dunn 4 1 1866. Mittwoch den 7. Uovember. . Sg. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint wöchentl zweimal, Mittwoch und Hessen. Darmstadt. Die Mitglieder der Forstdiener-Wittwenkasse haben in einer General-⸗Versammlung, welche am 31. Oktober zu Darmstadt stattfand, beschlossen, daß die Forst⸗ beamten aus den abgetretenen Landestheilen gegen Fortentrichtung der Beiträge auch fernerhin Mit- glieder des Instituts bleiben können. b — Der biesigen Waffendireetion, welche sich mit der Frage der Einführung von Hinterladungs, gewehren beschäftigt, sollen nicht weniger als 9 Modelle vorliegen. — Eine Anzahl Personen aus den an Preußen abgetretenen Bezirken hat bereits in der Stadt Darmstadt das Bürgerrecht erworben, darunter 4 Militärpersonen. — Die Grundsteinlegung zu dem Gedächt— nißkreuze, welches den gefallenen Hessen bei Frohn⸗ hofen von dem Johanniterorden errichtet werden soll, ist nunmebr auf Donnerstag den 8. d. M., Nachmittags 1 Uhr bestimmt. Friedberg. Die bevorstehenden Land- tagswahlen geben in den„Hess. Volksbl.“ einen Oberhessen Veranlassung, eine Ansprache an seine oberhessischen Mitbürger zu richten und dieselben aufzufordern, die Wahl der Abgeordneten mit Gewissenhaftigkeit vorzunehmen, und sich einmüthig um die alte Hessische Fahne zu schaaren, welche den Wahlspruch führe: Friede.„Unsere Losung, heißt es weiter, ist der Friede und zwar ein dauernder und gesegneter Friede, den wir Alle so nöthig baben, auf den der schwer heimgesuchte Bürgerstand seine Hoffnung sezt, und den der bedrängte Landmann nicht entbehren kann; wir wollen Frieden nach dem blutigen Bruderkriege und damit Wiederbelebung des er⸗ lahmten Verkehres und der verödeten Werkstätten. Wir wollen Frieden mit dem Aus lande und Frieden mit Deutschland!——— Wir verzichten zwar ungern darauf, auf dem Wege fried⸗ licher Reform zu einem einigen Deutschland zu gelangen und wir beklagen schmerzlich den Verlust des treuen Hinterlandes und der Herrschaft Itter; aber die Macht der Verhältnisse ist stärker, als unsere Wünsche und unsere Kraft und überdieß hat der Friedens- schluß unserem Lande Verpflichtungen aufgelegt, die wir als redliche Männer getreulich erfüllen müssen. Wir müssen daher auf jede Restaurationspolitik verzichten und uns lediglich bestreben, auf den neuen Grund. lagen an dem Wohle des engeren und des weiteren Vaterlandes mitzuarbeiten, so viel als in unseren Kräften steht. Wir wollen aber auch Friede in unserem eignen Lande!“—— Ja, fügen wir hinzu, diesen Frieden wollen wir Allel Möchten darum allerseits die rechten Mittel und Wege erkannt und gewählt werden, um dem Lande diesen Frieden, einen wirklich gesunden Frieden im Innern und nach Außen zu geben, möchte dieser Friede allersetts aufrichtig und ehrlich gewollt und erstrebt und ihm durch Selbstverleugnung und Opferwilligkeit der sichere Bestand verliehen werden, dessen das Land, Regierung wie Volk, nicht entbehren kann, um jenen Frieden nach Außen sich zu sichern. — Nach einer Verfügung Großh. Kriegs- ministeriums erhalten unsere sämmtlichen Truppen schwarzes Lederzeug. Schon seit einigen Tagen sieht man solches bei einzelnen Soldaten unserer Garnison. — In vergangener Nacht(5/6 Nov.) wurden preußische Truppen mit mehreren Extrazügen auf der Main-Weser⸗Bahn nordwärts befördert. Wie — wir vernehmen, sollen dieselben von Mainz ge— kommen sein und wäre die Verlegung in Folge der neuer Armecorganisation geschehen. Es verlautet ferner, daß in den nächsten Tagen noch weitere Züge mit Truppen nach verschiedenen Richtungen zu erwarten seien, jedoch ohne daß eine Störung des Privatverkehres eintreten wird. Offenbach. Die allgemeine Theilnahme, welche die hier bekannt gewordene Pen- sionirung des Herrn Obersten Wilkens bei dem hiesigen Bataillon sowohl als bei dem Publikum gefunden, erhielt noch am Donnerstag Abend ihren Ausdruck durch eine demselben von dem Musikcorps dieses Bataillons gebrachte Serenade, welche eine große Menschenmenge vor dem