kranz. At* Weerhaltung oderg wird Anzeigen. dtsfeſttag. et Stadtkirche: 2 et Burgkirche: to feſttag. r Stadtkirche Wegner d Abtenn r Burgkirche: 1 Strfarttt& Etettlirche: Mger r Meper. ö Burgkirche: . — een Nr. 32.) 11 Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo ⸗ entlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ Einrückungsge⸗ bühren fur die ge⸗ tag. Preis jährl. ſpaltene Petitzeile Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, e indi i ee 12 ne Amts- und Verkündigungsblatt für den Areis Friedberg. e — 7 kr. NV 102. Dienſtag, den 29. Dezember. 18357. Einladung zum Abonnement. a Mi: dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf das„Friedberger Intelligenzblatt.““ Daſſelbe erſcheint wie ſeither wöchentlich zweimal und zwar Dienſtag und Freitag. Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt für das ganze Jahr bei der Expedition fl. 1. 12 kr., bei den Poſtämtern in dem Fuͤrſtl. Thurn und Taxis'ſchen Verwaltungsbezirke fl. 1. 30 kr. Den verehrl. Abonnenten, welche das Blatt direct von uns beziehen, werden wir daſſelbe, wenn nicht eine ausdrückliche Abbeſtellung erfolgt, auch für das neue Jahr zuſenden; für die durch die Poſt bezogenen Exemplare bitten wir jedoch das Abonnement baldigſt er⸗ neuern zu wollen. Unſer Blatt enthält die amtlichen Erlaſſe der Staats- und Localbehörden, den Inhalt der Großherzoglichen Regierungsblätter in kurzer Zuſammenſtellung, wöchentlich die amtliche Veröffentlichung der Polizeitaxe für den Kreis Friedberg, den Kirchenbuchs⸗Auszug der Stadt Friedberg, eine Zuſammenſtellung der Fruchtpreiſe von den wichtigſten benachbarten Märkten, und widmet einen anſehnlichen Theil ſeines Raumes belehrenden und gemeinnützigen Aufſätzen und kleineren Mittheilungen. Das wöchentlich einmal beigegebene Beiblatt bringt Novellen, Erzählungen, Gedichte, Miscellen u. ſ. w. Mit Dank werden ſtets zur Aufnahme geeignete Beiträge angenommen. Intereſſe entrichten wir gerne ein entſprechendes Honorar. Als Amts⸗ und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg wird das„Friedberger Intelligenzblatt“ von Für größere Artikel von allgemeinem ſämmtlichen Staats- und Gemeinde⸗Behörden des Kreiſes gehalten und iſt vorzugsweiſe zur Aufnahme aller zur Publi⸗ cation geeigneten Veröffentlichungen derſelben beſtimmt. Es gelangen durch dasſelbe Anzeigen der verſchiedenſten Art zu weiter und zweckmäßigſter Verbreitung und werden ſowohl Veröffentlichungen von Behörden, wie Verſteigerungs⸗ und Verpachtungs Anzeigen, Bekanntmachungen von Arbeitsvergebungen und Lieferungen, Voriadungen ꝛc. ꝛc., als auch Geſchäfts⸗ Empfehlungen, Offerten, Geſuche und ſonſtige Anzeigen von Privaten von dem erwünſchten günſtigen Erfolge begleitet ſein, da das Blatt, von jedem Geſchäftsmanne ge⸗ leſen, bei den wohlhabenden Bewohnern der Wetterau faſt in jeder Behauſung einheimiſch iſt und ſich ferner eines weiteren bedeutenden Leſerkreiſes in den übrigen Bezirken der Provinz Oberheſſen und den benachbarten Kurfürſtlich Heſſiſchen und Herzoglich Naſſauiſchen Landestheilen erfreut. Wir können unſer Blatt zu Veröffentlichungen um ſo mehr empfehlen, da die Einrückungsgebũhren bei der großen Verbreitung des Blattes äußerſt billig ſind; für die geſpaltene Petitzeile oder deren Raum werden nur 2 kr., für die beiden erſten zuſammen jedoch 7 kr. berechnet. Friedberg. Die Expedition des Friedberger Intelligenzblattes (C. Bindernagel's Suchhandlung.) Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Das Bezirksbotenweſen im Kreiſe Friedberg. In Folge einer getroffenen und im Anfang nächſten Jahres ins Leben tretenden Einrichtung des Bezirksboten⸗ weſens im hieſigen Kreiſe, wornach anſtatt der bisherigen Einrichtung in vier Bezirke in Zukunft deren nur 3 be⸗ ſtehen werden, ergibt ſich in dem Begehen der Orte durch die Bezirksboten nachſtehende Abänderung:. 