1866. Mittwoch den 12. Dezember. . 99. Anzei * — — — . 8 — 2 — — 1 N 1 0 4 ri here Intelli N 1 Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Trie berger Intellig enz lakt. Mit an lag. 2— 2 f 2 licher he Amtlicher Theil. Bettesfent: Die Generalversammlung des landwirthschastlichen Bezirks-Veresns Frledberg Friedberg den 10. December 1866. . Bekanntmachung. Die diesjährige Generalversammlung des landwirthschaftlichen pumpe neuerer Construction— siehe landw. Zeitschrift von 1866, Bezirks⸗Vereins Friedberg findet Nr. 27 Seite 341 und Nr. 34 Seite 450.— besonders für den Freitag den 14. December l. J.,[Kleinbegüterten geeignet, ausgestellt und wird in Gang gesetzt werden; 2 9) 9 5 5 Nachmittags 1½ Uhr, auch beabsichtigt man, eine Maschine zum Abseugen der langen Haare auf dem Rathhause zu Friedberg statt und werden hierzu die des jungen Rindviehes vorzuzeigen und, wenn es die Zeit ꝛc. zuläßt, Mitglieder des Bezirks⸗Veteins wie alle Freunde der Landwirthschaft einen Versuch damit zu machen. eingeladen. Außerdem wird Herr Dr. Henkelmann einen Vortrag: Zur Verhandlung kommen: Verwendung der disponiblen Mittel,„Rückblick bezüglich der Landwirthschaft auf das Jahr 1866, Rechnungsablage, Wahl eines Ausschußmitgliedes, Wahl der Com- halten, worauf ich noch ganz besonders aufmerksam mache. mission für die Untersuchung des Faselviehes und dergl. mehr Der Director des landw. Bezirks-Vereins Friedberg Zugleich ist eine von dem Bezirksverein angeschaffte Jauche Ter a p p. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogl. heißt:„Die Großh. Regierung— es sei dies verkauftem Hause stattfand Heute Abend wird Regierungsblatt Nr. 52 enthält:(Schluß.) hier zum Ueberflusse noch ausdrücklich bemerkt— ist diese Musik auf höheren Befehl ein Concert im 11 Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Gr. Hauses der Verpflichtungen, e sie bezüglich der Neu⸗ Trapp' schen Saale geben, zu welchem der U und des Aeußern vom 1. Nov., daß Herr Jacob Gerson in Frankfurt a. M., welcher ven Seiner Majestät den f König von Sachsen durch Patent vom 12. Juni l. J. zum Königlich Sächsischen Generalconsul für das Groß gestaltung Teutschlands übernommen hat, voll- ständig eingedenk, und sie wird diese Verpflichtungen mit dem Ernst und dem Eifer, welchen die Ver- Zerzogihum Hessen ernannt worden ist, im Allerböchsten tragstreue nicht allein, sondern auch das Interesse lufunage Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs dae N B. Auftrage Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs das des eigenen Landes erheischt, redlich zu erfüllen Exequatut ertheilt worden.* III. Bekanntmachung desselben Ministeriums, vom 1 14. Nov,, daß die Vorschristen in§. 1 der provisorischen Dem Staatsanwaltssubstituten Floßordnung für die zum Großherzogtbum gehörenden Michelstadt ist die Substitutenstelle an Mainsirecken dahin abgeändert worden ist, daß künftig di staatsanwallschaft in Gießen Substituten Floßzei in der Regel mit dem 1. März beginnt nnn 70 wissen. IV. Betanntmachung Gr. Ministertums der Finanzen dahter die Subst Stelle in Mich Mad vom 23. Nop-, die Ausgabe dee, in Memäßbeit de. richtsaccessisten Lauer dahier die Subst nstelle 8 vom 26. April 1864 angefertigten Staatopapier[dahier provisorisch übertragen worden.— Die geldes beir. Haupt iner Naa m 4. und ba g 7 Hauptmänner Wagner vom 4. u Dieffenbach V. Ordensverleihungen.(In Nr. 78 d. Bl. dereite 5 f Wag l 5. 0 vom 2. Reg sind in Ruhestand versetzt worden mitgeth ilt.) VI. Concurtenz für: die 2. evang. Knaben⸗Schusstell— Mit der Ausgabe des neuen Papiergeldee zu Beerfelden mit cinem Gehalte von 300 fl. und vie ist begonnen und zwar einstweilen mit 1, 5 und Stecken Polz zur Heizung des Schullokals(Prasentaulen 10 fl. Scheinen. Die Ausstattung ist geschmack⸗ des Herrn Grasen zu Erbach⸗Fürstenau);— die evang.