Hause des Gefeierten versammelte. Preußen. Berlin. Das Wahlgesetz zum Reichstage des norddeutschen Bundes ist publicirt. Wähler ist jeder 25jährige unbescholtene Staatsbürger eines der Bundesstaaten. Wähl⸗- bar ist jeder Wahlberechtigte, der einem der zum Bunde gebörigen Staaten seit wenigstens 3 Jahren angehört hat. Verbüßte oder durch Begnadigung erlassene Strafen wegen politischer Vergehen schließen von der Wählbarkeit nicht aus. Per- sonen, die ein öffentliches Amt begleiten, bedürfen zum Eintritt in den Reichstag keines Urlaubs. Auf durchschnittlich 100,000 Seelen ist ein Ab- geordneter zu wählen. Jeder Abgeordneter ist in einem besonderen Wahlkreise zu wahlen. Die Wahlhandlung ist öffentlich. Das Wahlrecht wird in Person durch Stimmzettel ohne Unter- schrift ausgeübt. Die Wahl ist direkt. Kein Mitglied des Reichstages darf zu irgend einer Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen der in Ausübung seines Berufes gethanenen Aeuße⸗ rungen gerichtlich oder disciplinarisch verfolgt oder sonst außerhalb der Versammlung zur Ver- antwortung gezogen werden.— — Die Sitzungen des norddeutschen Parla- ments werden wahrscheinlich im Gebäude des Herrenhauses stattfinden. Der Zusammentritt des Parlaments dürfte frühestens im März erfolgen. — Man kennt jetzt genau die Stärke der Preußen und Oesterreicher im Kriege in Böhmen. Die Oesterreicher zählten 247,750 Mann mit 656 Geschützen, dazu 29,150 Mann Sachsen mit 46 Geschützen; zusammen 276,900 Mann mit 702 Geschützen. Die Preußen ihnen gegenüber zählten 249,750 Mann mit 786 Geschützen. Bis zur Schlacht von Königgrätz stand die Armee des Kronprinzen fast immer der doppelten Stärke des Feindes gegenüber. — Das neueste Gepräge von preußischen Thalern zeigt das Bild des Königs Wilhelm von einem Lorbeerkranz umgeben. — Die Regelung der Militärverhältnisse des norddeutschen Bundes wird auch auf die höheren Lehranstalten der diesem Bunde angehörenden Staaten Einfluß ausüben, insofern für die Quali⸗ fication zum einjährigen Militärdienst gleichartige Vorbedingungen innerhalb des Bundes gelten müssen. Wenn diese Qualification durch die Heranbildung bis zu gewissen Schulklassen gegeben werden soll, müssen Bildungsgang und Lehrplan in den entsprechenden Schulen auf eine gewisse Gleichmäßigkeit gebracht werden. — Die Besatzungen der Festungen Saarlouis, Coblenz, Köln und Mainz sollen in Folge königl. Befehls auf den Friedensfuß zurückgeführt werden. — Sämmtliche preuß. Consularbeamte sind angewiesen, die consularische Vertretung der An- gehörigen der mit Preußen vereinigten Länder zu übernehmen und denselben gleichwie andern preu— ßischen Unterthanen Schutz und Beistand zu ge— gewähren. Es geht das Gerücht, es seien preußischer Seits Schritte geschehen, um den Sieger von Lissa, Vicegdmiral v. Tegetthoff, für den preußischen und norddeutschen Dienst zu gewinnen. — Vorgestern gelangte in sechs Eisenbahn⸗ waggons die erste Rate der sächsischen Kriegs- kosten-Entschädigung im Betrage von 3 Millionen Thaler von Dresden hier an und wurde das Geld ohne Aufenthalt in verschlossenen Güter wagen nach dem Schloßhof gefahren, um in die Gewölbe, in denen der Staatsschatz aufbezghrt wird, gebracht zu werden.. — Der neuernannte österr. Gesandte am Hofe zu Berlin v. Wimpffen ist dort einge⸗ troffen und vom König empfangen worden. — Der Abgeordnete Twesten ist nun auch vom Kammergericht freigesprochen worden. Die Anklage war wegen einer in dem Abgeordneten- hause gehaltenen Rede über die Justizverwaltung in Preußen erhoben und vom Staatsanwalt eine zweijährige Gefängnißstrafe beantragt worden. Kasfel. Die Residenzschlösser dahier und in Wilhelmshöhe sollen für den Besuch des Königs eingerichtet werden und auch für die Zukunft ausschließlich dafür bestimmt bleiben. — In diesem Monate noch wird, höherer Verfügung zufolge, bei uns eine allgemeine Nach- musterung der bereits gemusterten, aber nicht ein⸗ gezogenen Militärdienstpflichtigen der Altersclassen 1843 bis