1) Die Orte Fauerbach II., Oſſenheim, Bauernheim, Bruchenbrücken, Ilbenſtadt, Aſſenheim, Bönſtadt, Wickſtadt, Nieder- und Ober⸗Florſtadt und Weckesheim werden von dem Bezirksboten Rudolph jeden Dienſtag und Freitag und ſodann Mittwochs und Samſtags die Orte Beienheim, Melbach, Södel, Wölfersheim und Wohnbach begangen. 2) Der Bezirksbote Sauer begeht jeden Dienſtag und Freitag die Orte Wiſſelsheim, Steinfurth, Oppershofen, Rockenberg, Münzenberg, Gambach, Griedel und Butzbach, ſodann Mittwochs und Samſtags die Orte Pohl-Göns, Kirch⸗Göns, Nieder⸗Weiſel und Oſtheim. i s 2*.. 3) Der gemeinſchaftliche Subſtitut Billa ſch kommt Dienſtags und Freitags in die Orte Nieder⸗ und Ober⸗Mörlen, Ziegenberg und Langenhain, Maibach, Bodenrod, Muͤnſter, Fauerbach J., Hoch⸗Weiſel, Hauſen und Oes und ſodann Mittwochs und Samſtags nach Ober⸗Wöllſtadt, Ober⸗ und Nieder⸗Ros bach und Ockſtadt. d Indem man vorſtehende Abänderung zur allgemeinen Kenntniß bringt, wird zugleich bemerkt, daß Subſtitut Billaſch ſeine Function unter Verantwortlichkeit des Bezirksboten Rudolph und Sauer verſieht. Friedberg den 18. November 1857. Muller. 422 Auszug aus dem Grofß herzoglichen Negierungsblatte. Nr. 34 vom 11. December enthält: 1. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums der Finanzen vom 1. Dee. den Ausſchlag der dire ten Steuern und der Beiträge zu den Koſten der Staats- und Pro⸗ vinzialſtraßen für 1858 betr. Nach§. 1 des Finanzgeſetzes vom 24. Nov. ſoll für 1858 u. 1859 an directen Steuern der Betrag von 11 Kreuzern und ½ Heller auf den Gulden Normalſteuerkapital aus⸗ geſchlagen und erhoben werden. Hiernach berechnet ſich für 1858 die Totalſumme der directen Steuern, mit Ausſchluß der ſtändigen Steuern von 108 fl. 30 Kreuzer in dem Condominat Kürnbach, da die Summe ſämmtlicher Normalſteuerkapitalien im Großherzogthum für genanntes Jahr ſich auf 14,840,871 fl. feſtgeſtellt hat, auf 2,751,744, fl.(Folgt die Vertheilung der Perſonal⸗, Gewerb⸗ und Grundſteuer auf die 35 Steuercommiſſariate.) Auf den Grund des Geſetzes vom 14. Juni 1836 ſoll zur Beſtreitung der Koſten für den Neubau der Staaksſtraßen auf jeden Gulden Normalſteuerkapftal Ein Heller und ſomit im Ganzen 61,837 fl. ausgeſchlagen und mit den directen Steuern erhoben werden. Ingleichen ſoll(Geſ. vom 12. Oct. 1830,§. 8 des Landestagsabſchieds vom 30. Juni 1836 u. 5. 1 des Finanzgeſetzes vom 24. Nov. 1857) zur Beſtreitung der Koſten für den Neubau der Provinzialſtraßen in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen auf jeden Gulden Normalſteuerkapital ein Beitrag von drei Hellern und ſomit nach Verhältniß der Steuerkapitalien dieſer Provinzen: in Starkenburg 60,958, fl., in Oberheſſen 58,755, fl. ausgeſchlagen und gleichfalls mit den directen Steuern eingebracht werden. Die einzelnen Steuerpflichtigen werden durch die gewöhn⸗ lichen Steuerzettel von der Größe ihrer monatlichen Beiträge in Kenntniß geſetzt. Die Gr. Diſtrictseinnehmer ſind verbunden, jedem Steuerpflichtigen die Einſicht des ihn betreffenden Hebregiſters auf ſein Anſuchen unentgeltlich zu geſtatten und die nöthigen Erläuterungen zu geben. Alle Reclamatlonen gegen die in den Hebregiſtern ent⸗ haltenen Steuerſätze müſſen vor dem 1. April 1858 bei dem betref⸗ fenden Steuercommiſſariate entweder ſchriftlich oder mündlich abge⸗ geben werden, welches verbunden iſt, alle erforderliche Aufklärung zu ertheilen, ein Protocoll über die Reclamation unentgeltlich