* ret. 0 — ö —— 5 1 5 1866. Jamstag den 13. October.„ 82. Anzeiger für O berhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint wöchentlich zweimal. Mitt 1 der„Anzeiger für Oberhessen“ kann für October, November im übrigen Großherzogthum durch die Post zu 21 kr. bezogen werden. N und Dezember in hiesiger Stadt durch die Expedition zu 18 kr., Der Raum einer einspaltigen Petitzeile wird mit 3 kr. berechnet. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 45, sub 1. Edikt, die Auflösung der Ständeversammlung und die Anordnung neuer Wahlen betr.— sub 2. Bekanntmachung, die von den Theilnehmern an der Staat versicherungsanstalt für die Stellvertretung auf das Jahr 1867 zu zahlende Einlage betr Nr. 46. sub 1. Gesetz, den Schutz der Waarenzeichnung betressend — sub 2. Bekanntmachung, die zur Ergümzung der nen Militärpflichtigen betressend. Friedberg am 11. October 1866. Feldtruppen für das Jahr 1865 geruf Großh. Krelsamt Friedberg Trapp. Darmstadt. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 48 enthalt ein Edikt vom 7. d. M., welches die Auflösung der dermaligen Ständeversammlung des Großherzogthums verfügt. Wir verweisen auf den in der heutigen Beilage befindlichen Ab— druck desselben. — In den nächsten Tagen sollen in Berlin die Conferenzen in Betreff der Pariser Aus- stellung beginnen und zwar zum Zwecke der Raumvertheilung für die einzelnen deutschen Staaten. Der Großh. Commerzienrath Fink von Darmstadt wird als Vertreter des Groß- herzogthums an diesen Conferenzen Theil nehmen. — Der Großherzog hat dem Vernehmen nach das Protectorat über die Vereine zur Unter— stützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener Soldaten übernommen. — Vom 16. bis 21. October wird in der städtischen Turnhalle eine Ausstellung land- wirthschaftlicher Produkte und Geräthe veranstaltet werden, welche den Anmeldungen nach zu schließen manches Interessante bieten dürfte. — Die Veröffentlichung der Staatsschulden⸗ Tilgungskasse vom 27. Sept. zeigt, daß unsere Finanzverwaltung ihren Verpflichtungen betreffs Rückzahlung früherer Anleihen, ungeachtet der außerordentlich großen Geldopfer neuester Zeit, auf das Gewissenhafteste nachkommt. Es dürfte auch hier am Platze sein, die Besitzer von großh. bessischen Staatsschuldverschreibungen darauf auf- merksam zu machen, daß aus den Verloosungen brachten und den schlag dem von seiner Familie in den baldigen gerade letzten einer schien. des Verblichenen Humanität, der auch in seiner abgeordneter sich Herzen betrauern. amten der Justiz. — Die dritte einigten beiden Hessen und Giesien. Wahl des Prof Dr. Nummer die Ernennung des seitherigen Geh. Justiz— raths Hofmann zum Oberappellationsgerichtsrath aufrichtigen Genesung für denselben aussprachen, wir nicht, daß Gottes Rathschluß es anders wolle. Denn noch am Abend vor Ausgabe des Blattes traf dahier die Trauerkunde ein, daß ein Herz Leben dieses verdienstvollen Mannes unerwartet rasch ein Ziel gesetzt habe erreichte Mittagsmahlzeit der Tod, nachdem sein Befinden f Tagen Wiedergenesung Die zahlreichen Freunde werden durch vorzügliche Eigenschaften des Geistes und Charakters ausgezeichneten Wirksamkeit rühmlich Der einen seiner hervorragendsten und thätigsten Be⸗ Jahresversammlung der ver— evangelischen Nassau Weilburg stattfinden und zwar am 18. O Die von Wasserschleben Rector fand nicht die Bestätigung der Regierung, es wurde dieselbe vielmehr dem Prof. Dr. zu Theil, welcher jedoch abgelehnt haben soll. wo an einem Tage 3 Cholera⸗Todesfälle sich er⸗ eignet haben sollen. In Finthen hat die Seuche noch nicht nachgelassen und sind vor einigen Tagen wieder neun tödliche Fälle in wenigen Stunden vorgekommen. Eben so bösartig und rasch greist sie in dem durch seine Gemüsecultur bekannten Orte Gonsenheim um sich. Man zählte in etwa 7 Tagen über 100 Erkrankungsfälle, wovon ein Dritttheil tödtlich. Berlin. Gleichzeitig mit leibungs⸗ Patenten sind Nassau, Kurhessen und Hannover erschienen, welche die Oberaufsicht über das Justizwesen in diesen Ländern dem Königlich Preußischen Justizministerium übertragen und wird speziell für Frankfurt an Stelle des Oberappel⸗ lationsgerichts zu Lübeck als oberster Gerichts⸗ bof vom 1. Januar 1867 ab das Ober⸗Tribunal zu Berlin gesetzt. — Der Verwaltungsorganismus der annet⸗ tirten Länder wird dergestalt, daß zu den gegen⸗ 0 wärtigen acht Provinzen des preußischen Staates noch drei neue kommen: Schleswig- Holstein, Hannover und Hessen, letztere mit der Hauptstadt Kassel. Die Provinz Hessen soll drei Re⸗ gierungsbezirke zerfallen; 1) Kassel, aus den bis⸗ herigen kurhessichen Provinzen Oberhessen, Nieder⸗ hessen und einem Theil von Fulda, sowie den Kreisen Biedenkopf und Vöhl bestehend; 2) Wies⸗ baden, dem bisherigen Herzogthum Nassau mit dem Kreise Wetzlar; 3) Frankfurt, zusammenge⸗ Wunsch baldiger da ahnten Umgeben ihn kurz nach der den Ein ver⸗ für Frankfurt, zu der Hoffnung Verordnungen zu berechtigen und Verehrer den Tod dieses durch Mannes, Landtags- von ihm als hervorgethan, Staat verliert in Conferenzen der wird dieses Jahr in ie in (1 der Universität erfolgte zum — — tahl früherer Jahre bis 1856 zurück, eine Masse Mainz. Die Cholerafälle in hiesiger Stadt setzt aus dem Gebiete der freien Stadt Frankfurt, Capitalien 106,000 fl. nur au verloosten Obli- haben abgenommen. Bis jetzt sind im Ganzen der kurhessischen Provinz Hanau mit einem Theil gationen unerhoben geblieben sind, wovon Zinsen, ca. 130 Erkrankungen angemeldet, unter denen von Fulda und den früher baperischen Bezirken, seit der bestimmten Erhebungszeit an, nicht mehr etwa 80 einen tödtlichen Verlauf genommen. der Landgrafschaft Homburg, dem Bezirhe Rödel. vergütet werden. Jetzt hat die gräßliche Seuche unserer Nachbar- heim und dem nassauischen Bezirke Höchst. Da. Friedberg. Als wir in unserer vorigen stadt Castel ihren schrecklichen Besuch abgestattet, gegen werden die kurhessischen Kreise Schmal, Der Gu an Von Dr. Curtman. In älteren Zeiten wußte man von keinem anderen Dünger auf den Feldern, als demjenigen, welchen das Vieh in den Ställen verfertigte. Die neuere Zeit begnügt sich nicht mehr mit dieser natürlichen Düngung. Nachdem man die Wichtigkeit und Nothwendigkelt auch der künstlichen Düngung immer mehr erkannt hat, haben die Landwirthe nicht nur neue Dungmittel aufgesucht und gefunden, sondern auch die Anwendung der— selben auf immer rationellere Weise ausgedehnt. Von den Knochenresten auf den Schlachtfeldern der deutschen Freiheitskriege an bis zu der Decke von Vogelkoth auf den Juseln in dem Stillen Meere wird Alles durch— wühlt, um in den Culturländern Europas dem ausgesogenen Boden zu Hülse zu kommen. Der Guano auf den Chincha-Inseln an der West— küste von Peru bildet eine zusammenhängende Decke über deren Ober— fläche, welche schon A. v. Humbold als die Excremente von Seevögeln bezeichnete, und welche schon seit uralter Zeit von den benachbarten Peruanern als Dungmittel abgehackt und auf ihre Ländereien gefahren worden war. Aber erst seit 1840 ergriff der Spekulationsgeist der Eng— länder die Ausbeutung dieses unsauberen, aber einträglichen Handels- e Schon in einem der nächsten Jahre wurden über 100,000 Ctr. ano auf englischen Schiffen nach der alten Welt geführt. Auch Deuischland erhielt seinen Antheil in 6— 7000 Säcken. Doch weit groß artiger wurde diese Einfuhr, als der Chemiker Nesbits in einer durch 0. blos aus Peru selbst Eingeborene und mehrere Hunderttausende verbreiteten Flugschrift das landwirthschaftliche Publikum auf dieses neue und höchst wirksame Dungmittel aufmerksam machte. Bei der colossalen Einfuhr des Guano, welche von nun an, namentlich in England stattfand,(1847 über 237,000 Tonnen) konnte man sich der Besorgniß nicht erwehren, die Guanodecke der Chinchas möge, so ungeheuer sie auch vorläufig erschien, doch rasch erschöpft werden. Man dachte deßhalb auf anderweitige Surrogate. Denn soviel hatte man erkannt, daß die eigentlichen Dungstoffe nicht ausschließlich in dem Vogelmist, sondern auch in anderen en iher findbaren Substanzen enthalten seien, z. B. in Knochen Salpeter Ammoniak, Phosphor u. s. w. Man errichtete deßhalb nich n England, sondern auch in Frankreich und Deutschland eigne Fabriken, worin die der Stoffe zugerichtet und in gehörigen Mischung bereitet wurden, so daß die Landwirthe dieselben wo nicht billiger, doch zuverlässiger und sogleich in der rechten Zubereitung erhalten könnten, als von den Guano-Inseln unmittelbar. Daneben dauerte jedoch die Zufuhr aus Peru fort, und zwar so reichlich, daß die dortige Regierung dieselbe als eine ihrer ergiebigsten Abgaben betrachtete, Natürlich bedurfte es zu dieser Herbeischaffung und Verladung des Guano zahlreicher Arbeitskräfte; und zwar wurden, da der Aufenthalt auf den kahlen, unfruchtbaren Eilanden durchaus nichts Anziehendes hatte, nicht freie Neger durch sehr hohen Arbeitslohn herbeigelockt, sondern man gewann auch Cbinesen und selbst abenteuernde Europäer, welche sich sämmtlich in hölzernen Hütten nieder- ließen und ihre Arbeit vorzugsweise bei Nacht verrichteten. Denn während kalden dem Regierungsbezirke Erfurt und Schaum- burg dem Regierungsbezirke Hannover, das Oberamt Meisenheim dem Regierungsbezirke Cob lenz zugetheilt. Die neue Provinz Hessen wird 1,387,000 Einwohner zählen, von denen ungefähr 552.000 auf den Kasseler, 342,000 auf den Frankfurter und 493,000 auf den Wiesbadener Regierungsbezirk kommen dürften. Die neue Provinz Hannover wird 1,926,000, Schleswig- Holstein(mit Lauenburg) 1,009,000 Bewohner zählen. Dresden. Die Stadtverordneten der Residenz und Hauptstadt Dresden baben an den König eine Vorstellung gerichtet, in welcher es am Schlusse heißt: „Königl. Majestät! Mit allen unsern Mit⸗ bürgern leiden in unserer Stadt urd überall im Lande, ganz besonders drückende Noth die Fa⸗ milien einer großen Anzahl von Soldaten unserer, in fremdem Lande stehenden Armee, vorzugsweise die Frauen und Kinder der Kriegsreservisten, unter den gegenwärtigen Verhältnissen. Hat auch die Privalwohltbätigkeit sich bemüht, der Noth nach Kräften abzuhelfen, so werden jetzt diese Kräfte schwächer, weil die Zahl der Wohlhabenden in betrübendster Weise sich verringert. Die un glücklichen Familien der braven Truppen, die für König und Vaterland heldenmüthig Leben und Gesundheit eingesetzt haben, sinken allmälig her- ab zu Almosenempfängern, und sie rufen laut nach der Rückkehr ihrer Ernährer, deren Ab- wesenheit sie an den Bettelstab bringt. Aus diesen Gründen verstatten wir uns, Ew. k. Maje⸗ stät die allerunterthänigste Bitte an das landes- väterliche Herz zu legen: Friedens mit der Krone Preußens und die Rückkehr Ew. Majestät, wie der tapfern Armee, beschleunigen, unerwartet dessen aber durch aus- gedehnte Beurlaubungen bei Allerhöchstihren Truppen der bittern Noth vieler Soldaten— familien ein Ende machen.““ — Das sächsische Armeecorps wird von Wien demnächst über Passau, Eger und Hof mit der Eisenbahn in seine Heimath zurückbefördert werden. Es zählt 27,923 Mann mit 8555 nicht als Recht anerkennen werden. Allerhöchstdieselben wollen den Abschluß des tagen so häufig verschuldeten Diatfehler bis auf genesen 1908, gestorben 4840, in Behandlung 52, fiel aber vom Montag ab bis jetzt sehr geblieben 902. rasch, nämlich in folgenden Ziffern: 34, 24, 28, Schwerin. Der Landtag ist nunmehr ge— 12. Die Lazarethe haben noch immer einen schlossen. In dem Landtagsabschiede erklärte der Durchschnittsbestand von gegen 200. Großherzog, er habe mit Befriedigung aus der Hannover. Dem früher bereits mitge— Antwort der Stände ersehen, daß dieselben ihm theilten Proteste des Königs Georg von Hanno- auf den vertrauensvoll eingeschlagenen Weg ge— ver ist auch ein solcher aus dem Volke von folgt sind. Die von den Ständen ausgesprochenen Hannover gefolgt, welcher sich an die Groß- Wünsche, besonders in Betreff des Wahlgesctzes, mächte Europa's wendet und die Einverleibung sollten thunlichst berücksichtigt werden. Der Stre⸗ Hannovers in Preußen einen Akt der Willkür litz'sche Landtagsabschied ist im Wesentlichen des- und Ungerechtigkeit nennt, gegen welchen lauter selben Inhalts. und nachdrücklicher Protest erhoben werde. In. München. Von Seite des k. Kriegs- dem man sich einstweilen beugen werde vor fremder, ministeriums ist ein das Säbeltragen der roher Gewalt, wird an die Großmächte appellirt, Soldaten außer Dienst betreffender Erlaß an die daß diese das gegen Hannover verübte Unrecht General- und Corpscommandos der Armee er⸗ gangen, welcher vorgekommenen Mißständen ent- sprechende Abhülfe zu bringen bestimmt ist. Das Kassel. Die Brigade“ und Divisions Verbot des Säbeltragens kann in Folge ver— Commandos der ehemals kurhessischen Truppen sind aufgelöst und letztere unter das Commando des Herrn General-Lieutenants v. Plonski gestellt, auch legen von heute an die Offiziere die schwarz— kann auch unter Umständen ganze Abtheilungen, (Compagnien, Escadrone), ganze Truppenkörper, 1(Bataillon, Regiment, Diviston ꝛc.) umfassen und 15 Locar 5 5. 7 5 7 85 e 5. i 7 ist erst dann wieder aufzuheben, wenn Gehorsam f Frankfurt. 2 wird nicht uninteressant und Sinn für Ordnung und Gesetzlichkeit bei sein zu erfahren, was Rothschild für den Trans“ dem Einzelnen und beziehungsweise der Abtheilung port der württemberg. Kriegscontribution von zurückgekehrt ist. 8 Mill. von Stuttgart nach Berlin verlangte.