mit 1845 stattfinden. Frankfurt. Nach der durch das„Amts- blatt“ verkündigten königl. Verordnung, die all⸗ gemeine Wehrpflicht betreffend, beginnt in Frank- furt am 1. Januar 1867 die Militärpflicht für alle, welche im Jahre 1845 geboren sind und haben sich dieselben am 10. Nov. zur Musterung zu stellen. Mehr als die Hälfte dieser jungen Leute befinden sich jedoch im Auslande; ein großer Theil in Amerika, ca. 20 am Cap der guten Hoffnung in Afrika und 3 in Australien. Von den hier noch befindlichen dürften nach unserem noch bestehenden Aushebungsgesetze ca. 50 Prozent, nach ungefährer Berechnung der Commission des gesetzgebenden Körpers in ihrem vorjährigen die Aushebung betreffenden Berichte, zum Militär- dienst untauglich sein. Homburg. Vor einigen Tagen sind der Großh. Cabinetsbibliothek-Director Walther und Hofbibliothek Secretär Mendel von Darmstadt dahier eingetroffen, um die Verbringung der Bibliothek und Kunstsammlungen nach Darmstadt zu leiten. Es sind biernach die Schritte, diese Schätze der Stadt Homburg zu erhalten, obne Erfolg geblieben. Wiesbaden. Eine nochmalige Musterung und Loosung der im Jahre 1843, 1844 und 1845 geborenen Conscribirten ist durch die königl. Regierung in Wiesbaden angeordnet. Dieselde beginnt mit dem 6. November d. J. und daben dabei sämmtliche Conseribirte zu erscheinen, nament⸗ lich: 1) Die als zum Militärdienst untauglich Ausgemusterten; 2) die, welche Einsteber gestellt haben; 3) die, welche definitiv befreit worden sind; 4) die, welche nach ihter Assentirung zur folgenden Conseription verwiesen oder bedingt befreit und mit Austrittsschein entlassen worden sind; 5) die Noncombattanten, welche ohne Ein- übung zum Militärdienste nach ihrer Assentirung einen Urlaubspaß empfangen daben. Dabei soll jeder Conseribirte seinen Taufschein mitbringen. Die Ausbebungsliste der Conseribirten für 1867 sollen vor dem 31. Dezember d. I. eingereicht werden, indem das Ersatzgeschäft für 1867 An— fangs Januar beginnen soll. Sachsen. Der König und die Königin von Sachsen, der Kronprinz und die Kronprinzessin und andere Angehörige des königlichen Hauses haben am 3. d. M. unter dem Geläute der Glocken und großem Jubel der Bevölkerung ihren feierlichen Einzug in die festlich geschmückte Resi- denzstadt Dresden gehalten. Die dortigen Blätter berichten darüber:„Der Flaggenschmuck, in den sich unsere Stadt gehüllt, ist ein außerordentlich üppiger. Von preußischen Fahnen ist innerhalb der Stadt keine Spur zu merken; dahingegen wehen dieselben rings um Dresden herum auf jeder Schanze. Sinnbildlich ist damit das Ver⸗ hältniß Sachsens zu Preußen, wie es durch den Friedensabschluß hervorgerufen, recht anschaulich dargestellt; im Innern überläßt man uns voll— ständig dem eigenen Thun und Walten, nach außen hin steht Preußen für den schwächern Nachbar auf der Wacht.“ Dresden. Eine aus 140 Leipziger Bürgern bestehende Deputation überreichte dem König eine Begrüßungsadresse mit über 2000 Unterschriften. In Würtemberg ist die gesetzliche Ein— führung gymnastisch-militärischer Uebungen für das männliche Geschlecht vom 10. bis 20. Lebens jahre im Werke. Bei Einführung der allgemeinen Wehrpflicht wäre dadurch erreicht, daß die Dienst— zeit für die Soldaten abgekürzt werden könnte. Oesterreich. Die Verhandlungen der österreichischen Regierung mit Frankreich wegen eines Handels- und Schifffahrtsvertrages sind ihrem Abschlusse nahe. Ein Ministerialrath und zwei technische Beiräthe haben sich zu diesem Zwecke nach Paris begeben. — Am 2. d. M. hat die Vorstellung des Beamtenpersonals im Ministerium des Aeußern bei Frhrn. v. Beust durch den Unterstaats— secretär Baron v. Meysenbug stattgefunden. Frhr. v. Beust begrüßte die Beamten in einer längeren Ansprache, worin er die von ihm ein— zuschlagende Politik als eine friedliche, insbe— sondere Preußen gegenüber, hervorhebt. In einer Circulardepesche an die kais. Missionen im Auslande sagt derselbe u. A.: Er betrachte sich von seiner politischen