aufzu⸗ nehmen und auf Verlangen eine Beſcheinigung darüber auszuſtellen. Die Nachlaßgeſuche bei Todes. oder ſonſtigen Unglücksfällen, ſowie Reclamationen wegen Eintritts in einen von der Perſonal⸗ und Ge⸗ werbſteuer befreienden Stand müſſen ebenfalls innerhalb der erſten drei Monate nach dem Eintritt des Ereigniſſes bei dem Steuercom⸗ miſſariat abgegeben werden und ſind auf dieſelbe Weiſe zu behandeln, wie die eben erwähnten Reclamationen. Nach Ablauf der feſtgeſetzten Friſt wird die Gr. Ober⸗Steuer⸗Direction ihre ech ten Nee die erhobenen Reclamationen oder Nachlaßgeſuche ertheilen. ecla⸗ mationen oder Nachlaßgeſuche, welche nach Ablauf dieſer Friſt einge⸗ reicht werden, oder welche durch die Ausgleichung der Hellerbrüche veranlaßt find, können keine Berückſichtigung finden.— II. Bekannt⸗ machung Gr. Miniſteriums der Finanzen vom 21. Nov., daß des Großherzogs K. H. am 19. Nov. zu verordnen geruht haben, daß der auf dem rechten Ufer der Eder liegende Theil des Dodenauer Gemeindewaldes, welcher ſeither der Oberförſterei Laiſa u. reſp. dem Schutzbez. Battenberg zugetheilt war, nunmehr der Oberförſterei Do⸗ denau u. reſp. dem Schutzbezirk Dodenau zugetheilt werden ſoll.— III. Bekanntmachung Gr. Oberconſiſtoriums vom 10. Nov,, die Er⸗ gebniſſe der Verwaltung des allgemeinen evangeliſchen Kirchenfonds im Jahre 1856 betr.— IV. Bekanntmachung Gr. Oberpoſtinſpec⸗ tion vom 11. Nov., die expreſſe Beſtellung dringender Briefe betr., wornach die am Schluſſe der Bekanntmachung vom 20. Oct. 1854 (Reg.⸗Bl. Nr. 37) bemerkte Ausnahme, daß die Beſtimmungen dieſer Bekanntmachung vorläufig für den Verkehr mit dem Kurfürſtenthum Heſſen und den Lippiſchen Fürſtenthümern nicht in Wirkſamkeit zu treten hatten, mit dem 15. November wegfällt, ſo daß von dieſem Tage an die allgemeinen Beſtimmungen auch für die ebengenannten Staaten in Wirkſamkeit treten.— V. Bekanntmachung derſelben Be— hörde vom 3. Nov., daß mit dem 1. Nov. eine Perſonenpoſtverbin⸗ dung zwiſchen Schlitz und Niederaula ins Leben getreten iſt, welche wöchentlich zmal(Montag, Mittwoch und Freitag) curſirt. Per⸗ ſonengeld zwiſchen Schlitz u. Queck 18, Schlitz u. Niederaula 39, Queck u. Niederaula 23 kr. Ueberfrachtporto für je 5 Pfd. Ueber⸗ ſracht zwiſchen Schlitz u. Niederaula 1% kr.— VI. Weitere Be⸗ kanntmachung dieſer Bebörde vom 23. Nov., daß vom 1. Dec. d. J. an, auf ſo lange, als die dermaligen hohen Fouragepreiſe dauern, die Extrapoſt auf 1 fl. 45 kr. pro Pferd und Station, die Eſtaffet⸗ tentaxe aber auf 2 fl., für die Poſthalterei Mainz ausnahmsweiſe jene auf 2 fl. und dieſe auf 2 fl. 15 kr. feſtgeſetzt worden iſt.— VII. Niederſchlagung einer Umlage von 87 fl. auf die kath. Parochianen der Gemeinde Hering für 1857.— VIII. Niederſchlagung von 3 Zielen der Umlagen der israelitiſchen Religionsgemeinde Babenhau⸗ ſen für 1857.— IX. Ordensverleihungen. S. K. H. der Großher⸗ zog haben allergnädigſt geruht: am 25. Sept. dem Förſter und Forſt⸗ warten in Hirſchhorn Karle das ſilberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps des Großmüthigen, am 12. Nov. dem Frhrlich v. Vennin⸗ gen ſchen Rentamtmann Jordan zu Lindheim, Oeconomen Karl von Willich, gen. von Pöllnitz, zu Reinheim, und dem Oeconomen Dr. Langen auf Windhäuſerhof, die goldene Medaille für Wiſſenſchaft Kunſt, Induſtrie und Landwirthſchaft zu verleihen.— X. Ermäch⸗ tigung zur Annahme fremder Orden: am 18. Oct. dem Profeſſor Dr. v. Ritgen zu Gießen für den kſ. ruſſ. St. Annen⸗Orden 3. Kl.; 24. Oct. dem Kammerherrn Frhrn. v. Friedrich zu Darmſtadt für das fürſtlich Schwarzburg⸗Sondershauſenſſche Ehrenkreuz 2. Kl.