Rug. n de * Friedberger Intelligenzblatt. Naa e Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, e. tag. Preis jährl. oder deren Raum eee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. N.. 59. Freitag, den 31. Juli. 1857. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend die Bearbeitung eines Gewerbe- und Handels-Adreßbuchs für das Großherzogthum Heſſen. Das Bedürfniß eines Gewerbe- und Handels ⸗Adreßbuchs für das Großherzogthum hat ſich in neueſter Zeit ſehr fühlbar gemacht. Der Ausſchuß des Großherzoglichen Gewerb-Vereins hat daher beſchloſſen, das Material hierfür zu ſammeln, zu ordnen und dem hiernach gedruckten Adreßbuch, auch in weiteren Kreiſen, die möglichſte Ver— breitung zu verſchaffen. In das Gewerbe- und Handels-Adreßbuch ſollen alle Geſchäftsfirmen aufgenommen werden, deren Leiſtungen von allgemeiner induſtrieller Bedeutung ſind; alſo alle diejenigen Geſchaftsadreſſen, deren Erzeugniſſe durch den Handel zum Vertrieb gelangen, oder die als Hülfsgewerbe einzelner Fabrikationen erſcheinen. Zur Aufnahme nicht geeignete ſind die Adreſſen derjenigen Handwerker, welche ausſchließlich für den Localbedarf arbeiten. Der Umterzeichnete erſucht hiernach die inländiſchen Fabrikanten, Handel- und Gewerbtreibende, der Centralſtelle des Großherzoglichen Gewerb-Vereins ihre genauen Geſchäftsfirmen, mit Angabe der von Ihnen fabricirten Induſtrie— Erzeugniſſe, oder der Fabrikate, womit ſie Handel treiben, möglichſt bald mittheilen zu wollen. Die Centralſtelle des Großherzoglichen Gewerb-Vereins wird ihrerſeits Alles thun, was zu einer moͤglichſt voll— ſtändigen Sammlung der bemerkten Adreſſen führen kann; diejenigen Gewerbtreibenden aber, welche die gewünſchten Mittheilungen zu gehöriger Zeit zu machen verſäumen, werden es ſich dann ſelbſt zuzuſchreiben haben, wenn ſie ihre Adreſſe im Gewerbe- und Handels-Adreßbuch nicht aufgeführt finden. Darmſtadt den 2. Juli 1857. Der essa N des Gewerb-Vereins. ckhardt. Fink. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Mo biliar⸗, 1 Schiff⸗ und baute Hofraithe nachverzeichnete Gegenſtände] Küchenſchränke, ein Goctaviges Clavier und irr-N in ſeiner jetzigen Wohnung bei Frau Philipp ſonſtige Hausgerätbſchaften. Geſchirr Verſteigerung Sieck Wwe. öffentlich verſteigert, als: Gegen genügende Bürgſchaft können die zu Friedberg. zöwei Pferde mit ein- und zweiſpännigem Steigerer Zahlungsfriſt bis Martinitag d. J. Donnerſtag den 13. Auguſt d. J. Geſchirr, ein neuer zweiſpänniger und ein erhalten. 5 5. a einſpänniger Wagen, ein neuer Schnappkarn, Vormittags 9 Uhr anfangend, eine vollftändige Brennereieinrichtung älterer 11262] werden auf freiwilligen Antrag des, Methode, wovon der Keſſel 95 Maas Ge— Herrn Liqueurfabrikanten Ehrmann dahier aus halt hat, verſchiedene Fäſſer zu Regen- und Veranlaſſung deſſen Ueberzugs in ſeine neuer Pfuhlfäſſern geeignet, Bütten, Bettſtellen, Friedberg den 23. Juli 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher B. mei n 1d e r. ren laſſen unter dem Turbane, wie es denn in Syrien Morgenland und Abendland. allgemein Sitte ſei, das Haar vom Kopfe raſiren zu laſ— Wie Hoſen, Haare und Hüte dort ganz anders ſen— was ſich ſeltſam