Vergangenheit von dem Tage an getrennt, wo er, nach dem Willen des Kaisers, Oesterreicher werde. Es sei ein seltsames Vergessen seiner Pflichten, wollte man ihn für fähig halten, Vorliebe oder Groll in seine neue Stellung hineinzutragen, wovon er sich vollkommen frei fühle. Freiherr v. Beust bittet die betreffenden Gesandten, diese Anschauungsweise in ihren Unter— redungen, wo sich dazu Anlaß böte, hervortreten zu lassen. Die kaiserliche Regierung wird jeder⸗ zeit der geübten Politik des Friedens und der Versöhnlichkeit treu bleiben. Pesth. Das Einberufungsdecret des un— garischen Landtags ist vom 3. Oct. a. C. datirt und ist bereits an den Präsidenten des Unter- hauses gelangt, der die Einberufungsschreiben an die Deputirten schon versendet. Frankreich. Die ersten Artikel für die Weltausstellung von 1867 sind, wie man aus Paris schreibt, am 28. Okt. dort angelangt. Die Russen, welche sonst hinter dem übrigen Europa zurück sind, waren die Ersten, welche die Produkte ihrer Industrie zu dem großen friedlichen Welt⸗ kampfe der Nationen geschickt haben. Diese Sendung besteht aus nicht weniger als 161 Colli, welchen noch eine große Anzahl folgen wird. Die Absendung wurde beschleunigt, da man in Rußland einem strengen Winter entgegensieht. Italien. Das gewichtigste Organ der Ultramontanen, die„Armonio“, gesteht nun zu, die Pactie verloren zu haben.„Bisher(sagt sie) hofften wir auf die Rückkehr der Herzoge und den Rückzug des Königs nach Turin; die Abtretung Venedigs an Italien macht aber dieser Hoffnung ein Ende. Jetzt anerkennen wir das Königreich Italien, und von der Stunde an ist es unsere Aufgabe, dahin zu wirken, daß dieses Königreich sich in einer der Kirche und dem Throne günstigeren Weise gestalte.“ Aus Rom berichtet: Edgar Mortara, der isr. Eltern s. Z. entführte und mit Gewalt getaufte Knabe, hat sich entschlossen, in das Noviziat des Ordens der regulirten Chorherren des Lateran zu treten. Seit er das Hospiz der Katechumenen verließ, war er ihrer Erziehung anvertraut. — Die Zeitung von Venedig meldet zu ihrer lebthaften Genugthuung, daß die Geistlich— keit von Venedig, die fast einstimmig sich an der Volksabstimmung betheiligt hat, eine Ergebenheits⸗ adresse an den König vorbereite. Der Patriarch wird sie am Tage des Einzugs dem König übergeben. Rußland. Ein kaiserliches Manifest be— siehlt die Completirung der Armee und Flotte durch eine Rekrutenaushebung im ganzen Reiche mit 4 Mann von 1000 an, womit am 15. Jan. 1867 anzufangen und am 15. Februar zu endigen ist. Türkei. Die neuesten Nachrichten von Kreta verkünden den Sieg der türkischen Waffen. Der Aufstand ist bezwungen. Bei Brissa sind die Insurgenten nach blutiger Schlacht gezwungen worden, zu capituliren und die Waffen zu strecken. Die Kriegsgefangenen, unter denen sich drei höhere und 135 Subaltern-Offiziere der griechischen Armee befinden, wurden nach den Festungen abgeführt. 5 Der Fürst Karl von Rumänien ist vom griechischen Patriarchen feierlich eingesegnet worden. Vom Sultan erhielt er einen Ehrensäbel mit Brillanten zum Geschenk. Jahtesversammlung des Hauptvereins der Gustav- Adolf-Stistung im Großherzogthum Hessen. Friedberg.(Schluß.) Eine Stunde nach dem Schlusse der gottesdienstlichen Versammlung begann die berathende Versammlung in der Burgkirche. Nach einigen Sttophen des schönen Zinzendorf'schen Liedes:„Herz und Herz vereint zusammen?