= 8 Gerade ein Prozent, also 80,000 fl. Das wen e der 9 Ministerium ging selbstverständlich auf diese Offerte* nt 1 0 140 1 78 Aae nicht ein. Für den Transport der hessischen 15 n 5 e„ 8 Contribution wurden dem Vernehmen nach ein G. rn Amend 189 9 5 8 Viertel Prozent d. i. 7500 fl. bezahlt Genossen 5 75 18 5 11 Errichtung N 5 5 5 i Staatenbundes unte — In verschiedenen Städten der annectirten Sen der Adreß⸗ Entwurf 3 änder, so in K Hersf Mar- Y; 1 ban bi, uber. denden ee Se. Sind ae f e de en e e E Bee Bund zurückweist und ein Bündniß der südwest⸗ sitzergreifungspatente mit mehr oder weniger Diven S auf frelhelliher* Feierlichkeit öffentlich verkündigt unter Bei— erstrebt wissen will, wobei dem Norden in allen wohnung der Civil- und Militärbehörden, der emensam denischen Angel endeten die Geistlichkeit und Vertreter der Städte u. s. w. 7 e ee soll genh Freundes — Ein von der Stadt gewünschter Loskauf Karlsruhe. Bei dem Zusammentritt der vom Militär dienst ist von der preuß. Regierung Ständekammer erklärte Staats minister Mathy: nicht bewilligt worden, dagegen sollen, wie schon Baden sei zur Mitwirkung an dem allein noch gemeldet, die gezahlten 6 Millionen zum Besten möglichen Einheitswerk vorerst nicht berufen, Frankfurts verwendet werden. müsse jedoch Beziehungen zum werdenden Deuntsch— Wiesbaden. Die Behörden des Landes land suchen. Minister von Freydorf gibt bedeu⸗ übter Exeesse den einzelnen Soldaten treffen, es 6 Pferden. Der Tag des Rücktransports ist noch nicht festgesetzt. Der Transport erfolgt in 77 Extrazügen, von denen züge und 3 gemischte. sich eine entschiedene Abnahme der Cholera Gotha. wahrnehmen. Sowohl die Zahl der Todesfälle, sich zwar nicht regelmäßig von Tag zu Tag, aber In Weimar, desto sichtbarlicher in Sprüngen. angewiesen, nunmehr nach Besitznahme von Nassau täglich 7 abgefertigt durch Preußen statt der bisherigen Bezeichnung werden, und zwar je 2 Infanterie- und Cavallerie⸗„Herzoglich“ die Bezeichnung„Königlich“ und im Verkehr mit nichtpreußischen Behörden„König- militärischen Punctationen ganz besonders Art. 7 Leipzig. Seit ungefähr acht Tagen läßt lich Preußisch“ zu führen. sind durch Verfügung des königl. Civilcommissärs tungsvolle Enthüllungen über den österreichisch— batzekkschen Sondervertrag zum Nachtheil der Bundesgenossen, und hebt aus den zwischen beiden Regierungen im Geheimen abgeschlossenen sog. hervor, nach welchem sich die k. k. österreichische Erfreulicherweise scheint auch hier Regierung verpflichtet, aus allen Kräften dahin endlich die Cholera im Abnehmen. als namentlich die der Lazarethkranken vermindern furt ist die fürchterliche Epidemie im Aufhören. wo die Schon Donners- Morgen zuerst auftrat, tag vor acht Tagen, am 27. v. M., war die Erkrankungs- und davon 3 Todesfälle gemeldet. Auch in Er- zu wirken, daß Bayern vor Verlusten bewahrt werde und für etwaige Abtretung demgemäß ent⸗ Cholera am Sonntag schädigt werde. Er bemerkt hierzu, daß diese Ent⸗ waren bis Dienstag 4 schädigungen wahrscheinlich nicht in einem fremden Welttheile oder in Deutschland weit von Bayerns Todtenziffer der Choleraopfer auf 32 herabge- In Apolda soll die Cholera arg grassiren.— Gränze, sondern daß sie in bequemer Lage, in gangen, bis Sonntag den 30. d. M. stieg sie Bis zum 2. Oct. Mittags waren in Berlin an unmittelbarer Nachbarschaft gesucht worden wären wieder ganz auffällig wegen der an Sonn- der Cholera erkrankt 7650 Personen; davon und meint, daß man hierbei wohl an den zwischen des Tages belästigt nicht nur stinkender Staub, sondern auch eine uner— tägliche Hitze. Denn die Eilande liegen zwischen den Wendekreisen, und sind von jeglichem Schatten entblößt. Doch ist nach den gemachten Er— fahrungen die übel riechende Luft der Gesundheit keineswegs nachtheilig. Ja die Arbeiter genießen in ihrer Weise gleichwohl das Leben. Denn wenn sie sich eine Zeit lang auf ihrer einsamen Insel geplagt haben, so machen sie einige Ruhetage, setzen auf das feste Land über, und verjubeln mit dem tollsten Leichtsinne ihren sauer erworbenen, aber reichlichen Ver⸗ dienst. So wenig demnach ein deutscher Arbeiter Lust haben wird, solche Beispiele nachzuahmen, so wollen wir doch noch die weiteren Nachrichten eines Reisenden über die Chincha⸗Inseln nachfolgend mittheilen: Etwa 18 deutsche Meilen von der peruanischen Küste, mitten in der Süd see liegen drei einsame, aus den Fluthen hervorragende Felsen in ge— ringer Entfernung von einander. Ihr Kern besteht aus Granit, ihre Oberfläche ist kahl und wüst, Steinbrüchen ähnlich. Denn das Ueber— maaß von Dungstoff an ihrer heißen Oberfläche unterdrückt jeden Pflanzen- wuchs. Nur von kreischenden, gefräßigen Seevögeln, namentlich Cormo— ranen werden sie bewohnt, von Menschen nur zeitweise und böchst spͤr— lich, weil Niemand hierher kommt, als wen die Hoffnung auf reichlichen Gewinn treibt. Dazu kommt nun noch das heiße, regenlose Klima, wodurch die Oberfläche in tiefe Klüfte gespalten ist. Der oben auf- lagernde Vogelmist hat an einzelen Stellen eine Mächtigkeit von 200 Fuß, seine Farbe ist obenauf hellbraun, tiefer unten dunkel. Die zuverlässigsten und befriedigendsten Nachrichten über diese Eilande verdanken wir dem schweizerischen Reisenden Tschudi, Manches auch dem österreichischen Schiffe Novara, welches auf seiner Weltumsegelung dorthin kam. Das nördlichste der 3 Eilande, etwa 4200 Fuß lang und 1600 Fuß breit und 150 bis 180 Fuß über dem Meeresspiegel, enthält die Haupt⸗ ansiedlung der Guano-Gräber, worin etwas über 200 Menschen in 100 hölzernen Hütten ihre Unterkunft gefunden haben. Diese scheinen auf ihrem stinkenden Eilande wirklch ein leidlich glückliches Leben zu führen, obwohl sie Nichts als Meer um sich sehen und hören, und obwohl Alles, was sie umgibt, mit Staub überzogen ist, selbst die Eßwaaren nicht ver⸗ schont bleiben. Auf der Guano⸗DTecke, worauf ihre Hütten stehen, findet sich auch ein ziemlich hübsches Gasthaus, wohin jedoch, wie in die übrigen Wohnungen das Trinkwasser vom festen Lande her geholt werden muß. Die Oede ihres Daseins wird durch die allerdings schon seltenen Aus- flüge nach der peruanischen Küste(18 Meilen) bisweilen unterbrochen; duch auch auf der Insel selbst muß die nationale Musik der Peruaner zur Erheiterung der abgeschlossenen Arbeiter dienen. Natürlich können an den Belustigungen, namentlich denen auf dem festen Lande, nur die besser bezahlten Arbeiter(1— 1½ Dollars täglich) Theil nebmen. Der cinesische Kuli verdient weniger und lebt zurückgezogener.(Schluß folgt.) Lücken büßer. * Eine junge Dame klagte dem Arzt ihr Uebel, das sich besonders durch Brust⸗ beengung äußerte.„Llebes Fräulein,“ sagte der Arzt,„Sie haben Alpdrücken.“—„Alp⸗ drücken?“ war die erstaunte Gegenfrage,„ich dachte, das hätten nur die S chweizer!“ * Warum ist der Tod der beste Doctor?— Weil er nur eine Visite macht. und Venti Due n U — — r * 22 dau dd seche find zur Ruch 4 don dem . bon 9 1 Due um 18 dahlung* lechner 5 tied 1 * — — . 0 g l Sie spielte nä a Achtelloos w 1 Aus! 0 Seit tel hre 1 die bayerischen Landestheile geschobenen Keil, die 5 Sie 0 de ein Achtelloos, auf welches der i 5„ 1 clen 5 J 2 8 4 reis von n„ stel. Weinberge Id 0 4 ind g Het badische Pfalz, könne gedacht haben.. 3 8 NN n 0 1. 1 Friede— Der bei m jüngsien Unglück auf der in⸗Weser 2 5 N Italien. Ueber die Bedingungen des Friedens rr 1* Mameng Holländer aus Grohe erreicht, wie es selbst in den besien* 3 1 90 e 1 vette 10 4** e ane un 170— 1 3 zwischen Italien und esterreich wird aus Florenz Sumatra, ist u Folge der erhaltenen Verwundung Ut 1 nich 1 emeldet: 2 efe er slegsgefangenen Sch bruch d gemeldet: Auslieferung der Kriegsgesange üb(Schenlelbruch) gestorben. Verloos ungen. Vereinigung Venetiens mit Italien. Dasselbe— Am leßsten Sechskreuzertag war ber zoologische 810 1 f f erkennt an, Oesterreich 35 Mill. Gulden zu schulden Garten von 3000 Personen besucht iu n rloosung der fl. 100 1 und übernimmt ferner den Monte-Lombardo— Rottenburg am Neckar. Hopfenberlicht 5 185 ende 18 100 Stück Veneto mit seinen jetzigen Activen und Passiven. Geschäft geht u schwächt fort, da die anwesenden fremde de a 32, 914, 955, 1341, 1181, 1494, 1855 8 9 N r gerne kauf wa 1 haben ist 1 roducenten 2501, 2666, 2711, 6, 3060 3517, 390 4911 Die Activen bestehen in 3½ Millionen Gulden 1— ö 5 5 1 1 W. 0 1 1 3 17 711 1 07 3 351 92, 3911, f 3 2 5.*. 5 dete ebenfalls ger! le U 0 N U zu 4 1 1 n und die passiven in 66 Millionen. Italien erhält Berkaufsabschlu langt. Fast burchgängig wird 100 fl 1 f 1 die Eiserne Krone zurück. und 1 Kronenthaler ink uf den C iet 914 200,000 fl., 2 227 95 40,000 fl., Amerika. Präsident Johnson hat auf zahlt, nach Umständen etwas mehr. Bedeutende iti f 1 Nr. 69 20,000 fl., Serie 2666 5 a NVorste 0 en Südgaate aten liegen hier noch im Vorrath zum Verkaufe, und kam 60 7 3000 Serie 3945 7 und N hten Vo ingen, d S aten l J. die ihm gemachten orstellungen, m. amit der Bedarf für viele Käufer gedeckt werden. uali⸗ S 14 44 je 2000 Die Auszahlung erfolgt die Annahme des vom Congreß vorgelegten Ver-(ait ausgezeichnet gut und schön m 1. Ax 1867. fassungsamendements zu empfehlen, als das einzige a 0 51 0** 1. Mittel, diesen die Zulassung zur Nationalver— L An IK 9 u-(er 4 ours. u erwirken und sich selbst vor einer An-— 8—— s e 0 i 91 f 12. Oktober 1866 Cours der Staatspapiere. klage zu bewahren, erwidert, daß persönliche Rück sichten ihn weder einzuschüchtern, noch auch nur Oesterr. 50/5 12 1 1 14 2958 5 1 Hess. 3½% 5- 1 5 **—* 4 5 5.— 1 80 0 0 au 1 zu beeinflussen vermöchten. Er halte seine Po- 6 a 0 g 847/ 1 N 1 Fasel 0* l 1710 g 5 1 litik für die rechte, werde sie aber sofort aufgeben, preussen 4½% Obligat. b. Rth 1 4% Obl. b. Rk. à 10591 ½! sobald er sich überzeugen könne, daß die Landes— 0% d 10.—— 1 ½% Obligat 71 ¼ * 7 0 1 113 3 interessen dies erheischten. Bayern 5% Obligation 0 1 a* Rth. 907 J 5% Obl. 1. L. 12 5 Aus MRheinhessen. Die warmen und sonnigen 10% do 10 80 P. Finnland 20%. 5 üben auf die Reife der Trauben den t en Ein Würte 7. 0 b. Rth 2786 1 4 21 10* fluß. Man darf auf einen guten Mittelwein rechnen. Ir 4 d. 1 a a 0 0 R. à 1050/84½½ quantitativer Hinsicht läßt der Herbst Nichts zu wünscher Baden o Obliga 5 10%! ö R. 4 105 5 übrig. Fäss r sind ein sehr ucht rtikel Gr. ess. 40% 0 t— N.-Amer. 6% St. I. E. 1882 A J— Mainz. In Castel und Kostheim wurden zur Zeit, a 5 Voli einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. die Fessung Mainz im Belagerungszustande sich befand a a a 5 eine Menge Obstbäume e von 50— 60,000 fl., 4½% Bayr. 0 112½ 6 3% Liv. C. D.& 5%. 28 kr. 31 1 gefällt; e rde einzelnen C 1 U 4% Pfandbt 1 Hyp.-!— 9 Tos. tr-Eisenb.-Pr— unter Zusage der Entsch schätzt; o Oesterr. St.-Eisenb.-Prior 19% P. 1% Elisabet Prior 8769 ¼ P c O g 8 71 ö J% 8 wohner dieser Orte 1 diesen Obst sas 0 0 St. u. Lomb. E. B. 83/ ihr ganzes Vermögen und eine Hauptquelle% Oest. 8 St 1 E. B. 42% 14 Hess. I sb.-Pr— nahmen. Bis jetzt hat a noch keine Aus Inlehen s- Loose. sicht wegen der zugesa eröffnet, und f I L. i wollen zu diesem E Schritt Oest. 25 l 839— Oest. 100 P 1864/65 P. Gr. Hess. 50 fl. I bereiten, damit ihnen. 5. 1854455½½ P Schwed. Thlr. 10-L.—— 25—— theilung des Bund n im* 100 Pr. L. 1858110% 1 Bad. 35 fl. I 509 1 Nass. L. N—— unberechenbare Schaden eini aßen vergütet wer 00 1860 ,JL¼161¼/(8. Kurh. 40 Thl.-I. b. K!—— 1— Lindenfels. Dies zährige Hopfenerndte in unserm Ford un d ii der Odenwald geht nun zu Ende und es bat dieselbe noch einen guten Verlauf genomnien, nachdem seit 14 Tagen Pistolen fl. 9 39—41 Rand-Ducat f 32—34 J 12 das besie Wetter eingetreten ist. Das Quantum des har Doppelte 9 4 12 20 Franes- Stücke 9 211 2% u Siw. pr. Z.. 2 sächlich in Lindenfels und Reichelsheim producirt wer Pre Friedrd'o 9 57—58 Engl. Soverelens 1—49 Kassen 14 7—45 75 den Hopfens ist immerhin ein nennenswert Holl. d. 10 Stüch 9 45—47 Russ. Imperlales 9 40—4 Dollars in Gold 2 28— 2 bereits lebbafte Nachfrage darnach, auch ein Angebot von e f 8 5— 5 1 a An- a auf alle Werthpapiere empfiel sich bestens unter Zusicherun 100 fl. per Centner erfolgt.— g N a N papier 1 2 A 8 Frankfurt. Fortm t bei der Ziehung de Klasse reelle Bedi nung und ertheilt gerne jede ge wünscht. Auskunft über 1 erlo sungen, der Stadtlotterie das Büffetmädchen eines Kaffehau be 1 oupons- ihlungen u. s. w. ILindheimer in Friedberg. Lieferung für das Landeszuchthaus. Bekanntmachung. 5 2203 Dienstag den 23. Oktober 1. J., 10 Uhc, wird die Lieferung von circa 1190 Ellen weißen wollenen Bop in Soumission vergeben Lieft ungsbedingungen find bei der Dircktion des Landeszuchtbauses einzusehen und müssen die Soutaissionen bis zum obigen Termine in dem vor dem Dircktions Büreau befindlichen Soumissionskasten niedergelegt sein. Marienschloß den 11. Oktober 1866 Großherzogliche Landeszuchthaus- Direktion rer. Normtttags Obligations-Verloosung. 