und komiſch mit anſieht— dem angeſehen werden, als hier, mag Folgendes zeigen: Haar im Geſicht aber freies Wachsthum zu geſtatten. Als f f a 7 iich eines Tages in der ſogenannten Halle mich mit ſüßem Die Araber verachten unſere Beinkleider ſo ſehr wie Nichts thun. hörte ich 8. wir die ihrigen. Sie halten dieſelben für läſtig, unbe— Hofe, ein A* 0 8 ie a ganz eigenthümliches Schaben und Raſpeln. Ich quem und hinderlich ihrer Enge wegen, für geſchmacklos ſah endlich über das Geländer und erblickte Jurjus, den und vor allem für unanſtändig. Daß die Miſſionäre, die Mann für Alles, der ſeinen Kopf geduldig hinhielt wäh— mit ſo großem Bekehrungseifer im Oriente erſcheinen, im rend ihm ein Anderer mit einem ſtumpfen Meſſer die Haare Ganzen ſehr Wenige für den Glauben gewinnen, den ſie herunter zu raſiren verſuchte. Der Barbier hatte den Schä— predigen, liegt zum großen Theile an den engen Bein⸗ del ſich zwiſchen die Knie geklemmt und arbeitete ſo eifrig kleidern, die ſie tragen; denn die Leute im Morgenlande und anſtrengend mit dem Meſſer darauf herum, wie ein ſagen:„wie kann der Dor, der ſich ſo unanſtändig klei- Mäher mit einer ſtumpfen Senſe auf einer dürren Wieſe det, wahre Moral predigen?“ voll Maulwurfshaufen. Jurjus ſchwitzte wie in einem Auch gegen die Art, wie wir Abendländer das Haar Dampfbade und verzog dabei das Geſicht in der gräulich⸗ tragen, haben die Orientalen viel einzuwenden. Als ich, ſten Weiſe. Wie ſchnell würde ein amerikaniſcher India— erzählt ein Reiſender, eines Tages ohne Hut mit meinem ner den armen Jurjus von allem Kopfhaar und zugleich ziemlich langen etwas lockigen Haar im Schatten eines von aller Beſorgniß, daß es wieder wachſen konne, gründ⸗ Baumes ſtand, trat ein Araber zu einem andern und ſagte: lich befreit haben, ohne ihm viel mehr Schmerz zu ma— „im Namen Gottes, wie muß es in dem Kopfe dieſes chen als er bei dieſer oberflächlichen Operation zu ibe— Fremden ausſehen!“ Er hatte ſich das Haar glatt abſchee- ſtehen hatte! Die Moden ändern ſich indeß ſelbſt in dem Bekanntmachung. Mittwoch den 5. Augu ſt, Vormittags 9 Uhr, 1291] werden zu Bauernheim nachſtehende Ar⸗ beiten öffentlich an den Wenigſtnehmenden ver⸗ ſteigert. A. In der Schulhofraithe. Pflaſterarbeit lt. Ueberſchlag 15 fl. Material⸗Lieferung„ 5 15„ B. Am Vicinalweg nach Dorna ſſenbeim. Planir- und Chauſſirarbeit 40 fl. Brechen, Fahren und Aufſetzen von 2 Cubik⸗ klafter Chaufſirſteinen 60 fl. Friedberg den 28. Juli 1857. Schneider, Bezirks⸗Bauaufſeher. Amtsferien anzeige. [12921 Die diesjährigen Amtsferien beginnen den 18. Auguſt und endigen mit dem 15. Sep⸗ tember. Während dieſer Zeit werden nur eilende Rechts ſachen vorgenommen. Reichelsheim den 27. Juli 1857. Herz. Naſſ. Amt v. Preuſchen. Schaafpferche⸗ Verpachtung. 11293 Samſtag den 1. Aug uſt, Morgens um 11 Ubr, werden in hiefigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaaf⸗ pferche, welche den 6. Auguſt ihren Anfang neh⸗ men, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 29. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Bekanntmachung. Donnerſtag den 6. Aug uſt d. J., Vormittags 10 Uhr, [1294] ſollen ein kupferner Braukeſſel, 6 Ohm haltend, ſowie noch verſchiedene andere Brau⸗ geräthſchaften meiſtbietend gegen baare Zahlung auf hieſiger Bürgermeiſterei verſteigert werden. An demſelben Tage, unmittelbar nach der Ver⸗ ſteigerung, ſoll auch das Ausgraben und Aus⸗ mauern eines Brunnens im bieſigen Orte, ver⸗ ö anſchlagt zu 130 fl., wenigſtnehmend veraccordirt werden. Die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien wer⸗ den böflichſt erſucht, dieſe Bekanntmachung in Ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Bin genheim am 28. Juli 1857. Großherzogliche e Bingenheim a h m. 250 f Stauden ⸗Rocken 2 2 8 . 1295] zur Ausſaat in dieſem Herbſt iſt, wie immer, ächt zu haben 1 auf dem Rittergut Hambach bei Lichtenau in Kurheſſen.* — 2 2 Poſtfreie Anfragen beantwortet die daſige 2 Guts verwaltung. Auswanderer und Reisende werden von mir über N Dampfſchiffe 1. Claſſe regelmäßig alle 14 Tage befördert zu den feſtgeſetzten Preiſen. Erſte Cajüte, oberer Salon, 250 fl. Rhein. und ſo nach Rang der Plätze 200 fl.„ 130 fl.„ und 110 fl.„ Eben ſo werden jeden Monat am t. und 15. die Auswanderer nach allen Häfen von Amerika mit Poſt- und Segelſchiffen auf das billigſte befördert. Die Reiſe bis Bremen wird in einem Tag gemacht. Verträge können jeden Tag bei mir und auch bei Herrn L. Wißler in Butzbach abgeſchloſſen werden. G. Fr. Schweitzer in Friedberg, General-Agent für das Großherzogthum Heſſen. N mit vollſtändiger Koſt. Haar zu tragen. Haar haſſen und verachten die Syrier, wenigſtens die Mohamedaner dort, einen Hut, nicht ſowohl den 1— 4 9 5 niedrigen breitkrempigen weichen Filzhut, als den„anſtan⸗ digen“ Hut, die ſogenannte„Angſtröhre“. Das lächerliche Profil dieſes Hutes, ſeine Härte, ſeine dunkele gleichförmige Farbe, ſeine nutzloſe gewaltige Höhe und die knauſerig kleine Krempe ſind in ihren Augen das Aeußerſte von Häßlichkeit und Unverſtand. Ich glaube vorzugsweiſe aus Haß gegen die„Unthümlichkeit⸗ dieſer Kopfbedeckung ſpielten einige Helden der Wüſte einem Paar unglücklicher reiſender Europäer nachſtehenden Streich. Die erwähnten Nomaden, die gern darauf ausgehen, Andern die Laſt des „ ſchweren Gepäcks abzunehmen, überfielen und fingen einen 1 Franzoſen und einen Engländer, die ihrer weſtmächtlichen 11 Allianz unter den Ruinen und Flöhen von Bukaa ſich er⸗ 0 00 freuten. Das Leben nahmen ſie ihnen zwar nicht, ſonſt aber alles was ihnen angehörte, Pferde, Geld, Kleider, Hemden, Stiefeln, ſelbſt die unanſtändigen Beinkleider, kurz ſie verſetzten ſie in den paradieſiſchen Naturzuſtand. alten Phönizien und„das junge Syrien“ fangt an uses Die beiden armen Teufel ſchämten ſich vor einander und g g N vor den Fremden, wurden roth— nicht blos von der Mehr noch als enge Beinkleider, mehr als langes Hitze— von der Stirn bis zur Spitze der großen Zehe und baten darum flehentlich die Räuber, ſie möchten ihnen doch wenigſtens etwas von ihren Kleidungsſtücken zurück- geben. Und was gaben die arabiſchen Schelme zurück? Dem Engländer den Hut und dem Franzoſen die Brille — ſonſt nichts. Und in dieſer Carricatur unſerer Urun⸗ ſchuld mußten die„Weſtmächte“ reiſen bis ſie einige Fetzen und Lappen der Civiliſation erbetteln oder er⸗ borgen konnten. Verſchiedenes. Eine