5 1866. Samstag den 15. Dezember. 100. 4 5 8* II 8 1 ö U g i ch cher.* 1 1 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg Friedberger Intelli enz att. 0. I ch u ogen. An unser e Leser! Die Vermehrung von nahezu 200 Abonnenten innerhalb Monatsfrist bekundet am besten, welche wohlwollende Aufnahme unser ver— größertes, in seinem Inhalte vermehrtes und erweitertes Blatt in der kurzen Zeit seines Erscheinens gefunden hat, sie ist uns der erfreulichste Beweis, daß wir dadurch einem wirklichen Wunsche und Bedürffifsse unserer Leser in, Stadt und Land entgegengekommen sind und veranlaßt uns den 5„71— 2 Anzeiger für Oberhessen“ „Anzelg 5 N vom 1. Januar k. J. an wöchentlich dreimal(Dienstag, Donnerstag und Die Redaktion des„Anzeiger“ wird ihr Amt in der bisherigen interessantesten Tagesbegebenheiten in gedrängter Zusammenstellung, so rasch es das dreimalige Erscheinen des Blattes ermöglicht, zu liefern, auch die Auswahl der sonstigen Mittheilungen mit aller Sorgfalt zu treffen. Sie hofft bei denjenigen Lesern, welchen größere Zeitungen nicht zur Hand tommen, regere Theilnahme an dem öffentlichen Leben zu erwecken und ein größeres Interesse an allen das Wohl der Einzelnen wie des Gesammt⸗ 1 wohl berührenden Zeitfragen anzuregen, ohne hierbei den Standpunkt eines politischen Parteiblattes einzunehmen. Alle in diesem Streben uns unterstützende Mittheilungen werden mit Dank angenommen. Das„Beiblatt“ wird wie bisher wöchentlich einmal in einem halben Bogen beigegeben unter dem Titel „Unterhaltungsblatt des Anzeiger für Oberhessen“ und zwar gleichfalls in vergrößertem Formate, wodurch auch bei diesem eine größere Mannigfaltigkeit seines Inhaltes möglich wird. Die durch das vergrößerte Format und das dreimalige Erscheinen des Blattes sich bedeutend erhöhenden Herstellungskosten gestatten uns nicht den bisherigen Abonnementspreis sortbestehen zu lassen; wir waren jedoch bedacht, denselben so wenig als möglich zu erhöhen, so daß er vom 1. Januar k. J. an halbjährlich beträgt: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 Samstag) erscheinen zu lassen. Weise fortführen und sich angelegen sein lassen, die wichtigsten und fl., *„„1 1 bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogtbums 1 fl. 6 kr. da Bestellungen bei der Post beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung dee Blattes keine denim Unterbrechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Ab⸗ bestellung erfolgt.* 8 Die Redaktion. 11 0 Amtlicher Theil. Fertsch. — Betreffend: Die Marbildenstiftung für verwabrloste Kinder im Kreise Friedberg. Friedberg am 13. Dezember 1866. 1. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Fause a r g 3 l 1 N* 1 8 5 l n Beienheim, Butzbach, Friedberg, Gambach, Griedel, Hausen, Hoch Weisel, Ilbenstadt, Kirch-Goͤns, Münster, Münzenberg, Nieder⸗ 2 Florstadt, Nieder⸗Rosbach, Nieder⸗Weisel, Nieder-Wöllstadt, Ober-Florstadt, Ober-Mörlen, Ober-Rosbach, Ockstadt, Ossenheim, Ostheim, Jog 1 Pohl-Göns, Södel, Steinfurth, Weckesheim. garen, ee inband · Es ist für das Jahr 1866 Vorsehung in den Voranschlägen Ihrer Gemeinden nicht getroffen, weil die Ortsvorstände die Bewilligung von Zweck vollständig zu erreichen, Mittel erforderlich sind. Wir beauftragen Sie darum mit dem Gemeinderath zu berathen, welche Beiträge für das „ dee Beiträgen erst dann in nähere Erwägung ziehen wollten, wenn die An- Jahr 1866 und ferner gegeben werden sollen und sehen der baldigen Gorseten, stalt wirklich in das Leben getreten sei ꝛc. Die Anstalt ist in das Leben Vorlage der Protokolle entgegen. „ Poeeste, getreten und nehmen wir auf den ersten Rechenschaftsbericht des Vor— Für die Gemeinden, von welchen Beitrage nicht verwilligt werden Damts standes Beilage Nr. 91. des diesjährigen Intelligenzblattes Bezug, aus wollen, werden wir gestatten, daß der Vorstand der Stiftung Collekteure — welchem ersichtlich ist, daß diese Anstalt seit ibrem kurzen Bestehen schon schickt, wir möchten dies indessen gerne vermieden sehen. 9 1 recht segensreiche Früchte getragen hat, dagegen auch, um den edlen Trapp. eg l Betreffend: Die Ausschwörung des Verfassungseides durch die im 4. Quartal d. J. neu 7, aufgenommenen Ortsbürger. Friedberg den 12. Dezember 1866. 9 0 0 Dasselbe 75 15 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien mit Aus gahme von Nauheim, Schwalheim, Dorheim, Rödgen, Reichelsheim und Dornassenheim. * i 1 5 2 5 2 l aten Dienstag den 8. Januar l. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem[noch vom vorigen Quartal im Rückstande befindlichen Bürger, letztere bel ceutm be Rathhause dahier die Ausschwörung des Verfassungseides durch die neu 1 Rtblr. Strafe vor und senden Sie Nachweis hierüber, oder Bericht, Putte. aufgenommenen Ortsbürger stattfinden. Laden Sie dieselben und die daß keine jungen Ortsbürger vorhanden sind, vor dem Termin ein. 8 Ta 1 0710 Bekaunt machung, deut das Anwerben und Mitnehmen von Kindern zum Musiziren und zum Hausirhandel im Auslande betr. 1 3 9 0 * Um dem der seitherigen Maßnahme ungeachtet noch nicht völlig aus-[bandel, zu Schaustellungen, zum Musiziren ꝛc. nicht angeworben und ver— n ee gerotteten, schimpflichen und verderblichen Anwerben von Kindern unter wendet werden dürfen, nach Möglichkeit zu steuern, wird Jedem, welcher „ 18 Jahren und von Mädchen zu den durch Vorgeben anderweiter einen derartigen Fall zur Entdeckung bringt, wenn hiernächst Feststellung Beschäftigung verkleideten Zwecken des Bettels und der Prostitution, ins- des Thatbestands und Bestrafung der Schuldigen Statt findet, eine aus 2 besondere alle Contraventionen gegen die Bestimmungen in§. 9. des[dem Polizeifonds der Königlichen Aemter des diesseitigen Verwaltungsbe⸗ zned berg Nassauischen Gesetzes über den Hausirhandel vom 25. September 1862, zirks auszuzahlende Prämie von 100 Gulden zugesischert. 1 bponach Kinder unter 18 Jahren ohne amtliche Erlaubniß zum Hausir- 3 n Wiesbaden den 22. November 1866. f Königlich Preußische Regierung. 2 2 ————.—— 3 —— —— — Hessen. Darmstadt. Das Großherzogl. Regierungsblatt Nr. 53 enthält: 1. Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Gr. Hauses und des Aeußern vom 23. Nov., welche zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß seit dem 1. November die Ver⸗ wendung von Freimarken und Frankocouverts zur Fran— kirung von Fahrpostsendungen gestattet worden ist. II. Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Innern vom 1. Dezember, die Gebühren bei dem Ab- und Zu schreiben der zu versichernden Gebäude in den Brand— versicherungs-Katastern betreffend. III. Bekanntmachung Gr. Ministeriums der Finanzen vom 4. Dezember, die Organisation der Local- Steuer- behörden betreffend. A. Organisation der Steuer-Commissariate, wornach das vormals Kurhessische Amt Nauheim mit den Ort⸗ schaften Dorheim, Nauheim, Schwalheim und Rödgen der vormals Kurhessische Ortsbezirk Massenheim, das vormals Nassauische Amt Reichelsheim mit den Ort schaften Reichelsheim und Dorn⸗Assenheim, der vormals Nassauische Ortsbezirk Haarheim und die vormals Frank⸗ furtischen Ortsbezirke Dortelweil und Nieder-Erlenbach dem Steuer⸗Commissariat Friedberg zugetheilt werden. B. Organisation der Obereinnehmereien und Distrikts Einnehmereien. Vorbehaltlich demnächstiger anderweiter Organisationsbestimmungen werden provisorisch zugetheilt: das Amt Nauheim mit den Ortschaften Dorheim, Nau— heim, Schwalheim und Rödgen der Distrikts⸗Einnehmerei Nieder⸗Mörlen, Obereinnehmerei Gießen,— die Orts— dezirke Massenheim, Haarheim, Dortelweil und Nieder— Erlenbach der Distrikts-Einnehmerei Vilbel, Ober-Ein— nehmerei