— XI. Concurrenz für: die Diſtrictseinnehmerei Wöllſtein(Cautions⸗ leiſtung 2500 fl., Anmeldung binnen 14 Tagen). Nr. 35 vom 12. Dezember enthält: I. Verordnung, Natural-Beſoldungen der Civilbeamten betr. Ludwig III. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. Nachdem Wir eine Abänderung der Beſtimmungen des Artikel 2 der Verordnung vom 1. Februar 1827 als nothwendig erkannt und ſowohl in dieſer Beziehung als auch wegen Ausdehnung der die Naturalgehalte der Civil⸗ beamten betreffenden Vorſchriften auf verſchiedene denſelben bisher nicht unterworfene Claſſen von Beamten und wegen anderer hiermit in Verbindung ſtehenden Punkte feſte Beſtimmungen mit Unſeren ge⸗ treuen Ständen vereinbart haben, ſo finden Wir Uns bewogen, dieſe Beſtimmungen, ſowie die übrigen dermalen über die Naturalgehalte der Beamten beſtehenden Vorſchriften, unter den durch jene vereinbarten nen en herbeigeführten Modificationen, in Eine Verordnung zuſammen zu faſſen und verordnen daher, wie folgt: Art. 1. Die Be⸗ ſoldungen der Civilbeamten ſollen in Zukunft wie bisher in Geld an⸗ geſetzt werden.— Art. 2. Der 4. Theil der angeſetzten Geldbeſol⸗ dungen ſoll nach der Kammer⸗Taxe zu gleichen Theilen auf eine entſpre— chende Quantität von Waizen, Korn, Gerſte und Hafer redueirt werden. Art. 3. Für die aus dieſer Reduction ſich herausſtellende Quantität von Naturalien erhalten die Beſoldeten eine nach dem Durchſchnitte der jährlich laufenden Fruchtpreiſe beſtimmte Vergütung in Geld.— Art. 4. Die dermalen beſtehende Kammer⸗Taxe, wornach für das Malter Waizen 6 fl. 30 kr., Korn 5 fl., Gerſte 3 fl. 30 kr., Hafer 2 fl. 30 kr. berechnet werden, bleibt ſo lange in Kraft, als ſolche nicht nach Vereinbarung mit den Ständen abgeändert wird.— Art. 5. Die Vergütung in Geld, welche nach Art. 3 von dem Viertheil der Gehalte in Naturalien den Beſoldeten gegeben wird, kann in keinem Jahre den Nominalbetrag des nach den laufenden Preiſen zu ver⸗ gütenden Beſoldungstheils: a) bei Beſoldungen bis zu 1000 fl. ein⸗ ſchließlich höher als um 75 Procent, b) bei Beſoldungen bis zu 2000 fl. einſchließlich bezüglich des Betrags von 1000 fl. höher als um 75 Procent und bezüglich des Mehrbetrags höher als um 50 Procent, e) bei Beſoldungen über 2000 fl. bezüglich des Betrags von 1000 fl. höher als um 75 Procent, bezüglich weiterer 1000 fl. höher als um 50 Pro⸗ cent und bezuglich des Mehrbetrags(über 2000 fl.) höher als um 15 Procent jenes Nominalbetrags überſteigen, aber auch in keinem Jahre um mehr als um 50 Procent unter jenen Nominalbetrag her⸗ abſinken.— Art. 6. Die jährlich laufenden Fruchtpreiſe(Art. 3) ſollen nach den Durchſchnittspreiſen der in Art. 4 erwähnten Fruchtgattungen, wie ſich ſolche aus den zuſammen genommenen Marktpreiſen der Städte Darmſtadt, Gießen und Mainz in den ſämmtlichen Monaten des zunächſt vorhergegangenen vollen Kalender-Jahres ergeben, be⸗ rechnet werden.— Art. 7. Die Ausmittelung der Durchſchnittspreiſe hat die Oberrechnungskammer vorzunehmen und im Januar jeden Jah⸗ res durch das Regierungsblatt bekannt zu machen, wie viel im lau⸗ fenden Kalender-Jahre für 100 fl. Naturalbeſoldung zu vergüten iſt.