— und einem von Pfarrer Baur gesprochenen Gebete eröffnete Oberstudienrath Dr. Wagner als Präsident die Berathung mit einer kurzen Ansprache, welche mit Rücksicht auf die Zeitereignisse an bie Aufgabe des Vereins erinnerte. Der Verwaltungsrath hatte für 15 Gemeinden im Großherzogthum: Bensheim, Bingen, Bobstadt, Dieburg, Fürth, Gernsheim, Heldenbergen, Heppenheim, Herbstein, Hirschhorn, Kastel-Kostheim, Nieder⸗ Olm, Seckmauern, Seligenstadt und Groß-Steinheim, sowie für die Diaspora um Offenbach eine Unterstützung von im Ganzen 4680 fl. beantragt und die Anträge wurden von den Abgeordneten der Zweigvereine sämmtlich genehmigt, und, da die Verhältnisse schon in der Vor⸗ versammlung erörtert worden waren, großentheils ohne Discussion. Für 28 Gemeinden außerhalb Hessens und zum Theil außerhalb Deutschlands wurde eine Unter— tützung von 3120 fl. beantragt und genehmigt, und 3900 fl., ein Driuheil der 10700 fl. betragenden Ein— nahme, wurden dem Centralvorstande zur Verfügung wird gestellt. Von verschiedenen Seiten war der Wunsch aus⸗ gesprochen worden, die evangel. Gemeinde zu Herbstein möchte noch kräftiger unterstützt werden, als beantragt war; da dies aber ohne Beeinträchtigung einer andern Gemeinde nicht geschehen konnte, so war es besonders er— freulich, als Pfarrer Baur kurz vor Schluß der Ver— sammlung mittheilte, daß einem ihm eben zugekommenen Briefe seines Bruders, des Hauptpastors Dr. Baur in Hamburg, eine Gabe desselben für Herbstein im Betrag don 70 fl. einliege. Professor Dr. Hesse von Gießen brachte als Geschenk des dortigen Frauenvereins eine Altardecke, welche der Verwaltungsrath nach seinem Er— messen entweder Salzburg oder einer Gemeinde in Böhmen oder Mähren zuweisen möge. Pfarrer Briegleb von Heuchelheim sprach denjenigen unter den Anwesenden, welche zur Unterstützung der 369 Brandbeschädigten in seiner Gemeinde beigetragen, seinen Dank aus und brachte ein Silberstück aus dem 17. Jahrhundert als Geschenk einer armen alten Wittwe, die kaum noch aus ihrem brennenden Hause gerettet worden war und in deren Keller sich bei Aufräumung desselben ein Topf mit Silber- und Goldmünzen fand, welcher vermuthlich im Jahr 1646, als Heuchelheim im dreißigjährigen Kriege heiingesucht und großentheils ein Raub der Flammen wurde, ver— graben worden war. Nachdem in Auftrag des Hessen— Kasseler Hauptvereins Pfarrer Spangenberg von Treysa und von Seiten des Nassauer Hauptvereins Hofkammer— rath Fritze von Höchst, Dekan Schröder von Seelbach und Pfarrer Hartmann von Heddernheim, welcher über die Verhältnisse seiner Gemeinde Mittheilung machte, brüderliche Ansprachen und Pfarrer Lehr aus Vöhl wegen der Trennung jenes Kreises von Hessen ein Abschiedswort an die Versammlung gerichtet hatten, sprach Professor Dr. Köhler das Schlußgebet, worauf die Versammlung in das Lied: Nun danket alle Gott“ krästig einstimmte, um sodann die Kirche nach dreistündigem Verweilen in derselben zu verlassen. Um 4 Uhr vereinigten sich die Festgenossen im Hotel Trapp zu einem gemeinschaftlichen Mittagsmahle, das durch ernste und heitre Tischreden gewürzt wurde, bis von 6 Uhr an die Bahnzüge Trennung geboten. Gewiß schieden die Gäste befriedigt von dem, was das Fest ge— boten hatte, und auch Solche, welche früher daran ge— zweifelt hatten, daß in der späten Zeit des Jahres eine große Betheiligung an der Jahresversammlung staßtfinden werde, waren jetzt durch den Erfolg eines Bessern belehrt worden. Schließlich ist noch zu bemerken, daß die am Schlusse des Gottesdienstes erhobene Collecte 59 fl. 18 kr. betrug und nach Beschluß des Kirchenvorstandes zum Theil für kicchliche Bedürfnisse der Evangelischen in Bodenheim und zum Theil für die evangel. Gemeinde in Herbstein ver⸗ wendet wurde. Darmstadt. Vom 1. Nodbember an können zur Frankirung der Fahr postsendungen auch Freimarken und Franko⸗Couverts verwendet werden. Mainz. In der Bembe'schen Möbel- und Parquet⸗ Fabrik ist kürzlich der Dampfkessel explodirt. Neben Zerstörungen an den nächsten Gebäulichkeiten ist der Ver⸗ lust von zwei Menschenleben zu beklagen. Ebenso gab es einige erhebliche Verwundungen unter den dem Kesselhaus zunächst beschäftigten Arbeitern. Greifswald. Nach Zeitungsberichten wären in den verflossenen Wochen dahier 27 Fälle von Trichinen-Er⸗ krankungen vorgekommen. In sämmtlichen Fällen soll festgestellt sein, daß die Erkrankungen vom Genusse von Cervelalwurst herrühren. Frankfurter Cours. 6. November 1866. Cours der Staatspapiere. Oesterr. 50% Met. 1859 i. Lst. 57 ¼, ½ bz. Gr. Hess. 3½% Obligation.—— 8 50% Nat.-Anl. 1854 49,/ bz. u. G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 92 P. ½ G. 5 50% do. 1864—— 7 40% do do 86 G. Preussen 4% Obligat. b. Rth. 97 G Kurhess. 40% Obl. b. R. à 1059 18% G. 5 40% do. do? Frankf. 3½% Obligat. 817 G Bayern 50% Obligation. 96½¼ P. 1 30% do 75 E 1 4½% ½ jähr. b. Rth. 9 1½ P. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 124—— 5 0 do do 86/8 6 Finnland 4½% do i. R. à 10582 P. Würtemb. 4½0% Obl. b Rth. 92 P 5 4½0% Pfdbr. i. R. 105—— 55 40% do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105/83 P. 2 Baden 4% Obligat. 86/8 6 2 4½% Pfb. i. R. à 10583½ P. 0 Gr., Hess. 40% Obligat. 90½ G. N.-Amer. 60% St, 1. E. 1882 727 à 731½*. Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 4½0% Bayr. Ostbahn 114%, 3½ bz. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 31 P. 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp- B.—— 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 51,8 P. 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 49 P 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 68½ G. 60% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B.—— 50% do. neueste Emiss.% 63 ½ G. 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43½½ P. ¼ G. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94 G. — Anlehens- Loose. Oest. 250 fl. b. R. 1839 250„,„ 1854558/ P. „ 100 Pr. L. 1858113¼ G. „ 500, v. 1860862, ½ bz. Bad. 35 fl. Loose Oest. 100 Pr. v. 186466/ P. ö Schwed. Thlr. 10-L. 9/ P. Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 54/ P. Jr. Hess. 30. L. b. R. Ta d. 4 n„ 5 378,8 G. Nass, 25 fl. L. b. R. 35½¼% G. Sard. 36 Fr. L. b. B.“—— 50% P. 0 1 d u n H SII ber. Pistolen* 9 40—42 Rand-Ducaten 5 Doppelte„ 9 41—43 20 Franes- Stücke Preuss. Friedrd'orf, 9 57—58 Engl. Sovereigns. Holl. fl. 10 Stücke], 9 46—48 Russ. Imperiales fl. 5 32—34 ssqold pr. Zoll-Pf. fl.—— „ 49 29½ 84% Hchh. Silb. pr. Z. Pf. „ 11 45—49 Preuss. Kassensch. „ 9 41—43 Dollars in Gold „ 1 4%—45¼ „2 26—27 Wiener Wechsel-Cours 90% G. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jode gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. S. Lindheimer in Friedberg. —tñ 0 20 Pa! Vorrath den 20 Pt Emme J.! des förnilichte * 0b dahtet zu h Wrtetrielle Docu belgtirtien. Pung— Be Ab Ven pofsendung; fran Fran, Oeneral⸗Oirt Der 2402 grrüte werden ar! platzt öffter Fried Dei Groß — 2890 Nachd von Nieder, Oppersposn 4 bag deren enthaltsorl namlich: Elssadeidt dien Nl ont 9. keben 15 bier a Aber i Peter Jof, als song. aden 605, tied! N Bekanntmachung des Kriegsministeriums, die Verstellung von Pferden im Lande b Den Landwirthen, Induftrlellen ꝛc. ꝛc. des Groß herzo gtbums wird hiermit zur Kenntniß gebracht, daß als 2341 bald ctwa 330 ganz gute, zur Veräußerung nicht bestimmte Zug sollen. In jeder der drei Prev nen werden Pferde fun Verstellung kommen den Kreisämtern, woselbst auch die zu Darmftadt. Darmstadt den 7. October 1866. Bedingungen empfangen 85 id eingesehen werden können. die Verssellung leitenden Commission ist der Groß herzogliche etreffend. und Rettpferde in Verstellung gegeben werden Die Anmeldungen gescheben bei Der Vorstand der Major von Bouchenröder im 1. Reiterregiment Im Auftrag Großberzoglichen Kriegsmintsterlums Schenck Mintstertalsecretär. Niddaer Martini-Markt. 2315 Der auf den 13. und 14 November d. J. fallende Niddaer Martini-Markt ist— wahescheinlich durch ein Versehen der Redaction— in dem diesjährigen Landkalender nicht aufgeführt. Wir bringen daher hiermit zur offentlichen Kenntniß, Tagen abgehalten wird und laden zu recht zahlreichem Besuche ein neten Nidda den 24. Oktober 1866. daß dieser Markt an den bezeich— Großherzogliche 1 Nidde Re in g * 2391 Der Brannkoblenverkauf auf Vorrath von beute ab bis benachrichtigt werden. Reichelsheim den 3. November 1866. auf Weiteres eingestellt worden, Bekanntmachung. der Grube Wilhelmshoffnung bei Dornassenbeim ist wegen Mangel an wovon die verehrichen Koblenabnehmer hiermit Der Repräsentant der Gewerkschaft W. S chm 4 fordere u nag. Al u 2354 Die Cbprograpbar⸗ Gläubiger des Wilbelm Emmel 1. von Bellerobeim werden zur Abwendung des förmlichen Concursprozesses aufgefordert im Termin Donnerstag den 29. November 1866, Vormittags 9 Ubr, dabter zu erscheinen und ihre Forderungen anzumelden, widrigensalls augenommen werden soll, als seten sie den Beschlussen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beigetreten. Hungen am 25. October 1866. Großberzogliches Landgericht Hungen Dr. Ir le. Pilger. Bekanntmachung. 2403 Vom 1. November l. J. an können auch Fahr- pofisendungen durch Freimarken oder Franco Couverts frankirt werden. Frankfuct a. M. den 2. November 1866. General⸗Direculon der Großherzoglich Hesfischen Posten Der Königlich Preußische Admintstratot: Ste p dan Main- Weser⸗Bahn. 2402 Freitag den 9. d. Mis., Vormittags 10 Uhr, werden auf der Station Friedberg sechs Koblenlager⸗ plätze öffentlich meistbietend verpachtet. Friedberg den 3. November 1866. Der Großherzogliche Bahnhofs ⸗Inspector der Statton Friedberg. In dessen Verbinderung Heyl, Greßberzoglicher Ingenteut. CEdictalladung. 2390 Nachdem die Ebefrau des Peter Joseph Möbs 1 von Niedez⸗Mörlen, Franzieka, geb. Wettner von Oppershofen, mit Tod abgegangen ist, werden auf An trag veren nächsten gesetzlichen, mit unbekanntem Auf entbaltsort angeblich in Amerika abwesenden Erben, nämlich: Elisabetbe Dietz, Tochter des Johannes Dietz und dessen Ehefrau Ellsabetba, geb. Wettner, einer Schwester der Erblasserin; sowie die Kinder der Schwesser Juliane Wettner, im Leben Ehefrau des Matthäus Schick zu Molsburg im Herzogthum Nassau, hiermit aufgefordert, binnen Frifl von drei Monaten über die Antretung der ihnen defertrten Erbschaft der Peter Josepbh Wöbs 1 Ehefrau sich dabler zu erklären, als sonst Verzicht unterstellt und solche den anwesenden Erben überlassen werden wird. Friedberg am 30, October 1866. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reltz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts- Assessor. Güter- Versteigerung. 2408 Montag den 12. November d. J., Vormittags 11 Ubor, sollen in hlesigem Rathhause auf wlederholt treiwilligen Antrag der Kinder und Erben der verst. Johannes Walz 1. Wittwe deren nachbemerkte Gütersfücke: Flur. Nr. Klefter. Gemarkung Friedberg. .. 44 Grabgarten in den Grabengärten, 4. 189. 44. desgl. im Ohrloch, 4 186. 39. desgleichen daselbst, nochmals öffentlich meistbietend verstelgert werden. Friedberg am 5. November 1866 Groß herzogliches Ortsgericht Frtedberg. d Der dienftalteste Gerichtomann Foucar. 0 Arbeits- Ve ersteigerung. 24306 Die zur Herstellung der Ortsdurchfahrt zu Nleder Wesse l erforderliche Pflasterarbeit, veranschlagt zu 1268 fl., soll Mont ig den 12. November d. J, des Morgens 10 Uhr, in dem Gemeindebause zu Nieder⸗ Weisel öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeden werden. Friedberg den 4. November 1866. Großberzogl. Kreiebauamt Friedberg. In Verhinderung des Großh. Kreisbaumelsters: Naumann, Groß erzoglscher Kretsbauaufseher. Mobiliar- Versteigerung. Mittwoch den 14. und Donnerstag den 15. No⸗ jedesmal Vormittags 9 Uhr ansangend, sollen auf fteiwilligen Antrag des Gast virthes Herrn Hermann Stmon im Gasthof zu den drei Schwerdtern dahter nachfolgende Ge genstände und zwar; 3 Sprenger, 1 Buffet, 1 Buffetschrank, mehrere Commode, 2 Spieltische mit Ecktischen, sonst verschledene Tische, Stühle, Betistcllen, Spiegel, Soppas, Küchen gerätt aller Art in Kupfer, Blech, Messing. Porzellan, Gläser, Flaschen, Faßlager, Fässer, 1 Parthie ver⸗ schiedene Weine und Liquenre, 1 zweiräderiger Druck 2407 vember d. J., karn, 1 Scheebkarn, 1 Schrotlelser, mehrere Steig leitern, Bohnenflaugen, Vorhänge mit Rouleaux, Bettwerk, Tischtücher, Servietten, Betttücher und Couverten sowie sonstige Paushaltuags- und Geschäfts⸗ Gegenstände öffentlich meisibletend gegen Baarzahlung versteigert werden. Frtet berg den 5. November 1866. Groß berzogliches Ortsgericht Friedberg. „B. d. B.: Der dienstälteste Gerichtsmann goucar. Lieferung einer Waage 2409 Dienstag den 13. November d. J., Nachmittags 11 Ubr, soll die Lieferung einer neuen Waage für die Bemeinde Weckesheim öffentlich vergeben werden. Weckesderm am 5. November 1866. Groß. Bürgermeisterel Weckes heim Sil er. Arbeits-Versteigerung. 2389 Donnerstag den 8. November, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Gemeindehause zu Fauerbach v. d. H. fur 792 fl. Plantrarbeit öffentlich an den Wenigst⸗ nehmenden verstelgertz werden. Gambach am 2. November 1866. Schneider, Bezirksbauansseber. Farbloser flüfsiger Kitt von Ed Gaudin in Paris, 424] unentbehrliches Hausmittel zum Kalckitten von Glas, Porzellan, Marmor, Holz, Pappendeckel, Papler zr. à 14 kr. pr. Flacon bei Gustav Dieffenbach. 2 Jtische Schelsssche! N direct aus der Nordsee bei W. Fertsch. Ein Klavier hat zu verkaufen R. Bindewald, Schullehrer zu Zlegenberg. In der Buchhandlung von Bind in Friedberg ist zu haben: ernaigel& E 1 Professor Osiander's Volks Arzneimittel, 6. Auflage, 400 Oktapseiten großen, elegant cortekten Druckes. 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Hartmann Lang 11 ebel. Töchterchen, alt 5 Jabre, 9 Monate, 6 Tage, am 1. November. 1 5 2401 Zu einer Besprechung wegen der bevorstehenden Wahl eines Abgeordneten zum nächsten Colporteure und Kalenderhändler verden alle wahlberechtigten Einwohner der Stadt Friedberg auf heute 2287 werden darauf aufmerksam gemacht, daß der Mittwoch den 7. November, Abends& Uhr, Lahrer Hinkende Bote für Hessen für 1867 erschienen und bei allen Buchhändlern und Buchbindern 0 dere 5 or N 8 er 1 12 7 f in das obere Lokal der Brauerei zur goldnen Reichskrone hiermit eingeladen. zu baben ist. Auch die sonstigen Lahrer Kalender, Nan bote, Wandkalender, Comptoirkalender, Perl⸗ Gese e E 1 1 ktalend Tafelkalend Ta scheukalend 2 alender, Tafelkalender, Ta enkalender, E schäfts e mp E 5 ung. 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Müller, Mitglied des landwirihsch. Generalcomits's in Bayern und erster Sccretär desselben. Mit 66 Holzschnitten und 1 lith. Tafel. Dritte Aufl. 1862. 570 Seiten. fl. 1. 45 kr. Dies Buch wurde in Oesterreich, Preußen, Bayern, Sachsen und Nassau amtlich empfohlen. C. G. Kunze's Nachfolger, Verlagsbuchhandlung in Mainz. Aufforderung. 2399 Wer Rohrflühle der Blinden⸗Anstalt zum Flechten übergeben hat, wolle solche vor Ablauf dieses Jahres abholen, im anvern Falle werden sie als Eigen. thum der Blinden⸗Anstalt angesehen und in Gebrauch genommen. Die Direktion. N vom 3. November. un ini 3 Bettfedernreinigen, 1 7 Butter pr. 24—27 kr.] Eier 1 Stück 2. kr. 24¹ʃ4 Fruchtpreise. Per Malter. eee 6. November. Waizen 14 fl. 30 kr.; Korn 10 fl.— kr.; Gerste 8 fl. 50 kr.; Hafer Ao fl. 45 k.; Kartoffeln— fl.— kr. Grünberg, 3. November. Waizen 14 fl. 26 kr.; Korn 10 fl. 56 kr. Gerste 8 fl. 41 ke, Hafer 4 fl. 37 krez Molter 10 fl. 30 kr.; Erbsen 9 H. 38 k.; Linsen 12 fl. 10 kr.; Saamen 16 fl. 11 kr Kartoffeln 3 fl. 54 kr. Frankfurt, 5. November. Waizen 15 fl. 15 kr. J Korn 11 f. 15 tr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 10 kr. Ptftainz, 31. Oclober. Waizen 15 fl. 14 kr.) Korn ö fl. 16 kr.; Gerste 8 fl. 42 kr.; Hafer 5 fl. 24 kr.; Kartoffeln 3 fl. 30 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 18 fl.— kr. Butter⸗ und Eierpreise für Friedberg 1 2398 sowohl in hlesiger Stadt als auch ber Land, NR eden Katharina Nees,„ Neue Kastanien! Veranlw. Red.: Hermann Schimpff. empfiehlt fich wohnhaft an der Sadtkirche. 2348 bei W. Fertsch. Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpff. zusenden. Bel! wit bie* De sefott bier — Hesser Hobeln der perlen thäugte auser Verdiene u wundeler Se Inschrist, H. det Oroß opfernbmn Armeroiv io: In verleiten St. Durch dan Comme K. K. Och Erbach⸗Für othens dem berg auf Reileta v. 6 Wecit und Vurp, Slabscomm Ritterkrenz rath in 2 Kühner; 0 1 Bla Ur. H. Pfriß wiggor 6 dem Lehrer 1. Cl.. Dr. Th. Pocl, Wedersbeim