Gießen,— das Amt Reichelsheim mit den Ort⸗ schaften Reichelsheim und Dorn-Assenheim der Distrikts⸗ Einnehmerei Bingenheim, Ober⸗Einnehmerel Nidda. IV. Bekanntmachung Gr. Ministeriums der Finanzen vom 6. Dez. die Organisation der Lecal-, Forst⸗ und Cameral⸗Verwaltung betreffend. A. Organisation der Oberförstereien und Forstämter. Es werden zugetheilt: das vormals Kurhessische Amt Nauheim mit den Ortschaften Dorheim, Naubeim, Schwal— heim und Rödgen der Oberförsterei Ober-Rosbach, Forst⸗ amts Friedberg;— das vormals Nassauische Amt Reichels— heim mit den Ortschaften Reichelsheim und Dorn-⸗Assen⸗ heim der Oberförsterei Altenstadt, Forstamts Friedberg; — der vormals Kurhessische, zwischen Altenstadt und Bönstadt gelegene Domanialwalddistrikt der Obeförsterei Altenstadt, Forstamts Friedberg;— die vormals Frank— furtischen Ortabezirke Dortelweil und Nieder-Erlenbach, der vormals Kurhessische Ortsbezirk Massenbheim und der vormals Nassauische Ortsbezirk Haarheim der Ober— foͤrsterei Nieder⸗Eschbach, Forstamts Friedberg. B. Organisation der Rentämter. Es wurden zuge— theilt: die vormaligen Aemter Nauheim mit den Ort⸗ schaften Dorheim, Nauheim, Schwalheim und Rödgen, und Reichelsheim mit den Ortschaften Reichelsheim und Dorn⸗Assenheim, und der zwischen Altenstadt und Bönstadt belegene Domanialwalbdistrict, sowie die Ortsbezirke Dortelweil, Nieder⸗Erlenbach, Massenheim und Haarheim dem Rentamte Friedberg. V. Bekanntmachung Großh. Kriegsministeriums vom 25. Nov. die Ein führung einjähriger Freiwilligen betr. Dieselde wurde bereits in Nr. 97 d. Bl. veröffentlicht. VI. Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Innern vom 29. Oct., welche eine Uebersicht über Einnahme und Ausgabe des Vicinalwegbaufonds für Rheinhessen pro 1865 veröffentlicht. Hiernach betrug die Gesammtein⸗ nahme 23,571 fl. 47⅜ m kr., die Gesammtausgabe 21.459 fl. 29 kr. Bleibt mithin Rest 2112 fl. 18 kr. VII. Bekanntmachung Gr. Oberpost-Inspection vom 10. Nov., welche zur öffentlichen Kenutniß bringt, daß eine tägliche Postverbindung zwischen Homberg und Kirch— hain bergestellt und hierbei die Zahl der zu befördernden Personen auf 6 beschränkt worden ist. VIII. Bekanntmachung Gr. Oberpost⸗Inspection vom 3. Dec., daß zwischen Hanau und Nieder-Wöllstadt eine tägliche Postverbindung hergestellt worden ist, bei welcher unbeschränkte Personenannahme stattsindet, mit Ausnahme des Postorts Heldenbergen, in welchem die Personen⸗ annahme auf die Zahl der vorhandenen unbesetzten Wagen⸗ plätze beschränkt sein soll. IX. Rechtskräftig gewordene Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Oberhessen. X. Ordensverleihungen. Se. Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht: am 1. Oct. dem Kammerherrn und seitherigen bevollmäch⸗ tigten Minister an dem Herzoglich Nassauischen Hofe und bei der freien Stadt Frankfurt a. M. Ludwig Freiherrn von Leonhaxdi das Ritterkreuz 1. Klasse des Philipps⸗ ordens;— 11. Oct. dem 1. evaugel. Schullehrer Horn zu Brensbach das allgemeine Ebrenzeichen mit der Inschrift:„Für vieljährige treue Dienste“;— am 41. October dem Maler und Lithographen Georg Brunner, in Paris wohnhaft, das Ritterkreuz 1. Kl. des Philipps⸗ Ordens;— am 3. Nov. dem Director der Bank für Handel und Industrie Wendelstadt wegen seines ausge⸗ zeichneten Verhaltens bei Pflege verwundeter Soldaten im letzten Kriege das Ritterkreuz 1. Kl. desselben Ordens; — am 30. Nov. dem Oberfeldwebel in dem 4. Ifnanterie⸗ Regiment Leichtweis, in Anerkennung seiner sechzigjährigen ausgezeichnet braven Dienstzeit, das Ritterkreuz 1. Kl. desselben Ordens— und am 1. Dec, dem Hwoffourier gel, in Anerkennung seiner fünfzigjährigen treuen Dienste, die goldene Verdienstmebaille des Ludewigs-Ordenz. (Die weiteren Orbensverleihungen sind bereits mitgetheilt in Nr. 90 d. Bl.)(Schluß folgt.) — Das Frankf. Journ. berichtet:„Bei der bedeutenden Steigerung der Staatsausgaben ist die Großh. Regierung darauf'hingewiesen, neue Einnahmsquellen aufzufinden. Dem Vernehmen nach soll daher in Betracht gezogen sein, ob nicht auch in den beiden diesseitigen Provinzen der Wechselstempel eingeführt werden soll, wie er bereits in Rheinhessen besteht. Noch ergiebiger würde diese Einnahmsquelle, wenn die Höhe des Stempelbetrags, wie in vielen Staaten, u. a. auch in Frankfurt, nach dem Werth bemessen würde. Diese Besteuerung hätte jedenfalls den Vorzug, vaß fie wenig fühlbar, und wenn die Anwendung von Stempelmarken gestattet würde, auch nicht belästigend wäre. — Wie verlautet, ist Hauptmann Schober vom 4. Inf.-Reg. mit dem Charakter als Major in den Ruhestand versetzt. — Gegen eine Correspondenz der„Main— Ztg.“, in welcher Minister v. Dalwigk be— schuldigt wird, er habe auf die ersten Lügenposten von österreichischen Siegen hin im öffentlichen Gasthofe Champagner auf Champagner auftragen lassen, erklärt derselbe in der Darmst. Ztg.: „1) Ich habe seit dem Beginne des letzten traurigen Bruderkrieges in keinem Darmstädter Gasthofe Champagner getrunken, und noch weniger daselbst aus Anlaß von„Lügenposten“ Champagner auf Champagner auftragen lassen. Dazu war meine Stimmung zu ernst. 2) Die Behauptung des Correspondenten der Main-Ztg., es sei mindestens eine große Taltlosigkeit, einen Sieg über deutsche Brüder in Champagner zu feiern, wird derselbe gegenüber den Preußischen Gemeinden, von welchen die Siege der tapferen Preußischen Armee in glänzenden Festen begangen worden sind, zu rechtfertigen haben. 3) Mit der Moral, daß man nicht zu früh Champagner trinken solle, bin ich ganz einverstanden. Ich glaube aber, daß noch ganz andere Leute als ich, diese Lehre be— herzigen sollten.“ Friedberg. Nach einer in Folge Ministerial— Verfügung von den Großhl. Kreisämtern an die Bürgermeistereien ergangenen Weisung sind für die Wahlen der Abgeordneten zu dem Parlamente des Norddeutschen Bundes die Listen der stimmberechtigten Staatsbürger als— bald aufzustellen, da die Wahlen von Abgeord— neten schon in der ersten Hälfte des Monats Januar k. J. stattfinden sollen. Der Erlaß eines bezüglichen Gesetzes wird von Großh. Ministerium sobald als möglich in Aussicht ge— stellt. Das Gesetz wird jedenfalls zuvor noch den Landständen vorgelegt werden müssen. — Des Großherzogs K. H. hat am 12. d. in der Mittogsstunde unsere Stadt wieder ver— lassen und sich mittelst Extrazug nach Darmstadt zurückbegeben, nachdem er noch am Morgen seiner Abreise verschiedene Audienzen ertheilt. Zu der am 11. d. im Schlosse stattgehabten großen Tafel waren außer einer Anzahl Beamten von hier und von Gießen auch die Beamten sowie der Bürger— meister von Nauheim u. A. zugezogen. Das für denselben Abend im Trapp'schen Saale arrangirte Concert der Musik des 2. Inf.