— Art. 8. Die Beſtimmungen gegenwärtiger Verordnung finden nur Anwendung 1) auf die bisher ſchon den Verordnungen vom 23. Juni 1821 und 1. Februar 1827 unterworfenen activen Beamten, hinſicht⸗ lich der Gehalte oder Gehaltstheile, von denen nach dieſen Verord⸗ nungen ſeither/ in Naturalien vergütet worden iſt;— 2) auf die definitiv oder auf Widerruf angeſtellten bisher den unter 1) erwähn⸗ ten Verordnungen nicht unterworfenen activen Beamten, hinſichtlich der Gehalte, welche ſie aus der Staatskaſſe oder deren Dependenzen oder den Kaſſen ſolcher Anſtalten zu beziehen haben, deren Koſtenauf⸗ wand, inſoweit ihn die Anſtalten aus eigenen Mitteln nicht zu be⸗ ſtreiten im Stande find, die Stgatskaſſe nach den mit den Ständen vereinbarten Beſtimmungen zu übernehmen verpflichtet iſt;— 3) auf die nach Erſcheinen gegenwärtiger Verordnung in Ruheſtand verſetzt werdenden zur Zeit ihrer Penſionirung dieſer Verordnung unterwor⸗ fenen unter 1 und 2 bezeichneten Beamten hinſichtlich der als Penſion ausgeſetzten Theile ihres früheren Dienſteinkommens, inſoweit von letzterem ein Viertheil in Naturalien bis zu ihrer Penſtonirung ver⸗ gütet worden iſt. Von dem Ruhegehalt wird ½ in derſelben Weiſe, wie von einem dem Betrag der Penſion entſprechenden Activ⸗Gehalt in Naturalien nach Maßgabe gegenwärtiger Verordnung vergütet.— Art. 9. Wenn ein Beamter mehrere mit Beſoldung verbundene Aem⸗ ter bekleidet, ſo wird die Stelle, welche der Gehalt dieſes Beamten hinſichtlich der Berechnung der Naturalbezüge nach Art. 5 einzuneh⸗ men hat, nach der Geſammtſumme aller Beſoldungen, inſoweit von ſolchen nach gegenwärtiger Verordnung ein Viertheil in Naturalien u vergüten iſt, elaſſificirt.— Art. 10. Gegenwärtige Verordnung inder namentlich keine Anwendung; 1) auf diplomatiſche Gehalte und Penſionen; 2) auf die Gehalte der bei den Staats⸗Eiſenbahnen an⸗ geltend J darauf d gerichtli 1) Ka Nr. 139 Heinrit trag in deren unterze die dee Fri 423 . Duden. 92 Beamten; 3) auf ſtändige oder unſtändige Remuneration und 05 N U Verordnungen vom 23. Juni 1821 und 1. Februar 1827, die Natural⸗ ourage⸗Vergütung; 4) auf das Dienſteinkommen von Kaſſebeamten, 1 5 1 beſoldungen der Beamten betr., und vom 13. Oct. 1840, die Holz⸗ . Preſe welches in gewiſſen Procenten der Einnahme beſteht; 5) auf die in beſoldungen der Beamten betr., treten für alle dermalen angeſtellte Fung F 1 oder Wohnungs⸗Vergütung beſtehenden] und künftig angeſtellt werdende Beamten, auf welche gegenwärtige Ver⸗ „Lumen f Thei 5 58 7 einkommens eines Beamten; 6) auf Beamten, welche ordnung Anwendung findet, außer Wirkſamkeit.— Urkundlich Unſerer ln e ihre Verköſtigung aus den Anſtalten, bei denen ſie angeſtellt ſind, eigenhändigen Unterſchrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. erhalten; 7) auf die Penſionen der vor Erſcheinen gegenwärtiger Verordnung bereits in Ruheſtand verſetzten Beamten; 8 auf Gba⸗ denpenſionen und Penſionen aus Wittwenkaſſen.— Art. 11. Die Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗An — Darmſtadt, am 10. Dezember 1857. 5 Scene Ludwig. v. Dalwigk. . enck. v. Lindelof.(Schluß folgt.) eigen. Edictalladung. Ft 1 12021] Da bezüglich der unten bezeichneten, von den Beſitzern veräußerten Immobilien das Eigenthum urkundlich nicht nachgewieſen wer⸗ den kann, ergebt Aufforderung, etwaige An⸗ ſprüche an dieſelben binnen ſechs Wochen geltend zu machen, widrigenfalls ohne Rückſicht darauf die Beftätigung und der Eintrag in das gerichtliche Mutationsverzeichniß erfolgen wird. A. Gemarkung Bauernheim: 1) Karl Hofmann zu Schwalheim Fl. III N 139. B. Gemarkung Friedberg: 2) Heinrich Georgi zu Ober⸗Rosbach Fl. X Nr. 66. C. Gemarkung Melbach: 3) Johannes Grott's Wittwe zu Echzell Fl. VI Nr. 125. 4) Friedrich Roos zu Echzell Fl. V Nr. 386. D. Gemarkung Ober- und Nieder-Ros bach: 5) Heinrich Georgi zu Ober⸗Rosbach: Fl. IX Nr. 1069. Fl. X Nr. 832. 1100. 1101. Fl. XI Nr. 44. Fl. XIV Nr. 302. Fl. XV Nr. 376. 6) Anton Buch zu Ober⸗Rosbach Fl. I Nr 1004 Hof raithe. 