namentlich im Sommer häufig vorkommende Unannehmlichkeit für unſere Hausfrauen iſt das Sauer⸗ werden der Milch. Um ſich vor dieſem Schaden zu bewahren, braucht man der Milch nur etwas kohlenſaures Natron(gereinigte Soda) beizuſetzen. Eine Meſſerſpitze voll reicht für eine Maß Milch hin. Das Mittel theilt der Milch durchaus keinen Beigeſchmack mit. Groben — 2 Em! 10193 Unterzei N Freue rligen bon f 0 90 und de 1 gender UW wild el Eltern, welcher auch Keuntniſſe ſizt, bei Eine 0280] in ſch faufen. — nach ſind zu den 1000 zu haben it Mit bald das mäht man Erde ab u Häufelpflut die Strunk die Kartof ſie wohl zeigen ſoll durch dies halten ha Une biſſe. 2 Juſtande Inhalte ei Spalten f kaltes W. kocht man lang und emacht Wißler nedberg, eſſer — der und von der roten Zehe ien nen ten zurück⸗ ne zurück? en die Brille erer Urun⸗ ſie einige der er⸗ erkemmende 6 Sauer Schaden tob lenſaurk Meſſerſpib! Mittel tbeiſ 231 Verſteigerungs, Anzeige. 11296] Küntag z, e übe, 5. d. M., Düngemittel .* ſollen bei Wirth Huth zu Langenham nachbe⸗ nannte Arbeiten wenigſtfordernd vergeben werden. A. In der Pfarrhofratlthe: der 1 Saen, Frankfurter Actien-Geſellſchaft 30 Weißbinderarbeit, 75„ ie 7 4 2 7 5 2 Pee n e 0 7 15 für landwirthſchaftlich-chemiſche Fabrikate. 5) Pflaſterarbeit, 5 4„—„ 3 b 3 1 50 9 85 An den Backzäl fern: Gedämpftes Knochenmehl(auaniſirtes) in feinem und gröberem Pulver für Getreide e. 90 N Sauerer phosphorſauerer Kalk(Superpbosphat) für Gemüſe, Rüben aller Gattun 1) Maurcrarbeit, 15 Al, 5. g. 2) Zimmerardeit, 1„ i e, 2 Wieſen, Futtergewächſe ꝛc., zur Kopfdüngung des Getreides. 3) Dachdeckerarbeit,„ neee W(künſtlicher Guano) für Oelgewächſe, Tabak, Kartoffeln M. i e e 1 . eee 1 en% 34„ Coneentrirter Dünger für Weinberge. C. Die Anfertigung eines neuen Bürger- Peru⸗Guano, in Original⸗ Verpackung. meiſterei-Aktenſchranks, zu 26 fl. veranſchlagt, Cie„ mit fauerem phogphorſauerem Kalk gemiſcht, in feiner Pulverform. wozu die hierauf Reflektirenden eingeladen wer⸗ Eiſenlauge zum Fixiren des Ammoniaks in der Jauche ꝛc. 3 Aberg det 40. Jul 1657 Comptoir und Niederlage in Frankfurt a. M., Hochſtraße Nr. 51 ge 9* 8 0 N 5— a 555 Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenbain 1300 ſowie bei Kaufmann H. Hahn 5 Friedberg Rumpf. 2 —— 1 0 Empfehlung.„V ch 111931 ber ren empfieblt ſich im Ver- ener 5 er erung fertigen von Feuerwerk, ſowie von bengaliſchen[e a 8 5 l 5 5 Flammen und verſpricht beſte Bedienung und für bewegliche Gegenſtände jeder Art, namentlich auch für Erndten in gute Waare. Scheunen und Schobern, Vieh und Ackergeräthe gegen fe ſte, Ehr. E. Friedel, Feuerwerker, mäßige Prämien Frankfurt a. M., kleine Mainzergaſſe Nr. 1— 2 72 — bei der Colonia zu Eöln * Geſucht 5 C1284] wird ein Best. von braven[12231] beſorgen die unterzeichneten Agenten der Geſellſchaft. Eltern, welcher gut rechnen und ſchreiben kann, Reſerven der Geſellſchaft 2,500,000 fl. 17 N vom Landesproductengeſchäft be⸗ Jahres-Einnahme an Prämien und Zinſen 1,900,000„ 8 Markus Straus Grundcapital 5,250,000„ 3 2 Garantie-Fonds alſo 9,650,000 fl. Im Juli 1857. P. F. Schmittner& Ferdinand Frick in Friedberg. H. Bergauer in Butzbach. Einen Webſtuhl, L286] in ſehr gutem Zuſtande, hat zu ver⸗ kaufen. Georg Schakey. Vereins-Frachtbriefe nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſenbahn⸗ Verwaltungen ſind zu den Preiſen: 1000 Stück zu fl. 4. 