zu den möglich billigen Preisen bet Friedberg. Nathan Hirschhorn, Usagasse 251. Ed stein v. e. 1 Bekanntmachung. 2711 Freitag den 21. December 1866, Nachmittags 2 Uhr, soll im Landgerichtelokale die Lieserung des für das hiesige Bezirksgesängniß im Jabre 1867 erforder lichen Sirobes, Oels, Besen, Besorgung der Wäsche und Flickarbeiten, sowie die Verköstigung der Gefangenen, an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 14. Dezember 1866. e eee Friedberg e Bekanntmachung. Brennholz Versteigerung in der Oberföͤrsterei Ober⸗Rosbach. 2718 Freitag den 28. d. M. werden im Doma nlalwald Malnzerbecken an die Melstbletenden öffentlich versteigert: 13½ Stecken Kiefern Prügelholz, 13 Stecken Kiefern Stockholz, 1550 Wellen Birken-Prügelhelz, 1571 Wellen Kiefern Reiserbolz, 579 Gebund Girnstern. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung 9 Uhr Morgeno am Zorfigarten im Westerfeldschenwald. Ober⸗Rosbach den 14. Dezember 1866. Großberzogliche Oberförsterei Ober Rosbach Bing mann. Bekanntmachung. 2712 Zu der heuligen Versammlung der ist. Vor- standes zu Assenheim wurde von dem Anlehen von 3000 fl. d. d. 15. April 1862 die Partial Obligation Nr. 25 wit 100 fl. zur Rückzahlung durch das Loos gezogen. Der Jubaber dieser Obligatton wird blerdurch auf- geforrert, solche nebst Zinscoupons und Talon läng ien do zum 15. Januar 1807 an den Rechner der ist. Ee meinde Assenbem, Bezirks⸗Bauaufseber Schneider zu Frledberg, abzultefern indem von diesem Zeitpunkte an keine Zinsen mehr vergütet werden. Assenherm den 14. Dezember 1863. Der tor. Vorstand Sisel Hirsch. Petroleum Lampen 2000 in schönster Auswahl und zu den billigsten Preisen verkanft untet Garantie Wilhelm Söllner, Spengler. Auch bringe ich meine so beliebt gewordenen Gas-Oel— oder Lygroine-Lampen in empfebleude Erinnerung. A f neige. 2676 Rockenberg. nachzukommen, baden sich die biesigen Geistlichen und Lehrer entschlossen eine Schule zu gründen, die eine Vorbereitungsschule für bödere Lebranstalten sein soll. Für jetzt noch bleibt die Schule ein Privatunternebmen des Herrn Pfarrer Gabel.— Alle Eltern, die geneigt sind ihren Kindern in untengenannten Fächern Unterricht geber zu lassen, find gebeten sich an den Unternehmer zu wenden. Für Wohnung und gute Pflege wird ge sorgt.— Fächer, die gegeben werden, sind: Lateln, Französisch, Grlechisch und Realien. Für den Religtons unterricht evangelischer Kinder ist gesorgt.— Musik wird besonders berechnet und haben sich die Musiklernenden an den Unterzelchneten zu wenden. Der Cours nimmt mit Neufahr seinen Anfang und können alle Knaben vom neunten Jahre an zugelassen werden Für die Lehrer: Kanz. Farbloset flüffiger Kitt von Ed Gaudin in Paris, 424] unentbehrliches Hausmittel zum Kalckitten von Glas, Porzellan, Marmor, Holz, Pappendeckel, Papter 15. à 14 kr. pr. Flacon dei Gustav Dieffenbach. PPTP Gichtkranken,„ e die sicherste, leichteste und schnellste Heilung ihrer Leiden de— lebren wollen, ist„Dr. Hoffmanns zuver- lässiger Gichtarzt“ dringend, zu empfehlen. Sein einfaches Heilverfahren ist nicht blos das kürzeste, sondern auch das wohlseilste. Dieses Büchlein ist für 27 tr. in allen Buchhand⸗ lungen zu bekommen; in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff. 2716 Ueue Linsen, Erbsen x Pohnen, 2445 sowie auch 2 billigst bei Ph. Dan Kümmich. Eine große Waschbütte 218 ist zu verkaufen. Das Nähere zu erfragen bei der Exped, d. Bl. Dem Wunsche mebrerer Eltern Vel Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist zu haben: Pyrapapier, roth, blau, weiß brennend, pr. 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Unter 400,000 Treffern befinden sich die Ge⸗ winne von 25mal 100,000 Frs., 10 mal 80,000, 5mal 70,0 00, 5mal 60,000, tomal 50,000 Imal 45,000, 10 mal 40,000, 10mal 10,000, 10mal 5,000, Imal 4,000, 10mal 3,000, 1655mal 1,000, 10mal 600, 180mal 500, im Silber 2657 rantirt ist 2900 mmal 400, 315mal 300 u. s. w. und 60 Frs. eines jeden gezogenen Looses. Es id daher Jedermann die Gelegenheit ge⸗ boten, mit einem kleinen Einsatze einen der oben⸗ stehenden Treffer zu machen. Ein ganzes Loos mit Serie- und Gewinn⸗ nummer erlasse ich zu 2 fl., 4 Loose 7 fl., 6 Loose 70 fl., 1 halbes Loos ü fl. Durch unterzeichnetes Handlungshaus find Loose für obige Ziehung gültig, gegen Einsendung des Betrages, Postnachnahme oder Posteinzahlung zu beziehen. Jeder Auftrag wird schnell und pünktlichst ausgeführt, jeder Bestellung der amtliche Plan beigelegt, nach statigebabter Ziehung die Gewinn⸗ liste jedem Theilnehmer sofort und unentgeldlich zugesandt, und die Gewinne gleich ausbezahlt. 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Gießen. Flick& Kröll. Nauheim. Ph. Jae. Weiß. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitsetheilt von A 0 5&] Oest. 250 fl. b. R. 1839 100 P. EIL Frankfurter Cours. 2„250,„ 1854 57 b. 5 E Pr. L. 185811 18. Dezember 1866. Cours der Staatspapiere. D 1 200 v. 800 63% Oesterr. 5% ct. T8350 1. Tst. 58 ¼, /, ½ bz. u G. I Er. Hess. 3¼/ Obligation.*——„ 100 Pr. v. 1864 66 FP. 5 50% Nat.-Anl. 1854 49¼, ¾ bz. u. G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94% P. 4 G. 2 Schwed. Tul. 10-L. p „ 5% do. 1864 a 2 40% do 180 87 P. Bad. 35 fl. Loose 50 5 Preussen 4 ½0/ Obligat. b. Rth. 98 P Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 91 ⅛ 6 2 Kurh. 40 Tul.-L. b. R. 5 4 5. 3 Frankf. 3½% Obligat. 80% P. F. Hege, 50 fl. L. b. R. 95 1 Bayern 50% Obligation. 100 P. 4 3⁰ do 71½ P.— 5 25%„ 37 5 5 4½0% ½ jähr. b. Rth. 94¾ bz Russland J 50% Obl. i. L. à fl. 12 83 ½ bz. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 5 40⁰ do do 90/8 P Finnland 4½ᷣ% do i. R. 4 105—— EI Sard 36 Fr. L. b. B. Würtemb. 44½% Obl. b. Rth. 94½½ P a 4½% Pfdbr. i. R. 105—— e f. J 1244 2 40% do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105—— 2 Doppelte„ 9 43-45 Baden 4% Obligat. 885% P 5 4½% Pfb. i. R. à 105—— 2 preuss. Friedrd'or]„ 9 57—58 Gr. Hess. 40% Obligat. 89.4 N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 751½ bz. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 48—50 Voll einbezahste Eisenbalnn-Actien und Prioritäten. 5 e 2 3 4½% Bayr. Ostbahn 116¼ G. 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 42 bz. G. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 485 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B.—— 50% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 51½ G. 7 Russ. Imperiales(„ 9 4345 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 47½ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6%—— Gold pr. Zoll- Pf. 0 5 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B.—— 50% do. neueste Emiss.% 64½ P. ½ G.— Hchh. Silb. pr. Z. Pf.„ 30% Oest. Süd. St. u. Lomb, E. B. e 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior.—— Preuss. Kassensch.„ 1 44¼8.—45½ I pohars in Gold„2 26—27 Wiener Wechsel-Cours 94 G. 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