7) Philip Groß daſelbſt Fl. II Nr. 442. E. Gemarkung Ober Wollſtadt: 8) Philipp Schütz erſter Fl. I Nr. 632 Hof⸗ raithe. N F. Gemarkung Straßheim: 9) Heinrich Georgi zu Ober⸗Rosbach Fl. 1 Nr. 384 Fl. II Nr. 6, 138, 187. G. Gemarkung Weckesheim: 10) Georg Schmidts Wittwe Fl. 1 Nr. 395 Fl. VII Nr. 303. H. Gemarkung Beienheim: 11) Johannes Geck zweiter Fl. 1 Nr. 383. Fl. III Nr. 311. Fl. II Nr. 439. II. Binnen gleicher Frift wie oben find et⸗ waige Forderungen aus der verloren gegan⸗ genen Originalſchuldurkunde über eine am 11. Novemder 1842 von Philipp Baider ledig dem Heinrich Stephan zu Ober⸗Rosbach, laut Ein⸗ trag im Amtshypothekenbuch errichtete Hypothek, deren Abtragung übrigens beſcheinigt iſt, bei unterzeichneter Stelle zu begründen, widrigenfalls die beantragte Löſchung verfügt werden wird. Friedberg am 19. Dezember 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. . v. Preuſchen, Landgerichts ⸗Aſſeſſor. Holzverſteigerungs- Bekanntmachung. [2042] Donnerſtag den 7. Januar 1858 wer⸗ den in dem bei Ober⸗Rosbach gelegenen Doma⸗ nialwald Mainzerhecken: 8050 Wellen Birken und 6442„ Nadel⸗Reiſerholz, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Zuſammenkunft um 9 Uhr an der dicken Eiche im Weſterfeldſchen Walde. Ober⸗Ros bach am 19. Dezember 1857. Großherzogliche Oberförſterei Ober-Nosbach Bing mann. Bekanntmachung. [2043] Montag den 4. Januar k. J., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr anfangend, ſollen in dem Nie⸗ der⸗Rosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Waſſer⸗ dell, nachbenannte Holzſortimente öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden, als: 2½ Stecken Buchen-Prügelholz, 44 ⁰⁹.9 Nadel⸗Prügelholz, 79 Nadel ⸗Stöcke, 4167 Buchen-⸗Relſer⸗Wellen, Eichen⸗Reiſer⸗Wellen, Nadel⸗Reiſer⸗Wellen, 1 Stamm Nadelholz, 7 Stangen desgl, 3 Stangen Birken. Die Zuſammenkunft iſt vor dem Wald am Kiefernbeſtand, wo ſich das verkaufte Gehölz befindet und ſehr gut zum Abfahren gelegen iſt. Gegen vorſchriftsmaßige Bürgſcheine wird Zah⸗ lungsfriſt bis zum Monat Auguft 1858 geſtattet. Nieder⸗Rosbach am 22. Dezember 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Nieder⸗Rosbach J o ſt. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. [2059] Zur Uniformirung der Portiers und der Bahn⸗ und Weichenwaärter ſoll die Liefe⸗ rung von 76 Röcken, Hoſen und Mützen, ver ⸗ anſchlagt zu 1646 fl.— auf dem Submiſſions⸗ wege in Accord gegeben werden. Die Liefe⸗ rungsbedingungen können bei der unterzeichneten Stelle eingeſehen werden, an welche die Gebote bis längstens den 8. Januar 1858, Vormittags 11 Uhr, verſiegelt und mit der Aufſchrift ver⸗ ſehen„Uniformirung betreffend einzureichen find. Gieſſen am 24. Dezember 1857. Großherzogliche Magazins⸗Commiſſion Laubenheim er. efunden 2060] wurde am 17. Dezember am Chauſſee⸗ haus Ilbenſtadt ein Muff und ein Sacktuch. Der rechtmäßige Eigenthümer kann ſolches gegen Erſtattung der Inſeratgebühren bei dem Unter⸗ zeichneten in Empfang nehmen. Bruchenbrücken den 24. Dezember 1857. Großberzogliche Bürgermeiſterei Bruchenbrücken Bee ft. Holzverſteige rung. [2061] Dienſtag den 5. Januar k. J. ſollen un hieſigen Gemeindewalde, Diſtrikt Reſerve⸗ ſchlag, nachſtehende Holzſortimente öffentlich ver⸗ ſteigert werden: 4½ Stecken Birken⸗Scheitholz, 3„ Nadel⸗Scheitholz, 29 1 Birken⸗Eichen⸗Prügelholz, „ Nadel⸗Prügelholz, 157 4 Stockholz, 500 Stück Buchen⸗Wellen, 12950„ Birken⸗Eichen⸗Wellen, 24188„ Nadel⸗Wellen, 12 Wagen, 5 Läſte Allerlei⸗Holz. Der Anfang iſt präcis Morgens 9 Uhr. Die Zuſammenkunft iſt im Schlage. Ober⸗Mörlen am 24. Dezember 1857. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen Schweiß er. Ein tüchtiger Schweizer 2025] wird geſucht. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Expedition Verkauf oder Verpachtung einer Hofraithe nebſt Bäckerei. 