30, 100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 18 kr., 25 Stück zu 9 kr. in cken C. SBindernagel's Zuchhandlung in Friedberg. Mittel gegen die Kartoffelkrankheit. So- den die Spalten in eine Blechſchüſſel gelegt, mit einer bald das Kraut nur irgend anfängt krank zu werden, Miſchung von Butter, Mehl und ſaurem Rahm übergoſſen, mäht man daſſelbe ſofort ſo dicht als nur möglich an der ein wenig aufgekocht, mit Zucker dünn überſtreut und in Erde ab und bearbeitet mit Hacke, Schaufel oder dem der Bratröhre ein wenig gebraten. Häufelpfluge die Kartoffelſtöcke ſo raſch als möglich, ſo daß die Strünke ganz mit Erde bedeckt ſind. So läßt man die Kartoffelpflanze bis zur Ernte im Acker, überſchüttet ſie wohl auch, wenn ſich wieder Grünes über der Erde zeigen ſollten, nochmals mit Erde. In Schleſien will man durch dieſes Verfahren nur geſunde und reife Fruͤchte er— halten haben. Neuer Klee aus Alexandrien. Die nieder⸗ ländiſche Geſellſchaft zur Förderung der Induſtrie erhielt vor zwei Jahren durch conſulariſche Vermittlung aus der Gegend von Alexandrien einigen Kleeſamen. Die Körner wurden ſofort zum Behufe von Culturverſuchen unter die Mitglieder vertheilt. Die Mehrzahl der erhaltenen Reſul⸗ tate iſt nun bekannt, und man kann dieſen neuen Klee Ungariſche Zubereitung der Speiſekür⸗ mit vollem Vertrauen der Beachtung der Landwirthe em⸗ biſſe. Die Kürbiſſe werden in nahezu oder völlig reifem pfehlen, beſonders wegen des ungemein ſchnellen Wuchſes, Zuſtande geſchält, die Kerne nebſt dem innern faſerigen der dieſer Varietät eigen iſt. Mitte April ausgeſäet, hatten Inhalte entfernt. Hierauf werden die Kürbiſſe in längliche die Pflanzen gegen den 6. Juni ſchon eine Höhe von Spalten zerſchnitten, und dieſe eine Viertelſtunde lang in etwa 2 Fuß erreicht. Die Stengel ſind ſehr zart, keines: kaltes Waſſer gelegt. Nach dem Abgießen dieſes Waſſers wegs holzig, und das Vieh frißt ſie mit Begierde. Das tocht man die Spalten mit Salzwaſſer eine Viertelſtunde Futter erſcheint bei ſeiner großen Ergiebigkeit beſonders lang und gießt dieſes Waſſer ebenfalls ab. Hierauf wer⸗ für die Stallfütterung geeignet. 252 Soolbad Nauheim. Jeden Tag CO NCLE 18 iim Kurgarten, Morgens und Nachmmitiags, ausgeſuhirt von der Hurlrapelle unien Direction des Herrn Edmund Neumann. Jeden Donnerslag: Bal pure. 0 705 Kloſter Arnsburg. 1282] Dem Wunſche vieler Israeliten ent⸗ ſprechend, findet Samſtag den J. Auguſt d. J. gut beſetzte Tanzmuſik zu Kloſter Arns⸗ burg ſtatt, wozu ergebenſt einladet Friedrich Hen zel. Eſtragon⸗Eſſig (Franzöfiſcher Tafeleſſig) 11297 pr. Maas 12 kr.; man gebraucht von demſelben wegen ſeines vorzüglichen Geruchs und Geſchmacks nur wenig in die Speiſen, wel⸗ chen er einen delicaten Geſchmack gibt. Reiner Wein⸗Eſſig pr. Maas 12 kr., vorzüglich zum Einmachen. Nordhäuſer Fruchtbrannt⸗ wein in bester Qualität bei H. W. Hatteroth. Für Wagner! 11298] Radfelgen, im neuen Dielhof zu Friedberg. Triedrichsdorfer Hauptſchießen. 11290] Ich lade hiermit alle Freunde dieſes Vergnügens auf Sonntag den 2. und Montag den 3. Auguſt höflichſt ein und bemerke, daß bei dieſer Ge— legenheit die Garten-Anlage gänzlich beſchattet ſein wird. Clem. Aug. Foucar. Empfehlung. 11259] Unterzeichneter empfiehlt hierdurch den geehrten Herrſchaften und Woh— nungsbeſitzern hier und in der Umgebung ſein neu gegründetes Polſter-Möbel-Lager, beſtehend in Causeuses, Chaiselonges, Divans, Schlafotto⸗ manen, Sophas, großen und kleinen Lehnſtühlen, Sprungfeder⸗ und anderen Matratzen, Drapirungen von Vorhängen, ferner in einer großen Auswahl Bronze⸗Rouleaux und Tapeten, in den neueſten und geſchmackvollſten Deſſins, uberhaupt mit allen in ſein Geſchäft einſchla⸗ genden Artikeln und Arbeiten unter Zuſicherung der reellſten und bil⸗ ligſten Bedienung. Nauheim, den 18. Juli 1857. Carl Sprengel, Tapezirer, wohnhaft im Pariſer Hof, 1 Treppe hoch rechts. Geſchäftseröffnung. 111201 Andurch bringe ich zur öffentlichen Kenntniß, daß ich an hieſigem Platze ein Manufaktur⸗Waaren⸗Geſchäft etablirt habe und empfehle deßhalb mein wohl aſſortirtes Lager, beſtehend in den modernſten Kleiderſtoffen, Shalws, Leinwand, Tuch, Buckskins, Weſtenſtoffen, Möbel-Damaſt, Vorhangzeugen, bunten Rouleaux, Barchent, Bettzeugen, Bettzwillichen, ſowie einer großen Auswahl ſeidener und baumwollener Sonnen- und Regenſchirme, Filz⸗ und Strohhüte ꝛc. Indem ich bemüht ſein werde, meine geehrten Abnehmer auf's Billigſte und Reellſte zu bedienen, ſehe ich einem recht zahlreichen Beſuche entgegen. Friedberg den 24. Juni 1857. Salomon Becker, auf der breiten Straße, neben Herrn Bürgermeiſter Bender und Herrn J. L. Rappolt. Ein gewölbter Keller, 11299) ſchrotmäßig, zu vermiethen. ieee En Ru t bs Praktiſcher Zahnkitt. 1512] Das Beſte zum Ausfüllen hobler Zähne in Etuis à 18 u. 30 kr. Desgleichen weißer à Etuis 36 kr. empfiehlt P. F. Schmittner in Friedberg. Zu verkaufen. 11300] Sechs neue Fruchtfegemühlen, für deren Güte garantirt wird, ſtehen zu verkaufen bei Adam Coburger, Schreinermeiſter in Reſchelsheim. Todesanzeige. 11301) Indem wir hierdurch die ſchmerz⸗ liche Anzeige machen, daß unſer geliebter Vater Lehrer Krick zu Bruchenbrücken am 19. dſs. M. in ſeinem faſt vollen⸗ deten 75. Lebensjahre geſtorben iſt, ſagen wir zugleich Allen, die den Verblichenen zu ſeiner Ruheſtätte geleiteten, unſeren innigſten Dank. Die Hinterbliebenen. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 29. Juli 1857. Mist: fl. 9 38-39 Friedrichs d'or„ 9 55-56 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 48-49 Rand⸗Duc aten„ 5 31-32 20, Frapkffükfʒfe f 92021. Engliſche Souverains.„ 11 44-48 Preußiſche Thaler 7 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 44%-45% 5 Fres.⸗Thaler.„ 220%% Kirchliche Anzeigen. 8. Sonntag n. Trinit. den 2. Auguſt. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Baur. (Abendmabl.) Nachmittags: Herr Candidat Zinſer. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags: Herr Candidat Seeger. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 31.) Betreffend! Zu Jo Betreffen Nack märkte zu ſeien, um M. ö7 auf Dieſe 5 Die wohnlichen Fri Die 101 dach, ßr Du a) qu ſie nicht b) zu Eigentht