-Reg., deren ausgezeichnete Leistungen wir schon öfter zu hören Gelegenheiten hatten, war zahlreich besucht. Mainz. Bei dem am Samstag Abend zu Ende gegangenen Wahlacte wurden von etwa 5000 Stimmberechtigten im Ganzen 2793 Stimmen abgegeben, also 200 weniger wie bei der vor vier Jahren geschehenen Wahl. Nach einer unge— fähren Schätzung fielen auf die Wahlmänner der demokratischen Partei ungefähr 1300 Stimmen, auf die der Fortschrittspartei 900— 1000, auf die der Ultramontanen etwa 500. Daß die letztere Partei diesmal noch weniger Stimmen davontrug, wie sonst, kommt daher, daß die hiesigen Beamten, welche, mehrere Hundert an der Zahl, sonst immer mit der elericalen Partei zu stimmen angewiesen waren, diesmal fast ohne Ausnahme mit der Demokratie gestimmt haben sollen. Nach diesem Ergebniß dürfte die Wahl der Candidaten der demokratischen Partei, des seitherigen Abgeordneten Dumont und des weiter in Aussicht genommenen Kaufmanns L. Goldsch midt, gesichert sein. Bei dem von allen Seiten mit der größten Hartnäckigkeit und Ausdauer geführten Wahlkampfe erscheint der Sieg der demokratischen Partei in Mainz als eine wichtige und nicht zu unterschätzende Ge— sinnungsäußerung, zumal sie von der liberalen und freisinnigen Bevölkerung der größten Stadt des Landes ausgeht. Preußen. Berlin. In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 10. Dez. wurden bei Berathung des Kriegsbüdgets die von den liberalen Fractionen aufgestellten Resolutionen, trotz der vom Kriegsminister dagegen geäußerten Bedenken, mit 165 gegen 151 Stimmen angenommen. Ebenso wurde der Antrag Reichenheim's(41,574348 Thlr. fortbauernde Ausgaben zu bewilligen, wo— von 118,201 Thlr. künftig wegfallen) unter Bei- pflichtung des Kriegsministers angenommen. In den vorstehend erwähnten Resulutionen erklärte das Haus der Abgeordneten: 1) Daß dieser Etat einen wesentlich provisorischen Charakter an sich trägt, indem er die dem preußischen Staate neu einverteibten Landesgebiete und die Staaten des norddeutschen Bundes nicht mit umfaßt, deren Hin⸗ zutritt aber nothwendig einen maßgebenden Einfluß auf die künftige Feststellung des Militäretats ausüben muß; 2) daß die Bewilligung der in diesem Etat geforderten Summen nicht eine Genehmigung aller demselben zu Grunde liegenden thatsächlichen Einrichtungen in sich schließt, vielmehr daran fesigehalten werden muß, daß in Gemäßheit der Artikel 34 und 35 der Verfassungsurkunde das Gesetz vom 3. September 1814 bis zum verfassungs⸗ mäßigen Zustandekommen eines neuen Organisationsge⸗ setzes die gesetzliche Norm für die Dauer der Dienstzeit im stehenden Heere und für das Verhältniß der Land⸗ wehr zu demselben bildet; 3) daß die nach§. 3 des Ge⸗ setzes vom 3. September 1814 nach den jedesmaligen Staatsverhältnissen zu bestimmende Stärke des stehenden Heeres nur unter Zustimmung der Landesvertretung fest⸗ gefetzt werden kann. — Von dem preußischen Abgeordneten Major Dr. Beitzke, dem Verfasser der so populär ge— wordenen Geschichte des napoleonischen Krieges, ist unlängst eine Broschüre erschienen unter dem Titel:„Das preußische Heer vor und nach der Reorganisation, seine Stärke und Zusammen⸗ setzung im Kriege 1866“, worin der Nachweis geführt wird, daß bei dem System vor der Reor- ganisation und bei zweijähriger Dienstzeit eine Armee von nahezu gleicher Stärke als im Kriege 1866 hätte aufgestellt werden können. a — In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 12. erklärte vor der Bewilligung des Berg- verwaltungsetats der Handelsminister positiv, die Regierung beabsichtige nicht die Saarbrücker Kohlenbergwerke an eine Privatgesellschaft zu verkaufen.— Die Berathungen über die Ver— fassung des Norddeutschen Bundes beginnen am 15. Dezember; Graf Bismarck und v. Savigny vertreten Preußen. Hannover. Der Staatsrechtslehrer Pro⸗ fessor Zachariä in Göttingen hat ein aus⸗ führlich begründetes Rechtsgutachten in der An⸗ gelegenheit der hannover'schen Offiziere gegen⸗ über den Anordnungen der preußischen Regierung abgegeben und spricht sich folgendermaßen aus: 1) Die k. preußische Regierung ist nicht be⸗ rechtigt, den Offizieren der hannover'schen Armee die Alternative zu stellen, entweder in den preuß— activen Dienst überzutreten oder ihrer Pensionirung gewärtig zu sein. 2) Die Offiziere bleiben fort- hin an ihr auf Ehrenwort gegebenes Versprechen gebunden, nicht gegen Preußen zu dienen, können dafür aber auch, ohne daß ihnen irgend welches Präjudiz gesetzt werden könnte, den Fortbezug der Gehalte und Competenzen gegen die preußische Regierung beanspruchen. 3) Auch die Unter offiziere der k. hannover'schen Armee haben kraft der Capitulation in gleicher Weise Anspruch auf Beibehaltung des Gehalts, dessen Fortbezug auch bei ihnen nicht vom Eintritt in den preußischen Dienst abhängig gemacht werden kann. 4) Falls die Fortzahlung der Gehalte u. s. w. den han⸗ nover'schen Offizieren, resp. Unteroffizieren, vom 1. Januar 1867 an geweigert werden sollte, sind sie berechtigt, gegen die königl. preußische Re⸗ gierung(Fiscus) bei dem Obergericht zu Hannover Klage zu erheben.“ — Die von Seiten der Regierung ergriffenen strengen Maßregeln gegen wioerspenstige Be— haupt, dürft zunächs* * sündt von! dabei 110 sehin, I Schritte zur schastlich u mn Home dem Standt uche iu e Tach deutschen 9. Der. in handlungen die Oefen geiaßt wur deuischen Y zu halten“ von Mi! Franssurt a unddreiß Tags tin: B. Holsteinisch. Sobiel ver noch einma die Gesamt Nordschles thümer zu Gegenwar leider eine ungen gez ligen Zusan Baye Vod Emem und bite Irtedt Se i . 7 Let ala t. Aen. Stadt det dez 18 Oti⸗ 94 tr* trdlarte 3 ** 1 1 Najor Falat ge- den Krieges Hater den i der ach der der Reer Abauses Berg⸗ eiu, die Saaidrũder Hoe einge 7 Satigu? die Uater“ „ ftaft bebt wie die Nachrichten über und Verhaftungen amten ic. mehren sich, weiter erfolgte Suspendirungen beweisen. 17 0 erer Kassel. Dem Generalgouverneurv Werder sowie dem Administrator von Kurhessen v. Müller ist das Ehrenbürgerrecht der Stadt Kassel er heilt worden. — Das Gesetzblatt enthält eine allerh. Ver- ordnung, betreffend die Einführung des Wahl gesetzes für den Reichstag des norddeutschen Bundes vom 15. Oct. 1866, sowie das Wahl— gesetz selbst i Homburg. Aus dem biesigen Amte ist dieser Tage eine Deputation nach Berlin abge— gangen, um die Huldigung des neu erworbenen zugleich eine Petition ständige Garnison. Landes zu unterbreiten und einzureichen: 1) um eine 2) Belassen einer Oberbehörde an biesigem Ort. 3) Erhaltung des Kur- und Badewesens und Hebung desselben unter Auspiclen des Staates. 4) Fortsetzung der Frank urt-Homburger Eisen— babn.— Der Bau einer Zweigbahn von Hom- burg nach Friedberg, als direcke Verbindung mit dem alten Preußen und dem Norden über.: baupt, dürfte wohl schon aus strategischen Gründen zunächst in Anregung kommen. 7 Stadtvor stände von Friedberg und Nauheim, das wesentlich dabei interessirt ist, sollten sich daher veranlaßt sehen, im Interesse beider Städte geeignet sch Schritte zur Förderung dieses Bahnbaues gemein- schaftlich zu unternehmen und vorläufig wenigstens mit Homburg in Verbindung zu um von dem Stande und Fortgange der Sache stets unter— richtet zu sein. Sachsen. Die ständige Commission des deutschen Abgeordnetentages war am 9. Dec. in Leipzig versammelt. Von den Ver- handlungen und Beschlüssen ist bis jetzt nur an die Oeffentlichkeit gedrungen, daß der Beschluß gefaßt wurde:„Bei dem Zusammentritt des nord— deutschen Parlaments eine Ausschußsitzung in Berlin zu halten.“— Auch der von einer Versammlung von Mitgliedern deutscher Landesvertretungen zu Frankfurt am 21. Dez. 1863 gewählte Sechs unddreißiger Ausschuß hielt an demselben Tage eine Versammlung, um bezüglich der Schleswig- Holsteinischen Sache zu berathen und zu beschließen. Soviel verlautet, kam man zu dem Beschlusse, noch einmal vor der Auflösung des Ausschusses die Gesammtthätigkeit gegen die Ausscheidung von Nordschleswig aus dem Verbande der Herzog- thümer zu richten. Wie in anderen Fragen der Gegenwart soll sich auch bei diesen Berathungen le ein 1 einende treten, — leider eine beklagenswerthe Zerfahrenheit der Mei⸗ nungen gezeigt haben, die sogar bei einer gesel— ligen Zusammenkunft zu Tage getreten sei. Bayern. München. Der Staatsminister Freiherr v. d. Pfordten hat dem Könige sein Entlassungsgesuch eingereicht. Eine Entschlie— ßung des Königs hierüber ist noch nicht erfolgt. Baden. Das neueste Regierungsblatt ent hält u. A. das Gesetz, die Bewilligung eines außerordentlichen Credits zum Zweck der Bei— stellung von Hinterladungsgewehren betreffend. Dasselbe enthält folgende Bestimmungen: Das Kriegsministerium ist ermächtigt, die Abänderung der vorhandenen 19,000 Gewehre für ladung zu bewerkstelligen. Die Mittel hiezu sind 1 7* Hinter— aus Erübrigungen an dem ordentlichen Budget der Krlegsverwaltung pro 1866/67 Tit. III. „Armeecorps“ einschließlich der in demselben Titel für Herstellung eines Barackenlagers ersparten Summe von 110,000 fl. zu entnehmen. Für den dadurch nicht gedeckten Rest wird ein außer— ordentlicher Credit bis zum Betrage von höchstens 100,000 fl. eröffnet.“ — Die„Karlsr. Ztg.“ enthält eine bedeu⸗ tende Anzahl von Ordens- und Medaillenverlei— hungen aus Anlaß des letzten Feldzugs. Es über⸗ wiegen in hohem Grade die Auszeichnungen an Unteroffiziere und Soldaten. Ganz besonders auf⸗ gefallen ist die verwickelte Abstufung der Ordens⸗ insignien, eine wahre Seltsamkeit für unsere Zeit. Oesterreich. Minister v. Be ust bezeichnet die Mittheilung, daß für ihn 140,000 Thaler Schulden bezahlt worden seien, bevor er sein Amt antreten konnte, ihrem ganzen Inhalte nach für unwahr.— In dem Adreß⸗Entwurf der ungari⸗ schen Deputirten-Versammlung an den König wird gebeten, nicht durch Hinausschieben der Wiederherstellung der Verfassung mit Rechts- continuität das große Werk eines befriedigenden Ausgleichs unmöglich zu machen, dessen Dring⸗ lichkeit durch die inneren Verhältnisse der Monarchie und die bedrohliche äußere Lage hinlänglich be⸗ gründet sei. Die Adresse spricht die Bitte aus, es möge Ungarn die Mittel und die Gelegenheit zur Bewerkstelligung des Ausgleiches geboten wer— den, wozu zuförderst die Wiederherstellung der Verfassung und Verwirklichung der Rechtsconti⸗ nuität nöthig sei. — Die„Presse“ vernimmt, daß der Bruch zwischen der Pforte und Griechenland unvermeid⸗ lich geworden. Auf den jonischen Inseln soll eine bedenkliche Gährung berrschen und auf Cepha⸗ lonia schwere Ruhestörungen vorgefallen sein. Wien. Ein Privattelegramm der„Hamb. Nachr.“ aus Wien meldet nach Gesandtschafts— berichten aus Rom, daß das Eintreffen der Kaiserin Eugenie daselbst ganz bestimmt avisirt sei. Frankreich. Dem„Moniteur“ zufolge stimmt das von der Regierung genehmigte Projekt der Armeeorganisation mit den von den Journalen — Die Berichte über den Aufenthalt die Absichten des Kaisers Maximilian von Mexiko lauten Tag für Tag so widersprechend, daß es unmöglich ist, irgend eine zuverlässige und sichere Mittheilung aus all den! rschiedenen Nachrichten herauszufinden. P Aris. 2 en j„Mon enthält in Telegramm des Generals Baz 5 Mexico, J. Dez., welches meldet, daß der K r Maximilian ich noch in Mexico befinde, el och keinen Lutschluß gefaßt habe. Die Räumung de es zon den französischen Truppen, wel b März beendet sein soll, ist dringend Vie Tra port⸗ chiffe kommen an. Italien. Der Papst hat in einer Abschieds⸗ zudienz an das französtsche corps, das ihm zon General Montebello vorgest ward, eine hewegte Anrede gehalten. Der Papst sagte u. A.: „Am Tage vor Ihrer Abreise bin ich hier, meine theuren Kinder, um Ihnen mein Lebewohl zu sagen. Ihre Fahne ist von Frankreich sgezogen nit der Mission, die Rechte des heiligen Stuhles iufrecht zu erhalten. Heute ist sie im Begriff, wieder dahin zurückzukehren. Ich wünsche, daß sie mit demselben Gefühl empfangen sein wird, ils wie sie sich entfernt hat.“ — Der Rest der französischrn Besatzungs— ruppen hat dieser Tage Morgens die Stadt ver— lassen, in welche päpstliche Zuaven eingerückt sind. — In der paäpstlichen ruckerei wird ein 1 Document gedruckt, welches versichert, daß der Papst Reformen promulgiren wird, und welches die Motive erklart hat, warum er dieselben nicht während der französischen Occupation hat eintreten lassen. — Heute Morgen hat die päpstliche Fahne die französische auf der Engelsburg ersetzt, welche die französischen Truppen verlassen haben. Florenz. Der„Italie“ zufolge soll der Papst jeden Gedanken an eine Verlassung Rom's jufgegeben haben. In Rom herrscht Ruhe. Amerika. Die Auyklageschrift gegen den präsidenten Johnson enthält 14 Punkte, welche ihn der Freundlichkeit gegen die Rebellen und der Ueberschreitung seiner Befugnisse anklagen. Gladbach. In einer busigen Sp ine Arbeuerin ö Weise ska Bause ihrer V sie ihr r und zu flechter e fand eses einer Maschine statt, welche das Haar ergriff und ibr sammt der Kopfbaut vom Schädel riß, bevor die Maschinen stille gestellt werden unten „Publ.“ bringt von 21,000 Hunde 9000 mögen unversteuert 20 Menschen ein Die Statistik: Berlin wurden in Berlin umherlaufen, daß auf kommt. Von 2501 Hunden welche im vorigen Jahre von den Schorfcichtergehülfen eingefangen worden, wurden 1520 nicht eingelsst und getödtet. 1814 Ziehhunde gibt es hier, von denen 810 nicht versteuert werden, zu denen sich aber täglich noch gegen 2000 Hunde von außerbalb gesellen. folgende Hunde⸗ versteuert, 0 5 so Hund — N— f 0 Geschäftsempfehlung. 2655 Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum mache biermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahter als Schubmacher ctablirt habe. Ich werde bestrebt sein, durch moderne und geschmackbolle Arbeit, sowie prompte Bedienung das mir geschenkte Vertrauen zu rechtfertigen und bitte um zahleceichen Zuspruch. zrtedberg. Wilhelm Kunze, Usagasse Nr. 363. Uehdecken, sehr passendes Welbnachtsgeschenk, bei 2701 M. Seligmann, Weißgerber. Dr Pattison's Gichtwatte lindert sofort und beit schnell Gicht, Rueumatismen 2120 aller Art, als Gesichts⸗, Brust⸗, Hals- und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und Kategicht, Magen- und Unterleibsschmerz ꝛc. 1c. 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Näheres bel Rentamts- diener Jung, Gefundene Gegen staͤnde. 1) Ein Pferdeteppich, zwischen Friedberg und Nauheim. 2) Eine Tabakopfeise. 3) Ein Armband von Haaren. Beide innerhalb der Stadt Nauheim. Die Eigenshümer können sich dahier melden. Nauheim den 14. December 1866. 2707 Graßherzogliche Polizei⸗Verwaltung Corseten& Crinolines 2708 bei K. Friedrich neben der Post. Theater in Friedberg. Earn Dezember. um ersten ale: Der Verschwender. Original-Posse mit Gesang in 3 Abtheilungen von Ferdinand Ralmund. Da ich meinen biesigen Aufenthalt dis Mitte Januar 1867 ausgedehnt, erlaude ich mir, die geehrten Theater- freunde zu einem dritten und letzten Abonnement biermit ganz ergedenst einzuladen. Zugleich ersuche ich, die vom ersten Abonnement noch ausstehenden Billets zur beutigen Vorstellung zu veiwenden, da dieselden sonst ihre Gültigkeit verlieren. Montag den 17. Dezember. M 0 uttersegen. Cbaractergemälde mit Gesang in 5 Aeken von W. Friedrich. Mufik von Sdcafer. W. Kern, Director. Butter⸗ und Eierpreise für Friedberg vom 12. Dezember. 26—28 kr. Eier 1 Stück Butter pr. 8 2 kr Preise verschiedener Gegenstände. Brennholz, Buchen-Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl 40 kr. Gleim. Kartossel, pr. Mltr. 3 fl. 20 kr vis 3 fl. 30 kr Concert- Anzeige 2682 Nächsten Sountag den 16. d. M wird Herr Sally Herzog, Schuler des Herrn Rar tin Wallenstein aus Frankfurt, im Verein mit mehreren andern Künstlern im Saale des Hotel Trapp ein Concert geben, wozu man ein geehrtes Publikum ergebenst einladet. Karten A 24 kr. sind im Hotel Trapp und bei der Expedition des Anzeigers zu haben. Programme besagen das Nähere Seide- und Filzhüte aller Farben und neuster Facon in großer Auswahl, Filzwaaren, als Reitdecken, empfiehlt. Konrad Schmidt, nächst der Burg. Passendes Meihnachtsgeschenk. 2702 Bei G. G. Lange in Darmstadt ist soeben 1 und in der Buchhandlung Supp, Gem Fund Kleisch. Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder leicht verständliche Anweisung alle Arten von Speisen und Backwerk billig und gut zuzubereiten.— Nebst einem Anhang vom Einmachen der Früchte.— 14. unveränderte Auflage mit 1 Stahl— stich. 80 geh 54 kr. Dasselbe fein geb. in englische Leinwand 1 fl. 12 kr. — Der Verkauf von 66,000 Exemplaren seit kurzer Zeit ist wohl der beste Beweis seiner anerkannten Brauchbarkeit. 2700 Schuhe, Sohlen ꝛc. ꝛc. Gießen im Dezember 1866. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das seither von meinem verstorbenen Schwieger— vater, Herrn Eduard Strack, dahier betriebene Geschäft unter dem Heutigen mit allen Activen und Passiven für meine Rechnung übernommen habe und dasselbe in gleicher Weise wie seither, fortführen werde. Ich bitte, das meinem Schwiegervater geschenkte Vertrauen auf mich übertragen zu wollen und werde ich bemüht sein, dasselbe in jeder Weise zu rechtfertigen. Hochachtungsvoll Fritz Fürst, 2688 Eduard Strack. 2684 Der von Tausenden von Consumenten erprobte und von medicinischen und wissenschaft⸗ lichen Autoritäten anerkannte ächte Daubitz⸗ Liqueur ist in nachstehenden Niederlagen zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker, in Nauheim bei Jac. Schimpf, iu Assenheim bei C. Bauer. ITTER'S Illustrirtes ochbuch Preis mit 80 Bildern und 1675 Recepten, ist das neueste, beate und billigate. nur 1 Thlr. Vorräthig in Firma: Nepskuchen 1 8 8 41616] stets frisch von der Mühle bei dei Binderngel& Schimpff. 5 Wilbelm Fertsch. Künste Punsch-Essenz Spielkarten 2704 in Flaschen 2 1 fl. 12 kr. und in halben à 36 kr. dei 2690 mit dem gesetzlichen Stempel versehen find von Friedberg E. Wahl, nun an recht preiswürdig in meinem Geschäfte vorräthig. ö Eine Partie 2668 zurückgesetzter Kaputzen, Herren- Binden und Glace-Handschube empfiehlt zu bedeutend berabgefeden 1 Elise Be chstein. S———̃—— Brodpreise vom 16. bis 31. Dezember. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: Erste Sorte 4 8 18 kr. Zweite Sorte 4 2 16½ kr. „ e,,„„ 1%„ Für Butzbach: *„ Erste Sorte 47 18 kr. Zweite Sorte 4 16 kr. „ 9 10 2 5 8 5 e 5 1 42 E 1 4 2 Fleisch⸗ ꝛe. Preise vom 16. bis 31. Dez. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 7 18 kr., Schweinefleisch pr. 7 17 Kuhfleisch, gem. Leber- u. Blutwurst 20 Rindfleisch, gem.„ Bratwurst 24 * * Hammelfleisch 1 Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 15,„ Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 12„ Dörrfleisch 2 Schaaffleisch„ Schinken 2 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel, 28 Hammelsfett 16„ Schmalz, unausgl. 28„ eee Bei H. Blum Schmalz unausgel. 26 kr.— Bei Nicolaus Engel, A. Vogt's Erben, C. Fr. Walz Schmalz ausgelass. 32 kr.— Bei Peter Engel Lebers und Blutwurst 18 kr.— Bei Jacob Ruppel Schwartenmagen 22 kr.— Bei W. Neuß Leber⸗ Schmalz unausgel. Für Butzbach: und Blutwurst 18 kr., 20 kr. Schwartenmagen 22 kr., und Damen⸗ 2537 empf 9. 2 eigenen Fab! Fertigung es Ochsenfleisch pr. 7 17 kr., Schweinefleisch pr. 8 17 kr., 1 Kubhfleisch, gem, 14 1 d u. eee 5 Rindfleisch, gem., 14„ ratwurft 2— Hammekffleisch 13 Schwartenmagen 24„ 0 Keil und Carre— Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 12 Dörrfleisch„ Schaaffleisch— Schinken 2 Nierenfett 20„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 8 Schmalz, unausgel. 28 Ausnahmspreise. Bei Jac. Kobelt Kalbfleisch 11 tr., 1 Schmalz ausgel. 32 kr.— Bei H. Weiblinger Speck 2635 Bel 34 kr.— Bei N Rübsamen Ochsenfleisch 18 kr. Teder⸗ und Nierenfett 24 kr., Hammelfleisch 14 kr., Hammelsfett 20 kr. Kath. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. f Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Advent, Sonntag den 16. Dezember. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittage: Herr Digkonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Lahr. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr P n ur. Nachmittags: Herr Candidat Bender * Bi t te. Da wir beabsfichtigen auch in diesem Jahre eine Christbescheerung für die Kleinkinderschule zu veranstalten, so bitten wir die Bewohner anserer Stadt uns dazu mit Haben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten berelt ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Friedberg den 30. November 1866. Lina Baur. W. Wickenhöfer. Ehr. Werner. Th. Dieffenbach. E. Trapp. Red.: Hermann Schimpff. Verantw. Hof apotheker. Nauheim. Ph. J. Weiß. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von** 1 5 Oest. 250 fl. b. R. 1839 102 G. — Frankfurter Cours. 1 884 360 2 5 12 5 W 5 7„ 100 Pr. L. 185 117 FP 14. Dezember 866. Cours der Staatspapiere. S„ 500, v 1860% 63—/ Oesterr. 5% Met. 1859 i. Lst. 58 Gr. Hess. 3½% Obligation.——— 100 Pr. v. 1864 66 C. 5 50% Nat.-Anl. 1854 50¼¼ Nassau 4½% Obl. b. Rth. 94¾ P.* Schwed. Tuir. 10-L. 10 P. 8 50% do:: 6 38 4 40% do do 883¼ G. 2 Bad. 35 fl. Loose 50570 P Preussen 4 ½0% Obligat. b. Rth. 98½ G Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 92¾ P. 2 J Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 52½ G 1 n do.—— Frankf. 31½0% Obligat. 80¾ P. 155 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 1250 7 Bayern 50% Obugation. 100 P. 1 30% do 117 P.— 25„„ 1 „ 40% 0 ½ jähr. b. Rth. 95 P. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 838% P. 2 Nass. 25 fl. L. b. k. 37 F 5 do do 90 G. Finnland 4½j/ do i. R. à 105—— I Sard. 36 Fr. L. b. B.“—— Würtemb. 10 Obl. b. Ru. 94½ P. 1 4½% Pfabr. 1 K. 1050—— i f. 9 217 7 0ů—⁰ 40 do— Schweden 4½0% O. i. R. à 105 84½ P 2 5 Doppelte„ 9 43-45 Baden 1—õ70 Obligat. 88 ½ P 5 4½0% Pfb. i. R. à 105] 83 b. u. G 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 57—58 Gr. Hess. 40% Obligat 93 6 N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75/ 1½— Holl. fl. 10 Stücke„ 9 48-50 VOII einbez: 8 e 55 7 8 5 2 Rand-Ducaten 5 35—37 Leinbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 20 Franes-Stücke 9 25½—26½ 4/% Bayr. Ostbahn 116 30% Liv. C. D.& P/ Z, fr. à 28 kr. 2 P. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 48—52 4% Pfandbr. d. Erkf. Hyp-B. 8 50% Tos, Ceutr.-Eisenb.-Pr. 51½ P 2 Kuss. Imperiales„ 9 43—45 3% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 478 P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 69 P. S Jold pr. zoll. Pfr. 3 50ů70 Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 86½ P. 50% do. neueste Emiss.% 65 P.= Achh. Silb. pr. Z. Pf.„ 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43¾ G. 4½% Hess. Ludwigsbh.-Prior. 95 P Preuss. Kassensch.„ 1 2% Wiener Wechsel-Cours 91/ G— Dollars in Gold 1 3 26—2 F Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt Senn jede ee Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. W. S. Lindheimer in Friedberg. (Hierzu Beiblatt Nr. 50 und eine Beilage.) Drehe Wo der Wiener B. sowie Tol rar und 1 cer Schachteln 1 — Nich die hohe lich eit der „Ve 1 s se besten ie K deute 0 lein. — 1 * 8 2 * zember 5 C. Ser Pbotographie- und Schreib⸗ Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. m 100. iba's Buch empfiehlt zum bevorstehenden Weihnachts fest ihr reichhaltiges Lager von Jugendschriften, uungsbüchern, Classikern, eleganten Ausgaben, wissenschaftlichen Werken aller Fächer, Atlanten, Musikalien, Bilder Reißzeu en, Kupfer stichen, Lithographien u. J. w. Namentlich empfehlen wir auch Auswahl von Weihnachtsausstellung in Spielwaaren ordinären Gegenständen in einem besonderen 2639 Bilderbüchern, Gesang⸗ und Erba Modellboge 1 eine große 2615 auf das Reichhaltigste und Mannigfaltigste in feinen sowie sortirt, welche zur Bequemlichkeit der geehrten Besucher im Laden und Zimmer aufgestellt sind, bei Jos. Hoffmann, im neuen Laden neben dem Rathhause. G. A. Delte in Friedberg (vormals K. Huppuch) 2537 empfiehlt für die gegenwärtige Jahreszeit sein reichhaltiges Pelzwaaren⸗Lager Auch werden Stickereien zur übernommen noch eigenen Fabrikats, von den gewohnlichen bis zu den feinsten Sorten. 