12038] Montag den 4. Januar, Mittags 1 Uhr, will der Unterzeichnete ſeine Hofraithe in Staden, beſtehend: in Wohnhaus mit Bäckerei nebſt Scheuer und Sallung, öffentlich meiſtbie⸗ tend verkaufen oder verpachten laſſen. Staden den 19. Dezember 1857. Wilhelm Jungbhenn. 12062] Am 1. Januar 1858 zum ſchwarzen Adler in Altenſtadt. Entrée 1 fl. Anfang 6 Uhr c wozu freundlichſt ein⸗ ladet e e Gaſtwirth. 2029] Zum Abonnement auf das mit dem 1. Januar 1858 beginnende erſte Quartal für den „Frankfurter Anz nebſt täglich beigegebenem Unterhaltungsblatt„Frankfurter Familienblätter“, lithographirten Beilagen weiblicher eiger“ Handarbeiten und monatlicher Extra⸗Beilage, die„Gerichtszeitung“, laden wir ergebenſt ein. Dieſes Blatt bringt neben einer kurzgefaßten aber vollſtändigen 1 Novellen, n die Getreide, Oel⸗, neueſten und intereſſanteſten Erzählunge n, im Auszuge, von den wichtigſten Handelsplätze Miscellen, eberſicht der politiſchen und anderen Tagesbegebenheiten auch die Theater⸗ und Mode ⸗ Berichte, das Frankfurter Amtsblatt Branntwein ꝛc. Preiſe, ſowie auch die Reſultate der jeweiligen Staats⸗Lotterie⸗Ziehungen und vieles andere Intereſſante und Wiſſenswerthe.— Inſerate haben um ſo mehr einen günſtigen Erfolg, als ſie in zweierlei Weiſe in die Oeffentlichkeit gelangen: durch Vertheilen an die ſehr bedeutende Abonnentenzahl und durch Extra-Anſchläge in hieſiger Stadt und Umgegend(letzteres kann auch nach Wunſch der verehrl. Aufgeber unterbleiben). Frankfurt am Main, im Dezember 1857. g 150 8 b. hieſigen Abonnenten vierteljährlich zu fl. 1. 38 kr. in's Haus geliefert und Der„Anzeiger“ wird von uns deſſen Beſorgung. empfehlen wir uns zu E. 5 3 2 Probeblätter auf Verlangen gratis. * Die Expedition. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. i 7 1*—— — f— 4 2 2 i 424 9 2 1 Anzeige. 120551 Um dem in Mißbrauch ausgearteten Verabreichen von Neujahrs⸗ Geſchenken zu begegnen, haben die hieſigen Kaufleute beſchloſſen und bei einer Conventionalſtrafe von 25 fl., wovon jeder, der einen Uebertretungsfall nach⸗ weiſt, ein Viertheil erhält, ſich verbindlich gemacht, keine derartigen Geſchenke an Kunden mehr zu verabreichen, was hiermit zur Anzeige gebracht wird. Friedberg, den 23. Dezember 1857. Die vereinigten Kaufleute. Der franzöſiſche und engliſche Lehrkurſus 12063] nach einer leichten und praktiſchen Methode wird Montag den A. Januar fortgeſetzt werden. G. Eger. A. Graflina wird im Gerlach'ſchen Saale in Friedberg eine Reihe von theattaliſchen Kunſtporſtellungen in Verbindung mit ſeinen Nebelbildern(Dissolvings) aus der polytechniſchen Schule in London in 3 Abtheilungen zu geben die Ehre haben. Théatre dagere aus Paris. Methamorphoſen, optiſch⸗komiſche Beluſtigungen mit ſcheinbar beweglichen Carricaturen, Burlesken. 120681 Oben erwähnte Nebelbilder erregten in Paris, London und den größten Städten Deutſchlands die allgemeinſte Bewunderung. Dieſe Bilder von nam⸗ haften Meiſtern gemalt, ſtellen ſich in verſchiedenen Beleuchtungen dar, und während das eine, ohne vom Platze zu weichen, allmälig in Nebel verſchwin⸗ det, tritt aus dieſem ein anderes nach und nach deutlich hervor. Zeugniß über ſeine künſtleriſchen Fähigkeiten geben die eigenhändige Hand⸗ ſchrift Sr. K. H. des Prinzen Friedrich von Preußen, ſowie die höchſt vortheil⸗ haften Atteſte der größten Hoftheater ⸗Intendanturen Deutſchlands. Erſte Vorſtellung Freitag den 1. Januar. Das Nähere beſagen die Zettel. i 1 Von Verkauf einer Mühle. l 12064] Unterzeichneter beabſichtigt ſeine in Braunſchweiger Flachs Homburg vor der Höhe gelegene Mühle, die[2067] ſind neue Sendungen eingetroffen bei ſog. Untermühle, zu verkaufen, oder auf längere Wilhelm Fertſch. Zeit zu verpachten. Die Mühle hat zwei Mabl⸗ gänge und ein nach neueſter Conſtruction her⸗ gerichtetes Mühlwerk. Sämmtliche Gebäulich⸗ keiten find in gutem Zuſtande. Gleichzeitig können 26 oder 46 Morgen vorzüglich gutes Gelände mitverkauft oder verpachtet werden. Die Bedingungen find ſehr vortheilhaft. Luſt⸗ tragende find erſucht ſich recht bald zu melden. Homburg vor der Höbe.. L. Zimmer. Kirchliche Anzeigen. Neujahr. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Frommann. Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Baur. Gyottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrverweſer Meper. Nachmittags: Herr Candidat Sackreuter. 12065] Gegen Rückgabe der Talons können neue Couponsbogen von den Partial⸗ Obligationen der isr. Gemeinde Vilbel in Empfang genommen werden. Friedberg den 28. Dezember 4857. S. Lindheimer. Ein Regenſchirm 2066] mit der Adreſſe„Münzenberg verſehen iſt irgendwo ſtehen gelaſſen worden. Der gegen⸗ wärtige Beſitzer wolle denſelben gegen eine Belohnung bei der Exp. d. Bl. abgeben. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 24. Dezember 1857 fielen ff Friedrichs d'or„ 9 34-55 Holländiſche 10 fl. Stücke[„ 9 41-42 Rand⸗Ducaten.„ 7.28 20 Frankſtücke 2 17„ 9 18-19 Engliſche Souverains.„ 11 42-46 Preußiſche Tbaler,— Preußiſche Caſſenſcheine„ 1 44% 75 5 Fres.⸗Thaler 5 2 20—¼½ Kirchenbuchsauszug. Gettaute: 20. Dezber. Friedrich Karl Hieronymus II.. bſ. B. u. Holzhändſer u. Katharina Leidner, des Ortsb. u. Maurermeiſters Peter Joſeph Leid⸗ ner zu Büdesheim ehl, led. T. 26. Anton Heck, bſ. B. u. Schuhmacher⸗ meiſter u. Jobannette Philippine Maria Eliſa⸗ betbe Euler, des verſt. B. u. Schäfers Philipp Euler zu Gießen ebl. led. T. 26. Johannes Wilhelm Chriſtian Kappes, hſ. B. u. Küfermeiſter u. Anna Margaretha Hanſtein, des hſ. B. u. Oekonomen Heinrich Hanſtein IV. ehl. led. T. Getaufte: 25. Dem hſ. B. u. Schreinermeister Ernſt Ludwig Zöll ein S., Joſeph Chriſtnan, geb. 24. Nov. f 26. Dem hſ. B. u. Ackermann Chriffoph Joſt ein S., Conrad, geb. 14. Dez. Marktberichte. Friedberg 24. Dezber. Waizen 9 fl. 5 kr.; Korn 7 fl. 12 kr.; Gerſte 6 fl. Grünberg 19. Dezber. Waizen 8 fl. 54 kr.; Korn 7 fl. 7 kr.; Gerſte 5 fl. 50 kr.; Hafer 5 fl. 10 kr.; Erbſen 9 fl. 45 kr.; Molter 6 fl. 36 kr.; Linſen 14 fl.; Kartoffeln 2 fl. 15 kr. Frankfurt 28. Dez. Waizen 89 fl.; Koru 7 fl. 30 kr.; Gerſte 6 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 20 kr. Mainz 18. Dezber. Waizen 9 fl. 18 kr.; Korn 7 fl. 25 kr.; Gerſte 6 fl. 25 kt. Polizei- Ta x e für die Städte Friedberg und Butzbach vom 30. Dezember bis 5. Januar. S 5[Fried- Butz ⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1JRoggenbrod, /½ Korn⸗ N und ½ Gerſtenmehl 2213 2 0* 05 5614 511 4 1 1 1 100 210 2 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) ½ Korn- u./ Waizenmehlf 2 3 2 3 2* 17 11 5 31 5 3 4 1„* 11111111 Loth Lott — Milchbro od 1144 114 —Waſſer weck 115 14—— —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 15 15 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſ hg 13 21132 1[Kubfleiſch, gemäfſetes 11— 11— 1 Rindfleiſch, gemäſßzetes 82182 1 Schweinefleiſh h. 14— 14— 1 Hammelfleiſch 112 11 2 1 Kalbfleiſc hh e 1 Schaaffleiſg eg 7127 2 10 Wurſt v. blos Schweinen 15 215 2 1 Bratwurſt„119 2 192 1 Schwartenmagen 23220— 1 Geräucherter Speck. 3112128— 1 Dörrfleiſ cg 21220— 1 Schinken 423222— 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 227 2 1„ unausgelaſſen 23— 23— 10Nierenfet t. 23223 2 1IHammels fett 116— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seipel. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimyff.