1 Wartez, * 0 n enen nun 0, IIc Weiz, 1 dimpff Fertsch 115 1866. Mittwoch den 14. Uovember. M91. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedber Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint wöchentlich zweimal, Mittwoch und S —̃— Betreffend: Die Beitreibung der Communalintraden an di Ir o Nachdem der seitherige Kreisbote Seibert dahr die Beitreibung der Communalintraden seither lassen wurde, Amtlicher Theil. in den Gemeinden des Kreises Friedberg. een Birger übertragen war, enthoben und solche dem Kreisamtsbureaugehülfen Beck provisorisch übertragen worden ist, so bringen wir Kenntniß derjenigen von Ihnen, die dies angeht. Betreffend: Die Aufnahme des Viehstandes an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Polizei-Commissär zu Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr. 5 von 1862 lassen wir Ihnen zu der am 3. Viehstandstabelle das erforderliche Formularpapier hierbei zugehen. im Jahr 1866. e Wir erwarten pünktliche Friedberg den 10. November 1866. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg mei st er auf Nachsuchen seines Dienstes in den Gemeinden des Kreises, in welchen ihm mit Ausnahme der in der Kreisstadt Friedberg, die ihm vorerst noch über⸗ . dies hiermit zur Trapp. Friedberg den 13. November 18656. * Dezember d. J. von Ihnen aufzunehmenden Aufnahme und tragen Ihnen weiter auf, jede Abweichung gegen voriges Jahr, sowohl in Ansehung der Stückzahl als der Viehpreise auf der Tabelle selbst vollstandig zu erläutern Bis zum 15. Dezember erwarten wir 5 5 Betreffend: personen für 1867. nicht vorhanden sind. die Vorlage unfehlbar. Das Landgestüt, nunmehr die Untersuchung der als Beschäler zu denutzenden Dengste für Privat- e 7* 5 n Wir sehen binnen 3 Tagen Ihren Berichten für das Jahr 1867 verwenden und der angeordnet werdender Untersuchung unterziehen wollen, F +* a p p. Friedberg den 12. November 1866. e n. entgegen, ob Privatpersonen vorhanden sind, die Hengste zum Bedecken von Stuten gegenfalls wir annehmen, daß solche Pecsonen Hessen. Darmstadt. Die frühere An— ordnung, Militärpersonen in einem abgesonderten Locale abstimmen zu lassen, ist von Seiten des Kriegsministeriums aufgehoben worden und wird das Militär bei der bevorstehenden Wahl im öffentlichen Wahllocale erscheinen. — Das Großherzogl. Regbl. Nr. 50 enthält: Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern vom 2. Nov., welche das Verzeichniß derjenigen 2451 großherzogl., zu Abgeordneten für den Land- tag wählbaren Staatsbürger verössentlicht. Be— merkt ist dabei, daß durch etwaige darin vorkom— mende Unrichtigkeiten kein Staatsbürger in seinem Rechte gefährdet werden soll. — Die Feier der Grundsteinlegung des Denk mals für die gefallenen hessischen Soldaten in Frohnhofen fand am 8. d. M. unter zahlreicher Betheiligung der Bevölkerung von Aschaffenburg und Umgegend statt. Auch von Darmstadt war eine große Anzahl Theilnehmer erschienen, darunter viele Militärpersonen. Am Abend des 9. starb dahier Major Brodrücck, einer unserer tüchtigsten und belieb— testen Offiziere. Er war auch in weiteren Kreisen durch verschiedene größere Schriften bekannt. Im letzten Feldzuge fungirte er als Chef des inneren Dienstes im Generalstabe des 8. Armeecorps.— In der vergangenen Nacht brannte der den Freun— den unseres Waldes wohlbekannte Dippelshof gänzlich nieder. Friedberg. Die Wahl der Wahlmänner ist für unsere Stadt auf Freitag den 16. und Sam stag d. 17. November anberaumt. Wir machen die Wahlberechtigten nochmals aufmerksam, wie wichtig es erscheint, daß Jeder seine Stimme ab— gibt schon aus dem einem Grund, weil der ganze Wahlact ohne Gültigkeit ist, soferne nicht zwei Driitheile der Wähler ihre Stimmen abgegeben haben, und daß in diesem Falle zu einer noch maligen Wahl geschritten werden müßte. — Aller Orten im Lande zeigt sich das leb zafteste Interesse an den bevorstehenden Landtags wahlen und von überallher Vorschläg dezüglich der in den eipzelnen Bezir Wah Ausersehenen Candidaten. Der Blattes gestattet uns nicht, über hläge zu referiren liest man len Raum unseree alle diese „wir müssen uns darauf be * zur Vor schränken hinsichtlich der hiesigen Wahl zu erwäh— nen, daß eine kürzlich dahier stattgehabte Vor versammlung von Urwählern sich für Festhalten an den früheren Wahlmännern und für Wieder- wahl des bisherigen Landtagsabgeordnelen Land- richter Stockhausen ausgesprochen hat. Dem gegenüber ist man von anderer bemüht, einen Gegencandidaten in Vorschlag zu bringen und glaubt hierzu einen Friedberger aus⸗ ersehen zu sollen. Da in unserer Stadt verhältniß mäßig nur wenige Männer befindlich sind, deren Verhältnisse und Stellung sie zu Abgeordneten quali— ficiren, so wird die Aufstellung eines solchen Candi- daten allerdings seine Schwierigkeiten haben. Mar Seite ist deßhalb sehr gespannt, bis ein zu erwartender Vorschlag an die Oeffentlichkeit dringt.— Wie wir nachträglich vernehmen und wie aus einer im Inseratentheile befindlichen Ansprache auch ersicht lich ist, wird Hofgerschtsadvokat Curtman dahier als Vertreter seiner Vaterstadt in Vorschlag ge bracht und für die Wahl desselben eifrig gewirkt werden. Unter solchen Verhältnissen werden wir also einem heftigen Wahlkampfe entgegensehen müssen. — Wir vernehmen, daß die Besitzergreifung des Amtes Nauheim und die Vereidigung der Beamten noch im Laufe dieser Woche durch die dazu ernannten Commissäce vorgenommen werden wird. Wir werden also endlich unsere lieben Freunde und Nachbarn in Nauheim als unsere wirklichen neuen Landsleute begrüßen können und das soll uns viele Freude machen. Preussen. Berlin. Im Januar des kommenden Jahres sind es 60 Jahre, daß König Wilhelm dem preuß. Heere angehört, da die preuß Prinzen mit zehn Jahren als Seconde-Lieutenante in die Armee eintreten. Auf Anregung des Gen.“ Feldm. v. Wrangel werden bereits Vorbereitungen für ein zu feierndes Jubelfest getroffen. Man spricht von Ueberreichung einer 5 Fuß hohen Erinnerungssäule, deren Fuß die Schlacht vor Besichtigung üch der Einzug in Berlin Schanzen zieren sollen, endlich Königgrätz, der Düppeler Bilder aus dem baden'schen Feldzug 1849, vielleicht Standrechtsbilder! hat sich dahier ein Parlament des norddeutschen Es Centralwahleomite für das Bundes Trapp. constituirt. Das Programm ist folgendes: 1) Ueber- tragung der Regierungsgewalt an die Krone Preußen für die Armee, Diplomatie, für Zoll-, Handels- und Verkehrsinteressen; 2) entscheidende Befugniß des, Parlaments für das Budget und für die Gesetzgebung; 3) allgemeines deutsches Bürgerrecht, Selbstverwaltung der Einzelstaaten. Der„Staatsanz.“ bringt zwei Erlasse, worin der König allen Denen Dank sagt, die während des Krieges die Verwundeten gepflegt, ferner für den herzlichen Willkommen, der den heim⸗ kehrenden Truppen überall zu Theil geworden ist. — Das Haus der Abgeordneten hat am 12. d. seine Sitzungen wieder begonnen und nahm die Vorlage des Staatshaushaltsetat für das Jahr 1867 entgegen. Coblenz. Am 8 d. früh nach 6 Uhr ex- plodirte der Dampfkessel des Schleppers„Mühl⸗ heim V.“, welcher einen Kohlenzug rheinaufwärts bringen sollte, in der Gegend oberhalb der Rhein- eisenbahnbrücke; der Capitän und der Steuer- mann wurden schwer verletzt. Von den unter dem Decke befindlichen Personen und Arbeitern ist bis jetzt keine Spur gefunden, da das Aus- strömen des heißen Wassers denselben den Weg auf's Deck versperrte, und ist gleich nach der Explosion das Schiff in der Mitte des Rheines gesunken. Rettungsmannschaften sind von hier und den Ortschaften sofort zu Hülfe geeilt. Aus Schleswig- Holstein. Die schles⸗ wig⸗holsteinischen Polizeibehörden sind angewiesen, nur dann blau-weiß-rothe Fahnen zu dulden, wenn sie in Verbindung mit einer schwarz-weißen Fahne oder mit einer daran befestigten schwarz⸗ weißen Schleife zum Vorschein kommen. Schwarz- roth-gelbe Fahnen sind dagegen überhaupt un- zulässig. Kassel. Die Auflösung des ehemals kur- hessischen Armeecorps wird so vollständig bewirkt, daß selbst die Casernenwärter ters zur Erklärung aufgefordert wurden, ob sie fortdienen, beziehungsweise sich eine Versetzung nach Pommern und Port gefallen lassen, oder oh sie penstontrt sein wollten. Es sind diese Leute meistens im Dienste ergraute Unterossiziere, welche diese Posten als Versorgung für ihre Lebenszeit inne hatten Durch Erlaß des Regierungspräsidenten — — v. Moller ist in den kurhessischen Landestheilen die allgemeine Wehrpflicht eingeführt und das Rekrutirungsgesetz von 1848 sonach beseitigt. — Die Kasseler beschweren sich über die ihnen noch immer zugemutbete Einquartierungslast, wie- wohl der Stadt Kassel in Friedenszeiten die Be⸗ freiung von Einquartierung durch Verträge zu— gestanden sei. — Eine Musterung und Loosung der den Jahrgängen 1843, 1844 und 1845 Angehörigen, ist angeordnet worden. Frankfurt. Der Verein für verwundete Krieger im Saalbau echielt von dem Großherzog von Hessen für seine Bemühungen ein Danksagungs— schreiben. — Wie alljährlich an dem Todestage Robert Blum's so auch diesmal, waren an verschiedenen Punkten der Stadt Trauerzeichen ausgesteckt. Die Göttin der Gerechtigkeit auf dem Weinbrunnen auf dem Römerberg war vollig in einen schwarzen Flor eingehüllt. Sechs Schutzmänner waren mit einem Gensdarm nöthig, die Gerechtigkeit ihrer Verhüllung zu entkleiden. Sachsen. Das„Dresdner Journal“ ver— sichert officiell, daß der König von Sachsen alle im Friedensvertrage übernommenen Verpflichtungen treu und rückhaltslos ausführen werde, und fordert alle die dem Könige huldigenden Tausenden auf, ihn auf den neuen Bahnen in Erfüllung seiner Pflicht zu unterstützen. — Es verbreitet sich die Nachricht, daß auch der frühere sächsische Kriegsminister v. Raben— horst als General in die österreichische Armee eintreten wird. — Der Schanzenbau um Dresden ist seit einer Woche etwa vollendet und werden die Ge— sammtkosten auf circa eine Million veranschlagt, wovon gegen 700,000 Thaler für Arbeitslohn und Material und etwa 300,000 Thaler für den Grundstückswerth gerechnet werden. Die sächsische Regierung erwartet, daß eine Repartition dieser Kosten auf die Staaten des norddeutschen Bundes eintreten werde. Dürfen wir Oberhessen vielleicht auch daran bezahlen? Bayern. In der Nähe des Bahnhofs von Würzburg entgleiste am 7. d. Mts. der von Bamberg kommende Zug, in Folge dessen die 3 ersten Wagen aus den Schienen gerissen und theilweise zertrümmert wurden. Einer von diesen Wagen wurde vom Eisenbahndamm in den Graben geworfen. Der Lokomotivführer, ein Vater von 9 Kindern, wurde herabgeschleudert und war sogleich todt, ein Bremser, welcher über 20 Schritte in das Feld hinausgeschleudert wurde, erlitt einen Armbruch und verletzte sich im Gesicht und am Fuße. Der Heitzer hatte sich durch Herabspringen gerettet. Von den Passagieren wurde keiner verletzt. — Durch einen Armeebefehl vom 7. Nov. hat der König seinen Großoheim, den Prinzen Karl von Bayern, der Stelle eines Feldmarschalls enthoben mit dem Bedauern, daß er sich vergeb⸗ lich bemüht habe, den Prinzen von der Nieder legung des Feldmarschallsstabs zurückzubringen. — Der König von Bayern hat eine Reise nach den drei fränkischen Provinzen angetreten und wird vorzüglich jene Orte besuchen, welche der Schauplatz des Krieges waren. Würtemberg. Der Oberbürgermeister und der Gemeinderach der Stadt Ulm haben be— schlossen, bei den Könige um Beseitigung der Festung Ulm zu petitioniren. Bei einer Ver⸗ steigerung auf den Abbruch ließe sich vielleicht ein schönes Geschäft machen. — Eine in Stuttgart abgehaltene Versamm⸗ lung süddeutscher Vaterlandsfreunde hat die Bildung eines Südstaatenbundes mit engster Verbindung in staatsrechtlicher und militärischer Beziehung beschlossen, um die Stätte der Freiheit zu retten. Das Wehrsystem soll auf allgemeiner Wehrpflicht mit kürzester Dienstzeit beruhen. Oesterreich. Der Kaiser hat bei seiner Rückkehr aus Böhmen ein Handschreiben an den Grafen Rothkirch gerichtet, worin er mit tief gerührtem Herzen über die neuen so vielfachen Beweise unerschütterlicher Treue und Anhänglich— keit von seinem Königreich Böhmen Abschied nimmt. Frankreich. Aus Toulon wird beeichtet, daß das Panzer-Geschwader den Vefehl zur Ab— fahrt für den 23. erhalten habe; man versschert, daß es die französischen Truppen aus Rom zu— rückbringen wird. — Schon jetzt hat das französische Kriegsmini— sterium ein Budget von über 366 Mill., das Marineministerium 153 Mill., ferner das General— Gouvernement 15 Mill., zusammen 534 Mill. Dafür stellt Frankreich 400,000 Mann ins Feld. Sollte es jährlich doppelt so viele Leute armiren, wie es beabsichtigt wird, so würde es eine Mil— liarde gebrauchen! In diesem Maßstabe wirds aber nicht blos in Frankreich, sondern auch in den deutschen Staaten in die Höhe gehen. Statt der angestrebten Verminderung des Militärbudgets wird überall ein erhöhtes vor uns treten. — Pariser Blätter bringen die Mittheilung von einer polizeilichen Arrestation, die in der Nacht vom 7. d. in einem Hause des Boulevard St.-Michel vorgenommen wurde. Es wurden daselbst 42 Individuen, meistens Studirende der Rechte und der Mediein, verhaftet und nach der Polizeiprä— fectur abgeführt. Mehrere Polizeicommissäre sind mit der Untersuchung dieser Angelegenheit beauf— tragt, und es sind in den Wohnungen der Be— schuldigten Nachsuchungen angestellt worden. Wie es scheint, liegt die Anschuldigung vor, daß in dem besagten Hause geheime Versammlungen ab— gehalten worden seien. Italien. Die zur Stütze des päpstlichen Thrones, nach Abzug der Franzosen, angeworbenen Soldaten geben gleich vornherein wenig Vertrauen. Bei der Fahnenweihe stimmten die Offiziere Vivats auf den Pabst und die Kirche an, die Soldaten wollten nur solche auf Frankreich und den Kaiser bringen. Rußland. Aus Anlaß der Vermählungs— feier des Großfürsten Thronfolger mit einer däni— schen Prinzessin Dagmar hat der Kaiser durch ein soeben erlassenes Manifest das Schicksal aller Ver— urtheilten im Reiche, einschließlich Polens und Finnlands, erleichtert und die Zahlung von Steuer— rückständen nachgelassen. Amerika. Der Finanzminister tilgte im Monat October zwanzig Millionen von der Staats— schuld. Verdient Nachahmung und dürfte ins Deutsche übertragen entschieden günstig aufgenom— men werden. — Die Congreßwahlen sind sämmtlich gegen den Präsidenten ausgefallen, ausgenommen in Delaware und Maryland. Fer Weg von Friedberg nach Uauheim. Mit dem in Nr. 90 des Anzeigers zur Sprache ge— brachten Wegproject scheint man allseitig einverstanden zu sein. Um so mehr werden wir die Ausführung erwarten dürfen. Wir wurden aber veranlaßt mündlich zu bestätigen, daß der westlichste Weg gemeint sei, welcher am Ende des langen Gradirhauses hin, am Nauheimer Friedhof, dem Rathhaus und Amthaus vorbei zum Kurhause führt. Für die Anlage dieses wirklich schönen Wegs braucht kaum noch Gelände erworben zu werden. Derselbe hat inbessen die locale Benennung:„Steter Weg“(vielleicht Städter— Weg). Ju der Gemarkung Friedberg ist dieser Weg be— reits chaussirt. Friedberg. Am verflossenen Samstag Abend wurde in unserer Stadt ein Fest begangen dessen Erwähnung in diesem Blatte, obwohl es mehr lokalen Charakters war, doch Manchen in der Ferne interessiren dürfte Gegen Hundert hiesige Bewohner hatten sich im Gasthause zu den „Drei Schwertern? zu einem Abendessen vereinigt, um den Abschied des seitherigen Besitzers der„Drei Schwerter“, Herrn Hermann Simon, z feiern. Manchem der An⸗ wesenden mag die Erinnerung lieblich-wehmüthige Bilder aus vergangenen Tagen, aus froher Jugendzeit, die er in Freundeskreise in den gastlichen Räumen der drei Schwerter verlebte, im Geiste vorübergeführt haben. Soust und Jetzt! Wie wechselvoll ist doch das Leben! Wie Manche sind nicht mehr, die hier mit uns, vor uns in trauter Gesellschaft froh und vergnügt waren! Aehnliche Gedanken und Empfindungen mochten Ursache sein, daß die Stim— mung unter den Anwesenden bei aller geselligen Freude ins Wehmüthige streifte. So findet denn ein Etablisse⸗ nent unserer Stadt zum Bedauern Vieler sein Ende, das, wie man uns gesagt, über hundert Jahre, und durch die Familie Simon über sechzig, einem Bedürfniß Friedbergs sedient hat. Die Antheilnahme an dem Geschicke der scheidenden Familie ist eine allgemeine und herzliche Wünsche für ferneres Wohlergeben begleiten sie auf ihrem weiteren debenswege! Mitgetheilt von Herrn Chr. Hecht in Friedberg, Special-Agent. 5 Hamburg. Das Postdampfschiff Allemann ta, Capt. Trautmann, von der Linie der Hamburg-Amertk. Paquetfahrt⸗Actien-Gesellschaft, welches am 13. October Hamburg verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen woblbebalten in Newpork angekommen.— Das Schiff derselben Linie, Bavaria, Capt. Taube, welches von Newpork am 20 Oetober abging, ist nach einer glücklichen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in Towes angelangt und hat, nachdem es daselbst die Vereinkgte Staatenpoft, sowie die für England und Frankteich bestimm⸗ len Passagtere gelandet, unverzüglich die Reise nach Ham⸗ burg fortgesetzt. Dasselbe bringt 65 Passagiere, 400 Tons Ladung, 9500 Dollars Contanten und 2 Briefsäcke. Bremen, 5. November. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Bremen, Capt. Neynaber, hat gestern die fiebente diesjährige Reise nach Newpork ia Southampton angetreten. Dasselbe nahm außer der Post 632 Passaglere and 550 Tons Ladung an Bord. Die Bremen passirte gestern 11½ Uhr Morgens den Leuchtthurm. Newpork, 6. November.(Pr transatl. Telegraph). Das Poftdampfschiff des Nordd. Lloyd Hansa, Capt. 9. Oterendorp, welches am 21. October von Bremen und am 24. October von Southampton abgegangen war, ist wohlbehalten hier angekommen Frank fur ler Cours. 13. November 1866. Cours der Staatspapiere. Oesterr. 5% Met. 1859 i. Lst. 58 ½ P. Gr. Hess. 3½0% Obligation.—— 5 50% Nat.-Anl. 1854 50 G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 92¾ P 3 5% do. 1864 58% P. 5 40% do do 87 P. Preussen 4½% Obligat. b. Rth.—— Kurhess. 40% Obl. b. R. 3 105—— 5 40, do. do.“—— Frankf. 3½0% Obligat. 82 P Bayern 5% Obligation. 97 P. 5 30% do—— 7 4½% ½ jähr. b. Rth.92½ G. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 1286/ P. 5 40% do do 87 P. Finnland 4½% do i. R. à 10582 ¼ G. Würtemb. 4½% Obl. b Rth. 923/ P. 4 4½0% Pfdbr. i. R. 105[82½ G. 2 40% do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105/82½ b. u. G. Baden 4% Obligat. 879 P. 2 4½0% Pfb. i. R. à 105—— Gr. Hess. 40% Obligat 91 P. N.-Amer. 60% St. I. E. 1882[21¼½—/ 1¼ b. u. G. Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 4½0% Bayr. Ostbahn 116 b 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 32 G. 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.- B.—— 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 51 P. 0% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49 P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 69½ G. 30% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B55 50% do. neueste Emiss.% 64½ G. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44 P 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ 6. Anlehen 8s Loose. Oest. 250 fl. b. R. 18399— Oest. 100 Pr. v. 186467 P. Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 143 P. 0%„1846 b. Schwed. Thlr. 10-L.“—— f n „ 100 Pr. L. 18580115½ C Bad. 35 fl. Loose—— Nass. 25 fl. L. b. R. 36 P. „ 500, v. 1860% 62/8 7/8 G. Kurh. 40 Til.-L. b..—— ISard. 36 Er. I. b. B G o Id un 1 Si I ber. Pistolen fl. 9 41-43 Rand-Ducaten Doppelte„ 9 42-44 20 Franes-Stücke Preuss. Friedrd'or 9 57—58 Engl. Sovereigns. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 46-48 Russ. Imperiales fl. 3 3234 Gold pr. Zoll-Pf. fl.—— „ 9 24½ 25 ½ lich. Si. pr. Z. Pf.,—— „ 11 46—50 Preuss. Kassensch.„ 1 44/45 ½ 9 4244 Dollars in Gold„ 2 26-27 Wiener Wechsel-Cours— — reeller Bedienung und ertheilt gerne Coupons- Zahlungen u. 8. w. für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, S. Lindheimer in Friedberg. pon heult 45 dönng deve dh zu lech idem anso! olzbause! 10 dab Etmanglung ihum uber wie 5 bens, des förmliche Les dabler zu kr wibrige Hall geschlissen belgetreten. dungt BD Anur bog- 2 Frei wald Burger Feigert: Si Wel 9350 Bel 52 Ged Versamm Moigen. Ober 0 Oef 2410 Nacht Gläubiger de zu Nieder N Stundungtd deren unde rungen ian: wand de vom 9. d. 1 Altenß und dem We higkeit gen 5 2 2 9 Ä Bekanntmachung des Kriegsministeriums, die Verstellung von Pferden im Lande betreffend. 2841 Den Landwirtben, Indusirtellen ꝛc. ꝛc. des Großberzogtbums wird blermit zur Kenntniß gebracht, daß als— bald etwa 330 ganz gute, zur Veräußerung nicht bestimmte Zug- und Reitpferde in Verstellung gegeben werden sollen In jeder der drei Provinzen werden Pferde zur Verstellung kommen. Die Anmeldungen gescheben bet den Kreisämtern, woselbst auch die Bedingungen empfangen und eingesehen werden können. Der Vorstand der die Verstellung leitenden Commission ist der Großherzogliche Masor von Bouchenröder im 1. Reiterregimen 5 zu Darmstadt. Darm 2 Flische Schellsische! 2347 direct aus der Nordsee bel — W. Fertsch. Wechselformularien find wleder vorrätbig bei stadt den 27. October 1866. Im Auftrag Großberzoglichen Kriegsminsstertlums Schenck, Mintflertalsecretär. Bindernagel& Schimpff. Im Bettfedernureinigen, 3— 1 0 0 7 2398 sowot 117 1 8 7 7 etalkla dung. Steinklopfer⸗ Arbeit. 2398 sowohl in blesige 77 al E . F 1 8* 1* 60 5 1 9 90 2213 Jean Stang von Dornßbolzbausen, Sohn des 2472 Freitag den 16. Rovember, Vormlttags 11 Uhr, mpfiehlt sich Natharina Nees, perftorbenen Jean Baltbasar Stang von da und dessen sollen zu Bönstadt ca. 3 Cb. Klftr. Unterhaltungs f wohnhaft an der Sad kirche. leichfalls verstorbene Ehefrau Maria Margaretba, geb. steine zu zerschlagen, welche die früheren Accordanten— Y I* g— Eritter, geboren am 5. Oktober 1796, ist sett langer nicht zerschlagen baben, anderwelt in Accord gegeben Karl Koch in Augsburg Zeit abwesend, obne Kenntniß von seinem Aufenthalte werden. empfiehlt sei a Fabrikat: 5 e eßbalb sein Vermögen bisber cura— Friedberg den 12. November 1866 1 3 12 8 gegeben zu baden, weßbalb sein Vermögen bisher 5 0 n 1 nrg 8 ro 1 torssch verwaltet worden ist. Da nun seit seiner Geburt Der Bezirksbauausseher 10 D 12 0 1 10 20 2 alen. mehr als 70 Jabren verflossen find, so werden auf den Schneider 2400 wel a 1 5 bei dabler gestellten Antrag der genannte Jean Stang 8 N 3 8 1 5 8 1 l f 2 e 8 0 e. el eschlossenen Schri 1 ben sowle dessen etwaige Vertrags-, Testamenis oder Lelb es.. Safe lochs-Versteigerung 1000 Sen 5 3 uch ber erben aufgefordert, innerbalb 2456 Dtenstag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, 1 Tol un 125 Merma 5 A eichnun ena soll auf dem Rathhause zu Melbach ein der Gemeinde 8 5 n 5 3 1 1 N von heute an gerechnet entweder selbst oder durch ge- zustehender Faselochs, welcher ich zum Schlachten eignet 4 ne in 0 171 un · 4 7 7 sron börig bevollmächtigte Stellvertreter dabter zu erscheinen, öffentlich meiftbietend verstelgert werden. nee. 2 Fr lungsreisent 2 v he diesen sich zu legitimiren und ihre Ansprüche geltend zu machen, Melbach den 12. November 1866 5 wirklich leicht verkäuflichen indem ansonst der gedachte Jean Stang von Dorn- Großberzogliche Bürgermeisteret Melbach Artikel übernebmen wollen, f ie W᷑ e r⸗ bolzbausen für todt erklart, sein Vermögen aber seinen Keil erkäufer erhalten a messenen Rabatt. sich dahter legitimirenden Seitenverwandten und in deren Ermanglung als erbloses Gut dem Fiscus in Elgen— Bekanntmachung. — T pielwer ke 2 rd* 2455 Donnerstag den 15. November, des Vormittags thum überwiesen werden wird. 5 01 gde Nove„des 2 0*. Homburg den 13. Oktober 1866. 11 Uhr, soll ein der Gemeinde Nieder-Weisel gepötiger 2451 mit 4 bis 48 Stöcken, worunter Pracht Landgräfl. Pess Justiz- Amt zaselochs, Rotbscheck, Bastard, noch nicht 3 Jahre alt, werke mit Glockenspiel, Trommel und Glocken- L. Stumpf. zur Zucht noch gut auch zum Schlachten gecignet, auf spiel, mit Pimmelsstimmen, mit Mandolinen, mit 8 dem Bürgermeisterei Bureau meistbietend versteigert Expression ꝛc, serner — Aufforderung. waren, e N Spieldosen lubt*. der risel 11. November 1866 berg 2354 Die Cöprograpbar⸗Gläubiger des Wilbelm 2 2* 3 e 921 Peisel mit 2 bis 12 Stücken, worunter welche mit Emmel J. von Bellerobeim werden zur Abwendung Großberzogliche 2 8 mee eee Necessanes, Cigarrentempel, Schweizerhäuschen 8 g f 1 a f da ub. N gerrentempel, Schweizerbauscheg, 1110 des n 8 N Termin Pbotograppiealbums Schreibzeuge, Cigarrencfats, f nene 445 7 7 1866, Tabaks dosen Nähtischchen, tanzende Puppen, alles Vormittags 9 Ubr, n 8 nit M S D ee 1 5 dahter zu erscheinen und ibre Forderungen anzumelden Nächste Gewinnziehung am 1. Dez. 1866. 11 8 B 1 3 mm. widrigenfalls augenommen werden soll, als seien sie den 230,000 fl. Größte 5 Ziehunge. Diese* eb 3 7 tube Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger Daupigewinn. jahrlich.* ele Were, dn mi eng lichen —— beigetreten G 7 A 8 sick te Tonen jedes Gemütb erbettern, sollten in letnem „ Hungen am 25. October 1866 kEWinn-Ausfichten. Salon und an keinem Krankeudette fehlen. Lager Welun it 6 22. 0 b. fertigen Stücken depa 0 3 Großberzogliches Landgericht Hungen 2 von fertigen Stücken. Reparaturen. De Irie. Pilger. — Gulden Nur — kostet ein hall Loos, 15 Gulden Bekanntmachung. enn 0 0 2 3 * Brennholz Funn*— Oberförsteret Oder bie 1 September 1867 flattfinde 5 K aun 0 0 E N 578 fdet Ros ba winnziehungen des k k. öster 5 dern die 2428 Freitag den 16. d. M. werden im Domantal⸗ 1 4 2470 vorzüglicher Qualität empfiehlt in einzelnen eendempter wald Burgwald an die Meistbietenden öffentlich ver 1 neusten Staate Anlehene i Centnern 1 16 kt., in Wagenladung von mindestens —— deigert: 8 5 1 a de Lo o sten 33 Gulden 20 Centnern à 15½½ ke. G. H. Freundlieb, i 1 Stecken Prügel ⸗, Stecken Stock, 119 Jane a 720 5 nächst der Stadtkirche. ange ae Wellen Reiserholz, sammtlich Kiefern; 15 halbe„ 1 635. 8 rr— 2 * 5350 Wellen Eichen- und Birken- geringes Retsecdolz 10 ganze 75. 130 Ein 3 Grub 1 D 11 * 622 Gebund Ginstern. 1. e 21 0,000 0 0— g 10 sammlungsort: vor dem Forstbaus Wlaterstein einen der Preise von dem böchsten von 29 5 iu v 27 . 5 1 bis zum geringsien von fl. 145 gewinnen. Man 2459 bat zu verkaufen L. Heil. Ober⸗ Rosbach, 7. Nevember 1866. ist mu diesen Loosen veilere Zahlung Bi. Großherzogliche Oberförstere! Ober-Rosbach auf alle fünf Gewinnziehungen betheiligt und 4 ienenstöcke ä lin gmann lann somit cr el n; in diesen 2461 steben billig zu verkaufen bei 5 0 vr 5 Ziehungen werden 4300 Gewinne gezogen und zwar Reichels beim. 5 0 Kn — Oeffentliche Aufforderung. Taufe von 280,000, 220,0 50,000, 3* Wilhelm Knöpp. 2419 Nachdem die Maforität der erschienenen bekannten 59,000, 25000 15,000, 10,000, 5000 K. 8 te or 5 t — Gläubiger der überschuldeten Abraham Münz Ebeleute bis A 1 45 5 3 uU 2 1 Ver ac ö ung. Be! 1 gem reise und so großer zu Nieder Mockstatt am 9. d. Mis. einen Nachlaß und . 0. 11 Stundungsdertrag abgeschlossen haben, werden nunmehr I Gewinnaussichten sind die Loose sah, begebe 785 Monlag den„ene von Vormittags deren unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Forde und ersucht man daher das P. I. Publikum Be een een eee een 0 i 5 14 stellungen unter Beifügung des Betrags in Bank- Hüterstücke, ungefähr 200 Morgen, in der Gemarkung rungen innerhalb 4 Wochen anzumelden und etwaigen Einwand vorzubringen, widrigenfalls das Arrangement vom 9. d. Mie. destätigt und in Vollzug gesetzt wird. Altenstadt den 28. October 1866 f Großberzogliches Landgericht Altenfladt Dr. Gilmer. Hofraithe u. Backhaus-Versteigerung. 2473 Dienstag den 20. Novembet d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die zur Concurs- noten, Briefmarken, Posteinzahlung oder gegen Nach nahme baldigst und nur direkt zu senden an das Bankgeschäft 2 288 3 Anton Bing in Frankfurt a. M, Fahrgasse Nr. 107. Jeder Theilnehmer erhält sofort nach der Ziehung unentgeltlich die amtlichen Gewinnlisten. Die Gewinne werden ssogleich ausbezahlt. Kloppenheim auf 6— 9 Jahre iu schen Wirthschaft öffentlich meistbietend verpachtet der J. Scheurich Nieder⸗Wöllsftadt den 9. November 1866 Heinrich Feuerbach. Friedrich Reuß ein Sobn Kirchenbuchs auszug. Getaufte Dem dies. Bürger und Bäckermeister Friedrich Wilhelm, geb. am 4. November. — und r des Franz Faust und Jean 8.* Rai„ dahler gehörende Pofrasthe mit Backbaus in 0 3 4. Novemder. Dem bies. Bürger und Schuhmeacher⸗ Folge eines eingelegten r nochmals öffentlich— Allen Haarleidenden eee neister Johann Georg Rausch IV. eine Tochter Klara meifibietend verfleigert werden unter dem Anfügen, daß 2407 enpfiehlt sich als das geetgnetste Mittel sol⸗ Elisabetda, geb. am 17. Oktober. nunmehr Nachgebote nicht mehr angenommen werder gende Schrift des Dr. Penrp: Haarleiden und 4 November. Dem dies. Bürger, Metz germeister und und dem Meistbietenden, sofern er sich über seine Zablungs⸗ Haarergzeugung! Mit Angabe der besten Mil. Gastwirtb Heinrich Cbristian Weller ein Soda Ludwig — fähigkeit genügend auszuweisen verman, der unbedingte tel. Preis 20 kr.— d Dieses Werkchen ist Karl, geb. am 13 Oktober. Zuschlag und hiernächst auch die gerichtliche Geuehmigung direkt von S. Wode's Buchhandlung, Poststr. rde erthellt werden soll Friedberg den 13. November 1866. 28 in Berlin, sowie durch bandlung zu bezleben jede andere Buch- 5. November. Philipp Heinrich Otto Klein, des hies. Burgers und Leinwedermeistets Martin Klein ebel. In Auftrag 15 Söbnchen, alt 4 Monate, 28 Tage, t am 3. Nov. Groß berzoglichen Landgerschls Friedbdeng.k.kwwwm..— 5 8 — Großberzogliches Ortsgericht Frledberg** J 1.„ Fruchtpreise. 15 g. V. d. V.* 1 9 27 197 ö 2 1 der Malte N 0 1 7 0 Per Malter — Der dienstälteste Gerichtsmann 8 U 10 U Friedberg, 13. November. Waizen 13 fl. 50 kr.; Korn — F 2420 Vorzüglichen Zuckersprup und Bienenbontg empfehle 7 0. ke. e 8 30 kr Hafer 4 fl. 40 ke. z 7 5— 1 8 an— f.. K. r llkin-& Oelfässer e e 7* 5* N N 2 J 2105 Eine C U 5 5 1 fl. 4 kr.; Gerste 8 fl. 28 kr.; Haf J fl. 20 2448„ a 1 8 U 0 1 7 Ee Molter 10 fl. 25 kr.; Erbsen 10 fl. 6 kx.; Linsen eigne, fl adden Größen, vorzüglich zu Krautfässern ge. noch fast wie neu mil Druckedern und Vorderverdeck k. Winsaamen 17 fl. 38 k sgnet, sind wieder frisch angekommen bet l zum ela und zwelspänntg fobren, ist billig za verkaufen Frankfurt, 12. November. K Ph. Dan. Kümmich. Wo sagt die Exped. d. Bl. 11 N. 15 kr.; Gerste— fl.— N Bürger der Stadt Friedberg! 2466 Auf die im letzten Friedberger Intelligenzblatt in der Person des deirn Hofgerichte-Advokaten Dr. den Mann zu erkennen, der vermoͤge Wi kannten politischen Richtung und genauer Kennkniß mit allen unter Annonce 2445 aufgenommene Anfrage glaubt man lberm Curtman vahter, eines gebornen Friedbergers, selner Intelligenz und seiner Gewandtheit als Redner, sowle bet der be städtischen Verhältnissen und bet allerseits aner kanntem guten Willen desseiben als wurdiger Vertreter der Stadt Frtedberg auf dem bevorstehenden Landtag bezeichnet werden kann. Bürger von Friedberg! Vereinigen wir uns bet bevorstehender Wahlmännerwahl und wählen wir 20 Manner, die sich zur Aufgabe machen, diesen Mann aus unserer Mitte, Heren Hofgerichts.Advocat Eurtman, als den Landtagsabgeordneten der Stadt Friedberg aus der Wahlurne hervorgeben zu lassen, welcher, wie wir alle wissen, Jedermann zugänglich ist und gewiß in allen öffentlichen Angelegenheiten mit Rath und That ein J N gang 0 kraͤftiger Beistand seln wird. Die Stadt Friedberg hat das Recht einen Landiagsabgeordneten für sich zu wählen, bleiben wir daber mit unserer Wahl auch in loco Friedberg; man glanbt deßbalb auf die Person des Heren Curtman nur auf merksam machen zu dürsen, am dessen Erwählung zum einstimmend durchzusetzen. Friedberg den 12. November 1866. Als Wahlmänner w 1) Wilbelm Bechstein, Färber. 2) Johannes Bechsteln, Lederhändler. 3) Jacob Burck, Bierbrauer. J) Nicolaus Engel, Metzger. 5) Johs. Falck, Sattler. 6) Albert Foucar, Beigeordneter. 7) Karl Frick, Spengler. 8) Karl Fritz, Bäcker. 9) Dr. Karl Henkelmann 10) Johs. Hieronimus, Weißbinder. 18) 20) Landtagsab geordneten der Stadt Friedberg ganz über— Walz, Bürgermeister. erden vorgeschlagen: 11) Seligmann Hirschhorn, Kaufmann. 12) Samuel Lindheimer, Banquter. 13) Friedrich Noll, Bäcker. 14) Dr. Pilger, Hofrath. 15) Heinrich Salzmann III., Oeconom. 16) Georg Schmidt, Metzger. 17) Jacob Schott Restaurateur. Karl Wahl, erster Beigeordneter. Carl Friedtich Walz. Metzger und Wirth. Philipp Windecker, Metzger und Wirth. 19) Der rühmlichst bekannte G. G. Wa lter'sche Fenchel-Honig-Extract, bewährtes Mittel bei allen Hals- und Brustleiden, Katarrh, Husten ze. sowie ben Verdauungsstockungen und Hämorrhoidalbeschwerden ist die/ Flasche zu 12½ Sgr., die ½ Flasche zu 7½ Sgr. in stets stischer Waare acht zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker. 2394 We Hamburg un eventuell Southampton anl Capt. Taube, Trautmann am am 24. Non. 8. Dezbr. Bavaria Allemannia,„ Hammonmia(im Bau). Passagepreise: Ersie Cajüte preuß. Cour. Riölr. 150, zweite Cajüte preuß. Cour. Rthlr. 110, Zwischendeck preuß. Cour 2247 Näk ere Auskunft ertheilt und zum Abschluß von Direkte Postdampfschifffahrt zwischen Damfpschiffe d Uew- Vork aufend vermittelst der Post— Jeutonla, Capt.. Germania,„ Ehlers, Cimbria(im Bau). am 5. Januar 1867. Rthlr. 60. Ueberfahrtsverträgen empfiehlt sich ie Apentur Friedberg: Christ. Hecht. unreinigteiten, empfiehlt pr Theerseile, 11987] . Stück zu 18 kr. Ph. D. Kümmich. Antwort auf die Anfrage Mehrerer Frfedberger“ in vor. Professor Osiander's volks- Arzneimittel, 1 7 Nr. d. Ml. ö 2465 Die Stadt Friedberg hat zwar das Recht einen Abgeordneten zum Landtag zu entsenden, besitzt aber nur einen Bürger, der so hoch besteuert u ist, wie es das bestebende Wahlgesetz vorschreibt, um wählbar zu sein, in Folge welcher engherzigen Bestimmung, welche In der Buchhandlung von Bindernagel& Schmipff in Friedberg ist zu haben: 6. Auflage, 400 Oktavseiten großen, eleganten und correkten Druckes. Heilmittel und diätetische Vorschriften gegen alle Krank⸗ heiten und kleinen Leiden des menschlichen Lebens in wissenschaftlicher Ordnung, mit Doppel-Register. Broschirt à 1 fl. 12 kr. Gebunden 1 fl. 30 kr. die Wablfähigkett nach dem Geldbeutel bemißt, die Dies Buch ist keine Anleitung zu Quack⸗ Wähler noth zedrungen find, sich nach Außen umzuschauen. Uebrigens kommt es bei einer folchen Wahl gar nicht darauf an, wo der zu Erwählende her ist, sondern darauf, den rechten Mann zu treffen und wenn der zum Abgeordneten Erkorene die ihm als solchem im Großen und Ganzen nöthigen Eigenschaften beffltzt so wire es so schwer nicht sein, denselben über lokale Interessen und Bedürfnisse zu verständigen. Ob dies bei unserm seithertgen Abgeordneten zu erreichen war mögen die Fragesteller sich selbst beantworten, wenn sie sich daron erinnern wollen, daß die endliche befriedigende Lösung unserer leidigen Angelegenheit mit det Mark wiese, sewie die Erlangung eines jährlichen Staats beitrags zu unserer Realschule(wofür sich frühere lokal kundige Abgeordnete vergeblich bemüht hatten) zum großen Theile den an richtiger Selle angebrachten Be mühungen unseres seitherigen Abgeordneten zu danken ist. Ein Friedberger Urwählec. 9* 1 5 5 9 188 ditbürger! 2468 In einer Versammsung von Urwäblern ist be schlossen worden, die nachstehend derzeschneten bisherigen Wahlmänner, unter Ergänzung einiger durch Sterbe fall ꝛc. in Abgang gekommener, zur Wiederwahlen Vor schlag zu bringen: 1 Heinrsch Vechstein. 2) Wiltheim Bechstein. 3) Johennes Falck. 11) Adam Rousch II. 12) Kontad Reuß II. 13) Eduard Ruths. 49 Wilhelm Fertsch. 14) Georg Schmidt. 5) Va uch rödel. 105). Fr. Schweltzer 6) Christtan Hecht. 16) Karl Scriba 7) Maher J Pusch. 17) Hustav Trapp II. 8) Jean Huber. 18) Eduard Trapp IV. 9) Ernst Pbllippt. 19) Karl Wahl. Georg Phil ppi. 20) Ludwig Winhelm. salbereien 2416 und keine oberflächliche Sammlung von Heilmitteln, wie sie etwa die zahlreichen marktschreierischen Hausarznei— vücher bieten, sondern es hat wissenschaftlichen Werth und Die Erfahrung hat gelehrt, daß Osiander's Volks⸗ arzneimittel überall da, wo sie bekannt wurden, die nachhalligste Verbreitung und Theilnahme des Publikums gefunden haben. Ein gutes Clavier 2471 hat zu verkaufen J. A. Wendel, Buchbinder. Lebkuchen 2462 bester Qualität bei A. Engel. Ein großes Zimmer hat zu vermsethen A Engel. 2463 Eine Scheuer Hofraum ist zu ver— miethen oder aus ber Hand zu verkaufen. 2464 A. Engel, Bäcker. Steinkohlen 2409 erste und beste Sorte, en eros et en detail, bei Waggons zum Zechenpreise, G. H. Freundlieb, nächst der Startkirche. Abnahme empfiehlt von ganzen ist namentlich für die gebildeten Stände bestimmt. — von Bergmann& Co., wirkfamstes Mittel gegen alle Haut, ö Im Ganzen 3000 verschiedene Erste 1 0 0 Wahlangelegenheiten. 2474 In einer am vorigen Mitwoch stattgehabten Wahlversammlung wurde, nachdem die vorzüglichen Eigenschaͤften unseres seitberigen Abgeordneten Herrn Landrichter Dr. Stockhausen rühmend hervorgehoben, und von verschiedenen Selten constatirkt worden war, daß er stiets im Einverständniß mit selnen Wählern ge⸗ wirkt und er sich dadurch des ungetbeilten Beffalls stets zu erfreuen hatte, der einstimmige Beschluß gefaßt, den⸗ selben wieder zu wählen resp. für seine Wiederwahl thätig zu sein. Ferner wurde beschlossen dleselben Wahlmänner bis auf 3 nothwendig gewordene Ersatzmänner wieder auf— zustellen und zur Betreibung der Wahlangelegenheit ein Comité aus 7 Mitaliedern zu bilden. Nun erscheint plötzlich ein Gegenvorschlag resp. eine Aufrage, ob nicht ein solcher von hier zu machen wäre, verbunden mit einem mit Glacehandschuh ausgeführten Seitenhieb auf unseren seitherigen ehrenwerthen Abgeord— neten. Dlese Anfrage hätte das Wahlcomite veranlassen konnen, eine nochmalige Wahlversammlung auszuschreiben, wenn wir trotz angestrengter Thätigkeit nur einen Ein⸗ zigen dieser„Mehrere Friedberger“ hätten ausfindig machen können, und fragten wir uns mit Recht, warm erschien denn dieser„Mehrere Friedberger“ nicht in der Versammlung, um seinen, wie er sagt, wohlmeinenden Vorschlag anzubringen? Ist der für die Interessen der Stadt so bedachte Patriot etwa ein Dunkelmann, weil er das cht scheut und sich unter die Fittige der Ano⸗ nymität versteckt? oder ist er mlt der Stinmung hier so vertraut, daß er seine Nlederlage und seine Isolirt⸗ helt in der Versammlung voraussah? Dort würde er erfahren haben, was zwar alle Welt weiß, aber gerade er nicht wissen will, daß Herr Stock- hausen nicht allein für die allgemeinen Landestinteressen, sondern auch für unsere localen Interessen thätig war, upd daß er keine Mühe gescheut sich den Wünschen der Stadt stets dlenstbar zu machen. Dies Alles sind be⸗ kannte Thatsachen und ist jede nähere Ausführung voll⸗ kommen überflüssig. Daß unser Wahlgesetz es uns fast unmöglich macht, einen Vertreter aus Friedberg zu nehmen, ist wohl unserem Ansragesteller auch bekannt und scheint uns die gonze Sache eine künstliche Schlinge zu sein, welche uns jedenfalls eine im Dlenste der Reaktion stehende Persön⸗ lichkeit zu legen gedenkt. Wir aber, Mitbürger, wollen uns durch solche Manöver nicht irre führen lassen und desto entschiedener festhalten an dem Manne, der unser Vertrauen durch sein Wirken und Eintreten für den wahren Fortschritt in vollem Maße genießt. Theater in Friedberg. Nächste Vocstellung Freitag, Brodpreise vom 16. bis 30. November. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 17½ kr. Zweite Sorte 4 2 15½ kr. 87 7* 7/8* 4½ g 4 7 Für Butzbach: Erste Sorte 4 * 2„ 57** ** 1 Sorte 43 18 kr. Zweite Sorte 4 8 16 kr. „„ 5 9„ 8 1„ 4½ 77** 1* 1* Fleisch⸗ ꝛe. Preise vom 16. bis 30. Nov. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 2 18 kr., Schweinefleisch pr. 3 18 kr., Kuhfleisch, gem. 5 Leber- u. Blutwurst 20 ** Rindfleisch, gm.—„ Bratwurst 2 Hammelfleisch 1 Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 15„ Geräucherter Speck 32„ albfleisch 13„ Doörrlleisch 24 Schaaffleisch—„ Schinken 24 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 28 Hammelsfett—„ Schmalz, unausgl. 28— Ausnahmspreise. Bei W. Bieler, H. Gröninger, nebft Stallung und L. Kreuter Kalbfleisch 14 kr.— Bei C. Fr. Walz Schwartenmagen 26 kr.— Bei H. Blum, H. Engel II., Ph. Engel II., H. Gerth, A. Vogt Erben, W. Reuß ausgelass. Schmalz 32 kr. 5 Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. 7 18 kr., Schweinefleisch pr. 2 18 kr., Kuhfleisch, gem., 14 Leber- u. Blutwurst 20 Bralwurst 22 .* Rindfleisch, gem, 14„. Schwartenmagen 24„ * Hammeklleisch 14 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32 Kalbfleisch 12„ Oörrfleisch. Schaaffleisch—„Schinken 24 1 Nierenfett 20„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 20„ Sqhmalz, unausgel. 28„ Ausnahmspreise. Bei N. Rübsamen Nierenfett 24 kr.— Bei Wilh. Fischer Hammelsfett 16 kr. Butter- und Eierpreise für Friedberg vom 10. November. Butter pr. E 2426 kr. Eier 1 Stück 2 kr. Veraniw. Red.: Hermann Schimpf. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) 11 . 1 rl 1.3 J. 1 2 ) Ende 4863 wähnnd J. solglich m daher Gus, 2 Ende 180 Win N aten. Bloellage zum Anzeiger für Oberhessen. u 9. 2 der Perez . aan f s b Friedberg ben 26. Oktober 1866. n. Oeffentliche Nachricht. . Die nachstehend abgedruckte summarische Uebersicht über Einnahmen und Ausgaben des Mathildenstifts des Kreis ed f „ uns Rechnungsjahr 1864 wird hiermit zur offentlichen Kenntniß gebracht. 1 e rah Der Präsldent des Mathildenstifts 8 Trapp. Summarische Uebersicht der Einnahme und Ausgabe bei der Mathildenstiftung des Kreises Friedberg für das? 5 a im Jahr 184 ergebenden Ueberschusses. 1 in b r geit eig ————— un Pcd--Nr. Aus vord. Rechnungsjahr bis Ende 1863 Rechnungsjahr 1864 , der Einnahme..*„—— a 3 e Rubriten. Friedberg Butzbach Zusammen riedberg Butzbach Zusamme a f E 1 fl. kr.. fl kr fl r I. J Einnahme⸗Ueberschuß aus voriger Rechnung 17287 39 3145 8 22433 37 II. J Geschenke III. I Einlagen: . 1) unverzinzliche e e 2) verzinsliche zu 3½, 3½ und 4% 56092 2 52034 38 108126 338 Armenden IV. Zinsen von Darlehen 817 7 2355 25 3172 32 12341 27 11356 32 23697 59 det v. J Zurückbezahlte Darlehen: an, wefl 1) Darlehen auf gerichtliche Hypotheken 26 3 7 3 2423* 5 250 2) Darlehen gegen Bürgschaftsleistungen von Ge⸗ 10 2928.—2³3 Tun der meinden und Privaten dis zu 100 fl. 17196 41 10123. 27319 41 Nelnt · 3) über 100 fl. 3030 3030— 9) Staatsobligationen 5 2 VI. I Mietbe von Häusern und Pacht von Gütern 60 60 15— 131 VII. Erlös don Häasern 41 30 2 2 43 30 VIII. I Soustiige Einnahmen 1075* 257 30 1332 39 VIIIa. J Rückersatz auf Kausschilling 24 4 24 4 8641 33 880 5 9521 38 VIIId.] Zinsen aus Kausschillinge 271 45 271 45 f Summe 181 50 7501 77 75000 i 112151 P55 39 19750 50 Zusammenstellung. 9 0 Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1863 18128 50 7561 23 25690 13 * Rechnungsjahr 1864 112151 11 85440 39 197591 50 0 de Summe der Einnahme 130280 1 93002 2 223282 J Ausgabe. IX Darlehen 1) auf gerichtliche Hypotheken 3036* 23290 10 56326 1. — 2) gegen Bürgschaftsleistungen 3* a. bis zu 100 fl. 19319 e 10702 5 39021 2 . der b. über 100 fl 3050— 5030— 3) Staasssbligationen 4% * X. I Zurückbezahlte Einlagen: Ng 1) unverziusliche g N 2) verzinsliche zu 3½ 3½ und 4% 32326 2 24923 7231 40 teitag XI. J Zinsen von Einlagen zu 3¼ 3½ und 4% 693 50 344 3 1037 J 58 8783 2 9559 31 18343 1 — XII. I Berwaltungskosten: ö Novembe. 1) Sebalie 120— 73751 1457 5ʃ 2) Sonstige Kosten 179 24 172 38 352 n XIII. I Steuern und Abgaben von Häusern und Gütern 8 1 XIV. unterhaltungskosten derselben 7 ö XV.[Darlehensforderungen nebst Zinsen und Kosten welche 3 in Folge Adjudication erloschen sind ö 224 5 224 5 XVI. J Sonstige Ausgaben 141 51 1072 30 1216 21 XVII Unterstützungen 1095— 631 16 17311 34 f XVII. I Cedirte Kausschillinge 18906 28 550 15 2652 3 0 XVIIb.] Zinsenvoxlage auf Werthpapiere 73 9 73 0 Summe 693 5 340 3 1037[ 58 114567 17 87003 45 201571 2 2 Zusammenstellung. ö 230 Nob, Aus vorderen Rechnungsjahren eis Ende 1863 693 55 344 3 1037 58 Rechnungsjahr 1864 114562 17 87003 45 1201571 2 Summe der Ausgaben 115261 12 8734748 1202609— Vergleichung. Die Einnahme beträgt 130280 1 93002 2 1223282 ö . Die Ausgabe beträgt 115261 12 87347 48 202609— f Einnahee⸗Ueberschuß 5018 10 5651 14 20677 3 1* Dieser besteht: * 1) in baarem Vorrath 14327 26 4610 53 18938 19 24 2) in Rüchständen 691 23 1043 21 17841 44 9 Summe wie oben 15018 19 5654 14 1 20673 3 Nachweisung des Activ und Passiv⸗Standes. n eien d. Friedberg Butzbach Zusam men Gesammt Vetrag g 1 1 ee eee e 1) Ende 1863 betrugen die Kapitalien 460571 34 während 1864 wurden: 4. neu ausgeliehen 52355— 42042— 94397 3 b. zurückbezahlt 33944 11 20638— 5452 44 1 folglich mehr ausgeliehen 39814 19 2 daher Ende 1864 Kapitalstand 500385 53 2) Ende 1863 betrugen die cedirten Kausschillinge f 10749 8 während 1864 wurden: a. angekauft 19722 0 1559 15 27282 5 b. zurückbezahlt 7566 5 880 5 8146 10 folglich mehr angekauft ö 18835 55 9* daher Ende 1864 Ausstand 29584 55 J) Ende 1863 betrug der Werth der abjudicirten Güter 346 26 während 1864 wurden a. neu adjudicirt 2 b. zurückbezahlt edberg folglich nicht mehr und nicht weniger zurückbezahlt 8 daher Ende 1864 Ausstand f 346 26 Y) Ende 1863 betrug der Werth der erkausten Güter 452 2 — während 1864 wurden: a. erkauft b. ab zezahlt 18— 18 solglich mehr zursickbezahlt 18 5 134— 1 daher Ende 1864 Ausstand 3 ——— 1* 1 Namen d Friedberg Butzbach Zusam men Gesaͤmmt- Betrag iNN 3 E E 5) Einnahme Ueberschuß 0 das Soll der Einnahme beträgt 130280 1 93002 2 223282 3 die Ausgabe-Abstattung ist 114749 26 87032 27 201781 53 Ueberschuß 21500 10 Summe des Aetlvstandes 5572507 27 B.. 1) Bestand der Einlagen Ende 1863 5 447760 2 während 1864 wurden: a. neu eingelegt 56092— 52034 38 108126 38 b. zurückbezahlt 32326— 24925 40 57251 40 ac mehr eingelegt„„ 58 aher Ende 1864 Stand der Einlagen 498635— 2) die noch nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 511 46 315 21 827 7 Summe der Schulden 499462 7 Ver gleichung. Das Vermögen beträgt 292096 54 260154 30 552251 24 Die Schulden betragen 233341 46 266120 21 499462 7 Reservefonds 58755 8 r Verglichen bleibt Ueberschuldung 5965 51 Hiervon kommen auf die vorhergehenden Jahre 54396 10 5376 57 Auf das Jahr 1864 1358 58 588 54 Zusammen wie oben 58155970 8 5965 51 Der beauftragte Rechnungsrevisor Fa a tz. F Nachstehend bringen wir den Rechenschaftsbericht über das Verwaltungsjahr der Mathildenstiftung fur Rettung verwahrloster Kinder aus dem Kreise Friedberg für 1865—66 zur öffentlichen Kenntniß. a ch Friedberg den 28. October 1866. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Mathildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder aus dem Kreise Friedberg. Bei der im Anschluß an die Jahresversammlung des Kreis- Sparkasse⸗Vereins am 24. d. M. abgehaltenen, zahlreich besuchten Generalversammlung rubricirter Stiftung wurde von dem Vorsitzenden des Ausschusses, Seminardirector Steinberger, ein ausführlicher Rechenschaftsbericht über das Verwaltungsjahr 1865 66 vorgetragen, welcher ein erfreuliches Bild von dem Wirken und dem segensreichen Erfolg des neuen Institutes gewährte und welchem wir folgende statistische Notizen entnehmen. 1) Der am 16. Mai 1865 unter dem obigen Namen ins Leben getretene Rettungsverein organisirte sich in der Art, daß von einem aus 14 Kreisbewohnern bestehenden Gesammtausschuß ein engerer Ausschuß von 6 meist in Friedberg domicilirenden Mitgliedern ernaunt und mit der Besorgung der laufenden Geschäfte betraut wurde. Von diesem Ausschuß sind inzwischen verschiedene Regulative ausgegangen, welche die Form seiner Thätigkeit und namentlich die Normen, unter welchen verwahrloste Kinder in Pflege genommen werden, festsetzen, und verweisen wir in dieser Beziehung auf die früher in diesem Blatte ergangenen Veröffentlichungen. 2) An Einnahmen sind dem Vereine im verlaufenen Jahre zu— geflossen: a. Freiwillige Gaben 6 fl. b. Zuschüsse des Mathildenstiftes aus den Jahren 1864, 1865 und 1866 800 fl. c. Beiträge der Kreisgemeinden, und zwar Assenheim 24 fl., Bauernheim 5 fl., Bodenrod 5 fl., Bönstadt 40 fl., Bruchenbrücken 20 fl., Butzbach 35 fl., Fauerbach b. F. 5 fl., Fauerbach o. d. H. 12 fl., Friedberg 50 fl., Gambach 25 fl., Griedel 15 fl, Hausen 2 fl., Hoch⸗Weisel 15 fl., Ilbenstadt 10 fl., Kirch-Göns 15 fl., Langenhain 10 fl., Maibach 6 fl., Melbach 15 fl., Nieder— Mörlen 20 fl., Nieder⸗Rosbach 5 fl., Nieder⸗Weisel 20 fl., Nieder- Wöllstadt 25 fl., Ober⸗Florstadt 5 fl., Ockstadt 25 fl., Ober⸗Mörlen 30 fl., Ober⸗Roßbach 15 fl., Ober⸗Wöllstadt 15 fl., Oppershofen 8 fl. Ossenheim 4 fl., Ostheim 10 fl., Rockenberg 15 fl., Södel 25 fl., Staden 10 fl., Steinfurth 10 fl., Trais-Münzenberg 4 fl, Weckesheim 10 fl., Wisselsheim 5 fl., Wölfersheim 20 fl., Wohnbach 12 fl.— 2006 fl. Zusammen Einnahme 140d fl. Aus dieser Uebersicht geht hervor, daß sich bis jetzt im Ganzen nur 5 Gemeinden der Theilnahme an dem Vereine entzogen haben, weshalb demnächst Collecteure zur Sammlung von Beiträgen der Privaten dahin entsendet werden sollen. 3) An Pflegelindern sind bis jetzt 10 von dem Verein aufge⸗ nommen und rechtschaffenen Familien in verschiedenen Orten anver— traut worden, nämlich: a. Philipp Roth aus Bruchenbrücken 11 Jahre alt, bei Martin Stern tu Kirchgöͤns.— b. Margaretha Roth ebendaher, 9 Jahre alt, bei Johs. Gg. Diehl in Kirch öns.— e. Katharina Roth ebendaher, 7 Jahre alt, bei Konrad Binzer II. in Kirchgöns.— d. Heinrich Schmidt aus Nieder- Wöllstadt, 11 Jahre alt, bei Konrad Hanack in Kirchgöns.— e, Franz Väth aus Ober⸗Wöllstadt, 2 Jahre alt, (nur auf 2 Jahre aufgenommen) bei Johs. Schütz VII. in Ober⸗Wöllstadt.— f. Anton Euler, aus Kirch⸗Göns, 8 Jahre alt, bei Kaspar Dern in Pohl⸗Göns. — g. Anna Margaretha Euler von da, 5 Jahre alt, bei Balthaser Schäfer in Kirch⸗Göns.— h. Johannes Euler von da, 2 Jahre alt, bei Johannes Schmidt in Kirch⸗Göns.— i. Robert Feiling aus Friedberg, 7 Jahre alt, bei Georg Magnus in Friedberg.— k. Phtlipp Henkel aus Wisselsheim, 13½ Jahre alt, bet Heinrich Schmidt in Hoch⸗Weisel. 7 An Pfleggeld für diese 10 Kinder wurden bis jetzt jährlich bezahlt 648 fl., wozu aber 2 Gemeinden noch einen besonderen Bei trag von 50 fl. leisten, so daß der Verein selbst nur 598 fl. aufwendet. 5) Was das leibliche, geistige und sittliche Gedeihen der Pfleg— Kinder betrifft, so wurden von den betreffenden Pfarrämtern theils mündliche, theils schriftliche Mittheilungen gemacht, die den erfreulichen Beweis geben, daß die Zwecke des Vereins bis dahin bei allen Kindern erreicht worden sind, und die darum mit großem Interesse und auf⸗ richtiger Freude von allen Anwesenden entgegen genommen wurden. Möchten denn alle Diejenigen, die dem jungen Institute bisher ihre Theilnahme und wirksame Unterstützung zugewendet haben, demselben auch fernerhin ihr Interesse bewahren und die nöthigen Mittel nicht versagen. Dann wird es demselben möglich sein, seine Hülfe einer immer größeren Zahl verlassener Kleinen zuzuwenden und ihnen unter dem Beistande Gottes und mit Hülfe menschenfreundlicher Familien eine Erziehung angedeihen zu lassen, deren Früchte nicht nur ihnen selbst, sondern einstens auch ihren Heimathsgemeinden und dem ganzen Kreise zu gut kommen werden. Dazu gebe Gott seinen Segen! [Fabrik von Louis Glokke im Kassel.] Diese Fabritate eingegangen Gaben betrugen 221 fl. 34 kr., die obigen W chung dani benegthan Domanialęi. dersoge ver als wenn in Regitrungen — C Oentralma Untersach un im Felde ge ein Kriegt Fehlet der dosen⸗Laufg Meinung n ch dieselbe luchung beß Nesultat ver Das Tabaksrauchen. 2460 Zum Ueberfluß viel ist gegen diese durchaus häß⸗ liche Sitte civilisirter und uncivilisirter Völker geschrieben, stets ist in diesen Polemiken darauf hingewiesen, daß die Tabakspflanze eins der schärfsten vegetabilischen Gifte, das Nicotin, enthalte, daß sich jeder Raucher mehr oder weniger vergifte; alles dieses ist aber nicht im Stande gewesen, diese üble Sitte zu verdrängen, im Gegentheil wird der Tabaksconsum von Jahr zu Jahr stärker. Ist jenes nun nicht möglich, so ist es Sache der Wissenschast und Industrie, Mittel und Wege zu finden, wodurch die nachtheiligen Folgen dieser Nicotinvergiftung ganz oder theilweise beseitigt werden, und diese Mittel und Wege sind gefunden. Es sind wohl die eben so mannigfachen als interessanten Eigenschaften der porösen Kohle, namentlich die Absor— bitionsfähigkeit für Gase und übelriechende Stoffe, hin⸗ länglich bekannt, weniger bekannt dürfte dagegen sein, daß durch Anwendung ber Plastik aus poröser Kohle Pfeifenköpfe und Eigarrenspitzen angefertigt werden. aus poröser Kohle haben also den Vortheil, neben den übelschmeckenden Produkten des Tabakrauchs, den Amoniak und die theerartigen Bestandtheile, hauptsächlich aber das der Gesundheit so sehr nachtheilige Nicotin voilständig zu absorbiren. Diese Tabaksköpfe und Cigarrenspitzen zeichnen sich nebenbei noch durch Leichtigkeit, nissen vorheilhaft aus. Für die VBrandbeschädigten in Heuchelheim sind weiter folgende Gaben eingegangen: Baur durch Pfarrer Bornagius von 18 Bewohnern von Fauerbach b. F. 10 fl. 6 kr.; durch Pfarrer Buchhold von Gotth. Walther in Bauernheim 1 fl.; Wilh. Traut von da 1 fl.; Urias Höres von da 18 kr.; Heinrich Stumpf in Ossenheim 1 fl. 10 kr. Dr. Aug. Trapp f fl. nebst Kleidungsstücken. Bei Aktuar Nau von K. Herold aus Florstadt 30 kr.; Landgerichts— diener Billau 45 kr; Jak. Schwarz aus Nieder- Weisel 30 kr. Die früheren, bei dem Vorstande des Hülfvereins n gefällige Form und Billigkeit vor allen andern derartigen Erzeug— Bei Pfarrer Bei Kaufmann Fertsch von betragen 16 fl. 19 kr. dazu aus der Kasse des Hülfs⸗ vereins 15 fl., Summe 252 fl. 53 kr. Bei der Expedi⸗ tion d. Blattes gingen ein 102 fl. 52 kr. Gesammtbetrag 355 fl. 45 kr. Hiervon kommen auf Friedberg 144 fl. 11 ke., Assenheim 54 fl. 15 kr., Bauernheim 6 fl. 48 kr., Bruchenbrücken 2 fl., Darmstadt 1 fl., Dorheim 2 fl. 18 kr., Fauerbach b. F. 11 fl. 6 kr., Langenhain 1 fl. 30 kr., Melbach 33 fl. 42 kr., Nieder- Florstadt 28 fl. 10 kr. Nieder-Rosbach 19 fl. 24 kr., Nieder-Weisel 30 kr., Nieder- Wöllstadt 40 kr., Retchelsheim 1 fl., Ober⸗Florstadt 3 fl. 57 kr., Ossenheim 12 fl. 16 kr., Södel 33 fl. 8 kr. Indem der Empfang dieser, an Pfarrer Briegleb in Heuchelheim übersandten Gaben mit Dank bescheinigt wird, wird nunmehr diese Sammlung für geschlossen erklärt. Für den Vorstand des Hülfsvereins Baur. Neue Kastanien! 2348 bei W. Fertsch. funden zur neisterri Bewohnern bei Eintrin geborgen d 2 den Oberf um wegen vt sch bessschen S. Orabes Nr. acgulrirt 9a. Einscht ü llhergehr,