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In den letzten Tagen vor Weihnachten ist in der Regel der Zusammenfluß von Fahrpostsendungen so massenhaft, daß dadurch Verspätungen, Verschickungen und selbst auch Beschaͤdigungen und Verluste leicht becbeigeführt werden können, wenn die Aufgabe der Fahrpostsendungen auf wenige Tage vor dem Weih- nachtsseste zusammengedrängt wird, und wenn nicht die Vorschriften wegen ihrer Verpackung und Bezeichnung allseitig Beachtung finden 5 Indem man das Publikum hierauf aufmerksam macht, werden folgende Punkte der besonderen Beachtung empfohlen 1 Zahrposssendunssen, auf deren unaufgehaltene, fichere Beförderung und rechteltige Abgabe gerechnet wird, find in der Zeit vor Weihnachten der Postanstalt thunlichst frühzeitig zu übergeben. Der auch für das Publikum belästigende Andrang an den Annahme- Schaltern kann wesentlich ver⸗ mindert werden, wenn die Aufgabe der Sendungen nicht bis auf die letzten Stunden vor Schluß der Schalter verschoben wird. Die Verpackung der Sendungen muß eine dauer⸗ hafte sein, um den Inhalt vor Druck, Reibung und Nässe zu sichern. Einfache Papler-Umschläge und Cigorten-Kifichen reichen dazu selbstverständlich nicht aus, und selbst für Schachteln und Cartons ist eine weitere Emballtrung in Leinwand oder Wachsleinwand anzurathen, weil beim Zusammen⸗ drängen solcher Gegenstände mit vielen anderen Sendungen die Deckel und Böden leicht eingedrückt werden. Es ist für die Dauer der Weihnachtszeit rathsam, den Fahrpoststücken selbst die volle Adresse zu geben, wie sie der dazu gehörige Frachtbrief trägt, damit die Sendungen auch dann rechtzeitig bestellt werden können, wenn die Frachtbriefe momentan verschickt oder verlegt sein sollten. Außerdem ist es nothwendig, die auf die Fahrpoftftücke kommenden Adressen diesen nicht mit Siegellack oder einigen Nadelflichen anzuheften, sondern thunlichst auf die Emballage selbst deutlich zu schreiben, oder wenig slens in einer Weise daran zu befestigen, daß ihr Verlust nicht leicht möglich ist. Bei Sendungen mit Kordelverschnürungen muß sich die Adresse unter dieser Verschnürung befinden. Auf Sendungen ohne Wertbdeclaration dürfen die Adressen auch mit Leim oder Kleister befestigt sein. Gleichwie es sich im Allgemeinen von selbst ver⸗ fleht, daß die Adresse den Bestimmungsort und die Person desjenigen, an welchen die Zustellung der Sendung erfolgen soll, so bestimmt bezeichnen muß, daß jeder Ungewißbeit darüber vorgebeugt wied, so empfiehlt es sich für die angegebene Zeit noch ganz bdesonders, bei Sendungen nach kleineren, wenig bekannten Orten die naͤchstgelegene Poststelle und bei Sendungen nach größeren Orten Straße und Pausnummer anzugeden. Frtedberg deu 28. November 1866. Groß herzogliches Postamt Friedberg ren tano. Kalender bei für 1867. Landkalender für das Groß berzogth. Hessen 4 kr. Hessischer Daus freund 8 kr. Gustav Adolf⸗ Kalender 8 kr. Bindernagel& Schimff. ueber Viehzucht. ist also ni Bon Dr. Henkelmann. (Schluß). Nicht die Beschaffung vielen und guten Futters allein, sondern auch die hohe Verwerthung desselben durch die Thiere, bedingt die Einträg— lichteit der Viehzucht, und es ist nun die Frage: „Welche Viehract ist unter den gegebenen Verhält- nissen am geeignetsten, das zu bauende Futter am besten zu verwerthen?“ Auch hierüber können nur die Localverhältnisse, ncht aber die giebhaberei entscheiden. Professor Hering sagt:„Das große Geheinniß, wenn man in der Viehzucht glücklich sein will, besteht darin, einen Stamm zu wählen, der dem Boden und Klima angemessen ist.“ Keine Viehrace ist unbedingt die beste. Die Sucht, ausländische Thiere mit Gewalt zu acclimatistren, weil man ihre schönen Körperformen und sonstigen guten Eigenschaften erkannt hat, ohne den Einfluß des Klimas, des Bodens und des Futters zu berücksichtigen, hat manche nachtheiligen Folgen gehabt, und es würden oft bessere Resultate erreicht worden sein, wenn man sich bemüht hätte, die eingeborene Landesrace durch zweckmäßige Züchtung und gute Fütterung zu verbessern. Jede Körpergröße eines Thieres verlan Futterquantum, wovon der größte Theil bedingt, während nur der Ueberschuß Nutzen gewährt. gewöhnt ist. am besten paßt. gt ein verhältnißmäßiges die Lebens erhaltung Der Nutzen werthung des Futterquantums zu berechnen ist, daß einbeimisches Vieh weniger Ansprüche auf die Qualität des Futters macht, als ausländisches, weil es an die Erzeugnisse seines Geburtsortes Man gebe sich nur keinen Täuschungen hin. Kuh, welche am meisten Milch gibt, ist immer welche von einer bestimmten Futtermass liefert. Es gibt nirgends auf der Welt eine Rindviehrace, welche Milch⸗ ergiebigkeit, Zug- und Mastfähigkeit gleichzeitig und in gleich hohem Grade in sich vereinigt. Viehschlag, welcher diesen drei Eigenschasten möglichst genügt, und paart aus diesen immer das Beste mit dem Besten, und schließt alle fehlerhaften Nachkommen aus, so wird man durch dieses Verfahren, was bekanntlich Inzucht genannt wird, allmählig Land, für den einheimischen Boden, Die Inzucht ist die sicherste und billigste Zuchtmethode, namentlich für den kleineren Landwirth. race ist als gutes Zug- und zufriedenstellendes Melkvieb bekannt, und wenn es bei der Mast auch gerade so gibt es doch ein zartes, Fleische der großen verbastardirten Thiere unseres Landes weit vorgezogen wird.“) Als Beispiel, was durch Inzucht dei einer Rindviehrace geleistet „Es wäre sehr zu wünschen, wenn der landw. Provinztalverein die im statifindende Weltausstellung zu cht nach der Körpergröße, sondern nur nach der Ver- „wobei zu bemerken Nicht diejenige die beste, sondern diejenige, e die meiste und beste Milch Hat man daher im eigenen Lande einen einen Viehschlag erhalten, der für das das einheimische Klima und Futter Unsere Vogelsberger Rindvieh⸗ kein großes Schlächtergewicht liefert, feines Fleisch, welches dem grobfaserigen Jahre 1867 Paris mit einigen schönen Exemplaren Vogels 8 2 N 2300 Des Lahrer hinkenden Boten 4 0 Versteigerung eines Bergwerks. Ilustrirter Lamilienlalender e g„„ N* Ustrirter amilienkalender e 2689 In der Klagsache des Großherzoglich Hessischen Hofgerichts-Advokaten Seyd in Fried— f 4 3 f berg, als Repraͤsentanten der Taunus Bergbaugesellschaft, gegen Wolf Isaak in Eden— ur Hessen 1 ˖ koben, Zubuße betreffend, ist die Versteigerung des dem Beklagten eigenthümlich zustehenden auf das Jahr 1867. oel, 1 Antheils an der alten Kaisergrube in der Gemarkung Nieder-Moͤrlen, nämlich ¼ vom ge— 1 70 1%% 0 ert, A 0 a e efuͤgt und es i terzeichnetem Ostsgericht Versteigerungs 1, Prämte 100 fl., 2. 7 3.40 fl., 4. 30 fl. Heco 18 1 Eigenthum verfügt 1 st von unterzeichnete ge ihn 20 fl., 6. 16 fl. 6 Verkäuferprämlen. 1 f eien e 1 1 0 s 8— 8 10 4 2 Preis 9 kr. 12 tot. ö Montag den 14. Jauuar 1867, een de, olasernagel c Selnpff s% 0 Morgens 10 Uhr,„ or 1 an Ort und Stelle auberaumt worden. e e e unter dem en eingeladen, Bekannt m a ch 77 1 ö 9 97 4 1 daß die Taunusbergbaugesellschaft zu Friedberg auf Bleierze, insbesondere Weizen, baut, 2703 Olenstag den 18. d. M., des Vormiltags un 9 welches das vorzüglichste Vorkommen bildet; daß die trefflichsten Einrichtungen auf dem Berg- Uhr, wird in hiefigem Rathbause das für hiesige N 1 werke vorhanden sind und daß das unterzeichnete Ortsgericht zu jeder gewünscht werdenden Armen. Anstalt pro 1. Halbjahr 1867 erforderliche Chri⸗ J 1 fe N 1 ö Auskunft recht gerne bereit ist, stallöl, Se fe, Kaffee, gerollte Gerste, Grtesmebl, Rets, Lnapb,, b u unft 9 1 N ber 1866 Dirsen, Ochsenfleisch, Rindflessch, Schwelneflelsch, Ham⸗ 1124 10 J Nieder-Mörlen den 12. Dezember 1866.. g melfleisch, Pierenfett, Schweineschmalz und Brod, so⸗ n 1 Großherzogliches Ortsgericht Nieder⸗Mörlen dann das für die Schuhmacherei erforderliche Sohl,, lg, f Der Vorsteher: Rind. und Kalbleder, Hanfgarn, Bestechgarn, Holznägel, 5. Mö b s. Absatznägel, Sohlnägel, Pech und Wachs auf dem Sub- ge e 5 10 2 e e e vergeben. 5 Vorräte 1* ü f 10 ild b iftok 0 2 db Die Bedingungen können bei Verwalter Gatzert in 1— 11 ö 1 der Armen-Anstalt eingesehen werden. 1 In die A U L Ell U 9 U k Zu lie elg Friedberg den 12. Dezember 1866. 1 2 a 5 isterei 19 2435 werden Einlagen angenommen und bis zu 300 fl mit 4% verzinst W n Friedberg. 9 1 B 181 8 N 5 2 Der Großderzogliche Belgeordnete 1 eg nta chung g. Die Stadt- u. Butterwaage pro 1867. g. 1 1 2695 Montag den 17. Dezember d. J., Vormittage 2697 Montag den 17. Dezember d. J., Vormittags 3 4 10 10 Ube, sollen in hiefigem Ralhhause die im Jahre 1867 1½ Ubr, soll in hiefigem Rathhause das Einkommen Bet anna m a ch ung. 1 vorkommenden gewöhnlichen städtischen Arbelten, Liefe-[der Stadt- und Butterwaage, sowie das damit ver- 2898(Dornassenhelm.) Montag den 4. Februar 4 rungen und zu leistenden Fuhren. als: bundene Standgeld an Wochen- und Krämermärkten 1867, Morgens 11 Uhr, sollen dem Johann Adam 5 n eee für dae Jahr 1867 öffentlich an den Meinbtetenden in Herbert von Dornassenhelm 10 Aecker, in dasiger Ge⸗ 6 5 8 0 fl f 5 1 Accord gegeben werden.„ markung gelegen und zu 2808 fl. 8 kr. taxirt, in dem N 15 2 teferung der P 1 770 Friedberg den 14 Dezember 1866. Gemeindezimmer zu Dornassenheim, amtlicher Verfügung N 4 80 8 191 Plode, re Großherzogliche eareueisteref Friedberg. kuf ge, öffentlich meistbletend versteigert 8 1 59 NI locke, J. V. d. B.: Relchels heim den 11. Dezember 1866. 1 6) Sandmessen und Steinsetzen, 5 Der Großberzogliche Beigeordnete Großberzogl. Hess. Landeberschultheißeret 1 2 de Salelern e. een 1 Eee 5 f 0. N ö 5 1 9) Die Lieferung der Tinte, Kreide und Schwämme Fa selochs-Verstei gerung 1 für die Schulen 5 2692 Mitiwoch den 19. d. M., Vormittags 9 Uubr, N a an den Wenigstfordernden in Accord gegeben soll ein der Gemeinde Nieder- Klorstadt gehörender, zum 3 1 erden. S 1a se elnbie 1 Friedberg den 14. Dezember 1866. 8 geeigneter Jaselochs meisbietend verstelgert 1906 seidene Umknüpftücher, sowie seidene und wollene 6 Großherzogliche n Frtedberg Nieder ⸗Florstadt den 13. Dezember 1866. 8 derren, Damen und Kinder zu bllligen N 0 1 ius en Besgconhen Großherzogliche ene Nieder-Florstadt 8 en bei K. Friedrich neben der Post. ö 0 6 a FFT TT N 1 Foucar. 8 a a 3 Bekanntmachung Mein Sohn, der Schiffs- Capitai 5 7 e f* 3 I ain Ju 1 4 Die S ch ub f 1 N n. p o 1867. 2675 Dienstag den 18. d. M., Mittags 1 Ubr, wird n Eduard Gruß 3 f 120 0 2696 Montag den 17. Dezember d. J., Vormittags ein der Gemeinde Ober ⸗Rosbach gehöriger Faselochs 2686 wurde von einem alle sei Kräfte berzehren ausgefübtt, 1 11 Uor werden in biesigem Rathbause die im Jabre auf dem Gemeinde hause daselbst öffentlich meisibtetend uten dur d 5. wache 4 1867 von hier zu leistenden Schubfuhren öffentlich an versteigert Zusten durch den G. A. W. Mayer schen Brust. 9 1 5 1 5 f f* Syrup'') in kurzer Zeit befreit, und auch mir Leitet ide Poem 1 den Wenigftfordernden in Accord gegeben. Ober Rosbach den 12. Dezember 1866. 0 1 1 g 5 1 ee 1 Friedberg den 14. Dezember 1866 Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach 5 Wen e 1425 gelinde W. 3 113 iche 86 rt 0 Kraft gegen Verstopfung ausgezeichnete Dienste. öge Na! ü ö Großherzogliche 8 weenberg. 8„ 77 5 öffentliche Anerkennung dazu dienen, daß dieses wenden an Der Großberzogliche Beigeordnete Faselochs-Versteigerung. ben 4 Feel Ain sabet, ind ähnlis . Jouc ar. 2684. den 19. d Mis., Vormittags 10 uhr„(remmetn), den 16 Januar 1866 a 9 10 2 2 soll in biefigem Ratbhause ein zum Schlachten ge. 1 5 3 8 in Fr N 9 J r u ch t- Ver st eilge kung. eigneter, dienstuntauglich gewordener Faselochs öffentlich n 5 W Wittwe Bruß. i „ 2694 Montag den 17. Dezember d. J., Nachmittags meifibietend versteigert werden.) Alleinige Niederlage für Friedberg bei Ph.— 1 2 Uhr, sollen in biefigem Rathbause 36 Malter Korn Fauer bach b. Fr. den 14. Dezember 1866. Dan. Kümmich. 1 0 und 35 Malter Gerste von den Fruchtverräthen des Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr. Fal iin Auguftiner Schulfonds öffentlich meistbletend versteigert Holler. 2— 1 werden. r 280 Zur A f 1 Friedberg den 14. Dezember 1866 Rohe und geschmolzene Fette In die Duchdruckerei 55— N 1 Großherzogliche Bürgermetsterei Irledberg. 8 15 f g 5 mpfeblenewe N V. d. B.: 2662 werden zu den böchsten Preisen stets angekaust per Unterzeichneten kann ein mit den nötbigen Schul ⸗ JA Wir 1 0 Der Groß berzogliche Beigeordnele don S. Samuel, kenatn'ssen versehener unger Mensch als Setzerlebrulng Neuste ö 1 FJouc ar. im Hause der Herrn F. Damm, vis-à-vis dem Rathhaus. eintreten. Bindernagel& Schimpff 4. Buch 1 R N 5 6 werden kann, mögen die Resultate des verdienten Landwirths Dr. Wilhelm besseren Race genommen werden, so rechnet man, daß nach 8 Generationen, bewädr 45 6 Crusius auf Sablis in Sachsen dienen, welcher Thiere der unserer also erst in 10 bis 12 Jahren, die Rate constant bleibe; was hilft es Oadge d, 0* Vogelsberger nahe verwandten Voigtländer ⸗Race, die Weckherlin also, wenn man einen Original-⸗Schweizerbullen einführt und nach 2 bis sür unser 1 ö als die vorzüglichste Landrace Deutschlands bezeichnet, durch Inzucht auf 3 Jahren wieder irgend einen anderen unbestimmter Race? 90 1 1200 Pfund lebendes Gewicht brachte, während diese Thiere im Voigt⸗ Die Kreuzung erfordert viele Kenntnisse, viel Zeit, viel Geld, und halte man N* lande selbst 500 bis höchstens 800 Pfund schwer werden. viel Geduld, und wer dies Alles nicht hat, soll sich davon lassen und sehr guf 1 5 Genügt dagegen der einheimische Rindviehschlag keiner der oben Inzucht treiben. Gut 14 genannten drei Eigenschaften, oder ist wohl gar kein bestimmter Schlag Wenn die Fleischpreise— wie dies nicht anders zu erwarten— tinen 0 N 5 vorhanden, sondern jedes Thier von dem andern verschieden, so kann zu steigen fortfahren und man, wie in England und in den größeren ssen Nac; 1 man mit Inzucht nichts ausrichten und müssen die besten der einheimischen Städten Deutschlands, dahin kommen wird, daß auch die Qualität des die Englän 1 Kübe mit Bullen einer anderen, für den Züchtungszweck(Milchprodrktion, Fleisches von den Käufern bezahlt und durch Einführung von Fettvieh⸗ Dur 4 Mastung oder Zugfähigkeit) anerkannt guten Race gepaart werden, welches märkten der Absatz setten Viehes mehr erleichtert wird, dann wird man Dinger ind — 19 Verfahren man bekanntlich Kreuzung nennt. auch bei uns nicht blos abgefahrene Zugochsen und abgemolkene Kühe. Ahe 1 Dabei ist aber das ganz planlose Kreuzen mit allen möglichen mästen, sondern man wird auch Thiere direct zur Mast heranziehen und dsan 5 1 Racen aus aller Herren Länder, wie dies leider gewöhnlich von unseren bestrebt sein, auch schon junge Thiere von 2 bis 3 Jahren als ausge⸗* 1 Landwirthen geschieht, ganz und gar zu verwerfen, weil die Erfolge rein mästet verkaufen zu können. Wie weit es mit der Vogelsberger Race ö dem Zufalle überlassen bleiben und gar nichts, nur eine Musterkarte von in dieser Beziehung gebracht werden kann, hat Herr Bürgermeister Gore 14 Vieh damit erreicht wird. von Trais Münzenberg wiederholt gezeigt, indem er Bullenkälber dieser 9 1 Wenn bei der Kreuzung die männlichen Thiere immer aus der Race zu 400 Pfund Lebendgewicht brachte. wünune 1—. Da indeß die hohen Leistungen der Zuchten Englands in Bezug D dae 1 255 n einem e Kuh 125 einem Nind beschicken würke. auf schnelle und große Mastfähigkeit unübertroffen dastehen, so hat man wunl N ö werden zwar unsere Vogelsberger von vielen andern Racen an Körperfülle 0 je einhei a 0 ern 1 und Größe übertroffen werden, allein sie werden auf der Wai enen 8 in Deutschland versucht, die einheimischen guten e 1 eine Anbei 8 1 Millionen gesehen, in ihren Vorzügen gewürdigt und daburch Absatz und Ver- Kreuzung mit den englischen, Fleischracen 10 höherer astfähigkett in bewon, N 1 kaufsquellen angebahnt. bringen, und es haben sich in dieser Beziehung als die besten Veredler reine 80 d ö Sc ten alende * Literarische Neuigkeiten. des Betrages, Postnachnahme oder Posteinzahlung zu beziehen. 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Erquickun Emser Nineraiwassel re iet kan urch ihre vor⸗ Roman. 57 kr aus Gottes Wort. I. Abthl 54 kr. Ju(chen Wirkur eg Brust⸗ Krieg, der deutsche und staltensche im Jahre 1866 Stern, O., Heinrich V. Trauerspiel in 5 Akten. en, we gege Magenschwäche find stets vor⸗ 1 fl. 30 ke 1 fl. 12 kr. rätbte in Friedberg bei Oerrr Hosapolbeker C. Wahl, Kriegsbegebenbeiten des Jahres 1866. 54 f 8 di Pert Ph. J Weiß f z Ain de 2 1 2— te Paflillen werden nur in ett en Schachteln mn de Bindernagel& Schimpff. mand *——— Königliche Brunnenotrwaltung zu Bad Ems. . ·—1;: 5 Große 1 4 25 P . Uach den Zeugnissen sehr geachteter:, zuuu cc S r Capitalien-⸗Verloosung Personen 0 2 Die Nähmaschinen- Fabrik; im Betrage von 18 Millionen F n S 1 2 vo 2 findet schon am 2. Januar 1867 statt. 2678 worunter viele Aerzt ist der F. W.* 2657 Diese Verloosung, welche vom Staa Boeckilus'sche weiße Kräuter ⸗Brust⸗ 2* Ad à m 0 De. 0 1 ente und unter Nuffi Dur IN ene— Rüsselsheim am Mai rantirt ist, findet öffennich und unt ifsicht* Syrup ain ignet Mitiel zur Besei 1 3 mfiebli l. Näh FEET 2 Staatsbe statt von Husten, katarrhalischer Heiserkeit, Verschleimung 3 empfiedlii wre Na maschinen vog vorz rr, 5 Unter 400,000 Treffern befinden sich die Ge— der Aihmungsorgane ꝛc. und findet seine Bestätigung 2— 170 nerk 75 e, in en r v 3 winne von 25mal 100,000 Frs., 10 mal 80,000 in nachstehendem Briefe 83 mn une lligften 3 5mal 70,0 00, Smal 60,000, mal 30,000 Herr Bockiu 8 Gebrauche Ihres Brust F 5 2 2643 2 Imal 45,000, 10 mal 40,000, 10mal 10,0 verdanke ich meine Gesundbeit wieder 4— Agenten werden gesucht— 2 10mal 5,000, mal 4,000, 10mal 3,000 denn ich litt längere Zeit an Husten und Beklom 2.0% eee eee eee eee eee eee eee 1655mal 1,000, 10mal 600, 180mal 500 uenheit auf der Brusti, daß ich kaum 3 Treppen—— 5 5 290 mal 400, 315mal 300 u. s. w. und 60 Frs. hoch gehen konnte, ohne stehen bleiben zu müssen, Ci 1 1 ch 7 eines jeden gezogenen Looses. um dann die hestigsten Hustenanfälle zu bekommen. l an el a0 Hofen Es ist daher Jedermann die Gelegenheit ge— Ich brauche nun seit kurzer Zeit Ihren Brust⸗ 7 W 10 14 bin 222 8 boten, mit einem kleinen Einsatze einen der oben Zyrup und spüre fast gar keinen Husten FFC stehenden Treffer zu machen mehr, auch die Beklemmung auf der Brust ist ganz 3 Semmerleprer. Ein ganzes Loos mit Serie⸗- und Gewinn w̃ Um mich doch vollständig zu heilen, ersuche ö 4 nummer erlasse ich zu 2 fl., 4 Loose 7 fl., 6 Loose b Si mir umgehend wieder 2 Flaschen Ihres 1 1 9 5 d 70 fl., 1 halbes Loos fl. Brust⸗Syrups unter Postnachnahme zuzusenden 5 E 3 E n** 0 8 Durch unterz ietes Handlungshau sin Kirchheim den 8. Februar 1865. Loose für obige Ziehung gültig, gegen Einsendun Jacob Fischer, Müller. 2699 bei Goldmann. M. S — Gesundheit und Lebensverlaͤngerung 2706 ist der Wunsch einee Jeden nigsten wissen, was dazu die sast 10 Jahre lang unaufhe einen, aber auch mehrere Pa meiner Familie stets, bis ich e Büchlein des Dr. Werner, Heilung für alle Kranke, kennen lernte und seine Rathschläge befolgte. Seit dieser Zeit bin ich und meine ganze Familie gesund, ja sogar während der furchtbaren Cholera seuche, die Hunderte um und neben uns wegraffte, sind wir von aller Krankheit verschont geblieben. Ich erachte es daher als ernste Pflicht, alle Kranken und körperlich Schwachen auf das genannte Buch mit dem Bemerken aufmerksam zu machen, daß es in jeder uchbandlung für 21 kr. zu haden ist, in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff. bewährt, für Rindvieh: die Shorthorns, für unsere Landschafe: die Southdowns. In der Nähe großer Städte, wo sich die halte man Milchvieh, wozu sich die Holländer, Allgäuer und Breitenburger sehr gut eignen. Gute Haltung, Wart' und Pflege der Thi einen guten Erfolg; schlechte Haltung dagegen gibt aber auch bei der besten Race keinen Erfolg, denn die bessere Hälft die Engländer sagen, zum Maule herein. Durch höhere Verwerthung des Futters kommen wir zu billigerem Dünger und dadurch zu billigerer Produktion unser und nähern uns dadurch der Lösung der landwi unserer Zeit:„wohlfeiler zu produciren“ Die Schwefelgruben in Sizilien. Von Dr. Curtman Die Insel Sizilien besitzt unerschöpfliche Schwefelgruben. winnung des Schwefels daraus ist eine sehr einfache, ohne Anwendung irgend welcher Maschinen, Selbst Pumpenwerke, zu entfernen, kennt man nicht. Das schwefelhal Arbeiter auf treppenartigen Gängen zu Tage geschafft und in einen Ofen geworsen, welcher dann zugemauert und so lang reine Schwesel in große Behälter abfließt. Der namentlich Gebirgsvieh; für Schweine: die Norkshire- und weißen Souffolkschweine; für das rothe platze der Küste. die Straße ganz gelb davon gefärbt ist. ladung ist der Hafen so seicht, daß die Schiffe nicht nahe genug ans Milchwirthschaft rentirt, Ufer kommen können. ere hat bei jeder Rate e der Race kommt, wie blöcke geschieht auf Maulthieren auf schrecklichen Wegen nach einem Hafen- Unterwegs gebt natürlich schon viel verloren, so daß In dem Hauptorte der Ver— Da muß denn der Schwefel auf Menschenrücken durch das seichte Wasser bis an Bord getragen, oder auch in kleinen Booten dahin geschafft werden. schöne Stück in's Wasser, um bei guter Gelegenheit für Rechnung der Träger wieder aufgefischt und verkauft zu werden, Dabei fällt, meistens absichtlich, manches Die gesammte Ausfuhr beträgt jährlich über eine Million Centner, und stieg weit höber, als der er verkäuflichen Pflanzen rthschaftl. Hauptaufgabe als seither, immer mehr. r. Die Ge- Fuder 8 fl.!— um das Grubenwasser 1544. tige Gestein wird durch e gebeizt wird, bis der Transport der Schefel— Schwefel für ein Mittel gegen die Traubenkrankheit galt. mit diesem Handel jährlich über 2 Millionen Gulden. Sizilien gewinnt Alte Geschichten, so heiter zu lesen. (Fortsetzung von Nr. 90.)) 1329. Ist nach Absterben des einen Predicanten, der Apiissin zu St. Ruprechts⸗ berg bei Bingen geschrieben worden, daß sie als Collatrir davon sein wolle, damit ein geschickter Predicant, wiederum alhero präsentirt werden moge. 1840. Ist ein guter Wein(Gemarkung Friedberg) gewachsen und galt das Als die Stadt Friedberg wiederum eines Predicauten zu Verkündigung göttl. Wortes und administrirung der d. Taufe und Abendmahl von Nöthen gehabt, ist Herr Wolf zu Wiesbaden allhero angenommen und ihm 100 neben einem freien Sitz gegeben worden. „s ift dort zu berichtigen Zetle 6 von unten Niklaus Falten in Nikotlgus Fülten, und Zeile 9 von unten Bäume in Baue. fl. 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