2187 Durch die heute vorgenommene Verloosung von 1 der beiden Anleben hiesiger Stadt- irche find folgende Nummern auf den 1. Januar 1867 zur Rückzahlung bestimmt worden: a. von dem Anlehen von 15,000 f. vom 1. Jult 1844 Nr. 3 à 100 fl. und Nr. 102 à 200 fl.; d. von dem Anlehen von 6000 fl. vom 1. Juli 1846 Nr. 25 à 100 fl. und Nr. 45 à 200 fl. Die Inbaber werden hie von benachrichtigt, um bis zum 1. Jandar 1867, mit welchem Tage die Zins zablung aufhört, den Betrag der Obligationen bei Kirchen rechner Peidt zu erheben Friedberg den 9. Oktober 1866. Für den evang. Klrchenvorstand: Ba ur. Wahl. Versteigerug von Matratzen und Kissen zu Offenbach 2189 Montag den 22. Oktober d J., MWorgens 9 Ubr anfangend, werden in dem Turnsaale der Stadtschule dahter 300 Strobmatratzen und Strobkissen, welche von der Stadt zur Unterbringung von Militär angeschafft worden waren, gegen baare Zahlung öffentlich verstetgert. Dleselben find fa ganz neu, zum Thell auch noch gar nicht gebraucht. Offenbach den 9. Oktober 1866. Großherzogliche Bürgermelsterel Offenbach Deck. Ueuer Laberdan 2191 bei J. A. Windecker. 198 Die Bezahlung jewesenen Uene Linsen! der am 1. September l. J. fällig Holzgelder wird hiermit in* Erinnerung ge racht. Zabltage: Mittwoch und Samstag. Erbsen und Bohnen Schloß Ildenstadt den 10. Oktober 1866. 109 in gut kochender Waare dei Gräftich v. Leiningen⸗Westerburg'sche Reutel Wilh. Fertsch. Bernhardt——— e N Fafelochs-Versteigerung Arbeits- Versteigerung. 2213 Donnerstag den 18. d. M., Vormittags 11 Uhr, 2188 Donnerttag den 18. Oktober, Vormittage 11 Uhr, soll ein zum Schlachten geeigneter Faselochs dadier oll auf dem Bäreau des Großherzoglichen Bürger- versteilgert werden. neistere zu Ober Mörlen für 40 fl. Schreinerarbelt Weckesbelm den 11. Oktober 1866. oͤffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Großberzogliche Bürgermelsterei Weckesheim Gambach den 9. Oktober 1866. is e u Schneider,— 7 7— Saeed. Eile geräumige Scheuer 2214 mit gedielten Böden und einem Pferdestall für 6 Pferde ist zu vermietben. Carl Fritz, Hosbäckermeister. Bekanntmachung. Betreffend: Die Verlsosung Stadt Alzeper Obl⸗ gatlonen. 2190 Bet der diesjäbrigen Verleosung zur Rückzablung— 2 Stadt Alzeper Obligattonen wurden folgende Nummern 5 Steinkohlen der dritten Serie gezogen, als: 73. 82. 85. 119. 147. 151. 156. 158. 194 und 222 n 2 Den Inbabern dieser Obligationen wird vom 1857 Originalwaggons zum Zechenpreise empfiehlt 1. Januar 1867 an, gegen Ausbändigung der Original- obligattonen und der nicht fälligen Zinscoupong, der 27 8 1 l 5 8 Neunwertb durch die Gemeindekasse zu Alzey oder das Bindernagel e& Schimpff in Friedberg empfehlen Dandlungsbaus J. Lindhetmer zu Frankfurt a. M. als vorzüglich: ogleich bel Anmeldung ausbezablt. Vom 1. Januar Schwarze Kaiser-Cinte 1867 an hört der Zinsenlauf der gezogenen obigen Num- von mern auf. Alzep den 6 Oktober 1866 0 8 Aas Großberzogliche Bürgermetsteret Alzey J. Scholz in Mainz. Diese, aus Pflanzenstoffen dereltete Tinte ist frei 5 von Säure, fließt sebr gut aus der Feder, die sie nie⸗ Sto ck 7* 3 mals angreift, schreibt sich dunkelviolet, wird aber na M arkt 7 Anzeige. furzer 300 1— 10 schwarz.* 2210 Wir bringen biermit zur offentlichen Kenntniß, Die Copirtinte ist unldertroffen, Abzüge davon lassen daß der nach dem Landkalender am 15. d. M. dabier sich noch nach 8 Tagen nebmen abzubaltende Krämermarkt mit Genebmigung Großer Das Fläschchen 8 kr. zoglichen Kreisamts Vilbel erst Montag den 29. Neue d. M. abgebalten wird, und daß Dienstag den 30. d.. der letzte dlesfäbrige Schwelnemarkt dabler Jardellen& hall. Häringe stattfindet. Rodhbelm den 10. Oktober 1866. 5 220b bet Christian Werner in Friedberg. Eduard Ruths. Großherzogliche Bürgermelsteret Rodheim rde. Illustrirte zusammenhängende Schilderung der Schlachten und Kämpfe T an z mu si k auf den Kriegsschauplätzen in Böhmen und Deutschland. statt, wozu böflichst elnladet Ausgestattet mit sebr schaͤnen Schlachtenbildern, Kriegsseenen, Porträts ꝛc. und der Abbildung des Ockstadt. 7710 l Kath. Steyer. Bombardement's und Brandes der Festung zu Würzburg. 2206 Sonni 4 Preis in Umschlag gebeftet nur 12 kr. onntag den 14. d. M. ist be mir gut besetzte ö 5 2202 Die Erinnerung an die in jüngster Zeit über unser deutsches Vaterland bereingebrochenen folgenrelchen Tanzmusik wie berzzerreißenden Eteiguisse wird gewiß für alle Zeiten die Theilnahme jedes Vaterlandsfreundes rege f* machen. Die süngsibin vorgefallenen Schlachten und Kämpfe Deutscher gegen Deutsche, Brüder gegen Brüder, anzutreffen, wozu ich mit der Verficherung billigster und find in diesem Werkchen unpartbetisch und genau in der Relhenfolge dargestellt, wie sie shren Anfang nahmen prompter Bedlenung höflichst einlade. und ihr Ende erreichten. Dadurch wird dem veser ein klares Bild des vergangenen Krieges geschaffen, sowie Ossenheim den 10. Oktober 1866. auch die Geschichte dieser Unglückstage in dessen Gedächtniß festen dalt gewinnen wird. Besonders interessant Philipp Heil. dürfte dieses Werkchen für alle jene Milttärs sein, die diese Feldzüge mitgemacht und glücklich überstanden baben, r— sowie für deren Eltern, Freunde und Verwandte, auf daß dieselben gewahr werden mögen, welche Gefahren Einladunc Mübseligketten und Strapasen der Soldat im Felde und Kriege zu besteheu hat, um zuletzt mit seinem Blute 48 die Erde zu düngen! 2212 1 den 14. October findet in* 3 on in Frie er hei Binder 9 Sci 5 Saale gut besetzte Harmonie- und Tanzmu att, Zu haben in Friedberg bei Bindernagel und Schimpff won hüflchg den. Gichtwalte unfehlbares Mittel gegen Gliederreißen aller Art, empfiehlt per Södel. C. Schneider. 1 0 Paquet 18 kr. und 30 kr. a i e 0 12026] Ph. Dan. Kümmich. 9 k 1 10 k U I * 75 8 in unübertroffener Prima⸗ Qualität, 5 2197 nebst den dazu gehörigen Lampen aller Art 9 5 zum Fabrikpreis bei W. Fertsch. 2207 in Damenkleiderstoffen, Mänteln, Paletots, Winterstoffen für Herren anzüge, Tuch, Buckskin, Zwilch, Barchent, Sopha Damasten, Leinwand, 1 48 en E Shawls, sewie sonst alle in dieses Fach einschlagende Artikel empfielt in schönster Auswahl, unter Zusicherung reelster Bedienung, billigst. 8„Hi 1 2211 in großen wollenen Halstüchern für Herren 5 Mayer J. irsch(Cachenez), sowie 2200 Dem Filtal⸗ Geschü ft des Herrn R. F. Daubitz in Wien ging nachfolgendes Aner⸗ 1 ck kennungsschreiben zu, durch welches abermals die Vortrefflichkeit des R. F. Daubitz'schen Kräuter⸗Lique urs wollene Unterja en constatirt wird. 1 Fri i. Euer Wohlgeboren! Da mir der Daubitz' sche Kräuter⸗Liqueur bei meinem ch ronischey billigen Preisen bei KR. Friedrich neben der Post Ddämorrhoidalleiden sehr gute Dienste leistet, so ersuche ich sie, gegen Postnachnahme mir acht Flaschen dieses Liqucurs gefälligst zu übersenden, und zeichne mit aller Achtung dero ergebenster Joh. von Frölich, K. K Oberst in Pension. Mähr. Schönberg, den 5. November 1864. Dieser Liqueur ißt allein äennt zu haben: in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assen⸗ 4 9 heim bei Carl Bauer, in Nauheim bei J. Schimpf. 155 lender für 1867. Preise Friedberg, 5 5 f e der künstlichen Kineralwasser wan ns eee e e de ene, 1 5 1 Jumelier-, Gold-& Silberarbeiten nd bei uns eingetroffen. 5 f 4 s 4—— 2 Bindernagel& Schimff. L. Werner in Friedberg. B e st a bes Lager aller in dteses Fach (Engel⸗Apolbeke.) einschlagenden Artlkel als: 2151 In einer frequenten Conditorei wird ein Lehr- Sodawasser eine große Flasche 7 kr., Jollstä 8 71 i unt 0 1 e ee 8 Vollständige Schmucke von den feinsten bis zu den ling(Isroellt) unter günsigen Bedingungen gesucht. Selters. Wasser e 2 8. gewöhnlichen; Herren- und Damen e Uhrtelten; Broche Offerten unter J. B. 226, befördert die Jaeger'sche Ludwigsbrunnen N 1 5 6„ und Boutons; Medaillons und Albums; Vorflecknadeln Dbandlung in Fran fIuL g. N.— KLarlobaver Wasser„ 7 4 14% un Ringe; Silberne Vestecke: Löffel, Gabeln und Messer; 2 4 i Emser Kasselbrunnen„„„ 10, Zuckerschalen, Leuchter, Tortenschaufeln, Becher ꝛc. 1c. lepfelmü len rie e Sin wee 5„ 5 Reparaturen werden bestens und schnellstens besorgt. * 7* 5 g 8 a 25 9 Vichy grand grille 3 0 17 10 5 R eel l st e B edienun g. 2171 sowie Dickwurz⸗, Fruchtfege- und Kartoffelmühlen Alle übrigen Mineralwasser werden ebenfalls zu sind immerwährend unter vortheilhaften Bedingungen äußerst billigen Preisen berechnet.„ und zu billigen Preisen dei dem Unterzeichneten vor-— 82 8 8 5 1 n 1 E* ch II. 0 E räthig zu haben. Garantirt wird für alle Arbeit. Ein Kapital Jacob Läufer in Assenheim— ö 5 8 ö 2201 von 1200 Gulden wird gegen guten Einsotz ohne 2215 in großer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen Unterhändler zu lethen gesucht. bet Jos. Hoffann, Posamentter. T r a IL b e N Naähberes bei der Expedition dieses Blattes. Brod ise vom 16. bis 31. October 2174 aus dem bherrschaftlichen Zwinger werden dae Cini E Werner d O I 8 ae eigener Angabe der Bäder. 5 Pfund zu 6 kr. abgegeben durch 0. he b 4 ee 8 Dönges. 2196 zum Kochen eingerichtet, und einen Kocher! Für Friedberg: 5 i i Erste Sorte 4 18 kr. Zweite Sorte 4 8 16 kr. 2136 Seit dem 1. October wohne ich bei Schlosser⸗———. Friedr. Hilbrecht Mluwe. 2„ 4 5 5 5 4 — 97 e 85 e 2192 Den 22. d. M, läßt Georg Raab's Wittwe„ e 5 e riedberg im October 1866. von Wohnbach— 2 J 2 Hermann Zöckel, pofgerichts-Advocat. 1 Ae Für Butzbach: unverändert. 1 Kuh, 2 5 5 5 N ˖ 1 b 5 8 1 1 neuen Wagen mit Zubehör, Fleisch⸗ꝛc. Preise vom 16. bis 31. Oetbr. et 18 On On 2 Pflüge und 1 Egge, 1 vollständiges neues Pferde 5 5 Nach eigener Angabe der Metzger. 8 1758 für Husten und Brufile den von C. Drescher geschirr, 1 Strohbank und 5 Schaafe. Für Friedberg und Butz b ach: unverändert. und Fischer in Mainz; Loose per Pfund 36 kr., wegen Aufgabe ihrer Oeconomie einer freiwilligen Ver 5 5 5 edo Schachteln z 18 k., Paquete 2 14 kr. bel stelgerung aussetzen. Butter- und Eierpreise für Friedberg Ph Dan Kümmich Wohnbach den 8. October 1866. vom 10. October. 5 S 5— G. Raab's Wittwe. Butter pr. 2 2830 kr.] Eier 5 und 6 Stück 8 kr. 5 222 einne 4 0 7 Zu verpachten.. 8 2 6 Ireise verschiedener Gegenstände. 2195 eine Bäckerei in bester Geschäftslage. Erbsen und Lin sen ac bun ele e 3 fl. 10 55 bis 3 fl. 15 kr. 3 Baruch Hecht, 10 2204 bet Brennholz, Buchen- Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl. 30 kr. Zeil 12. Frankfurt a. M. Frledberg. Ehristian Werner ö 8 8 5 3 3 55 2101 Alte Sorten Karutzen, wollene Kragen und Pals 2206 Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß Kirchliche Anzeigen sür Ftiedberg. uche, Kürpchen, Kteter und Jäccchen für Kinder, dag ich am 18. v. M. das mir seiner Zelt von Frhrn. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. gesirickte Unterjacken, Winterhandschuhe, Terneaux⸗, initatis, 14 5 Caftor- und Strickwolle, Muster, Stickereien und Blumen W. d. zn Wetzel genanpt von Carben erthellte Ge 20. Sonntag nach 8 0 f 5; neralmandat gekündigt babe. Gottesdienst in der Stadtkirche: diltien bei M. Volk. Site ten den 1. Otlober 1866. Panne: der Wien er — 2 2 J Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Die Friedr. Strubberg sehe e f Gottesdieust in der Burgkirche: Färberei& Druckerei f„ Vornndags Heer Pfarrer Oiegel. 5 2 5 Vorstehendes bestätigend, spreche ich zugleich dem Nachmittags: Fällt aus. 2144 in Rödelheiu bringe ich hiermit in empfehlende Großberzogl. Hofgerichts⸗Advocaten Friedrich Kraft Erinnerung. Gefällige Bestellungen nach den ueusten Mustern nehme ich jederzeit entgegen. Friedberg. Frau Eichamüller Frankfurt den 1. October 1866. d g 5 Mainzerthor 560. Frhr. v. Wetzel.(Hierzu Beiblatt Nr. 41 und zwei Beilagen.) Verantw. Red.: Hermann Schimpff. bezüglich seiner bisherigen Geschäftoführu ˖ g N 5 ö 56 Wästskaztung men 1 5 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Anerkennung aus. In der C. Etlinger'sschen Duchhandlung in Würzburg ist soeben erschienen: 2209 Sonntag den 14. October findet bel Unterzeich neter 728 10 1 krete he 1 1 * — . jände Nerz 1 11 1 * 7* Beilage zum Anzeiger für Oberhessen 82 8 1 0 1* 5 1 2. Darm bes j i 8 b f GGG— Darmstadt. Tagesbefehl, d. d. Worms lopf chüte Heß, Musketier Franz Decker, Schütze XI. Concurtenz f ˖ zel Huft 1 1 5 1 0 Ur: die evangel. Schustelle ilers den 18. Sept.(Schluß 15 Pfeifer, die Musketiere Daniel Koch, Schäfer, Gefrelter haufen mit einem Gehalt* 0 fl 7* r web 8 N 20n— 1 ch belobe die im Armeecorpsst verwendet Better, Feldwebel Sitiner, Musketier Jakol Schulstelle zu Mü fl 71 6 f 0 t ge Endlich e u künzenberg mit 423 fl. 30 Ir 0 wesenen Offiziere, nämlich: den Oberstlieulenant Kehrer ndlich will Ich diejenigen Braven rühmlich für Heizung dee mullocals(Präsentat 5 N.* g N g Hentatior a tet I. J.⸗N., Riltmeister Frhrn. v. Ricou, 2. R.⸗R., Haupt wähnen, welche mir als zur Auszeichnung würeig d es Hrn. Fürsten zu Solme⸗ Braunfels) 4 1 * 1 0. 1 0 bin a— mann Wepyland, Generalquartiermeisterstab, Oberlientenant zeichnet aber auf dem Felde der Ehre geblieben oder in Schulstelle zu Lützel⸗Wiebelsbach mit 300 fl. 35 k ö 2 110* 1. 5* 1 1 Ronstadt, Gr. Artilleriecorps; serner die im Armee V je erlittener Verwundung gestorben sind, nämlich: 40 fl. für Heizung des Schullocals isen 3 0 roll 0 1* 10 1 41 8 dwistonsstabe verwendeten Overst Becker, Generalquartier— Malor, Kröll Generalquarttermeesterstab Hauptmann Fuürsten zu Löwenstein⸗Wertheim⸗Rosenbe e meister, Hauptmann Gründler, Generalguartiermeister— keolb, 2 J.⸗R., Hauptmann Königer, Lieutenant Stamm Grafen zu Erbach⸗Schönberg) 105 U 4 5 1 g 2 g— 9 de ange 1 ste lab, Hauptmann Bechstatit, 2. J.⸗R., Hauptmann Beck ler, Muskelier Werkmann, 3. J. R., Oberst Schenck, zu Bessungen mit 1414 fl. 6 kr.—. 4 1* 1 7 1 1 1 5 1. n 1 Generalquartiermeisterstab, Oberlieutenant Koch, 2. J N., Hauptmann Drescher, Hauptmann v. Wachter, Haupt⸗ stelle zu Bobenhausen mit 1129 fl. 41 a 2 ev U 0 9 11 Neck 1.* 8* Rechnungsprobator Niepoth, Kriegsrechnungsamt, den nn Oberlteutenant Stockhausen, Schütze Schulstelle zu Kirch⸗Brombach mit 300 fl. 45 1 0 Hauptmann und Divistonsadjulanten v. Hesse, den Daupt⸗ Sr egel, 4. J.-M. ud wis. 2 fl. fur Heizung Schullocals(Präsentat 0 mann Scherf niercompagnie, dem meedivistonsstabe Frie Mir si rn. Fürsten zu Lowenst U J 5 zugelbelũt N 1 Friedberg. Wir sind in der Mittheilung Hen. Grafen u Erbach: Sd ertheim⸗Rosenberg und dee 0 8* rasen zu 1 Schönberg);— 3. 1 J 1 1 8 0 4 te f—— Den Aerzten spreche Ich für ihre hingebende Thätig⸗ des Inhalts der Großherzoglichen Regierungs- Elementar ⸗Schulstelle zu Büdingen mit 300 fl 4 keit meine Anerkennung au Sodann erkenne ich die blätter durch überhäufte, mit der Veränderung sentauon des Herrn zürsten zu nburg u din N f f f f N f f 0 a l a Jen Und Ubinger Leistungen der ganzen Pioniercompagnie lobend an. unseres Blattes zusammenhängende Arbeiten im Büdingen).— XII. Gestorben: am 9. Juli eva Ferner belobe ich vom abe der Reiterbrigad Rückst ehlfeber g Pfarrer Heddäus zu Eich; 2 0 e *—* Sta te 1 ade: Rückstande geblieben, und tragen deßhalb heute 55— deddäus zu Eich; 20. Aug. de ispector der Stabovel arärz a 6 1 lieut und 9 a na tie Prosessor See zu Bessur 41 a f gige 4 1 9 1 25. Ober⸗ Brigadeadiutant Wernder, Stabssourler Izin 1 die Auszüge aus mehreren Nummern nach. staatsanwalt Dr. Dietz zu Gießen; 26 8 1. Iutt g 1. 8* 1 0 n 1 Reiterregtmen Rittmeister 3 lieutenant Nr. 41 enthält: Pfarter Kirchenrath Neuenhagen zu Groß⸗Umsta 3 N na 1* 7 4 4 itenant Roth, Lieutenant nmer 1. Verordnung„ Erthetlung eine Imnestie wegen Nr. 42 enthält: Wachtmeister Schra Gar n dem Jahre 1849 verübten pollischen Verbrechen I. Bekanntmachung Gr. Ministeriu Eclort X III—. 10 1 betreffen(Bereits! 1. 77 9 16. Sept., das Oet 1 ien 1 Moin 41 Mann 1 ni ständ 1 10 11 1 1 f( fü 8 11 1 e **— 1 2— 1*— 1 141 1 1 1 er lena 5 1 0 4 a im 4 1 1 4 tiume 0 J 3. dienst vundeten Uärp ien ˖ Beitritt Finanze om 24. 1 1 V 7 1 3 1 l g 5„ Lieu 8 8 len der Ke 6 U run n Portugal.— III. Be eßung St. 3 zogs das nach der Be⸗ 50(K* poral 1 f lach Groß post peclt U 1 ichun vor d 5 ene 2 t 0 Trompel—.* 0 itlich 1 1 igt t des 1 0 1 d 6 nda 5 i 0 outsire Pos 8 au de 8 III. S che * i 5 Utillertecorp 1 nach ˖ ˖ 2 U der chnung vaisen⸗ alt 3 leutena K— 1(Folgt g 1 1 1 1860. 1 Frank a ta oß 1. e e 0 ant E nan 1 1 ö niche J n J K seuet mp biet 1 840 11 Hefrettler Hetzel, 1 9d. 1 41 kr milde E abe 0 6 Fa u mann posunsp 11 5 11 Illat 5 3327 1 I, Corporal a N 39½ k 25 rot d * 1 10 mann, Buxma ler 11 f 19 fl. 19s t 1 1 1 N* Yet 1 4 1 4 1 Esta In U 1 VI 30 kr. 3 K 0 * Fa a 8 0 18 49% kr.; S c — e 1 K VII. Au 0 · ta denuich lue c— vo„ zencorp Haup 1 x 1866 VIII. Muachrich Se. Kö 2184 fl 51% E ˖ Dr. Marlin; vom Stabe der oh a ubt n 3% kt., Koster Etz Brigadeadjutant 21. Jan. den Kaufmann Lu uthner in Mexiko zum 48,917 fl. 59 kr — vom 1. Infanterie u— 5 den J Ee 1 fl. 12 k me. zum Gonsul daselb ½ te. 2 L 11 5— 1 der 11 n alert Kapllalie 1816 fl 2 1 Weygand,— n 2 1 nennen; 24½ k erglchen 1* 1 1 tenant— 3 ust dem Brück en in Gernsheim 1011 fl. 4½ kt.— — enn 1 De 1* 1 5 4 N * 3* 1 e Ne— 3 U Fah 1 Oppe 1— 4. dem S 0 865 poral S e K er 5 1 b Sch 12. Ore Schütze Schuch rtenber 6. n Schul 89 5 e 1 ham, Heckm Ty er 0 lath. Schulste 1 W st Men ocpor N 5 10. den 1. 0 asse wur om 2. In⸗ Soln Lau au e ev el. Pfar sse 117 Ob tena pt ürt Piarramis⸗Candidaten während der Lehrzett Un genwärt bei ningen für diese Stelle z stäligen; Am Schlusse des Jahr * Mme 1. — Armeedivi ff, S 11 Schullehrer zu Vendersheim Jun pflegung 1287 Ramstädter 5 f. N l amstädter Do rlieut telle zu Nieder⸗Saulheim,— dem S Nr. 13 enthält: degimentsadjutant Nau, Corporal Appel, Mu Ritter us N 1 ziesen die 1 I. Fried tra 4 n 1 e 0 N a* 0 67 Friedensvertrag zwischen dem Großherzogthum Hesser die Blesirtentr dee er, Dr. 1 5* und dem Königreich Preußen(in 76 d. Zugsol f r, Oberfeldw del Ewald 8* Bezirk. 1 1 217 assung in seiner Sielle als getheilt).— II. Dienstnachrichtien. 14. Stein 2 N 5 en ud, malist Bez rksgerichtsratt die Ju itlonen des Untersuchungs⸗ dem Geometer 3. Klasse Zörd in ßen- n 1 1 Seiber rede 0 fur d eng 8 nannten Bezirksgerichts Patent als Geo 2. Klasse für den Kreis C 1 coe Her Kalbf 5* 0 Matern f ner K 5 2 4 0 2 Ur 1 reis en de f—. 10k* ern, au i zuer n 3 weiteren Jahren, vom 21 Sept. das Patent als Geometer 3. Klasse dem Conrad Bock au 1 5 3 wevel Gerit Eim 1 g t, zu übertragen;— 17. dem Schul cbenhausen für den Kreis Alsseld, dem Paul Karl aus 1 mel tapp;— vom tab der amt Apiansen Kammer aus bbornhofe ie evangel. Ober⸗Moos für kreis Friedberg, dem a 2 13 N 8 5* rnhofen die epangel r Kreis Friedberg dem Kirchenrechr * N winnen Brigadeadjutant] Schulstelle zu lubar zu übertragen; 18. den Friedens Carl Weitz in Oder⸗Ohmen für den Kreis Grünberg, dem Lanner 3. Insanterie- Regiment Oberarzt 0 D. agner zu Alz um Ergänzungorichter bei Cornel dernbeim für den Kreis 5 5 2 ann Hamm, jetzt Hauptmann im zirkogerichte Alzey, am dem Bub* rr de 1 J. ⸗R. rlieutenant un Regiment. de i* Bubenbeim für den 18 . 0 imentsadjutant Otte 1 Urstad um Notar de) en dem S W D Oberlieutenant Lot O1 ena.„1. N 1 8(ol des Nola[Bingen, dem Schullehrer Wilhelm Dörr in Bodenheim — a 0 u, Oberlieutenant Willenbücher, Ober⸗Jug lheim mit dem Amtssiz der-Jugelbeim, und dem Nikolaus Protz aus Boden Frei Oberlieutenant Weber, Oberlieatenant Muralt— · de ich 1 sisten N Inge und 0 molaus prioß aus Be m Ur K g 05 3. ralt, Obe g l n Forch v, zum Notar Oppenheim; desgl. am August n kob lieutenant Heydacker, Lieutenant und Bataillonsadjutant mit dem Amt sizt 9 a 1 1 desgl m 21. August dem Jakob Kilian e Kölsch, die Oberfeldwebel 9 4. lle utant lösige z öͤrrstadt zu ernennen;— 20. den] Bieber für den Kreis Offenbach ertheilt.— III. Con 1 8* epfeldwebe— a küger a Corporal Rupp⸗ evang. Schullehrer zu Friesenheim Kisseberih von Ueber⸗currenz für: die evang chulstelle zu Winter aster 0 7 eib** be J 11 1 dor! 61 1— 8 u. 7„. 5* 3 5 5 Beit 8 b N 1 N 3 liet Gönner, Corporal nahme del m übertragenen evangel. Schulstelle du einem Gehalte von 300 fl.(Pra ation des Herru G *„ Agsode 10 ebe* K die Mu 1 rallen⸗ Wachenheir N 1 g. 5 K g 0* te cs Per C ach, 1 os, Meyer* 6 N 1. 1 5 tallen g heim zu entbinden und ihn auf seiner gegenwärtigen zu Erbach⸗Erbach); die evang. Schulstelle zu— er⸗Me webel Blüm, Schl*. klau 5 rfel Oieuststelle in Friesenheim zu belassen;— 1. Sept. dem mit 300 fl., nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Sc 0 Sch 0 3 f 6 8 Heizung des Schull Hana ie P nebetle er, Muskeliec Brandt, Feldwebel Schullehrer Lannert an der kathol. Schule zu Hechtsheim,(Präsentation des Herrn Grasen zu Frdach⸗Fürdeng 5 De keti reber* a 5 4 g l. 3* dasen 31! bach rheuau]; die 815 2 2 Dreb Pfau, Horst, Fritzgee ie 6. Knabenschulstelle de Schull Done Qulntin J. evang. Schulstelle zu Eberstadt(Kr le 0 ng On leriere nent 1 1 N f* 0 1 3 Pennri leute en regiment klieutenant in Mainz zu übertragen;— 8. dem Schulamts-Aspiranten Gehalte von 00 fl., ausschließlich des av 3 8 8 8 5— Balallonsabjutant Becker, Peter aus Schwarz, die 15. Lehrerstelle an der Gemeinde Nr. 44 enthält: 3 ieuter„Ele ant Graf zu Yienburg⸗Pt schule zu Worm dem Sch 1 0 l — u ibu 0 lle zu Worn dem chula 8 iran ot. eich, Li nant Kopß Derlsenlenant 10 80 1 J 6 50* 5 mis Asptranten Hottes 1. Patent, die Aue 11 des Fried v. Ochsenstein, Hauptmann Freund, uh, utenant f Zimmern d ö evang. Schulstelle zu Dolges⸗ vertrages mit Preuße Patent, di Oberlicutenant Mau low„Hauptmann Gerlach um und dem Schulamts? Aspiranien Pfeifer aus führung des Arlikels D l g 11 2 1 Felöwebel Lehr, Gefreiter Winter, Winkel die evangel. Sah ulstelle zu Mit- Lechtern zu über i* s mit ßen Zug erseldwel d ert, Feldwebel 2 1 1 tragen 9 1 J l Menne 1.— UI be iel 1 1 11 0 Teetsratl 5 58 an Miet. ketter Münd, Musketier Lin ie Oberfeldwebel E 0 1 A eim Ader den miese] Ramensvermverung Vatent 1 1 f Oberfeldwebel Semüller, burg zu Biedenkopf zum Kreisrat) des Kr. Schollen—& Oni 1 Vaientin Dick, Koch, Hechler, Eich Gefreiter Kel N 0 g 1 8 Enge zu Ossendach 1 Familienna Kelle r— 5 N Keller, Feldwebel nd den Kreiorath Dr. Dieffenbach zu Schotten zum Kreis⸗ Munch“ zu fübren un * a owed er, Musketie Rupp rath in Biedenkopf zu erne 2 0 8 N ug: am 2 Zugse selon Bruchmann die Y f 1 0 in lb„ ea IX. Charaktere Gerichtsvollzieher Emrich zu Worme Nachsuch 6 Musketiere Zang, theilungen: am 13. Juli dem Bürger und Ochsenmetzgere V. Versetzunge. Wut NW.* onrad, Sappeur Bub, Musket Siebert, Sch 7 meist 0 1 j Versetzungen in den Ruhestand: am 10. Se 0 7 7 Schütze ind elfter N jamin Frohman in VDarmstadt als Hof Do f Ini 1 6 f. b lotetiere Frieß, Kipr r 4 g r„He Domänenpfandmeister Geiß zu Seligenstadt auf Nach * 2 B, Kipp 0. est, Corporal meßgen— 1. August dem bullebrer Mitprediger 12. Distriktseinnehmer Prätor 1* 1 g Dal chu! Weinand, di Musketiere Müller Wei Eberwein an der 1 ingel bule 1* g 1 3 e 105 W ich, mu Rück 1 7 1 1* 1 1 9* 1 u Wo 1 1 1 1 1 1** mann, Corporal Hofmann, Schütze Zecher, Geft ls„Pfarrer“ X. 2 ule zu Ober-Ramstadt sicht auf seine geschwächte Gesundheil, unter Anerkennung J eiter Roß⸗ als„Pfartet Dienstentlassungen: am 7. August einer vieljährigen treuen Dienste mit dem 0 0 den außeroroe 1. P 0 e beol N N N 8 Wipe 1 8 0 0 8 ) Durch ein Versehen verspätet. Diese Bemerkung gelte der Lan 16 Unie Alb bei der theologischen Fakultät„Rendant“; 16. Schullehrer Klein zu Bessungen.— * 1 0 10 niversisä 80 0 i zugleich ale itwort auf eine un zugekommene An kee N 0 10 1 5 4 kler 5 den ordentlichen VI. Concurtenz für: die evang. Pfarrstelle z 8 frage und Erinnerung. 4 ‚* ssor bei der theologischen Fakultät der Landes- mit einem Gehalte von 1062 fl. 34 kr.(P: 0 ersttät b on 3 0 dach 0 er l 0 r. von Zezschwig, beide auf Nachsuchen.— Herrn Fürsten zu Isenburg⸗Birstein) VII rden Art. 2. Alle Rechte der in Beziehung auf den 17. und 18. Landtag statigefundenen Wahlen sind erloschen. Art. 3. Es sollen solbald als thunlich neue Wahlen angeordet werden. Art. 4. Unser Ministerium des Innern ist mit der Vollziehung dieses Edikts beauftragt. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und bei— gedrückten Großherzoglichen Siegels. Nr. 45 enthält: Darmstadt den 7 Oktober 1866. f I. Edikt, die Auflösung der Ständeversammlung und(L. S.) Ludwig. o. Dalwigk. die Anordnung neuer Wahlen betreff. II. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern Ludwig III. von Gottes Gnaden Großher⸗ vom 2. Okt., welche zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß zog von Hessen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. Nachdem die die Einlage, welche beim Eintritt in die Staats⸗Versiche⸗ neuesten politischen Ereignisse und die dadurch für Unser rungs-Anstalt für die Stellvertretung für die Musterungs⸗ Großherzogthum herbeigeführten Veränderungen es als und Loospflichtigen des Jahres 1867 zu leisten ist, 275 fl. wünschenswerth erscheinen lassen, die zweite Kammer Unserer beträgt, und daß die Einlagen vom* November. getreuen Stände, für welche die Wahlen unter anderen als au zur Versicherungskasse dahier bezahlt werden können.— am 5. August penstonirter Steuerausseher Müller zu Langd; 1. pens. 8 Fatho zu Niederstein; 30. Oberappel laulons⸗ und Cassationsgerichtsrath Dr. Knorr zu Darm⸗ stadt; 4. Sept. Hauptzollamtscontroleur Schlapp zu Gießen; 8. Rentamtsdiener Schmitt zu Groß Gerau; 10. Land⸗ richter Buͤcking zu Butzbach, Gerichtsvollzieher Bernhards zu Alzey; 23. Landgerichts-Actuar Kießling zu Hungen; 26. Kreisdiener Acker zu Neustadt. den jetzt bestehenden Verhältnissen stattgefunden hatten, III. Bekanntmachung Großherz. Oberpostinspektion vom durch anderweite Abgeordnetenwahlen neu zu bilden, so 29. Sept., daß die zwischen Gleßen, Ruppertenrod und haben Wir auf den Grund der Artikel 63, 64 und 65 der Engelrod bestehende Postverbindung mit dem 1. Okt. bis Versassungs⸗Urkunde des Großherzogthums verordnet und Herbstein ausgedehnt wird.— IV. Bekanntmachung der⸗ verordnen wie folgt; selben Behörde vom 2. Okt., daß eine Localpostverbindung Art. 1. Die dermalige Versammlung der Stände des zwischen Gießen und Lich hergestellt und die Personen— Großherzogthums ist aufgelöst und die Wirksamkeit jeder geldtaxe zwischen Gießen und Steinbach auf N zwischen der beiden Kammern der Landstände hört mit der Ver⸗ Gießen und Lich auf 32 kr., und die Ueberfrachtstaxe für kündigung dieses Edikts im Regierungsblatt auf. je volle 5 Pfund zwischen Gießen und Lich auf 1¼ kr. fest— gesetzt worden ist.— V. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. Sept, dem Pfarramtscandibaten Rodemer aus Heisters die 1. evang. Knabenschulstelle zu Lauterbach; 22. Sept. dem Bezirks⸗ gerichtsrath und zweiten Untersuchungsrichter bei dem Be— zirksgerichte Mainz, Lehne, unter Belassung seines Richter— amtes, die Funktionen eines zweiten Untersuchungsrichters für den Sprengel des genannten Bezirksgerichts auf die Dauer eines weiteren Jahres, vom 17. Okt. l. J. an ge— rechnet, dem Schulamts-Aspiranten Rabenau aus Opyen— rod bie evang. Schulstelle zu Blofeld zu übertragen; 25. den Hauptmann v. Zangen in dem 3. Inf.-Reg,, militärischen Begleiter Sr. Gr. Hoheit des Prinzen Wilhelm von Hessen, zum Kammerherrn zu ernennen; dem evang. Schullehrer Lutz zu Geiß-Nidda die evang. Schulstelle zu Mainzlar zu übertragen; den von dem Herrn Grafen zu Erbach— Fürstenau auf die 1. evang. Knabenschulstelle zu Michel— stadt präsentirten Schulamts-Aspiranzen Berres aus Viel— brunn für diese Stelle zu bestätigen.— VI. Charakter⸗ erthellung: Am 18. Sept. dem Lehrer an der 1. evang. Knabenschulstelle zu Lauterbach, Rodemer, als„Mit— prediger.“— VII. Concurrenz für: die evang. Schulstelle zu Kreidach mit einem Gehalle von 300 fl.; die 1. Ele⸗ mentarschulstelle zu Büdingen mit 300 fl.(Präsentation es Herrn Fürsten zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen). Braunkohlenverkauf. 2064 Mit dem 1. October 1866 beginnt auf dem Großherzoglichen Dorbeimer Bergwerke deine neue Credit periode, in welcher für die vom 1. October bis 31. December 1866 gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürg— scheine bezogenen Braunkohlen Zahlungeftist bis Ende März 1867 bewilligt wird. Die Preise find die seithersgen und zwar 12 kr. für den Ctr. Klötze— 14 Stück und 16 kr. für den gemessenen Ctr. Holzkohlen, welche letztere nur so weit der Vorrath reicht, abgegeben werden können. Bei den Kohlenbezügen auf Credit find die Gegenscheine welche den Abnebmern bel Einlage eines Bürg⸗ scheines zugestellt werden, jedesmal mitzubringen und dem Großherzoglichen Bergkasfier Winter vorzuzeigen, damit der jedesmalige Bezug eingetragen werden kann. Ebenso find diese Gegenscheine bei der Zahlung an Großherzogl. Bergkasse zu Friedberg vorzuzelgen Dorbeimer Bergwerk den 27. September 1866. Groß herzogliches Bergamt Dorheim Storch. Universal-Magen-Liqueur von Carl von Metternich in Mainz 118121 empfiehlt per Flasche 1 fl. 24 kr., per halbe Flasche 45 kr., per viertel Flasche 24 kr. Ph. Dan. Kümmich. Max Henkel, Schlosser und Mechaniker in Friedberg, wohnhaft Burgvorstadt neben Herrn Kupferschmied Mondigler, 2068 empfiehlt die nachstehend verzeichneten, selbstgefertigten Maschinen und Geräthschaften: Schrotmühlen, große und kleine Malzquetscher, Malzdarren geflochtene und Blechdarren, Kühlschiffe, Wasserapparate, Kartoffelmühlen, Aepfel mühlen, Scheiben und Hacken ⸗Dickwurzmühlen, Häckselschneidmaschinen von verschiedener Größe, Fleischwieger für Metzger, einfache und doppelte Hebwinden, alle Arten von Pumpen, größere und kleinere Schnellwaagen, Dezimal und Tafel⸗ waagen, Faß und Kellerzũüge, Kelterschrauben. Auf Bestellung Anfertigung neuer Feuerspritzen und Reparatur älterer. Sämmtliche Maschinen sind entweder vorräthig oder werden auf Bestellung rasch ge— fertigt, unter Garantie für deren Leistungsfähigkeit und zu den billigsten Preisen. Alle Arten von Schlosserarbeiten werden bestens ausgeführt. . ͤ 2: ˙—9ũ6t e ̃̃̃']? ˙1˙ðܹ m. pr Weißet Ktäutet-Jtust-Syruyß aus der concesstonirten Fabrik des Großherzogl. hess. Hoflieferanten F. W. Bochius in Otterberg. 1674] Ein Mittel, welches noch nie ohne das befriedigende Resultat bei veraltetem Husten, langjähriger Heiserkeit, Halsbeschwerden, Verschleimung der Lungen ꝛc. in Anwendung gebracht worden ist. Dieser Kräuter Brust⸗Syrup wirkt gleich nach dem ersten Gebrauche auffallend wohlthätig, zumal bei Krampf⸗ und Keuchhusten, befördert den Auswurf des zähen stockenden Schleimes, mildert sofort den Reiz im Kehl⸗ kopfe und beseitigt in kurzer Zeit jeden noch so heftigen Husten und das Blutspeien. In Flaschen zu 35 kr. und 1 fl. 10 kr. ist derselbe allein ächt zu haben in Friedberg bei Jean Huber, in Butzbach bei A. Gimbel, in Nauheim bei Joh. Wörner. Aecht engl. Cemeut Zwei vollständige Logis 2180 find zu vermlethen; das eine im obern Stocke 1575] stets in großem Vorrath bet des zum Nachlasse des Glasermeisters Hanstein . d ge⸗ A. Stahl Wittwe. 5 hörigen Hauses ist sogleich, das andere im mittleren Steinkohlen Stocke des zum Nachlasse der Kath. Danstein ge— [1932] verkauft zum Zechenpreise hörigen, zunächst dem Rathhause belegenen Hauses vom 1. November d. J. beziehbar. Näheres bei Heinrich Bechstein, Nauheim. J. Schimpf. 8 8 3 9 1 Gekononit-Verwalter„Haarlemer Hlumenzwiebel Jacob Herrmann, sucht eine Stelle. Näheres bei der Exped. Samenhandlung. Dekanntmachung des Kriegsministeriums, die Veräußerung von Militärpferden betr. 2172 Es wird hiermit bekannt gegeben, daß an den nachbenannten Tagen und Orten 813 Stück, größten⸗ theils gut gehaltene, Zugpferde der Artillerie und des Trains gegen baare Zahlung versteigert werden sollen, und zwar 1. 240 Stück in Darmstadt, Freitags den 12., und Montags, Dienstags und Mittwochs den 15., 16. und 17. d. Mts.; 2. 117 Stück in Heppenheim, Donnerstags und Freitags den 18. und 19. d. Mts.; 3. 190 Stück in Wörrstadt, Montags, Dienstags und Mittwochs den 22., 23. und 24. d. Mts.; 4. 126 Stück in Osthofen, Donnerstags und Frei⸗ tags den 25. und 26. d. Me.; 5. 70 Stück in Nieder⸗-Wöllstadt, Montags den 29. d. Mts., und 6. 70 Stück in Butzbach, Dienstag den 30. d. Mts. Ausdrücklich wird bemerkt, daß, um den früberen Befsitzern die Wiedererlangung ihrer Pferde zu erleichtern, an den bezeichneten Orten nur solche Pferde zur Ver⸗ äußerung kommen werden, welche in der einschlägigen Provinz ausgehoben worden find,— und daß bei jedem Pferde der Namen des früheren Befitzers, sowte dessen Wohnort verkündigt werden wird. Die Bürgermeistereien werden nun aufgefordert, für die weitere Bekanntmachung durch die Schelle innerhalb ihrer Orte Sorge zu tragen. Darmstadt den 6. October 1866. a n, Kriegsministerlum: 1 5 Ser stb a. Vergebung von Lieferungen. 2170 Donnerstag den 18. October l. J., Vormittags 10 Uhr, werden dahter zur Lieferung versteigert: 150 Malter Kartoffeln, 1000 Stück Weiß kraut, 200„ Wirfing, 80 Centner Sauerkraut, Der Bedarf an Ochsen⸗, Schweinen, Kalb⸗ fleisch und Schweineschmalz in 1867. Marienschloß den 7. October 1866. Großherzogliche Landes zuchthaus-Direetiou Fü m er. Nepskuchen 1616] flets frisch von der Mühle bei Wilhelm Fertsch. Emser Pastillen, [77] vurch ihre so vorzüglichen Wirkungen, be⸗ sonders gegen Husten, Verschleimungen ꝛc. so sehr be⸗ liebt, find steis vorräthig bei Herrn Hofapotheker C. Wahl in Friedberg. Ole Pastillen werden nur in etikettirten Schachteln mit Gebrauchsanweisungen versendet. Herzoglich Nassauische Brunnen⸗Verwaltung 225 zu Bad Ems. 2146 Ein militärfrommes, eingefabrenes Reitpferd ift zu verkaufen. Nähete Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. Einen fünfjährigen bat zu verkaufen 2 E sel N. D der Staate Kante der wegbauce welchen de den 4 erben pelche kunt straßtn ait gesetzten 1 für alle St wech auger oder in G und langer. 9 werde, re und Pror Eigenthümt don der S A. ber! b. daß e innerd bon d ö C. du en sein u d. daß tigent! Vers 8 Straße i werth, Mulenlieger ober in der anzulegen 1 ihnen zur W. cht zum e Aeressen über die S Vorketrung .— sollen, o 0 der Nozeng theiligun 0 lenigen B. nut Baur D eker Aus 12 luck. 1866. Mittwoch den 17. October. Beilage zum Anzeiger für Oberhessen.. 82. —— Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg eee enn ernmneise reien. Betreffend: e Baumpflanzungen an den Staate⸗ und Provinzial traßen und Vicinaln n. Nachstehenden Erlaß Großh. Ministeriums des Innern theilen wir Ihnen im Abdruck zur Veröffentlichung und Nachachtung mit. Friedberg den 8. October 1866. Trapp. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Baumpflanzungen auf den die offentlichen Straßen begrenzenden Grundstücken sollen von der äußersten Grenze der Staats- und Provinzialstraßen nach§. 6. a der Verordnung vom 17. März 1824 zwölf Fuß und von der äußeren Kante der Seitenpfade der Vicinalwege nach Vorschrift des§. 13 der Instruction für die Ausführung des Vicinal— wegbaues d. d. 11. Juli 1838 achtzehn Fuß entfernt angelegt werden. Da aber die Fälle nicht selten sind, in welchen das landwirthschaftl. Interesse erheischt und das Interesse der Straßen und die Sicherheit des Verkehrs auf denselben gestattet, daß Bänme in größerer als der oben bezeichneten Nahe, längs der Straßengrenzen angepflanzt werden, so haben wir mit Großherzoglichem Mimnisterium der Finanzen uns über folgende Bestimmungeu geeinigt, welche künftig bis auf anderweite Verfugung sowohl auf neue Baumpflanzungen längs der Staats- und Provinzial— straßen ais auch auf solche langs der Vicinalwege gleichmäßig Anwendung finden sollen. 1) Die in der allegirten Verordnung vom 17. Marz 1824 und der Instruction vom 11. Juli 1838 fest⸗ gesetzten Minimal-Abstände für Baumpflanzungen auf den die Straßen begrenzenden Grundstücken bleiben maßgebend für alle Straßenstrecken, auf deren Seitenpfaden Baumalleen schon gepflanzt sind oder zur Sicherheit der Passage noch angepflanzt werden müssen, also überall, wo die Straßen auf hohen Dämmen und an Abhängen hingeführt sind oder in Gegenden, wo dichte Nebel, bedeutender Schneefall oder Ueberschwemmungen der Straßen auf größere Strecken und langere Dauer vorkommen, und Baumpflanzungen als Merkmale für die Richtung der Straße dienen. 2) Exfordern aber die unter pos. 1. bezeichneten Rücksichten nicht, daß die Straße selbst mit Bäumen besetzt werde, worüber die zuständige Verwaltungsbehörde— bei Vicinalwegen das Großherzogliche Kreisamt, bei Staats- und Provinzialstraßen die Großh. Oberbau-Direction— zu entscheiden hat, so kann von der Verwaltungsbehörde den Eigenthümern der aufstoßenden Grundstücke gestattet werden, auf letzteren Obstbaumpflanzungen in kleinerem Abstande von der Straße anzulegen, als bisher gestattet war, unter der Bedingung jedoch, daß a. der Abstand dieser Pflanzungen von der Straßengrenze nicht weniger als zwei Fuß beträgt, b. daß die Anpflanzung in mit der Straßenaxe parallelen Linien ausgeführt wird und, wenn auch nicht gerade innerhalb einer ganzen Gemarkung, doch wenigstens in Strecken von beträchtlicher Länge einen gleichen Abstand von der Straßenaxe behält, daß C. die einzelnen Bäume in moöͤglichst gleicher Entfernung von einander, welche nicht unter dreißig Fuß zu bemessen sein wird, gepflanzt werden, und d. daß den Besitzern der hiernach verpflanzten Bäume die Verpflichtung auferlegt wird, die über das Straßen— eigenthum sich verbreitenden Aeste jener Bäume alsbald abzuschneiden, wann und insoweit dieselben von der Verwaltungsbehörde als hinderlich für die Passage erkannt werden.(Art. 108 des Polizeistrafgesetzes.) 3) Erachtet die Verwaltungsbehörde die Anpflanzung von Bäumen auf den Seitenpfaden einer offentlichen Straße zwar nicht durch die oben suh. 1. angeführten Gründe geboten, wohl aber aus anderen Rücksichten wünschens— werth, so soll sie doch erst dann zur Ausführung derselben auf den Straßenbanketen selbst schreiten, nachdem die Nebenlieger protokollarisch vernommen worden, ob sie geneigt sind die fragliche Pflanzung unter obigen Bedingungen oder in der verordnungs-, oder resp. instructionsmäßigen Entfernung von der Straße auf ihrem Grundeigenthume anzulegen und zu unterhalten, und nachdem dieselben entweder ihre Ungeneigtheit ausdrücklich erllärt oder aber die ihnen zur Vollendung der Pflanzung zu bestmmende Frist von hoͤchstens einem Jahre ungenutzt haben verstreichen lassen Wie bei Anpflanzungen auf öffentliche Straßen überhaupt, so ist aber ganz besonders bei solchen, welche nicht zum Schutze und zur Sicherheit des Verkehrs angelegt werden, auf die möglichste Schonung der landwirthschaftl. Interessen sorgfältig bedacht zu nehmen und durch Auswahl passender Baumarten, durch zeitiges Abschneiden der etwa über die Straßengrenzen überwachsenden Aeste und der in die angrenzenden Grundstücke eindringenden Wurzeln u. s. w. Vorkehrung zu treffen, daß das Privateigenthum nicht geschädigt werde. 4) Wenn Baumalleen neben öffentlichen Straßen nach den Bestimmungen unter pos. 2. gepflanzt werden sollen, so werden Sie darauf hinzuwirken suchen, daß auf längeren Strecken nur Bäume von einerlei Art, wie sie der Bodenbeschaffenheit und den climatischen Verhältnissen am besten entsprechen, verwendet werden und daß die be⸗ theiligten Grundeigenthümer für sich selbst und für ihre Rechtsnachfolger durch einen Revers sich verpflichten, die— jenigen Baume, welche entweder absterben oder aus irgend einer anderen Ursache entfernt werden müssen, sofort durch neue Bäume derselben Art wieder zu ersetzen. Darmstadt den 13. August 1866. In Verhinderung des Ministers: v. Bechtold. »dt. Hallwachs. kausenden die Decke über diese Insein verener daven, seueeen eite 1 . ynet. ent⸗ oua⸗- ade, iseter eister stadt hroß⸗ amen oͤchste sorge dem wir ingen dohl- einen mern eilen, oßen isern bier be⸗ zu herer ter- senen Leute len, doch leich selbst isge⸗ g in irten Lom- offen. agen uldig rden. iz ist eden, racht itlich zu- nicht und igkeit ings- Fische chnet illion fluth⸗ von tracht enan. zaren, selben wesen sind einen ins 1 soll iglich un r Masse am 5. August penstonirter S 17. pens. Gendarm Fatho zu lations⸗ und Cassationsgerich stadt; 4. Sept. Hauptzollamtscon e richter Bückt zu Alzey; 26. Kreisdie Nr. 4. I. Edikt die Anordnu Ludwig zog von H neuesten poli Großherzogt! wünschenswe getreuen Ste den jetzt be durch ander! haben Wir Verfassungs verordnen w Art. 1. Großherzogtl der beiden kündigung d 2064 Mit periode, in scheine bezo⸗ Die welche letzte! Bei! scheines zug! damit der Großberzogl Dor 0 [1812] em St 2068 em Schrotm und Blec mühlen, von verschi 5 alle Arten waagen, fertigt, unt Alle! f 11674] Ein N Heiserkeit, Kräuter Brust Keuchhusten kopfe und be In Flo in Butzbach — Aec 1575] stets in E [1932] verkauf Nauheim. 2141 Ein tu Summum 0 Oekonomie-Perwalter 2187 75 rium sucht eine Stelle. Näheres bei der Exped. teuerausseher Müller zu Langd; 1 Niederstein; 30. Oberappel törath Dr. Knorr zu Darm— troleur Schlapp zu Gießen; angeordet werden. he un Art. 2. Alle Rechte der in Beziehung auf den 17. und 18. Landkag statigefundenen Wahlen sind erloschen. Art. 3. Es sollen solbald als thunlich neue Wahlen Pfarramtscandibaten Rodemer aus Helsters bie 1. evang gesetzt worden ist.— V. Dienstnachrichten. S. K. H. be Großherzog haben allergnädigst 1 95 am 18. Eepf dein Genie ele eee e Hezirks U 7 Protokoll über die Sitzungfides landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg, Sektion Friedberg. In der heutigen Sitzung kamen in Anwesenheit des Bezirksdirektors, Herrn Regierungsrath Trapp, und in Gegenwart von 20 Vereinsmitgliedern unter Leitung des unterzeichneten Sektions-Vorsitzenden folgende Gegenstände zur Verhandlung: 1) Ist bei der Brennerei Grünmalz oder Darr⸗ malz vorzuziehen und was für Quetsch- und Schrotmühlen sind dazu zu empfehlen? Der Sektions Vorsitzende bemerkte, daß er schon seit 4 Jahren Grünmalz in seiner Brennerei verwende und sehr zufrieden damit sei, da 100 Pfund Gerste 130 Pfund Grünmalz gäben, während man von derselben Quantität erst 80 Pfund Darrmalz erhalte; auch Herr Koch von Assenheim und noch einige andere Herren, welche ebenfalls Grünmalz in ihren Brennereien verwenden, räumten dem— selben Vorzüge vor dem Darrmalz ein. Herr Dr. Henkelmann hob hervor, daß das Malzen den Zweck habe, in der Gerste durch den Keimungsproceß die Diastase zu erzeugen, einen Stoff, der überhaupt beim Keimen des Getreides sich bilde und der die Fähigkeit be— sitze, das Stärkmehl in Gummi(Dextrin) und Zucker zu verwandeln, was bekanntlich bei der Brauerei und Brennerei Anwendung finde. Da aber bei der Brennerei die Diastase eine größere Menge Stärkmehl in Zucker überzuführen habe, als bei der Brauerei, so sei bei der Bereitung und weiteren Behandlung des Malzes ganz besonders darauf zu sehen, daß es moöͤglichst reich an Diastase sei und diese zu ihrer vollsten Wirksamkeit ge— lange. Bis zur Vollendung des Keimungsprozesses hätte man bei der Bereitung des Malzes für die Brennerei ganz dieselben Regeln zu befolgen, als bei der Malzberei— tung zur Brauerei; von da an aber gestalte sich die Be— handlung etwas anders. Während es nämlich bei der Brauerei nöthig ist, das grüne Malz noch einmal zu trocknen und auf einer Darre zu rösten, um dadurch das angenehme Röst Aroma zu erzeugen, das dem Bier aus Darrmalz den lieblichen Malzgeruch und Malzgeschmack ertheile und es haltbarer mache, so fallen diese Gründe bei der Brennerei weg, ja die Wirksamkeit der Diastase würde durch das Darren geschwächt, das Darrmalzaroma vermindere die Gährungsfähigkeit der Maische und der Brannt- wein erhalte Darrmalzgeruch. In neuerer Zeit verwende man daher in den renom— mirtesten Brennereien Grünmalz, welches folgende Vor— theile biete: 1) Wie Herr Bürgermeister Stoll bereits angeführt, er⸗ halte man von 100 Pfund Gerste wenigstens 130 Pfund Grünmalz, nicht selten 140 bis 150 Pfund; 100 Pfund Gerste geben jedoch nur 80 Pfund Darrmalz. 2) Das Grünmalz wirkt ebenso zuckerbildend wie ein gleiches Gewicht Darrmalz; man mache daher bei der Verwendung von Grünmalz eine bedeutende Er⸗ sparniß an Gerste. Nach den gemachten Angaben erhalte man von 61 Pfund Gerste eben so viel Grün⸗ malz, als man von 100 Pfund Gerste Darrmalz erhält. Die Ersparniß an Gerste betrüge also 39%. 3) Man könne alle zum Trocknen und Darren nöthigen Einrichtungen dadurch entbehren. Das Grünmalz läßt sich nicht lange aufbewahren, indem es entweder weiter wächst oder zu trocken wird, Jacob Herrmann, Samenhandlung. Geschehen in Friedberg den 5. Februar 1866. was aber beides vermieden werden muß. Man breite daher das gehörig gekeimte, frische Malz in einem be— sonderen Locale, dessen Boden am besten aus Gyps guß oder Steinplatten besteht, so dünn aus, daß es nicht mehr weiter keimt und nicht zu sehr abtrocknet. Ist jedoch im Malzkeller hinreichend Raum vorhanden, so kann man es auch hier ausgebreitet liegen lassen; keinesfalls darf man es aber auf den hochgelegenen Boden bringen, da es hier im Winter leicht gefriert und im Sommer zu trocken wird. Man mache ferner nur so viel Grünmalz auf einmal, als man in 2 bis 3 Tagen verbrauchen kann.— In Bezug auf den andern Theil der Frage, die Quetsch— und Schrotmühlen, bemerkt Herr Dr. Henkelmann Fol⸗ gendes: Das Grünmalz kann auf den gewöhnlichen Mühlen nicht geschroten werden, weil es zu zähe ist, sondern man muß dazu eine M alzquetschmaschine haben, auf welcher das Malz zwischen zwei eisernen, entweder schwach canel⸗ lirten oder platten Walzen, welche beim Umdrehen sich gegeneinander bewegen, zerquetscht wird. Die Walzen haben entweder gleichen oder verschiedenen Durchmesser. Die empfehlenswerthesten Quetschmaschinen sind: die Quetsch⸗ mühlen von Turner in Ipswich, im Preise von 40 bis 100 Thlr.; ferner die Grünmalzquetsche, welche vom Gräfl. v. Einsiedel'schen Eisenwerk zu Gröditz erbaut und von den Herren Schubart und Hesse in Dresden für den Preis von 82 Thlr. zu beziehen ist. Dieselbe hat sich als vorzüglich bewährt und ist in den norddeutschen Brenne— reien sehr verbreitet. Für trockenes oder Darrmalz da⸗ gegen ist die Rheinische Schrotmühle von Blumen- thal in Darmstadt bestens zu empfehlen. Da das zerkleinerte Grünmalz beim Aufbewahren leicht stockig wird und in Säuerung übergeht, so hat man bei seiner Anwendung noch Folgendes zu merken: 1) darf man das Quetschen jedesmal nur ganz kurz vor dem Verbrauche vornehmen, 2) lasse man das zerquetschte Grünmalz nicht lange anf Haufen liegen, weil dadurch leicht eine Erhitzung ent— steht, welche die Wirksamkeit des Malzes zerstoͤrt. 2) Welches ist die zweckmäßigste Fütterung und Haltung beim Entwöhnen der Fohlen? Bei Besprechung dieser Frage, an welcher sich be⸗ sonders die Herren Koch von Hof Hasselheck, Buͤrger— meister Stoll und Dr. Henkelmann betheiligten, einigte man sich über folgende Punkte: 1) daß die angemessenste Säugezeit der Fohlen 12 bis 18 Wochen sei; 2) daß man schon während der Säugezeit, nach den ersten 4 Wochen, wo das junge Thier Futter zu fressen anfange, täglich bis zum Entwöhnen von der Mutter als bestes Futter 1 Pfund Haferschrot und dabei feines gutes Heu verabreichen solle; 3) das Entwöhnen darf nicht auf einmal, sondern nur nach und nach stattfinden so, daß das Fohlen Anfangs noch dreimal, dann nur Morgens und Abends, end⸗ lich gegen Ende der Säugezeit nur noch einmal des Tages zur Mutter gelassen wird, bis es so allmählig von der Milch abgewöhnt werde; f 4) nach dem Entwöhnen, wo das Fohlen circa 4 Monate alt sei, reiche man ihm zweckmäßig täglich 4 Pfund Hafer mit 1 Pfund feinem Häcksel vermischt und 8§ Pfund gutes Heu, und vom 6. Monate an, außer 2 1 2176 bat zu verkaufen Karl Söllner. kaut N in ibt Y Wie bet rer inz e dupert id maßteg Herr O det so gütie Fand zu über erscheinen, bat Krankbeit gege Henkelmann Unter S cas höchst anstec (Bläschen welcher diefe abere Thier heit entstett meisten Fallen Mu der flüchtiger Arg der Pockenlyn runge* 8** „ Maltaue Wee d * 1 8. boch t 1866. Mittwoch den 17. October. diesem Futter noch täglich eine Zugabe von 1 Pfund Gerstenschrot, was bei den Thieren ein schöneres Haar und ein schöneres Aussehen uberhaupt bewirke Im zweiten Jahre verfüttere man zweckmäßig täglich 6 bis 8 Pfund Hafer, 3 Pfund Häcksel und 8 bis 10 Pfund Heu; im dritten Jahre 8 bis 10 Pfund Hafer, 4 Pfund Häcksel und 7 bis 8 Pfund Heu. Als Tränke diene helles Wasser und dazu etwas Salz. 5) Wo Weide oder Grasplätze vorhanden, soll man die Fohlen schon 14 Tagen nach der Geburt mit der Stute darauf gehen und es überhaupt an Bewegung in freier Luft nicht fehlen lassen, und wenn kein Weide platz vorhanden sei, so müßte jeder Fohlenzüchter wenig— stens für einen eingezäunten Tummelplatz sorgen. 6) Will man gute und dauerhafte Arbeitspferde heran— ziehen, so dürfen die Fohlen erst im dritten Lebens— jahre zur Arbeit gewöhnt werden. Dieß erreicht man zweckmäßig dadurch, daß man das Fohlen erst neben ein altes Pferd spannt, welches zum Anlernen der jungen Thiere sich vorzugsweise eignet, und lasse dasselbe nur mäßig schwere Arbeiten verrichten. Erst nach dem vierten Lebensjahre könne man die Fohlen zu den meisten nicht zu schweren Wagen— und Feld— arbeiten ohne Nachtheil benutzen. Wer keinen Tummel— platz oder Weide für Fohlen besitze und durch seine Verhältnisse genöthigt ist, die Fohlen schon mit 1½ Jahren anzuspannen und zu den schwersten Arbeiten zu benutzen, der solle sich überhaupt von der Pferde— zucht lassen; erst im fünften Lebensjahre seien unsere gewöhnlichen Pferderacen ausgebildet, würden aber in ihrer ganzen Entwicklung gehemmt, wenn sie schon in ihrer frühesten Jugend zur Arbeit benutzt würden 3) Wie bekannt, sind an einer Grenze unserer Provinz die Schafpocken ausgebrochen, wie dußert sich diese Krankheit und welche Vorsichts maßregeln sind dagegen zu empfehlen? Herr Oberveterinärarzt Zimmer von Butzbach, der so gütig war, das Referat über diesen Gegen— stand zu übernehmen, war leider verhindert, persönlich zu erscheinen, hatte aber schriftlich eine kurze Darstellung der Krankheit gegeben und eingeschickt, welche von Herrn Dr. Henkelmann durch Vorlesen, wie folgt, mitgetheilt wurde: Unter Schafpocken, Schafblattern begreift man einen höchst ansteckenden, von Fieber begleiteten pusihösen (Bläschen bildenden) Hautausschlag der Schafe, welcher dieselben nur einmal im Leben befällt und auf andere Thiergattungen nicht übertragbar ist. Die Krank— heit entsteht bei uns in Deutschland sicher in den aller— meisten Fällen durch Ansteckung. Mit der Krankheit entwickelt sich nämlich ein sehr flüchtiger Ansteckungsstoff(Contagium), der nicht nur in der Pockenlymphe, sondern in allen Ab- und Aussonde— rungen des Schafkörpers haftet und selbst durch die Lungen— und Hautausdünstung auf eine gewisse Entfernung hin, wirksam verbreitet werden kann. Die Ansteckung geschieht gewöhnlich durch Einbringen einzelner pockenkranker oder erst kurzlich durchgesundeter Thiere in eine gesunde Schafheerde oder durch das Be— fahren derselben von solchen Stellen, wo pockenkranke sich aufgehalten haben(Ställe, Weiden Straßen ꝛc. ꝛc.); ferner durch Verschleppen des Ansteckungsstoffes mittelst der Felle, Wolle von an der Krankheit Gefallenen, durch die Bekleidung von Menschen und selbst durch Hunde, in deren Fell der Ansteckungsstoff haftet. Die Kennzeichen der Krankheit sind folgende: 6 bis 7 Tage nach der erfolgten natürlichen Ansteckung oder 3 bis 4 Tage nach der Impfung erscheinen die Schafe traurig, zeigen geringere Freßlust und einen steifen, gespannten Gang in dem Hintertheil. Man nennt dieses Stadium 2 + 2 1 das der Ansteckung oder Inculation(Inculations— periode).— Nach dieser Zeit tritt Fieber ein, das sich durch Frostschauer, Zittern und nachfolgende Erhöhung der Tem— peratur an Schnauze und Ohren, beschleunigten Puls und Athem zu erkennen gibt. Freßlust und Wiederkauen hören ganz auf, die sichtbaren Schleimhäute sind geröthet, namentlich die Bindehaut des Auges, die Absonderung der Thränen ist vermehrt und aus der Nase stellt sich ein anfangs dünnflüssiger, später zäher, schmieriger Aus fluß ein. Kurz(1 bis 2 Tage) nach dem Eintritt des Fiebers erscheinen an den unbewollten oder weniger bewollten Haut— stellen, an den Augen, dem Gesicht und dem Maule, an der inneren Fläche der Schenkel, an Brust und Bauch und unter dem Schweife flohstichähnliche Punkte, welche schon am nächsten Tage größer werden und in der Mitte ein Knötchen bilden, das nach und nach die Größe einer Erbse erreicht, an seiner Spitze blässer wird und sich zu einem Bläschen umgestaltet, das in seinem Inneren eine anfangs gelbweißliche und helle Lymphe ent— hält. Um das Bläschen herum hat sich ein gerötheter, wulstiger Rand, ein sogenannter Hof gebildet. Der Ausbruch der Pocken findet nicht an allen Stellen des Körpers zu gleicher Zeit statt; während dieser Zeit aber ist die Haut sehr blutreich und schwillt da, wo die Pocken sehr zahlreich auftreten, manchmal bedeutend an, so, daß die Kranken oft kaum Maul und Augen zu öffnen vermögen. Dieser ganze Zeitraum, den man als den des Ausbruchs bezeichnet, umfaßt 5 bis 6 Tage. Der Inhalt der Pocken wird nun mehr gelblich gefärbt, eiterig und der umgebende Hof jeder Pustel größer und vereinigt sich öfters mit dem der zunächst stehenden Pocken. Dieser Zeitraum dauert wiederum 5 bis 6 Tage und wird als derjenige der Eiterung oder Pustelbildun g bezeichnet, worauf die Pocke verwelkt und eintrocknet, indem sich in ihrer Mitte zuerst ein gelblicher, dann dunkelbraun werdender Schorf bildet, der sich nach und nach über die ganze Pocke ausbreitet und nach 5 bis 6 Tagen von selbst loslöst, worauf eine kahle röthliche Pockennarbe zurückbleibt und hiermit das Stadium der Abtrocknung oder Ab— schuppung beendet. Das in dem Stadium des Ausbruches aufgetretene Fieber, das sich als ein katarrhalisches kennzeichnet, wird zur Zeit der Eiterung in der Regel heftiger, Thränen— und Nasenausfluß sind reichlicher und die Ausdünstung der Schafe bekommt einen eigenthümlichen süßlich widrigen Geruch. Mit der Periode der Abtrocknung verschwinden Fieber und Katarrh immer mehr, Freßlust und Wieder— kauen stellen sich wieder ein und die Schafe erholen sich nach und nach. Der ganze Verlauf der Krankheit erstreckt sich auf 3 Wochen. Nicht immer indeß ist der Verlauf der Krank— heit ein so regelmäßiger wie der eben beschriebene, indem sowohl in den örtlichen Erscheinungen, als in dem all— gemeinen Krankheitszustande Abweichungen vorkommen, die je nach der Heftigkeit des Auftretens die Dauer der Krankheit verlängern und ihre Gefährlichkeit erhöhen. Hiermit schloß der Bericht des Herrn Oberveterinär— arztes Zimmer und Herr Kreisveterinärarzt Born von hier fügte ergänzend noch Folgendes hinzu:„Obschon ich mich 3 Jahre in demjenigen Staate befand, welcher, fak⸗ tisch bewiesen, die meisten Schafe besitzt, nämlich Oester— reich, so hatte ich niemals Gelegenheit, die natürliche Pockenseuche zu sehen; desto mehr aber die künstliche. Es wurden nämlich damals das ganze Jahr hindurch 12 bis 20 Stück Schafe in der Thierarzneischule in Wien gehalten, welche geimpft und nachdem die Lymphe, wenn es Zeit war, genommen und die Pocken vernarbt waren, kausenden die Decke über diese Insein bereue daben, sensten vnde Dee Kae znet. ent⸗ oua⸗- zade, iseter eister stadt hroß⸗ amen öchste sorge dem wir ingen vohl⸗- einen mern eilen, oßen isern bier be⸗ zu herer er- senen zeute len, doch leich selbst isge⸗ g in irten Lom- offen. agen aldig rden. iz ist eden, racht itlich zu⸗ nicht und igkeit ings- Fische chnet illion fluth⸗ von tracht enan. zaren, selben wesen sind einen ins i soll iglich un- r Masse am 5. August n Steuerausseher Müller zu Langd; 8 arm Fatho zu Niederstein; 30. Oberappel . pens. en lations⸗ und Cassationsgerichte stadt; 4. Sept. J. Rentamt richter Bück, zu Alzey;! 26. Kreisdie Nr. 4. I. Edik, die Anordur Ludwif zog von H neuesten pol Großherzogt wünschenswe getreuen Ste den jetzt be durch ander haben Wir Versassungs verordnen w Art. 1. Großherzogtl der beiden 3 kündigung d —— 2064 Mit periode, in scheine bezo Die welche letzt. Bei scheines zug damit der Großherzog Doi 1812] em S 2068 em Schrotm und Ble⸗ mũhlen, von versch alle Arten waagen, Auf Säm fertigt, un Alle — 1674] Ein Heiserkeit, Kräuter Bruf Keuchhuste kopfe und In Fl in Butzbach 2—— Ae 15750 ftets t. 8 FD Nauheln 2141 Ein t Ot sucht eine St.— rr pr v. rath Dr. Knorr zu Darm⸗ un r verkauft und wieder durch andere zu demselben Zweck er— setzt wurden. Es geschah dies weniger zu dem Zwecke, um gerade diese Thiere vor den Blattern zu schüͤtzen, sondern vielmehr deßhalb, um stets frische Lymphe vorräthig zu haben, welche von den verschiedenen Kronländern verlangt und auch dahin verschickt wurde Eine große Seltenheit war es, wenn man einmal an einem geimpften Stück ein Unwohlsein bemerkte, noch viel weniger war es der Fall, daß ein Schaf in Folge dessen gefallen wäre. Vor ein paar Monaten war ich wegen einer gericht— Expertise in Kurhessen im Schwalmgrund und da Male die natürlichen Pocken und muß ich gestehen, daß dieses Krankheitsbild weit hinter meiner Vorstellung zurückblieb. Der Kopf eines solchen Thieres, welches die Krankheit im höͤchsten Grade hat, ist bis zur gänzlichen Ungestalt angeschwollen, die Augen sind entweder erblindet oder gänzlich vereitert, an den Lippen befinden sich tief eingreifende Geschwuͤre, aus beiden Nasenlöchern kommt ein stinkender, mißfarbiger Ausfluß zum Vorschein, die Wolle kann man handvollweise leicht ausziehen, der Herzschlag ist pochend und auf beiden Seiten zu fühlen, colli— quotine Durchfälle sind zugegen, dabei sind die Thiere so matt, daß sich dieselben nur mit der größten Anstrengung auf den Beinen erhalten können, in Summa ein solches Bild von einer Auflösung, wie ich dieses nie gedacht hätte. Vom Schwalmgrund aus haben wir die Seuche in unser Großherzogthum erhalten und zunächst in dem an— grenzenden Kreise Alsfeld. Von daher mag dieselbe so⸗ wohl auf das Hofgut Hofgill, als auch nach UÜtphe verschleppt worden sein. Die zwei zuerst erkrankten Schafe habe ich in letzterem Orte gesehen, das eine davon war fast in dem angegebenen Stadium angelangt, das andere war noch mehr bei der Hand, hatte aber zwischen den Schenkeln ꝛc. viele Blattern. 11 Tage mit der Gemeindeheerde. lichen sah ich zum ersten Es hat sich später durch die Untersuchung herausgestellt, daß das erste Thier noch gänzlich verspeist wurde, wozu gewiß ein guter Appetit gehört, das andere aber ist zum Schlachten ver— kauft worden. Trotz aller Vorsicht werden wir die Seuche auch in unserem Kreise erhalten, denn die Contagiosität ist sehr groß, wie ich durch ein Beispiel beweisen will, nämlich: Ein Grundbesitzer hatte das Malheur, die in Rede stehende Krankheit unter seine Heerde zu bekommen, derselbe ließ den Rest, welcher nicht caput gegangen, aber siech und elend war, todt schlagen und schaffte sich ein Jahr lang keine Schafe an. Als die Heerde nach dieser Zeit wieder ergänzt wurde, brach die Seuche abermals aus, wobei aber zu bemerken ist, daß keine Desinfektion in dem Stalle vorgenommen worden war. Vorsicht, beim Art. 2. Alle Rechte der in Beziehung auf den 17. und 18. Landtag stattigefundenen Wahlen sind erloschen. Art. 3. Es sollen solbald als thunlich neue Wahlen Hauptzollamtscontroleur Schlapp zu Gießen; angeordet werden. a Beide Thiere waren schon ungefähr 10 bis gesetzt worden ist.— V. Dienstnachrichten. S. K. H. ber Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. 95 dem Pfarramtscandibaten Rodemer aus Heisters die 1. evang ce tce,dtel e ebe e ee, Menirk noch gesunden Schafen einer Heerde von der Schutz⸗ impfung, welche in einer noch nicht kranken Herrde vorgenommen werde, unterscheiden. Herr Kreisveterinärarzt Born hält das sofortige Tödten und sorgfältige Verscharren der kranken Thiere wiederholt für das Beste, um der weiteren Verbreitung der Krankheit Einhalt zu thun. Die Schutzimpfung, welche in der Mitte der inneren Fläche des Ohres stattfinde, sei wohl gut, allein die Besitzer von Schaafheerden ließen nicht eher impfen, als bis die Krankheit vor der Thüre stehe und wo solle man dann so schnell so vielen Impfstoff, die Lymphe, her erhalten? Nicht jede Lymphe könne man brauchen, man benutze nur die kultivirte Lymphe, unter welcher man solchen Impfstoff verstehe, welcher nur von solchen Thieren zur Weiterimpfung genommen werde, welche sehr gelind erkrankt seien und bei denen sich namentlich die Pocken nicht über die Impfstelle hinaus verbreitet hätten. Die beste Jahreszeit zum Impfen sei die letzte Halfte des August bis Oktober. Mehrere Herren wünschten bessere Beaufsich⸗ tigung der Händler und Anordnung von Sperre, wo— mit sich Herr Regierungsrath Trapp einverstanden er⸗ klärte, aber auch auf die Schwierigkeiten hinwies, welche sich der Durchführung entgegenstellen würden, namentlich sei die Verheimlichung der Besitzer das Uebelste bei der Sache; dagegen sei er mit Herrn Bürgermeister Stoll daß eine Verwarnung des Ankaufs wohl ganz angemessen sei. einverstanden, der Schafe von Händlern 4) Sind in der hiesigen Gegend Ringel walzen im Gebrauche und ist man mit deren Leistungen zufrieden? Herr Dr. Henkelmann erwähnte, daß Schmied— meister Häuser von Fauerbach sich schon seit einiger Zeit mit der Anfertigung von Ringelwalzen beschäftige und etwa 13 Stück in kurzer Zeit abgesetzt habe, was den Beweis liefere, daß die Herrn Landwirthe mit deren Leistungen zufrieden sein müßten. Die Ringelwalzen dienten namentlich dazu, den Boden vor der Saat recht klar herzustellen und fein zu ebenen. Herr Hill von Fauerbach theilte mit, daß er im Besitze einer Ringelwalze sei, welche sehr zufriedenstellende Arbeit liefere; er wende sie hauptsächlich vor der Saat an, gebrauche die andere glatte Walze dabei, und ein einmaliges Eggen genüge dann um den Acker völlig klar herzustellen. Auch nach der Saat lasse sie sich zweckmäßig gebrauchen. Schließlich erheischt es die Ankauf von Schafpieh sehr darauf zu sehen, daß man denselben nicht in den inficirten Gegenden macht, und sollten wir dessenungeachtet die Seuche doch in unsern Kreis bekommen, so kann nur durch alsbaldiges Tödten und Verscharren der kranken Schafe dem Weiterschreiten der Krankheit Einhalt gethan werden, denn von einer curativen Behandlung ist Nichts zu erwarten.“ Herr Pachter Koch von Hof Hasselheck und Herr Hill von Fauerbach verbreiten sich über die Behandlung der kranken Thiere, welche sich darnach zu richten habe, ob die Pocken gutartig oder bösartig sind. Sofortige Trennung der kranken Thiere von den anscheinend ge- sunden sei das Erste, was man zu thun habe. Der Stall muß warm und trocken und das Futter sehr gut sein, aus bestem Heu, Grummet, Mehl bestehen, eine allopathische Cur sei bei den bösartigen Pocken selten von Erfolg. Herr Koch und Hill halten daher die Impfung für das sicherste Mittel, die Schafe vor der Krankheit zu schützen und müsse man die Nothimpfung bei einzelnen 1 Samenhandlung. Mehrere andre Herrn zeigten sich damit einverstanden und empfahlen die Anschaffung und Anwendung der Ringelwalze. 55 88 amerikanischer Pferdezahn— Mais zu Futter angebaut worden und wie war der Ertrag? Nachdem bemerkt worden, daß Grünfuttermais in unserer Gegend noch nicht oder doch nur im Kleinen an⸗ gebaut worden sei, hob Herr Dr. Henkelmann hervor, welch' schätzenswerthes Herbstfutter der Grünmais ab⸗ gäbe. Mitte August schon sei der zweite Kleeschnitt ab⸗ gefüttert, auf den dritten Schnitt könne man aber wenig rechnen und da wäre denn der Mais eine ausgezeichnete Aushülfe, da er von August bis Ende Oktober ein vor⸗ treffliches Futter und unter allen Grünfutterpflanzen bei zweckmäßiger Behandlung den höchsten Ertrag gewähre. Außerdem sei der Mais auch eine sehr sichere Futter⸗ pflanze, die selbst der Trockenheit widerstehe. Man sollte daher überall, wo es ginge, und es geht un jedem kräftigen, nicht an stockender Naͤsse leidendem Boden,— wenigstens ein Stück mit Futtermais anbauen und hierzu eigne sich unter allen Maissorten der Pferdezahn ⸗ Mais am besten, da er weit höhere Futtererträge, als die gewöhn⸗ * Karl Söllner. shume per behaͤufelt u dieß i würfigen aufg empfe dadurch zart nicht undegr Der 5 Bluͤthe und Abblüden, Wende geschr gefahren und Beile in 35 Futtermais a. sollte et ohn e Volum zu verdaut ver daher dem d oder verfüt Ackerbohr Herr O Forsthause da Frage, der Mittheilung Di N Eden lost! morgen fat Anderem au olle. du; schon ach drüber ger nicht ohne Über inge a blur. Mittwoch den 17. October. lichen Maissorten gebe. Da er eine sehr lange Vegetattons eit von sechs Monaten habe und erst im Mal, nachdem die Nachtfröste vorüber seten, gesät werden könne, so sei es bis jetzt nur ausnahmsweise zuweilen gelungen, reife Korner von demselben zu erhalten(der anwesende Herr Dettweiler aus Rheinhessen und später Herr Oekonom Pfeil zu Wisselsheim zeigen in vorigem Jahre reif g 0 J wordenen Pferdezahn-Mais vor), das Saatgut nüsse daher immer frisch beschafft werden und konne man das selbe in jeder zroßeren Samenhandlung wie z. B ei Wunderlich in Frankfurt M., bei Metz und Comp in Berlin erhalten. Herr Baron v. Harnier zu Echzell habe auf dem Häuserhose schon Jahre lang Pferdezahn Mais als Grünfutter mit dem besten angebaut und denselben von Metz& Comp. in Berlin den Ctr. zu Erfolg 4½ Thlr. bezogen. Der Mais gedeiht am besten nach frischer, starker Düngung, namentlich nach Jauche und Abtrittdünger, und gedeiht nach jeder Frucht, wenn er nur in sorgfältig bearbeiteten, 2 bis 3 mal gepflügten Boden kommt. Die beste Saatmethode für den Mais ist die Reihensaat, welche entweder mit einer Drillmaschine oder auch mit der Hand derart ausgefü rt wird, daß man die Körner immer in die dritte Pflugfurche, etwa 6 bis 8 Zoll von einander steckt und sie 1½ bis höchstens 2 Zoll tief mit Erde bedeckt. Nach dem Sͤͤen hat man Acht zu geben, daß die Krähen und Raben durch Herauskratzen der Körner keinen Schaden thun. Während seiner Wachs thumsperiode muß der Mais gejätet, 2 mal behackt und behäufelt werden, wenn er schöne Erträge geben soll und dieß ist der Hauptvorzug der Drillsaat vor der breit würfigen, welche beim Anbau von Futtermais ebenfalls häufig empfohlen und angewandt wird, in der dadurch zartere Futterpflanzen zu erhalten, was nicht unbegründet ist. Der Futtermais ist am kräftigsten während der Blüthe und wird daher in derselben oder kurz nach dem Abblühen, je nach dem täglichen Bedarf Morgens und Abends geschnitten, in Bunde gebunden und nach Haus gefahren und dann auf der Häckselbank oder mit einem Beile in 3 bis 4 Zoll lange Stücke zerkleinert. Da der Futtermais arm an stickstoffhaltigen Bestandtheilen ist, so sollte er ohne Zusatz stickstoffreicherer Futtermittel nicht Meinung auch gar verfüttert werden, weil sonst die Thiere ein zu großes Volum zu bewältigen haben und zu viel Zuckerstoff un— verdaut verloren geht. Sehr zweckmäßig mische man daher dem Futtermais junges Gras oder jungen Klee bei oder verfüttere mit demselben zu gleicher Zeit Oelkuchen, Ackerbohnenschrot, Kleie. Herr Oberförster v. Gall von dem Bingenheimer Forsthause hatte die Güte gehabt, über die eben besprochene Frage, der heutigen Versammlung schriftlich folgende Mittheilung zu machen, welche von Herr Dr. Henkel— mann vorgelesen wurde: Bingenheimer Forsthaus, 4. Februar 1866. Eben lese ich im Friedberger Intelligenzblatte, daß in der morgen stattfindenden Sitzung Ihres Bezirksvereins unter Anderem auch die Maisfütterung zur Sprache kommen solle. Da ich diese Fütterung mit dem größten Erfolge schon acht Jahre eingeführt habe und meine in dieser Zeit darüber gemachten Erfahrungen gerade für unsere Gegend nicht ohne Interesse sein dürften, so erlaube ich mir dar— über einige Mittheilungen zu machen. Was zunächst die Art und Weise betrifft, wie ich den Futtermais baue, so ist dieselbe folgende: Im Herbst lasse ich das dazu bestimmte Stück zweimal tief ackern und stark düngen. Im Frühjahr wird noch einmal, aber weniger tief gepflügt, hierauf geeggt und Anfangs Mai sobald keine Nachtfroͤste mehr zu befürchten sind, der 2 4 2 4 Mais gesetzt, aber nicht nach dem Pfluge, sondern nach einer bange Schnur. Dieß gesthieht, daß zunächst die schmale Seit es Ackers mit einer kleineren Schnur im rechten Winkel zur Längs desselben bespannt wird. An dieser werden von 3 zu 3 Fuß kleine Stäbchen oder kleine Reiser gesteckt, welche die Entfernung der Reihen anzeigen; denn näher als 3 Fuß dürfen die Reihen, meiner Erfahrung nach, nicht angelegt werden Ist f schehen, so wird e lange Schnur, nach welcher setzt werden soll, vollständig ausgespannt und wo sie aufhört, wird w 1 e kleinere Schnur im rechten Winkel zogen und aberm von 3 zu 3 Fuß die kleinern Stal hen ugesteckt un so geht es fort, bis der Acker zu Ende ist und nun wird mit dem Set ingefangen. Die lang hnur wird von Pfählchen zu Pfählchen gespannt, ein Arbeiter kt neben der Schnur umer auf ein und el n el in r 2 Zoll tiefe Locher, etwas näher, wie mar Kartoffeln setzt(im Vehältniß wie 3 zu 2), ein Mädchen geht hinter ihm her, wirft vier Körner etwas auseinander in ein Loch und scharrt es mit dem Fuße zu luf diese W̃ zeht das Setzen sehr schnell Ist das Setzen beendigt, so muß der Acker gleich gewalzt werden, damit man nicht sehen kann, wo e Löcher ge— hackt wurden, denn die Raben gehen sonst von einem zum andern und scharre Körner heraus, überhaupt muß man auf diese Vögel ein wachsames Auge haben, damit sie keinen Schaden anstellen. Ist der Mais handhoch, so lasse ich ihn behacken, wobei aber Vorsicht zu empfehlen ist, denn kommt man mit der Hacke wider ein Pflänzchen, so bricht es ab. Ist der Mais 1 bis 1 Fuß lang, so wird er tief be⸗ häufelt Die Futtermenge, welche erzielt wird, ist ganz außerordentlich Als Beweis mag folgender Versuch dienen, den ich vor einigen Jahren selbst mit großer Vor⸗ sicht gemacht habe. Nach eben beschriebenem Verfahren bepflanzte ich einen Acker von 10,4 Klafter Flächen gehalt mit Mais und erntete darauf 917 Pfund Futter— mais, also auf einem Wetterauer Morgen von 320 Klafter— 282 Ctr. 15 Pfund und auf einem Normal morgen von 400 Klftr. 352 Ctr. 69 Pfund. Hier bei bemerke ich, daß der Futtermais 12 bis 13 Fuß hoch war, eine Höhe die er fast jedes Jahr erreicht. Man kann sich hiernach wohl einen Begriff machen, welche Futtermasse man sich durch Anbau von Grünmais bei nur weniger Sorgfalt verschaffen kann. Dabei ist das Futter sehr gut und wird von Pferden, Rindvieh und Schweinen gerne gefressen und läßt als Milchfutter gar nichts zu wünschen übrig. Dazu kommt, daß die Ernte vom halben August an, also gerade in eine Zeit fällt, wo man wenig sonstiges Grünfutter zu füttern hat, da man auf den dritten Klee bei uns sehr wenig rechnen kann, die Rangenblätter bekanntlich ein sehr schlechtes Futter sind und der Heuboden von einem ordentlichen Wirthe zu dieser Zeit noch nicht benutzt werden darf. Ich kann daher die Versicherung geben, daß der Futtermais noch jedes Jahr, besonders aber in den letzten zwei trocknen Jahren, ein wahrer Trost für mich gewesen ist. Es ist mir unbegreiflich, daß sich der Anbau dieser wich— tigen Futterpflanze keine Bahn bei uns brechen will, ich bin aber vollständig überzeugt, daß Derjenige, welcher es einmal mit der nöthigen Sorgfalt damit probirt hat, nicht wieder davon zurückkommen wird. Zur Verfütterung lasse ich den Futtermais auf der Häckselbank in 1 Zoll lange Stücke schneiden, bemerke aber dabei, daß den Be— sitzern der alten Häckselbank beim Schneiden Vorsicht an— zuempfehlen ist, da der Futtermais sehr glatt ist und die Hand leicht ruscht und bedeutend verwundet werden kann. Mehr als 3—4 Stengel sollte man nicht einlegen. Noch einer kleinen Nebennutzung muß ich Erwähnung Ne ynet. ent⸗ oua⸗ zade, iserer eister stadt hroß⸗ amen oͤchste sorge dem wir ingen dohl⸗ einen mern eilen, oßen isern bier be⸗ zu berer ter- senen Leute len, doch leich selbst isge⸗ g in irten Lom- offen. agen uldig rden. iz ist eden, racht itlich zu- nicht und igkeit ings- Fische chnet illion fluth⸗ von tracht enan. garen, selben wesen sind einen ins soll iglich un- tausenden die Becke über diese Inseln bereitet haben, sondern daneben! glaupuchen Menge Vogel auf den obinchas, auch wodr von der Masse — u————— L— am 5. August . pens. Wend lations⸗ und Cassatio stadt; 4. Sept. Hauptzollamtscon S. Renta richter Bi zu Alzey; 26. Kreis Nr. I. Ed die Anord Ludu zog von neuesten 3 Großherze wünschens getreuen& den jetzt durch and haben Wi Versassune verordnen Art. 1 Großherzo der beider kündigung 2064 M periode, scheine be Di welche letz Be scheines zi damit der Großherzo D 11812 5 2068 e großem Einflusse sei. Schrot Aepfelbäume und überhaupt Kernobst liebten immer und Bl guten, tiefgründigen, nicht zu feuchten Boden, Wallnüsse mühler und Kirschen sonnige Anhöhen, die auch aus zerklüftetem von ver Steingerölle bestehen könnten, wenn nur das Eindringen alle Arte der Wurzeln möglich wäre. Zwetschen und Pflaumenarten waage gediehen von allen Obstbäumen am besten in gutem, humus⸗ Ar reichem Boden, doch nehmen diese auch recht schönen Fort— S. gang in geringeren Bodenlagen, wenn solche nur sorg— fertigt fältige Bearbeitung erführen. Al Im Allgemeinen seien alle Obstbäume am dauerhafte— 9 sten und fruchtbarsten an Höhen, die vor Nordwinden geschützt seien, während sie in fettem Boden leicht krebsig, weniger dauerhaft und weniger fruchtbar wären. Nußbäume gehörten nie in Thäler und nie an Straßen, oder in Gärten, indem sie letztere zu feucht hielten und außerdem durch ihre weitgehenden Wurzeln 1674] Ein und Kronen sonst nichts fortkommen ließen; auch seien 5 sie bekanntlich dem Erfrieren ausgesetzt. Keuchhu Das Einpflanzen der Bäume sei nach den Boden— kopfe un arten an zwei Zeiten gebunden, im Herbste in leichterem In und im Frühjahre in bündigem Boden; ferner sei in in Butzba gutem Boden größere Entfernung für die Standorte aus⸗ N zuwählen, als in geringeren, steinigen Bodenarten. Diese noch mit vielen Zusätzen gemachten Bemerkungen A des sehr kundigen Baumzüchters Schütz wurden mit 1575 stets 11932] ver Nauhe 2141 Ein n 1 Samenhandlung. enstonirter Steuerausseher Müller zu Langd; arm Fatho zu Niederstein; 30. Oberappel noͤgerichtorath Dr. Knox zu Darm⸗ troleur Schlaf zu Gießen: angcardet were em 6 thun. Die meisten, Maisstengel treiben im September Kolben und werden diese, wenn sie die Große eines kleinen Fingers erreicht haben, abgebrochen und mit Essig wie die Gurken eingemacht so erhalt man ein recht wohl— schmeckendes Eingemachtes.“— Es wurde beschlossen Herrn Oberförster v. Gall für seine freundliche Mittheilung zu danken und ihm ein Exemplar des gedruckt werdenden heutigen Sitzungs— protocolles zu uͤbermachen. Die meisten der anwesenden Herrn hielten den Die heutigen Verhandlungen der landwirthschaftlichen Section Butzbach wurden in Gegenwart des Direktors, Herrn Regierungsrath Trapp, und im Beisein von etwa 40 Mitgliedern von dem Vorsitzenden, Steuerkommissär Hechler, mit der Frage eröffnet: Dürfte es nicht zweckmäßig sein, im Frühjahr oder Sommer gemeinschaftliche Wanderungen durch einzelne Gemarkungen und die Wirthschaften einzelner Oeconomen zu machen, um die sich darbietenden wirthschaftlichen Verhältnisse zu besprechen? Von allen Seiten wurde diesem Vorschlage beige— stimmt und die Zeit zum ersten Rundgang im Mai, oder doch vor der Heuerndte, als sehr passend bezeichnet Hinsichtlich der zu besuchenden Orte wurden Butzbach, Pohl⸗ und Kirch⸗Göns, um ausgeführte Zusammenlegungen an Ort und Stelle ansehen und Vergleichungen in den verschiedenen Gemarkungen anstellen zu können, vorge— schlagen; auch vom letzterem Orte aus der Besuch des Neubofes mit seinen vorzüglichen Einrichtungen und aus— gezeichneten Bewirthschaftung ins Auge gefaßt. Hierauf wurde zu der sehr wichtigen unter den heutigen Fragen übergegangen: Welchen Einfluß auf das Gedeihen der Obstbäume haben Bodenarten und Untergrundsverhältnisse? Herr Baumzüchter Schütz von Butzbach behandelte dieses Thema in eingehender Weise. Er führte aus, wie ein gemischter Boden immerhin der Beste für das Gedeihen der Obstbäume und Tiefgründigkeit bei manchen von sehr Art. 2. Alle Rechte der in Beziehung auf den 17. und 18. Landtag statigefundenen Wahlen sind erloschen. Art. 3. Es sollen solbald als thunlich neue Wahlen Pfarramtscandidaten Rodemer aus Helsters die 1. evang. gesetzt worden ist.— V. Dienstnachrichten. S. K. H. ber Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. Sepf. beim Gen icke., e. o e Mesie versuchsweisen Anbau des Pferdezahn- Mais als vor— zügliche Grünfutterpflanze im Herbste für wünschenswerth und unterstüͤtzten den Antrag des Directors, Herrn Regierungsraths Trapp, von Seiten des Vereins durch Beschaffung guten Sagtgutes und Uebernahme der Trans— portkosten der Sache förderlich sein zu wollen Hiermit wurde die heutige Sitzung geschlossen. Der Vorsitzende des Ausschusses der Section Friedberg St o l. Geschehen zu Butzbach den 22. März 1866. Interesse gehört und gaben zu vielen Zwischenfragen und sonstigen eußerungen über Obstbaumzucht Veranlassung. Zur 3. Frage: Der Betrag von rothblühendem Klee soll erhöht werden, wenn weißblühender Klee eingesprengt darin vor— kommt. Hat man hierorts darüber Erfahrungen gemacht Wurde von Hern Verwalter Lorenz und Junghenn bemerkt, weißblühender Klee in geringem Maße in roth⸗ blühendem wachsend, verhindere namentlich bei feuchter Witterung das Lagern des letzteren und wirke so hoͤchst vortheilhaft gegen häufig vorkommende Faͤulniß. Bezüglich der weiteren Frage: Das Begießen des Düngers ist höchst nothwendig, um das Entweichen der luftartigen Düngertheile zu ver— hindern und eine gleichmäßige Gaͤhrung im Düngerhaufen hervorzurufen. Warum wird dies Begießen mit Jauche, oder in Ermangelung solcher mit Wasser so häufig unterlassen d Sprachen sich die Ansichten im Allgemeinen dahin aus, daß die Bereitung eines guten Düngers in vielen Wirthschaften durchaus nicht zu den Seltenheiten gehöre und daß der gewünschte gleichartige Grad der Zersetzung des Mistes in manchen Wirthschaften nur aus dem Grunde nicht erreicht werde, weil man überhaupt nicht mit der erforderlichen Aufmerksamkeit zu Werke gehe. Sonst sei das Begießen mit Jauche u. s. w. allgemein bekannt und werde nur aus Lässigkeit u. s. w. oft nicht angewendet. Nach einigen weiteren, weniger wesentlichen Be— merkungen wurde zum 5. Gegenstande übergegangen. Der Anbau des Leins hat in früheren Jahren offen⸗ bar abgenommen; in neurer Zeit sind indeß in Folge der hohen Baumwollenpreise weit günstigere Conjunkturen für die Flachsproduktion entstanden und es entsteht die Frage, ob derselben nicht wieder ein besonderes Augen⸗ merk zuzuwenden sei? Hierzu wurde bemerkt, daß es allerdings lohnend sei, den Anbau des Leins wieder mehr auszudehnen und namentlich dann, wenn wie vorauszusehen, die Baum⸗ wollenpreise hoch blieben und dadurch Leinwand wie in den letzten Jahren ein immer gesuchterer Handels⸗ artikel werde. Endlich wurde die heutige Schlußfrage besprochen. Sind in diesem Frühjahre nicht Vorkehrungen zu 2 treffen, um der Verbreitung der Feldmäuse entgegen zu wirken? Von einzelnen Mitgliedern wurde angeführt, in ihren Gemarkungen seien dieselben trotz des sehr gelinden Winters nicht mehr in bedrohender Zahl vorhanden, während andere der Ansicht waren, es wäre ganz ange⸗ messen, wenn, ähnlich wie in früheren Jahren, mit der Vertilgung eingeschritten würde. Schließlich wurde daher nur empfohlen, wo es sich nöthig erweise, gerade jetzt der Verbreitung der Feldmäuse durch die geeigneten Mittel entgegen zu treten. egen Hech ler. EE Karl Köllner. welden.— 7 tu At „ junch Auer nommen werte ee e Herlangen derxr guf bie age gtets b Fesimmunen 0 ö 1 n nter herigen dne 1 uch Err er e Staig chocs II. Sd Imem une de Wudechsr Ern Orctterzeg dcr dem P. Jun fir das Jett 1e belrrffend, zu unt 1— Die J. Oct. bericht algeschloßent der Großh. Mainz außer war mit Zust — da d an auen wür gelassen wird, wonaß des belches seither lachen Staat Oulngkeit desz genommen der 5— Des U Turnhalle er und derer — d mihtün 2 vonnene Uu. wurscure. Heal glei reichallggt,