1866. Famstag den 17. November. 92. Anzeiger für Oberhessen. 3 Entbuͤlt die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg Friedberger Intelligenzhlatt. Erscheint wöchentlich zweimal, Miuwoch und San sllag. — 2** eee——. 5 2 81 23 Amtlicher Theil. * Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. 7 Die Katharina Reuning aus Sarrod, Kr. Schlüchtern, in Kurhessen, ist im Betretungsfalle zu arretiren und ander vorzuführen Hungen den 3. November 1866. Bekanntmachung. Durch Verfügung Gr. Ministeriums des Innern ist die Gemarkung Feldheim in polizeilicher Hinsicht der Gr. Bürgermeisterei Utphe bis auf Weiteres zugetheilt und durch Gr. Ministerium der Justiz verfügt worden, daß die ortsgerichtlichen Functionen dem Großh. Ortsgericht Utphe bis auf Weiteres zu übertragen seien. Großherzogliches Landgericht Hungen Dum 0 * Kund Hessen. Darmstadt. Nach einem Artikel ausgehendes Schreiben gerichtet, in welchem die hestigem Sturm und Hagelwetter theilweise über ler Kinder der Augsb. A. Ztg., welche in längerer Auseinander- Diener der Kirche aufgefordert werden, in erster unserer Stadt. Wir sahen Schloßen in der ig setzung darzulegen sucht, daß unter den vom Groß- Linie nur solchen Männern ihre Stimmen zu Dicke von gewöhnlichen Klickern. derzogthum Hessen an Preußen abzutretenden geben, die nicht indifferent und glaubenslos sind, Butzbach. Das Resultat der hiesigen Wahl⸗ Domanfalęütern kein Privateigenthum des Groß- sondern lebendiges protestantisches Bewußtsein männer⸗Wahl ergab von 291 Abstimmenden für 10 derzogs verstanden sein könne, will es scheinen, haben, kirchenrechtliches Wissen und tieferen Ein- L. Vogt 249 Stimmen, M. Kuhl 249, Jak. 1 als wenn in dieser Beziehung die Ansichten beider blick in die wirklichen Zustände unserer Landes- Wießler 240, N. Grüninger III. 228, Jobs. 8 Regierungen auseinandergingen. kirche besitzen. Als solche Männer werden bezeichnet: Krauß 210. *— Es ist hier das Gerücht stark verbreitet, 1) Herr Professor Wasserschleben, Lehrer des Preußen. Die Anwesenheit des Ober- Generalmajor v. Stockhausen babe selbst eine Kirchenrechts an der Landesuniversität; 2) Herr präsidenten Scheel ⸗Plessen in Berlin hat auf die Untersuchung seines schwer angegriffenen Verhaltens Professor Köhler, Lehrer des Kirchenrechts am dänischen Agitationen in Nordschleswig Bezug, im Felde gewünscht und würde derselbe nun vor Predigerseminare zu Friedberg; 3) Herr Ur. Max welche Maßregeln nöthig machen. Die Abstumm ung ein Kriegs gericht gestellt werden. Wegen der Rieger, Privatgelehrter zu Darmstadt; 4) Herr wird jedenfalls verschoben. 3 Fehler der oberen Leitung des Gefechts Frohn- Bezirksgerichtsrath Mohrmann zu Alzey; 5) Herr— Es sollen von dem Handelsministerium a dofen⸗Laufach ist im ganzen Lande die öffentliche Landrichter Königer zu Seligenstadt; 6) Herr aus die destimmtesten Weisungen ergangen sein, 21, le Meinung noch immer eine sehr erregte und wird Pfarrer Linß zu Freilaubersheim; 7) Herr den Betrieb der Eisenbahnen in den neu erwor- ar 41 sich dieselbe nicht eher beruhigen, bis eine Unter- Thudichum zu Büdingen. benen Ländern mit dem in den alten Provinzen „ suchung deßhalb eingeleitet, beziebungsweise deren— Zu der hier stattgehabten Urwahl hat auf eine gleiche Stufe zu stellen, indem hierin ee, Resultat veröffentlicht und der eiwa schuldig Be- sich die gesetzlich nothwendige Anzahl der Ab. bis jetzt, namentlich was die Pünktlichkeit betrifft, 1 As; fundene zur Rechenschaft gezogen wird. stimmenden nicht eingefunden, es wird deßhalb noch Manches zu wünschen übrig bleibe. Gert Lag— In einem Schreiben an die Bürger- eine Neuwahl nöthig werden.— Im Abgeordnetenhause wurde die Be⸗ *. meisterei spricht das Kriegsmiristerium den Friedberg. Es hat überall große Befrie- rathung des Büdgets im Hause mit 105 gegen Bewohnern von Dacmstadt und Bessungen, welche digung hervorgerufen, daß verschiedenen sehr ver- 90 Stimmen beschlossen. f dei Eintritt der Occupation Militärgegenstände dienten Personen, welche mit so großer Auf— Köln. Am 11. d. Mittags gegen 1 Ubr ten Bel geborgen haben, seinen Dank aus. opferung und Selbstverleugnung sich der Pflege stieß der um 11 Uhr von Coblenz adgefahrene Monde— Die Regierung sandte vor einigen Tagen und Sorge der verwundeten Soldaten unterzogen Schnellzug im Central-Güter⸗Bahnhofe auf einen det Pee den Oberstlirutenant Hartmann nach Frohnhofen, haben, öffentlich eine Anerkennung ihrer Ver- Güterzug, wobei mehrere Waggons erster und em iden um wegen käuflicher Abtretung dee Terrains, auf dienste durch Verleihung von Auszeichnungen zu zweiter Classe arg mitgenommen und etwa 14 frtaliche welchem sich die Gräber der daselbst gefallenen Theil wurde. Wenn Orden Auszeichnungen bis 18 Passagiere schwer verletzt worden find; Ebern bessischen Soldaten besinden(mit Ausnahme des für wirkliche persönliche Verdienste sein sollen, so einer erlitt einen doppelten Beinbruch. Man ad aah Grabes Nr. 1, welches der Johanniter Orden muß man sagen, daß sie diesmal an die rechten sah fünf Tragbahren mit Verwundeten zum wulden acquirirt hat), zu verhandeln. Leute gekommen sind. Hospitale bringen. ie bisher— An die evangelische Geistlichkeit des— Am Vormittag des 14. d. wurden wir Hannover. Etwa 130 Mitglieder der iben Landes ist in Bezug auf die Wahlen zum Land- durch eine für diese Jahreszeit seltene Erscheinung acht Ritterschaften des Landes haben sich über tage ein, wie es scheint, von einem Geistlichen überrascht. Ein Gewitter entlud sich unter die Einverleibung Hannovers in Preußen dahin nur auf der Oberfläche gearbeitet. Wenn wir gründlich helfen wollen, i—. 2* g an Die N Nn ff und unsere Sparkassen. so müssen wir die Scheu vor dem Lernen besiegen und müssen gründlichere 1 2 on Steuerremmisför Hünsinger uu Hungen. Kenntnisse in alle Schichten unserer landw. Bevölkerung tragen. „(Mitgetheilt aus der Zeitschrift für die landwirthschaftlichen Vereine.) Dazu giebt es ein kräftiges Mittel, namlich die Ermunterung zum Wenn in früherer Zeit die Landwirthschaft ohne besondere tiefere landw. Lernen durch Verwilligung von Stipendien zum Besuch Einsicht in ihre Grundbedingungen und sonach rein mechanisch nach der unserer Ackerbauschulen. Was durch solche geleistet werden kann, — althergebrachten Schablone betrieben werden konnte, so ist das jetzt anders haben wir an dem Beispiel jener rheinpreußischen Gemeinde gesehen, wel⸗ geworden. Damals genügten Fleiß und Sparsamkeit, um es zu ches uns s. Z. in der landw. Zeitschrift vorgeführt wurde. Der Kostenpunkt Etwas zu bringen, jetzt sind Einsicht in die wissenschaftlichen Grund- hält gar Viele an dem Besuch der Schulen ab, Wohlbabende aus übel bedingungen, gründliche Kenntnisse der Landwirtbschaftslehre und angebrachter Sparsamkeit, Unbemittelte aus Mangel an Mitteln. Sind der Naturwissenschaften als Dritte im Bunde erforderlich. Noch mehr aber solche Stipendien zu erlangen(bei mangelnder Concurrenz auch von wird dies aber später der Fall ⸗sein; denn es ist noch nicht gar lange Wohlhabenden), so werden sich bald unsere Ackerbauschulen füllen. Und her, seit die Wissenschaft mit der Erfahrung, die Theorie mit der Praxis nicht lange wird es währen, bis man sich von dem großen Nutzen eines ein Bündniß eingegangen ist, das von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr solchen Schulbesuches überzeugt hat, und dann wird es kaum noch einer fruchtbarer zu werden verspricht. besonderen äußeren Anregung bedürfen. Leider ist die Erkenntniß von der Nothwendigkeit solcher tieferen Und wir haben auch die Mittel zur Auszahlung solcher Stipendien, landw. Kenntnisse unter unseren Landwirthen noch immer viel zu wenig und sie werden gewiß flüssig werden, wenn die Personen, von denen die verbreitet. Davon zeugt die verhältnißmäßig geringe Zahl der Mitglieder Entscheidung abhängt, sich von der Nützlichkeit der Verwendung überzeugt unserer landw. Vereine und vor Allem der noch gar zu geringe Besuch haben. Diese Mittel liegen in unseren Spar- und Leib⸗ unserer Acker bauschulen. Was sind 30 Schüler in einer Provinz mit kassen. 290,000 Einwohnern! Ungerechnet einiger städtischen und Actien-Sparkassen, gehören unsere . 1 1 Dies muß anders werden, wenn es besser werden soll. Wir haben meisten Sparkassen gemeinnützigen Vereinen an, welche für sich keinen Ge⸗ iel schon Mancherlei für unsere Landwirthschaft gethan, und es wird auch winn bei der Kasse suchen, sondern die Ueberschüsse entweder zu gemein 1 och Manches geschehen; aber das Alles war und ist mehr oder weniger nützigen Zwecken verwenden, oder an die betbelligten Gemeinden vertheilen —— ausgesprochen, daß sie sich der Gewalt der, That⸗ sachen fügen müßten, dabei aber auf die Ver⸗ beißung vertrauten, die berechtigten Eigenthüm⸗ lichkeiten des Landes würden geschont werden. Kassel. Die Staatsbehörden haben die Weisung erhalten den Preußischen Staats- anzeiger zu balten, den Gemeinden ist die Anschaffung empfohlen. Fulda. Die unter dem Hassenpflug'schen Regimente confiscirten Fahnen der vormaligen Burgergarde von Fulda sind vor einigen Tagen wieder zurückgegeben worden. Wiesbaden. Das Dank- und Friedensfest wurde dahier unter lebhafter Betheiligung der Bevölkerung mit solennem Gottesdienst, Kanonen— donner und Festvorstellung im Theater gefeiert. In ähnlicher Weise wurde das Fest auch in anderen Städten und Orten begangen. — Durch eine Verfügung des Civil- commissärs soll die Ertheilung von Con- cessionen zu Schenkwirthschaften erschwert werden, um dadurch dem Genusse des so verderblich wir- kenden Branntweins entgegen zu arbeiten. In den Ortschaften soll auf je 300 Seelen höchstens nur eine Schenkwirthschaft concesstonirt, dagegen Bedacht genommen werden auf Gründung gut eingerichteter Gastwirthschaften, Wein-, Bier- und Kaffeehäuser. Wo solche bestehen, werden Brannt⸗ weinschenken nicht gestattet. Osterreich. Der Kaiser ist am 9. von seiner Rundreise in Schönbrunn wieder einge— troffen und im Nordbahnhofe feierlich empfangen worden. — Durch ein kaiserliches Handschreiben ist der Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Frhr. v. Beust, zum Minister des kaiserlichen Hauses ernannt worden.— Baron Anselm v. Rothschild, Chef des Bankhauses in Wien, hat das österreichische Staatsbürgerrecht, beziehungs- weise das Bürgerrecht in Wien erworben. Wien. Die neuesten hier eingetroffenen Nachrichten aus Mexico melden, daß in den mexicanischen Regierungskreisen die hoffnungsvollste Zuversicht für die Zukunft des Kaiserreiches sei. — Von Wien aus wird die Eirleitung der Verhandlungen zwischen Preußen und Oesterreich wegen eines neuen Zoll- und Handelsvertrages gemeldet. Schweiz. Nach Berichten aus Genf ist es bei den Wahlen zum großen Rathe daselbst unter den Wählern zu Thätlichkeiten gekommen. Die Ruhe ist wieder hergestellt; es bedurfte jedoch des Aufgebotes eines Landwehrbataillons. — Der Bundesrath macht Ernst mit den- jenigen Regierungen, welche gegen das ausdrück⸗ liche Verbot der Bundesverfassung Jesuiten an ihren cantonalen Schulen anstellen, wie es die Regierung in Wallis mit dem bekannten Pater Roh gethan bat. Da nämlich die Regierung von Wallis auf die Anfrage des Bundesraths nicht geantwortet hat, so ist derselben eine letzte Frist von 10 Tagen zur Erklärung eingeräumt worden; erfolge jedoch auch bis zu diesem Ter- min keine klare Antwort, so werde der Bundes- rath einen eidgenössischen Commissär beauftragen, an Ort und Stelle die nöthigen Untersuchungen einzuleiten. Frankreich. Der Kaiser hat eine große Revue über die Garde von Paris gehalten; es waren etwa 20,000 Mann. Kaiserin und dem Prinzen erschien er zu Pferd in der gewohnten strammen Haltung, so daß ihn Niemand für sehr leidend halten konnte, und es scheinen wollte, als wenn sein Krankheitszustand doch arg übertrieben worden wäre. Aufgefallen ist übrigens doch, daß er gegen seine Gewohnheit den Weg von St. Cloude bis zur Rennbahn im Wagen zurückgelegt und erst dort das Pferd be— stiegen hat. — Der Kurfürst von Hessen wird in Paris erwartet, wo die Fürstin von Hanau bereits eingetroffen ist. Italien. Ter König hat 100,000 Frs. angewiesen, welche an minder Begüterte vertheilt werden sollen, die sich um die nationale Sache verdient gemacht haben. Türkei. Aus Konstantinopel kömmt die Nachricht von einer schrecklichen Katastrophe, welche die christlichen Bewohner der Insel Candia heimgesucht, die schon ohnehin so grausam von den Uebeln des Krieges zu leiden hatten. Sechs Hundert griechische Familien, die ihre Dörfer verlassen, waren in die berühmte Grotte von Melidoni geflüchtet. Fürchterliche Regengüsse überschwemmten diese Höhle und ihre Bewohner ertranken sämmtlich. Man zählt an drei Tausend Opfer dieses schrecklichen Unglückes. * Dit Hanau- Friedberger Eisenbahn. Friedberg. Eine Zeit lang lasen wir von einer Eisenbahn„Hanau-Friedberg;“ jetzt steht in den Zeitungen meistens„Hanau-Niederwöllstadt.“ Wo ist denn hier das alte Friedberg hingekommen? Wir hören zwar, daß der Stadtrath von Friedberg mit dem von Hanau sich zur Förderung der Sache in Verbindung gesetzt und andere nöthig erscheinende Schritte beabsichtigt oder bereits unter⸗ nommen habe, wünschen aber, daß auch die Vertreter unserer Nachbarstadt Nauheim mit denen der Stadt Friedberg sich vereinigten, um gemeinschaftlich, laut und energisch zu rufen:„„Hanau-Friedberg“ ist die rechte Ver⸗ bindung der Hanau-Bebra mit der Main⸗Weser-Bahn.“ Dieser Ruf wird schon gehört werden.„Hauau-Friedberg“ jat einen bekannten guten Klang. Beide Städte be— zeichnen eine alte Verkehrsstraße. Die Güter vom Ober⸗ main gingen einst von Hanau nach Friedberg durch die Gauen der gesegneten Wetterau weiter nach Norden. Nichts anderes soll die Zweighahn von Hanau zur Weser Bahn bezwecken, als Hanau und denjenigen Theil des Südens, welcher mit Hanau verkehrt, dem nördlicheren Deutschland etwas zu nähern. Seither mußte Alles über das allein glücklich zu machende Frankfurt. Wozu diesen Umweg? Freilich, Franksurt liebt solche Umwege. Man spricht von einer Frankfurter Agitation gegen „Hanau ⸗ Friedberg“. Der Umwege wegen? Wir wissen's nicht. Wir meinen aber, es wäre recht gut, wenn Frank— furt, das seither so sehr im Verbrauche und Handel glänzte, auch einmal anfinge, durch Produktion den Nakional⸗ reichthum zu vermebren. Günstig ausgestattet dazu ist durch den Sitz des ehemaligen Bundestages. Begleitet von der 9 Frankfurt, viel güustiger als Friedberg, welches freilich älter und ehemals blühender gewesen sein soll, als Frank— surt. So wechselt es mit den Städten! Seine gegen— wärtig ausgedehntere Größe und geschäftlich wichtigere Bedeutung hat Frankfurt durch die dort in einem mächtigen Knoten ab- und zulaufenden Eisenbahnen erlangt, weniger Ja, wenn wir die Fühlung eines belebenden Stromes hätten, wodurch auch dem Verkehr Strömung gegeben wird, dann läge uns an einem Eisenbahn-Knötchen viel weniger. Statt eines Stromes schleicht langsam und unbemerkt die Usa an Friedberg hin, die nicht weil, sondern, obgleich sie sich kaum mit dem stattlichen Sprudel in Nauheim vermählt hat, doch nach kurzem Lebenslauf schon vor unseren Augen einem ohnmächtigen Siechthum zu erliegen scheint. Die Kraft der Dampfmaschine muß noch zugezogen werden, um der wassersüchtigen Usa das Mühlrad drehen zu helfen. Wenn die Großen gegen die Kleinen neidisch sind, so ist das viel weniger zu verzeihen, als wenn umgekehrt die Kleinen die Großen beneiden. Darum können wir es laum glauben, daß bas große Frankfurt das bischen Eisen— bahn von Hanau in die Wetterau hintertreiben, dem kleinen Friedberg mißgönnen sollte. Wir glauben viel— mehr an die freundschafllichste Gesinnuug unserer großen schönen Nachbarin. Beide Städte haben ja eine ver⸗ wandischaftliche Geschichte. Friedberg war auch eine freit Reichsstadt; auch Friedberg wurde annectirt(1802); es mußte damals manche alten Rechte aufgeben, sich in neue Verhältnisse zurechtfinden; aber demungeachtet hat Fried⸗ berg nicht abgenommen. Mehr und viel mehr wird fernerhin Frankfurt zunehmen, so sehr, daß es die kleine Zweigbahn von Hanau nach Friedberg gewiß nicht spürt. In der That sollte das große Frankfurt von dem bischen Eisenbahn„Hanau-Friedberg“ gar nicht reden. Wir sagten, daß die Zweigbahn„Hanau- Friedberg“ zur Verbindung zwischen dem Süden und Norden dienen, den seitherigen Umweg vermeiden solle. Aus diesen Gründen darf man sich aber dem Umwege nicht nähern, sondern muß möglichst weit davon entfernt bleiben. Deß⸗ halb sollte Friedberg, nicht Nieder-Wöllstadt, gewählt werden. Auch das dürfte zur Begründung unserer Be⸗ haupiung dienen, daß Friedberg als Stadt doch unleug⸗ bar ein größeres Verkehrsleben hat als Niederwöllstadt. Man denke neben Anderem an die verschiedenen Schul⸗ Anstalten in Friedberg: Prediger- und Schullehrerseminar, Ackerbauschule, Taubstummen- und Blindenanstalt u. s. w., man denke daran, daß Friedberg der Sitz verschiedener Behörden, auch Hoffnung vorhanden ist, das Bezirks⸗ strafgericht dahin verlegt zu sehen, daß es eine Garnison hat, daß mehrere Posten hier centralisiren und lebhafte Verkehrsstraßen hier sich vereinigen, und man wird unserer Ansicht beipflichten. Aber was liegt Nauheim daran, ob so oder so gebaut wird? Das ist eine leichtfertige Frage. In Aschaffenburg, Gelnhausen, Hanau, Windecken ꝛc. studiren Leute Fahr⸗ pläne, um zu sehen, ob sie nicht an einem Tage eine Tour nach Nauheim ausführen können. Wie schön wäre das! Zeit ist Geld! Um ½9 Uhr schon in Niederwöll⸗ stadt. Aber der Zug von Frankfurt kommt 2 Stunden später an, oder der nächste Zug ist ein Eilzug für I. und II. Klasse, oder es ist sonst ein Anstand mit den Retour⸗ billets, wie das vorkommt.„Wie ärgerlich,“ heißt es dann,„daß Nauheim noch so weit ist; ¼/ oder ½ Stunde zu Fuß ginge recht gu.“ Diese nachtheiligen Umstände sind bei der Verbindung„Hanau-Friedberg? vermieden und das letztere Vergnügen geboten. Hier befinden wir uns aus dem Bahnhof herausgetreten sofort in der Mitte der Stadt, wo überall bester Reben- und Gerstensaft freundlichst credenzt wird. Restaurirt und erfrischt und wohl auch in der Stadt erst umgesehen, läßt es sich dann zeicht hinwandern gen Nauheim durch den Wiesengrund oder später wohl auch auf dem Steterweg im Schatten kühler Bäume. Also nochmals:„Danau⸗ Friedberg!“ Man rege sich von Seiten Friedbergs, Nauheims, Assen⸗ heims, das dabei auch sehr interessitt ist. Man rege sich, so lange es noch Zeit ist! Wir wollen der Verwendung zu gemeinnützigen Zwecken in keiner Weise zu nahe treten, zumal sich dieselbe vielfach auf einem unserer Anschauung naheliegenden Gebiete bewegt; aber gegen die Vertheilung unter die Ge- meinden müssen wir uns aussprechen, weil mit dem geringen Betrage, welche eine Gemeinde erhält, weder der Gemeinde geholfen wird, noch etwas Erkleckliches auszurichten ist, während mit einer directen Verwendung als Stipendien für junge strebsame Bauernsöhne(nach Verhältniß der Bevölkerung auch an junge Handwerker zum Besuch größerer Gewerb- oder Handwerkerschulen) so Vieles geleistet werden kann. Die Sparkassen, welche gemeinnützigen Vereinen gehören, besitzen an Ueberschüssen ihrer Activen über die Passiven, d. 9. an eigenem Vermögen, jetzt etwa 750,000 fl., also etwa Dreiviertelmillion. In den meisten Fällen ist eine weitere Steigerung dieses Reservefonds aus Gründen der Sicherheit nicht erforderlich, jährlichen Zinsen zu landw. und zu Gewerbsstipendien verwendet werden. Nimmt man ein solches Stipendium jährlich zu 100 fl. an, so könnten aus den Zinsen dieser 750,000 fl. jährlich 300 Stipendien vertheilt werden, etwa 200 an junge Landwirthe und 100 an junge Handwerker. Nimmt man dabei an, daß die Ersteren sich zu einem zweijährigen Be— such der Schule verbindlich machen müßten, so könnten immerhin jährlich 100 landw. Stipendiaten nach zweijährigem Schulbesuch entlassen werden, in 10 Jahren 1000. Wer will aber berechnen, Landwicthschaft durch eine solche Zahl tüchtig ausgebildeter junger Männer erwachsen würde!— zu gewinnen. Diese wenigen Zeilen werden wohl genügen, um die patriotischen Mitglieder unserer Sparkassenvereine für eine so überaus nützliche Sacht Oder sollten wir uns täuschen Genicken und Rückgraten. und es können also die Stadt consumirt wurden. welcher Gewinn unserer Bierbrauerei der Stadt nehmen wir, daß, während im Jahr 8 verwendet und von den daraus gewonnenen 29,435 Ohm Bier 3028 Ohm ausgefüyrt und die übrigen 26,407 Ohm zur Consumtion in der Stabt verblieben, im Jahr 1864, vei 97 Bierbrauereien mit 492 Arbeitern, 118,958 Ctr. Gerste zur Bierfabrication ein⸗ geführt,— 27861 Ohm des erzeugten Stosses ausgeführt und 91,097 Ohm in der Lücken büß er. Thomas Sayers, der berühmte englische Boxer, hat ein Denkmal erhalten! Die Trophäen dieses Helden sind eigener Art; sie bestehen in 66 zerschlagenen Kinn⸗ vacken, 269 plattgeschlagenen Nasen, 431 eingeschlagenen Augen und 36 zerbrochenen rankfurt. Einer Statistik Frankfurts ent⸗ 844 zu Brauzwecken nur 29,435 Cir. Gersie — In 20 Jahren ist also die Thätigkeit der Frankfurter Chemaliger Luxus. Daß der. lange nicht so groß ist, als derjenige der vielbelobten„9 neben mancher anderen auch folgende historisch beglaubigte Thatsache. de Bassompierre ließ, als er vom Könige Hein lich IV. die Einladung erhalten hatte, eine Pathenstelle bei seinem Erstgeborenen, dem nachmaligen Könige Ludwig XIII. zu übernehmen, sich zu dieser Feierlichkeit ein Wamms machen, welches ihm, nach heutigem Werthe, nicht weniger als 13,000 Thlr. kostete. Und dabei galt Bassompierre keines⸗ Bierbrauereien auf das Vierfache, die Ausfuhr von Bier auf das Zwanzigfache und der Consum einheimischen Bieres nahezu auf das Vierfache gefliegen. vielverschrieene Kleiderluxus unserer Zeit „guten alten Zeit,? dokumentirt Der Marschall wegs für einen Verschwender. 1 öffentlich an Mattes 915 2490 Donar lags 2 Ur mch werrätze 2 and 0 meiden d Fut f B 280 Lien bracht, de anderaumte Ibelin Fries b 12 Mob 2 Dient Uhr ausar denn dern dil- Vert gebot So Steiglelter Dässer, Ju e schafsen Ftiedbe LW ei tt eur 1590 Nin * 1 4 Sem — att 2. Sah 11 ann 9 cechent Lieferung verschiedener Bedurfnisse. 247 Freitag den 26. d. M., Vormittags 10 Ußr, werden auf dem Verwaltungsbüceau folgende Liefe— rungen, als Brod, Brenndl und Petroleum füt das dahter garni sontrente Bataillon auf das 1. Palbiahr 1867, sodann 97 Stecken Buchen- und 6 Stecken Kiefern Scheitholz, 1. Sorte, für genanntes Batalllon, sowie für das Milttärboopital dabier auf das Jahr 1867 mittelst Summission vergeben werden. Die Lieserungsbedingungen llegen auf waltungsbüreau zur Einsicht offen. 2 Friedberg den 14. Novembei 1866 Großberzoglicher Verwaltungstath des 2. Bataillons des 2. Infanterie- Regiments. Der Präsident: Hau ß, Mafor Bekanntmachung 2478 Montag den 26. November 1866, Vormittags 10 Ubr, werden in diesiger Strafanstalt ungefähr dem Ver⸗ 8 Centner Lumpen, 2— alte Feilen, 1 1„ Hobeleisen 1½„altes Eiseu, 6 Stück alte Spangketten, r alter Webstuhl, 2 Paar neue Kinderschuhe eine Partie schon gebrauchter Eß⸗ und Trinkgefäße von Blech 2 Stück alte Blechseiben, 1 alte Kaffemüble öffentlich an den Melfibietenden verfieigert Mattenschloß den 14. November 1866. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Kasse Schäfer. Frucht-Versteigerung. 2490 Donnerstag den 22. November d. J., Nachmit⸗ tags 2 Ubr, sollen in bdiesigem Rathbause von den Fruchtvorräthen des vereinigten Armenfonds 100 Malter Korn und 40 Malter Gersie zweimalterweise öffentlich meiftdietend versteigert werden. Friedderg am 16. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg 8 Der Groß berzogliche Beigeordnete Wabl. Bekanni machung. 2489 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht, daß die auf Montag den 19. November d. J. anberaumte Güterverpachtung des hiefigen Bürgers Wilbelm Smidt vorerst nicht stattfindet Friedberg den 16. November 1866. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. D 8 Der dienftälteste Gerichtsmann Foucar. Mobiliar⸗Versteigerung. 24 Dienst eg den 20. November 1. J., Vormittags 9 Über aufangend, wird auf freiwilligen Antrag des Herrn DPermann Jacob S mon dabier dessen Mo diltar- Versteigerung fortgesetzt, und k mmen zum Aus- gebot Sopbas, Tische, Spiegel, Vorhänge, Porzellan, Steigleitern, Färber und Bobnenstangen, verschledene Fässet, Faßlager und sonstige Paus und Küchengeräth; schaften. Friedberg den 16. November 1866. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. S. D. 8. Der dienstälteste Gerichtsmann Foucar Güter Versteigerung. 2487 Donnerstag den 22. November d. J, Vormittags 11 Ubr, sollen in hiesigem Rathhause auf abermals frei⸗ willigen Antrag der Kinder und Erben der verstorbenen Jobannes Walz 1. Wittwe dahler Nachlasse gehörenden Güterstücke: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Kiftr. 1 t 44 Grabgarten in den Grabengaͤrten, 4 189 44 desgleichen im Obrloch, N 4 186 39 desgleichen daselbst, nochmals öffentlich meinbtetend verffeigert werden. Friedberg den 15. November 1866. Groß berzogliches Ortsgericht Frledberg. B. d. VB.: Der diensflalteste Gerichto mann Foucar. Arbeits⸗Versteigerung. 2476 Die am 8. d. M. dahler abgehaltene Planstarbelts. Bersteigerung von 792 fl. hat die Genehmigung nicht erhalten und soll Montag den 19, d. M., Mittags um 12 Ubr, dahter in dem Gemeindehause nochmals ver- steigert werden. Zauerbach v. d. H. den 12. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisterel Fauerbach v. d. ö. Pbiltppes 11777 5 or Stud s ff. 30 fr., Militärmäntel sowie neue und alte sterreichlsche Teppiche, find zu haben bei M. Schwarz, Doftaxator 2484 die zu deren für Jedermann Mobiliar-Versteigerung. 2186 Montag den 20. November d. J., Vormittags 9 Ubr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der Deintich Dansteln IV. Wutwe dahter in deren Be— ausung nachgenannte Gegenstände, als: 3 Pferde, 2 trächtige Kübe, 2 Rinder, 2 gemästete Schweine, 12 Hühner und 1 Pabn, 1 Chaise, 2 zweispännige Oecono— miewagen, 1 Wasserkarn mit Wassersa), 1 A ferwalze, Schlitten, 1 Heblade, 3 Pflüge, 2 Eggen, 1 neue Dickwurzmühle, mehrere Bülten, Fässer, Eimer, Ketten, Steigleitern, 1 Fruchifegmühle, 1 Strohbank, 4 Pferde⸗ geschirre, 2 Ack srgeschüre, 2 einspänntge und 1 Paar zweispännige Pferdegeschirre, 100 Ceniner Peu, 100 Ceniner Grumme,, circa 60 Fuder Strob, Spreu, Kar- loffeln, Dickwurz, Koblraben, Korn, Gerste und Haser, Erbsen, Wicken, Fruchtsäcke, 1 Wagentuch und sonstige Daus und Ockonomtegerälhschaften erbabthetlungshalber öffentlich meistbietend gegen Baarzaplung vetste gert werden Friedberg den 15. Novem der 1866. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. . d 9 Der dienstälteste Gerichtsmann Fouc ar. Bekanntmachung. 2475 Da nach det am 24. v M ftattgehabten Ab⸗ stimmung entschted en ist, daß eine Zusammenlegung von Grundstücken, Anlegung und Regultcung don Gewann— wegen in hiesiger Gemarkung in den Gewannen Oster luzet und an der Wingectsgasse nach dem Gesetz vom 24. Dezember 1857 ausgeführt werden soll, so sollen nunmehr die in Artikel dee erwähnten Gesetzes vorgeschriebenen drei Sachverstandigen und deren drei Etsatzmänner auf dem Rathhause dahier erwählt werden und wird bierzu Termin auf Mittwoch den 21. d. M., von 10 bis 12 Uhr des Vormittags anberaumt. Be⸗ merkt wird, daß die Liste der Stimmderechtigien nach den drei Steuerklassen aukgestellt ist und in hiesiger Aürgermeisteret zur Einsicht der Betheiligten offen liegt. Schließlich ersuchen wie alle Jnteressentien sich auf den Termin einfinden zu wollen, damit die Wahl vor genommen und ausgeführt werden kann; geschieht dieses nicht, so erfolgt nach Vorschrift des Gesetzes die Er⸗ nennung dersesben durch Großherzogliches Kleisamt Friedberg Fauerbach d. 8 den 13. November 1866. Großberzogliche Burgermeisteret Jauerdach b. 8. oller. 9 2 1 7 Aufforderung. 2508 Ich ersuche alle Diesenigen, welche Forderungen an mich daben, mir ihre Rechnungen bis zum 19. d. is zugeben zu lassen und Zahlungen an mich bis zu gleichem Tage leisten zu wollen. Auch bitte ich um Zurückgabe der von mir noch entliebenen Flaschen und etwaiget anderet Gegenstände Hermann Simon, zu den drei Schwertern. Dankfagung 20 ce 2478 Nach laugem unsäglichen Leiden an einem chwammartigen Geschwüre an der techten Wange wurde unser neunfähriges Mädchen durch eine von dem Gr. Oberarzt Herrn Ur. Schäfer zu Friedberg lücklich vollzogene Operatton in der kurzen Zeit von 14 Tagen vollständig geheilt, wofur wir demselben biermit unseren berzlichsten Dank öffentlich aussprechen. Bruchendrücken den 14. November 1866. Johannes Göbel's Eheleute. eee e e 2 1 Lange Oelfässer, 2447 zu Pfuhl- und Regenfässern geeignet, sowie Bütlen n großer Auswahl empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. Ein Laden 2485 wird auf der breiten Straße zu miethen gesucht. Von wem! sagt die Exped. d. Bl. 2503 Dienstag Abends ist auf dem Wege von der Judengasse zum Hotel Trapp ein schwarzes Shawlchen mit rother Bordure verloren worden. Der redliche Finder wolle dasselbe gegen Belohnung bei Herrn L. Buchs weller abgeben. 2480 Gegen die in mehr oder weniger heftiger Form auftretenden Erkältungen der Respirations-Organe, wie Rauhheit im Halse, Heiseckelt, Hustenreiz u. s. w. finden wir die verschiedensten Hausmittel als: Bonbons, Pastillen, theure Syrupe und Extracte ꝛc. empfohlen. Da das Sortiment in diesen Artikeln durch die Speculauon ein sehr vielselliges geworden, so ist dem leidenden Publikum bei der Wahl einige Vorsicht dringend anzurathen! Un⸗ bedingter Vorzug gebührt wohl vor Allen den Stoll werck'schen Brust Bonbons!— Ein mehr als 25 jähriges Bestehen, ministerielle Approbatlonen sast sämmt— licher Staaten, zahllose Empfehlungen von Aerzten und Consumenten, so wie die zuerkaunten Preis- und Ehren Medaillen, wie kein zweites Fabrikat sie aufzuweisen hat, sind die thatsächlichsten Beweise der Hausmittels! Dazu ist der Preis ein so mäßiger, daß sie zuganglich sind und wir keinen Anstand nehmen, dieselben allseitig zu empfehlen Vorzüglichkeit dieses Die Antwort auf die Anfrage mehrerer Friebber enthält bie Be⸗ hauptung, daß nur ein Bürger ber Stadt zum Abge⸗ geordneten wühlbar sei und bocumentirt entweder eine Unkenntniß der bezüglichen Gesetze, oder involvirt eine absichtliche Täuschung Wir wollen Letztere nicht ohne zeiteres annehmen und deßhalb den Urwähler auf bat leser Tage durch das Regierungsblatt röffentlichte Ver⸗ zeichniß der zu Abgeorbnetlen wählbare n Staatsbürger des Hroßherzogthums verweisen, woraus hen wird, daß i Folge der Bestimmungen des mit dem vorigen Land⸗ lage vereinbarten Gesetzes in 29. Juli 1862, Reg.⸗Bl. Nr. 23 de 1862, in der Kreisstadt Friedberg 25 Bürger zu Landtags⸗ Abgeordneten wählbar sind, außerdem aber ine größere Anzahl Beamten, z. B. die Directoren und Urofessoren hiesiger Lehranstalten und andere Angestoellten sodann alle Diejenigen gewählt werden können, welche noch urch Deponirung der gesetzmäßigen Werthpapiere sich wähl⸗ bar zu machen in der Lage sind r Urwähler wird zur zestehen, daß es hiernach mit iem einen Bürger nicht richlig steht. Alle weiter folgende Auseinander⸗ tzungen des Urwählers sind eben Ansichten, denen wit, lange sie in den Formen des Anstandes ausg prochen verden, ihre Berechtigung zu erkennen und sie auch einem zegner nicht streiig machen wollen Der Rubrik„Wahlangelegenheit'“ zerfäl Bürgermeister Walz in sein Veranlassern der Anfrag erwarten. selben me ikel des Herrn at von den Antwort zu Die hrer en Friedl 2. Wohnungs- Veränderun 35* 5 2500 Meinen geehrten Kunden hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen babe und jetzt bei Herrn Leinenwebermeister Fr. Klein der Usagasse wohne. Zugleich empfehle ich mich aller vorkommenden Schnelderarbelten, das Modernste und Geschmackvollste unter Zuficherung reellster Bedienung 9. Rupp, Schneidermeifler. Puppenköpfe 2501 in neuem Sortiment, besond ers in der beliebten Biscuit⸗Masse, dei Jof. Hoffmann. Putz- und Modewaaren, 2328 fertige Hüte, Glace und, Bukskinhand⸗ schuhe, wollene Unter jacken, Cachenez, alle Qua⸗ täten Winterschuhe, Crinslines und Corseten, RNegenschirme, Portefenillewaaren, Poesie, Schreibe, Photographie-Albums, Damen und Reisetaschen ꝛc empfiehlt in schöner Auewabl Heinrich Gonder, vormals M. Seltz bestens im Anfertigen welche ich auf ausführen werde Eine vollstandige Wohnung; 2504 aus vier zusammenbängenden Zimmern und den nöthigen Räumlichketten bestebend, ist zu vermieiben und dis zum 12. Februar beziehbar. Joh Wetzstein, Glasermeister. Ftische Schellsische! 2347 direct aus der Nordsee bei W. Fertsch. Ein gebrauchtes Pianine 2500 bat zu verkaufen H. Neisel, Drehermeister. Ein blauer Schleier ist am Mittwoch im Tbeaterlocale ver⸗ loren worden. Der Finder wied gebeten denselden dei der Expedition d. Bl. abzugeden 2491 Rettigbonbons 1758 für Husten und Brustleiden von C. Drescher und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 36 kr., Schachteln à 18 K., Paquete à 14 kr. bei Ph. Dan. Kümmich. Ein gutes Zugpferd 2498 bat zu verkaufen Ehristian Hanstein Foul ards, seidene Umkaüpftücher zu sehr dilligen K. Friedrich neden der Post. Für die Brandbeschädigten in Heuchelheim sind mir, bevor die Erklärung, daß die S ammlung ge schlossen sei, in diesem Blatte erschienen war, durch Herrn Pfarrer Buchhold in Ossenheim noch zugekommen: von Chi chäser von da 30 kr., E. Beck in Bauernheim 6kr. Baur. 1906 sowie Preisen bei v——— 0 19 — — Zur Steinfurther Tanzbelustigung 2483 Sonntag den 18. d. M. ladet freundlichst ein Christ. Eichelmann. * U 0 Mitbürger! 2479 Es ist im Ganzen schwer begreiflich, wie man in einer Stadt, die dem norddeutschen Bunde angehört, einen Abgeordneten wählen will, der diesem Bunde nicht angehört, denn die Stellung der Provinz Oberhessen ist eine so eigenthümliche, daß es bei den Abgeordneten derselben von besonderer Wichtigkeit ist, wenn sie demselben bundesstaatlichen Verbande angehören wie die Wähler. Gerade in dem kitzlichsten Punkte— in Geldsachen— wird das wohl am schärfsten hervortreten; denn es wird sich wahrscheinlich sehr darum handeln, inwiefern die in Militär- und Finanzlasten schwer betroffen werdende Provinz Oberhessen den beiden andern Prodinzen gleichzustellen ist. Es wird sich darum handeln, wie überhaupt Oberhessen im norddeutschen Parlamente zu vertreten sei. Am wenigsten möchte es für die Stadt Friedberg passend sein, einen Vertreter zu wählen, der das Aufgehen Oberhessens in Preußen wünscht, da in diesem Falle die Centralanstalten, Garnison, Seminarien it. wohl schwerlich der Stadt Friedberg verbleiben. Ferner wird wohl Niemand glauben, daß die projectirte Eisenbahn von Hanau nach der Main-Weser Bahn durch unser Land ohne Zustimmung unserer Landstände gebaut wird, wo die Gefahr für Friedberg vorliegt, daß solche in Nieder⸗Wöllstadt einmündet, von da aus schon erhebliche Schritte mit Verwilligung bedeutender Geldopfer und Geländeabtretung geschehen sein sollen, weil der Fortbestand der Post daselbst und die von da ausgehenden Postwagen von der Einmündung in Friedberg abhängig sind. Wenn bei solchen Verhältnissen ein bewährter Mann aus unserer Mitte zum Landtagsabgeordneten gegen einen Fremden vorgeschlagen wird, so fragen wir unsere Mitbürger, wörter der Demokratie, ä schleudert, nicht auf unsere Gegner zurückfallen müssen. Friedbergs einen Abgeordneten unter sich zu wählen, der uns zur Seite steht und jederzeit zu⸗ gänglich ist. weiteren Lobes desselben, daher rufen wir den Bewohnern Friedbergs noch einmal zu: schreiben wir die für ihn bezeichneten 20 Wahlmänner und diesen legen wir ans Herz, unseren biederen Mit- bürger, Herrn Hofgerichts⸗Advocaten Wilhelm Curtman als Abgeordneten der Stadt Friedberg aus der Wahlurne einstimmig hervorgehen zu lassen. Friedberg den 15. November 1866. Für meine gut gesinnten Mitbürger Walz, Bürgermeister. 3— N Bürger der Stadt Friedberg. 2480 Herr Bürgermeister Walz ist für sich alleinstehend mit einem Wahlvorschlag hervorgetreten; in öffentlicher Bürgerversammlung, zu der er, wie jeder Andere, eingeladen war und die in seinem Wohnhause zur goldnen Reichskrone stattfand, ist er nicht erschienen, um seinen Antrag zu be gründen, wahrscheinlich in der Befürchtung eben solchen Mißerfolg zu haben, wie bei der vorigen Landtagswabl, wo er für seine reaktionären Vorschläge auch keinerlti Unterstützung fand, und damit wie mit seiner damaligen Wahlmännerliste durchfiel. Wenn auch Herr Walz bei seinem dermaligen Standpunkt vielleicht nicht weiß und nicht begreift, daß es für unsere Stadt eine Ehrensache ist, einen so würdigen, verdienst⸗ und kenntnißreichen Abgeordneten wie Herrn Dr. Stockhausen, wieder zu wählen, so wird dagegen von der Ehrenbaftigkeit der Mehrheit der in seinem Wahlvorschlag Genannten mit Sicherheit erwartet werden dürfen, daß sie die ohne ihr Wissen ihnen zugedachte Rolle von Hand⸗ langern der Reaktion zurückweisen. Zu dem gesunden Sinne unserer Mitbürger aber hegen wir das Vertrauen, daß sie die Selbstüberhebung des Herrn Walz nach Gebühr würdigen und durch Wiederwahl der bisherigen Wahlmänner, wie sie von dem allgemeinen Wahl-Comite vorgeschlagen sind, ihr Festhalten an unserem seitherigen hochgeachteten Abgeordneten kund geben werden. Mebürger! Muser seitheriger Abgeordneter Stockhausen hat zur Genüge bewiesen, daß er neben der ahrung der allgemeinen vaterländischen In⸗ teressen auch unsere localen Bedürfnisse im Auge zu haben und dafür zu wirken versteht! Laßt Euch darum nicht durch reaktionäre Spiegelfechterei verleiten, Euch zur Wahl irgend eines unzuverlässigen Sendlings der Reaktion herzugeben! Mitbürger! haltet zu Euren bisherigen Wahlmännern, haltet mit ihnen fest und treu an dem Banner des Fortschritts und der bürgerlichen Freiheit! Das Wahl ⸗ Comité. Der Wahrheit die Ehre! 2481 Stit ca. 5 Jahren litt ich sehr stark an Hämorrhoidalbeschwerden, Mag en⸗ und Brustschmerzen, so daß ich oft lange Zeit das Bett nicht verlassen durfte. Nachdem alle Versuche erfolglos blieben, entnahm ich aus der Nieder⸗ lage von B. Jegler in Perleberg mehrere Flaschen Daubitz'schen Kräuter⸗Ucneur, und bin ich jetzt, Gott sei Dank, faßt gänzlich von meinen Uebeln befreit, was ich zum Wohle der ähnlich leidenden Menschheit hiermit der Oeffent⸗ lichkeit gewissenhaft übergeben kann. Dank dem Erfinder! Reetz bei Perleberg, den 6. Juni 1866. B. Schmidt, Mühylenbesitzer. Dieser Liqueur ist allein Kent zu haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assen⸗ heim bei Carl Bauer, in Nauheim bei J. Schimpf. * Syrup N Honig 2482 Aufforderung. mich 2446 für Lebküchler empfiehlt in ausgezeichneter oder meine verftorbene Frau, verwittwete Thomas Qualität zum billigsten Preise Ranft, machen zu können glauben, werden blerdurch Ph. Dan. Kümmich. aufgefordert, solche binnen 8 Tagen bet mir geltend zu 5 5—— machen. Niederwöllstavt den 13. November 1866. Wilh. Dietrich. Emser Pastillen 2311 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Drunnenverwaltung aus den Salzen des N 8 A d ufforderung. 2505 Da mein Sohn Adam Wlllens ist nach Amerika auszuwandern, so fordere sch alle Diejenigen, welche Forderungen an venselben haben, auf, solche längstens bis zum 20. d. M. bei mir geltend zu machen, da ich später keine Zahlung leisten werde. ö rie dberg. P' i l 5 6 Ph. Deweil, Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor— Schreinermeister. züglichen Wirkungen gegen Hals; und Br u st 2499 Ein blau seidenes Tuch mit weißen Stireisen leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vor⸗ rälbig in Friedberg bei derrn Hofapotheker E. Wahl. Die Paftillen werden nur in etikeltirten Schachteln versand: Königliche Drunnenptrwaltung zu Bad Ems. wurde am vorigen Dienstag Abend von der Bur bis an das Mainzerthor verloren und wird gebeten dasselbe gegen eine Belohnung an die Expevltion dieses Blattee abzugeben. ob die alten und verbrauchten Schlag- Dunkelmänner, Reactionäre und dergleichen Titel, die man gegen uns Es ist eine Ehrensache der Bewohner Wir alle kennen den Vorgeschlagenen und seine Eigenschaften und bedarf es keines 5 9 2507 Sonntag den 18. November Große Canzbelustigung, wozu böflichst einladet Steinfurth den 18. November 1866. H. Rosenbecker 11. Wittwe. Casino. Wahl der Gesellschaftsbeamtey. 2509 Die Wahl des Prästdenten findet am Samstag den 17. und Sonntag den 18, die der übrigen Ge⸗ sellschaftsbeamten am Montag den 19. und Dien⸗ stag den 20. fäglich von 5 bis 8 Uhr Abends Patt. Die Generalversammlung zur Abhörung der Jahresrechnung pro 1865/66 und Berathung des Vor⸗ anschlags pro 1866/67 wird abgehalten: Otenstag den 20. d., Abends 6 Uhr. f Der Vor st an d. Zur Prämienpertheilung in der Hand- werkerschule 2492 werden die Eltern der Schüler und sonstige Freunde der Jugendbilrung auf nächsten Sonntag, Vormittags um 11 Uhr, ins Schullocal hiermit freund⸗ lichst eingeladen. Friedberg den 16. November 1866. Der Vorstand: G. Trapp II. Die Mitglieder des Ausschusses der Lehrer- konferenz des Kreises Friedberg 2502 werden auf Samsiag den 24. d. Mts. zu einer Sitzung eingeladen. Zusammenkunft im Locale des Dderrn C. F. Walz Nachmittags 2 Uhr. An die Wahlmänner des Friedberger Landwahlbezirks. 2495 Sicherem Vernehmen nach soll zur bevorstehenden Landtagswahl ein neuer Candidat vorgeschlagen werden; laßt Euch damit nicht irre führen, sondern haltet fest an dem erprobten Vertreter Eurer Interessen, unserem settherigen Abgeordneten Bausch von Nieder⸗-Wöllstadt. Ein Wahlmann vom Lande. Wahlmänner des Wahlbezirks Nidda. 2496 Es wird beabsichtigt, die Wiederwahl Eures seit⸗ berigen Abgeordneten durch Aufffellen neuer Wahl⸗ Candidaten zu hintertretben; damit dies nicht gelingt, müßt ihr einmüthig und mit verdoppeltem Eifer dafür wirken, daß der bisherige bewährte Vertreter des Bezirks, Herr Dr. med. Etgenbrod, mit Elnstimmigkeit wieder gewählt werde. Mehrere Urwähler aus dem Horloffthale. 2348 bei W. Fertsch. Ein gutes Clavier 2471 hat zu verkaufen J. A. Wendel, Buchbinder. Kuhktippen& Schweintröge, sowie Kennelrinnen& Schleifsteine, 2449 empfiehlt in großer Auswahl N Ph. Dan. Kümmich. Theater in Friedberg. Sonntag den 18. Nov. Vorstellung (Das Nähere besagen die Zettel.) Montag den 15. November. Die Waise von Lowood. Schauspiel in 2 Abtheil. und 4 Akten von Charlotte 2900 Birch⸗ Pfeiffer. W. Kern, Director. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meper. 25. Sonntag nach Trinitatis, 18 Kobtmbet. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Vetter. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Me ver. ö Nachmittags: Herr Candidat Klingelhöffer. Butter- und Eierpreise für Friedberg vom 14. November. 26 kr.] Eier 1 Stück 24 kd. + Butter pr. Preise verschiedener Gegenstände. Brennholz, Buchen-Scheilholz I., pr. Stecken 7 fl— kr. 7 f kr. 8 f 3 Kartoffel, pr. Mltr. 3 fl. 20 kr. bis 4 fl. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Wierzu Beiblatt Nr. 46 und eine Beilage.) Neue Kastanien! N r Folgt eit mtiftdiett zunmedt und dem ab/ leu Juschla trthelll w zielt r * Lehrtr- Kbrre 8 Nu. n tinet kraft dit diedberget ersitzerden Se erbes; tallet ft Aitttssen, Bansch von ere ks Nidda. reh Tutt seit rtutt Dahl gt ug Fertsch ier Wendel, z vr cinltig. pleifsteine/ — berg. stellung . ember. wol. 9 Gerit werden die im Jahr 1807 für die Güter- Derpachtang. 0 Otenstag den 20. November d. J., Vormittags 11 Ubor, werden lu biesigem Natbbause mehrere dem verelnigten Armenfonds und der II. Pfarrei dabler ge⸗ börende Guterftücke in Frledberger Gemarkung, welche seilder an Johannes Neumann zu Ockstadt verpachtet waren, anderweit auf die Dauert der noch laufenden Hachtzelt öffentlich meistbletend verpachtet. Friedberg den 9 November 1866. Großherzogliche Burgermelsterel Frledberg. J. V s Oer Großberzogliche Beigeordnete Wadl. Vergebung von Schuhmacherarbeiten. 2433 Oienstag den 20. d. M. Vormittags 11 Uhr, piesige Garnison nöthigen Schuhmacherarbeiten auf dem Bureau des unter- ichneten Verwaltungsraths, woselbf die Bedingungen eingeseben werden konnen, mittel Summifflon in Accord vergeben. 2 Butzbach den 8. November 1866. Großberzoglichet Verwaltungsrath der vereinigten Schwadronen der Relterbrigade. In Verhinderung des Präftdenten, Frelderr v. d. do o p,. Riitmeiffer. Lieferung verschiedener Bedürfnisse. 2434 Dienstag den 20. d. M. Vormittags 11 Uhr, werden folgende Gegenftände für die biefige Garntson auf dem Bureau des unterzeichneten Verwaltungsraths durch Summissson in Lieferung vergeben, als: 1) Brod auf's 1. Biertelsabr 1867, 2) Oel, Petroleum, Stearinlichter und Fisch⸗ tbran auf's 1. Halbfahr 1867, 3) Gerste und Schrot Walzenklete, und Lein⸗ kuchen desgleichen. Butzbach den 8. November 1866, Groß berzoglicher Verwaltungsratb der vetelnigten Schwadronen der Reiterbrigade. In Verhinderung des Präfidenten: Freiherr v. d. Do o p, Rittmeifter. Hofralthe u. Backhaus-Versteigerung. 2473 Dienstaß den 20. November d. J., Vormittags 10 Ubr soll in btesigem Ratbbause die zur Concurs- und Schulden masse des Franz Faust und Jean Ralß VI. dahler gebörende Dofralthe mit Bachhaus in Folge eines eingelegten Nachgebots nochmals öffentlich meifibtetend versseigert werden unter dem Anfügen, daß nunmehr Nachgebote nicht mehr angenommen werden und dem Melstbietenden, sofern er sich über seine Zahlungs- fähigkeit genügend auszuweisen vermag, der unbedingte Zuschlag und biernächst auch die gerichtliche Geuehmigung erthellt werden soll Friedberg den 13. November 1866. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Irledberg Großberzogliches Ortsgericht Frtedberg . d. 8. Der dienffälteste Gerichtsmann Foucar. Faselochs-Versteigerung. 2456 Dienstag den 20. d. M., Vormittags 10 Ubr soll auf dem Ratbbause zu Melbach ein der Gemeinde zustebender Faselochs, welcher sich zum Schlachten eignet, oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Melbach den 12. November 1866. Großberzogliche Bürgermeisterel Meldach Ke J. Gitter ⸗Verpacht Güter⸗ Verpachtung. 2158 Montag den 19. November, von Vormittags 9 Uhr an, werden die Gottfried Hartman n'ischen Gülerstöcke, ungefähr 200 Morgen, in der Gemarkung Kloppenheim auf 6— 9 Jahre in der J. Scheursch⸗ schen Wirthschaft öffentlich meistbletend verpachtet Nieder- Wöllffadt den 9. Novemder 1866. Heinrich Feuerbach. Nepskuchen 44016] stets frisch von der Müble bel Wilhelm Fertsch. br Pattison's Wichtwatte lmdert sofort und bellt ne 1 7 sonell Gicht, Rheumatismen 2120 aller Art, als Gesichte⸗, Brust«, Hals- und Zahnschmerzen, Kopfz, Hand- und Kulegicht, Magen und Unterlelbeschmerz 1c. ic. In Paketen zu 30 kr. unt zu 16 kr. bel J. A. Windecker. Petroleum in bester Qualttät billtast bei 5 Pb. Dan. Kümmich. Ein braver Junge 23% kaun iu einem auswärtgen feinen Fabrikgeschäft als Lehrling eintreten; Kost und Logte im Hause des Prinzipals. Bei der Exped. d. Bl. das Naͤhere. 2450 Oeffentliche Aufforderung. 2493 Die Besiter der unten verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfe 0 g 0 1 c pfänden, theils veräußern, theils (hren Erwerbiitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb berselben nicht urkundlich 1 1 deßhalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtagrunde Ansprüche an diese Immobillen glauben bilden zu können, aufgefordert solche binnen drei Monaten so gewiß bahler geltend zu machen, als sonst die Veräußerungs⸗Urkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grunbbuche nach Maß 20 abe bes Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben— 4* 2 Ord.- Nr. Namen Der Baier. Gemarkung. — — —— Bezeichnung der Immobilien. 28 22 21 22 23 24 1 2 26 27 Heinrich König IX. zu Ober⸗Mörlen. Eberhard Bischoff von Leidhecken. Martin Blatz in Ober⸗Mörlen. Georg Rühl von Ober⸗Mörlen. Johannes Krebs V. von Ober⸗Mörlen. Heinrich Stark II. in Ober⸗Wöllstadt. Johannes Phllippi in Melbach. Jakob Dey von Nieber⸗Mörlen. Stadt Ober⸗ Rosbach. Kaspar Schweizer II. zu Ober⸗Möorlen. Wilhelm Alles, Schullehrer in Fauerbach d. F. Thadäus Schweizer in Nieder⸗Mörlen. Johannes Völker in Ossenheim. Johannes Hanstein II. in Friedberg. Helnrich Bingel in Dorheim Herr Graf v. Solms⸗Rödelheim in Asseuheim. Konrad Solz in Bauernbeim. Georg Wills Wittwe in Melbach. Johannes Väth VI. in Söͤdel. Heincich Morschel I. in Ober⸗Mörlen. Heinrich Merkel Wittwe in Ossenheim. Anton Schlitz II. zu Nieder⸗Mörlen. Huth, Weil erster Erben zu Langenhain. Kaspar König IV. von Oder⸗Mörlen. Johann Georg Fedler zu Ober Mörleu. Johannes Möͤrschel I., Müller in Ilbenstadt. Heinrich Dauernheim V. in Nieber⸗Florstadt. Ober-Mörlen. Leib hecken Ober⸗Mörlen. Ober⸗Mörlen. Ober⸗Mörlen. Ober⸗Wöllstabt. Melbach Wölfersheim. Nieder⸗Möͤrlen. Ober⸗ und Nieder Rosbach Ober⸗ Mörlen. Fauerbach d. F Ober⸗Mörlen. Ossenheim. Friedberg. Bauernbeim. Fauerbach b. F. Bauernheim. Mel bach. Södel Ober-Mörlen. Ossenheim. Bruchenbrücken. Nieder-Möͤrlen. Ober⸗Mörlen. Ober⸗Moͤrlen. Nieder⸗Florstadt. Ober⸗ Mörlen. Ober⸗Mörlen XXV. 296. VII. 96. 153. II. 415. Alt VI. 15,72. Neu XVIII. 858. Alt XII. 110,388. 39. 40. 111,41. Neu XXVI. 194 VII. 924. Alt V. 218,29. I. 73. 109. 177. 298. 370. 373. 388. 422. 463. 519. 528. 558. 579. 595. 668,3. 753. 871. 876. 963. 977. 1054. II. 47. 79. 108. 136. 148. 154. 155. 314. 338. 401. 441. 458. 621. 639. 646. III. 26. 69. 73. 76. 91. 97. 122. 277. IV. 28. 34. 90. 129. 260 297. 303. 397. VI. 30. 210. 223. VII. 36. 94. 278. 244. W. n 126. XI. 3. 23. 111. 132 148. 171. 217. XII. 90,5. 126. XIII. 82. 97. 130. 171. 289. 352 XIV. 96. 126. XV. 44. 198. 316. 372. 390. XVI. 11. 123. 215. XVII. 41. 102. 165. II. 561. II. 809,11.(Steht im Flurbuche auf den Namen des Georg Schlitz II. zu Nieder⸗Möoͤrlen.) 21. 404 IV. 68. XXVIII. 66. I. 2989. 37. 5 1. 67 11. 74. 132.5 IV. 300. 565. 37. IV. 296. I. 243. L.. 6 n. 90. III. 336. 1 426. V. 581 133 und 133,5. 398. 954. 218. 38. 395. V. 546 591. VI. 247. I. 289. I. 1271. 111 G1. XII. 721. XIV. 329. XVI. 281. XVII. 125. 314. 399. 723 XIX. 462. 1413. XXII. 378. XXIII. 641. 1038. XXIV. 154. XXVI. 49. XXVII. S5. XXIX 718. XKII. 261. L 2919. 3373, 4099. 4100. 4857. IX. 586. 619. XXVI,. 1043. XXVII. 374. 466. 678. XXVIII. 919 . II 664. VIII. 71. 237 und 259. II. 388,69. III. 161,77. 37,5. X. 393,70. alt IX. 241,31. XXV. 510. 747. XLIV. 125. 1. 101. 350. 601. IX. 301. 6. XVIII. 8. I. 1270. 1325. 1540. 1588. 1824. 2007. 816. 4947. II. 107. 178. 196. 279. III 347. IV. 113. 249. 258. 293. v. 32. 36. 99. VI. 202. 368. 402. 486. VII. 5. 813. VIII. 52. 349. 536. 580. 703. 717. X. 270. 351. 614. 940. XI. 107. 280. 295. XII. 102. 369. XIII. 227. 440. XIV. 317. 450. 583. XV. 692. XVI. 133. 328. 681. 697. XVII. 313. 459 XVIII. 87. 547. 607. 750. 823. XIX. 166. 323. 404. 496. 509. 878. XX. 68.. l r 179. 180. 189. 312. 473. 455. 510. 339. 549. XXIII. 63. 245. 303. 353. 412. 1413. XXIV. 56. 124. 556. 640. 685. XXVI. 246. 1413. XXVII. 581. 585. XXVIII. 55. 322. XXIX. 258. 259. 260. 411. 715. 741. 884. XXX. 82. XXXI. 750. 751. XXXII. 149. 468. 1. 723. 1013. 1070. 1504. 3734. 3705. 3888. 3890. 4404. 4453. 4734. 5077. IX. 370. 585, 587. XIX. 765. XXV. 146. XXVI. 831. 1097. 1185. XXVII. 69. 130. 464. XXVIII. 664. 803 XXIX. 42. 361. 162. 464. 323. 587. 373. XXXI. 340. 470. 505. II. 144.135. 214.35 6. XI. 21,16. V. 5518. III. 891,25. IX. 167,7. X. 573,30. VI. 335,25. 132,4. 241.80. III 878.53. 82,45. 508,30. 492.9 IV. 170,62. XII. 216,37. 10827 87,79. 20,21. IV. 300,20. 400,4. v. 129,1. 103,30. 11. 51,6 64.628. 65,66. 8,21. 458,126. XIII. 684,26. XIII. 335,4. 122 —— 98 N 15 Gemarkung. e Die Lebenskraft. Nr. der Besig er. der Immobilien. Nieder-Mörlen. Nieder-Mörlen. 111. 323,3a. II. 694,73.(Steht im Flurbuche auf den Namen des Georg Dey J.) VII. 529 alt V. 381,19.(Steht im Flurbuche auf den Namen der Johann Heinrich Jungs Wittwe.) IX. 240 alt V. 368,20.(Johann Georg Möbs J. zu Nieder-Mörlen ist im Flurbuche als Besitzer eingetragen.) XXIII. 945. XIX. 454. XXIV. 23. VI. 61. 150. XVII. 333. XXX. 294. XXXII. 55. XXVI. 279. 164. XXV. 419. XXVII. 969. VIII. 436. XIX. 40. 631. 1. 517. 3701. 4522. IX. 672. 13,195(alt 476,28). I. 327. 328. II. 208,2. V. 171. 321. XXII. 131. 99. XXIII. 1135. VII. 1292. 1303. XVII. 644. 594. XV. 367. VIII. 819. X. 440. 28][ Joseph Krämer zu Nieder-Mörlen. 29 J Heinrich Peter Möbs Wittwe, Elisabetha, geb. Jung, von Nieder-⸗Möoͤrlen. 30 J Dieselbe. Ober-Mörlen. 31 J Heinrich Peter Möbs in Nieder-Möoͤrlen. Ober-Mörlen. 32 Adam Simmerocks Erben zu Ober-Mörlen J Ober-Mörlen. 33] Johannes König IV. Erben daselbst. Ober-Mörlen 34 Heinrich Müller II. Witwe in Friedberg. Friedberg. 35] Heinrich Maurer in Södel. Södel. 36] Philipp Jöckels Erben von Ober-Mörlen. Ober-Mörlen. 37 J Konrad Keßler zu Ober-Rosbach. Ober⸗ und Nieder-] I. 1218. 922. VIII. 625. IX. 424/ 0. Rosbach. 107. X. 683. XI. 522. 600. XIV. 5410. XVII. 633. XIX 448. 179. XXI. 445. 3 Aron Oppenheimers Erben zu Nieder-Florstadt.] Nieder-Florstadt. L 22(en 525) 295(aft 735). 39 J Johannes Oberländer zu Friedberg. Friedberg. I. 173,5 Friedberg und Hungen den 26. Oktober 1866. Großherzogliches Landgericht Friedberg: Hungen: Reitz, rler Landrichter. Landrichter. Gi Ut alt unfehlbares Mittel gegen Gliederteitzen aller Art, empfiehlt per 10 W. Paquet 18 kr. und 30 kr. 2026 Ph. Dan Kümmich. Anthosenz, 2484 nach achtjäbrigem Bestehen nunmehr als Universal-⸗Composition hergestellt, welche mit voller Berechligung die Quintessenz des Edelsten und Stärkendsen aus den felnsten und heil— kräftgen Pflanzenstoffen genannt zu werden verdient, kann in Wohrheit nicht allein als das au genehmste Parfüm empfohlen werden, sondern hat sich auch als das vorzüglichste unter allen Schmerzfiillungsmttteln ganz besonders gegen jede Art von Zahnschmerzen und Zahnlelden, glänzend bewährt. Als Stärkungsmittel bet Schwächezuständen des menschlichen Körpers und aller seiner Theile, wie bei Ohnmachten, Kopfschmerzen, Gliederreißen u. s. w., ist die Anthosenj von bervorragendster Wirksam⸗ keit, wie die rühmlichen Anerkennungen vieler geehrten Consumenten zur Genüge beweisen.— Die Anthosenz wird in Flaschen zu 5, 7½, 15 und 20 Sgr.= 18, 27, 53 und 105 kr. th. verkauft und ihres äußerst lieblichen und anhaltend feinen Wohlgeruchs wegen nicht nur in den meisten Parfümertegeschäften, sondern in Folge ihrer sonstigen mannichfaltig guten Eigenschaften auch bereits in zahlreichen Material- oder Spezereihandlungen geführt. Kräuter- Malz-rustsaft des Dr. Heß, nach langjährigen Erfahrungen In unübertrefflichster Güte nur von dem Unter⸗ zeichneten bereitet, ist bei Heiserkeit, Grippe, Husten, Verschleimunn, Auswurf u. s. w., sowte überbaupt bel Hals- und Brustleiden aller Art, das allervorzüglichsse, bewährtesse und beste daus mittel, sowohl für Kinder, wie auch für Erwachsene seden Alters, und wird in Flaschen zu 5 und 10 Sgr.— 18 auch 35 kr. rb. verkauft. Bei der außerordentlichen Güte und Bel ebtheit dleses Kräuter-Malz-Brußsaftes erlaube ich mir, die Herren Wiederverkäufer ganz besonders auf denselben aufmerksam zu machen. Kräuter-Malz-Kaffee, nur ächt fabrizirt von Dr. Heß in Berlin, ist eine Zusammensetzung magenstärkender, die Verdauung be— fördernder Kräuter und gut nährender Bestandtheile. Ohne jede Beimtschung drastischer oder narkotlscher Stoffe, beruht seine heilsame Wirkung nur auf guter Ernährung und Stärkung der Verdauung, namentlich bet Magenschwäche; es kann daher den Familien sowohl im Allgemeinen wie besonders für Wöchnerinnen, Ammen, Reconvalescenten und Kinder, auch bei Seropheln ꝛc. dieser Kräuter-Malz⸗Kaffee statt des wirk— lichen, oft schädlichen Kaffet's nach dem Ausspruche bewährter Aerzte auf das Gewissenhafteste empfohlen werden. Der Verkaufspreis pro Packet ift nur 5 Sgr.= 18 kr. rh.— Nachdem nun durch neue Ein— richtungen dieser außerordentlich vorzügliche Kräuter⸗Malz⸗Kaffee in umfangreicherer Weise geltefert werden kann, erlaube ich mir den resp. Herren Kaufleuten, welche davon noch nicht am Lager haben, den— selben zum Wiederverkauf zu offeriren und bemerke, daß Herr F. A. Wald, Mohrenstraße Nr. 37a in Berlin, welchem ich den alleinigen General⸗Vertrieb für meine sämmtlichen Artikel übertragen babe, die Bezugs bedingungen stets franco mitthetlen wird, jedoch nur auf portofreie Briefe oder Slreifbände, aus denen die Firma deutlich zu ersehen ist. Gegen fankirte Einsendung der entsprechenden Geldbeträge an derrn Wald wird selbiger von obigen Artikeln auch nach allen Orten des In- und Auslandes direkt versenden, ohne Verpackungskossen zu be— rechnen.— Man richte alle Anfragen, Geldsendungen und Bestellungen nur an Herrn F. A. Wald, Mohrenstraße 37a in Berlin. Berlin. Dr. Heß, 7 köntgl. preuß, approbirter Apotheker 1. Klasse und technischer Chemiker; Lehrer der Gesundheits- und Naturwissenschaften; Fabrikant von technisch⸗ chemischen und Gesundheits-Artikeln. Geschüfts-Enpfehlung. 2367 Ich empfehle hiermit mein Lager in allen Sorten Eichen-, Buchen-, Kirschen-, Nuß— und Pappelbolz⸗Bohlen 6. Waguer⸗ und Daubholz; insbesondere empfehle ich abgelagertes 2, 3 und Ajähriges Eichen⸗Abfallholz in allen Dimensionen der Länge, Breite und Dicke, zu sehr billigen Preisen. Ph. Mittelstädter. Vilbel den 29. Oktober 1866. — 2426 Unter obenstehendem Namen ist ein vom Prof. Dr. Hawkins zu New⸗Hork aus rein vegetabilischen Stoffen gezogener, jetzt über ganz Amerika verbreiteter Pflanzeneytrakt aufgelaucht, dessen merkwürdige Eigenschaft auch seine baldige Verbreitung über ganz Europa zur Folge haben muß. Professor Hawkins verglich haupfsächlich die jetzige Lebensweise der Men— schen mit der ihnen eigentlich von der Natur bestimmten und stellte fest, daß der Mensch sehr weit von dem naturgemäßen Wege abgekommen und sehr schwer auf diesen zurück zu bringen sei. Hawkins betrachtete den Affen als nächste Ueber— gangsstufe vom Menschen abwärts und wies darauf hin, daß berselbe, obgleich auf einer geistig viel niederen Stufe als der Mensch, doch mit ihm gleiches Zahn— gebiß und gleiche Verdauungswerkzeuge hat, folglich mit ihm auf gleiche Nahrung angewiesen sei. Un⸗ streitig steht nun fest: der Affe ist bei der natüslichen Nahrung geblieben und darum viel weniger Krank heiten ausgestzt, auch körperlich viel rüstiger und be— hender geblieben als der Mensch. Der Mangel an vegetabilischer Nahrung resp. deren Verderben durch viele Zuthaten, als Felt, Säure, Gewürz sowie ber Ersatz dieser Nahrung durch viele naturwidrige Lebens— mittel bewirkt hauptsächlich eine Verdichtung des Blutes und in Folge dessen verschiedene dem Thiergeschlechte ganz unbekannte Krankheiten. Die Einführung dieses neuen Stoffes in den Körper hat nun den Zweck, den Hauptfaktor der Gesundheit, das Blut, auf einen natürlichen Zustand zurück⸗ zuführen. Die Lebenskraft ist frei von Spritt ohne irgend welche Beimischung, reiner Pflanzensaft. Dr. Robertson sagt hierüber: Hawkins Lebenskraft wird über kurz oder lang die bedeutendste Rolle in der Behandlung, der Krankheiten einnehmen. Ich selbst lasse bei allen älteren Uebeln, wie Gicht, Rheu— matismus, Hämorrhoiden, Lungenfehlern, Schwindsucht, Wahnsinn, ja selbst Syphilis sowie Schwächezuständen jede Mediein weg und habe bei Verordnung der Lebenskraft so ausgezeich— nete Erfolge beobachtet, daß ich allen meinen Collegen den Versuch damit anrathe. In Amerika hat jede Familie, jeder Farmer(Bauer) ein Paar Flaschen vorräthig und wird meistens jeder Krankheitsanfall im Entistehen unterdrückt. Bei der auch in Amerika herr— schenden Cholera bat dieser Saft, sofort genossen, wunderbare Wirkung gehabt. Wir empfehlen daher dieses Hausmittel, welches in keiner Famtlie fehlen darf, Allen, die es mit sich und ihrer Umgebung gut meinen, und sind überzeugt, daß wir uns den Dank unserer Mitmenschen durch Einführung dieses Stoffes in Europa im höchsten Grade erwerben. Gebrauchs— anweisungen werden beigelegt, sowie ärztlicher Rath dabei unentgeltlich und ausführlich ertheilt. Die Flasche 1 fl. 10 kr., zu beziehen in Berlin durch D. Deerksen, Hallesche Communication 38. Nächste Gewinnziehung am 1. Dez. 1866. 230,000 fl. Größte 5 Ziehungen Hauptgewinn. jährlich. Gewinn-Aussichten. Nur 7% Gulden 2397 kostet ein halbes Loos, 15 Gulden ein ganzes Loos zu den vom 1. Dezember 1866 bis 1. September 1867 stattfindenden 5 Ge— winnziehungen des k k. österreichischen neuesten Staats-Anlehens 5 halbe Loose kosten 38 Gulden, S ganze 5 70 1 hal 75 63 8 10 ganze„ 5 130 5 Jedes herauskommende Loos muß unfehlbar einen der Preise von dem höchsten von 250,000 bis zum geringsten von fl. 145 gewinnen. Man ist mit diesen Loosen ohne weitere Zahlung auf alle fünf Gewinnziehungen betheiligt und kann somit fünfmal gewinnenz in diesen 5 Ziehungen werden 4300 Gewinne gezogen und zwar Treffer von 250,000, 220,000, 200,000, 50,000, 25,000, 15,000, 10,000, 5000 be. bis abwärts fl. 145. Bel so billigem Preise und so großen Gewinn aussichten sind die Loose sehr begehet und ersucht man daher das P. T. Publikum Be⸗ stellungen unter Beifügung des Betrags in Bank— noten, Briefmarken, Posteinzahlung oder gegen Nach- nahme baldigst und nur direkt zu senden an das Bankgeschäft 3 2 Anton Bing in Frankfurt a. M., Fahr gasse Nr. 107. Jeder Theilnehmer erhält sofort nach der Ziehung unentgeitlich die amtlichen Gewinnlisten. Die Gewinne werden sogleich ausbezahlt. Glace- Handschuhe ede Pen. J.. 10 latlensgeit f u. Her auf ibten 0 den dern Verwechen — Hessen Negitrungst I. Groß den Handel beleffend ve Ludge Hessen und de gegen, Weiche don Nineltun halb der Den bunben find, Betassungs wie folg: 5 gung ven denn.— F. von geren allen mene genehmizen stͤd nnen Or mssen mit 0 mit Licht nie geit zu schl 57 boten.— 8 Centnern(ea Unnen innert Gebäuden dele dul dentilirt Die daher kur — den! N Mar eie Schies Austevohrun Ju: Lagen