„ 1 5 9 3 ie von räftigem und gönem Schufsielle zu Uellersyausen unt 300 fl. 52½ kr. sow voll, und das Papier von trastigem u schönem einer Vergütung von 19 fl. 44 kr. für Heizung des Stoff Schullocale(Präsentatien des Herrn Grasen von Schlitz— genanm von Görtz.) — Die Großberzogliche Regierung hat den Geh. Legationsrath Hofmann zum Bevoll⸗ mächtigten für die Ministerconferenzen zum Behuse Generalmajor v. Stockhausen hat sich am Sonntag Morgen dahier erschossen. Man bringt diesen bedauernswerthen Schritt mit ver- schiedenen Vorgängen während des letzten Feld— zuges in Verbindung, die Veranlassung zu einer der Vornahme von Verhandlungen über den friegsgerichtlichen Untersuchung gegen den General Entwurf einer norddeutschen Bundesverfassung gegeben hatten. ernannt. Hiermit sind nun von sämmtlichen be⸗ Friedberg den 11. Dezbr Seit gestern theiligten Regierungen die Ernennungen ersolgt, Vormittag weilt S. K. H der Großherzog nebst so daß die Conferenzen am 15. Dez. beginnen zahlreichem Gefolge in unserer Stadt, wie schon werden. die auf dem Großh. Schlosse und dem hohen — Die in dem Friedensvertrage zwischen Thurme der Burg aufgezogenen, weithin sichtbaren Preußen und Hessen- Darmstadt ausbedungene Flaggen auch der Umgegend verkündet haben.— Rückgabe von Werthgegenständen des Kölner Gestern und heute waren viele Beamten und Geist; Domes steht nun ebenfalls bevor. Zum königl. liche aus der Provinz sowie einige Bürgermeister Commissar ist dafür preußischerseits, in Ueberein⸗[der Umgegend dahier anwesend, um zur Audienz stimmung mit dem Vorschlage des Kölner Dom- bei S. K. H. zu gelangen. Nachmittags fand tapitels, der Domherr Dr. Frenken ernannt große Tafel im Schlosse statt, zu welcher die worden, und wird, nach gleichmäßiger Bevoll⸗ mächtigung eines großherzoglich hessischen Com- missars, die Auseinandersetzung und Uebernahme in Darmstadt chestens vor sich gehen. — Heinrich v. Gagern ist bereits hier tingetroffen. Er nimmt, wie wir hören, die Wahl in Bensheim an, die mit seinem Vorwissen erfolgt ist, woran noch gezweiselt werden wollte. Spitzen der hiesigen Behörden und mehrere höhere Beamten aus Gießen zugezogen waren. Heute um die Mittagsstunde begab sich der Großherzog zur Vorstellung der dortigen Beamten und zus Besichtigung der Bad- und Kur-Etablissements ze nach Nauheim, das zur Begrüßung des neuen Landesherrn festlichen Schmuck angelegt batte. Einige junge Bürger Nauheims waren als Ehren— Der ehemalige Präsident der ersten deutschen reiter dem Fürsten bis zur Gemarkungsgrenze Natlonalversammlung hat übrigens in seinem entgegengeeilt und gaben demselben auch das Außern Aussehen sehr gealtert. Ehrengeleite bei der Rückkehr hierher. Die — Die Darmstädter Zeitung gibt wegen der der Großherzoglichen Reglerung in verschledenen Zeitungen gemachten Vorwürse der Saumseligkeit Dinsschtlich der Vorbereitungen zu den Parlaments- wahlen eine officielle Erklarung ab, deren Schluß hiesige Theater- Direction hatte die Anwesenhelt wirkung eines Sextetts der hierher besohlenen Regimentsmusik, bei überfülltem, vollständig aus⸗ Zutritt in ausgedehntester Weise gestattet sein soll. Von zuverlässiger Seite wird uns mit⸗ getheilt, es könne mit ziemlicher Bestimmtheit an⸗ genommen werden, daß Nauheim eine Gerichts⸗ stelle erhalten werde. — Gestern Abend war von 9 Uhr bis gen Mitternacht in südlicher Richtung der Wiederschein eints bedeutenden Brandes sichtbar. Wir bören heute Morgen, daß das Feuer in Itbenstadt bei Gastwirth Mörschel ausgebrochen mar d Sessen bedentende Hofraithe beinahe vollständig ein Raub der Flammen geworden sei. Wie das Gerücht geht, wäre ein der Brand- stiftung verdächtiges Individuum heute schon ge⸗ fänglich eingebracht worden. Mainz. Am 1. Januar J. J. wird die Strecke Worms⸗Alzey auf der hessischen Ludwigs⸗ bahn für den Personenverkehr in Betrieb gesetzt, nachdem selbige seit dem 1. Dez. l. J. für den Güterverkehr geöffnet ist — Wer sich nicht mitten in die hicsige Wahl- bewegung stellt, kann sich unmöglich einen Begriff von deren Lebendigkeit machen. Man sollte glauben, der Wahlakt spiele in England, so ere finderisch und so wenig wäblerisch sind die Par⸗ teien, um einander zu überbieten. Riesige Annon⸗ cen in den hiesigen Blättern, noch riesigere An- schlagzettel, stacheln zu immer größern Anstrengungen auf. Auch die Partei des Frankfurter Hofes hält allabendlich zablreich besuchte Versammlungen, in denen Domcapitular Moufang die ihm er⸗ gebenen Gemüther in geschickter Weise bearbeitet. Kein Anschluß an die Fortschrittspartei, kein An⸗ schluß an die demokratische Partei— aber auch kein Anschluß an Preußen! ist die Leosung der Ultramontanen. Die Anschluß-Partei datte sich der Jesuitenfrage bedient, um für ihre Candidaten Stimmen zu gewinnen. Dem entgegen erklärte Herr Moufang in einer Versammlung:„Man will die Jesuiten mit den Preußen vertreiben! Unsinv! Ich sebe schon im Geiste, wie die Fort⸗ schrittemänner, wenn sie siegen sollten, Gens- darmen zu Hülfe nehmen, um die Jesuiten aus Mainz zu weisen; wie werden sie aber scheu zu- rückprallen, wenn ihnen diese Jesuiten ihre preußischen Pässe zeigen? Niemand wird sie dann zu berühren wagen!“ Diese Aeußerung ist dann alsbald durch auffällige Anschlagzettel zur Kennt⸗ niß der Einwohner von Mainz gebracht worden und des Großherzogs gestern Abend zum Arrangement hat großes Aussehen erregt. einer Festvorstellung benutzt, welche, unter Mit- locale in großen Meßbuden etablirten Die vor dem Wahl- Wabhlbüreaus Parteien wurden durch die der verschiedenen Höchst interessant war das Polizei geschlossen ———— i von der demokratischen Partei errichtete ambulante Wahlbureau. In einem mit zwei Pferden be— spannten Möbelwagen, welcher ganz mit demo- kratischen Wahlzetteln beklebt war, befanden sich eine Anzahl Männer, die die Wahlzettel auf ibrer Fahrt durch die Stadt an die Passanten vertheilten; jedoch sollte dieses Wahlmanöver nicht von langer Dauer sein und die Polizei schritt gegen dasselbe wie gegen die Wablbuden ein. Preußen. Berlin. In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 7. d. wurde die Be- rathung über den Etat des Cullusministeriums fortgesetzt. Der von Harkort gestellte Antrag auf Vorlage eines Gesetzes über Dotation der Volks- schullehrer noch in dieser Session gelangte nur in der von dem Abg. Bieck empfohlenen Modi— fication„der Vorlage in möglichster Kürze“ zur Annahme, ebenso ein Antrag von Hoverbeck auf Bildung eines besonderen Titels für die Gehalts— verbesserung der Lehrer. Schließlich ward der Etat mit circa 4,600,000 Thlr. im Ordinario und 570,000 Thlr. zu extraordinären Ausgaben bewilligt. Die Vorberathung des Militäretats hat bereits begonnen. — Der„Staatsanzeiger“ publieirt eine Cabinetsordre betreffend die Einführung der preußischen Militär- und Disciplinargesetze in den neuen Landestheilen. In derselben wird u. A verordnet, daß Diejenigen, welche in den genannten Landestheilen in irgend einer Art von Militär— verband stehen, ohne zum activen Dienst heran- gezogen zu sein, als zum Beurlaubtenstande ge— hörig angesehen werden sollen. — Obgleich das Dotationsgesetz mit einer großen Majorität im Abgeordnetenhause ange— nommen wurde und nur 80 Stimmen dagegen waren, ist man im Publikum anderer Ansicht und die Stimmung dem Gesetze eutschieden entgegen. Es wird namentlich geltend gemacht, daß zuvor für die hinterbliebenen Wittwen und Waisen der im Kriege Gefallenen ausreichend gesorgt werden müsse, ehe man an eine solche Ausstattung von noch lehenden Generalen und Ministern denken dürfe. In diesem Sinne sind auch aus den Pro- vinzen viele Zuschriften an die Abgeordneten gelangt. Hannover. Ein allerhöchster Erlaß er— mächtigt den Generalgouverneur, diejenigen Be- amten, welche den Aunsichten und Anordnungen der Regierung nicht nachkommen, sofort und ohne Rücksicht ihres Amtes zu entsetzen; diejenigen hannöverschen Militarpersonen, die sich an Agi— tationen gegen die Regierung betheiligen, nach der Festung abführen zu lassen und eine kriegs⸗ gerichtliche Untersuchung einzuleiten. Ein Gleiches gilt für Diejenigen, welche sich Beleidigungen gegen uniformirte Militärpersonen zu Schulden kommen lassen. — König Georg hat, dem„Hamb. C.“ zu⸗ folge, den vormaligen Hausminister v. Malortie beauftragt, gegen die Beschlagnahme seines Privat- eigenthums gerichtlich Klage zu erheben. — Am Abend des 5. d. wurden in den Häusern zweier Mitglieder der calenberg' chen Ritterschaft, die sich in hervorragender Weise an den welsischen Agitationen betheiligten, Haus- suchung gehalten. Ebenso ist es Thatsache, daß ein hiesiger Kaufmann, der bei allen welfischen 0 Demonstrationen Vordergrund trat, Haft genommen ist. — Sämmtliche Beamte, welche die ritter— schaftliche Erklärung vom 7. Nov. unterschrieben haben, sind durch das Gouvernement vom Amte suspendirt mit dem Bemerken, daß man ihre Amtsentsetzung beim Staatsministerium beantragen werde, und daß sie daher sich zu beeilen hätten, falls gegen diese Mußregel Einsprache beabsichtigt wüede. — Der Regimentscommandeur Graf Kil— mannsegge ist nach der Festung Minden ab— geführt worden, weil er die Unteroffiziere aufge— fordert, nicht in preußische Dienste zu treten. Aus diesen verschiedenen Mittheilungen ist ersicht— lich, daß die preußische Regierung in Hannover einen schwierigen Standpunkt hat und daß man sich dort nur schwer mit den veränderten Ver— hältnissen vollständig aussöhnen wird. Frankfurt. Das„Amtsblatt“ enthält die k. Verordnung betreffend die Einführung des wenigstens äußerlich in den von dee Polizeibehörde in Wahlgesetzes für den Reichstag des nordbeutschen Bundes vom 15. Oct. 1866 in den neu einver— leibten Landestheilen. Sachsen. Der Abschluß einer sächsischen frünsprocentigen Anleihe im Betrage von 4 Mill Thaler ist definitiv erfolgt. Dieselbe wird al pari übernommen von den Häusern v. Rothschild und Söhne in Frankfurt a. M., Oppenheim in Köln, Bleichröder in Berlin, Kaskel und sächsischen Bank in Dresden und der Creditanstalt in Leipzig. Bayern. Einigen Jesuiten, welche sich kürzlich in Regensburg niederlassen wollten, ist dies nicht gestattet worden. Oesterreich. Wiener Blätter stellen die Gerüchte über eine angebliche Spannung zwischen Oesterreich und Rußland in Abrede und ver— sichern, daß die Beziehungen zwischen Oesterreich und Rußland vollkommen freundliche sind und nicht das Geringste sich ereignet habe, welches als Trübung derselben dargestellt werden könnte. — Eine kaiserliche Entschließung, d. d. 4. Dez., an den Kriegsminister, gibt kund, daß der Kaiser von dem Beschlusse des obersten Militärjustizsenats, gegen die hoben Offiziere v. Benedek, v. Henik— stein und v. Krismanic, wegen ihres Verhaltens in dem letzten Feldzuge, eine kriegsrechtliche Untersuchung zu verhängen, Kenntniß genommen, verordnet jedoch die Ablassung von einem weiteren gerichtlichen Verfahren gegen dieser oder anderen ähnlicher Verschulden angeklagten Generale und Stabsoffiziere. Schweiz. Den neu gewählen Nationalrath eröffnete Herr Alterspräsident Hunkeler von Luzern mit einer längeren Anrede, worin er einen Blick auf die letzten europärschen Ereignisse wirft und das Ergebniß der unerhörten Anstrengungen und Menschenopfer als kein erfreuliches für die Ent⸗ wicklung und Freiheit der Völker bezeichnet. Die Schweiz sei bei diesen Ereignissen glücklicherweise unberührt geblieben; sie stehe mit allen Mächten in freundschaftlicher Beziehung, da sie auch nichts von ihnen verlange. Er weist auf die großen Anstrengungen hin, welche überall zur Vervoll⸗ kommnung der Waffen gemacht werden; eine traurige Erscheinung für unser Jahrhundert, da diese Werkzeuge zur Vernichtung der Meuschheit doch nur zur Befestigung der Gewalt der Groß— mächte diene. Die Schweiz dürfe jedoch hierin nicht zurückbleiben, wenn sie auf kommende Er— eignisse gefaßt sein und ihre Unabhängigkeit, ihre Rechte und ihre Freiheit bewahren wolle. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ bestätigt die Unterzeichnung des Handelsvertrags mit Oesterreich, welcher bereits am 1. Januar in Wirksamkeit treten werde. — Der„Patrie“ zufolge ist die Zahl der zur Zurückführung der Expeditionsdivision in Rom bestimmten Schiffe von drei auf sechs ge— bracht worden und werden dieselben gegen den 10 bei Civitavecchia eintreffen. Der Effectiv— bestand der heimzuführenden Truppen beträgt 397 Offiziere, 6546 Mann und 650 Pferde. — Die Marineverwaltung hat nun noch weitere vier Dampflinienschiffe behufs der Heim- führung des mexicanischen Expeditionsheeres ab— geben lassen. Sämmtliche Kriegsschiffe stehen während dieser Mission unter Befehl des Contre— Admiral Didelot, der sich augenblicklich auf Martinique befindet und den 15. d. M. auf der Dampffregatte„Themis“ nach Mexico abgehen wird, um sich mit Marschall Bazaine über die Räumung zu vereinbaren.— Die letzte Depesche des Kaisers Maximilian, die man in Europa er— balten hat, soll über New-Nork unterm 23. Nov. angekommen sein. In dieser Depesche hätte der Kaiser den Wunsch ausgesprochen, daß die Aerzte der Kaiserin Charlotte ihm entgegenreisten, um in der zweiten Hälfte Dezembers in einem Hafen des Mittelmeeres mit ihm zusammenzutreffen. Amerika. Durch den transatlantischen Kabel ist die Nachricht von der am 3. Dez. er⸗ folgten Eröffnung des Congresses nach Europa gelangt. Nach der dabei verlesenen Botschaft des Präsidenten übersteigen die Staatseinnahmen der Union die Aasgaben um 158 Million Dollars. Ferner spricht sich dieselbe in Bezug auf das mexicanische Kaiserreich dahin aus, daß dessen baldiges Ende bevorstehe und das die Zurück— ziehung der französischen Truppen baldigst zu erwarten sei. Der Präsident fordert den Con- greß auf, seine bisherige Politik zu adoptiren. — Wenn auch die äußere Politik des Präsidenten die Billigung des Congresses finden wird, so wird dies mit der nach Innen befolgten anders sein, es ist zu erwarten, daß der Congreß den Präsidenten in den Anklagezustand versetzen und ihn demgemäß von der Regierung zu entfernen suchen wird. Mirgetlh. von Chr. Hech ren Frieoverg, Spec. ⸗Ag. Hamburg. Das Hamburger Postdampfschiff„Alle⸗ mannia“, Capt. Trautmann, von der Linie der Hamburg⸗ Amerikanischen Packetfahrt⸗Aktien⸗Gesellschaft, trat am 3. Dezember wiederum eine Reise via Southampton nach New-⸗York an und hatte außer einer starken Brief- und Packeipost 69 Passagiere in den Cajüten, und das Zw 8schen⸗ deck mit Passagieren voll besetzt, sowie auch den Laderaum mit Waaren. Bremen. Das Bremer Postdampfschiff des Nord⸗ deutschen Lloyd„New⸗York“, Capt. G. Ernst, welches am 24. November New⸗York verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in Cowes ang langt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigte Staaten⸗Post, sowie die für England und Frankreich bestimmten Passagiere gelandet, unverzuglich die Reise nach Bremen fortgesetzt, Dasselbe bringt 83 Passagiere, volle Ladung und 217000 Dollars Contan'en. Versteigerung. 2523 Donnerstag den 27. Dezember d. J., Vormittags 10 Ubr, soll die Lieferung des Brennzolzberarfs 20 Stecken Buchenscheitholz erster Kaasse, zur deizung des biesigen Beurkepefängussses im biesigen Landgerichte local an den Weuigstforderuden vergeben werden, wozu Lusttragende hiermit eingeladen werden. Bilbel den 1. Dezember 1866. Großherzogliches Landgericht Vilbel Jäger. Holzverkauf. 2638 Freitag den 14. December d. J., Nachmittags 1 Ubr, sollen auf dem Großherzoglichen Dorhe mer * einer öffentlichen Versteigerung ausgesetz. werden: 60 Haufen altes Grubenholz, 9 Haufen Zimmerspane. Dorhelmet Bergwerk den 4. December 1866 0 Oroßherzogliches Bergamt Dorheim Sto r ch. Holzversteigerung. 2652 Montag den 17. December werden auf dem Gräfl. Solms⸗Rödelheimschen Braunkohlenbergwerk bei Bauernhelm 21 Stecken altes Grubenholz, 2 Haufen Zimmerspäne, öffentlich meistbietend versseigert. Die Zusammenkunst ist Vormittags 10 Uhr auf dem Zechenhaus bet Bauernheim, wose bst die Bedingungen bekannt gemacht werden. Bauernheimer Bergwerk den 6. Dee. 1866. Gräfl. Solms Rödelheimische Bergverwattung Chelius. Bekanntmachung. 2670 Freitag den 14. d. M., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem hiesigen Bürgermeisterei⸗Bürcau ein der hlesigen Gemeinde geböriger, zum Schlachten geeigneter Fafelechs versteigert werden. Ober-Mörlen den 10. Dezember 1886. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober⸗Mörlen ae Bekanntmachung. 2669 Die am 7. d. M. im Domantalwald Burg⸗ wald abgebaltene Holzversieigerung bat die Genehmigung erhalten. Die Aduhrscheine find vom 18. d. M. an gegen Baarzablung oder Bürgscheln dei Groß berzog⸗ lichem Rentamt Irkedberg in Empfang zu nebmen. Der erste Fabrtag lesp. die Ueberwetisung des Holzes i auf den 19. bestimmt. Ober- Ros dach den 10. Oezember 1866. 5 Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach Bing mann.. — Caubheit ist heilbar!- 2660 Hilfe für Ohrenleidende. Eine Anweisung zur Erlangung des Gehörs bei gänzlicher Taubhelt, zur Beseitigung der Schwerhörigkeit und zur Heilung aller Ohrenkrankheiten. Heraus. gegeben von Dr. J. Williams.(Preise 27 kr.) N Dieses Werkchen ist direct von S. Mode“ s Buchhandlung, Posistr. 28 in Berlin, sowie du ch jede andere Luchhandlung zu beziehen. . — * — 8 „ 2810 88 14 95 92 306 4 0 9 1 „31e 2 2 20 K 2 S7 E 28 2 H 2 N 400 Ole Reg iter u bedürfen, we Zusendung, scheldung der Dat 2809 Me Sdowole, Weidnach 50 2674 Joßhe den 8. d. Wald in der sesdern 1 10 K5 9 100 8. Je * ue rind, s⸗ Ankers agteß den een und wurtten n Enpsehlenswerthes Festgescheukl Kegenschirme 2859 Im Verlage von W. Kitzinger in Stuttgart ist soeben erschlenen und durch alle Bu idlungen beziehen; in Friedberg durch Bindernagel& Schimpf: Y 0 5 92 5 N 7 2 a 2 nd schöner Alles im! III 0 ewabl't. Frlebric, Cvangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der he in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ un Rohe und geschmolzene Fette Feiertag für Beichte und Commun N 6 fur ndere Zeiten un ö 1 ö Cu'her, Musculus, Habermann, 26 werden zu 1 en böc n pr 9 0 tauft Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Ueumann, Arnold, Franke, Schmoll, Stark, Cerstergen, Storr, Uoos don S. Samuel, 42 U* 0 1 uu**—— n andern Gottesmännern u Haufe ver dert e.— Jũ 1— Fünfzehnte Auflage. 116 Seiten. Oktavf at. Mit einem Stahlstiche. 4— 0 2 den old In 8 Gold 9 r 2 N 27„ 0 Aefean 1 N. 1 Elegant gebunden mit Goldschnitt und Goldverzterung preis: fl. 1. 24 kr. vollständiger guter Werner'scher Kochosen Fünfzehn Jahre sind N l Erscheinen rtress 1 Buche verflossen n dieser Zeit 2665 ist billigf verkaufen M Grödel bat es sich in mehr als 80,00 ra l r Zunge verbreitet Vielen.. ed er, unerschöpflicher Quell wahren n.— Es enthält mam 0 angel A n Irie 2 Fur de it und 0 1 f 1 7 1 6 4 4 u N. 7 5 ge te für jede zeit und* 1 4 in 1 Ain in 0 jöne untererdi* 5 selben jeder Gläubige Erbauung a ö n illen 0 finden wir Dich ie unte ttrtoige h kaben 1 dlur we demüht uch u dem g J Alte selb ntsprecher 1 9— lagsbandli 1g r g i 85 ie sol Want 2640 werden noch eaeben de berzustellen, und ist 0 zelu, der neuen A 1 0 ite Ausstattur ö 1 0 NN auptsächlich auch zu„8 und nken“ für j Alter und tände eigr 8 erg 2 4 2 5 2 Heinrich Hanstein IV. Witwe. besteht der bisher Zug eich Fiederverkauf wer Agenten zum 2 2 812 zur Verloosung. Sämmtiliche Gewinne n ssen in bevorstehen Eilf Original-Loose kosten„ Err Einlage Thlr. auptgewinn event. Gefl. Aufträge mit Baarsendung ode unseren General-Agenten * 2 3386 5 28 Große Verloosung 2 8 A.— 8 2 S ferde Ne itali* N 8 von Pferden, Wagen, Kapitalien und Grundbesitz. 2 — 2516 Der Verwaltungsrath des Schwefelbades Fiestel bei Pr. Minden bringt hiermit zur össent= * lichen Kenntuniß, daß das reizende Thal Fiestel mit einem Flächenraum von circa 15 M* A Gartenlandes auf dem Wege der ö tlichen Ausloosung veräuf werden soll.— Außer obigem El — Gewinn als Hauptgewinn kommen noch eine große Anzahl der schönsten Pferde, Equipagen, + Silberwaaren und Staats- Präm sen- Loose mit Tressern von fl. 300,000, 250,000, D 200,000, 150,000, 50,000, 46,000, 43,000, 40,000, 35,000, 30,000 ꝛc. dc.— 2 2 — — 2 2 — — . und nur dirckt zu richten. an H 2658 Die verehrlichen Pfarrämter und Großberzogli Regtster über die Bewegung der Bevölkerung im Jabr 1857 und im Interesse der Geschäftsvertinfachun Bogenzaht einer bedürfen, werden Zusendung, unter gencuckx Angabe der scheidung der Titel- und Einlagebogen, unmitteldar an die unterzeichnete Darmftadt den 4. December 1866. Dit gegen angemessene Loose, sowie ausführliche 2 sungspläne nur 15. Dezember a. c. zu bez Ein Original⸗Loos kostet Thlr. Herrn Carl Hensler in Frankfurt a. Nr. rovision gesucht. P 1 2 8 der einen Ziehung gewonnen werden, sind Original und allein durch unseren General-Agenten bis 1. Pr. Cour. oder fl. 1. 45 kr 1 5 0 nichtiaung zur Posinachnahme beliede man baldigst r Ve De rwaltungsrath. etste reien, welche zur Fübrung der ferner neuer Registerformularien g. zufolge bdoͤderen Aaftrags, ersucht, sich wegen deten jeden Art der betreffenden Formularten und mit Unter- Calculatut zu wenden. chen Bürger m Calculatur der Großhtrzoglichen Centralstellt sür die Landesstatistik. 2659 Mein Lager in Cattun, Kleiderstoffen, Sbawls, Unterrockstoffen, sowie alle Sorten Weihnachten bestens. Römer R. Reck“, Hosen- und Westenzeugen, Leinwand, weiße Waare, empfehle ich zu bevorstehenden C. Haußer, Holz ⸗Versteigerung. 2674 Johannes Anselms Erden wollen Dlenstog den 18. d. M., Morgens 10 Ubr, am Rockenberger Wald in der Streitecke folgendes Gehölz öffentlich ver. field ern: 1) 150 Kiefern- Baustämme, 2) 100 Stämme Werk- und Nutzholz, 3) 100 Stämme Baumstangen. Die Zusammenkunft ist in der Streltecke. Gegen Burgschaft wird Zahlungsfrist geleistet bis August k. J. Rockenberg den 10. Dezember 1866. In Auftrag: Augustin Landvogt. Kräuter- Malz-Kaffee, Kräuter-Malz-Brustsaft, und Anthosenz des Dr. Heß von F. A. Wald in Berlin, vorräthig in allen coulanten Material⸗ oder Specerei⸗Handlungen, welche durch Plakate auto isirt sind. Bezugebedingungen werden von Herrn 5 Wald, Mobrenstraße 37a in Berlin, welchem alleinige General⸗Vertrieb meiner Arukel zu⸗ steht, auf portofreie Anfragen an alle Wiederverkäufer srankirt versandt. Berlig. Dr. Hest, 2583 königl. preuß. approbirter Apotheker 1. Klasse und tech⸗ nischer Cocmitec, Lehrer der Gesundheits- und Natur⸗ wissenschaften, Fabrikant von technisch-chemischen- und Gesundheils- Artikeln. Ein braver Junge, 2614 weicher gesonnen i die Metzgerprolesflon zu lernen, kaun in die vehre treten, Nei wemt sagt die Exped. b. 1. berg Nr. 30 in Frankfurt a. M. mit Schwarg⸗ ——— 2 Häckselschneider mu ne Messern siud in wel Größen à 50 fl. vnd 42 fl. pr. Stuck durch uns zu beziehen. 2572 Gießen. Flick& Kröll. 2672 Gegen gute Sicherheit werden auf erste Pppothek fl 975 und fl. 550 elnzein oder zusammen auszuleiben gesucht. Bon wem? sagt die Erped. d. Bl. tete eee: Die Uähmaschinen- Fabrik von Adam Opel in Rüsselsheim am Maln empfiehlt ihre MWähmaschinen von vorzüglicher, vlelsettig anerkannter Güte, mit den neueffen Verbesserungen, mit Garantte und zu den dilligflen Preisen. 2643 — Agenten werden gesucht.— „%.: 4%6%%„ ꝗ% 66%. „%%%%%„ee eee eee eee p. Pfund zu 36 kr. und Noßhaare doͤber find stets zu ba en bel M. Grödel 2 E ͤ 2664 in Friedberg. Gute schwere Militarmäntel, 2658 sowle gute Pferdeteppiche und 2 Metzgerwaagen bat zu verkaufen Mändle Garde. * I Klavierunterricht 2047 wird erthellt. Bon wem sagt die Exped. instes Obstge W. Fertsch. * Alle Sorten Seife 2663 find zu Fabrikoreisen destens zu haben bei S. Samuel, m Hause des Herrn F. Damm, vi Ein Haus, s dem Ratbhaus 2671 zwischen dem der Wittwe Imrotb und Herrn Golddeck gelegen, hat billig gegen vorthellhafte Be⸗ dingungen zu verkaufen Oettingshausen. B. Chambrsé. Kaufflebbaber erfahren das Näbere bei Witwe Imrotb. —; 0. 2 Große f* 2** Capitalien⸗Verloosung im Betrage von 18 Millionen Frs. in Silber findet schon am 2 1 18067 statt. 2657 2 Verloosun welche m Staate ga rantirt ist, findet öffentlich und unter Aufsicht der Staatsbebörde statt Unter 400,000 Tresseru befinden winne von 25mal 100000 f 101 mal 70,000, Smal 60,00 mal mal 45,000, 10mal 40,000, 10 mal 000, 10mal 5,000, mal 4,000, 10mal 000, 1655mal 1,000, fomal 600, 180mel 590, 290 mal 400, 315mal 300 u. s. w. und 60 Frs. eines jeden gezogenen Looses. l Es i daher Jedermann die Gelegenheit ge⸗ boten, mit einem kleinen Einsatze einen der oben⸗ stehenden Treffer zu machen. Ein ganzes Loos mit Serie- und G.winn⸗ nummer erlasse ich zu 2 fl., 4 Loose 7 fl., 6 Loose 70 fl., 1 halbes Loos 1 fl. Durch unterzeichnetes Handlungshaus sind Loose für obige Ziehung gültig, gegen Einsendung des Betrages, Postnachnahme oder Posteinzahlung zu beziehen. Jeder Auftrag wird schnell und pünktlichst ausgeführt, jeder Bestellung der amtliche Plan beigelegt, nach statigebabter Ziehung die Gewinn⸗ liste jedem Theilnehmer sofort und unentgeldlich zugesandt, und die Gewinne gleich ausbezahlt. Man beliebe sich daber baldigst und direct zu wenden an L. Wenzel, Lotterie- und Staats-Effecten Handlung in Frankfurt g. M., Fahrgasse No. 111. 2661 Usyterzeichnetem ist ein schwa 3 r Jago dund zu- gelaufen, welchen der Eigentbumer gegen Bezablung der Inseratgebühren und des Zuttergeldes in Empfang nehmen kann. Nieder ⸗Florstadt den 9. December 1866. . Pachter Brückmann. 2667 Der Frlös der 6 anonvm geschickten Töeater⸗ Billets ift zur Bescheerung der Kleinkinderschule verwandt Werden S. 0 2 Blasen und Bacme find Alle Sorten de den de 2066 M. Grödel in Frleddecg. ————— Fruchtpreise. Per Malter. n 11. Dezember. Waizen 1 fl. 30 kr. Korn 10 fk. 45 kr.; Gerste 8 fl. 50 kr.; Hafer 4 fl. 55 kr. Grünberg, 8. Dezember. Walzen 14 fl. 25 kr. Korn 9 fl. 55 kr. Gersie 8 fl. 5 kr. Hafer 4 fl. 36 kr. Molter 9 fl. 30 tr.; Erbsen 9 fl. 41 kr.; Linsen—.. — kr.; Saamen und Lein 16 fl. 30 kr. Kartoffeln 3 fl. 44 kr. Weihn Illustrirte Pracht- und Luruswerke. Miniatur- Ausgaben der Klassiker. Ueue Romane. Atlanten. für kleine Kinder von 6 kr. bis zu fl. 3. und mehr. Erzählungen für Kinder von 6— 10 Jahren. Jugendschriften für das Alter von 11-11 Jahreu. Schriften für die reifere Jugend. Zeichnenvorlagen. Zeichnen⸗Utensilien. Schreib- und Zeichnenmappen. Evangelische und katholische Hesang- ck Hebelbücher. Wörterbücher. Kaufmännische Lehrbücher. Reichhaltiges Lager in achtsgesch Bilderbücher * Bewegliche Bilderbücher. Münchener Vilderbogen. Mainzer Bilderbogen. Modellirbogen. Notizbücher. Malender. Schreib materialien. Große Auswahl von Mufikalien. CEinsichtssendungen können zu jeder Zeit erfolgen. Bindernagel& Schimpff i n Friedberg. Pariser Pendules. 2553 Großes Lager der modernsten Gold- und Silberwaaren, sowie optische Gegenstände, als: Brillen, Pincenez, Perspective, Operngucker, Loupen, Ther- mometer, Bier⸗, Branntwein⸗, Oel⸗ und Essigwaagen ic. e. durch direkte Einkäufe zu bedeutend billigen Preisen. L. Hanau, Hof- Uhrmacher und Goldarbeiter, 211 Freiheit zunächsk der Burg. Conditorei⸗Waaren in schöner Auswahl, Lebkuchen, Vaseler, 2c. empfiehlt zu billigen Preisen Friedr. Noll, Conditor in Friedberg. Zu Weihnachtsgeschenken. 2648 Eigarrenetuis, Portemonnaies, Schreibmappen, Papeterien, Bilder bücher u. s. w. Ferner empfehle gestrickte Jacken, Taschentücher, Cachenez, alle Sorten Strickwolle und sonstige Winterarikel zur geneigten Abnahme. Vb. Nax. Auf bevorstehende Meihnachten 2673 erlaube ich mir, einem geehrten hiesigen, sowie auswärtigen Publikum mein wohl assortirtes Lager in allen Sorten Taschenuhren, Wand- und Standuhren, Gold⸗ waaren, Bochen Ohrringen, Fingerringen, Armbändern, Broncemaaren und optischen Wagen, in empfetiende Erinnerung zu bringen. Ferner mache ich ein ver⸗ ehrliches Publifum darauf aufmerksam daß auch alle Sorten Gips figuren bei mir zu haben sind Reparaturen von Uhren und Goldwaaren werden bestens besorgt. G. Schnell, Uhrmacher und Goldarbeiter. Der rühmlichst bekannte E. G. walter'sche Fenchel-Honig-Extract, 3 Mittel bei allen Hals- und Beufli iden, Katarrh, Husten zc. sowie bel Jer dauungsstockungen und Hämorrhoidalbeschwerden ist die J/ Flasche zu 12½ Sgr., die ½ Fiasche zu 7½ Sgr. in stets stischer Waare acht zu haben in Friedberg bei J. A. indecker. 2394 Eine Chaise 2621 faft wie neu ist billig zu verkaufen. bei der Expedition d. Bl. 5 2660 2623 Im Waschen, wie auch im Bügeln in und außer Näheres dem Hause empfiehlt sic Lina Gerstenmeyer. Eine Partie 2668 zurückgesetztee Kaputzen, Herren- Binden und Hlace-Handschube empfiehlt zu bedeutend berabgesetzten Preisen Elise Bechstein. . Flische Schellfsche! 2347 direet aus der Nordsee bei 5 W. Fertsch. 2632 Ich beebre mich hiermit anzuzeigen, daß meine Wobnung sowie mein Möbel Lager sich jetzt in der Näbe der Post, in dem Fr. Hanstetn'schen Dause befinden, und werde auch ferner die Aufträge meiner geneigten Kundschaft stets auf das Beste ausfübren. Ehr Vogt. Putz- und Modewaaren, 2528 fertige Hüte, Glace- und Bukskinhand⸗ schuhe, wollene Unterjacken, Cachenez, alle Qua⸗ ltäten Winterschuhe, Crinolines und Corseten, Poesie⸗, Negenschirme, Portefeuillewaaren, Schreib⸗, Photographie⸗Albums, Damen und Reisctaschen ꝛc. empfiehlt in schöner Auswahl Heintich Gonder, vormals M. Steitz. Theater in Friedberg. Mittwoch den 12. Dezember. Zum Benefiz für Herrn Heinrich Böffinger. Zum ersten Male, neu: Das Polk, wie es weint und lacht. Voltsstück mit Gesang in 3 Akten und 9 Bilden von O. F. Berg und D. Kalisch. Musfik von Conradi. Nächste Vorstelluntz Freitag den 14. Dezember. W. Kern, Director. Kirchenbuchsansgug. Getauf fe: 2. December. Dem biesigen Bürger und Buchbinder⸗ meisier Heinrich Präfrlev ein Sohn Wübelm Heinrich Karl, geb. den 28. October. Beerdigt e: 8. December. Ludwig Jacob Karl Jöckel, Söhnchen des Bürgers zu Ortenberg im Kreis Nidda und Groß. Dofgerichts wvocalen dabter Hermann Jöckel, alt 7 No- nate, 15 Tage, 1 6 December. Butter⸗ und Eierpreise für Friedberg vom 5. Dezember. 28 kr.[Eier 1 Stück Butter pr. 8 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 2 kr. enken. und Damen⸗ * interessanteste Auswahl del kommen, reg wobl beben unferißende. — 5 und zwat gl nicht den di 1. 5 1. Januar Be Un besfelung er — Betreffend Beende, Flotftadt, 6 i Gemeinden n Veiragen er falt wirlich getreten und funds Bela welchem ersch echt segener Bene ffen an die Gr Dien Rathen se. aufgenommen